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In der Montagsrunde fällt der Satz zwischen Budget und Urlaubsplanung: Die Gen Z wolle ja nicht mehr richtig arbeiten. Widerspruch kommt keiner. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stieg die Erwerbsquote der 20- bis 24-jährigen Deutschen zwischen 2015 und 2025 um 7,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent.

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Seit genau hundert Jahren bekommt jede Altersgruppe ein Etikett, von der verlorenen Generation der Zwanzigerjahre bis zur Generation Beta, die seit Januar 2025 zur Welt kommt. Hier lesen Sie, woher die Namen stammen, was man den Jahrgängen nachsagt und welche Unterschiede die Statistik tatsächlich belegt: bei Geburtenzahl, Bildung, Arbeitsmarkt und Rente.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Namen der Generationen stammen aus Romanen, Magazinen und der Marktforschung. Ihre Grenzen schwanken: Beim Pew Research Center beginnt die Generation Z 1997, beim Marktforscher McCrindle 1995.
  • Die US-Akademien der Wissenschaften halten Generationen für die Personalführung für untauglich. Eine Auswertung von über 500.000 Datensätzen des SOEP fand zwischen deutschen Nachkriegsjahrgängen keine nennenswerten Unterschiede bei Lebenszielen und Sorgen.
  • Echte Unterschiede liegen in den Startbedingungen: 1964 kamen 1.357.304 Kinder zur Welt, 2025 noch 654.241. 1960 lag die Arbeitslosenquote in Westdeutschland bei 1,3 Prozent, 2005 in Deutschland bei 13,0 Prozent.
  • Für den Generationenvertrag zählen die Jahrgangsgrößen: 1960 kamen rechnerisch 3,79 Beitragszahler auf einen Rentner, 2025 noch 2,10 und 2040 voraussichtlich 1,74.
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Wie gut kennen Sie die Generationen?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 In welchem Jahr erschien Hemingways Roman mit dem Motto über die verlorene Generation? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Hemingway stellte „The Sun Also Rises“ 1926 den Satz von Gertrude Stein voran. Auf Deutsch erschien der Roman 1928 als „Fiesta“. Mehr dazu im Kapitel über die Herkunft der Namen.
2 Wie viele Kinder kamen 1964 in Deutschland zur Welt, im stärksten Jahrgang der Babyboomer? Aufklappen ↓
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Richtig: B. 1964 wurden 1.357.304 Kinder geboren, 2025 nur noch 654.241. Zwischen 1955 und 1969 kamen jedes Jahr mehr als eine Million Kinder zur Welt.
3 Wie hoch war die Erwerbsquote der 20- bis 24-jährigen Deutschen im Jahr 2025 laut IAB? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Die Quote stieg seit 2015 um 7,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Der Vorwurf der Arbeitsscheu hält den Daten nicht stand, wie das Kapitel über die Generation Z zeigt.
4 Ab welchem Geburtsjahr zählt das Pew Research Center Menschen zur Generation Z? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Pew zählt alle ab 1997 Geborenen zur Generation Z. McCrindle setzt die Grenze bei 1995, eine Zeitleiste von NPR bei 2001.
5 Wie viele Beitragszahler kamen 2025 rechnerisch auf einen Rentner? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. 2025 kamen laut Deutscher Rentenversicherung rechnerisch 2,10 Beitragszahler auf einen Rentner. 1960 lag der Wert bei 3,79, für 2040 rechnet die Rentenversicherung mit 1,74.

Warum klagt jede Generation über die nächste?

Prägegerät mit orangenen Bändern „GEN Z“ und „BOOMER“ auf weißem Grund
Menschen beurteilen die Jugend durch die Brille ihrer eigenen, verklärten Erinnerungen und kritisieren sie besonders dort, wo sie selbst Stärken haben

Weil der Blick zurück verzerrt. Menschen halten die Jugend vor allem in den Eigenschaften für schwächer, in denen sie selbst stark sind, und messen die Jungen an einer geschönten Erinnerung an die eigene Jugend.

Die Klage über die Jugend ist mindestens so alt wie die griechische Dichtung. Dass das berühmte Sokrates-Zitat über die Jugend, die den Luxus liebt, aus einer Doktorarbeit von 1907 stammt, steht im Dr.-Web-Faktencheck zur Rede vom besseren Früher.

Die Psychologen John Protzko und Jonathan Schooler haben 2019 in der Fachzeitschrift Science Advances fünf präregistrierte Studien, deren Fragen und Auswertung vorab feststanden, mit zusammen 3.458 Erwachsenen aus den USA veröffentlicht. Die Befragten hielten die Kinder von heute für schlechter als die Kinder früherer Zeiten, und zwar gezielt in den Eigenschaften, in denen sie selbst glänzen.

Autoritär eingestellte Teilnehmer fanden, die Jugend respektiere Ältere weniger. Intelligente hielten sie für weniger intelligent, eifrige Leser glaubten, Kinder läsen nicht mehr gern.

Menschen, die in einer Sache gut sind, bemerken nach dem Befund der Autoren die Schwächen anderer genau dort. Zugleich überträgt das Gedächtnis die eigenen heutigen Fähigkeiten auf die eigene Jugend. Neben dieser geschönten Erinnerung wirkt jede neue Generation schwächer, auch wenn sich in der Sache nichts verschlechtert hat.

Im 20. Jahrhundert bekam die alte Klage einen neuen Rahmen: Statt über „die Jugend“ schimpft man seitdem über Jahrgänge mit Namen.

Auf den Punkt

Die Klage über die Jugend misst die Jungen an den Stärken der Klagenden und an einer geschönten Erinnerung. In fünf Studien mit 3.458 Befragten fiel das Urteil gerade in den Eigenschaften am härtesten aus, in denen die Befragten selbst gut waren.

Wer hat die Generationen erfunden?

Ein Holzstempel, ein offenes Stempelkissen und ein Papier mit dem Wort „Generation“
1926 ein Romanmotto, 1951 ein Magazin, 2025 ein Marktforscher: Die Namen der Generationen stammen selten aus der Wissenschaft.

Schriftsteller, Journalisten und Marktforscher. Wissenschaftlich gefasst hat den Begriff der Soziologe Karl Mannheim 1928, die heutigen Namen stammen aus einem Romanmotto von 1926, Zeitschriften der Fünfzigerjahre, Büchern von 1991 und von einem australischen Marktforscher.

Ernest Hemingway stellte seinem Roman „The Sun Also Rises“ 1926 einen Satz der Schriftstellerin Gertrude Stein als Motto voran: „Ihr seid alle eine verlorene Generation.“ Auf Deutsch erschien das Buch 1928 unter dem Titel „Fiesta“. Die verlorene Generation der Jahrgänge 1883 bis 1900 ist damit das älteste der heute gängigen Etiketten, und der Name stammt aus der Literatur, nicht aus einer Statistik. Fast alle Nachfolger teilen diese Herkunft.

Mannheim und die gemeinsame Lage

In seinem Aufsatz „Das Problem der Generationen“ in den Kölner Vierteljahrsheften für Soziologie unterschied der Heidelberger Soziologe Karl Mannheim 1928 drei Stufen. Die Generationslagerung teilen alle, die in benachbarten Jahren geboren sind, ob sie davon wissen oder nicht.

