Buchhaltungssoftware für Autohäuser Vergleich 2026
Das sind die besten 74 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
11 Min. Lesezeit
4,7 (104) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Zwei schwarze Autoschlüssel mit Fernbedienung und orange Gebucht-Etikett auf weißem Hintergrund

Im Autohaus hängt die Buchhaltung an Vorgängen, die eine gewöhnliche Fibu nicht kennt: am einzelnen Fahrzeug mit eigener Akte, an der Differenzbesteuerung beim Gebrauchtwagen von privat, am Werkstattauftrag mit Arbeitswerten und am Teilelager. Dieser Vergleich führt 74 Programme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, vom Komplettsystem mit eigener Finanzbuchhaltung bis zum schlanken Kfz-Programm, das die Zahlen ans Steuerbüro übergibt. Der Ratgeber erklärt anbieterneutral, welche Arten zur Wahl stehen, worauf Sie bei der Auswahl achten und was die Systeme kosten.


Mögliche Anbieter

Wir haben 74 Buchhaltungssoftware für Autohäuser für Sie recherchiert. Welche passen zu Ihnen? Der Bedarfs-Check oben findet sie, und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.

Sind Sie ein Top-Anbieter?

A3 Business Software

Sitz Thun, Schweiz Seit 1985 Swissdec-zertifiziert

A3 Business Software ist die ERP-Lösung der Informaticon AG aus Thun in der Schweiz. Für Garagen, Carrosserien und Fahrzeughändler bündelt sie Adress- und Fahrzeugverwaltung, Werkstattauftrag, Wagenhandel sowie Reifenhotel. Die Finanzbuchhaltung mit Debitoren, Kreditoren und Anlagen sitzt als Bereich Finanz im selben System.

ADDIGO

Sitz Dresden Serverstandort Deutschland 499+ Dienstleister

ADDIGO Servicereport ist die Rapportzettel-Software der www Deutscher Tele Markt GmbH aus Dresden. Kfz-Werkstätten führen damit Stamm- und Fahrzeugdaten, Aufträge, Checklisten sowie Zeiterfassung; aus dem Bericht entsteht direkt die Rechnung samt XRechnung oder ZUGFeRD. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält das System nicht.

AlphaController

Sitz Hamburg VW, BMW und Mercedes KI-Assistent AOKI

AlphaController ist die Gebrauchtwagen-Software der Alpha Online GmbH aus Hamburg. Sie steuert den GW-Prozess im Autohaus: Hereinnahme, Bewertung, Kalkulation, Werkstatt, Bestand und Verkauf. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt; Fahrzeugakten und Kennzahlen liefert die Software neben dem bestehenden DMS.

ASC (web.care)

Sitz Böblingen Volaris Automotive Group Modulares DMS

web.care ist die Autohaus-Systemlösung der ASC Automotive Solution Center AG aus Böblingen. Das modulare DMS deckt Kontakte, Service, Teilelager, Zeitwirtschaft, Wagenhandel und Kasse ab; Aufträge rechnet die angebundene Faktura ab. Ein eigenes Finanzbuchhaltungsmodul führt die Modulübersicht nicht auf.

Aurentix

Sitz Wald ZH, Schweiz Hosting zu 100 % in der Schweiz Schweizer QR-Rechnung

Aurentix ist die Cloud-Garagensoftware der OPPO IT von Etienne Oppo aus Wald ZH. Werkstattauftrag, Occasionshandel, Reifenhotel und Faktura laufen in einem System. Die Buchhaltung ist vollwertig integriert: Schweizer Kontenrahmen, MWST, QR-Rechnung mit Zahlungsabgleich, Mahnwesen sowie Lohn mit AHV, BVG und Quellensteuer.

Autaxo

Sitz Hattingen DATEV Buchungsdatenservice 600+ registrierte Nutzer

Autaxo ist das Cloud-DMS der Autaxo GmbH aus Hattingen für freie Gebrauchtwagenhändler. Fahrzeugakte, Kaufvertrag, E-Rechnung, Kassenbuch und die Steuerlogik nach §25a UStG greifen ineinander. Eine eigene Finanzbuchhaltung führt Autaxo nicht; Buchungssätze und Belegbilder gehen per DATEV Buchungsdatenservice an die Kanzlei.

Autengo

Sitz Frankfurt am Main Über 1.000 Autohäuser ISO 9001 und ISO 27001

Autengo ist die Cloud-Software der ALZURA Software GmbH aus Frankfurt am Main für Autohändler und Autohäuser. Fahrzeug-, Kunden- und Dokumenten-Manager decken Fahrzeugakte, Inserate und Rechnungsstellung ab. Eine eigene Finanzbuchhaltung gehört nicht dazu; Rechnungswesen und Mahnwesen kommen ab dem PRO-Paket über TEC Faktura ERP.

Autohaus Suite (digitalma)

Sitz Linz, Österreich Hosting in Österreich 30 Tage kostenlos testen

Die Autohaus Suite ist eine Cloud-Lösung des Einzelunternehmens Daniel Reichhart aus Linz für Autohändler in Österreich. Sie führt Fahrzeugverwaltung, Kundenakte, Angebote, Kaufverträge und Rechnungen zusammen. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt: Belege wandern per Cloud-Ablage in den Ordner des Steuerberaters.

AUTOMANAGER

Sitz Kassel 1.500+ Autohändler Büros Zürich und Wien

Der AUTOMANAGER ist die SaaS-Vertriebsplattform der pixelconcept GmbH aus Kassel für Autohäuser und Händlergruppen. Sie deckt Bestandsmanagement, Fahrzeugvermarktung, Leadmanagement und digitale Vertragsunterschrift ab. Buchhaltungsfunktionen wie Fibu, Faktura oder DATEV-Export gehören nicht zum Leistungsumfang.

Autrado

Sitz München Seit 2004 XRechnung-Format

Autrado ist das Cloud-DMS der Autrado GmbH aus München für den Fahrzeughandel. Fahrzeugverwaltung, Händlerwebsite, CRM und Börsenexporte laufen in einem System, Angebote, Verträge und Rechnungen entstehen als PDF oder im XRechnung-Format. Eine eigene Finanzbuchhaltung gehört nicht dazu, die Belege gehen ans Steuerbüro.

BetterWorking

Sitz Olten, Schweiz QR-Rechnung inklusive bexio-Schnittstelle

BetterWorking ist die Cloud-Werkstattsoftware der Ancoris IT Solutions GmbH aus Olten für Schweizer Garagen und Reparaturbetriebe. Auftragsabwicklung, Zeiterfassung, Lager und Reifenhotel laufen im System, Rechnungen entstehen mit QR-Code. Die Finanzbuchhaltung selbst übernimmt die angebundene bexio-Software.

betzemeier

Sitz Minden Gegründet 1989 4.000+ Autohäuser

betzemeier aus Minden entwickelt seit 1989 Dealer-Management-Systeme für Autohäuser und Kfz-Werkstätten. Das DMS führt Kunden- und Fahrzeugstamm, Vorgangsbearbeitung, Teilelager, offene Posten und Mahnwesen. Die Finanzbuchhaltung selbst läuft über die DATEV-Kooperation, Buchungsdaten gehen per Schnittstelle bis SKR51 hinüber.

Billomat

Sitz Berlin Seit 2007 DATEV-Schnittstelle

Billomat ist die cloudbasierte Buchhaltungssoftware der aifinyo AG aus Berlin. Autohändler und Leasingunternehmen erledigen damit Rechnungen, Mahnwesen, Belegerfassung und Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt: Buchungsdaten und Belegbilder gehen über den DATEV Buchungsdatenservice ans Steuerbüro.

bizSoft

Sitz Wien 100 % Made in Austria RKSV- und TSE-konform

bizSoft ist die Büro- und Warenwirtschaftssoftware der bizSoft Business Software GmbH aus Wien. Kfz-Werkstätten nutzen Faktura, Lagerverwaltung, Terminplanung und die RKSV-konforme Kasse. Das Buchhaltungsmodul führt die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung mit FiBu-Kontierung; gebucht wird per Export an BMD, DATEV, RZL oder topal.

bme

Maienfeld GR, Schweiz Schweizer Entwicklung Module einzeln buchbar

bme ist das Dealer-Management-System der bme ag aus Maienfeld in Graubünden. Garagen-, Motorrad- und Karosseriebetriebe steuern damit Fahrzeugverkauf, Werkstatt und Teilelager. Die Finanzbuchhaltung ist ein eigenes Modul im System: Debitoren, Kreditoren, Mehrwertsteuer, Mahnwesen, Zahlungsverkehr sowie Bilanz und Erfolgsrechnung.

C7-Fahrzeug

Landquart GR, Schweiz Seit 1988 Cloud im Schweizer Datencenter

C7-Fahrzeug ist die Garagensoftware der andeer.net AG aus Landquart in Graubünden. Garagen, Carrosserien, Reifen- und Fahrzeughändler verwalten damit Offerten, Werkstattaufträge, Teile und Lager. Rechnungsstellung und Finanzbuchhaltung sind voll integriert, Debitoren, Kreditoren und FIBU sind eigene Module der Pakete.

CAR OFFICE

Sitz Bayreuth Seit über 25 Jahren Über 4.000 Werkstätten

CAR OFFICE Autohandel ist die Händlersoftware der HDS-Software GmbH aus Bayreuth. Fahrzeugakte, Kaufverträge, Rechnungen, Standtage und Gewinn je Fahrzeug laufen in einem System, samt Differenzbesteuerung und XRechnung. Eine eigene Fibu fehlt: Kassenbuch und Offene Posten sind GoBD-konform, gebucht wird per DATEV-Schnittstelle.

carano

Sitz Berlin Seit über 30 Jahren 400.000 Fahrzeuge

Hinter carano steht die Carano Software Solutions GmbH aus Berlin. Autohäuser nutzen das CRM Salesflow mit Verkäuferarbeitsplatz für Angebot, Vertrag und Fahrzeugbestand sowie Fleet+ für Fahrzeug- und Kostenverwaltung. Eine Finanzbuchhaltung enthält die Lösung nicht: Abrechnung und Auswertung entstehen hier, gebucht wird im DMS.

carbill

Sitz Düsseldorf Ab 99 € pro Monat 30 Tage Testversion

Carbill ist die cloudbasierte Autohaus-Software der Hafenmedia GmbH aus Düsseldorf. Sie erstellt Kaufverträge, Fahrzeug- und Servicerechnungen, spielt Fahrzeuge auf Verkaufsportale aus und verwaltet Dokumente. Eine eigene Finanzbuchhaltung gehört nicht dazu: Der Bereich Buchhaltung stellt Rechnungen, Kaufverträge und Belege zum Download bereit.

CarCopy

Sitz Berlin Seit dem Jahr 2000 Partner mobile.de & AS24

CarCopy ist die webbasierte Autohandel-Software der Webnexx GmbH aus Berlin, entwickelt seit dem Jahr 2000. Module decken Fahrzeugverwaltung, An- und Verkaufsverträge samt Rechnungen, ATLAS-Ausfuhranmeldung und Statistik ab. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt; Inventur- und Bestandslisten sind für Steuerberater und Bank aufbereitet.

carcuro

Sitz Wang, Österreich Seit 2019 DATEV-Export inklusive

Carcuro ist die Autohandel-Software der MOSTDATA GmbH aus Wang in Niederösterreich, seit 2019 am Markt. Fahrzeugverwaltung, Börsenanbindung, Verträge, Rechnungen mit Differenzbesteuerung und Werkstattaufträge laufen in einem System. Die Buchhaltung erfasst Belege per KI und übergibt sie im DATEV-Export an das Steuerbüro.

