Lizenzfreie Videos Vergleich
2026
Das sind die besten 37 Anbieter.
Wo finden Sie Videomaterial, das Sie für Werbung, Social Media oder Kundenprojekte rechtssicher einsetzen dürfen, und was kostet es? Zwischen Gratis-Plattformen, Abo-Flatrates und Premium-Agenturen liegen große Unterschiede bei Lizenz, Qualität und Preis. Wir haben 37 Anbieter lizenzfreier Videos für den DACH-Raum geprüft, von kostenlosen Stockvideo-Plattformen über Stock-Agenturen und Marktplätze bis zu cineastischem Footage und VFX-Clips, und zeigen, worauf Sie bei Lizenzumfang, Freigaben und Kosten achten sollten.
Was sind lizenzfreie Videos, und was dürfen Sie damit?

Lizenzfreie Videos sind Videoclips, für die Sie einmal eine Lizenz erwerben und die Sie danach ohne weitere Gebühr pro Verwendung nutzen dürfen. Lizenzfrei heißt dabei Royalty Free, nicht rechtefrei: Die Rechte bleiben beim Filmemacher oder bei der Agentur, und die Lizenzbedingungen legen fest, wofür Sie das Material einsetzen dürfen.
Stock-Footage deckt fast jedes Motiv ab, von Luftaufnahmen über Büroszenen bis zu Zeitlupen und Naturaufnahmen. Marketing-Teams setzen die Clips in Werbespots, Social-Media-Beiträgen und auf Webseiten ein, Agenturen in Kundenprojekten, Filmproduktionen als Zwischenschnitte. Rechtlich sind auch schlichte Aufnahmen geschützt: Aufwendige Produktionen gelten als Filmwerke, einfache Bildfolgen als Laufbilder nach § 95 UrhG.
Lizenzfrei bedeutet auch nicht automatisch kostenlos. Neben Gratis-Plattformen mit eigenen Lizenzbedingungen gibt es Agenturen, die jeden Clip einzeln verkaufen, und Abo-Modelle mit vielen Downloads. Wichtig ist der Unterschied zwischen kommerzieller Nutzung und Editorial Use: Clips, die nur redaktionell freigegeben sind, dürfen Sie nicht in Werbung einsetzen. Lizenzfreie Musik für Ihre Videos behandeln wir in einem eigenen Vergleich.
- Werbung: Sie setzen Clips in Anzeigen, Werbespots oder auf Produktseiten ein und brauchen eine kommerzielle Lizenz.
- Social Media: Sie brauchen jede Woche frisches Material für Reels, Stories und Beiträge, oft im Hochformat.
- Kundenprojekte: Als Agentur oder Freelancer verwenden Sie Clips in Videos, die Sie an Kunden übergeben.
- Personen im Bild: Ihre Videos zeigen erkennbare Menschen, für die eine Einwilligung vorliegen muss.
- Hoher Anspruch: Sie produzieren Imagefilme, Musikvideos oder Kampagnen mit hohen Ansprüchen an Look und Auflösung.
- Effekte: Sie brauchen Explosionen, Feuer, Rauch oder Partikel für die Nachbearbeitung.
- Kleines Budget: Sie brauchen nur gelegentlich einen Clip und wollen möglichst wenig oder gar nichts bezahlen.
Punkt eins und vier sprechen für eine Stock-Agentur mit Model-Releases und Freistellung, Punkt zwei für eine Abo-Flatrate mit vielen Downloads. Punkt drei verlangt eine Lizenz, die Kundenprojekte abdeckt, Punkt fünf spricht für Premium-Footage. Punkt sechs führt zu einem VFX-Anbieter, Punkt sieben zu Gratis-Plattformen, deren Lizenzbedingungen Sie genau prüfen sollten.
Welche Probleme lösen lizenzfreie Videos?
Lizenzfreie Videos ersparen Ihnen eigene Drehs für Motive, die teuer, aufwendig oder kaum planbar sind, etwa Luftaufnahmen, Städte bei Nacht oder bestimmte Wetterstimmungen. Zugleich bringen sie eigene Risiken mit, allen voran unpassende Lizenzen, fehlende Freigaben abgebildeter Personen und Abmahnungen.
