Kassenhardware Vergleich
2026
Das sind die besten 49 Anbieter.
Mit der Kassenhardware erfassen, quittieren und zeichnen Sie jeden Verkauf rechtssicher auf, ob in der Bäckerei, im Friseursalon oder in mehreren Filialen. Wir haben 49 Anbieter geprüft, vom Hersteller für POS-Terminals bis zum Komplettanbieter mit Mietkasse.
HPRT ist ein Hersteller von POS-Bondruckern und Drucktechnik, kein Kassensystem-Anbieter. Das Sortiment umfasst thermische 58-mm- und 80-mm-Bondrucker, Label- und mobile Drucker sowie Scanner. Die Marke gehört zur Xiamen Hanin Co., Ltd. in China und bietet OEM- und ODM-Services.
hprt.com
HPRT ist eine globale Marke der Xiamen Hanin Co., Ltd. mit Sitz in Xiamen, China. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet, beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und ist in über 80 Ländern präsent. Die Website steht auch auf Deutsch zur Verfügung, ein Online Store ist verlinkt.
Für den Kassenplatz relevant sind die thermischen POS-Bondrucker für 58 mm und 80 mm Papierbreite, darunter TP80K mit 230 mm/s, TP808 mit WLAN und 260 mm/s sowie TP805 mit 250 mm/s und Papierbreiten von 58, 76 und 80 mm. Je nach Modell gibt es USB, Seriell, Ethernet, Bluetooth, WLAN und Cloud. Die Drucker unterstützen ESC/POS, Treiber und SDKs gibt es für Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Der Druckkopf ist für 150 km ausgelegt, der Auto-Cutter für über 1,5 Millionen Schnitte. Anwendungen reichen von Küche und Gastronomie bis Einzelhandel, Hotel und Gesundheitswesen.
Als Hersteller bietet HPRT OEM- und ODM-Services mit Logo-Anpassung, Schnittstellenkonfiguration und Firmware-Änderungen an. Anfragen laufen über ein Kontaktformular, auch für Partnerschaften.
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Was ist Kassenhardware, und was gehört dazu?

Kassenhardware umfasst alle Geräte am Kassenplatz: POS-Terminal oder Registrierkasse, Bondrucker, Kassenlade, Scanner, Kundendisplay und die technische Sicherheitseinrichtung (TSE). Zusammen mit der Kassensoftware bildet sie ein elektronisches Aufzeichnungssystem, für das in Deutschland und Österreich strenge Vorgaben gelten.
Ein typischer Kassenarbeitsplatz besteht aus einem Rechner mit Touchbildschirm oder einem Tablet in einer Halterung, einem Bondrucker für Kassenbelege, einer Kassenlade für Bargeld, einem Scanner für Strichcodes und auf Wunsch einem Kundendisplay. In Bäckereien, Hofläden und an der Frischetheke kommt eine eichfähige Waage hinzu, in der Gastronomie oft ein Küchendrucker und mobile Handhelds für den Service. Die klassische Registrierkasse vereint Tastatur, Drucker und Speicher in einem Gerät. Eine PC- oder Tablet-Kasse setzt dagegen auf eine Kassensoftware, die auf einem Universalgerät läuft.
In Deutschland regeln § 146a Abgabenordnung (AO) und die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) die Anforderungen. Elektronische Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion müssen durch eine zertifizierte TSE geschützt sein, deren technische Anforderungen die Richtlinie BSI TR-03153 festlegt. Für jeden Geschäftsvorfall gilt die Belegausgabepflicht, auf Papier oder elektronisch. Seit 2025 teilen Unternehmen ihre elektronischen Aufzeichnungssysteme dem Finanzamt über „Mein ELSTER“ mit, und alle Aufzeichnungen müssen den GoBD entsprechen. Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Kasse besteht in Deutschland nicht, die offene Ladenkasse bleibt zulässig.
In Österreich gilt die Registrierkassenpflicht nach § 131b Bundesabgabenordnung ab bestimmten Umsatzgrenzen. Die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) verlangt eine Signaturerstellungseinheit, die jeden Beleg signiert, sowie die Registrierung der Kasse samt Startbeleg über FinanzOnline. In der Schweiz besteht keine Registrierkassenpflicht im Sinne der deutschen oder österreichischen Regeln, Geschäftsbücher und Belege müssen nach Obligationenrecht aber zehn Jahre aufbewahrt werden. Klären Sie Einzelfälle mit Ihrer Steuerberatung.
