Kaufmann im Einzelhandel bekommt im KI-Resilienz-Check von Dr. Web die Note 4,2. Der Job-Futuromat des IAB hält 80 Prozent der Tätigkeiten für ersetzbar, und ausgerechnet das Kassieren steht auf dieser Liste. Was übrig bleibt, entscheidet über den Beruf.

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Der Kaufmann im Einzelhandel arbeitet in einer Branche, die sich gerade selbst umbaut. 38.650 Selbstbedienungskassen stehen inzwischen in deutschen Geschäften, während der Handelsverband Deutschland für 2026 rund 4.900 Geschäftsaufgaben erwartet. Der KI-Resilienz-Check prüft den Beruf nach demselben Sechs-Kriterien-Raster, das schon der Basisartikel zu 30 Ausbildungsberufen auf der Schulnotenskala von 1 bis 6 anlegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gesamtnote 4,2 auf der KI-Resilienz-Skala von 1 (sehr sicher) bis 6 (leicht ersetzbar), also im unteren Mittelfeld und dicht bei den kaufmännischen Büroberufen der Serie.
  • Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System und folgt der Verkäufer- und Einzelhandelskaufleuteausbildungsverordnung vom 13. März 2017.
  • Die Einstiegsvergütung im ersten Lehrjahr liegt tariflich bei 1.087 Euro bundesweit, im dritten Lehrjahr sind 1.328 Euro erreicht.
  • Der Job-Futuromat des IAB stuft 14 von 22 Kerntätigkeiten als ersetzbar ein, darunter Kassieren, Kalkulation und Warenauszeichnung, und kommt damit auf 80 Prozent.
  • Mit 14.658 Neuabschlüssen im Jahr 2025 bleibt der Beruf auf Rang 7 aller Ausbildungsberufe, verliert aber gegenüber dem Vorjahr rund sieben Prozent.

Kurzer Bauchgefühl-Test: Ersetzt die Maschine den Kaufmann im Einzelhandel?

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie KI-fest ist der Beruf Kaufmann im Einzelhandel?
Erst schätzen, dann im Artikel nachlesen. Fünf Fragen, kein Vorwissen nötig.
1 Wie viele Selbstbedienungskassen stehen inzwischen im deutschen Einzelhandel? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Das EHI Retail Institute zählte im August 2025 genau 38.650 Selbstbedienungskassen in 11.120 Geschäften. Die Zahl der stationären Systeme wuchs binnen zwei Jahren um 143 Prozent. Was das für den Servicebereich Kasse bedeutet, steht im Kapitel zu den verschwindenden Teilaufgaben.
2 Welchen Anteil der Tätigkeiten hält der Job-Futuromat in diesem Beruf für ersetzbar? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommt auf 80 Prozent und markiert 14 von 22 Kerntätigkeiten als ersetzbar. Die Kundenberatung gehört ausdrücklich nicht dazu. Warum Dr. Web daraus die Note 4,2 ableitet, klärt das Kapitel zur Note.
3 Welche Tätigkeit stuft der Job-Futuromat in diesem Beruf als nicht ersetzbar ein? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Kundenberatung und Kundenbetreuung stehen als nicht ersetzbar in der Liste, ebenso Warenpräsentation, Verkaufsförderung und Werbung. Kassieren und Kalkulation dagegen gelten als ersetzbar. Kapitel fünf zeigt, was daraus für den Arbeitsalltag folgt.
4 Was zahlt der Tarif Auszubildenden im ersten Lehrjahr laut BIBB-Datenbank für 2025? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die BIBB-Datenbank weist für 2025 bundesweit 1.087 Euro im ersten Lehrjahr aus und 1.328 Euro im dritten. Über alle Lehrjahre kommt der Beruf auf 1.226 Euro und liegt damit 17 Euro über dem Schnitt aller Ausbildungsberufe. Die Balken im ersten Kapitel zeigen die Spanne zwischen Ost und West.
5 Welche KI-Resilienz-Note vergibt Dr. Web dem Beruf? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Der Beruf kommt auf die Note 4,2 und landet damit im unteren Mittelfeld der Skala. Wie sich der Wert aus sechs Kriterien zusammensetzt, zeigt der Tacho weiter unten im Artikel.

Was macht ein Kaufmann im Einzelhandel und wie läuft die Ausbildung ab?

Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Kaufmann im Einzelhandel: die Spanne zwischen Ost- und Westdeutschland
1. Jahr
1.037–1.096 €
2. Jahr
1.136–1.206 €
3. Jahr
1.266–1.339 €

Kaufleute im Einzelhandel verkaufen und beraten, kalkulieren Preise, steuern Bestände, bauen die Warenpräsentation auf und arbeiten an der Kasse. Der Arbeitsplatz liegt auf der Fläche, im Lager hinter der Fläche und zunehmend auch im Büro über der Fläche.

Die Verkäufer- und Einzelhandelskaufleuteausbildungsverordnung von 2017 nennt acht gemeinsame Berufsbildpositionen: Waren- und Dienstleistungsangebot, Warenpräsentation und Werbemaßnahmen, Preiskalkulation, Warenbestandskontrolle, Warenannahme und -lagerung, Verkaufen von Waren, Servicebereich Kasse sowie Einzelhandelsprozesse. Genau diese Mischung aus Fläche und Kaufmannsarbeit unterscheidet den Beruf vom zweijährigen Verkäufer.

Die Berufsausbildung dauert drei Jahre und läuft dual. Rechtsgrundlage bildet die Verordnung vom 13. März 2017, die zum 1. August 2017 in Kraft trat. Neben den Berufsbildpositionen wählen Betrieb und Auszubildender eine Wahlqualifikation mit einem Richtwert von 12 Wochen sowie drei weitere mit je 13 Wochen. Zur Auswahl stehen unter anderem Beratung von Kunden in komplexen Situationen, Warenbestandssteuerung, Marketingmaßnahmen und Onlinehandel.

Die Abschlussprüfung ist gestreckt. Teil 1 liegt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und prüft Verkauf und Werbemaßnahmen, Warenwirtschaft und Kalkulation sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Teil 2 besteht aus dem schriftlichen Bereich Geschäftsprozesse im Einzelhandel über 120 Minuten und einem fallbezogenen Fachgespräch in der gewählten Wahlqualifikation. Im schriftlichen Teil zieht der Prüfungsausschuss mindestens zwei der Gebiete Einkauf, Sortimentsgestaltung, logistische Prozesse oder Verkauf heran.

Einen vorgeschriebenen Schulabschluss kennt die Verordnung nicht. Der Beruf ist einer der größten des Landes: 14.658 Neuabschlüsse im Jahr 2025 bedeuten Rang 7 aller Ausbildungsberufe, aufgeteilt auf 52,9 Prozent Männer und 47,0 Prozent Frauen. Am 31. Dezember 2024 befanden sich bundesweit 41.922 junge Menschen in dieser Ausbildung. Ein erheblicher Teil steigt über den Verkäufer ein: 5.214 Anschlussverträge zählte das BIBB allein im Berichtsjahr 2024.

Bei der Vergütung liegt der Beruf knapp über dem Durchschnitt. Die BIBB-Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen weist für 2025 bundesweit 1.087 Euro im ersten, 1.195 Euro im zweiten und 1.328 Euro im dritten Ausbildungsjahr aus. Über alle Lehrjahre ergibt das 1.226 Euro, also 17 Euro über dem Schnitt aller Ausbildungsberufe von 1.209 Euro. Der Sprung ins dritte Lehrjahr fällt dabei ungewöhnlich steil aus, im Westen von 1.206 auf 1.339 Euro.

Welche Note bekommt der Kaufmann im Einzelhandel im KI-Resilienz-Check?

KI-Resilienz4,2von 1 bis 6
Die Beratung trägt, die Kasse nicht mehr

Die Gesamtnote 4,2 setzt den Beruf ins untere Mittelfeld. Der Kundenkontakt hält ihn oben, die fehlende Zugangsschranke zieht ihn nach unten, und der Servicebereich Kasse steht bereits zur Disposition.

Die Gesamtnote lautet 4,2 auf der Schulnotenskala von 1 bis 6. Der Beruf landet damit im unteren Mittelfeld, gleichauf mit den Steuerfachangestellten und knapp besser als der Kaufmann für Büromanagement mit 4,6. Von den Pflegeberufen und dem Bauhandwerk trennen ihn zwei volle Notenstufen.

Die Note fällt deutlich schwächer aus, als der Alltag auf der Fläche vermuten lässt. Verkaufen wirkt nach einer zutiefst menschlichen Tätigkeit, und die Beratung ist es auch. Nur besteht der Beruf laut Verordnung eben nicht nur aus Beratung, sondern zu großen Teilen aus Kalkulation, Bestandskontrolle, Warenauszeichnung und Kassendienst. Genau diese Blöcke stuft der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung als ersetzbar ein.

