Krisensichere Jobs rücken in den Blick, seit Insolvenzen, Werksschließungen und Abfindungsprogramme die Wirtschaftsseiten füllen. Bei BMW fallen bis Ende 2027 rund 8.000 Stellen weg, vor allem in Verwaltung und Entwicklung. Selbst Beamte mussten schon verzichten: Der Bund kürzte ihr Weihnachtsgeld ab 2004 um rund 30 Prozent und strich das Urlaubsgeld.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenNach der Krise ist vor der Krise: Auf die Pandemie folgten Energiepreisschock, Inflation und eine Industrieflaute, die Autobauer, Zulieferer und Maschinenbauer bis heute im Griff hat. Für Berufseinsteiger, Jobwechsler und Personalverantwortliche stellt sich deshalb eine handfeste Frage: Welche Arbeit bleibt gefragt, wenn das Geld knapp wird? Dieser Beitrag prüft Berufe mit vier Filtern, mit Beschäftigtendaten aus zwei Krisen und mit den KI-Schulnoten von Dr. Web.
Das Wichtigste in Kürze
- Krisensicher sind Jobs, die vier Filter bestehen: ein Bedarf, der nicht warten kann, viele private Zahler, Arbeit vor Ort und Hände statt Software. Am besten schneiden Handwerksberufe am Grundbedarf ab, etwa Heizungsbauer, Fleischer und Bestatter.
- In der Konjunkturkrise wächst der Staatsdienst sogar. In der Staatsfinanzkrise wird dort zuerst gekürzt: Griechenland senkte die Lohnsumme seines öffentlichen Dienstes von 2009 bis 2015 um mehr als ein Drittel.
- Pflege und Rettungsdienst wachsen kräftig, hängen aber an den Kranken- und Pflegekassen, denen 2027 eine Lücke von 19 Milliarden Euro droht.
- Eine sichere Branche schützt nicht jeden Job: Die Zahl der Bäckereien sank seit 2015 um fast 29 Prozent, an den Kassen der Supermärkte übernehmen Selbstbedienungsterminals.
1 Welcher Beruf hat laut IAB ein Substituierbarkeitspotenzial von 0 Prozent? Aufklappen ↓
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2 Um wie viel Prozent wuchs die Zahl der Fachkräfte im Rettungsdienst von Ende 2019 bis Ende 2024? Aufklappen ↓
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3 Um wie viel kürzte Detroit nach seiner Insolvenz die erworbenen Renten der allgemeinen städtischen Bediensteten? Aufklappen ↓
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4 Welchen Anteil ihrer Konsumausgaben gaben Haushalte in Deutschland 2024 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus? Aufklappen ↓
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5 Wie stark sank die Zahl der Bäckereien in der Handwerksrolle von 2015 bis 2025? Aufklappen ↓
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Was macht einen Job krisensicher?

Krisensicher ist ein Job, der vier Prüfungen besteht: Der Bedarf lässt sich nicht aufschieben, viele Privatkunden zahlen aus eigener Tasche, die Arbeit muss vor Ort geschehen und verlangt Hände statt Rechenleistung. Ein Beruf, der an einem Filter scheitert, ist deshalb nicht verloren, bietet der nächsten Krise aber eine offene Flanke.
Filter 1: Lässt sich der Bedarf aufschieben?
In der Krise sortieren Haushalte ihre Ausgaben neu. Neuwagen, Einbauküche und Fernreise rücken nach hinten, Brot, Heizöl und Arzneimittel nicht. Unternehmen verschieben in der Flaute ebenso Investitionen in Maschinen, Werbekampagnen und Beratungsprojekte, während Miete, Strom und Löhne weiterlaufen. Berufe am Grundbedarf behalten deshalb ihre Kundschaft, Berufe an aufschiebbaren Wünschen verlieren zuerst Aufträge.
Filter 2: Wer bezahlt die Rechnung?
Eine Bäckerei lebt von Tausenden Kunden, die täglich ein paar Euro ausgeben. Eine Pflegekraft lebt vom Geld der Kranken- und Pflegekassen, eine Lehrerin vom Landeshaushalt, ein Industriemechaniker im Sondermaschinenbau vom Investitionsbudget weniger Großkunden. Viele kleine Zahler bilden die robusteste Kundenstruktur: Fällt einer aus, spürt der Betrieb das kaum. Ein einzelner Großzahler kann dagegen mit einer einzigen Entscheidung kürzen, ob Konzerneinkauf oder Finanzministerium.
Filter 3: Muss die Arbeit vor Ort geschehen?
Eine verstopfte Leitung in Freiburg repariert niemand aus Shenzhen. Serienfertigung lässt sich dagegen verlagern, ebenso jede Tätigkeit, die am Bildschirm entsteht und als Datei zum Kunden geht. Dienstleistungen an Menschen, Häusern und Autos bleiben an den Ort gebunden, an dem sich Mensch, Haus oder Auto befinden.
Filter 4: Braucht die Arbeit Hände?
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) misst im Job-Futuromat, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnte. Dieses Substituierbarkeitspotenzial reicht von 0 Prozent bei Erziehern und Notfallsanitätern bis 100 Prozent bei Verwaltungsfachangestellten und Kassierern im Handel. Die Werte stammen aus dem Jahr 2022 und beschreiben das technisch Mögliche. Ob Betriebe tatsächlich umstellen, hängt von Kosten, Personal und Kundschaft ab.
Dr. Web bewertet Ausbildungsberufe zusätzlich mit einer eigenen Schulnote für die KI-Resilienz. Physische Präsenz, Empathie, persönliche Haftung und gesetzliche Hürden zählen darin doppelt, Routineanteil und Digitalisierungsgrad einfach. Die Note fängt damit auf, was die reine Technikmessung übersieht: Ein Heizungsbauer plant und dokumentiert viel am Rechner, die Therme im Keller wechselt trotzdem ein Mensch. Den Betrieb darf zudem nur führen, wer einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation vorweist.
| Filter | Prüffrage | Besteht | Fällt durch |
|---|---|---|---|
| Bedarf | Lässt sich der Kauf ein halbes Jahr verschieben? | Lebensmittel, Heizungsreparatur, Bestattung | Neuwagen, Einbauküche, Fernreise |
| Zahler | Zahlen viele Privatkunden aus eigener Tasche? | Fleischerei, Kfz-Werkstatt, Heizungsbau | Behörde, Krankenhaus, Sondermaschinenbau |
| Ort | Muss die Arbeit beim Kunden geschehen? | Sanitärinstallation, Pflege, Rettungsdienst | Serienfertigung, Buchhaltung, Callcenter |
| Hände | Verlangen die Kerntätigkeiten Hände, Urteil oder Nähe? | Notfallsanitäter (0 %), Friseur (11 %) | Kassierer im Handel (100 %), Verwaltungsfachangestellte (100 %) |
- Bedarf: Essen, Wärme, Gesundheit und Bestattung warten nicht auf den Aufschwung, Neuwagen und Fernreisen schon.
- Zahler: Tausende Privatkunden kürzen nicht gleichzeitig, ein einzelner Großkunde oder der Staat schon.
- Ort und Hände: Arbeit beim Kunden lässt sich weder ins Ausland verlagern noch an Software abgeben.
Welche Berufe haben Corona und die Industrieflaute am besten überstanden?

Am besten überstanden haben die beiden jüngsten Krisen Rettungsdienst, Pflege und öffentliche Verwaltung, dazu Handwerksberufe am Grundbedarf wie Heizungsbau und Kfz-Technik. Verloren haben Friseure, Bäcker, Kassierer und die Metallberufe der Industrie.
