Am 14. Oktober 2026 kroch südlich von Leipzig ein 1.030 Tonnen schwerer Eimerkettenbagger mit sechs Metern pro Minute über die Bundesstraße 176. In 27 Jahren hatte die Maschine im Abbaufeld Schleenhain 62 Millionen Tonnen Braunkohle für das Kraftwerk Lippendorf gefördert, nun zieht der Bagger ins Nachbarfeld Peres um. 1985 hatte allein die DDR 312 Millionen Tonnen aus der Erde geholt.
Ein Klick · kostenlosDr. Web bei Google bevorzugenMarkieren Sie drweb.de als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Artikel öfter unter den Top-Meldungen.Jetzt hinzufügenSeit 1985 ist die Förderung in Deutschland um mehr als drei Viertel gesunken, und trotzdem holte die Bundesregierung 2022 fünf Kraftwerksblöcke aus der Reserve zurück. Diese Stoffgeschichte folgt der Braunkohle von den Mooren des Miozäns über die Hydrierwerke von Leuna und die Großtagebaue der DDR bis zu der Frage, wer die Löcher füllt, die der Rohstoff hinterlässt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Anlass: Am 14. Oktober 2026 verließ das letzte Großgerät zur Kohleförderung das Abbaufeld Schleenhain. Die Restkohle holt die MIBRAG bis Ende 2026 mit mobiler Technik heraus.
- Der Markt: Deutschland förderte 2025 noch 84,4 Millionen Tonnen Braunkohle, 8,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Kraftwerke erzeugten daraus 14,6 Prozent des Stroms, weniger als die Photovoltaik.
- Die Rechnung: Bei einem CO2-Preis um 88 Euro je Tonne kostet allein das Emissionsrecht für eine Megawattstunde Braunkohlestrom rund 99 Euro, mehr als der Strom 2025 im Schnitt an der Börse brachte.
- Die offene Frage: Ob drei große rheinische Blöcke nach dem 31. März 2030 in eine Reserve gehen, hat die Bundesregierung noch nicht entschieden. Der dafür nötige Prüfbericht ist überfällig.
Bluff oder Wissen? Der Braunkohle-Check
1 Wie viel Wasser steckt in Rohbraunkohle? Aufklappen ↓
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2 Wie viel Kohle förderte der Bagger 353 im Abbaufeld Schleenhain seit 1999? Aufklappen ↓
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3 Welches Land förderte 2024 die meiste Weichbraunkohle? Aufklappen ↓
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4 Wann verließ in Leuna der erste Kesselwagen mit Benzin aus Kohle das Werk? Aufklappen ↓
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5 Welcher Baustoff fällt in Kohlekraftwerken bei der Rauchgasreinigung an? Aufklappen ↓
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Was ist Braunkohle und wie entsteht sie im Moor?
Braunkohle ist ein junges, wasserreiches Gestein aus Pflanzenresten. Die deutschen Lagerstätten entstanden im Tertiär aus Torfmooren, über die sich Sand und Kies legten und die der Druck über Jahrmillionen zusammenpresste. Rohbraunkohle enthält rund 55 Prozent Wasser und liefert je Kilogramm nur ein Drittel der Energie von Steinkohle.
Abgestorbene Bäume, Farne und Moose versanken im Wasser, unter Luftabschluss verrotteten die Pflanzen nicht vollständig, sondern wurden zu Torf, dem Rohstoff aus dem Moor. Die Bezirksregierung Arnsberg, die den Bergbau in Nordrhein-Westfalen beaufsichtigt, beschreibt die nächste Stufe so: Meeressande und Flusskiese legten sich über die Moore, der Druck presste das Wasser heraus, und aus dem Torf wurde Braunkohle. Die Lausitzer Kohle entstand auf diese Weise vor 12 bis 20 Millionen Jahren im Miozän, schreibt die Bergbausanierungsgesellschaft LMBV.
Die mitteldeutschen Flöze sind älter: Die Urpferde und anderen Tiere, deren Fossilien im Geiseltal bei Halle liegen, lebten vor rund 47 Millionen Jahren.
Im Rheinland liegt das größte geschlossene Braunkohlevorkommen Europas. Auf rund 2.500 Quadratkilometern lagerten ursprünglich etwa 55 Milliarden Tonnen, in den genehmigten Tagebauen stecken davon noch rund 3,5 Milliarden Tonnen.
Die rheinischen Flöze sind bis zu 80 Meter mächtig und liegen 40 bis 380 Meter tief, während die Kohleschichten in der Lausitz und in Mitteldeutschland 10 bis 30 Meter messen, in 80 bis 120 Metern Tiefe.
Über der Kohle liegen lockere Sande und Tone, deshalb lässt sich der Rohstoff in Deutschland nur im Tagebau gewinnen. Für jede Tonne Kohle bewegten die Betreiber 2025 im Schnitt gut fünf Kubikmeter Abraum, eigene Rechnung nach der Statistik der Kohlenwirtschaft: 428,1 Millionen Kubikmeter Abraum standen 84,4 Millionen Tonnen Kohle gegenüber.
| Revier | Förderung 2025 | Abraum 2025 | Beschäftigte Ende 2025 |
|---|---|---|---|
| Rheinland (RWE) | 38,3 Mio. t | 195,6 Mio. m³ | 6.480 |
| Lausitz (LEAG) | 34,6 Mio. t | 193,3 Mio. m³ | 6.982 |
| Mitteldeutschland (MIBRAG) | 11,5 Mio. t | 39,3 Mio. m³ | 1.690 |
| Deutschland (laut Statistik gesamt) | 84,4 Mio. t | 428,1 Mio. m³ | 15.158 |
Der Heizwert erklärt, warum Braunkohle selten weit reist. Rheinische Rohbraunkohle liefert etwa 8.850 Kilojoule je Kilogramm, Lausitzer etwa 8.600, Steinkohle dagegen rund 27.300. Ein Transport über weite Strecken hieße vor allem, Wasser spazieren zu fahren, deshalb stehen die großen Kraftwerke direkt am Tagebaurand.
An Reserven fehlt nichts. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beziffert die deutschen Reserven für 2024 auf 35,2 Milliarden Tonnen, das sind elf Prozent der Weltreserven und Platz drei hinter Russland und Australien.
Beim heutigen Abbau reichten die Vorräte rechnerisch Jahrhunderte. Die Grenze ziehen das Kohlegesetz und der CO2-Preis.
Öffentliche Zahlen zu den Förderkosten je Tonne legen die Betreiber nicht vor. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme setzt den Brennstoff in seinen Kostenrechnungen mit 2,3 Euro je Megawattstunde Wärme an, Steinkohle mit 11,6 und Erdgas mit 38,0 Euro.
Teuer macht die Braunkohle allein das CO2, der Brennstoff selbst ist billig und reichlich vorhanden. Der Wassergehalt bindet den Rohstoff an den Tagebaurand: Jedes große Kraftwerk steht neben seiner Grube.
Wer entdeckte die Braunkohle und wie wurde sie zum Massenrohstoff?

Die wohl älteste Erwähnung einer Braunkohlengrube in Mitteldeutschland stammt aus dem Jahr 1382. Zum Massenrohstoff wurde die Braunkohle im 19. Jahrhundert mit der Brikettpresse. Strategisch wichtig machten sie das Kohlebenzin von Leuna ab 1927 und die Energiepolitik der DDR.
