eSIM Anbieter Vergleich
2026
Das sind die besten 65 Anbieter.
Der neue Tarif ist gebucht, doch die Plastikkarte steckt noch im Briefkasten fest, oder der Urlaub beginnt in drei Tagen und die heimische Flatrate endet an der EU-Grenze. Eine eSIM löst genau diese Situationen: Das SIM-Profil kommt digital auf einen fest verbauten Chip in Ihrem Smartphone, Ihrer Smartwatch oder Ihrem Tablet, ganz ohne Kartenwechsel. Hinter dem Begriff eSIM-Anbieter stecken im DACH-Raum allerdings zwei sehr verschiedene Welten. Netzbetreiber, Zweitmarken, Discounter und MVNOs in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten ihre Tarife mit Rufnummer als eSIM an. Reise- und Global-eSIM-Anbieter verkaufen dagegen reine Datenpakete für das Ausland, meist ohne eigene Rufnummer. Wir haben 66 Anbieter aus beiden Welten geprüft. Der Ratgeber erklärt, was eine eSIM ist, welche Arten von eSIM-Anbietern es gibt, worauf Sie bei Netz, Roaming und Rufnummer achten sollten, wie Sie eine eSIM einrichten, welche Fehler Sie vermeiden und was ein eSIM-Tarif 2026 wirklich kostet.
Yoho Mobile ist ein reiner Reise-eSIM-Anbieter der Yoho Mobile Pte. Ltd. mit Adresse in Singapur. Verkauft werden Prepaid-Datenpakete für über 200 Länder und Regionen, dazu selbst zusammenstellbare Mehrländer-Tarife; Kauf und Verwaltung laufen über Website oder App, die Preise sind in US-Dollar ausgewiesen.
yohomobile.com
Yoho Mobile ist ein reiner Reise-eSIM-Anbieter. Betreiber ist die Yoho Mobile PTE. LTD. mit Adresse 14 Robinson Road in Singapur.
Verkauft werden Prepaid-Datenpakete für mehr als 200 Länder und Regionen. Zusätzlich lassen sich Mehrländer-Tarife aus Zielgebieten, Datenvolumen und Laufzeit selbst zusammenstellen. Ein kostenloses Test-eSIM steht zum Ausprobieren bereit.
Kauf, Installation, Aufladung und Tarifverlängerung laufen über die Website oder über die App für iOS und Android; die gebuchten eSIM-Profile werden im Kundenkonto verwaltet.
Der Support ist über WhatsApp und per E-Mail erreichbar; ein Help Center mit Installationsanleitung und Liste kompatibler Geräte ergänzt das Angebot. Oberfläche und Support sind englischsprachig, die Preise stehen in US-Dollar.
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Was ist eine eSIM, und brauchen Sie wirklich eine?

Eine eSIM ist ein fest im Gerät verbauter, wiederbeschreibbarer SIM-Chip, auf den der Mobilfunkanbieter Ihr SIM-Profil digital lädt, statt Ihnen eine Plastikkarte zu schicken. Sie ist kein eigener Tarif und kein besseres Netz, sondern eine andere Bauform derselben SIM.
Das kleine e steht für embedded, also eingebettet. Technisch heißt der Chip eUICC. Die Spezifikation stammt vom Branchenverband GSMA, der festlegt, wie Netzbetreiber ein SIM-Profil sicher über das Internet auf den Chip übertragen. Ein solches eSIM-Profil enthält dieselben Daten wie eine klassische SIM-Karte: Ihre Teilnehmerkennung, die Zugangsdaten zum Netz und die Zuordnung zu Ihrer Rufnummer. Auf einem eSIM-Chip lassen sich je nach Gerät mehrere Profile speichern, von denen eines oder zwei gleichzeitig aktiv sind.
Die eSIM steht neben zwei verwandten Begriffen. Bei Dual-SIM nutzen Sie zwei Rufnummern in einem Gerät, etwa eine Plastikkarte und eine eSIM oder zwei eSIMs. Die iSIM geht einen Schritt weiter und integriert die SIM-Funktion direkt in den Hauptprozessor des Geräts. Eine eSIM-fähige Ausstattung erkennen Sie an einer EID, der eindeutigen Kennung des Chips, die Sie in den Geräteinformationen finden.
