Latori baut seit 2012 Onlineshops auf Shopify und war 2019 die erste offizielle Shopify-Plus-Agentur im DACH-Raum. Heute zählt Shopify die Wuppertaler zu den Partnern der höchsten Stufe Platinum. Rund 45 Fachleute migrieren Shops von Magento oder Shopware, binden ERP-Systeme an und entwickeln Funktionen wie den Hundehalsband-Konfigurator von HUNTER.
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- Welches Problem löst Latori?
- Wer steckt hinter Latori?
- Was macht Latori anders?
- Welche Leistungen bietet Latori?
- Wie läuft ein Projekt mit Latori ab?
- Was kostet Latori?
- Für wen eignet sich Latori?
- Wie gut ist die Betreuung durch Latori?
- Wo können Sie Latori kennenlernen?
- Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe rund um Latori und Shopify
- FAQ: Latori: Was leistet die Shopify-Agentur aus Wuppertal?
Mit jedem Wachstumsschritt eines Shops wachsen die Schnittstellen dahinter mit: Lager, Warenwirtschaft, Produktdaten, mehrere Länder und Währungen. Hier lesen Sie, welche Leistungen die Shopify-Agentur aus Wuppertal bündelt, wie ein Projekt abläuft, wie die Kosten entstehen und für welche Händler sich die Zusammenarbeit lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Gründung: 2012 in Wuppertal durch Jan und Natascha Laußmann, seit 2017 als GmbH, Verwaltung zusätzlich bei Stuttgart.
- Partnerstatus: seit 2019 Shopify-Plus-Partner, 2025 zuerst Premier und wenige Monate später Platinum Partner, die höchste Stufe im Partnerprogramm von Shopify.
- Größe: Latori beschäftigt rund 45 Fachleute und hat mehr als 100 Enterprise-Projekte umgesetzt.
- Kunden: unter anderem Asphaltgold, Mister Spex mit der Tochter Lensit, ooia, HUNTER, Oh April, Wera, Lamy, Micasa und BOC24.
- Auszeichnungen: Agentur des Jahres beim Shop Usability Award 2023, Top 100 der Internetagenturen bei iBusiness 2025, Deutscher Agenturpreis 2025.
Welches Problem löst Latori?

Latori löst das Problem, dass Onlineshops mit dem Wachstum an technische Grenzen stoßen: alte Shopsysteme, manuelle Datenabgleiche, fehlende Schnittstellen zu Lager und Warenwirtschaft. Die Agentur zieht solche Shops auf Shopify oder Shopify Plus um und verbindet sie mit den Systemen dahinter.
Viele Händler starten auf einem selbst gehosteten System wie Magento oder Shopware und betreiben Server, Updates und Sicherheitspatches selbst. Mit jedem neuen Land, jeder neuen Filiale und jedem zusätzlichen Lager wächst der Pflegeaufwand. Bestände werden per Export abgeglichen, Preislisten von Hand übertragen, und am umsatzstärksten Tag des Jahres steigt das Risiko, dass der Shop unter der Last ausfällt.
Kennen Sie das aus Ihrem eigenen Shop?
Shopify nimmt dem Händler als Software-as-a-Service Hosting, Sicherheit und Updates ab. Die Plattform allein verbindet aber noch keinen Shop mit SAP, Microsoft Dynamics oder einem Logistiker. Latori programmiert deshalb in der Systemintegration die Verbindungen zwischen Shop und Warenwirtschaft, Produktdatenbank, Logistik und Preissuchmaschinen, meist als eigene App, damit Händler nicht von einer Standardlösung abhängen.
Bei jedem Systemwechsel können außerdem Rankings verloren gehen, sobald alte Adressen auf Fehlerseiten führen.
Latori legt deshalb für jede Migration Weiterleitungen von den alten auf die neuen Links an und übernimmt Bestellungen sowie Kundendaten, wo technisch möglich auch Bewertungen und Treuepunkte.
Wer steckt hinter Latori?

Hinter Latori steht die Latori GmbH aus Wuppertal, die Jan und Natascha Laußmann 2012 gegründet haben und bis heute als Geschäftsführung leiten. Aus einem Zwei-Personen-Projekt ist ein Team mit rund 45 Fachleuten aus Entwicklung, Design, Marketing, Testing, Projektmanagement, SEO und Vertrieb geworden.