Bei Lieskau nahe Halle nennt eine Urkunde von 1382 eine „Kolgrube“. Im 17. Jahrhundert heizten Kalkbrennereien und Ziegeleien mit Braunkohle, bis 1800 schürften Bergleute in Mitteldeutschland an mehr als 130 Orten, schreibt der Historiker Hans-Dieter Oelke in der Fachzeitschrift „Der Anschnitt“.
Der Durchbruch kam mit einem Gerät, das eigentlich für Torf gedacht war. Der Ingenieur Carl Exter entwickelte in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Presse, die das Material zu handlichen Steinen formte. Getrocknet und gepresst ließ sich die Braunkohle als Brikett lagern, verschicken und im Küchenherd verfeuern. In der brandenburgischen Lausitz nahm 1871 bei Senftenberg die erste Brikettfabrik den Betrieb auf, die Victoria II. Die älteste erhaltene Fabrik steht bei Zeitz, der Herrmannschacht von 1889 ist heute ein Denkmal.
Im Rheinland stieg 1922 der Energieversorger RWE als Hauptaktionär bei der Roddergrube ein. Aus mehreren Gesellschaften entstand 1959/60 die Rheinische Braunkohlenwerke AG, kurz Rheinbraun, die 2003 in der RWE Power AG aufging.
1927 verließ in Leuna der erste Kesselwagen mit Benzin aus Kohle das Werk, hergestellt nach dem Hydrierverfahren von Friedrich Bergius, umgesetzt von Matthias Pier bei der BASF.
Mit Erdöl konnte das Kohlebenzin wirtschaftlich nicht mithalten, also half das NS-Regime nach: 1934 gründeten die Braunkohleunternehmen auf staatlichen Druck die Braunkohle-Benzin AG (Brabag), mit garantierten Abnahmemengen und Preisen. Im Vierjahresplan ab 1936 kam das Hydrierwerk Wesseling bei Köln hinzu, das ab 1941 produzierte.
Die deutsche Förderung stieg von 212,1 Millionen Tonnen 1939 auf den Kriegshöchststand von 247,3 Millionen Tonnen 1943.
Den eigentlichen Rausch erlebte die Braunkohle nach dem Krieg im Osten, wo 1949 auch das Abbaufeld Schleenhain aufgeschlossen wurde, aus dem der Bagger 353 im Oktober 2026 abzog. 1985 förderten die Tagebaue auf dem Gebiet der DDR 312,2 Millionen Tonnen, so viel wie nie zuvor oder danach.
1987 kamen 29 Prozent der Weltförderung aus der DDR, und in den 1980er-Jahren deckte Braunkohle dort mehr als 80 Prozent des Primärenergiebedarfs, schreibt das Deutsche Historische Museum.
Strategisch wichtig wurde die Braunkohle immer dann, wenn Deutschland sich vom Weltmarkt abschotten wollte oder musste: im Krieg mit dem Kohlebenzin, in der DDR mit dem Rekordabbau.
Wie hat die Braunkohle die Weltkarte verändert?

Anders als Erdöl oder Kupfer hat die Braunkohle keine Kolonien und keine Grenzen geschaffen, weil fast niemand mit dem Rohstoff handelt. Die Geopolitik der Braunkohle ist die der Selbstversorgung: Das NS-Regime gewann aus ihr Treibstoff, die DDR ersetzte damit sowjetisches Öl, und 2022 holte Deutschland Blöcke gegen den Gaslieferstopp aus der Reserve.
Der Rohstoff ist zu nass und zu energiearm, um ihn über Ozeane zu verschiffen. Bis September 2025 führte Deutschland laut Statistik der Kohlenwirtschaft gerade 451.000 Tonnen Steinkohleeinheiten Braunkohleprodukte aus, ein Bruchteil der 25,6 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten, die das Land 2025 an Braunkohle verbrauchte.
Rohstoff der Autarkie
Gerade deshalb taugte die Braunkohle als Rohstoff der Autarkie. Die Hydrierwerke von Leuna, Böhlen, Magdeburg und Wesseling lieferten im Zweiten Weltkrieg Treibstoff aus heimischer Kohle, weil der Zugang zu Erdölfeldern fehlte. Am 1. Januar 1937 lag die deutsche Kapazität für Hydrierbenzin laut dem Jahrbuch des US-Bergbauamts bei rund 800.000 Tonnen im Jahr, davon 300.000 Tonnen allein aus Leuna.
Vier Jahrzehnte später traf ein Ölschock die DDR. 1980 kündigte die Sowjetunion an, ihre Lieferungen an die Partner im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe für 1981 bis 1985 einzufrieren, 1982 kürzte Moskau die Erdöllieferungen um zehn Prozent, berichtete das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung 1983. Die DDR ersetzte Heizöl durch heimische Braunkohle und trieb die Förderung auf den Rekord von 1985.
Im Herbst 2022 wiederholte sich das Muster. Nach dem Ende der russischen Gaslieferungen beschloss das Bundeskabinett am 28. September 2022, fünf Braunkohleblöcke mit 1,9 Gigawatt aus der Sicherheitsbereitschaft zurück an den Markt zu holen: Jänschwalde E und F der LEAG sowie Niederaußem E und F und Neurath C von RWE.
Die Rückkehr war zunächst bis Ende Juni 2023 befristet und wurde bis zum 31. März 2024 verlängert.
Wem die Reviere gehören
Im Westen gehören Tagebaue und Kraftwerke RWE. Im Osten verkaufte der schwedische Staatskonzern Vattenfall seine Lausitzer Sparte 2016 an die tschechischen Investoren EPH und PPF, daraus wurde die LEAG. Seit März 2025 ist die EP Energy Transition aus der Gruppe des Milliardärs Daniel Křetínský alleinige Eigentümerin. Die MIBRAG gehört seit 2012 vollständig zur EPH.
Grenzstreit um Turów
Den einzigen echten Grenzkonflikt der jüngeren Zeit löste ein polnischer Tagebau aus. Der Braunkohletagebau Turów liegt im Dreiländereck mit Deutschland und Tschechien, tschechische Gemeinden klagten über sinkendes Grundwasser. Im Mai 2021 ordnete der Europäische Gerichtshof im Eilverfahren einen Abbaustopp an, im September 2021 verhängte er ein Zwangsgeld von 500.000 Euro pro Tag. Polen baggerte weiter. Am 3. Februar 2022 einigten sich beide Regierungen, Polen und der Staatskonzern PGE zahlten Tschechien 45 Millionen Euro. Das aufgelaufene Zwangsgeld von 68,5 Millionen Euro verrechnete die EU-Kommission mit Fördergeldern, und im Januar 2026 wies der Gerichtshof Polens Rechtsmittel dagegen zurück.
Wo noch gebaggert wird
Weltweit förderten die Länder 2024 laut BGR 1.142,8 Millionen Tonnen Weichbraunkohle, an der Spitze China mit 360 Millionen Tonnen. Deutschland war 2019 und 2022 noch die Nummer zwei, 2024 rutschte das Land hinter Indonesien und Russland auf Platz vier.
