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Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste lernen in drei Jahren, Medien zu beschaffen, zu erschließen, auszuleihen und Archivgut zu sichern. Die Deutsche Nationalbibliothek vergibt Schlagwörter für neue Online-Publikationen längst per Software, das Bundesarchiv hat 10.000 Akten in alter Handschrift maschinell abschreiben lassen. Am Magazin, an der Theke und bei den Schutzfristen bleibt der Mensch gefragt, im KI-Resilienz-Check reicht das für die Note 3,5.

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Der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste sorgt dafür, dass Bücher, Akten, Bilder und Daten auffindbar bleiben, in Bibliotheken, Archiven, Dokumentationsstellen, Bildagenturen und Kliniken.

Mit 543 neuen Verträgen im Jahr 2025 gehört der Beruf, kurz FaMI genannt, zum soliden Mittelfeld der dualen Ausbildungsberufe. Seine Ausbildungsordnung stammt aus dem Jahr 1998, ein Neuordnungsverfahren läuft. Bewertet wird mit demselben Sechs-Kriterien-Raster wie im Basisartikel zur KI-Resilienz von Ausbildungsberufen, die Note folgt der Schulnotenskala von 1 bis 6.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Beruf erreicht die Gesamtnote 3,5 und liegt damit deutlich vor dem Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung mit 4,3, aber hinter dem Buchhändler mit 3,1.
  • Die Ausbildung dauert drei Jahre in einer von fünf Fachrichtungen: Archiv, Bibliothek, Information und Dokumentation, Bildagentur oder Medizinische Dokumentation.
  • Die Ausbildungsvergütung reicht im ersten Jahr von der gesetzlichen Mindestvergütung mit 724 Euro bis zu 1.368 Euro nach dem Tarif von Bund und Kommunen.
  • Die Deutsche Nationalbibliothek entwickelt seit rund 15 Jahren automatische Erschließung und setzt dafür heute das quelloffene Werkzeug Annif im Echtbetrieb ein.
  • Katalogisieren, Verbuchen und Abschreiben übernimmt zunehmend die Maschine, Bestandspflege, Beratung und der Schutz sensibler Daten bleiben beim Menschen.

Erst raten, dann lesen: Wie KI-fest tippen Sie den FaMI?

Fünf Fragen zu Ausbildung, Automaten und Geld stehen vor dem ersten Kapitel. Schätzen genügt, Vorwissen brauchen Sie keines.

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Wissenstest
Fünf Fragen zu Bibliothek und Archiv
Schätzen Sie zuerst und lesen Sie danach im Artikel nach. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viele junge Menschen begannen 2025 bundesweit eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Das BIBB zählte 543 neue Verträge, der Beruf steht damit auf Rang 114 aller Ausbildungsberufe. Wie sich der Alltag in Bibliotheken verändert, zeigt Kapitel 6.
2 Viele glauben, KI kam erst mit ChatGPT in die Bibliothek. Seit wann arbeitet die Deutsche Nationalbibliothek an automatischer Verschlagwortung? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: C. Die Nationalbibliothek begann vor rund 15 Jahren damit, heute läuft ihre Erschließungsmaschine mit dem Werkzeug Annif. Wer die Ergebnisse prüft, steht in Kapitel 5.
3 Welche Aufgabe lässt sich am schwersten an Software abgeben? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: B. Für diese Auskunft braucht die Fachkraft Geduld, Nachfragen und Ortskenntnis im Bestand. Warum dieser Teil menschlich bleibt, erklärt Kapitel 5.
4 Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr bei einer kommunalen Stadtbibliothek seit Mai 2026? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: B. Nach dem Tarif für Auszubildende des öffentlichen Dienstes sind es 1.368 Euro, private Arbeitgeber ohne Tarif dürfen bis auf 724 Euro hinuntergehen. Die ganze Tabelle steht in Kapitel 1.
5 Welche KI-Resilienz-Note vergibt Dr. Web an den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: B. Der Beruf erreicht die Note 3,5, getragen von Bestand, Publikum und Schutzfristen, belastet vom hohen Digitalisierungsgrad. Das Siegel steht in Kapitel 2, Tacho und Rechnung finden Sie in Kapitel 3.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste und wie läuft die Ausbildung ab?

Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Monatliche Brutto-Spanne, Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste
1. Jahr
Spanne
724–1.368 €
2. Jahr
Spanne
854–1.418 €
3. Jahr
Spanne
977–1.464 €

Ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste beschafft Medien und Informationen, erfasst und erschließt sie, stellt sie bereit und berät Nutzer bei der Suche, je nach Fachrichtung im Lesesaal, an der Ausleihtheke, im Magazin oder am Bildschirm. Die meisten Stellen bietet der öffentliche Dienst.

