Social Recruiting Agentur Vergleich
2026
Das sind die besten 31 Anbieter.
Der Fachkräftemangel entscheidet in vielen Betrieben darüber, ob Aufträge angenommen werden können, und genau deshalb gewinnt Social Recruiting an Bedeutung. Über bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken erreichen Unternehmen auch Menschen, die gar nicht aktiv suchen, aber für einen Wechsel offen sind. Eine gute Social-Recruiting-Agentur verbindet passende Zielgruppen mit überzeugenden Anzeigen und einem schnellen Bewerbungsweg und macht ihre Arbeit über klare Kennzahlen nachvollziehbar. Dieser Ratgeber erklärt, was eine Social-Recruiting-Agentur leistet, welche Anbietertypen es gibt und mit welchen Kosten Sie rechnen.
Die Gekko Marketing GmbH aus Düsseldorf ist eine Recruiting- und Social-Recruiting-Agentur. Sie gewinnt Fachkräfte über datenbasierte Social Ads, Karriereseiten und Employer Videos, stärkt die Arbeitgebermarke und deckt Personalmarketing sowie Employer Branding entlang mehrerer Touchpoints ab.
Die Gekko Marketing GmbH versteht sich als Recruiting-Agentur mit einem Multi-Touchpoint-Ansatz und Sitz in Düsseldorf. Sie verbindet Social Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding zu einer gemeinsamen Strategie für die Personalgewinnung. Über zielgenaues, datenbasiertes Social Recruiting spricht die Agentur aktive und passive Fachkräfte an. Zum Leistungsumfang zählen Social Ads, Karriereseiten sowie Employer Videos, die die Arbeitgebermarke sichtbar machen und Bewerbungen auslösen. Ergänzend stärkt Gekko Marketing die Positionierung ihrer Kunden als Arbeitgeber durch authentische Kommunikation. Werkzeuge wie ein Cost-of-Vacancy-Rechner und eine kostenlose Recruiting-Analyse zeigen Betrieben ihr Potenzial auf. Fallstudien wie ein Theater-Recruiting mit mehr als 90 Einstellungen in drei Quartalen belegen den Ansatz. Der Firmensitz liegt in der Holzstraße 2 in 40221 Düsseldorf.
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Was ist eine Social-Recruiting-Agentur, und brauchen Sie überhaupt eine?

Eine Social-Recruiting-Agentur gewinnt für Sie Mitarbeitende über bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken. Sie übernimmt Strategie, Kreation, Kampagnen und den Bewerbungsweg bis zur Vorqualifizierung. Sobald offene Stellen über klassische Kanäle schwer zu besetzen sind, lohnt sich diese Spezialisierung, weil Social Recruiting Menschen erreicht, die aktiv gar nicht suchen.
Social Recruiting bezeichnet die Gewinnung von Mitarbeitenden über soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook, TikTok und LinkedIn. Statt auf eine Stellenanzeige zu warten, spielt eine Agentur gezielte Anzeigen an eine passende Zielgruppe aus und führt Interessierte über einen kurzen Bewerbungsweg zum Unternehmen. So werden auch passive Kandidaten erreicht, die offen für einen Wechsel sind, aber keine Jobbörse besuchen.
Der Reiz von Social Recruiting liegt in dieser Reichweite bei passiven Kandidaten. Wo eine klassische Anzeige nur die wenigen aktiv Suchenden erreicht, spricht eine Kampagne die große Gruppe der wechselbereiten Beschäftigten an. Diese Möglichkeit hat einen Preis: Zielgruppe, Anzeigen und Bewerbungsweg müssen sauber zusammenspielen, und die laufende Steuerung erfordert Erfahrung, die die meisten Betriebe nicht im eigenen Haus haben.
Genau hier setzt eine Agentur an. Sie kennt die Zielgruppen der einzelnen Plattformen, produziert überzeugende Anzeigen und richtet einen Bewerbungsweg ein, der wenige Klicks braucht. Für ein Unternehmen mit nur seltenem Personalbedarf reicht oft die klassische Anzeige. Sobald Ihr Vorhaben jedoch mehrere der folgenden Punkte trifft, spart die Erfahrung einer Agentur am Ende mehr, als sie kostet.
