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Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung lernen in drei Jahren, Daten zu erfassen, offene Antworten zu codieren, Datensätze zu prüfen und Tabellen zu bauen. Genau diese Arbeitsschritte übernimmt inzwischen Software, Umfrageanbieter testen sogar Befragte aus dem Sprachmodell. Beim Deuten der Zahlen bleibt ein Mensch gefragt, im KI-Resilienz-Check reicht das für die Note 4,3.

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Der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung organisiert Umfragen, prüft die gesammelten Daten und bereitet Ergebnisse für Auftraggeber auf, in Marktforschungsinstituten ebenso wie in den Statistischen Ämtern.

Im Januar 2026 legten vier Branchenverbände einen gemeinsamen Leitfaden für den Einsatz von KI in der Markt- und Sozialforschung vor, als Beispiel nennen die Verbände das Codieren offener Antworten. Bewertet wird mit demselben Sechs-Kriterien-Raster wie im Basisartikel zur KI-Resilienz von Ausbildungsberufen, die Note folgt der Schulnotenskala von 1 bis 6.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Beruf erreicht die Gesamtnote 4,3 und liegt damit gleichauf mit dem Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, deutlich hinter dem Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen mit 2,9.
  • Die Ausbildung dauert drei Jahre, 2025 schlossen bundesweit nur 33 Azubis einen neuen Vertrag ab.
  • Die Ausbildungsvergütung reicht im ersten Jahr von der gesetzlichen Mindestvergütung mit 724 Euro bis zu 1.297 Euro nach dem Tarif der Länder.
  • Rund drei Viertel aller quantitativen Interviews der ADM-Institute liefen 2024 online oder per App, ganz ohne Interviewer.
  • Erhebung, Codierung und Standardtabellen übernimmt Software, die Prüfung der Ergebnisse und ihre Deutung bleiben beim Menschen.

Kurzer Bauchgefühl-Test: Ersetzt die Maschine den Marktforscher?

Fünf Fragen zu Umfragen, Sprachmodellen und Gehalt stehen vor dem ersten Kapitel. Schätzen genügt, Vorwissen brauchen Sie keines.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Fünf Fragen zur Marktforschung
Schätzen Sie zuerst und lesen Sie danach im Artikel nach. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viele junge Menschen begannen 2025 bundesweit eine Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: B. Nur 33 neue Verträge zählte das BIBB, der Beruf steht damit auf Rang 240 aller Ausbildungsberufe. Wie die Branche insgesamt dasteht, zeigt Kapitel 6.
2 Forscher ließen ein Sprachmodell vorhersagen, wie Teilnehmer der Deutschen Wahlstudie 2017 gewählt hatten. Wie gut gelang das? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: C. Das Modell verfehlte die komplexeren Motive der Wähler und bildete Meinungen ungleich ab. Warum deshalb Menschen prüfen müssen, steht in Kapitel 5.
3 Welche Aufgabe lässt sich am schwersten an Software abgeben? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: C. Für die Fehlersuche braucht die Fachkraft Projektwissen und ein Gespür für Zahlen. Warum dieser Teil menschlich bleibt, erklärt Kapitel 5.
4 Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr bei einem Statistischen Landesamt seit April 2026? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: C. Nach dem Tarif der Länder sind es 1.297 Euro, private Institute ohne Tarifbindung dürfen bis auf 724 Euro hinuntergehen. Die ganze Tabelle steht in Kapitel 1.
5 Welche KI-Resilienz-Note vergibt Dr. Web an den Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung? Aufklappen ↓
Lösung aufdecken ↓
Richtig: B. Der Beruf erreicht die Note 4,3, belastet vor allem durch Bildschirmarbeit, hohe Routine und den höchsten Digitalisierungsgrad. Das Siegel steht in Kapitel 2, Tacho und Rechnung finden Sie in Kapitel 3.

Was macht ein Fachangestellter für Markt- und Sozialforschung und wie läuft die Ausbildung ab?

Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Monatliche Brutto-Spanne, Fachangestellte/-r für Markt- und Sozialforschung
1. Jahr
Spanne
724–1.297 €
2. Jahr
Spanne
854–1.351 €
3. Jahr
Spanne
977–1.401 €

Ein Fachangestellter für Markt- und Sozialforschung plant und organisiert Befragungen, steuert die Erhebung, prüft und gewichtet die Daten, wertet sie aus und bereitet die Ergebnisse in Tabellen, Grafiken und Berichten auf. Gearbeitet wird im Büro am Bildschirm, in den Ämtern oft mit Gleitzeit.