Für ihren eigenen Onlineshop wählten die Gründer Shopify, doch das kanadische System war damals nicht auf den deutschen Markt ausgelegt. Also passten die beiden ihren Shop selbst an und programmierten fehlende Funktionen nach. Die Eigenentwicklung sprach sich herum, andere Händler fragten nach, und 2013 wurde die Shopify-Programmierung zum Hauptgeschäft. Den eigenen Shop gaben die Gründer auf.
Die wichtigsten Stationen von Latori seit der Gründung in Wuppertal.
Gründung
Jan und Natascha Laußmann gründen Latori und betreiben einen eigenen Shop auf Shopify.
Ausbildung
Latori wird Ausbildungsbetrieb, die ersten Azubis starten im Sommer.
Shopify Plus
Erste offizielle Shopify-Plus-Agentur im DACH-Raum.
Agentur des Jahres
Auszeichnung beim Shop Usability Award, dazu drei Siege für Kundenshops.
Platinum
Erst Premier, wenige Monate später Platinum Partner von Shopify.
Xentral
Erstes großes Kundenprojekt als Xentral Bronze Partner.
2014 bezog das Team ein eigenes Büro, 2015 ein größeres, 2017 wurde aus der UG die Latori GmbH. 2018 kam eine Partnerschaft mit Salesforce dazu, 2019 der Status als erste Shopify-Plus-Agentur im deutschsprachigen Raum. Seit der Pandemie arbeitet ein großer Teil des Teams aus dem Homeoffice, inzwischen mit Fachleuten aus Deutschland, Österreich, Lettland, Slowenien und der Türkei.
Den Hauptsitz hat Latori in der Sonnborner Straße in Wuppertal, die Verwaltung sitzt in Althengstett bei Stuttgart. Projekte laufen auf Deutsch oder Englisch.
Anfang 2025 ernannte Shopify die Agentur zum Premier Partner, kein Dreivierteljahr später folgte der Platinum-Status. Im Partnerverzeichnis von Shopify ist Latori als Platinum Partner gelistet; Shopify vergibt die Stufen nach Erfahrung und nachgewiesenem Erfolg auf der Plattform. Ende 2025 wurde Latori außerdem Bronze Partner des ERP-Anbieters Xentral.
Was macht Latori anders?

Latori unterscheidet sich in drei Punkten: Die Agentur arbeitet ausschließlich mit Shopify, sie entwickelt Schnittstellen und Apps selbst, statt sie zuzukaufen, und sie kombiniert Design, Entwicklung und Marketing in einem Team mit festem Projektmanager.
Zunächst setzt Latori seit 14 Jahren auf ein einziges Shopsystem. Diese Spezialisierung zeigt sich im Team: Jedes Teammitglied ist bei Shopify zertifiziert, und das Team legt regelmäßig Prüfungen in der Shopify Academy ab. Als Platinum Partner bekommt die Agentur früh Zugang zu neuen Funktionen und testet sie vor dem offiziellen Start.
Daneben schreibt Latori Apps und Schnittstellen selbst, mit Ruby on Rails, also mit dem Framework, mit dem auch Shopify entwickelt wurde. Für Logistiker fehlt meist eine fertige Anbindung, deshalb baut die Agentur eine eigene Anwendung. Für Xentral hat Latori eine öffentliche App geschrieben, die Produkte und Bestellungen in beide Richtungen zwischen Shopify und dem ERP-System abgleicht.
Schließlich deckt das Team alle Gewerke intern ab. Design, Frontend, Backend, Testing und Marketing sitzen unter einem Dach, die Übergabe vom Design an die Entwickler läuft intern. Sie müssen Ihre Anforderungen also nicht ein zweites Mal erklären.
Latori ermöglicht es uns, selbstständig zu arbeiten, unterstützt uns und macht uns nicht von ihnen abhängig. Sie geben uns die Tools und das Wissen für Shopify an die Hand, damit wir kleinere Sachen selbst umsetzen können.
Larissa Dien, Kundin von Latori
Welche Leistungen bietet Latori?

