Cloud-Telefonanlage Vergleich 2026
Das sind die besten 33 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
11 Min. Lesezeit
4,7 (52) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Ein blaues Telefonhörer hängt an einer Spiralschnur von einer Wolke herab. Die Wolke trägt ein Etikett mit der Aufschrift "Zentrale, jetzt ohne Keller"

Der Anruf eines Kunden landet auf dem Tischtelefon im leeren Büro, während die zuständige Kollegin im Homeoffice sitzt. Die alte Telefonanlage im Keller hat keinen Wartungsvertrag mehr, und für jede neue Durchwahl kommt ein Techniker vorbei. Eine Cloud-Telefonanlage löst diese Probleme: Die Anlage läuft im Rechenzentrum des Anbieters, Sie verwalten Rufnummern, Gruppen und Ansagen im Browser und telefonieren über Tischtelefon, Computer oder Smartphone mit derselben Nummer. Wir haben 33 Anbieter geprüft, von spezialisierten Cloud-Telefonanlagen über die Cloud-Varianten bekannter Anlagenhersteller bis zu den Angeboten der Netzbetreiber und internationalen Telefonieplattformen. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihrem Unternehmen passt, worauf Sie bei Funktionen, Integrationen, Sprachqualität, Datenschutz und Vertrag achten, wie die Umstellung samt Rufnummernmitnahme gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.


Cloud-Telefonanlagen im Vergleich: Empfohlene Anbieter

toplink

Sitz in Darmstadt ISO 27001 zertifiziert Cloud-Hosting in Deutschland

Spezialisierte Cloud-Telefonanlage (vPBX) der toplink GmbH aus Darmstadt für KMU bis Konzerne. Über 160 Funktionen wie Rufgruppen, Agentengruppen und Sprachmenü sind in jeder Nebenstelle enthalten, dazu Web-Client, Software-Client, Apps für Android und iOS sowie Integration in Microsoft Teams.

toplink Screenshot toplink.de

Die virtuelle Telefonanlage vPBX von toplink ist eine spezialisierte Cloud-Telefonanlage für Unternehmen vom KMU bis zum DAX-Konzern. Anbieter ist die toplink GmbH in Darmstadt, ein von der Bundesnetzagentur geprüfter Teilnehmernetzbetreiber. Die Anlage wird in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform; toplink ist ISO 27001 zertifiziert.

Alle Funktionen sind in der Standard-vPBX enthalten: Rufgruppen, Agentengruppen, Auto Attendant mit IVR, Rufschemata, Anrufbeantworter, Fax, Konferenzen, Verschlüsselung, Adressbuch, Standortkopplung und Provisionierung. Die Nutzung ist per Web-Client, Software-Client und Mobile-App für Android und iOS möglich. Die Integration in Microsoft Teams kommt ohne zusätzlichen Session Border Controller aus. Optional lassen sich Microsoft Exchange, HubSpot, Salesforce und Google Contacts anbinden. Über 130 Profile globaler VoIP-Anbieter erleichtern die Einrichtung vorhandener IP-Anlagenanschlüsse.

Das Preismodell lautet „Eine Nebenstelle, alle Funktionen, ein Preis“; die Zahl der Nebenstellen ist nicht begrenzt. Konkrete Preise gibt es im individuellen Angebot. Eine kostenlose Demo lässt sich anfragen, der Support ist rund um die Uhr über eine deutschsprachige Hotline aus Deutschland erreichbar.

Das spricht für toplink
Rufgruppen und Agentengruppen
Rufgruppen mit drei Stufen nach Zeit, Nachtschaltung und Agentengruppen steuern eingehende Anrufe.
Auto Attendant mit IVR
Ein Sprachmenü verteilt Anrufer an die richtigen Ziele, ergänzt durch Rufschemata.
Teams ohne SBC
Die Microsoft-Teams-Integration funktioniert ohne zusätzlichen Session Border Controller.
Web, Software und App
Nutzung per Web-Client, Software-Client und Mobile-App für Android und iOS.
Ein Preis je Nebenstelle
Alle über 160 Funktionen sind in jeder Nebenstelle enthalten, ohne Aufpreis je Feature.
Support rund um die Uhr
Service rund um die Uhr über eine deutschsprachige Hotline aus Deutschland.

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Was ist eine Cloud-Telefonanlage, und für wen lohnt sie sich?

Ein blaues Telefonhörer hängt an einer Spiralschnur von einer Wolke herab. Die Wolke trägt ein Etikett mit der Aufschrift "Zentrale, jetzt ohne Keller"
Rufnummern, Durchwahlen und Ansagen im Rechenzentrum des Anbieters: Eine Cloud-Telefonanlage ersetzt den Kasten im Technikraum.

Eine Cloud-Telefonanlage ist eine Telefonanlage, die nicht mehr als Gerät im eigenen Büro steht, sondern im Rechenzentrum eines Anbieters läuft. Unternehmen mieten sie je Nutzer oder Nebenstelle und verwalten Rufnummern, Durchwahlen, Gruppen und Ansagen über eine Weboberfläche.

