Im chinesischen Shunde baut Kuka Roboter für den größten Robotermarkt der Welt, in Augsburg fallen bis Ende 2026 509 Stellen weg. Das größte Segment des Konzerns heißt inzwischen China. Vom operativen Ergebnis blieb 2025 nach Steuern nichts, unter dem Strich stand ein Verlust von 7,7 Millionen Euro.
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- Wer steckt hinter Kuka und wie fing alles an?
- Wie wurde aus dem Schweißbetrieb ein Konzern unter chinesischem Dach?
- Wie verdient Kuka tatsächlich sein Geld?
- Wie groß ist die Marktmacht von Kuka?
- Wer ist bei Kuka eigentlich das Produkt?
- Was kostet ein Kuka-Auftrag wirklich, und wer zahlt dafür?
- Wer profitiert und wer zahlt drauf?
- Wie politisch ist Kuka?
- Was könnte Kuka zu Fall bringen?
- Was bedeutet Kuka für deutsche Unternehmer und Verbraucher?
- Glossar: 16 wichtige Fachbegriffe zu Kuka
- FAQ: Warum bleiben Kuka von 3,9 Mrd. Euro nur 58,7 Millionen?
China hat dem japanischen Konzern SoftBank untersagt, das China-Geschäft von ABB Robotics zu kaufen, ABB bestätigte die Blockade am 5. November. Sechs Tage zuvor hatten zwei Pekinger Ministerien den Entwurf einer Regel veröffentlicht, nach der Industrieroboter bei öffentlichen Aufträgen nur dann als chinesisch gelten, wenn 70 Prozent der Kosten ihrer Bauteile aus China stammen.
Beide Entscheidungen treffen eine Branche, in der Kuka eine Sonderstellung hat: deutscher Name, Sitz in Augsburg, chinesischer Eigentümer. Am 29. Oktober meldete dieser Eigentümer, der Hausgerätekonzern Midea, für seine Robotiksparte in den ersten neun Monaten rund 3,3 Milliarden Euro Umsatz und ein Plus von etwa 10 Prozent.
Am Standort Augsburg kommt davon wenig an. Dort läuft bis Ende 2026 das Sparprogramm, und der Konzern verdient mit einem Euro Umsatz gerade anderthalb Cent.
Woraus diese Marge besteht und wem das Geld am Ende gehört, zeigt der Abschluss recht genau.
Das Wichtigste in Kürze
- Kuka setzte 2025 genau 3.897,2 Millionen Euro um, 4,4 Prozent mehr als 2024. Das EBIT fiel auf 58,7 Millionen Euro, die Marge auf 1,5 Prozent, nach Steuern blieb ein Verlust von 7,7 Millionen Euro.
- Das Segment China wuchs um 24,1 Prozent auf 1.127,3 Millionen Euro und ist seither größer als die klassische Robotersparte, die um 7,4 Prozent auf 1.010,7 Millionen Euro schrumpfte.
- Gewinne je Sparte veröffentlicht Kuka nicht, einen Serviceanteil auch nicht. Der Konzern wendet die Regeln zur Segmentberichterstattung nicht an, weil er nicht mehr an der Börse notiert ist.
- Midea hält seit dem Squeeze-out von 2022 alle Anteile. An den chinesischen Robotik-Gesellschaften ist der Eigentümer zusätzlich direkt zur Hälfte beteiligt, und 503,3 Millionen Euro der Bankguthaben liegen in China.
- Für die Reihe Hidden Champions passt Kuka nur halb: Der Umsatz liegt unter der Grenze von 5 Milliarden Euro, doch unbekannt ist die Marke nicht, und seit 2016 steht ein Weltkonzern dahinter.
Fünf Fragen zu Augsburg, Shunde und der Marge
1 Was stellte die Firma Keller und Knappich bei ihrer Gründung 1898 in Augsburg her? Aufklappen ↓
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2 Welches Segment war 2025 das größte von Kuka? Aufklappen ↓
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3 Wie hoch war die EBIT-Marge des Konzerns 2025? Aufklappen ↓
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4 Wie viel zahlte Midea beim Squeeze-out 2022 je Aktie? Aufklappen ↓
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5 Bis wann schließt die Vereinbarung in Augsburg betriebsbedingte Kündigungen aus? Aufklappen ↓
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Wer steckt hinter Kuka und wie fing alles an?
Kuka begann 1898 in Augsburg als Acetylenwerk von Johann Josef Keller und Jakob Knappich, gedacht für die Beleuchtung. Der Name ist ein altes Telegrammkürzel für „Keller und Knappich Augsburg“. Heute gehört die Firma keiner Gründerfamilie mehr, sondern dem chinesischen Midea-Konzern.
Acetylen brannte damals in Lampen, und die beiden Gründer verkauften die Anlagen, die das Gas erzeugten. 1905 kam das Autogenschweißen dazu, also das Schweißen mit genau diesem Gas. Aus dem Lieferanten für Licht wurde ein Lieferant für Metallverarbeiter.
Aus dem Schweißen entstand das Geschäft mit den Autobauern.
1939 baute die Firma die erste elektrische Punktschweißanlage Deutschlands, 1956 die erste automatische Schweißanlage für Haushaltsgeräte. 1971 lieferte sie die erste von Robotern bediente Schweißstraße Europas an Daimler-Benz. Zwei Jahre später folgte Famulus, den die Firmenchronik als weltweit ersten Industrieroboter mit sechs elektrisch angetriebenen Achsen führt.
Kuka nimmt in seiner Chronik außerdem die erste PC-basierte Robotersteuerung von 1996 und den ersten in Serie gebauten sensitiven Roboter LBR iiwa von 2013, der neben Menschen arbeiten darf, für sich in Anspruch.
Diese Selbstauskünfte haben wir nicht unabhängig geprüft.
Dieses Muster zieht sich bis heute durch: Kuka verkauft keine Roboter an Roboterliebhaber, sondern Automatisierung an Fabriken, und über Jahrzehnte hieß der wichtigste Kunde Autoindustrie. Der Stammsitz an der Zugspitzstraße in Augsburg blieb über alle Eigentümerwechsel hinweg erhalten.
- 1898Johann Josef Keller und Jakob Knappich gründen in Augsburg ein Acetylenwerk.
- 1905Autogenschweißen kommt ins Programm, später elektrische Schweißanlagen.
- 1971Erste von Robotern bediente Schweißstraße Europas für Daimler-Benz.
- 1973Famulus: laut Firmenchronik der erste Industrieroboter mit sechs elektrisch angetriebenen Achsen.
- 2014Zusammenschluss mit dem Schweizer Logistikspezialisten Swisslog.
- 2016Midea bietet 115 Euro je Aktie und hält im August fast 95 Prozent.
- 2018Gemeinschaftsunternehmen mit Midea in China, Werk in Shunde beschlossen.
- 2022Squeeze-out für 80,77 Euro je Aktie, Ende der Börsennotierung.
- 2025Rechtsform KUKA SE & Co. KGaA, Christoph Schell wird Vorstandschef, Abbau in Augsburg auf 560 Stellen erhöht.
- 2026Abbau nach Verhandlungen bei 509 Stellen, Strategie „Automation 2.0“, Bloomberg-Bericht über einen möglichen Börsengang in China.
Wie wurde aus dem Schweißbetrieb ein Konzern unter chinesischem Dach?

