Onboarding Tools Vergleich
2026
Das sind die besten 34 Anbieter.
Der Vertrag ist unterschrieben, doch am ersten Arbeitstag fehlen Laptop, Zugangsdaten und ein Plan für die ersten Wochen. Die neue Kollegin füllt Formulare auf Papier aus, die Führungskraft sucht nach der Einarbeitungsliste vom letzten Mal, und die IT erfährt erst am Morgen vom Neuzugang. Onboarding-Software ordnet diese Schritte: Sie verteilt Aufgaben an Personalabteilung, IT und Führungskraft, schickt neuen Mitarbeitenden schon vor dem Start Informationen und Dokumente und begleitet die ersten Monate mit Plänen, Lerninhalten und Feedback. Wir haben 34 Anbieter geprüft, von spezialisierten Onboarding-Programmen und Preboarding-Apps über HR-Suiten mit Onboarding-Modul bis zu Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihrem Unternehmen passt, worauf Sie bei Checklisten, Preboarding, Dokumenten, Integrationen und Datenschutz achten, wie die Einführung gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.
SD Worx ist ein HR-, Payroll- und Workforce-Management-Anbieter für den DACH-Raum, die SD Worx GmbH hat ihren Sitz in Berlin. In der cloudbasierten HR-Software automatisieren Workflows das Onboarding, Self-Service mysdworx und Dokumentenmanagement ergänzen den Eintrittsprozess. Zielgruppe sind Mittelstand und Konzerne.
sdworx.de
SD Worx bietet HR-Software, Lohnabrechnung und Workforce Management für den DACH-Raum. Die SD Worx GmbH hat ihren Sitz in Berlin und gehört zur Gruppe SD Worx. Das Onboarding ist Teil der cloudbasierten HR-Software; der Schwerpunkt des Anbieters liegt auf Payroll. Die Lösungen richten sich an KMU, mittlere und große Unternehmen sowie den öffentlichen Dienst.
Die HR-Software automatisiert Onboarding, Leistungsbeurteilungen, Abwesenheiten und Ausgaben über leicht einrichtbare Workflows. Das Mitarbeitenden-Lifecyclemanagement deckt Onboarding, Wechsel und Offboarding ab, automatisierte Aufgaben begleiten die Phasen. Über den Self-Service mysdworx aktualisieren Beschäftigte Daten und finden Dokumente. Hinzu kommen Daten- und Dokumentenmanagement, People Analytics mit Dashboards und KPIs sowie die Verbindung von HR und Payroll in einem System.
Preise für die HR-Software sind nicht veröffentlicht. Eine Demo lässt sich über die Website buchen. Für die Lohnabrechnung bietet der Anbieter einen Payroll-Preis-Rechner, der einen ersten Preisindikator liefert.
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Was ist Onboarding-Software, und für wen lohnt sie sich?

Onboarding-Software begleitet neue Mitarbeitende von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Einarbeitung. Sie bündelt Aufgaben, Dokumente, Informationen und Termine an einem Ort und sorgt dafür, dass alle Beteiligten rechtzeitig wissen, was zu tun ist.
Den Kern bilden Checklisten und Abläufe. Für jede Einstellung erzeugt das Programm automatisch Aufgaben für Personalabteilung, IT, Führungskraft und Kollegium: Arbeitsplatz einrichten, Zugänge anlegen, Willkommensgespräch planen, Unterweisungen durchführen. Wer seine Aufgabe erledigt hat, hakt sie ab, und alle sehen den Stand.
Dazu kommt das Preboarding, also die Zeit zwischen Zusage und erstem Arbeitstag. Neue Mitarbeitende erhalten über ein Portal oder eine App Begrüßungsvideos, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und Formulare für ihre Stammdaten. Viele Programme bieten außerdem digitale Unterschriften, Einarbeitungspläne mit Lerninhalten, Patenprogramme, Feedbackgespräche nach festen Wochen und ein geordnetes Offboarding beim Austritt.
Lohnend ist Onboarding-Software, sobald Sie regelmäßig Personal einstellen, an mehreren Standorten arbeiten oder viele Abteilungen an einer Einstellung beteiligt sind. Kleine Betriebe gewinnen einheitliche Abläufe ohne Papierlisten, der Mittelstand entlastet die Personalabteilung, und Konzerne steuern hunderte Eintritte im Jahr mit Freigaben und Auswertungen.