Die Verordnung kennt fünf Fachrichtungen. In der Fachrichtung Bibliothek arbeiten Azubis in Stadt-, Hochschul- und Spezialbibliotheken, in der Fachrichtung Archiv in Staats-, Kommunal-, Kirchen- und Unternehmensarchiven. Information und Dokumentation führt in Dokumentationsstellen von Unternehmen, Verbänden und Medienhäusern. Hinzu kommen Bildagenturen und die Medizinische Dokumentation in Kliniken und Forschungseinrichtungen.

Rechtsgrundlage ist die Ausbildungsverordnung vom 3. Juni 1998, zuletzt geändert am 15. März 2000. Der Beruf ist ausdrücklich Ausbildungsberuf des öffentlichen Dienstes und der gewerblichen Wirtschaft, die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat Inhalte und Struktur von 2020 bis 2022 untersucht. Seitdem läuft ein Neuordnungsverfahren, in dem vor allem die Fachrichtungen neu zugeschnitten werden. Das Land Nordrhein-Westfalen nennt den 1. August 2026 als vorgesehenen Starttermin, die bundesweit veröffentlichte Verordnung trägt weiterhin das Datum von 1998.

Die Abschlussprüfung in der Fachrichtung Bibliothek besteht aus zwei schriftlichen Teilen zu je höchstens 120 Minuten: Beschaffen und Aufbereiten von Medien sowie Bereitstellen und Vermitteln von Medien. Dazu kommen Wirtschafts- und Sozialkunde mit 90 Minuten und eine mündliche Prüfung mit praktischer Aufgabe und anschließendem Prüfungsgespräch.

Das BIBB weist für den öffentlichen Dienst einen tariflichen Durchschnitt von 1.263 Euro im ersten, 1.316 Euro im zweiten und 1.362 Euro im dritten Jahr aus (Stand 2025). Inzwischen liegen die Tarife höher. Stadtbibliotheken und Bundeseinrichtungen zahlen nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes seit Mai 2026 im ersten Jahr 1.368 Euro, Landesarchive und Universitätsbibliotheken nach dem Tarif der Länder seit April 2026 1.297 Euro. Private Arbeitgeber ohne Tarifbindung, etwa kleinere Bildagenturen, müssen mindestens die gesetzliche Mindestvergütung zahlen.

Ausbildungsjahr Gesetzliche Mindestvergütung (Beginn 2026) BIBB-Tarifdurchschnitt öffentlicher Dienst (2025) Tarif der Länder TVA-L BBiG (ab 1. April 2026) Tarif Bund und Kommunen TVAöD (ab 1. Mai 2026)
1. Jahr 724 € 1.263 € 1.297 € 1.368 €
2. Jahr 854 € 1.316 € 1.351 € 1.418 €
3. Jahr 977 € 1.362 € 1.401 € 1.464 €

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt die Verordnung nicht vor, die Auswahl treffen die Ausbildungsbetriebe selbst. Englisch hilft bei der Erschließung fremdsprachiger Titel.

Welche Note bekommt der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im KI-Resilienz-Check?

KI-Resilienz3,5von 1 bis 6
Der Katalog automatisiert sich, das Magazin nicht

Mit der Gesamtnote 3,5 liegt der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im Mittelfeld der Serie, vor dem Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung mit 4,3 und hinter dem Buchhändler mit 3,1. Das Sechs-Kriterien-Raster im nächsten Kapitel zerlegt die Note in ihre Bestandteile.

Der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste erhält im KI-Resilienz-Check die Note 3,5 und landet damit im Mittelfeld der Serie, besser als reine Büroberufe, schlechter als Berufe mit Kundenberatung im Zentrum.

Der Buchhändler kommt auf 3,1, weil er stärker vom persönlichen Beratungsgespräch lebt und die Buchpreisbindung sein Geschäft schützt. Deutlich schlechter schneiden der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung mit 4,3 und die Kaufleute für Büromanagement mit 4,6 ab. Den Abstand zu Handwerk und Pflege zeigt unsere Übersicht der KI-resistenten Berufe.

Gegen eine schlechtere Note spricht der physische Bestand. Bücher, Akten, Karten und Fotos stehen in Regalen und Magazinen, müssen ausgehoben, zurückgestellt, gereinigt und vor Schimmel geschützt werden. Dazu kommt das Publikum: Öffentliche Bibliotheken zählten nach einer Umfrage des Deutschen Bibliotheksverbands zuletzt 182 Millionen Besuche, nach 132 Millionen im Jahr 2023.