Ob sich der Umstieg für Sie lohnt, hängt von Ihrem Alltag aus. Wer viel reist, eine zweite Rufnummer neben der geschäftlichen braucht, häufig das Gerät wechselt oder eine Smartwatch mit eigener Verbindung nutzt, profitiert spürbar. Wer dagegen ein älteres Handy ohne eSIM-Unterstützung hat, das Gerät selten wechselt und kaum ins Ausland fährt, gewinnt wenig. Der 7-Punkte-Test unten hilft bei der Einschätzung.
- eSIM-fähiges Gerät: Ihr Smartphone, Ihre Smartwatch oder Ihr Tablet unterstützt eine eSIM und hat keinen SIM-Lock.
- Zwei Rufnummern: Sie möchten eine private und eine berufliche Nummer parallel in einem Gerät nutzen.
- Häufige Auslandsreisen: Sie reisen regelmäßig, auch außerhalb der EU, und brauchen dort mobiles Internet.
- Häufiger Gerätewechsel: Sie wechseln oft das Handy und wollen nicht mit Kartenformaten und Adaptern hantieren.
- Sofort startklar: Sie möchten ohne Postversand noch am Tag der Bestellung telefonieren und surfen.
- Smartwatch oder Tablet: Ein weiteres Gerät soll eine eigene Mobilfunkverbindung bekommen.
- Kein Shop in der Nähe: Sie haben keinen schnellen Zugang zu einem Laden, der Ihnen eine Ersatzkarte aushändigt.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich eine eSIM. Für den Alltag passt ein Heimatnetz-Tarif mit Rufnummer, für Reisen außerhalb der EU eine Reise-eSIM mit Datenpaket. Beides lässt sich per Dual-SIM kombinieren. Ohne eSIM-fähiges Gerät bleibt die Plastikkarte die richtige Wahl.
Diese 7 Probleme löst eine eSIM

Eine eSIM löst sieben typische Ärgernisse: das Warten auf die Plastikkarte per Post, den Kartenwechsel am Urlaubsort, die verlorene oder verbogene Nano-SIM, hohe Roaming-Kosten außerhalb der EU, fehlenden Platz für eine zweite Rufnummer, den Formatwechsel beim neuen Gerät und Smartwatches oder Tablets ohne eigene Verbindung.
Der offensichtlichste Vorteil ist die Zeit. Statt mehrere Tage auf einen Brief mit der neuen Karte zu warten, laden Sie das Profil nach Bestellung und Identifizierung oft noch am selben Tag. Auf Reisen entfällt die Suche nach einem Kiosk, das Hantieren mit der Auswurfnadel und die Gefahr, die heimische Karte im Hotelzimmer zu verlieren. Eine Reise-eSIM buchen Sie vor dem Abflug und aktivieren sie bei der Ankunft.
Außerhalb der EU kann Roaming mit dem heimischen Tarif teuer werden. Eine Reise-eSIM mit Datenpaket für ein Land oder eine Region begrenzt diese Kosten planbar. Die Dual-SIM-Funktion trennt zudem private und geschäftliche Rufnummer in einem Gerät, ohne zweites Handy. Smartwatches und Tablets mit eSIM telefonieren und surfen unabhängig vom Smartphone, meist über eine Zusatzkarte zum bestehenden Vertrag.
Die eSIM hat aber auch Nachteile, und die gehören in jede ehrliche Rechnung. Sie können das Profil nicht einfach in ein anderes Handy stecken. Bei einem defekten oder gestohlenen Gerät brauchen Sie einen neuen Aktivierungscode vom Anbieter, was je nach Service Zeit kostet. Für das Ausland lohnt sich deshalb ein Blick auf beide Welten: den heimischen Tarif mit EU-Roaming und die spezialisierte Reise-eSIM.
Die neue Plastikkarte braucht Tage, bis sie im Briefkasten liegt.
Kiosk suchen, Karte tauschen, Anleitung in fremder Sprache lesen.
Die winzige Karte geht verloren oder verbiegt sich, der Adapter fehlt.
Außerhalb der EU und in der Schweiz kann der heimische Tarif teuer werden.
Private und berufliche Nummer brauchen bisher zwei Geräte.
Die alte Karte passt nicht ins Format des neuen Geräts.