Technisch läuft jedes Gespräch als Voice over IP über die Internetleitung. Tischtelefone, Programme auf dem Computer und Apps auf dem Smartphone melden sich bei der Anlage des Anbieters an. So klingelt dieselbe Durchwahl im Büro, im Homeoffice und unterwegs, und Kunden sehen immer die Firmennummer, egal von welchem Gerät Sie anrufen.

Dazu kommen die Funktionen einer klassischen Telefonanlage und einiges mehr: Rufgruppen und Warteschlangen, Sprachmenüs nach dem Muster Drücken Sie die Eins, Weiterleitungen nach Zeitplan, Mailbox mit Zustellung per E-Mail, Konferenzen und Fax. Viele Anbieter verbinden die Anlage mit Microsoft Teams, mit CRM-Systemen und Ticketsystemen, zeigen Anrufstatistiken und erlauben, Gespräche aufzuzeichnen.

Lohnend ist eine Cloud-Telefonanlage für fast jedes Unternehmen, das mehr als eine Leitung braucht: Selbstständige mit Assistenz, Agenturen und Kanzleien, Handwerksbetriebe mit Büro und Baustelle, Filialbetriebe und Mittelständler mit verteilten Teams. Besonders stark ist der Vorteil, wenn Mitarbeitende mobil oder im Homeoffice arbeiten, wenn die bestehende Anlage alt ist oder wenn das Unternehmen wächst und regelmäßig Nebenstellen hinzukommen.

Der 6-Punkte-Test: Lohnt sich eine Cloud-Telefonanlage für Sie?
  • Anrufe gehen verloren: Wer nicht am Schreibtisch sitzt, verpasst Anrufe von Kunden.
  • Homeoffice mit Privatnummer: Rückrufe von unterwegs zeigen die private Handynummer an.
  • Alte Anlage im Keller: Wartung, Ersatzteile und Techniker werden teuer oder knapp.
  • Jede Änderung dauert: Neue Durchwahlen und Ansagen brauchen einen Techniker.
  • Kein Überblick: Niemand weiß, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben.
  • Team wächst: Regelmäßig kommen Mitarbeitende oder Standorte hinzu.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Cloud-Telefonanlagen. Kleine Teams starten oft mit einem spezialisierten Anbieter und Apps statt Tischtelefonen. Unternehmen mit vielen Standorten, Callcenter oder Microsoft Teams prüfen gezielt Integrationen, Warteschlangen und Service.

Typische Probleme mit alten Telefonanlagen

Hellblauer Schaltkasten mit offener Tür, bunten Kabeln und Notiz "Bitte nicht anfassen, läuft seit 2009"
Verpasste Anrufe im Homeoffice, teure Technikereinsätze und keine Statistik: Diese Probleme entstehen mit alten Telefonanlagen vor Ort.

Unternehmen mit einer alten Telefonanlage vor Ort verpassen Anrufe, wenn Mitarbeitende nicht im Büro sitzen, zahlen für Wartung und Technikereinsätze und haben kaum Überblick darüber, wie gut sie telefonisch erreichbar sind.

Das größte Ärgernis ist die Erreichbarkeit. Viele ältere Anlagen kennen nur das Tischtelefon am Schreibtisch. Wer im Homeoffice oder beim Kunden ist, bekommt Anrufe nur über eine Weiterleitung aufs private Handy, der Anrufer sieht dann eine fremde Nummer, und ein Rückruf aus dem Homeoffice zeigt wiederum die Privatnummer an.

Dazu kommen Aufwand und Kosten. Jede neue Durchwahl, jede geänderte Ansage und jede Umstellung der Öffnungszeiten erfordert einen Techniker oder ein schwer bedienbares Programm. Ersatzteile für ältere Anlagen sind knapp, Wartungsverträge laufen aus, und mit der Umstellung der Telefonnetze auf IP-Technik passen alte Anschlüsse nicht mehr zur Anlage.

Schließlich fehlt der Überblick. Ohne Statistik weiß niemand, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben, wie lange Kunden in der Warteschleife hängen oder zu welchen Zeiten das Telefon am häufigsten klingelt. Gespräche lassen sich nicht mit dem CRM verknüpfen, und bei einem Stromausfall oder Defekt im Büro steht die gesamte Telefonie still.

Verpasste Anrufe

Anrufe klingeln im leeren Büro, während das Team im Homeoffice arbeitet.

Private Nummern

Rückrufe von unterwegs zeigen die Handynummer statt der Firmennummer.

Teure Wartung

Technikereinsätze, Ersatzteile und Wartungsverträge kosten Jahr für Jahr.

Ausfall im Büro

Strom- oder Hardwaredefekt legt die gesamte Telefonie lahm.

