Onboarding Tools Vergleich 2026
Das sind die besten 34 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
11 Min. Lesezeit
4,7 (48) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Grüne Fußmatte mit der Aufschrift "Willkommen an Bord" vor einer offenen Tür. Eine gelbe Notiz klebt darauf

Der Vertrag ist unterschrieben, doch am ersten Arbeitstag fehlen Laptop, Zugangsdaten und ein Plan für die ersten Wochen. Die neue Kollegin füllt Formulare auf Papier aus, die Führungskraft sucht nach der Einarbeitungsliste vom letzten Mal, und die IT erfährt erst am Morgen vom Neuzugang. Onboarding-Software ordnet diese Schritte: Sie verteilt Aufgaben an Personalabteilung, IT und Führungskraft, schickt neuen Mitarbeitenden schon vor dem Start Informationen und Dokumente und begleitet die ersten Monate mit Plänen, Lerninhalten und Feedback. Wir haben 34 Anbieter geprüft, von spezialisierten Onboarding-Programmen und Preboarding-Apps über HR-Suiten mit Onboarding-Modul bis zu Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihrem Unternehmen passt, worauf Sie bei Checklisten, Preboarding, Dokumenten, Integrationen und Datenschutz achten, wie die Einführung gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.


Onboarding-Software im Vergleich: Empfohlene Anbieter

SD Worx

Sitz in Berlin Deutsche Oberfläche Cloudbasierte HR-Software

SD Worx ist ein HR-, Payroll- und Workforce-Management-Anbieter für den DACH-Raum, die SD Worx GmbH hat ihren Sitz in Berlin. In der cloudbasierten HR-Software automatisieren Workflows das Onboarding, Self-Service mysdworx und Dokumentenmanagement ergänzen den Eintrittsprozess. Zielgruppe sind Mittelstand und Konzerne.

SD Worx Screenshot sdworx.de

SD Worx bietet HR-Software, Lohnabrechnung und Workforce Management für den DACH-Raum. Die SD Worx GmbH hat ihren Sitz in Berlin und gehört zur Gruppe SD Worx. Das Onboarding ist Teil der cloudbasierten HR-Software; der Schwerpunkt des Anbieters liegt auf Payroll. Die Lösungen richten sich an KMU, mittlere und große Unternehmen sowie den öffentlichen Dienst.

Die HR-Software automatisiert Onboarding, Leistungsbeurteilungen, Abwesenheiten und Ausgaben über leicht einrichtbare Workflows. Das Mitarbeitenden-Lifecyclemanagement deckt Onboarding, Wechsel und Offboarding ab, automatisierte Aufgaben begleiten die Phasen. Über den Self-Service mysdworx aktualisieren Beschäftigte Daten und finden Dokumente. Hinzu kommen Daten- und Dokumentenmanagement, People Analytics mit Dashboards und KPIs sowie die Verbindung von HR und Payroll in einem System.

Preise für die HR-Software sind nicht veröffentlicht. Eine Demo lässt sich über die Website buchen. Für die Lohnabrechnung bietet der Anbieter einen Payroll-Preis-Rechner, der einen ersten Preisindikator liefert.

Das spricht für SD Worx
Onboarding-Workflows
Leicht einrichtbare Workflows automatisieren das Onboarding neuer Mitarbeitender.
Lifecyclemanagement
Onboarding, Wechsel und Offboarding laufen mit automatisierten Aufgaben ab.
Self-Service mysdworx
Beschäftigte aktualisieren Daten, beantragen Abwesenheiten und finden Dokumente selbst.
Dokumentenmanagement
Mitarbeitendendaten und Dokumente liegen sicher an einem zentralen Ort.
HR und Payroll vereint
HR und Lohnabrechnung laufen in einem System, doppelte Datenpflege entfällt.
People Analytics
Dashboards, Reports und KPIs machen HR-Daten in Echtzeit sichtbar.

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Was ist Onboarding-Software, und für wen lohnt sie sich?

Grüne Fußmatte mit der Aufschrift "Willkommen an Bord" vor einer offenen Tür. Eine gelbe Notiz klebt darauf
Vom unterschriebenen Vertrag bis zum Ende der Einarbeitung: Onboarding-Software ordnet Aufgaben, Dokumente und Informationen für neue Mitarbeitende.

Onboarding-Software begleitet neue Mitarbeitende von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Einarbeitung. Sie bündelt Aufgaben, Dokumente, Informationen und Termine an einem Ort und sorgt dafür, dass alle Beteiligten rechtzeitig wissen, was zu tun ist.

Den Kern bilden Checklisten und Abläufe. Für jede Einstellung erzeugt das Programm automatisch Aufgaben für Personalabteilung, IT, Führungskraft und Kollegium: Arbeitsplatz einrichten, Zugänge anlegen, Willkommensgespräch planen, Unterweisungen durchführen. Wer seine Aufgabe erledigt hat, hakt sie ab, und alle sehen den Stand.