CARDIS Reynolds

Sitz Murnau am Staffelsee Über 800 Autohäuser BMW-zertifiziertes DMS

Die CARDIS Reynolds GmbH aus Murnau am Staffelsee entwickelt seit 1982 Autohaus-Management-Systeme und gehört seit 2006 zu Reynolds and Reynolds. FORMEL 1 evolution deckt Fahrzeughandel, Werkstatt, Lager und Finanzbuchhaltung ab; die Erweiterung Finance bringt eine tief integrierte Buchhaltung mit dem Branchenkontenrahmen SKR 51.

Carross

Sitz Wettswil, Schweiz Autin AG seit 1989 100 % Schweizer Software

CARROSS ist das Kalkulations- und Büroprogramm der Autin AG aus Wettswil für Schweizer Carrosserie-, Spengler- und Lackierbetriebe. Kalkuliert wird mit Original-Eurotax-Daten, dazu kommen Offerte, Werkstattauftrag und Faktura. Debitorenbuchhaltung und Mahnwesen sind enthalten, die Finanzbuchhaltung läuft über die Anbindung an Pinus.

Carsu

Sitz Ermelo, Niederlande Ab 29,90 € pro Monat Sieben Sprachen

Carsu ist die Cloud-Werkstattsoftware der Carsu B.V. aus Ermelo in den Niederlanden, auch auf Deutsch verfügbar. Kfz-, Motorrad- und Reifenwerkstätten planen damit Termine, Aufträge und Kostenvoranschläge. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält die Plattform nicht; exportierbare Berichte gehen an Finanzprüfung und Steuerbüro.

CATAMA

Sitz Bad Wilsnack CATAMA seit 2013 GoBD-konform

CATAMA ist die cloudbasierte Kfz-Software der Agentur 404MEDIA aus Bad Wilsnack in Brandenburg. Werkstätten und Fahrzeughändler rechnen damit Aufträge ab, planen Termine und verwalten ihren Fahrzeugbestand. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält das System nicht: Belege und Buchungssätze gehen per DATEV-Export an das Steuerbüro.

Com-In

Sitz Zürich Über 40 Jahre am Markt Eigenes Rechnungswesen

Com-In ist die Garagen- und Carrosserie-Software der Com-In Zürich AG aus Zürich. Schweizer Garagen, Carrosseriebetriebe und Motorradhändler wickeln damit Werkstattaufträge, Fahrzeugverkauf, Lager und Kasse ab. Das Modul Rechnungswesen bringt Debitoren-, Kreditoren-, Haupt- und Lohnbuchhaltung als eigene Buchführung mit.

Cresus Garage

Yverdon-les-Bains, CH Über 35 000 Anwender Epsitec seit 1978

Crésus ist die Schweizer Buchhaltungssoftware der Epsitec SA aus Yverdon-les-Bains. Die Module Finanzbuchhaltung, Faktura und Lohnbuchhaltung decken Buchungen, MWST-Abrechnung, Debitoren, Kreditoren und Löhne im eigenen System ab. Ein Garagenmodul mit Fahrzeugakte, Arbeitswerten oder Werkstattauftrag gehört nicht zum Angebot.

DATEV

Sitz Nürnberg Über 40.000 Mitglieder Kontenrahmen SKR51 Kfz

DATEV ist die Software-Genossenschaft DATEV eG mit Sitz in Nürnberg. Für Autohäuser und Kfz-Betriebe liefert sie Finanzbuchführung, Lohnabrechnung und das Branchenpaket Kfz mit dem Kontenrahmen SKR51. Fahrzeugverwaltung und Werkstattauftrag bleiben im Dealer-Management-System, DATEV übernimmt das Rechnungswesen dahinter.

DESC Software

Sitz Sassenberg Über 450 Kunden Seit 2001 am Markt

DESC Software ist die Fahrzeugverwaltung der ACKERMANN-netsolution GmbH aus Sassenberg im Münsterland. Autohändler legen Fahrzeuge per FIN-Abfrage an, erstellen Ankauf- und Kaufverträge, Rechnungen sowie Gutschriften und inserieren auf mobile.de. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt; die Belege gehen über die DATEV-Integration an die Buchhaltung.

desk4

Sitz Haiger Apps für iOS und Android Made in Germany

desk4 ist die Cloud-Warenwirtschaft der Dupp GmbH aus Haiger in Hessen. Kfz-Werkstätten verwalten damit Reparaturaufträge, Fahrzeugdaten im Modul Geräte, Teile, Lager und Rechnungen. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält desk4 nicht: Belege und Buchungssätze gehen per Finanzexport an DATEV, Addison oder Lexware.

Digitalwerkstatt

Sitz Oberwil BL, Schweiz Über 450 IT-Projekte Seit über 20 Jahren

Die Digitale Werkstatt ist die Branchenlösung der GCS Schweiz AG aus Oberwil BL für Garagen-, Carrosserie- und Lackierbetriebe. Sie deckt Schadenkalkulation, Auftragsmanagement, Lager und Rechnung mit QR-Zahlteil ab. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält sie nicht: Die Belege laufen über eine FiBu-Schnittstelle in ein separates System.

dx.one

Volkswagen-Tochter Sitz Wolfsburg Über 1.600 Betriebe

dx.one ist die Sales-IT des Volkswagen Konzerns, entwickelt und betrieben von der dx.one GmbH in Wolfsburg. Das Dealer Management System CROSS bündelt Service, Sales-Backoffice, elektronische Kasse und E-Rechnung für über 1.600 Betriebe. Ein eigenes Fibu-Modul hat CROSS nicht, Fahrzeugbestände laufen mit Fahrzeugakte und Finanzbuchhaltung zusammen.

easyWerkstatt

Sitz Taufkirchen, AT Seit 2016 im Einsatz RKSV und TSE-Kasse

easyWerkstatt ist die Cloud-Software der easySAAS GmbH aus Taufkirchen an der Pram in Oberösterreich. Kfz-, Motorrad-, Landtechnik- und Caravanbetriebe führen damit Fahrzeugakte, Auftrag, Rechnung und Registrierkasse. Eine eigene Finanzbuchhaltung bringt die Software nicht mit: Kassenbuch und Belege gehen per DATEV-, BMD- oder RZL-Export ans Steuerbüro.

europa3000

Sitz Aarau, Schweiz swiss made software Rund 1.000 CH-Kunden

europa3000 ist die ERP-Software der europa3000 AG aus Aarau. Finanz-, Debitoren-, Kreditoren- und Lohnbuchhaltung liegen zusammen mit Fakturierung, Auftrag und Lagerwirtschaft in einem System. Ein eigenes Autohaus-Branchenmodul fehlt; Garagen nutzen die Lösung für Buchhaltung, Auftragsabwicklung und Teilelager.

FILAKS.PLUS

Sitz Bötzingen bei Freiburg DIN EN ISO 9001 30+ Jahre Branchenerfahrung

FILAKS.PLUS ist das Dealer Management System der Freicon Software GmbH aus Bötzingen bei Freiburg für Pkw-, Nutzfahrzeug- und Caravanbetriebe. Kundendienst, Lager, Fahrzeughandel, Kasse und Controlling sind Module eines Pakets; die Buchhaltung läuft wahlweise in FILAKS.PLUSfinance oder per DATEV-Ausgabe beim Steuerberater.

Freicon

Sitz Freiburg im Breisgau ISO 27001 beim Hosting Sieben Standorte in DE

Freicon ist eine IT-Unternehmensgruppe aus Freiburg im Breisgau, geführt von der FREICON GmbH & Co. KG unter dem Dach der FREICON Holding AG. Die Gruppe verbindet Systemhaus, Hosting, Managed Services und ERP-Beratung auf Basis von Infor LN. Eine eigene Buchhaltungssoftware für Autohäuser gehört nicht zum Angebot.

Garage 3000

Software aus der Schweiz Eigene Finanzbuchhaltung QR-Rechnung & ISO 20022

Garage 3000 ist die Garagensoftware von Helbling Software aus der Schweiz. Das Windows-Programm GARAGE 3000-WIN verbindet Kundenverwaltung, Fahrzeughandel, Werkstattfakturierung und Lager mit einer eigenen Finanzbuchhaltung samt Bilanz, Erfolgsrechnung, MWST-Abrechnung sowie FIGAS-Wagenbuch.

Garage Gestion

Sitz Sion, Wallis Seit 1997 am Markt Schweizer QR-Rechnung

Garage Gestion ist die Garagensoftware der Winsoft Informatique Sàrl aus Sion im Wallis. Sie führt Kunden- und Fahrzeugakte, Offerten, Werkstattaufträge sowie Planung zusammen, abgerechnet wird mit Schweizer QR-Rechnung. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt: Das Programm deckt Fakturierung und Debitoren ab.

garax

Sitz Luzern Cloud im Browser Eigenes Buchhaltungsmodul

garax ist die Cloud-Garagensoftware der garax AG aus Luzern, die vollständig im Browser läuft. Das Dealer-Management-System deckt Kunden, Fahrzeuge, Werkstattaufträge, Lager und Verkauf ab. Ein eigenes Buchhaltungsmodul bringt Debitoren, Kreditoren, Mahn- und Zahlläufe sowie Jahresabschluss mit.

GeNesys

Sitz Rödelsee Mehr als 280 Betriebe GeNesys seit 2006

GeNesys ist die Autohaussoftware der Achter Autohaus Software GmbH aus Rödelsee in Unterfranken. Die modulare Lösung steuert Vertriebscontrolling, Prozesse, Provisionsabrechnung und Fahrzeugbewertung im Autohaus. Eine eigene Finanzbuchhaltung oder Faktura enthält sie nicht, sie ergänzt das vorhandene DMS.

h-faktura

Sitz Sursee LU Cloud ab CHF 65/Monat Anbindung an h-base

h-faktura ist die Cloud-Garagensoftware der hostettler autotechnik ag aus Sursee. Aus Ersatzteilen und Arbeitswerten in h-base entstehen Angebote, Aufträge und Rechnungen; die Werkstattplanung gehört ebenfalls dazu. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt; ein Zusatzmodul übergibt die Daten an die Buchhaltung.

incadea

Sitz München 4.000+ Autohäuser 60+ OEM-Anbindungen

incadea ist das Autohaus-DMS der incadea GmbH aus München. Das System setzt auf Microsoft Dynamics 365 Business Central auf und deckt Fahrzeug, Service, Teile sowie CRM ab. Die Buchhaltung mit Debitoren, Kreditoren und Anlagevermögen kommt direkt mit, dazu über 60 Hersteller-Anbindungen.

