Geräteverwaltung Software Vergleich
2026
Das sind die besten 71 Anbieter.
Firmenhandys, Notebooks, Tablets und Spezialgeräte vermehren sich in Unternehmen schneller, als eine IT-Abteilung sie einzeln betreuen kann. Geräteverwaltung Software bündelt Registrierung, Konfiguration, Absicherung und Nachweis in einer Konsole und heißt je nach Reifegrad MDM, EMM oder UEM. Wir haben 71 Anbieter geprüft, von Apple-Spezialisten über plattformübergreifende Suiten und quelloffene Projekte bis zu Plattformen für IT-Dienstleister. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was die Kürzel bedeuten, worauf Sie bei der Auswahl achten, wie ein Rollout abläuft und was Lizenzen wirklich kosten. Wer die Geräteliste im privaten Google-Konto oder beim Fernsehanbieter sucht, findet hier nichts dazu: Dieser Vergleich behandelt Software für dienstliche Endgeräte im Unternehmen.
71 recherchierte Geräteverwaltung Software, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
42Gears SureMDM
SureMDM von 42Gears ist eine UEM- und MDM-Plattform für Android, iOS/iPadOS, Windows, macOS, Linux, ChromeOS, Wear OS und VR-Geräte. Der Anbieter hat seine APAC-Zentrale in Bengaluru; die Suite verwaltet firmeneigene und private Geräte über eine Konsole und liefert Kiosk-Lockdown sowie einen abgesicherten Browser mit.
Aagon ACMP
acmp von aagon ist eine modulare Client-Management- und UEM-Suite mit Schwerpunkt auf Windows-Umgebungen. Abgedeckt sind Softwareverteilung, Patch- und Windows-Update-Management, Betriebssystem-Provisionierung sowie Asset- und Lizenzmanagement. Der Hersteller entwickelt seit 1992 in Soest und ermöglicht den Betrieb in der eigenen Infrastruktur.
Absolute Secure Endpoint
Absolute Secure Endpoint ist eine Endpoint-Resilience-Plattform, die über einen in der Geräte-Firmware verankerten Persistence-Agenten den Zustand von Geräten und Anwendungen sichtbar macht, Software selbstheilend wiederherstellt und Patches verteilt. Anbieter ist die Absolute Software Corporation aus Vancouver.
Action1
Action1 ist eine cloud-native Plattform für Patch- und Endpoint-Management von Windows- und macOS-Endpunkten. Betriebssystem- und Drittanbieter-Updates werden automatisiert verteilt, ergänzt um Schwachstellen-Reporting, Software-Deployment und Remote-Zugriff. Der Anbieter stammt aus den USA.
Addigy
Addigy ist eine cloudbasierte MDM-Plattform für Apple-Geräte und verwaltet macOS, iOS, iPadOS und tvOS. Zero-Touch-Enrollment über Apple Business Manager und ADE, Richtlinien, Software-Deployment sowie Live-Terminal und Fernsteuerung gehören dazu. Der US-Anbieter richtet sich an Unternehmens-IT, MSPs und Schulen.
AirDroid Business
AirDroid Business ist ein Android-orientiertes MDM für betreute und unbeaufsichtigte Geräteflotten mit Massen-Enrollment, Kiosk-Modus, App- und Dateiverteilung, Fernsteuerung sowie Geofencing. Entwickelt wird die Lösung von Sand Studio aus Singapur, unter anderem für Digital Signage und Logistik.
Applivery
Applivery ist eine cloudbasierte UEM- und MDM-Plattform des spanischen Anbieters Applivery S.L., die Android-, iOS-, macOS-, iPadOS- und Windows-Geräte über eine einzige Oberfläche verwaltet. Kennzeichnend sind der API-first-Ansatz, Zero-Touch-Enrollment und ein privater App-Store mit CI/CD-Anbindung.
AppTec360
AppTec360 Enterprise Mobile Manager ist eine EMM- und UEM-Suite des Schweizer Herstellers AppTec GmbH aus Basel für iOS, macOS, Android und Windows. Die Suite verbindet Geräte-, App- und Content-Management mit Container, Secure Browser und Kiosk-Modus und läuft wahlweise in der Cloud oder on-premises.
Atera
Atera ist eine cloudbasierte RMM- und PSA-Plattform aus Israel für Managed Service Provider und interne IT-Abteilungen. Die Plattform bündelt Remote-Monitoring, Patch-Management, Skript-Automatisierung und Ticketing in einer Oberfläche und wird pro Techniker abgerechnet statt pro verwaltetem Endgerät.
baramundi Management Suite
Die baramundi Management Suite ist eine Unified-Endpoint-Management-Software der baramundi software GmbH aus Augsburg. Die Suite verwaltet Windows-, macOS-, Linux-, iOS- und Android-Geräte über eine Oberfläche und lässt sich on-premises, hybrid oder gehostet betreiben, ergänzt um zahlreiche Add-ons.
Bitdefender GravityZone
Bitdefender GravityZone ist eine Plattform für Endpoint-Schutz und zentrale Endgeräteverwaltung; in Deutschland ist die Bitdefender GmbH in Schwerte verantwortlich. Die Plattform sichert und verwaltet Windows-, macOS-, Linux- und Mobilgeräte über eine Konsole und läuft in der Cloud oder on-premises.
BLACK MDM
BLACK MDM ist die cloudbasierte Mobile-Device-Management-Plattform der SCHWARZ Computer Systeme GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz. Die Plattform verwaltet Geräte mit iOS, Android, Windows und Chrome OS und ist besonders auf Schulen, Leihgeräte-Pools und Bildungseinrichtungen zugeschnitten.
BlackBerry UEM
BlackBerry UEM ist eine Unified-Endpoint-Management-Lösung für mobile Endgeräte, die Dienst- und Privatdaten kryptografisch voneinander trennt und Gerätekonformität durchsetzt. Die deutsche Gesellschaft sitzt in Düsseldorf, der Betrieb ist on-premises, im abgeschotteten Netz oder in einer souveränen Cloud möglich.
Chimpa MDM
Chimpa MDM firmiert heute als Ermetix und ist eine als SaaS betriebene UEM-Plattform für Android-, iOS-, iPadOS-, tvOS- und Windows-Geräte. Die Plattform verbindet die Geräteverwaltung mit einem Modul für Mobile Threat Defense. Entwickelt und betrieben wird die Lösung von der ERMETIX S.R.L. im italienischen Piacenza.
Cisco Meraki Systems Manager
Cisco Meraki Systems Manager ist das cloudverwaltete EMM-Modul im Meraki-Dashboard und bindet mobile Geräte gemeinsam mit der Meraki-Netzwerkinfrastruktur in datensensible Netze ein. Der Anbieter Cisco Systems sitzt in den USA; seit dem 3. Juni 2026 ist das Produkt nicht mehr erhältlich, der Support endet 2029.
Citrix Endpoint Management
Citrix Endpoint Management ist der UEM-Baustein der Citrix-Plattform und verwaltet Android-, iOS-, iPadOS-, macOS- sowie Windows-10- und -11-Geräte in einer zentralen Oberfläche. Mehr als 300 Richtlinien steuern Sicherheit und Compliance. Anbieter ist die US-amerikanische Cloud Software Group.
Codeproof
Codeproof Cyber Device Manager ist eine Cloud-Lösung für Unified Endpoint Management und verwaltet Android-, iOS-, iPadOS-, Windows-, macOS-, Linux- und IoT-Geräte über eine Konsole. Anbieter ist die 2011 gegründete Codeproof Technologies Inc. aus den USA. Kiosk-Modus und Geofencing sind enthalten.