- Schwer zu besetzende Stellen: Sie haben offene Stellen, die sich über Jobbörsen und Anzeigen kaum noch besetzen lassen.
- Zu wenige Bewerbungen: Klassische Kanäle liefern nur wenige und oft unpassende Bewerbungen.
- Passive Zielgruppe: Ihre Wunschkandidaten suchen nicht aktiv, sind aber grundsätzlich offen für einen Wechsel.
- Gewerblicher Bedarf: Sie suchen Fachkräfte in Handwerk, Pflege, Gastronomie, Industrie oder Logistik, die auf Social Media aktiv sind.
- Fehlendes Fachwissen: Im eigenen Haus fehlt das Wissen für Anzeigen, Zielgruppen und einen schnellen Bewerbungsweg.
- Schwache Arbeitgebermarke: Ihr Unternehmen ist als Arbeitgeber wenig bekannt, und das kostet Sie Bewerbungen.
Lohnt sich der Schritt für jeden? Nicht zwingend. Wer nur selten und leicht Stellen besetzt, fährt mit einer klassischen Anzeige oft günstiger. Trifft Ihr Vorhaben jedoch zwei oder mehr dieser Punkte, kostet der Verzicht auf Erfahrung meist mehr als das Honorar: unbesetzte Stellen, verlorene Aufträge und ein hoher Aufwand für wenige Bewerbungen.
Diese sechs Probleme löst eine Social-Recruiting-Agentur

Eine Social-Recruiting-Agentur nimmt Ihnen die typischen Baustellen der Mitarbeitergewinnung ab: von zu wenigen Bewerbungen über erschöpfte Kanäle bis zum umständlichen Bewerbungsprozess. Sie sorgt dafür, dass passende Menschen Ihre Stellen sehen und in wenigen Schritten bei Ihnen landen.
Anzeigen und Jobbörsen liefern zu wenige und oft unpassende Bewerbungen. Die Agentur spielt Anzeigen gezielt an die richtige Zielgruppe aus und erhöht so Zahl und Qualität der Bewerbungen.
Stellenanzeige und Jobbörse erreichen nur die wenigen aktiv Suchenden. Die Agentur öffnet mit Social Media einen Kanal, der auch wechselbereite Beschäftigte anspricht.
Die meisten guten Fachkräfte suchen nicht aktiv. Die Agentur erreicht sie dort, wo sie ihre Freizeit verbringen, und weckt Interesse an Ihrem Unternehmen.
Ein langes Bewerbungsformular schreckt ab, und Interessierte springen ab. Die Agentur richtet einen kurzen Bewerbungsweg ein, der in wenigen Klicks funktioniert.
Wer als Arbeitgeber unbekannt ist, bekommt weniger Bewerbungen. Die Agentur macht Ihre Stärken als Arbeitgeber in den Anzeigen sichtbar.
Ohne schnelles Nachfassen springen Bewerber wieder ab. Die Agentur richtet einen Prozess ein, der Bewerbungen vorqualifiziert und zügig an Sie übergibt.
Welche Arten von Social-Recruiting-Anbietern gibt es?

Der Markt reicht von der spezialisierten Social-Recruiting-Agentur über das Personalmarketing-Haus bis zur Performance-Agentur mit Recruiting-Sparte. Wichtig ist vorab eine zweite Weichenstellung: die Abrechnung. Manche Agenturen rechnen erfolgsbasiert pro Bewerbung ab, andere über ein festes monatliches Honorar.
Konzentriert sich ganz auf Mitarbeitergewinnung über Social Media, oft mit erfolgsbasierten Modellen. Erste Wahl, wenn Sie schnell und planbar Stellen besetzen wollen.
Verbindet Recruiting-Kampagnen mit dem Aufbau der Arbeitgebermarke. Passt, wenn Sie nicht nur Bewerbungen, sondern auch ein starkes Arbeitgeberbild wollen.
Bringt Erfahrung aus dem Online-Marketing in die Personalgewinnung ein. Sinnvoll, wenn datengetriebene Aussteuerung und Reporting im Vordergrund stehen.
Einzelexperten oder kleine Teams für die Betreuung einzelner Kampagnen. Günstig und flexibel, aber begrenzt in Kapazität und Ausfallsicherheit.