Keine Statistik

Wartezeiten und unbeantwortete Anrufe bleiben unsichtbar.

Keine Integration

Telefon, CRM und Microsoft Teams laufen getrennt nebeneinander.

Veraltete Anschlüsse

Alte Anlagen passen nicht mehr zu IP-basierten Anschlüssen.

Welche Arten von Cloud-Telefonanlagen gibt es?

Glaskugel mit Telefonvermittlungsanlage innen, blauem Sockel und Text "Ihre Anlage, gut aufgehoben"
Spezialisierter Anbieter, Hersteller, Netzbetreiber oder Teamplattform: Cloud-Telefonanlagen unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe und Schwerpunkt.

Cloud-Telefonanlagen gibt es als eigenständige Angebote spezialisierter Anbieter, als Cloud-Variante bekannter Anlagenhersteller, als Paket der Netzbetreiber zusammen mit dem Internetanschluss und als Telefonieplattform für Vertrieb und Kundenservice. Dazu kommt Telefonie direkt in Kollaborationsprogrammen wie Microsoft Teams, Zoom oder Webex.

Spezialisierte Anbieter vermieten die Telefonanlage als eigenständigen Dienst. Sie buchen Nutzer, Rufnummern und Minutenpakete monatlich, verwalten alles im Browser und nutzen den Internetanschluss eines beliebigen Anbieters. Diese Angebote richten sich oft an kleine und mittlere Unternehmen, die schnell starten und flexibel wachsen wollen.

Anlagenhersteller, die früher Telefonanlagen für den Serverraum gebaut haben, bieten ihre Systeme heute auch als gehostete Variante an. Der Funktionsumfang entspricht der bekannten Anlage, Fachhändler übernehmen häufig Einrichtung und Betreuung. Netzbetreiber kombinieren die Cloud-Telefonanlage mit Internetanschluss, Mobilfunk und Rufnummern aus einer Hand, was Vertrag und Abrechnung vereinfacht.

Telefonieplattformen für Vertrieb und Kundenservice legen den Schwerpunkt auf Warteschlangen, Anrufverteilung, Statistiken, Aufzeichnung und Integrationen in CRM- und Ticketsysteme. Telefonie in Kollaborationsprogrammen eignet sich für Unternehmen, die ohnehin mit Microsoft Teams, Zoom oder Webex arbeiten und Chat, Video und Telefon in einer Oberfläche bündeln wollen. Viele Anbieter verbinden mehrere dieser Ansätze.

Spezialisierte Cloud-Telefonanlage

Eigenständiger Dienst, monatlich je Nutzer gebucht und im Browser verwaltet.

Gehostete Herstelleranlage

Bekannte Anlage als Cloud-Variante, oft mit Betreuung durch Fachhändler.

Paket des Netzbetreibers

Telefonanlage, Internet und Mobilfunk aus einer Hand und auf einer Rechnung.

Plattform für Vertrieb und Service

Warteschlangen, Statistiken, Aufzeichnung und CRM-Integration im Mittelpunkt.

Telefonie im Kollaborationsprogramm

Telefon direkt in Microsoft Teams, Zoom oder Webex neben Chat und Video.

Hybride Lösung

Anlage vor Ort mit Cloud-Funktionen oder schrittweiser Umzug in die Cloud.

Cloud-Telefonanlage
Gemietet beim Anbieter
  • Monatliche Kosten je Nutzer
  • Verwaltung im Browser
  • Telefonie im Büro, zu Hause und unterwegs
  • Abhängig von der Internetleitung
Telefonanlage vor Ort
Gekauft und selbst betrieben
  • Hohe Anschaffung, dann geringe laufende Kosten
  • Wartung durch Techniker
  • Volle Kontrolle über die Hardware
  • Erweiterungen aufwendig

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Die passende Cloud-Telefonanlage finden 2026

Der Leitfaden zu Cloud-Telefonanlagen für Unternehmen: welche Arten es gibt, wie Sie Funktionen, Integrationen, Sprachqualität, Datenschutz und Verträge bewerten und wie Sie Ihre Rufnummern ohne Ausfall zum neuen Anbieter mitnehmen.

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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Die passende Cloud-Telefonanlage erkennen Sie an den Telefoniefunktionen, die Ihr Alltag wirklich braucht, an den Integrationen in Ihre vorhandenen Programme, an Sprachqualität und Ausfallsicherheit, am Datenschutz und an fairen Vertragsbedingungen.

Beginnen Sie mit den Abläufen statt mit der Funktionsliste. Wer nimmt welche Anrufe an, was passiert außerhalb der Öffnungszeiten, wer vertritt wen? Daraus ergeben sich Rufgruppen, Warteschlangen, Sprachmenüs und Weiterleitungen. Prüfen Sie, ob die Anlage diese Abläufe abbildet und ob Sie Änderungen selbst im Browser vornehmen können.