Einen Generationszusammenhang bilden diese Menschen erst, wenn sie am gemeinsamen Schicksal ihrer Zeit teilnehmen. Innerhalb davon entstehen Generationseinheiten, die auf dieselben Ereignisse ganz verschieden reagieren können.

Das Geburtsjahr allein macht nach Mannheim also noch keine Generation. Genau diese Unterscheidung fehlt den meisten heutigen Etiketten.

Von Time bis McCrindle

Das US-Magazin Time schrieb im November 1951 über die junge Generation, ihre auffälligste Eigenschaft sei ihr Schweigen, und hielt fest: „Man hat sie die ‚stille Generation‘ genannt.“ Erfunden hat Time den Namen also nicht, wohl aber bekannt gemacht. In Deutschland nannte der Soziologe Helmut Schelsky die Nachkriegsjugend 1957 „Die skeptische Generation“.

Der Fotograf Robert Capa nutzte das Wort Generation X schon Anfang der Fünfzigerjahre für ein Fotoprojekt über junge Erwachsene, 1964 erschien in London ein Interviewbuch gleichen Titels.

Durchgesetzt hat sich der Name erst mit Douglas Couplands Roman „Generation X“ von 1991. Das X stand laut dem öffentlichen US-Sender NPR für den Wunsch dieser Jahrgänge, sich nicht festlegen zu lassen. Im selben Jahr schrieben die Autoren William Strauss und Neil Howe in ihrem Buch „Generations“ von der „Millennial Generation“.

Neil Howe begründete den Namen später gegenüber NPR mit dem Schulabschluss: Diese Kinder würden als erste im Jahr 2000 die Highschool beenden. Das Fachblatt Advertising Age machte 1993 den Konkurrenznamen Generation Y bekannt und gab den Namen laut NPR 2012 wieder auf.

Den jüngsten Namen hat der australische Marktforscher Mark McCrindle vergeben. In der Hurrikansaison 2005 reichten die vorbereiteten Namen auf der Jahresliste nicht aus, erstmals bekamen Stürme griechische Buchstaben als Namen. McCrindle knüpfte daran an und nannte die ab 2010 Geborenen Generation Alpha, folgerichtig heißen die ab 2025 Geborenen bei ihm Generation Beta.

Auch Deutschland hat eigene Etiketten hervorgebracht, meist aus dem Feuilleton. Florian Illies schrieb 2000 über die „Generation Golf“, der Zeit-Autor Matthias Stolz am 31. März 2005 über die „Generation Praktikum“, Oliver Jeges 2012 in der Welt über die „Generation Maybe“.

Jedes Institut zieht die Grenzen anders

Amtlich abgegrenzt ist keine dieser Generationen. Selbst das Pew Research Center, dessen Jahreszahlen weltweit zitiert werden, schrieb 2019, die Grenzen zwischen Generationen seien „keine exakte Wissenschaft“.

GenerationPew Research CenterMcCrindleNPR (2014)
Stille Generation1928–1945keine Angabe1925–1942
Babyboomer1946–1964keine Angabe1943–1964
Generation X1965–1980keine Angabe1965–1979
Millennials1981–19961980–19941980–2000
Generation Zab 19971995–20092001–2013
Generation Alphakeine Angabe2010–2024keine Angabe
Drei Quellen, drei Abgrenzungen. Für Deutschland nennt das Statistische Bundesamt für den Babyboom die Jahrgänge 1955 bis 1969 mit jeweils mehr als einer Million Geburten. Quellen: Pew Research Center 2015 und 2019, McCrindle, NPR.

Ein Mensch des Jahrgangs 1995 gehört bei Pew zu den Millennials, bei McCrindle zur Generation Z. Ein Kind des Jahrgangs 1950 zählt nach der US-Definition zu den Babyboomern, nach den deutschen Geburtenzahlen nicht: Der Babyboom setzte hier erst Mitte der Fünfzigerjahre ein.

Auf den Punkt

Mannheim verlangte für eine Generation ein gemeinsames Schicksal, nicht nur ein gemeinsames Geburtsjahr. Die heutigen Namen stammen aus Romanen, Magazinen und der Marktforschung, und ihre Grenzen weichen je nach Quelle um bis zu sechs Jahre voneinander ab.

Wer war wer von der verlorenen Generation bis zu den 68ern?

Ein alter, brauner Lederkoffer mit Riemen und einem orangefarbenen Anhänger (1945) vor weißem Grund
Rund 2,5 Millionen Kinder wurden bis Kriegsende aufs Land verschickt.

Die frühen Generationen prägten Kriege und Krisen, ihre Namen bekamen sie oft erst im Rückblick. Die Jahrgänge 1901 bis 1927 erlebten Inflation, Massenarbeitslosigkeit und den Zweiten Weltkrieg, die Jahrgänge 1928 bis 1945 wuchsen als Kriegskinder auf.

Die verlorene Generation, 1883 bis 1900

Die Autoren Strauss und Howe rechnen der verlorenen Generation die Jahrgänge 1883 bis 1900 zu, also Menschen, die bei Kriegsende 1918 zwischen 18 und 35 Jahre alt waren. Von dieser Generation lebt niemand mehr.

Die Kriegsgeneration, 1901 bis 1927

In den USA heißen diese Jahrgänge seit Tom Brokaws Buch von 1998 die „Greatest Generation“, nach Brokaw die großartigste Generation, die eine Gesellschaft je hervorgebracht habe. Die deutschen Jahrgänge derselben Zeit erlebten als Kinder die Hyperinflation: Laut dem Deutschen Historischen Museum kostete ein Kilo Brot im November 1923 mehr als 200 Milliarden Mark.

Am 15. Februar 1932 zählte das Reichsarbeitsministerium 6,127 Millionen Arbeitslose. Ab 1935 galt für junge Männer der Arbeitsdienst und seit dem 16. März 1935 wieder die Wehrpflicht, als erster Jahrgang wurde 1914 eingezogen. Die Oberschüler der Jahrgänge 1926 bis 1928 holte die Luftwaffe ab Anfang 1943 nacheinander als Flakhelfer an die Geschütze.

Bei Kriegsende waren mehr als 11 Millionen deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft, die letzten kehrten im Januar 1956 zurück.

Nach einer Dr.-Web-Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamts kamen 1950 im Jahrgang 1920 auf 1.000 Männer 1.452 Frauen. Ende 2024 lebten noch 77.883 Menschen der Jahrgänge bis 1927 in Deutschland. Was diese Jahrgänge dem Land hinterlassen haben, beschreibt der Beitrag über die Kriegsgeneration der Jahrgänge 1901 bis 1927.

GenerationJahrgängeName geprägt oder bekannt gemachtPrägende ErfahrungHeute in Deutschland
Verlorene Generation1883–1900Gertrude Stein im Romanmotto Hemingways, 1926Erster Weltkriegniemand mehr
Kriegsgeneration1901–1927Tom Brokaw (USA), 1998Inflation 1923, Weltwirtschaftskrise, Zweiter Weltkrieg77.883 (Ende 2024)
Stille Generation, Kriegskinder1928–1945Time 1951, Helmut Schelsky 1957Bombenkrieg, Kinderlandverschickung, Wiederaufbau5,85 Millionen (Ende 2025)
68er1938–1948Abgrenzung von Heinz Bude, 1995Proteste 1967 und 1968überschneiden sich mit Kriegskindern und Boomern
Die frühen Generationen im Überblick. Lebende Menschen nach Daten des Statistischen Bundesamts und von Eurostat, Summen von Dr. Web. Quellen: Hemingway, Brokaw, Time, Schelsky, Bude.

