Cloud-Telefonanlage Vergleich
2026
Das sind die besten 33 Anbieter.
Der Anruf eines Kunden landet auf dem Tischtelefon im leeren Büro, während die zuständige Kollegin im Homeoffice sitzt. Die alte Telefonanlage im Keller hat keinen Wartungsvertrag mehr, und für jede neue Durchwahl kommt ein Techniker vorbei. Eine Cloud-Telefonanlage löst diese Probleme: Die Anlage läuft im Rechenzentrum des Anbieters, Sie verwalten Rufnummern, Gruppen und Ansagen im Browser und telefonieren über Tischtelefon, Computer oder Smartphone mit derselben Nummer. Wir haben 33 Anbieter geprüft, von spezialisierten Cloud-Telefonanlagen über die Cloud-Varianten bekannter Anlagenhersteller bis zu den Angeboten der Netzbetreiber und internationalen Telefonieplattformen. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihrem Unternehmen passt, worauf Sie bei Funktionen, Integrationen, Sprachqualität, Datenschutz und Vertrag achten, wie die Umstellung samt Rufnummernmitnahme gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.
Spezialisierte Cloud-Telefonanlage (vPBX) der toplink GmbH aus Darmstadt für KMU bis Konzerne. Über 160 Funktionen wie Rufgruppen, Agentengruppen und Sprachmenü sind in jeder Nebenstelle enthalten, dazu Web-Client, Software-Client, Apps für Android und iOS sowie Integration in Microsoft Teams.
toplink.de
Die virtuelle Telefonanlage vPBX von toplink ist eine spezialisierte Cloud-Telefonanlage für Unternehmen vom KMU bis zum DAX-Konzern. Anbieter ist die toplink GmbH in Darmstadt, ein von der Bundesnetzagentur geprüfter Teilnehmernetzbetreiber. Die Anlage wird in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform; toplink ist ISO 27001 zertifiziert.
Alle Funktionen sind in der Standard-vPBX enthalten: Rufgruppen, Agentengruppen, Auto Attendant mit IVR, Rufschemata, Anrufbeantworter, Fax, Konferenzen, Verschlüsselung, Adressbuch, Standortkopplung und Provisionierung. Die Nutzung ist per Web-Client, Software-Client und Mobile-App für Android und iOS möglich. Die Integration in Microsoft Teams kommt ohne zusätzlichen Session Border Controller aus. Optional lassen sich Microsoft Exchange, HubSpot, Salesforce und Google Contacts anbinden. Über 130 Profile globaler VoIP-Anbieter erleichtern die Einrichtung vorhandener IP-Anlagenanschlüsse.
Das Preismodell lautet „Eine Nebenstelle, alle Funktionen, ein Preis“; die Zahl der Nebenstellen ist nicht begrenzt. Konkrete Preise gibt es im individuellen Angebot. Eine kostenlose Demo lässt sich anfragen, der Support ist rund um die Uhr über eine deutschsprachige Hotline aus Deutschland erreichbar.
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Was ist eine Cloud-Telefonanlage, und für wen lohnt sie sich?

Eine Cloud-Telefonanlage ist eine Telefonanlage, die nicht mehr als Gerät im eigenen Büro steht, sondern im Rechenzentrum eines Anbieters läuft. Unternehmen mieten sie je Nutzer oder Nebenstelle und verwalten Rufnummern, Durchwahlen, Gruppen und Ansagen über eine Weboberfläche.
Technisch läuft jedes Gespräch als Voice over IP über die Internetleitung. Tischtelefone, Programme auf dem Computer und Apps auf dem Smartphone melden sich bei der Anlage des Anbieters an. So klingelt dieselbe Durchwahl im Büro, im Homeoffice und unterwegs, und Kunden sehen immer die Firmennummer, egal von welchem Gerät Sie anrufen.