Uhr und Tablet bleiben ohne eigene Verbindung vom Smartphone abhängig.
Welche Arten von eSIM-Anbietern gibt es?

eSIM-Anbieter lassen sich in sechs Gruppen einteilen: Netzbetreiber mit eigenem Netz, Zweitmarken der Netzbetreiber, Discounter und Handelsmarken, MVNOs und Service-Provider ohne eigenes Netz, Reise- und Global-eSIM-Anbieter sowie Spezialanbieter für Smartwatch, Tablet, Auto und vernetzte Geräte. Entscheidend ist die Trennung zwischen Heimatnetz-Tarif und Reise-eSIM.
Netzbetreiber betreiben eigene Funkmasten und bieten Tarife mit Rufnummer, Telefonie, SMS und Datenvolumen an. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es jeweils nur wenige solcher Netze. Zweitmarken nutzen dieselben Netze zu günstigeren Konditionen, oft mit weniger Service oder geringerer Geschwindigkeit. Discounter und Handelsmarken verkaufen Tarife über Supermärkte, Kaffeeröster oder Elektronikhändler. MVNOs und Service-Provider mieten Kapazität bei einem Netzbetreiber und gestalten eigene Tarife. Für Sie zählt vor allem, welches Netz hinter der Marke steckt.
Reise- und Global-eSIM-Anbieter sind eine eigene Welt. Sie verkaufen Datenpakete für ein Land, eine Region oder weltweit, abgerechnet nach Volumen und Tagen. Eine deutsche, österreichische oder Schweizer Rufnummer gehört in der Regel nicht dazu, Anrufe laufen über Messenger-Dienste oder über die parallel aktive Heimat-SIM. Diese Anbieter sitzen häufig außerhalb der EU, was beim Datenschutz und beim Support eine Rolle spielt.
Spezialanbieter konzentrieren sich auf Geräte jenseits des Smartphones, etwa Smartwatches, Tablets, Laptops, Autos oder vernetzte Sensoren. Viele Anbieter gehören mehreren Gruppen an. Wichtig für den Vergleich: Ein Monatspreis für einen Heimatnetz-Tarif und ein Preis für ein Datenpaket über wenige Tage lassen sich nicht direkt gegenüberstellen. Die Gegenüberstellung unten zeigt die Unterschiede.
Eigene Funkmasten, Tarife mit Rufnummer, oft eigener Shop und Service.
Gleiches Netz wie der Netzbetreiber, günstiger, teils mit weniger Service.
Tarife über Supermärkte, Kaffeeröster oder Elektronikhändler, oft als Prepaid.
Kein eigenes Netz, eigene Tarife auf gemieteter Kapazität.
Datenpakete für Länder, Regionen oder weltweit, meist ohne Rufnummer.
Verbindungen für Smartwatch, Tablet, Auto und vernetzte Sensoren.
- Eigene Rufnummer mit Telefonie und SMS
- Portierung der bisherigen Nummer möglich
- Prepaid, monatlich kündbar oder Laufzeitvertrag
- EU-Roaming inklusive, Schweiz je nach Tarif
- Reines Datenpaket ohne eigene Rufnummer
- Abrechnung nach Volumen, Tagen und Region
- Sofort online buchbar, keine Vertragsbindung
- Parallel zur Heimat-SIM per Dual-SIM nutzbar
2026
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eSIM Anbieter 2026
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Den passenden eSIM-Anbieter erkennen Sie an acht Kriterien: Kompatibilität mit Ihrem Gerät, Netz und Abdeckung hinter der Marke, Roaming und Länderabdeckung, Umgang mit Rufnummer und Portierung, Tarifmodell und Laufzeit, Datenschutz und Rechtsraum, Aktivierungsweg und Support sowie die Gesamtkosten.
Prüfen Sie zuerst Ihr Gerät. Das Handy muss eSIM-fähig und frei von einem SIM-Lock sein. Bei Importgeräten kann eine Netzsperre die Nutzung verhindern. Danach zählt das Netz, nicht der Markenname. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht neutrale Daten zur Netzabdeckung, etwa über ihr Mobilfunk-Monitoring, mit denen Sie die Versorgung an Ihrem Wohnort und Arbeitsplatz prüfen können.
