Ein KI-Rechenzentrum kostet nach Rechnung von Nvidia knapp 53 Milliarden Euro je Gigawatt Leistung, doppelt so viel wie vor fünf Jahren. Mehr als die Hälfte davon fließt in Chips und Server, entworfen in Kalifornien und gefertigt in Taiwan. Für den Campus in Lübbenau, in den Schwarz Digits 11 Milliarden Euro steckt, meldet der rbb rund 120 Arbeitsplätze in der Anlaufphase.

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Für Bürgermeister, Stadtwerke und Unternehmen ist das KI-Rechenzentrum kein fernes Thema aus den USA mehr: Von Lübbenau über Nierstein bis Dummerstorf planen Betreiber Anlagen mit Hunderten Megawatt. Dieser Beitrag zerlegt ein KI-Rechenzentrum in seine Bausteine, rechnet Bau- und Betriebskosten durch und zeigt, wer auf jeder Stufe verdient und wie viele Jobs vor Ort tatsächlich bleiben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein KI-Rack zieht bis zu 142 Kilowatt und damit mehr als fünfzehnmal so viel wie ein typischer Serverschrank. Gekühlt wird mit Flüssigkeit direkt am Chip.
  • Ein Gigawatt KI-Leistung kostet laut Nvidia knapp 53 Milliarden Euro. Im Betrieb wiegt der Wertverlust der Chips schwerer als die Stromrechnung.
  • Fast 30 Prozent aller Ausgaben landen nach einer Schätzung von Bernstein als Rohertrag bei Nvidia, dahinter verdienen Speicherhersteller, Ausrüster wie Vertiv und Siemens sowie Baukonzerne wie Hochtief.
  • Im Bau arbeiten Tausende, im Betrieb bleiben wenige: In Lübbenau werden für die Anlaufphase rund 120 Stellen erwartet. Ab 2027 soll die Gewerbesteuer reiner Rechenzentrumsbetreiber nach dem Willen der Bundesregierung überwiegend am Standort bleiben.
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1 Wie viel Leistung zieht ein Rack mit Nvidias System GB300 NVL72 höchstens? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Nvidia beziffert den Bedarf auf bis zu 142 Kilowatt, mehr als das Fünfzehnfache eines typischen Serverschranks mit knapp 9 Kilowatt. Racks mit einem Megawatt will der Konzern erst ab 2027 unterstützen.
2 Wie lange dauert der reine Bau eines Rechenzentrums laut dem hessischen Leitfaden für Kommunen? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Vom Baubeginn bis zur Inbetriebnahme rechnet der Leitfaden mit 15 bis 18 Monaten. Bis zum vollen Ausbau auf 20 bis 30 Megawatt vergehen mit Planung, Genehmigung und Netzanschluss dreieinhalb bis fünfeinhalb Jahre.
3 Welcher Posten macht im Kostenmodell von Epoch AI den größten Teil der Jahreskosten aus? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Auf die Server entfallen 60 Prozent der auf ein Jahr umgelegten Kosten, auf Energie nur 7 Prozent. Mit deutschen Strompreisen stiege der Stromanteil auf rund 16 Prozent.
4 Welcher Anteil aller Ausgaben für ein KI-Rechenzentrum landet laut Bernstein als Rohertrag bei Nvidia? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die Analysten schätzen den Anteil auf rund 29 Prozent. Nvidia erzielte im Quartal bis Ende Juli 2026 eine Bruttomarge von 75 Prozent.
5 Wie will die Bundesregierung die Gewerbesteuer reiner Rechenzentrumsbetreiber ab 2027 verteilen? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Nach dem Kabinettsentwurf vom September 2026 sollen künftig zu 90 Prozent die Anschlussleistung und zu 10 Prozent die Löhne zählen. Bislang verteilt sich die Steuer allein nach den Löhnen, was Standorte personalarmer Rechenzentren benachteiligt.

Was unterscheidet ein KI-Rechenzentrum von einem klassischen Rechenzentrum?

Gehäuse wie Torte mit Platineninnenleben auf Tortenplatte und Heber mit Flagge
KI-Rechenzentren benötigen Flüssigkühlung und Kraftwerksanschlüsse, da Serverschränke bis zu 142 Kilowatt statt 9 Kilowatt verbrauchen

Ein KI-Rechenzentrum bündelt Tausende bis Hunderttausende Grafikprozessoren, die gemeinsam an einer Aufgabe rechnen. Ein Serverschrank zieht dort bis zu 142 Kilowatt statt knapp 9 Kilowatt im klassischen Rechenzentrum. Große Anlagen brauchen deshalb Flüssigkühlung und einen Netzanschluss in Kraftwerksgröße.

Ein klassisches Rechenzentrum beherbergt viele voneinander unabhängige Server, auf denen Webshops, Buchhaltungssoftware oder E-Mail-Dienste laufen. Im KI-Rechenzentrum arbeiten die Grafikprozessoren dagegen im Verbund, etwa beim Training eines Sprachmodells. Die Chips tauschen dabei ständig Zwischenergebnisse aus, deshalb funktioniert die ganze Halle wie ein einziger großer Rechner.

Die jährliche Betreiberumfrage des Uptime Institute macht den Abstand sichtbar. Der häufigste Wert pro Serverschrank lag 2025 bei knapp 9 Kilowatt. Selbst 2026 kamen 69 Prozent der befragten Standorte typischerweise mit weniger als 10 Kilowatt je Schrank aus, obwohl der Anteil großer Anlagen mit mindestens 30 Megawatt IT-Leistung seit 2023 von 12 auf 24 Prozent gestiegen ist. Nvidia beziffert den Bedarf eines Racks vom Typ GB300 NVL72 mit 72 Grafikprozessoren und 36 Hauptprozessoren auf bis zu 142 Kilowatt, mehr als das Fünfzehnfache des häufigsten Werts.