Latori baut neue Shopify-Shops, migriert Shops auf Shopify Plus und bindet ERP, PIM sowie Logistik an. Hinzu kommen B2B-Shops, Headless Commerce, Internationalisierung, UI- und UX-Design sowie eigene Apps. Im Marketing übernimmt die Agentur SEO, Content sowie E-Mail-Marketing mit Klaviyo.
Sechs Bereiche rund um Shopify aus einem Team in Wuppertal.
Migration
Umzug von Magento, Shopware oder WooCommerce samt Daten und Weiterleitungen.
Systemintegration
Anbindung von ERP, PIM, Logistik und Preissuchmaschinen über eigene Apps.
B2B
Händlerportale mit kundenspezifischen Preisen, Lieferbedingungen und Rabatten.
Headless Commerce
Eigene Frontends mit Hydrogen, Inhalte aus dem CMS Storyblok.
Internationalisierung
Mehrsprachige Shops, mehrere Märkte und synchrone Lagerbestände.
Design und Marketing
UI und UX, SEO, Content sowie E-Mail-Marketing mit Klaviyo.
Migration auf Shopify Plus
Im Kerngeschäft, der Migration, zieht Latori Shops von Magento, Shopware, WooCommerce, Spryker und weiteren Systemen auf Shopify Plus um und überträgt Artikel, Kunden und Bestellungen. Für jede alte Adresse entsteht eine Weiterleitung, damit Lesezeichen funktionieren und Suchmaschinen die Rankings auf den neuen Shop übertragen.
Kunden müssen ihr Konto nach dem Umzug neu anlegen, die passende Ansprache dafür liefert das Marketing-Team von Latori.
Den Sneaker-Händler Asphaltgold aus Darmstadt brachte Latori von Magento 2 auf Shopify Plus. Das Team band das Produktdatensystem Akeneo an, baute einen Größenfilter für unterschiedliche Schuhgrößen und schrieb eine Ruby-on-Rails-App, die die Verlosungs-App des Händlers mit Daten versorgt. Der neue Shop gewann 2023 den Shop Usability Award in der Kategorie Fashion und Accessoires.
Für den Fahrradhändler fahrrad.de migrierte Latori den Onlineshop von Salesforce Commerce Cloud zu Shopify Plus. Innerhalb von nur sechs Wochen entstanden sechs Onlineshops für verschiedene Märkte. Neben der Übertragung von Produkt-, Kunden- und Bestelldaten integrierte Latori eine POS-Anbindung für die Filialen sowie individuelle Funktionen wie einen Kaufberater, einen Rahmengrößenrechner und Optionen für Leasing und Finanzierung. Was Händler auf WooCommerce beim Umstieg beachten sollten, erklärt der Ratgeber zum Wechsel von WooCommerce zu Shopify.
Ein Kunde beziffert die Dauer seines Wechsels von Shopware zu Shopify Plus über den Migrationsservice von Latori auf 12 Wochen.
Systemintegration und B2B
Ohne Anbindung an die Warenwirtschaft bleibt ein Shop eine Insel. Latori verbindet Shopify mit SAP, Microsoft Dynamics, Xentral, plentymarkets und dem Produktinformationssystem Akeneo, außerdem mit Logistikern und Preissuchmaschinen. Ein Consultant nimmt die Anforderungen auf, danach folgt ein Angebot, meist zum Festpreis. Was ein solches Produktinformationssystem leistet, erklärt der Beitrag zum Produktinformationsmanagement.
Der Fahrradhändler BOC24 brachte 15.000 Produkte, mehr als 40 Filialen und das ERP-System von Novomind mit. Latori migrierte den Shop zu Shopify Plus, synchronisierte den Live-Bestand aller Filialen, richtete Click and Collect ein und band die Finanzierung über die Targobank sowie die Suche von Klevu an.