Wen eine Krise zuerst trifft, zeigt die Zahl der Kurzarbeiter. Im Mai 2009 erreichte die Kurzarbeit laut Bundesagentur für Arbeit mit 1,44 Millionen Menschen ihren Höchststand, im Jahresdurchschnitt arbeiteten drei Viertel der Kurzarbeiter im verarbeitenden Gewerbe. Im April 2020 waren knapp 6 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit, fast jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Münchner ifo-Institut schätzte den Anteil für Mai 2020 im Gastgewerbe auf 72 Prozent und im Fahrzeugbau auf 46 Prozent, in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie dagegen auf 13 Prozent und in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft auf 3 Prozent.
Das IAB veröffentlicht im Job-Futuromat für jede Berufsgruppe die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Jahresende. Im Corona-Jahr 2020 wuchs die Zahl der Fachkräfte im Rettungsdienst um 5,9 Prozent, in der öffentlichen Verwaltung um 4,1 Prozent und in der Krankenpflege um 2,7 Prozent. Köche verloren 6,9 Prozent, Fachkräfte der spanenden Metallbearbeitung 5,4 Prozent, Friseure 4,9 Prozent. Die Lockdowns trafen vor allem Berufe, deren Kundschaft zu Hause bleiben musste.
In der Industrieflaute seit 2021 verschob sich das Bild. Die Gastronomie holte auf, Köche lagen Ende 2024 um 1,4 Prozent über dem Stand von 2021. Fachkräfte der spanenden Metallbearbeitung verloren dagegen weitere 7,4 Prozent, Maschinen- und Anlagenführer 6,3 Prozent. Unter den untersuchten Gruppen schrumpften zwei Berufe ohne Industriebezug am stärksten: Friseure mit 10,7 Prozent und Bäcker mit 9,9 Prozent. Beide Berufe stecken in einem Umbruch, der lange vor der Krise begann.
Das verarbeitende Gewerbe zählte Ende 2025 laut Bundesagentur für Arbeit 6.535.390 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 481.946 oder 6,9 Prozent weniger als Ende 2019. In der Autoindustrie gingen nach Berechnungen der Prüfungsgesellschaft EY seit 2019 rund 142.400 Jobs verloren, ein Rückgang um rund 16 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen kamen von Ende 2019 bis Ende 2025 mehr als 600.000 Beschäftigte hinzu. Wie die Flaute über die Gewerbesteuer bis in die Rathäuser durchschlägt, zeigt unsere Analyse, warum die Kommunalfinanzen mit der Industriebasis kippen.
Lesebeispiel: Im Rettungsdienst arbeiteten Ende 2024 14,9 Prozent mehr Fachkräfte als Ende 2021, bei den Friseuren 10,7 Prozent weniger. Beamte, Selbstständige und Minijobber zählen nicht mit.
- Corona-Test: Rettungsdienst, Verwaltung und Pflege wuchsen 2020, Köche, Metallberufe und Friseure verloren.
- Industrieflaute: Seit 2021 schrumpfen die Metallberufe weiter, während Kfz-Technik und Rettungsdienst zulegen.
- Strukturwandel: Friseure und Bäcker verlieren unabhängig von der Konjunktur Personal.
Warum ist der Beamtenstatus nur geliehene Sicherheit?

Der Beamtenstatus schützt vor der Kündigung, nicht vor der Kürzung. Gehälter, Sonderzahlungen und Pensionen kommen aus Steuergeld und sinken, sobald die Kasse leer ist, wie deutsche Sparrunden, Griechenland und Detroit zeigen.
Solange der Staat zahlen kann, bleibt der öffentliche Dienst der stabilste Arbeitgeber im Land. Zum 30. Juni 2025 arbeiteten dort laut Statistischem Bundesamt 5.475.100 Menschen, 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, darunter 1.812.100 Beamte und Richter sowie 168.100 Berufs- und Zeitsoldaten. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Verwaltungsfachkräfte wuchs sogar im Corona-Jahr 2020, als Friseursalons und Restaurants schließen mussten.
Das Risiko liegt in der Geldquelle: Fast jeder Arbeitsplatz im Staatsdienst hängt an einem einzigen Zahler, dessen Einnahmen wiederum von Unternehmen, Beschäftigten und Konsum kommen. Wie weit diese Abhängigkeit reicht, zeigt unsere Analyse, wer alles am Haushalt hängt: Neben 5,5 Millionen Staatsdienern stehen Millionen Beschäftigte bei Kassen, Trägern und Auftragnehmern. Schrumpft die Steuerbasis, schrumpft dieser ganze Block mit.
Auch deutsche Beamte mussten schon verzichten
Deutschland hat den Mechanismus selbst erlebt. 2003 erlaubte eine Öffnungsklausel den Ländern, die Sonderzahlungen ihrer Beamten selbst zu regeln. Viele Länder kürzten daraufhin, einige bis zum völligen Wegfall. Der Bund senkte das Weihnachtsgeld ab 2004 auf 5 Prozent der Jahresbezüge, rund 60 Prozent eines Monatsgehalts statt zuvor rund 84 Prozent, und strich das Urlaubsgeld. Für 2006 bis 2010 halbierte der Bund die Sonderzahlung noch einmal. Die Bundesregierung hielt im Gesetzentwurf ausdrücklich fest, dass Sonderzuwendung und Urlaubsgeld nicht durch Artikel 33 Absatz 5 des Grundgesetzes geschützt seien.
Seit März 2006 arbeiten Bundesbeamte wieder 41 Stunden pro Woche. Berlin verordnete seinen Beamten nach der letzten linearen Erhöhung im August 2004 jahrelange Nullrunden. Das Bundesverfassungsgericht erklärte 2025 rund 95 Prozent der Berliner Besoldungsgruppen A für die Jahre 2008 bis 2020 für verfassungswidrig. Karlsruhe setzt Kürzungen eine Untergrenze, die amtsangemessene Alimentation, oberhalb dieser Linie bleibt dem Gesetzgeber aber Spielraum.
Griechenland und Detroit zeigen den Ernstfall
In einer echten Staatsfinanzkrise gehen die Kürzungen weiter. Die Lohnsumme des griechischen Staates fiel nach Daten der EU-Kommission von 25,9 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf 15,9 Milliarden Euro im Jahr 2015, ein Minus von 38,5 Prozent. Die Zahl der Staatsbediensteten sank von 907.973 im Dezember 2009 auf 685.170 im Dezember 2018, auch weil auf fünf Abgänge nur eine Neueinstellung kam. Detroit meldete am 18. Juli 2013 Insolvenz nach Kapitel 9 des US-Insolvenzrechts an, mit Schulden von umgerechnet rund 15,9 Milliarden Euro, und kürzte danach die Renten seiner Bediensteten.
| Fall | Zeitraum | Was gekürzt wurde |
|---|---|---|
| Bund (Deutschland) | 2004 bis 2010 | Weihnachtsgeld auf 5 % der Jahresbezüge, 2006 bis 2010 halbiert; Urlaubsgeld gestrichen; seit März 2006 wieder 41 Wochenstunden |
| Griechenland | 2010 bis 2013 | Oster-, Sommer- und Weihnachtsgeld gestrichen, unter 3.000 Euro brutto ersetzt durch 1.000 Euro Pauschale; neue Gehaltstabelle im November 2011 mit fast 20 % weniger; Sonderzahlungen für Rentner ganz gestrichen |
| Detroit (USA) | ab 2014 | Renten allgemeiner Bediensteter um 4,5 % gekürzt, Inflationsausgleich gestrichen; Polizei und Feuerwehr erhalten nur noch 45 % des vereinbarten Inflationsausgleichs |
| Argentinien | 2001 | Provinzen zahlten Löhne und Lieferanten in eigenen Schuldscheinen, in Buenos Aires hießen sie Patacón |
Für die Detroiter Pensionäre war die Kürzung um 4,5 Prozent der milde Ausgang. Ohne den Vergleich um das städtische Kunstmuseum und Geld des Bundesstaats Michigan hätte die Kürzung nach den Gerichtsunterlagen 27 Prozent betragen.