INCAFaktura

Sitz Regensdorf ZH Über 700 Betriebe Seit 1998

INCAFaktura ist die Garagensoftware der Auto-Informatik AG aus Regensdorf bei Zürich und läuft in über 700 Schweizer Betrieben. Sie deckt Fahrzeugstamm, Werkstattauftrag, Faktura, Debitoren und Mahnwesen ab. Die eigentliche Finanzbuchhaltung übernimmt das angebundene Infoniqa ONE, in das alle Buchungen automatisch fliessen.

iziauto

Sitz London Server in der Schweiz 30 Tage kostenlos testen

iziauto ist das Cloud-DMS der iziCloud Systems Ltd mit Sitz in London, betreut über Partner in Zürich, Wien und Berlin. Autohändler verwalten damit Fahrzeuge, Kunden und Leads; Offerten, Kaufverträge, Rechnungen und Gutschriften entstehen ebenfalls im System. Eine eigene doppelte Buchführung mit Kontenrahmen gehört nicht zum Funktionsumfang.

Keyloop

DACH-Büro Ratingen 20.000+ Einzelhändler In über 90 Ländern

Keyloop liefert das gleichnamige Dealer-Management-System für Autohäuser und Hersteller, die DACH-Anschrift liegt in Ratingen. Im DMS laufen Fahrzeughandel, Aftersales, Teilelager und Rechnungsstellung zusammen; die Buchführung nimmt Buchungen aus den Handelsmodulen automatisch entgegen und folgt gesetzlichen sowie GAAP-Vorgaben.

KfzKaufmann

Sitz Munkbrarup Einmallizenz ab 199 Euro Lokal unter Windows

KfzKaufmann ist die Kfz-Branchensoftware von RU-Software, Inhaber Robert Uhlemann, aus Munkbrarup bei Flensburg. Freie Werkstätten und Autohändler schreiben damit Angebote, Werkstattaufträge und Rechnungen, führen Kunden, Fahrzeuge und Reifenlager. Eine eigene Fibu fehlt; eine Schnittstelle exportiert Ausgangsrechnungen ans Steuerbüro.

KfzPilot (attRiBut)

Sitz Bargteheide DATEV-Schnittstellenpartner SKR51-Kontenrahmen

KfzPilot ist das Autohaus-DMS der attRiBut GmbH aus Bargteheide bei Hamburg. Das System deckt Service, Werkstatt, Fahrzeughandel, Lager, Marketing und Controlling ab. Die Buchhaltung läuft über DATEV oder das XBA Rechnungswesen: attRiBut ist DATEV-Schnittstellenpartner und unterstützt Markenkontenrahmen wie den Branchenkontenrahmen SKR51.

KSR (werkstatt-software.at)

Sitz Wien RKSV-konforme Kasse Über 250 Schnittstellen

Die RB-Power GmbH aus Wien vertreibt WERBAS//KSR NET als exklusiver Österreich-Partner der WERBAS KSR GmbH. Das DMS deckt Auftragsverwaltung, Werkstattplanung, Fahrzeughandel mit NoVA, Lager und Statistik ab. Eine eigene Fibu fehlt; offene Posten, Mahnwesen und RKSV-Registrierkasse laufen im System, der Export geht an BMD, RZL oder DATEV.

Lexware Office

Sitz Freiburg GoBD-konform DATEV-Schnittstelle

Lexware Office ist die Cloud-Buchhaltung der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG aus Freiburg im Breisgau. Kfz-Betriebe erfassen Aufträge, Rechnungen und Belege digital; EÜR oder doppelte Buchführung laufen GoBD-konform im eigenen Konto. Die Übergabe an die Steuerkanzlei läuft über die DATEV-Schnittstelle.

Loco-Soft

Sitz Lindlar 3.400+ Anwenderbetriebe 28 Hersteller-Zertifikate

Loco-Soft ist das Dealer-Management-System der Loco-Soft Vertriebs GmbH aus Lindlar im Bergischen Land. Service und Lager, Fahrzeugverkauf sowie Verwaltung laufen in einem System; dazu kommt eine eigene Finanzbuchhaltung mit OP-Verwaltung, Mahnwesen, Jahresabschluss und DATEV-Export.

MCA Garage

Sitz Rolle, Schweiz Gegründet 1996 QR-Rechnung inklusive

MCA Garage ist die Branchenlösung des Schweizer Softwareherstellers MCA Concept aus Rolle im Kanton Waadt. Sie verbindet Fahrzeug- und Kundenverwaltung, Arbeitsblätter sowie Lager mit einer eigenen Finanzbuchhaltung samt Debitoren, Kreditoren, MWST-Abrechnung und QR-Rechnung. Angeboten wird sie in drei Paketen.

MHP OneDealer

Sitz Ludwigsburg Rund 4.500 Mitarbeitende A Porsche Company

MHP OneDealer steht für das Automotive-Retail-Angebot der MHP Management- und IT-Beratung GmbH aus Ludwigsburg, einer Porsche-Tochter. MHP verkauft keine fertige Autohaus-Buchhaltung, sondern konzipiert und implementiert das Rechnungswesen projektbezogen auf SAP-Basis. Ein eigenes DMS mit Fahrzeugakte weist die Website nicht aus.

MotionData Vector (movec)

Sitz Seiersberg bei Graz Über 13.000 Anwender Standorte in AT, DE, CH

movec ist das Dealer-Management-System der MOTIONDATA VECTOR Software GmbH mit Hauptsitz in Seiersberg bei Graz. Die DMS-Linien motionData und CDP decken Fahrzeuge, Teile, Werkstatt und Verkauf ab; Fakturierung sowie ein Modul für Finanzen und Buchhaltung sitzen im selben System. Die offene connectAPI übergibt Daten an Drittsysteme.

Nextlane

Sitz Darmstadt 10.000+ Autohäuser SKR51, IDW PS 880

Nextlane entwickelt Dealer-Management-Systeme für Autohäuser; in Deutschland sitzt die Nextlane Germany GmbH in Darmstadt. Das DMS Ecaros enthält eine eigene Finanzbuchhaltung nach SKR51 samt Echtzeitbuchung, Mahnwesen und BWA, dazu ein Kassenmodul mit TSE. Digital Invoice archiviert Kundenrechnungen zehn Jahre.

noacore

Sitz Sursee LU, Schweiz swiss made software Webbasiert & offlinefähig

noacore ist die Werkstattsoftware der Surnet GmbH aus Sursee im Kanton Luzern für Carrosserie-, Lackier- und Autobetriebe. Sie deckt Fotodokumentation, Auftrags- und Präsenzzeiterfassung, Auftragsplanung sowie Ersatzwagendisposition ab. Fakturierung und Finanzbuchhaltung enthält sie nicht, Rechnungen entstehen im angebundenen Carross 3.

Regiotec automotive IT

Sitz Karlsruhe ISO 27001 zertifiziert Rechenzentren Frankfurt

Die regiotec automotive IT GmbH aus Karlsruhe ist IT-Dienstleister für Handels- und Servicebetriebe der Volkswagen Gruppe. Mit der CIFY Car Cloud betreibt sie Server, DMS und Fachanwendungen des Autohauses aus zwei eigenen Rechenzentren in Frankfurt. Eine eigene Buchhaltungs- oder Fakturasoftware gehört nicht zum Angebot.

REVNETIC

Sitz Horgen ZH, Schweiz QR-Rechnung & MWST 30 Tage kostenlos testen

REVNETIC ist eine All-in-one-Garagensoftware für Schweizer Werkstätten, eine Marke des Einzelunternehmens DCHUB in Horgen. Auftragsplanung, Fahrzeughistorie, Teile- und Lieferantenverwaltung, KI-Diagnose sowie ein Kundenportal liegen in einer Oberfläche. Fakturiert wird mit QR-Rechnung und Schweizer MWST, eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt.

Sesgarage

Sitz Biel/Bienne, Schweiz Seit 2015 Rechenzentrum Schweiz

sesgarage.ch ist die Online-Branchenlösung der Synopis GmbH aus Biel/Bienne für das Fahrzeuggewerbe. Auftrag, Fahrzeug- und Kundenstamm, Artikelverwaltung, Debitoren mit ESR samt Mahnwesen sowie ein Wagenbuch für Handelsfahrzeuge sind enthalten. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt, die Buchungen gehen per Fibu-Export in die gewünschte Buchhaltung.

sevdesk

Sitz Offenburg 170.000+ Unternehmen DATEV- und ADDISON-Export

sevdesk ist die Cloud-Buchhaltung der sevDesk GmbH aus Offenburg mit einem weiteren Standort in Wien. Kfz-Werkstätten führen damit Rechnungen, E-Rechnung, Belege, Banking, UStVA sowie die doppelte Buchführung im eigenen System und übergeben per DATEV-Export ans Steuerbüro. Ein Fahrzeug- oder Werkstattauftragsmodul fehlt.

SmartWerkstatt

Hosting Frankfurt am Main GoBD, KassenSichV, RKSV Tarife ab 25 € netto

SmartWerkstatt ist eine Cloud-Werkstattsoftware für Kfz-Betriebe, Autohäuser und Reifenservices in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz. Annahme, Arbeitswerte, Teilelager, Fahrzeugverkauf und Kasse laufen in einem System. Die Buchhaltung umfasst Kassenbuch, SKR03/SKR04, Bankabgleich und BWA, der Abschluss geht per DATEV-Export ans Steuerbüro.

Soft-Nrg

Sitz Aschheim bei München Über 54.000 Anwender Seit 1997

soft-nrg ist die Autohaus-Software der soft-nrg Development GmbH aus Aschheim bei München. Die Module decken Serviceterminplanung, Werkstattsteuerung, Räder- und Reifeneinlagerung sowie Fuhrparkverwaltung ab. Eine eigene Finanzbuchhaltung gehört nicht dazu: Faktura und Rechnungswesen bleiben im angebundenen DMS.

SwissGarage

Sitz Winterthur, Schweiz Eigene Finanzbuchhaltung QR-Rechnung inklusive

SwissGarage ist die Garagensoftware von CONSULTEC aus Winterthur. Sie verbindet Auftrags- und Fahrzeugverwaltung, den Teile-Import aus Lieferantenshops sowie den Verkauf von Neuwagen wie Occasionen. Eine integrierte Finanzbuchhaltung kommt dazu, mit automatischer MwSt-Abrechnung, QR-Rechnung und direkter Debitorenverbuchung.

Swivex

Sitz Wohlen AG, Schweiz Hosting in der Schweiz Bexio- und Abacus-Sync

Swivex ist das Autohaus-DMS der Byte Profis GmbH aus Wohlen AG. Fahrzeugbestand, Kunden, Anfragen und Rechnungen laufen in einer Schweizer Cloud-Plattform. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält Swivex nicht: Rechnungen wie Fahrzeugkosten werden mit Kontierung erfasst und per API an Bexio oder Abacus übergeben.

Swoppen

Sitz Paderborn Über 50 Module DATEV-Export

Swoppen ist die Cloud-Unternehmenssoftware der Swoppen Systems GmbH aus Paderborn mit über 50 Soferu-Modulen. Ein Kfz-Betrieb kombiniert daraus Verkauf, Einkauf, Kasse, Bestandsführung und Finanzen. Eine Autohaus-Branchenlösung gehört nicht dazu, die Buchungsdaten gehen per DATEV-Export ans Steuerbüro.