Den Sprung brachten eine Fusion und ein neuer Eigentümer: 2014 schloss sich Kuka mit dem Schweizer Logistikspezialisten Swisslog zusammen, 2016 bot Midea 115 Euro je Aktie. Seit November 2022 gehört Kuka dem Konzern vollständig. Der Umsatz lag 2025 bei 3,9 Milliarden Euro.
Swisslog brachte zwei Märkte, die mit Autos nichts zu tun haben: Lagerautomaten für Handel und Konsumgüter sowie Medikamentenlogistik für Krankenhäuser. Gemessen am Umsatz stellen beide Sparten heute zusammen gut ein Viertel des Konzerns.
Midea, mit 13 Prozent bereits Aktionär, bewertete Kuka im Mai 2016 mit seinem Angebot von 115 Euro je Aktie insgesamt mit rund 4,6 Milliarden Euro. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und EU-Kommissar Günther Oettinger äußerten laut Börsen-Zeitung Bedenken wegen eines Technologieabflusses, Oettinger wünschte sich ein europäisches Gegenangebot.
Es kam keines. Anfang August 2016 hielt Midea fast 95 Prozent.
Das Bundeswirtschaftsministerium verzichtete auf ein förmliches Prüfverfahren, im Juli 2017 verschärfte die Bundesregierung dann die Regeln für Käufer von außerhalb der EU. Die Börsen-Zeitung beschreibt die Verschärfung als Folge der Übernahme.
In einer Investorenvereinbarung vom Juni 2016 sagte Midea bis Ende 2023 zu, die Strategie, die Unabhängigkeit von Vorstand und Aufsichtsrat, die Standorte und die Rechte der Beschäftigten zu achten. Die Frist ist inzwischen abgelaufen.
Im März 2018 gründete Kuka mit Midea Gemeinschaftsunternehmen für das China-Geschäft, je zur Hälfte im Besitz beider Partner, und beschloss ein Werk in Shunde, das in Stufen bis 2024 bis zu 75.000 Roboter im Jahr bauen sollte. Im November kündigte Kuka den vorzeitigen Abgang von Vorstandschef Till Reuter an, die Vereinbarungen zum Schutz des geistigen Eigentums blieben laut der damaligen Mitteilung unverändert.
2021 kündigte Midea den Squeeze-out an, im November 2022 trug das Handelsregister den Beschluss ein: Die letzten 1.863.594 Aktien, knapp 4,69 Prozent, gingen für 80,77 Euro je Stück an Midea. Das sind rund 30 Prozent weniger als die 115 Euro von 2016. Midea errechnete nach dem Ertragswertverfahren einen Unternehmenswert von rund 3,2 Milliarden Euro, deutlich unter den rund 4,6 Milliarden Euro aus dem Übernahmeangebot, bei einem Umsatz von zuletzt knapp 3,3 Milliarden Euro und etwa 50 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2021.
Das Landgericht München I wies Anträge auf eine höhere Barabfindung im November 2024 zurück, die Beschwerden lagen zuletzt beim Bayerischen Obersten Landesgericht.
Laut heise stieg der Umsatz von knapp 3 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2025, die Belegschaft von etwa 13.200 auf 14.500 Menschen. Ein Wachstum von rund 30 Prozent in neun Jahren ist solide, aber kein Sprung.
Der Hidden-Champion-Maßstab aus unserer Übersicht zu den Hidden Champions verlangt einen Umsatz unter 5 Milliarden Euro, das erfüllt Kuka. An Bekanntheit und Eigentümer scheitert die Einordnung eher, denn ein Mittelständler ist Kuka nicht.
Wie verdient Kuka tatsächlich sein Geld?

Kuka verdient an Robotern, die als Produkt verkauft werden, und an langen Projekten für Karosseriewerke und Lager. 2025 brachte das Segment China 1.127,3 Millionen Euro, Robotics 1.010,7, Systems 867,1 und Swisslog 768,4. Vom Gesamtumsatz blieben 1,5 Prozent als EBIT.
Sechs Segmente, ein neuer Größter
China wuchs 2025 um 24,1 Prozent und überholte damit die Sparte Robotics, die um 7,4 Prozent schrumpfte und das Robotergeschäft außerhalb der chinesischen Gesellschaften bündelt. Im Vorjahr lag Robotics mit 1.092,0 Millionen Euro noch klar vorn.
Systems baut Fertigungsanlagen, darunter Karosseriewerke und Batteriefabriken, und legte um 1,2 Prozent zu. Swisslog blieb nahezu stabil. Swisslog Healthcare kam mit 260,1 Millionen Euro auf ein Plus von 8,4 Prozent, das erst 2024 gegründete Kuka Digital steht bei 33,2 Millionen Euro. Kuka führt das Segment als eigenen Bereich für 3D-Simulation, Datenanalyse und den digitalen Zwilling, also das Abbild einer Fabrik im Rechner.
Software spielt also als eigener Umsatz bislang eine sehr kleine Rolle: unter einem Prozent des Konzerns.
Die Segmente summieren sich auf mehr als den Konzernumsatz, weil Kuka Lieferungen innerhalb der Gruppe von 169,6 Millionen Euro herausrechnet. Die Regionen zeigen dieselbe Verschiebung: Europa, Naher Osten und Afrika fielen um 11,6 Prozent auf 1.376,4 Millionen Euro, Amerika legte um 13,4 Prozent zu, Asien-Pazifik um 18,6 Prozent. Gezählt wird hier nach dem Sitz der verkaufenden Gesellschaft.
Produkt gegen Projekt
Aussagekräftiger als die Spartenliste ist eine Tabelle im Konzernanhang, die Umsatz nach dem Zeitpunkt der Leistung trennt. 977,1 von 1.010,7 Millionen Euro bucht Robotics zu einem festen Zeitpunkt, also bei Lieferung. Bei Systems läuft es umgekehrt: 754,2 von 867,1 Millionen Euro entstehen über einen Zeitraum, gemessen am Baufortschritt. Swisslog rechnet ebenso, mit 695,2 von 768,4 Millionen Euro.
Der Roboter ist ein Serienprodukt mit Stückpreis, die Anlage ein Einzelauftrag, bei dem Kuka als Generalunternehmer die Kosten über Jahre schätzen muss. Gemessen an der ganzen Gruppe buchte Kuka 2025 mit 2.175,0 Millionen Euro gut 55,8 Prozent des Umsatzes über einen Zeitraum, nur 44,2 Prozent bei Lieferung.
Der Geschäftsbericht nennt teurer als kalkulierte Projekte als Grund für das schwache Ergebnis, die Rückstellungen für drohende Verluste aus laufenden Aufträgen stiegen von 48,8 auf 58,8 Millionen Euro. Die Projektrisiken stuft Kuka in der eigenen Risikotabelle als wahrscheinlich und mit sehr hoher Wirkung ein.
Der Auftragsbestand zeigt, wie lange dieses Geschäft bindet: 3.272,8 Millionen Euro Ende 2025, gut zehn Monate Umsatz. Allein aus Projekten mit einer ursprünglichen Laufzeit von mehr als einem Jahr erwartet Kuka noch 1.931,7 Millionen Euro, davon 1.392,4 Millionen Euro innerhalb von zwölf Monaten. Solche Bestände sichern die Auslastung. Zugleich stehen die Preise oft schon lange fest, wenn Material und Zölle teurer werden, wie 2025 geschehen.
Das fehlende Servicegeschäft
Wir hätten an dieser Stelle gern den Anteil von Wartung und Ersatzteilen gezeigt. Kuka weist ihn im Geschäftsbericht 2025 nicht aus.