Eine bessere Note verhindert die Erschließung. Titelaufnahme, Schlagwort und Systematikstelle sind regelbasierte Arbeit an Daten, und genau diese Arbeit erledigen Verbundkataloge und Maschinen immer häufiger. Einen gesetzlichen Vorbehalt, der bestimmte Aufgaben ausgebildeten Fachkräften vorbehält, kennt der Beruf nicht.

Wir halten 3,5 für angemessen: Der Katalog lernt das Lesen, das Magazin räumt sich nicht selbst auf.

Wie setzt sich die Note aus dem Sechs-Kriterien-Raster zusammen?

Wie die Note 3,5 zustande kommt
123 456
3,5
Gesamtnote auf der Schulnotenskala 1 bis 6
Physische PräsenzGewicht ×2
3
Empathie & VertrauenGewicht ×2
3
Urteilskraft & HaftungGewicht ×2
3
Regulatorische HürdeGewicht ×2
4
RoutineanteilGewicht ×1
4
DigitalisierungsgradGewicht ×1
5
(3×2) + (3×2) + (3×2) + (4×2) + (4×1) + (5×1) = 35  →  35 ÷ 10 = 3,5

Die Note 3,5 ergibt sich aus je einer Drei für physische Präsenz, Empathie und Urteilskraft, je einer Vier für regulatorische Hürde und Routineanteil sowie einer Fünf für den Digitalisierungsgrad. Kein Kriterium fällt auf 6, keines erreicht eine 1 oder 2.

Physische Präsenz (Note 3)

In Bibliothek und Archiv arbeitet die Fachkraft am Objekt: Neuerwerbungen foliieren und einstellen, Akten aus dem Magazin holen, Rückläufer sortieren, Bestände umziehen und auf Schäden prüfen. Die Fachrichtungen Information und Dokumentation sowie Medizinische Dokumentation arbeiten dagegen fast nur am Bildschirm.

Selbst die Präsenz an der Theke lässt sich teilweise ersetzen. Die Bücherhallen Hamburg betreiben seit 2014 sogenannte FlexiBib-Zeiten, in denen Erwachsene mit gültiger Karte die Bücherei ohne Personal betreten. Liegengebliebene Medien räumt aber am nächsten Morgen ein Mensch weg. Für diese Mischung aus Handarbeit und Selbstbedienung vergibt Dr. Web die Note 3.

Empathie und Vertrauen (Note 3)

Im Benutzungsdienst hilft die Fachkraft Schülern bei der Recherche zum Referat, zeigt Senioren die Ausleihe von E-Books und führt Schulklassen durch die Bibliothek. Im Archiv berät sie Familienforscher und Heimatvereine im Lesesaal. Dieses Vertrauen trägt die Arbeit, ersetzt aber keine dauerhafte persönliche Beziehung wie in Pflege- oder Beratungsberufen. Dazu kommt die Rolle der Bibliothek als nicht kommerzieller Aufenthaltsort, den Menschen wegen der Menschen darin aufsuchen. Dr. Web vergibt die Note 3.

Urteilskraft und Haftung (Note 3)

Im Archiv entscheidet die Fachkraft mit, wer welche Akte sehen darf. Das Bundesarchivgesetz sperrt Archivgut grundsätzlich 30 Jahre nach seiner Entstehung, Unterlagen über Personen frühestens zehn Jahre nach deren Tod. Ist das Todesjahr unbekannt, gilt eine Frist von 100 Jahren nach der Geburt. Wer eine Schutzfrist übersieht, gibt Personendaten preis.

Die Bewertung, welche Unterlagen dauerhaft archiviert und welche vernichtet werden, verantworten allerdings meist Archivare mit Studium. In der Bibliothek entscheidet die Fachkraft über Aussonderung, Reparatur und Aufstellung, in der Medizinischen Dokumentation über saubere Patientendaten für Register und Studien. Für diese Mitverantwortung ohne letzte Haftung steht die Note 3.

Regulatorische Hürde (Note 4)

Bibliotheken und Archive arbeiten in einem dichten Rechtsrahmen: Archivgesetze von Bund und Ländern, Urheberrecht, Datenschutz-Grundverordnung, für die Medizinische Dokumentation zusätzlich die ärztliche Schweigepflicht. Dieser Rahmen regelt aber, was mit Beständen und Daten geschehen darf, nicht, wer die Arbeit erledigt. Eine Berufszulassung oder einen Vorbehalt für ausgebildete Fachangestellte gibt es nicht, Quereinsteiger arbeiten in vielen Bibliotheken mit. Dr. Web vergibt deshalb die Note 4.