- Regelmäßige Eintritte: Sie stellen mehrmals im Jahr neue Mitarbeitende ein.
- Viele Beteiligte: Personalabteilung, IT, Führungskraft und Team müssen mitziehen.
- Fehlende Ausstattung: Am ersten Tag fehlen öfter Laptop, Zugänge oder Schlüssel.
- Papierformulare: Stammdaten und Unterschriften laufen noch über Papier.
- Uneinheitliche Einarbeitung: Jede Abteilung arbeitet neue Kolleginnen und Kollegen anders ein.
- Frühe Kündigungen: Neue Mitarbeitende gehen häufiger noch in der Probezeit.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Onboarding-Software. Kleine Betriebe kommen oft mit dem Onboarding-Modul ihrer HR-Software oder einem schlanken Programm aus. Wer viele Menschen einstellt, an mehreren Standorten arbeitet oder Beschäftigte ohne Schreibtisch erreichen muss, prüft spezialisierte Programme oder Mitarbeiter-Apps mit Preboarding, Abläufen und Schnittstellen.
Typische Probleme beim Onboarding ohne Software

Unternehmen ohne Onboarding-Software kämpfen mit vergessenen Aufgaben, fehlender Ausstattung am ersten Tag, Papierformularen, uneinheitlicher Einarbeitung und Funkstille zwischen Zusage und Arbeitsbeginn. Die Folge sind Frust, Mehraufwand und Kündigungen in der Probezeit.
Das erste Problem ist Abstimmung. Die Personalabteilung weiß von der Einstellung, die IT erfährt zu spät davon, und die Führungskraft hat keinen Einarbeitungsplan vorbereitet. Am ersten Tag fehlen Laptop, Zugänge oder Schlüssel, und neue Mitarbeitende verbringen Stunden mit Warten.
Dazu kommt die Zeit zwischen Zusage und Start. Zwischen Unterschrift und erstem Arbeitstag liegen oft Wochen oder Monate. Ohne Kontakt in dieser Phase wachsen Zweifel, und manche Fachkraft nimmt doch noch ein anderes Angebot an. Papierformulare für Stammdaten, Steuer- und Sozialversicherungsangaben kosten zusätzlich Zeit und führen zu Rückfragen und Tippfehlern.
Schließlich hängt die Einarbeitung ohne festen Rahmen vom Zufall ab. Eine Abteilung arbeitet neue Kolleginnen und Kollegen sorgfältig ein, die nächste lässt sie allein. Pflichtunterweisungen werden vergessen, und niemand fragt nach den ersten Wochen, wie es läuft. Wer sich nicht willkommen fühlt, kündigt häufig noch in der Probezeit, und die teure Suche beginnt von vorn.
IT, Führungskraft und Personalabteilung stimmen sich nicht ab.
Zwischen Zusage und erstem Tag hören Neue wochenlang nichts.
Laptop, Konten und Schlüssel sind am ersten Tag nicht bereit.
Stammdaten werden von Formularen von Hand übertragen.
Jede Abteilung arbeitet anders ein, Pflichtthemen gehen unter.
Niemand fragt nach den ersten Wochen, wie es läuft.
Wer in der Probezeit geht, löst eine neue Suche aus.
Welche Arten von Onboarding-Software gibt es?

Onboarding-Software gibt es als spezialisierte Onboarding-Programme und Preboarding-Apps, als Modul in HR-Suiten, als Erweiterung von Recruiting-Systemen, als Teil großer HCM-Plattformen für Konzerne und als Funktion von Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen.
Spezialisierte Onboarding-Programme konzentrieren sich ganz auf die Einarbeitung. Sie bieten meist das beste Erlebnis für neue Mitarbeitende mit Willkommensseiten, Videos, Lerninhalten, Quizfragen und Patenprogrammen und lassen sich an die vorhandene Personalsoftware anbinden. HR-Suiten mit Onboarding-Modul verbinden Checklisten und Dokumente direkt mit Personalakte, Abwesenheiten und Lohnabrechnung, sodass keine Daten doppelt erfasst werden.
Recruiting-Systeme mit Onboarding-Modul übernehmen eingestellte Bewerbende nahtlos in die Einarbeitung. Der Vorteil liegt im fließenden Übergang von der Zusage zum Preboarding. Große HCM-Plattformen richten sich an Konzerne mit vielen Ländern, Sprachen und Freigabestufen und binden Onboarding in Talent Management und Lernen ein.