T-Systems (Vaudis)

Sitz Frankfurt am Main Eigene FiBu für Händler DMS, CRM und FiBu

Vaudis ist die Autohaus-DMS-Familie der T-Systems International GmbH mit Anschrift in Bonn und Gesellschaftssitz in Frankfurt am Main. VaudisClassic wie VaudisX verbinden Service, Ersatzteile, Vertrieb und Buchhaltung. Mit T-Systems FiBu steht eine eigene, auf Autohändler zugeschnittene Finanzbuchhaltung bereit.

TopM

Sitz Bobingen Seit 1991 fibu7 nach GoB zertifiziert

TopM r6 ist die Branchensoftware der TopM Software GmbH aus Bobingen für Kfz-Werkstätten sowie den Reifen- und Teilehandel. Werkstattauftrag, Reifeneinlagerung, Kasse und Faktura laufen in einer Oberfläche. Die Finanzbuchhaltung liefert TopM mit fibu7 als eigenes, nach GoB zertifiziertes Modul dazu.

VARIO Software

Sitz Neuwied am Rhein Seit 1994 Rund 90 Mitarbeitende

VARIO ist das ERP- und Warenwirtschaftssystem der VARIO Software-Entwicklungs AG aus Neuwied am Rhein. Werkstattbetriebe steuern damit Auftragsannahme, Terminplanung, Ersatzteile und Abrechnung. Die Buchhaltung ist vorbereitend angelegt: Offene Posten, Mahnwesen, Kassenbuch und Banking laufen in VARIO, gebucht wird nach DATEV-Übergabe.

Vehixpro

Sitz Schindellegi, Schweiz Ab CHF 69 pro Monat DATEV mit SKR 03 und 04

Vehixpro ist die Händlersoftware der VEHIXPRO GmbH aus Schindellegi im Kanton Schwyz. Die Plattform führt Fahrzeugbestand, Kunden, Leads, Leasingkalkulation und Börsenexport zusammen; Rechnungen entstehen direkt aus der Fahrzeugakte. Eine eigene Finanzbuchhaltung fehlt, die Buchungsdaten gehen per DATEV-Schnittstelle weiter.

WERBAS

Sitz Holzgerlingen Über 40 Jahre am Markt TSE und GoBD-Export

WERBAS//KSR ist die Werkstatt-Management-Software der Werbas KSR GmbH aus Holzgerlingen bei Stuttgart. Die Linien VCS, NET und NXT decken Fahrzeug- und Kundenhistorie, Auftragsabwicklung, Teile, Planung sowie Controlling ab. Ein eigenes Fibu-Modul gehört nicht dazu: Gebucht wird über Schnittstellen zu DATEV, BMD, Lexware oder HS.

WERK8

Sitz Cham, Schweiz Swiss made 99,99 Euro pro Monat

WERK8 ist die Cloud-App der Magnetic Labs AG aus Cham im Kanton Zug für kleine und mittlere Garagen. Terminplanung, Zeiterfassung der Mechaniker, Teileimport aus Katalogen, Offerten und Rechnungen laufen im Browser. Eine eigene Finanzbuchhaltung enthält WERK8 nicht: Die Daten gehen an bexio, QuickBooks, Xero oder Sage.

Werkstatt Office

Sitz Bayreuth Ab 19 Euro im Monat GoBD mit TSE-Anbindung

Werkstatt Office ist die Kfz-Branchensoftware der HDS-Software GmbH aus Bayreuth. Werkstatt Office Professional deckt Kunden- und Fahrzeugverwaltung, Vorgänge, Lager sowie Kasse ab, CAR OFFICE Autohandel den Fahrzeughandel. Gebucht wird nicht im Programm: Die Belegdaten gehen über die DATEV-Schnittstelle an die Buchhaltung.

WinQuick Kfz

Sitz Gronau (Leine) Seit 1995 Über 60 Schnittstellen

WinQuick-Kfz ist die Branchensoftware von edv-lösungen Frank Müßner aus Gronau an der Leine, seit 1995 am Markt. Auftrag, Fahrzeug- und Artikelverwaltung, Lager, Kassenbuch, offene Posten sowie Mahnlauf stecken im Programm. Gebucht wird extern: Buchungsexporte im DATEV-Format gehen an die Buchhaltung des Steuerbüros.

WSCAR

Sitz Luzern Über 560 Betriebe Eigene Fibu mit MWST

WSCAR ist die Garagensoftware der autocomp IT ag aus Luzern und bei über 560 Betrieben im Einsatz. Kundenverwaltung mit Fahrzeugen, Wagenbuch, Fahrzeughandel, Material und Fakturierung laufen in derselben Anwendung wie Debitoren, Kreditoren sowie eine eigene Finanzbuchhaltung samt MWST-Abrechnung.

zeitmechanik

Sitz Meerbusch 1.500+ Betriebe Seit 2001

zeitmechanik ist die webbasierte Werkstattplanung der Zeitmechanik GmbH aus Meerbusch, 2001 von einem Kfz-Meister entwickelt und bei mehr als 1.500 Betrieben im Einsatz. Geplant werden Monteure, Bühnen, Annahmetermine und Leihfahrzeuge. Eine eigene Buchhaltung enthält das System nicht, abgerechnet wird im angebundenen DMS.

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Was ist eine Buchhaltungssoftware für Autohäuser, und brauchen Sie wirklich eine?

Zwei schwarze Autoschlüssel mit Fernbedienung und orange Gebucht-Etikett auf weißem Hintergrund
Der Schlüssel mit Preisschild steht für das Fahrzeug als eigenen Posten in der Buchhaltung.

Eine Buchhaltungssoftware für Autohäuser verbindet die kaufmännische Buchführung mit den Vorgängen eines Kfz-Betriebs: Fahrzeugakte, Ein- und Verkaufsabrechnung, Werkstattauftrag, Teilelager und Kasse. Vorgeschrieben ist die ordnungsmäßige Buchführung, nicht die Branchenlösung. Ab eigenem Fahrzeugbestand mit eigener Werkstatt trägt ein reines Rechnungsprogramm den Alltag jedoch selten.

Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt die Finanzbuchhaltung als den Teil des Rechnungswesens, der sämtliche Geschäftsvorfälle eines Unternehmens lückenlos in Geldeinheiten erfasst. Im Kfz-Betrieb kommt zu dieser Grundaufgabe eine zweite Ebene hinzu. Jedes Fahrzeug bildet einen eigenen Posten mit Einkaufspreis, Aufbereitung, Transport, Standzeit und Verkaufserlös. Erst die Summe dieser Positionen ergibt den Deckungsbeitrag, den der Verkauf tatsächlich eingebracht hat.

Drei Produktwelten stehen zur Wahl. Ein reines Rechnungsprogramm schreibt Angebot und Rechnung, kennt aber weder Fahrzeugakte noch Arbeitswert. Werkstatt- und Kfz-Software deckt Auftrag, Zeiterfassung und Faktura ab, übergibt die Buchführung jedoch per Export an das Steuerbüro. Das Komplettsystem, im Kfz-Gewerbe Dealer Management System oder kurz DMS genannt, führt Handel, Service, Teile, Kasse und Finanzbuchhaltung in einer Anwendung.

Was unterscheidet die Branche von einem gewöhnlichen Handelsbetrieb? Beim Ankauf eines Gebrauchtwagens von privat greift die Differenzbesteuerung nach § 25a UStG, versteuert wird dann nur die Marge zwischen Einkauf und Verkauf. Parallel laufen regelbesteuerte Fahrzeuge vom Händler, Anzahlungen auf Neuwagen, Garantieanträge gegenüber dem Hersteller sowie Arbeitswerte aus der Werkstatt. Ein Programm, das diese Fälle nicht sauber trennt, verlagert die Arbeit in die Tabellenkalkulation.

Wie groß der Markt dahinter ausfällt, zeigen zwei neutrale Quellen. Das Kraftfahrt-Bundesamt weist für den Personenkraftwagen-Bestand in Deutschland rund 49 Millionen Fahrzeuge aus, der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zählt für das Kfz-Gewerbe rund 36.000 Meisterbetriebe. Der überwiegende Teil davon arbeitet mit einer zweistelligen Zahl an Beschäftigten. Die Auswahl scheitert deshalb selten an der Funktionsliste, sondern am Aufwand für Einführung und Pflege.

Pflicht ist eine Branchenlösung nirgends. Wer als freie Werkstatt ohne eigenen Fahrzeughandel arbeitet, fährt mit einer allgemeinen Buchhaltung samt Kassenanbindung oft gut. Sobald aber Fahrzeuge auf eigene Rechnung im Hof stehen, fehlen dieser Lösung genau die Funktionen, die den Gewinn je Vorgang sichtbar machen.

Je mehr der sieben Punkte auf Ihren Betrieb zutreffen, desto eher lohnt sich eine Branchenlösung. Ab drei Treffern trägt ein reines Rechnungsprogramm den Alltag nicht mehr.

Der 7-Punkte-Test: Braucht Ihr Betrieb eine Branchenlösung?
  • Eigener Fahrzeugbestand: Fahrzeuge stehen auf eigene Rechnung im Hof und binden Kapital, bis ein Käufer sie übernimmt.
  • Ankauf von privat: Gebrauchtwagen kommen von Privatpersonen, wodurch die Differenzbesteuerung nach § 25a UStG greift.
  • Eigene Werkstatt: Aufträge werden nach Arbeitswerten abgerechnet, Zeiten und Teile gehören auf dieselbe Rechnung.
  • Teile- und Zubehörlager: Ein eigener Lagerbestand braucht Bewertung, Inventur und eine Kennzahl für den Umschlag.
  • Barkasse im Verkaufsraum: Bargeld fließt über ein elektronisches Kassensystem, damit gelten TSE-Pflicht und Belegausgabe.
  • Mehrere Standorte oder Marken: Mandanten, Filialen oder Marken verlangen getrennte Auswertungen bei gemeinsamem Stammdatenbestand.
  • Monatliche Übergabe ans Steuerbüro: Buchungssätze und Belege gehen regelmäßig an die Kanzlei, idealerweise ohne zweite Erfassung.

Trifft kaum ein Punkt zu, reicht eine allgemeine Buchhaltung mit Kassenanbindung für den Anfang aus. Ab drei Treffern kippt die Rechnung: Der Aufwand für Doppelerfassung, Nachkalkulation in Tabellen und Korrekturen beim Abschluss übersteigt dann meist die monatliche Lizenzgebühr einer Branchenlösung. Entscheidend bleibt dabei weniger die Betriebsgröße als der Anteil des Fahrzeughandels.

Diese 7 Probleme löst eine Buchhaltungssoftware im Autohaus

Holzleiste mit fünf zerknüllten Papierkugeln und orangem Schild "erledigt"
Sieben Haken stehen für die sieben Lücken, die eine Branchenlösung im Autohaus schließt.

Sieben Lücken tauchen in Kfz-Betrieben immer wieder auf: unklarer Deckungsbeitrag je Fahrzeug, unsichtbare Standtage, falsch geführte Umsatzsteuer beim Gebrauchtwagen, verspätet fakturierte Werkstattaufträge, liegen gebliebene Garantieanträge, Doppelerfassung zwischen den Abteilungen sowie eine lückenhafte Abbildung der gesetzlichen Pflichten. Jeder Punkt kostet Geld oder Zeit.