Die Türkei steigerte die Förderung von 55,9 Millionen Tonnen 2023 auf 65,9 Millionen Tonnen 2024, und in Serbien ging im Dezember 2024 der chinesisch finanzierte Block Kostolac B3 mit 350 Megawatt ans Netz.
In der EU geht der Trend in die Gegenrichtung. Griechenland schaltete am 15. Mai 2026 das Kraftwerk Agios Dimitrios ab, der letzte Block Ptolemaida V soll bis Ende 2026 folgen.
Polens Kraftwerk Bełchatów, mit rund 5.000 Megawatt das größte Wärmekraftwerk Europas, war 2022 mit 35 Millionen Tonnen CO2 der größte Einzelemittent im europäischen Emissionshandel.
Warum ist die Braunkohle für die deutsche Wirtschaft so wichtig?

Weltweit ist Braunkohle ein Nischenbrennstoff, in Deutschland lieferte der Rohstoff 2025 noch 74,2 Terawattstunden Strom, 14,6 Prozent der Erzeugung. Die Kraftwerke dafür haben gut 14 Gigawatt Leistung, die Branche beschäftigt gut 15.000 Menschen, und nach Rechnung von Dr. Web stammen rund elf Prozent der deutschen Treibhausgase aus der Braunkohle.
Gemessen an der Weltförderung von Hartkohle mit 8.038,7 Millionen Tonnen ist der Braunkohlemarkt klein: Die 1.142,8 Millionen Tonnen Weichbraunkohle entsprechen knapp einem Siebtel. Für Deutschland zählt der Strom. 2025 gingen laut dem Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) 75,0 der 84,4 Millionen Tonnen in die Kraftwerke der allgemeinen Versorgung, der Rest in Veredlung und Eigenverbrauch.
Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zählte 2025 eine Bruttostromerzeugung von 74,2 Terawattstunden aus Braunkohle, nach 78,8 im Vorjahr und 86,3 im Jahr 2023. Die Photovoltaik lieferte mit 91,6 Terawattstunden erstmals mehr. Damit fiel der Braunkohlestrom laut Fraunhofer ISE auf das Niveau von 1961 zurück. In Betrieb waren im Juni 2026 Braunkohleblöcke mit 14.275 Megawatt Nettoleistung, eigene Summe aus der Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur.
| Kraftwerk | Betreiber | Leistung in Betrieb (netto) | Stilllegung laut Gesetz |
|---|---|---|---|
| Boxberg | LEAG | 2.470 MW | 2029 und 2038 |
| Niederaußem | RWE | 2.220 MW | 2029 bis 2033 |
| Neurath | RWE | 2.120 MW | 31.03.2030 |
| Lippendorf | LEAG, EnBW | 1.782 MW | 31.12.2035 |
| Schwarze Pumpe | LEAG | 1.510 MW | 31.12.2038 |
| Jänschwalde | LEAG | 1.500 MW | 31.12.2028 |
| Weisweiler | RWE | 1.319 MW | 2028 und 2029 |
Einen Börsenpreis hat die Braunkohle nicht. Ihren Wert bestimmen zwei Preise: der Strompreis an der Börse in Leipzig und der CO2-Preis im europäischen Emissionshandel. Der Großhandelspreis für Strom lag 2025 im Day-Ahead-Handel, dem Börsenhandel für Strom des Folgetags, im Mittel bei 89,32 Euro je Megawattstunde, meldet die Bundesnetzagentur, nach 78,51 Euro im Jahr davor. Diesem Erlös stehen die Kosten für das Klimagas gegenüber. Das Umweltbundesamt (UBA) beziffert den Ausstoß für 2025 vorläufig auf 1.119 Gramm CO2 je Kilowattstunde Braunkohlestrom. Der deutsche Strommix kam auf 344 Gramm.
Rechnet man die 67 Terawattstunden Braunkohlestrom, die das UBA für 2025 nach Abzug des Eigenverbrauchs der Kraftwerke ansetzt, mit diesem Faktor hoch, ergeben sich rund 75 Millionen Tonnen CO2, eigene Überschlagsrechnung. Bei 648,9 Millionen Tonnen Treibhausgasen in ganz Deutschland 2025 entspräche das gut elf Prozent.
1989 arbeiteten im Jahresmittel 156.731 Menschen im deutschen Braunkohlenbergbau, Ende 2025 noch 15.158.
In der Lausitz zählt die LEAG trotzdem zu den größten Arbeitgebern, und an jedem Arbeitsplatz im Tagebau hängen Zulieferer, Werkstätten und Kaufkraft in Städten wie Cottbus, Spremberg oder Weißwasser.
Fast die ganze Braunkohle geht ins Kraftwerk, und ihr Wert hängt am Abstand zwischen Strompreis und CO2-Preis. Seit die Photovoltaik mehr Strom liefert, schrumpft dieser Abstand für immer mehr Stunden im Jahr.
In welchen Produkten steckt Braunkohle und was verschwindet ohne sie?

Braunkohle steckt im Strom und in der Fernwärme ganzer Städte, im Brikett für den Kaminofen, im Kohlenstaub für Zementwerke, im Montanwachs für Polituren und Druckfarben und im Gips der Trockenbauwand. Fallen die Kraftwerke weg, verschwindet vor allem der REA-Gips, und mit den Tagebauen enden Briketts und Montanwachs.
Wo die Braunkohle drinsteckt
Knapp 90 Prozent der Braunkohle gingen 2023 in Strom und Fernwärme. Die übrigen gut 10 Prozent verarbeiteten die Betreiber in eigenen Fabriken zu Briketts, Staub, Wirbelschichtkohle und Koks. Diese Veredlung schrumpft schneller als die Verstromung: Der Einsatz für veredelte Produkte sank in den ersten neun Monaten 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,7 Prozent, die Förderung insgesamt um 4,6 Prozent.
Cottbus heizt seit 1997 mit Wärme aus dem Kraftwerk Jänschwalde, vertraglich zugesichert sind rund 100 Megawatt. LEAG, Stadt und das Heizkraftwerk Cottbus verlängerten den Fernwärmevertrag bis Ende 2032, also über die gesetzliche Stilllegung des Kraftwerks Ende 2028 hinaus.
| Produkt | Beispiel | Menge | Ersatz |
|---|---|---|---|
| Strom | Netzstrom aus Neurath, Boxberg, Lippendorf | 74,2 TWh (2025) | Wind, Sonne, Gas, Speicher |
| Fernwärme | Cottbus aus Jänschwalde | rund 100 MW thermisch | neue Wärmeerzeuger nötig |
| Briketts | Lausitzer Rekord-Brikett | 454.000 t (2025) | Holz, Pellets |
| Kohlenstaub, Wirbelschichtkohle | Brennstoff für Zement- und Kalkwerke | 3,49 Mio. t (2023) | Gas, Ersatzbrennstoffe |
| Herdofenkoks | Filter für Abgas und Abwasser | Kapazität rund 200.000 t (2005) | Aktivkohle anderer Herkunft |
| Montanwachs | Polituren, Druckfarben, Kunststoffe | rund 11.500 t im Jahr | teils synthetische Wachse |
| REA-Gips | Gipsplatten, Putz | 2,9 Mio. t (2024, aus Stein- und Braunkohle) | Naturgips, Recyclinggips |
Briketts presst in Deutschland nur noch eine Fabrik. RWE stellte die Brikettherstellung in Frechen am 21. Dezember 2022 nach rund 120 Jahren ein, 2021 hatte das Werk noch etwa 685.000 Tonnen gepresst. Seither kommen alle deutschen Briketts aus der Veredlung Schwarze Pumpe in der Lausitz, 2025 liefen dort 454.000 Tonnen vom Band. 1989 hatte die Produktion noch bei 49,4 Millionen Tonnen gelegen.
