Das Google Unternehmensprofil entscheidet oft über einen Besuch, bevor jemand Ihre Website öffnet. Eine Bäckerei vergisst, die Öffnungszeiten für den Feiertag einzutragen, und Google Maps schickt Kunden vor eine verschlossene Tür. Laut der BrightLocal-Umfrage 2026 lesen 97 Prozent der befragten US-Verbraucher Bewertungen lokaler Unternehmen, 71 Prozent nutzen dafür Google.
Ein Klick · kostenlosDr. Web bei Google bevorzugenMarkieren Sie drweb.de als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Artikel öfter unter den Top-Meldungen.Jetzt hinzufügenBis November 2021 hieß der Dienst Google My Business. Viele Leitfäden führen den alten Namen bis heute und beschreiben Funktionen, die Google inzwischen abgeschaltet hat. Hier lesen Sie, was das Profil im Herbst 2026 leistet, nach welchen Regeln Google lokale Treffer sortiert und welche Pflege sich auszahlt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Google Unternehmensprofil ist kostenlos und bestimmt, wie Ihr Betrieb in der Google-Suche und in Google Maps erscheint.
- Google sortiert lokale Treffer nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein besseres Ranking lässt sich nicht kaufen.
- Chat, Anrufliste und Profil-Websites hat Google 2024 abgeschaltet, die öffentlichen Fragen und Antworten Ende 2025.
- Belohnte oder gefälschte Bewertungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien, gefälschte zusätzlich gegen das UWG.
Was ist das Google Unternehmensprofil (früher Google My Business)?

Das Google Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag, über den ein Betrieb seine Angaben in der Google-Suche und in Google Maps selbst pflegt: Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Website, Fotos und Bewertungen. Bei einer Suche nach dem Firmennamen erscheint das Profil am Desktop rechts neben den Treffern, auf dem Smartphone ganz oben. Sucht jemand nach „Steuerberater Köln“, taucht der Eintrag im Kartenblock mit drei Unternehmen auf, dem Local Pack.
Am 4. November 2021 kündigte Google an, Google My Business in Google Business Profile umzubenennen, auf Deutsch Google Unternehmensprofil. Mit dem Namen änderte sich die Bedienung: Inhaber bearbeiten einzelne Standorte seither direkt in der Google-Suche oder in Google Maps. Google stellte die eigene App für Google My Business 2022 ein.
Die frühere Weboberfläche heißt heute Business Profile Manager und richtet sich an Unternehmen mit mehreren Standorten. Ab zehn Standorten erlaubt Google die Bulk-Verwaltung, mit der Filialketten alle Einträge gemeinsam anlegen, bestätigen und pflegen.
Anlegen, Bestätigen und Pflegen kosten nichts. Die Google-Hilfe stellt klar, dass sich ein besseres lokales Ranking weder beantragen noch gegen Bezahlung erkaufen lässt. Bezahlte Anzeigen laufen getrennt davon und tragen eine Kennzeichnung.
Was hat Google seit 2024 abgeschaltet?
Vier Funktionen, die ältere Anleitungen noch empfehlen, fehlen heute im Profil. Seit dem 31. Juli 2024 sind Chat und Anrufliste abgeschaltet, neue Chats ließ Google schon ab dem 15. Juli 2024 nicht mehr zu. Die kostenlosen Websites, die Inhaber direkt aus dem Profil erstellen konnten, schaltete Google im März 2024 ab. Bis zum 10. Juni 2024 leiteten die alten Adressen noch auf das Profil weiter, danach lieferten sie eine Fehlerseite.
Am tiefsten greift das Aus für Fragen und Antworten. Die Programmierschnittstelle dafür stellte Google am 3. November 2025 ein, seit Dezember 2025 baut der Konzern die Funktion auch in Maps ab, wie Search Engine Roundtable unter Berufung auf das Google-Hilfeforum berichtete. Die alten Fragen und Antworten übernimmt Google nicht. An die Stelle der alten Funktion tritt eine KI-gestützte Fragefunktion mit Gemini. Einen Start in Deutschland hat Google bis Oktober 2026 nicht bestätigt.
Unsere Einschätzung: Mit dem Ende der öffentlichen Fragen verlieren Kunden einen Weg, Lücken im Profil selbst zu schließen. Umso mehr Gewicht bekommen die Angaben, die Sie als Inhaber pflegen, und die Bewertungen Ihrer Kunden.