Der Bericht spricht bei der Abhängigkeit von Autoherstellern von einem großen Teil des Geschäfts, mit „oligopolistischen Strukturen“ und „ständigem Preisdruck“, nennt aber keinen Anteil. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nannte die Branche im November 2025 die wichtigste Kundengruppe von Kuka.
Versteckte Erlöse: Kuka baut auch den Jeep
Eine Randnotiz im Anhang zeigt ein Betreibermodell, das kaum jemand mit Kuka verbindet. Im amerikanischen Toledo fertigt die Tochter KTPO die Karosserie des Jeep Gladiator für Stellantis und wird je gebautem Stück bezahlt. Das Modell läuft nach dem Modellwechsel weiter, die offene Leasingforderung lag Ende 2025 bei 11,7 Millionen Euro.
In diese Richtung will Vorstandschef Christoph Schell mehr Geschäft umstellen. Im Interview vom April 2026 spricht er von Modellen, die sich stärker am Ergebnis orientieren und weg vom reinen Verkauf führen. Zahlen zu dieser Bezahlung nach Nutzung legt Kuka bislang nicht vor.
Die Marge, die niemand sehen darf
Seit dem Börsenabgang muss Kuka keine Segmentberichterstattung mehr vorlegen und schreibt das auch: Der Konzern wendet den Standard IFRS 8 nicht an. Deshalb fehlt jede Gewinnzahl je Sparte. Kuka meldet Umsatz je Segment, das Ergebnis nur für den Konzern.
Die Gesellschaften, an denen Dritte 50 Prozent halten, in den 2018 gegründeten China-Firmen also Midea, erscheinen im Anhang wegen dieser Minderheitsanteile gesondert. Sie setzten 2025 vor Abzug konzerninterner Geschäfte 1.335,1 Millionen Euro um und verdienten nach Steuern 15,4 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 4,8 Millionen Euro. Das ergibt eine Nettomarge von 1,2 Prozent.
Das stärkste Wachstum brachte also nur eine dünne Rendite.
ABB Robotics erreichte 2024 bei rund 2,05 Milliarden Euro Umsatz eine operative EBITA-Marge von 12,1 Prozent, Kuka als Gesamtkonzern im selben Jahr 2,0 Prozent EBIT. Beide Größen sind nicht deckungsgleich, der Konzern enthält auch das Projektgeschäft, und ABB legt für 2025 keine vergleichbare Zahl mehr vor, weil die Sparte als aufgegebener Bereich läuft. Der Abstand von zehn Prozentpunkten im selben Berichtsjahr bleibt trotzdem groß.
| Kennzahl | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|
| Umsatz in Mio. € | 4.053,7 | 3.732,4 | 3.897,2 |
| Auftragseingang in Mio. € | 4.026,2 | 4.078,0 | 4.157,3 |
| EBIT in Mio. € | 158,2 | 76,5 | 58,7 |
| EBIT-Marge | 3,9 % | 2,0 % | 1,5 % |
| Ergebnis nach Steuern in Mio. € | 85,6 | -43,5 | -7,7 |
| Free Cashflow in Mio. € | 180,0 | 223,7 | 190,2 |
Wer den Fortschritt bezahlt
213,2 Millionen Euro flossen 2025 in Forschung und Entwicklung, so viel wie nie, das sind 5,5 Prozent vom Umsatz und mehr als das Dreieinhalbfache des EBIT. Von den Kosten aktivierte Kuka 30,7 Millionen Euro. Das Geld verteilt sich über 1.747 Stellen, knapp ein Drittel davon in Deutschland. Offen bleibt, welche Sparte diese Entwicklung erwirtschaftet, ob also Roboter und China die Anlagen mitfinanzieren oder umgekehrt.
Für große Stückzahlen steht vor allem Shunde: Das Werk für den chinesischen Markt sollte nach dem Plan von 2018 bis zu 75.000 Einheiten im Jahr schaffen. Eine aktuelle Auslastung veröffentlicht der Konzern nicht.
Wo das Geld herkommt
Trotz der dünnen Marge floss Geld herein: 190,2 Millionen Euro Free Cashflow. Das im Tagesgeschäft gebundene Kapital sank um 159,8 Millionen Euro, vor allem weil Verbindlichkeiten bei Lieferanten und Anzahlungen der Kunden stiegen. Für 2026 erwartet der Konzern selbst einen niedrigeren Wert.
Die Umschichtung der vergangenen fünf Jahre lässt sich an zwei Zahlen ablesen: Schell beziffert den Verlust an Marktanteil im deutschsprachigen Raum auf ein Drittel, während China die Milliardenmarke überschritt. Ohne die Restrukturierungskosten von 75,1 Millionen Euro hätte die Marge 2025 rechnerisch bei 3,4 Prozent gelegen. Die Rechnung stammt von uns, nicht vom Konzern.
- Serienprodukt: Roboter bringen Stückpreise und schnelle Abrechnung, stehen aber unter Preisdruck.
- Einzelauftrag: Anlagen und Lager bringen große Summen und das Risiko falscher Kalkulation.
- Lücke: Marge je Sparte und Serviceanteil bleiben seit dem Börsenabschied unsichtbar.
Wie groß ist die Marktmacht von Kuka?

Kuka gehört zu den größeren Roboterbauern, beherrscht aber keinen Markt. In China sehen Marktanalysten den Konzern auf Rang drei, im deutschsprachigen Raum fiel der Anteil in fünf Jahren um ein Drittel. Eine belastbare weltweite Marktanteilszahl fand unsere Recherche nicht.
Der Weltmarkt hat sich aus Sicht eines Augsburgers ungünstig verschoben. Die International Federation of Robotics zählte für 2025 weltweit 603.000 neu installierte Industrieroboter, davon 354.000 in China. Das sind 59 Prozent, während in der EU nur 60.500 Roboter dazukamen, 11 Prozent weniger als 2024. Deutschland lag mit 24.842 Stück um 8 Prozent unter dem Vorjahr.
In der EU sanken die Installationen in der Autoindustrie um 25 Prozent auf 14.900, in China stiegen sie um 38 Prozent auf 78.900.
Chinesische Marken kamen 2025 auf 55 Prozent ihres Heimatmarkts. Goldman Sachs nannte im Oktober 2025 auf Basis von Daten des Analysehauses MIR für das dritte Quartal Estun mit etwa 10 Prozent, Fanuc mit 9 Prozent und Inovance mit 8 Prozent. Kuka erscheint in dieser Auswertung nicht mit einer eigenen Zahl. Ausländische Roboter legten 2025 nach IFR-Zählung um 27 Prozent zu, heimische um 15 Prozent.
Kuka selbst beschreibt die Folgen im Bericht nüchtern: Chinesische Hersteller gewinnen im Inland Anteile und drängen mit Standardtechnik zu günstigen Preisen nach Europa.
Schell sagte dem Handelsblatt zum eigenen Verlust im deutschsprachigen Raum: „Das ist nicht akzeptabel.“
In China stellte die Elektroindustrie 2025 mit 96.400 Robotern die größte Abnehmergruppe, gefolgt von der Autoindustrie mit 78.900 und Metall und Maschinenbau mit 78.700 Stück, einem Plus von 44 Prozent. Ein Hersteller, der über Jahrzehnte mit dem Karosseriebau gewachsen ist, muss sich dort neue Kunden suchen, und Kuka nennt genau das als Ziel: neue Märkte außerhalb der Kernbranchen. Für 2026 sagt die IFR weltweit 655.000 Installationen voraus, für Europa aber kein Wachstum.