Mitarbeiter-Apps und Lernplattformen schließlich erreichen auch Beschäftigte ohne festen Computerarbeitsplatz, etwa in Produktion, Pflege, Handel oder Gastronomie. Sie bieten Onboarding-Inhalte, Kurse und Nachrichten auf dem Smartphone. Welche Art passt, hängt davon ab, ob Sie vor allem Abläufe in der Verwaltung ordnen oder das Ankommen neuer Kolleginnen und Kollegen gestalten wollen.
Preboarding, Willkommensinhalte, Lernpfade und Patenprogramme.
Checklisten und Dokumente direkt an Personalakte und Lohn.
Nahtloser Übergang von der Zusage in die Einarbeitung.
Onboarding für viele Länder, Sprachen und Freigabestufen.
Onboarding auf dem Smartphone für Beschäftigte ohne Schreibtisch.
Kurse, Quizfragen und Einarbeitungspfade mit Lernfortschritt.
- Starkes Erlebnis für neue Mitarbeitende
- Preboarding, Lerninhalte und Patenprogramm
- Anbindung an HR-Software per Schnittstelle
- Zweites Programm neben der Personalverwaltung
- Durchgängiger Datenfluss bis zur Lohnabrechnung
- Ein Anbieter, eine Oberfläche
- Checklisten und Dokumente direkt in der Personalakte
- Willkommensinhalte teils schlanker
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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Die passende Onboarding-Software erkennen Sie an flexiblen Checklisten und Abläufen, an einem einladenden Preboarding für neue Mitarbeitende, an digitalen Dokumenten und Unterschriften, an Schnittstellen zu Personal- und IT-Systemen und an Datenschutzfunktionen wie Rechtekonzept, Serverstandort in der EU und Löschfristen.
Beginnen Sie mit Ihrem Bedarf. Wie viele Menschen stellen Sie im Jahr ein, an wie vielen Standorten, und wer ist an einem Eintritt beteiligt? Arbeiten Ihre neuen Kolleginnen und Kollegen am Schreibtisch oder in Schichten ohne eigenen Rechner? Ein Handwerksbetrieb mit fünf Eintritten im Jahr braucht andere Funktionen als eine Klinikgruppe mit hunderten Einstellungen.
Danach zählen Funktionen und Bedienung. Prüfen Sie, ob sich Checklisten je Abteilung, Standort und Position anlegen lassen und Aufgaben automatisch mit Fristen verteilt werden. Für neue Mitarbeitende wichtig sind ein klares Portal oder eine App, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und kurze Formulare. Schnittstellen zu Personalverwaltung, Lohnabrechnung, Recruiting-System und IT-Verwaltung vermeiden doppelte Eingaben und lösen Aufgaben wie das Anlegen von Konten aus.
Beim Datenschutz kommt es auf die Details an. Onboarding-Software verarbeitet Bankverbindung, Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer und oft Gesundheitsangaben. Achten Sie auf ein Rollen- und Rechtekonzept, Serverstandort in der EU, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Löschregeln. Mit Betriebsrat sollten Sie ihn früh einbinden, weil Personalfragebögen und Programme, die Verhalten oder Leistung erfassen können, in der Regel mitbestimmungspflichtig sind.
Vorlagen je Abteilung, Standort und Position, automatische Aufgaben mit Fristen und Erinnerungen sorgen dafür, dass kein Schritt vergessen wird.
Ein Portal oder eine App mit Begrüßung, Informationen zum ersten Tag, Ansprechpersonen und Teamvorstellung schafft Bindung schon vor dem Start.
Digitale Personalfragebögen, Upload von Nachweisen und elektronische Unterschriften sparen Zeit und vermeiden Tippfehler bei der Übernahme in die Personalakte.
Einarbeitungspläne, Lerninhalte, Patenprogramme und automatische Feedbackgespräche nach festen Wochen begleiten neue Mitarbeitende durch die Probezeit.
Anbindungen an Recruiting-System, Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT-Verwaltung vermeiden doppelte Eingaben und lösen Aufgaben wie das Anlegen von Konten aus.
Rollen und Rechte, Serverstandort in der EU, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Löschregeln schützen Bankverbindung, Steuer-ID und Sozialversicherungsdaten.
Berichte zu erledigten Aufgaben, Zufriedenheit neuer Mitarbeitender und Frühfluktuation zeigen, wo die Einarbeitung hakt und was sich verbessert.