Seitdem laufen Onlineshop und Filialen über ein einziges System.
| Kunde | Ausgangslage | Was Latori umgesetzt hat |
|---|---|---|
| Asphaltgold | Magento 2 | Migration, Akeneo-Anbindung, Größenfilter, Backend für die Verlosungs-App |
| BOC24 | 15.000 Produkte, über 40 Filialen | Migration, Bestandsabgleich mit Novomind, Click and Collect, Klevu |
| Micasa | Möbelhändler in der Schweiz | Migration, Connector zu Microsoft Dynamics 365 Business Central, Rabattlogik nach Rappen-Regel |
| Lamy | mehrere Shopify-Instanzen weltweit | Headless-Plattform mit Hydrogen, Akeneo-Connector, Storyblok, Gravurfunktion |
| Lensit (Mister Spex) | Kontaktlinsen-Shop in Norwegen | Neues Layout auf Shopify Plus, Nachbestellfunktion, Verfügbarkeit je Variante in Echtzeit |
| Resmed | Shop für Medizintechnik und Schlafmasken | Migration von Shopware zu Shopify Plus, Custom Checkout UI Extension für Markt- und Rechnungsanforderungen, Anbindung an das ERP-System (Microsoft Business Central), Produkt-Bundles |
Im B2B-Geschäft bietet Shopify drei Modelle: B2C und B2B im selben Shop, einen eigenen B2B-Shop oder B2B on Shopify mit Shopify Plus. Latori klärt zu Beginn, welches Modell passt, und baut dann Portale mit kundenspezifischen Preisen, Lieferbedingungen und Rabatten. Für die Selecta Management AG mit sechs mehrsprachigen Shops schrieb das Backend-Team eine eigene App, die Preise und Konditionen je Kunde an Shopify überträgt. Für den Elektroauto-Hersteller e.GO Mobile entstand ein Shop mit Fahrzeugkonfigurator und eigenem Händlerportal.
Angenommen, ein Großhändler für Seminarbedarf beliefert 300 Firmenkunden mit fünf Rabattstufen. Statt fünf Preislisten von Hand zu pflegen, wiese das System jeden Kunden nach dem Einloggen seiner Stufe zu und zeigte ihm nur seine Preise. Genau so arbeitet der Shop von Neuland, den Latori betreut: gleicher Inhalt für Privat- und Geschäftskunden, aber unterschiedliche Preise nach Kundenrabatt.
Headless Commerce und Internationalisierung
Beim Headless Commerce laufen Frontend und Backend getrennt. Latori baut solche Frontends mit Hydrogen, dem Headless-Werkzeug von Shopify, und bindet für Inhalte das CMS Storyblok an. Die Entwicklerdokumentation von Shopify beschreibt Hydrogen als Werkzeug, das die Commerce-Bausteine der Plattform in gängige Web-Frameworks bringt.
Bei Hunter und der Schwestermarke stylecats teilen sich zwei Shops ein Backend und einen Warenkorb, obwohl sie unterschiedliche Oberflächen haben.
Der Schreibgerätehersteller Lamy betrieb mehrere Shopify-Instanzen mit getrennten Checkouts und Datenstrukturen. Latori entwickelte eine globale Plattform auf Shopify Plus und Hydrogen, die eigenständige Shops für Europa, die USA, Japan, Kanada, Brasilien, Argentinien und Taiwan unter einer Domain zusammenführt. Ein eigener Connector verteilt die Produktdaten aus Akeneo auf alle Instanzen, und Käufer wählen für die Gravur ihres Füllers Schriftart und Position.
Ein zentraler Oxygen-Proxy orchestriert jetzt ein weltweites Netz schlanker Data-Subshops.
Patrick Schneider, Latori
Für die Internationalisierung auch ohne Headless-Architektur richtet Latori Mehrsprachigkeit ein, entwickelt Apps, die Lagerbestände über mehrere Länder synchron halten, und schult die Teams im Umgang mit den neuen Shops. Für Outdoorchef entstanden acht B2B- und B2C-Shops für den internationalen Verkauf, Babbel verkauft Gutscheine in mehr als 20 Shops.
Steuerberatung leistet die Agentur ausdrücklich nicht, sie gibt aber ihre Erfahrung mit Steuersätzen und Versand weiter.
Design, eigene Apps und Marketing
Das Design-Team arbeitet mit Screendesigns und bei Bedarf mit einem Klick-Dummy, damit Sie den Shop vor der Programmierung sehen und testen können. Für AMC entstand ein dunkleres, hochwertigeres Design mit Beratersuche für Kochkurse, für Parsa Beauty eine neue Navigation mit Shop-the-Look-Bereich.
Bei Wera Tool Rebels programmierte das Team eine Gravurfunktion, deren Vorschau Käufer direkt auf dem Werkzeug sehen.