Typische Arbeitgeber sind Marktforschungsinstitute, Unternehmen mit eigener Marktforschung, Beratungen, Werbe- und Mediaagenturen sowie Forschungseinrichtungen. Auch die Statistischen Landesämter bilden aus.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth etwa setzt seine Auszubildenden bei Rückfragen an auskunftspflichtige Betriebe ein, bei der Plausibilisierung der Erhebungsdaten und bei der Auswertung in Tabellen und Diagrammen.

Rechtsgrundlage ist die Ausbildungsverordnung vom 6. April 2006, in Kraft seit dem 1. August 2006. Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System.

Das Berufsbild reicht von Datenschutz und Datensicherheit über Datenerfassung und Codierung bis zu Gewichtung, Auswertung und Ergebnisbericht, dazu kommt eine Fremdsprache bei Fachaufgaben.

Die Zwischenprüfung in der Mitte des zweiten Jahres dauert höchstens 120 Minuten. Zur Abschlussprüfung gehören drei schriftliche Teile zu Methoden, Projekten sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Hinzu kommt ein fallbezogenes Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Der Prüfungsbereich Projekte dauert 150 Minuten und zählt doppelt.

Einen eigenen tariflichen Durchschnittswert weist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner Gesamtübersicht der Ausbildungsvergütungen 2025 für den Beruf nicht aus. Private Institute ohne Tarifbindung müssen mindestens die gesetzliche Mindestvergütung zahlen: 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Jahr für einen Ausbildungsbeginn 2026. Am oberen Ende zahlen die Statistischen Landesämter nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder, seit dem 1. April 2026 sind das 1.297, 1.351 und 1.401 Euro.

Ausbildungsjahr Gesetzliche Mindestvergütung (Beginn 2026) Tarif der Länder TVA-L BBiG (ab 1. April 2026)
1. Jahr 724 € 1.297 €
2. Jahr 854 € 1.351 €
3. Jahr 977 € 1.401 €

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt die Verordnung nicht vor. In der Praxis verlangen die Statistischen Ämter in Bayern und Hamburg mindestens die mittlere Reife mit guten Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch.

Nach einer Befragung von ADM und BVM unter Ausbildungsbetrieben aus dem Jahr 2019 hatten mehr als 80 Prozent der Azubis Abitur oder Fachabitur, gut ein Fünftel hatte schon studiert.

Welche Note bekommt der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung im KI-Resilienz-Check?

KI-Resilienz4,3von 1 bis 6
Die Erhebung läuft automatisch, die Deutung nicht

Mit der Gesamtnote 4,3 liegt der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung gleichauf mit dem Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und deutlich hinter dem Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen mit 2,9. Das Sechs-Kriterien-Raster im nächsten Kapitel zerlegt die Note in ihre Bestandteile.

Der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung erhält im KI-Resilienz-Check die Note 4,3 und gehört damit zu den gefährdeten Büroberufen der Serie.

Gleichauf liegen der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und der Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung mit 4,3. Etwas besser schneiden die Steuerfachangestellten mit 4,2 und die Bankkaufleute mit 4,1 ab, schlechter die Rechtsanwaltsfachangestellten mit 4,4 und die Kaufleute für Büromanagement mit 4,6. Den Abstand zu Handwerk und Pflege zeigt unsere Übersicht der KI-resistenten Berufe.

Gegen eine noch schlechtere Note spricht die Verantwortung für Datenqualität: Ein falsch gewichteter Datensatz oder eine verrutschte Codierung verfälscht Ergebnisse, auf die sich Unternehmen und Ministerien verlassen.

In den Statistischen Ämtern kommt eine gesetzliche Geheimhaltungspflicht hinzu, die auch nach dem Ende der Tätigkeit fortbesteht.

Eine bessere Note verhindert der Arbeitsplatz selbst. Fast jede Tätigkeit im Berufsbild findet am Bildschirm statt, in Software, die Fragebögen ausspielt, Antworten sammelt und Tabellen rechnet. Der Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen, ebenfalls ein Büroberuf, kommt auf 2,9, weil er Bescheide verantwortet und Menschen im Gespräch berät. Bescheide und Beratungsgespräche gehören nicht zum Berufsbild des Marktforschers.

Wir halten 4,3 für angemessen: Die Werkzeuge des Berufs automatisieren sich, die Kontrolle über das Ergebnis nicht.

Wie setzt sich die Note aus dem Sechs-Kriterien-Raster zusammen?

