Geräteverwaltung Software Vergleich 2026
Das sind die besten 71 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
12 Min. Lesezeit
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Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Schlüsselkasten an grauer Wand mit Schlüssel und orangem Schild "Schon lange nicht mehr hier"

Firmenhandys, Notebooks, Tablets und Spezialgeräte vermehren sich in Unternehmen schneller, als eine IT-Abteilung sie einzeln betreuen kann. Geräteverwaltung Software bündelt Registrierung, Konfiguration, Absicherung und Nachweis in einer Konsole und heißt je nach Reifegrad MDM, EMM oder UEM. Wir haben 71 Anbieter geprüft, von Apple-Spezialisten über plattformübergreifende Suiten und quelloffene Projekte bis zu Plattformen für IT-Dienstleister. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was die Kürzel bedeuten, worauf Sie bei der Auswahl achten, wie ein Rollout abläuft und was Lizenzen wirklich kosten. Wer die Geräteliste im privaten Google-Konto oder beim Fernsehanbieter sucht, findet hier nichts dazu: Dieser Vergleich behandelt Software für dienstliche Endgeräte im Unternehmen.


Mögliche Anbieter

71 recherchierte Geräteverwaltung Software, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.

42Gears SureMDM

ISO/IEC 27001:2022 Android Enterprise Partner APAC-Zentrale in Bengaluru

SureMDM von 42Gears ist eine UEM- und MDM-Plattform für Android, iOS/iPadOS, Windows, macOS, Linux, ChromeOS, Wear OS und VR-Geräte. Der Anbieter hat seine APAC-Zentrale in Bengaluru; die Suite verwaltet firmeneigene und private Geräte über eine Konsole und liefert Kiosk-Lockdown sowie einen abgesicherten Browser mit.

Aagon ACMP

Sitz in Soest Seit 1992 am Markt On-Premises-Betrieb

acmp von aagon ist eine modulare Client-Management- und UEM-Suite mit Schwerpunkt auf Windows-Umgebungen. Abgedeckt sind Softwareverteilung, Patch- und Windows-Update-Management, Betriebssystem-Provisionierung sowie Asset- und Lizenzmanagement. Der Hersteller entwickelt seit 1992 in Soest und ermöglicht den Betrieb in der eigenen Infrastruktur.

Absolute Secure Endpoint

Sitz in Vancouver In Firmware verankert EMEA-Standort in Reading

Absolute Secure Endpoint ist eine Endpoint-Resilience-Plattform, die über einen in der Geräte-Firmware verankerten Persistence-Agenten den Zustand von Geräten und Anwendungen sichtbar macht, Software selbstheilend wiederherstellt und Patches verteilt. Anbieter ist die Absolute Software Corporation aus Vancouver.

Action1

Cloud-native Plattform Anbieter aus den USA Fokus Patch-Management

Action1 ist eine cloud-native Plattform für Patch- und Endpoint-Management von Windows- und macOS-Endpunkten. Betriebssystem- und Drittanbieter-Updates werden automatisiert verteilt, ergänzt um Schwachstellen-Reporting, Software-Deployment und Remote-Zugriff. Der Anbieter stammt aus den USA.

Addigy

Apple-spezialisiert EU-U.S. DPF zertifiziert MSP-Mandantenverwaltung

Addigy ist eine cloudbasierte MDM-Plattform für Apple-Geräte und verwaltet macOS, iOS, iPadOS und tvOS. Zero-Touch-Enrollment über Apple Business Manager und ADE, Richtlinien, Software-Deployment sowie Live-Terminal und Fernsteuerung gehören dazu. Der US-Anbieter richtet sich an Unternehmens-IT, MSPs und Schulen.

AirDroid Business

Sand Studio, Singapur Android-Schwerpunkt Seit 2011 am Markt

AirDroid Business ist ein Android-orientiertes MDM für betreute und unbeaufsichtigte Geräteflotten mit Massen-Enrollment, Kiosk-Modus, App- und Dateiverteilung, Fernsteuerung sowie Geofencing. Entwickelt wird die Lösung von Sand Studio aus Singapur, unter anderem für Digital Signage und Logistik.

Applivery

Anbieter aus Spanien ISO 27001:2022 zertifiziert API-first-Plattform

Applivery ist eine cloudbasierte UEM- und MDM-Plattform des spanischen Anbieters Applivery S.L., die Android-, iOS-, macOS-, iPadOS- und Windows-Geräte über eine einzige Oberfläche verwaltet. Kennzeichnend sind der API-first-Ansatz, Zero-Touch-Enrollment und ein privater App-Store mit CI/CD-Anbindung.

AppTec360

Sitz in Basel Cloud und On-Premises Bis 25 Geräte kostenlos

AppTec360 Enterprise Mobile Manager ist eine EMM- und UEM-Suite des Schweizer Herstellers AppTec GmbH aus Basel für iOS, macOS, Android und Windows. Die Suite verbindet Geräte-, App- und Content-Management mit Container, Secure Browser und Kiosk-Modus und läuft wahlweise in der Cloud oder on-premises.

Atera

Cloud-Plattform Preis pro Techniker Für MSP und interne IT

Atera ist eine cloudbasierte RMM- und PSA-Plattform aus Israel für Managed Service Provider und interne IT-Abteilungen. Die Plattform bündelt Remote-Monitoring, Patch-Management, Skript-Automatisierung und Ticketing in einer Oberfläche und wird pro Techniker abgerechnet statt pro verwaltetem Endgerät.

baramundi Management Suite

Sitz in Augsburg On-Prem, hybrid, gehostet Schulungen und Zertifikate

Die baramundi Management Suite ist eine Unified-Endpoint-Management-Software der baramundi software GmbH aus Augsburg. Die Suite verwaltet Windows-, macOS-, Linux-, iOS- und Android-Geräte über eine Oberfläche und lässt sich on-premises, hybrid oder gehostet betreiben, ergänzt um zahlreiche Add-ons.

Bitdefender GravityZone

Niederlassung in Schwerte Cloud oder On-Premises MSP- und MSSP-Programm

Bitdefender GravityZone ist eine Plattform für Endpoint-Schutz und zentrale Endgeräteverwaltung; in Deutschland ist die Bitdefender GmbH in Schwerte verantwortlich. Die Plattform sichert und verwaltet Windows-, macOS-, Linux- und Mobilgeräte über eine Konsole und läuft in der Cloud oder on-premises.

BLACK MDM

Sitz in Neumarkt Hosting in Deutschland Schwerpunkt Schul-IT

BLACK MDM ist die cloudbasierte Mobile-Device-Management-Plattform der SCHWARZ Computer Systeme GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz. Die Plattform verwaltet Geräte mit iOS, Android, Windows und Chrome OS und ist besonders auf Schulen, Leihgeräte-Pools und Bildungseinrichtungen zugeschnitten.

BlackBerry UEM

Sitz in Düsseldorf On-Premises und Cloud BSI und Common Criteria

BlackBerry UEM ist eine Unified-Endpoint-Management-Lösung für mobile Endgeräte, die Dienst- und Privatdaten kryptografisch voneinander trennt und Gerätekonformität durchsetzt. Die deutsche Gesellschaft sitzt in Düsseldorf, der Betrieb ist on-premises, im abgeschotteten Netz oder in einer souveränen Cloud möglich.

Chimpa MDM

Sitz in Piacenza, Italien SaaS-Betrieb aus Italien Android Enterprise validiert

Chimpa MDM firmiert heute als Ermetix und ist eine als SaaS betriebene UEM-Plattform für Android-, iOS-, iPadOS-, tvOS- und Windows-Geräte. Die Plattform verbindet die Geräteverwaltung mit einem Modul für Mobile Threat Defense. Entwickelt und betrieben wird die Lösung von der ERMETIX S.R.L. im italienischen Piacenza.

Cisco Meraki Systems Manager

Cloud-verwaltet Teil der Meraki-Plattform Support bis 3. Juni 2029

Cisco Meraki Systems Manager ist das cloudverwaltete EMM-Modul im Meraki-Dashboard und bindet mobile Geräte gemeinsam mit der Meraki-Netzwerkinfrastruktur in datensensible Netze ein. Der Anbieter Cisco Systems sitzt in den USA; seit dem 3. Juni 2026 ist das Produkt nicht mehr erhältlich, der Support endet 2029.

Citrix Endpoint Management

Teil der Citrix-Plattform Cloud und On-Premises Cloud Software Group, USA

Citrix Endpoint Management ist der UEM-Baustein der Citrix-Plattform und verwaltet Android-, iOS-, iPadOS-, macOS- sowie Windows-10- und -11-Geräte in einer zentralen Oberfläche. Mehr als 300 Richtlinien steuern Sicherheit und Compliance. Anbieter ist die US-amerikanische Cloud Software Group.

Codeproof

US-Anbieter seit 2011 Cloud-Konsole Ab 2,50 USD je Gerät

Codeproof Cyber Device Manager ist eine Cloud-Lösung für Unified Endpoint Management und verwaltet Android-, iOS-, iPadOS-, Windows-, macOS-, Linux- und IoT-Geräte über eine Konsole. Anbieter ist die 2011 gegründete Codeproof Technologies Inc. aus den USA. Kiosk-Modus und Geofencing sind enthalten.

Cortado MDM

Sitz in Berlin Rechenzentrum in Frankfurt BSI C5 zertifiziert

Cortado MDM ist eine Mobile-Device-Management-Lösung für iOS-, macOS- und Android-Geräte mit App-, Content- und Sicherheitsverwaltung. Entwickelt wird die Lösung von der Cortado Mobile Solutions GmbH in Berlin, der Betrieb läuft über ein nach BSI C5 zertifiziertes Rechenzentrum in Frankfurt am Main.

DriveLock

Sitz in München Cloud & On-Premises 30 Tage kostenfrei testen

DriveLock ist eine Endpoint-Security-Plattform der Münchner DriveLock SE, die Windows-Endpunkte über eine Konsole und einen Agenten absichert. Die HYPERSECURE Platform bündelt Device Control für USB- und Schnittstellenzugriffe, Application Control, BitLocker-Management und Vulnerability Management.