Zwei eigene Apps hat Latori im Shopify App Store. Der Best Price Indicator speichert alle Preisänderungen und zeigt bei Rabatten automatisch den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage, den § 11 der Preisangabenverordnung bei Preisermäßigungen verlangt. Der Tax Exempt Manager markiert B2B-Kunden in der EU für steuerfreie Käufe und prüft ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer über die Datenbank VIES der EU-Kommission.
Im Marketing übernimmt Latori SEO mit Health Check, Keyword-Strategie und technischer Optimierung. Hinzu kommen Content-Marketing mit Blogbeiträgen sowie die Einrichtung von Klaviyo für E-Mail-Automatisierungen wie Willkommensmails oder Warenkorb-Erinnerungen. Für CdC Reitsport richtete Latori Klaviyo samt Geburtstags- und Rabattmails ein, Melvin und Hamilton wechselte im Zuge der Migration von Emarsys zu Klaviyo.
Über Stikky entwickelt die Agentur zudem native Shopping-Apps, die direkt am Shopify-Backend hängen.
Wie läuft ein Projekt mit Latori ab?

Ein Projekt mit Latori beginnt mit einem Beratungsgespräch, in dem ein Consultant die Anforderungen aufnimmt. Nach dem Gespräch folgen Angebot, Konzept, Design, Programmierung und Tests, begleitet von einem festen Projektmanager und regelmäßigen Statusgesprächen, die über den Livegang hinaus weiterlaufen.
Fünf Schritte vom Erstgespräch bis zur Betreuung nach dem Start.
Kick-off
Anforderungen und Ziele gemeinsam aufnehmen.
Setup und Design
Design entwerfen, Shop-Funktionen anpassen.
Integration
Zahlungsanbieter bis ERP-System anbinden.
Launch
Nach Tests geht der Shop live.
Betreuung
Optimierung und Support nach dem Start.
Am Anfang klärt ein Consultant Sortiment, Kundengruppen, Preislogik, Bestellprozess und die Systeme, die angebunden werden sollen. Aus diesem Gespräch entsteht eine Anforderungsliste, die als Grundlage für das Angebot dient sowie Aufwand und Dauer vorab eingrenzt. Für das Design vereinbaren beide Seiten feste Korrekturschleifen, danach schreiben Designerin und Projektmanager die Arbeitsanweisungen für die Entwickler.
Vor dem Livegang testet Latori Bestellprozess, Zahlung und Registrierung, bei Apps auch den kompletten Durchlauf bis zur Warenwirtschaft oder zum Logistiker. Sie können selbst Testbestellungen auslösen.
Nach dem Start schult die Agentur Ihr Team, damit kleinere Änderungen ohne Agentur gelingen. Für die Vorbereitung bietet Latori einen kostenlosen Launchplan an, eine Liste mit mehr als sechs Seiten von der strategischen Planung bis zu rechtlichen Punkten, die Sie über die Website als Checkliste zum Shop-Start anfordern können.
Was kostet Latori?

Latori veröffentlicht keine Paket- oder Stundenpreise. Das Angebot entsteht nach dem Beratungsgespräch, bei Integrationen meist als Festpreis. Bestandskunden erhalten bei Latori Retainer-Modelle. Hinzu kommen die Lizenzkosten von Shopify.
Wie teuer ein Projekt wird, hängt von der Zahl der Systeme, Märkte und Sonderfunktionen ab. Ein neuer Shop mit Standardanbindungen kostet weniger als eine Migration mit eigenem ERP-Connector oder eine Headless-Plattform für mehrere Länder. Weil Latori die Anforderungen vorab in einer Liste festhält, steht der Preis vor Projektstart fest.
| Angebot von Latori | Umfang | Preis |
|---|---|---|
| Erstberatung | unverbindliches Gespräch zu Migration, Setup, App oder Optimierung | kostenlos |
| SEO-Potenzialanalyse | Einschätzung der Sichtbarkeit Ihres Shops durch die SEO-Fachfrau von Latori | kostenlos |
| Shopify-Launchplan und Playbook | Checkliste zum Shop-Start, Leitfaden zum Shopify-Ökosystem | kostenlos |
| Projekte, Migrationen, Integrationen | nach Anforderungsliste | Angebot, meist Festpreis |
| Laufende Betreuung | Support, Performance, Weiterentwicklung für Bestandskunden | Retainer nach Umfang |
Zusätzlich zum Agenturhonorar fällt die Plattformgebühr an. Die Preisseite von Shopify nennt für Shopify Plus im Oktober 2026 einen Einstieg ab 2.100 Euro im Monat.