Wie die Note 4,3 zustande kommt
123 456
4,3
Gesamtnote auf der Schulnotenskala 1 bis 6
Physische PräsenzGewicht ×2
5
Empathie & VertrauenGewicht ×2
4
Urteilskraft & HaftungGewicht ×2
3
Regulatorische HürdeGewicht ×2
4
RoutineanteilGewicht ×1
5
DigitalisierungsgradGewicht ×1
6
(5×2) + (4×2) + (3×2) + (4×2) + (5×1) + (6×1) = 43  →  43 ÷ 10 = 4,3

Die Note 4,3 ergibt sich aus einer Drei für Urteilskraft, je einer Vier für Empathie und regulatorische Hürde, je einer Fünf für physische Präsenz und Routineanteil sowie einer Sechs für den Digitalisierungsgrad. Kein Kriterium erreicht eine 1 oder 2.

Physische Präsenz (Note 5)

Fragebogen programmieren, Feldphase überwachen, Daten bereinigen, Tabellen bauen: Für keinen dieser Schritte muss ein Fachangestellter an einem bestimmten Ort sein.

Das Bayerische Landesamt für Statistik wirbt in seiner Stellenanzeige ausdrücklich mit Homeoffice. Vor Ort zählen allenfalls Gruppendiskussionen, Produkttests im Studio und die Abstimmung im Projektteam. Dr. Web vergibt deshalb die Note 5.

Empathie und Vertrauen (Note 4)

Befragte geben ihre Meinung nur preis, weil Institute ihnen Anonymität zusichern. Dieses Vertrauen gehört aber eher der Institution als der einzelnen Fachkraft. Direkter Kontakt entsteht am Telefon, bei Rückfragen an Auskunftspflichtige und im Gespräch mit Auftraggebern. Das Berufsbild verlangt ausdrücklich kundenorientierte Kommunikation. Eine tiefe persönliche Beziehung wie in Beratungsberufen entsteht selten, deshalb die Note 4.

Urteilskraft und Haftung (Note 3)

Fachangestellte prüfen, ob Antworten plausibel sind, ob ein Befragter den Fragebogen in drei Minuten durchgeklickt hat und ob die Stichprobe nach der Gewichtung zur Grundgesamtheit passt. Fehler an dieser Stelle verzerren das Ergebnis, ohne dass der Auftraggeber sie bemerkt.

Die Haftung für die Studie trägt das Institut, die methodische Verantwortung meist eine Projektleitung mit Studium. Der Institutsverband ADM beschreibt die Rollenteilung selbst so: Studierte konzipieren und analysieren, Fachangestellte arbeiten operativ und organisatorisch, übernehmen aber auch Projektleitung. Für diese Mitverantwortung ohne letzte Haftung steht die Note 3.

Regulatorische Hürde (Note 4)

Einen Berufsvorbehalt kennt die Marktforschung nicht, jedes Unternehmen darf Umfragen durchführen. Den Rahmen setzen die Datenschutz-Grundverordnung und eine ausgeprägte Selbstregulierung: Die ADM-Institute verpflichten sich auf den internationalen Kodex von ICC und ESOMAR, bestellen Datenschutzbeauftragte und trennen Forschung strikt von Werbung.

Für die amtliche Statistik gilt zusätzlich Paragraf 16 des Bundesstatistikgesetzes, der Einzelangaben der Befragten unter Geheimhaltung stellt.

Der KI-Leitfaden der Verbände vom Januar 2026 verlangt, KI-Einsatz offenzulegen und synthetische Daten zu kennzeichnen. Der Leitfaden bleibt eine freiwillige Branchenregel. Eine gesetzliche Pflicht, bestimmte Arbeitsschritte von ausgebildeten Fachkräften erledigen zu lassen, schreibt der Gesetzgeber nicht vor. Dr. Web vergibt für die regulatorische Hürde deshalb die Note 4.

Routineanteil (Note 5)

Ein großer Teil des Berufsbilds folgt festen Regeln: Daten erfassen, offene Nennungen nach einem Codeplan verschlüsseln, Datensätze auf Ausreißer prüfen, Standardtabellen erstellen, Projekte dokumentieren und abrechnen. Wechselnde Themen von der Joghurtverpackung bis zur Wahlumfrage ändern daran wenig, der Ablauf bleibt gleich. Für diesen hohen Anteil wiederkehrender Arbeitsschritte vergibt Dr. Web die Note 5.

Digitalisierungsgrad (Note 6)

Nach den Zahlen des ADM liefen 2024 von 23,6 Millionen quantitativen Interviews seiner Mitgliedsinstitute 63 Prozent im Browser und 11 Prozent per App. Telefoninterviews kamen auf 13 Prozent, 2019 lag der Anteil noch bei 21 Prozent. Persönliche Interviews halbierten sich im selben Zeitraum auf 11 Prozent, auch diese Antworten tippen Interviewer meist ins Tablet. Daten, Codepläne und Berichte existieren ohnehin nur digital. Beim Digitalisierungsgrad erhält der Beruf deshalb die schlechteste Note, eine 6.