Von solchen Verhältnissen ist Deutschland weit entfernt. Die Schuldenquote lag Ende 2025 laut Bundesbank bei 63,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der Spielraum schrumpft trotzdem: Nach dem Finanzplan der Bundesregierung steigen die Zinsausgaben des Bundes von rund 30 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf 80,7 Milliarden Euro im Jahr 2030. Für die Pensionen von 1.418.800 ehemaligen Staatsbediensteten gab der Staat 2024 weitere 56,9 Milliarden Euro aus.
Zur Kassenlage kommt die Technik. Das IAB stuft die Kerntätigkeiten von Verwaltungsfachangestellten zu 100 Prozent als automatisierbar ein, die von Beamten im mittleren Dienst des Bundes zu 73 Prozent. Ein Staat, der sparen muss, setzt deshalb beim Aktenvorgang an, den Software schneller erledigt. Bei der Feuerwehr, deren Kerntätigkeiten das IAB nur zu 17 Prozent für ersetzbar hält, bleibt wenig zu automatisieren.
- Konjunkturkrise: Der öffentliche Dienst wächst weiter und ist dann der sicherste Arbeitgeber.
- Staatsfinanzkrise: Sonderzahlungen, Gehälter und Pensionen sinken, in Griechenland fiel die Lohnsumme des Staates um mehr als ein Drittel.
- Technik: Verwaltungsarbeit gehört zu den Tätigkeiten mit dem höchsten Automatisierungspotenzial.
Warum hängen auch Pflege und Rettungsdienst am Staat?

Pflegekräfte, Arztpraxen und Rettungsdienste werden überwiegend von den Kranken- und Pflegekassen bezahlt. Der Bedarf an diesen Berufen ist so sicher wie bei kaum einem anderen, das Einkommen der Beschäftigten hängt aber an Beitragssätzen und Bundeszuschüssen, also an politischen Entscheidungen.
Der Bedarf wächst seit Jahren. Im Gesundheitswesen arbeiteten Ende 2024 laut Statistischem Bundesamt knapp 6,2 Millionen Menschen, 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Fachkräfte im Rettungsdienst stieg nach IAB-Daten von 66.653 Ende 2019 auf 85.330 Ende 2024, ein Plus von 28 Prozent. In der Gesundheits- und Krankenpflege kamen im selben Zeitraum 7,7 Prozent hinzu.
Automatisierung ist für diese Berufe das kleinere Risiko. Für den Pflegefachmann vergibt Dr. Web die KI-Resilienznote 1,8, das IAB hält nur 11 Prozent der Kerntätigkeiten für ersetzbar. Warum kein Roboter das Waschen, Mobilisieren und Trösten übernimmt, beschreibt unser Check zum Pflegefachmann. Das Risiko der Pflege liegt woanders.
Bezahlt wird das System zum größten Teil von zwei Kassen. Von den 538,2 Milliarden Euro Gesundheitsausgaben des Jahres 2024 übernahmen gesetzliche Kranken- und soziale Pflegeversicherung laut Statistischem Bundesamt rund zwei Drittel.
| Ausgabenträger | Ausgaben 2024 | Anteil |
|---|---|---|
| Gesetzliche Krankenversicherung | 300,8 Mrd. Euro | 55,9 % |
| Soziale Pflegeversicherung | 64,7 Mrd. Euro | 12,0 % |
| Private Haushalte, private Versicherer, Arbeitgeber, öffentliche Haushalte und übrige Träger | 172,7 Mrd. Euro | 32,1 % |
Genau diese Kassen stehen unter Druck. 2025 stiegen die Ausgaben der Krankenkassen um 7,8 Prozent, die Beitragseinnahmen nur um 5,3 Prozent. Die Rücklagen lagen mit 0,18 Monatsausgaben unter dem gesetzlichen Minimum von 0,2. Für 2027 erwartet das Bundesgesundheitsministerium eine Finanzierungslücke von 19 Milliarden Euro, die ein Sparpaket schließen soll, nachdem der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2026 bereits auf 3,13 Prozent gestiegen ist.
Der Bund hilft mit Steuergeld nach. Der Gesundheitsfonds erhält jedes Jahr 14,5 Milliarden Euro Bundeszuschuss, 2025 und 2026 zusätzlich je 2,3 Milliarden Euro als Darlehen. Die soziale Pflegeversicherung bekommt 2026 ein Darlehen über 3,2 Milliarden Euro. Ein Darlehen stopft ein Loch und reißt ein neues auf, denn das Geld muss zurück in den Bundeshaushalt.
Pflegekräfte und Notfallsanitäter müssen sich um ihren Arbeitsplatz deshalb wenig Sorgen machen, um künftige Gehaltsrunden schon. Bei Bedarf, Ort und Handarbeit bestehen diese Berufe jeden Test, beim Zahler fallen sie durch. In einer Staatsfinanzkrise wie in Griechenland treffen Kürzungen nicht nur Behörden, sondern alle, die über Sozialkassen bezahlt werden.
Pflege und Rettungsdienst wachsen schneller als fast jeder andere Bereich und sind kaum automatisierbar. Der Schwachpunkt beider Bereiche ist der Zahler: Kranken- und Pflegekassen, denen 2027 eine Lücke von 19 Milliarden Euro droht.
Wie krisenfest ist die Lebensmittelbranche?

Die Nachfrage nach Lebensmitteln gehört zu den krisenfestesten überhaupt: Haushalte geben rund 14 Prozent ihrer Konsumausgaben für Essen, Getränke und Tabak aus, ein Posten, den niemand streichen kann. Krisenfest sind aber die Nachfrage und die großen Händler, nicht jeder Betrieb und nicht jeder Standort.
Ein Haushalt in Deutschland gab 2024 laut Statistischem Bundesamt im Monat durchschnittlich 3.257 Euro für den Konsum aus, davon 457 Euro für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Nur Wohnen und Energie kosteten mit 1.181 Euro mehr. Wie stabil dieser Posten ist, zeigte das Corona-Jahr: 2020 setzte der Einzelhandel mit Lebensmitteln real 5,1 Prozent mehr um als im Vorjahr, der Handel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen 23,4 Prozent weniger.
Der Lebensmitteleinzelhandel setzte 2025 nach Zahlen des EHI Retail Institute 217,8 Milliarden Euro um, fast die Hälfte davon mit 100,4 Milliarden Euro bei den Discountern. Warum Discounter und Drogerien gerade in der Teuerung Rekorde einfuhren, beschreibt unser Beitrag darüber, wie Grundbedürfnisse jede Innovation in der Krise schlagen.