Dazu kommen die Funktionen einer klassischen Telefonanlage und einiges mehr: Rufgruppen und Warteschlangen, Sprachmenüs nach dem Muster Drücken Sie die Eins, Weiterleitungen nach Zeitplan, Mailbox mit Zustellung per E-Mail, Konferenzen und Fax. Viele Anbieter verbinden die Anlage mit Microsoft Teams, mit CRM-Systemen und Ticketsystemen, zeigen Anrufstatistiken und erlauben, Gespräche aufzuzeichnen.
Lohnend ist eine Cloud-Telefonanlage für fast jedes Unternehmen, das mehr als eine Leitung braucht: Selbstständige mit Assistenz, Agenturen und Kanzleien, Handwerksbetriebe mit Büro und Baustelle, Filialbetriebe und Mittelständler mit verteilten Teams. Besonders stark ist der Vorteil, wenn Mitarbeitende mobil oder im Homeoffice arbeiten, wenn die bestehende Anlage alt ist oder wenn das Unternehmen wächst und regelmäßig Nebenstellen hinzukommen.
- Anrufe gehen verloren: Wer nicht am Schreibtisch sitzt, verpasst Anrufe von Kunden.
- Homeoffice mit Privatnummer: Rückrufe von unterwegs zeigen die private Handynummer an.
- Alte Anlage im Keller: Wartung, Ersatzteile und Techniker werden teuer oder knapp.
- Jede Änderung dauert: Neue Durchwahlen und Ansagen brauchen einen Techniker.
- Kein Überblick: Niemand weiß, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben.
- Team wächst: Regelmäßig kommen Mitarbeitende oder Standorte hinzu.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Cloud-Telefonanlagen. Kleine Teams starten oft mit einem spezialisierten Anbieter und Apps statt Tischtelefonen. Unternehmen mit vielen Standorten, Callcenter oder Microsoft Teams prüfen gezielt Integrationen, Warteschlangen und Service.
Typische Probleme mit alten Telefonanlagen

Unternehmen mit einer alten Telefonanlage vor Ort verpassen Anrufe, wenn Mitarbeitende nicht im Büro sitzen, zahlen für Wartung und Technikereinsätze und haben kaum Überblick darüber, wie gut sie telefonisch erreichbar sind.
Das größte Ärgernis ist die Erreichbarkeit. Viele ältere Anlagen kennen nur das Tischtelefon am Schreibtisch. Wer im Homeoffice oder beim Kunden ist, bekommt Anrufe nur über eine Weiterleitung aufs private Handy, der Anrufer sieht dann eine fremde Nummer, und ein Rückruf aus dem Homeoffice zeigt wiederum die Privatnummer an.
Dazu kommen Aufwand und Kosten. Jede neue Durchwahl, jede geänderte Ansage und jede Umstellung der Öffnungszeiten erfordert einen Techniker oder ein schwer bedienbares Programm. Ersatzteile für ältere Anlagen sind knapp, Wartungsverträge laufen aus, und mit der Umstellung der Telefonnetze auf IP-Technik passen alte Anschlüsse nicht mehr zur Anlage.
Schließlich fehlt der Überblick. Ohne Statistik weiß niemand, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben, wie lange Kunden in der Warteschleife hängen oder zu welchen Zeiten das Telefon am häufigsten klingelt. Gespräche lassen sich nicht mit dem CRM verknüpfen, und bei einem Stromausfall oder Defekt im Büro steht die gesamte Telefonie still.
Anrufe klingeln im leeren Büro, während das Team im Homeoffice arbeitet.
Rückrufe von unterwegs zeigen die Handynummer statt der Firmennummer.
Technikereinsätze, Ersatzteile und Wartungsverträge kosten Jahr für Jahr.
Strom- oder Hardwaredefekt legt die gesamte Telefonie lahm.
Wartezeiten und unbeantwortete Anrufe bleiben unsichtbar.
Telefon, CRM und Microsoft Teams laufen getrennt nebeneinander.
Alte Anlagen passen nicht mehr zu IP-basierten Anschlüssen.