Die gewichtete Gesamtrechnung

Physische Präsenz, Empathie, Urteilskraft und regulatorische Hürde zählen doppelt, Routineanteil und Digitalisierungsgrad einfach. Mit den sechs Einzelnoten ergibt die Rechnung (5×2) + (4×2) + (3×2) + (4×2) + (5×1) + (6×1) = 43 Punkte. Geteilt durch die Gewichtssumme 10 folgt ohne Rundung die Note 4,3.

Welche Teilaufgaben verschwinden zuerst?

Prozess vom Blanco-Zettel über die Codier-Maschine zum nummerierten Schein, bewacht von einer Ente
Software codiert offene Antworten und rechnet Standardtabellen, früher Handarbeit der Fachangestellten

Zuerst verschwinden die Erhebung per Interviewer, das Codieren offener Antworten, die Datenprüfung nach festen Regeln und die Standardtabelle. Ein Teil davon läuft schon heute ohne Menschen, für den Rest liegen Werkzeuge bereit.

Die Erhebung hat sich bereits verschoben. Bei den ADM-Instituten stammten 83 Prozent der Online-Interviews 2024 aus sogenannten Access Panels, also aus Pools registrierter Teilnehmer, die Fragebögen per Mail oder App erhalten. Das Telefonstudio mit Dutzenden Interviewern verliert damit seine Rolle als Taktgeber der Branche.

Offene Antworten wie „Was gefällt Ihnen an diesem Produkt?“ mussten Fachangestellte lange von Hand einem Code zuordnen. Genau diese Codierung nennt der KI-Leitfaden von ADM, ASI, BVM und DGOF als Beispiel für prozessoptimierende KI.

Das Statistische Bundesamt stellte im April 2024 auf einer Fachkonferenz Versuche vor, Wirtschaftszweige aus Freitextangaben mit maschinellem Lernen und großen Sprachmodellen zu verschlüsseln. Die Behörde benannte auch die Grenzen der Verfahren.

Weiter geht die Idee synthetischer Befragter. Bei diesem Verfahren beantwortet ein Sprachmodell den Fragebogen im Namen typischer Kunden. In einer Umfrage des Softwareanbieters Qualtrics unter mehr als 3.000 Marktforschern erwarteten 71 Prozent, dass innerhalb von drei Jahren die Mehrheit der Marktforschung mit synthetischen Antworten arbeitet. Die Zahl stammt von einem Anbieter, der solche Werkzeuge verkauft. Die 71 Prozent beschreiben eine Erwartung, keine gemessene Praxis.

Teilaufgabe Technik Stand
Befragung durchführen Online-Fragebogen, App, Access Panel Rund drei Viertel der Interviews (ADM, 2024)
Offene Antworten codieren Maschinelles Lernen, Sprachmodelle Im Einsatz, laut Branchenleitfaden typischer KI-Fall
Datensätze prüfen und bereinigen Regelbasierte Prüfroutinen, Ausreißererkennung Verbreitet, Fachkraft prüft Auffälligkeiten
Standardtabellen und Diagramme erstellen Statistik- und Reportingsoftware Verbreitet
Antworten von Befragten simulieren Synthetische Befragte aus Sprachmodellen Erprobung, Verbände verlangen Kennzeichnung

Für Erhebung, Codierung und Standardtabellen rechnen wir damit, dass bis Ende des Jahrzehnts der größte Teil der Handarbeit wegfällt. Synthetische Befragte bleiben nach unserer Einschätzung vorerst ein Werkzeug für schnelle Vortests von Namen, Verpackungen und Werbebotschaften, kein Ersatz für eine Stichprobe echter Menschen.

Welche Teilaufgaben bleiben unersetzbar menschlich?

Was die KI übernimmt, was menschlich bleibt
Das übernimmt die KI
  • −Fragebögen online ausspielen und Antworten sammeln
  • −Offene Antworten codieren
  • −Datensätze nach festen Regeln prüfen
  • −Standardtabellen und Diagramme erstellen
Das bleibt menschlich
  • +Ergebnisse auf Fehler prüfen und deuten
  • +Synthetische Daten gegen echte Befragungen abgleichen
  • +Schwer erreichbare Befragte für die Teilnahme gewinnen
  • +Anonymität der Befragten wahren

Menschlich bleiben die Prüfung, ob ein Ergebnis stimmt, die Kontrolle synthetischer und KI-codierter Daten, der Kontakt zu schwer erreichbaren Befragten und der Schutz ihrer Anonymität. Alle vier Aufgaben verlangen Urteilskraft, die sich nicht aus einem Codeplan ablesen lässt.