Mehr als eine Million Menschen arbeiten im Lebensmittelhandel. Vier Gruppen teilen den Markt unter sich auf: Edeka, die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, Rewe und Aldi kamen 2025 laut Bundeskartellamt zusammen auf mehr als 90 Prozent der Umsätze. Für Beschäftigte bedeutet diese Konzentration Stabilität. Ein Händler dieser Größe schließt einzelne Filialen, verschwindet aber nicht über Nacht.
Die Hersteller stehen weniger fest. Die Ernährungsindustrie beschäftigte 2025 laut Branchenverband BVE 673.919 Menschen, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr, im Inland sank der Umsatz preisbereinigt aber um 1,3 Prozent. Haribo gab im September nach fast zehn Jahren Planung ein Maoam-Werk in Neuss für rund 300 Millionen Euro auf. McCain stoppte eine Pommesfabrik in Mehrum mit bis zu 650 Arbeitsplätzen, für die Bund und Land rund 60 Millionen Euro Förderung bereitgestellt hatten. Haribo nannte gestiegene Baukosten und schlechtere Planbarkeit als Gründe, McCain höhere Projektkosten, Überkapazitäten und eine schwächere Nachfrage.
Das Handwerk schrumpft trotz sicherem Bedarf
Hinter den stabilen Umsätzen steht ein Betriebssterben. Bäckereien, Fleischereien und Höfe erzeugen und verkaufen nicht weniger, verteilen das Geschäft aber auf immer weniger Betriebe.
| Bereich | Betriebe früher | Betriebe heute | Veränderung | Umsatz oder Fläche |
|---|---|---|---|---|
| Bäckereien (Handwerksrolle) | 12.155 (2015) | 8.659 (2025) | −28,8 % | Umsatz von 13,99 auf 18,14 Mrd. Euro (+30 %) |
| Fleischer-Fachgeschäfte | 13.158 (2015) | 9.660 (Ende 2025) | −26,6 % | Umsatz von 16,2 auf 19,4 Mrd. Euro (2015 bis 2024) |
| Landwirtschaftliche Betriebe | 299.100 (2010) | 254.080 (2025) | −15,1 % | Fläche nahezu gleich: 16,70 und 16,59 Mio. Hektar |
Als Hauptursache im Fleischerhandwerk nennt der Deutsche Fleischer-Verband Inhaber, die ohne Nachfolger in den Ruhestand gehen. Für ausgebildete Fleischer wird das Betriebssterben deshalb nicht zum Jobrisiko: Die Zahl der Fachkräfte in der Fleischverarbeitung lag Ende 2024 mit 67.273 sogar leicht über dem Stand von 2019. Gefährdet ist der Inhaber ohne Nachfolger, nicht der Geselle. Bei den Bäckern sieht die Lage anders aus, wie das nächste Kapitel zeigt.
Auf den Höfen läuft der Strukturwandel seit Jahrzehnten, getrieben von größeren Betrieben und mehr Technik. 2023 arbeiteten laut Agrarstrukturerhebung rund 876.000 Menschen in der Landwirtschaft, 7 Prozent weniger als 2020, mehr als ein Viertel davon als Saisonkräfte. Wie hoch der Anteil heimischer Erzeugung am Verbrauch liegt, zeigt unser Beitrag zur Selbstversorgung Deutschlands.
- Handel: Vier Gruppen erzielen mehr als 90 Prozent des Umsatzes, die Branche beschäftigt mehr als eine Million Menschen.
- Industrie: Haribo und McCain stoppten 2026 geplante Werke in Deutschland, obwohl gegessen wird wie immer.
- Handwerk: Bäckereien und Fleischereien verschwinden, der Umsatz der übrigen Betriebe wächst.
Welche Jobs in sicheren Branchen sind trotzdem gefährdet?

Gefährdet sind vor allem Routinejobs in krisenfesten Branchen: an der Kasse, in der Verwaltung, in der Disposition und in der Buchhaltung. Die Branche übersteht die Krise, spart aber dort, wo Software oder Maschinen die Arbeit übernehmen können.
Beim Wocheneinkauf im Discounter lässt sich der Wandel beobachten. Nach Zählung des EHI Retail Institute standen im August 2025 in Deutschland mehr als 38.650 Selbstbedienungskassen, fast 25.000 davon im Lebensmittelhandel, verteilt auf mehr als 6.240 Märkte. Die Zahl der Geschäfte mit solchen Kassen stieg binnen zwei Jahren um 143 Prozent. Als wichtigsten Treiber nennt das Kölner Institut den Personalmangel.
Das IAB stuft die Kerntätigkeiten von Kassierern im Handel zu 100 Prozent als ersetzbar ein. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Kassierer sank über alle Branchen von 109.832 Ende 2019 auf 99.245 Ende 2024, ein Minus von 9,6 Prozent. Die Fachkräfte im Verkauf ohne Produktspezialisierung hielten ihren Bestand im selben Zeitraum bei rund 899.000.
Für den Kaufmann im Einzelhandel vergibt Dr. Web die KI-Resilienznote 4,2, das IAB hält 80 Prozent seiner Kerntätigkeiten für ersetzbar. Warum der Beruf trotzdem eine gute Wahl bleiben kann, erklärt unser Check zum Kaufmann im Einzelhandel: Die Zukunft des Berufs liegt in der Beratung.
Im Lebensmittelhandwerk zeigt sich dieselbe Spaltung. Die Zahl der Fachkräfte in der Back- und Konditoreiwarenherstellung fiel von 74.323 Ende 2019 auf 60.603 Ende 2024, ein Minus von 18,5 Prozent. In der Fleischverarbeitung stieg die Zahl im selben Zeitraum leicht. Das IAB stuft die Kerntätigkeiten von Bäckern zu 100 Prozent als automatisierbar ein, die von Fleischern zu 75 Prozent; Dr. Web vergibt die Noten 3,0 und 2,3.
Auch in Krisenbranchen trifft der Abbau zuerst die Büros. BMW streicht bis Ende 2027 rund 8.000 Stellen, vor allem in Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung. Das freiwillige Abfindungsprogramm richtet sich an Beschäftigte außerhalb der direkten Produktion. In der IAB-Statistik schrumpfte die Berufsgruppe der kaufmännischen und technischen Betriebswirtschaft, zu der Industriekaufleute zählen, von Ende 2021 bis Ende 2024 um 11,5 Prozent auf 850.347 Beschäftigte.
| Branche | Stärker gefährdet | Weniger gefährdet |
|---|---|---|
| Lebensmittelhandel | Kassierer im Handel (100 %) | Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Fleischerei (55 %) |
| Lebensmittelhandwerk | Bäcker (100 %) | Fleischer (75 %) |
| Gesundheitswesen | Medizinische Fachangestellte (80 %) | Pflegefachmann und Pflegefachfrau (11 %) |
| Öffentlicher Dienst | Verwaltungsfachangestellte (100 %) | Feuerwehr, mittlerer technischer Dienst (17 %) |
Die Branche entscheidet, ob ein Unternehmen die Krise übersteht, die Tätigkeit entscheidet, ob der einzelne Job sie übersteht. Kasse, Verwaltung und Büro geraten auch dort unter Druck, wo die Kundschaft treu bleibt.
Welche Berufe bestehen alle vier Filter?

Alle vier Filter bestehen vor allem Handwerksberufe am Grundbedarf: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fleischer und Bestattungsfachkräfte. Die drei Berufe verbindet Arbeit vor Ort, für Privatkunden, an Dingen, die nicht warten können.