Beim Roaming gilt innerhalb der EU und des EWR die Regel „Roam like at Home“ der Europäischen Kommission: Sie telefonieren und surfen zu heimischen Konditionen, wobei Anbieter beim Datenvolumen eine Fair-Use-Grenze setzen dürfen. Die Schweiz gehört nicht zum Geltungsbereich dieser Verordnung. Das betrifft Reisende aus Deutschland und Österreich in die Schweiz ebenso wie Kunden Schweizer Anbieter in der EU. Prüfen Sie hier die Roaming-Optionen Ihres Tarifs genau. Bei Reise-eSIMs zählt die Länderliste.
Für Ihren Alltag sind Rufnummer und Laufzeit entscheidend. Klären Sie, ob Sie Ihre bisherige Nummer mitnehmen wollen und ob der Tarif eine eigene Rufnummer enthält. Über Ihre Rechte bei der Rufnummernmitnahme informiert die Bundesnetzagentur. Wählen Sie zwischen Prepaid, monatlich kündbarem Tarif und Laufzeitvertrag. Achten Sie außerdem auf den Sitz des Anbieters und die Geltung der DSGVO, auf den Aktivierungsweg per QR-Code oder App und auf einen gut erreichbaren Support. Für deutsche Prepaid-Tarife verlangt das Telekommunikationsgesetz eine Identifizierung, in Österreich und der Schweiz gelten vergleichbare Pflichten.
Das Gerät muss eSIM-fähig und frei von einem SIM-Lock sein. Bei Importgeräten kann eine Netzsperre die Nutzung verhindern.
Viele Marken nutzen dasselbe Netz. Entscheidend ist die Versorgung an Ihrem Wohnort, Arbeitsplatz und auf Ihren üblichen Strecken.
In EU und EWR gilt Roaming zu heimischen Konditionen mit möglicher Fair-Use-Grenze. Die Schweiz liegt außerhalb dieser Regel.
Heimatnetz-Tarife enthalten eine Rufnummer und erlauben die Mitnahme Ihrer bisherigen Nummer. Reise-eSIMs kommen meist ohne Nummer.
Prepaid, monatlich kündbarer Tarif oder Laufzeitvertrag unterscheiden sich in Preis, Flexibilität und automatischer Verlängerung.
Anbieter mit Sitz in der EU unterliegen der DSGVO. Viele Reise-eSIM-Anbieter sitzen außerhalb der EU, was Datenschutz und Rechtsdurchsetzung betrifft.
QR-Code, App oder direkte Übertragung beim Gerätewechsel: Der Aktivierungsweg und ein erreichbarer Support entscheiden über einen reibungslosen Start.
Monatspreis, Anschlusspreis, Gebühren für Profilwechsel, Roaming außerhalb der EU und Preis nach der Mindestlaufzeit gehören in eine Rechnung.
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Wie Sie eine eSIM einrichten

Eine eSIM richten Sie in sechs Schritten ein: Gerät prüfen, Tarif wählen und bestellen, Profil per QR-Code oder App laden, Profil aktivieren und benennen, bei Bedarf die Rufnummer portieren und erst danach die alte SIM entfernen. Die eigentliche Aktivierung dauert meist nur wenige Minuten.
Zu Beginn prüfen Sie, ob Ihr Gerät eSIM-fähig ist, und lesen die EID aus. Danach wählen Sie den Tarif, also einen Heimatnetz-Tarif mit Rufnummer oder eine Reise-eSIM mit Datenpaket. Bei Tarifen mit deutscher Rufnummer folgt eine Identifizierung, etwa per Video oder Online-Ausweis. Der Anbieter schickt Ihnen anschließend einen QR-Code oder einen Aktivierungscode, alternativ laden Sie das Profil direkt in seiner App.
Für das Laden des Profils brauchen Sie eine stabile WLAN-Verbindung. Scannen Sie den QR-Code in den Mobilfunkeinstellungen Ihres Geräts. Der Code ist meist nur einmal gültig, bewahren Sie ihn trotzdem auf, bis alles funktioniert. Benennen Sie das neue Profil eindeutig, etwa Privat, Beruf oder Reise, und legen Sie fest, welche Leitung für mobile Daten, Anrufe und Nachrichten der Standard ist.