Die stille Generation und die Kriegskinder, 1928 bis 1945

Pew rechnet die Jahrgänge 1928 bis 1945 zur stillen Generation. Schelsky beschrieb 1957 vor allem die in den Zwanzigerjahren Geborenen als skeptisch.

Laut der Historikerin Christina von Hodenberg betonte Schelsky den Rückzug ins Unpolitische, die Bereitschaft zur Anpassung und die Suche nach Sicherheit. Die Jüngeren dieser Jahrgänge erlebten den Krieg als Kinder: Rund 2,5 Millionen Jungen und Mädchen wurden laut Deutschem Historischem Museum bis Kriegsende aufs Land verschickt, die 10- bis 14-Jährigen meist klassenweise in eines von etwa 9.000 Lagern.

Anfang 1952 bezogen im Bundesgebiet 1.337.881 Halbwaisen Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Eine Studie der Universität Leipzig fand bei bis zu 4 Prozent der über 60-Jährigen eine Posttraumatische Belastungsstörung, schwächer ausgeprägte Symptome bei bis zu 12,2 Prozent. Ende 2025 lebten noch 5,85 Millionen Menschen der Jahrgänge 1928 bis 1945 in Deutschland. Ob diese Jahrgänge so schweigsam waren wie ihr Ruf, prüft der Beitrag über die Kriegskinder und die stille Generation.

Die 68er, 1938 bis 1948

Der Soziologe Heinz Bude hat die 68er 1995 auf die Jahrgänge 1938 bis 1948 eingegrenzt, die 1968 zwischen 20 und 30 Jahre alt waren. Die bekanntesten Rebellen der Bundesrepublik gehören nach US-Zählung also großteils zur stillen Generation, nach deutscher Zählung zu den späten Kriegskindern.

Das Etikett „still“ und das Etikett „Revolte“ kleben damit teils auf denselben Jahrgängen.

Am 2. Juni 1967 erschoss ein Polizist bei Protesten gegen den Besuch des Schahs in West-Berlin den Studenten Benno Ohnesorg. Die Studenten selbst waren eine überschaubare Gruppe: Im Wintersemester 1968/69 waren an den wissenschaftlichen Hochschulen der Bundesrepublik rund 300.000 eingeschrieben. Im Wintersemester 2024/25 studierten an allen deutschen Hochschulen 2,86 Millionen Menschen.

Die Revolte einer Minderheit gab so einer ganzen Altersgruppe den Namen.

Auf den Punkt

Die frühen Etiketten beschreiben Schicksale: Inflation, Krieg, Gefangenschaft, Flucht. Dieselben Jahrgänge 1938 bis 1945 gelten in den USA als still und in Deutschland als Kern der 68er, weil jedes Land andere Ereignisse zum Maßstab nimmt.

Wer ist wer von den Babyboomern bis zur Generation Beta?

Sieben Eier in Eierbechern in absteigender Größe, das größte mit orangefarbener Fahne „1964“
1964 kamen in Deutschland 1.357.304 Kinder zur Welt, 2025 noch 654.241.

Die Babyboomer sind die größte Gruppe, die Generation Beta wird die kleinste der Nachkriegszeit. Dazwischen liegen Generation X, Millennials, Generation Z und Generation Alpha, deren Grenzen jedes Institut etwas anders zieht.

Babyboomer

In den USA gelten die Jahrgänge 1946 bis 1964 als Babyboomer. In Deutschland setzte der Boom später ein: Laut Statistischem Bundesamt kamen zwischen 1955 und 1969 jedes Jahr mehr als eine Million Kinder zur Welt, Höhepunkt war 1964 mit 1.357.304 Geburten. Westdeutsche Frauen bekamen damals im Schnitt 2,54 Kinder.

Ende 2025 lebten 18,19 Millionen Menschen der Jahrgänge 1955 bis 1969 in Deutschland, so viele wie in keiner anderen Gruppe.

Heute steht die Generation für das Schlagwort „OK Boomer“, mit dem die neuseeländische Abgeordnete Chlöe Swarbrick am 5. November 2019 einen Zwischenrufer im Parlament abfertigte. Was der Abschied der Boomer aus dem Arbeitsleben für Rente und Fachkräfte bedeutet, steht im Beitrag über die Babyboomer und die Lücke am Arbeitsmarkt.

Das Klischee vom technikfernen Boomer hält der Statistik nicht stand. 2025 hatten laut Statistischem Bundesamt nur noch rund 10 Prozent der 65- bis 74-Jährigen das Internet nie genutzt, ein Viertel war in sozialen Medien aktiv. Den Berufseinstieg erschwerte den Jüngeren unter den Boomern etwas anderes: 1985 lag die Arbeitslosenquote in Westdeutschland bei 9,3 Prozent, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen.

Generation X

1972 kamen in Deutschland noch 901.657 Kinder zur Welt. Seit diesem Jahr sterben hier jedes Jahr mehr Menschen, als geboren werden.

Pew rechnet der Generation X die Jahrgänge 1965 bis 1980 zu. Ohne Überschneidung mit den deutschen Boomern lebten Ende 2025 rund 11,28 Millionen Menschen der Jahrgänge 1970 bis 1980 in Deutschland, fast sieben Millionen weniger als bei den Boomern. Die Lücke geht nur zum Teil darauf zurück, dass diese Spanne vier Jahrgänge kürzer ist. In der deutschen Debatte hieß ein Teil der Jahrgänge nach Illies „Generation Golf“, Illies selbst ist Jahrgang 1971.

Millennials

Pew zählt die Jahrgänge 1981 bis 1996 zu den Millennials, McCrindle die Jahrgänge 1980 bis 1994. Ende 2025 lebten 17,27 Millionen Menschen der Pew-Jahrgänge in Deutschland, deutlich mehr als die 13,34 Millionen, die damals hier geboren wurden. Die Differenz geht auf Zuwanderung zurück.

Den Ruf der verwöhnten Generation erwarben die Millennials in Zeiten, die wenig nach Verwöhnung aussahen.

Viele suchten ihre erste Stelle um das Jahr 2005, als die Arbeitslosenquote in Deutschland mit 13,0 Prozent ihren Höchststand erreichte, und die Zeit erfand für sie die „Generation Praktikum“. Wie die Jahrgänge 1981 bis 1996 heute dastehen, zwischen Mietwohnung und erwarteter Erbschaft, zeigt der Beitrag über die Millennials und ihr Erbe.