Eine ausgefallene Heizung duldet im Januar keinen Aufschub. Das SHK-Handwerk zählt laut Zentralverband Sanitär Heizung Klima rund 48.000 Betriebe mit 390.000 Beschäftigten. 2025 sank der Branchenumsatz auf rund 59,1 Milliarden Euro, weil sich Investitionen stauen, der Verband meldet aber ein stabiles Kundendienst– und Wartungsgeschäft. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Fachkräfte hielt sich seit 2019 bei rund 177.000. Warum die Wärmewende den Beruf zusätzlich absichert, beschreibt unser Check zum Anlagenmechaniker SHK mit der Note 2,2.
Bestattungsfachkräfte arbeiten an einem Bedarf, den keine Konjunktur verschiebt. 2025 starben in Deutschland 1.006.600 Menschen. Das Statistische Bundesamt rechnet für längere Zeit mit mehr als einer Million Sterbefällen pro Jahr. Die Kosten der Beerdigung trägt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch der Erbe. Rund 4.200 Bestattungsunternehmen mit 26.300 tätigen Personen setzten 2023 rund 2,32 Milliarden Euro um, die Zahl der Auszubildenden hat sich binnen zehn Jahren auf 890 verdoppelt. Das IAB hält nur 13 Prozent der Kerntätigkeiten für ersetzbar.
Fleischer bestehen die Filter mit der Dr.-Web-Note 2,3, trotz schrumpfender Zahl der Fachgeschäfte. Kfz-Mechatroniker verfehlen die volle Punktzahl knapp. Reparaturen lassen sich nur begrenzt aufschieben, Neuwagen dagegen sehr wohl. Die Note 2,8 spiegelt zudem mehr Routinearbeit als beim Heizungsbauer.
Die Matrix zeigt zwei Muster. Pflege, Erziehung und Rettungsdienst bestehen drei Filter mit Bestnoten, scheitern aber am Zahler. Friseure bestehen ebenfalls drei, verlieren aber, sobald Kunden den Termin verschieben: Die Zahl der Fachkräfte im Friseurgewerbe sank von Ende 2019 bis Ende 2024 um 19,7 Prozent. Für die Handarbeit nutzt die Matrix die Dr.-Web-Note, weil das IAB auch Planung, Kalkulation und Dokumentation am Rechner als ersetzbar zählt und selbst Handwerksberufe so auf Werte von 70 Prozent und mehr kommen.
- Volle Punktzahl: Heizungsbauer, Fleischer und Bestatter verbinden unaufschiebbaren Bedarf mit privaten Zahlern und Handarbeit vor Ort.
- Knapp dahinter: Kfz-Mechatroniker, weil Kunden in der Krise nur das Nötigste reparieren lassen.
- Bestnote, falscher Zahler: Pflege, Kita und Rettungsdienst hängen an Kassen und öffentlichen Haushalten.
Die Beamtenstelle gilt als sicherster Job im Land und hängt doch an einem einzigen Zahler. Ein Heizungsbauer hat Tausende davon, die im Januar alle auf warmes Wasser angewiesen sind.
Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Wer verdient an der Krise?

An der Krise verdienen Berufe, deren Arbeit mit den Problemen anderer wächst: Insolvenzverwalter, Sanierungsberater und Arbeitsrechtler, dazu Kfz-Werkstätten, deren Kunden reparieren statt neu kaufen.
2025 meldete das Statistische Bundesamt 24.064 Unternehmensinsolvenzen, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 12.812 weitere hinzu, so viele wie seit 2013 in keinem ersten Halbjahr. Die höchste Insolvenzhäufigkeit hatten Verkehr und Lagerei mit 133 Fällen je 10.000 Unternehmen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 108 und dem Bau mit 104.
Jedes eröffnete Verfahren braucht einen Insolvenzverwalter oder Sachwalter, meist einen spezialisierten Rechtsanwalt, dazu Gutachter, Sanierungsberater und Kanzleien, die Belegschaften und Betriebsräte bei Sozialplänen und Abfindungen beraten. Steigen die Fallzahlen, steigt die Auslastung dieser Spezialisten.
Kfz-Werkstätten profitieren davon, dass Autos in Deutschland immer älter werden. Das Durchschnittsalter der zugelassenen Pkw stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt von 9,3 Jahren Anfang 2017 auf 10,9 Jahre Anfang 2026. Im Sommer 2025 meldeten 31 Prozent der Betriebe in einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe mehr Nachfrage nach Reparatur und Wartung, weil viele Halter auf einen Neuwagen verzichten. Die Zahl der Fachkräfte in der Kfz-Technik stieg von Ende 2021 bis Ende 2024 um 4,6 Prozent auf 349.541.
Schockfest ist die Werkstatt trotzdem nicht. Im Corona-Monat April 2020 waren die Betriebe nur zu 69 Prozent ausgelastet. Laut DAT-Report sank die Zahl der Reparaturen je Pkw von 0,51 im Jahr 2019 auf 0,35, weil viele Halter nur noch das Nötigste machen lassen. Eine Reparatur kostete 2025 im Schnitt 604 Euro, 30 Prozent mehr als 2020. Das Geschäft lebt damit von älteren Autos und höheren Preisen, während die Zahl der Werkstattbesuche sinkt.
Krisengewinner arbeiten an den Folgen der Krise: an Insolvenzen, Abfindungen und alten Autos. Das Geschäft wächst mit den Fallzahlen und schrumpft, sobald der Aufschwung kommt.
Was bedeutet das für Berufswahl, Jobwechsel und Arbeitgeber?

Der krisenfesteste Weg verbindet einen Bedarf, der nicht warten kann, mit Arbeit, die Hände und Urteil verlangt und von vielen Privatkunden bezahlt wird. Diese Kombination übersteht Konjunkturkrise, Staatsfinanzkrise und Automatisierung am besten.
Für Berufseinsteiger
Das Verzeichnis des Bundesinstituts für Berufsbildung umfasste zum 1. Oktober 2025 insgesamt 325 anerkannte Ausbildungsberufe. Einen Überblick mit Verdienst und Ausbildungsdauer liefert unser Finder für alle 325 Ausbildungsberufe. Für die Vorauswahl helfen die vier Filter aus diesem Beitrag, für die zweite Runde die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit. Die Analyse zählte für 2025 insgesamt 157 Engpassberufe, vor allem in Pflege, Medizin sowie Bau und Ausbau.
Für Jobwechsler
Krisenfest heißt nicht automatisch gut bezahlt. Die Spanne zwischen den Berufen ist groß, wie die mittleren Bruttomonatsentgelte zeigen, die das IAB für Ende 2024 ausweist. Für einen Quereinstieg lohnt deshalb der Blick auf beides: auf die Filter und auf das Gehalt.
| Berufsgruppe (Fachkräfte) | Mittleres Bruttomonatsentgelt Ende 2024 | Beschäftigte Ende 2019 bis Ende 2024 |
|---|---|---|
| Gesundheits- und Krankenpflege | 4.329 Euro | +7,7 % |
| Rettungsdienst | 4.165 Euro | +28,0 % |
| Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik | 3.717 Euro | +0,5 % |
| Kraftfahrzeugtechnik | 3.588 Euro | +3,1 % |
| Back- und Konditoreiwarenherstellung | 2.848 Euro | −18,5 % |
| Fleischverarbeitung | 2.818 Euro | +1,6 % |
| Kassierer und Kartenverkäufer | 2.641 Euro | −9,6 % |
| Friseurgewerbe | 2.145 Euro | −19,7 % |
Für Arbeitgeber und Gründer
Unternehmen in krisenfesten Branchen haben ein anderes Problem als Industriebetriebe: Den Betrieben fehlen die Leute. Die Bundesagentur für Arbeit bewertet Pflegeberufe mit 2,7 von 3 Engpasspunkten, die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie die Kraftfahrzeugtechnik mit je 2,5. Für Betriebe dieser Branchen ist die Mitarbeiterbindung deshalb die eigentliche Krisenvorsorge.