Ein eigener Dreh kostet Planung, Team, Technik und oft Drehgenehmigungen. Stock-Footage liefert ein ähnliches Motiv in wenigen Minuten und in hoher Auflösung. Social-Media-Teams brauchen laufend frisches Material für Reels, Stories und Anzeigen, Agenturen kurzfristig Zwischenschnitte für Kundenvideos.
Heikel wird es, wenn die Lizenz nicht zur Nutzung passt. Wer einen Clip ohne passende Lizenz verwendet, riskiert eine Abmahnung mit Schadensersatz nach § 97 UrhG. Erkennbare Personen dürfen nach § 22 KUG nur mit Einwilligung gezeigt werden, deshalb brauchen kommerziell nutzbare Clips ein Model-Release. Dazu kommen Probleme im Alltag: Lizenzbelege, die niemand abgelegt hat, und Motive, die schon in so vielen Videos aufgetaucht sind, dass sie austauschbar wirken.
Ein Clip ohne passende Lizenz führt zu Abmahnung, Unterlassungserklärung und Schadensersatz.
Erkennbare Personen dürfen nach § 22 KUG nur mit ihrer Einwilligung in Werbung erscheinen.
Clips mit dem Vermerk Editorial Use Only sind für Werbung und Imagefilme tabu.
Bei einer Rückfrage fehlt der Nachweis, wann und mit welcher Lizenz ein Clip gekauft wurde.
Beliebte Clips tauchen in vielen Videos auf und lassen die eigene Marke beliebig wirken.
Schwache Filter und unpassende Treffer kosten pro Projekt viel Zeit.
Credits, Abos und erweiterte Lizenzen machen Preise schwer vergleichbar.
Welche Arten von Anbietern für lizenzfreie Videos gibt es?

Anbieter lizenzfreier Videos lassen sich in sieben Gruppen einteilen: Stock-Agenturen, Abo-Flatrates für Kreativ-Assets, Marktplätze mit Einzelkauf, Premium-Anbieter für cineastisches Footage, Gratis-Plattformen, VFX-Footage und Archive.
Stock-Agenturen wie Adobe Stock, Shutterstock, Getty Images oder iStock verkaufen Clips einzeln, über Credit-Pakete oder im Abo und bieten je nach Lizenz eine rechtliche Freistellung. Abo-Flatrates wie Envato Elements, Storyblocks oder Artlist erlauben viele Downloads zum festen Preis. Auf Marktplätzen wie Pond5 oder VideoHive bieten zahlreiche unabhängige Filmemacher ihre Clips zum Einzelkauf an.
Premium-Anbieter wie Filmsupply oder Stocksy kuratieren hochwertiges Material für Werbung, Kino und Musikvideos. Gratis-Plattformen wie Pexels, Pixabay oder Mixkit stellen Clips kostenlos bereit, allerdings mit eigenen Lizenzbedingungen und in der Regel ohne Freistellung. Für Explosionen, Feuer oder Rauch gibt es spezialisierte VFX-Anbieter, für historische Aufnahmen spezialisierte Archive mit Zeitdokumenten.
Große Kataloge mit Einzelkauf, Credit-Paketen oder Abo, je nach Lizenz mit Freistellung.
Viele Downloads zum festen Preis, oft zusammen mit Musik, Grafiken und Vorlagen.
Unabhängige Filmemacher bieten Clips zum Einzelkauf an, der Preis richtet sich nach Clip und Auflösung.
Kuratiertes, cineastisches Material für Werbung, Kino und Musikvideos.
Kostenlose Clips mit eigenen Lizenzbedingungen, in der Regel ohne Freistellung.
Explosionen, Feuer, Rauch und Partikel zum Einkopieren in die Nachbearbeitung.
Historische Aufnahmen und Zeitdokumente, oft mit individueller Rechteklärung.