Wo eine Branchenlösung ansetzt, zeigt sich am deutlichsten an den Problemen des Tagesgeschäfts. Die folgenden sieben Fälle beschreiben, was ohne durchgängigen Datenbestand liegen bleibt und woran der Betrieb das im Monatsabschluss merkt.

Der Gewinn je Fahrzeug bleibt im Dunkeln

Aufbereitung, Transport, Zulassung und Nachbesserung verteilen sich auf verschiedene Belege. Ohne Fahrzeugakte addiert niemand diese Posten, am Jahresende steht nur ein Gesamtergebnis. Eine Branchenlösung rechnet jeden Vorgang einzeln ab und zeigt den Deckungsbeitrag je Fahrzeug.

Standtage und gebundenes Kapital bleiben unsichtbar

Jeder Tag im Hof kostet Zinsen, Platz und Marge. Wer die Standzeit nur schätzt, erkennt Ladenhüter zu spät. Software führt die Standtage je Fahrzeug mit und meldet Überschreitungen, bevor der Preis eingebrochen ist.

Die Umsatzsteuer beim Gebrauchtwagen läuft falsch

Differenzbesteuerte und regelbesteuerte Fahrzeuge stehen nebeneinander im Bestand. Eine Verwechslung führt zu falschen Rechnungen und zu Nacharbeit bei der Voranmeldung. Branchensysteme hinterlegen den Steuerfall am Fahrzeug und steuern daraus Rechnungstext sowie Buchungssatz.

Werkstattaufträge werden zu spät oder unvollständig fakturiert

Zettelwirtschaft zwischen Annahme, Hebebühne und Büro kostet Erlös, weil Teile oder Arbeitswerte auf der Rechnung fehlen. Je später die Rechnung folgt, desto später kommt das Geld. Ein durchgängiger Auftrag erfasst Zeiten und Material direkt am Vorgang.

Garantieanträge laufen offen mit

Arbeiten auf Garantie oder Gewährleistung zahlt der Hersteller, nicht der Kunde. Bis zur Freigabe steht der Betrag als offener Posten in den Büchern. Ohne Nachverfolgung bleiben abgelehnte oder vergessene Anträge unbemerkt liegen.

Dieselben Daten werden mehrfach erfasst

Kunde, Fahrzeug und Beleg wandern von der Werkstattsoftware in die Kasse, von dort in die Tabelle und schließlich zur Kanzlei. Jede Station bringt Tippfehler und Abstimmungsaufwand. Ein gemeinsamer Datenbestand erfasst jeden Vorgang genau einmal.

Gesetzliche Pflichten sind nicht sauber abgebildet

E-Rechnung, GoBD und Kassenführung verlangen strukturierte Daten, unveränderbare Aufzeichnungen und eine Verfahrensdokumentation. Nachgerüstete Insellösungen erfüllen das selten vollständig. Fällt die Prüfung auf, wird die Korrektur teurer als die Software.

Welche Arten von Software für Autohäuser stehen zur Wahl?

Orange Schild mit "ALLES EINZELN" und kleinem Einkaufswagen mit "EINZELNUTZUNG" Etikett daneben
Die Parkscheibe zeigt die Grundentscheidung zwischen einem System für alles und mehreren Spezialisten.

Der Markt teilt sich in sieben Typen: DMS-Komplettsuite mit eigener Finanzbuchhaltung, Werkstatt- und Kfz-Software mit Faktura, generalistische Cloud-Buchhaltung, Branchen-ERP für Handel und Service, reiner Fibu-Kern mit Kanzleianbindung, herstellergebundene Systeme sowie modulare Zusatzlösungen. Welcher Typ passt, entscheidet vor allem der Anteil des Fahrzeughandels.

Die 74 geprüften Programme unterscheiden sich weniger im Funktionsumfang als in der Frage, wo die Buchführung endet. Bei acht Anbietern der Liste umfasst das Produkt Faktura und Werkstattprozesse, die eigentliche Buchhaltung übernimmt danach das Steuerbüro. Diese Einordnung steht auf den Anbieterkarten, damit niemand eine Finanzbuchhaltung erwartet, die der Hersteller gar nicht anbietet.

Quer durch alle Typen zieht sich eine Grundentscheidung: ein System für alles oder mehrere Spezialisten nebeneinander. Die folgende Gegenüberstellung zeigt, was beide Wege im Kfz-Betrieb bedeuten, und wo ein Mischbetrieb aus beidem sinnvoll bleibt.

DMS-Komplettsuite mit eigener Finanzbuchhaltung

Handel, Service, Teile, Kasse und Fibu laufen in einer Anwendung. Diese Systeme passen zu Autohäusern mit Verkauf und Werkstatt, verlangen aber Einführungsaufwand und eine klare Prozessentscheidung im Betrieb.

Werkstatt- und Kfz-Software mit Faktura

Auftragsannahme, Arbeitswerte, Teile und Rechnung sitzen im Programm, die Buchführung übernimmt das Steuerbüro über einen Export. Für freie Werkstätten mit kleinem Handelsanteil reicht dieser Zuschnitt häufig aus.

Generalistische Cloud-Buchhaltung mit Kfz-Eignung

Klassische Online-Buchhaltung mit Belegerfassung, Bankabgleich und Umsatzsteuervoranmeldung. Fahrzeugakte und Differenzbesteuerung fehlen meist oder benötigen eine Zusatzlösung, dafür bleiben Einstieg und Bedienung einfach.

Branchen-ERP für Handel, Service und Teile

Ein ERP-Kern mit Kfz-Modulen deckt zusätzlich Einkauf, Lager, Lohn und Kostenrechnung ab. Passend für größere Betriebe mit mehreren Geschäftsfeldern, die ohnehin ein zentrales System benötigen.

Fibu-Kern mit Kanzleianbindung

Der Schwerpunkt liegt auf Buchführung, Auswertungen und Abschluss, der branchenspezifische Kontenrahmen kommt aus der Kanzlei. Fahrzeugdaten liefert eine vorgelagerte Handels- oder Werkstattsoftware.

Herstellergebundene und zertifizierte Systeme

Markengebundene Autohäuser arbeiten mit Systemen, die Hersteller oder Importeur zertifiziert haben. Garantieabrechnung, Teilekatalog und Fahrzeugdaten laufen direkt über die Herstellerportale, die Wahlfreiheit sinkt dafür spürbar.

Modulare Zusatzlösungen

Einzelne Bausteine ergänzen ein bestehendes System, etwa Kasse mit TSE, Fahrzeugbewertung, Reifeneinlagerung oder digitale Fahrzeugannahme. Diese Module lohnen sich, solange der Kern des Betriebs bereits gut abgedeckt ist.

All-in-One
Ein System für Handel, Werkstatt, Teile und Buchhaltung
  • Jeder Vorgang wird genau einmal erfasst, Abstimmarbeit entfällt weitgehend
  • Auswertungen über Handel, Service und Teile hinweg ohne Datenexport
  • Ein Ansprechpartner für Support, Updates und gesetzliche Anpassungen
  • Höherer Einführungsaufwand, Wechsel später nur mit großem Projekt
Best-of-Breed
Spezialisierte Programme je Aufgabe, verbunden über Schnittstellen
  • Jede Aufgabe bekommt das fachlich stärkste Programm, etwa für die Werkstatt
  • Einzelne Bausteine lassen sich austauschen, ohne alles neu einzuführen
  • Schnittstellen müssen gepflegt werden, Dubletten entstehen leichter
  • Mehrere Verträge, mehrere Supportwege, Verantwortung im Fehlerfall unklar

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Der Leitfaden für Autohäuser und Kfz-Betriebe: Auswahlkriterien vom Fahrzeughandel bis zur DATEV-Schnittstelle, Differenzbesteuerung, E-Rechnung, GoBD und Kassenführung im Alltag, Preis- und Lizenzmodelle sowie eine Übersicht der Software-Arten vom Faktura-Programm bis zum Dealer Management System.

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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Drehmomentschlüssel mit orangem Griff und Skala für Planung, Schnittstelle und Umsetzung
Acht Kriterien entscheiden über die Auswahl, an den Schnittstellen scheitert sie am häufigsten.

Acht Kriterien entscheiden: Handelstiefe, Buchhaltungstiefe samt Kontenrahmen, Werkstatt- und Teileprozesse, Schnittstellen, gesetzliche Pflichten, Mehrmarken- und Mehrstandortfähigkeit, Betriebsmodell mit Hosting und Datenschutz sowie der Gesamtpreis. Prüfen Sie diese Punkte, bevor Sie die erste Demo vereinbaren.

Ein reiner Funktionsvergleich führt selten zur richtigen Wahl, weil nahezu jeder Anbieter jede Liste bedienen kann. Entscheidend bleibt die Tiefe. Wie weit reicht der Fahrzeughandel im System, wie weit die Buchführung, wie sauber greifen beide ineinander? Nehmen Sie in die Demo deshalb einen echten Vorgang aus dem eigenen Betrieb mit, keinen Beispieldatensatz des Anbieters.

Zwei gesetzliche Pflichten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Das Bundesministerium der Finanzen hat mit seinem Einführungsschreiben zur E-Rechnung geregelt, dass inländische Unternehmen seit dem 1. Januar 2025 strukturierte Rechnungen empfangen und verarbeiten können müssen; für den Versand laufen gestaffelte Übergangsfristen. Für die Barkasse verlangt § 146a AO eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung samt Belegausgabepflicht. Beides gehört auf die Prüfliste, bevor ein Vertrag unterschrieben wird.

Handelstiefe

Der Fahrzeughandel unterscheidet eine Branchenlösung am deutlichsten von einer allgemeinen Buchhaltung. Prüfen Sie, ob das System jedes Fahrzeug als eigenen Posten führt und alle Kosten dorthin bucht.

Fahrzeugakte mit Zugang, Kosten, Standtagen und AbgangEin- und Verkaufsabrechnung je FahrzeugInzahlungnahme als getrennter Verkauf und AnkaufDifferenzbesteuerte und regelbesteuerte Fahrzeuge parallel
Praxistipp: Lassen Sie in der Demo eine Inzahlungnahme mit anschließendem Weiterverkauf durchspielen. An diesem Vorgang zeigt sich die Handelstiefe schneller als an jeder Funktionsliste.
Buchhaltungstiefe und Kontenrahmen

Ein Teil der Anbieter liefert eine vollwertige Finanzbuchhaltung, ein anderer nur Faktura mit Export. Klären Sie vorab, wer künftig bucht, und stimmen Sie den Kontenrahmen mit dem Steuerbüro ab.

Eigene Fibu mit Debitoren, Kreditoren und Anlagen oder reiner ExportBranchenspezifischer Kfz-Kontenrahmen oder SKR 03 und SKR 04Kostenstellen und Kostenträger für Handel, Service und TeileUmsatzsteuervoranmeldung und Auswertungen für den Betriebsvergleich
Praxistipp: Holen Sie die Kanzlei vor der Entscheidung an den Tisch. Ein nachträglicher Wechsel des Kontenrahmens kostet mehr Zeit als die gesamte Auswahl.
Werkstatt- und Teileprozesse

Der Service trägt in vielen Betrieben den größeren Teil des Ergebnisses. Auftrag, Arbeitswerte, Teile und Garantie gehören deshalb in denselben Vorgang wie die spätere Rechnung.