Abo je Mitarbeitenden, Preis nach Eintritten, Paket oder Modul in der HR-Suite: Vergleichen Sie die Gesamtkosten mit Einrichtung und Zusatzmodulen.
Welche Onboarding-Software passt zu Ihnen?
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So führen Sie Onboarding-Software ein

Die Einführung von Onboarding-Software gelingt in sechs Schritten: heutigen Ablauf aufnehmen, Programme testen, Checklisten und Inhalte anlegen, Datenschutz und Betriebsrat klären, Schnittstellen verbinden und mit den ersten Eintritten starten. Kleine Betriebe sind oft in wenigen Tagen startklar, größere Unternehmen planen einige Wochen ein.
Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme. Was passiert heute zwischen Zusage und Ende der Probezeit, wer ist beteiligt, und was geht regelmäßig schief? Fragen Sie Mitarbeitende, die kürzlich angefangen haben, nach ihren Eindrücken. Daraus leiten Sie Ihre Anforderungen ab und testen passende Programme mit einem echten Eintritt.
Danach richten Sie das System ein. Sie legen Checklisten je Abteilung und Position an, bestimmen Verantwortliche und Fristen, schreiben Willkommenstexte, nehmen kurze Videos auf und stellen die wichtigsten Informationen für den ersten Tag zusammen. Parallel klären Sie Rechte, Löschfristen und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Gibt es einen Betriebsrat, gehört eine Betriebsvereinbarung in diese Phase.
Zum Schluss verbinden Sie Schnittstellen zu Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT und starten mit den nächsten Eintritten. Holen Sie nach einigen Wochen Rückmeldung von neuen Mitarbeitenden und Führungskräften ein und verbessern Sie Checklisten und Inhalte laufend. Kennzahlen wie Frühfluktuation, erledigte Aufgaben vor dem ersten Tag und Zufriedenheit nach dreißig Tagen zeigen, ob das Onboarding wirkt.
Ablauf aufnehmen
Sie erfassen, was heute zwischen Zusage und Ende der Probezeit passiert, wer beteiligt ist und wo es hakt.
Programme testen
Zwei oder drei Programme werden mit einem echten Eintritt getestet, Führungskräfte und IT geben Rückmeldung.
Checklisten und Inhalte
Checklisten je Abteilung, Verantwortliche, Fristen, Willkommenstexte, Videos und Informationen zum ersten Tag werden angelegt.
Datenschutz und Betriebsrat
Rechte, Löschregeln, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und gegebenenfalls eine Betriebsvereinbarung werden geklärt.
Schnittstellen verbinden
Recruiting-System, Personalverwaltung, Lohnabrechnung und IT-Verwaltung werden angebunden.
Start und Verbesserung
Die nächsten Eintritte laufen über das System, Rückmeldungen fließen in Checklisten und Inhalte ein.
Häufige Fehler beim Onboarding

Die häufigsten Fehler beim Onboarding sind Funkstille vor dem ersten Arbeitstag, eine Informationsflut in der ersten Woche, Einarbeitung ohne Plan, fehlende Ausstattung, übergangene Pflichtunterweisungen und ein Onboarding, das nach dem ersten Tag endet.
Viele Unternehmen melden sich nach der Zusage erst am ersten Arbeitstag wieder. In dieser Zeit wachsen Unsicherheit und Zweifel. Genauso schädlich ist das Gegenteil: Am ersten Tag erhalten neue Mitarbeitende Dutzende Dokumente, Passwörter und Präsentationen und behalten davon wenig. Besser verteilen Sie Informationen über Wochen und in kleinen Portionen.
Ein weiterer Fehler ist fehlende Verantwortung. Ohne klare Aufgaben für IT, Führungskraft und Kollegium bleiben Arbeitsplatz, Zugänge und Einarbeitungsplan liegen. Auch Pflichtthemen wie Arbeitsschutz, Datenschutz und Hinweise zum Arbeitsvertrag gehen unter, wenn niemand sie fest einplant. Bei Personalfragebögen und Programmen, die Leistung erfassen können, wird zudem oft der Betriebsrat übergangen.
Schließlich endet das Onboarding in vielen Betrieben nach der ersten Woche. Dabei entscheidet sich in den ersten Monaten, ob neue Mitarbeitende bleiben. Planen Sie Feedbackgespräche nach dreißig, sechzig und neunzig Tagen ein, stellen Sie eine Patin oder einen Paten zur Seite und messen Sie, wie viele Menschen in der Probezeit wieder gehen.