Dazu kommt das Preboarding, also die Zeit zwischen Zusage und erstem Arbeitstag. Neue Mitarbeitende erhalten über ein Portal oder eine App Begrüßungsvideos, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und Formulare für ihre Stammdaten. Viele Programme bieten außerdem digitale Unterschriften, Einarbeitungspläne mit Lerninhalten, Patenprogramme, Feedbackgespräche nach festen Wochen und ein geordnetes Offboarding beim Austritt.

Lohnend ist Onboarding-Software, sobald Sie regelmäßig Personal einstellen, an mehreren Standorten arbeiten oder viele Abteilungen an einer Einstellung beteiligt sind. Kleine Betriebe gewinnen einheitliche Abläufe ohne Papierlisten, der Mittelstand entlastet die Personalabteilung, und Konzerne steuern hunderte Eintritte im Jahr mit Freigaben und Auswertungen.

Der 6-Punkte-Test: Lohnt sich Onboarding-Software für Sie?
  • Regelmäßige Eintritte: Sie stellen mehrmals im Jahr neue Mitarbeitende ein.
  • Viele Beteiligte: Personalabteilung, IT, Führungskraft und Team müssen mitziehen.
  • Fehlende Ausstattung: Am ersten Tag fehlen öfter Laptop, Zugänge oder Schlüssel.
  • Papierformulare: Stammdaten und Unterschriften laufen noch über Papier.
  • Uneinheitliche Einarbeitung: Jede Abteilung arbeitet neue Kolleginnen und Kollegen anders ein.
  • Frühe Kündigungen: Neue Mitarbeitende gehen häufiger noch in der Probezeit.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Onboarding-Software. Kleine Betriebe kommen oft mit dem Onboarding-Modul ihrer HR-Software oder einem schlanken Programm aus. Wer viele Menschen einstellt, an mehreren Standorten arbeitet oder Beschäftigte ohne Schreibtisch erreichen muss, prüft spezialisierte Programme oder Mitarbeiter-Apps mit Preboarding, Abläufen und Schnittstellen.

Typische Probleme beim Onboarding ohne Software

Grüner Bürostuhl mit schwarzer Basis und Rollen. Ein weißes Etikett auf der Rückenlehne trägt Text in deutscher Sprache
Fehlende Ausstattung, Papierformulare und Funkstille vor dem Start: Diese Probleme entstehen beim Onboarding ohne Software.

Unternehmen ohne Onboarding-Software kämpfen mit vergessenen Aufgaben, fehlender Ausstattung am ersten Tag, Papierformularen, uneinheitlicher Einarbeitung und Funkstille zwischen Zusage und Arbeitsbeginn. Die Folge sind Frust, Mehraufwand und Kündigungen in der Probezeit.

Das erste Problem ist Abstimmung. Die Personalabteilung weiß von der Einstellung, die IT erfährt zu spät davon, und die Führungskraft hat keinen Einarbeitungsplan vorbereitet. Am ersten Tag fehlen Laptop, Zugänge oder Schlüssel, und neue Mitarbeitende verbringen Stunden mit Warten.

Dazu kommt die Zeit zwischen Zusage und Start. Zwischen Unterschrift und erstem Arbeitstag liegen oft Wochen oder Monate. Ohne Kontakt in dieser Phase wachsen Zweifel, und manche Fachkraft nimmt doch noch ein anderes Angebot an. Papierformulare für Stammdaten, Steuer- und Sozialversicherungsangaben kosten zusätzlich Zeit und führen zu Rückfragen und Tippfehlern.

Schließlich hängt die Einarbeitung ohne festen Rahmen vom Zufall ab. Eine Abteilung arbeitet neue Kolleginnen und Kollegen sorgfältig ein, die nächste lässt sie allein. Pflichtunterweisungen werden vergessen, und niemand fragt nach den ersten Wochen, wie es läuft. Wer sich nicht willkommen fühlt, kündigt häufig noch in der Probezeit, und die teure Suche beginnt von vorn.

Vergessene Aufgaben

IT, Führungskraft und Personalabteilung stimmen sich nicht ab.

Funkstille vor dem Start

Zwischen Zusage und erstem Tag hören Neue wochenlang nichts.

Fehlende Zugänge

Laptop, Konten und Schlüssel sind am ersten Tag nicht bereit.

Papier und Doppelerfassung

Stammdaten werden von Formularen von Hand übertragen.

Einarbeitung nach Zufall

Jede Abteilung arbeitet anders ein, Pflichtthemen gehen unter.

Kein Feedback

Niemand fragt nach den ersten Wochen, wie es läuft.