EBF

Sitz in Köln ISO 27001 zertifiziert Seit 1994 am Markt

EBF ist ein Kölner IT-Dienstleister, der Unternehmen bei Auswahl, Migration und Betrieb von UEM-Plattformen wie Microsoft Intune, Ivanti EPMM und Neurons, BlackBerry UEM, Jamf und Omnissa Workspace ONE begleitet. Ergänzend liefert EBF eigene Tools für Kontakte, Dateien, Druck und eSIM-Verwaltung.

ESET PROTECT

Sitz in Jena Cloud & On-Premises NIS2, DSGVO, ISO 27001

ESET PROTECT ist die zentrale Management-Konsole der ESET-Sicherheitslösungen und verwaltet Windows-, macOS-, Linux- und Android-Systeme sowie Mobilgeräte unter iOS. Die Konsole ist in der Cloud und On-Premises verfügbar; den DACH-Vertrieb betreut die ESET Deutschland GmbH in Jena mit deutschsprachigem Support.

Esper

Sitz in Bellevue, WA Android-Schwerpunkt Preise ab 2 USD je Gerät

Esper ist eine Device-Management-Plattform aus Bellevue im US-Bundesstaat Washington für unternehmenseigene Geräte mit festem Einsatzzweck: Kioske, Kassensysteme, Scanner und Digital Signage. Verwaltet werden Android, iOS, iPadOS, tvOS, Windows und Linux, ergänzt um eigene Android-Builds und OTA-Updates.

everphone

Sitz in Berlin Android Enterprise Partner Miete statt Kauf

everphone bietet Device-as-a-Service für Smartphones, Tablets und Laptops: Unternehmen mieten Geräte samt Beschaffung, Rollout, Reparatur und Rücknahme. Die Berliner Everphone GmbH übernimmt auf Wunsch auch Planung und Betrieb der MDM-Umgebung und stellt Portal und API für die Verwaltung bereit.

Faronics

Gegründet 1996 Sitz in Vancouver Kunden in über 150 Ländern

Faronics verwaltet Rechner in Umgebungen mit vielen Nutzern: Deep Freeze setzt Windows- und Mac-Systeme bei jedem Neustart auf den gewünschten Zustand zurück, Faronics Deploy verteilt Software und Windows-Updates. Der 1996 gegründete Anbieter sitzt in Vancouver und hat Kunden in mehr als 150 Ländern.

FileWave

Sitz in Wil, Schweiz ISO 27001 zertifiziert Cloud & On-Premises

FileWave ist eine Unified-Endpoint-Management-Plattform für macOS, iOS, Windows, ChromeOS und Android. Der Schweizer Anbieter mit Sitz in Wil betreibt die Lösung wahlweise in seiner Cloud oder auf Ihren eigenen Servern und verteilt Software über die patentierte Fileset-Technologie.

Fleet

Open Source Sitz in San Francisco Cloud oder Self-Hosting

Fleet ist eine quelloffene Plattform für Geräteverwaltung und MDM, die macOS, Windows, Linux, iOS, iPadOS, Android und ChromeOS aus einer Konsole steuert. Das Unternehmen sitzt in San Francisco, der Quellcode ist öffentlich und Fleet läuft gehostet oder im eigenen Rechenzentrum.

G DATA

Hauptsitz in Bochum ISO 27001:2022 No-Backdoor-Garantie

G DATA Endpoint Security ist eine Schutz- und Verwaltungslösung für Windows-, macOS- und Linux-Clients, Server und Mobilgeräte. Das Mobile Device Management für Android und iOS ist enthalten. Entwicklung, Hosting und Support des Bochumer Herstellers liegen vollständig in Deutschland.

HCL BigFix

155 Mio. Endpunkte weltweit Rund 120 Betriebssysteme Bereich von HCL Technologies

HCL BigFix ist eine Endpoint-Management-Plattform für sehr große und heterogene Umgebungen mit Patch-Management, Compliance-Durchsetzung, Softwareverteilung und Asset-Discovery. Die Software von HCLSoftware, einem Bereich der HCL Technologies Ltd., unterstützt rund 120 Betriebssysteme.

Hexnode UEM

Sitz in San Francisco Büro in München 14 Tage kostenlos testen

Hexnode UEM verwaltet Windows, macOS, Linux, ChromeOS, Android, Apple-Geräte, Apple TV, Android TV, visionOS und Fire OS aus einer Konsole. Die Plattform von Mitsogo Inc. aus San Francisco bietet Enrollment, Richtlinien, App-Verteilung, Kiosk-Modus, Patch-Management und Remote-Steuerung.

IBM MaaS360

Cloudbasiertes UEM Preise ab 1,66 € je Gerät 30 Tage kostenlos testen

IBM MaaS360 ist eine cloudbasierte UEM-Plattform für Smartphones, Tablets und Laptops. Über eine Konsole registrieren und verwalten Sie Geräte, Apps und Richtlinien, trennen private von geschäftlichen Daten im Container und nutzen Bedrohungserkennung sowie Analysen mit integrierter Watson-KI.

IGEL

Hauptsitz in Bremen ISO 27001 für UMSaaS UMS lokal oder als SaaS

IGEL verbindet das schreibgeschützte Endpoint-Betriebssystem IGEL OS mit der zentralen Universal Management Suite und verwaltet damit Endgeräte für VDI-, DaaS-, SaaS- und Secure-Browser-Umgebungen, auch auf vorhandener Hardware. Der Hauptsitz des Herstellers liegt in Bremen, das Entwicklungszentrum in Augsburg.

IServ

Sitz in Braunschweig TÜV-SÜD-zertifiziertes ISMS Cloud oder Server vor Ort

Die IServ Schulplattform verbindet Netzwerk- und Gerätemanagement für Schul- und BYOD-Geräte mit MDM, zentraler Softwareverteilung und Identitätsverwaltung. Hersteller ist die IServ GmbH aus Braunschweig, betrieben wird die Plattform im Rechenzentrum, auf einem Schulserver oder beim Schulträger.

Ivanti Neurons for UEM

Sitz in South Jordan, USA Standort München Deutschsprachige Website

Ivanti Neurons for UEM ist eine Unified-Endpoint-Management-Plattform für Windows, macOS, iOS, Android, ChromeOS und Linux. Registrierung, Softwareverteilung, Richtlinien sowie Patch- und Schwachstellenmanagement laufen in einer Konsole zusammen. Anbieter ist die Ivanti Inc. in South Jordan, USA.

Jamf

Apple-spezialisiert Deutsche GmbH in Hamburg Seit über 20 Jahren

Jamf ist auf die Verwaltung von Apple-Geräten spezialisiert und deckt mit Jamf Pro, Jamf School sowie Jamf Now die Geräte Mac, iPhone, iPad und Apple TV ab, von der Zero-Touch-Bereitstellung bis zur Endpoint-Sicherheit. Die deutsche Gesellschaft Jamf Software Germany GmbH hat ihren Sitz in Hamburg.

JumpCloud

Cloud-Directory-Plattform Sitz in Louisville, USA 30 Tage kostenlos testen

JumpCloud ist eine Cloud-Directory-Plattform, die Benutzerverzeichnis, SSO und MFA mit der Verwaltung von Windows-, macOS-, Linux-, iOS- und Android-Geräten in einer Konsole verbindet, samt Richtlinien, Patch-Management und Fernunterstützung. Die JumpCloud Inc. sitzt in Louisville in den USA.

Kandji

Apple-Schwerpunkt Sitz in Miami, USA Deutsche Produktseite

Kandji, inzwischen unter dem Namen Iru geführt, ist eine Software für das Gerätemanagement mit Apple-Schwerpunkt, das auf Windows und Android erweitert wurde. Ein ressourcenschonender Agent, visuelle Konfigurationskarten und automatisiertes Patchen halten die Flotte im Sollzustand. Die Iru Inc. sitzt in Miami.

Kaseya VSA

Hauptsitz in Miami Cloudbasierte Plattform Für MSPs und interne IT

Kaseya VSA ist eine cloudbasierte RMM- und Endpoint-Management-Plattform, die Server, Arbeitsplatzrechner, Notebooks, Mobilgeräte, virtuelle Maschinen und IoT-Geräte über schlanke Agenten verwaltet. Der Anbieter mit Hauptsitz in Miami richtet sich an MSPs und interne IT-Teams und verbindet Monitoring, Fernwartung und Automatisierung.

KNE schooladmin

Sitz in Mülheim an der Ruhr Fokus Schulen und Träger DSGVO und Mandantentrennung

schooladmin ist die Schul-IT-Lösung der kraft network engineering GmbH aus Mülheim an der Ruhr für Schulen und Schulträger. Die Suite verwaltet stationäre und mobile Windows-Geräte sowie iOS-Geräte zentral und deckt Betriebssystem-Installation, Softwareverteilung, Benutzerverwaltung und digitalen Unterricht in einem System ab.

Lansweeper

Anbieter aus Belgien Cloud und On-Premises 14 Tage kostenlos testen

Lansweeper ist eine Plattform für IT-Asset-Discovery und Inventarisierung, die IT-, OT- und Cloud-Assets automatisch erfasst. Netzwerkscans, ein Agent für mobile Endpunkte und Cloud-Discovery liefern die Datenbasis für Lifecycle-, Lizenz- und Schwachstellenmanagement. Der Anbieter stammt aus Belgien.

ManageEngine Endpoint Central

Cloud und On-Premises Abo oder Dauerlizenz Division von Zoho Corp.

ManageEngine Endpoint Central ist eine Lösung für Unified Endpoint Management, die Windows-, Mac- und Linux-Rechner ebenso verwaltet wie iOS-, Android- und Windows-Mobilgeräte. Die Lösung der Division von Zoho Corp. mit Standort Pleasanton bündelt Patch-Management, Softwareverteilung, Fernzugriff und Asset-Inventar in einer Konsole.