Zwischen Zusage und erstem Tag hören neue Mitarbeitende nichts vom Unternehmen.
Dutzende Dokumente und Präsentationen an einem Tag bleiben nicht hängen.
Laptop, Zugänge oder Schlüssel sind am ersten Arbeitstag nicht bereit.
Arbeitsschutzunterweisung und Datenschutzhinweise gehen im Alltag unter.
Personalfragebogen und Software ohne Mitbestimmung führen zu Streit.
Nach der ersten Woche kümmert sich niemand mehr um neue Kolleginnen und Kollegen.
Die Software läuft, aber die Abstimmung hakt so wie vorher.
Was kostet Onboarding-Software?

Onboarding-Software kostet je nach Anbieter und Umfang zwischen einem kleinen monatlichen Betrag und einem individuellen Konzernangebot. Abgerechnet wird meist als Abo je Mitarbeitenden und Monat, nach Zahl der Eintritte im Jahr oder als Paket, bei HR-Suiten oft als Teil eines größeren Tarifs.
Spezialisierte Onboarding-Programme rechnen häufig nach Zahl der Eintritte oder nach Unternehmensgröße ab. HR-Suiten enthalten Onboarding oft schon im Grundtarif oder bieten es als Zusatzmodul an, der Preis richtet sich dann nach allen Beschäftigten im Unternehmen. Viele Anbieter nennen ihre Preise nicht öffentlich und erstellen ein Angebot nach einem Gespräch, einige bieten eine kostenlose Testphase.
Zum Abo kommen oft weitere Posten: eine einmalige Einrichtung, Kosten für Schnittstellen, Zusatzmodule wie digitale Unterschriften oder Lerninhalte und der interne Aufwand für Checklisten, Texte und Videos. Bei Konzernplattformen fallen zusätzlich Projektkosten für Einführung und Integration an.
Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen: Abo, Einrichtung, Zusatzmodule und internen Aufwand. Rechnen Sie dagegen, was eine Kündigung in der Probezeit kostet, wenn Suche, Auswahl und Einarbeitung von vorn beginnen. Schon eine vermiedene Frühkündigung im Jahr kann die Software bezahlen.
Checklisten und Dokumente als Teil der Personalsoftware.
Checklisten, Preboarding und Vorlagen für kleine Unternehmen.
Preboarding-App, Lerninhalte, Patenprogramm und Auswertungen.
Onboarding neben Kommunikation für Beschäftigte ohne Schreibtisch.
Die Kosten einer Onboarding-Software richten sich vor allem nach Unternehmensgröße, Zahl der Eintritte, Zusatzmodulen und Schnittstellen. Wer bereits eine HR-Suite nutzt, bekommt Onboarding oft im Tarif oder als günstiges Zusatzmodul. Spezialisierte Programme und Konzernplattformen kosten mehr, bieten dafür mehr Gestaltung beim Ankommen. Rechnen Sie Einrichtung und internen Aufwand für Inhalte immer mit ein.
1 Was bedeutet Preboarding? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was ist ein Onboarding-Pate oder Buddy? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Warum muss ein Betriebsrat bei einem digitalen Personalfragebogen meist zustimmen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was misst die Kennzahl Frühfluktuation? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was gehört zum Offboarding? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Onboarding
Die wichtigsten Begriffe rund um Onboarding, Preboarding, Einarbeitung, Kennzahlen und Datenschutz, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Onboarding
Alle Schritte, mit denen ein Unternehmen neue Mitarbeitende von der Zusage bis zum Ende der Einarbeitung begleitet.
- Preboarding
Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag mit Begrüßung, Informationen und Formularen.
- Offboarding
Geordneter Austritt mit Übergabe von Wissen, Rückgabe der Ausstattung und Sperrung der Zugänge.
- Crossboarding
Einarbeitung bei einem internen Wechsel in eine neue Abteilung, Position oder an einen anderen Standort.
- Reboarding
Wiedereinstieg nach längerer Abwesenheit, etwa nach Elternzeit oder Krankheit.
- Einarbeitungsplan
Zeitplan mit Aufgaben, Terminen, Lerninhalten und Ansprechpersonen für die ersten Wochen und Monate.
- Onboarding-Checkliste
Liste aller Aufgaben rund um einen Eintritt, verteilt auf Personalabteilung, IT, Führungskraft und Team.