Werkstattauftrag mit Arbeitswerten und VerrechnungssätzenZeiterfassung je Auftrag für die NachkalkulationTeilelager mit Bewertung, Inventur und LagerumschlagGarantie- und Gewährleistungsanträge mit Statusverfolgung
Praxistipp: Fragen Sie nach der Nachkalkulation eines abgeschlossenen Auftrags. Wer verkaufte und geleistete Stunden nicht gegenüberstellen kann, findet auch keine Erlöslücke.
Schnittstellen

Ein Kfz-Betrieb tauscht täglich Daten mit Kanzlei, Bank, Teilelieferanten, Herstellerportalen und Fahrzeugbörsen. Jede fehlende Anbindung bedeutet Handarbeit, jede zusätzliche kostet Pflege.

DATEV-Export oder eine andere KanzleianbindungBankanbindung mit Abgleich der offenen PostenTeilekataloge und Kalkulationssysteme der SchadenabwicklungGebrauchtwagenbörsen, Zulassungsdienst und Herstellerportale
Praxistipp: Lassen Sie sich pro Schnittstelle den Preis nennen. Anbindungen stehen häufig als Zusatzmodul in der Preisliste und verschieben die Gesamtkosten deutlich.
Gesetzliche Pflichten

E-Rechnung, GoBD und Kassenführung sind keine Kür. Das Bundesministerium der Finanzen verlangt strukturierte Rechnungsdaten sowie unveränderbare Aufzeichnungen, für die Barkasse gilt § 146a AO.

Empfang und Versand strukturierter Rechnungen nach EN 16931Unveränderbare Aufzeichnungen samt VerfahrensdokumentationKassensystem mit zertifizierter technischer SicherheitseinrichtungBelegausgabe sowie Meldung des Kassensystems an das Finanzamt
Praxistipp: Lassen Sie sich eine XRechnung aus dem System zeigen, nicht nur ein PDF. Erst die strukturierte Datei belegt, dass die Anforderung erfüllt wird.
Mehrmarken- und Mehrstandortfähigkeit

Sobald ein zweiter Standort oder eine zweite Marke hinzukommt, steigen die Anforderungen an Mandanten, Rechte und Auswertungen. Prüfen Sie diese Punkte auch dann, wenn die Erweiterung erst geplant ist.

Mehrere Mandanten mit getrennter BuchführungAuswertungen je Standort, Marke und AbteilungRollen- und Rechteverwaltung bis auf BenutzerebeneGemeinsame Stammdaten ohne doppelte Kundensätze
Praxistipp: Fragen Sie nach den Kosten für den zweiten Mandanten. Manche Anbieter rechnen ihn wie eine zweite Lizenz ab.
Betriebsmodell, Hosting und Datenschutz

Cloud oder eigener Server entscheidet über Verantwortung, laufende Kosten und Verfügbarkeit. Beim Betrieb beim Anbieter gehören Serverstandort und Auftragsverarbeitung in den Vertrag.

Cloud im Browser oder Installation auf eigenem ServerServerstandort und Vertrag zur AuftragsverarbeitungSicherung, Wiederherstellung und garantierte VerfügbarkeitDatenexport beim Wechsel in einem lesbaren Format
Praxistipp: Klären Sie den Exportweg vor dem Einstieg. Wer seine Daten nur als Bildschirmausdruck zurückbekommt, sitzt beim nächsten Wechsel fest.
Preis, Arbeitsplätze und Gesamtkosten

Der Monatspreis je Arbeitsplatz sagt wenig über die Gesamtkosten. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung, Schnittstellen und Wartung machen im ersten Jahr oft den größeren Teil der Rechnung aus.

Preis je Arbeitsplatz und Preis für jeden weiteren PlatzEinmalige Einrichtung, Datenübernahme und SchulungWartungs- oder Updategebühr bei KauflizenzenVertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Preisanpassung
Praxistipp: Rechnen Sie jedes Angebot auf drei Jahre hoch und auf dieselbe Arbeitsplatzzahl. Erst dann werden die Angebote vergleichbar.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Software passt zu Ihrem Autohaus?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail.

Frage 1 von 5
Wie ist Ihr Betrieb aufgestellt?
Der Anteil des Fahrzeughandels entscheidet über die nötige Handelstiefe.
Freie Werkstatt ohne Fahrzeughandel
Service, Reparatur und Teile, Fahrzeuge laufen nicht über die eigene Bilanz.
Gebrauchtwagenhandel ohne Werkstatt
Ankauf, Aufbereitung und Verkauf stehen im Mittelpunkt.
Autohaus mit Handel und Werkstatt
Verkauf, Service und Teile laufen unter einem Dach.
Mehrmarkenhaus mit mehreren Standorten
Mehrere Betriebsstätten, Marken und Mandanten in einem System.
Frage 2 von 5
Wie viele Personen arbeiten mit der Software?
Die Arbeitsplatzzahl bestimmt Lizenzmodell und Preis.
1 bis 2
Einzelbetrieb oder kleines Team mit einem Arbeitsplatz.
3 bis 9
Werkstatt mit Büro, Annahme und Verkauf.
10 bis 29
Mehrere Abteilungen mit eigenen Rollen und Rechten.
30 und mehr
Größerer Betrieb mit Verwaltung und mehreren Teams.
Frage 3 von 5
Was soll die Software vor allem abdecken?
Der Schwerpunkt grenzt die passenden Produkttypen ein.
Werkstattauftrag und Rechnung
Auftragsannahme, Arbeitswerte, Teile und Faktura.
Fahrzeughandel mit Fahrzeugakte
Ein- und Verkaufsabrechnung, Inzahlungnahme und Differenzbesteuerung.
Komplette Finanzbuchhaltung im Haus
Eigene Fibu mit Debitoren, Kreditoren, Anlagen und Auswertungen.
Alles inklusive Teilelager, Kasse und Lohn
Ein durchgängiges System für sämtliche Bereiche des Betriebs.
Frage 4 von 5
Wie arbeiten Sie mit dem Steuerbüro zusammen?
Die Arbeitsteilung entscheidet über Buchhaltungstiefe und Export.
Das Steuerbüro bucht alles
Der Betrieb liefert Belege, die Kanzlei führt die Bücher.
Ich liefere einen DATEV-Export
Vorerfassung im Haus, die Kanzlei verarbeitet die Buchungssätze weiter.
Wir buchen selbst im Haus
Eigene Finanzbuchhaltung samt Umsatzsteuervoranmeldung.
Noch offen
Die Aufgabenteilung mit der Kanzlei steht noch nicht fest.
Frage 5 von 5
Was ist Ihnen technisch wichtig?
Betriebsmodell und Länderfokus schränken die Auswahl deutlich ein.
Cloud mit Zugriff von überall
Browserzugang ohne eigenen Server, Updates laufen beim Anbieter.
Lokale Installation auf eigenem Server
Daten bleiben im Betrieb, die Pflege übernimmt der Systembetreuer.
Herstelleranbindung für ein markengebundenes Autohaus
Zertifizierte Schnittstellen zu Herstellerportalen und Garantieabrechnung.
Anforderungen in Österreich oder der Schweiz
Registrierkasse, QR-Rechnung und die jeweiligen Steuersätze.
Fast geschafft
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Vielen Dank, {vorname}

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Wie Sie die Software im Autohaus erfolgreich einführen

Sechs orange-weiße Verkehrskegel in abnehmender Größe, der kleinste mit einer Flagge beschriftet "läuft"
Sechs Leitkegel markieren die Phasen von der Bestandsaufnahme bis zum Regelbetrieb.

Sechs Phasen führen von der Bestandsaufnahme zum Regelbetrieb: Ziele klären, mit echten Vorgängen testen, Stammdaten übernehmen, Schnittstellen einrichten, das Team einweisen und den Betrieb stabilisieren. Drei bis sechs Monate sind dafür realistisch, der Start liegt nie im Jahresabschluss.

Die Umstellung scheitert selten an der Software, sondern an den Daten. Fahrzeugbestand, offene Posten, Kundenstamm und Teilekatalog stammen aus gewachsenen Beständen, in denen Dubletten und Altlasten stecken. Wer die Übernahme als eigenes Teilprojekt plant, spart sich mühsame Korrekturen im laufenden Betrieb.

Ebenso wichtig bleibt eine klare Verantwortung im Betrieb. Eine Person aus dem eigenen Haus führt das Projekt, stimmt den Kontenrahmen mit dem Steuerbüro ab und entscheidet, welcher Vorgang künftig wo erfasst wird. Der Anbieter liefert Technik und Schulung, die Prozesse legt der Betrieb selbst fest.

1 bis 2 Wochen

Bestandsaufnahme und Ziele

Der Betrieb hält fest, welche Bereiche das neue System abdecken soll und welche Kennzahlen danach besser aussehen müssen.

Vorhandene Programme, Listen und Tabellen erfassenBereiche festlegen: Handel, Service, Teile, Kasse, FibuZielkennzahlen benennen, etwa Standtage und offene Posten
1
2 bis 4 Wochen

Auswahl und Test mit echten Vorgängen

Zwei bis drei Anbieter zeigen dieselben Vorgänge aus dem eigenen Betrieb, statt eine allgemeine Präsentation abzuspielen.

Einen Fahrzeugverkauf mit Inzahlungnahme durchspielenEinen Werkstattauftrag mit Teilen und Garantie abrechnenAngebote auf drei Jahre und gleiche Arbeitsplatzzahl hochrechnen
2
2 bis 6 Wochen

Stammdaten und Datenübernahme

Fahrzeugbestand, Kunden, Teile und offene Posten wandern ins neue System, vorher werden Dubletten und Altlasten bereinigt.

Kunden- und Fahrzeugstamm bereinigen, Dubletten zusammenführenOffene Posten und Bestandswerte mit der Kanzlei abstimmenKontenrahmen festlegen und Eröffnungsbilanzwerte übernehmen
3
1 bis 3 Wochen

Schnittstellen einrichten

Kanzlei, Bank, Teilelieferanten, Herstellerportale und Kasse werden angebunden und jeweils mit einem Testlauf geprüft.

Export zur Kanzlei mit einem Probemonat testenBankabgleich und Mahnwesen einrichtenKasse mit technischer Sicherheitseinrichtung anbinden und melden
4
2 bis 4 Wochen

Team einweisen und Pilotbetrieb

Annahme, Werkstatt, Verkauf und Buchhaltung arbeiten geschult im neuen System, ein Monatsabschluss läuft parallel zum alten.

Schulung je Rolle statt einer SammelveranstaltungEinen Monatsabschluss im Parallelbetrieb fahrenKurzanleitungen für wiederkehrende Vorgänge ablegen
5
laufend

Regelbetrieb und Nachkalkulation

Der Betrieb wertet monatlich aus, vergleicht Bereiche untereinander und schärft Prozesse nach, wo Zahlen abweichen.