Möchten Sie Ihre bisherige Rufnummer behalten, beantragen Sie die Portierung. Sie kann einige Tage dauern und hängt vom Vertragsende beim alten Anbieter ab. Entfernen Sie die alte Karte erst, wenn die neue Leitung telefoniert, Daten überträgt und im Ausland bei Bedarf Datenroaming nutzt. Bei einem späteren Gerätewechsel übertragen viele aktuelle Geräte das Profil direkt, sofern der Anbieter das unterstützt, andernfalls stellt er einen neuen Aktivierungscode aus.
Gerät prüfen
Sie prüfen, ob Ihr Gerät eSIM-fähig und frei von einem SIM-Lock ist.
Tarif wählen und bestellen
Sie entscheiden sich für einen Heimatnetz-Tarif oder eine Reise-eSIM und bestellen.
Profil laden
Sie scannen den QR-Code oder laden das Profil über die App des Anbieters.
Profil aktivieren und benennen
Sie benennen das Profil und legen die Standardleitung für Daten, Anrufe und Nachrichten fest.
Rufnummer portieren
Falls gewünscht, beantragen Sie die Mitnahme Ihrer bisherigen Rufnummer.
Alte SIM entfernen und prüfen
Erst wenn die neue Leitung funktioniert, entfernen Sie die alte Karte.
Die häufigsten Fehler bei der Einrichtung

Die häufigsten Fehler bei der Einrichtung einer eSIM sind ein weggeworfener oder mehrfach gescannter QR-Code, ein zu früh zurückgesetztes altes Gerät, ein Start ohne WLAN, die falsche Standardleitung für Daten, falsche Erwartungen an die Reise-eSIM, eine übersehene Fair-Use-Grenze oder Schweiz-Regel und die zu frühe Kündigung vor der Portierung.
Der klassische Fehler betrifft den Aktivierungscode. Viele Nutzerinnen und Nutzer werfen ihn nach dem ersten Versuch weg oder scannen ihn ein zweites Mal, obwohl er meist nur einmal gültig ist. Ebenso riskant ist es, das alte Handy zurückzusetzen oder zu verkaufen, bevor das Profil auf dem neuen Gerät läuft. Wer die eSIM ohne WLAN laden will, scheitert oft schon am Download. Funktioniert die eSIM nicht, hilft meist ein Neustart, ein Blick in die Einstellungen für mobile Daten und notfalls ein neuer Code vom Anbieter.
Im Dual-SIM-Betrieb entsteht schnell eine teure Verwechslung. Steht die Heimat-SIM im Ausland als Standard für mobile Daten, laufen Roaming-Kosten auf, obwohl die Reise-eSIM bereit wäre. Umgekehrt erwarten manche Reisende, dass ihre deutsche Rufnummer auf der Reise-eSIM mitkommt. Die meisten Reise-eSIMs liefern aber nur Datenvolumen. Prüfen Sie außerdem die Fair-Use-Grenze Ihres Tarifs beim EU-Roaming und behandeln Sie die Schweiz nicht wie ein EU-Land.
Der letzte Fehler passiert beim Anbieterwechsel. Wer den alten Vertrag kündigt, bevor die Rufnummernmitnahme bestätigt ist, riskiert im schlimmsten Fall den Verlust der Nummer. Auch beim Datenschutz lohnt Sorgfalt: Laden Sie Profile nur über offizielle Wege des Anbieters, und sichern Sie Ihr Gerät mit PIN und Sperrcode. Das BSI empfiehlt grundsätzlich, Mobilgeräte mit Sperrcode und aktuellen Updates zu schützen.
Der Aktivierungscode ist meist nur einmal gültig und lässt sich nicht erneut scannen.
Das Profil ist gelöscht, bevor es auf dem neuen Gerät läuft.
Der Download des Profils bricht ohne stabile Verbindung ab.
Im Ausland surft die Heimat-SIM statt der Reise-eSIM und verursacht Roaming-Kosten.
Die meisten Reise-eSIMs liefern nur Datenvolumen ohne eigene Nummer.
Die Fair-Use-Grenze greift oder die Schweiz wird für EU-Gebiet gehalten.
Der alte Vertrag endet, bevor die Rufnummernmitnahme bestätigt ist.