Wie groß die Generationen heute sind
Menschen in Deutschland am 31. Dezember 2025 nach Geburtsjahrgang, oben die Geburten im stärksten und im jüngsten Jahrgang.
1.357.304
Geburten 1964, der stärkste Jahrgang der Babyboomer
654.241
Geburten 2025, der erste Jahrgang der Generation Beta
2,54
Kinder je Frau in Westdeutschland 1964
1,32
Kinder je Frau in Deutschland 2025
Bis Jahrgang 1945
5,90 Mio.
Kriegsgeneration und Kriegskinder
Babyboomer, 1955–1969
18,19 Mio.
15 Jahrgänge, Gipfel 1964
Generation X, 1970–1980
11,28 Mio.
ohne Überschneidung mit den Boomern
Millennials, 1981–1996
17,27 Mio.
damals hier geboren: 13,34 Mio.
Generation Z, 1997–2012
13,86 Mio.
damals hier geboren: 11,41 Mio.
Generation Alpha, 2010–2024
11,65 Mio.
überschneidet sich mit der Generation Z
Generation Beta, 2025
0,65 Mio.
erster Jahrgang

Summen von Dr. Web aus den Bevölkerungsdaten nach Altersjahren. Die Jahrgänge 1946 bis 1954 gehören nach deutscher Abgrenzung keiner der gezeigten Gruppen an. Mehr Lebende als Geborene erklärt die Zuwanderung.

Generation Z

Pew rechnet alle ab 1997 Geborenen zur Generation Z, ohne festes Endjahr. Das Wort taucht laut dem Wörterbuch Merriam-Webster schon 1993 auf, Pew übernahm den Namen 2019. Ende 2025 lebten 13,86 Millionen Menschen der Jahrgänge 1997 bis 2012 in Deutschland. Laut der JIM-Studie 2025 besitzen 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone.

Der Vorwurf der Arbeitsscheu hält den Daten nicht stand.

Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stieg die Erwerbsquote der 20- bis 24-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit zwischen 2015 und 2025 um 7,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Für 82 Prozent der Jugendlichen sind Fleiß und Ehrgeiz laut der 19. Shell Jugendstudie wichtig. Warum die Generation Z trotzdem als arbeitsscheu gilt, untersucht der Beitrag über die Generation Z am Arbeitsmarkt.

Generation Alpha und Generation Beta

Bei McCrindle umfasst jede Generation genau 15 Jahre: Alpha die Jahrgänge 2010 bis 2024, Beta die Jahrgänge 2025 bis 2039. Von den Alphas lebten Ende 2025 rund 11,65 Millionen in Deutschland. Laut der KIM-Studie 2024 besitzen 46 Prozent der 6- bis 13-Jährigen ein eigenes Smartphone, bei den 12- und 13-Jährigen 79 Prozent.

Die Generation Beta beginnt mit einem Tiefstand: 2025 kamen in Deutschland 654.241 Kinder zur Welt, so wenige wie in keinem Jahr der Nachkriegszeit.

Die Geburtenziffer sank auf 1,32 Kinder je Frau. Ein Mädchen des Jahrgangs 2026 kann laut Statistischem Bundesamt je nach Annahme mit 85,4 bis 92,5 Lebensjahren rechnen. Welche Schulden, Renten und Schulplätze der Staat diesen Kindern mitgibt, steht im Beitrag über die Generation Beta.

Auf den Punkt

Zwischen dem Geburtenjahrgang 1964 und dem Jahrgang 2025 hat sich die Zahl der Neugeborenen in Deutschland mehr als halbiert. Die Klischees über Boomer und Gen Z widerlegt die Statistik: Rund 90 Prozent der 65- bis 74-Jährigen haben das Internet schon genutzt, und die Erwerbsquote der jungen Deutschen ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht.

Was ist an den Zuschreibungen dran?

Glaskugel auf orangefarbenem Kissen mit Schild „Gen Z“ auf weißem Hintergrund
Die US-Akademien der Wissenschaften halten Generationen für die Personalführung für untauglich.

Wenig. Die US-Akademien der Wissenschaften fanden 2020 keine Grundlage, Beschäftigte nach Generationen einzuteilen, und eine Auswertung von über 500.000 Datensätzen des Sozio-oekonomischen Panels fand zwischen deutschen Nachkriegsgenerationen keine nennenswerten Unterschiede.

Die National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine haben 2020 untersucht, ob sich Generationen als Raster für die Personalführung eignen. Die Einteilung habe zwar ihren Reiz, sei wissenschaftlich aber kaum belegt und tauge nicht für die Personalführung. „Weder die Generation noch das Alter sagen verlässlich voraus, wie Menschen im Beruf abschneiden“, schreibt der Ausschuss.

Viele Befunde, die als Generationenunterschiede gelten, spiegeln nach dem Bericht eher den Wandel der Arbeit insgesamt oder das Älterwerden selbst.

Was die deutschen Daten zeigen

Für Deutschland hat der Soziologe Martin Schröder die Frage 2018 in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie beantwortet. Er wertete das Sozio-oekonomische Panel aus, bis zu 551.664 Beobachtungen von bis zu 76.161 Menschen. Rechnete er Alter und Zeitpunkt heraus, unterschieden sich die deutschen Nachkriegsjahrgänge bei Lebenszielen, Sorgen und Engagement nur schwach, und die wenigen Effekte zeigten oft in die Gegenrichtung.

Schröders Fazit in der Pressemitteilung der Universität Marburg: „Es gibt in der Bundesrepublik keine Generationen, die sich in ihren Einstellungen voneinander unterscheiden.“

Eine Metaanalyse von David Costanza und Kollegen kam 2012 zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Forscher fassten 20 Studien mit zusammen 19.961 Beschäftigten zusammen und fanden bei Arbeitszufriedenheit, Bindung an den Arbeitgeber und Kündigungsabsicht mittlere bis kleine Unterschiede, in vielen Fällen praktisch keine. Die Psychologen Cort Rudolph, Rachel Rauvola und Hannes Zacher fanden 2018 nur 18 empirische Studien zu Generationen und Führung und forderten ein Moratorium für Generationenmodelle in Führungsforschung und Praxis.

Warum sich Generationen kaum messen lassen

Das Grundproblem heißt in der Forschung Alters-, Perioden- und Kohorteneffekt. Wer 2020 Vierzigjährige befragt, befragt zwangsläufig den Jahrgang 1980.

Ein Unterschied zwischen Jungen und Alten in einer einzigen Umfrage kann am Alter liegen oder an der Generation. Ein Unterschied zwischen den Jungen von heute und den Jungen von 1990 kann an der Generation liegen oder am Zeitgeist, der alle Altersgruppen zugleich verändert. Kein Forschungsdesign trennt diese drei Größen ohne Zusatzannahmen.

Das Pew Research Center nennt als Beispiel für einen solchen Periodeneffekt den Watergate-Skandal, der das Vertrauen in die Regierung in allen Altersgruppen senkte. Seit Mai 2023 vergleicht das Institut Generationen nur noch, wenn Daten aus derselben Lebensphase vorliegen.

Kim Parker, die bei Pew die Forschung zu gesellschaftlichen Trends leitet, begründete den Schritt auch mit dem Markt: Das Feld sei überschwemmt von Inhalten, die als Forschung verkauft würden, aber eher Klickfang oder Marketing-Märchen seien.