Cortado MDM
Cortado MDM ist eine Mobile-Device-Management-Lösung für iOS-, macOS- und Android-Geräte mit App-, Content- und Sicherheitsverwaltung. Entwickelt wird die Lösung von der Cortado Mobile Solutions GmbH in Berlin, der Betrieb läuft über ein nach BSI C5 zertifiziertes Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
DriveLock
DriveLock ist eine Endpoint-Security-Plattform der Münchner DriveLock SE, die Windows-Endpunkte über eine Konsole und einen Agenten absichert. Die HYPERSECURE Platform bündelt Device Control für USB- und Schnittstellenzugriffe, Application Control, BitLocker-Management und Vulnerability Management.
EBF
EBF ist ein Kölner IT-Dienstleister, der Unternehmen bei Auswahl, Migration und Betrieb von UEM-Plattformen wie Microsoft Intune, Ivanti EPMM und Neurons, BlackBerry UEM, Jamf und Omnissa Workspace ONE begleitet. Ergänzend liefert EBF eigene Tools für Kontakte, Dateien, Druck und eSIM-Verwaltung.
ESET PROTECT
ESET PROTECT ist die zentrale Management-Konsole der ESET-Sicherheitslösungen und verwaltet Windows-, macOS-, Linux- und Android-Systeme sowie Mobilgeräte unter iOS. Die Konsole ist in der Cloud und On-Premises verfügbar; den DACH-Vertrieb betreut die ESET Deutschland GmbH in Jena mit deutschsprachigem Support.
Esper
Esper ist eine Device-Management-Plattform aus Bellevue im US-Bundesstaat Washington für unternehmenseigene Geräte mit festem Einsatzzweck: Kioske, Kassensysteme, Scanner und Digital Signage. Verwaltet werden Android, iOS, iPadOS, tvOS, Windows und Linux, ergänzt um eigene Android-Builds und OTA-Updates.
everphone
everphone bietet Device-as-a-Service für Smartphones, Tablets und Laptops: Unternehmen mieten Geräte samt Beschaffung, Rollout, Reparatur und Rücknahme. Die Berliner Everphone GmbH übernimmt auf Wunsch auch Planung und Betrieb der MDM-Umgebung und stellt Portal und API für die Verwaltung bereit.
Faronics
Faronics verwaltet Rechner in Umgebungen mit vielen Nutzern: Deep Freeze setzt Windows- und Mac-Systeme bei jedem Neustart auf den gewünschten Zustand zurück, Faronics Deploy verteilt Software und Windows-Updates. Der 1996 gegründete Anbieter sitzt in Vancouver und hat Kunden in mehr als 150 Ländern.
FileWave
FileWave ist eine Unified-Endpoint-Management-Plattform für macOS, iOS, Windows, ChromeOS und Android. Der Schweizer Anbieter mit Sitz in Wil betreibt die Lösung wahlweise in seiner Cloud oder auf Ihren eigenen Servern und verteilt Software über die patentierte Fileset-Technologie.
Fleet
Fleet ist eine quelloffene Plattform für Geräteverwaltung und MDM, die macOS, Windows, Linux, iOS, iPadOS, Android und ChromeOS aus einer Konsole steuert. Das Unternehmen sitzt in San Francisco, der Quellcode ist öffentlich und Fleet läuft gehostet oder im eigenen Rechenzentrum.
G DATA
G DATA Endpoint Security ist eine Schutz- und Verwaltungslösung für Windows-, macOS- und Linux-Clients, Server und Mobilgeräte. Das Mobile Device Management für Android und iOS ist enthalten. Entwicklung, Hosting und Support des Bochumer Herstellers liegen vollständig in Deutschland.
HCL BigFix
HCL BigFix ist eine Endpoint-Management-Plattform für sehr große und heterogene Umgebungen mit Patch-Management, Compliance-Durchsetzung, Softwareverteilung und Asset-Discovery. Die Software von HCLSoftware, einem Bereich der HCL Technologies Ltd., unterstützt rund 120 Betriebssysteme.
Hexnode UEM
Hexnode UEM verwaltet Windows, macOS, Linux, ChromeOS, Android, Apple-Geräte, Apple TV, Android TV, visionOS und Fire OS aus einer Konsole. Die Plattform von Mitsogo Inc. aus San Francisco bietet Enrollment, Richtlinien, App-Verteilung, Kiosk-Modus, Patch-Management und Remote-Steuerung.
IBM MaaS360
IBM MaaS360 ist eine cloudbasierte UEM-Plattform für Smartphones, Tablets und Laptops. Über eine Konsole registrieren und verwalten Sie Geräte, Apps und Richtlinien, trennen private von geschäftlichen Daten im Container und nutzen Bedrohungserkennung sowie Analysen mit integrierter Watson-KI.
IGEL
IGEL verbindet das schreibgeschützte Endpoint-Betriebssystem IGEL OS mit der zentralen Universal Management Suite und verwaltet damit Endgeräte für VDI-, DaaS-, SaaS- und Secure-Browser-Umgebungen, auch auf vorhandener Hardware. Der Hauptsitz des Herstellers liegt in Bremen, das Entwicklungszentrum in Augsburg.
IServ
Die IServ Schulplattform verbindet Netzwerk- und Gerätemanagement für Schul- und BYOD-Geräte mit MDM, zentraler Softwareverteilung und Identitätsverwaltung. Hersteller ist die IServ GmbH aus Braunschweig, betrieben wird die Plattform im Rechenzentrum, auf einem Schulserver oder beim Schulträger.
Ivanti Neurons for UEM
Ivanti Neurons for UEM ist eine Unified-Endpoint-Management-Plattform für Windows, macOS, iOS, Android, ChromeOS und Linux. Registrierung, Softwareverteilung, Richtlinien sowie Patch- und Schwachstellenmanagement laufen in einer Konsole zusammen. Anbieter ist die Ivanti Inc. in South Jordan, USA.
Jamf
Jamf ist auf die Verwaltung von Apple-Geräten spezialisiert und deckt mit Jamf Pro, Jamf School sowie Jamf Now die Geräte Mac, iPhone, iPad und Apple TV ab, von der Zero-Touch-Bereitstellung bis zur Endpoint-Sicherheit. Die deutsche Gesellschaft Jamf Software Germany GmbH hat ihren Sitz in Hamburg.
JumpCloud
JumpCloud ist eine Cloud-Directory-Plattform, die Benutzerverzeichnis, SSO und MFA mit der Verwaltung von Windows-, macOS-, Linux-, iOS- und Android-Geräten in einer Konsole verbindet, samt Richtlinien, Patch-Management und Fernunterstützung. Die JumpCloud Inc. sitzt in Louisville in den USA.
Kandji
Kandji, inzwischen unter dem Namen Iru geführt, ist eine Software für das Gerätemanagement mit Apple-Schwerpunkt, das auf Windows und Android erweitert wurde. Ein ressourcenschonender Agent, visuelle Konfigurationskarten und automatisiertes Patchen halten die Flotte im Sollzustand. Die Iru Inc. sitzt in Miami.
Kaseya VSA
Kaseya VSA ist eine cloudbasierte RMM- und Endpoint-Management-Plattform, die Server, Arbeitsplatzrechner, Notebooks, Mobilgeräte, virtuelle Maschinen und IoT-Geräte über schlanke Agenten verwaltet. Der Anbieter mit Hauptsitz in Miami richtet sich an MSPs und interne IT-Teams und verbindet Monitoring, Fernwartung und Automatisierung.
KNE schooladmin
schooladmin ist die Schul-IT-Lösung der kraft network engineering GmbH aus Mülheim an der Ruhr für Schulen und Schulträger. Die Suite verwaltet stationäre und mobile Windows-Geräte sowie iOS-Geräte zentral und deckt Betriebssystem-Installation, Softwareverteilung, Benutzerverwaltung und digitalen Unterricht in einem System ab.