Teure Frühkündigungen

Wer in der Probezeit geht, löst eine neue Suche aus.

Welche Arten von Onboarding-Software gibt es?

Grüner Werkzeugkasten mit Kompass, Schraubenschlüssel, Checkliste und Notizzetteln als humorvolle Geschenkbox
Spezialisiertes Programm, HR-Suite, Recruiting-System, Konzernplattform oder Mitarbeiter-App: Die Arten unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe und Schwerpunkt.

Onboarding-Software gibt es als spezialisierte Onboarding-Programme und Preboarding-Apps, als Modul in HR-Suiten, als Erweiterung von Recruiting-Systemen, als Teil großer HCM-Plattformen für Konzerne und als Funktion von Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen.

Spezialisierte Onboarding-Programme konzentrieren sich ganz auf die Einarbeitung. Sie bieten meist das beste Erlebnis für neue Mitarbeitende mit Willkommensseiten, Videos, Lerninhalten, Quizfragen und Patenprogrammen und lassen sich an die vorhandene Personalsoftware anbinden. HR-Suiten mit Onboarding-Modul verbinden Checklisten und Dokumente direkt mit Personalakte, Abwesenheiten und Lohnabrechnung, sodass keine Daten doppelt erfasst werden.

Recruiting-Systeme mit Onboarding-Modul übernehmen eingestellte Bewerbende nahtlos in die Einarbeitung. Der Vorteil liegt im fließenden Übergang von der Zusage zum Preboarding. Große HCM-Plattformen richten sich an Konzerne mit vielen Ländern, Sprachen und Freigabestufen und binden Onboarding in Talent Management und Lernen ein.

Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen schließlich erreichen auch Beschäftigte ohne festen Computerarbeitsplatz, etwa in Produktion, Pflege, Handel oder Gastronomie. Sie bieten Onboarding-Inhalte, Kurse und Nachrichten auf dem Smartphone. Welche Art passt, hängt davon ab, ob Sie vor allem Abläufe in der Verwaltung ordnen oder das Ankommen neuer Kolleginnen und Kollegen gestalten wollen.

Spezialisiertes Onboarding

Preboarding, Willkommensinhalte, Lernpfade und Patenprogramme.

HR-Suite mit Onboarding

Checklisten und Dokumente direkt an Personalakte und Lohn.

Recruiting mit Onboarding

Nahtloser Übergang von der Zusage in die Einarbeitung.

Konzernplattform

Onboarding für viele Länder, Sprachen und Freigabestufen.

Mitarbeiter-App

Onboarding auf dem Smartphone für Beschäftigte ohne Schreibtisch.

Lernplattform

Kurse, Quizfragen und Einarbeitungspfade mit Lernfortschritt.

Spezialisierte Onboarding-Software
Eigenständiges Programm
  • Starkes Erlebnis für neue Mitarbeitende
  • Preboarding, Lerninhalte und Patenprogramm
  • Anbindung an HR-Software per Schnittstelle
  • Zweites Programm neben der Personalverwaltung
HR-Suite mit Onboarding-Modul
Alles in einem Programm
  • Durchgängiger Datenfluss bis zur Lohnabrechnung
  • Ein Anbieter, eine Oberfläche
  • Checklisten und Dokumente direkt in der Personalakte
  • Willkommensinhalte teils schlanker

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Die passende Onboarding-Software finden
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Die passende Onboarding-Software finden 2026

Der Leitfaden zu Onboarding-Software für Unternehmen: welche Arten es gibt, wie Sie Checklisten, Preboarding, digitale Dokumente, Schnittstellen und Datenschutz bewerten und wie Sie die Einführung mit Führungskräften, IT und Betriebsrat sicher planen.

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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Lupe über Checkliste mit grünem Rahmen zeigt Text "Hat jemand an den Schlüssel gedacht?"
Checklisten, Preboarding, digitale Dokumente, Schnittstellen und Datenschutz: Diese Kriterien entscheiden über die passende Onboarding-Software.

Die passende Onboarding-Software erkennen Sie an flexiblen Checklisten und Abläufen, an einem einladenden Preboarding für neue Mitarbeitende, an digitalen Dokumenten und Unterschriften, an Schnittstellen zu Personal- und IT-Systemen und an Datenschutzfunktionen wie Rechtekonzept, Serverstandort in der EU und Löschfristen.

Beginnen Sie mit Ihrem Bedarf. Wie viele Menschen stellen Sie im Jahr ein, an wie vielen Standorten, und wer ist an einem Eintritt beteiligt? Arbeiten Ihre neuen Kolleginnen und Kollegen am Schreibtisch oder in Schichten ohne eigenen Rechner? Ein Handwerksbetrieb mit fünf Eintritten im Jahr braucht andere Funktionen als eine Klinikgruppe mit hunderten Einstellungen.