Rechnen Sie bei der Planung also beide Posten zusammen, das einmalige Projekt und die laufende Lizenz.
Die meisten Shops scheitern nicht am Design, sondern an den Schnittstellen dahinter. Wer wächst, sollte zuerst klären, wie Shop, Lager und Warenwirtschaft miteinander sprechen.
Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Für wen eignet sich Latori?

Latori eignet sich für Marken und Händler, die auf Shopify oder Shopify Plus verkaufen oder dorthin wechseln wollen, besonders mit komplexen Anforderungen wie ERP-Anbindung, B2B-Preisen, mehreren Ländern oder eigenen Funktionen. Für Händler, die bei Shopware oder WooCommerce bleiben, passt die Agentur nicht.
Der typische Kunde ist ein gewachsener Händler oder eine etablierte Marke mit komplexen E-Commerce-Anforderungen. Ein Beispiel ist die Delica AG, Teil der Schweizer Migros-Gruppe: Gemeinsam mit Latori migrierte das Unternehmen vier Onlineshops für verschiedene Marken und Märkte innerhalb von sieben Monaten von Shopware zu Shopify Plus. Neben dem Multi-Brand-Setup mit gemeinsamer Codebasis integrierte Latori individuelle Prozesse wie die Registrierung von Kaffeemaschinen, ein bestehendes Single-Sign-on-System sowie Schnittstellen zu Marketing- und Vertriebssystemen.
Wann sich die Zusammenarbeit lohnt und wann eine andere Lösung besser passt.
Passt gut
- Wechsel von Magento, Shopware oder WooCommerce zu Shopify Plus
- Shop mit ERP, PIM oder Filialbestand im Hintergrund
- B2B-Geschäft mit Preisen je Kunde
- Marken mit mehreren Ländern und Sprachen
Passt weniger
- Händler, die bei Shopware oder WooCommerce bleiben wollen
- Händler, die vor dem ersten Gespräch einen Preis sehen möchten
- Kleinstshops, die mit einem fertigen Theme auskommen
- Steuerfragen, die eine Steuerberatung brauchen
Ein zweites Profil sind Omnichannel-Händler mit Filialen wie BOC24 oder Händler mit besonderen Rechenregeln wie Micasa, bei dem Rabattcodes der Schweizer Rappen-Regelung folgen und eine eigene Funktion Aufbau und Entsorgung von Möbeln abbildet. Ebenfalls typisch sind D2C-Marken wie ooia, deren bestehenden Shop Latori übernahm und seither mit Geschenkfunktion, Mengenrabatt im Warenkorb und neuem Theme weiterentwickelt.
Steht die Systemwahl noch aus, bietet der Vergleich der Shopsysteme eine Übersicht.
Für einen Preisvergleich vor dem Erstkontakt nennt die Website keine Zahlen. Und ein kleiner Shop, der mit einem fertigen Theme und wenigen Apps auskommt, braucht keinen Platinum Partner mit Enterprise-Erfahrung. Einen breiteren Überblick über Dienstleister rund um die Plattform bietet der große Shopify-Agentur-Vergleich von Dr. Web.
Wie gut ist die Betreuung durch Latori?

Bei Latori betreut ein persönlicher Projektmanager jedes Projekt und hält Sie mit regelmäßigen Statusgesprächen auf dem Laufenden. Nach dem Livegang bietet die Agentur Optimierung, technisches Monitoring und A/B-Tests, für Bestandskunden auch als Retainer.
Ansprechpartner für neue Projekte sind Mitgründer Jan Laußmann und Consultant Marco König. Für die einzelnen Fachgebiete stehen eigene Fachleute bereit: Linda Kasner für SEO mit zwölf Jahren Erfahrung, Ulkar Mammadova für Design und Sarah Johnson für Klaviyo. Außerdem hat Latori ein Team aus Full-Stack-Entwicklern mit teilweise mehr als 10 Jahren Shopify-Erfahrung. Für die beiden eigenen Apps hat Latori je eine eigene Support-Adresse eingerichtet.