Acht Tätigkeiten bleiben nach dieser Einordnung stehen, darunter Kundenberatung, Warenpräsentation, Verkaufsförderung und Handelsbetriebslehre. Vierzehn gelten als ersetzbar, vom Kassieren über die Preisgestaltung bis zum Space Management. Daraus ergibt sich ein Substituierbarkeitspotenzial von 80 Prozent, ein Wert im oberen Feld dieser Serie, aber noch deutlich unter der Lagerlogistik mit 92 Prozent.

Eine bessere Note als 4,2 verhindert vor allem ein Kriterium: die regulatorische Hürde steht bei 6. Kein anderer Beruf dieser Serie hat so wenig Zugangsschutz. Neben der ausgebildeten Fachkraft arbeiten Verkäufer mit zweijähriger Ausbildung, Aushilfen und Quereinsteiger an denselben Regalen und derselben Kasse. Die drei Jahre bringen Wissen, aber keinen Vorbehalt.

Wie setzt sich die Note aus dem Sechs-Kriterien-Raster zusammen?

Wie die Note 4,2 zustande kommt
123 456
4,2
Gesamtnote auf der Schulnotenskala 1 bis 6
Physische PräsenzGewicht ×2
3
Empathie & VertrauenGewicht ×2
3
Urteilskraft & HaftungGewicht ×2
4
Regulatorische HürdeGewicht ×2
6
RoutineanteilGewicht ×1
5
DigitalisierungsgradGewicht ×1
5
(3×2) + (3×2) + (4×2) + (6×2) + (5×1) + (5×1) = 42  ÷  10 = 4,2

Sechs Kriterien ergeben die Note, vier davon zählen doppelt: physische Präsenz, Empathie und Vertrauen, Urteilskraft und Haftung sowie die regulatorische Hürde. Routineanteil und Digitalisierungsgrad zählen einfach. Jede Einzelnote hängt an einer konkreten Tätigkeit aus der Ausbildungsverordnung.

Physische Präsenz (Note 3)

Die Fläche verlangt Anwesenheit, aber weniger zwingend als eine Baustelle. Ware verräumen, Regale bestücken, Kunden zum richtigen Gang führen: All das passiert vor Ort. Vier der acht Berufsbildpositionen kommen jedoch ohne Ladenfläche aus, von der Preiskalkulation bis zu den Einzelhandelsprozessen, und die Wahlqualifikation Onlinehandel verlegt einen Teil der Arbeit endgültig an den Schreibtisch.

Empathie und Vertrauen (Note 3)

Hier liegt die Stärke des Berufs. Der Job-Futuromat führt Kundenberatung und Kundenbetreuung ausdrücklich als nicht ersetzbar, und die Verordnung widmet der Beratung von Kunden in komplexen Situationen eine eigene Wahlqualifikation. Wer im Fachgeschäft eine Waschmaschine, ein Fahrrad oder eine Brille verkauft, baut echtes Vertrauen auf. Mit der Bindung einer Pflegekraft oder eines Friseurs lässt sich diese Beziehung trotzdem nicht vergleichen, weil sie mit dem Kassenbon endet.

Urteilskraft und Haftung (Note 4)

Verantwortung trägt die Fachkraft an klar umrissenen Stellen. Der Jugendschutz beim Verkauf von Alkohol und Tabak liegt persönlich bei der Person an der Kasse, Mindesthaltbarkeit und Kühlkette betreffen die Lebensmittelsicherheit, und die Preisangabenverordnung bindet die Auszeichnung. Über Sortiment, Einkaufspreise und Flächenkonzept entscheidet dagegen die Zentrale, und diese Arbeitsteilung deckelt die Note.

Regulatorische Hürde (Note 6)

Schlechter geht nicht. Der Verkauf von Waren ist in Deutschland an keinen Abschluss gebunden, es existiert weder Kammerzulassung noch Meisterzwang noch ein geschützter Titel. Der zweijährige Verkäufer erledigt große Teile derselben Arbeit, und in der Saison stehen Aushilfen nach zwei Tagen Einweisung an derselben Kasse. Kein anderer Beruf dieser Serie ist so wenig geschützt.

Routineanteil (Note 5)

Der Alltag wiederholt sich stark, ohne vollständig darin aufzugehen. Kassieren, verräumen, auszeichnen, Bestände zählen und Regale auffüllen folgen festen Abläufen, und der Job-Futuromat markiert genau diese Blöcke als ersetzbar. Das Beratungsgespräch bricht den Takt zwar auf, macht aber je nach Betriebstyp nur einen kleinen Teil der Schicht aus. Im Discounter liegt der Routineanteil höher als im Fachgeschäft.