- Bezahlung nach Ergebnis, etwa je qualifizierter Bewerbung
- Geringeres Risiko beim Start und planbare Kosten je Bewerbung
- Oft an Mindestlaufzeiten oder Mindestabnahmen gebunden
- Passt, wenn Sie schnell und kalkulierbar Stellen besetzen wollen
- Festes Honorar unabhängig von der Zahl der Bewerbungen
- Mehr Einfluss auf Strategie, Kreation und Arbeitgebermarke
- Höheres Vorabrisiko, dafür kein Druck auf reine Mengen
- Passt bei dauerhaftem Bedarf und dem Aufbau einer Arbeitgebermarke
2026
Whitepaper:
Social-Recruiting-Agenturen 2026
Der Leitfaden für Entscheider: Anbietertypen von der spezialisierten Social-Recruiting-Agentur bis zum Personalmarketing-Haus, die Abrechnungsmodelle zwischen Erfolg und Retainer, die passenden Plattformen, Auswahlkriterien, der Projektablauf, belegte Preisspannen und die häufigsten Fehler bei Social Recruiting.
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Worauf Sie bei der Auswahl einer Social-Recruiting-Agentur achten müssen

Achten Sie auf Erfahrung in Ihrer Branche, transparente Kennzahlen und echte Kompetenz bei Anzeigen und Bewerbungsweg. Ebenso wichtig sind ein sauberer Umgang mit Bewerberdaten, ein faires Abrechnungsmodell und die Sicherheit, dass Konten und Daten Ihnen gehören.
Lassen Sie sich Kampagnen aus Ihrer Branche zeigen. Wer Handwerk, Pflege oder Industrie kennt, spricht Ihre Zielgruppe glaubwürdig an.
Eine gute Agentur berichtet offen über Kosten je Bewerbung und tatsächliche Einstellungen. Bestehen Sie auf klaren Zahlen statt auf reiner Reichweite.
Anzeigen leben von echten Einblicken und gutem Video. Fragen Sie, wie die Agentur Anzeigen produziert und wie stark Sie dabei mitwirken müssen.
Klären Sie, wie Bewerbungen vorqualifiziert und an Sie übergeben werden und ob sich das mit Ihren Abläufen verbinden lässt. Schnelligkeit entscheidet über den Erfolg.
Prüfen Sie das Kleingedruckte bei Garantien und Mindestlaufzeiten. Ein seriöses Modell benennt Leistungen und Kosten nachvollziehbar.
Bewerberdaten sind sensibel und müssen nach der Datenschutz-Grundverordnung verarbeitet werden. Achten Sie darauf, dass Werbekonten und Daten Ihnen gehören.
Welche Social-Recruiting-Agentur passt zu Ihrem Vorhaben?
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Wie ein Social-Recruiting-Projekt mit einer Agentur abläuft

Ein Social-Recruiting-Projekt durchläuft mehrere Phasen: von der Strategie über Kreation und Kampagne bis zur Vorqualifizierung und laufenden Betreuung. Wer den Ablauf kennt, kann Angebote besser einordnen und die Zusammenarbeit aktiv steuern.
Analyse und Strategie
Die Agentur klärt Zielgruppe, offene Stellen und Ihre Stärken als Arbeitgeber. Am Ende steht ein Arbeitgeberversprechen als Grundlage für die Anzeigen.
Kreation
Anzeigen, Videos und die Bewerbungsseite werden erstellt. Echte Einblicke in den Arbeitsalltag wirken dabei stärker als geschönte Werbebilder.
Kampagnen-Setup und Launch
Die Kampagnen werden aufgesetzt, die Zielgruppen eingerichtet und das Tracking geprüft. Danach gehen die Anzeigen live.
Bewerber-Vorqualifizierung
Eingehende Bewerbungen werden über kurze Fragen vorqualifiziert und zügig an Sie übergeben, damit kein Kandidat kalt wird.
Optimierung
Auf Basis der Zahlen werden Anzeigen, Zielgruppen und Budget verbessert. Rentable Anzeigen erhalten mehr Budget, schwache werden ausgetauscht.
Laufende Betreuung
Danach folgen fortlaufende Steuerung, Reporting und der Ausbau auf weitere Stellen oder Standorte. Ein Retainer sichert feste Kapazitäten.