Latori will Kunden unabhängig machen und schult sie nach dem Launch in Shopify und in den eigens programmierten Apps. Mehrere Kundenstimmen auf der Website loben genau das, andere die schnelle, flexible Umsetzung. Latori nennt als Bewertungen 4,95 bei ProvenExpert, 4,9 Sterne bei Google und 5,0 Sterne im Shopify App Store für die eigenen Apps, ohne die Zahl der Bewertungen anzugeben.
Der Großteil des Teams sitzt in Wuppertal, ein Teil arbeitet aus dem Homeoffice. Eine Telefon-Hotline mit festen Servicezeiten nennt die Website nicht.
Wo können Sie Latori kennenlernen?

Latori lernen Sie über eine kostenlose Erstberatung kennen, die Sie über das Kontaktformular, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0202 769020 anfragen. Zur Vorbereitung bietet die Agentur einen kostenlosen Launchplan, ein Shopify-Playbook und eine SEO-Potenzialanalyse an.
Für das Erstgespräch hilft eine kurze Liste: welches System Sie heute nutzen, wie viele Produkte und Bestellungen Sie haben und welche Systeme am Shop hängen. Aus diesen Angaben erstellt Latori die Anforderungsliste für das Angebot. Die Beratung ist unverbindlich.
Einen Eindruck von der Arbeit geben die Referenzen von Latori mit Projekten von Lamy bis HUNTER.
Unterm Strich passt Latori zu Händlern, die Shopify als Plattform gesetzt haben und Migration, Integration und Weiterentwicklung aus einer Hand wollen. Die Stärken liegen in der langen Shopify-Erfahrung, den eigenen Schnittstellen und dem Platinum-Status, die Grenzen in der Bindung an ein einziges System und in fehlenden öffentlichen Preisen.
Shopify Platinum Partner aus Wuppertal
Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe rund um Latori und Shopify

Akeneo
Akeneo ist ein System für Produktinformationsmanagement, in dem Händler Produktdaten wie Beschreibungen, Maße und Bilder zentral pflegen. Über einen Connector gelangen die Daten in einen oder mehrere Shops. Latori hat Akeneo unter anderem für Asphaltgold und Lamy angebunden.
B2B on Shopify
B2B on Shopify ist die Großhandelsfunktion von Shopify Plus. Händler legen Firmenprofile an, hinterlegen Preislisten und Zahlungsbedingungen je Kunde und verkaufen an Geschäftskunden im selben System wie an Endkunden.
Click and Collect
Click and Collect bezeichnet das Bestellen im Onlineshop mit Abholung in einer Filiale. Voraussetzung ist ein aktueller Bestand je Filiale im Shop, wie ihn Latori für BOC24 mit über 40 Filialen synchronisiert.
ERP-System
Ein ERP-System ist die zentrale Unternehmenssoftware für Warenwirtschaft, Einkauf, Buchhaltung und Logistik. Beispiele sind SAP, Microsoft Dynamics und Xentral. Ein Onlineshop tauscht mit dem ERP-System Bestellungen, Bestände und Kundendaten aus.
Headless Commerce
Headless Commerce trennt die sichtbare Oberfläche eines Shops vom technischen Unterbau. Das Frontend lässt sich frei gestalten und mit einem eigenen CMS verbinden, während Warenkorb, Checkout und Produktdaten weiter aus dem Shopsystem kommen.
Hydrogen
Hydrogen ist das Headless-Werkzeug von Shopify für eigene Frontends auf Basis gängiger Web-Frameworks. Gehostet werden solche Frontends auf Oxygen, der Hosting-Plattform von Shopify.
Klaviyo
Klaviyo ist ein Werkzeug für E-Mail- und SMS-Marketing, das sich eng mit Shopify verbindet. Händler richten damit automatische Serien ein, etwa Willkommensmails, Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe oder Geburtstagsmails.
Metaobjekte
Metaobjekte sind frei definierbare Datenstrukturen in Shopify, mit denen Händler eigene Inhaltstypen anlegen, etwa Zutaten mit Eigenschaften. Latori nutzte Metaobjekte bei Asphaltgold, um auf den Produktdetailseiten zusätzliche Informationsboxen zu Brands zu ermöglichen.