- Pate oder Buddy
Erfahrene Kollegin oder erfahrener Kollege als feste Ansprechperson für neue Mitarbeitende.
- Personalfragebogen
Formular für Stammdaten wie Anschrift, Bankverbindung, Steuer- und Sozialversicherungsangaben.
- Nachweisgesetz
Gesetz, nach dem Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich oder in bestimmten Fällen in Textform nachweisen müssen.
- Elektronische Signatur
Digitale Unterschrift unter Dokumenten, je nach Stufe mit unterschiedlicher rechtlicher Beweiskraft.
- Frühfluktuation
Anteil neuer Mitarbeitender, die das Unternehmen in den ersten Monaten wieder verlassen.
- Time to Productivity
Zeit, bis neue Mitarbeitende ihre Aufgaben selbstständig und vollständig erledigen.
- Mitarbeiter-App
Programm für Smartphones, über das Unternehmen auch Beschäftigte ohne festen Computerarbeitsplatz erreichen.
- Auftragsverarbeitung
Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister im Auftrag, geregelt in einem Vertrag nach Artikel 28 DSGVO.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Onboarding-Software, Preboarding, digitale Dokumente, Datenschutz, Betriebsrat und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Was ist Onboarding-Software?
Onboarding-Software begleitet neue Mitarbeitende von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Einarbeitung. Sie verteilt Aufgaben an Personalabteilung, IT und Führungskraft, stellt Informationen und Formulare bereit und begleitet die ersten Monate mit Plänen und Feedback.
Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Preboarding?
Preboarding ist der erste Teil des Onboardings und umfasst die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag. Onboarding reicht weiter und schließt Einarbeitung, Lernen und Feedback bis zum Ende der Probezeit ein.
Ab wann lohnt sich Onboarding-Software?
Onboarding-Software lohnt sich, sobald Sie regelmäßig Personal einstellen und mehrere Abteilungen an einem Eintritt beteiligt sind. Kleine Betriebe kommen oft mit dem Onboarding-Modul ihrer HR-Software aus, größere Unternehmen profitieren von spezialisierten Programmen.
Brauche ich eigene Onboarding-Software, wenn ich schon HR-Software nutze?
Nicht unbedingt. Viele HR-Suiten enthalten Checklisten, Dokumente und Preboarding für neue Mitarbeitende. Eigene Onboarding-Software lohnt sich, wenn Sie mehr Gestaltung beim Ankommen, Lerninhalte, Patenprogramme oder eine App für Beschäftigte ohne Schreibtisch brauchen.
Kann ich den Arbeitsvertrag digital unterschreiben lassen?
Einen unbefristeten Arbeitsvertrag können Sie in Deutschland grundsätzlich digital abschließen. Für befristete Verträge verlangt das Gesetz die Schriftform, die nur eine eigenhändige oder eine qualifizierte elektronische Signatur erfüllt. Den Nachweis der wesentlichen Arbeitsbedingungen erlaubt das Nachweisgesetz inzwischen in vielen Fällen in Textform.
Muss der Betriebsrat bei Onboarding-Software zustimmen?
In der Regel ja. Personalfragebögen bedürfen nach dem Betriebsverfassungsgesetz der Zustimmung des Betriebsrats, und bei Programmen, die Verhalten oder Leistung erfassen können, bestimmt er mit. Viele Unternehmen schließen deshalb eine Betriebsvereinbarung.
Ist Onboarding-Software DSGVO-konform?
Onboarding-Software lässt sich DSGVO-konform nutzen, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, die Daten in der EU verarbeitet und ein Rechtekonzept mitbringt. Verantwortlich für den korrekten Einsatz bleibt Ihr Unternehmen, besonders bei Bankdaten, Steuer-ID und Gesundheitsangaben.
Wie lange sollte Onboarding dauern?
Onboarding sollte mindestens bis zum Ende der Probezeit dauern, bei komplexen Aufgaben auch bis zu einem Jahr. Bewährt haben sich feste Feedbackgespräche nach dreißig, sechzig und neunzig Tagen.
Was kostet Onboarding-Software?
Onboarding-Software kostet je nach Anbieter und Umfang zwischen einem kleinen Monatsbetrag und einem individuellen Konzernangebot. Abgerechnet wird meist je Mitarbeitenden und Monat, nach Zahl der Eintritte oder als Modul einer HR-Suite. Dazu kommen oft Einrichtung und Zusatzmodule.
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