Danach zählen Integrationen und Endgeräte. Arbeitet Ihr Team in Microsoft Teams, sollte die Anlage dort eingebunden sein. Für Vertrieb und Service lohnt eine Verbindung zum CRM, damit Anrufe automatisch beim richtigen Kontakt landen. Klären Sie, welche Tischtelefone unterstützt werden, ob es Apps für Windows, Mac, iPhone und Android gibt und ob vorhandene Geräte weiter nutzbar sind.

Sprachqualität und Verfügbarkeit hängen von Rechenzentrum, Netzanbindung und Ihrer eigenen Internetleitung ab. Fragen Sie nach Standort und Redundanz der Rechenzentren, zugesicherter Verfügbarkeit und Zertifizierungen wie ISO 27001. Datenschutz bedeutet Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Serverstandort in der EU und klare Regeln für Aufzeichnungen. Achten Sie schließlich auf Laufzeit, Kündigungsfrist und die Frage, ob Sie Nutzer monatlich hinzufügen und wieder abbestellen können.

Telefoniefunktionen
Bildet die Anlage Ihre Abläufe ab?

Rufgruppen, Warteschlangen, Sprachmenüs, Zeitpläne, Mailbox, Konferenzen und Fax: Prüfen Sie, ob die Anlage Ihre Abläufe für eingehende Anrufe vollständig abbildet.

Rufgruppen und WarteschlangenSprachmenü und ZeitpläneMailbox mit Zustellung per E-Mail
Praxistipp: Zeichnen Sie den Weg eines Anrufs von der Begrüßung bis zur Annahme auf.
Integrationen
Passt die Anlage zu Ihren Programmen?

Microsoft Teams, CRM, Ticketsystem und Adressbuch: Gute Integrationen zeigen den Anrufer sofort an und protokollieren Gespräche automatisch beim richtigen Kontakt.

Einbindung in Microsoft TeamsCRM- und Ticketsystem-AnbindungWählen per Klick
Praxistipp: Testen Sie die Integration mit Ihrem echten CRM, nicht mit einer Demo.
Endgeräte und Apps
Wie telefoniert Ihr Team?

Tischtelefone, Headsets, Programme für Windows und Mac sowie Apps für iPhone und Android sollten zusammenspielen. Automatische Einrichtung spart Zeit beim Start.

Apps für Computer und SmartphoneUnterstützte TischtelefoneAutomatische Einrichtung der Geräte
Praxistipp: Klären Sie, ob Ihre vorhandenen Telefone weiter nutzbar sind.
Sprachqualität und Verfügbarkeit
Wie zuverlässig klingelt es?

Redundante Rechenzentren, zugesicherte Verfügbarkeit und eine stabile Internetleitung entscheiden über die Qualität. Fragen Sie nach Ausfallkonzept und Erreichbarkeit bei Störungen.

Redundante RechenzentrenZugesicherte Verfügbarkeit im VertragAusweichweg bei Leitungsausfall
Praxistipp: Legen Sie eine Weiterleitung auf Mobilnummern für den Notfall fest.
Datenschutz und Sicherheit
Wo liegen Ihre Gesprächsdaten?

Serverstandort in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, verschlüsselte Gespräche und Zertifizierungen wie ISO 27001 schaffen Sicherheit für Kunden- und Gesprächsdaten.

Rechenzentrum in der EUVertrag zur AuftragsverarbeitungVerschlüsselte Verbindungen
Praxistipp: Lassen Sie sich den Vertrag zur Auftragsverarbeitung vor der Buchung zeigen.
Rufnummern und Notruf
Kommen Ihre Nummern mit?

Mitnahme bestehender Rufnummern, neue Ortsnummern an jedem Standort, Rufnummernblöcke für Durchwahlen und korrekt eingerichtete Notrufe gehören zur Grundausstattung.

Rufnummernmitnahme inklusiveOrtsnummern für alle StandorteNotruf mit Standortangabe
Praxistipp: Fragen Sie nach der üblichen Dauer einer Rufnummernmitnahme.
Vertrag und Service
Bleiben Sie flexibel?

Monatlich kündbare Tarife, Nutzer flexibel hinzufügen und abbestellen, deutschsprachiger Support und klare Reaktionszeiten bei Störungen machen den Alltag leichter.

Laufzeit und KündigungsfristNutzer monatlich anpassbarSupport mit Reaktionszeiten
Praxistipp: Testen Sie den Support schon in der Testphase mit einer konkreten Frage.
Kosten
Was kostet die Anlage bei Ihrer Nutzung?

Grundgebühr je Nutzer, Rufnummern, Minuten oder Flatrate, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen: Vergleichen Sie die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit.

Grundgebühr je Nutzer bekanntFlatrate und Auslandstarife geprüftZusatzfunktionen eingerechnet
Praxistipp: Rechnen Sie mit Ihren Gesprächsminuten der letzten drei Monate.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Cloud-Telefonanlage passt zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 33 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.