Digitalisierungsgrad (Note 5)

Die Datenlage im Handel ist exzellent, die Fläche selbst hinkt hinterher. Warenwirtschaft, Kassensysteme, Kundenkarten und Onlineshops erzeugen lückenlose Verkaufsdaten, aus denen sich Bestellung, Preis und Platzierung automatisieren lassen. Im Laden dagegen hängen Papierschilder, und Inventuren laufen vielerorts noch mit Zettel und Stift. Diese Zweiteilung verhindert die glatte 6.

Die gewichtete Gesamtrechnung

Die vier doppelt gewichteten Kriterien ergeben 3 mal 2 plus 3 mal 2 plus 4 mal 2 plus 6 mal 2, zusammen 32 Punkte. Routineanteil und Digitalisierungsgrad steuern jeweils 5 Punkte bei. Die Summe von 42 geteilt durch die Gewichtungssumme 10 ergibt die exakte Zehntelnote 4,2, ohne Rundung.

Welche Teilaufgaben verschwinden zuerst?

Geschlossene Supermarktkasse, Bürostuhl mit Pappschild „Position gestrichen“, leere Regale
Der Servicebereich Kasse ist die Berufsbildposition, die zuerst wegfällt

Zuerst verschwindet der Servicebereich Kasse, und zwar nicht schleichend, sondern messbar. Das EHI Retail Institute zählte im August 2025 genau 38.650 Selbstbedienungskassen in 11.120 deutschen Geschäften, und die Zahl der stationären Systeme wuchs binnen zwei Jahren um 143 Prozent.

Die Verteilung zeigt, wo der Umbau ansetzt. Rund 6.240 Lebensmittelmärkte betreiben Selbstbedienungskassen, im Schnitt 3,98 Stück pro Markt, dazu kommen etwa 2.080 Drogeriemärkte und 880 Baumärkte. Knapp 25.000 der Terminals stehen im Lebensmittelhandel. Der Beruf verliert damit ausgerechnet die Position, die in der Verordnung als eigene Berufsbildposition geführt wird.

Der zweite Block betrifft die kaufmännische Schicht dahinter. Preisgestaltung, Kalkulation, Abrechnung, Buchführung und Bestellwesen stehen geschlossen als ersetzbar in der Futuromat-Liste. Ein Warenwirtschaftssystem rechnet Abverkauf, Spanne und Nachbestellung fortlaufend durch, und elektronische Regaletiketten ändern den Preis in Sekunden statt in Stunden. Damit fällt die klassische Auszeichnungsarbeit weg.

Der dritte Block heißt Flächenplanung. Space Management und Sortimentsgestaltung gelten ebenfalls als ersetzbar, weil Platzierungsentscheidungen längst aus Abverkaufsdaten abgeleitet werden. Der Planogramm-Vorschlag kommt aus der Zentrale, die Fläche setzt ihn um. Für Auszubildende schrumpft damit ein Bereich, in dem sich früher Handelsgespür ausbilden ließ.

Auffällig ist ein vierter Eintrag: Der Futuromat führt sogar die Reklamationsbearbeitung als ersetzbar. Standardfälle wie Umtausch, Gutschrift und Garantieabwicklung folgen tatsächlich festen Regeln, und im Onlinehandel erledigt das seit Jahren ein Formular. Auf der Fläche entscheidet allerdings weiterhin ein Mensch, ob eine Kulanzgrenze überschritten wird.

Ein Zeithorizont lässt sich am Betriebstyp ablesen. Im Discounter und im Drogeriemarkt ist der Umbau in vollem Gang, im inhabergeführten Fachgeschäft steht er nicht zur Debatte. Uns überzeugt an dieser Entwicklung, dass sie den Beruf nicht abschafft, sondern seinen Schwerpunkt verschiebt. Die Kasse war nie der Kern der dreijährigen Ausbildung, sie war nur ihr sichtbarster Teil.

Welche Teilaufgaben bleiben unersetzbar menschlich?

Was die KI übernimmt und was menschlich bleibt
Das übernimmt die KI
  • Kassieren und Abrechnen im Standardfall
  • Preisgestaltung, Kalkulation und Warenauszeichnung
  • Bestellvorschlag und Warenbestandssteuerung
  • Space Management und Sortimentsvorschlag
Das bleibt menschlich
  • +Beratung in komplexen Kaufentscheidungen
  • +Warenpräsentation und Inszenierung auf der Fläche
  • +Jugendschutz und Kulanzentscheidung am Einzelfall
  • +Verkaufsförderung und lokale Werbung

Menschlich bleibt das Gespräch, das eine Kaufentscheidung überhaupt erst auslöst, und die Verantwortung für den Einzelfall an der Kasse. Der Job-Futuromat markiert acht der 22 Kerntätigkeiten als nicht ersetzbar, darunter Kundenberatung, Warenpräsentation, Verkaufsförderung und Werbung.