Für Beschäftigte gilt eine einfache Regel. Einen Job, der jede Krise übersteht, kennt der Arbeitsmarkt nicht, nur Jobs mit weniger Schwachstellen. Die beste persönliche Absicherung bleibt eine zweite Qualifikation und etwas Geld auf der hohen Kante. Ein Polster überbrückt eine Lücke im Lebenslauf, ein Beamtenstatus hilft nur so lange, wie der Staat seine Rechnungen bezahlt.
- Berufswahl: Handwerk am Grundbedarf verbindet hohe Krisenfestigkeit mit akutem Fachkräftemangel.
- Gehalt: Unter den verglichenen Berufen verdienen Fachkräfte in Pflege und Rettungsdienst am meisten, Friseure und Kassierer am wenigsten.
- Vorsorge: Eine zweite Qualifikation und Rücklagen sichern besser ab als jeder Status.
Glossar: 16 wichtige Fachbegriffe zu krisensicheren Jobs

Abfindungsprogramm
Ein Abfindungsprogramm bietet Beschäftigten Geld dafür an, freiwillig per Aufhebungsvertrag auszuscheiden. Konzerne wie BMW nutzen solche Programme, um Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen abzubauen. Für die Betroffenen ersetzt die Abfindung den Arbeitsplatz nicht, sie überbrückt nur die Zeit bis zum nächsten Job.
Alimentationsprinzip
Das Alimentationsprinzip gehört zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums nach Artikel 33 Absatz 5 des Grundgesetzes. Der Dienstherr muss Beamte und ihre Familien lebenslang amtsangemessen versorgen. Kürzen darf der Gesetzgeber nur bis zu einer Untergrenze, die das Bundesverfassungsgericht 2025 an 80 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens festgemacht hat.
Bundeszuschuss
Der Bundeszuschuss ist Steuergeld, das der Bund an die Sozialversicherung überweist. Der Gesundheitsfonds erhält seit 2017 jedes Jahr 14,5 Milliarden Euro, um Leistungen der Krankenkassen abzugelten, die nicht aus Beiträgen finanziert werden sollen. In Krisenjahren kommen Darlehen hinzu, die zurückgezahlt werden müssen.
Engpassberuf
Als Engpassberuf gilt in der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit ein Beruf, der bei sechs Indikatoren wie Vakanzzeit und Arbeitslosenquote im Schnitt mindestens 2,0 von 3 Punkten erreicht. Für 2025 zählte die Analyse 157 Engpassberufe. Für Beschäftigte bedeutet der Status gute Chancen auf einen Arbeitsplatz.
Handwerksrolle
Die Handwerksrolle ist das Verzeichnis der Handwerkskammern, in das sich selbstständige Handwerksbetriebe eintragen müssen. Die Zahl der eingetragenen Betriebe zeigt, wie sich ein Gewerk entwickelt. Bei den Bäckern sank die Zahl von 12.155 im Jahr 2015 auf 8.659 im Jahr 2025.
Insolvenzverwalter
Der Insolvenzverwalter wird vom Insolvenzgericht bestellt und übernimmt die Kontrolle über das Vermögen eines zahlungsunfähigen Unternehmens. Der Verwalter prüft, ob der Betrieb saniert werden kann, verkauft Vermögenswerte und verteilt den Erlös an die Gläubiger. Meist übernehmen spezialisierte Rechtsanwälte diese Aufgabe.
Job-Futuromat
Der Job-Futuromat ist ein frei zugängliches Online-Werkzeug des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Für mehrere Tausend Berufe zeigt das Werkzeug, welcher Anteil der Kerntätigkeiten automatisierbar ist, und liefert Beschäftigtenzahlen, Entgelte und Arbeitslosenzahlen der zugehörigen Berufsgruppe auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
KI-Resilienznote
Die KI-Resilienznote ist die Schulnote, mit der Dr. Web Ausbildungsberufe auf ihre Widerstandskraft gegen künstliche Intelligenz prüft. Physische Präsenz, Empathie, Haftung und gesetzliche Hürden zählen doppelt, Routineanteil und Digitalisierungsgrad einfach. Eine 1 steht für einen sehr robusten Beruf, eine 6 für einen stark gefährdeten.
Kurzarbeit
Kurzarbeit erlaubt Betrieben bei einem vorübergehenden, erheblichen Arbeitsausfall, die Arbeitszeit zu verkürzen, statt Beschäftigte zu entlassen. Die Bundesagentur für Arbeit gleicht einen Teil des Verdienstausfalls mit Kurzarbeitergeld aus, in der Regel 60 Prozent der Nettoentgeltdifferenz, mit Kind 67 Prozent.
Meisterpflicht
Die Meisterpflicht gilt für die zulassungspflichtigen Handwerke in Anlage A der Handwerksordnung, darunter Installateur und Heizungsbauer, Kraftfahrzeugtechniker, Bäcker und Fleischer. Einen solchen Betrieb darf nur führen, wer einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation besitzt. Für angestellte Fachkräfte öffnet der Meisterbrief damit den Weg in die Selbstständigkeit.
Öffnungsklausel
Eine Öffnungsklausel erlaubt Abweichungen von einer einheitlichen Regel. 2003 gab der Bund den Ländern das Recht, die Sonderzahlungen ihrer Beamten selbst festzulegen, bei einem bundeseinheitlichen Höchstbetrag. Viele Länder nutzten die Klausel, um Weihnachts- und Urlaubsgeld zu kürzen oder zu streichen.
Selbstbedienungskasse
An einer Selbstbedienungskasse scannen und bezahlen Kunden ihre Waren selbst, ein Mitarbeiter betreut mehrere Terminals zugleich. Nach Zählung des EHI Retail Institute standen im August 2025 mehr als 38.650 solcher Kassen in deutschen Geschäften, fast 25.000 davon im Lebensmittelhandel.
Sonderzahlung
Die Sonderzahlung ist eine jährliche Zahlung zusätzlich zur regulären Besoldung, im Volksmund Weihnachtsgeld. Anders als das Grundgehalt ist die Sonderzahlung nach Auffassung der Bundesregierung nicht durch das Grundgesetz geschützt. Der Bund senkte die Zahlung ab 2004 auf 5 Prozent der Jahresbezüge und halbierte sie von 2006 bis 2010 noch einmal.
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind Arbeitnehmer, für die Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung fließen. Beamte, Selbstständige und Minijobber zählen nicht dazu. Die Beschäftigtenzahlen des IAB-Job-Futuromat und der Bundesagentur für Arbeit in diesem Beitrag beziehen sich auf diese Gruppe.
Substituierbarkeitspotenzial
Das Substituierbarkeitspotenzial gibt an, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnte. Das IAB berechnet den Wert regelmäßig neu, zuletzt mit dem Stand 2022. Ein hoher Wert bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet, wohl aber, dass sich seine Arbeit stark verändern kann.
Zusatzbeitrag
Den Zusatzbeitrag erheben die gesetzlichen Krankenkassen zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Jede Kasse legt ihn selbst fest, je nach Finanzbedarf. Anfang 2026 lag der Zusatzbeitrag im Durchschnitt bei 3,13 Prozent. Steigt der Satz, wird Arbeit für Beschäftigte und Arbeitgeber teurer.
