Apple prüft laut Bloomberg, Siri zu einem KI-Agenten auszubauen, der Aufgaben selbstständig für Nutzer erledigt. Schon im nächsten Jahr könnte der Assistent „mehr wie ein Agent“ arbeiten, schreibt Mark Gurman.
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Der Bericht stammt aus Gurmans Newsletter Power On vom Sonntag, dem 8. November.[1] Stand: Sonntag, 17:15 Uhr. Apple hat sich nicht geäußert und keine Funktion angekündigt.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple erkundet laut Bloomberg eine Siri, die Aufgaben im Auftrag der Nutzer erledigt, statt nur auf Anfragen zu antworten.
- Als Zeitpunkt nennt Gurman frühestens das nächste Jahr, also iOS 28.
- Für iOS 28 hat Apple die Entwicklung umgestellt: sechs Wochen Programmieren und Ausprobieren, dann zwei Wochen Zusammenführung.
- Offen sind Funktionsumfang, Starttermin und die Frage, ob der Plan überhaupt erscheint.
Was fehlt der heutigen Siri?

Die personalisierte Siri aus iOS 27 antwortet und handelt auf Zuruf, aber sie wird nicht von sich aus tätig.
Genau das tun die Agenten anderer Anbieter. Gurman nennt laut 9to5Mac Meta Muse, den Grok-Bot von SpaceXSI und Dots als Beispiele für Systeme, die Aufgaben im Hintergrund erledigen.[1] Wie Apples Antwort aussieht, steht nicht fest. Einen Hinweis liefert der Bericht: Mit den App Intents, Apples Schnittstelle für Aktionen in Apps, ließen sich manche Aufgaben ohne aufwendige Steuerung des Bildschirms lösen. Das wäre günstiger.[1] Wie die neue Siri in iOS 27 startet und warum das EU-iPhone sie zunächst nicht bekommt, hat Dr. Web zuvor beschrieben.
Eckdaten, Stand 8. November 2026
Vom Assistenten zum Agenten
Ein Assistent, der Termine, Mails und Dokumente selbst anfasst, braucht klare Grenzen. Wer ihm vertrauen soll, muss zuerst wissen, was er ohne Rückfrage tun darf.
Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Warum ist iOS 28 dafür der Zeitpunkt?
Apple hat den ersten Entwicklungsabschnitt von iOS 28 verändert, um Ideen mehr Raum zu geben.
Die Ingenieure bekamen sechs Wochen für Programmieren, Erkunden und neue Funktionen, danach zwei Wochen Zusammenführung. Zuvor dauerte jeder dieser Abschnitte rund vier Wochen.[1] Beschäftigte begrüßen die Änderung laut Bericht, weil mehr Zeit zum Ausprobieren bleibt, bevor Funktionen feststehen. Ob daraus ein Siri-Agent wird, bleibt abzuwarten.
Was heißt das für Unternehmen im DACH-Raum?
Noch nichts Konkretes, aber ein Agent bräuchte Zugriff auf Nachrichten, Kalender und Dokumente.
Für Firmen mit Dienst-iPhones stellt sich die Datenschutzfrage früh: Welche Aktionen darf ein Agent ohne Bestätigung ausführen, und wo werden Daten verarbeitet? Ähnliche Fragen stellen sich schon bei KI-Agenten unter macOS, die Apple beim Festplattenvollzugriff stärker einhegt. Zudem gilt: Neue Apple-KI kam zuletzt in der EU später, wie der Fall EU-iPhone und Siri AI zeigt. Die Angaben stammen aus einem Newsletter und sind nicht unabhängig geprüft. Gibt Apple etwas bekannt, ergänzt Dr. Web den Beitrag.
Quelle
[1] Bloomberg: Newsletter Power On von Mark Gurman vom 8. November 2026 zu Apples Siri-Plänen (Bezahlschranke, Originalseite nicht abrufbar; Wiedergabe durch 9to5Mac und The Apple Post; Stand 8. November 2026)
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