Welche Arten von Cloud-Telefonanlagen gibt es?

Cloud-Telefonanlagen gibt es als eigenständige Angebote spezialisierter Anbieter, als Cloud-Variante bekannter Anlagenhersteller, als Paket der Netzbetreiber zusammen mit dem Internetanschluss und als Telefonieplattform für Vertrieb und Kundenservice. Dazu kommt Telefonie direkt in Kollaborationsprogrammen wie Microsoft Teams, Zoom oder Webex.
Spezialisierte Anbieter vermieten die Telefonanlage als eigenständigen Dienst. Sie buchen Nutzer, Rufnummern und Minutenpakete monatlich, verwalten alles im Browser und nutzen den Internetanschluss eines beliebigen Anbieters. Diese Angebote richten sich oft an kleine und mittlere Unternehmen, die schnell starten und flexibel wachsen wollen.
Anlagenhersteller, die früher Telefonanlagen für den Serverraum gebaut haben, bieten ihre Systeme heute auch als gehostete Variante an. Der Funktionsumfang entspricht der bekannten Anlage, Fachhändler übernehmen häufig Einrichtung und Betreuung. Netzbetreiber kombinieren die Cloud-Telefonanlage mit Internetanschluss, Mobilfunk und Rufnummern aus einer Hand, was Vertrag und Abrechnung vereinfacht.
Telefonieplattformen für Vertrieb und Kundenservice legen den Schwerpunkt auf Warteschlangen, Anrufverteilung, Statistiken, Aufzeichnung und Integrationen in CRM- und Ticketsysteme. Telefonie in Kollaborationsprogrammen eignet sich für Unternehmen, die ohnehin mit Microsoft Teams, Zoom oder Webex arbeiten und Chat, Video und Telefon in einer Oberfläche bündeln wollen. Viele Anbieter verbinden mehrere dieser Ansätze.
Eigenständiger Dienst, monatlich je Nutzer gebucht und im Browser verwaltet.
Bekannte Anlage als Cloud-Variante, oft mit Betreuung durch Fachhändler.
Telefonanlage, Internet und Mobilfunk aus einer Hand und auf einer Rechnung.
Warteschlangen, Statistiken, Aufzeichnung und CRM-Integration im Mittelpunkt.
Telefon direkt in Microsoft Teams, Zoom oder Webex neben Chat und Video.
Anlage vor Ort mit Cloud-Funktionen oder schrittweiser Umzug in die Cloud.
- Monatliche Kosten je Nutzer
- Verwaltung im Browser
- Telefonie im Büro, zu Hause und unterwegs
- Abhängig von der Internetleitung
- Hohe Anschaffung, dann geringe laufende Kosten
- Wartung durch Techniker
- Volle Kontrolle über die Hardware
- Erweiterungen aufwendig
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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Die passende Cloud-Telefonanlage erkennen Sie an den Telefoniefunktionen, die Ihr Alltag wirklich braucht, an den Integrationen in Ihre vorhandenen Programme, an Sprachqualität und Ausfallsicherheit, am Datenschutz und an fairen Vertragsbedingungen.
Beginnen Sie mit den Abläufen statt mit der Funktionsliste. Wer nimmt welche Anrufe an, was passiert außerhalb der Öffnungszeiten, wer vertritt wen? Daraus ergeben sich Rufgruppen, Warteschlangen, Sprachmenüs und Weiterleitungen. Prüfen Sie, ob die Anlage diese Abläufe abbildet und ob Sie Änderungen selbst im Browser vornehmen können.
Danach zählen Integrationen und Endgeräte. Arbeitet Ihr Team in Microsoft Teams, sollte die Anlage dort eingebunden sein. Für Vertrieb und Service lohnt eine Verbindung zum CRM, damit Anrufe automatisch beim richtigen Kontakt landen. Klären Sie, welche Tischtelefone unterstützt werden, ob es Apps für Windows, Mac, iPhone und Android gibt und ob vorhandene Geräte weiter nutzbar sind.