Die häufigsten Fehler bei Social Recruiting

Die teuersten Fehler entstehen im Detail: bei der falschen Zielgröße, schwachen Anzeigen oder einem zu langsamen Prozess. Wer sie kennt, umschifft sie im Vorfeld.
Viele Klicks und Likes sehen gut aus, bringen aber keine Einstellung. Wer nur auf Reichweite optimiert, verbrennt Budget ohne Ergebnis.
Gestellte Werbebilder wirken austauschbar. Ohne echten Einblick in den Arbeitsalltag bleibt die Anzeige wirkungslos.
Ein langes Formular kostet Bewerbungen. Wer erst einen Lebenslauf und ein Anschreiben verlangt, verliert die meisten Interessierten.
Wer sich Tage Zeit lässt, verliert die Bewerber an schnellere Arbeitgeber. Interesse kühlt schnell ab.
Vollmundige Bewerber- oder Einstellungsgarantien klingen verlockend, verstecken aber oft Mindestlaufzeiten und enge Bedingungen.
Bewerberdaten sind besonders sensibel. Wer sie unsauber verarbeitet, riskiert Ärger mit dem Datenschutz.
Was kostet eine Social-Recruiting-Agentur wirklich?

Eine Social-Recruiting-Agentur rechnet meist über ein monatliches Honorar oder erfolgsbasiert pro Bewerbung ab, dazu kommt das Mediabudget für die Anzeigen. Entscheidend ist die Gesamtrechnung bis zur besetzten Stelle, nicht der reine Agenturpreis.
Die Kosten einer Social-Recruiting-Agentur hängen vom Modell und vom Umfang ab. Verbreitet sind drei Ansätze: ein festes monatliches Honorar, eine erfolgsbasierte Abrechnung je qualifizierter Bewerbung oder eine Mischung aus beidem. Dazu kommt fast immer ein einmaliger Betrag für Strategie und Kreation der Anzeigen.
Wichtig ist die Trennung von Honorar und Mediabudget. Das Honorar bezahlt die Arbeit der Agentur, das Mediabudget zahlt die Anzeigen bei Meta, TikTok oder LinkedIn. Am Ende zählt der Preis pro tatsächlicher Einstellung, der sogenannte Cost-per-Hire. Rechnen Sie Honorar, Mediabudget und Kreation von Anfang an zusammen.
Strategie, Anzeigen, Video und Bewerbungsseite zum Start
laufende Kampagnensteuerung, Optimierung und Reporting
Bezahlung je qualifizierter Bewerbung, oft mit Mindestabnahme
Klick- und Anzeigenbudget bei Meta, TikTok oder LinkedIn, separat
Der Agenturpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Mediabudget, Kreation und der interne Aufwand für schnelles Nachfassen kommen hinzu. Aussagekräftig ist am Ende der Preis pro tatsächlicher Einstellung, der Cost-per-Hire. Rechnen Sie Honorar, Budget und Aufwand als Gesamtpaket und messen Sie den Erfolg an besetzten Stellen, nicht an der Zahl der Klicks.
1 Was ist Social Recruiting? Aufklappen ↓
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2 Welche Zielgruppe erreicht Social Recruiting vor allem? Aufklappen ↓
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3 Welche Plattform eignet sich besonders für junge Zielgruppen und Ausbildung? Aufklappen ↓
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4 Was bedeutet Cost-per-Hire? Aufklappen ↓
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5 Was ist eine Kurzbewerbung im Social Recruiting? Aufklappen ↓
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Glossar: Social-Recruiting-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Social Recruiting und die Zusammenarbeit mit einer Social-Recruiting-Agentur, kompakt erklärt.
- Social Recruiting
Die Gewinnung von Mitarbeitenden über bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, TikTok und LinkedIn. Ziel ist das Erreichen passender Kandidaten über einen kurzen Bewerbungsweg.
- Passive Kandidaten
Beschäftigte, die nicht aktiv einen Job suchen, aber für einen Wechsel offen sind. Social Recruiting erreicht genau diese große Gruppe, die klassische Anzeigen verpassen.
- Active Sourcing
Die direkte, persönliche Ansprache von Kandidaten, etwa über LinkedIn. Sie ergänzt Social Recruiting, ist aber aufwendiger und läuft ohne breite Anzeigenschaltung.