Danach zählen Funktionen und Bedienung. Prüfen Sie, ob sich Checklisten je Abteilung, Standort und Position anlegen lassen und Aufgaben automatisch mit Fristen verteilt werden. Für neue Mitarbeitende wichtig sind ein klares Portal oder eine App, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und kurze Formulare. Schnittstellen zu Personalverwaltung, Lohnabrechnung, Recruiting-System und IT-Verwaltung vermeiden doppelte Eingaben und lösen Aufgaben wie das Anlegen von Konten aus.

Beim Datenschutz kommt es auf die Details an. Onboarding-Software verarbeitet Bankverbindung, Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer und oft Gesundheitsangaben. Achten Sie auf ein Rollen- und Rechtekonzept, Serverstandort in der EU, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Löschregeln. Mit Betriebsrat sollten Sie ihn früh einbinden, weil Personalfragebögen und Programme, die Verhalten oder Leistung erfassen können, in der Regel mitbestimmungspflichtig sind.

Checklisten und Abläufe
Weiß jeder, was bis wann zu tun ist?

Vorlagen je Abteilung, Standort und Position, automatische Aufgaben mit Fristen und Erinnerungen sorgen dafür, dass kein Schritt vergessen wird.

Vorlagen je Position und StandortAufgaben mit Fristen und ErinnerungenÜbersicht über offene Punkte
Praxistipp: Spielen Sie einen echten Eintritt im Testzugang einmal komplett durch.
Preboarding und Erlebnis
Fühlen sich Neue willkommen?

Ein Portal oder eine App mit Begrüßung, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und Teamvorstellung schafft Bindung schon vor dem Start.

Willkommensseite im eigenen DesignInfos zum ersten TagZugang per Smartphone
Praxistipp: Lassen Sie eine kürzlich eingestellte Person das Preboarding testen.
Dokumente und Unterschriften
Wie viel Papier bleibt übrig?

Digitale Personalfragebögen, Upload von Nachweisen und elektronische Unterschriften sparen Zeit und vermeiden Tippfehler bei der Übernahme in die Personalakte.

Digitaler PersonalfragebogenElektronische UnterschriftÜbergabe in die Personalakte
Praxistipp: Klären Sie, welche Dokumente weiterhin eine eigenhändige Unterschrift brauchen.
Einarbeitung und Feedback
Geht das Onboarding nach dem ersten Tag weiter?

Einarbeitungspläne, Lerninhalte, Patenprogramme und automatische Feedbackgespräche nach festen Wochen begleiten neue Mitarbeitende durch die Probezeit.

Einarbeitungspläne mit MeilensteinenPaten oder Buddy zuordnenFeedback nach 30, 60 und 90 Tagen
Praxistipp: Planen Sie das Onboarding mindestens bis zum Ende der Probezeit.
Schnittstellen
Fließen die Daten weiter?

Anbindungen an Recruiting-System, Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT-Verwaltung vermeiden doppelte Eingaben und lösen Aufgaben wie das Anlegen von Konten aus.

Übernahme aus dem Recruiting-SystemÜbergabe an Personalverwaltung und LohnAnbindung an IT und Konten
Praxistipp: Fragen Sie nach fertigen Anbindungen an Ihre vorhandene HR-Software.
Datenschutz und Rechte
Sind sensible Stammdaten sicher?

Rollen und Rechte, Serverstandort in der EU, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Löschregeln schützen Bankverbindung, Steuer-ID und Sozialversicherungsdaten.

Rollen- und RechtekonzeptServer in der EU und Vertrag zur AuftragsverarbeitungLöschregeln festgelegt
Praxistipp: Binden Sie Datenschutzbeauftragte und Betriebsrat früh ein.
Auswertungen
Wissen Sie, ob das Onboarding wirkt?

Berichte zu erledigten Aufgaben, Zufriedenheit neuer Mitarbeitender und Frühfluktuation zeigen, wo die Einarbeitung hakt und was sich verbessert.

Status offener AufgabenUmfragen nach dem StartExport der Daten
Praxistipp: Legen Sie vor dem Start drei Kennzahlen fest, die Sie verbessern wollen.
Kosten
Was kostet das Programm bei Ihrer Größe?

Abo je Mitarbeitenden, Preis nach Eintritten, Paket oder Modul in der HR-Suite: Vergleichen Sie die Gesamtkosten mit Einrichtung und Zusatzmodulen.

Abrechnungsmodell verstandenEinrichtung und Zusatzmodule geprüftInternen Aufwand eingerechnet
Praxistipp: Rechnen Sie mit Ihren Eintritten der letzten zwölf Monate.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Onboarding-Software passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 34 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.