FAQ: Krisensichere Jobs: Warum der Beamtenstatus nicht reicht

Welche krisensicheren Jobs bieten ein gutes Gehalt?
Unter den krisenfesten Berufen verdienen Fachkräfte in der Krankenpflege und im Rettungsdienst besonders gut: Das mittlere Bruttomonatsentgelt lag Ende 2024 laut IAB-Job-Futuromat bei 4.329 und 4.165 Euro. Im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk lag der Wert bei 3.717 Euro, in der Kfz-Technik bei 3.588 Euro. Fleischer, Bäcker und Friseure verdienen deutlich weniger.
Ist ein krisensicherer Job dasselbe wie ein unkündbarer?
Nein. Ein Kündigungsschutz bewahrt vor der Entlassung, nicht vor Kürzungen beim Gehalt oder vor der Insolvenz des Arbeitgebers. Krisensicher ist ein Job erst, wenn der Bedarf an der Arbeit auch in der Krise bleibt und der Zahler weiter zahlen kann. Beamte sind praktisch unkündbar, mussten aber schon Kürzungen bei Weihnachtsgeld und Arbeitszeit hinnehmen.
Können Beamte ihren Job verlieren?
Beamte auf Lebenszeit verlieren ihren Status nur in gesetzlich geregelten Fällen, etwa nach einer Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Tat zu mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe oder nach einem schweren Dienstvergehen. Gehalt, Sonderzahlungen und Arbeitszeit kann der Gesetzgeber dagegen ändern. Grenzen setzt allein das Alimentationsprinzip des Grundgesetzes.
Welche Branchen sind in Deutschland krisensicher?
Am krisenfestesten zeigten sich zuletzt Lebensmittelhandel, Gesundheitswesen, Pflege, Rettungsdienst, Energie- und Wasserversorgung sowie das Handwerk für Heizung, Sanitär und Bestattung. In der Corona-Krise lag der Anteil der Kurzarbeit in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft bei 3 Prozent, im Gastgewerbe bei 72 Prozent. Auch krisenfeste Branchen bauen aber Routinejobs ab.
Welche Ausbildung ist krisensicher?
Besonders krisenfest sind Ausbildungen im Handwerk am Grundbedarf, etwa Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fleischer und Bestattungsfachkraft. Pflegefachkräfte, Notfallsanitäter und Erzieher sind kaum durch Software ersetzbar, werden aber über Kassen und öffentliche Haushalte bezahlt. Viele dieser Berufe gelten als Engpassberufe.
Wie kann ich mich selbst gegen einen Jobverlust in der Krise absichern?
Die wirksamste Absicherung ist eine Kombination aus Rücklagen für mehrere Monate, einer zweiten Qualifikation und einem Beruf mit Bedarf vor Ort. Weiterbildungen in Engpassberufen öffnen den Weg in Branchen, die auch in der Krise einstellen. Ein sicherer Status ersetzt diese Vorsorge nicht, weil auch Beamtengehälter vom Staatshaushalt abhängen.
Quellen
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) | Job-Futuromat: Substituierbarkeitspotenziale, Beschäftigte und Entgelte je Berufsgruppe | https://job-futuromat.iab.de/ | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Methodenbericht: Einführung einer Kurzarbeiterquote | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Leistungsstatistik/Generische-Publikationen/Methodenbericht-Kurzarbeiterquote.html?__blob=publicationFile | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Geschäftsbericht 2020 | https://www.arbeitsagentur.de/datei/geschaeftsbericht-2020_ba032090.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Arbeitsmarkt 2009 (Amtliche Nachrichten, Sondernummer) | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/200912/ama-heft-arbeitsmarkt/arbeitsmarkt-d-pdf.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 02.10.2026
ifo Institut | ifo Schnelldienst 7/2020: Umfang der Kurzarbeit steigt in Coronakrise auf historischen Höchststand | https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-07-link-sauer-corona-kurzarbeit.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen, Dezember 2025 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202512/iiia6/beschaeftigung-sozbe-wz-heft/wz-heft-d-0-202512-xlsx.xlsx | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen, Dezember 2019 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201912/iiia6/beschaeftigung-sozbe-wz-heft/wz-heft-d-0-201912-xlsx.xlsx | besucht am 02.10.2026
EY | Industriebarometer Q2 2026 | https://www.ey.com/de_de/newsroom/2026/08/ey-analyse-industriebarometer-q2-2026 | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Einzelhandelsumsatz im Dezember 2020 (Pressemitteilung Nr. 045 vom 1. Februar 2021) | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/02/PD21_045_45212.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nach Art des Dienst- oder Arbeitsverhältnisses | https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentlicher-Dienst/Tabellen/beschaeftigungsbereiche.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 215 vom 22. Juni 2026: Beschäftigte im öffentlichen Dienst | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_215_741.html | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 15/1502: Haushaltsbegleitgesetz 2004 | https://dserver.bundestag.de/btd/15/015/1501502.pdf | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 16/752: Haushaltsbegleitgesetz 2006 | https://dserver.bundestag.de/btd/16/007/1600752.pdf | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste | WD 6 – 3000 – 039/24: Höchstarbeitszeiten | https://www.bundestag.de/resource/blob/1014692/WD-6-039-24-pdf.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesverfassungsgericht | Urteil 2 BvL 17/09 u. a. vom 5. Mai 2015 | https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/05/ls20150505_2bvl001709.html | besucht am 02.10.2026
Bundesverfassungsgericht | Pressemitteilung 105/2025: Berliner Besoldung | https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-105.html | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Discussion Paper 167: Public Administration Reforms in Greece during the Economic Adjustment Programmes | https://economy-finance.ec.europa.eu/document/download/97fb3144-72fb-4ec6-aeef-f35edfdf4292_en?filename=dp167_en.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Occasional Paper 61: The Economic Adjustment Programme for Greece | https://ec.europa.eu/economy_finance/publications/occasional_paper/2010/pdf/ocp61_en.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Occasional Paper 123: Second Economic Adjustment Programme for Greece, First Review | https://ec.europa.eu/economy_finance/publications/occasional_paper/2012/pdf/ocp123_en.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Occasional Paper 148: Second Economic Adjustment Programme for Greece, Second Review | https://ec.europa.eu/economy_finance/publications/occasional_paper/2013/pdf/ocp148_en.pdf | besucht am 02.10.2026
U.S. Bankruptcy Court, Eastern District of Michigan | City of Detroit, Opinion Regarding Eligibility (Doc. 1945) | https://www.mieb.uscourts.gov/sites/mieb/files/city-detroit-13-53846/docket1945.pdf | besucht am 02.10.2026
U.S. Bankruptcy Court, Eastern District of Michigan | City of Detroit, Order Confirming Eighth Amended Plan (Doc. 8272) | https://www.mieb.uscourts.gov/sites/mieb/files/city-detroit-13-53846/docket8272.pdf | besucht am 02.10.2026
U.S. Bankruptcy Court, Eastern District of Michigan | City of Detroit, Supplemental Opinion Regarding Plan Confirmation (Doc. 8993) | https://www.mieb.uscourts.gov/sites/mieb/files/city-detroit-13-53846/docket8993.pdf | besucht am 02.10.2026
Internationaler Währungsfonds | Occasional Paper 236: Lessons from the Crisis in Argentina | https://www.elibrary.imf.org/display/book/9781589063594/ch04.xml | besucht am 02.10.2026