Lansweeper
Lansweeper ist eine Plattform für IT-Asset-Discovery und Inventarisierung, die IT-, OT- und Cloud-Assets automatisch erfasst. Netzwerkscans, ein Agent für mobile Endpunkte und Cloud-Discovery liefern die Datenbasis für Lifecycle-, Lizenz- und Schwachstellenmanagement. Der Anbieter stammt aus Belgien.
ManageEngine Endpoint Central
ManageEngine Endpoint Central ist eine Lösung für Unified Endpoint Management, die Windows-, Mac- und Linux-Rechner ebenso verwaltet wie iOS-, Android- und Windows-Mobilgeräte. Die Lösung der Division von Zoho Corp. mit Standort Pleasanton bündelt Patch-Management, Softwareverteilung, Fernzugriff und Asset-Inventar in einer Konsole.
Materna Virtual Solution SecurePIM
SecurePIM der Materna Virtual Solution GmbH aus München ist ein verschlüsselter Container für iOS und Android, der E-Mail, Kalender, Kontakte, Dokumente und Browser in einer geschützten App bündelt. Das BSI hat die Lösung für iOS zugelassen und für Android eine Einsatzerlaubnis erteilt.
Matrix42
Matrix42 ist eine Lösung für Unified Endpoint Management der Matrix42 GmbH aus Frankfurt am Main und verwaltet PCs, Server und Mobilgeräte zentral. Betriebssystem-Installation, Softwareverteilung, Patch- und Inventarmanagement verzahnen sich mit Service-, Asset- und SaaS-Management; die Software läuft in der Cloud, on-premises oder hybrid.
mCloud MDM
mCloud MDM ist eine cloudbasierte Mobile-Device-Management-Lösung der Barcotec GmbH aus Salzburg für über zehn Plattformen, darunter Android, iOS, Windows, macOS und Linux. Über eine browserbasierte Webkonsole verwalten Sie Smartphones, Tablets, Rugged Devices, Scanner und IoT-Geräte zentral.
Microsoft Intune
Microsoft Intune ist der cloudbasierte Endpunktverwaltungsdienst des US-Anbieters Microsoft für Android, iOS und iPadOS, Linux, macOS, tvOS, visionOS und Windows. Der Dienst registriert, konfiguriert, schützt und aktualisiert Geräte und Apps, den Gerätestatus koppelt er an den bedingten Zugriff.
miniOrange UEM
miniOrange UEM ist das Modul für Unified Endpoint Management der Sicherheitssuite von miniOrange Security Software Pvt Ltd aus Indien. Über ein zentrales Dashboard verwalten Sie Windows-, Android-, iOS-, macOS- und ChromeOS-Geräte mit Richtlinien, App-Verteilung und Kopplung an SSO und MFA.
Miradore
Miradore ist eine Cloud-Lösung für MDM und Unified Endpoint Management aus dem finnischen Lappeenranta für Android-, iOS-, macOS- und Windows-Geräte. Enrollment, Konfigurationsprofile, App- und Patch-Management, Kiosk-Modus und Remotesupport laufen über ein Portal; ein kostenfreier Tarif steht zusätzlich bereit.
MobiVisor
MobiVisor ist eine Mobile-Device-Management-Lösung der IOTIQ GmbH aus Leipzig für Android- und iOS-Firmengeräte. Apps, Richtlinien und Profile verteilen Sie zentral, hinzu kommen Kiosk-Betrieb und Zusatzmodule für Messaging, Mail, Kontakte, VPN und Dateien, gehostet in Deutschland oder On-Premises.
Mosyle
Mosyle ist eine Apple-spezialisierte Verwaltungsplattform der Mosyle Corporation aus den USA für macOS, iOS, iPadOS, tvOS, watchOS und visionOS. Die Plattform verbindet Gerätemanagement mit Endpoint Security, Identitätsverwaltung, App- und Patch-Management sowie verschlüsselter DNS-Filterung.
N-able N-central
N-able N-central ist eine RMM-Plattform für Managed Service Provider, die Windows-, macOS- und Linux-Endpunkte aus der Ferne überwacht, patcht und wartet. Der Anbieter N-able sitzt in den USA und ist aus dem MSP-Geschäft von SolarWinds hervorgegangen; im Mittelpunkt stehen Automatisierung und Fernzugriff.
NinjaOne
NinjaOne ist eine cloudbasierte Plattform für Endpunkt-Management und RMM, die Server, Arbeitsplatzrechner sowie Android- und Apple-Mobilgeräte zentral verwaltet. Für den deutschsprachigen Markt ist die NinjaOne GmbH in Berlin zuständig; die Plattform bündelt Patch-Management, Fernzugriff und Backup.
Omnissa Workspace ONE
Workspace ONE UEM ist die cloudnative Unified-Endpoint-Management-Plattform von Omnissa und verwaltet Desktops, Mobilgeräte, Rugged-Geräte und Server unter Windows, macOS, iOS, Android, Linux und ChromeOS aus einer Konsole. Omnissa LLC hat ihren Sitz in Mountain View, Kalifornien.
OpenText ZENworks
OpenText ZENworks ist eine Suite für das Endpoint-Management, die Geräte unter Windows, macOS, Linux, iOS und Android über eine gemeinsame Konsole verwaltet und dabei Softwareverteilung, Gerätebereitstellung, Patch-Management und Assetmanagement abdeckt. Hinter dem Produkt steht der Softwarekonzern OpenText aus Kanada.
opsi
opsi ist eine Open-Source-Lösung für das Client-Management von Windows-, Linux- und macOS-Geräten mit automatischer Betriebssysteminstallation, Softwareverteilung, Patch-Management und Inventarisierung. Entwickelt wird opsi von der uib GmbH in Mainz; der Betrieb erfolgt wahlweise on-premises oder als Managed Cloud.
Prey
Prey ist eine Lösung für Geräte-Tracking und Diebstahlschutz, die Notebooks, Smartphones und Tablets ortet, aus der Ferne sperrt und Daten löscht; ergänzt um schlanke Inventar- und Verwaltungsfunktionen. Rechtsträger ist die Prey Inc. in San Francisco, entstanden ist Prey in Santiago de Chile.
Pulseway
Pulseway ist eine cloudbasierte RMM- und IT-Management-Plattform von MMSoft Design für Workstations, Server, Netzwerkgeräte und iOS-Endgeräte. Monitoring, Fernsteuerung, Patch-Management und Skript-Automatisierung laufen in einer Konsole zusammen, die sich auch per Mobile App bedienen lässt.
Quest KACE
Quest KACE ist eine Systems-Management-Lösung des US-Anbieters Quest für die Verwaltung von Endgeräten im Unternehmen. Die Appliances KACE SMA und KACE SDA übernehmen Hardware- und Software-Inventarisierung, Softwareverteilung, Patch-Management und OS-Deployment, KACE Cloud ergänzt Mobile-Device-Management.
Rangee
Rangee liefert mit RangeeOS ein Thin-Client-Betriebssystem und mit dem Rangee TCMS die zentrale Verwaltung für Terminalserver-, Citrix-, VMware-Horizon- und Cloud-Arbeitsplätze. Die Rangee GmbH aus Aachen entwickelt Software und Hardware selbst und verlängert mit RangeeOS die Lebensdauer vorhandener Geräte.
Relution
Relution ist eine MDM- und UEM-Plattform aus Stuttgart für iOS und iPadOS, Android, Windows, macOS, Apple tvOS sowie interaktive Whiteboards. Entwicklung, Support und Hosting bleiben in Deutschland; App-Store, Shared-Device-Modus und Sicherheits-Add-ons ergänzen die zentrale Geräteverwaltung.
Samsung Knox Manage
Samsung Knox Manage ist eine plattformübergreifende EMM-Lösung der Samsung Electronics Co., Ltd. für Android-, iOS-, ChromeOS- und Windows-Geräte, die besonders auf Samsung-Galaxy-Hardware zugeschnitten ist. Kiosk-Betrieb, Standorterfassung und Fernzugriff ergänzen die Verwaltung mobiler Geräteflotten.