- Employer Branding
Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke. Eine starke Marke sorgt langfristig für mehr Bewerbungen und macht Recruiting-Kampagnen wirksamer.
- Arbeitgeberversprechen
Das zentrale Versprechen, das ein Unternehmen als Arbeitgeber gibt, oft als Employer Value Proposition bezeichnet. Dieses Versprechen bildet die Grundlage für Anzeigen und Ansprache.
- Candidate Journey
Der Weg eines Kandidaten vom ersten Kontakt mit einer Anzeige bis zur Einstellung. Jeder Schritt sollte einfach und schnell gestaltet sein.
- Bewerber-Funnel
Der mehrstufige Weg von der Anzeige über die Landing Page bis zur Bewerbung. Ein guter Funnel führt Interessierte ohne Hürden zum Abschluss.
- Kurzbewerbung
Ein verkürzter Bewerbungsweg mit wenigen Fragen statt langem Formular. Die niedrige Hürde sorgt dafür, dass mehr Interessierte den Prozess abschließen.
- Landing Page
Eine eigene Seite, auf der Interessierte nach dem Klick auf eine Anzeige landen und sich bewerben. Sie ist auf Mobilgeräte und einen schnellen Abschluss ausgelegt.
- Vorqualifizierung
Das Prüfen von Bewerbungen anhand weniger Kriterien, bevor sie an das Unternehmen gehen. So kommen vor allem passende Kandidaten im Betrieb an.
- Cost-per-Application
Die Kosten je eingegangener Bewerbung. Die Kennzahl zeigt, wie effizient eine Kampagne Bewerbungen erzeugt, sagt aber noch nichts über die Qualität.
- Cost-per-Hire
Die Gesamtkosten, bis eine Stelle tatsächlich besetzt ist, also Honorar, Mediabudget und Aufwand zusammen. Die Kennzahl ist der ehrlichste Maßstab für den Erfolg.
- Meta Ads
Anzeigen im Werbesystem von Meta, das Facebook und Instagram gemeinsam steuert. Beide Plattformen erreichen zusammen einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung.
- TikTok Recruiting
Die Gewinnung von Personal über Anzeigen und Videos auf TikTok. Der Kanal eignet sich besonders für junge Zielgruppen, Ausbildung und Berufseinstieg.
- Bewerbermanagement
Die Verwaltung von Bewerbungen, oft über ein System, das auch als Applicant Tracking System bezeichnet wird. Ein sauberer Prozess verhindert, dass Kandidaten verloren gehen.
- Time-to-Hire
Die Zeit von der ersten Bewerbung bis zur Einstellung. Je kürzer sie ist, desto seltener springen Kandidaten zu schnelleren Arbeitgebern ab.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Social Recruiting und die Zusammenarbeit mit einer Social-Recruiting-Agentur, kurz beantwortet.
Was macht eine Social-Recruiting-Agentur?
Eine Social-Recruiting-Agentur gewinnt für Unternehmen Mitarbeitende über bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken. Sie übernimmt Strategie, die Kreation von Anzeigen und Videos, das Aufsetzen der Kampagnen sowie einen kurzen Bewerbungsweg und die Vorqualifizierung der Bewerbungen. Je nach Ausrichtung kommen Employer Branding und Reporting dazu. Ziel sind passende Bewerbungen, die klassische Kanäle nicht mehr liefern.
Was kostet eine Social-Recruiting-Agentur?
Bei einer Social-Recruiting-Agentur läuft die Abrechnung meist über ein monatliches Honorar im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich, über eine erfolgsbasierte Vergütung je Bewerbung oder eine Mischung aus beidem; dazu kommt ein einmaliger Betrag für Strategie und Kreation. Zusätzlich fällt das Mediabudget für die Anzeigen an. Entscheidend ist der Preis pro tatsächlicher Einstellung, der Cost-per-Hire. Vergleichen Sie Leistung und Ergebnis, nicht nur das Honorar.
Was ist der Unterschied zu einer Jobbörse oder Personalvermittlung?
Der Unterschied liegt im Kanal und im Modell: Eine Jobbörse zeigt Ihre Anzeige nur den wenigen aktiv Suchenden, während Social Recruiting über Anzeigen auch passive Kandidaten anspricht, die nicht suchen. Eine Personalvermittlung stellt fertige Kandidaten gegen Provision vor, gibt Ihnen aber weniger Kontrolle über Ansprache und Marke. Social Recruiting baut dagegen einen eigenen, dauerhaften Bewerberkanal auf. Viele Unternehmen kombinieren die Wege.