Frage 1 von 5
Wie viele Personen sollen telefonieren?
Die Zahl der Nutzer bestimmt Tarif und Funktionsumfang.
1 bis 3 Personen
Selbstständig oder kleines Büro.
4 bis 20 Personen
Kleines Unternehmen mit Gruppen.
21 bis 100 Personen
Mehrere Abteilungen oder Standorte.
Mehr als 100 Personen
Mittelstand oder Konzern mit vielen Standorten.
Frage 2 von 5
Wo arbeitet Ihr Team hauptsächlich?
Davon hängt ab, welche Endgeräte und Apps Sie brauchen.
Im Büro
Vor allem am Tischtelefon.
Gemischt mit Homeoffice
Büro und zu Hause im Wechsel.
Viel unterwegs
Außendienst, Baustelle oder beim Kunden.
An mehreren Standorten
Filialen oder Niederlassungen.
Frage 3 von 5
Welche Funktion ist Ihnen am wichtigsten?
Nicht jeder Anbieter setzt denselben Schwerpunkt.
Einfache Erreichbarkeit
Durchwahlen, Gruppen und Weiterleitungen.
Kundenservice und Vertrieb
Warteschlangen, Statistiken und CRM.
Microsoft Teams
Telefonie direkt in Teams.
Bestehende Anlage ersetzen
Funktionen der alten Anlage übernehmen.
Frage 4 von 5
Was ist Ihnen bei Datenschutz und Betrieb wichtig?
Rechenzentrum und Service unterscheiden sich stark.
Rechenzentrum in Deutschland
Serverstandort und Vertrag nach DSGVO.
Persönliche Betreuung
Fachhändler oder fester Ansprechpartner.
Alles aus einer Hand
Internet, Mobilfunk und Telefonie zusammen.
Schnell selbst einrichten
Online buchen und sofort starten.
Frage 5 von 5
Welches Budget planen Sie?
Ihre Angabe hilft, passende Tarife auszuwählen.
Möglichst günstig
Basistarif mit wenigen Nutzern.
Kleiner Monatstarif
Standardfunktionen und Flatrate.
Mittleres Budget
Teamtarif mit Integrationen.
Größeres Budget
Callcenter-Funktionen, Service und Endgeräte.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

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So gelingt der Umstieg auf die Cloud-Telefonanlage

Schwarzes Telefon mit Wählscheibe in hellblauem Karton mit Aufkleber "RUFNUMMER BITTE MITNEHMEN"
Bestandsaufnahme, Test, Netzwerkcheck, Einrichtung, Rufnummernmitnahme und Schulung: So läuft der Umstieg auf die Cloud-Telefonanlage.

Der Umstieg auf eine Cloud-Telefonanlage gelingt in sechs Schritten: Bestandsaufnahme, Auswahl mit Testphase, Prüfung des Netzwerks, Einrichtung von Nutzern und Abläufen, Mitnahme der Rufnummern und Schulung zum Start. Für ein kleines Unternehmen reichen oft wenige Wochen.

Am Anfang steht eine Liste aller Rufnummern, Durchwahlen, Endgeräte, Faxgeräte und Sonderanschlüsse wie Türsprechstellen, Aufzüge oder Alarmanlagen. Notieren Sie, wer welche Anrufe annimmt und welche Ansagen laufen. Mit dieser Liste vergleichen Sie Anbieter und testen zwei oder drei Kandidaten mit einem kleinen Team.

Parallel prüfen Sie die Internetleitung und das Netzwerk im Büro. Für jedes gleichzeitige Gespräch braucht die Leitung genügend Bandbreite im Upload und Download, der Router sollte Sprachpakete bevorzugt behandeln. Danach richten Sie Nutzer, Gruppen, Sprachmenüs und Zeitpläne ein, provisionieren die Tischtelefone und installieren die Apps.

Die Mitnahme der Rufnummern beantragt der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter. Planen Sie dafür einige Wochen ein und achten Sie darauf, dass die Daten im Antrag exakt mit dem bisherigen Vertrag übereinstimmen. Zum Stichtag schalten die Anbieter die Nummern um. Kurze Schulungen und eine einseitige Anleitung helfen dem Team, Weiterleitungen, Gruppen und Apps vom ersten Tag an zu nutzen.

1 Woche

Bestandsaufnahme

Sie listen Rufnummern, Durchwahlen, Endgeräte, Faxgeräte und Sonderanschlüsse auf und beschreiben die Abläufe für eingehende Anrufe.

Rufnummern und Durchwahlen erfassenSonderanschlüsse notierenAnrufabläufe beschreiben
1
1 bis 2 Wochen

Auswahl und Test

Sie vergleichen Anbieter und testen zwei oder drei Kandidaten mit einem kleinen Team im Alltag.

Anbieter vergleichenTestzugänge einrichtenSprachqualität und Bedienung bewerten
2
Wenige Tage

Netzwerk prüfen

Internetleitung, Router und WLAN werden auf genügend Bandbreite und bevorzugte Behandlung von Sprachdaten geprüft.

