Photoshop jetzt in ChatGPT? Für alle.
18. März 2026 11. April 2026
Reading Time: 3 minutes

Gibt es bald Photoshop in ChatGPT?

Markus Seyfferth

Markus Seyfferth

Autor Dr. Web
4.7
(3)

Adobe bringt Photoshop direkt in ChatGPT, ganz ohne Vorkenntnisse, ohne Abonnement und auf direkten Wunsch der Nutzer. Hintergründe tauschen, Störendes entfernen, Beleuchtung verfeinern: Das alles klappt per Texteingabe im Chatfenster.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Ein Foto soll schnell bearbeitet werden, aber der Weg über die klassische Photoshop-Oberfläche kostet mehr Zeit als der eigentliche Edit. Adobe adressiert genau dieses Problem: Die Photoshop-Integration in ChatGPT macht die legendären Werkzeuge per Texteingabe zugänglich. Einfach beschreiben, was Sie möchten, und die KI erledigt den Rest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Photoshop, Adobe Express und Acrobat sind kostenlos in ChatGPT verfügbar – für alle 800 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer weltweit.
  • Die neuen Funktionen basieren auf direktem Nutzerfeedback: Fotobomber entfernen, Hintergründe tauschen, Details bearbeiten – per Texteingabe.
  • ChatGPT-Nutzer erhalten bis zu 70 Generierungen pro Woche oder 10 pro Tag.
  • Bearbeitungen lassen sich nahtlos in die Photoshop-Apps für Desktop, Web und Mobilgeräte übernehmen.

Wie funktioniert die Bildbearbeitung im Chat?

Wer die Bildbearbeitung starten möchte, tippt App-Namen plus Anweisung ins Chatfenster, etwa: „Adobe Photoshop, entferne den Hintergrund dieses Bildes.“ ChatGPT öffnet die Integration und führt schrittweise durch den Prozess. Schieberegler erlauben es, Helligkeit, Kontrast oder Effekte direkt im Chat fein zu justieren.

Die Integration läuft auf dem Firefly Image Model 5, Adobes aktueller Engine für generierte Bilder. Sie ermöglicht Bearbeitungen, Transformationen und Retuschen, bei erhaltener Originalqualität. Wer tiefer einsteigen möchte, wechselt nahtlos in die Photoshop-App auf Desktop, Web oder Mobilgerät.

Malerspachtel mit hellblauer Farbe und Etikett auf weißem Hintergrund
Mit dem aktuellen Firefly-Modell lassen sich richtig gute Bilder „zimmern“.

Welche neuen Funktionen hat Adobe ergänzt?

Adobe hat die neuen Features auf Basis direkter Nutzeranfragen entwickelt: Fotobomber entfernen, Hintergründe austauschen, Beleuchtung verfeinern. Aufgaben, die viele kennen, aber selten selbst umsetzen konnten. Wer aus einem bearbeiteten Foto direkt eine Einladung oder einen Flyer gestalten möchte, wechselt im Chat zu Adobe Express.

Bis zu 70 Generierungen pro Woche oder 10 pro Tag stehen ChatGPT-Nutzern zur Verfügung. Zahlende Photoshop-Abonnenten können den KI-Assistenten in Photoshop Web und Mobile bis zum 9. April unbegrenzt nutzen; die kostenlose Version startet mit 20 Generierungen.

Für wen lohnt sich das wirklich?

Kleine Marketing-Teams profitieren besonders: kein Photoshop-Abonnement, kein Einarbeitungsaufwand, keine separate App. Ein Foto hochladen, den Wunsch formulieren und die Bearbeitung läuft. Die Qualität der Originaldatei bleibt dabei erhalten, was einen klaren Unterschied zu einfacheren Web-Editoren darstellt.

David Wadhwani, President Digital Media bei Adobe, sagte bei der Ankündigung: „Jetzt können Hunderte von Millionen Menschen mit Photoshop einfach ihre eigenen Worte nutzen, direkt in einer Plattform, die bereits Teil ihres Alltags ist.“ Die neuen, nutzerwunschbasierten Features zeigen, dass Adobe diesen Kurs konsequent fortsetzt.

Quellen

Adobe Blog: Bildbearbeitung wird mit KI in Photoshop und Firefly jetzt noch intelligenter, besucht am 18.03.2026: https://blog.adobe.com/de/publish/2026/03/10/image-editing-just-got-smarter-with-ai-photoshop-firefly

Jetzt mit Freunden & Kollegen teilen
,

Wie hilfreich fanden Sie diese Seite? Schreiben Sie Kritik und Anregungen auch gerne in die Kommentare!

Durchschnittliche Bewertung 4.7 / 5. Anzahl Bewertungen: 3

Ein Kommentar zu „Gibt es bald Photoshop in ChatGPT?“

  1. Avatar von Stephan
    Stephan

    Noch ein Grund, Adobe den Rücken zu kehren, auch wenn´s schwerfällt…

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Findet Claude Mythos jede Sicherheitslücke? Fast.

    Findet Claude Mythos jede Sicherheitslücke? Fast.

    Anthropic hat mit Claude Mythos Preview ein KI-Modell vorgestellt, das tausende unbekannte Schwachstellen in allen großen Betriebssystemen aufspürt. Für die Öffentlichkeit sei das Modell zu gefährlich, sagt das Unternehmen. Das BSI teilt…

Dr. Web Newsletter

Zum Newsletter anmelden

Kommen Sie wie über 6.000 andere Abonnenten in den Genuss des Dr. Web Newsletters. Als Dankeschön für Ihre Anmeldung erhalten Sie das große Dr. Web Icon-Set: 970 Icons im SVG-Format – kostenlos.

Es kam zu einen Fehler. Wahrscheinlich ist das unsere Schuld. Schreiben Sie uns gerne an kontakt@drweb.de
„✓ Bitte prüfen Sie Ihr Postfach und bestätigen Sie Ihre Anmeldung.“
Das große Dr. Web Icon-Set mit über 970 individuell anpassbaren Icons im SVG Format.