Scalefusion
Scalefusion ist eine Cloud-UEM-Plattform von ProMobi Technologies aus Pune in Indien für Android, iOS und iPadOS, macOS, Windows, Linux und ChromeOS. Kiosk-Modus, Verwaltung robuster Geräte sowie die Module OneIdP für Zero-Trust-Zugriff und ein Sicherheitspaket für Endpunkte gehören zur Plattform.
Securepoint
Securepoint Mobile Device Management verwaltet iOS-, iPadOS- und Android-Geräte zentral über ein Online-Portal und gehört zur Unified-Security-Suite des Lüneburger Herstellers. Profile, App-Freigaben, Mail- und WLAN-Einstellungen sowie das Sperren und Löschen verlorener Geräte laufen über eine Weboberfläche.
SimpleMDM
SimpleMDM ist ein Cloud-MDM für Apple-Flotten und verwaltet iPhones, iPads, Macs und Apple TV. Enrollment über Apple Business Manager, Konfigurationsprofile, App- und Betriebssystem-Updates, Skripte und eine offene API gehören zum Umfang. Betreiber ist die PDQ.com Corporation aus South Salt Lake in Utah.
Sophos Mobile
Sophos Mobile ist die UEM-Lösung von Sophos für Android, iPhones und iPads, Chromebooks, Macs und Windows-Rechner. Verwaltet werden die Geräte über die Konsole Sophos Central, ergänzt um BYOD-Modi mit getrennten Geschäftsdaten und die Kopplung an Intercept X for Mobile. Anbieter ist die Sophos Limited im britischen Abingdon.
SOTI MobiControl
SOTI MobiControl ist eine EMM-Lösung für Android, iOS, macOS, Windows und Linux mit Schwerpunkt auf Rugged- und Frontline-Geräten. Die Lösung deckt den gesamten Gerätelebenszyklus ab, von der Registrierung über Geofencing bis zur Verwaltung von IoT-Endpunkten. Anbieter ist SOTI Inc. aus Mississauga in Ontario, mit Büro in München.
Stratodesk
Stratodesk NoTouch OS ist ein schlankes Linux-Betriebssystem für Endgeräte, das PCs, Thin Clients und Laptops in verwaltete VDI- und DaaS-Endpunkte verwandelt. Die Konsole NoTouch Center rollt Images und Konfigurationen zentral aus. Für EU und EFTA ist die Stratodesk Software GmbH in Klagenfurt zuständig.
SuperOps
SuperOps ist eine Cloud-Plattform, die RMM und PSA in einer Oberfläche verbindet: Endpoint-Monitoring, Patch- und Skriptausführung sowie Mobile Device Management stehen neben Ticketing, Verträgen und Abrechnung. Zielgruppe sind Managed-Service-Provider und interne IT-Teams, der Anbieter sitzt in den USA.
Syncro
Syncro ist eine RMM- und PSA-Plattform für MSPs und interne IT-Teams, die Windows- und Mac-Rechner, Server sowie Netzwerkgeräte aus einer Konsole überwacht, patcht und fernsteuert. Anbieter ist Syncro Technologies mit Sitz in Tampa, Florida; die Lizenz gilt pro Techniker bei unbegrenzter Zahl an Endpunkten.
Tanium
Tanium ist eine agentenbasierte Plattform für Endpoint Management und Endpoint Security, die physische, virtuelle und hybride Endpunkte in sehr großen Umgebungen in Echtzeit abfragt, patcht und konfiguriert. Anbieter ist die Tanium Inc. mit Sitz in Bellevue im US-Bundesstaat Washington.
TeamViewer
TeamViewer verbindet Fernzugriff und Remote-Support mit Remote Management: Geräte-Monitoring, Patch-Management, Asset-Inventar und Endpoint Protection für Windows-, macOS-, Linux-, Android- und iOS-Endpunkte. Entwickelt wird die Plattform von der TeamViewer SE im baden-württembergischen Göppingen.
Techstep FAMOC
Techstep Essentials MDM verwaltet Android-, iOS- und macOS-Geräte zentral: Enthalten sind Zero-Touch-Enrollment, Richtlinien, App-Verteilung und Fernwartung; Windows wird projektbezogen unterstützt. Anbieter ist die norwegische Techstep ASA aus Oslo, die die Software als geteilte Cloud, dedizierte EU-Instanz oder On-Premises bereitstellt.
Unicon Scout
Unicon Scout ist die zentrale Management-Konsole für das gehärtete Linux-Endpoint-Betriebssystem eLux, das Thin Clients, PCs und Notebooks in Citrix-Umgebungen zu verwalteten Endpunkten macht. Beide Komponenten werden heute als UniconOS und UniconOS Management über Citrix angeboten.
Was ist Geräteverwaltung Software, und brauchen Sie überhaupt eine?

Geräteverwaltung Software ist eine zentrale Konsole, über die ein Unternehmen dienstliche Endgeräte registriert, konfiguriert, absichert und nachweisbar im Blick behält. Bis etwa zehn gleichartige Geräte reicht die Bordausstattung der Betriebssysteme, ab Mischbetrieb oder Nachweispflicht lohnt eine eigene Lösung.
Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt Mobile Device Management als zentralisierte Verwaltung mobiler Endgeräte samt der darauf eingesetzten Software, Daten und Richtlinien. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik behandelt dieselbe Aufgabe im IT-Grundschutz und verlangt für dienstlich genutzte mobile Endgeräte eine geregelte Inbetriebnahme, durchgesetzte Sicherheitsvorgaben und einen Weg, ein verlorenes Gerät aus der Ferne zu sperren oder zu löschen. Genau diese Anforderungen setzt Geräteverwaltung Software technisch um.
Vier Kürzel teilen sich das Feld. MDM steht für Mobile Device Management und verwaltet das Gerät selbst, also Registrierung, Konfigurationsprofile und Sicherheitsvorgaben. EMM erweitert den Umfang um Apps und Inhalte. UEM führt Smartphone, Tablet, Notebook und Arbeitsplatzrechner in einer Oberfläche zusammen. Client-Management bezeichnet die ältere Windows-Schule mit Softwareverteilung, Inventar und Patches. Die ausführliche Abgrenzung samt Anbietertypen folgt weiter unten.
Ein Hinweis zur Begriffsverwirrung gehört an den Anfang. Das Wort Geräteverwaltung begegnet den meisten zuerst im privaten Umfeld: als Geräteliste im Google-Konto, als Übersicht angemeldeter Empfangsgeräte beim Fernsehanbieter oder als Verwaltungsprofil auf einem Schul-Tablet. Gemeint ist dort jeweils eine Funktion innerhalb eines fremden Dienstes. Dieser Ratgeber behandelt dagegen Software, die ein Unternehmen selbst betreibt und mit der die eigene IT die gesamte Flotte steuert.
Ob sich der Schritt lohnt, hängt weniger an der reinen Stückzahl als am Zuschnitt der Flotte. Wer zehn gleichartige Notebooks im eigenen Netz betreut, kommt mit Bordmitteln und etwas Disziplin eine Weile aus. Sobald mehrere Betriebssysteme nebeneinanderlaufen, Geräte regelmäßig das Betriebsgelände verlassen oder eine Aufsicht Nachweise verlangt, kippt die Rechnung zugunsten einer eigenen Lösung.
Je mehr der sieben Punkte auf Sie zutreffen, desto klarer spricht Ihre Lage für eine eigene Lösung. Ab drei Treffern lohnt der Vergleich konkreter Angebote, darunter reichen Bordmittel und eine gepflegte Inventarliste meist aus.