KlischeeBefundQuelle
Die Gen Z will nicht arbeitenErwerbsquote der 20- bis 24-jährigen Deutschen 2025: 76,8 Prozent, plus 7,1 Prozentpunkte seit 2015IAB
Die Jugend hält nichts von LeistungFür 82 Prozent der 12- bis 25-Jährigen sind Fleiß und Ehrgeiz wichtig (2024)19. Shell Jugendstudie
Junge Leute wollen weniger arbeitenDie gewünschte Arbeitszeit sank 2007 bis 2021 in allen Altersgruppen um zwei bis gut drei WochenstundenIW Köln
Boomer können kein InternetNur rund 10 Prozent der 65- bis 74-Jährigen haben das Internet nie genutzt (2025)Statistisches Bundesamt
Millennials wollen kein EigentumWohneigentumsquote der Haushalte unter 50 Jahren 2011 bis 2021 von 34,5 auf 30,4 Prozent gesunken, laut IW wegen Preisen und EigenkapitalanforderungenIW Köln
Fünf Klischees und was die Daten zeigen. Die IAB-Werte gelten für Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die Erwerbsquote zählt auch Arbeitsuchende.

Die Gegenposition

Die US-Psychologin Jean Twenge wertet in ihrem Buch „Generations“ 24 Datensätze mit 43 Millionen Menschen aus und sieht die Technik als stärksten Treiber des Wandels, vom Haushaltsgerät bis zum Smartphone. Ihr Kollege Jonathan Haidt macht in „The Anxious Generation“ Smartphones und soziale Medien für eine psychische Krise der Jugend verantwortlich.

Die Psychologin Candice Odgers hielt Haidt 2024 in der Fachzeitschrift Nature entgegen, eine Analyse aus 72 Ländern zeige keinen einheitlichen Zusammenhang zwischen der Verbreitung sozialer Medien und dem Wohlbefinden.

Methodisch bleibt auch Twenges Ansatz angreifbar: Vergleiche gleich alter Gruppen über die Jahrzehnte halten das Alter konstant, vermischen aber weiterhin Jahrgang und Zeitgeist. Technik verändert zudem nicht nur die Jungen. Die US-Akademien fanden keinen Beleg dafür, dass eine neue Technik einen bestimmten Jahrgang stärker verändert als die Gesellschaft insgesamt.

Für die Rente zählt kein Generationencharakter, sondern das Verhältnis: 3,79 Beitragszahler je Rentner 1960, 2,10 im Jahr 2025.

Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
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Auf den Punkt

Ob ein Unterschied am Alter, am Zeitgeist oder am Jahrgang liegt, kann kein Forschungsdesign sauber trennen. Wo Forscher genau hinsehen, schrumpfen die Generationenunterschiede bei Werten und Arbeitseinstellungen auf kleine oder gar keine Effekte.

Wie unterschiedlich waren die Startbedingungen wirklich?

Ein weißer und ein oranger Startblock stehen nebeneinander auf weißem Grund
1,3 Prozent Arbeitslosigkeit 1960, 13,0 Prozent 2005: Der Startplatz hängt am Jahrgang.

Sehr unterschiedlich. Die Jahrgänge unterscheiden sich weniger im Charakter als in Größe, Bildungschancen, Arbeitsmarkt und Rentenaussichten: 1960 lag die Arbeitslosenquote in Westdeutschland bei 1,3 Prozent, 2005 in Deutschland bei 13,0 Prozent.

Mannheim nannte das Verbindende einer Generation ihre gemeinsame Lage, und diese Lage lässt sich in Zahlen fassen.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen, lag in Westdeutschland 1970 bei 0,7 Prozent und 1985 bei 9,3 Prozent. 2019 lag sie in Deutschland bei 5,5 Prozent, 2025 bei 6,8 Prozent. Die Erwerbslosenquote der 15- bis 24-Jährigen nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation sank laut Eurostat von 15,5 Prozent im Jahr 2005 auf 7,1 Prozent im Jahr 2025.

Im Wintersemester 1960/61 studierten im früheren Bundesgebiet 246.939 Menschen, im Wintersemester 2024/25 in Deutschland 2.864.122. Die Studienanfängerquote stieg laut Statistischem Bundesamt von 19,9 Prozent im Jahr 1980 auf 58,2 Prozent im Jahr 2024. Ein Studium war für die Boomer die Ausnahme, von den heutigen jungen Erwachsenen beginnt rund die Hälfte eins.

Auch das Leben der Frauen hat sich mehr verändert als jeder Generationencharakter. Von den westdeutschen Frauen zwischen 15 und 64 Jahren waren 1960 laut Mikrozensus 47,2 Prozent erwerbstätig, 2025 in Deutschland 74,1 Prozent.

Startbedingungen der Jahrgänge
Was junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben vorfanden und wie lange die Jahrgänge leben.
64,0
Jahre wurden Jungen des Jahrgangs 1930 im Schnitt alt, ohne gefallene Soldaten
84,3
Jahre erwartet das Statistische Bundesamt für Jungen des Jahrgangs 2025
47,2 %
der westdeutschen Frauen von 15 bis 64 waren 1960 erwerbstätig
74,1 %
der Frauen von 15 bis 64 waren 2025 in Deutschland erwerbstätig
1960
Vollbeschäftigung
Arbeitslosenquote 1,3 Prozent in Westdeutschland, 246.939 Studierende, 3,79 Beitragszahler je Rentner.
1985
Arbeitslosigkeit im Westen
Arbeitslosenquote 9,3 Prozent in Westdeutschland, die jüngeren Boomer suchen ihre erste Stelle.
2005
Höchststand
Arbeitslosenquote 13,0 Prozent in Deutschland, Erwerbslosenquote der 15- bis 24-Jährigen 15,5 Prozent.
2025
Knappe Jahrgänge
Arbeitslosenquote 6,8 Prozent, Erwerbslosenquote der 15- bis 24-Jährigen 7,1 Prozent, 2,86 Millionen Studierende, 2,10 Beitragszahler je Rentner.

Arbeitslosenquote bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen, Erwerbslosenquote nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation. Die Lebenserwartung des Jahrgangs 2025 ist eine Modellrechnung.

Wie lange die Jahrgänge leben

Die Kohortensterbetafeln des Statistischen Bundesamts zeigen, wie lange die Menschen eines Geburtsjahrgangs im Schnitt leben. Jungen des Jahrgangs 1930 wurden durchschnittlich 64,0 Jahre alt, gefallene Soldaten sind dabei nicht einmal eingerechnet. Für Jungen des Jahrgangs 1964 erwartet das Amt 76,4 Jahre, für den Jahrgang 2025 schon 84,3 Jahre. Die Sterbetafel für die Jahre 1949 bis 1951 wies für neugeborene Jungen 64,6 und für Mädchen 68,5 Lebensjahre aus, 2025 lagen die Werte bei 79,1 und 83,6 Jahren. Jede Generation lebt damit deutlich länger als die vorige und bezieht entsprechend länger Rente.

Was der Generationenvertrag verlangt

Seit der Rentenreform von 1957 zahlen die Beschäftigten im Umlageverfahren die Renten der Älteren, die Renten stiegen damals laut Bundestag im Schnitt um mehr als 60 Prozent.

KennzahlFrüher2025Ausblick
Beitragszahler je Rentner, rechnerisch3,79 (1960)2,101,74 (2040)
Menschen ab 65 je 100 Menschen von 20 bis 6419,3 (1960)39,750,3 (2040)
Durchschnittliche Rentenbezugsdauer in Westdeutschland9,9 Jahre (1960)20,4 Jahrekeine Angabe
Beitragssatz zur Rentenversicherung14,0 Prozent (1957)18,6 Prozent21,2 Prozent (2039)
Rentenniveau vor Steuern55,0 Prozent (1990)48,0 Prozent46,3 Prozent (2039)
Der Generationenvertrag in Zahlen. Die Rentenniveaus sind wegen geänderter Berechnung nur eingeschränkt vergleichbar, die Werte für 2039 und 2040 sind Modellrechnungen. Quellen: Deutsche Rentenversicherung, Statistisches Bundesamt, Rentenversicherungsbericht 2025.