Die Firma Romonta in Amsdorf bei Halle gewinnt seit 1922 ein Wachs aus einer besonders bitumenreichen Braunkohle und nennt sich den weltgrößten Hersteller von Rohmontanwachs. Im Schnitt der vergangenen sechs Jahre produzierte das Werk rund 11.500 Tonnen im Jahr, verarbeitet in Pflege- und Poliermitteln, Kunststoffen, Druckfarben, Asphalt und Feingusswachsen.
RWE wiederum veredelt rheinische Braunkohle zu Herdofenkoks, einem Filtermaterial für Abgas und Abwasser, das unter anderem Quecksilber aus den Rauchgasen bindet.
Den größten Abnehmer, der selten an Kohle denkt, hat die Braunkohle in der Bauindustrie. Kohlekraftwerke waschen das Schwefeldioxid mit Kalkstein aus dem Abgas, dabei entsteht Gips. Dieser REA-Gips aus Stein- und Braunkohlekraftwerken deckt rund die Hälfte des deutschen Bedarfs. 2024 fielen noch rund 2,9 Millionen Tonnen an, eine Menge, die der Bundesverband der Gipsindustrie erst für 2030 erwartet hatte.
Wie eng die Trockenbauwand mit dem Kohleausstieg verknüpft ist, beschreibt unsere Stoffgeschichte über den Gips in jeder Wand.
Was ohne Braunkohle stillstünde
Für den Strom steht Ersatz bereit, sofern Netze, Speicher und neue Gaskraftwerke rechtzeitig stehen. Schwieriger sind die Nebenprodukte.
Recyclinggips kam 2024 auf rund 128.500 Tonnen, der Gipsverband sieht ein Potenzial von 300.000 bis 400.000 Tonnen und hält fest, Recycling sei „kein kurzfristiger Ersatz für REA-Gips“. Die Lücke müsste Naturgips aus neuen Steinbrüchen füllen, etwa im Südharz, wo Naturschützer dagegen kämpfen.
Das Montanwachs hängt an wenigen Lagerstätten bitumenreicher Kohle. Romonta hat für die Zeit nach 2040 einen Liefervertrag für Kohle aus einem mitteldeutschen Tagebau geschlossen und die Genehmigung für Fremdkohle in der Tasche. Das Verbrennen der Restkohle zur eigenen Energieversorgung soll bis Anfang 2028 enden.
Schließt der Lieferant, steht die Wachsproduktion still. Synthetische Wachse ersetzen einen Teil der Anwendungen, nicht alle.
Kaminbesitzer weichen auf Holz aus. In Cottbus und anderen Fernwärmestädten im Revier muss bis Anfang der 2030er-Jahre eine neue Wärmequelle stehen, sonst bleiben die Heizkörper in Tausenden Wohnungen kalt.
Wie setzt sich der Preis einer Megawattstunde Braunkohlestrom zusammen?

Bei 88 Euro je Tonne CO2 entfallen auf eine Megawattstunde Braunkohlestrom rund 99 Euro für Zertifikate und rund 6 Euro für die Kohle. Im Haushaltsstrompreis von 37,0 Cent je Kilowattstunde steckt die Braunkohle nur im Posten Beschaffung und Vertrieb, der 41 Prozent ausmacht.
Das Fraunhofer ISE setzt den Brennstoff Braunkohle mit 2,3 Euro je Megawattstunde Wärme an. Bei einem Wirkungsgrad von 38 Prozent, den das Institut für Kraftwerke unterstellt, kostet die Kohle für eine Megawattstunde Strom damit gut 6 Euro, eigene Rechnung.
Für jede Tonne CO2 muss der Betreiber im europäischen Emissionshandel ein Zertifikat abgeben, Ende Oktober 2026 kostete das Recht laut dem Börsenportal boerse.de rund 88 Euro je Tonne. Mit dem UBA-Faktor von 1,119 Tonnen CO2 je Megawattstunde ergeben sich rund 99 Euro an CO2-Kosten, eigene Rechnung. Der Day-Ahead-Preis für Strom lag 2025 im Mittel bei 89,32 Euro. Ein Braunkohlekraftwerk verdient also nur in den Stunden Geld, in denen der Strompreis deutlich über dem Durchschnitt liegt, in den Abendstunden und an windarmen Wintertagen.
Die variablen Betriebskosten bestehender Braunkohlekraftwerke aus Brennstoff, Zertifikaten und Wartung beziffert das Fraunhofer ISE für 2024 auf mehr als 11 Cent je Kilowattstunde, für 2035 auf mehr als 17 Cent. Ein neues Braunkohlekraftwerk käme auf Stromgestehungskosten von 15,1 bis 25,7 Cent je Kilowattstunde, eine Photovoltaikanlage auf der Freifläche ab 3,12 Cent, ein Windrad an Land ab 3,94 Cent.
Gebaut wird deshalb kein neues Braunkohlekraftwerk mehr, und die alten laufen seltener. Im Schnitt kamen die Blöcke 2023 auf 4.366 Volllaststunden, knapp die Hälfte der 8.760 Stunden eines Jahres.
| Posten je Megawattstunde Braunkohlestrom | Betrag | Grundlage |
|---|---|---|
| Braunkohle als Brennstoff | rund 6 € | 2,3 €/MWh Wärme, 38 % Wirkungsgrad (Fraunhofer ISE) |
| CO2-Zertifikate | rund 99 € | 88 €/t, 1,119 t CO2/MWh (boerse.de, UBA) |
| Variable Betriebskosten gesamt | über 110 € | Fraunhofer ISE für Bestandsanlagen 2024 |
| Erlös am Day-Ahead-Markt | 89,32 € | Jahresmittel 2025 (Bundesnetzagentur) |
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rechnet für Neukunden 2026 mit 37,0 Cent je Kilowattstunde. Davon entfallen 15,17 Cent auf Beschaffung und Vertrieb, 9,24 Cent auf die Netzentgelte und 12,6 Cent auf Steuern, Abgaben und Umlagen. In der Beschaffung steckt der Börsenpreis, an dem die Braunkohle in den teuren Stunden mitwirkt. Anders als Gas und Steinkohle hängt die Braunkohle nicht am Dollarkurs: Kohle, Löhne und Zertifikate werden in Euro bezahlt, und die Grube liegt neben dem Kessel.
Kaminbesitzer bezahlen den Rohstoff direkt: Ein 25-Kilogramm-Bündel Rekord-Briketts kostete 2026 im Baumarkt rund 21,90 Euro, im Aktionsangebot eines Discounters im März 11,50 Euro.
Wer verdient an der Braunkohle und wer zahlt drauf?