- Stückzahl: Sie betreuen mehr als zehn dienstliche Geräte, und die Zahl wächst weiter.
- Mischbetrieb: Auf der Flotte laufen mehrere Betriebssysteme nebeneinander, etwa Android, iOS, Windows und macOS.
- Außendienst: Geräte verlassen regelmäßig das Betriebsgelände und hängen an fremden Netzen.
- Schutzbedarf: Auf den Geräten liegen personenbezogene oder vertrauliche Daten.
- Nachweis: Aufsicht, Kunden oder Zertifizierer verlangen einen Nachweis über Gerätezustand und Zugriffsrechte.
- Onboarding: Jede Neueinstellung kostet die IT erneut Stunden für die Ersteinrichtung von Hand.
- Überblick: Niemand im Haus kann auf Anhieb sagen, welches Gerät gerade bei wem liegt.
Lohnt sich der Schritt für jeden Betrieb? Nein. Ein kleines Team mit zehn gleichartigen Notebooks im eigenen Netz fährt mit den Bordmitteln von Windows, dem Apple Business Manager oder Google Workspace zunächst günstiger. Sobald jedoch zwei oder mehr Punkte zutreffen, kostet der Verzicht regelmäßig mehr als die Lizenz: verlorene Stunden bei der Einrichtung, offene Sicherheitslücken über Wochen und im Ernstfall ein Gerät, das niemand aus der Ferne sperren kann.
Diese 7 Probleme löst eine Geräteverwaltung Software

Eine Geräteverwaltung Software schließt sieben typische Lücken: das verlorene Gerät ohne Fernzugriff, die Ersteinrichtung von Hand, hinterherlaufende Updates, ein unklares Inventar, private Apps auf Firmengeräten, fehlende Nachweise für Prüfer und Support, der jeden Handgriff vor Ort erledigt.
Wo die Software konkret ansetzt, zeigt sich am besten an den Fällen, die im IT-Alltag immer wieder auftauchen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stuft mobil genutzte Endgeräte als besonders exponiert ein, weil sie das geschützte Firmennetz regelmäßig verlassen und dabei denselben Zugriff auf Unternehmensdaten behalten. Jedes zusätzliche Gerät vergrößert damit zwei Dinge gleichzeitig: die Angriffsfläche und den Verwaltungsaufwand.
Die folgenden sieben Fälle beschreiben, was ohne zentrale Verwaltung liegen bleibt. Keiner davon ist ein Ausnahmefall, und die meisten treten in Kombination auf.
Ein Notebook bleibt im Zug liegen, und niemand kann den Zugang aus der Ferne sperren. Mit zentraler Verwaltung sperren oder löschen Sie das Gerät innerhalb von Minuten und dokumentieren den Vorgang für die Meldepflicht.
Jedes Neugerät durchläuft dieselben Handgriffe: Konten, Apps, WLAN, Verschlüsselung. Über Zero-Touch-Registrierung konfiguriert sich das Gerät beim ersten Start selbst, und die IT sieht das Ergebnis in der Konsole.
Betriebssystem- und App-Updates bleiben liegen, weil niemand hinter jedem Gerät herläuft. Eine zentrale Patch-Verwaltung verteilt Aktualisierungen nach Zeitplan und meldet, welche Geräte zurückhängen.
Gerätelisten in Tabellen veralten schneller, als jemand sie pflegt, und Lizenzen werden doppelt gekauft. Die Konsole führt Modell, Seriennummer, Nutzung und Softwarestand automatisch mit.
Ohne Vorgaben landen beliebige Apps und Cloud-Dienste auf dienstlichen Geräten, samt Unternehmensdaten. Über Anwendungslisten und einen abgetrennten Arbeitsbereich bleibt Dienstliches von Privatem getrennt.
Bei Audit, Zertifizierung oder Datenschutzprüfung fehlt der Beleg, dass Verschlüsselung und Sperrcode wirklich greifen. Compliance-Berichte zeigen den Zustand jedes Geräts zum Stichtag.
Jede Einstellung, jede Neuinstallation und jeder zurückgesetzte Zugang kostet einen Weg zum Arbeitsplatz. Fernwartung und verteilte Richtlinien erledigen den Großteil dieser Fälle aus der Konsole.
Welche Arten von Geräteverwaltungs-Software gibt es?

Der Markt teilt sich in acht Typen: klassisches MDM, EMM mit App- und Content-Verwaltung, plattformübergreifendes UEM, Client-Management für Windows-Flotten, Apple-Spezialisten, Android- und Rugged-Spezialisten, Thin-Client-Verwaltung und RMM-Plattformen für IT-Dienstleister.
Die Kürzel beschreiben in erster Linie Reifegrade, nicht sauber getrennte Produktklassen. Historisch hat sich das Feld aus der reinen Mobilgeräteverwaltung der frühen Smartphone-Jahre entwickelt; über Zukäufe und Zusammenschlüsse sind daraus breite Endpunkt-Plattformen geworden, die heute durchweg als UEM vermarktet werden. Für die Auswahl folgt daraus eine praktische Regel: Der Aufdruck auf der Produktseite sagt weniger als die Frage, welche Betriebssysteme in welcher Tiefe abgedeckt sind.
Zwei Randgruppen ergänzen das Bild. Quelloffene Projekte decken die Grundfunktionen ohne Lizenzkosten ab und verlagern den Aufwand in den eigenen Betrieb. Daneben führen mehrere Endpunkt-Sicherheitssuiten ein eigenes Verwaltungsmodul mit, das für kleinere Flotten bereits ausreicht, wenn Virenschutz und Geräteverwaltung ohnehin aus einer Hand kommen sollen.
Quer durch alle acht Typen zieht sich eine Grundsatzfrage: eine Suite für alles oder je Plattform der passende Spezialist? Die folgende Gegenüberstellung zeigt, was beide Wege im Betrieb bedeuten.
Registrierung, Konfigurationsprofile, Sperrcode-Vorgaben und Fernlöschung für Smartphones und Tablets. Der schlankeste Zuschnitt und oft der günstigste Einstieg, wenn ausschließlich Mobilgeräte im Spiel sind.
Zusätzlich zur Geräteebene kommen verteilte Unternehmens-Apps, ein eigener App-Katalog und der geschützte Zugriff auf Dokumente hinzu. Passend, wenn Fachanwendungen zentral auf die Flotte sollen.
Mobilgeräte, Notebooks und Arbeitsplatzrechner laufen über dieselbe Konsole und dieselben Richtlinien. Der übliche Weg für gemischte Flotten, dafür mit höherem Einstiegspreis und in der Plattformtiefe unterschiedlich.
Die Windows-Schule mit Betriebssystem-Verteilung, Paketierung, Patch-Zyklen und Lizenzinventar. Stark in gewachsenen Umgebungen, in denen Softwareverteilung und Inventar wichtiger sind als mobile Sonderfälle.
Ausschließlich auf macOS, iOS und iPadOS zugeschnitten, eng an Apple Business Manager und Apple School Manager gebunden. Neue Betriebssystem-Funktionen kommen hier meist am schnellsten an.
Ausgelegt auf Android Enterprise, robuste Handgeräte, Scanner, Kassen und Digital Signage. Kernfunktionen sind gesperrte Einzelanwendungen, Massenkonfiguration und Fernwartung im Schichtbetrieb.
Verwaltung schlanker Endpunkte, die ihre Anwendungen aus Rechenzentrum oder Cloud beziehen, teils inklusive eigenem Betriebssystem für Altgeräte. Verlängert Gerätelaufzeiten und senkt den Betreuungsaufwand am Arbeitsplatz.
Fernüberwachung und Fernwartung über viele Mandanten hinweg, mit Skripten, Automatisierung und Abrechnung. Gedacht für Systemhäuser und betreute IT, nicht für die Verwaltung einer einzelnen Flotte.