Der stärkste Schutz liegt in der Beratung mit offenem Ausgang. Ein Empfehlungsalgorithmus kennt das Sortiment, aber nicht die Küche, in die der Kühlschrank passen muss, und nicht das Budget, das nach dem dritten Satz plötzlich flexibel wird. Die Verordnung führt die Beratung von Kunden in komplexen Situationen deshalb als eigene Wahlqualifikation, und Betriebe müssen mindestens eine der beratungsnahen Qualifikationen wählen.

Der zweite geschützte Bereich ist die Fläche als Bühne. Warenpräsentation, Verkaufsförderung und Werbung stehen geschlossen als nicht ersetzbar in der Liste, weil ein Planogramm zwar Plätze zuweist, aber keine Ware aufbaut, keine Zweitplatzierung improvisiert und keine Saisonaktion an einem regnerischen Samstag umstellt. Diese Arbeit lebt vom Blick auf den realen Laden.

Der dritte Bereich ist der Einzelfall mit Rechtsfolge. Beim Jugendschutz haftet die Person, die die Flasche über den Scanner zieht, und keine Alterserkennung nimmt ihr die Entscheidung ab. Genau deshalb steht an jeder Selbstbedienungskasse weiterhin eine Aufsicht, die freigibt, prüft und im Zweifel ablehnt. Die Technik verschiebt die Arbeit, sie streicht sie nicht.

Der vierte Bereich klingt unspektakulär und trägt trotzdem: die Ausnahme im Alltag. Eine Kundin ohne Kassenbon, ein Gerät mit abgelaufener Garantie, eine Bestellung, die nie ankam. Der Futuromat hält die Reklamationsbearbeitung für ersetzbar, was für den Standardfall stimmt. Über die Kulanzgrenze hinaus entscheidet weiterhin ein Mensch, und diese Entscheidung bindet Kundschaft stärker als jedes Bonusprogramm.

Wie verändert sich der Arbeitsalltag konkret?

Fachkräftebedarf und Aussichten
Einzelhandel in Deutschland, Ausbildungsmarkt und Strukturwandel bis 2026
3,15 Mio.
Beschäftigte im Einzelhandel zum 31. Dezember 2024, davon 62 Prozent in Teilzeit
4.900
Geschäftsaufgaben erwartet der Handelsverband Deutschland für das Jahr 2026
38.650
Selbstbedienungskassen in 11.120 Geschäften, Stand August 2025

Der Arbeitsalltag verschiebt sich vom Abwickeln zum Beraten, während die Zahl der Standorte sinkt und die Belegschaften kleiner werden. Beide Bewegungen laufen seit Jahren parallel und treffen Auszubildende früher als Beschäftigte mit Berufserfahrung.

Die Branche schrumpft in der Fläche. Der Handelsverband Deutschland rechnet für 2026 mit rund 4.900 Geschäftsaufgaben, und HDE-Präsident Alexander von Preen erwartet, dass die Zahl der Einzelhandelsstandorte in Deutschland im selben Jahr unter 300.000 rutscht. Beim Umsatz sieht der Verband dagegen ein Plus von zwei Prozent, 49 Prozent der knapp 600 befragten Unternehmen rechnen allerdings mit weniger als im Vorjahr.

Bei der Beschäftigung hält sich der Handel bislang erstaunlich stabil. Zum 31. Dezember 2024 arbeiteten nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit mehr als 3,15 Millionen Menschen im Einzelhandel, ein Rückgang von nur etwa 2.800 Stellen oder 0,1 Prozent. Die Struktur dahinter ist allerdings speziell: 36 Prozent Vollzeit, 37 Prozent sozialversicherungspflichtige Teilzeit und 27 Prozent Minijobs, insgesamt eine Teilzeitquote von 62 Prozent.

Der Ausbildungsmarkt gibt nach. 2025 kamen nach der BIBB-Rangliste 14.658 neue Verträge zustande, nach 15.825 im Jahr zuvor, ein Minus von rund sieben Prozent. Der Beruf hält damit Rang 7 aller Ausbildungsberufe, und der zweijährige Verkäufer liegt mit 21.585 Verträgen sogar auf Rang 3. Sorge bereitet vor allem die Abbruchseite: Die DAZUBI-Datenbank weist für 2024 eine Lösungsquote von 31,1 Prozent aus, bei einer Erfolgsquote der Prüfungsteilnehmer von nur 83,2 Prozent.