Bandbreite messenRouter für Sprachdaten einstellenWLAN-Abdeckung prüfen
3
1 Woche

Einrichtung

Nutzer, Gruppen, Sprachmenüs und Zeitpläne werden angelegt, Telefone eingerichtet und Apps installiert.

Nutzer und Gruppen anlegenAnsagen aufnehmenTelefone und Apps einrichten
4
2 bis 6 Wochen

Rufnummernmitnahme

Der neue Anbieter beantragt die Mitnahme beim bisherigen Anbieter, zum Stichtag werden die Nummern umgeschaltet.

Portierungsantrag stellenVertragsdaten exakt abgleichenStichtag mit dem Team abstimmen
5
Start

Schulung und Betrieb

Das Team lernt Weiterleitungen, Gruppen und Apps kennen, die alte Anlage wird nach dem Umzug abgebaut.

Kurzschulung durchführenAnleitung verteilenAlte Verträge kündigen
6
Erreichbarkeit
Anteil der angenommenen Anrufe
Wartezeit
Durchschnittliche Zeit bis zur Annahme
Rückrufquote
Verpasste Anrufe mit Rückruf am selben Tag
Telefoniekosten
Gesamtkosten je Nutzer und Monat

Häufige Fehler bei der Einführung

Hellblaues Telefonhörer mit Spiralkabel neben einem Zettel mit deutschem Text und einer Steckdose
Zu schwache Leitung, verspätete Rufnummernmitnahme und vergessene Sonderanschlüsse: Diese Fehler kosten bei der Einführung Erreichbarkeit.

Die häufigsten Fehler bei der Einführung einer Cloud-Telefonanlage sind eine zu schwache Internetleitung, eine zu spät beantragte Rufnummernmitnahme, vergessene Sonderanschlüsse, unklare Abläufe für eingehende Anrufe und Gesprächsaufzeichnungen ohne rechtliche Grundlage.

Viele Probleme mit der Sprachqualität haben ihre Ursache nicht beim Anbieter, sondern im eigenen Netzwerk. Eine knapp bemessene Leitung, ein überlasteter Router oder ein schwaches WLAN führen zu Aussetzern und Echo, sobald mehrere Kollegen gleichzeitig telefonieren und große Dateien hochladen. Ein Netzwerkcheck vor dem Start vermeidet diesen Ärger.

Ebenso häufig hakt es bei Fristen und Verträgen. Wird die Rufnummernmitnahme zu spät beantragt oder läuft der alte Vertrag aus, bevor die Nummern umgezogen sind, ist das Unternehmen tagelang nicht erreichbar. Vergessen werden auch Faxgeräte, Türsprechstellen, Aufzugsnotrufe und Alarmanlagen, die bisher über die alte Anlage liefen.

Schließlich unterschätzen viele Unternehmen die Organisation. Wer die Abläufe für eingehende Anrufe nicht festlegt, baut die Probleme der alten Anlage einfach nach. Gespräche dürfen nur mit Einwilligung der Beteiligten aufgezeichnet werden, und das Team braucht eine kurze Einweisung, damit Weiterleitungen und Apps tatsächlich genutzt werden.

1
Internetleitung unterschätzt

Bei vielen gleichzeitigen Gesprächen bricht die Sprachqualität ein.

Bandbreite messen und Sprachdaten im Router bevorzugen.
2
Rufnummernmitnahme zu spät

Der alte Vertrag endet, bevor die Nummern umgezogen sind.

Portierung früh beantragen und alten Vertrag erst danach kündigen.
3
Sonderanschlüsse vergessen

Fax, Türsprechstelle, Aufzug oder Alarmanlage funktionieren nicht mehr.

Alle Geräte am alten Anschluss vorab erfassen und Lösungen klären.
4
Abläufe nicht festgelegt

Die neue Anlage baut die alten Probleme einfach nach.

Anrufwege, Vertretungen und Zeitpläne vor der Einrichtung festlegen.
5
Aufzeichnung ohne Einwilligung

Gespräche werden mitgeschnitten, ohne die Beteiligten zu fragen.

Einwilligung einholen und Aufzeichnung nur gezielt aktivieren.
6
Keine Notfallweiterleitung

Fällt die Internetleitung aus, ist das Büro nicht erreichbar.

Automatische Weiterleitung auf Mobilnummern einrichten.
7
Team nicht geschult

Weiterleitungen und Apps bleiben ungenutzt, Anrufe gehen weiter verloren.

Kurzschulung und einseitige Anleitung zum Start bereitstellen.

Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?

Blauer Münzfernsprecher mit Hörer, Display und Befestigungsstange auf weißem Hintergrund
Grundgebühr je Nutzer, Rufnummern, Minuten, Endgeräte und Zusatzfunktionen: Die Gesamtkosten hängen von Teamgröße und Nutzung ab.