- Alle Gerätearten laufen über dieselbe Oberfläche und dieselben Richtlinien
- Ein Vertrag, eine Rechnung und ein Support-Kanal für die gesamte Flotte
- Berichte und Nachweise entstehen für alle Plattformen aus einer Quelle
- Neue Funktionen einzelner Betriebssysteme kommen häufig später an
- Höherer Einstiegspreis, dafür entfällt der Aufwand für Kopplungen
- Neue Betriebssystem-Funktionen werden meist als Erstes unterstützt
- Die Verwaltung reicht bis in plattformeigene Sonderfälle hinein
- Günstiger Einstieg, solange nur eine Plattform im Haus steht
- Mehrere Konsolen, mehrere Verträge und mehrere Support-Wege
- Inventar und Berichte müssen Sie selbst zusammenführen
2026
Whitepaper:
Geräteverwaltung Software 2026
Der Leitfaden für Entscheider: MDM, EMM und UEM sauber abgegrenzt, Auswahlkriterien von der Plattformabdeckung bis zum Hosting-Standort, DSGVO und privat genutzte Geräte im DACH-Raum, Preismodelle mit belegten Spannen und die typischen Fehler beim Rollout.
Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung
Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Prüfen Sie zuerst die echte Plattformabdeckung, dann Datenschutz und Hosting-Standort, die unterstützten Registrierungswege, den Funktionsumfang jenseits der Grundverwaltung, die Kopplung an Ihre bestehende IT, den laufenden Betriebsaufwand, die Skalierbarkeit und zuletzt Preis, Vertrag und Support.
Der Datenschutz verdient dabei besondere Aufmerksamkeit, weil Geräteverwaltung naturgemäß personenbezogene Daten berührt. Sobald ein Anbieter solche Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Art. 32 DSGVO angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Steht das Rechenzentrum außerhalb der EU, greifen zusätzlich die Regeln zum Drittlandtransfer nach Art. 44 ff. DSGVO. Deren Grundlage steht nach dem Stand vom 3. September 2026 unter gerichtlicher Prüfung, weshalb viele Häuser im DACH-Raum ein Rechenzentrum in Deutschland oder wenigstens in der EU zur Bedingung machen. Lassen Sie diesen Punkt vor der Unterschrift von Ihrer Datenschutzbeauftragung prüfen.
Ein zweiter Punkt wird regelmäßig unterschätzt: der Betriebsaufwand nach der Einführung. Eine Konsole, in der eine Richtlinienänderung fünf Minuten dauert, spart über ein Jahr mehr als jeder Rabatt auf den Listenpreis. Lassen Sie sich deshalb in der Testphase nicht nur die Startseite zeigen, sondern die drei Vorgänge, die Sie künftig wöchentlich ausführen. Die folgenden acht Kriterien haben sich für den Vergleich konkreter Angebote bewährt.
Fast jede Produktseite listet alle gängigen Betriebssysteme. Entscheidend ist die Tiefe: Welche Richtlinien greifen auf macOS wirklich, wie schnell kommt Unterstützung für eine neue iOS-Version, und läuft Linux mit oder nur als Fußnote?
Klären Sie, welche Gerätedaten erhoben werden, wo sie liegen und wer darauf zugreift. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist Pflicht, ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU vermeidet die offenen Fragen zum Drittlandtransfer.
Ein Neugerät soll sich beim ersten Start selbst einrichten. Dafür braucht die Software die Anbindung an Apple Business Manager, an Android Zero-Touch und an Windows Autopilot, dazu einen Weg für privat genutzte Geräte über ein getrenntes Arbeitsprofil.
Registrieren allein genügt selten. Prüfen Sie, ob Patch-Verwaltung, Softwareverteilung, Festplattenverschlüsselung und eine Übersicht offener Schwachstellen enthalten sind oder als Zusatzmodul separat berechnet werden.
Ohne Anbindung an Verzeichnisdienst und zentrale Anmeldung pflegen Sie Benutzer doppelt. Prüfen Sie außerdem die Übergabe an Ihr Ticketsystem, die Anbindung an bedingten Zugriff und ob eine offene Schnittstelle für eigene Auswertungen bereitsteht.
Die Konsole begleitet Ihr Team täglich. Wie viele Klicks kostet eine neue Richtlinie, wie verständlich sind Fehlermeldungen, und lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren? Der Aufwand schlägt langfristig stärker durch als der Lizenzpreis.
Cloud-Betrieb startet schnell und bindet wenig eigenes Personal. On-Premises behält die Daten im eigenen Rechenzentrum, kostet dafür Server, Wartung und Aktualisierungen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Konsole mehrere Standorte oder Mandanten sauber trennt.
Achten Sie auf Mindestabnahmen, Laufzeit, Kündigungsfrist und darauf, ob die Liste in Euro oder US-Dollar geführt wird. Support in deutscher Sprache und in europäischer Zeitzone ist bei einem Vorfall am Freitagnachmittag mehr wert als jeder Rabatt.
Welche Geräteverwaltung Software passt zu Ihrem Gerätepark?
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Wie Sie eine Geräteverwaltung Software erfolgreich einführen

Ein Rollout gelingt in sechs Phasen: Bestand und Ziele klären, Anforderungen und Auswahl, Recht und Mitbestimmung, Pilot mit einer kleinen Gruppe, Rollout in Wellen und schließlich der geregelte Betrieb. Rechnen Sie je nach Flottengröße mit sechs bis zwölf Wochen bis zur ersten Welle.
Der häufigste Grund für einen holprigen Rollout liegt nicht in der Technik. Wer Datenschutz und Mitbestimmung erst nach dem Kauf einbindet, verliert Wochen und verhandelt anschließend unter Zeitdruck. Verarbeiten Sie personenbezogene Gerätedaten, gehören der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, gegebenenfalls eine Datenschutz-Folgenabschätzung und in mitbestimmten Betrieben die Abstimmung mit dem Betriebsrat in die Planung, nicht in die Nachbereitung. Ob im Einzelfall eine Betriebsvereinbarung nötig wird, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung.
Der Pilot entscheidet über den Rest. Nehmen Sie eine kleine, gemischte Gruppe aus unterschiedlichen Abteilungen, dokumentieren Sie jeden Sonderfall und legen Sie vorab fest, wie ein Gerät zurückgesetzt wird, falls etwas schiefgeht. Für den späteren Betrieb haben sich vier Kennzahlen bewährt: der Anteil registrierter Geräte, die durchschnittliche Zeit bis zum einsatzbereiten Neugerät, der Anteil der Geräte auf aktuellem Patch-Stand und der Anteil sauber ausgebuchter Geräte beim Austritt.
Bestand und Ziele klären
Am Anfang steht eine belastbare Liste: Welche Geräte sind im Umlauf, wem gehören sie, welche Daten liegen darauf und welcher Schutzbedarf folgt daraus?
Anforderungen und Auswahl
Aus den acht Auswahlkriterien entsteht ein gewichteter Katalog. Darauf folgt eine kurze Auswahlliste und für die beiden Favoriten je eine Testinstanz mit echten Geräten.
Recht, Datenschutz und Mitbestimmung
Parallel zur Auswahl laufen die formalen Schritte. Diese Phase bestimmt den Termin des Rollouts häufiger als die Technik, deshalb gehört sie früh gestartet.
Pilot mit einer kleinen Gruppe
Eine gemischte Gruppe aus mehreren Abteilungen testet Registrierung, Richtlinien und Alltag. Jeder Sonderfall wandert in die Dokumentation, bevor die Flotte folgt.
Rollout in Wellen
Die Flotte kommt in Gruppen dazu, beginnend bei den unkritischen Geräten. Neugeräte laufen ab jetzt über Zero-Touch, Bestandsgeräte werden nach Plan nachregistriert.