Wie fest ist der Kunde an Kuka gebunden?
Eine Fabrik programmiert ihre Roboter auf eine Steuerung, schult ihre Leute darauf und hält Ersatzteile vor. Kuka bietet dafür an mehr als 30 Standorten weltweit die Kuka Colleges an. Ein Umstieg kostet neue Programmierung und Stillstand, Beträge dafür veröffentlicht Kuka nicht.
Gegen diese Kundenbindung arbeitet die Branche gerade mit einfacherer Programmierung und KI. Kuka stellte im März 2026 die Plattform AMP und die Strategie „Automation 2.0“ vor und gehört zu den Partnern, die Nvidia für seine Robotik-Plattform nennt, neben ABB Robotics, Fanuc und Yaskawa. Die Partnerschaft begründet daher keinen Vorsprung gegenüber diesen Konkurrenten.
ABB will sein Robotergeschäft für 5,4 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 4,8 Milliarden Euro, an SoftBank abgeben, und China blockiert den Teil im eigenen Land. Laut swissinfo unter Berufung auf die Financial Times prüfte die Behörde auch, ob Fertigung im Land bleibt. Für die Kuka-Gesellschaften in China stellt sich diese Frage nicht, ihr Miteigentümer sitzt in Foshan.
Unserer Einschätzung nach ist das derzeit der größte Standortvorteil des Konzerns, auch wenn dafür noch keine Zahl vorliegt. Kartellverfahren gegen Kuka fand unsere Recherche nicht.
Wer ist bei Kuka eigentlich das Produkt?

Kuka hängt an großen Autokunden, die ihre Investitionen verschieben können. Die Beschäftigten in Augsburg gleichen die Schwankungen aus. Midea wiederum liefert Geld und den Zugang zu China und verdient dort direkt mit.
Laut Geschäftsbericht bremste 2025 vor allem die schwache Nachfrage nach Elektroautos in den USA und Europa die Investitionen, bereits vereinbarte Projekte wurden verschoben. Zu den Abnehmern zählen laut Börsen-Zeitung Volkswagen und Airbus, in Toledo auch Stellantis. Warum die deutschen Autobauer selbst unter Druck stehen, beschreibt unser Beitrag zur Krise der deutschen Autoindustrie.
Forderungen an große Autokunden überwacht der Konzern gesondert über die Preise von Kreditausfallversicherungen.
Im Robotikgeschäft fehlten laut b4bschwaben im November 2025 Aufträge von deutlich über 100 Millionen Euro, daraufhin stieg der geplante Abbau in Augsburg von 400 auf 560 Vollzeitstellen bei rund 3.200 Beschäftigten. Nach Verhandlungen mit Betriebsrat und IG Metall nennt der European Restructuring Monitor seit Januar 2026 noch 509 Stellen, Frist ist der 31. Dezember 2026. Betroffen ist vor allem die Roboterproduktion. Zuvor hatte Kuka 2024 schon in der Anlagensparte 215 von rund 500 Stellen gestrichen und von allen dort Beschäftigten 10 Prozent des Bruttogehalts verlangt.
Rund 73 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Ausland, 10.732 von 14.619 Menschen ohne Auszubildende. Von 1.747 Stellen in Forschung und Entwicklung waren Ende 2025 nur 560 im Inland, in der Fertigung 2.391 von 9.347. Bei einem Weltkonzern überrascht das wenig, im Fall Kuka nährt die Verteilung aber die Standortdebatte.
Was Midea gibt und was Midea nimmt
71,4 Millionen Euro lieferte der Konzern 2025 an Midea, 69,9 Millionen Euro bezog er von dort, jeweils unter 2 Prozent des Umsatzes. Beides stieg gegenüber 2024 deutlich, von 47,5 und 48,6 Millionen Euro, und Kuka versichert, die Geschäfte liefen zu marktüblichen Konditionen.
Wichtiger ist die Finanzierung: ein nachrangiger Kreditrahmen einer Midea-Gesellschaft über 150 Millionen Euro bis Ende 2031, zuletzt zu 2,96 Prozent Zins. Eine Dividende floss 2025 nicht.
Für Midea bleibt die Robotik bei allem Wachstum ein kleiner Teil des Konzerns. Die Robotik- und Automatisierungssparte des Konzerns, zu der Kuka gehört, setzte 2025 laut Börsen-Zeitung rund 4 Milliarden Euro um, 8 Prozent mehr als 2024. In den ersten neun Monaten 2026 steuerte sie rund 3,3 von etwa 49 Milliarden Euro Konzernumsatz bei, also knapp 7 Prozent.
Der Eigentümer verdient bislang kaum über Ausschüttungen der Holding, dafür direkt an seiner China-Beteiligung: Vom Gewinn der Gesellschaften, an denen Dritte 50 Prozent halten, gehen 7,7 Millionen Euro an diese Mitgesellschafter, in den China-Firmen also an Midea. Rechnet man den Anteil der Minderheiten heraus, verlor Kuka selbst 2025 rund 15,4 Millionen Euro.
- Autohersteller: Sie bestimmen, wann Kuka Aufträge bekommt.
- Augsburg: Der Stammsitz fängt Auftragslücken mit Stellen und Gehalt ab.
- Midea: Der Eigentümer finanziert und öffnet China, verdient aber dort auch direkt mit.
Was kostet ein Kuka-Auftrag wirklich, und wer zahlt dafür?

Von 100 Euro Umsatz gab Kuka 2025 rund 53,64 Euro für Material und 32,24 Euro für Personal aus. Als EBIT blieben 1,51 Euro. Preise für Roboter und Anlagen veröffentlicht Kuka im Geschäftsbericht nicht.
Der Materialaufwand stieg 2025 auf 2.090,4 Millionen Euro und wuchs damit schneller als der Umsatz: um 9,7 Prozent, der Umsatz nur um 4,4 Prozent. Kuka nennt als Gründe höhere Materialpreise und mehr Zoll in den USA.
| Von 100 Euro Umsatz 2025 | Betrag | Absolut in Mio. € |
|---|---|---|
| Material | 53,64 € | 2.090,4 |
| Personal | 32,24 € | 1.256,4 |
| Abschreibungen | 3,82 € | 148,7 |
| Sonstige Kosten | 8,96 € | 349,2 |
| Saldo sonstiger Erträge und Aufwendungen | +0,16 € | 6,2 |
| EBIT | 1,51 € | 58,7 |
Kostenbestandteile für einzelne Produkte fehlen. Zu einem Roboter gehören in der Fabrik außerdem Steuerung, Software, Inbetriebnahme und Schulung. Wie viel davon Kuka bleibt, legt der Konzern nicht offen.
Der Preisdruck lässt sich an der Bruttomarge verfolgen. Sie sank von 21,9 auf 21,4 Prozent, obwohl der Umsatz stieg.
Bei durchschnittlich 15.070 Beschäftigten einschließlich Auszubildenden kam Kuka 2025 auf rund 258.600 Euro Umsatz und rund 83.400 Euro Personalaufwand je Kopf. Als EBIT blieben rund 3.900 Euro. Abfindungen sind darin enthalten, die Zahl überzeichnet den Normalfall also etwas. Die Größenordnung erklärt trotzdem, warum Schell über die Kosten am Stammsitz so offen spricht.
Die US-Zölle trafen Kuka doppelt, über höhere Kosten und über zögernde Kunden. Manche Kosten fallen erst später auf: Die Rückstellungen für Gewährleistung stiegen von 59,8 auf 78,9 Millionen Euro, unter anderem wegen des wachsenden Geschäfts in China.