Eine Cloud-Telefonanlage kostet in der Regel einen monatlichen Betrag je Nutzer oder Nebenstelle. Dazu kommen je nach Tarif Rufnummern, Gesprächsminuten oder Flatrates, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen wie Callcenter, Aufzeichnung oder Integrationen.

Die Grundgebühr je Nutzer deckt meist die Telefonanlage mit Durchwahl, Apps und Standardfunktionen ab. Einige Anbieter rechnen stattdessen je Nebenstelle, je gleichzeitigem Gespräch oder als Paket für eine feste Zahl an Nutzern ab. Gespräche ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz sind häufig in einer Flatrate enthalten, Auslandsgespräche und Sondernummern kosten extra.

Hinzu kommen einmalige Kosten für Tischtelefone, Headsets, Einrichtung und Rufnummernmitnahme. Wer vorhandene Telefone weiter nutzt oder vor allem über Computer und Smartphone telefoniert, spart hier. Zusatzfunktionen wie Callcenter-Warteschlangen, Gesprächsaufzeichnung, Statistiken, CRM-Integration oder die Einbindung in Microsoft Teams stecken bei manchen Anbietern im Grundpreis und kosten bei anderen einen Aufpreis.

Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen über die gesamte Vertragslaufzeit: Zahl der Nutzer, benötigte Rufnummern, typische Gesprächsminuten, Endgeräte und Zusatzfunktionen. Monatlich kündbare Tarife kosten je Nutzer oft etwas mehr, geben aber Spielraum, wenn das Team wächst oder schrumpft.

Basistarif für kleine Teams niedrig je Nutzer und Monat

Durchwahl, Apps, Mailbox und Weiterleitungen, Gespräche teils als Flatrate.

Standardtarif für Unternehmen niedrig bis mittel je Nutzer und Monat

Rufgruppen, Sprachmenü, Warteschlangen und Integrationen.

Tarif für Vertrieb und Service mittel bis hoch je Nutzer und Monat

Anrufverteilung, Statistiken, Aufzeichnung und CRM-Anbindung.

Telefonie im Kollaborationsprogramm Zusatzlizenz je Nutzer und Monat

Telefonlizenz zusätzlich zum bestehenden Abo, dazu Rufnummern und Minuten.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten einer Cloud-Telefonanlage richten sich vor allem nach der Zahl der Nutzer, den benötigten Rufnummern, dem Gesprächsvolumen und den Zusatzfunktionen. Kleine Teams starten mit günstigen Basistarifen. Wer Callcenter-Funktionen, Aufzeichnung, CRM-Integration oder neue Tischtelefone braucht, zahlt deutlich mehr. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über die gesamte Vertragslaufzeit.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Cloud-Telefonanlagen aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wo läuft eine Cloud-Telefonanlage? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei einer Cloud-Telefonanlage betreibt der Anbieter die Anlage in seinem Rechenzentrum. Unternehmen verwalten sie über eine Weboberfläche und telefonieren über die Internetleitung.
2 Wofür steht die Abkürzung VoIP? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. VoIP steht für Voice over IP. Die Sprache wird in Datenpakete zerlegt und über das Internetprotokoll übertragen, so wie jede andere Information im Netz.
3 Was leistet ein Sprachmenü, auch IVR genannt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Sprachmenü begrüßt Anrufer und leitet sie nach Tastendruck oder Spracheingabe an die richtige Abteilung weiter, etwa Vertrieb, Service oder Buchhaltung.
4 Was ist bei der Aufzeichnung von Telefongesprächen zu beachten? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Gespräche dürfen nur mit Einwilligung der Beteiligten aufgezeichnet werden. Das nicht öffentlich gesprochene Wort ist in Deutschland strafrechtlich geschützt, dazu kommen die Vorgaben der DSGVO.
5 Was bedeutet Rufnummernportierung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei der Portierung nehmen Sie Ihre bisherigen Rufnummern zum neuen Anbieter mit. Den Antrag stellt in der Regel der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter.

Glossar: Begriffe rund um Cloud-Telefonanlagen

Die wichtigsten Begriffe rund um Cloud-Telefonanlagen, Internettelefonie, Rufnummern und Endgeräte, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Cloud-Telefonanlage

Telefonanlage, die im Rechenzentrum eines Anbieters läuft und über eine Weboberfläche verwaltet wird, auch virtuelle oder gehostete Telefonanlage genannt.

VoIP

Voice over IP, die Übertragung von Sprache als Datenpakete über das Internetprotokoll.

SIP

Session Initiation Protocol, das Standardprotokoll, mit dem Telefone und Anlagen Gespräche aufbauen, steuern und beenden.

SIP-Trunk

Anschluss, der eine Telefonanlage mit mehreren gleichzeitigen Leitungen und Rufnummern an das öffentliche Telefonnetz anbindet.

Nebenstelle

Einzelner Anschluss innerhalb einer Telefonanlage, meist mit eigener Durchwahl.