Sprachqualität und Verfügbarkeit hängen von Rechenzentrum, Netzanbindung und Ihrer eigenen Internetleitung ab. Fragen Sie nach Standort und Redundanz der Rechenzentren, zugesicherter Verfügbarkeit und Zertifizierungen wie ISO 27001. Datenschutz bedeutet Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Serverstandort in der EU und klare Regeln für Aufzeichnungen. Achten Sie schließlich auf Laufzeit, Kündigungsfrist und die Frage, ob Sie Nutzer monatlich hinzufügen und wieder abbestellen können.
Rufgruppen, Warteschlangen, Sprachmenüs, Zeitpläne, Mailbox, Konferenzen und Fax: Prüfen Sie, ob die Anlage Ihre Abläufe für eingehende Anrufe vollständig abbildet.
Microsoft Teams, CRM, Ticketsystem und Adressbuch: Gute Integrationen zeigen den Anrufer sofort an und protokollieren Gespräche automatisch beim richtigen Kontakt.
Tischtelefone, Headsets, Programme für Windows und Mac sowie Apps für iPhone und Android sollten zusammenspielen. Automatische Einrichtung spart Zeit beim Start.
Redundante Rechenzentren, zugesicherte Verfügbarkeit und eine stabile Internetleitung entscheiden über die Qualität. Fragen Sie nach Ausfallkonzept und Erreichbarkeit bei Störungen.
Serverstandort in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, verschlüsselte Gespräche und Zertifizierungen wie ISO 27001 schaffen Sicherheit für Kunden- und Gesprächsdaten.
Mitnahme bestehender Rufnummern, neue Ortsnummern an jedem Standort, Rufnummernblöcke für Durchwahlen und korrekt eingerichtete Notrufe gehören zur Grundausstattung.
Monatlich kündbare Tarife, Nutzer flexibel hinzufügen und abbestellen, deutschsprachiger Support und klare Reaktionszeiten bei Störungen machen den Alltag leichter.
Grundgebühr je Nutzer, Rufnummern, Minuten oder Flatrate, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen: Vergleichen Sie die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit.
Welche Cloud-Telefonanlage passt zu Ihrem Unternehmen?
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So gelingt der Umstieg auf die Cloud-Telefonanlage

Der Umstieg auf eine Cloud-Telefonanlage gelingt in sechs Schritten: Bestandsaufnahme, Auswahl mit Testphase, Prüfung des Netzwerks, Einrichtung von Nutzern und Abläufen, Mitnahme der Rufnummern und Schulung zum Start. Für ein kleines Unternehmen reichen oft wenige Wochen.
Am Anfang steht eine Liste aller Rufnummern, Durchwahlen, Endgeräte, Faxgeräte und Sonderanschlüsse wie Türsprechstellen, Aufzüge oder Alarmanlagen. Notieren Sie, wer welche Anrufe annimmt und welche Ansagen laufen. Mit dieser Liste vergleichen Sie Anbieter und testen zwei oder drei Kandidaten mit einem kleinen Team.
Parallel prüfen Sie die Internetleitung und das Netzwerk im Büro. Für jedes gleichzeitige Gespräch braucht die Leitung genügend Bandbreite im Upload und Download, der Router sollte Sprachpakete bevorzugt behandeln. Danach richten Sie Nutzer, Gruppen, Sprachmenüs und Zeitpläne ein, provisionieren die Tischtelefone und installieren die Apps.
Die Mitnahme der Rufnummern beantragt der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter. Planen Sie dafür einige Wochen ein und achten Sie darauf, dass die Daten im Antrag exakt mit dem bisherigen Vertrag übereinstimmen. Zum Stichtag schalten die Anbieter die Nummern um. Kurze Schulungen und eine einseitige Anleitung helfen dem Team, Weiterleitungen, Gruppen und Apps vom ersten Tag an zu nutzen.