- Kasse ohne zertifizierte TSE: Ihre bisherige Kasse lässt sich nicht mit einer zertifizierten TSE betreiben oder das Zertifikat läuft bald ab.
- Schlangen am Tresen: Zu Spitzenzeiten bilden sich Wartezeiten, weil Kasse, Drucker oder Scanner zu langsam sind.
- Ausfälle ohne Ersatz: Fällt ein Gerät aus, gibt es keinen Ersatz und keine feste Ansprechperson.
- Kartenzahlung nicht angebunden: Beträge werden von Hand ins Kartenterminal getippt, beim Kassenabschluss entstehen Differenzen.
- Wachstum und neue Kassenplätze: Sie eröffnen eine Filiale, erweitern die Fläche oder möchten mobil am Tisch kassieren.
- Unklare Kosten: Sie möchten die Gesamtkosten für Hardware, Software, TSE und Service kennen und planbar machen.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf neue Kassenhardware. Klären Sie vor der Wahl Kassensoftware, Kassenplätze und Bezugsmodell und lassen Sie sich vom Fachhandel oder Kassensystem-Anbieter beraten.
Typische Probleme mit Kassenhardware

Die meisten Schwierigkeiten entstehen durch veraltete Kassen ohne TSE, Hardware, die nicht zur Software passt, und Geräte, die im Stoßgeschäft ausfallen. Hinzu kommen Insellösungen ohne Schnittstellen, fehlender Ersatz, eine nicht angebundene Kartenzahlung und unklare Gesamtkosten.
Viele Betriebe arbeiten noch mit Kassen, die sich nicht mit einer zertifizierten TSE aufrüsten lassen. Spätestens bei einer Kassennachschau nach § 146b AO oder einer Betriebsprüfung wird das zum Risiko. Ähnlich heikel ist Hardware, die ohne Blick auf die Software gekauft wurde: Der Bondrucker wird nicht erkannt, der Scanner liefert falsche Zeichen, oder das Tablet erhält keine Updates mehr für die Kassen-App.
Im Stoßgeschäft zeigen sich Schwächen besonders deutlich. Ein Drucker ohne Papier, ein Scanner, der zerknitterte Etiketten nicht liest, oder ein Touchbildschirm, der mit fettigen Fingern nicht mehr reagiert, verlängern die Schlange am Tresen. Fehlt ein Ersatzgerät, steht der Kassenplatz im schlimmsten Fall still. Insellösungen ohne Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Onlineshop verursachen zusätzlich doppelte Arbeit.
Häufig ist auch die Kartenzahlung nicht angebunden. Wer Beträge von Hand ins Kartenterminal tippt, riskiert Tippfehler und Differenzen beim Kassenabschluss. Unklar bleiben oft die Gesamtkosten, weil Hardware, Software-Abo, TSE, Service und Verbrauchsmaterial bei verschiedenen Anbietern und in verschiedenen Verträgen auftauchen.
Ältere Geräte lassen sich nicht aufrüsten und erfüllen die KassenSichV nicht mehr.
Drucker, Scanner oder TSE werden von der Kassensoftware nicht unterstützt.
Leere Papierrollen, träge Scanner und überlastete Geräte bremsen den Verkauf.
Fehlende Anbindung an Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Onlineshop verursacht doppelte Arbeit.
Bei einem Defekt steht der Kassenplatz still, wenn kein Austausch vereinbart ist.
Manuelle Eingaben am Kartenterminal führen zu Tippfehlern und Differenzen.
Hardware, Software-Abo, TSE, Service und Verbrauchsmaterial verteilen sich auf mehrere Verträge.
Welche Arten von Kassenhardware gibt es?

Kassenhardware lässt sich in sechs Gruppen einteilen: stationäre POS-Terminals, Registrierkassen, Tablet-Kassen, mobile Handhelds, Peripherie und TSE-Hardware. Grundsätzlich wählen Sie zwischen einer Komplettkasse aus einer Hand und Einzelkomponenten, die Sie selbst kombinieren.
Stationäre POS-Terminals und Touchkassen sind Rechner mit fest verbautem Touchbildschirm, oft lüfterlos und für den Dauerbetrieb in Handel und Gastronomie gebaut. Registrierkassen, auch ECR genannt, vereinen Tastatur, Drucker und Speicher in einem kompakten Gerät und eignen sich für Kioske, kleine Läden und Imbisse mit überschaubarem Sortiment. Tablet-Kassen nutzen ein Tablet in einer Halterung und sind ein günstiger Einstieg für Cafés, Salons und kleine Geschäfte.