Der Einzelhandel automatisiert gerade den Teil seines Ausbildungsberufs weg, der am leichtesten zu erklären war. Was bleibt, ist anspruchsvoller als das, was geht, und genau darin liegt die Chance für die nächste Generation.

— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web

Für die tägliche Arbeit heißt das eine Verschiebung der Anteile. Die Zeit an der Kasse schrumpft, die Zeit für Beratung, Warenaufbau und Onlinebestellungen wächst. Das EHI Retail Institute zählt inzwischen 904.300 Kassen in 473.700 Betrieben, nach 931.000 Kassen in 498.200 Betrieben im Jahr 2024, und 60 Prozent der befragten Händler sehen beim Einsatz von KI im Checkout Handlungsbedarf. Zwei Jahre zuvor waren es 33 Prozent. Die Kassenzone ist damit die am schnellsten umgebaute Zone des Ladens.

Was bedeutet das für angehende Azubis und Betriebe?

Zwei Ausbildungsverträge mit gelben Post-its „kassieren“ und „beraten“ auf Holztisch
Der Betriebstyp entscheidet stärker über die Zukunft als der Ausbildungsberuf

Angehende Auszubildende sollten die beratungsnahen Wahlqualifikationen wählen, und Ausbildungsbetriebe sollten aufhören, Azubis als Kassenreserve einzuplanen. Beide Empfehlungen folgen direkt aus dem Raster: Die Note leidet an der fehlenden Zugangsschranke und am Routineanteil, sie profitiert einzig von Empathie und Präsenz.

Für die Berufswahl entscheidet der Betriebstyp mehr als der Beruf. Ein Discounter bildet in der Schicht aus, die zuerst automatisiert wird, weil dort Beratung im Konzept schlicht nicht vorgesehen ist. Ein Fachgeschäft, ein Baumarkt mit Sortimentstiefe oder ein Händler mit eigenem Onlineshop bildet dagegen in der Schicht aus, die bleibt. Die konkrete Frage im Vorstellungsgespräch lautet, wie viele Stunden pro Woche für Beratung eingeplant sind.

Bei den Wahlqualifikationen zahlt sich jede Entscheidung gegen die Routine aus. Beratung von Kunden in komplexen Situationen und Onlinehandel zielen genau auf die Tätigkeiten, die der Futuromat als nicht ersetzbar führt. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle wirkt auf den ersten Blick anspruchsvoll, deckt aber mit Kalkulation und Abrechnung ausgerechnet den Bereich ab, den Warenwirtschaftssysteme längst übernehmen.

Die Lösungsquote von 31,1 Prozent verdient eine eigene Warnung. Fast jeder dritte Vertrag endet vorzeitig, und die Erfolgsquote der Prüfungsteilnehmer sank von 88,6 Prozent im Jahr 2022 auf 83,2 Prozent im Jahr 2024. Beide Werte deuten auf eine Ausbildung, die im Betriebsalltag oft zu kurz kommt. Ein Praktikum vor Ausbildungsbeginn zeigt schneller als jede Broschüre, wie viel Zeit im Laden tatsächlich für Ausbildung bleibt.

Für Ausbildungsbetriebe folgt daraus die eigentliche Aufgabe. Die Versuchung ist groß, Auszubildende dort einzusetzen, wo gerade Personal fehlt, und das ist meistens die Kasse. Genau dieser Zuschnitt bildet für eine Position aus, die der Betrieb parallel mit Selbstbedienungsterminals ersetzt. Die Verordnung verlangt deutlich mehr, von der Warenbestandssteuerung bis zur Sortimentsgestaltung, und 5.214 Anschlussverträge pro Jahr zeigen, dass viele Betriebe den dritten Schritt ohnehin schon gehen.

Bleibt die Frage, ob der Beruf trotz eines Substituierbarkeitspotenzials von 80 Prozent eine gute Wahl ist. Unsere Antwort lautet ja, mit einer klaren Bedingung. Der Beruf trägt dort, wo Kundschaft eine Frage mitbringt, auf die kein Produktvideo antwortet. Sobald ein Betrieb daraus reines Abwickeln macht, gilt die Zahl des Futuromats plötzlich doch, und dann ersetzt eine Selbstbedienungskasse die Ausbildung gleich mit.

Glossar: 14 wichtige Fachbegriffe zum Einzelhandel

Anschlussvertrag

Anschlussvertrag nennt die Berufsbildungsstatistik einen Ausbildungsvertrag, der auf einer bereits abgeschlossenen Ausbildung aufsetzt. Im Einzelhandel wechseln Verkäufer nach zwei Jahren in das dritte Jahr zum Kaufmann im Einzelhandel. 2024 zählte das BIBB 5.214 solcher Verträge.