Betrieb, Nachweis und Nachsteuern
Im Regelbetrieb zählen Patch-Zyklen, Compliance-Berichte und eine feste Offboarding-Routine. Richtlinien werden nachjustiert, sobald neue Betriebssystemversionen erscheinen.
Die häufigsten Fehler bei der Einführung

Die teuersten Fehler sind Privatgeräte ohne Rechtsgrundlage zu verwalten, Datenschutz und Betriebsrat zu spät einzubinden, zu strenge Richtlinien, ein fehlendes Offboarding, das Registrieren ohne Patchen, ein einziger Registrierungsweg für alle Plattformen und Lizenzkäufe nach Bauchgefühl.
Auffällig ist, wie selten diese Fehler technischer Natur sind. Die Software leistet in aller Regel, was auf der Produktseite steht; scheitern tut die Einführung an Prozessen, an Zuständigkeiten und an Erwartungen, die niemand vorher ausgesprochen hat. Fast alle folgenden Punkte kosten wenig, solange sie vor dem Rollout geklärt werden, und viel, sobald die Flotte bereits läuft.
Am teuersten wird erfahrungsgemäß der vierte Punkt. Ein Gerät, das nach dem Austritt registriert bleibt, blockiert eine Lizenz, verfälscht jeden Bericht und taucht bei der nächsten Prüfung als offener Zugang auf.
Vollzugriff auf ein privates Telefon lässt sich weder rechtlich noch gegenüber der Belegschaft begründen, und Fernlöschung träfe auch persönliche Daten.
Wer die Beteiligten erst nach der Unterschrift informiert, verhandelt unter Zeitdruck und verschiebt den Rollout oft um Monate.
Sperren ohne erkennbaren Zweck führen dazu, dass die Belegschaft am dienstlichen Gerät vorbei arbeitet und Daten in privaten Diensten landen.
Nach einem Austritt bleibt das Gerät registriert, blockiert eine Lizenz und erscheint im nächsten Audit als offener Zugang.
Ohne verbindlichen Patch-Zyklus verkommt die Konsole zur Inventarliste, und offene Schwachstellen bleiben über Monate bestehen.
Apple, Android und Windows kennen jeweils eigene Verfahren für die automatische Registrierung; ein einziger Weg passt nie auf alle drei.
Ohne Zählung der wirklich verwalteten Geräte werden Pakete zu groß gekauft oder Mindestabnahmen übersehen.
Was kostet Geräteverwaltung Software wirklich?

Kostenfreie Tarife decken je nach Anbieter 25 bis 50 Geräte ab. Einstiegstarife beginnen bei rund 1 bis 2 Euro pro Gerät und Monat, Standardpakete mit Patch-Verwaltung liegen bei etwa 3 bis 8 Euro, Enterprise- und On-Premises-Stufen darüber oder auf Anfrage.
Die Preislogik ist im Kern einheitlich: abgerechnet wird je Gerät und Monat, meist bei jährlicher Zahlung und häufig mit einer Mindestabnahme im niedrigen zweistelligen Bereich. Ein Teil des Marktes rechnet stattdessen je Person, was bei zwei Geräten pro Kopf günstiger ausfällt und bei Schichtgeräten teurer. Viele Anbieter führen ihre Listen in US-Dollar; die Euro-Beträge in diesem Abschnitt sind zum Kurs vom 3. September 2026 umgerechnet, also rund 0,86 Euro je US-Dollar, und schwanken mit dem Wechselkurs.
Die vier Stufen unten zeigen die Spannen, die sich im geprüften Feld belegen lassen. Auffällig ist die Breite innerhalb derselben Stufe: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Standardpaket liegt der Faktor drei, ohne dass der Funktionsumfang im gleichen Maß auseinandergeht. Ein Vergleich lohnt deshalb auf Basis der wirklich benötigten Module, nicht auf Basis des Einstiegspreises.
Für 2026 zeichnen sich drei Bewegungen ab. Erstens wandert die reine Mobilgeräteverwaltung weiter in breitere Endpunkt- und Sicherheitsplattformen, was Einzelprodukte unter Druck setzt. Zweitens gilt der bedingte Zugriff nach dem Zero-Trust-Gedanken zunehmend als Grundausstattung statt als Zusatzmodul. Drittens fragt der DACH-Markt Hosting in Deutschland und längere Gerätelaufzeiten stärker nach, was quelloffenen Projekten und Anbietern mit europäischem Betrieb zugutekommt.
Mehrere Anbieter führen Gratis-Stufen für 25 bis 50 Geräte, dazu kommen quelloffene Projekte ohne Lizenzkosten. Support gehört in dieser Stufe selten dazu, der Aufwand verlagert sich in den eigenen Betrieb.
Grundverwaltung für Mobilgeräte, teils auch für Rechner. Belegte Beispiele reichen von rund 0,86 Euro (1,00 US-Dollar) bis etwa 2,15 Euro (2,50 US-Dollar), Euro-Listen beginnen bei etwa 1,66 Euro.
Mit Desktop-Verwaltung, Verzeichnisanbindung, Patch-Verwaltung und Fernwartung. Belegte Werte liegen zwischen rund 2,76 Euro (3,20 US-Dollar) und etwa 7,36 Euro, einzelne Pakete auch darüber.
Große Installationen, Sonderanforderungen und Betrieb im eigenen Rechenzentrum laufen meist über ein individuelles Angebot. Belegte Listenwerte beginnen bei rund 10,59 Euro je Gerät und Monat.
Der Lizenzpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen Einrichtung und Migration der Bestandsgeräte, Schulung von IT und Belegschaft, die Anbindung an Verzeichnisdienst und zentrale Anmeldung, Mindestabnahmen mit Jahresbindung, Aufpreise für Patch- und Sicherheitsmodule sowie der laufende Betriebsaufwand der eigenen IT. Beim Betrieb im eigenen Rechenzentrum kommen Server, Wartung und Aktualisierungen dazu, und deutschsprachiger Support mit zugesicherten Reaktionszeiten wird von einigen Anbietern gesondert berechnet. Rechnen Sie diese Posten über drei Jahre mit ein.
1 Wofür steht die Abkürzung UEM? Aufklappen ↓
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2 Was unterscheidet MAM von MDM? Aufklappen ↓
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3 Was bedeutet Zero-Touch-Enrollment? Aufklappen ↓
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4 Welcher Vertrag ist Pflicht, wenn ein Anbieter personenbezogene Gerätedaten für Sie verarbeitet? Aufklappen ↓
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5 Wer darf ein MDM-Profil von einem Firmengerät entfernen? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe der Geräteverwaltung kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um MDM, UEM und den Betrieb dienstlicher Endgeräte, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- MDM (Mobile Device Management)
Zentrale Verwaltung mobiler Endgeräte samt Registrierung, Konfigurationsprofilen, Sicherheitsvorgaben und Fernlöschung. MDM bildet die Grundstufe der Geräteverwaltung und bezieht sich auf das Gerät als Ganzes.
- EMM (Enterprise Mobility Management)
Erweiterung von MDM um die Verwaltung von Anwendungen und Inhalten. Neben dem Gerät kommen ein eigener App-Katalog, verteilte Fachanwendungen und der geschützte Zugriff auf Dokumente hinzu.
- UEM (Unified Endpoint Management)
Verwaltung aller Endgerätearten in einer Oberfläche, vom Smartphone über das Tablet bis zum Notebook und Arbeitsplatzrechner. UEM führt die Ansätze aus MDM, EMM und Client-Management zusammen.
- Client-Management
Klassische Verwaltung von Arbeitsplatzrechnern mit Softwareverteilung, Betriebssystem-Installation, Patch-Zyklen und Lizenzinventar. Der Ansatz stammt aus der Windows-Welt und deckt Mobilgeräte oft nur ergänzend ab.