Mobile Handhelds nehmen Bestellungen am Tisch auf, kassieren auf der Verkaufsfläche oder auf dem Markt und haben teils Drucker und Kartenleser eingebaut. Zur Peripherie gehören Bondrucker, Küchendrucker, Kassenladen, Scanner, Kundendisplays und Waagen. TSE- und Fiskal-Hardware sichert die Aufzeichnungen, in Deutschland als USB-Stick, Speicherkarte oder Cloud-Lösung, in Österreich als Signaturerstellungseinheit.
Entscheidend ist die Frage Komplettkasse oder Einzelkomponenten. Bei einer Komplettkasse liefert ein Anbieter Hardware, Software, Einrichtung und Support aufeinander abgestimmt, oft auch zur Miete. Einzelkomponenten geben Ihnen mehr Freiheit bei der Geräteauswahl. Dafür prüfen Sie die Kompatibilität mit der Kassensoftware selbst und koordinieren den Service mehrerer Hersteller.
Kassenrechner mit fest verbautem Touchbildschirm, oft lüfterlos, für Dauerbetrieb in Handel und Gastronomie.
Kompaktes Gerät mit Tastatur, Drucker und Speicher für Kiosk, kleinen Laden und Imbiss.
Tablet in einer Halterung mit Kassen-App, günstiger Einstieg für Café, Salon und kleines Geschäft.
Mobiles Gerät für Bestellung und Bezahlung am Tisch, auf der Fläche oder auf dem Markt, teils mit Drucker.
Bondrucker, Küchendrucker, Kassenlade, Scanner, Kundendisplay und Waage rund um den Kassenplatz.
Technische Sicherheitseinrichtung als USB-Stick, Speicherkarte oder Cloud-Lösung, in Österreich Signaturerstellungseinheit.
- Geräte und Software aufeinander abgestimmt
- Einrichtung, TSE und Support vom selben Anbieter
- Oft als Miete oder Leasing mit Austauschservice
- Weniger Auswahl bei einzelnen Geräten
- Terminal, Drucker und Scanner frei kombinierbar
- Kompatibilität mit der Kassensoftware selbst prüfen
- Service und Garantie je Hersteller koordinieren
- Geeignet bei vorhandener Software und IT-Kenntnis
2026
Whitepaper:
Kassenhardware richtig auswählen und einführen 2026
Der Leitfaden zur Kassenhardware: welche Arten es gibt, wie Sie POS-Terminal, Bondrucker, Kassenlade, Scanner und Kundendisplay passend zur Kassensoftware wählen, Komplettkasse und Einzelkomponenten, Kauf, Miete und Leasing vergleichen, TSE, KassenSichV und RKSV berücksichtigen, das System beim Finanzamt melden und die Gesamtkosten für Hardware, Software und Service im Blick behalten.
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Worauf Sie bei der Auswahl von Kassenhardware achten sollten

Die passende Kassenhardware richtet sich zuerst nach der Kassensoftware und nach Ihrer Branche. Klären Sie Kompatibilität, Einsatzumgebung, Bedienung, Bondrucker, Schnittstellen, TSE und Service, bevor Sie Gesamtkosten vergleichen.
Beginnen Sie bei der Software. Jede Kassensoftware unterstützt nur bestimmte Terminals, Drucker, Scanner und TSE-Varianten, die Kompatibilitätslisten der Softwareanbieter sind deshalb die wichtigste Grundlage. Danach zählt die Einsatzumgebung: In der Küche, am Imbisswagen oder auf dem Wochenmarkt muss die Hardware Spritzwasser, Fett, Staub und Temperaturschwankungen aushalten, im Modegeschäft zählt eher der Auftritt am Tresen. Lüfterlose Geräte mit abgedichteter Front und gewerblicher Garantie halten den Dauerbetrieb meist besser aus als Geräte für den Privatgebrauch.
Beim Bildschirm kommt es auf Größe, Helligkeit und eine Bedienung an, die auch mit nassen Fingern funktioniert. Beim Bondrucker achten Sie auf Druckgeschwindigkeit, Papierbreite, automatischen Abschneider und einfachen Rollenwechsel. Prüfen Sie außerdem die Schnittstellen: genügend USB-Anschlüsse, Netzwerk, WLAN oder Bluetooth für Drucker, Scanner, Waage, Kundendisplay und die Anbindung des Kartenterminals.