Materna Virtual Solution SecurePIM

BSI-zugelassen bis VS-NfD Sitz in München Entwickelt in Deutschland

SecurePIM der Materna Virtual Solution GmbH aus München ist ein verschlüsselter Container für iOS und Android, der E-Mail, Kalender, Kontakte, Dokumente und Browser in einer geschützten App bündelt. Das BSI hat die Lösung für iOS zugelassen und für Android eine Einsatzerlaubnis erteilt.

Matrix42

Sitz in Frankfurt am Main Entwicklung in Europa Cloud, On-Premises, hybrid

Matrix42 ist eine Lösung für Unified Endpoint Management der Matrix42 GmbH aus Frankfurt am Main und verwaltet PCs, Server und Mobilgeräte zentral. Betriebssystem-Installation, Softwareverteilung, Patch- und Inventarmanagement verzahnen sich mit Service-, Asset- und SaaS-Management; die Software läuft in der Cloud, on-premises oder hybrid.

mCloud MDM

Sitz in Salzburg Browserbasierte Konsole Ab 7,20 € pro Gerät/Monat

mCloud MDM ist eine cloudbasierte Mobile-Device-Management-Lösung der Barcotec GmbH aus Salzburg für über zehn Plattformen, darunter Android, iOS, Windows, macOS und Linux. Über eine browserbasierte Webkonsole verwalten Sie Smartphones, Tablets, Rugged Devices, Scanner und IoT-Geräte zentral.

Microsoft Intune

Vollständig cloudbasiert Plattformübergreifend Zero-Trust-Modell

Microsoft Intune ist der cloudbasierte Endpunktverwaltungsdienst des US-Anbieters Microsoft für Android, iOS und iPadOS, Linux, macOS, tvOS, visionOS und Windows. Der Dienst registriert, konfiguriert, schützt und aktualisiert Geräte und Apps, den Gerätestatus koppelt er an den bedingten Zugriff.

miniOrange UEM

Anbieter aus Indien Teil einer Security-Suite Fünf Betriebssysteme

miniOrange UEM ist das Modul für Unified Endpoint Management der Sicherheitssuite von miniOrange Security Software Pvt Ltd aus Indien. Über ein zentrales Dashboard verwalten Sie Windows-, Android-, iOS-, macOS- und ChromeOS-Geräte mit Richtlinien, App-Verteilung und Kopplung an SSO und MFA.

Miradore

Server in der EU Sitz in Lappeenranta Kostenfreier Tarif

Miradore ist eine Cloud-Lösung für MDM und Unified Endpoint Management aus dem finnischen Lappeenranta für Android-, iOS-, macOS- und Windows-Geräte. Enrollment, Konfigurationsprofile, App- und Patch-Management, Kiosk-Modus und Remotesupport laufen über ein Portal; ein kostenfreier Tarif steht zusätzlich bereit.

MobiVisor

Hosting in Deutschland Cloud oder On-Premises IOTIQ GmbH aus Leipzig

MobiVisor ist eine Mobile-Device-Management-Lösung der IOTIQ GmbH aus Leipzig für Android- und iOS-Firmengeräte. Apps, Richtlinien und Profile verteilen Sie zentral, hinzu kommen Kiosk-Betrieb und Zusatzmodule für Messaging, Mail, Kontakte, VPN und Dateien, gehostet in Deutschland oder On-Premises.

Mosyle

Apple-spezialisiert Kostenlos bis 30 Geräte Intune Compliance Partner

Mosyle ist eine Apple-spezialisierte Verwaltungsplattform der Mosyle Corporation aus den USA für macOS, iOS, iPadOS, tvOS, watchOS und visionOS. Die Plattform verbindet Gerätemanagement mit Endpoint Security, Identitätsverwaltung, App- und Patch-Management sowie verschlüsselter DNS-Filterung.

N-able N-central

Anbieter aus den USA Für MSPs entwickelt Windows, macOS, Linux

N-able N-central ist eine RMM-Plattform für Managed Service Provider, die Windows-, macOS- und Linux-Endpunkte aus der Ferne überwacht, patcht und wartet. Der Anbieter N-able sitzt in den USA und ist aus dem MSP-Geschäft von SolarWinds hervorgegangen; im Mittelpunkt stehen Automatisierung und Fernzugriff.

NinjaOne

NinjaOne GmbH in Berlin ISO 27001 und SOC 2 Cloud-native Plattform

NinjaOne ist eine cloudbasierte Plattform für Endpunkt-Management und RMM, die Server, Arbeitsplatzrechner sowie Android- und Apple-Mobilgeräte zentral verwaltet. Für den deutschsprachigen Markt ist die NinjaOne GmbH in Berlin zuständig; die Plattform bündelt Patch-Management, Fernzugriff und Backup.

Omnissa Workspace ONE

Sitz in Mountain View, USA Hervorgegangen aus VMware Cloud-native Plattform

Workspace ONE UEM ist die cloudnative Unified-Endpoint-Management-Plattform von Omnissa und verwaltet Desktops, Mobilgeräte, Rugged-Geräte und Server unter Windows, macOS, iOS, Android, Linux und ChromeOS aus einer Konsole. Omnissa LLC hat ihren Sitz in Mountain View, Kalifornien.

OpenText ZENworks

Konzern aus Kanada Desktop und Mobilgeräte Modulare Suite

OpenText ZENworks ist eine Suite für das Endpoint-Management, die Geräte unter Windows, macOS, Linux, iOS und Android über eine gemeinsame Konsole verwaltet und dabei Softwareverteilung, Gerätebereitstellung, Patch-Management und Assetmanagement abdeckt. Hinter dem Produkt steht der Softwarekonzern OpenText aus Kanada.

opsi

Open Source uib GmbH in Mainz On-Premises oder Cloud

opsi ist eine Open-Source-Lösung für das Client-Management von Windows-, Linux- und macOS-Geräten mit automatischer Betriebssysteminstallation, Softwareverteilung, Patch-Management und Inventarisierung. Entwickelt wird opsi von der uib GmbH in Mainz; der Betrieb erfolgt wahlweise on-premises oder als Managed Cloud.

Prey

Prey Inc., San Francisco Ortung und Geofencing Für Bildungseinrichtungen

Prey ist eine Lösung für Geräte-Tracking und Diebstahlschutz, die Notebooks, Smartphones und Tablets ortet, aus der Ferne sperrt und Daten löscht; ergänzt um schlanke Inventar- und Verwaltungsfunktionen. Rechtsträger ist die Prey Inc. in San Francisco, entstanden ist Prey in Santiago de Chile.

Pulseway

Cloudbasierte Plattform Mobile Admin-App Support-Hotline für EMEA

Pulseway ist eine cloudbasierte RMM- und IT-Management-Plattform von MMSoft Design für Workstations, Server, Netzwerkgeräte und iOS-Endgeräte. Monitoring, Fernsteuerung, Patch-Management und Skript-Automatisierung laufen in einer Konsole zusammen, die sich auch per Mobile App bedienen lässt.

Quest KACE

Anbieter aus den USA Betrieb als Appliance KACE Cloud für MDM

Quest KACE ist eine Systems-Management-Lösung des US-Anbieters Quest für die Verwaltung von Endgeräten im Unternehmen. Die Appliances KACE SMA und KACE SDA übernehmen Hardware- und Software-Inventarisierung, Softwareverteilung, Patch-Management und OS-Deployment, KACE Cloud ergänzt Mobile-Device-Management.

Rangee

Sitz in Aachen Software Made in Germany Gegründet 2004

Rangee liefert mit RangeeOS ein Thin-Client-Betriebssystem und mit dem Rangee TCMS die zentrale Verwaltung für Terminalserver-, Citrix-, VMware-Horizon- und Cloud-Arbeitsplätze. Die Rangee GmbH aus Aachen entwickelt Software und Hardware selbst und verlängert mit RangeeOS die Lebensdauer vorhandener Geräte.

Relution

Sitz in Stuttgart Hosting in Deutschland DSGVO-konform

Relution ist eine MDM- und UEM-Plattform aus Stuttgart für iOS und iPadOS, Android, Windows, macOS, Apple tvOS sowie interaktive Whiteboards. Entwicklung, Support und Hosting bleiben in Deutschland; App-Store, Shared-Device-Modus und Sicherheits-Add-ons ergänzen die zentrale Geräteverwaltung.

Samsung Knox Manage

Android Enterprise geprüft Für Samsung Galaxy optimiert Betrieb als Cloud-Dienst

Samsung Knox Manage ist eine plattformübergreifende EMM-Lösung der Samsung Electronics Co., Ltd. für Android-, iOS-, ChromeOS- und Windows-Geräte, die besonders auf Samsung-Galaxy-Hardware zugeschnitten ist. Kiosk-Betrieb, Standorterfassung und Fernzugriff ergänzen die Verwaltung mobiler Geräteflotten.

Scalefusion

ISO/IEC 27001:2013 Cloud-Plattform Hauptsitz in Pune, Indien

Scalefusion ist eine Cloud-UEM-Plattform von ProMobi Technologies aus Pune in Indien für Android, iOS und iPadOS, macOS, Windows, Linux und ChromeOS. Kiosk-Modus, Verwaltung robuster Geräte sowie die Module OneIdP für Zero-Trust-Zugriff und ein Sicherheitspaket für Endpunkte gehören zur Plattform.

Securepoint

Sitz in Lüneburg IT Security made in Germany Von Securepoint gehostet

Securepoint Mobile Device Management verwaltet iOS-, iPadOS- und Android-Geräte zentral über ein Online-Portal und gehört zur Unified-Security-Suite des Lüneburger Herstellers. Profile, App-Freigaben, Mail- und WLAN-Einstellungen sowie das Sperren und Löschen verlorener Geräte laufen über eine Weboberfläche.

SimpleMDM

Apple-spezialisiert Cloud-MDM 30 Tage kostenlos testen

SimpleMDM ist ein Cloud-MDM für Apple-Flotten und verwaltet iPhones, iPads, Macs und Apple TV. Enrollment über Apple Business Manager, Konfigurationsprofile, App- und Betriebssystem-Updates, Skripte und eine offene API gehören zum Umfang. Betreiber ist die PDQ.com Corporation aus South Salt Lake in Utah.