Wie gut dieser Generationenvertrag funktioniert, hängt vor allem am Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern und an der Dauer des Rentenbezugs. 1960 kamen laut Deutscher Rentenversicherung rechnerisch 3,79 Beitragszahler auf einen Rentner, 2025 noch 2,10, für 2040 rechnet die Rentenversicherung mit 1,74. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Bezugsdauer einer Rente in Westdeutschland von 9,9 Jahren im Jahr 1960 auf 20,4 Jahre im Jahr 2025 verdoppelt.

Der Rentenversicherungsbericht 2025 der Bundesregierung rechnet mit einem Beitragssatz von 21,2 Prozent im Jahr 2039 und einem Rentenniveau von 46,3 Prozent, ausdrücklich als Modellrechnung. Für die Jahrgänge ab 1997 heißt das: höhere Beiträge für ein niedrigeres Rentenniveau, ganz ohne Zutun ihres angeblichen Charakters.

Auf den Punkt

Die echten Unterschiede zwischen den Generationen stehen in der Statistik: 0,7 Prozent Arbeitslosigkeit 1970 gegen 13,0 Prozent 2005, 246.939 Studierende gegen 2,86 Millionen, 3,79 Beitragszahler je Rentner gegen 2,10. Nichts davon haben die Jahrgänge selbst gewählt.

Warum halten sich die Etiketten trotzdem?

Orangener Karteikasten, Etikett „Millennials“, weiße Box, offene Schublade
Pew Research spricht von Inhalten, die als Forschung verkauft werden und eher Marketing sind.

Weil sie bequem sind und sich verkaufen. Ein Jahrgang ersetzt die Mühe, Menschen einzeln zu betrachten, und eine ganze Branche von Beratern lebt davon, Unternehmen den Umgang mit Millennials oder der Gen Z zu erklären.

Rudolph und seine Kollegen sprachen 2021 von einer boomenden Branche aus Beratern, Gurus und ganzen Beratungsfirmen, die auf der Idee der Generationen aufbaut. Die Forscher warnen vor verschwendetem Geld und verschwendeter Zeit, und sie sehen im Generationendenken eine moderne Form der Altersdiskriminierung.

Ein griffiger Name wie „Generation Praktikum“ gelangte binnen zwei Jahren aus dem Feuilleton in einen Antrag im Bundestag.

Etiketten liefern Schlagzeilen, Zahlen zu Alter, Zeitpunkt und Jahrgang liefern Fußnoten. Mannheim unterschied 1928 zwischen der bloßen Lage eines Jahrgangs und einem echten Zusammenhang, der erst aus gemeinsamen Erlebnissen entsteht. Die heutigen Etiketten unterstellen diesen Zusammenhang einfach, weil das Geburtsjahr stimmt, und das für Millionen Menschen mit verschiedenen Berufen, Herkünften und Lebenslagen.

Auf den Punkt

Generationen-Etiketten halten sich, weil sie Schlagzeilen und Beratungsaufträge liefern. Forscher sehen darin eine moderne Form der Altersdiskriminierung, weil ein Geburtsjahr an die Stelle des einzelnen Menschen tritt.

Was heißt das für Ihr Unternehmen?

Offener Kompass, beschrifteter Deckel „LEBENSPHASE“ und kleiner Warnkegel auf weißem Grund
Bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter von 67 Jahren.

Planen Sie nach Lebensphase, Qualifikation und Bedarf, nicht nach Geburtsjahr. Für Personal, Nachfolge und Absatz sind die harten Jahrgangszahlen wertvoll, die Charakter-Etiketten führen in die Irre.

Die US-Akademien empfehlen Arbeitgebern, sich an den Bedürfnissen der einzelnen Beschäftigten und am Wandel der Arbeit zu orientieren statt an Generationen-Stereotypen. In Deutschland verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zudem Benachteiligungen wegen des Alters. Eine Stellenanzeige, die ausdrücklich die Gen Z umwirbt, birgt deshalb ein rechtliches Risiko.

Bis 2040 erreichen laut Statistischem Bundesamt 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter von 67 Jahren, 30 Prozent aller Erwerbspersonen. Die Jahrgänge, die nachrücken, sind deutlich kleiner. Der Engpass entsteht aus der Demografie, nicht aus einem Mangel an Arbeitswillen.

Eine 60-jährige Gründerin und ein 60-jähriger Frührentner teilen das Geburtsjahr, sonst wenig. Kaufkraft, Haushaltsgröße, Wohnort und Lebensphase sagen mehr über Ihre Kunden als der Jahrgang.

Unsere Einordnung: Generationen-Etiketten sind eine Erzählung, die alle 15 Jahre neu geschrieben wird, mit wechselndem Personal und derselben Pointe. Wir halten sie für Unterhaltung, nicht für eine Grundlage von Entscheidungen. Die Jahrgangsstatistik dagegen gehört auf jeden Planungstisch, in Unternehmen ebenso wie im Bundestag.

Auf den Punkt

Planen Sie mit den 13,3 Millionen Erwerbspersonen, die bis 2040 in Rente gehen, und nicht mit Klischees über Jahrgänge. Ein Urteil über einzelne Menschen nach ihrem Geburtsjahr führt zu Fehlentscheidungen und kann gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen.

Glossar: 15 wichtige Fachbegriffe zu Generationen und Jahrgängen

Aufgeschlagenes Buch mit einem orangefarbenen Lesezeichen und dem Schriftzug „Bildungslücke“
Von Altenquotient bis Zusammengefasste Geburtenziffer: die wichtigsten Begriffe zu Generationen und Jahrgängen.

Altenquotient

Altenquotient gibt an, wie viele Menschen im Rentenalter auf 100 Menschen im Erwerbsalter kommen. Das Statistische Bundesamt rechnet meist mit den 65-Jährigen und Älteren je 100 Menschen von 20 bis 64 Jahren. Der Wert stieg von 19,3 im Jahr 1960 auf 39,7 im Jahr 2025 und zeigt, wie stark der Generationenvertrag belastet ist.

Alterseffekt

Alterseffekt nennt die Sozialforschung Unterschiede, die allein mit dem Lebensalter zusammenhängen, unabhängig vom Geburtsjahr. Junge Beschäftigte wechseln häufiger die Stelle, ältere sind häufiger krank. Verwechselt eine Studie Alterseffekte mit Generationenunterschieden, schreibt sie einem Jahrgang zu, was jeder in derselben Lebensphase erlebt.

Babyboom

Babyboom bezeichnet eine Phase ungewöhnlich hoher Geburtenzahlen. In den USA fiel er in die Jahre 1946 bis 1964. In Deutschland kamen zwischen 1955 und 1969 jedes Jahr mehr als eine Million Kinder zur Welt, der stärkste Jahrgang ist 1964 mit 1.357.304 Geburten.