Platinum Partner
Platinum Partner ist die höchste Stufe im Partnerprogramm von Shopify. Shopify stuft Agenturen nach mehreren Kriterien ein, darunter Erfahrung und nachgewiesener Erfolg auf der Plattform. Darunter liegt unter anderem die Stufe Premier.
Shopify Functions
Shopify Functions sind kleine Programme, mit denen Entwickler die Logik von Shopify erweitern, etwa für Rabatte, Versandregeln oder Produktkonfiguratoren. Sie laufen direkt auf der Plattform von Shopify.
Shopify Plus
Shopify Plus ist der Enterprise-Tarif von Shopify für wachsende Händler. Er bietet unter anderem mehr Automatisierung, einen anpassbaren Checkout, B2B-Funktionen und mehrere Shops für verschiedene Märkte. Auf der Preisseite von Shopify beginnt der Tarif bei 2.100 Euro im Monat.
Weiterleitung
Eine Weiterleitung, im Englischen Redirect, schickt Besucher und Suchmaschinen von einer alten Adresse automatisch auf die neue. Bei einer Shop-Migration verhindern Weiterleitungen Fehlerseiten und helfen, die Rankings des alten Shops zu übertragen.
FAQ: Latori: Was leistet die Shopify-Agentur aus Wuppertal?

Welche Erfahrungen machen Händler mit Latori?
Latori nennt eine Bewertung von 4,95 bei ProvenExpert, 4,9 Sterne bei Google und 5,0 Sterne im Shopify App Store für die eigenen Apps. Kundenstimmen auf der Website loben vor allem, dass das Team Händler in Shopify schult statt sie abhängig zu machen, und die schnelle Umsetzung, etwa einen Wechsel von Shopware zu Shopify Plus in 12 Wochen.
Was ist ein Shopify Platinum Partner?
Platinum ist die höchste Stufe im Partnerprogramm von Shopify. Shopify stuft Agenturen nach Erfahrung und nachgewiesenem Erfolg auf der Plattform ein. Platinum Partner wie Latori erhalten früh Zugang zu neuen Funktionen, testen diese vor dem Start und haben einen direkten Draht zu den Teams von Shopify.
Was kostet eine Zusammenarbeit mit Latori?
Latori nennt keine festen Preise, das Angebot folgt auf ein kostenloses Beratungsgespräch und eine Anforderungsliste, bei Integrationen meist als Festpreis. Bestandskunden erhalten Retainer-Modelle. Hinzu kommt die Lizenz von Shopify, für Shopify Plus ab 2.100 Euro im Monat.
Wie lange dauert eine Migration zu Shopify mit Latori?
Die Dauer hängt von Datenmenge und Schnittstellen ab. Ein Kunde nennt für den Wechsel von Shopware zu Shopify Plus 12 Wochen. Für fahrrad.de entstanden sechs Onlineshops in sechs Wochen, die Delica AG zog vier Shops in sieben Monaten von Shopware zu Shopify Plus um.
Wo sitzt Latori?
Die Latori GmbH hat ihren Hauptsitz in der Sonnborner Straße 39 in 42327 Wuppertal, Telefon 0202 769020, E-Mail [email protected]. Die Verwaltung sitzt in Althengstett bei Stuttgart. Ein Teil des Teams arbeitet remote, Projekte laufen auf Deutsch oder Englisch.
Was ist der Unterschied zwischen Shopify und Shopify Plus?
Shopify Plus ist der Enterprise-Tarif von Shopify für wachsende Händler mit komplexeren Abläufen. Er bietet mehr Automatisierung, einen anpassbaren Checkout, B2B-Funktionen mit Preislisten je Kunde und mehrere Shops für verschiedene Märkte. Standard-Shopify reicht für einen klar strukturierten Onlineshop.
Welche eigenen Apps bietet Latori an?
Im Shopify App Store bietet Latori zwei eigene Apps an. Der Best Price Indicator zeigt bei Rabatten automatisch den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage nach der Preisangabenverordnung. Der Tax Exempt Manager ermöglicht steuerfreie B2B-Verkäufe innerhalb der EU und prüft die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer über die EU-Datenbank.