Frage 1 von 5
Wie viele Menschen stellen Sie pro Jahr ein?
Die Zahl der Eintritte bestimmt Tarif und Funktionsumfang.
Bis zu 10
Gelegentliche Einstellungen.
11 bis 50
Regelmäßige Eintritte.
51 bis 250
Laufende Einstellungen in mehreren Abteilungen.
Mehr als 250
Hohes Volumen, mehrere Standorte.
Frage 2 von 5
Wo arbeiten Ihre neuen Mitarbeitenden?
Davon hängt ab, ob ein Portal genügt oder eine App nötig ist.
Im Büro
Mit eigenem Computerarbeitsplatz.
Gemischt
Büro, Homeoffice und Außendienst.
Ohne Schreibtisch
Produktion, Pflege, Handel oder Gastronomie.
International
Mehrere Länder und Sprachen.
Frage 3 von 5
Was ist Ihnen am wichtigsten?
Die Programme setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Ordnung in den Aufgaben
Checklisten für Personal, IT und Führungskraft.
Gutes Ankommen
Preboarding, Willkommensinhalte und Patenprogramm.
Weniger Papier
Digitale Formulare und Unterschriften.
Einarbeitung und Lernen
Pläne, Kurse und Feedbackgespräche.
Frage 4 von 5
Welche Rolle spielt Ihre übrige HR-Software?
Schnittstellen vermeiden doppelte Eingaben.
Alles in einem Programm
HR-Suite mit Onboarding-Modul.
Anbindung an vorhandene Software
Schnittstelle zu Personalverwaltung und Lohn.
Nur Onboarding
Eigenständige Lösung genügt.
Noch offen
Entscheidung steht noch aus.
Frage 5 von 5
Welches Budget planen Sie?
Ihre Angabe hilft, passende Tarife auszuwählen.
Möglichst günstig
Schlanker Tarif für wenige Eintritte.
Kleiner Monatstarif
Für kleine Unternehmen.
Mittelstandstarif
Mehrere Standorte, Schnittstellen und Auswertungen.
Individuelles Angebot
Konzern oder hohe Volumen.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So führen Sie Onboarding-Software ein

Grüner Koffer mit Kofferanhänger steht vor weißer Wand und Tür
Ablauf aufnehmen, testen, Checklisten anlegen, Datenschutz klären, Schnittstellen verbinden und starten: So läuft die Einführung einer Onboarding-Software.

Die Einführung von Onboarding-Software gelingt in sechs Schritten: heutigen Ablauf aufnehmen, Programme testen, Checklisten und Inhalte anlegen, Datenschutz und Betriebsrat klären, Schnittstellen verbinden und mit den ersten Eintritten starten. Kleine Betriebe sind oft in wenigen Tagen startklar, größere Unternehmen planen einige Wochen ein.

Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme. Was passiert heute zwischen Zusage und Ende der Probezeit, wer ist beteiligt, und was geht regelmäßig schief? Fragen Sie Mitarbeitende, die kürzlich angefangen haben, nach ihren Eindrücken. Daraus leiten Sie Ihre Anforderungen ab und testen passende Programme mit einem echten Eintritt.

Danach richten Sie das System ein. Sie legen Checklisten je Abteilung und Position an, bestimmen Verantwortliche und Fristen, schreiben Willkommenstexte, nehmen kurze Videos auf und stellen die wichtigsten Informationen für den ersten Tag zusammen. Parallel klären Sie Rechte, Löschfristen und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Gibt es einen Betriebsrat, gehört eine Betriebsvereinbarung in diese Phase.

Zum Schluss verbinden Sie Schnittstellen zu Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT und starten mit den nächsten Eintritten. Holen Sie nach einigen Wochen Rückmeldung von neuen Mitarbeitenden und Führungskräften ein und verbessern Sie Checklisten und Inhalte laufend. Kennzahlen wie Frühfluktuation, erledigte Aufgaben vor dem ersten Tag und Zufriedenheit nach dreißig Tagen zeigen, ob das Onboarding wirkt.

1 Woche

Ablauf aufnehmen

Sie erfassen, was heute zwischen Zusage und Ende der Probezeit passiert, wer beteiligt ist und wo es hakt.

Heutigen Ablauf skizzierenKürzlich Eingestellte befragenAnforderungen ableiten
1
1 bis 2 Wochen

Programme testen

Zwei oder drei Programme werden mit einem echten Eintritt getestet, Führungskräfte und IT geben Rückmeldung.

Testzugänge einrichtenEchten Eintritt durchspielenPreboarding per Smartphone prüfen
2
1 bis 3 Wochen

Checklisten und Inhalte

Checklisten je Abteilung, Verantwortliche, Fristen, Willkommenstexte, Videos und Informationen zum ersten Tag werden angelegt.