Der Kunde zahlt den Preis, die Beschäftigten in Augsburg zahlen über verschobene Tariferhöhungen und gekürzte Einmalzahlungen, und der Steuerzahler zahlt indirekt mit, falls Bayern wie angeboten Forschung und Umbau fördert. Der Eigentümer bekam 2025 keine Dividende.
Wer profitiert und wer zahlt drauf?

Gewinner sind vor allem das China-Geschäft und Midea, das mit Kuka eine Robotersparte mit Marke, Technik und globalem Vertrieb besitzt. Den Preis zahlen Beschäftigte in Augsburg und ehemalige Kleinaktionäre. Der Vorstand bekam 2025 zusammen 3,8 Millionen Euro.
Midea zahlte 2016 je Aktie 115 Euro und bekam dafür den Zugang zu einem Markt, der zehn Jahre später fast drei von fünf Robotern weltweit abnimmt. Die Rechnung für den Käufer geht bisher vor allem strategisch auf, nicht in Euro: Kuka zahlte 2025 keine Dividende und schloss mit einem Verlust.
Paul Maares von der Aktionärsvereinigung DSW nennt es gegenüber b4bschwaben einen wunden Punkt, dass die 2022 Ausgeschlossenen an einem möglichen späteren Börsenwert nicht mehr teilhaben würden.
Der Tarifabschluss vom Dezember 2025 schließt betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Juli 2029 aus, im Gegenzug werden Tariferhöhungen verschoben und Einmalzahlungen gekürzt. Für den Standort sagte Kuka Investitionen zu. Die Zahlen dazu unterscheiden sich je nach Quelle: b4bschwaben nennt einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, an anderer Stelle bis zu 110 Millionen Euro, die IG Metall laut heise mehr als 100 Millionen Euro.
Matti Riedlinger von der IG Metall hält bei heise fest, dass die befürchtete Zerschlagung und der Umzug nach China nicht stattgefunden haben. Schell bewertet das Jahrzehnt ebenfalls positiv. Die Umsatz- und Beschäftigtenzahlen seit 2016 stützen das.
Der Stammsitz schrumpft dennoch: 509 Stellen bei rund 3.200 Beschäftigten entsprechen rechnerisch etwa jeder sechsten Stelle.
| Gruppe | Gewinn | Preis |
|---|---|---|
| Midea | Marke, Technik, Vertrieb, 50 Prozent an den China-Gesellschaften | Keine Dividende 2025, 186,5 Mio. € Forderungen an Kuka |
| Segment China | Plus 24,1 Prozent, erstmals über 1 Mrd. € Umsatz | Nettomarge von 1,2 Prozent |
| Beschäftigte Augsburg | Kein betriebsbedingter Stellenabbau bis Juli 2029 | 509 Stellen weniger, verschobene Tariferhöhungen |
| Ungarn | Investitionen in den Standort, rund 1.500 Beschäftigte | Keiner bekannt |
| Kleinaktionäre | 80,77 € je Aktie im Squeeze-out | Rund 30 Prozent weniger als der Preis von 2016 |
| Autokunden | Anlagen aus einer Hand, Preisdruck als Hebel | Abhängigkeit im laufenden Betrieb |
Unser Urteil fällt nüchterner aus als beide Lager von 2016. Die Angst vor dem Ausverkauf hat sich so nicht erfüllt, die Hoffnung auf den großen Aufschwung durch China für Augsburg auch nicht. Was 2016 als Technologietransfer diskutiert wurde, zeigt sich heute vor allem als Verschiebung von Wachstum. Midea kauft in Europa unterdessen weiter zu, zuletzt mit dem Ultraschallhersteller Esaote.
Kuka wächst in China, spart in Augsburg und verdient an jedem Euro Umsatz 1,5 Cent.
Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Wie politisch ist Kuka?

Der Kauf durch Midea veränderte 2017 die deutschen Regeln für ausländische Investoren. Heute treffen US-Zölle, Pekings Beschaffungsregeln und ein möglicher Börsengang in Shenzhen den Konzern zugleich. Für Lobbyarbeit meldet Kuka selbst nur bis zu 100.000 Euro im Jahr.
Wer entscheidet in Augsburg?
Seit dem 10. Oktober 2025 firmiert das Unternehmen als KUKA SE & Co. KGaA, geführt von der KUKA Management SE, die vollständig einer Midea-Tochter gehört. Den Aufsichtsrat führt seit Januar 2026 ein Executive Vice President von Midea, mehrere weitere Mitglieder kommen aus dem Konzern. Es gibt keinen Beherrschungsvertrag, deshalb legt der Vorstand jedes Jahr einen Abhängigkeitsbericht vor.
Vorstandschef ist seit Juli 2025 Christoph Schell, der laut Handelsblatt seit mehr als zehn Jahren in den USA lebt. Die Technik verantwortet seit Januar 2026 Hui Zhang.
Die alte Sorge um die Technik
Die These vom Technologieabfluss begleitet Kuka seit 2016, ihr Beleg ist bis heute dünn. Maares von der DSW hält das Risiko für durchaus real: Ein Börsengang in China verlange umfangreiche Offenlegung von Technik- und Finanzdaten gegenüber den dortigen Behörden und Anlegern, und die Schutzvereinbarungen von 2016 verlören mit der Zeit an Kraft. Eine Verlagerung würde der Gang an die Börse nicht auslösen, aber möglicherweise beschleunigen, vor allem nach 2029.
Neue Robotermodelle entwickelt Kuka nach dem eigenen Geschäftsbericht in China, etwa Scara-Roboter mit schwenkbarem Gelenkarm auf festem Sockel und Delta-Roboter, die mit parallelen Armen von oben greifen. Wissen fließt also auch in die andere Richtung. Riedlinger von der IG Metall sieht die Zerschlagung nicht eingetreten, fordert aber, dass Deutschland und Europa Schlüsseltechnologien besser schützen.
Unsere Recherche fand keinen belegten Einzelfall eines unrechtmäßigen Abflusses. Unsere Einordnung: Die Frage ist legitim, der Vorwurf bleibt unbewiesen.
2021 versprachen Midea und Kuka, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Augsburg bis 2025 gegenüber 2021 um mindestens 15 Prozent zu erhöhen. Für den ganzen Konzern stiegen sie von etwa 160 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 213,2 Millionen Euro. Wie viel davon am Stammsitz ankam, weist der Geschäftsbericht nicht aus.
Shenzhen statt Frankfurt?
Bloomberg berichtete am 30. Juni 2026 unter Berufung auf Eingeweihte, Midea prüfe für 2027 eine Notierung von Kuka in China, voraussichtlich in Shenzhen, auch Hongkong sei erwogen worden. Die Überlegungen seien in einem frühen Stadium. Laut b4bschwaben verwies Kuka dabei auf Midea und Midea auf Kuka. Bestätigt ist nichts.
Maares vermutet als Motiv höhere Bewertungen für Robotik in China, er selbst nennt das „ein wenig spekulativ“. Für einen Konzern mit 1,5 Prozent Marge wäre der Schritt ohne solche Bewertungen schwer zu erklären.
Zölle, Beschaffung, Förderung
Die 70-Prozent-Regel für öffentliche Beschaffung, über die wir im Beitrag zu Pekings Vorgaben für heimische Bauteile berichtet haben, ist bisher nur ein Entwurf. Sie gilt erst drei Jahre nach Erlass und betrifft Behördenkäufe, keine privaten Fabriken. Ob die Roboter aus Shunde die Schwelle erreichen, veröffentlicht Kuka nicht.