Zum Schluss zählen Fiskalisierung, Service und Gesamtkosten. Klären Sie, welche TSE die Software unterstützt, wann deren Zertifikat abläuft und wer den Austausch übernimmt. In Österreich gehört die Signaturerstellungseinheit nach RKSV dazu. Fragen Sie nach Garantie, Vor-Ort-Service, Austauschgerät und Ersatzteilen, und vergleichen Sie Kauf, Miete und Leasing über die gesamte Nutzungsdauer, einschließlich Software-Abo, Service und Verbrauchsmaterial.
Jede Kassensoftware arbeitet nur mit bestimmten Terminals, Druckern, Scannern und TSE-Varianten zusammen. Die Kompatibilitätsliste des Softwareanbieters ist die wichtigste Grundlage.
Küche, Imbisswagen und Wochenmarkt verlangen Schutz vor Fett, Spritzwasser, Staub und Temperaturschwankungen. Lüfterlose Geräte mit abgedichteter Front sind für den Dauerbetrieb gebaut.
Bildschirmgröße, Helligkeit und eine Bedienung, die auch mit nassen Fingern funktioniert, entscheiden über Tempo und Fehlerquote am Tresen.
Druckgeschwindigkeit, Papierbreite, automatischer Abschneider und einfacher Rollenwechsel bestimmen, wie flüssig der Verkauf läuft. In der Gastronomie kommen oft Küchendrucker hinzu.
USB, Netzwerk, WLAN und Bluetooth verbinden Drucker, Scanner, Kassenlade, Waage, Kundendisplay und das Kartenterminal. Fehlende Anschlüsse machen spätere Erweiterungen teuer.
In Deutschland braucht die Kasse eine zertifizierte TSE nach BSI TR-03153, in Österreich eine Signaturerstellungseinheit nach RKSV. TSE-Zertifikate sind befristet und müssen rechtzeitig getauscht werden.
Reaktionszeit, Vor-Ort-Service, Austauschgerät und Ersatzteile sichern den Kassenbetrieb. Elektrische Geräte brauchen außerdem Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3.
Rechnen Sie Hardware, Software-Abo, TSE, Service, Verbrauchsmaterial und Austausch auf die gesamte Nutzungsdauer. Miete und Leasing verteilen die Kosten, Kauf bindet einmalig Kapital.
Welche Kassenhardware passt zu Ihrem Betrieb?
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So führen Sie neue Kassenhardware Schritt für Schritt ein

Eine gelungene Einführung beginnt mit Bedarf und Software, nicht mit dem Gerätekatalog. Planen Sie die Kassenplätze, testen Sie die Hardware vorab, richten Sie die TSE ein, melden Sie das System beim Finanzamt und schulen Sie das Team.
Erfassen Sie zuerst den Bedarf: Anzahl der Kassenplätze, Spitzenzeiten, Sortiment, Zahlungsarten und gewünschte Funktionen wie Tischverwaltung, Waagenanbindung oder Onlineshop. Wählen Sie dann die Kassensoftware und stimmen Sie die Hardware darauf ab. Prüfen Sie am Kassenplatz Strom, Netzwerk und Platz für Drucker, Lade und Display.
Holen Sie Angebote für Komplettkasse und Einzelkomponenten ein und vereinbaren Sie nach Möglichkeit ein Testgerät oder eine Vorführung. Nach der Lieferung folgen Installation, Anbindung der Peripherie und Einrichtung der TSE. Danach teilen Sie das elektronische Aufzeichnungssystem über „Mein ELSTER“ dem Finanzamt mit, in Österreich registrieren Sie die Kasse samt Startbeleg über FinanzOnline. Schulen Sie alle Personen, die kassieren, auch zu Storno, Kassenabschluss und Verhalten bei einer Kassennachschau.
Im Betrieb gehören Updates, Datensicherung, Wartung, die Prüfung elektrischer Geräte nach DGUV Vorschrift 3 und der rechtzeitige Austausch der TSE zu den festen Aufgaben. Halten Sie Papierrollen und ein Ersatzgerät bereit und dokumentieren Sie Änderungen am System. Ausgediente Geräte geben Sie nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) zur Entsorgung zurück, nachdem Sie die Kassendaten gesetzeskonform gesichert haben.