Bestandsaufnahme
Sie listen Rufnummern, Durchwahlen, Endgeräte, Faxgeräte und Sonderanschlüsse auf und beschreiben die Abläufe für eingehende Anrufe.
Auswahl und Test
Sie vergleichen Anbieter und testen zwei oder drei Kandidaten mit einem kleinen Team im Alltag.
Netzwerk prüfen
Internetleitung, Router und WLAN werden auf genügend Bandbreite und bevorzugte Behandlung von Sprachdaten geprüft.
Einrichtung
Nutzer, Gruppen, Sprachmenüs und Zeitpläne werden angelegt, Telefone eingerichtet und Apps installiert.
Rufnummernmitnahme
Der neue Anbieter beantragt die Mitnahme beim bisherigen Anbieter, zum Stichtag werden die Nummern umgeschaltet.
Schulung und Betrieb
Das Team lernt Weiterleitungen, Gruppen und Apps kennen, die alte Anlage wird nach dem Umzug abgebaut.
Häufige Fehler bei der Einführung

Die häufigsten Fehler bei der Einführung einer Cloud-Telefonanlage sind eine zu schwache Internetleitung, eine zu spät beantragte Rufnummernmitnahme, vergessene Sonderanschlüsse, unklare Abläufe für eingehende Anrufe und Gesprächsaufzeichnungen ohne rechtliche Grundlage.
Viele Probleme mit der Sprachqualität haben ihre Ursache nicht beim Anbieter, sondern im eigenen Netzwerk. Eine knapp bemessene Leitung, ein überlasteter Router oder ein schwaches WLAN führen zu Aussetzern und Echo, sobald mehrere Kollegen gleichzeitig telefonieren und große Dateien hochladen. Ein Netzwerkcheck vor dem Start vermeidet diesen Ärger.
Ebenso häufig hakt es bei Fristen und Verträgen. Wird die Rufnummernmitnahme zu spät beantragt oder läuft der alte Vertrag aus, bevor die Nummern umgezogen sind, ist das Unternehmen tagelang nicht erreichbar. Vergessen werden auch Faxgeräte, Türsprechstellen, Aufzugsnotrufe und Alarmanlagen, die bisher über die alte Anlage liefen.
Schließlich unterschätzen viele Unternehmen die Organisation. Wer die Abläufe für eingehende Anrufe nicht festlegt, baut die Probleme der alten Anlage einfach nach. Gespräche dürfen nur mit Einwilligung der Beteiligten aufgezeichnet werden, und das Team braucht eine kurze Einweisung, damit Weiterleitungen und Apps tatsächlich genutzt werden.
Bei vielen gleichzeitigen Gesprächen bricht die Sprachqualität ein.
Der alte Vertrag endet, bevor die Nummern umgezogen sind.
Fax, Türsprechstelle, Aufzug oder Alarmanlage funktionieren nicht mehr.
Die neue Anlage baut die alten Probleme einfach nach.
Gespräche werden mitgeschnitten, ohne die Beteiligten zu fragen.
Fällt die Internetleitung aus, ist das Büro nicht erreichbar.
Weiterleitungen und Apps bleiben ungenutzt, Anrufe gehen weiter verloren.
Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?

Eine Cloud-Telefonanlage kostet in der Regel einen monatlichen Betrag je Nutzer oder Nebenstelle. Dazu kommen je nach Tarif Rufnummern, Gesprächsminuten oder Flatrates, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen wie Callcenter, Aufzeichnung oder Integrationen.
Die Grundgebühr je Nutzer deckt meist die Telefonanlage mit Durchwahl, Apps und Standardfunktionen ab. Einige Anbieter rechnen stattdessen je Nebenstelle, je gleichzeitigem Gespräch oder als Paket für eine feste Zahl an Nutzern ab. Gespräche ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz sind häufig in einer Flatrate enthalten, Auslandsgespräche und Sondernummern kosten extra.