Routineanteil (Note 4)

Ausleihe und Rückgabe verbuchen, Mahnungen verschicken, Bestellungen erfassen, Titeldaten aus dem Verbundkatalog übernehmen, Medien foliieren und einstellen: Ein großer Teil des Alltags folgt festen Abläufen. Veranstaltungen, Leseförderung, Auskunft und die Arbeit mit ungeordneten Nachlässen brechen diese Routine auf. Dr. Web vergibt die Note 4.

Digitalisierungsgrad (Note 5)

Kataloge laufen über Bibliotheksmanagementsysteme und Verbunddatenbanken, die Ausleihe über Selbstverbucher mit RFID-Etiketten, E-Books und E-Paper über digitale Ausleihplattformen. Die Deutsche Nationalbibliothek erschließt neue Online-Publikationen maschinell, Archive lassen Handschriften per KI lesen. Analog bleiben das Papier im Magazin und die Gespräche am Tresen. Beim Digitalisierungsgrad erhält der Beruf deshalb die Note 5.

Die gewichtete Gesamtrechnung

Physische Präsenz, Empathie, Urteilskraft und regulatorische Hürde zählen doppelt, Routineanteil und Digitalisierungsgrad einfach. Mit den sechs Einzelnoten ergibt die Rechnung (3×2) + (3×2) + (3×2) + (4×2) + (4×1) + (5×1) = 35 Punkte. Geteilt durch die Gewichtssumme 10 folgt ohne Rundung die Note 3,5.

Welche Teilaufgaben verschwinden zuerst?

Zuerst verschwinden die inhaltliche Erschließung per Hand, das Verbuchen an der Theke, das Abschreiben alter Handschriften und die einfache Katalogauskunft. Für alle vier Aufgaben laufen bereits Systeme im Echtbetrieb.

Die Deutsche Nationalbibliothek begann nach eigenen Angaben vor rund 15 Jahren mit der Entwicklung automatischer Sacherschließung, weil die Zahl digitaler Publikationen nicht mehr von Hand zu bewältigen war. Ihre Erschließungsmaschine EMa vergibt Sachgruppen, Kurznotationen der Dewey-Dezimalklassifikation und Schlagwörter aus der Gemeinsamen Normdatei. Herzstück ist das quelloffene Werkzeug Annif aus der finnischen Nationalbibliothek, das auch andere Bibliotheken nutzen.

Die Theke hat sich schon früher verändert. Selbstverbucher lesen RFID-Etiketten aus, Rückgabeautomaten sortieren Medien in Wannen, in Open-Library-Zeiten öffnet der Bibliotheksausweis die Tür. Die menschliche Ausleihe am Tresen wird damit zur Ausnahme für Problemfälle.

Im Archiv übernimmt die Handschriftenerkennung das Abschreiben. Das Bundesarchiv ließ für ein Pilotprojekt rund 170 Seiten des Bestands Reichskolonialamt von Hand transkribieren und trainierte damit ein KI-Modell auf die deutsche Kurrentschrift. Das Modell erstellte anschließend Transkriptionen für rund 10.000 Akten, die im Lesesaal Berlin-Lichterfelde nun im Volltext durchsuchbar sind.

Teilaufgabe Technik Stand
Schlagwörter und Sachgruppen vergeben Maschinelles Lernen, Annif Im Echtbetrieb an der Nationalbibliothek
Titeldaten erfassen Fremddatenübernahme aus Verbundkatalogen Standard in wissenschaftlichen und großen öffentlichen Bibliotheken
Ausleihe und Rückgabe verbuchen RFID-Selbstverbucher, Rückgabeautomat Weit verbreitet
Handschriften abschreiben KI-Handschriftenerkennung Pilotprojekte, Bundesarchiv mit 10.000 Akten
Einfache Auskunft und Recherche Chatbots, Discovery-Systeme Erprobung

Für Erschließung und Verbuchung rechnen wir damit, dass bis Ende des Jahrzehnts der größte Teil der Handarbeit wegfällt. Auch die Fachrichtung Bildagentur steht unter Druck, weil Bildgeneratoren einfache Motive in Sekunden liefern. Die einfache Katalogauskunft per Chatbot halten wir dagegen vorerst für eine Ergänzung, denn Sprachmodelle erfinden gelegentlich Titel, die in keinem Katalog stehen.

Welche Teilaufgaben bleiben unersetzbar menschlich?