Bedarf und Kassenplätze klären
Sie klären Kassenplätze, Spitzenzeiten, Sortiment, Zahlungsarten und gewünschte Funktionen.
Software wählen und Hardware abstimmen
Sie entscheiden sich für eine Kassensoftware und wählen die passende Hardware nach deren Kompatibilitätsliste.
Angebote und Testgerät
Sie holen Angebote ein und testen die Hardware in einer Vorführung oder im Alltag.
Installation und TSE-Einrichtung
Die Hardware wird installiert, die Peripherie angebunden und die TSE eingerichtet.
Meldung an das Finanzamt und Schulung
Sie teilen das System dem Finanzamt mit und schulen alle Personen, die kassieren.
Betrieb, Updates und Wartung
Sie halten Software und Geräte aktuell, tauschen die TSE rechtzeitig und halten Ersatz bereit.
Häufige Fehler beim Kauf von Kassenhardware

Viele Probleme lassen sich schon in der Planung vermeiden. Die häufigsten Fehler betreffen die Reihenfolge von Hardware und Software, ungeeignete Geräte, die TSE, fehlenden Ersatz, die Mitteilungspflicht, die Infrastruktur am Kassenplatz und den Blick allein auf den Anschaffungspreis.
Ein typischer Fehler ist der Kauf von Hardware, bevor die Kassensoftware feststeht. Passen Drucker, Scanner oder TSE nicht zur Software, bleiben nur Umtausch oder Neukauf. Fast ebenso häufig steht ein Tablet für den Privatgebrauch ohne feste Halterung und Schutzhülle am Tresen und geht nach wenigen Monaten zu Bruch oder verschwindet.
Folgenreich ist eine vergessene TSE. Die Zertifikate sind befristet, und wer den Austausch verpasst, betreibt eine Kasse, die den Anforderungen nicht mehr entspricht. Ähnlich ist es mit der Mitteilungspflicht über „Mein ELSTER“, die neben der Anschaffung auch die Außerbetriebnahme betrifft. Fehlen Ersatzrollen oder ein Ersatzdrucker, gerät die Belegausgabe mit der letzten Papierrolle ins Stocken.
Unterschätzt wird oft die Infrastruktur. Fehlen Steckdosen, ein stabiles Netzwerk oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, häufen sich Abbrüche im Kassenbetrieb. Wer nur auf den Anschaffungspreis schaut, übersieht außerdem Software-Abo, Service, TSE-Tausch und Verbrauchsmaterial über die Jahre.
Drucker, Scanner oder TSE passen nicht zur gewählten Kassensoftware.
Ohne Halterung und Schutzhülle geht das Gerät schnell zu Bruch oder verschwindet.
Nach Ablauf des Zertifikats entspricht die Kasse nicht mehr den Anforderungen.
Mit der letzten Papierrolle gerät die Belegausgabe ins Stocken.
Anschaffung oder Außerbetriebnahme der Kasse wird dem Finanzamt nicht mitgeteilt.
Fehlende Steckdosen und ein instabiles Netzwerk führen zu Abbrüchen.
Software-Abo, Service, TSE-Tausch und Verbrauchsmaterial übersteigen den Gerätepreis oft.
Was kostet Kassenhardware?

Die Kosten reichen von der einfachen Registrierkasse bis zum vollständig ausgestatteten POS-Arbeitsplatz mit Peripherie und Service. Entscheidend sind Kassentyp, Anzahl der Kassenplätze, Bezugsmodell und die laufenden Kosten für Software, TSE und Service.
Registrierkassen und Tablet-Kassen sind der günstigere Einstieg. Ein stationärer POS-Arbeitsplatz mit Touchterminal, Bondrucker, Kassenlade, Scanner und Kundendisplay liegt deutlich höher, und jeder weitere Kassenplatz vervielfacht die Hardware. Mobile Handhelds, Waagen und Küchendrucker kommen je nach Branche hinzu. Konkrete Preise nennen Hersteller, Fachhandel und Kassensystem-Anbieter in ihren Shops oder auf Anfrage.
Zu den Anschaffungskosten kommen laufende Posten: Software-Abo oder Lizenz, TSE samt Austausch nach Ablauf des Zertifikats, Service- und Wartungsvertrag, Papierrollen und Updates. Miete und Leasing verteilen die Kosten auf monatliche Raten, oft mit Austauschservice. Beim Kauf übernehmen Sie Reparaturen und Ersatz selbst.