Was kostet eine eSIM wirklich?

Die eSIM selbst kostet bei den meisten Anbietern nichts, bezahlt wird der Tarif dahinter. Die Kosten reichen 2026 vom kostenlosen Profil im bestehenden Vertrag über Prepaid und monatlich kündbare Tarife bis zum Laufzeitvertrag sowie Reise-eSIMs, die nach Datenpaket und Gültigkeitsdauer abgerechnet werden.
Im laufenden Vertrag stellen viele Anbieter die eSIM kostenlos bereit, manche berechnen für den Wechsel von der Plastikkarte oder für einen Profiltausch eine Gebühr. Prepaid-Tarife ohne Vertragsbindung laden Sie per Guthaben auf. Monatlich kündbare Tarife bieten Flexibilität, Laufzeitverträge über 24 Monate locken oft mit einem niedrigeren Monatspreis, der sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit ändern kann. Reise-eSIMs rechnen nach Datenvolumen, Gültigkeitsdauer und Region ab, manche auch als Tagesflat.
Versteckte Kosten entstehen an anderer Stelle. Dazu zählen Gebühren für eine Ersatz-eSIM oder einen Profilwechsel, Roaming außerhalb der EU und in der Schweiz, eine Drosselung nach Erreichen des Datenvolumens, Kosten für die Rufnummernmitnahme, automatische Vertragsverlängerungen und der Wechsel zurück auf eine Plastik-SIM. Die Verbraucherzentralen weisen regelmäßig auf solche Zusatzkosten in Mobilfunkverträgen hin. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer, nicht nur den Monatspreis.
Der Markt entwickelt sich weiter. Erste Smartphone-Modelle kommen ganz ohne SIM-Schacht aus, die iSIM rückt die SIM-Funktion direkt in den Prozessor, und immer mehr Smartwatches, Tablets und Autos bringen eine eigene eSIM mit. Viele Geräte übertragen das Profil inzwischen beim Gerätewechsel direkt. Die konkreten Preismodelle der geprüften Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
eSIM statt Plastikkarte im laufenden Vertrag, manche Anbieter berechnen den Tausch.
Volle Kostenkontrolle, Identifizierung bei Tarifen mit Rufnummer Pflicht.
Flexibel wechselbar, meist etwas teurer als der gleiche Laufzeittarif.
Oft günstiger Einstiegspreis, Preis nach der Mindestlaufzeit prüfen.
Neben dem Monatspreis oder dem Datenpaket fallen je nach Anbieter weitere Kosten an: Gebühren für eine Ersatz-eSIM oder einen Profilwechsel, Roaming außerhalb der EU und in der Schweiz, eine Drosselung nach Erreichen des Datenvolumens, Kosten für die Rufnummernmitnahme, automatische Vertragsverlängerungen und der Wechsel zurück auf eine Plastik-SIM. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer. Reise-eSIMs und Heimatnetz-Tarife lassen sich nur innerhalb ihrer eigenen Welt sinnvoll gegenüberstellen.
1 Wofür steht das „e“ in eSIM? Aufklappen ↓
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2 Was passiert beim Einrichten einer eSIM technisch? Aufklappen ↓
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3 Wie oft lässt sich ein eSIM-Aktivierungscode üblicherweise einlösen? Aufklappen ↓
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4 Gilt die EU-Roaming-Regel auch in der Schweiz? Aufklappen ↓
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5 Was unterscheidet eine Reise-eSIM vom heimischen Mobilfunkvertrag? Aufklappen ↓
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Glossar: die wichtigsten eSIM-Begriffe
Die wichtigsten Begriffe rund um eSIM, SIM-Profil, Aktivierung, Roaming und Mobilfunkverträge, kompakt und anbieterneutral erklärt. So finden Sie sich in Tarifbeschreibungen und Geräteeinstellungen schneller zurecht.
- eSIM
Fest im Gerät verbauter, wiederbeschreibbarer SIM-Chip, auf den ein Mobilfunkanbieter das SIM-Profil digital lädt. Das e steht für embedded, also eingebettet.
- eUICC
Technische Bezeichnung des eSIM-Chips. Die Abkürzung steht für embedded Universal Integrated Circuit Card, der Chip kann mehrere SIM-Profile speichern.