Was die KI übernimmt, was menschlich bleibt
Das übernimmt die KI
  • −Schlagwörter und Sachgruppen vergeben
  • −Titeldaten aus Verbundkatalogen übernehmen
  • −Ausleihe und Rückgabe verbuchen
  • −Alte Handschriften abschreiben
Das bleibt menschlich
  • +Maschinelle Erschließung prüfen und korrigieren
  • +Bestand im Magazin pflegen und erhalten
  • +Menschen mit unklaren Fragen beraten
  • +Über Schutzfristen und Zugang entscheiden

Menschlich bleiben die Pflege des physischen Bestands, die Prüfung maschinell erzeugter Daten, die Beratung von Menschen mit unklaren Fragen und die Entscheidung über Schutzfristen und Zugang. Alle vier Aufgaben verlangen Urteilskraft oder Hände.

Die Maschine schlägt Schlagwörter vor, aber jemand muss sie prüfen. Die Nationalbibliothek selbst beschreibt die Weiterentwicklung ihrer Erschließungsmaschine als Daueraufgabe, die technische und menschliche Ressourcen bindet. Ein falsches Schlagwort lässt ein Buch für Suchende unsichtbar werden. Wer Fremddaten übernimmt, kontrolliert Dubletten, Verknüpfungen und Ausgaben, bevor ein Titel in den Katalog geht.

Auch die KI-Transkription braucht Korrektur. Das Modell des Bundesarchivs musste zuerst an 170 Seiten menschlicher Abschrift lernen, wie Kurrentschrift aussieht. Bei fleckigen Seiten, Randnotizen oder ungewöhnlichen Handschriften entscheidet weiterhin ein Mensch, ob ein Wort richtig gelesen ist.

Am Tresen landen die Fragen, die kein Katalog beantwortet: der Schüler, der nicht weiß, wonach er sucht, die Ahnenforscherin mit einem halben Namen und einem ungefähren Jahrzehnt, der Mann, der seinen Rentenantrag am öffentlichen PC ausfüllen will. Diese Auskunft verlangt Geduld, Nachfragen und Ortskenntnis im Bestand.

Im Magazin zählen Hände und Augen. Ob ein Band neu gebunden, entsäuert oder ausgesondert wird, ob eine Akte Schimmelflecken zeigt, ob ein Foto mit Handschuhen angefasst werden muss, beurteilt die Fachkraft am Objekt. Diese Bestandserhaltung lässt sich digitalisieren, aber nicht ersetzen, denn das Original bleibt.

Bei Personenakten, Krankenunterlagen und Nachlässen entscheidet zudem ein Mensch, ob eine Nutzung zulässig ist. Die Schutzfristen der Archivgesetze lassen sich als Regel hinterlegen, die Ausnahmen, Verkürzungen und Abwägungen nicht.

Wie verändert sich der Arbeitsalltag in Bibliothek und Archiv?

Mehr Besucher, weniger Geld, stabile Ausbildung
Öffentliche Bibliotheken wachsen beim Publikum und sparen beim Budget
182 Mio.
Besuche in öffentlichen Bibliotheken laut dbv-Umfrage, nach 132 Millionen im Jahr 2023
37 %
der befragten öffentlichen Bibliotheken sind von Haushaltskonsolidierung betroffen, bei 85 Prozent stagniert oder sinkt das Budget
543
neue Ausbildungsverträge 2025 bundesweit, Rang 114 aller Ausbildungsberufe, 78 Prozent Frauen

Der Alltag verschiebt sich vom Erfassen und Verbuchen zum Prüfen, Vermitteln und Veranstalten, in Einrichtungen, die mehr Besucher haben, aber weniger Geld. Der Deutsche Bibliotheksverband vertritt nach eigenen Angaben über 8.000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten.

Laut der Verbandsumfrage unter 1.394 öffentlichen Mitgliedsbibliotheken sind 37 Prozent von Haushaltskonsolidierung betroffen, 23 Prozent stehen unter einer globalen Haushaltssperre. Bei 85 Prozent stagniert oder sinkt das Gesamtbudget. Gleichzeitig stieg die Zahl der Besuche auf 182 Millionen.

Bundesgeschäftsführer Holger Krimmer beschreibt die Gegenbewegung: mehr Leseförderung, mehr digitale Beratung, mehr Veranstaltungen, bei schrumpfenden kommunalen Haushalten. Weil Bibliotheken eine freiwillige Leistung der Kommunen sind, trifft sie jede Sparrunde früh. Für Fachangestellte heißt das: weniger Stellen für Verbuchen und Einstellen, mehr Nachfrage nach Menschen, die Programme organisieren und Publikum betreuen.