Sophos Mobile

Sitz in Abingdon Zentral in Sophos Central Teil der Sophos-Suite

Sophos Mobile ist die UEM-Lösung von Sophos für Android, iPhones und iPads, Chromebooks, Macs und Windows-Rechner. Verwaltet werden die Geräte über die Konsole Sophos Central, ergänzt um BYOD-Modi mit getrennten Geschäftsdaten und die Kopplung an Intercept X for Mobile. Anbieter ist die Sophos Limited im britischen Abingdon.

SOTI MobiControl

Hauptsitz in Mississauga DACH-Büro in München Rugged- und IoT-Geräte

SOTI MobiControl ist eine EMM-Lösung für Android, iOS, macOS, Windows und Linux mit Schwerpunkt auf Rugged- und Frontline-Geräten. Die Lösung deckt den gesamten Gerätelebenszyklus ab, von der Registrierung über Geofencing bis zur Verwaltung von IoT-Endpunkten. Anbieter ist SOTI Inc. aus Mississauga in Ontario, mit Büro in München.

Stratodesk

Sitz in Klagenfurt Gegründet 2010 Hardwareunabhängig

Stratodesk NoTouch OS ist ein schlankes Linux-Betriebssystem für Endgeräte, das PCs, Thin Clients und Laptops in verwaltete VDI- und DaaS-Endpunkte verwandelt. Die Konsole NoTouch Center rollt Images und Konfigurationen zentral aus. Für EU und EFTA ist die Stratodesk Software GmbH in Klagenfurt zuständig.

SuperOps

Cloud-Plattform RMM und PSA vereint Für MSPs und IT-Teams

SuperOps ist eine Cloud-Plattform, die RMM und PSA in einer Oberfläche verbindet: Endpoint-Monitoring, Patch- und Skriptausführung sowie Mobile Device Management stehen neben Ticketing, Verträgen und Abrechnung. Zielgruppe sind Managed-Service-Provider und interne IT-Teams, der Anbieter sitzt in den USA.

Syncro

Sitz in Tampa, Florida Lizenz pro Techniker 14 Tage kostenlos testen

Syncro ist eine RMM- und PSA-Plattform für MSPs und interne IT-Teams, die Windows- und Mac-Rechner, Server sowie Netzwerkgeräte aus einer Konsole überwacht, patcht und fernsteuert. Anbieter ist Syncro Technologies mit Sitz in Tampa, Florida; die Lizenz gilt pro Techniker bei unbegrenzter Zahl an Endpunkten.

Tanium

Sitz in Bellevue, USA Standort in München Ein Agent, eine Konsole

Tanium ist eine agentenbasierte Plattform für Endpoint Management und Endpoint Security, die physische, virtuelle und hybride Endpunkte in sehr großen Umgebungen in Echtzeit abfragt, patcht und konfiguriert. Anbieter ist die Tanium Inc. mit Sitz in Bellevue im US-Bundesstaat Washington.

TeamViewer

Hersteller aus Deutschland Sitz in Göppingen Seit 2005 am Markt

TeamViewer verbindet Fernzugriff und Remote-Support mit Remote Management: Geräte-Monitoring, Patch-Management, Asset-Inventar und Endpoint Protection für Windows-, macOS-, Linux-, Android- und iOS-Endpunkte. Entwickelt wird die Plattform von der TeamViewer SE im baden-württembergischen Göppingen.

Techstep FAMOC

Sitz in Oslo, Norwegen ISO 27001 zertifiziert Cloud & On-Premises

Techstep Essentials MDM verwaltet Android-, iOS- und macOS-Geräte zentral: Enthalten sind Zero-Touch-Enrollment, Richtlinien, App-Verteilung und Fernwartung; Windows wird projektbezogen unterstützt. Anbieter ist die norwegische Techstep ASA aus Oslo, die die Software als geteilte Cloud, dedizierte EU-Instanz oder On-Premises bereitstellt.

Unicon Scout

Gehärtetes Linux-OS Für Citrix DaaS und VDI In Citrix-Lizenz enthalten

Unicon Scout ist die zentrale Management-Konsole für das gehärtete Linux-Endpoint-Betriebssystem eLux, das Thin Clients, PCs und Notebooks in Citrix-Umgebungen zu verwalteten Endpunkten macht. Beide Komponenten werden heute als UniconOS und UniconOS Management über Citrix angeboten.

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Was ist Geräteverwaltung Software, und brauchen Sie überhaupt eine?

Kraft-Preisschild mit schwarzem Clip und Schnur, beschriftet mit "multiplication"
Zentrale Geräteverwaltung beantwortet die Frage, welches dienstliche Gerät gerade bei wem liegt.

Geräteverwaltung Software ist eine zentrale Konsole, über die ein Unternehmen dienstliche Endgeräte registriert, konfiguriert, absichert und nachweisbar im Blick behält. Bis etwa zehn gleichartige Geräte reicht die Bordausstattung der Betriebssysteme, ab Mischbetrieb oder Nachweispflicht lohnt eine eigene Lösung.

Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt Mobile Device Management als zentralisierte Verwaltung mobiler Endgeräte samt der darauf eingesetzten Software, Daten und Richtlinien. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik behandelt dieselbe Aufgabe im IT-Grundschutz und verlangt für dienstlich genutzte mobile Endgeräte eine geregelte Inbetriebnahme, durchgesetzte Sicherheitsvorgaben und einen Weg, ein verlorenes Gerät aus der Ferne zu sperren oder zu löschen. Genau diese Anforderungen setzt Geräteverwaltung Software technisch um.

Vier Kürzel teilen sich das Feld. MDM steht für Mobile Device Management und verwaltet das Gerät selbst, also Registrierung, Konfigurationsprofile und Sicherheitsvorgaben. EMM erweitert den Umfang um Apps und Inhalte. UEM führt Smartphone, Tablet, Notebook und Arbeitsplatzrechner in einer Oberfläche zusammen. Client-Management bezeichnet die ältere Windows-Schule mit Softwareverteilung, Inventar und Patches. Die ausführliche Abgrenzung samt Anbietertypen folgt weiter unten.

Ein Hinweis zur Begriffsverwirrung gehört an den Anfang. Das Wort Geräteverwaltung begegnet den meisten zuerst im privaten Umfeld: als Geräteliste im Google-Konto, als Übersicht angemeldeter Empfangsgeräte beim Fernsehanbieter oder als Verwaltungsprofil auf einem Schul-Tablet. Gemeint ist dort jeweils eine Funktion innerhalb eines fremden Dienstes. Dieser Ratgeber behandelt dagegen Software, die ein Unternehmen selbst betreibt und mit der die eigene IT die gesamte Flotte steuert.

Ob sich der Schritt lohnt, hängt weniger an der reinen Stückzahl als am Zuschnitt der Flotte. Wer zehn gleichartige Notebooks im eigenen Netz betreut, kommt mit Bordmitteln und etwas Disziplin eine Weile aus. Sobald mehrere Betriebssysteme nebeneinanderlaufen, Geräte regelmäßig das Betriebsgelände verlassen oder eine Aufsicht Nachweise verlangt, kippt die Rechnung zugunsten einer eigenen Lösung.

Je mehr der sieben Punkte auf Sie zutreffen, desto klarer spricht Ihre Lage für eine eigene Lösung. Ab drei Treffern lohnt der Vergleich konkreter Angebote, darunter reichen Bordmittel und eine gepflegte Inventarliste meist aus.

Der 7-Punkte-Test: Brauchen Sie eine Geräteverwaltung Software?
  • Stückzahl: Sie betreuen mehr als zehn dienstliche Geräte, und die Zahl wächst weiter.
  • Mischbetrieb: Auf der Flotte laufen mehrere Betriebssysteme nebeneinander, etwa Android, iOS, Windows und macOS.
  • Außendienst: Geräte verlassen regelmäßig das Betriebsgelände und hängen an fremden Netzen.
  • Schutzbedarf: Auf den Geräten liegen personenbezogene oder vertrauliche Daten.
  • Nachweis: Aufsicht, Kunden oder Zertifizierer verlangen einen Nachweis über Gerätezustand und Zugriffsrechte.
  • Onboarding: Jede Neueinstellung kostet die IT erneut Stunden für die Ersteinrichtung von Hand.
  • Überblick: Niemand im Haus kann auf Anhieb sagen, welches Gerät gerade bei wem liegt.

Lohnt sich der Schritt für jeden Betrieb? Nein. Ein kleines Team mit zehn gleichartigen Notebooks im eigenen Netz fährt mit den Bordmitteln von Windows, dem Apple Business Manager oder Google Workspace zunächst günstiger. Sobald jedoch zwei oder mehr Punkte zutreffen, kostet der Verzicht regelmäßig mehr als die Lizenz: verlorene Stunden bei der Einrichtung, offene Sicherheitslücken über Wochen und im Ernstfall ein Gerät, das niemand aus der Ferne sperren kann.

Diese 7 Probleme löst eine Geräteverwaltung Software

Grauer Behälter mit Aufschrift "CHAOS-BEWÄLTIGUNGS-ZENTRALE" gefüllt mit Etiketten an Schnüren und orangem "DAS GEWINNER-TICKET" Tag
Ohne zentrale Verwaltung bleibt das Geräteinventar eine Sammlung unbeschrifteter Anhänger.

Eine Geräteverwaltung Software schließt sieben typische Lücken: das verlorene Gerät ohne Fernzugriff, die Ersteinrichtung von Hand, hinterherlaufende Updates, ein unklares Inventar, private Apps auf Firmengeräten, fehlende Nachweise für Prüfer und Support, der jeden Handgriff vor Ort erledigt.