- Keine Kosten pro Clip
- Download oft ohne Konto
- Keine Freistellung, Releases meist nicht einsehbar
- Kleinerer Katalog mit häufig genutzten Motiven
- Großer Katalog mit feinen Filtern
- Model- und Property-Releases gekennzeichnet
- Freistellung je nach Lizenz
- Kosten pro Clip, Credit oder Abo
2026
Whitepaper:
Rechtssicher arbeiten mit lizenzfreien Videos 2026
Der Leitfaden zu lizenzfreien Videos: welche Lizenz Sie für Werbung und Kundenprojekte brauchen, worauf Sie bei Model-Release und Editorial Use achten, wie Sie Lizenzen dokumentieren und die Kosten im Blick behalten.
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Wie wählen Sie den passenden Anbieter für lizenzfreie Videos aus?

Entscheidend sind der Lizenzumfang, eine mögliche Freistellung, die Qualität des Katalogs und das Preismodell. Prüfen Sie vor dem ersten Download, ob die Lizenz Ihre geplante Nutzung abdeckt, etwa Werbung, Kundenprojekte oder eine Ausstrahlung im Fernsehen.
Lesen Sie die Lizenzbedingungen genau, denn manche Standardlizenzen begrenzen Auflagen, Reichweite oder den Einsatz in Produkten zum Weiterverkauf. Agenturen brauchen für Kundenprojekte eine Lizenz, die sich auf den Kunden übertragen lässt. Achten Sie außerdem auf Model- und Property-Releases und auf den Vermerk Editorial Use Only.
Beim Katalog zählen Auflösung, Bildraten und Formate, eine gute Suche mit Filtern und deutschen Suchbegriffen sowie Clips im Hochformat für Social Media. Klären Sie bei Abo-Modellen die Kündigungsfristen und die Frage, was nach dem Ende des Abos mit Ihren Lizenzen passiert. Rechnungen in Euro mit ausgewiesener Umsatzsteuer erleichtern die Buchhaltung.
Die Lizenz muss Ihre geplante Nutzung abdecken, von Social Media über Werbung bis zur Ausstrahlung im Fernsehen.
Eine Freistellung schützt Sie, falls Dritte Rechte an einem Clip geltend machen. Model- und Property-Releases belegen die nötigen Einwilligungen.
Entscheidend ist, ob der Katalog Ihre Motive in einer Bildsprache bietet, die zu Ihrer Marke passt.
Auflösung, Bildrate und Codec bestimmen, wie gut sich ein Clip schneiden und nachbearbeiten lässt.
Filter nach Dauer, Auflösung, Ausrichtung und Farbe sparen Zeit, deutsche Suchbegriffe ebenso.
Bei Abos entscheiden Laufzeit, Kündigungsfrist und die Frage, ob Lizenzen nach der Kündigung weiter gelten.
Preise in Euro, Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer und klare Kontingente machen die Kosten planbar.
Erweiterungen für Schnitt- und Designprogramme ersparen den Umweg über den Browser.
Welcher Anbieter für lizenzfreie Videos passt zu Ihnen?
Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 37 recherchierten Anbietern ab.
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Wie setzen Sie lizenzfreie Videos im Unternehmen richtig ein?

Lizenzfreie Videos führen Sie in fünf Schritten ein: Bedarf klären, Plattform testen, Lizenzen dokumentieren, Team-Zugänge regeln und ein Archiv pflegen. So wissen Sie auch Jahre später noch, welcher Clip mit welcher Lizenz wo läuft.
Schätzen Sie zuerst, wie viele Clips Sie pro Monat brauchen und für welche Kanäle. Daraus ergibt sich, ob sich ein Abo, ein Credit-Paket oder der Einzelkauf lohnt. Testen Sie die Suche anschließend mit echten Aufträgen, bei vielen Anbietern helfen dabei kostenlose Vorschauclips mit Wasserzeichen oder ein Probezeitraum.
Legen Sie für jeden lizenzierten Clip einen Beleg ab: Lizenznachweis oder Rechnung, Clip-ID, Downloaddatum und das Projekt, in dem er läuft. Im Team regeln Sie, wer mit welchem Konto herunterladen darf, denn manche Lizenzen gelten nur für eine Person oder eine bestimmte Zahl an Arbeitsplätzen.