Die Maschine vergibt das Schlagwort und verbucht die Rückgabe. Wer verstehen will, was ein Mensch am Tresen eigentlich sucht, braucht trotzdem jemanden, der zuhört und den Bestand kennt.

Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
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Die Ausbildung bleibt stabil gefragt. Mit 543 neuen Verträgen 2025 steht der Beruf in der BIBB-Rangliste auf Platz 114, Frauen stellen 78 Prozent der Neuanfänger.

Die Tätigkeit selbst wandert in Richtung Kontrolle und Vermittlung. Statt jede Neuerwerbung von Hand zu verschlagworten, prüft die Fachkraft maschinelle Vorschläge, korrigiert Ausreißer und meldet systematische Fehler.

Statt Ausleihen einzutippen, erklärt sie Selbstverbucher, E-Book-Ausleihe und digitale Angebote. Im Archiv wächst die Zahl der Bestände, die nach einer KI-Transkription im Volltext durchsuchbar werden. Dadurch kommen mehr Anfragen von Nutzern, die einen Treffer gefunden haben und nun das Original sehen wollen.

Die geplante Neuordnung soll diese Verschiebung in die Ausbildungsordnung übertragen. Das BIBB nennt als Gründe ausdrücklich Datenbankanwendungen, neue Arbeitsmittel und zentralisierte Arbeitsorganisation.

Was bedeutet das für angehende Azubis und Betriebe?

Altes orangefarbenes Buch, mit Band, Siegel, Vorhängeschloss und Anhänger gesichert
Schutzfristen, Bestandspflege und Beratung bleiben Aufgaben, die eine Fachkraft verantwortet

Angehende Azubis finden einen soliden Beruf im öffentlichen Dienst, sollten aber die Fachrichtung bewusst wählen und Datenkompetenz von Anfang an mitnehmen. Bibliothek und Archiv halten sich wegen Bestand und Publikum besser als reine Dokumentationsarbeit am Bildschirm.

Ob für Sie eher eine Lehre oder ein Studium passt, klärt unser Beitrag zu Ausbildung oder Studium. Verwandte Berufe rund um Medien, Daten und Verwaltung finden Sie im Ausbildungsberufe-Finder.

Die schlechteste Einzelnote erhält der Beruf beim Digitalisierungsgrad, die besten bei Präsenz, Empathie und Urteilskraft. Genau dort lohnt die Zusatzqualifikation: Bestandserhaltung, Leseförderung, Veranstaltungsorganisation, Datenschutz und ein Verständnis dafür, wie Erschließungsmaschinen und Sprachmodelle arbeiten. Wer maschinelle Schlagwörter beurteilen kann, wird zur Kontrollinstanz der Software.

Bei der Wahl des Betriebs lohnt ein Blick auf den Träger. Kommunale Bibliotheken und staatliche Archive zahlen nach Tarif, Stadtbibliotheken stehen aber unter dem Druck kommunaler Haushalte. Private Bildagenturen ohne Tarifbindung zahlen oft weniger und spüren die Konkurrenz durch Bildgeneratoren direkt. Nach der Ausbildung führt ein Studium im Bibliotheks- und Informationsmanagement in den gehobenen Dienst.

Ausbildende Einrichtungen sollten Azubis früh an maschinelle Erschließung und Handschriftenerkennung heranführen, statt Titelaufnahmen nur von Hand üben zu lassen. Gefragt sind Fachkräfte, die Vorschläge der Software prüfen, Publikum durch digitale Angebote führen und im Magazin den Zustand des Bestands beurteilen. Ein Ausbildungsplan mit diesen Prüfaufgaben stärkt die Kriterien Urteilskraft und Empathie.

Der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste gibt Verschlagwortung, Verbuchung und Abschrift an Software ab. Bestand, Beratung und Schutzfristen bleiben beim Menschen. Für den Beruf steht im KI-Resilienz-Check deshalb die Note 3,5.

Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

Annif

Annif ist ein quelloffenes Werkzeug zur automatischen Sacherschließung, entwickelt an der finnischen Nationalbibliothek. Annif kombiniert mehrere Verfahren des maschinellen Lernens und schlägt Schlagwörter oder Klassen für Texte vor. Die Deutsche Nationalbibliothek nutzt es als Kern ihrer Erschließungsmaschine EMa.

Bestandserhaltung

Die Bestandserhaltung umfasst alle Maßnahmen, die Bücher, Akten und andere Medien dauerhaft benutzbar halten. Dazu gehören richtige Lagerung, Reinigung, Entsäuerung, Restaurierung und die Digitalisierung gefährdeter Originale, damit diese weniger angefasst werden müssen.