Die Sozialwissenschaftler Leah von der Heyde, Anna-Carolina Haensch und Alexander Wenz aus München und Mannheim bildeten die Teilnehmer der Deutschen Wahlstudie 2017 in einer Studie zur Wahlprognose per Sprachmodell als synthetische Stichprobe nach und ließen GPT-3.5 deren Wahlentscheidung vorhersagen. Das Modell traf den typischen Wähler recht gut, verfehlte aber die komplexeren Motive und neigte zu Grünen und Linken.

Die Forscher folgern daraus, dass Sprachmodelle Meinungen in der Bevölkerung ungleich abbilden.

Solche Verzerrungen fallen nur auf, wenn jemand die synthetischen Antworten gegen echte Daten hält. Die Verbände schreiben genau das vor: Menschen sollen Modelle und Datenquellen validieren, etwa über Vergleichsstudien, Wiederholungen oder historische Daten. Der Leitfaden hält fest: „Der Mensch allein ist und bleibt für den Forschungsprozess […] verantwortlich.“ Für Fachangestellte mit Methodenwissen entsteht so neue Prüfarbeit, die sich nicht an das geprüfte Werkzeug selbst delegieren lässt.

Ein Ergebnis zu deuten heißt auch, einen Fehler zu erkennen, bevor der Kunde ihn findet. Springt die Markenbekanntheit von einer Welle zur nächsten um 15 Punkte, kann der Markt sich bewegt haben, ein Filter im Fragebogen falsch sitzen oder das Panel anders zusammengesetzt sein. Diese Fehlersuche verlangt Kenntnis des Projekts und ein Gespür für Zahlen, das die Abschlussprüfung im fallbezogenen Fachgespräch abfragt.

Schwer erreichbare Gruppen wie Hochbetagte, Menschen ohne Internet oder Geschäftsführer kleiner Betriebe beantworten keinen Online-Fragebogen von selbst. Diese Gruppen für eine Teilnahme zu gewinnen, bleibt Überzeugungsarbeit am Telefon oder im persönlichen Kontakt.

Ob ein Datensatz anonym genug ist, um ihn weiterzugeben, entscheidet ebenfalls ein Mensch, im Institut wie im Statistischen Amt.

Wie verändert sich der Arbeitsalltag in der Marktforschung?

Branche unter Druck, Ausbildung in der Nische
Die großen Institute setzen weniger um und stellen kaum noch ein
1,4 Mrd. €
Umsatz der ADM-Mitgliedsinstitute 2025, nach 1,684 Milliarden Euro im Jahr 2023
30 %
der ADM-Institute rechnen mit weniger Beschäftigten (knapp 30 Prozent, Konjunkturumfrage Juli 2026)
33
neue Ausbildungsverträge 2025 bundesweit, Rang 240 aller Ausbildungsberufe, 47 Prozent Frauen

Der Alltag verschiebt sich vom Erfassen und Codieren zum Prüfen, Steuern und Erklären von Daten, in einer Branche, die schrumpft und kaum neue Stellen schafft. Die Fachzeitschrift Research & Results zählte 2017 rund 19.000 festangestellte Beschäftigte in der deutschen Marktforschung, 2022 noch 12.300.

Die Mitgliedsinstitute des ADM setzten 2023 noch 1,684 Milliarden Euro um, 2025 nur noch 1,4 Milliarden.

Laut Konjunkturumfrage des Verbands vom Juli 2026 bewerten zwar 72 Prozent der Institute ihre Auftragslage als gut oder sehr gut, knapp 30 Prozent rechnen aber mit weniger Beschäftigten. Offene Stellen schrieben zuletzt nur noch 46 Prozent der Institute aus, 2024 lag der Anteil bei 84 Prozent. Als Herausforderungen nennt der ADM-Vorstandsvorsitzende Bernd Wachter neben der verhaltenen Nachfrage die Veränderungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz.

Die Software sammelt inzwischen die Antworten, codiert sie und rechnet die Tabellen. Ob die Zahlen am Ende stimmen, beurteilt trotzdem ein Mensch, der dafür mehr Methodenwissen braucht als je zuvor.

Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
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Die Ausbildung bleibt eine Nische. Mit 33 neuen Verträgen 2025 steht der Beruf in der BIBB-Rangliste auf Platz 240, Frauen stellen 47 Prozent der Neuanfänger.

Die Tätigkeit selbst wandert in Richtung Steuerung. Statt offene Nennungen von Hand zu verschlüsseln, prüft der Fachangestellte Stichproben der Maschinencodierung, pflegt den Codeplan und meldet systematische Fehler.