Aussagekräftig sind erst die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Vergleichen Sie Angebote auf gleicher Basis: gleiche Zahl an Kassenplätzen, gleiche Peripherie, gleicher Servicegrad. Rechnen Sie außerdem gegen, was Ausfälle, Wartezeiten an der Kasse und Nacharbeit beim Kassenabschluss heute tatsächlich kosten.
Kompakte Kassen mit Tastatur, Drucker und Speicher für Kiosk, kleinen Laden und Imbiss. Funktionsumfang und Fiskalisierung bestimmen die Lage innerhalb der Stufe.
Tablet mit Halterung, Bondrucker, Kassenlade und TSE. Gerätequalität und Zubehör bestimmen den Preis.
Touchterminal, Bondrucker, Kassenlade, Scanner und Kundendisplay für den Dauerbetrieb. Robustheit, Bildschirmgröße und Ausstattung bestimmen die Lage.
Mobile Handhelds, Waagen, Küchendrucker und zusätzliche Scanner je nach Branche. Funktionen und Anzahl bestimmen die Summe.
Planbare Raten über eine feste Laufzeit. Je nach Vertrag sind Austauschgerät, Updates und Support enthalten. Laufzeit, Kündigung und Leistungsumfang bestimmen die Gesamtkosten.
Software-Abo oder Lizenz, TSE samt Austausch, Service- und Wartungsvertrag, Papierrollen und Updates. Erst die Summe über die Nutzungsdauer zeigt die tatsächlichen Kosten.
Die Kosten für Kassenhardware richten sich nach Kassentyp, Zahl der Kassenplätze, Peripherie, Bezugsmodell und Servicegrad. Hinzu kommen Software-Abo, TSE samt Austausch, Wartung und Verbrauchsmaterial. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Preis der Geräte, sondern die Gesamtkosten pro Kassenplatz über die geplante Nutzungsdauer.
1 Welche Vorschrift verlangt in Deutschland eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung für elektronische Kassen? Aufklappen ↓
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2 Welche Technische Richtlinie des BSI beschreibt die Anforderungen an die TSE? Aufklappen ↓
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3 Wie teilen Unternehmen in Deutschland ihre elektronischen Kassen seit 2025 dem Finanzamt mit? Aufklappen ↓
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4 Was verlangt die RKSV in Österreich von einer Registrierkasse? Aufklappen ↓
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5 Was bedeutet die Belegausgabepflicht in Deutschland? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Kassenhardware
Die wichtigsten Begriffe rund um Kassenhardware, TSE, Fiskalisierung und Peripherie, kompakt und herstellerneutral erklärt.
- Kassenhardware
Alle Geräte am Kassenplatz, also Terminal oder Kasse, Drucker, Lade, Scanner, Display und Sicherheitseinrichtung.
- POS-Terminal
Kassenrechner mit Touchbildschirm am Verkaufsort, auf dem eine Kassensoftware läuft.
- Registrierkasse
Kompaktes Kassengerät mit Tastatur, Drucker und Speicher in einem Gehäuse, auch ECR genannt.
- Handheld
Mobiles Kassengerät für Bestellung und Bezahlung am Tisch oder auf der Verkaufsfläche.
- Bondrucker
Drucker für Kassenbelege, meist mit Thermopapier und automatischem Abschneider.
- Kassenlade
Schublade für Bargeld, die die Kasse beim Bezahlvorgang über Drucker oder Schnittstelle öffnet.
- Kundendisplay
Zweite Anzeige, auf der die Kundschaft Artikel, Preise und Summe sieht.
- TSE
Technische Sicherheitseinrichtung aus Sicherheitsmodul, Speichermedium und einheitlicher digitaler Schnittstelle, die Kassenvorgänge manipulationssicher protokolliert.
- KassenSichV
Kassensicherungsverordnung, die zusammen mit § 146a AO die Anforderungen an elektronische Kassen in Deutschland regelt.
- BSI TR-03153
Technische Richtlinie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik mit den Anforderungen an die TSE.
- Belegausgabepflicht
Pflicht, bei elektronischen Kassen für jeden Geschäftsvorfall einen Beleg auf Papier oder elektronisch auszugeben.