Dewey-Dezimalklassifikation

Die Dewey-Dezimalklassifikation, kurz DDC, ordnet Wissen in zehn Hauptklassen mit Zahlennotationen. Die Deutsche Nationalbibliothek verwendet daraus abgeleitete Sachgruppen und Kurznotationen, um Publikationen thematisch zu ordnen, inzwischen in großem Umfang maschinell.

Erschließung

Die Erschließung macht Medien auffindbar. Die formale Erschließung erfasst Titel, Autor, Verlag und Jahr, die inhaltliche Erschließung beschreibt mit Schlagwörtern und Klassen, worum es geht. Im Archiv heißt der entsprechende Arbeitsschritt Verzeichnung.

Fremddatenübernahme

Bei der Fremddatenübernahme kopiert eine Bibliothek fertige Titeldaten aus einem Verbundkatalog oder von der Nationalbibliothek, statt sie selbst zu erfassen. Die Fachkraft prüft, ob Ausgabe und Exemplar übereinstimmen, und ergänzt lokale Angaben wie Signatur und Standort.

Gemeinsame Normdatei

Die Gemeinsame Normdatei, kurz GND, ist ein von Bibliotheken, Archiven und Museen gemeinsam gepflegtes Verzeichnis eindeutiger Namen für Personen, Körperschaften, Orte und Sachbegriffe. Wer ein Schlagwort aus der GND vergibt, sorgt dafür, dass gleiche Dinge überall gleich heißen.

Handschriftenerkennung

Die Handschriftenerkennung, englisch Handwritten Text Recognition, wandelt Bilder handschriftlicher Seiten mit trainierten KI-Modellen in durchsuchbaren Text um. Archive nutzen sie für alte Schriften wie die Kurrentschrift, deren Lesen sonst lange Übung verlangt.

Kassation

Die Kassation ist die geregelte Vernichtung von Unterlagen, die ein Archiv nach der Bewertung als nicht archivwürdig einstuft. Die Bewertung, was bleibt und was geht, verantworten in der Regel Archivare mit Studium, Fachangestellte bereiten sie vor.

Kurrentschrift

Die Kurrentschrift ist die deutsche Schreibschrift, die vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert verbreitet war. Viele Akten in deutschen Archiven sind darin verfasst, was ihre Nutzung für ungeübte Leser erschwert und sie zu einem typischen Einsatzfeld der Handschriftenerkennung macht.

Magazin

Das Magazin ist der nicht öffentliche Lagerbereich einer Bibliothek oder eines Archivs. Dort stehen Bestände dicht, oft in Rollregalanlagen und bei kontrolliertem Klima. Fachangestellte heben Medien für Nutzer aus, stellen sie zurück und kontrollieren ihren Zustand.

Open Library

Eine Open Library öffnet zu festgelegten Zeiten ohne anwesendes Personal. Nutzer kommen mit ihrem Ausweis durch eine automatische Tür, leihen per Selbstverbucher aus und geben Medien am Automaten zurück. Die Bücherhallen Hamburg betreiben das Modell unter dem Namen FlexiBib.

Schutzfrist

Eine Schutzfrist sperrt Archivgut für eine bestimmte Zeit gegen die Nutzung. Nach dem Bundesarchivgesetz beträgt die allgemeine Frist 30 Jahre ab Entstehung, für Unterlagen über Personen gelten zusätzliche Fristen ab Tod oder Geburt der Betroffenen.

FAQ: Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste: Die Software erschließt, der Mensch bewahrt

Wie lange dauert die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste?

Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System aus Betrieb und Berufsschule. Gewählt wird eine von fünf Fachrichtungen: Archiv, Bibliothek, Information und Dokumentation, Bildagentur oder Medizinische Dokumentation. Die geltende Verordnung stammt von 1998, ein Neuordnungsverfahren läuft.

Was verdient man in der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste?

Bund und Kommunen zahlen nach dem TVAöD seit Mai 2026 im ersten Jahr 1.368 Euro, im zweiten 1.418 Euro und im dritten 1.464 Euro. Die Länder zahlen seit April 2026 1.297, 1.351 und 1.401 Euro. Private Arbeitgeber ohne Tarifbindung müssen mindestens 724, 854 und 977 Euro zahlen.

Welche Fachrichtung hat die besten Zukunftsaussichten?

Bibliothek und Archiv sind im KI-Resilienz-Check am robustesten, weil physischer Bestand, Publikumsverkehr und Schutzfristen menschliche Arbeit verlangen. Information und Dokumentation sowie Bildagentur arbeiten fast nur am Bildschirm und stehen stärker unter Automatisierungsdruck.

Wo arbeiten Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste?

