UX/UI Design Agentur Vergleich
2026
Das sind die besten 51 Anbieter.
Ob Website, App oder Software: Über Erfolg oder Misserfolg eines digitalen Produkts entscheidet oft, wie leicht es sich bedienen lässt. Eine UX/UI-Design-Agentur erforscht die Bedürfnisse der Nutzer, gestaltet verständliche Abläufe und eine ansprechende Oberfläche und prüft beides in Tests. Dieser Vergleich ordnet 51 Anbieter aus dem DACH-Raum ein und erklärt neutral, worauf es bei Auswahl, Ablauf und Kosten ankommt.
Wir haben 51 UX/UI-Design-Agenturen für Sie recherchiert. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
8reasons
UX-Design-Agentur für komplexe digitale Anwendungen im B2B- und B2C-Umfeld. Die 8reasons Digital GmbH deckt UX-Strategie, UX-Research, UX-Konzeption, UI-Design und Design Systeme ab und bietet UX as a Service. Sitz ist Holzkirchen in Bayern.
Agentur Vierzehn02
Werbe- und Brandingagentur mit Corporate Design, Webdesign und UX Design. Schwerpunkte liegen im Kanzlei-, Immobilien- und Healthcare-Marketing. Inhaberin ist Christina Frommer, Sitz ist München.
Atlantis DX
Full-Service-Digitalagentur mit UX-Design im Rahmen von Business-Portalen, CMS/TYPO3, E-Commerce und CRM. Die atlantis dx GmbH sitzt in Hamburg und betreibt einen Zweitstandort in München.
Becklyn
Agentur für digitale Produkte mit Web- und App-Entwicklung sowie UX/UI Design. Die Unic Becklyn AG verbindet Gestaltung und Entwicklung digitaler Lösungen. Sitz ist Stuttgart.
Boana Studio
Studio für Digital Product Design und UX. Boana arbeitet in Cases, Sprints und Stories an digitalen Produkten. Die Boana GmbH sitzt in Berlin, die Website ist deutsch- und englischsprachig.
brightside Studio
Studio für UX-Strategie und UI/UX Design. brightside arbeitet für Branchen wie Public, Health, FinTech, B2B/B2C, AI und Mobile Apps. Die brightside Studio GmbH sitzt in Berlin.
Centigrade
Centigrade ist eine UX/UI-Design-Agentur aus Saarbrücken mit Fokus auf User Research, UX/UI-Design und Produktentwicklung. Einen Schwerpunkt bilden zudem menschzentrierte KI und Gamification. Gesellschaft ist die Centigrade GmbH im Science Park.
COBE
COBE ist eine Produkt- und Designagentur aus München mit Fokus auf UX/UI-Design, Design Systems und Product Design. Dazu kommen IoT-Lösungen und MVP-Entwicklung. Betrieben wird die Agentur von der COBE GmbH.
Comvation
Comvation ist eine Web- und Digitalagentur aus Thun in der Schweiz. Die Schwerpunkte liegen auf Websites, UX/UI-Design, Online-Shops und Web-Applikationen. Betrieben wird die Agentur von der Comvation AG.
Convoy Interactive
Convoy Interactive ist eine Digitalagentur aus Hamburg mit UX/UI-Design für Websites, Online-Shops und Web-Applikationen. Dazu kommen Software und Branding. Betrieben wird die Agentur von der Convoy Interactive GmbH.
Creative Navy
Creative Navy ist eine Usability- und Design-Agentur mit UX/UI-Design für Mobile Apps, Web-Interfaces und grafische Oberflächen für Embedded Devices. Die im Impressum genannte Adresse liegt in Berlin, weitere Standorte in Basel und London.
Diemer & Schweig
Diemer & Schweig ist ein Design- und Architekturstudio aus Saarbrücken mit Schwerpunkt auf Branding, Corporate Design und Markenberatung. Betrieben wird das Studio als Diemer & Schweig Architekten und Designer PartGmbB.
Digitalwert
Digitalwert ist eine digitale Marketing-Agentur aus Dresden, die Webdesign, UX und Entwicklung verbindet. Der Fokus liegt auf nutzerzentriertem Interface-Design, durchdachten Konzepten und der technischen Umsetzung digitaler Produkte und Websites.
dotsandlines
dotsandlines ist eine Digitalagentur aus Wien mit den Schwerpunkten Design und UX, Software-Lösungen und Entwicklung. Das Team gestaltet digitale Produkte von der Nutzeroberfläche bis zur technischen Umsetzung und arbeitet auch vom Standort Salzburg aus.