Interviewer teilt in Online-Projekten niemand mehr ein, die Fachkraft überwacht stattdessen Rücklauf und Quoten im Panel. Wie fein sich das Feld steuern lässt, hängt auch von der eingesetzten Plattform ab, denn Quotenvorgaben, Filterführung und Datenexport sind nicht bei jedem Anbieter gleich ausgebaut; einen Überblick über den Markt gibt unser Vergleich der Umfrage-Tools.

Bei synthetischen Daten kommt die Dokumentation hinzu, die der KI-Leitfaden verlangt: welches Modell, welche Trainingsdaten, welcher Abgleich mit echten Befragten. Mehr Zeit geht in Gespräche mit Auftraggebern, die wissen wollen, was eine Zahl bedeutet und wie belastbar sie ist.

Die Statistischen Ämter bleiben ein stabiler Arbeitgeber, weil gesetzlich angeordnete Statistiken nicht von der Konjunktur abhängen. Allein das Bayerische Landesamt für Statistik erhebt nach eigenen Angaben über 350 solcher Statistiken.

Was bedeutet das für angehende Azubis und Betriebe?

Tafel mit Grafik zum Azubi-Bedarf 2019-2023 und Lehrbüchern daneben vor weißem Grund
33 neue Ausbildungsverträge 2025: Der Beruf bleibt eine Nische mit Zukunft in der Datenkontrolle

Angehende Azubis finden einen Beruf mit gutem Einstieg in die Datenarbeit, sollten ihn aber als Sprungbrett planen und nicht als Endstation. Die reinen Erfassungs- und Codieraufgaben aus der Ausbildungsordnung von 2006 übernimmt zunehmend Software.

Ob für Sie eher eine Lehre oder ein Studium passt, klärt unser Beitrag zu Ausbildung oder Studium. Verwandte Berufe rund um Daten, Medien und Verwaltung finden Sie im Ausbildungsberufe-Finder.

Die schlechteste Einzelnote erhält der Beruf beim Digitalisierungsgrad, die beste bei der Urteilskraft. Genau dort lohnt die Weiterbildung: Statistikkenntnisse, Programmiersprachen wie R oder Python und ein Verständnis dafür, wie Sprachmodelle Antworten erzeugen, machen aus der Fachkraft für Datenerfassung eine Fachkraft für Datenkontrolle.

Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs lohnt ein Blick auf die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Statistische Ämter zahlen nach Tarif und arbeiten mit festen Erhebungsprogrammen. Private Institute bieten mehr Abwechslung durch Kundenprojekte, stehen nach zwei Jahren mit sinkendem Umsatz aber unter Kostendruck. Ein anschließendes Studium in Soziologie, Psychologie oder Marketing baut auf der Ausbildung auf.

Ausbildende Institute sollten Azubis früh an KI-Werkzeuge heranführen, statt die Codierung weiter von Hand üben zu lassen. Gefragt sind künftig Fachkräfte, die eine maschinelle Codierung stichprobenartig prüfen, synthetische Daten dokumentieren und Auftraggebern erklären, wo die Grenzen eines Modells liegen. Ein Ausbildungsplan, der diese Prüfaufgaben abbildet, stärkt das Kriterium Urteilskraft.

Der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung gibt Erhebung, Codierung und Standardtabellen an Software ab. Die Prüfung der Ergebnisse, die Kontrolle synthetischer Daten und der Schutz der Befragten bleiben beim Menschen. Für den Beruf steht im KI-Resilienz-Check deshalb die Note 4,3.

Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung

Access Panel

Ein Access Panel ist ein Pool registrierter Personen, die sich bereit erklärt haben, regelmäßig an Befragungen teilzunehmen. Institute ziehen daraus Stichproben für Online-Umfragen. Bei den ADM-Instituten stammten 2024 rund 83 Prozent der Online-Interviews aus solchen Panels.

CATI

CATI steht für Computer Assisted Telephone Interviewing. Interviewer lesen die Fragen am Telefon vom Bildschirm ab und tippen die Antworten direkt in die Software. Der Anteil telefonischer Interviews bei den ADM-Instituten sank von 21 Prozent 2019 auf 13 Prozent 2024.

Codeplan

Ein Codeplan legt fest, welcher Zahlencode für welche Antwortkategorie steht. Der Codeplan ist die Grundlage, um offene Antworten einheitlich zu verschlüsseln und später auszuwerten. Fachangestellte erstellen und pflegen Codepläne, auch wenn eine Software die Zuordnung übernimmt.

Codierung

Die Codierung übersetzt Antworten in Zahlen, die sich statistisch auswerten lassen. Bei offenen Fragen ordnet die Fachkraft frei formulierte Antworten einer Kategorie aus dem Codeplan zu. Diese Aufgabe übernehmen zunehmend maschinelles Lernen und Sprachmodelle.