- SIM-Profil
Datensatz mit Teilnehmerkennung und Zugangsdaten zum Mobilfunknetz. Auf einer eSIM lassen sich je nach Gerät mehrere Profile speichern und wechseln.
- EID
Eindeutige Kennung des eSIM-Chips. Sie steht in den Geräteinformationen und zeigt an, dass ein Gerät eSIM-fähig ist.
- ICCID
Seriennummer eines SIM-Profils oder einer SIM-Karte. Anbieter nutzen sie, um ein Profil eindeutig einem Vertrag zuzuordnen.
- SM-DP+
Server des Anbieters, von dem das Gerät das eSIM-Profil sicher herunterlädt. Seine Adresse steckt im QR-Code oder Aktivierungscode.
- Aktivierungscode (QR-Code)
Code, mit dem Ihr Gerät das eSIM-Profil vom Anbieter lädt. Er ist meist nur einmal gültig.
- iSIM
Weiterentwicklung der eSIM, bei der die SIM-Funktion direkt in den Hauptprozessor eines Geräts integriert ist und kein separater Chip mehr nötig ist.
- Dual-SIM und DSDS
Dual-SIM bedeutet zwei Rufnummern in einem Gerät. Bei DSDS, Dual SIM Dual Standby, sind beide Leitungen gleichzeitig empfangsbereit.
- Netzbetreiber
Unternehmen mit eigenem Mobilfunknetz und eigenen Funkmasten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es jeweils nur wenige Netzbetreiber.
- MVNO
Mobile Virtual Network Operator, ein Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz, der Kapazität bei einem Netzbetreiber mietet und eigene Tarife anbietet.
- Roaming
Nutzung eines fremden Mobilfunknetzes im Ausland mit der eigenen SIM oder eSIM. Außerhalb der EU und des EWR fallen dafür oft zusätzliche Kosten an.
- EU-Roaming und Fair-Use-Grenze
Nach der EU-Roaming-Verordnung nutzen Sie Ihren Tarif in EU und EWR zu heimischen Konditionen. Anbieter dürfen beim Datenvolumen eine Fair-Use-Grenze setzen, die Schweiz ist nicht erfasst.
- Rufnummernmitnahme (Portierung)
Übertragung Ihrer bisherigen Rufnummer zu einem neuen Anbieter. In Deutschland regelt das Telekommunikationsgesetz die Rechte, die Bundesnetzagentur informiert darüber.
- SIM-Lock
Sperre, die ein Gerät an einen bestimmten Anbieter bindet. Ein Gerät mit SIM-Lock nimmt eSIM-Profile anderer Anbieter nicht an.
- Prepaid und Postpaid
Bei Prepaid zahlen Sie im Voraus per Guthaben, bei Postpaid erhalten Sie eine monatliche Rechnung, meist mit Vertragslaufzeit.
- Datenvolumen und Drosselung
Datenvolumen ist die Menge an Daten, die Sie pro Abrechnungszeitraum mit voller Geschwindigkeit nutzen. Danach drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit stark.
- APN
Access Point Name, der Zugangspunkt ins mobile Internet. Meist richtet das eSIM-Profil ihn automatisch ein, bei manchen Reise-eSIMs tragen Sie ihn von Hand ein.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um eSIM, kompatible Handys, Aktivierung, Kosten, Prepaid, Reise-eSIMs, Gerätewechsel und den Weg zurück zur Plastikkarte, kurz und anbieterneutral beantwortet. Tarife, Gerätelisten und Roaming-Regeln ändern sich laufend. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei der Bundesnetzagentur, bei der Europäischen Kommission und direkt beim Anbieter.
Was ist eine eSIM und wie funktioniert sie?
Eine eSIM ist ein fest im Gerät verbauter, wiederbeschreibbarer Chip, der das SIM-Profil digital lädt, statt es als Plastikkarte einzuschieben. Sie erhalten vom Anbieter einen QR-Code oder Aktivierungscode, mit dem Ihr Gerät das Profil über das Internet herunterlädt. Die Spezifikation stammt vom Branchenverband GSMA.