Hinzu kommen einmalige Kosten für Tischtelefone, Headsets, Einrichtung und Rufnummernmitnahme. Wer vorhandene Telefone weiter nutzt oder vor allem über Computer und Smartphone telefoniert, spart hier. Zusatzfunktionen wie Callcenter-Warteschlangen, Gesprächsaufzeichnung, Statistiken, CRM-Integration oder die Einbindung in Microsoft Teams stecken bei manchen Anbietern im Grundpreis und kosten bei anderen einen Aufpreis.
Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen über die gesamte Vertragslaufzeit: Zahl der Nutzer, benötigte Rufnummern, typische Gesprächsminuten, Endgeräte und Zusatzfunktionen. Monatlich kündbare Tarife kosten je Nutzer oft etwas mehr, geben aber Spielraum, wenn das Team wächst oder schrumpft.
Durchwahl, Apps, Mailbox und Weiterleitungen, Gespräche teils als Flatrate.
Rufgruppen, Sprachmenü, Warteschlangen und Integrationen.
Anrufverteilung, Statistiken, Aufzeichnung und CRM-Anbindung.
Telefonlizenz zusätzlich zum bestehenden Abo, dazu Rufnummern und Minuten.
Die Kosten einer Cloud-Telefonanlage richten sich vor allem nach der Zahl der Nutzer, den benötigten Rufnummern, dem Gesprächsvolumen und den Zusatzfunktionen. Kleine Teams starten mit günstigen Basistarifen. Wer Callcenter-Funktionen, Aufzeichnung, CRM-Integration oder neue Tischtelefone braucht, zahlt deutlich mehr. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über die gesamte Vertragslaufzeit.
1 Wo läuft eine Cloud-Telefonanlage? Aufklappen ↓
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2 Wofür steht die Abkürzung VoIP? Aufklappen ↓
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3 Was leistet ein Sprachmenü, auch IVR genannt? Aufklappen ↓
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4 Was ist bei der Aufzeichnung von Telefongesprächen zu beachten? Aufklappen ↓
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5 Was bedeutet Rufnummernportierung? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Cloud-Telefonanlagen
Die wichtigsten Begriffe rund um Cloud-Telefonanlagen, Internettelefonie, Rufnummern und Endgeräte, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Cloud-Telefonanlage
Telefonanlage, die im Rechenzentrum eines Anbieters läuft und über eine Weboberfläche verwaltet wird, auch virtuelle oder gehostete Telefonanlage genannt.
- VoIP
Voice over IP, die Übertragung von Sprache als Datenpakete über das Internetprotokoll.
- SIP
Session Initiation Protocol, das Standardprotokoll, mit dem Telefone und Anlagen Gespräche aufbauen, steuern und beenden.
- SIP-Trunk
Anschluss, der eine Telefonanlage mit mehreren gleichzeitigen Leitungen und Rufnummern an das öffentliche Telefonnetz anbindet.
- Nebenstelle
Einzelner Anschluss innerhalb einer Telefonanlage, meist mit eigener Durchwahl.
- Durchwahl
Rufnummernendung, über die Anrufer eine bestimmte Person oder Gruppe direkt erreichen.
- Rufgruppe
Mehrere Nebenstellen, die gemeinsam oder nacheinander klingeln, wenn eine bestimmte Nummer angerufen wird.
- Warteschlange
Funktion, die Anrufer in einer Reihenfolge hält und an den nächsten freien Mitarbeitenden verteilt.
- IVR
Interactive Voice Response, ein Sprachmenü, das Anrufer per Tastendruck oder Spracheingabe weiterleitet.
- Softphone
Programm auf Computer oder Smartphone, mit dem Sie ohne Tischtelefon über die Telefonanlage telefonieren.
- Provisionierung
Automatische Einrichtung von Tischtelefonen, die ihre Einstellungen nach dem Einstecken selbst von der Anlage laden.
- Rufnummernportierung
Mitnahme bestehender Rufnummern von einem Telefonanbieter zu einem anderen.