Deckungsbeitrag je Fahrzeug und Standtage monatlich prüfenNachkalkulation der Werkstattaufträge auswertenBetriebsvergleich für Handel, Service und Teile aufsetzen
6
6
Phasen bis zum Regelbetrieb
3–6
Monate Projektdauer
1
Monatsabschluss im Parallelbetrieb
4
Kennzahlen im Blick ab Tag eins

Die häufigsten Fehler bei der Einführung

Zwei Whiteboards an einer Metallstange. Das linke trägt einen orangenen Notizzettel mit "passt schon"
Das schief sitzende Kennzeichen steht für die typischen Fehler bei der Einführung.

Am teuersten kommen eine ungeprüfte Datenübernahme, ein ohne das Steuerbüro festgelegter Kontenrahmen, getrennt digitalisierte Bereiche, fehlende Verantwortung im Betrieb, eine zu spät angebundene Kasse, der Start mitten im Abschluss sowie eine Auswahl allein nach dem Preis.

Sieben Stolperfallen tauchen bei Einführungen im Kfz-Gewerbe immer wieder auf. Jede lässt sich mit überschaubarem Aufwand vermeiden, solange die Entscheidung noch nicht gefallen ist.

1
Fahrzeugbestand und offene Posten ungeprüft übernehmen

Altbestände enthalten Dubletten, längst verkaufte Fahrzeuge und Forderungen, die niemand mehr verfolgt. Im neuen System verfälschen diese Sätze jede Auswertung.

Bestand und offene Posten vor der Übernahme mit der Kanzlei abstimmen und jeden Posten einzeln freigeben.
2
Den Kontenrahmen ohne das Steuerbüro festlegen

Wird die Kontengliederung erst nach dem Start geändert, stimmen Vorjahresvergleich und Auswertungen nicht mehr. Die Korrektur bindet Monate.

Die Kanzlei vor dem ersten Buchungssatz einbinden und den Kontenrahmen gemeinsam festschreiben.
3
Werkstatt und Verkauf getrennt digitalisieren

Zwei gute Einzelprogramme ohne Verbindung erzeugen genau die Doppelerfassung, die abgeschafft werden sollte. Kunde und Fahrzeug stehen danach doppelt im Haus.

Vor dem Kauf festlegen, welches System führend ist, und die Verbindung zum zweiten vertraglich zusichern lassen.
4
Niemand im Betrieb trägt die Verantwortung

Wenn der Anbieter die Prozesse richten soll, bildet das System am Ende den Standard ab, nicht den Betrieb. Rückfragen bleiben wochenlang liegen.

Eine Person im Betrieb benennen, die entscheidet, Termine setzt und als einziger Ansprechpartner zum Anbieter arbeitet.
5
Kasse und technische Sicherheitseinrichtung zu spät anbinden

Die Barkasse steht in vielen Betrieben am Rand des Projekts, unterliegt aber der strengsten Prüfung. Fehlt die Sicherheitseinrichtung, drohen Beanstandungen.

Kasse, Sicherheitseinrichtung und Meldung an das Finanzamt in derselben Phase erledigen wie die übrigen Schnittstellen.
6
Die Umstellung in den Abschluss legen

Wer zum Jahreswechsel oder mitten im Monatsabschluss startet, bindet dieselben Personen doppelt. Fehler fallen dann erst in der Bilanz auf.

Den Start in eine ruhige Phase legen und einen vollständigen Monatsabschluss parallel im alten System fahren.
7
Allein nach dem Preis entscheiden

Das günstigste Angebot deckt oft nur Faktura ab. Fahrzeugakte, Differenzbesteuerung und Schnittstellen kommen später als Zusatzmodul hinzu.

Angebote auf drei Jahre samt Einrichtung, Schulung und Schnittstellen hochrechnen und erst dann vergleichen.

Was kostet Buchhaltungssoftware für Autohäuser wirklich?

Schwarzer Autoreifen mit orange-weißem Etikett mit der Aufschrift "ab" auf grauem Hintergrund
Die Preise beginnen niedrig, die Gesamtkosten entstehen bei Einrichtung, Schulung und Wartung.

Von den 74 geprüften Anbietern veröffentlichen 39 überhaupt Preise, 35 rechnen ausschließlich auf Anfrage ab. Die veröffentlichten Tarife beginnen bei rund 8 Euro im Monat, liegen bei 25 bis 100 Euro je Arbeitsplatz und erreichen als Komplettpaket 100 bis 300 Euro monatlich. Einrichtung, Datenübernahme und Schulung kommen hinzu.

Ein belastbarer Marktpreis lässt sich für Autohaus-Software schwer nennen, weil rund die Hälfte der Anbieter keine Liste veröffentlicht. Gerade die klassischen Komplettsysteme kalkulieren nach Arbeitsplätzen, Modulen und Betriebsgröße, häufig ergänzt um eine jährliche Wartungsgebühr. Holen Sie deshalb mindestens zwei Angebote auf Basis derselben Anforderungsliste ein.

Vier Modelle haben sich etabliert. Sie unterscheiden sich weniger im Monatsbetrag als in dem, was der Betrag bereits enthält. Ein günstiger Grundpreis mit einzeln berechneten Modulen liegt am Jahresende oft über einem teureren Paket, in dem Kasse, Schnittstellen und Support enthalten sind.

Zwei Entwicklungen prägen 2026 die Preisgestaltung. Die E-Rechnung ist im Regelbetrieb angekommen, entsprechende Funktionen wandern vom Zusatzmodul ins Grundpaket. Parallel verschiebt der Übergang zum Agenturmodell im Neuwagenvertrieb bei mehreren Herstellern Aufgaben zwischen Hersteller und Betrieb, wodurch Anbindungen an Herstellerportale an Wert gewinnen.

Einstieg für Kleinbetriebe ab 8 € pro Monat

Schlanke Werkstatt- und Faktura-Programme starten bei rund 8 Euro im Monat, einzelne Bausteine wie eine Kassen-App liegen bei etwa 7 Euro. Enthalten sind meist Angebot, Rechnung und Kundenverwaltung, die Buchführung übernimmt das Steuerbüro.

Abo je Arbeitsplatz 25 bis 100 € pro Platz und Monat

Das verbreitetste Modell rechnet je Benutzer oder Arbeitsplatz ab. Jeder weitere Platz kostet in den geprüften Preislisten zwischen 11 und 19 Euro monatlich, Fahrzeug- oder Auftragsgrenzen können den Preis zusätzlich staffeln.

Komplettpaket 100 bis 300 € pro Monat

Pakete mit Handel, Werkstatt, Teilen und Buchhaltung bewegen sich in den veröffentlichten Listen zwischen 100 und 300 Euro im Monat. Einmalige Einrichtungsgebühren von 400 bis 800 Euro kommen häufig hinzu.

Kauflizenz mit Wartung auf Anfrage einmalig plus Wartung

Klassische Branchensysteme für den eigenen Server verkaufen Lizenzen einmalig und berechnen jährlich Wartung samt Updates. 35 der 74 geprüften Anbieter veröffentlichen dazu keine Zahlen und kalkulieren nach Betriebsgröße.

Versteckte Kosten (TCO)

Die Lizenz ist selten der größte Posten. Einrichtung, Übernahme von Fahrzeugbestand und offenen Posten, Schulung je Rolle, kostenpflichtige Schnittstellen, Kassenhardware mit zertifizierter Sicherheitseinrichtung sowie die jährliche Wartungsgebühr summieren sich im ersten Jahr oft auf ein Vielfaches der Monatsrate. Software für den Betrieb zählt zu den Betriebsausgaben und mindert den Gewinn, das ändert jedoch nichts an der Liquidität im Einführungsjahr. Rechnen Sie jedes Angebot deshalb auf drei Jahre hoch.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie fit sind Sie in der Autohaus-Buchhaltung?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wofür steht DMS im Autohaus? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Im Kfz-Gewerbe meint DMS das Dealer Management System, also die zentrale Betriebssoftware. Verkauf, Werkstatt, Teile, Kasse und häufig auch die Finanzbuchhaltung laufen dort in einer Anwendung. Die Abkürzung für ein Dokumentenmanagement lautet zwar gleich, meint in dieser Branche aber etwas anderes.
2 Wie wird der Verkauf eines von privat angekauften Gebrauchtwagens in der Regel besteuert? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Beim Ankauf von Privatpersonen fällt keine Vorsteuer an, deshalb erlaubt § 25a UStG die Besteuerung der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Die Rechnung weist dann keine Umsatzsteuer offen aus und trägt stattdessen den vorgeschriebenen Hinweis auf die Sonderregelung.
3 Wozu dient ein branchenspezifischer Kontenrahmen wie der SKR51? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Ein Kontenrahmen ordnet die Konten der Buchführung. Die Kfz-Variante trennt Fahrzeughandel, Service und Teile so weit, dass sich jeder Bereich einzeln auswerten lässt. Mit den Standardkontenrahmen SKR 03 und SKR 04 gelingt diese Trennung nur über zusätzliche Kostenstellen.
4 Was verlangt § 146a AO für ein elektronisches Kassensystem? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Elektronische Aufzeichnungssysteme brauchen nach § 146a AO eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, die jeden Vorgang protokolliert. Dazu kommen die Belegausgabepflicht sowie die Meldung des eingesetzten Systems an das Finanzamt. Eine offene Ladenkasse bleibt zulässig, verlangt aber ein tägliches Zählprotokoll.
5 Was ist eine E-Rechnung im Sinne der gesetzlichen Pflicht? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Als E-Rechnung gilt nur ein strukturierter, maschinell lesbarer Datensatz nach der Norm EN 16931. XRechnung und ZUGFeRD erfüllen diese Anforderung, ein PDF für sich genommen nicht. Deutsche Unternehmen müssen solche Rechnungen im Inlandsgeschäft seit dem 1. Januar 2025 empfangen können.

Glossar: die wichtigsten Begriffe der Autohaus-Buchhaltung

Fachbegriffe rund um Fahrzeughandel, Werkstatt und Buchführung im Kfz-Betrieb, kompakt und anbieterneutral erklärt.

DMS (Dealer Management System)

Ein Dealer Management System ist die zentrale Betriebssoftware eines Kfz-Betriebs. Verkauf, Werkstatt, Teile, Kasse und häufig die Finanzbuchhaltung laufen in einer Anwendung auf einem gemeinsamen Datenbestand. Im Kfz-Gewerbe meint die Abkürzung DMS also nicht das Dokumentenmanagement.

Fahrzeugakte

Die Fahrzeugakte bündelt sämtliche Vorgänge zu einem einzelnen Fahrzeug: Ankauf, Aufbereitung, Transport, Standzeit, Werkstattaufträge und Verkauf. Aus dieser Sammlung entsteht die Ein- und Verkaufsabrechnung. Ohne Fahrzeugakte bleibt der Erfolg je Fahrzeug im Gesamtergebnis verborgen.

Ein- und Verkaufsabrechnung

Die Ein- und Verkaufsabrechnung stellt einem Fahrzeug alle Kosten und Erlöse gegenüber, vom Einkaufspreis über Aufbereitung und Zulassung bis zum Verkaufserlös. Daraus ergibt sich der Deckungsbeitrag des Vorgangs. Die Buchhaltung übernimmt die Werte anschließend als Buchungssätze.