Berufsbildposition

Berufsbildposition heißt in modernen Ausbildungsordnungen ein abgegrenzter Block an Fertigkeiten und Kenntnissen, der für alle Auszubildenden verbindlich ist. Der Kaufmann im Einzelhandel hat acht solcher Positionen, vom Verkaufen von Waren bis zum Servicebereich Kasse.

Elektronisches Regaletikett

Elektronisches Regaletikett ersetzt das gedruckte Preisschild durch ein kleines Display am Regal, das die Zentrale zentral bespielt. Preisänderungen greifen damit im gesamten Filialnetz binnen Sekunden, ohne dass jemand die Fläche abläuft.

Erfolgsquote

Erfolgsquote gibt an, welcher Anteil der Prüfungsteilnehmer die Abschlussprüfung besteht. Im Einzelhandel sank der Wert von 88,6 Prozent im Berichtsjahr 2022 auf 83,2 Prozent im Berichtsjahr 2024, gemessen an den Prüfungsteilnehmern.

Gestreckte Abschlussprüfung

Gestreckte Abschlussprüfung teilt die Prüfung in zwei zeitlich getrennte Teile. Teil 1 liegt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und zählt bereits zum Endergebnis, Teil 2 folgt am Ende der Ausbildung. Eine klassische Zwischenprüfung entfällt damit.

Jugendschutz

Jugendschutz verpflichtet den Handel, Alkohol und Tabak nur an Personen ab einem gesetzlich festgelegten Alter abzugeben. Die Kontrolle liegt bei der Person an der Kasse, weshalb Selbstbedienungsterminals bei diesen Artikeln stets eine Freigabe durch Personal verlangen.

Kulanz

Kulanz bezeichnet ein freiwilliges Entgegenkommen des Händlers über den gesetzlichen Anspruch hinaus, etwa beim Umtausch ohne Mangel. Weil kein Regelwerk die Grenze festlegt, bleibt die Entscheidung an Menschen hängen und lässt sich schlecht automatisieren.

Lösungsquote

Lösungsquote gibt an, welcher Anteil der Ausbildungsverträge vor dem Abschluss aufgelöst wird. Die Kennzahl misst keine Abbrüche, weil viele Auszubildende nach der Auflösung in einen anderen Betrieb oder Beruf wechseln und die Ausbildung dort beenden.

Planogramm

Planogramm ist der maßstabsgetreue Plan, der jedem Artikel seinen Platz im Regal zuweist. Erstellt wird er meist zentral aus Abverkaufsdaten, umgesetzt auf der Fläche. Der Begriff hängt eng mit dem Space Management zusammen.

Preisangabenverordnung

Preisangabenverordnung regelt, wie Händler Endpreise und Grundpreise gegenüber Verbrauchern auszeichnen müssen. Die Vorschrift betrifft Regal, Schaufenster und Onlineshop gleichermaßen und macht die Warenauszeichnung zu einer rechtlich gebundenen Tätigkeit.

Selbstbedienungskasse

Selbstbedienungskasse lässt Kundschaft Waren selbst scannen und bezahlen. Das EHI Retail Institute zählte im August 2025 bundesweit 38.650 solcher Terminals in 11.120 Geschäften, knapp 25.000 davon im Lebensmittelhandel.

Space Management

Space Management plant die Aufteilung der Verkaufsfläche und der Regalmeter auf Warengruppen und Artikel. Ziel ist der höchste Ertrag je Meter. Der Job-Futuromat stuft diese Tätigkeit im Berufsprofil als ersetzbar ein, weil sie fast vollständig auf Daten beruht.

Substituierbarkeitspotenzial

Substituierbarkeitspotenzial beziffert den Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs, den heutige Technik grundsätzlich übernehmen könnte. Die Kennzahl des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung misst technische Machbarkeit, nicht betriebliche Wirtschaftlichkeit.

Wahlqualifikation

Wahlqualifikation ist ein wählbarer Ausbildungsbaustein, den Betrieb und Auszubildender im Vertrag festlegen. Der Kaufmann im Einzelhandel kombiniert eine Wahlqualifikation mit 12 Wochen Richtwert und drei weitere mit je 13 Wochen, darunter mindestens eine beratungsnahe.

FAQ: Kaufmann im Einzelhandel: Von der Kasse zur Fachberatung

Wird der Beruf Kaufmann im Einzelhandel durch KI ersetzt?