Durchwahl

Rufnummernendung, über die Anrufer eine bestimmte Person oder Gruppe direkt erreichen.

Rufgruppe

Mehrere Nebenstellen, die gemeinsam oder nacheinander klingeln, wenn eine bestimmte Nummer angerufen wird.

Warteschlange

Funktion, die Anrufer in einer Reihenfolge hält und an den nächsten freien Mitarbeitenden verteilt.

IVR

Interactive Voice Response, ein Sprachmenü, das Anrufer per Tastendruck oder Spracheingabe weiterleitet.

Softphone

Programm auf Computer oder Smartphone, mit dem Sie ohne Tischtelefon über die Telefonanlage telefonieren.

Provisionierung

Automatische Einrichtung von Tischtelefonen, die ihre Einstellungen nach dem Einstecken selbst von der Anlage laden.

Rufnummernportierung

Mitnahme bestehender Rufnummern von einem Telefonanbieter zu einem anderen.

CTI

Computer Telephony Integration, die Verbindung von Telefonie und Programmen wie CRM, etwa für Wählen per Klick und Anruferanzeige.

Codec

Verfahren, das Sprache für die Übertragung komprimiert und wieder entpackt und damit Qualität und Bandbreite bestimmt.

Quality of Service

Einstellung im Netzwerk, die Sprachdaten bevorzugt behandelt, damit Gespräche auch bei voller Leitung stabil bleiben.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Cloud-Telefonanlagen, Rufnummern, Endgeräte, Sprachqualität, Datenschutz und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

Eine Cloud-Telefonanlage ist eine Telefonanlage, die im Rechenzentrum eines Anbieters läuft statt als Gerät im Büro. Sie verwalten Rufnummern, Durchwahlen, Gruppen und Ansagen über eine Weboberfläche und telefonieren über die Internetleitung mit Tischtelefon, Computer oder Smartphone.

Was ist der Unterschied zwischen Cloud-Telefonanlage und klassischer Telefonanlage?

Die klassische Telefonanlage steht als Gerät im eigenen Unternehmen und wird gekauft, gewartet und von Technikern erweitert. Die Cloud-Telefonanlage mieten Sie monatlich, der Anbieter betreibt und aktualisiert sie, und Sie passen Nutzer und Funktionen selbst im Browser an.

Kann ich meine bisherigen Rufnummern behalten?

Ja, Sie können Ihre bisherigen Rufnummern in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen. Den Antrag auf Rufnummernportierung stellt meist der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter. Planen Sie dafür einige Wochen ein und kündigen Sie den alten Vertrag erst nach dem Umzug der Nummern.

Welche Internetleitung brauche ich für eine Cloud-Telefonanlage?

Sie brauchen eine stabile Internetleitung mit ausreichend Upload und Download für alle gleichzeitigen Gespräche. Als Faustwert gilt rund 100 Kilobit pro Sekunde je Gespräch in jede Richtung. Wichtiger als die reine Geschwindigkeit sind geringe Verzögerung und ein Router, der Sprachdaten bevorzugt behandelt.

Kann ich meine vorhandenen Telefone weiter nutzen?

Das hängt vom Gerät ab. Viele IP-Telefone mit SIP-Unterstützung lassen sich an einer Cloud-Telefonanlage betreiben, analoge und ISDN-Telefone nur über einen Adapter. Prüfen Sie die Liste der unterstützten Endgeräte beim Anbieter, bevor Sie neue Telefone kaufen.

Funktioniert eine Cloud-Telefonanlage auch im Homeoffice und unterwegs?

Ja, das ist einer der größten Vorteile. Mit Apps für Computer und Smartphone telefonieren Sie überall mit Ihrer Firmennummer und Durchwahl, Anrufer sehen keinen Unterschied. Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung oder mobile Datenverbindung.

Ist eine Cloud-Telefonanlage datenschutzkonform?

Eine Cloud-Telefonanlage lässt sich datenschutzkonform betreiben, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet und die Daten in der EU verarbeitet. Gespräche dürfen nur mit Einwilligung der Beteiligten aufgezeichnet werden. Prüfen Sie Serverstandort, Verschlüsselung und Zertifizierungen vor der Buchung.

Was passiert bei einem Ausfall der Internetleitung?

Fällt die Internetleitung im Büro aus, läuft die Cloud-Telefonanlage im Rechenzentrum weiter. Anrufe können automatisch auf Mobilnummern oder einen anderen Standort umgeleitet werden, und über die Smartphone-App bleibt das Team erreichbar. Richten Sie diese Notfallweiterleitung vorab ein.

Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?

Eine Cloud-Telefonanlage kostet meist einen monatlichen Betrag je Nutzer oder Nebenstelle. Dazu kommen je nach Tarif Rufnummern, Gesprächsminuten oder Flatrates, Endgeräte, Einrichtung und Zusatzfunktionen. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Team über die gesamte Vertragslaufzeit.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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