Wo die Software konkret ansetzt, zeigt sich am besten an den Fällen, die im IT-Alltag immer wieder auftauchen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stuft mobil genutzte Endgeräte als besonders exponiert ein, weil sie das geschützte Firmennetz regelmäßig verlassen und dabei denselben Zugriff auf Unternehmensdaten behalten. Jedes zusätzliche Gerät vergrößert damit zwei Dinge gleichzeitig: die Angriffsfläche und den Verwaltungsaufwand.

Die folgenden sieben Fälle beschreiben, was ohne zentrale Verwaltung liegen bleibt. Keiner davon ist ein Ausnahmefall, und die meisten treten in Kombination auf.

Verlorenes Gerät ohne Fernzugriff

Ein Notebook bleibt im Zug liegen, und niemand kann den Zugang aus der Ferne sperren. Mit zentraler Verwaltung sperren oder löschen Sie das Gerät innerhalb von Minuten und dokumentieren den Vorgang für die Meldepflicht.

Ersteinrichtung von Hand

Jedes Neugerät durchläuft dieselben Handgriffe: Konten, Apps, WLAN, Verschlüsselung. Über Zero-Touch-Registrierung konfiguriert sich das Gerät beim ersten Start selbst, und die IT sieht das Ergebnis in der Konsole.

Updates laufen hinterher

Betriebssystem- und App-Updates bleiben liegen, weil niemand hinter jedem Gerät herläuft. Eine zentrale Patch-Verwaltung verteilt Aktualisierungen nach Zeitplan und meldet, welche Geräte zurückhängen.

Unklares Inventar

Gerätelisten in Tabellen veralten schneller, als jemand sie pflegt, und Lizenzen werden doppelt gekauft. Die Konsole führt Modell, Seriennummer, Nutzung und Softwarestand automatisch mit.

Private Apps auf Firmengeräten

Ohne Vorgaben landen beliebige Apps und Cloud-Dienste auf dienstlichen Geräten, samt Unternehmensdaten. Über Anwendungslisten und einen abgetrennten Arbeitsbereich bleibt Dienstliches von Privatem getrennt.

Kein Nachweis für Prüfer

Bei Audit, Zertifizierung oder Datenschutzprüfung fehlt der Beleg, dass Verschlüsselung und Sperrcode wirklich greifen. Compliance-Berichte zeigen den Zustand jedes Geräts zum Stichtag.

Support bindet Zeit vor Ort

Jede Einstellung, jede Neuinstallation und jeder zurückgesetzte Zugang kostet einen Weg zum Arbeitsplatz. Fernwartung und verteilte Richtlinien erledigen den Großteil dieser Fälle aus der Konsole.

Welche Arten von Geräteverwaltungs-Software gibt es?

Werkzeugset mit Taschenmesser, Schraubenschlüssel, Schraubendrehern und Zange auf weißem Hintergrund
Acht Anbietertypen stehen zwischen der Suite für alles und dem Spezialisten je Plattform.

Der Markt teilt sich in acht Typen: klassisches MDM, EMM mit App- und Content-Verwaltung, plattformübergreifendes UEM, Client-Management für Windows-Flotten, Apple-Spezialisten, Android- und Rugged-Spezialisten, Thin-Client-Verwaltung und RMM-Plattformen für IT-Dienstleister.

Die Kürzel beschreiben in erster Linie Reifegrade, nicht sauber getrennte Produktklassen. Historisch hat sich das Feld aus der reinen Mobilgeräteverwaltung der frühen Smartphone-Jahre entwickelt; über Zukäufe und Zusammenschlüsse sind daraus breite Endpunkt-Plattformen geworden, die heute durchweg als UEM vermarktet werden. Für die Auswahl folgt daraus eine praktische Regel: Der Aufdruck auf der Produktseite sagt weniger als die Frage, welche Betriebssysteme in welcher Tiefe abgedeckt sind.

Zwei Randgruppen ergänzen das Bild. Quelloffene Projekte decken die Grundfunktionen ohne Lizenzkosten ab und verlagern den Aufwand in den eigenen Betrieb. Daneben führen mehrere Endpunkt-Sicherheitssuiten ein eigenes Verwaltungsmodul mit, das für kleinere Flotten bereits ausreicht, wenn Virenschutz und Geräteverwaltung ohnehin aus einer Hand kommen sollen.

Quer durch alle acht Typen zieht sich eine Grundsatzfrage: eine Suite für alles oder je Plattform der passende Spezialist? Die folgende Gegenüberstellung zeigt, was beide Wege im Betrieb bedeuten.

Klassisches MDM für Mobilgeräte

Registrierung, Konfigurationsprofile, Sperrcode-Vorgaben und Fernlöschung für Smartphones und Tablets. Der schlankeste Zuschnitt und oft der günstigste Einstieg, wenn ausschließlich Mobilgeräte im Spiel sind.

EMM mit App- und Content-Verwaltung

Zusätzlich zur Geräteebene kommen verteilte Unternehmens-Apps, ein eigener App-Katalog und der geschützte Zugriff auf Dokumente hinzu. Passend, wenn Fachanwendungen zentral auf die Flotte sollen.

UEM für alle Gerätearten

Mobilgeräte, Notebooks und Arbeitsplatzrechner laufen über dieselbe Konsole und dieselben Richtlinien. Der übliche Weg für gemischte Flotten, dafür mit höherem Einstiegspreis und in der Plattformtiefe unterschiedlich.

Client-Management und Softwareverteilung

Die Windows-Schule mit Betriebssystem-Verteilung, Paketierung, Patch-Zyklen und Lizenzinventar. Stark in gewachsenen Umgebungen, in denen Softwareverteilung und Inventar wichtiger sind als mobile Sonderfälle.

Apple-Spezialisten

Ausschließlich auf macOS, iOS und iPadOS zugeschnitten, eng an Apple Business Manager und Apple School Manager gebunden. Neue Betriebssystem-Funktionen kommen hier meist am schnellsten an.

Android-, Rugged- und Frontline-Spezialisten

Ausgelegt auf Android Enterprise, robuste Handgeräte, Scanner, Kassen und Digital Signage. Kernfunktionen sind gesperrte Einzelanwendungen, Massenkonfiguration und Fernwartung im Schichtbetrieb.

Thin-Client- und Endpunkt-Betriebssysteme

Verwaltung schlanker Endpunkte, die ihre Anwendungen aus Rechenzentrum oder Cloud beziehen, teils inklusive eigenem Betriebssystem für Altgeräte. Verlängert Gerätelaufzeiten und senkt den Betreuungsaufwand am Arbeitsplatz.

RMM-Plattformen für IT-Dienstleister

Fernüberwachung und Fernwartung über viele Mandanten hinweg, mit Skripten, Automatisierung und Abrechnung. Gedacht für Systemhäuser und betreute IT, nicht für die Verwaltung einer einzelnen Flotte.

UEM-Suite für alles
Eine Konsole, ein Vertrag, ein Ansprechpartner
  • Alle Gerätearten laufen über dieselbe Oberfläche und dieselben Richtlinien
  • Ein Vertrag, eine Rechnung und ein Support-Kanal für die gesamte Flotte
  • Berichte und Nachweise entstehen für alle Plattformen aus einer Quelle
  • Neue Funktionen einzelner Betriebssysteme kommen häufig später an
  • Höherer Einstiegspreis, dafür entfällt der Aufwand für Kopplungen
Spezialist je Plattform
Volle Tiefe für Apple, Android oder Windows
  • Neue Betriebssystem-Funktionen werden meist als Erstes unterstützt
  • Die Verwaltung reicht bis in plattformeigene Sonderfälle hinein
  • Günstiger Einstieg, solange nur eine Plattform im Haus steht
  • Mehrere Konsolen, mehrere Verträge und mehrere Support-Wege
  • Inventar und Berichte müssen Sie selbst zusammenführen

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Der Leitfaden für Entscheider: MDM, EMM und UEM sauber abgegrenzt, Auswahlkriterien von der Plattformabdeckung bis zum Hosting-Standort, DSGVO und privat genutzte Geräte im DACH-Raum, Preismodelle mit belegten Spannen und die typischen Fehler beim Rollout.

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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Waage mit Schloss auf der linken und Münzstapeln auf der rechten Seite. Etikett mit "DSGVO" in der Mitte
Bei der Auswahl steht Datenschutz regelmäßig gegen Preis und Bequemlichkeit.

Prüfen Sie zuerst die echte Plattformabdeckung, dann Datenschutz und Hosting-Standort, die unterstützten Registrierungswege, den Funktionsumfang jenseits der Grundverwaltung, die Kopplung an Ihre bestehende IT, den laufenden Betriebsaufwand, die Skalierbarkeit und zuletzt Preis, Vertrag und Support.

Der Datenschutz verdient dabei besondere Aufmerksamkeit, weil Geräteverwaltung naturgemäß personenbezogene Daten berührt. Sobald ein Anbieter solche Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Art. 32 DSGVO angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Steht das Rechenzentrum außerhalb der EU, greifen zusätzlich die Regeln zum Drittlandtransfer nach Art. 44 ff. DSGVO. Deren Grundlage steht nach dem Stand vom 3. September 2026 unter gerichtlicher Prüfung, weshalb viele Häuser im DACH-Raum ein Rechenzentrum in Deutschland oder wenigstens in der EU zur Bedingung machen. Lassen Sie diesen Punkt vor der Unterschrift von Ihrer Datenschutzbeauftragung prüfen.

Ein zweiter Punkt wird regelmäßig unterschätzt: der Betriebsaufwand nach der Einführung. Eine Konsole, in der eine Richtlinienänderung fünf Minuten dauert, spart über ein Jahr mehr als jeder Rabatt auf den Listenpreis. Lassen Sie sich deshalb in der Testphase nicht nur die Startseite zeigen, sondern die drei Vorgänge, die Sie künftig wöchentlich ausführen. Die folgenden acht Kriterien haben sich für den Vergleich konkreter Angebote bewährt.

Plattformabdeckung, ehrlich geprüft
Datenblatt gegen Testinstanz

Fast jede Produktseite listet alle gängigen Betriebssysteme. Entscheidend ist die Tiefe: Welche Richtlinien greifen auf macOS wirklich, wie schnell kommt Unterstützung für eine neue iOS-Version, und läuft Linux mit oder nur als Fußnote?