Bedarf klären
Kanäle, Formate und die Zahl der Clips pro Monat festlegen.
Plattform testen
Zwei bis drei Anbieter mit echten Aufträgen vergleichen.
Lizenzen dokumentieren
Eine Ablage für Lizenzbelege anlegen und festlegen, was je Clip notiert wird.
Team-Zugänge regeln
Festlegen, wer mit welchem Konto herunterlädt und welche Lizenzen gelten.
Archiv pflegen
Belege aktuell halten, Abo-Laufzeiten prüfen und alte Clips nicht ungeprüft wiederverwenden.
Welche Fehler sollten Sie bei lizenzfreien Videos vermeiden?

Die häufigsten Fehler sind Editorial-Clips in der Werbung, veröffentlichte Wasserzeichen-Vorschauen, fehlende Namensnennungen und Clips aus gekündigten Abos in neuen Projekten. Fast alle lassen sich mit einem Blick in die Lizenz und einem sauberen Archiv vermeiden.
Clips mit dem Vermerk Editorial Use Only zeigen oft Marken, Veranstaltungen oder Personen ohne Freigabe. In einer Anzeige oder einem Imagefilm haben sie nichts verloren. Ebenso riskant sind Vorschauversionen mit Wasserzeichen, die versehentlich im fertigen Video bleiben, weil der Schnitt schon vor dem Kauf begonnen hat.
Bei manchen Abo-Plattformen deckt die Lizenz nur Projekte, die während der Laufzeit entstanden sind. Wer nach der Kündigung einen alten Download in ein neues Video schneidet, nutzt ihn womöglich ohne Lizenz. Prüfen Sie außerdem, ob ein Clip eine Tonspur mit Musik enthält und ob eine Gratis-Plattform eine Namensnennung verlangt.
Ein nur redaktionell freigegebener Clip landet in einer Anzeige oder einem Imagefilm.
Ein Clip aus einem beendeten Abo taucht in einem neuen Projekt auf.
Die Vorschauversion aus dem Rohschnitt bleibt im fertigen Video.
Eine Gratis-Plattform oder eine CC-Lizenz verlangt eine Nennung, die im Video fehlt.
Der Clip enthält Musik oder Geräusche, deren Nutzung nicht geklärt ist.
Ein Clip mit erkennbaren Menschen läuft ohne Einwilligung in einer Werbekampagne.
Die Agentur lizenziert einen Clip im eigenen Namen, der Kunde nutzt das Video ohne Nachweis weiter.
Was kosten lizenzfreie Videos?

Lizenzfreie Videos gibt es kostenlos auf Gratis-Plattformen, einzeln pro Clip, im Abo mit vielen Downloads oder über Credit-Pakete. Der Preis hängt von Auflösung, Lizenzumfang und Anbieter ab, Premium-Footage und erweiterte Lizenzen kosten deutlich mehr.
Gratis-Plattformen finanzieren sich über Werbung oder als Einstieg in kostenpflichtige Angebote. Beim Einzelkauf richtet sich der Preis meist nach der Auflösung, ein 4K-Clip kostet mehr als die HD-Fassung. Abo-Flatrates für Kreativ-Assets rechnen pro Monat oder Jahr ab und enthalten oft auch Musik, Grafiken und Vorlagen.
Klassische Agenturen verkaufen Credit-Pakete oder Abos mit festem Kontingent, bei Premium-Anbietern und für Enterprise-Tarife gibt es häufig individuelle Angebote. Viele internationale Anbieter nennen Preise in US-Dollar und ohne Mehrwertsteuer, bei jährlicher Zahlung sinkt der Monatspreis meist spürbar.
Pexels, Pixabay, Mixkit, Coverr oder Dareful stellen Clips kostenlos bereit. Die Lizenzbedingungen erlauben meist auch kommerzielle Nutzung und schließen etwa den Weiterverkauf unveränderter Clips aus. Eine Freistellung gibt es nicht. Freemium-Plattformen wie Videezy oder Vecteezy kombinieren Gratis-Clips mit Bezahlinhalten.