Feldphase

Die Feldphase ist der Zeitraum, in dem eine Befragung tatsächlich läuft. Fachangestellte überwachen in dieser Phase den Rücklauf, prüfen die Quoten und stoßen Erinnerungen an, bis die geplante Zahl an Interviews erreicht ist.

Gewichtung

Die Gewichtung gleicht Abweichungen zwischen Stichprobe und Grundgesamtheit rechnerisch aus. Sind etwa junge Männer in einer Umfrage unterrepräsentiert, zählen ihre Antworten stärker. Eine falsche Gewichtung verzerrt das Ergebnis, ohne dass der Fehler in der Tabelle sichtbar wird.

ICC/ESOMAR-Kodex

Der ICC/ESOMAR-Kodex ist das internationale Regelwerk zur Selbstregulierung der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung. Das Regelwerk schützt die Anonymität der Befragten und trennt Forschung von Werbung. Für die Mitglieder des ADM ist der Kodex verbindlich, ergänzt um strengere deutsche Regeln.

Offene Nennung

Eine offene Nennung ist eine frei formulierte Antwort auf eine Frage ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten. Offene Nennungen liefern oft die aufschlussreichsten Hinweise, müssen aber vor der Auswertung codiert werden.

Plausibilisierung

Die Plausibilisierung prüft Erhebungsdaten auf Widersprüche und unwahrscheinliche Werte. Typische Fälle sind ein Betrieb mit tausend Beschäftigten und null Euro Umsatz oder ein Fragebogen, den jemand in zwei Minuten durchgeklickt hat. In den Statistischen Ämtern gehört die Plausibilisierung zu den Kernaufgaben der Fachangestellten.

Repräsentativität

Als Repräsentativität bezeichnet die Branche den Anspruch, dass eine Stichprobe die Grundgesamtheit in den untersuchten Merkmalen getreu abbildet. Erreichen lässt sich dieser Anspruch nur mit sauberer Stichprobenziehung und Gewichtung, nicht allein durch eine hohe Zahl an Interviews.

Statistikgeheimnis

Das Statistikgeheimnis verpflichtet alle, die an Bundesstatistiken mitarbeiten, die Einzelangaben der Befragten geheim zu halten. Geregelt ist die Pflicht in Paragraf 16 des Bundesstatistikgesetzes, die Geheimhaltung gilt auch nach dem Ende der Tätigkeit weiter.

Synthetische Daten

Synthetische Daten sind künstlich erzeugte Datensätze, die echte Befragungsdaten nachbilden oder ergänzen. Sprachmodelle können etwa Antworten typischer Kunden simulieren. Nach dem KI-Leitfaden der Branchenverbände müssen synthetische Daten gekennzeichnet und ihre Anwendung dokumentiert werden.

FAQ: Fachangestellter für Markt- und Sozialforschung: Daten erhebt die KI, deuten müssen Sie

Wie lange dauert die Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung?

Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System aus Betrieb und Berufsschule. In der Mitte des zweiten Jahres steht eine schriftliche Zwischenprüfung von höchstens 120 Minuten. Die Abschlussprüfung besteht aus drei schriftlichen Teilen und einem fallbezogenen Fachgespräch, der Prüfungsbereich Markt- und Sozialforschungsprojekte zählt doppelt.

Was verdient man in der Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung?

Die Statistischen Landesämter zahlen nach dem Tarif der Länder seit April 2026 im ersten Jahr 1.297 Euro, im zweiten 1.351 Euro und im dritten 1.401 Euro. Private Institute ohne Tarifbindung müssen mindestens die gesetzliche Mindestvergütung zahlen, für einen Ausbildungsbeginn 2026 sind das 724, 854 und 977 Euro.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung?

Die Ausbildungsverordnung schreibt keinen Schulabschluss vor. Die Statistischen Ämter in Bayern und Hamburg verlangen mindestens die mittlere Reife mit guten Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch. Nach einer Befragung von ADM und BVM aus dem Jahr 2019 haben mehr als 80 Prozent der Azubis Abitur oder Fachabitur.

Wo arbeiten Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung?

Typische Arbeitgeber sind Markt- und Sozialforschungsinstitute, Unternehmen mit eigener Marktforschung, Beratungen, Werbe- und Mediaagenturen sowie Forschungseinrichtungen. Auch die Statistischen Landesämter bilden aus und setzen die Fachkräfte bei Erhebung, Plausibilisierung und Auswertung amtlicher Statistiken ein.

Welche Weiterbildung lohnt sich nach der Ausbildung?