In den USA sieht Kuka die Zölle als quantifiziertes Risiko und nennt für die politischen Risiken insgesamt einen Erwartungswert von 17,9 Millionen Euro.
Bayern wiederum bot Forschungsmittel und Hilfe beim Umbau an und verband das mit der Erwartung, möglichst viele Stellen im Land zu halten. Aiwanger warnte zugleich, Firmen gingen nach Ungarn, wenn die Bedingungen dort besser seien.
Schell nannte laut Augsburger Allgemeine die mögliche Verlagerung „für bestimmte Bereiche“ nach Ungarn, Kuka beschäftigt dort rund 1.500 Menschen.
Lobby für höchstens 100.000 Euro
Im Lobbyregister des Bundestags gibt Kuka für 2025 Ausgaben zwischen 90.001 und 100.000 Euro an, dazu 0,70 Vollzeitstellen und zwei benannte Personen. Für einen Konzern mit diesem Umsatz ist das wenig. Interessen vertritt Kuka eher über Verbände: Das Register nennt zehn Mitgliedschaften, darunter VDMA, BDI und das Chinaforum Bayern. Als Themen stehen dort Außenwirtschaft, Automobilwirtschaft, Industriepolitik sowie Forschung und Technologie.
Konkrete Gesetzesvorhaben nennt Kuka in dem Eintrag nicht.
Die Steuer, die den Gewinn übersteigt
Kuka zahlte 2025 bei 56,7 Millionen Euro Vorsteuerergebnis 64,4 Millionen Euro Steuern, eine Steuerquote von 113,6 Prozent. Der Bericht erklärt das damit, dass Kuka für mehrere Gesellschaften mit Verlusten keine aktiven latenten Steuern ansetzt. In Deutschland führt Kuka 656,7 Millionen Euro Verlustvorträge, ohne dafür einen Steuervorteil zu aktivieren.
Was könnte Kuka zu Fall bringen?

Kuka ist nicht akut gefährdet: 292,4 Millionen Euro Nettoliquidität und ein Rating von BBB+ schützen den Konzern. Die Gefahr liegt in der dünnen Marge, im schwachen Autogeschäft, in neuen Wettbewerbern aus China und im Projektgeschäft, das immer wieder Mehrkosten verursacht.
Von 636,5 Millionen Euro flüssigen Mitteln lagen 503,3 Millionen Euro auf Bankkonten in China, wo Devisenkontrollen den Transfer ins Ausland regeln. Kuka erwähnt das im Anhang ohne weitere Wertung. In einer Krise außerhalb Chinas wäre dieses Geld aber nicht ohne Weiteres verfügbar, und Augsburg hängt dann am Konsortialkredit über 700 Millionen Euro bis 2030 sowie an Midea.
Die Bewertung der Risiken steht im Bericht selbst: Für den Konzern summieren sich die Erwartungswerte der Risiken auf 187,9 Millionen Euro, rund das Dreifache des EBIT. Der größte Block sind wirtschaftliche Risiken mit 92,7 Millionen Euro, darunter Auftragseinbrüche und Projektrisiken. Im Fall neuer Wettbewerber spricht Kuka von zusätzlichem Druck auf die Margen.
Estun, Inovance und Siasun verkaufen zunächst in großer Zahl im eigenen Land, und laut Goldman Sachs konkurrieren chinesische Anbieter dort nicht mehr nur über den Preis. Ihre Ausfuhren treffen Kuka im europäischen Standardgeschäft der Sparte Robotics.
Auch die Firmenwerte bergen ein Risiko. In der Bilanz stehen 143,7 Millionen Euro für Swisslog, 74,6 für Robotics und 64,5 für Swisslog Healthcare. Bei anhaltend schwachem Ergebnis steigt das Risiko von Abschreibungen. Die Holding stellte 2025 außerdem 56,9 Millionen Euro für eine Patronatserklärung zugunsten einer Tochter zurück.
Unwahrscheinlich, aber folgenreich wäre eine politische Entkopplung: Falls Sanktionen oder Investitionsregeln den Austausch zwischen Augsburg und den Gemeinschaftsunternehmen in China kappen würden, stünde das größte Segment plötzlich auf der anderen Seite.
Konkrete Pläne dieser Art sind nicht bekannt, der Bericht führt Handelskonflikte aber als wahrscheinliches politisches Risiko.
Der Bericht nennt die US-Handelspolitik als Grund für verschobene Projekte und höhere Kosten, zugleich hält er fest, dass die künftige Ausgestaltung der Zölle offen sei. Mit dem Modell lokaler Lieferketten für China und die USA will Kuka Beschränkungen umgehen. Gegen den Druck auf die Preise in Europa hilft das nicht, und in der Region mit Nahem Osten und Afrika fielen die Umsätze 2025 um 11,6 Prozent.
Drei Szenarien bis 2031
Im günstigen Fall zahlt sich der Umbau aus: Das Sparprogramm läuft Ende 2026 aus, die Marge steigt auf das Niveau von 2023 mit knapp 4 Prozent oder darüber, und Software wie die Plattform AMP bringt neue wiederkehrende Einnahmen. Ein Börsengang in Shenzhen, den Bloomberg als Überlegung von Midea meldet, würde Geld einbringen und die Bewertung heben.
Realistisch erscheint uns ein zweigeteilter Konzern: China wächst weiter, Augsburg bleibt Zentrum für große Roboter, aber kleiner. Die Marge bleibt im niedrigen einstelligen Bereich, wie Kuka selbst für 2026 erwartet.
Im ungünstigen Fall verschärft sich der Preisdruck in Europa, die Autobauer investieren weiter zurückhaltend, und nach dem Ende der Jobgarantie 2029 wandert mehr nach Ungarn und China.
Kuka würde dann als Marke überleben, nur mit einem deutlich kleineren Stammsitz.
Was bedeutet Kuka für deutsche Unternehmer und Verbraucher?

Verbraucher berührt Kuka nur indirekt: über Autos, Verteilzentren und Klinikapotheken. Für Unternehmer ist der Konzern Lieferant, Wettbewerber und Testfall dafür, was eine Übernahme aus China nach zehn Jahren bedeutet. Käufer von Robotern sollten nach Lieferketten fragen.
Die Blockade des ABB-Verkaufs in China und die neue Beschaffungsregel sind für deutsche Mittelständler keine ferne Nachricht. Peking entscheidet inzwischen mit, wem Robotertechnik im Land gehören darf. Ob Kuka davon profitiert, belegt noch keine Zahl.
Als Kunde profitieren Sie vorerst vom Wettbewerb. Die Installationen in Deutschland fielen 2025 um 8 Prozent, und neue Anbieter drängen mit günstiger Standardtechnik auf den Markt. Gerade bei Standardrobotern lohnt sich deshalb ein Vergleichsangebot, auch wenn der Wechsel der Steuerung im laufenden Betrieb teuer werden kann.
Das größte Wachstumsfeld für Roboter in Deutschland liegt außerhalb der Autoindustrie. Die Roboterdichte lag 2024 nach den von Kuka zitierten IFR-Zahlen in der Autoindustrie bei 1.495 je 10.000 Beschäftigte, in allen anderen Branchen bei 298. Für den Mittelstand heißt das: Hier gibt es noch Spielraum, und die Hersteller werben entsprechend um kleinere Betriebe. Kuka bezeichnet einfache Programmierung und den günstigen Einstieg für kleine und mittlere Unternehmen selbst als Ziel.