Edenspiekermann
Edenspiekermann ist eine unabhängige Design-Beratung mit Sitz in Berlin und Schwerpunkten auf Brand- und Digital-Product-Design sowie Design Systems. Die international ausgerichtete Agentur arbeitet von mehreren Standorten in Europa und den USA aus.
Ergosign
Ergosign ist eine auf UX/UI-Design und User Experience spezialisierte Agentur aus Saarbrücken. Der Fokus liegt auf der Gestaltung digitaler Produkte, die nach ISO 9001 und TISAX zertifiziert erbracht wird.
evoq communications
evoq communications ist eine Kommunikations- und Digitalagentur aus Zürich. Die Schwerpunkte liegen auf Brand, Design und digitaler Kommunikation, womit Markenauftritte und digitale Erscheinungsbilder gestaltet werden.
FONDA
FONDA ist eine Digital- und Werbeagentur aus Wien mit Fokus auf UX/UI-Design, interaktive Medien und Kommunikation. Unter dem Leitgedanken der Nutzerzentrierung gestaltet das Team digitale Auftritte und arbeitet auch vom Standort Amstetten aus.
freshcells
freshcells systems engineering aus Düsseldorf verbindet UX Engineering und UI-Design mit Software- und Plattformentwicklung. Ein Schwerpunkt liegt auf komplexen IT-Systemen für Travel und Touristik, bei denen Interface-Design und Technik eng zusammenlaufen.
Friendventure
Friendventure ist eine Internetagentur aus Köln mit zusätzlichem Standort in Berlin. Das Leistungsspektrum umfasst Webdesign, UX/UI-Design, Webentwicklung und Online Marketing und reicht von der Gestaltung digitaler Oberflächen bis zur technischen Umsetzung.
galaniprojects
galaniprojects aus Berlin ist ein Hands-on-IT-Consulting mit Fokus auf Qualität und Umsetzung. Das Angebot umfasst AI-Consulting, Agile Product Ownership, Scrum, Release Train Engineering und Testmanagement für digitale Projekte.
Graphek
Graphek aus Bremen ist auf UI/UX-Design und Design-Systeme spezialisiert. Ergänzend bietet die Agentur Webdesign, Webentwicklung, WordPress-Umsetzung und Corporate Design und verbindet so Gestaltung mit technischer Umsetzung.
HelloDesign
HelloDesign aus Wiesbaden ist auf UX/UI-Design und Branding spezialisiert und begleitet den Aufbau und die Skalierung von Marken und Produkten. Betreiberin ist die HelloNew GmbH, die Gestaltung und Markenentwicklung verbindet.
Herr Bürli
Herr Bürli ist ein Einzelunternehmen aus Bern mit Fokus auf User Experience und digitales Design. Die Arbeit verbindet UX Design mit Product-Market-Fit und Branding-Strategie für digitale Produkte.
Hybrid Heroes
Hybrid Heroes ist eine Digitalagentur aus Berlin, die UX/UI-Design mit App- und Web-Entwicklung verbindet. Zum Leistungsspektrum zählen Design Systeme, Design Sprints, Prototyping sowie die Integration von KI in digitale Produkte.
iqual
iqual ist eine Internetagentur aus Bern, die UX-orientiertes Webdesign mit Webentwicklung auf Drupal verbindet. Ergänzt wird das Angebot durch Online-Marketing und SEO, sodass Gestaltung, Technik und Sichtbarkeit aus einer Hand kommen.
KN Guru
KN Guru ist ein Studio aus Leipzig mit Schwerpunkt auf UX/UI-Design, App-Entwicklung und Webdesign. Neben der Arbeit für Kunden entwickelt das Team auch eigene Produkte, darunter Event- und Ticketing-Apps.
Kontour
Kontour ist ein Design Studio aus der Schweiz mit Firmensitz in Klingnau und einem Büro in Zürich. Der Schwerpunkt liegt auf nutzerzentriertem UX- und UI-Design für Websites, Apps und digitale Produkte.
lise
lise ist ein Unternehmen aus Köln mit Schwerpunkt auf individueller Softwareentwicklung, KI-Lösungen und digitaler Produktentwicklung. UX wird dabei als eigene Strategie-Leistung berücksichtigt. Das Angebot richtet sich an Auftraggeber, die individuelle Softwarelösungen benötigen.
medani
medani ist eine Digitalagentur aus Wien, die seit 1998 besteht. Zum Angebot zählen Websites und Onlineshops, Webdesign mit Fokus auf User Experience, digitale Strategie, Branding sowie weitere Web Services.
nach morgen
nach morgen ist eine Designagentur aus Köln mit Fokus auf UX/UI-, Web- und Markendesign. Das Team entwickelt digitale Produkte und Markenauftritte und versteht sich als queer geführtes Unternehmen.