Die meisten arbeiten im öffentlichen Dienst, in Stadt- und Hochschulbibliotheken, in Staats-, Kommunal- und Kirchenarchiven. Dazu kommen Dokumentationsstellen von Unternehmen und Medienhäusern, Bildagenturen sowie Kliniken und Forschungseinrichtungen mit medizinischer Dokumentation.

Welche Weiterbildung lohnt sich nach der Ausbildung?

Ein Studium im Bibliotheks- und Informationsmanagement führt in den gehobenen Dienst. Ohne Studium lohnen Kenntnisse in Bestandserhaltung, Leseförderung, Datenschutz und im Umgang mit Erschließungssoftware und Handschriftenerkennung, weil diese Felder an Gewicht gewinnen.

Kann KI den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ersetzen?

KI übernimmt Teile der Arbeit: Erschließungsmaschinen vergeben Schlagwörter, Selbstverbucher ersetzen die Ausleihtheke, Handschriftenerkennung schreibt alte Akten ab. Bestandspflege, Beratung am Tresen und Entscheidungen über Schutzfristen bleiben beim Menschen. Daraus ergibt sich im KI-Resilienz-Check die Note 3,5.

Quellen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Datenbank Ausbildungsvergütungen | https://www.bibb.de/de/12209.php | besucht am 11.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Tarifliche Ausbildungsvergütungen in dualen Ausbildungsberufen 2025, Bundesgebiet | https://www.bibb.de/dokumente/pdf/2025_Dav-Gesamtübersicht_Ausbildungsvergütungen_Bundesgebiet.pdf | besucht am 11.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Rangliste der Ausbildungsberufe nach Anzahl der Neuabschlüsse 2025, Tabelle 67 | https://www.bibb.de/dokumente/xls/naa309/naa309_2025_tab067_0bund.xlsx | besucht am 11.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste, Neuordnungsverfahren | https://www.bibb.de/dienst/berufesuche/de/index_berufesuche.php/profile/apprenticeship/fami26 | besucht am 11.10.2026
Bundesamt für Justiz | Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste vom 3. Juni 1998 | https://www.gesetze-im-internet.de/medinfofangausbv/BJNR125700998.html | besucht am 11.10.2026
Bundesamt für Justiz | Bundesarchivgesetz, § 11 Schutzfristen | https://www.gesetze-im-internet.de/barchg_2017/__11.html | besucht am 11.10.2026
Ministerium für Schule und Bildung NRW | Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Bildungsplan und Neuordnung | https://berufsbildung.nrw.de/bildungsgaenge-bildungsplaene/fachklassen-duales-system-anlage/berufe-bis-z/fachangestellte-fuer-6 | besucht am 11.10.2026
Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg | Ausbildungsentgelte nach TVA-L BBiG, gültig vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027 | https://lbv.landbw.de/documents/d/guest/4_2026_04_01-2027_02_28-tabelle-ausbildungsentgelt-bbig-ab-01-04-2026-veroffentlichung-internet | besucht am 11.10.2026
Evangelische Landeskirche in Württemberg | Entgelttabelle für Auszubildende und Praktikanten ab 1.4.2025 und 1.5.2026 (TVAöD) | https://www.service.elk-wue.de/uploads/tx_asrundschreiben/Anlage_5a_Entgeltttabelle_fuer_Auszubildende_und_Praktikanten__ab_1.4.2025_und_1.5.2026.pdf | besucht am 11.10.2026
Poley, Uhlmann, Busse, Jacobs, Kähler, Nagelschmidt, Schumacher | Automatic Subject Cataloguing at the German National Library, LIBER Quarterly 2025 | https://liberquarterly.eu/article/view/19422 | besucht am 11.10.2026
Bundesarchiv | Handschriften in Kolonialakten für Nutzende lesbar gemacht | https://www.bundesarchiv.de/nachricht/handschriften-in-kolonialakten-fuer-nutzende-lesbar-gemacht/ | besucht am 11.10.2026
Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Öffentliche Bibliotheken sind von der kommunalen Haushaltslage massiv betroffen, Pressemitteilung zu Bibliotheken 2025 (08.10.2025) | https://www.bibliotheksverband.de/sites/default/files/2025-10/PM_Bibliotheken%202025%20erschienen_20251008_final_1.pdf | besucht am 11.10.2026
HAW Hamburg, API Magazin | Heigus: Öffentliche Bibliotheken als Open Libraries. Der Trend Open Library am Beispiel der Bücherhallen Hamburg | https://journals.sub.uni-hamburg.de/hup3/apimagazin/article/download/250/379 | besucht am 11.10.2026

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