Der Beruf verschwindet nicht, verliert aber seinen sichtbarsten Teil. Der Job-Futuromat des IAB stuft 14 von 22 Kerntätigkeiten als ersetzbar ein, darunter Kassieren, Kalkulation und Warenauszeichnung, und kommt auf 80 Prozent. Kundenberatung, Warenpräsentation und Verkaufsförderung gelten dagegen ausdrücklich als nicht ersetzbar.

Wie viel verdient man als Kaufmann im Einzelhandel in der Ausbildung?

Die BIBB-Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen weist für 2025 bundesweit 1.087 Euro im ersten, 1.195 Euro im zweiten und 1.328 Euro im dritten Ausbildungsjahr aus. Über alle Lehrjahre kommt der Beruf auf 1.226 Euro brutto im Monat. Der Schnitt aller Ausbildungsberufe liegt bei 1.209 Euro.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual in Betrieb und Berufsschule. Rechtsgrundlage ist die Verkäufer- und Einzelhandelskaufleuteausbildungsverordnung vom 13. März 2017. Die Abschlussprüfung ist gestreckt, Teil 1 liegt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres.

Was unterscheidet den Kaufmann im Einzelhandel vom Verkäufer?

Der Verkäufer wird zwei Jahre ausgebildet und deckt Verkauf, Kasse und Warenannahme ab. Der Kaufmann im Einzelhandel lernt ein Jahr länger und kommt auf der kaufmännischen Ebene dazu: Warenbestandssteuerung, Beschaffung, Marketing, Personalführung und Onlinehandel. Die zwei Jahre lassen sich anrechnen.

Machen Selbstbedienungskassen den Beruf überflüssig?

Sie streichen den Kassendienst, nicht den Beruf. Das EHI Retail Institute zählte im August 2025 bundesweit 38.650 Selbstbedienungskassen in 11.120 Geschäften. An jedem dieser Terminalbereiche steht weiterhin Personal, das freigibt, den Jugendschutz kontrolliert und bei Störungen eingreift.

Lohnt sich die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel noch?

Ja, sofern der Betrieb echte Beratung anbietet. Der Handel bleibt mit mehr als 3,15 Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Die Lösungsquote von 31,1 Prozent und die auf 83,2 Prozent gesunkene Erfolgsquote zeigen allerdings, dass die Wahl des Betriebs über den Erfolg entscheidet.

Quellen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Gesamtübersicht Bundesgebiet sowie Ost und West 2025 | https://www.bibb.de/de/12209.php | besucht am 01.08.2026

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | DAZUBI-Datenblatt Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, Berichtsjahr 2024 | https://www.bibb.de/dienst/dazubi/dazubi/datasheet/download/30-7545.pdf | besucht am 01.08.2026

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) | Rangliste 2025 der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen, Stand 5. Dezember 2025 | https://www.bibb.de/de/211102.php | besucht am 01.08.2026

Bundesministerium der Justiz | Verkäufer- und Einzelhandelskaufleuteausbildungsverordnung vom 13. März 2017 | https://www.gesetze-im-internet.de/verkehkflausbv/ | besucht am 01.08.2026

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) | Job-Futuromat, Berufsprofil Kaufmann/-frau Einzelhandel | https://job-futuromat.iab.de/ | besucht am 01.08.2026

EHI Retail Institute | Studie Checkout-Trends 2026, Erhebung zu Selbstbedienungskassen und Kassenbestand | https://www.ehi.org/produkt/studie-checkout-trends-2026-pdf/ | besucht am 01.08.2026

Handelsverband Deutschland (HDE) | Beschäftigungsstruktur im Einzelhandel | https://einzelhandel.de/beschaeftigungsstruktur | besucht am 01.08.2026

Handelsverband Deutschland (HDE) | Jahres-Pressekonferenz 2026, Umsatzprognose und Unternehmensbefragung | https://einzelhandel.de/presse/pressekonferenzen/15075-hde-jahres-pressekonferenz-2026 | besucht am 01.08.2026

TextilWirtschaft | HDE-Halbjahresbilanz: Zahl der Einzelhandelsstandorte sinkt unter 300.000, 14. Juli 2026 | https://www.textilwirtschaft.de/data-markets/hde-halbjahresbilanz-zahl-der-einzelhandelsstandorte-sinkt-unter-300000-211456 | besucht am 01.08.2026

Dr. Web | Ausbildung oder Studium KI: Die Dr.-Web-Schulnote für 30 Berufe | https://www.drweb.de/ausbildung-oder-studium-ki/ | besucht am 01.08.2026

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