Nerves
Nerves ist eine Kreativagentur aus Zürich mit digitalem Fokus. Seit 2009 verbindet das Team Strategy, Design, Branding und Digital zu ganzheitlichen Markenauftritten und Produkten.
Novu
Novu ist eine Digitalagentur mit Standorten in Zürich, Bern und Basel. Das Team verbindet Code, Design und Konzept und begleitet digitale Projekte von der Idee bis zur technischen Umsetzung.
PIXENSE
PIXENSE ist ein Product Design Studio aus Berlin. Der Fokus liegt auf UX/UI-Design und der Gestaltung digitaler Produkte. Das Studio wird von Daniel Knauer als Einzelunternehmen geführt.
Soda Studios
Soda Studios ist ein Design- und Digitalstudio aus Zürich. Das Team arbeitet an Branding, UX/UI und digitalen Produkten und betreibt ein eigenes Studio und Lab in Zürich.
studio hint
studio hint ist ein Design- und Digitalstudio aus Berlin. Das Team arbeitet an Projekten rund um UX/UI-Design und Branding. Geführt wird das Studio von Valentin Lindau und Jonas Schneider.
TEIL
TEIL ist eine Kreativagentur aus Zürich. Die Teil.ch GmbH verbindet Branding, Webdesign und Kampagnen mit Strategie und gestaltet digitale Auftritte von der visuellen Identität bis zur Interface-Gestaltung. Sitz ist Zürich in der Schweiz.
The Swiss Digital
The Swiss Digital ist eine Digitalagentur und ein Softwareunternehmen aus Zürich. Die Swiss Digital AG verbindet UX Design und Prototyping mit der Entwicklung von Mobile-Apps, Web- und Individualsoftware, unter anderem mit Flutter. Sitz ist Zürich in der Schweiz.
True Node
True Node ist ein Venture-driven Product Studio mit Sitz in Berlin. Die True Node GmbH verbindet Produktentwicklung mit UX/UI-Design und arbeitet an Standorten in Berlin, San Francisco und Amsterdam. Die Website ist vorrangig englischsprachig.
ufirst Group
ufirst Group ist auf digitale Transformation und E-Commerce spezialisiert. Die UFirst GmbH aus Zürich verbindet Strategie, App-Entwicklung und UX Design und bezieht KI in die Produktentwicklung ein, unter anderem mit Spryker, Medusa und Next.js. Sitz ist Zürich.
UID (User Interface Design)
UID (User Interface Design) ist auf UX Design, User Research und UX Strategy spezialisiert und deckt auch Frontend- und Softwareentwicklung sowie Human-centered AI ab. Die UID GmbH gehört zur BAYOONET AG Gruppe und sitzt in Darmstadt.
uilivery
uilivery ist eine UI/UX-Design-Agentur aus Wien. Als Marke der Anexia Digital Engineering GmbH gestaltet sie pixelgenaue, conversion-optimierte Interfaces für Web, App und Software, auch für Industrie und Medizin. Sitz ist Wien in Österreich.
Umsatz
Umsatz ist eine UI/UX-Design-Agentur aus Zürich mit Fokus auf Software und E-Commerce. Der Schwerpunkt liegt auf nutzerzentrierten Oberflächen, UX-Research und Usability. Sitz der Umsatz GmbH ist die Kreuzstrasse 60 in 8008 Zürich in der Schweiz.
UX Sense
UX Sense ist eine spezialisierte UX-Agentur mit Leistungen in UX/UI-Design, Usability Testing, Accessibility Design, Prototyping, heuristischer Evaluation und Webdesign. Firmensitz der UX sense s.r.o. ist Bratislava in der Slowakei, mit Standort für UX-Beratung in Wien.
UX&I
UX&I ist eine Enterprise-UX-Beratung mit Schwerpunkt auf Product Strategy, Product Design und Weiterbildung. Laut GermanUPA-Branchenreport 2025 gilt sie als Deutschlands bekanntestes UX-Unternehmen. Sitz der UX&I GmbH ist Düsseldorf, mit weiteren Büros in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main.
we dot
we dot ist eine holistische Schweizer Agentur für Branding, Werbung, Content, Digital und Print. Im Digitalbereich zählen Webdesign, UX/UI und Entwicklung zum Angebot. Die Marke gehört zur 111united KLG mit Sitz in Hornussen.
Web Austria
Web Austria ist eine Wiener Agentur für UI/UX Design, Grafikdesign, Webentwicklung mit WordPress, App-Entwicklung, SEO und Online-Marketing. Betrieben wird die Marke von der X1 Mesh WEB GmbH mit Sitz in der Zimmermanngasse 8 in 1090 Wien.
