749 Euro verlangt Apple in Deutschland für das neue iPad mini mit OLED-Display, 70 Euro mehr als zuletzt für das Vorgängermodell. In den USA steigt der Einstiegspreis um 100 auf 699 Dollar, umgerechnet rund 608 Euro. Für den Aufpreis bekommt das kleinste iPad einen helleren Bildschirm und ein Gehäuse, das nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt ist.
Ein Klick · kostenlosDr. Web bei Google bevorzugenMarkieren Sie drweb.de als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Artikel öfter unter den Top-Meldungen.Jetzt hinzufügenVorbestellen lässt sich das Gerät ab Mittwoch, 28. Oktober, in den Läden steht das iPad mini ab dem 6. November.[1] Der Vorgänger mit A17 Pro kostete in Apples deutschem Onlineshop im August 2025 noch 599 Euro, im März 2026 ohne Modellwechsel bereits 679 Euro.[2] Binnen gut eines Jahres ist der Einstiegspreis damit um ein Viertel gestiegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Das iPad mini mit A20 Pro kostet in Deutschland ab 749 Euro mit WLAN und ab 919 Euro mit Mobilfunk, jeweils 70 Euro mehr als der Vorgänger.
- Neu sind ein OLED-Display mit 8,5 Zoll, ein 5,4 mm dünnes Gehäuse und der Schutz nach IP67.
- Ohne Mehrwertsteuer liegt der deutsche Preis nur noch rund 3,5 % über dem umgerechneten US-Preis, beim Vorgänger rund 9,5 %.
Was bekommen Käufer für den Aufpreis?

Das OLED-Display misst 8,5 statt bisher 8,3 Zoll und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Candela pro Quadratmeter, mehr als doppelt so viel wie beim Vorgänger. Gegen Staub und Wasser ist das Gehäuse nach IP67 geschützt, bis zu 30 Minuten in einem Meter Tiefe.[1] Laut Bloomberg ist das iPad mini damit das erste iPad mit dieser Schutzklasse.[3]
Im Inneren rechnet der A20 Pro aus der 2-Nanometer-Fertigung. Für KI-Aufgaben verspricht Apple bis zu 4,5-mal so viel Leistung wie beim Vorgänger. Das Einstiegsmodell hat weiterhin 128 Gigabyte Speicher, mehr bekommen Käufer für den höheren Preis also nicht.
Warum steigt der Preis erneut?
Eine Begründung liefert Apple nicht. Speicherchips sind seit Monaten knapp, und Chinas Speicherhersteller YMTC rechnet mit drei weiteren Jahren Knappheit. Apple erwägt inzwischen auch Speicherchips aus China.
In Deutschland fällt die Preiserhöhung kleiner aus als in den USA: 70 Euro oder 10 %, in den USA 17 %. Ohne die 19 % Mehrwertsteuer bleiben vom deutschen Preis 629 Euro, rund 3,5 % mehr als der umgerechnete US-Preis. Beim Vorgänger lag der Abstand zuletzt bei rund 9,5 %.
Die ersten 80 Euro Aufschlag zahlten deutsche Käufer für ein unverändertes iPad mini. Erst die nächsten 70 Euro bringen ein neues Display.
Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Einstiegspreis in Deutschland
Was heißt das für Firmen?
Als Zielgruppen nennt Apples Vizepräsident für Hardware-Entwicklung Dave Pakula neben Kreativen ausdrücklich Inhaber kleiner Firmen, Ärzte und Servicetechniker im Außendienst.[1] Für Geräte, die draußen und in Praxen im Einsatz sind, ist neben dem Preis die Reparierbarkeit wichtig. Seit dem 20. Juni 2025 tragen neu angebotene Smartphones und Tablets in der EU ein Energielabel mit Reparierbarkeitsklasse, Klasse für die Robustheit bei Stürzen und IP-Schutzklasse.[4] Für Einkäufer heißt das:
- Das EU-Produktdatenblatt des neuen iPad mini mit dem Datenblatt der vorhandenen Geräte vergleichen, bevor der Gerätebestand ausgetauscht wird.
- Prüfen, ob der IP67-Schutz im Außendienst Schutzhüllen überflüssig macht. Gegen Stürze schützt die Schutzklasse nicht, die Robustheit zeigt die eigene Sturzklasse auf dem Label.
- Vor dem Neukauf prüfen, ob aufbereitete Geräte den Bedarf günstiger decken.
Lehrkräfte und Studierende zahlen für das Einstiegsmodell 699 Euro.
Quellen
4 Quellen anzeigenQuellen ausblenden
- Apple NewsroomApple gibt dem iPad mini sein bisher größtes Update
- Apple-Onlineshop Deutschland, iPad mini, im Internet ArchiveStand 12. Oktober 2026, dazu die Aufnahmen vom 30. August 2025 und
- BloombergApple Unveils $699 iPad Mini With OLED Screen, Water-Resistant Design (26. Oktober 2026, hinter Bezahlschranke)
- EUR-LexDelegierte Verordnung (EU) 2023/1669 zur Energieverbrauchskennzeichnung von Smartphones und Slate-Tablets
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