- Enrollment (Registrierung)
Der Vorgang, mit dem ein Gerät in die Verwaltung aufgenommen wird. Erst nach der Registrierung greifen Richtlinien, Apps und Berichte. Registrierung kann automatisch, per Einladung oder von Hand erfolgen.
- Zero-Touch-Enrollment
Automatische Registrierung, bei der sich ein fabrikneues Gerät beim ersten Start selbst am Herstellerdienst anmeldet und Konfiguration sowie Apps zieht. Ein Handgriff am Gerät entfällt damit vollständig.
- Apple Business Manager und ADE
Portal von Apple, über das gekaufte Geräte einem Verwaltungssystem fest zugeordnet werden. Automated Device Enrollment sorgt dafür, dass die Zuordnung auch nach einem Zurücksetzen bestehen bleibt. Für Bildungseinrichtungen gilt der Apple School Manager.
- Android Enterprise und Arbeitsprofil
Programm von Google für die dienstliche Nutzung von Android-Geräten. Das Arbeitsprofil trennt dienstliche Apps und Daten technisch vom privaten Bereich, sodass die Verwaltung auf den dienstlichen Teil beschränkt bleibt.
- Konfigurationsprofil
Ein Satz technischer Einstellungen, der an ein Gerät verteilt wird, etwa WLAN-Zugang, E-Mail-Konto, Zertifikate oder Sperrcode-Vorgaben. Profile werden zentral gepflegt und wirken auf alle zugewiesenen Geräte gleich.
- Compliance-Richtlinie
Regelwerk, das den Sollzustand eines Geräts beschreibt, etwa aktuelle Betriebssystemversion, aktive Verschlüsselung und gesetzter Sperrcode. Abweichende Geräte werden markiert und können vom Zugriff auf Unternehmensdaten ausgeschlossen werden.
- Kiosk-Modus
Betriebsart, in der ein Gerät auf eine oder wenige Anwendungen festgelegt wird. Üblich bei Kassen, Informationsterminals, Scannern und Digital Signage, damit weder Einstellungen noch fremde Apps erreichbar bleiben.
- Remote Wipe (Fernlöschung)
Das Löschen eines Geräts aus der Ferne über die Verwaltungskonsole. Je nach Einstellung wird entweder das gesamte Gerät zurückgesetzt oder ausschließlich der dienstliche Bereich entfernt, was bei privat genutzten Geräten die übliche Wahl ist.
- BYOD, COPE und COBO
Drei Eigentumsmodelle. BYOD bezeichnet privat beschaffte Geräte mit dienstlicher Nutzung, COPE firmeneigene Geräte mit erlaubter privater Nutzung und COBO firmeneigene Geräte ausschließlich für dienstliche Zwecke.
- Patch-Management
Der geregelte Prozess, Sicherheitsaktualisierungen für Betriebssystem und Anwendungen zu prüfen, zu verteilen und nachzuweisen. Ohne festen Zyklus bleiben bekannte Schwachstellen auf den Geräten offen.
- Softwareverteilung
Die zentrale Installation, Aktualisierung und Entfernung von Anwendungen auf verwalteten Geräten. Pakete werden einmal vorbereitet und anschließend an Gerätegruppen ausgerollt, ohne Handgriff am einzelnen Arbeitsplatz.
- RMM (Remote Monitoring and Management)
Plattformen für IT-Dienstleister, die Geräte vieler Kunden gleichzeitig überwachen und fernwarten. Kennzeichen sind Mandantentrennung, Automatisierung über Skripte und eine Anbindung an Ticketsystem und Abrechnung.
Häufige Fragen
Die meistgestellten Fragen rund um Geräteverwaltung Software, MDM und UEM, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was ist der Unterschied zwischen MDM, EMM und UEM?
MDM verwaltet das Gerät selbst, EMM erweitert den Umfang um Apps und Inhalte, und UEM führt Smartphones, Tablets, Notebooks und Arbeitsplatzrechner in einer einzigen Konsole zusammen. Die drei Kürzel beschreiben Reifegrade derselben Aufgabe und keine sauber getrennten Produktklassen. Viele Anbieter vermarkten ihr Produkt heute als UEM, decken in der Praxis aber je nach Betriebssystem unterschiedlich tief ab.
Was bedeutet MAM im Unterschied zu MDM?
MAM steht für Mobile Application Management und verwaltet einzelne Apps samt der Daten darin, während MDM das gesamte Gerät verwaltet. Auf privat genutzten Geräten gilt MAM häufig als der verhältnismäßigere Weg, weil die Verwaltung auf den dienstlichen Bereich beschränkt bleibt. Auf firmeneigenen Geräten kombinieren viele Unternehmen beide Ansätze.
Was kostet Geräteverwaltung Software pro Gerät?
Einstiegstarife beginnen bei rund 1 bis 2 Euro pro Gerät und Monat, breitere Pakete mit Patch-Verwaltung und Sicherheitsfunktionen liegen meist zwischen 3 und 8 Euro, Enterprise-Stufen darüber. Viele Anbieter zeichnen ihre Preislisten in US-Dollar aus und rechnen jährlich ab. Mindestabnahmen, Einrichtung und Schulung kommen zur reinen Lizenz hinzu.
Gibt es Geräteverwaltung Software kostenlos oder als Open Source?
Ja, mehrere Anbieter stellen kostenfreie Tarife für kleine Flotten bereit, und quelloffene Projekte decken die Grundfunktionen ohne Lizenzkosten ab. Die Grenzen der Gratis-Stufen liegen im geprüften Feld meist bei 25 bis 50 Geräten, Support gehört selten dazu. Der Preis verschiebt sich damit von der Lizenz zum eigenen Betriebsaufwand.
Ist Mobile Device Management DSGVO-konform?
Mobile Device Management lässt sich DSGVO-konform betreiben, sobald Zweck, Rechtsgrundlage und Umfang der erhobenen Gerätedaten geklärt sind und mit dem Anbieter ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO vorliegt. Art. 32 DSGVO verlangt zusätzlich angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Steht das Rechenzentrum außerhalb der EU, greifen die Regeln zum Drittlandtransfer nach Art. 44 ff. DSGVO.
Welche Geräteverwaltung Software eignet sich für Apple-Geräte?
Für reine Apple-Flotten passen Apple-spezialisierte Anbieter meist besser als eine breite Suite, weil sie neue Funktionen von macOS, iOS und iPadOS in der Regel früher unterstützen. Grundlage bleibt in jedem Fall der Apple Business Manager, im Bildungsbereich der Apple School Manager, für die automatische Geräteregistrierung. Gemischte Flotten fahren dagegen häufig mit einer plattformübergreifenden Suite günstiger.
Welche Alternativen zu Microsoft Intune gibt es?
Alternativen zu Microsoft Intune reichen von plattformübergreifenden UEM-Suiten über Apple- und Android-Spezialisten bis zu quelloffenen Projekten und On-Premises-Lösungen aus dem DACH-Raum. Wer Linux- oder Mac-Flotten betreut oder ein Rechenzentrum in Deutschland zur Bedingung macht, findet außerhalb des Microsoft-Umfelds oft die passendere Abdeckung. Die Anbieterliste in diesem Vergleich führt 71 Häuser mit ihren jeweiligen Schwerpunkten.
Wie wird ein MDM-Profil von einem Gerät entfernt?
Ein MDM-Profil auf einem Firmen- oder Schulgerät entfernt ausschließlich der Eigentümer über die Verwaltungskonsole, nicht die Person, die das Gerät nutzt. Technisch läuft der Schritt über die Freigabe des Geräts in der Konsole, bei automatischer Registrierung zusätzlich über das Austragen aus dem Apple Business Manager oder dem Android-Zero-Touch-Portal. Genau dieser Vorgang gehört in jede Offboarding-Routine.
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