Xmethod
Xmethod ist eine Berliner Low-Code- und No-Code-Digitalagentur für Design, Entwicklung und Launch von Web3-Projekten. Der Schwerpunkt liegt auf MVP-Aufbau in wenigen Monaten, Low-Code-Entwicklung sowie UI/UX. Betrieben wird die Marke von der MVKANEPE GmbH mit Sitz in der Neumannstraße 135 in 13189 Berlin.
YVORI
YVORI ist eine Webflow-Agentur aus Zürich mit Fokus auf Markenentwicklung, UI/UX-Design und Webdesign. Der Schwerpunkt liegt auf visuell und konzeptionell durchdachten Weberlebnissen, die auf der No-Code-Plattform Webflow umgesetzt werden.
Zeitgeist Agentur
Die Zeitgeist Agentur ist eine österreichische Agentur mit Standorten in Wien und Graz. Der Schwerpunkt liegt auf Markenstrategie und Branding, von Brand Strategy über Brand Design bis zur Brand Digitalization, ergänzt um Webentwicklung auf WordPress-Basis.
Zeix
Zeix ist eine UX-Agentur aus Zürich mit Fokus auf User-Centered Design. Der Schwerpunkt liegt auf nutzerzentrierter Gestaltung digitaler Produkte und Dienste, bei der die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer im Mittelpunkt stehen.
Was ist eine UX/UI-Design-Agentur, und brauchen Sie wirklich eine?

Eine UX/UI-Design-Agentur gestaltet digitale Produkte so, dass sie verständlich, nutzerfreundlich und ansprechend sind. UX steht dabei für die gesamte Nutzererfahrung, UI für die sichtbare Oberfläche. Für schlichte Auftritte reicht oft ein Baukasten, sobald echte Abläufe und messbare Ziele im Spiel sind, lohnt sich eine Agentur.
Die Arbeit beginnt lange vor dem ersten Entwurf. Eine Agentur erforscht zuerst, wer das Produkt nutzt und woran die Menschen bisher scheitern. Aus diesen Erkenntnissen entstehen Struktur, Abläufe und erst danach die grafische Oberfläche. Orientierung bieten etablierte Grundlagen wie die Norm ISO 9241-210 zur menschzentrierten Gestaltung und die Arbeiten der Nielsen Norman Group.
Der Bedarf hängt von Anspruch und Ressourcen ab. Wer nur eine schlichte Visitenkarten-Website braucht, kommt mit einem Baukasten aus. Wer ein Produkt mit vielen Bildschirmen betreibt, bei dem Conversion und Zufriedenheit zählen, gewinnt mit einer Agentur Struktur, Methode und eine belastbare Grundlage.
Der folgende Sechs-Punkte-Test hilft bei der ehrlichen Einordnung, ob sich der Schritt für Ihr Vorhaben lohnt.
Nicht jedes Vo<!–mce:potected r–>haben braucht eine externe Agentur. Der folgende Test hilft bei der Einordnung.
- Komplexes Produkt: Nutzer erledigen echte Aufgaben über viele Bildschirme hinweg, nicht nur Lesen und Scrollen.
- Messbare Ziele: Conversion, Abbruchquoten oder Zufriedenheit sollen sich spürbar verbessern.
- Kein eigenes Designteam: Intern fehlt es an UX-Research- und Interface-Kompetenz für das Vorhaben.
- Uneinheitliche Oberflächen: Verschiedene Bereiche sehen unterschiedlich aus und verwirren die Nutzer.
- Barrierefreiheit gefordert: Das Produkt muss die WCAG erfüllen oder fällt unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
- Wachstum geplant: Das Produkt soll wachsen und braucht ein tragfähiges Design System statt Einzellösungen.
Lohnt sich eine Agentur für jeden? Nicht zwingend. Ein schlichter Auftritt ohne besondere Abläufe lässt sich mit einem Baukasten oder einem einzelnen Designer günstiger umsetzen. Treffen jedoch zwei oder mehr Punkte zu, zahlt sich die Erfahrung einer UX/UI-Agentur meist aus, weil schlechte Usability später teure Umbauten und verlorene Kunden nach sich zieht.
Diese sechs Probleme löst eine UX/UI-Design-Agentur

Eine UX/UI-Design-Agentur hebt vor allem eine niedrige Conversion, eine hohe Absprungrate und viele Supportanfragen. Dazu ersetzt sie Bauchentscheidungen durch Research, vereinheitlicht uneinheitliche Oberflächen und bringt Barrierefreiheit ins Produkt.