Vorlagen je Position anlegenWillkommensinhalte erstellenPaten bestimmen
3
Parallel

Datenschutz und Betriebsrat

Rechte, Löschregeln, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und gegebenenfalls eine Betriebsvereinbarung werden geklärt.

Rechtekonzept festlegenVertrag zur Auftragsverarbeitung schließenBetriebsrat einbinden
4
Wenige Tage

Schnittstellen verbinden

Recruiting-System, Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT-Verwaltung werden angebunden.

Übernahme aus dem Recruiting testenÜbergabe an Personalverwaltung prüfenKonten automatisch anlegen
5
Start

Start und Verbesserung

Die nächsten Eintritte laufen über das System, Rückmeldungen fließen in Checklisten und Inhalte ein.

Mit den nächsten Eintritten startenFeedback nach 30 Tagen einholenKennzahlen regelmäßig prüfen
6
Frühfluktuation
Anteil der Austritte in der Probezeit
Bereit am ersten Tag
Anteil erledigter Aufgaben vor Arbeitsbeginn
Zufriedenheit
Bewertung neuer Mitarbeitender nach 30 Tagen
Time to Productivity
Wochen bis zur selbstständigen Arbeit

Häufige Fehler beim Onboarding

Grüner Rettungsring mit Aufschrift und Kartonbox mit Willkommenspaket auf weißem Hintergrund
Funkstille vor dem Start, Informationsflut am ersten Tag und ein Onboarding ohne Fortsetzung: Diese Fehler kosten neue Mitarbeitende.

Die häufigsten Fehler beim Onboarding sind Funkstille vor dem ersten Arbeitstag, eine Informationsflut in der ersten Woche, Einarbeitung ohne Plan, fehlende Ausstattung, übergangene Pflichtunterweisungen und ein Onboarding, das nach dem ersten Tag endet.

Viele Unternehmen melden sich nach der Zusage erst am ersten Arbeitstag wieder. In dieser Zeit wachsen Unsicherheit und Zweifel. Genauso schädlich ist das Gegenteil: Am ersten Tag erhalten neue Mitarbeitende Dutzende Dokumente, Passwörter und Präsentationen und behalten davon wenig. Besser verteilen Sie Informationen über Wochen und in kleinen Portionen.

Ein weiterer Fehler ist fehlende Verantwortung. Ohne klare Aufgaben für IT, Führungskraft und Kollegium bleiben Arbeitsplatz, Zugänge und Einarbeitungsplan liegen. Auch Pflichtthemen wie Arbeitsschutz, Datenschutz und Hinweise zum Arbeitsvertrag gehen unter, wenn niemand sie fest einplant. Bei Personalfragebögen und Programmen, die Leistung erfassen können, wird zudem oft der Betriebsrat übergangen.

Schließlich endet das Onboarding in vielen Betrieben nach der ersten Woche. Dabei entscheidet sich in den ersten Monaten, ob neue Mitarbeitende bleiben. Planen Sie Feedbackgespräche nach dreißig, sechzig und neunzig Tagen ein, stellen Sie eine Patin oder einen Paten zur Seite und messen Sie, wie viele Menschen in der Probezeit wieder gehen.

1
Funkstille vor dem Start

Zwischen Zusage und erstem Tag hören neue Mitarbeitende nichts vom Unternehmen.

Preboarding mit Begrüßung und Infos zum ersten Tag einrichten.
2
Informationsflut am ersten Tag

Dutzende Dokumente und Präsentationen an einem Tag bleiben nicht hängen.

Inhalte über Wochen verteilen und in kleine Einheiten teilen.
3
Fehlende Ausstattung

Laptop, Zugänge oder Schlüssel sind am ersten Arbeitstag nicht bereit.

Aufgaben für IT und Verwaltung automatisch mit Frist auslösen.
4
Pflichtthemen vergessen

Arbeitsschutzunterweisung und Datenschutzhinweise gehen im Alltag unter.

Pflichtunterweisungen fest in jede Checkliste aufnehmen.
5
Betriebsrat übergangen

Personalfragebogen und Software ohne Mitbestimmung führen zu Streit.

Betriebsrat früh einbinden und Betriebsvereinbarung schließen.
6
Onboarding endet nach Tag eins

Nach der ersten Woche kümmert sich niemand mehr um neue Kolleginnen und Kollegen.

Feedbackgespräche und Paten bis zum Ende der Probezeit einplanen.
7
Alte Abläufe digitalisiert

Die Software läuft, aber die Abstimmung hakt so wie vorher.

Abläufe vor der Einführung vereinfachen, dann abbilden.

Was kostet Onboarding-Software?

Grünes Sparschwein mit Namensschild und Geschenkbox mit grüner Schleife auf weißem Hintergrund
Abo je Mitarbeitenden, Preis nach Eintritten oder Modul in der HR-Suite: Die Gesamtkosten hängen von Unternehmensgröße und Zahl der Einstellungen ab.