Welche Handys unterstützen eine eSIM?
eSIM-fähig sind iPhones ab der Generation XS und XR sowie viele Android-Modelle der Ober- und Mittelklasse aus den letzten Jahren, während manche Einsteigergeräte weiterhin nur eine Plastikkarte aufnehmen. Ob Ihr Gerät eine eSIM unterstützt, erkennen Sie an der EID in den Geräteinformationen. Achten Sie zusätzlich darauf, dass kein SIM-Lock aktiv ist.
Was ist besser, eSIM oder SIM-Karte?
Für Vielreisende und alle, die zwei Rufnummern parallel nutzen, ist die eSIM im Vorteil, während die Plastikkarte punktet, wenn Sie oft zwischen mehreren Geräten wechseln oder ein älteres Handy nutzen. Netz und Tarif sind bei beiden Bauformen gleich. Die eSIM spart vor allem Zeit beim Start und beim Wechsel auf Reisen.
Wie aktiviere ich eine eSIM?
Sie aktivieren eine eSIM, indem Sie den Aktivierungs-QR-Code des Anbieters in den Mobilfunkeinstellungen Ihres Geräts scannen oder das Profil über die App des Anbieters laden. Nutzen Sie dafür eine stabile WLAN-Verbindung. Danach benennen Sie das Profil und legen fest, welche Leitung für Daten, Anrufe und Nachrichten der Standard ist.
Wie lange dauert die Aktivierung einer eSIM?
Die eigentliche Aktivierung dauert meist nur wenige Minuten, sobald der QR-Code oder der Aktivierungscode vorliegt. Länger dauern können die Identifizierung bei Tarifen mit Rufnummer und die Mitnahme Ihrer bisherigen Nummer, die sich über einige Tage ziehen kann. Reise-eSIMs sind oft unmittelbar nach der Buchung startklar.
Was kostet eine eSIM?
Die eSIM selbst kostet bei den meisten Anbietern nichts, bezahlt wird der Tarif dahinter. Manche Anbieter berechnen eine Gebühr für den Wechsel von der Plastikkarte oder für eine Ersatz-eSIM. Die konkreten Preismodelle der geprüften Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
Gibt es eine eSIM als Prepaid oder kostenlos?
Ja, mehrere Anbieter im DACH-Raum geben die eSIM als Prepaid ohne Vertragsbindung aus, und die Bereitstellung ist dabei in der Regel kostenlos. Für Prepaid-Tarife in Deutschland ist eine Identifizierung nach dem Telekommunikationsgesetz Pflicht. Kostenlos ist meist nur das Profil, nicht das Guthaben oder das Datenvolumen.
Welcher eSIM-Anbieter eignet sich für das Ausland?
Für Reisen außerhalb der EU eignen sich spezialisierte Reise-eSIMs mit Datenpaketen je Land oder Region, innerhalb der EU reicht meist der heimische Tarif dank EU-Roaming. Beachten Sie, dass die Schweiz nicht unter die EU-Roaming-Regeln fällt. Reise-eSIMs liefern meist nur Daten, Ihre Rufnummer bleibt auf der Heimat-SIM.
Hat eine eSIM Nachteile?
Ja, eine eSIM lässt sich nicht so einfach in ein anderes Gerät stecken wie eine Plastikkarte, und bei einem defekten Handy kommen Sie ohne Zugriff auf das Gerät nicht ohne Weiteres an Ihr Profil. In diesem Fall stellt der Anbieter einen neuen Aktivierungscode aus, teils gegen Gebühr. Ältere Geräte unterstützen die eSIM zudem oft nicht.
Kann ich eine eSIM auf ein neues Handy übertragen?
Ja, viele aktuelle Geräte übertragen das eSIM-Profil beim Gerätewechsel direkt, andernfalls stellt der Anbieter einen neuen Aktivierungscode aus. Ob die direkte Übertragung klappt, hängt von Gerät und Anbieter ab. Setzen Sie das alte Gerät erst zurück, wenn die eSIM auf dem neuen Handy funktioniert.
Kann ich von der eSIM zurück auf eine normale SIM-Karte wechseln?
Ja, bei vielen Anbietern im DACH-Raum lässt sich der Tarif wieder auf eine Plastik-SIM umstellen, teils gegen eine Gebühr. Den Wechsel beantragen Sie beim Kundenservice oder im Kundenkonto. Rufnummer und Vertrag bleiben dabei in der Regel unverändert.
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