Verdient haben vor allem die Betreiber, am meisten in der Energiekrise 2022 und 2023, und für den Ausstieg erhalten sie bis zu 4,35 Milliarden Euro Entschädigung. Bezahlt haben die Dörfer, die den Tagebauen weichen mussten, mehr als 370 seit Beginn des 20. Jahrhunderts, und die Steuerzahler: Bund und Länder haben seit 1991 rund 12 Milliarden Euro in die Sanierung der DDR-Gruben gesteckt.
Die Gewinner
Die Gaskrise machte die Braunkohle noch einmal zur Goldgrube. Die Lausitz Energie Kraftwerke AG, die Kraftwerkstochter der LEAG, wies für 2023 ein Ergebnis nach Steuern von 1.528,4 Millionen Euro aus, nach 387,1 Millionen Euro im Jahr 2022.
Der Geschäftsbericht liegt im Lobbyregister des Bundestags. RWE führt die Braunkohle im Segment „Ausstiegstechnologien“ und weist dafür kein bereinigtes Ergebnis mehr aus.
Die EU-Kommission genehmigte am 11. Dezember 2023 rund 2,6 Milliarden Euro Entschädigung für RWE und am 18. November 2025 bis zu 1,75 Milliarden Euro für die LEAG, davon 1,2 Milliarden fest und bis zu 550 Millionen unter Bedingungen. Zusammen sind das bis zu 4,35 Milliarden Euro Entschädigung.
Gewinner sind auch die Regionen, zumindest auf dem Papier. Das Investitionsgesetz Kohleregionen sieht bis 2038 bis zu 40 Milliarden Euro vor, davon bis zu 14 Milliarden als Finanzhilfen an die Länder: 43 Prozent für die Lausitz, 37 Prozent für das Rheinland, 20 Prozent für Mitteldeutschland.
Aus den übrigen bis zu 26 Milliarden Euro, die der Bund selbst ausgibt, eröffnete die Deutsche Bahn im Januar 2024 in Cottbus ein ICE-Werk, das bis zu 1.200 Arbeitsplätze bieten soll.
Die Verlierer
Für die Tagebaue wurden in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts mehr als 370 Orte mit rund 120.000 Einwohnern umgesiedelt, zählt ein Graduiertenkolleg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Das Archiv verschwundener Orte in Forst dokumentiert für die Lausitz 137 seit 1924 ganz oder teilweise abgebaggerte Orte.
Die Sorben verloren seit 1921 mehr als 135 Dörfer und Ortsteile, zählt ihr Dachverband Domowina.
Die Rechnung für die DDR-Tagebaue zahlt der Staat. Bund und Länder haben seit 1991 rund 12 Milliarden Euro in die Sanierung der stillgelegten Gruben gesteckt, das laufende Verwaltungsabkommen für 2023 bis 2027 umfasst weitere 1,44 Milliarden Euro. Die LMBV hat bislang rund 100.000 Hektar Bergbaufläche saniert. Wie viel Geld für die heute aktiven Tagebaue bereitsteht, ist umstritten. In Brandenburg soll eine Zweckgesellschaft der LEAG ein Sondervermögen von 770 Millionen Euro aufbauen. Greenpeace kritisierte im Juni 2025, eingezahlt sei bisher nur ein kleiner Teil.
Auch die MIBRAG spürt die Kosten. Für 2024 wies das Unternehmen einen Verlust von rund 176 Millionen Euro aus, vor allem wegen Rückstellungen für die Restlöcher Profen und Vereinigtes Schleenhain. Die tschechische Mutter EPH glich den Verlust aus, berichtete die Deutsche Presse-Agentur im September 2026.
Die längsten Folgen trägt der Wasserhaushalt. Rund um die Tagebaue pumpen die Betreiber das Grundwasser ab, und die Spree führt bei Cottbus im Sommer zu einem großen Teil gehobenes Grubenwasser. Fällt das Pumpen weg, könnte der Fluss in trockenen Sommern örtlich bis zu 75 Prozent weniger Wasser führen, ergab eine Studie für das UBA von 2023. Umweltverbände kritisierten die Studie, weil Gutachter auch für die LEAG arbeiteten.
Messbar ist schon heute das Sulfat aus den Kippen: Im Wasserwerk Briesen für Frankfurt (Oder) erreichte der Wert im Juli 2023 den Trinkwassergrenzwert von 250 Milligramm je Liter.
Die DDR-Gruben saniert längst der Staat, für die LEAG-Tagebaue soll ein Sondervermögen von 770 Millionen Euro reichen.
Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Ressourcenfluch im eigenen Land
Vom Ressourcenfluch spricht die Ökonomie, sobald Rohstoffreichtum ein Land ärmer statt reicher macht, und von der Holländischen Krankheit, sobald ein Rohstoffboom andere Branchen verdrängt, etwa weil er die Löhne treibt. Deutschland als Ganzes kennt das nicht. Die Lausitz schon: Ein einziger Arbeitgeber zahlte die besten Löhne, Zulieferer und Schulen richteten sich nach ihm, andere Industrien siedelten sich selten an. Nach 1990 brachen in wenigen Jahren Zehntausende Stellen weg.
Das Rheinland hatte bessere Karten, weil Köln, Düsseldorf und Aachen vor der Tür liegen. Trotzdem schrumpfte die Belegschaft dort seit 2022 stärker als in der Lausitz, um 16 gegen 9 Prozent.
| Revier | Beschäftigte Ende 2022 | Beschäftigte Ende 2025 | Ende der Kohleverstromung |
|---|---|---|---|
| Rheinland | 7.676 | 6.480 | 31.03.2030 (Reserve bis 2033 möglich) |
| Lausitz | 7.675 | 6.982 | 31.12.2038 |
| Mitteldeutschland | 1.827 | 1.690 | 2034 (Schkopau), 2035 (Lippendorf) |
Die Gewinne der Braunkohle fielen in wenigen Krisenjahren an, Wasser und Gruben kosten über Jahrzehnte Geld. Reichen die Rücklagen der Betreiber am Ende nicht, landet die Rechnung beim Staat.
Wie mächtig ist die Braunkohle-Lobby?

Die Braunkohle-Lobby ist klein geworden, aber gut vernetzt. Der Branchenverband meldet für 2025 Ausgaben von 320.000 bis 330.000 Euro im Lobbyregister, RWE für alle Themen 1,82 bis 1,83 Millionen Euro. Ihren größten Erfolg feierte die Branche im Kohlegesetz 2020: Enddatum 2038, Milliardenentschädigung und Strukturhilfen für die Reviere.
Der DEBRIV vertritt 36 Mitglieder und beschäftigt für die Interessenvertretung laut Lobbyregister 0,85 Vollzeitstellen. Die Arbeit erledigen die Unternehmen selbst: RWE meldet für 2025 vierzig Personen, wobei der genannte Betrag den ganzen Konzern mit Windkraft, Solar und Gas betrifft. Die beiden LEAG-Gesellschaften meldeten für 2022 zusammen gut 1,3 Millionen Euro.
Der frühere sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich leitete von Juni 2018 bis Januar 2019 die Kohlekommission mit, die den Ausstiegspfad vorbereitete. Im September 2019 kündigte die MIBRAG ihn als Aufsichtsratsvorsitzenden an. Ein Kommissionsmitglied forderte per Petition, Tillich solle auf den Posten verzichten, einen Rechtsverstoß stellte niemand fest.
IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis nannte 2021 einen Ausstieg 2030 ohne schnellen Ausbau von Erneuerbaren, Gaskraftwerken und Netzen „illusorisch“.
Die stillste Hilfe steckt im Bergrecht. Nach dem Bundesberggesetz müssen Bergbauunternehmen eine Förderabgabe von zehn Prozent des Marktwerts zahlen, die Länder können davon befreien. Braunkohle aus alten Bergwerksrechten ist in Sachsen-Anhalt befreit. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft beziffert den Wert der Befreiungen auf 327 Millionen Euro für 2014. Beim Wasser hat Nordrhein-Westfalen gegengesteuert. Das Land erhebt ein Wasserentnahmeentgelt auch auf das abgepumpte Grundwasser der Tagebaue, das Bundesverwaltungsgericht bestätigte das am 16. November 2017.
| Vergünstigung oder Zahlung | Betrag | Quelle |
|---|---|---|
| Entschädigung RWE für den Ausstieg | 2,6 Mrd. € | EU-Kommission, 11.12.2023 |
| Entschädigung LEAG für den Ausstieg | bis zu 1,75 Mrd. € | BMWE, 18.11.2025 |
| Strukturhilfen für die Kohleregionen bis 2038 | bis zu 40 Mrd. € | Investitionsgesetz Kohleregionen |
| Befreiung von der Förderabgabe | 327 Mio. € (2014) | Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft |
| Sanierung der DDR-Tagebaue seit 1991 | rund 12 Mrd. € | LMBV |
RWE will die drei großen rheinischen Blöcke 2030 stilllegen und sie nur dann in eine Reserve geben, wenn der Staat die Kosten samt CO2-Zertifikaten übernimmt.
Die IHK Köln dagegen fordert, die Kraftwerke über 2033 hinaus verfügbar zu halten, sonst gehe „die Deindustrialisierung in Deutschland rasant weiter“, sagte Präsidentin Nicole Grünewald im August 2026.
Der Verband gibt für Lobbyarbeit wenig aus, die Konzerne erledigen das selbst, und die stillste Hilfe steht im Bergrecht. Lauter als RWE fordert heute die IHK Köln, die Kraftwerke über 2033 hinaus zu halten.
Wie kommt Deutschland von der Braunkohle los?

Der Fahrplan steht im Gesetz: Jänschwalde geht Ende 2028 vom Netz, das Rheinland am 31. März 2030, die letzten Lausitzer Blöcke spätestens Ende 2038. Den Strom liefern immer mehr Wind und Sonne, für die dunklen Stunden fehlen noch Gaskraftwerke und Speicher. Am längsten bleiben die Folgen im Wasserhaushalt.
| Termin | Blöcke | Revier |
|---|---|---|
| 01.04.2028 und 01.04.2029 | Weisweiler G und H | Rheinland |
| 31.12.2028 | Jänschwalde A bis D | Lausitz |
| 31.12.2029 | Boxberg N und P, ein Block in Niederaußem | Lausitz, Rheinland |
| 31.03.2030 | Niederaußem K, Neurath F und G | Rheinland |
| 31.12.2034 | Schkopau A und B | Mitteldeutschland |
| 31.12.2035 | Lippendorf R und S | Mitteldeutschland |
| 31.12.2038 | Schwarze Pumpe A und B, Boxberg Q und R | Lausitz |
Am schnellsten kommt der Stromsektor voran. Erneuerbare deckten 2025 laut BDEW 55,8 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Die Braunkohle liefert vor allem in windarmen Winterstunden noch große Mengen, und genau für diese Stunden sucht die Bundesnetzagentur neue Kraftwerke. In der ersten Ausschreibung nach dem neuen Kapazitätsgesetz standen 4.500 Megawatt zur Wahl, die Runde war deutlich überzeichnet. Die Anlagen müssen auf Wasserstoff umrüstbar sein und spätestens 2031 in Betrieb gehen.
Die LEAG setzte am 31. August 2026 in Boxberg den ersten Spatenstich für einen Batteriespeicher mit 400 Megawatt und 1.600 Megawattstunden. Im früheren Tagebau Jänschwalde laufen ein Solarpark mit 230.000 Modulen und ein Windpark mit 17 Anlagen, ein Speicher mit 4 Gigawattstunden soll ab 2028 folgen. Die MIBRAG plant in Profen einen Elektrolyseur mit 90 Megawatt, dort endet die Kohleförderung 2035.
Schwieriger ist der Umstieg bei der Wärme. Fernwärmenetze, die heute an Kraftwerken hängen, brauchen Großwärmepumpen, Solarthermie oder Gas. Die Leipziger Stadtwerke wollen mit Deutschlands größter Solarthermieanlage aus der Fernwärme von Lippendorf aussteigen, Cottbus hat sich mit dem Vertrag bis 2032 Zeit verschafft.
Verbrannte Braunkohle lässt sich nicht recyceln, verbrannt ist verbrannt, und Altgips aus abgerissenen Wänden reicht als Ersatz für den Kraftwerksgips bei Weitem nicht.
Die Landschaft braucht Jahrzehnte. Im Rheinland soll eine 45 Kilometer lange Leitung ab 2030 Rheinwasser von Dormagen in das Restloch Hambach leiten und ab 2036 auch in den Tagebau Garzweiler.
RWE rechnet damit, dass die Seen ihren Zielwasserstand etwa 2070 erreichen. Spatenstich für die Rheinwassertransportleitung war am 17. März 2026.
Weltweit geht der Abbau weiter: China bleibt mit Abstand größter Förderer, die Türkei steigerte die Menge 2024 um 18 Prozent, und wie sehr die Welt insgesamt noch an Kraftwerkskohle hängt, erzählt unsere Stoffgeschichte über die Kohle, die alle totsagen.
Für den Strom ist der Ausstieg bis 2038 machbar, sofern Speicher und neue Gaskraftwerke rechtzeitig stehen. Für Wasser und Landschaft endet die Braunkohle erst, wenn die Seen gefüllt sind, im Rheinland um 2070.
Was bedeutet der Rückzug aus den Revieren für Deutschland?

Der Abzug des letzten Großgeräts aus Schleenhain zeigt, wie der Ausstieg im Alltag aussieht: Feld für Feld und Block für Block. Am Strompreis ändert sich für Verbraucher wenig. Unternehmen in den Revieren verlieren dagegen Wärmequellen, Rohstoffe und Aufträge. Offen bleibt, ob der Bund drei rheinische Blöcke bis 2033 in Reserve hält.
Der Eimerkettenbagger 353 war am 6. März 1999 zum ersten Mal in Schleenhain im Einsatz und versorgte seither über den Kohlemisch- und Stapelplatz Peres das Kraftwerk Lippendorf. Am 14. Oktober 2026 zog die Maschine mit einem fahrbaren Bandgerät und vier Antriebsstationen rund zehn Kilometer ins Abbaufeld Peres. Auf dem Weg kreuzte der Konvoi den Windpark Breunsdorf, der noch im Bau ist. „Eine Abschaltung der zehn bislang in Betrieb genommenen Windenergieanlagen ist nicht erforderlich“, sagte MIBRAG-Projektleiterin Nicole Slota.