Onboarding-Software kostet je nach Anbieter und Umfang zwischen einem kleinen monatlichen Betrag und einem individuellen Konzernangebot. Abgerechnet wird meist als Abo je Mitarbeitenden und Monat, nach Zahl der Eintritte im Jahr oder als Paket, bei HR-Suiten oft als Teil eines größeren Tarifs.

Spezialisierte Onboarding-Programme rechnen häufig nach Zahl der Eintritte oder nach Unternehmensgröße ab. HR-Suiten enthalten Onboarding oft schon im Grundtarif oder bieten es als Zusatzmodul an, der Preis richtet sich dann nach allen Beschäftigten im Unternehmen. Viele Anbieter nennen ihre Preise nicht öffentlich und erstellen ein Angebot nach einem Gespräch, einige bieten eine kostenlose Testphase.

Zum Abo kommen oft weitere Posten: eine einmalige Einrichtung, Kosten für Schnittstellen, Zusatzmodule wie digitale Unterschriften oder Lerninhalte und der interne Aufwand für Checklisten, Texte und Videos. Bei Konzernplattformen fallen zusätzlich Projektkosten für Einführung und Integration an.

Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen: Abo, Einrichtung, Zusatzmodule und internen Aufwand. Rechnen Sie dagegen, was eine Kündigung in der Probezeit kostet, wenn Suche, Auswahl und Einarbeitung von vorn beginnen. Schon eine vermiedene Frühkündigung im Jahr kann die Software bezahlen.

Modul in der HR-Suite niedrig je Mitarbeitenden und Monat

Checklisten und Dokumente als Teil der Personalsoftware.

Einsteigertarif niedrig pro Monat

Checklisten, Preboarding und Vorlagen für kleine Unternehmen.

Spezialisiertes Onboarding mittel nach Eintritten oder Größe

Preboarding-App, Lerninhalte, Patenprogramm und Auswertungen.

Mitarbeiter-App mittel je Nutzer oder Paket

Onboarding neben Kommunikation für Beschäftigte ohne Schreibtisch.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten einer Onboarding-Software richten sich vor allem nach Unternehmensgröße, Zahl der Eintritte, Zusatzmodulen und Schnittstellen. Wer bereits eine HR-Suite nutzt, bekommt Onboarding oft im Tarif oder als günstiges Zusatzmodul. Spezialisierte Programme und Konzernplattformen kosten mehr, bieten dafür mehr Gestaltung beim Ankommen. Rechnen Sie Einrichtung und internen Aufwand für Inhalte immer mit ein.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Onboarding aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was bedeutet Preboarding? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Preboarding umfasst alles zwischen Zusage und Arbeitsbeginn: Begrüßung, Informationen zum ersten Tag, Formulare und Kontakt zum Team. So kommen neue Mitarbeitende vorbereitet an.
2 Was ist ein Onboarding-Pate oder Buddy? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Pate oder Buddy begleitet neue Mitarbeitende in den ersten Wochen, beantwortet Alltagsfragen und erleichtert den Zugang zum Team. Viele Onboarding-Programme ordnen Paten automatisch zu.
3 Warum muss ein Betriebsrat bei einem digitalen Personalfragebogen meist zustimmen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Nach Paragraf 94 des Betriebsverfassungsgesetzes bedürfen Personalfragebögen der Zustimmung des Betriebsrats. Dazu kommt die Mitbestimmung bei technischen Einrichtungen, die Verhalten oder Leistung überwachen können.
4 Was misst die Kennzahl Frühfluktuation? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Frühfluktuation zeigt, wie viele neue Mitarbeitende früh wieder gehen, oft noch in der Probezeit. Eine hohe Quote deutet auf Schwächen bei Auswahl oder Einarbeitung hin.
5 Was gehört zum Offboarding? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Offboarding ist das Gegenstück zum Onboarding. Checklisten sorgen dafür, dass Konten gesperrt, Geräte zurückgegeben, Wissen übergeben und ein Austrittsgespräch geführt werden.

Glossar: Begriffe rund um Onboarding

Die wichtigsten Begriffe rund um Onboarding, Preboarding, Einarbeitung, Kennzahlen und Datenschutz, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Onboarding

Alle Schritte, mit denen ein Unternehmen neue Mitarbeitende von der Zusage bis zum Ende der Einarbeitung begleitet.

Preboarding

Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag mit Begrüßung, Informationen und Formularen.

Offboarding

Geordneter Austritt mit Übergabe von Wissen, Rückgabe der Ausstattung und Sperrung der Zugänge.

Crossboarding

Einarbeitung bei einem internen Wechsel in eine neue Abteilung, Position oder an einen anderen Standort.