Marktplätze wie Pond5, VideoHive oder MotionElements verkaufen einzelne Clips ohne Abo. Der Preis hängt von Auflösung, Lizenzumfang und Anbieter ab, 4K-Clips kosten mehr als HD-Fassungen.
Envato Elements, Storyblocks, Motion Array oder Artlist bieten Abos mit vielen Downloads, oft zusammen mit Musik, Grafiken und Vorlagen. Was nach dem Ende des Abos mit den Lizenzen passiert, regelt jeder Anbieter anders.
Adobe Stock, Shutterstock, iStock oder Depositphotos verkaufen Credit-Pakete oder Abos mit einer festen Zahl an Clips. Prüfen Sie, wie lange Credits gültig bleiben und ob ungenutzte Downloads verfallen.
Neben dem Clip-Preis fallen Kosten für erweiterte Lizenzen, zusätzliche Arbeitsplätze im Team, verfallene Credits und die Zeit für Suche und Lizenzverwaltung an. Viele internationale Anbieter nennen Preise in US-Dollar und ohne Mehrwertsteuer.
1 Was bedeutet lizenzfrei (Royalty Free) bei Stockvideos? Aufklappen ↓
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2 Wofür dürfen Sie einen Clip mit dem Vermerk Editorial Use Only verwenden? Aufklappen ↓
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3 Was belegt ein Model-Release? Aufklappen ↓
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4 Welche Vorschrift schützt einfache Videoaufnahmen ohne Werkcharakter? Aufklappen ↓
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5 Was bedeutet CC0 bei einem Videoclip? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um lizenzfreie Videos
Die wichtigsten Begriffe rund um Stock-Footage, Lizenzen und Freigaben, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Stock-Footage
Stock-Footage ist vorproduziertes Videomaterial, das Agenturen und Plattformen zur Nutzung in fremden Projekten lizenzieren.
- Royalty Free
Royalty Free, auf Deutsch lizenzfrei, steht für eine einmalige Lizenzgebühr, nach der Sie einen Clip ohne weitere Zahlung pro Verwendung nutzen dürfen.
- Rights Managed
Bei Rights Managed richtet sich der Preis nach der konkreten Nutzung wie Dauer, Gebiet und Medium, und die Lizenz gilt nur für diese Nutzung.
- Editorial Use
Editorial Use erlaubt nur die redaktionelle Nutzung, etwa in Nachrichten oder Reportagen, nicht in Werbung.
- Model-Release
Ein Model-Release ist die schriftliche Einwilligung einer abgebildeten Person in die Nutzung der Aufnahmen.
- Property-Release
Ein Property-Release ist die Freigabe des Eigentümers für die Nutzung von Aufnahmen privater Gebäude, Innenräume oder geschützter Objekte.
- Standardlizenz
Die Standardlizenz deckt übliche Nutzungen wie Web, Social Media und Werbung ab, oft mit Grenzen bei Auflage oder Weiterverkauf.
- Erweiterte Lizenz
Eine erweiterte Lizenz erlaubt Nutzungen über die Standardlizenz hinaus, etwa in Produkten zum Weiterverkauf, und enthält teils eine höhere Freistellung.
- Freistellung
Die Freistellung ist die Zusage eines Anbieters, Sie bis zu einer bestimmten Summe von Ansprüchen Dritter wegen eines lizenzierten Clips freizuhalten.
- CC0
CC0 ist eine Creative-Commons-Erklärung, mit der Urheber so weit wie gesetzlich möglich auf ihre Rechte verzichten, sodass die Nutzung ohne Namensnennung erlaubt ist.
- Namensnennung
Die Namensnennung ist die Pflicht, Urheber oder Quelle eines Clips anzugeben, sofern die Lizenz das verlangt.
- Laufbilder
Laufbilder sind Bildfolgen ohne Werkcharakter, deren Hersteller nach § 95 UrhG dennoch ein eigenes Schutzrecht genießen.