Statistikkenntnisse, Programmiersprachen wie R oder Python und Wissen über Sprachmodelle machen die Fachkraft für die Kontrolle automatisierter Auswertungen fit. Ein Studium in Soziologie, Psychologie oder Marketing baut auf der Ausbildung auf und führt in Konzeption und Analyse.

Kann KI den Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung ersetzen?

KI übernimmt große Teile der Arbeit: Online-Fragebögen ersetzen Interviewer, Sprachmodelle codieren offene Antworten, Software rechnet Standardtabellen. Die Prüfung der Ergebnisse, die Kontrolle synthetischer Daten und der Schutz der Befragten bleiben beim Menschen. Daraus ergibt sich im KI-Resilienz-Check die Note 4,3.

Quellen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Datenbank Ausbildungsvergütungen | https://www.bibb.de/de/12209.php | besucht am 10.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Tarifliche Ausbildungsvergütungen in dualen Ausbildungsberufen 2025, Bundesgebiet | https://www.bibb.de/dokumente/pdf/2025_Dav-Gesamtübersicht_Ausbildungsvergütungen_Bundesgebiet.pdf | besucht am 10.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Rangliste der Ausbildungsberufe nach Anzahl der Neuabschlüsse 2025, Tabelle 67 | https://www.bibb.de/dokumente/xls/naa309/naa309_2025_tab067_0bund.xlsx | besucht am 10.10.2026
Bundesamt für Justiz | Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung vom 6. April 2006 | https://www.gesetze-im-internet.de/marktfofangausbv/BJNR082800006.html | besucht am 10.10.2026
Bundesamt für Justiz | Bundesstatistikgesetz, § 16 Geheimhaltung | https://www.gesetze-im-internet.de/bstatg_1987/__16.html | besucht am 10.10.2026
Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg | Ausbildungsentgelte nach TVA-L BBiG, gültig vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027 | https://lbv.landbw.de/documents/d/guest/4_2026_04_01-2027_02_28-tabelle-ausbildungsentgelt-bbig-ab-01-04-2026-veroffentlichung-internet | besucht am 10.10.2026
ADM, ASI, BVM, DGOF | Leitfaden für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Markt- und Sozialforschung (Januar 2026) | https://www.adm-ev.de/wp-content/uploads/2026/02/Leitfaden-fuer-den-verantwortungsvollen-Einsatz-von-KI-in-der-Markt-und-Sozialforschung.pdf | besucht am 10.10.2026
ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute | Marktforschung in Zahlen | https://www.adm-ev.de/die-branche/marktforschung-in-zahlen/ | besucht am 10.10.2026
ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute | ADM-Konjunkturumfrage: Markt- und Sozialforschung stabilisiert sich auf verhaltenem Niveau (28.07.2026) | https://www.adm-ev.de/blog/2026/07/28/adm-konjunkturumfrage-markt-und-sozialforschung-stabilisiert-sich-auf-verhaltenem-niveau-strukturelle-herausforderungen-bleiben-bestehen/ | besucht am 10.10.2026
ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute | Ausbildung FAMS | https://www.adm-ev.de/leistungen/ausbildung-fams/ | besucht am 10.10.2026
ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute | Standards und Richtlinien, Datenschutz in der Marktforschung | https://www.adm-ev.de/standards-richtlinien/ | besucht am 10.10.2026
Bayerisches Landesamt für Statistik | Stellenausschreibung Ausbildung Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung (30.09.2025) | https://www.statistik.bayern.de/mam/ueber_uns/stellenangebote/20250930_stellenausschreibung_fams.pdf | besucht am 10.10.2026
Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein | Stellenausschreibung Ausbildung Fachangestellte:r für Markt- und Sozialforschung (Kennziffer 24/018) | https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Stellenangebote/2024_018_Stellenausschreibung_Ausbildung_FAMS_2024_extern2.pdf | besucht am 10.10.2026
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) | Von der Heyde, Haensch, Wenz: Vox Populi, Vox AI? Using Large Language Models to Estimate German Vote Choice, Social Science Computer Review 2025 | https://www.mzes.uni-mannheim.de/en/publications/details/vox-populi-vox-ai-using-large-language-models-to-estimate-german-vote-choice | besucht am 10.10.2026
Statistisches Bundesamt (Destatis) | Wegner, Minther: NACE-Coding with Machine Learning at the Federal Statistical Office (Konferenz April 2024) | https://www.destatis.de/EN/About-Us/Events/Machine-Learning/Abstracts/3_1_destatis.html | besucht am 10.10.2026
Qualtrics | AI to Drive Massive Changes to Market Research in 2025, Qualtrics Report Says (22.10.2024) | https://www.qualtrics.com/articles/news/ai-to-drive-massive-changes-to-market-research-in-2025-qualtrics-report-says/ | besucht am 10.10.2026

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