Kuka gibt selbst als Maßnahme an, Lieferketten stärker in die jeweiligen Märkte zu verlagern, und investiert in Deutschland, Ungarn, den USA und China. Falls Sie Teile an Kuka liefern, klären Sie am besten früh, welche Produkte künftig wo gebaut werden. Ein zweiter Abnehmer außerhalb des Autogeschäfts mindert das Risiko sinkender Mengen.
Swisslog wächst mit Handel und Konsumgütern, Swisslog Healthcare mit Klinikapotheken. Lagerautomatisierung bieten auch deutsche Anbieter an, etwa Jungheinrich mit seinem Palettenroboter. Beim Automatisieren eines Lagers zählen deshalb der Generalunternehmer und seine Referenzen mehr als der Markenname.
Bei den Beschäftigten schließlich zählt das Datum. Bis zum 31. Juli 2029 gilt in Augsburg der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. Die Vereinbarung verschafft Zeit, aber keinen dauerhaften Bestandsschutz.
Drei Szenarien für die nächsten zwölf Monate
Optimistisch betrachtet erfüllt Kuka die eigene Prognose, die Marge erholt sich auf deutlich über 2 Prozent, und die Pläne für den Börsengang werden konkreter.
Realistisch ist eine Marge knapp über dem Vorjahr. Der Free Cashflow sinkt wie angekündigt, das Segment China wächst schneller als der Rest.
Pessimistisch träfe eine längere Investitionspause der Autobauer die Sparte Robotics erneut. Kuka müsste dann weitere Sparrunden vor allem außerhalb Augsburgs ansetzen, weil die Vereinbarung am Stammsitz bis 2029 Kündigungen ausschließt.
Die Frage, was Kuka ohne Midea geworden wäre, lässt sich nicht rechnen. Der Fall ABB zeigt nur, dass große Roboterbauer politisch nicht mehr neutral handeln können. Kuka hat diese Frage vor zehn Jahren beantwortet. Die Zahlen von 2025 zeigen den Preis dafür und den Ertrag: mehr Umsatz in China und eine Marge von 1,5 Prozent.
- Käufer von Robotern: Holen Sie Vergleichsangebote ein, und prüfen Sie die Kosten eines Wechsels der Steuerung.
- Zulieferer: Fragen Sie früh nach, wo Ihre Teile künftig gebraucht werden.
- Beschäftigte: Die Jobgarantie endet im Sommer 2029, planen Sie entsprechend.
Glossar: 16 wichtige Fachbegriffe zu Kuka

Abhängigkeitsbericht
Der Abhängigkeitsbericht ist ein Pflichtbericht des Vorstands einer Gesellschaft, die von einem anderen Unternehmen beherrscht wird, ohne dass ein Beherrschungsvertrag besteht. Er listet die Geschäfte mit dem herrschenden Unternehmen auf und erklärt, ob die Gegenleistungen angemessen waren. Kuka erstellt ihn wegen Midea.
Acetylen
Acetylen ist ein brennbares Gas, das früher für helle Lampen genutzt wurde und heute vor allem beim Schweißen und Schneiden von Metall dient. Mit einem Werk für dieses Gas begann 1898 in Augsburg die Geschichte von Kuka, aus der Anwendung beim Schweißen entstand später das Geschäft mit der Autoindustrie.
Autonomer mobiler Roboter
Ein autonomer mobiler Roboter fährt selbstständig durch Lager oder Fabriken und transportiert dort Material, ohne dass Schienen oder Leitlinien im Boden nötig sind. Die Fahrzeuge erkennen ihre Umgebung über Sensoren. Kuka führt solche Modelle im Programm der Sparte Robotics und zählt sie zu seinen Wachstumsfeldern.
Betreibermodell
Beim Betreibermodell kauft der Kunde keine Anlage, sondern bezahlt für das, was sie herstellt. Das Risiko von Auslastung und Technik bleibt zu einem großen Teil beim Betreiber. Kuka fertigt so in Toledo die Karosserie des Jeep Gladiator für Stellantis und wird je gefertigtem Stück bezahlt.
Book-to-Bill
Book-to-Bill setzt den Auftragseingang einer Periode ins Verhältnis zum Umsatz derselben Periode. Ein Wert über 1 bedeutet, dass mehr neue Aufträge hereinkommen, als abgerechnet werden, und der Auftragsbestand wächst. Kuka kam 2025 auf 1,07, nach 1,09 im Jahr davor.
Cobot
Ein Cobot, kurz für kollaborativer Roboter, arbeitet ohne trennenden Schutzzaun neben Menschen. Sensoren und begrenzte Kräfte sollen Verletzungen verhindern. Solche Modelle eignen sich gerade für kleinere Betriebe mit wechselnden Aufgaben. Kuka nennt für den LBR iiwa von 2013 die erste Serienfertigung eines dafür zugelassenen sensitiven Roboters.
EBIT
Das EBIT ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und zeigt, was das operative Geschäft abwirft. Teilt man es durch den Umsatz, ergibt sich die EBIT-Marge. Bei Kuka lag sie 2025 bei 1,5 Prozent, belastet durch 75,1 Millionen Euro Kosten für den Konzernumbau.
Gemeinschaftsunternehmen
Ein Gemeinschaftsunternehmen gehört zwei oder mehr Partnern, die es gemeinsam gegründet haben und sich Gewinn und Risiko teilen. Kuka und Midea-Firmen halten ihre 2018 gegründeten China-Gesellschaften je zur Hälfte, Kuka hat dabei die Kontrolle und bezieht sie deshalb voll in den Konzernabschluss ein.
IFRS 8
IFRS 8 ist der internationale Rechnungslegungsstandard für die Segmentberichterstattung. Er verpflichtet börsennotierte Konzerne, Ergebnisse je Geschäftsbereich offenzulegen. Kuka wendet ihn seit dem Abschied von der Börse nicht mehr an und nennt für die Segmente im Anhang nur noch den Umsatz, keinen Gewinn.
Intralogistik
Die Intralogistik umfasst alle Material- und Warenflüsse innerhalb eines Betriebs, vom Wareneingang über das Lager bis zum Versand. Hersteller automatisieren sie mit Fördertechnik, Regalsystemen, Robotern und Software. Bei Kuka gehört das Geschäft vor allem zur Sparte Swisslog mit Sitz in der Schweiz.
KGaA
Die Kommanditgesellschaft auf Aktien, kurz KGaA, verbindet Elemente von Kommanditgesellschaft und Aktiengesellschaft. Die Geschäftsführung liegt bei einem persönlich haftenden Gesellschafter, hier der KUKA Management SE. Seit Oktober 2025 firmiert Kuka in dieser Form, wofür das Unternehmen klarere Strukturen und mehr Flexibilität anführt.
Minderheitsanteile
Minderheitsanteile sind die Teile einer Tochtergesellschaft, die nicht dem Mutterkonzern gehören. Im Konzernabschluss stehen sie gesondert im Eigenkapital, der auf sie entfallende Gewinn wird abgezogen. Bei Kuka betragen sie 346,9 Millionen Euro und entfallen vor allem auf die Gesellschaften in China.