Leitfäden, die noch Chat, Profil-Websites oder öffentliche Fragen und Antworten empfehlen, beschreiben einen veralteten Stand. Prüfen Sie bei jeder Anleitung zuerst das Datum.
Die wichtigsten Funktionen des Google Unternehmensprofils

Stammdaten und Kategorie
Grundlage jedes Eintrags sind Name, Adresse, Telefonnummer, Website und Öffnungszeiten. Hinzu kommt die Primärkategorie, etwa „Zahnarzt“ oder „Fahrradgeschäft“. In der Umfrage Local Search Ranking Factors 2026 von Whitespark werten 47 Fachleute die Primärkategorie als wichtigsten Einzelfaktor für das Local Pack und Google Maps. Weitere Kategorien ergänzen das Profil, eine unpassende Hauptkategorie gleichen sie nicht aus.
Die Google-Richtlinien verlangen den echten Firmennamen, wie er auf Schild und Briefpapier steht. Zusätze wie Keywords, Ortsangaben, Slogans oder Leistungsbeschreibungen sind verboten, obwohl die Whitespark-Fachleute Keywords im Namen als starken Rankingfaktor einstufen. Verstöße kann Google bis zur Sperre des Profils ahnden.
Bewertungen und Antworten
Rezensionen sind für viele Kunden der erste Prüfstein. Die BrightLocal-Umfrage 2026 unter 1.002 US-Erwachsenen zeigt, wie genau Leser hinschauen: 74 Prozent achten nur auf Bewertungen der letzten drei Monate, für 31 Prozent kommen nur Unternehmen mit mindestens 4,5 Sternen infrage.
Google schreibt in seiner Hilfe, dass mehr Rezensionen und positive Bewertungen das lokale Ranking verbessern können. Antworten auf Bewertungen empfiehlt Google ausdrücklich, auf lobende wie auf kritische. Alle Interessenten, die später auf die Kritik stoßen, lesen eine sachliche Antwort auf die Ein-Stern-Rezension mit.
Beiträge: Aktuelles, Angebote, Veranstaltungen
Über Beiträge veröffentlichen Sie Neuigkeiten direkt im Profil. Google unterscheidet drei Typen: Aktuelles, Angebote mit Titel und Zeitraum sowie Veranstaltungen mit Start- und Enddatum. Beiträge ohne Zeitraum archiviert Google nach sechs Monaten.
Für den Alltag genügt ein fester Rhythmus, etwa ein Beitrag im Monat zu Saisonware, Betriebsferien oder einem neuen Angebot. Dass häufige Beiträge das Ranking heben, belegt Google nicht. Der Nutzen der Beiträge liegt beim Leser, der im Profil sieht, dass der Betrieb lebt.
| Funktion | Wofür Sie die Funktion nutzen | Stand Oktober 2026 |
|---|---|---|
| Stammdaten und Kategorie | Name, Adresse, Telefon, Website, Öffnungszeiten, Primärkategorie | verfügbar |
| Bewertungen | Rezensionen lesen und beantworten | verfügbar |
| Beiträge | Aktuelles, Angebote, Veranstaltungen | verfügbar, Beiträge ohne Zeitraum nach sechs Monaten archiviert |
| Produkte, Leistungen, Speisekarte | Angebot im Profil zeigen | verfügbar |
| Leistungsstatistik | Aufrufe, Suchbegriffe, Anrufe, Routen, Klicks | verfügbar |
| Chat und Anrufliste | Nachrichten von Kunden | abgeschaltet seit 31. Juli 2024 |
| Profil-Websites | einfache Website aus dem Profil | abgeschaltet seit März 2024 |
| Fragen und Antworten | öffentliche Fragen von Nutzern | abgeschaltet seit Ende 2025 |
Produkte, Leistungen, Speisekarte und Buchungen
Je nach Branche bietet das Profil eigene Felder. Händler legen im Produkteditor einzelne Artikel an, Dienstleister listen ihre Leistungen. Gastronomen pflegen die Speisekarte im Menüeditor, und über angebundene Buchungsanbieter nehmen Restaurants, Friseure oder Praxen Buchungen direkt über Google entgegen.
Attribute ergänzen das Profil um Details, die Kunden vorab wissen wollen, etwa Barrierefreiheit, WLAN oder Sitzplätze im Freien. Solche Angaben ersparen Kunden manchen Anruf vor dem ersten Besuch.