Differenzbesteuerung (§ 25a UStG)

Die Differenzbesteuerung erlaubt Wiederverkäufern, beim Verkauf eines von privat angekauften Gebrauchtwagens nur die Marge zu versteuern. Ein offener Umsatzsteuerausweis auf der Rechnung ist dabei ausgeschlossen, stattdessen verlangt das Gesetz einen Hinweis auf die Sonderregelung. Regelbesteuerte Fahrzeuge vom Händler laufen parallel nach den üblichen Regeln.

Standtage und gebundenes Kapital

Standtage zählen die Tage zwischen Zugang und Verkauf eines Fahrzeugs. Je länger ein Wagen im Hof steht, desto mehr Kapital bindet der Bestand und desto stärker sinkt in der Regel die erzielbare Marge. Branchensoftware führt diese Kennzahl je Fahrzeug mit und meldet Überschreitungen.

Inzahlungnahme

Bei einer Inzahlungnahme rechnet der Betrieb das Altfahrzeug des Kunden auf den Kaufpreis des neuen Wagens an. Buchhalterisch entstehen dabei zwei Vorgänge: ein Verkauf sowie ein Ankauf mit eigenem Bestandszugang. Eine saubere Trennung ist Voraussetzung für die spätere Marge des Gebrauchtwagens.

Deckungsbeitrag je Fahrzeug

Der Deckungsbeitrag je Fahrzeug zeigt, was nach Abzug aller direkt zurechenbaren Kosten vom Verkaufserlös übrig bleibt. Aufbereitung, Transport, Garantierückstellung und Standzeitkosten gehören dazu. Erst dieser Wert macht sichtbar, welche Fahrzeugklasse sich für den Betrieb rechnet.

Betriebsvergleich

Der Betriebsvergleich stellt die Zahlen eines Kfz-Betriebs den Werten vergleichbarer Betriebe gegenüber, meist getrennt nach Handel, Service und Teilen. Grundlage ist eine einheitliche Kontengliederung. Aus der Abweichung zum Durchschnitt leiten Betriebe Maßnahmen für einzelne Bereiche ab.

SKR51 und Kontenrahmen

Ein Kontenrahmen ordnet die Konten der Buchführung nach einem festen Schema. Der SKR51 ist die branchenspezifische Variante für das Kfz-Gewerbe und trennt Fahrzeughandel, Service und Teile so weit, dass jeder Bereich einzeln auswertbar bleibt. Die Standardkontenrahmen SKR 03 und SKR 04 schaffen diese Trennung nur über zusätzliche Kostenstellen.

Kostenstelle und Kostenträger

Eine Kostenstelle beantwortet, wo Kosten entstanden sind, etwa in der Werkstatt oder im Teilelager. Ein Kostenträger beantwortet, wofür die Kosten angefallen sind, im Autohaus meist für ein Fahrzeug oder einen Auftrag. Beide Dimensionen zusammen ermöglichen die Nachkalkulation.

Arbeitswert (AW)

Der Arbeitswert ist die branchenübliche Zeiteinheit für Werkstattleistungen. Jede Tätigkeit trägt eine festgelegte Anzahl solcher Einheiten, multipliziert mit dem Verrechnungssatz ergibt sich der Rechnungsbetrag. Hersteller geben für Garantiearbeiten eigene Vorgabewerte heraus.

Werkstattauftrag

Der Werkstattauftrag dokumentiert die vereinbarten Arbeiten, die verbauten Teile und die geleisteten Arbeitswerte. Aus dieser Grundlage entstehen Rechnung und Buchungssatz. Eine lückenhafte Erfassung führt unmittelbar zu Erlösverlust, weil Teile oder Zeiten auf der Rechnung fehlen.

Garantie- und Gewährleistungsabrechnung

Bei Garantie- und Gewährleistungsfällen trägt nicht der Kunde die Kosten, sondern Hersteller oder Importeur. Der Betrieb reicht den Antrag mit Arbeitswerten und Teilen ein und wartet auf Freigabe sowie Zahlung. Bis dahin steht der Betrag als offener Posten in den Büchern.

Teilelager und Lagerumschlag

Das Teilelager bindet neben dem Fahrzeugbestand das meiste Kapital eines Kfz-Betriebs. Der Lagerumschlag misst, wie oft sich der Bestand im Jahr erneuert. Ein niedriger Wert deutet auf Ladenhüter hin, ein sehr hoher auf Lieferengpässe im Tagesgeschäft.

GoBD

Die GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. Das Bundesministerium der Finanzen verlangt darin unveränderbare, vollständige und nachvollziehbare Aufzeichnungen. Zur Nachvollziehbarkeit gehört eine Verfahrensdokumentation für jeden Belegweg.

E-Rechnung (XRechnung und ZUGFeRD)

Als E-Rechnung gilt ein strukturierter, maschinell lesbarer Datensatz nach der europäischen Norm EN 16931. XRechnung liefert reines XML, ZUGFeRD bettet denselben Datensatz zusätzlich in ein PDF ein. Ein einfaches PDF ohne strukturierte Daten erfüllt die gesetzliche Anforderung nicht.

TSE und Kassensicherungsverordnung

Eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung protokolliert jeden Vorgang eines elektronischen Kassensystems manipulationssicher. Die Kassensicherungsverordnung regelt die technischen Anforderungen, § 146a AO die Pflicht selbst samt Belegausgabe. Für die Barkasse im Verkaufsraum gilt beides ohne Umsatzgrenze.

Fahrzeugeinzelbesteuerung (§ 1b UStG)

Beim innergemeinschaftlichen Erwerb eines neuen Fahrzeugs fällt die Umsatzsteuer im Bestimmungsland an, auch wenn der Käufer keine Privatperson mit Unternehmereigenschaft ist. Als neu gilt ein Fahrzeug nach § 1b UStG bei geringer Laufleistung oder kurzer Zeit seit der ersten Inbetriebnahme. Die Abrechnung läuft über eine gesonderte Steueranmeldung.


Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Buchhaltung, Fahrzeughandel und Software im Kfz-Betrieb, kurz und anbieterneutral beantwortet.

Was ist eine Buchhaltungssoftware für Autohäuser?

Eine Buchhaltungssoftware für Autohäuser führt Fahrzeughandel, Werkstatt, Teile und Buchführung eines Kfz-Betriebs in einem Datenbestand zusammen. Jedes Fahrzeug bekommt eine eigene Akte mit Einkaufspreis, Aufbereitung, Standzeit und Verkaufserlös, der Werkstattauftrag rechnet Arbeitswerte und Teile ab. Daraus bereitet das Programm die Zahlen für Steuerbüro und Finanzamt auf.

Was ist ein DMS im Autohaus?

Ein Dealer Management System ist das Komplettsystem eines Kfz-Betriebs, das Verkauf, Werkstatt, Teile, Kasse und häufig auch die Finanzbuchhaltung in einer Anwendung abbildet. Die Abkürzung DMS steht im Kfz-Gewerbe also nicht für ein Dokumentenmanagement, sondern für die zentrale Betriebssoftware.

Reicht eine allgemeine Buchhaltungssoftware für eine Werkstatt?

Für den reinen Servicebetrieb ohne eigenen Fahrzeugbestand reicht eine allgemeine Lösung häufig aus, sofern sie Angebot, Auftrag, Rechnung und Kasse sauber abbildet. Sobald Fahrzeuge auf eigene Rechnung gehandelt werden, fehlen Fahrzeugakte, Ein- und Verkaufsabrechnung sowie die Differenzbesteuerung.

Was ist der SKR51?

Der SKR51 ist ein branchenspezifischer Kontenrahmen für das Kfz-Gewerbe. Seine Gliederung trennt Fahrzeughandel, Service und Teile so weit, dass sich jeder Bereich einzeln auswerten lässt. Für einen Betriebsvergleich innerhalb der Branche ist diese Trennung die Grundlage, mit den Standardkontenrahmen SKR 03 und SKR 04 gelingt sie nur über zusätzliche Kostenstellen.

Wie wird ein Gebrauchtwagen umsatzsteuerlich abgerechnet?

Beim Ankauf von Privatpersonen greift in der Regel die Differenzbesteuerung nach Paragraf 25a UStG, versteuert wird dann nur die Marge zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Die Rechnung darf in diesem Fall keine Umsatzsteuer offen ausweisen und braucht stattdessen den vorgeschriebenen Hinweis auf die Sonderregelung. Die Software muss beide Wege parallel führen, weil Fahrzeuge vom Händler weiterhin regelbesteuert laufen.

Wozu dient eine DATEV-Schnittstelle?

Die Schnittstelle übergibt Buchungssätze und Belegbilder an das Steuerbüro, ohne dass jemand die Daten ein zweites Mal eintippt. Der Betrieb erfasst die Vorgänge dort, wo sie entstehen, die Kanzlei bucht auf dieser Grundlage weiter. Wichtig ist die Abstimmung des Kontenrahmens vor dem ersten Export.

Ist die E-Rechnung für Autohäuser Pflicht?

Im inländischen Geschäft zwischen Unternehmen müssen deutsche Betriebe seit dem 1. Januar 2025 strukturierte E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Für den Versand gelten gestaffelte Übergangsfristen, die das Bundesministerium der Finanzen in seinem Einführungsschreiben erläutert. Rechnungen an Privatkunden bleiben davon unberührt.

Was heißt GoBD-konform?

GoBD-konform heißt, dass Belege und Buchungen unveränderbar, vollständig und nachvollziehbar aufgezeichnet sowie über die gesetzliche Frist lesbar archiviert werden. Zur Nachvollziehbarkeit gehört eine Verfahrensdokumentation, die beschreibt, welcher Beleg auf welchem Weg ins System gelangt. Die GoBD sind eine Verwaltungsanweisung des Bundesministeriums der Finanzen und richten sich an jeden Buchführungspflichtigen.

Welche Regeln gelten für die Barkasse in der Werkstatt?

Elektronische Kassensysteme brauchen nach Paragraf 146a AO eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, kurz TSE, die jeden Vorgang protokolliert. Dazu kommen die Belegausgabepflicht bei jedem Geschäftsvorfall sowie die Pflicht, das eingesetzte System dem Finanzamt zu melden. Eine offene Ladenkasse bleibt zulässig, verlangt aber ein tägliches Zählprotokoll.

Was kostet Autohaus-Software?

Von den 74 geprüften Anbietern veröffentlichen 39 überhaupt Preise, die übrigen 35 rechnen ausschließlich auf Anfrage ab. Die veröffentlichten Tarife beginnen bei rund 8 Euro im Monat für ein schlankes Werkstattprogramm und reichen über 25 bis 100 Euro je Arbeitsplatz bis zu Komplettpaketen zwischen 100 und 300 Euro monatlich. Hinzu kommen Einrichtung, Datenübernahme und Schulung.

Was gilt in Österreich und in der Schweiz?

In Österreich kommen die Registrierkassen- und die Belegerteilungspflicht hinzu, die an Umsatzgrenzen gebunden sind und die Wirtschaftskammer Österreich ausführlich erläutert. In der Schweiz gilt die QR-Rechnung als verbindlicher Zahlungsstandard, und die Mehrwertsteuersätze der Eidgenössischen Steuerverwaltung weichen von den deutschen ab. Der Gebrauchtwagenhandel rechnet dort nach eigenen Regeln zur Margenbesteuerung ab, nicht nach Paragraf 25a UStG.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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