- CTI
Computer Telephony Integration, die Verbindung von Telefonie und Programmen wie CRM, etwa für Wählen per Klick und Anruferanzeige.
- Codec
Verfahren, das Sprache für die Übertragung komprimiert und wieder entpackt und damit Qualität und Bandbreite bestimmt.
- Quality of Service
Einstellung im Netzwerk, die Sprachdaten bevorzugt behandelt, damit Gespräche auch bei voller Leitung stabil bleiben.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Cloud-Telefonanlagen, Rufnummern, Endgeräte, Sprachqualität, Datenschutz und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Was ist eine Cloud-Telefonanlage?
Eine Cloud-Telefonanlage ist eine Telefonanlage, die im Rechenzentrum eines Anbieters läuft statt als Gerät im Büro. Sie verwalten Rufnummern, Durchwahlen, Gruppen und Ansagen über eine Weboberfläche und telefonieren über die Internetleitung mit Tischtelefon, Computer oder Smartphone.
Was ist der Unterschied zwischen Cloud-Telefonanlage und klassischer Telefonanlage?
Die klassische Telefonanlage steht als Gerät im eigenen Unternehmen und wird gekauft, gewartet und von Technikern erweitert. Die Cloud-Telefonanlage mieten Sie monatlich, der Anbieter betreibt und aktualisiert sie, und Sie passen Nutzer und Funktionen selbst im Browser an.
Kann ich meine bisherigen Rufnummern behalten?
Ja, Sie können Ihre bisherigen Rufnummern in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen. Den Antrag auf Rufnummernportierung stellt meist der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter. Planen Sie dafür einige Wochen ein und kündigen Sie den alten Vertrag erst nach dem Umzug der Nummern.
Welche Internetleitung brauche ich für eine Cloud-Telefonanlage?
Sie brauchen eine stabile Internetleitung mit ausreichend Upload und Download für alle gleichzeitigen Gespräche. Als Faustwert gilt rund 100 Kilobit pro Sekunde je Gespräch in jede Richtung. Wichtiger als die reine Geschwindigkeit sind geringe Verzögerung und ein Router, der Sprachdaten bevorzugt behandelt.
Kann ich meine vorhandenen Telefone weiter nutzen?
Das hängt vom Gerät ab. Viele IP-Telefone mit SIP-Unterstützung lassen sich an einer Cloud-Telefonanlage betreiben, analoge und ISDN-Telefone nur über einen Adapter. Prüfen Sie die Liste der unterstützten Endgeräte beim Anbieter, bevor Sie neue Telefone kaufen.
Funktioniert eine Cloud-Telefonanlage auch im Homeoffice und unterwegs?
Ja, das ist einer der größten Vorteile. Mit Apps für Computer und Smartphone telefonieren Sie überall mit Ihrer Firmennummer und Durchwahl, Anrufer sehen keinen Unterschied. Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung oder mobile Datenverbindung.
Ist eine Cloud-Telefonanlage datenschutzkonform?
Eine Cloud-Telefonanlage lässt sich datenschutzkonform betreiben, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet und die Daten in der EU verarbeitet. Gespräche dürfen nur mit Einwilligung der Beteiligten aufgezeichnet werden. Prüfen Sie Serverstandort, Verschlüsselung und Zertifizierungen vor der Buchung.
Was passiert bei einem Ausfall der Internetleitung?
Fällt die Internetleitung im Büro aus, läuft die Cloud-Telefonanlage im Rechenzentrum weiter. Anrufe können automatisch auf Mobilnummern oder einen anderen Standort umgeleitet werden, und über die Smartphone-App bleibt das Team erreichbar. Richten Sie diese Notfallweiterleitung vorab ein.
Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?
Eine Cloud-Telefonanlage kostet meist einen monatlichen Betrag je Nutzer oder Nebenstelle. Dazu kommen je nach Tarif Rufnummern, Gesprächsminuten oder Flatrates, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Team über die gesamte Vertragslaufzeit.
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