Erwerbsquote

Erwerbsquote heißt der Anteil der Erwerbspersonen an der Bevölkerung einer Altersgruppe. Zu den Erwerbspersonen zählen Erwerbstätige und Erwerbslose, die Arbeit suchen. Die Erwerbstätigenquote zählt dagegen nur Menschen mit Arbeit. Das IAB stützt seine Befunde zur Generation Z auf die Erwerbsquote.

Generationenvertrag

Generationenvertrag nennt man das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung, nach dem die heutigen Beschäftigten mit ihren Beiträgen die Renten der heutigen Rentner bezahlen. Seit der Rentenreform von 1957 gilt dieses Umlageverfahren. Einen schriftlichen Vertrag gibt der Name nicht wieder, gemeint ist eine stillschweigende Abmachung zwischen den Jahrgängen.

Generationslagerung

Generationslagerung nannte der Soziologe Karl Mannheim 1928 die gemeinsame Lage von Menschen, die in benachbarten Jahren geboren sind. Mannheim verglich sie mit einer Klassenlage, die besteht, ob die Betroffenen davon wissen oder nicht. Erst gemeinsame Erlebnisse machen aus dieser Lage einen Generationszusammenhang.

Generationszusammenhang

Generationszusammenhang entsteht nach Karl Mannheim, sobald Menschen derselben Generationslagerung am gemeinsamen Schicksal ihrer Zeit teilnehmen. Innerhalb davon können Gruppen ganz verschieden reagieren, Mannheim nannte sie Generationseinheiten. Die heutigen Etiketten unterstellen diesen Zusammenhang meist allein wegen des Geburtsjahrs.

Kohorte

Kohorte heißt in der Statistik eine Gruppe von Menschen, die ein Ereignis im selben Zeitraum erlebt haben, meist die Geburt. Eine Geburtskohorte umfasst einen oder mehrere Jahrgänge. Anders als das Wort Generation verspricht der Begriff keine gemeinsamen Eigenschaften, er beschreibt nur die zeitliche Zugehörigkeit.

Kohortensterbetafel

Kohortensterbetafel nennt das Statistische Bundesamt eine Sterbetafel, die einen Geburtsjahrgang über sein ganzes Leben verfolgt. Für jüngere Jahrgänge beruht sie auf Annahmen zur künftigen Sterblichkeit. Danach werden Jungen des Jahrgangs 2025 im Schnitt 84,3 Jahre alt, Jungen des Jahrgangs 1930 wurden 64,0 Jahre alt.

Periodeneffekt

Periodeneffekt bezeichnet eine Veränderung, die alle Altersgruppen zur selben Zeit erfasst, etwa durch eine Krise, einen Skandal oder eine neue Technik. Das Pew Research Center nennt als Beispiel den Watergate-Skandal, der das Vertrauen in die US-Regierung in allen Altersgruppen senkte. In Umfragen sehen Periodeneffekte leicht wie Generationenunterschiede aus.

Pillenknick

Pillenknick heißt im Volksmund der starke Rückgang der Geburten in Deutschland nach dem Babyboom, zeitgleich mit der Verbreitung der Antibabypille. 1964 kamen 1.357.304 Kinder zur Welt, 1972 noch 901.657. Seit 1972 sterben in Deutschland jedes Jahr mehr Menschen, als geboren werden.

Rentnerquotient

Rentnerquotient beschreibt das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet Beiträge und Renten dabei auf Standardfälle um, statt Köpfe zu zählen. Nach ihrer Rechnung kamen 1960 rechnerisch 3,79 Beitragszahler auf einen Rentner, 2025 noch 2,10 und 2040 voraussichtlich 1,74.

Sozio-oekonomisches Panel

Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) heißt die große Langzeitbefragung privater Haushalte in Deutschland. Seit 1984 werden jedes Jahr rund 12.000 Haushalte befragt, viele davon über Jahrzehnte. Mit den Daten lassen sich Menschen im gleichen Alter aus verschiedenen Jahrgängen vergleichen, auf ihnen beruht die Studie „Der Generationenmythos“.

Studienanfängerquote

Studienanfängerquote gibt an, welcher Anteil eines Altersjahrgangs ein Studium beginnt. Das Statistische Bundesamt berechnet sie einschließlich der Studierenden aus dem Ausland. 1980 lag sie bei 19,9 Prozent, 2024 bei 58,2 Prozent, ohne ausländische Studienanfänger bei 50,2 Prozent.

Zusammengefasste Geburtenziffer

Zusammengefasste Geburtenziffer gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekäme, falls die Geburtenhäufigkeit eines einzigen Kalenderjahres ihr Leben lang gälte. In Westdeutschland lag der Wert 1964 bei 2,54, in Deutschland 2025 bei 1,32 Kindern je Frau.

FAQ: Generationen: Wahrheit und Dichtung von Boomer bis Gen Z

Ein weiß-oranges Etikettiergerät mit „FAQ“-Etikett und dem Aufkleber „FRAG MICH NICHT“
Häufige Fragen zu Jahrgängen, OK Boomer und der Generation Beta.

Welche Generationen unterscheidet man?

Gängig sind die verlorene Generation (1883 bis 1900), die Kriegsgeneration (1901 bis 1927), die stille Generation (1928 bis 1945), die Babyboomer, die Generation X, die Millennials, die Generation Z, die Generation Alpha und seit 2025 die Generation Beta. Die genauen Jahrgänge legt jede Quelle etwas anders fest.

Zu welcher Generation gehört der Jahrgang 1995?

Die Antwort hängt von der Quelle ab. Beim Pew Research Center zählt der Jahrgang 1995 zu den Millennials, beim australischen Marktforscher McCrindle zur Generation Z. Amtlich abgegrenzt ist keine Generation.

Was bedeutet OK Boomer?

OK Boomer ist eine spöttische Antwort jüngerer Menschen auf herablassende Kommentare Älterer. Laut Merriam-Webster verbreitete sich die Wendung im Oktober 2019 über ein TikTok-Video, im November 2019 nutzte sie eine Abgeordnete im neuseeländischen Parlament gegen einen Zwischenrufer.

Warum heißt die Generation Alpha so?

Der australische Marktforscher Mark McCrindle wählte den griechischen Buchstaben nach der Hurrikansaison 2005, in der die vorbereiteten Sturmnamen nicht ausreichten und Stürme erstmals griechische Buchstaben als Namen bekamen. Nach Generation X, Y und Z beginnt mit den ab 2010 Geborenen das griechische Alphabet, die ab 2025 Geborenen heißen folgerichtig Generation Beta.

Wie viele Babyboomer leben in Deutschland?

Ende 2025 lebten in Deutschland 18,19 Millionen Menschen der Jahrgänge 1955 bis 1969, in denen jedes Jahr mehr als eine Million Kinder geboren wurden. Die Summe hat Dr. Web aus den Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamts gebildet, Zugewanderte sind eingerechnet.

Was ist die Generation Beta?

Generation Beta heißen nach Mark McCrindle alle Kinder, die zwischen 2025 und 2039 zur Welt kommen. In Deutschland wurden 2025 genau 654.241 Kinder geboren, so wenige wie in keinem Jahr der Nachkriegszeit.