- Mitteilungspflicht
Pflicht, elektronische Aufzeichnungssysteme und ihre Außerbetriebnahme dem Finanzamt mitzuteilen, seit 2025 über „Mein ELSTER“.
- DSFinV-K
Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme, über die Kassendaten bei Prüfungen bereitgestellt werden.
- GoBD
Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form.
- RKSV
Österreichische Registrierkassensicherheitsverordnung mit Signaturerstellungseinheit, Startbeleg und Registrierung über FinanzOnline.
- Kassennachschau
Unangekündigte Prüfung der Kassenführung durch das Finanzamt nach § 146b AO.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Kassenhardware, TSE, Meldepflicht, Miete und Kauf sowie die Regeln in Deutschland, Österreich und der Schweiz, kurz und herstellerneutral beantwortet. Die Hinweise ersetzen keine Beratung durch den Anbieter und keine rechtliche oder steuerliche Prüfung im Einzelfall.
Was ist Kassenhardware?
Kassenhardware umfasst alle Geräte am Kassenplatz, also POS-Terminal, Registrierkasse oder Tablet, Bondrucker, Kassenlade, Scanner, Kundendisplay und die technische Sicherheitseinrichtung. Zusammen mit der Kassensoftware bildet sie das elektronische Aufzeichnungssystem. Je nach Branche kommen Waage, Küchendrucker oder mobile Handhelds hinzu.
Welche Kassenhardware brauche ich für mein Geschäft?
Die Grundausstattung besteht aus Terminal oder Tablet, Bondrucker, Kassenlade und einer zertifizierten TSE, ergänzt um Scanner, Kundendisplay, Waage oder Handhelds je nach Branche. Wählen Sie zuerst die Kassensoftware und dann die Geräte nach deren Kompatibilitätsliste. Robustheit und Service richten sich nach Ihrer Einsatzumgebung.
Ist eine TSE für die Kasse Pflicht?
Ja, in Deutschland müssen elektronische Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion nach § 146a AO und KassenSichV durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt sein. Die Anforderungen beschreibt die BSI TR-03153. TSE-Zertifikate sind befristet, planen Sie den Austausch rechtzeitig mit Ihrem Anbieter.
Muss ich meine Kasse beim Finanzamt melden?
Ja, in Deutschland teilen Sie elektronische Aufzeichnungssysteme seit 2025 über „Mein ELSTER“ oder eine geeignete Schnittstelle dem zuständigen Finanzamt mit. Die Mitteilung betrifft Anschaffung und Außerbetriebnahme und enthält unter anderem Art des Systems, Seriennummer und TSE. Fristen und Sonderfälle klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung.
Kassensystem mieten oder kaufen?
Mieten lohnt sich, wenn Sie planbare Raten und einen Anbieter wollen, der Austausch, Updates und Support übernimmt. Kaufen lohnt sich bei langer Nutzung und eigener Kompetenz für Wartung und Ersatz. Vergleichen Sie Gesamtkosten über die Laufzeit, einschließlich Software-Abo, TSE-Tausch, Service und Verbrauchsmaterial.
Gilt in Österreich und der Schweiz eine Registrierkassenpflicht?
In Österreich gilt ab bestimmten Umsatzgrenzen eine Registrierkassenpflicht mit Signaturerstellungseinheit nach RKSV, in der Schweiz besteht keine vergleichbare Pflicht. Österreichische Kassen werden samt Startbeleg über FinanzOnline registriert. In der Schweiz gelten Aufbewahrungspflichten nach Obligationenrecht für Geschäftsbücher und Belege.
Kann ich ein normales Tablet als Kasse nutzen?
Ja, wenn die Kassensoftware das Tablet unterstützt und eine zertifizierte TSE angebunden ist, eignet sich ein Tablet als Kasse. Für den Tresen brauchen Sie eine feste Halterung, Schutz vor Sturz und Diebstahl und kompatible Peripherie. In rauer Umgebung sind gewerbliche Geräte meist langlebiger.
Brauche ich zwingend einen Bondrucker?
Nicht zwingend, denn die Belegausgabepflicht in Deutschland lässt sich auf Papier oder elektronisch erfüllen, etwa per QR-Code oder E-Mail mit Zustimmung der Kundschaft. In der Praxis verlangen viele Kundinnen und Kunden weiterhin einen Papierbeleg. Ein Bondrucker bleibt deshalb in den meisten Geschäften Teil der Grundausstattung.
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