Prüffrage: Lassen Sie sich in der Testphase genau die drei Richtlinien einrichten, die Sie am häufigsten brauchen, und zwar auf jedem Betriebssystem Ihrer Flotte.
Datenschutz und Hosting-Standort
Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO

Klären Sie, welche Gerätedaten erhoben werden, wo sie liegen und wer darauf zugreift. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist Pflicht, ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU vermeidet die offenen Fragen zum Drittlandtransfer.

Prüffrage: Fordern Sie die Liste der erhobenen Datenfelder und der Unterauftragnehmer schriftlich an, bevor Sie eine Testinstanz mit echten Geräten füllen.
Registrierungswege und Zero-Touch
Apple, Android und Windows je passend

Ein Neugerät soll sich beim ersten Start selbst einrichten. Dafür braucht die Software die Anbindung an Apple Business Manager, an Android Zero-Touch und an Windows Autopilot, dazu einen Weg für privat genutzte Geräte über ein getrenntes Arbeitsprofil.

Prüffrage: Registrieren Sie im Test ein fabrikneues Gerät je Plattform vollständig ohne Handgriff am Gerät selbst.
Funktionsumfang jenseits der Grundverwaltung
Patches, Verteilung, Verschlüsselung

Registrieren allein genügt selten. Prüfen Sie, ob Patch-Verwaltung, Softwareverteilung, Festplattenverschlüsselung und eine Übersicht offener Schwachstellen enthalten sind oder als Zusatzmodul separat berechnet werden.

Prüffrage: Lassen Sie sich zu jedem Wunschmodul den Aufpreis nennen und rechnen Sie die Summe auf die tatsächliche Gerätezahl hoch.
Kopplung an die bestehende IT
Verzeichnis, Anmeldung, Ticketsystem

Ohne Anbindung an Verzeichnisdienst und zentrale Anmeldung pflegen Sie Benutzer doppelt. Prüfen Sie außerdem die Übergabe an Ihr Ticketsystem, die Anbindung an bedingten Zugriff und ob eine offene Schnittstelle für eigene Auswertungen bereitsteht.

Prüffrage: Klären Sie vorab, ob Ihre Anmeldelösung als fertige Kopplung unterstützt wird oder ob dafür ein Projekt nötig wird.
Bedienbarkeit und Betriebsaufwand
Gemessen in Stunden pro Woche

Die Konsole begleitet Ihr Team täglich. Wie viele Klicks kostet eine neue Richtlinie, wie verständlich sind Fehlermeldungen, und lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren? Der Aufwand schlägt langfristig stärker durch als der Lizenzpreis.

Prüffrage: Stoppen Sie in der Testphase die Zeit für die fünf häufigsten Aufgaben und vergleichen Sie die Werte zwischen den Anbietern der Auswahlliste.
Skalierbarkeit und Betriebsmodell
Cloud, gehostet oder im eigenen Haus

Cloud-Betrieb startet schnell und bindet wenig eigenes Personal. On-Premises behält die Daten im eigenen Rechenzentrum, kostet dafür Server, Wartung und Aktualisierungen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Konsole mehrere Standorte oder Mandanten sauber trennt.

Prüffrage: Rechnen Sie beide Modelle über drei Jahre durch, inklusive Personalaufwand und Serverkosten für den Betrieb im eigenen Haus.
Preis, Vertrag und Support
Deutschsprachig und in Ihrer Zeitzone

Achten Sie auf Mindestabnahmen, Laufzeit, Kündigungsfrist und darauf, ob die Liste in Euro oder US-Dollar geführt wird. Support in deutscher Sprache und in europäischer Zeitzone ist bei einem Vorfall am Freitagnachmittag mehr wert als jeder Rabatt.

Prüffrage: Fragen Sie nach den Reaktionszeiten im Störfall und danach, ob diese vertraglich zugesichert oder nur beworben werden.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Geräteverwaltung Software passt zu Ihrem Gerätepark?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail.

Frage 1 von 5
Welche Geräte sollen verwaltet werden?
Die Gerätearten grenzen den Anbietertyp am stärksten ein.
Nur Smartphones und Tablets
Mobile Flotte, klassisches MDM genügt.
Nur Windows-PCs und Notebooks
Softwareverteilung, Patches und Inventar im Vordergrund.
Gemischte Flotte über alle Betriebssysteme
Mobil und Desktop zusammen in einer Konsole.
Spezialgeräte wie Kassen, Scanner oder Digital Signage
Robuste Geräte, gesperrte Einzelanwendungen und Schichtbetrieb.
Frage 2 von 5
Wie viele Geräte betreuen Sie?
Die Stückzahl entscheidet über Tarifstufe und Mindestabnahme.
Bis 25
Kostenfreie Tarife und quelloffene Projekte kommen infrage.
26 bis 250
Der übliche Bereich für Einstiegs- und Standardpakete.
251 bis 2.000
Mengenpreise, Mandantentrennung und Automatisierung zählen.
Mehr als 2.000
Enterprise-Stufe mit individuellem Angebot.
Frage 3 von 5
Wem gehören die Geräte?
Das Eigentumsmodell bestimmt, wie tief verwaltet werden darf.
Alle gehören dem Unternehmen
Volle Verwaltung ohne Trennung von privat und dienstlich.
Gemischt aus Firmen- und Privatgeräten
Zwei Richtliniensätze und ein getrenntes Arbeitsprofil nötig.
Überwiegend Privatgeräte
Verwaltung auf den dienstlichen Bereich beschränken.
Geräte sind gemietet oder geleast
Rückgabe, Zurücksetzen und Nachweis gehören in den Prozess.
Frage 4 von 5
Wie wichtig ist Ihnen der Betriebsort der Daten?
Der Hosting-Standort grenzt die Anbieterliste deutlich ein.
Hosting in Deutschland ist Bedingung
Rechenzentrum und Support im Inland.
EU-Rechenzentrum genügt
Verarbeitung innerhalb der EU ohne Drittlandtransfer.
Betrieb im eigenen Rechenzentrum
On-Premises mit voller Datenhoheit und eigenem Aufwand.
Spielt keine Rolle
Auswahl allein nach Funktion und Preis.
Frage 5 von 5
Was soll die Software vor allem leisten?
Der Schwerpunkt entscheidet über die nötigen Module.
Geräte absichern und im Verlustfall sperren
Verschlüsselung, Sperrcode, Fernsperrung und Fernlöschung.
Neugeräte automatisch einrichten
Zero-Touch-Registrierung über alle Plattformen.
Updates und Software zentral verteilen
Patch-Verwaltung und Softwareverteilung im Vordergrund.
Inventar und Lizenzen sauber führen
Vollständige Übersicht über Geräte, Nutzung und Lizenzen.
Fast geschafft
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Vielen Dank, {vorname}

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Wie Sie eine Geräteverwaltung Software erfolgreich einführen

Sechs Schließfächer aus Metall nebeneinander, nummeriert 1, 2, 3, 5, 6. Das sechste Fach steht offen mit orangem "fertig ausgerollt"-Schild
Von der Bestandsaufnahme bis zum Regelbetrieb läuft die Einführung in sechs Phasen.

Ein Rollout gelingt in sechs Phasen: Bestand und Ziele klären, Anforderungen und Auswahl, Recht und Mitbestimmung, Pilot mit einer kleinen Gruppe, Rollout in Wellen und schließlich der geregelte Betrieb. Rechnen Sie je nach Flottengröße mit sechs bis zwölf Wochen bis zur ersten Welle.

Der häufigste Grund für einen holprigen Rollout liegt nicht in der Technik. Wer Datenschutz und Mitbestimmung erst nach dem Kauf einbindet, verliert Wochen und verhandelt anschließend unter Zeitdruck. Verarbeiten Sie personenbezogene Gerätedaten, gehören der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, gegebenenfalls eine Datenschutz-Folgenabschätzung und in mitbestimmten Betrieben die Abstimmung mit dem Betriebsrat in die Planung, nicht in die Nachbereitung. Ob im Einzelfall eine Betriebsvereinbarung nötig wird, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung.

Der Pilot entscheidet über den Rest. Nehmen Sie eine kleine, gemischte Gruppe aus unterschiedlichen Abteilungen, dokumentieren Sie jeden Sonderfall und legen Sie vorab fest, wie ein Gerät zurückgesetzt wird, falls etwas schiefgeht. Für den späteren Betrieb haben sich vier Kennzahlen bewährt: der Anteil registrierter Geräte, die durchschnittliche Zeit bis zum einsatzbereiten Neugerät, der Anteil der Geräte auf aktuellem Patch-Stand und der Anteil sauber ausgebuchter Geräte beim Austritt.

1 bis 2 Wochen

Bestand und Ziele klären

Am Anfang steht eine belastbare Liste: Welche Geräte sind im Umlauf, wem gehören sie, welche Daten liegen darauf und welcher Schutzbedarf folgt daraus?

Geräteinventar aufnehmenEigentumsmodell festlegen (Firmengerät, gemischt oder privat genutzt)Schutzbedarf je Gerätegruppe einordnen
1
2 bis 4 Wochen

Anforderungen und Auswahl

Aus den acht Auswahlkriterien entsteht ein gewichteter Katalog. Darauf folgt eine kurze Auswahlliste und für die beiden Favoriten je eine Testinstanz mit echten Geräten.

Kriterienkatalog gewichtenAuswahlliste auf zwei bis drei Anbieter kürzenTestinstanz mit echten Geräten füllen
2
2 bis 6 Wochen

Recht, Datenschutz und Mitbestimmung

Parallel zur Auswahl laufen die formalen Schritte. Diese Phase bestimmt den Termin des Rollouts häufiger als die Technik, deshalb gehört sie früh gestartet.

Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließenBedarf einer Datenschutz-Folgenabschätzung prüfenMitbestimmung und Nutzungsregeln abstimmen
3
2 bis 3 Wochen

Pilot mit einer kleinen Gruppe

Eine gemischte Gruppe aus mehreren Abteilungen testet Registrierung, Richtlinien und Alltag. Jeder Sonderfall wandert in die Dokumentation, bevor die Flotte folgt.

Registrierungsweg je Plattform erprobenRichtliniensatz schärfenRückfallweg für Störfälle festlegen
4
4 bis 8 Wochen

Rollout in Wellen

Die Flotte kommt in Gruppen dazu, beginnend bei den unkritischen Geräten. Neugeräte laufen ab jetzt über Zero-Touch, Bestandsgeräte werden nach Plan nachregistriert.

Wellen nach Standort oder Abteilung schneidenKurzanleitung und Schulung bereitstellenSupport-Prozess für die Rollout-Phase besetzen
5
laufend

Betrieb, Nachweis und Nachsteuern

Im Regelbetrieb zählen Patch-Zyklen, Compliance-Berichte und eine feste Offboarding-Routine. Richtlinien werden nachjustiert, sobald neue Betriebssystemversionen erscheinen.

Patch-Zyklus und Meldewege festlegenCompliance-Bericht monatlich auswertenOffboarding-Routine bei jedem Austritt anwenden
6
6
Phasen bis zum Regelbetrieb
6–12
Wochen bis zur ersten Welle
2–3
Wochen Pilotbetrieb
4
Kennzahlen für den Betrieb

Die häufigsten Fehler bei der Einführung

Schlüsselkasten an grauer Wand mit Schlüssel und orangem Schild "Schon lange nicht mehr hier"
Ohne Offboarding-Routine bleiben ausgeschiedene Geräte dauerhaft im System registriert.

Die teuersten Fehler sind Privatgeräte ohne Rechtsgrundlage zu verwalten, Datenschutz und Betriebsrat zu spät einzubinden, zu strenge Richtlinien, ein fehlendes Offboarding, das Registrieren ohne Patchen, ein einziger Registrierungsweg für alle Plattformen und Lizenzkäufe nach Bauchgefühl.

Auffällig ist, wie selten diese Fehler technischer Natur sind. Die Software leistet in aller Regel, was auf der Produktseite steht; scheitern tut die Einführung an Prozessen, an Zuständigkeiten und an Erwartungen, die niemand vorher ausgesprochen hat. Fast alle folgenden Punkte kosten wenig, solange sie vor dem Rollout geklärt werden, und viel, sobald die Flotte bereits läuft.

Am teuersten wird erfahrungsgemäß der vierte Punkt. Ein Gerät, das nach dem Austritt registriert bleibt, blockiert eine Lizenz, verfälscht jeden Bericht und taucht bei der nächsten Prüfung als offener Zugang auf.

1
Privatgeräte wie Firmengeräte verwalten

Vollzugriff auf ein privates Telefon lässt sich weder rechtlich noch gegenüber der Belegschaft begründen, und Fernlöschung träfe auch persönliche Daten.

Für privat genutzte Geräte ein getrenntes Arbeitsprofil einrichten und die Verwaltung auf den dienstlichen Bereich beschränken.
2
Datenschutz und Betriebsrat zu spät einbinden

Wer die Beteiligten erst nach der Unterschrift informiert, verhandelt unter Zeitdruck und verschiebt den Rollout oft um Monate.

Datenschutzbeauftragung und Mitbestimmung ab der Anforderungsphase an den Tisch holen.
3
Richtlinien zu streng setzen

Sperren ohne erkennbaren Zweck führen dazu, dass die Belegschaft am dienstlichen Gerät vorbei arbeitet und Daten in privaten Diensten landen.

Jede Einschränkung mit einem konkreten Schutzziel begründen und den Rest weglassen.
4
Kein Offboarding-Prozess

Nach einem Austritt bleibt das Gerät registriert, blockiert eine Lizenz und erscheint im nächsten Audit als offener Zugang.

Das Ausbuchen fest in den Austrittsprozess der Personalabteilung aufnehmen, inklusive Austragen aus den Registrierungsportalen.
5
Registrieren, aber nie patchen

Ohne verbindlichen Patch-Zyklus verkommt die Konsole zur Inventarliste, und offene Schwachstellen bleiben über Monate bestehen.

Patch-Fenster, Fristen und Ausnahmen schriftlich festlegen und den Bericht monatlich auswerten.
6
Ein Registrierungsweg für alles

Apple, Android und Windows kennen jeweils eigene Verfahren für die automatische Registrierung; ein einziger Weg passt nie auf alle drei.

Je Plattform den vorgesehenen Weg einrichten und Bestandsgeräte gesondert nachregistrieren.
7
Lizenzen nach Bauchgefühl kaufen

Ohne Zählung der wirklich verwalteten Geräte werden Pakete zu groß gekauft oder Mindestabnahmen übersehen.

Vor dem Vertrag die tatsächliche Gerätezahl erheben und die Abrechnungseinheit klären, also je Gerät oder je Person.

Was kostet Geräteverwaltung Software wirklich?

Pappe Karton Box mit orange weißem Etikett "pro Gerät und Monat" und ausgerollten Kassenbon Rollen davor
Der Lizenzpreis je Gerät ist nur der sichtbare Teil der Gesamtkosten.

Kostenfreie Tarife decken je nach Anbieter 25 bis 50 Geräte ab. Einstiegstarife beginnen bei rund 1 bis 2 Euro pro Gerät und Monat, Standardpakete mit Patch-Verwaltung liegen bei etwa 3 bis 8 Euro, Enterprise- und On-Premises-Stufen darüber oder auf Anfrage.

Die Preislogik ist im Kern einheitlich: abgerechnet wird je Gerät und Monat, meist bei jährlicher Zahlung und häufig mit einer Mindestabnahme im niedrigen zweistelligen Bereich. Ein Teil des Marktes rechnet stattdessen je Person, was bei zwei Geräten pro Kopf günstiger ausfällt und bei Schichtgeräten teurer. Viele Anbieter führen ihre Listen in US-Dollar; die Euro-Beträge in diesem Abschnitt sind zum Kurs vom 3. September 2026 umgerechnet, also rund 0,86 Euro je US-Dollar, und schwanken mit dem Wechselkurs.

Die vier Stufen unten zeigen die Spannen, die sich im geprüften Feld belegen lassen. Auffällig ist die Breite innerhalb derselben Stufe: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Standardpaket liegt der Faktor drei, ohne dass der Funktionsumfang im gleichen Maß auseinandergeht. Ein Vergleich lohnt deshalb auf Basis der wirklich benötigten Module, nicht auf Basis des Einstiegspreises.

Für 2026 zeichnen sich drei Bewegungen ab. Erstens wandert die reine Mobilgeräteverwaltung weiter in breitere Endpunkt- und Sicherheitsplattformen, was Einzelprodukte unter Druck setzt. Zweitens gilt der bedingte Zugriff nach dem Zero-Trust-Gedanken zunehmend als Grundausstattung statt als Zusatzmodul. Drittens fragt der DACH-Markt Hosting in Deutschland und längere Gerätelaufzeiten stärker nach, was quelloffenen Projekten und Anbietern mit europäischem Betrieb zugutekommt.

Kostenlos und Open Source 0 € Lizenzkosten

Mehrere Anbieter führen Gratis-Stufen für 25 bis 50 Geräte, dazu kommen quelloffene Projekte ohne Lizenzkosten. Support gehört in dieser Stufe selten dazu, der Aufwand verlagert sich in den eigenen Betrieb.

Einstieg 1 bis 2 € pro Gerät und Monat

Grundverwaltung für Mobilgeräte, teils auch für Rechner. Belegte Beispiele reichen von rund 0,86 Euro (1,00 US-Dollar) bis etwa 2,15 Euro (2,50 US-Dollar), Euro-Listen beginnen bei etwa 1,66 Euro.

Standard und Business 3 bis 8 € pro Gerät und Monat

Mit Desktop-Verwaltung, Verzeichnisanbindung, Patch-Verwaltung und Fernwartung. Belegte Werte liegen zwischen rund 2,76 Euro (3,20 US-Dollar) und etwa 7,36 Euro, einzelne Pakete auch darüber.

Enterprise und On-Premises ab 10 € pro Gerät und Monat

Große Installationen, Sonderanforderungen und Betrieb im eigenen Rechenzentrum laufen meist über ein individuelles Angebot. Belegte Listenwerte beginnen bei rund 10,59 Euro je Gerät und Monat.

Versteckte Kosten (TCO)

Der Lizenzpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen Einrichtung und Migration der Bestandsgeräte, Schulung von IT und Belegschaft, die Anbindung an Verzeichnisdienst und zentrale Anmeldung, Mindestabnahmen mit Jahresbindung, Aufpreise für Patch- und Sicherheitsmodule sowie der laufende Betriebsaufwand der eigenen IT. Beim Betrieb im eigenen Rechenzentrum kommen Server, Wartung und Aktualisierungen dazu, und deutschsprachiger Support mit zugesicherten Reaktionszeiten wird von einigen Anbietern gesondert berechnet. Rechnen Sie diese Posten über drei Jahre mit ein.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Geräteverwaltung aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wofür steht die Abkürzung UEM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. UEM steht für Unified Endpoint Management und bezeichnet die Verwaltung aller Endgeräte in einer Oberfläche, vom Smartphone bis zum Arbeitsplatzrechner. Der Begriff hat sich aus MDM und EMM entwickelt, als Mobilgeräte und Rechner in denselben Konsolen zusammengeführt wurden.
2 Was unterscheidet MAM von MDM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. MAM steht für Mobile Application Management und beschränkt die Verwaltung auf einzelne Anwendungen samt der Daten darin. MDM verwaltet dagegen das gesamte Gerät. Auf privat genutzten Geräten gilt MAM deshalb häufig als der verhältnismäßigere Weg.
3 Was bedeutet Zero-Touch-Enrollment? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Bei der Zero-Touch-Registrierung meldet sich ein fabrikneues Gerät beim ersten Start selbst am Herstellerdienst an und zieht Konfiguration, Apps und Richtlinien automatisch. Apple, Google und Microsoft bieten dafür je einen eigenen Weg an, etwa den Apple Business Manager.
4 Welcher Vertrag ist Pflicht, wenn ein Anbieter personenbezogene Gerätedaten für Sie verarbeitet? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Art. 28 DSGVO verlangt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, sobald ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet. Ergänzend fordert Art. 32 DSGVO angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Eine Betriebsvereinbarung regelt einen anderen Sachverhalt und ersetzt diesen Vertrag nicht.
5 Wer darf ein MDM-Profil von einem Firmengerät entfernen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Ein Verwaltungsprofil auf einem Firmen- oder Schulgerät entfernt ausschließlich der Eigentümer über die Konsole, indem er das Gerät freigibt und aus dem Registrierungsportal austrägt. Genau dieser Schritt gehört in jede Offboarding-Routine, damit ausgeschiedene Geräte nicht dauerhaft registriert bleiben.