Die meisten Probleme digitaler Produkte drehen sich um Verständlichkeit. Nutzer brechen ab, wenn sie sich nicht zurechtfinden, und melden sich beim Support, wenn eine Oberfläche Rätsel aufgibt.
Die folgenden sechs Punkte zeigen, wo eine Agentur im Alltag den größten Unterschied macht.
Welche Arten von UX/UI-Anbietern gibt es?
Grob lassen sich vier Typen unterscheiden: spezialisierte UX/UI-Studios, Produktdesign-Agenturen, Full-Service-Digitalagenturen und Freelancer oder kleine Teams. Sie unterscheiden sich in Tiefe und Breite ihrer Leistung.
Der Markt reicht vom hochspezialisierten Studio bis zur großen Full-Service-Agentur. Die einen konzentrieren sich ganz auf Research und Interface-Design, die anderen liefern Strategie, Design und Entwicklung aus einer Hand.
Die Wahl des Typs entscheidet oft mehr als der Name. Die folgende Gegenüberstellung zeigt den grundlegenden Unterschied zwischen spezialisierter Agentur und breitem oder günstigem Anbieter.
Konzentriert sich ganz auf User Research, Interface-Design und Usability. Passend, wenn die Qualität der Nutzererfahrung im Mittelpunkt steht.
Begleitet digitale Produkte von der Idee bis zur Weiterentwicklung, oft eng mit der Entwicklung verzahnt. Sinnvoll für Apps und Plattformen.
Deckt Strategie, Design, Entwicklung und Marketing ab. Ideal, wenn Sie alles aus einer Hand wollen und UX/UI Teil eines größeren Auftritts ist.
Günstig und flexibel für klar umrissene Aufgaben. Bei großem Umfang fehlt oft die Vertretung und die Breite an Kompetenzen.
- Tiefe Kompetenz in Research, Testing und Interface-Design
- Eigener Prozess mit nachvollziehbaren Methoden
- Höhere Tagessätze, dafür belastbare Ergebnisse
- Verlässliches Team mit Vertretung und Design System
- Alles aus einer Hand oder günstig und flexibel
- UX/UI oft nur ein Baustein unter vielen
- Beim Freelancer Ausfallrisiko ohne Vertretung
- Research und Testing manchmal nur oberflächlich
2026
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UX/UI-Design-Agenturen 2026
Der Leitfaden für Entscheider: Anbieter-Typen vom spezialisierten UX-Studio bis zur Full-Service-Agentur, der Ablauf eines UX/UI-Projekts von Research bis Handoff, Auswahlkriterien von Portfolio bis Barrierefreiheit, Preismodelle mit belegten Spannen und die häufigsten Fehler im Produktdesign.
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Bei der Auswahl zählen vor allem ein aussagekräftiges Portfolio, ein nachvollziehbarer UX-Prozess und die Kompetenz für Design Systems. Dazu kommen Barrierefreiheit, eine saubere Zusammenarbeit mit der Entwicklung und ein faires Preismodell.
Ein digitales Produkt begleitet ein Unternehmen oft über Jahre, deshalb lohnt sich ein prüfender Blick vor der Entscheidung. Eine Agentur mit echten Fallstudien, klarem Prozess und einem Gespür für Zusammenarbeit erspart später viel Ärger.
Die folgenden sechs Kriterien haben sich in der Praxis als die wichtigsten erwiesen. Gewichten Sie sie nach Ihrem Projekt, statt allein auf den Preis zu schauen.
Lassen Sie sich Fallstudien mit echten Ergebnissen zeigen, am besten aus Ihrer Branche. Gute Cases erklären das Problem, den Weg und die Wirkung, nicht nur hübsche Bildschirme.
Fragen Sie, wie die Agentur Research und Usability-Tests einsetzt. Ein klarer Prozess von der Recherche bis zum Test schützt vor Design nach Geschmack.
Prüfen Sie, ob die Agentur wiederverwendbare Komponenten und Regeln aufbaut. Ein Design System zahlt sich aus, sobald ein Produkt wächst oder mehrere Teams beteiligt sind.
Klären Sie, wie die Agentur WCAG und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz berücksichtigt. Wer Barrierefreiheit von Anfang an mitdenkt, erspart teures Nachrüsten.
Ein sauberer Handoff entscheidet, ob das Design auch so umgesetzt wird. Fragen Sie nach Spezifikationen, Komponenten und der Begleitung während der Umsetzung.
Vergleichen Sie Projektpreis, Tagessatz und Retainer und achten Sie auf faire Verträge. Der niedrigste Preis ist selten der günstigste, wenn Research und Tests fehlen.