Für welche Branchen lohnt sich Social Recruiting?
Social Recruiting lohnt sich besonders für Branchen mit gewerblichen Fachkräften, etwa Handwerk, Pflege, Gastronomie, Industrie und Logistik, weil dort viele Menschen über Jobbörsen kaum erreichbar sind. Auch kaufmännische und technische Stellen lassen sich gut besetzen. Entscheidend ist, dass die Zielgruppe auf Social Media aktiv ist. Für sehr seltene Spezialistenrollen ist die direkte Ansprache oft der bessere Weg.
Welche Plattformen werden im Social Recruiting genutzt?
Im Social Recruiting kommen vor allem Instagram und Facebook über das gemeinsame Werbesystem von Meta zum Einsatz, dazu TikTok für junge Zielgruppen und LinkedIn für Fach- und Führungskräfte. Die Wahl hängt von der Zielgruppe ab: Handwerk und Pflege laufen oft über Meta, Ausbildung über TikTok, Büro und Management über LinkedIn. Eine gute Agentur wählt die Kanäle passend zur Stelle aus.
Wie schnell kommen die ersten Bewerbungen?
Bei Social Recruiting kommen die ersten Bewerbungen meist innerhalb von zwei bis vier Wochen nach dem Start der Kampagne, sobald Anzeigen und Bewerbungsweg stehen. Die genaue Geschwindigkeit hängt von Branche, Region und Budget ab. In den ersten Wochen sammelt die Kampagne Daten, auf deren Basis die Agentur nachsteuert. Ein schneller Bewerbungsweg und zügiges Nachfassen verkürzen die Zeit bis zur Einstellung.
Was taugen Bewerber-Garantien?
Bewerber-Garantien können ein Zeichen von Selbstvertrauen sein, verstecken aber oft Mindestlaufzeiten, enge Bedingungen und eine bestimmte Definition von qualifizierter Bewerbung. Eine Garantie auf Bewerbungen ist zudem nicht dasselbe wie eine Garantie auf Einstellungen. Lesen Sie das Kleingedruckte genau und lassen Sie sich Referenzen aus Ihrer Branche zeigen. Seriöser als eine Garantie sind nachvollziehbare Zahlen aus vergleichbaren Projekten.
Wie läuft die Abrechnung, erfolgsbasiert oder als Retainer?
Bei der Abrechnung gibt es zwei Hauptwege: erfolgsbasiert je qualifizierter Bewerbung oder als festes monatliches Honorar, der Retainer. Die erfolgsbasierte Abrechnung senkt das Startrisiko und macht Kosten je Bewerbung planbar, ist aber oft an Mindestabnahmen gebunden. Der Retainer gibt mehr Einfluss auf Strategie und Marke, verlangt aber ein festes Budget. Viele Agenturen bieten auch eine Kombination aus beidem an.
Wie ist der Datenschutz bei Bewerberdaten geregelt?
Bewerberdaten gehören zu den besonders sensiblen Daten und müssen nach der Datenschutz-Grundverordnung verarbeitet werden. Wichtig ist, wo die Daten gespeichert werden, wer Zugriff hat und wie lange sie aufbewahrt werden. Eine seriöse Agentur regelt das über einen Auftragsverarbeitungsvertrag und legt offen, welche Tools zum Einsatz kommen. Achten Sie darauf, dass Werbekonten und Bewerberdaten Ihnen gehören und beim Wechsel bei Ihnen bleiben.
Woran erkenne ich eine seriöse Social-Recruiting-Agentur?
Eine seriöse Social-Recruiting-Agentur erkennen Sie an nachweisbaren Referenzen aus Ihrer Branche, transparenten Kennzahlen zu Bewerbungen und Einstellungen sowie einem nachvollziehbaren Abrechnungsmodell. Sie überlässt Ihnen Werbekonten und Daten und geht sauber mit dem Datenschutz um. Wer vollmundige Garantien ohne Belege oder feste Einstellungszahlen verspricht, ist mit Vorsicht zu genießen. Ein kritisches Erstgespräch ist ein gutes Zeichen.
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