Glossar: Begriffe der Geräteverwaltung kurz erklärt

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um MDM, UEM und den Betrieb dienstlicher Endgeräte, kompakt und anbieterneutral erklärt.

MDM (Mobile Device Management)

Zentrale Verwaltung mobiler Endgeräte samt Registrierung, Konfigurationsprofilen, Sicherheitsvorgaben und Fernlöschung. MDM bildet die Grundstufe der Geräteverwaltung und bezieht sich auf das Gerät als Ganzes.

EMM (Enterprise Mobility Management)

Erweiterung von MDM um die Verwaltung von Anwendungen und Inhalten. Neben dem Gerät kommen ein eigener App-Katalog, verteilte Fachanwendungen und der geschützte Zugriff auf Dokumente hinzu.

UEM (Unified Endpoint Management)

Verwaltung aller Endgerätearten in einer Oberfläche, vom Smartphone über das Tablet bis zum Notebook und Arbeitsplatzrechner. UEM führt die Ansätze aus MDM, EMM und Client-Management zusammen.

Client-Management

Klassische Verwaltung von Arbeitsplatzrechnern mit Softwareverteilung, Betriebssystem-Installation, Patch-Zyklen und Lizenzinventar. Der Ansatz stammt aus der Windows-Welt und deckt Mobilgeräte oft nur ergänzend ab.

Enrollment (Registrierung)

Der Vorgang, mit dem ein Gerät in die Verwaltung aufgenommen wird. Erst nach der Registrierung greifen Richtlinien, Apps und Berichte. Registrierung kann automatisch, per Einladung oder von Hand erfolgen.

Zero-Touch-Enrollment

Automatische Registrierung, bei der sich ein fabrikneues Gerät beim ersten Start selbst am Herstellerdienst anmeldet und Konfiguration sowie Apps zieht. Ein Handgriff am Gerät entfällt damit vollständig.

Apple Business Manager und ADE

Portal von Apple, über das gekaufte Geräte einem Verwaltungssystem fest zugeordnet werden. Automated Device Enrollment sorgt dafür, dass die Zuordnung auch nach einem Zurücksetzen bestehen bleibt. Für Bildungseinrichtungen gilt der Apple School Manager.

Android Enterprise und Arbeitsprofil

Programm von Google für die dienstliche Nutzung von Android-Geräten. Das Arbeitsprofil trennt dienstliche Apps und Daten technisch vom privaten Bereich, sodass die Verwaltung auf den dienstlichen Teil beschränkt bleibt.

Konfigurationsprofil

Ein Satz technischer Einstellungen, der an ein Gerät verteilt wird, etwa WLAN-Zugang, E-Mail-Konto, Zertifikate oder Sperrcode-Vorgaben. Profile werden zentral gepflegt und wirken auf alle zugewiesenen Geräte gleich.

Compliance-Richtlinie

Regelwerk, das den Sollzustand eines Geräts beschreibt, etwa aktuelle Betriebssystemversion, aktive Verschlüsselung und gesetzter Sperrcode. Abweichende Geräte werden markiert und können vom Zugriff auf Unternehmensdaten ausgeschlossen werden.

Kiosk-Modus

Betriebsart, in der ein Gerät auf eine oder wenige Anwendungen festgelegt wird. Üblich bei Kassen, Informationsterminals, Scannern und Digital Signage, damit weder Einstellungen noch fremde Apps erreichbar bleiben.

Remote Wipe (Fernlöschung)

Das Löschen eines Geräts aus der Ferne über die Verwaltungskonsole. Je nach Einstellung wird entweder das gesamte Gerät zurückgesetzt oder ausschließlich der dienstliche Bereich entfernt, was bei privat genutzten Geräten die übliche Wahl ist.

BYOD, COPE und COBO

Drei Eigentumsmodelle. BYOD bezeichnet privat beschaffte Geräte mit dienstlicher Nutzung, COPE firmeneigene Geräte mit erlaubter privater Nutzung und COBO firmeneigene Geräte ausschließlich für dienstliche Zwecke.

Patch-Management

Der geregelte Prozess, Sicherheitsaktualisierungen für Betriebssystem und Anwendungen zu prüfen, zu verteilen und nachzuweisen. Ohne festen Zyklus bleiben bekannte Schwachstellen auf den Geräten offen.

Softwareverteilung

Die zentrale Installation, Aktualisierung und Entfernung von Anwendungen auf verwalteten Geräten. Pakete werden einmal vorbereitet und anschließend an Gerätegruppen ausgerollt, ohne Handgriff am einzelnen Arbeitsplatz.

RMM (Remote Monitoring and Management)

Plattformen für IT-Dienstleister, die Geräte vieler Kunden gleichzeitig überwachen und fernwarten. Kennzeichen sind Mandantentrennung, Automatisierung über Skripte und eine Anbindung an Ticketsystem und Abrechnung.

Häufige Fragen

Die meistgestellten Fragen rund um Geräteverwaltung Software, MDM und UEM, kurz und anbieterneutral beantwortet.

Was ist der Unterschied zwischen MDM, EMM und UEM?

MDM verwaltet das Gerät selbst, EMM erweitert den Umfang um Apps und Inhalte, und UEM führt Smartphones, Tablets, Notebooks und Arbeitsplatzrechner in einer einzigen Konsole zusammen. Die drei Kürzel beschreiben Reifegrade derselben Aufgabe und keine sauber getrennten Produktklassen. Viele Anbieter vermarkten ihr Produkt heute als UEM, decken in der Praxis aber je nach Betriebssystem unterschiedlich tief ab.

Was bedeutet MAM im Unterschied zu MDM?

MAM steht für Mobile Application Management und verwaltet einzelne Apps samt der Daten darin, während MDM das gesamte Gerät verwaltet. Auf privat genutzten Geräten gilt MAM häufig als der verhältnismäßigere Weg, weil die Verwaltung auf den dienstlichen Bereich beschränkt bleibt. Auf firmeneigenen Geräten kombinieren viele Unternehmen beide Ansätze.

Was kostet Geräteverwaltung Software pro Gerät?

Einstiegstarife beginnen bei rund 1 bis 2 Euro pro Gerät und Monat, breitere Pakete mit Patch-Verwaltung und Sicherheitsfunktionen liegen meist zwischen 3 und 8 Euro, Enterprise-Stufen darüber. Viele Anbieter zeichnen ihre Preislisten in US-Dollar aus und rechnen jährlich ab. Mindestabnahmen, Einrichtung und Schulung kommen zur reinen Lizenz hinzu.

Gibt es Geräteverwaltung Software kostenlos oder als Open Source?

Ja, mehrere Anbieter stellen kostenfreie Tarife für kleine Flotten bereit, und quelloffene Projekte decken die Grundfunktionen ohne Lizenzkosten ab. Die Grenzen der Gratis-Stufen liegen im geprüften Feld meist bei 25 bis 50 Geräten, Support gehört selten dazu. Der Preis verschiebt sich damit von der Lizenz zum eigenen Betriebsaufwand.

Ist Mobile Device Management DSGVO-konform?

Mobile Device Management lässt sich DSGVO-konform betreiben, sobald Zweck, Rechtsgrundlage und Umfang der erhobenen Gerätedaten geklärt sind und mit dem Anbieter ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO vorliegt. Art. 32 DSGVO verlangt zusätzlich angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Steht das Rechenzentrum außerhalb der EU, greifen die Regeln zum Drittlandtransfer nach Art. 44 ff. DSGVO.

Welche Geräteverwaltung Software eignet sich für Apple-Geräte?

Für reine Apple-Flotten passen Apple-spezialisierte Anbieter meist besser als eine breite Suite, weil sie neue Funktionen von macOS, iOS und iPadOS in der Regel früher unterstützen. Grundlage bleibt in jedem Fall der Apple Business Manager, im Bildungsbereich der Apple School Manager, für die automatische Geräteregistrierung. Gemischte Flotten fahren dagegen häufig mit einer plattformübergreifenden Suite günstiger.

Welche Alternativen zu Microsoft Intune gibt es?

Alternativen zu Microsoft Intune reichen von plattformübergreifenden UEM-Suiten über Apple- und Android-Spezialisten bis zu quelloffenen Projekten und On-Premises-Lösungen aus dem DACH-Raum. Wer Linux- oder Mac-Flotten betreut oder ein Rechenzentrum in Deutschland zur Bedingung macht, findet außerhalb des Microsoft-Umfelds oft die passendere Abdeckung. Die Anbieterliste in diesem Vergleich führt 71 Häuser mit ihren jeweiligen Schwerpunkten.

Wie wird ein MDM-Profil von einem Gerät entfernt?

Ein MDM-Profil auf einem Firmen- oder Schulgerät entfernt ausschließlich der Eigentümer über die Verwaltungskonsole, nicht die Person, die das Gerät nutzt. Technisch läuft der Schritt über die Freigabe des Geräts in der Konsole, bei automatischer Registrierung zusätzlich über das Austragen aus dem Apple Business Manager oder dem Android-Zero-Touch-Portal. Genau dieser Vorgang gehört in jede Offboarding-Routine.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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