Welche UX/UI-Design-Agentur passt zu Ihrem Projekt?
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Wie ein UX/UI-Projekt abläuft

Ein UX/UI-Projekt läuft meist in sechs Phasen: Discovery und Research, Konzept und Informationsarchitektur, UI-Design und Prototyp, Usability-Test, Design System und Handoff sowie laufende Begleitung. Ein typisches Projekt entsteht so in sechs bis zwölf Wochen.
Der häufigste Fehler ist der Start mit dem Zeichnen schöner Bildschirme, bevor klar ist, was Nutzer brauchen. Eine geordnete Reihenfolge kostet am Anfang etwas Disziplin, spart aber später teure Korrekturen.
Die folgende Timeline zeigt die sechs Phasen mit realistischen Zeitspannen für ein mittleres Projekt.
Discovery und Research
Ziele, Nutzer und Markt werden erforscht. Interviews, Daten und Wettbewerbsanalyse schaffen die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Konzept und Informationsarchitektur
Aus den Erkenntnissen entstehen Struktur, Abläufe und erste Wireframes. Hier entscheidet sich, wie logisch sich das Produkt später anfühlt.
UI-Design und Prototyp
Die sichtbare Oberfläche entsteht samt Farben, Typografie und Komponenten, oft als klickbarer Prototyp zur frühen Abstimmung.
Usability-Test
Echte Nutzer prüfen den Prototyp an typischen Aufgaben. Die Erkenntnisse fließen direkt in Verbesserungen zurück.
Design System und Handoff
Wiederverwendbare Komponenten werden dokumentiert und samt Spezifikationen an die Entwicklung übergeben.
Begleitung und Iteration
Nach dem Launch verfeinern Tests und Daten das Produkt weiter. Gutes Design ist nie fertig, sondern wächst mit den Nutzern.
Die häufigsten Fehler im UX/UI-Projekt
Die typischen Fehler sind Design ohne Research, fehlende Usability-Tests, Optik über Funktion, ein fehlendes Design System, die zu späte Einbindung der Entwicklung und vergessene Barrierefreiheit. Jeder dieser Fehler lässt sich mit einer einfachen Vorkehrung vermeiden.
Die meisten Probleme entstehen nicht im Entwurf selbst, sondern durch übersprungene Schritte. Wer die folgenden sechs Fallen kennt, umgeht sie mit wenig Aufwand.
Zu jedem Fehler steht die konkrete Gegenmaßnahme, mit der Sie ihn von vornherein ausschließen.
Wer ohne Nutzerforschung gestaltet, baut an den echten Bedürfnissen vorbei. Das Ergebnis sieht gut aus, löst aber das falsche Problem.
Ohne Test bleiben Schwachstellen bis nach dem Launch verborgen. Die Korrektur wird dann deutlich teurer.
Ein beeindruckendes Design nützt wenig, wenn niemand den Weg zum Ziel findet. Schönheit ersetzt keine Verständlichkeit.
Ohne gemeinsame Bausteine driften Oberflächen auseinander, sobald ein Produkt wächst. Jede neue Funktion erfindet das Rad neu.
Wird die Entwicklung erst am Ende gefragt, scheitern schöne Entwürfe an der Umsetzbarkeit. Nacharbeit und Reibung sind die Folge.
Wird Accessibility erst nachträglich bedacht, wird das Nachrüsten teuer und lückenhaft. Nutzer werden ausgeschlossen.
Was kostet eine UX/UI-Design-Agentur wirklich?

Die Kosten reichen von rund 5.000 Euro für einen Design-Sprint über 15.000 bis 60.000 Euro für ein Produktdesign bis zu 40.000 Euro und mehr für ein Design System. Tagessätze liegen meist zwischen 800 und 1.600 Euro, dazu kommen Research und Pflege.
Der Preis hängt stark von Umfang, Research-Tiefe und der Frage ab, ob ein komplettes Design System entsteht. Ein fokussierter Sprint ist überschaubar, die Gestaltung einer ganzen Plattform liegt deutlich höher. Viele Agenturen arbeiten mit Projektpreisen für klar umrissene Aufgaben oder rechnen nach Aufwand ab.
Die folgende Übersicht zeigt die üblichen Preisstufen mit belegten Spannen. Alle Werte sind Richtwerte und schwanken je nach Anbieter und Anspruch, ein konkretes Angebot bleibt Pflicht.
Ein kompaktes, meist einwöchiges Format für Konzept, Design und einen getesteten Prototyp. Der übliche Einstieg für ein klar umrissenes Vorhaben.