Reboarding

Wiedereinstieg nach längerer Abwesenheit, etwa nach Elternzeit oder Krankheit.

Einarbeitungsplan

Zeitplan mit Aufgaben, Terminen, Lerninhalten und Ansprechpersonen für die ersten Wochen und Monate.

Onboarding-Checkliste

Liste aller Aufgaben rund um einen Eintritt, verteilt auf Personalabteilung, IT, Führungskraft und Team.

Pate oder Buddy

Erfahrene Kollegin oder erfahrener Kollege als feste Ansprechperson für neue Mitarbeitende.

Personalfragebogen

Formular für Stammdaten wie Anschrift, Bankverbindung, Steuer- und Sozialversicherungsangaben.

Nachweisgesetz

Gesetz, nach dem Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich oder in bestimmten Fällen in Textform nachweisen müssen.

Elektronische Signatur

Digitale Unterschrift unter Dokumenten, je nach Stufe mit unterschiedlicher rechtlicher Beweiskraft.

Frühfluktuation

Anteil neuer Mitarbeitender, die das Unternehmen in den ersten Monaten wieder verlassen.

Time to Productivity

Zeit, bis neue Mitarbeitende ihre Aufgaben selbstständig und vollständig erledigen.

Mitarbeiter-App

Programm für Smartphones, über das Unternehmen auch Beschäftigte ohne festen Computerarbeitsplatz erreichen.

Auftragsverarbeitung

Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister im Auftrag, geregelt in einem Vertrag nach Artikel 28 DSGVO.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Onboarding-Software, Preboarding, digitale Dokumente, Datenschutz, Betriebsrat und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Was ist Onboarding-Software?

Onboarding-Software begleitet neue Mitarbeitende von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Einarbeitung. Sie verteilt Aufgaben an Personalabteilung, IT und Führungskraft, stellt Informationen und Formulare bereit und begleitet die ersten Monate mit Plänen und Feedback.

Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Preboarding?

Preboarding ist der erste Teil des Onboardings und umfasst die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag. Onboarding reicht weiter und schließt Einarbeitung, Lernen und Feedback bis zum Ende der Probezeit ein.

Ab wann lohnt sich Onboarding-Software?

Onboarding-Software lohnt sich, sobald Sie regelmäßig Personal einstellen und mehrere Abteilungen an einem Eintritt beteiligt sind. Kleine Betriebe kommen oft mit dem Onboarding-Modul ihrer HR-Software aus, größere Unternehmen profitieren von spezialisierten Programmen.

Brauche ich eigene Onboarding-Software, wenn ich schon HR-Software nutze?

Nicht unbedingt. Viele HR-Suiten enthalten Checklisten, Dokumente und Preboarding für neue Mitarbeitende. Eigene Onboarding-Software lohnt sich, wenn Sie mehr Gestaltung beim Ankommen, Lerninhalte, Patenprogramme oder eine App für Beschäftigte ohne Schreibtisch brauchen.

Kann ich den Arbeitsvertrag digital unterschreiben lassen?

Einen unbefristeten Arbeitsvertrag können Sie in Deutschland grundsätzlich digital abschließen. Für befristete Verträge verlangt das Gesetz die Schriftform, die nur eine eigenhändige oder eine qualifizierte elektronische Signatur erfüllt. Den Nachweis der wesentlichen Arbeitsbedingungen erlaubt das Nachweisgesetz inzwischen in vielen Fällen in Textform.

Muss der Betriebsrat bei Onboarding-Software zustimmen?

In der Regel ja. Personalfragebögen bedürfen nach dem Betriebsverfassungsgesetz der Zustimmung des Betriebsrats, und bei Programmen, die Verhalten oder Leistung erfassen können, bestimmt er mit. Viele Unternehmen schließen deshalb eine Betriebsvereinbarung.

Ist Onboarding-Software DSGVO-konform?

Onboarding-Software lässt sich DSGVO-konform nutzen, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, die Daten in der EU verarbeitet und ein Rechtekonzept mitbringt. Verantwortlich für den korrekten Einsatz bleibt Ihr Unternehmen, besonders bei Bankdaten, Steuer-ID und Gesundheitsangaben.

Wie lange sollte Onboarding dauern?

Onboarding sollte mindestens bis zum Ende der Probezeit dauern, bei komplexen Aufgaben auch bis zu einem Jahr. Bewährt haben sich feste Feedbackgespräche nach dreißig, sechzig und neunzig Tagen.

Was kostet Onboarding-Software?

Onboarding-Software kostet je nach Anbieter und Umfang zwischen einem kleinen Monatsbetrag und einem individuellen Konzernangebot. Abgerechnet wird meist je Mitarbeitenden und Monat, nach Zahl der Eintritte oder als Modul einer HR-Suite. Dazu kommen oft Einrichtung und Zusatzmodule.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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