Quellen

77 Quellen anzeigenQuellen ausblendenabgerufen am 26.10.2026
  1. Project GutenbergErnest Hemingway: The Sun Also Rises1926
  2. PerlentaucherErnest Hemingway: Fiesta. Roman (Rowohlt 2013, erste Übersetzung 1928)
  3. Wordorigins.orgGenerational Cohorts
  4. Bayerische StaatsbibliothekKarl Mannheim: Das Problem der Generationen1928
  5. TIMEPeople: The Younger Generation05.11.1951
  6. Deutsche NationalbibliothekHelmut Schelsky: Die skeptische Generation1957
  7. Bundeszentrale für politische BildungChristina von Hodenberg: Zur Generation der 45er17.01.2020
  8. Magnum PhotosGeneration X
  9. NPRFrom GIs To Gen Z (Or Is It iGen?): How Generations Get Nicknames06.10.2014
  10. Open LibraryWilliam Strauss, Neil Howe: Generations1991
  11. McCrindleUnderstanding Generation Alpha
  12. McCrindleWelcome Gen Beta
  13. Deutsche NationalbibliothekFlorian Illies: Generation Golf2000
  14. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen BundestagsGeneration Praktikum (WD 6 – 3000-091/11)
  15. Deutscher BundestagDrucksache 16/3544: Perspektiven für die Generation Praktikum schaffen22.11.2006
  16. WELTOliver Jeges: Generation Maybe27.03.2012
  17. Pew Research CenterDefining generations: Where Millennials end and Generation Z begins17.01.2019
  18. Pew Research CenterThe Whys and Hows of Generations Research03.09.2015
  19. Open LibraryTom Brokaw: The Greatest Generation1998
  20. Deutsches Historisches MuseumVerkauf im Tausch gegen Lebensmittel, 1923
  21. Deutsches Historisches MuseumJahreschronik 1932
  22. Deutsches Historisches MuseumDie Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht 1935
  23. Deutsches Historisches MuseumDer Reichsarbeitsdienst
  24. Bundeszentrale für politische BildungLuftwaffenhelfer im Einsatz (APuZ 45/1976)
  25. Deutsches Historisches MuseumKriegsgefangenschaft
  26. Statistisches BundesamtDatensatz der Bevölkerungspyramide (16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung)
  27. EurostatPopulation on 1 January by age and sex (demo_pjan)
  28. Deutsches Historisches MuseumKinderlandverschickung
  29. Statistisches BundesamtDie Frau im wirtschaftlichen und sozialen Leben der Bundesrepublik1952
  30. Universität LeipzigPressemitteilung zu Traumafolgen des Zweiten Weltkriegs22.07.2011
  31. Statistisches BundesamtBevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022, 2025
  32. Deutsche NationalbibliothekHeinz Bude: Das Altern einer Generation. Die Jahrgänge 1938 bis 19481995
  33. Bundeszentrale für politische BildungDeutschland-Chronik: 27. Mai bis 4. Juni 1967
  34. Statistisches BundesamtHochschulbesuch, Wintersemester 1968/69 (Fachserie A, Reihe 10)
  35. Statistisches BundesamtDemografische Prozesse und Bevölkerungsstruktur
  36. Statistisches BundesamtLebendgeborene, Gestorbene und Geburtenüberschuss (lange Reihe)
  37. Bundesinstitut für BevölkerungsforschungZusammengefasste Geburtenziffern in West- und Ostdeutschland
  38. Statistisches BundesamtZusammengefasste Geburtenziffer sinkt im Jahr 2025 auf 1,32 Kinder je Frau01.07.2026
  39. Statistisches BundesamtZahl der Geburten sinkt im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit28.04.2026
  40. CBS NewsOK, boomer: 25-year-old lawmaker shuts down heckling Parliament member06.11.2019
  41. Merriam-WebsterOK boomer
  42. Statistisches BundesamtGut 3 % der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren sind offline24.02.2026
  43. Statistisches Bundesamt59 % der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen aktiv soziale Medien02.03.2026
  44. Statistisches BundesamtRegistrierte Arbeitslose, Arbeitslosenquote nach Gebietsstand (lange Reihe)
  45. Merriam-WebsterGeneration Z
  46. Medienpädagogischer Forschungsverbund SüdwestJIM-Studie 2025
  47. Medienpädagogischer Forschungsverbund SüdwestKIM-Studie 2024
  48. Institut für Arbeitsmarkt- und BerufsforschungGeneration Z so häufig im Arbeitsmarkt wie junge Leute seit Jahrzehnten nicht (IAB-Forum)
  49. Institut für Arbeitsmarkt- und BerufsforschungGeneration Z: noch ein Klischee weniger (IAB-Forum, 17.02.2025)
  50. Shell DeutschlandJugend 2024. 19. Shell Jugendstudie, Zusammenfassung
  51. Statistisches BundesamtLebenserwartung einzelner Geburtsjahrgänge (Kohortensterbetafeln)
  52. Statistisches BundesamtKohortensterbetafeln für Deutschland 1926 bis 2026
  53. National Academies of Sciences, Engineering, and MedicineAre Generational Categories Meaningful Distinctions for Workforce Management? Summary2020
  54. National Academies of Sciences, Engineering, and MedicineAre Generational Categories Meaningful Distinctions for Workforce Management? Appendix A2020
  55. Deutsches Institut für WirtschaftsforschungMartin Schröder: Der GenerationenmythosKZfSS 2018
  56. Philipps-Universität MarburgGenerationsunterschiede? Bilden wir uns ein!31.10.2018
  57. Journal of Business and PsychologyRudolph, Rauvola, Costanza, Zacher: Generations and Generational Differences2021
  58. Pew Research CenterHow Pew Research Center will report on generations moving forward22.05.2023
  59. Science AdvancesProtzko, Schooler: Kids these days. Why the youth of today seem lacking2019
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  62. NatureCandice Odgers: The great rewiring29.03.2024
  63. Institut der deutschen WirtschaftArbeitszeitwünsche von jungen Beschäftigten (IW-Kurzbericht 24/2024)
  64. Institut der deutschen WirtschaftGeneration Miete als Folge des Immobilienbooms? (IW-Policy-Paper 2024)
  65. EurostatUnemployment by sex and age, annual data (une_rt_a)
  66. Bundesministerium für Bildung und ForschungDatenportal, Tabelle 2.5.23: Studierende nach Hochschularten
  67. Statistisches BundesamtNichtmonetäre hochschulstatistische Kennzahlen 1980 bis 2024
  68. Institut Arbeit und QualifikationErwerbsquoten und Erwerbstätigenquoten 1960 bis 2025 (tabIV31)
  69. Statistisches BundesamtErwerbstätigenquoten 1991 bis 2025
  70. Deutscher Bundestag21. Januar 1957: Rentenreform
  71. Deutsche RentenversicherungRentenversicherung in Zeitreihen 2025
  72. Deutsche RentenversicherungRentenversicherung in Zahlen 2026
  73. Institut Arbeit und QualifikationAltenquotient 1960 bis 2025 (tabVII5)
  74. Statistisches Bundesamt16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Deutschland 2024 bis 2070
  75. BundesregierungAusblick auf die Entwicklung der RentenRentenbericht 2025
  76. Statistisches BundesamtPressemitteilung N039 vom 23.06.2026 zu Erwerbspersonen im Rentenalter
  77. Bundesministerium der JustizAllgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Paragraf 1
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