Die Gestaltung einer App oder Plattform samt Research, Interface-Design und Usability-Tests. Der Aufwand richtet sich nach Umfang und Bildschirmzahl.
Aufbau wiederverwendbarer Komponenten und Regeln für mehrere Produkte und Teams. Nach oben offen, zahlt sich bei Wachstum aus.
Abrechnung nach Aufwand für laufende Begleitung und Weiterentwicklung. Retainer-Modelle binden ein festes monatliches Kontingent.
Der Angebotspreis ist nur ein Teil der Rechnung. User-Research, zusätzliche Testrunden, die Pflege des Design Systems sowie spätere Iterationen nach dem Launch erhöhen die tatsächlichen Gesamtkosten über die Zeit. Rechnen Sie diese Posten von Anfang an ein.
1 Wofür steht die Abkürzung UX? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was prüft ein Usability-Test? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was ist ein Wireframe? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was beschreibt ein Design System? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Warum ist Barrierefreiheit im UX/UI-Design wichtig? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: UX/UI-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um User Experience, Interface-Design und die Zusammenarbeit mit einer Agentur, kompakt erklärt.
- UX (User Experience)
Die gesamte Erfahrung eines Menschen mit einem Produkt, von der Struktur über die Abläufe bis zum Gefühl bei der Bedienung.
- UI (User Interface)
Die sichtbare Bedienoberfläche eines digitalen Produkts mit Farben, Schriften, Buttons und Layout.
- User Research
Die Erforschung von Bedürfnissen und Verhalten der Nutzer, etwa durch Interviews, Umfragen und Beobachtung, als Grundlage für Designentscheidungen.
- Usability
Die Gebrauchstauglichkeit eines Produkts, also wie leicht und fehlerfrei sich eine Aufgabe damit erledigen lässt.
- Wireframe
Ein schlichter Strukturentwurf einer Oberfläche, der Aufbau und Anordnung zeigt, bevor das finale Design entsteht.
- Prototyp
Ein klickbares Modell eines Produkts, mit dem sich Abläufe früh testen lassen, ohne dass schon programmiert wird.
- Design System
Eine zentrale Sammlung wiederverwendbarer Komponenten, Regeln und Muster, die alle Oberflächen eines Produkts einheitlich hält.
- Informationsarchitektur
Die Gliederung und Benennung von Inhalten, damit Nutzer sich zurechtfinden und gesuchte Funktionen schnell finden.
- Interaction Design
Die Gestaltung der Art und Weise, wie Nutzer mit einem Produkt interagieren, etwa durch Zustände, Reaktionen und Übergänge.
- Usability-Test
Eine Methode, bei der echte Nutzer typische Aufgaben lösen, um Schwachstellen in der Bedienung aufzudecken.
- A/B-Test
Ein Vergleich zweier Varianten einer Oberfläche mit echten Nutzern, um die wirksamere Gestaltung datenbasiert zu ermitteln.
- Conversion
Die gewünschte Handlung eines Nutzers wie Kauf, Anmeldung oder Kontaktanfrage. Gutes UX/UI-Design hebt die Conversion-Rate.
- Accessibility
Die barrierefreie Gestaltung, damit auch Menschen mit Einschränkungen ein Produkt nutzen können. Maßstab sind die WCAG-Richtlinien.
- WCAG
Die Web Content Accessibility Guidelines, der internationale Standard für barrierefreie digitale Angebote.
- Design Sprint
Ein kompaktes, meist einwöchiges Format, in dem ein Team eine Idee konzipiert, gestaltet und als Prototyp mit Nutzern testet.
- Handoff
Die Übergabe der fertigen Designs samt Spezifikationen an die Entwicklung, damit die Umsetzung genau dem Entwurf folgt.
- Design Thinking
Ein nutzerzentrierter Ansatz zur Lösung von Problemen, der in Phasen von Verstehen über Ideen bis zum Testen vorgeht.
Häufige Fragen
Was macht eine UX/UI-Design-Agentur?
Eine UX/UI-Design-Agentur gestaltet digitale Produkte wie Websites, Apps und Software so, dass sie nutzerfreundlich und verständlich sind. Dazu erforscht sie die Bedürfnisse der Nutzer, entwickelt Konzepte und Prototypen, entwirft die sichtbare Oberfläche und prüft sie in Usability-Tests. UX steht für die gesamte Nutzererfahrung, UI für die konkrete grafische Gestaltung der Bedienoberfläche.
Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?