Deutsche Bundesbank | Deutsche Staatsschulden wachsen 2025 um 144 Milliarden Euro | https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-staatsschulden-wachsen-2025-um-144-milliarden-euro–992732 | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 21/7301: Finanzplan des Bundes 2026 bis 2030 | https://dserver.bundestag.de/btd/21/073/2107301.pdf | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 455 vom 17. Dezember 2025: Pensionen | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_455_742.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 030 vom 27. Januar 2026: Beschäftigte im Gesundheitswesen | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/01/PD26_030_23526.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 115 vom 2. April 2026: Gesundheitsausgaben 2024 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_115_23611.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium für Gesundheit | Finanzentwicklung der GKV im 1. bis 4. Quartal 2025 | https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/finanzentwicklung-gkv-2025 | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium für Gesundheit | Finanzentwicklung der GKV im 1. Halbjahr 2026 | https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/finanzentwicklung-der-gkv-im-1-halbjahr-2026 | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag | Höheres Darlehen für die Pflegeversicherung im Gesundheitsetat 2026 | https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw48-de-gesundheit-1126072 | besucht am 02.10.2026
Deutscher Bundestag | hib 623/2025: Darlehen an die soziale Pflegeversicherung | https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1126908 | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Konsumausgaben privater Haushalte nach Haushaltstyp (Laufende Wirtschaftsrechnungen) | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-haushaltstyp-lwr.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat | Statistisches Jahrbuch 2026, Tabelle 216: Verkaufsstätten im Lebensmitteleinzelhandel (Daten: EHI) | https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung/ernaehrungsgewerbe/lebensmitteleinzelhandel | besucht am 02.10.2026
Handelsverband Deutschland | Handelsreport Frischelebensmittel 2025 | https://einzelhandel.de/images/publikationen/Handelsreport_Frischelebensmittel_2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundeskartellamt | Pressemitteilung vom 28. September 2026: EDEKA/tegut | https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2026/09_28_2026_Edeka_tegut.html | besucht am 02.10.2026
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie | Jahresbericht 2025/26 | https://www.ernaehrungsindustrie.de/wp-content/uploads/2026/07/BVE_Jahresbericht_2026.pdf | besucht am 02.10.2026
WDR | Haribo stoppt Neubaupläne für Werk in Neuss | https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/haribo-stoppt-neubauplaene-in-neuss-100.html | besucht am 02.10.2026
NDR | Landkreis Peine ohne Pommes: McCain rückt von Fabrik in Mehrum ab | https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landkreis-peine-ohne-pommes-mccain-rueckt-von-fabrik-in-mehrum-ab,pommes-136.html | besucht am 02.10.2026
t-online (dpa) | McCain: Konzern aus Kanada sagt Milliarden-Investition in Deutschland ab | https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101458546/mccain-kanadischer-konzern-sagt-milliarden-investition-in-niedersachsen-ab.html | besucht am 02.10.2026
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks | Zahlen rund ums Bäckerhandwerk | https://www.baeckerhandwerk.de/zahlen-fakten | besucht am 02.10.2026
Deutscher Fleischer-Verband | DFV-Jahrbuch 2025 | https://www.fleischerhandwerk.de/fileadmin/fleischerhandwerk/03_Presse/DFV_Jahrbuch_2025_mit_Beileger.pdf | besucht am 02.10.2026
Deutscher Fleischer-Verband | Fleischerhandwerk in Deutschland sowie Verkaufsstellen 2025 | https://www.fleischerhandwerk.de/fileadmin/fleischerhandwerk/03_Presse/Fleischerhandwerk_in_Deutschland_sowie_Verkaufsstellen_2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Betriebsgrößenstruktur landwirtschaftlicher Betriebe | https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Landwirtschaftliche-Betriebe/Tabellen/betriebsgroessenstruktur-landwirtschaftliche-betriebe.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 176 vom 3. Mai 2024: Agrarstrukturerhebung 2023 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_176_41.html | besucht am 02.10.2026
EHI Retail Institute | Jede 18. Kasse ist eine SB-Kasse | https://www.ehi.org/presse/jede-18-kasse-ist-sb-kasse/ | besucht am 02.10.2026
Euronews | BMW streicht 8.000 Stellen: Abfindungsprogramm in Millionenhöhe | https://de.euronews.com/business/2026/07/29/bmw-8000-stellen-abfindungsprogramm-in-millionenhohe | besucht am 02.10.2026
BMW Group | Mehr Tempo, mehr Effizienz: BMW Group stellt sich im härteren Wettbewerb neu auf | https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0459733DE/mehr-tempo-mehr-effizienz:-bmw-group-stellt-sich-im-haerteren-wettbewerb-neu-auf?language=de | besucht am 02.10.2026
Zentralverband Sanitär Heizung Klima | SHK-Handwerk 2025: Umsatz und Aufträge rückläufig | https://www.zvshk.de/presse/shk-handwerk-2025-umsatz-und-auftraege-ruecklaeufig-investitionsstau-bremst-branche | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Sterbefälle und Lebenserwartung | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/_inhalt.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung: Annahmen und Ergebnisse | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/annahmen_ergebnisse_16te_kBv.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. N058 vom 27. Oktober 2025: Bestattungshandwerk | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_N058_21_12.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Bürgerliches Gesetzbuch, § 1968 Beerdigungskosten | https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1968.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Handwerksordnung, Anlage A: Zulassungspflichtige Handwerke | https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/anlage_a.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Beamtenstatusgesetz, § 24 Verlust der Beamtenrechte | https://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/__24.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Sozialgesetzbuch III, § 105 Höhe des Kurzarbeitergeldes | https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__105.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Sozialgesetzbuch V, § 241 Allgemeiner Beitragssatz | https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__241.html | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Justiz | Sozialgesetzbuch V, § 221 Beteiligung des Bundes an Aufwendungen | https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__221.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 085 vom 13. März 2026: Unternehmensinsolvenzen 2025 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26_085_52411.html | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 325 vom 11. September 2026: Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2026 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_325_52411.html | besucht am 02.10.2026
Kraftfahrt-Bundesamt | Pressemitteilung 09/2026: Fahrzeugbestand am 1. Januar 2026 | https://www.kba.de/SharedDocs/Downloads/DE/Pressemitteilungen/2026/pm_09_2026_bestand_01_26.pdf?__blob=publicationFile&v=4 | besucht am 02.10.2026
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe | Halbjahresumfrage 2025 (Presseportal, 20. August 2025) | https://www.presseportal.de/pm/7865/6100319 | besucht am 02.10.2026
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe | Werkstattauslastung 2024 | https://www.kfzgewerbe.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemeldungen/JPK_2025/2025_ohne_Sperrfrist/Werkstattauslastung_2024.pdf | besucht am 02.10.2026
Deutsche Automobil Treuhand | DAT-Report 2026, Kurzbericht | https://www.dat.de/fileadmin/de/images/produkte/DAT_Report/DAT_Report_NEW/2026/DAT-Report-2026-Kurzbericht.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesagentur für Arbeit | Fachkräfteengpassanalyse | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-Statistiken/Fachkraeftebedarf/Engpassanalyse-Nav.html | besucht am 02.10.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung | Berufesuche: anerkannte Ausbildungsberufe | https://www.bibb.de/dienst/berufesuche/de/index_berufesuche.php | besucht am 02.10.2026
Europäische Zentralbank | Euro-Referenzkurse vom 1. Oktober 2026 | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/index.en.html | besucht am 02.10.2026