Patronatserklärung
Eine Patronatserklärung ist die Zusage einer Muttergesellschaft, für eine Tochter finanziell einzustehen, oft gegenüber Banken oder Vertragspartnern. Droht die Inanspruchnahme, bildet die Mutter dafür eine Rückstellung. Die Kuka-Holding stellte aus diesem Grund 2025 einen Betrag von 56,9 Millionen Euro zurück.
Roboterdichte
Die Roboterdichte gibt an, wie viele Industrieroboter je 10.000 Beschäftigte in der Fertigung im Einsatz sind. Die International Federation of Robotics veröffentlicht den Wert jährlich. Kuka nennt im Geschäftsbericht für Deutschland 449 Roboter im Jahr 2024, weltweit liegt der Durchschnitt bei 177.
Squeeze-out
Der Squeeze-out ist der Ausschluss der letzten Aktionäre gegen eine Barabfindung, sobald ein Großaktionär mindestens 95 Prozent hält. Gerichte können die Abfindung überprüfen. Midea nutzte das Verfahren bei Kuka 2022 für die letzten knapp 4,69 Prozent zu 80,77 Euro je Aktie.
Verlustvortrag
Ein Verlustvortrag ist ein steuerlicher Verlust aus früheren Jahren, den ein Unternehmen mit späteren Gewinnen verrechnen kann. Kuka führt insgesamt 1.227,7 Millionen Euro, davon 656,7 Millionen in Deutschland. Für die deutschen Beträge setzt der Konzern keinen Steuervorteil an.
FAQ: Warum bleiben Kuka von 3,9 Mrd. Euro nur 58,7 Millionen?

Wem gehört Kuka?
Kuka gehört vollständig dem chinesischen Hausgerätekonzern Midea. Zwei niederländische Midea-Gesellschaften halten alle Anteile an der KUKA SE und Co. KGaA, seit dem Ausschluss der letzten Aktionäre im November 2022. Der Sitz des Unternehmens liegt weiter in Augsburg.
Ist Kuka noch an der Börse?
Nein. Die Aktie verschwand nach dem Squeeze-out 2022 von der Börse. Laut einem Bloomberg-Bericht vom Juni 2026 prüft Midea für 2027 eine neue Notierung in China, voraussichtlich in Shenzhen. Bestätigt haben das weder Midea noch Kuka.
Wie viel Umsatz macht Kuka?
Kuka setzte 2025 genau 3.897,2 Millionen Euro um, 4,4 Prozent mehr als 2024 mit 3.732,4 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag bei 4.157,3 Millionen Euro. Das EBIT fiel auf 58,7 Millionen Euro, unter dem Strich blieb ein Verlust von 7,7 Millionen Euro.
Wie viele Mitarbeiter hat Kuka?
Ende 2025 zählte Kuka 14.542 Vollzeitstellen, 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Rund drei Viertel der Beschäftigten arbeiten außerhalb Deutschlands. Am Stammsitz in Augsburg arbeiteten im November 2025 etwa 3.200 Menschen.
Baut Kuka in Augsburg Stellen ab?
Ja. Kuka will am Stammsitz bis Ende 2026 509 Stellen abbauen. Zunächst waren 400 geplant, zwischenzeitlich 560. Betriebsbedingte Kündigungen schließt eine Vereinbarung vom Dezember 2025 bis zum 31. Juli 2029 aus. Als Grund nennt der Konzern fehlende Aufträge, vor allem aus der Autoindustrie.
Welche Geschäftsbereiche hat Kuka?
Kuka gliedert sich in sechs Segmente: Systems für Fertigungsanlagen, Robotics für Roboter, Swisslog für automatisierte Lager, Swisslog Healthcare für Kliniken, China für das Geschäft im Land und Kuka Digital für Software. China war 2025 mit 1.127,3 Millionen Euro das größte Segment.
Quellen
39 Quellen anzeigenQuellen ausblendenabgerufen am 06.11.2026
- KUKA GroupAnnual Report 2025 (Geschäftsbericht, Lagebericht und Konzernanhang)
- b4bschwabenKuka warnt trotz Wachstum: „Vorsicht geboten“ nach Gewinnrückgang
- swissinfo.chChina blocks SoftBank’s $5.4bn takeover of ABB’s robotics division
- evertiqChina blocks SoftBank’s purchase of ABB’s robotics business in China
- Qiushi onlineBericht zu den Standards für heimische Produkte in der öffentlichen Beschaffung
- Dr. WebChina: Industrieroboter brauchen 70 Prozent heimische Teile für Behördenaufträge
- TipRanksMidea Group Q3 2026 Profit Rises on FX Derivatives Despite Revenue Dip
- QuartrMidea Group: Investor Relations, Earnings Summary and Outlook
- International Federation of RoboticsChina Installs 59 Percent of World’s Industrial Robots
- The Next WebChina installs 59% of new factory robots as EU installations fall 11% (World Robotics 2026)
- Börsen-ZeitungMidea will Kuka in China zurück an die Börse bringen
- b4bschwabenGeht Kuka in China an die Börse? Interview mit Paul Maares, DSW
- heise onlineKuka: Wie sich der Roboterhersteller nach chinesischer Übernahme verändert hat
- b4bschwabenKuka baut in Augsburg 560 Arbeitsplätze ab
- EurofoundEuropean Restructuring Monitor, Kuka: Internal restructuring in Germany, Factsheet 203694 (Update 30.01.2026)
- b4bschwabenKuka baut 215 Arbeitsplätze in Augsburg ab
- b4bschwabenTarifeinigung bei Kuka: Millioneninvestitionen sollen Standort Augsburg sichern
- HandelsblattKuka-Chef: „Eigentlich müssten wir in der DACH-Region besonders stark sein“
- Bayerische StaatsregierungWirtschaftsminister Aiwanger kommentiert den geplanten Stellenabbau bei KUKA
- heise onlineGerman robotics company Kuka now plans to cut a total of 560 jobs
- KUKAHistory of KUKA: Automation then and now
- KUKAKUKA signs investor agreement with Midea
- finanzen.netKUKA schließt Investorenvereinbarung mit Midea
- Börsen-ZeitungMidea bekräftigt Vorteile einer Kuka-Übernahme
- Dawn, ReutersGermany tightens rules to shield businesses from foreign takeovers
- KUKAKUKA expands China business
- Yicai GlobalMidea to Set Up Robotics JV With German Kuka
- KUKATill Reuter terminates his office as CEO, Peter Mohnen takes over
- Spruchverfahren-direktDeutsche High-Tech-Industrie aus China: Der Fall KUKA (Stand 09.12.2025)
- AutomationspraxisMehr Fokus auf Wachstum: Midea nimmt Kuka von der Börse
- ABBABB to divest Robotics division to SoftBank Group (08.10.2025; Umsatz und Marge 2024)
- KUKAInterview mit Christoph Schell: We are at the beginning of a decade of profound technological transformation
- Process OnlineNVIDIA working with global robotics companies on physical AI
- KUKAKUKA unveils vision for Automation 2.0 as physical AI reshapes global manufacturing
- Deutscher BundestagLobbyregister, Eintrag R004716 KUKA (Stand 25.06.2026)
- RoboterweltKUKA: Augsburger Roboterbauer unter Midea (Stand Oktober 2026)
- China Biz InsiderChina’s Robot Wars: Domestic Champions Seize Market Share (31.10.2025, Goldman Sachs auf Basis von MIR-Daten)
- Europäische ZentralbankEuro-Referenzkurse vom 05.11.2026 (1 Euro = 1,1224 US-Dollar, 7,4846 Yuan)
- KUKAFrom Delta to Scara: Overview of industrial robot types