Leistungsstatistik
Unter Leistung zeigt Google, wie Nutzer mit dem Profil umgehen: Aufrufe in Suche und Maps, die Suchbegriffe, über die Suchende das Profil gefunden haben, Anrufe, Routenanfragen, Website-Klicks und Buchungen. Über die Programmierschnittstelle lassen sich Tageswerte bis zu 18 Monate rückwirkend abrufen.
Aussagekräftig sind die Zahlen im Monatsvergleich. Steigen etwa die Routenanfragen, während die Anrufe sinken, lohnt ein Blick auf Anfahrt und Parkhinweise im Profil.
Die Primärkategorie ist der stärkste Hebel, den Sie im Profil selbst in der Hand haben. Wer Keywords in den Firmennamen schreibt, gewinnt kurzfristig Sichtbarkeit und riskiert die Sperre.
Wie das Google Unternehmensprofil Ihre lokale SEO verbessert

Local Pack und Google Maps
Bei Suchen mit Ortsbezug steht das Local Pack über den klassischen Treffern. Ein Link darunter öffnet die vollständige Liste in Google Maps.
Wie viel ein vorderer Platz wert ist, zeigt die Klickraten-Studie von Sistrix für die mobile Suche aus dem Jahr 2020: Platz eins erhielt im Schnitt 28,5 Prozent der Klicks, Platz zehn nur 2,5 Prozent. Die Studie misst organische Treffer, nicht das Local Pack. Das Gefälle erklärt trotzdem, warum lokale Betriebe um die ersten drei Plätze kämpfen.
Wie viele Suchen überhaupt einen Ortsbezug haben, beziffert Google nicht offiziell. Die oft zitierten 46 Prozent nannte ein Google-Vertreter 2018 auf einer Konferenz, belegt ist die Zahl nur durch einen Tweet. Zitieren Sie den Wert deshalb besser nicht als Fakt.
Was Google über das Ranking sagt
Google nennt in seiner Hilfe drei Faktoren für lokale Ergebnisse: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Was Google bei jedem Faktor prüft und wo Ihr Hebel liegt, zeigt die Übersicht.
Wie gut das Profil zur Suchanfrage passt.
Eine passende Primärkategorie, vollständige Leistungen und eine klare Beschreibung.
Den Abstand zum Standort des Suchenden oder zum Ort in der Suchanfrage.
Gering: Adresse oder Einzugsgebiet müssen korrekt eingetragen sein.
Bewertungen, Erwähnungen und Links im Netz sowie die Position in der organischen Suche.
Echte Bewertungen sammeln und auf jede antworten.
Angebote, die Platz eins in Google Maps garantieren, versprechen also das Blaue vom Himmel: Einen gekauften Spitzenplatz schließt Google selbst aus. Seriöse Optimierung arbeitet an Relevanz und Bekanntheit, auf die Entfernung haben Sie nur über eine korrekte Adresse Einfluss. Die Fachleute der Whitespark-Umfrage 2026 gewichten dabei Bewertungen und Signale aus dem Nutzerverhalten stärker als in den Vorjahren.
Lokale Suche mit KI
Seit November 2025 fasst Google Maps in den USA Bewertungen per Gemini zu kurzen Hinweisen zusammen, ein weltweiter Start ist angekündigt. Inhabern bietet Google seit Juni 2026 eigene Gemini-Funktionen an, etwa für Antworten auf Rezensionen und für Beiträge, allerdings weder im EWR noch in Großbritannien. Deutsche Betriebe arbeiten im Herbst 2026 also noch ohne diese Werkzeuge.
Laut BrightLocal nutzen 45 Prozent der befragten US-Verbraucher KI-Werkzeuge für lokale Empfehlungen, im Vorjahr lag der Anteil bei 6 Prozent. Unsere Einschätzung: Mit jeder KI-Zusammenfassung, die Google aus Profil und Bewertungen erstellt, steigt der Wert sauber gepflegter Angaben.
Mit KI-Zusammenfassungen in Maps gewinnen aktuelle Bewertungen weiter an Gewicht, auch wenn die Gemini-Funktionen in Deutschland noch fehlen.
Optimierung Ihres Google Unternehmensprofils

Beschreibung und Keywords
In der Beschreibung stehen Ihnen bis zu 750 Zeichen zur Verfügung. Nennen Sie dort in ganzen Sätzen, was Sie anbieten, für wen und in welchem Gebiet. Links, Werbeslogans und Rabattaktionen gehören nicht dorthin, dafür sind die Beiträge da.