Für die Kunden der MIBRAG bleibt bis 2035 alles beim Alten. 2025 förderte das Unternehmen in Mitteldeutschland 11,5 Millionen Tonnen, nach etwa 10 Millionen im Jahr 2024. Lippendorf soll Ende 2035 vom Netz gehen, und bis dahin reicht die Kohle aus Peres.
Offen ist die Lage im Westen. Bis zum 15. August 2026 hätte die Bundesregierung prüfen müssen, ob Niederaußem K sowie Neurath F und G ab April 2030 in eine Reserve wechseln, längstens bis Ende 2033. Das Bundeswirtschaftsministerium verschob den Prüfbericht und will erst die Ergebnisse der Kraftwerksausschreibungen abwarten. Die Zuschläge der ersten Runde kommen bis zum 3. November 2026.
Für Haushalte ist der Strompreis die wichtigste Zahl. Braunkohle wirkt nur über den Börsenpreis in der Beschaffung. Steigt der CO2-Preis, laufen die Kraftwerke seltener, setzen in diesen Stunden aber einen höheren Preis. Eine Reserve bezahlen Stromkunden über die Netzentgelte, die heute schon ein Viertel des Preises ausmachen.
Für Unternehmen in den Revieren steht mehr auf dem Spiel. Fernwärmekunden in Cottbus, Gipsverarbeiter, Zementwerke mit Kohlenstaub und Zulieferer der Tagebaue verlieren in den nächsten zehn Jahren ihren gewohnten Partner.
In der Lausitz arbeiteten Ende 2025 noch 6.982 Menschen in der Braunkohle, und jede frei werdende Fachkraft ist für Mittelständler in der Region eine Chance.
Drei Szenarien für die kommenden Monate
Im günstigen Fall bringt die Ausschreibung genug neue Gaskraftwerke, die Bundesregierung verzichtet auf die Reserve, und RWE legt die drei Blöcke am 31. März 2030 still. Zusätzliche Reservekosten fallen in den Netzentgelten dann nicht an.
Im realistischen Fall entscheidet der Bund erst 2027, kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April, und schickt einen Teil der Blöcke in eine kurze Reserve bis 2033. Die Kosten landen über die Netzentgelte bei allen Stromkunden, ohne dass die Kraftwerke am Markt Strom verkaufen.
Im ungünstigen Fall verzögern sich neue Gaskraftwerke und Netze über 2031 hinaus. Dann dürfte der Druck wachsen, auch Lausitzer Blöcke länger zu halten, und der Fahrplan des Kohlegesetzes geriete ins Rutschen. Für die Stromkunden hieße das: höhere Reservekosten und weiter ein hoher CO2-Ausstoß.
Was Sie jetzt tun können
Als Unternehmer in einem Revier prüfen Sie Ihre Wärme- und Rohstoffverträge: Beziehen Sie Fernwärme aus einem Braunkohlekraftwerk, fragen Sie beim Versorger gerne nach dem Ersatzplan und dem Preisrisiko nach 2028 oder 2030. Gipsverarbeiter und Bauunternehmen sichern sich Lieferungen langfristig und rechnen mit steigenden Preisen für Naturgips. Für Personalplaner lohnt der Kontakt zu LEAG, RWE und MIBRAG, deren Fachkräfte und Ausgelernte sich künftig neue Arbeitgeber suchen.
Als Verbraucher mit Kaminofen kaufen Sie Briketts gerne außerhalb der Heizsaison oder im Aktionsangebot, im März 2026 kostete das Bündel beim Discounter 11,50 Euro. Ein Stromtarif mit dynamischem Preis lohnt sich, sobald Sie Verbrauch in sonnige Mittagsstunden verlegen können, in denen kein Braunkohlekraftwerk den Preis bestimmt.
Der Ausstieg läuft auf Raten, Feld für Feld, und die Entscheidung über die rheinischen Blöcke steht noch aus. Eine Reserve bezahlen die Stromkunden über die Netzentgelte.
Glossar: 13 wichtige Fachbegriffe zur Braunkohle

Abraum
Abraum sind die Erd- und Gesteinsschichten über dem Kohleflöz, die der Bagger abtragen muss, bevor die Kohle frei liegt. 2025 bewegten die deutschen Tagebaue 428,1 Millionen Kubikmeter Abraum, gut fünf Kubikmeter je Tonne Kohle. Aus Abraum entstehen Kippen und künstliche Berge wie die Sophienhöhe bei Hambach.
Eimerkettenbagger
Ein Eimerkettenbagger hat eine umlaufende Kette mit Schaufeln, die Kohle oder Abraum an einer Böschung abschürft. Die Geräte fahren auf Schienen oder Raupen und wiegen Hunderte bis Tausende Tonnen. Der Bagger 353 der MIBRAG wiegt 1.030 Tonnen und hat in Schleenhain seit 1999 rund 62 Millionen Tonnen Kohle gefördert.
Emissionshandel (EU-ETS)
Der Emissionshandel (EU-ETS) verpflichtet Kraftwerke und Industrie in der EU, für jede ausgestoßene Tonne CO2 ein Zertifikat abzugeben. Die Menge der Zertifikate sinkt jedes Jahr, ihr Preis bildet sich am Markt. Für Braunkohle ist der CO2-Preis der größte Kostenblock, weil sie je Kilowattstunde mehr CO2 freisetzt als jeder andere Brennstoff.
Förderabgabe
Die Förderabgabe ist eine Abgabe nach dem Bundesberggesetz, die Bergbauunternehmen für gewonnene Bodenschätze an das Land zahlen, in der Regel zehn Prozent des Marktwerts. Für Braunkohle aus alten Bergwerksrechten gelten Befreiungen, etwa in Sachsen-Anhalt. Kritiker werten diese Befreiungen als versteckte Subvention.
Sicherheitsbereitschaft
Die Sicherheitsbereitschaft ist eine Reserve nach dem Energiewirtschaftsgesetz: Ein Braunkohleblock verlässt den Strommarkt, bleibt aber einige Jahre betriebsbereit, bevor er endgültig vom Netz geht. Aus dieser Reserve holte der Bund im Herbst 2022 fünf Blöcke zurück, um Gas in der Stromerzeugung zu sparen.
Herdofenkoks
Herdofenkoks ist ein Aktivkoks, den RWE aus rheinischer Braunkohle in einem Drehherdofen herstellt. Seine poröse Oberfläche bindet Schadstoffe wie Quecksilber und Dioxine. Müllverbrennungsanlagen, Kraftwerke und Kläranlagen setzen ihn zur Reinigung von Abgas und Abwasser ein.
Inkohlung
Die Inkohlung ist der Prozess, in dem Pflanzenreste unter Luftabschluss, Druck und Wärme über Jahrmillionen zu Kohle werden: von Torf über Braunkohle zu Steinkohle und Anthrazit. Mit jeder Stufe steigt der Kohlenstoffgehalt, und der Wassergehalt sinkt. Die deutsche Braunkohle steht noch am Anfang dieser Reihe.