- Credits
Credits sind vorab gekaufte Guthabenpunkte, die Sie bei einer Stock-Agentur gegen Clips eintauschen.
- Wasserzeichen-Vorschau
Die Wasserzeichen-Vorschau ist eine kostenlose Probeversion eines Clips für Entwürfe und Rohschnitte, die Sie nicht veröffentlichen dürfen.
- Log-Profil
Mit einem Log-Profil zeichnet die Kamera kontrastarm und entsättigt auf, damit Sie in der Farbkorrektur mehr Spielraum haben.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um lizenzfreie Videos, Lizenzen und kommerzielle Nutzung, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Wo finde ich kostenlose lizenzfreie Videos?
Kostenlose lizenzfreie Videos finden Sie auf Plattformen wie Pexels, Pixabay, Mixkit, Coverr oder Dareful. Die Clips dürfen Sie dort meist auch kommerziell nutzen, eine Freistellung oder einsehbare Model-Releases gibt es aber in der Regel nicht. Lesen Sie deshalb vor jeder Nutzung die Lizenzbedingungen der jeweiligen Plattform.
Darf ich lizenzfreie Videos kommerziell nutzen?
Ja, lizenzfreie Videos dürfen Sie kommerziell nutzen, solange die Lizenz das erlaubt und der Clip nicht als Editorial Use Only gekennzeichnet ist. Zeigt ein Clip erkennbare Personen, Marken oder private Gebäude, sollte für Werbung ein Model- oder Property-Release vorliegen.
Ist lizenzfrei dasselbe wie kostenlos?
Nein, lizenzfrei bedeutet Royalty Free: Sie zahlen einmal für die Lizenz und danach keine Gebühr pro Verwendung. Die Rechte bleiben beim Urheber, und viele lizenzfreie Videos kosten Geld. Kostenlos sind nur Clips von Gratis-Plattformen oder unter Lizenzen wie CC0.
Was bedeutet Editorial Use Only bei Videos?
Editorial Use Only bedeutet, dass Sie einen Clip nur redaktionell nutzen dürfen, etwa in Nachrichten, Reportagen oder Blogbeiträgen. Für Werbung, Imagefilme oder Produktvideos ist er tabu, weil Freigaben für abgebildete Personen, Marken oder Orte fehlen.
Was ist ein Model-Release?
Ein Model-Release ist die schriftliche Einwilligung einer abgebildeten Person, dass Aufnahmen von ihr genutzt werden dürfen. In Deutschland verlangt § 22 KUG diese Einwilligung für die Verbreitung von Bildnissen, für Werbung ist sie unverzichtbar. Seriöse Agenturen kennzeichnen, ob für einen Clip ein Release vorliegt.
Muss ich bei lizenzfreien Videos die Quelle nennen?
Eine Namensnennung ist nur nötig, wenn die Lizenz sie verlangt, etwa bei Creative-Commons-Lizenzen wie CC BY oder bei manchen Gratis-Clips auf Freemium-Plattformen. Stock-Agenturen und die großen Gratis-Plattformen verlangen in der Regel keine Nennung, ein Blick in die Lizenzbedingungen klärt den Einzelfall.
Darf ich lizenzfreie Videos auf YouTube und Instagram verwenden?
Ja, die meisten Lizenzen für lizenzfreie Videos erlauben den Einsatz auf YouTube, Instagram, TikTok und anderen Plattformen. Prüfen Sie aber, ob die Lizenz auch bezahlte Werbung abdeckt, und heben Sie den Lizenzbeleg auf, falls eine Plattform Ihr Video wegen eines Rechteanspruchs markiert.
Was passiert, wenn ich ein Video ohne Lizenz verwende?
Wer ein Video ohne gültige Lizenz nutzt, verletzt das Urheberrecht und riskiert eine Abmahnung mit Unterlassungsanspruch und Schadensersatz nach § 97 UrhG. Der Schadensersatz orientiert sich meist an einer angemessenen Lizenzgebühr, dazu kommen die Kosten der Abmahnung.
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