Suchbegriffe stehen am besten dort, wo Kunden sie erwarten: in Kategorie, Leistungen, Produkten und Beiträgen. Im Firmennamen bleiben Keywords verboten, auch wenn die Versuchung groß ist.
Angaben aktuell halten
Öffnungszeiten, Telefonnummer und Adresse aktualisieren Sie am besten bei jeder Änderung im Betrieb, nicht erst beim nächsten Jahresrückblick. Für Feiertage, Betriebsferien oder Inventur tragen Sie Sonderöffnungszeiten ein, ohne die regulären Zeiten zu überschreiben.
Auch Nutzer können Änderungen am Profil vorschlagen, und Google übernimmt manche davon. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig, ob Name, Kategorie und Zeiten noch stimmen. Ein fester Termin im Monat genügt dafür. Reagiert niemand binnen vier Tagen auf einen Vorschlag, kann Google ihn veröffentlichen, und ein falsches „Geschlossen“ am Samstag fällt dann mitunter erst auf, wenn das Telefon seltener klingelt. Mit welchen Prüfungen Sie eine solche Ursache finden, beschreibt unser Leitfaden zur Fehlersuche im Google-Unternehmensprofil bei weniger Anfragen.
Der echte Firmenname wie auf Schild und Briefpapier, ohne Keywords, Ort oder Slogan.
Die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft am genauesten trifft. Weitere Kategorien nur ergänzend.
Bis zu 750 Zeichen: Angebot, Zielgruppe und Gebiet, ohne Links und Werbeslogans.
Reguläre Zeiten plus Sonderöffnungszeiten für Feiertage, Betriebsferien und Inventur.
Aktuelle Aufnahmen von Fassade, Eingang, Räumen und Produkten.
Jeden Kunden ohne Gegenleistung um eine ehrliche Bewertung bitten und jede beantworten.
Fotos und Videos
Bilder zeigen Kunden, was sie vor Ort erwartet: Fassade, Eingang, Räume, Produkte und das Team bei der Arbeit. Kunden laden eigene Fotos in Ihr Profil hoch, und ohne Ihre eigenen Aufnahmen prägen deren Schnappschüsse den ersten Eindruck. Ein aktuelles Foto des Eingangs hilft Erstbesuchern mehr als ein Werbemotiv.
Google verschenkt das Unternehmensprofil und verlangt dafür nur Pflege. Ein Profil mit veralteten Öffnungszeiten überlässt die Plätze in Maps der Konkurrenz.
Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Bewertungen sammeln, ohne gegen Regeln zu verstoßen
Jeden Kunden dürfen Sie um eine ehrliche Bewertung bitten, etwa mit dem Bewertungslink aus dem Profil oder einem QR-Code an der Kasse. Für einen Thekenaufsteller wandeln Sie diesen Link in einen QR-Code um; mit welchen Werkzeugen Sie ihn im eigenen Design gestalten und die Scans auswerten, zeigt der Vergleich der QR-Code-Generatoren. Die Google-Richtlinien verbieten Anreize wie Zahlungen, Rabatte oder Gratisprodukte. Ebenso untersagt Google, gezielt nur zufriedene Kunden anzusprechen oder negative Rezensionen abzufangen.
Bei Verstößen kann Google vorübergehend keine neuen Rezensionen zulassen, bestehende ausblenden und im Profil einen Warnhinweis zeigen, dass gefälschte Rezensionen entfernt wurden. Zu diesen Sanktionen verpflichtete sich Google im Januar 2025 gegenüber der britischen Wettbewerbsbehörde CMA.
In Deutschland kommt das Wettbewerbsrecht hinzu. Seit dem 28. Mai 2022 verbietet Nummer 23c im Anhang des UWG, gefälschte Bewertungen abzugeben oder in Auftrag zu geben. Unternehmen, die Kundenbewertungen auf der eigenen Website zeigen, müssen nach § 5b Absatz 3 UWG zudem offenlegen, ob und wie sie deren Echtheit prüfen.
Bitten ja, belohnen nein: Eine Bewertung gegen Rabatt verstößt gegen die Google-Richtlinien und kann dem ganzen Profil einen öffentlichen Warnhinweis einbringen.
Das Google Unternehmensprofil für verschiedene Branchen

Einzelhandel
Den automatischen Abgleich des Ladenbestands über das Kassensystem bietet Google nur in den USA, in Kanada, in Großbritannien und in Irland an. Deutsche Händler pflegen ihre Produkte deshalb von Hand im Produkteditor. Angebots-Beiträge mit Zeitraum eignen sich für Aktionen wie Schlussverkauf oder Saisonstart.