Montanwachs
Montanwachs ist ein Wachs, das sich aus besonders bitumenreicher Braunkohle mit Lösemitteln herauslösen lässt. Die Firma Romonta in Amsdorf stellt das Wachs seit 1922 her. Verwendet wird Montanwachs in Polituren, Druckfarben, Kunststoffen, Asphalt und für Gussformen, weil der Stoff hart ist und gut glänzt.
REA-Gips
REA-Gips entsteht in der Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) eines Kohlekraftwerks, wenn Kalksteinsuspension das Schwefeldioxid aus dem Abgas bindet. Chemisch gleicht REA-Gips dem Naturgips. In Deutschland deckt dieser Industriegips rund die Hälfte des Gipsbedarfs und verschwindet mit dem Kohleausstieg fast vollständig.
Restloch
Ein Restloch ist die Grube, die nach dem Ende eines Tagebaus übrig bleibt, weil die geförderte Kohle fehlt. Meist wird das Restloch geflutet und zum See. Bis das Grundwasser wieder steht und die Böschungen sicher sind, vergehen Jahrzehnte, im Rheinland bis etwa 2070.
Stromgestehungskosten
Die Stromgestehungskosten fassen alle Kosten einer Anlage über ihre Lebensdauer zusammen, von Bau und Kapital bis zu Brennstoff, Wartung und CO2, und teilen sie durch den erzeugten Strom. Das Fraunhofer ISE beziffert die Stromgestehungskosten für ein neues Braunkohlekraftwerk auf 15,1 bis 25,7 Cent je Kilowattstunde.
Sümpfung
Die Sümpfung ist das Abpumpen des Grundwassers rund um einen Tagebau, damit die Grube trocken bleibt. Brunnen senken den Wasserspiegel weit über die Tagebaugrenze hinaus. Endet die Sümpfung, steigt das Grundwasser wieder an, und Flüsse wie die Spree verlieren gehobenes Grubenwasser, das sie heute speist.
Veredlung
Die Veredlung verarbeitet Rohbraunkohle zu Produkten mit höherem Heizwert oder besonderen Eigenschaften: Briketts, Kohlenstaub, Wirbelschichtkohle und Koks. Die Kohle wird dafür getrocknet, gemahlen oder gepresst. 2025 entstanden in Deutschland noch 454.000 Tonnen Briketts, alle in der Lausitz.
FAQ: Deutschland baggert noch 84 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr

Wann endet die Braunkohle in Deutschland?
Die Kohleverstromung endet laut Kohleverstromungsbeendigungsgesetz spätestens Ende 2038. Im Rheinland gehen die letzten Blöcke am 31. März 2030 vom Markt, die Bundesregierung prüft aber noch, ob drei davon bis Ende 2033 in eine Reserve wechseln. In der Lausitz laufen Schwarze Pumpe und zwei Boxberger Blöcke bis Ende 2038.
Wie viel Strom kommt aus Braunkohle?
2025 kamen 74,2 Terawattstunden Strom aus Braunkohle, 14,6 Prozent der deutschen Bruttostromerzeugung, meldet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. 2023 lag die Menge noch bei 86,3 Terawattstunden. Die Photovoltaik lieferte 2025 mit 91,6 Terawattstunden erstmals mehr Strom als die Braunkohle.
Warum ist Braunkohle so klimaschädlich?
Braunkohle enthält viel Wasser, und ein Teil der Wärme geht beim Verdampfen dieses Wassers verloren, deshalb entsteht je Kilowattstunde viel CO2. Das Umweltbundesamt beziffert den Ausstoß für 2025 vorläufig auf 1.119 Gramm CO2 je Kilowattstunde Strom, der deutsche Strommix kam auf 344 Gramm.
Kann man noch Braunkohlebriketts kaufen?
Ja, Briketts verkaufen Baumärkte und Brennstoffhändler weiterhin. Hergestellt werden die Briketts nur noch in Schwarze Pumpe in der Lausitz, 2025 rund 454.000 Tonnen. RWE stellte die Brikettproduktion in Frechen im Dezember 2022 ein. Ein Enddatum für Schwarze Pumpe hat die LEAG nicht genannt.
Wie viele Menschen arbeiten in der Braunkohle?
Ende 2025 arbeiteten in Deutschland 15.158 Menschen im Braunkohlenbergbau, laut Statistik der Kohlenwirtschaft 6.982 in der Lausitz, 6.480 im Rheinland und 1.690 in Mitteldeutschland. 1989 zählte die Statistik im Jahresmittel noch 156.731 Beschäftigte.
Was passiert mit den Tagebauen nach dem Ausstieg?
Die meisten Tagebaue werden zu Seen. Im Rheinland soll eine 45 Kilometer lange Leitung ab 2030 Rheinwasser in das Loch von Hambach leiten und ab 2036 nach Garzweiler, den Zielwasserstand erwartet RWE um 2070. Die DDR-Tagebaue saniert die bundeseigene LMBV.
Quellen
96 Quellen anzeigenQuellen ausblendenabgerufen am 27.10.2026
- MIBRAGLetzter Kohlebagger verlässt Abbaufeld Schleenhain
- Statistik der KohlenwirtschaftProduktionszahlen des Braunkohlenbergbaus 2025
- Statistik der KohlenwirtschaftBraunkohle im Überblick
- Statistik der KohlenwirtschaftBraunkohlenförderung, Zeitreihe
- Statistik der Kohlenwirtschaft und DEBRIVInformationen zur Braunkohle, 1. bis 3. Quartal 2025
- DEBRIVEntwicklung der Braunkohle im 1. Quartal 2026
- DEBRIVBraunkohle in Deutschland, Daten und Fakten 2023
- DEBRIVStatistik, Daten und Fakten 2022
- AG EnergiebilanzenBruttostromerzeugung in Deutschland nach Energieträgern (02/2026)
- Fraunhofer ISEÖffentliche Stromerzeugung 2025: Wind und Solar erstmals als Doppelspitze
- Fraunhofer ISEStromgestehungskosten Erneuerbare Energien
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- UmweltbundesamtSpree droht nach Kohleausstieg in der Lausitz Wassermangel
- ZfKUmweltverbände kritisieren UBA-Studie heftig
- BDEWStrompreisanalyse August 2026
- BDEWErneuerbare Energien decken 2025 55,8 Prozent des Stromverbrauchs
- boerse.deCO2-Emissionsrechte, Preis
- BGREnergiedaten 2025
- Bezirksregierung ArnsbergBraunkohlegewinnung
- LMBVGlossar: Entstehung der Braunkohle
- LMBVGeschäftsbericht 2025
- EUWIDBund und Länder stellen weitere 1,4 Mrd. Euro für Braunkohlesanierung bereit
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- LVR KuLaDigRheinische Braunkohlenwerke AG
- LVR KuLaDigHydrierwerk Wesseling
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- US Bureau of MinesMinerals Yearbook 1937
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- Volksstimme (dpa)Braunkohleförderer Mibrag schreibt Verluste
- CorrectivWasser gefährdet: LEAG erkauft Schweigen
- Lobbyregister des BundestagsRWE AG, R001655
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- Energie & ManagementBundesregierung verschiebt Bericht zu Kohleausstieg
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- Germany Trade & InvestRenewables factory taking shape at former coal mine
- Staatskanzlei Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt unterstützt Pläne der MIBRAG zu grünem Wasserstoff
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