UX beschreibt die gesamte Erfahrung eines Nutzers mit einem Produkt, UI nur die sichtbare Gestaltung der Oberfläche. User Experience umfasst Struktur, Abläufe und das Gefühl bei der Bedienung, also ob ein Weg logisch und angenehm ist. User Interface meint Farben, Schriften, Buttons und Layout. Gutes Design braucht beides, weil eine schöne Oberfläche ohne durchdachten Ablauf trotzdem scheitert.
Was kostet die Zusammenarbeit mit einer UX/UI-Design-Agentur?
Kleinere UX/UI-Projekte beginnen im DACH-Raum meist im mittleren vierstelligen Bereich, umfangreiche Produktdesigns erreichen fünfstellige Summen. Tagessätze liegen häufig zwischen 800 und 1.600 Euro, ein kompakter Design-Sprint kostet oft einige tausend Euro. Der Preis hängt von Umfang, Research-Tiefe und der Frage ab, ob ein komplettes Design System entsteht. Ein konkretes Angebot bleibt immer nötig.
Wie lange dauert ein UX/UI-Projekt?
Ein typisches UX/UI-Projekt dauert je nach Umfang zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten. Ein fokussierter Design-Sprint ist in ein bis zwei Wochen möglich, die Neugestaltung einer kompletten App oder Plattform samt Research und Testing zieht sich oft über zwei bis vier Monate. Laufende Produktbegleitung verteilt die Arbeit über einen längeren Zeitraum.
Brauche ich eine UX/UI-Agentur oder reicht ein Baukasten?
Ein Baukasten reicht für einfache Auftritte ohne besondere Abläufe, eine Agentur lohnt sich bei eigenständigen Produkten und messbaren Zielen. Sobald Nutzer komplexe Aufgaben erledigen, Conversion und Usability über den Erfolg entscheiden oder ein einheitliches Design System über viele Bildschirme nötig ist, zahlt sich professionelles UX/UI-Design aus. Für eine schlichte Visitenkarten-Website genügt oft ein Baukasten.
Was ist ein Design System und warum ist es wichtig?
Ein Design System ist eine zentrale Sammlung wiederverwendbarer Bausteine, Regeln und Muster für die Gestaltung eines Produkts. Dazu gehören Farben, Schriften, Abstände und fertige Komponenten wie Buttons oder Formulare. Es sorgt dafür, dass alle Oberflächen einheitlich aussehen und neue Funktionen schneller entstehen. Gerade bei größeren Produkten und mehreren Teams spart es viel Zeit und verhindert Wildwuchs.
Wie läuft ein UX/UI-Designprozess ab?
Ein UX/UI-Designprozess läuft meist über Research, Konzept, Entwurf, Test und Übergabe an die Entwicklung. Am Anfang stehen Nutzer- und Marktrecherche, daraus entstehen Informationsarchitektur und Wireframes. Danach folgen das visuelle Interface-Design und ein klickbarer Prototyp, der in Usability-Tests geprüft wird. Zum Schluss übergibt die Agentur die finalen Designs samt Spezifikationen an die Entwicklung und begleitet die Umsetzung.
Was ist Usability-Testing?
Usability-Testing prüft mit echten Nutzern, ob sich ein Produkt verständlich und ohne Hürden bedienen lässt. Testpersonen lösen dabei typische Aufgaben, während die Agentur beobachtet, wo sie zögern, sich verklicken oder aufgeben. Die Erkenntnisse fließen direkt in Verbesserungen zurück. Schon wenige Tests decken die meisten schwerwiegenden Probleme auf und sind deutlich günstiger als ein Fehlstart nach dem Launch.
Worauf sollte ich bei der Auswahl einer UX/UI-Agentur achten?
Entscheidend sind ein aussagekräftiges Portfolio, ein nachvollziehbarer UX-Prozess und die Zusammenarbeit mit der Entwicklung. Lassen Sie sich Fallstudien mit messbaren Ergebnissen zeigen und fragen Sie, wie die Agentur Research und Usability-Tests einsetzt. Wichtig sind außerdem Erfahrung in Ihrer Branche, der Umgang mit Barrierefreiheit und ein sauberer Handoff an die Entwickler. Chemie und klare Kommunikation entscheiden oft über den Projekterfolg.
Was bedeutet Barrierefreiheit im UX/UI-Design?
Barrierefreiheit bedeutet, digitale Produkte so zu gestalten, dass auch Menschen mit Einschränkungen sie nutzen können. Dazu zählen ausreichende Kontraste, Bedienbarkeit per Tastatur, sinnvolle Beschriftungen für Screenreader und verständliche Sprache. Maßstab sind die internationalen WCAG-Richtlinien. Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele Unternehmen, ihre digitalen Angebote barrierefrei anzubieten, was UX/UI-Design von Anfang an berücksichtigen sollte.
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