Gastronomie
Restaurants und Cafés pflegen die Speisekarte im Menüeditor und binden einen Reservierungsanbieter an, sodass Gäste direkt aus Maps einen Tisch buchen. Die Leistungsstatistik zeigt Gastronomen zusätzlich, wie oft Nutzer die Speisekarte im Profil angeklickt haben.
Dienstleister und Handwerk
Handwerker, Reinigungsfirmen oder mobile Pflegedienste empfangen Kunden oft nicht vor Ort. Solche Betriebe blenden die Adresse aus und geben stattdessen ein Einzugsgebiet an.
Fazit: Das Google Unternehmensprofil als Schlüssel zur lokalen SEO

Das Google Unternehmensprofil kostet nichts und bleibt für lokale Betriebe der direkteste Weg in Suche und Maps. Seit dem Abschied vom Namen Google My Business hat Google das Werkzeug verschlankt, während Bewertungen und KI-Zusammenfassungen wichtiger werden.
Unsere Empfehlung: Wählen Sie die Primärkategorie mit Bedacht, halten Sie Zeiten und Fotos aktuell, bitten Sie jeden Kunden um eine ehrliche Bewertung und antworten Sie auf jede. Planen Sie dafür gerne einen festen Termin im Monat ein, denn ein gepflegtes Profil verschafft Ihnen einen Vorsprung in Suche und Maps.
FAQ: Google Unternehmensprofil und lokale Reichweite

Ist das Google Unternehmensprofil kostenlos?
Ja. Google berechnet für Anlegen, Bestätigen und Pflegen des Profils nichts. Bessere Plätze in den lokalen Ergebnissen lassen sich nicht kaufen, Anzeigen laufen getrennt und gekennzeichnet.
Ist Google My Business dasselbe wie das Google Unternehmensprofil?
Ja. Google hat Google My Business im November 2021 in Google Business Profile umbenannt, auf Deutsch Google Unternehmensprofil. Seit der Umbenennung bearbeiten Inhaber einzelne Standorte direkt in der Google-Suche oder in Google Maps, die eigene App stellte Google 2022 ein.
Wie bestätige ich mein Unternehmen bei Google?
Google bietet je nach Betrieb Telefon oder SMS, E-Mail, einen Live-Videoanruf, ein aufgezeichnetes Video oder eine Postkarte an. Welche Methoden zur Wahl stehen, legt der Konzern fest. Wo möglich, empfiehlt Google die Bestätigung per Video.
Darf ich Kunden für eine Bewertung belohnen?
Nein. Die Google-Richtlinien verbieten Zahlungen, Rabatte oder Gratisprodukte für Bewertungen. Erlaubt ist, jeden Kunden ohne Gegenleistung um eine ehrliche Bewertung zu bitten. Gefälschte Bewertungen abzugeben oder in Auftrag zu geben, verbietet in Deutschland zusätzlich das UWG.
Wo sind die Fragen und Antworten im Profil geblieben?
Google hat die Funktion Ende 2025 abgeschafft. Die Schnittstelle endete am 3. November 2025, seit Dezember 2025 baut Google die Funktion auch in Maps ab. An die Stelle der alten Funktion tritt eine KI-gestützte Fragefunktion mit Gemini, deren Start in Deutschland Google bis Oktober 2026 nicht bestätigt hat.
Wie verbessere ich mein lokales Ranking bei Google?
Google bewertet lokale Treffer nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Beeinflussen können Sie vor allem Relevanz und Bekanntheit: mit passender Primärkategorie, vollständigen Angaben, aktuellen Fotos und echten Bewertungen, auf die Sie antworten.
Quellen
24 Quellen anzeigenQuellen ausblendenabgerufen am 05.10.2026
- GoogleGoogle Unternehmensprofil hinzufügen oder beanspruchen
- GoogleRanking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern
- GoogleRichtlinien für die Darstellung von Unternehmen in Google
- GoogleÄnderungen an Chat und Anrufliste im Unternehmensprofil
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- Search Engine LandGoogle shutting down websites made with Business Profiles
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- BrightLocalLocal Consumer Review Survey 2026
- WhitesparkLocal Search Ranking Factors 2026
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- Bundesministerium der Justiz§ 5b UWG
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