MerkmalKlassisches RechenzentrumKI-Rechenzentrum
Leistung pro Serverschrankknapp 9 kW (häufigster Wert 2025)bis 142 kW (Nvidia GB300 NVL72), 180 bis 220 kW bei Vera Rubin (Schätzung)
Kühlungüberwiegend Luft85 bis 100 % Flüssigkeit direkt am Chip
Rechentechnikviele unabhängige Server mit HauptprozessorenTausende bis Hunderttausende vernetzte Grafikprozessoren
Typische AufgabenWebseiten, Unternehmenssoftware, DatenspeicherTraining und Betrieb von KI-Modellen
Anschlussleistung großer Projekte10 bis 50 MW200 MW bis 5 GW
Quellen: Uptime Institute (Global Data Center Survey 2025 und 2026), Nvidia, SemiAnalysis (Schätzung), Lenovo, Turner & Townsend, Projektangaben von Schwarz Digits und Meta.

Mit jeder Chipgeneration steigt die Leistung pro Rack weiter. Seit August 2026 liefert Nvidia die Nachfolger unter dem Namen Vera Rubin aus, deren Racks nach Schätzung der Analysten von SemiAnalysis 180 bis 220 Kilowatt aufnehmen. Ab 2027 will der Chipkonzern Serverschränke mit einem Megawatt und mehr unterstützen.

Die Abwärme solcher Racks führt Luft allein nicht mehr ab. Bei den aktuellen Nvidia-Systemen übernimmt Flüssigkeit, die über Kühlplatten direkt an den Chips vorbeiströmt, rund 85 bis 90 Prozent der Kühlarbeit. Vera Rubin läuft vollständig flüssiggekühlt, mit 45 Grad warmem Zulauf. Das warme Wasser spart Strom: Rückkühler geben die Wärme an die Außenluft ab, ohne dass energiehungrige Kältemaschinen anspringen müssen.

Auch die Größenordnung der Anlagen hat sich verschoben. Elon Musk beziffert den Bestand im Rechenzentrum Colossus 2 bei Memphis auf 550.000 Nvidia-Chips und will die Anlage bis Dezember auf 1,21 Millionen Chips ausbauen. Die KI-Fabrik der Deutschen Telekom in München ist auf bis zu 10.000 Grafikprozessoren ausgelegt. Für eine KI-Gigafactory der EU verlangt die Ausschreibung im Endausbau je nach Größenklasse mindestens 75.000 oder 100.000 Chips je Standort.

KI-Rechenzentren erledigen zwei Arten von Arbeit. Beim Training lernt ein Modell über Wochen aus riesigen Datenmengen, dafür zählt maximale Rechenleistung an einem Ort. Anschließend beantwortet das fertig trainierte System die Anfragen der Nutzer, Fachleute sprechen von Inferenz. Trainingszentren suchen deshalb vor allem günstigen Strom in großen Mengen, Inferenz-Standorte zusätzlich kurze Wege zu den Kunden.

In Deutschland wächst die KI-Kapazität schnell, allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Das Borderstep Institut zählte in seiner Marktstudie für den Digitalverband Bitkom 2025 rund 530 Megawatt IT-Leistung in KI-Rechenzentren, 15 Prozent aller Kapazitäten. Bis 2030 erwartet Borderstep 2.020 Megawatt und einen Anteil von 40 Prozent. Die Bundesregierung will die Kapazität für KI und Hochleistungsrechnen laut ihrer im März 2026 beschlossenen Rechenzentrumsstrategie bis 2030 vervierfachen.

Auf den Punkt
  • Rechnen im Verbund: Tausende Grafikprozessoren arbeiten an einer Aufgabe wie ein einziger Rechner.
  • Wasser statt Luft: Die neueste Nvidia-Generation Vera Rubin läuft vollständig flüssiggekühlt.
  • Deutschland holt auf: 530 Megawatt KI-Leistung 2025, bis 2030 erwartet Borderstep 2.020 Megawatt.

Aus welchen Bausteinen besteht ein KI-Rechenzentrum?

Stapelung von Motoren, Leiterplatten, Luftblase, Schalter und einer KI-Fahne
Sechs Schichten vom Netzanschluss bis zum Glasfasernetz bilden ein KI-Rechenzentrum.

Ein KI-Rechenzentrum besteht aus sechs Schichten: Netzanschluss mit Umspannwerk, Stromverteilung mit Batteriepuffer, Notstrom, Kühlung, Rechentechnik sowie Netzwerk und Speicher. Das meiste Geld verschlingt die Rechentechnik, die längste Vorlaufzeit brauchen Netzanschluss und Transformatoren.

Strom: vom Umspannwerk bis zur Stromschiene

Große Anlagen hängen direkt am Hoch- oder Höchstspannungsnetz. Der Standort, den Schwarz Digits in Dummerstorf bei Rostock prüft, erlaubt etwa einen Anschluss an das 380-Kilovolt-Netz. Ein eigenes Umspannwerk auf dem Gelände setzt die Spannung herunter, Schaltanlagen verteilen den Strom auf die einzelnen Gebäude.

Zum Nadelöhr sind die Transformatoren geworden. Das Beratungsunternehmen Wood Mackenzie bezifferte die Versorgungslücke bei großen Leistungstransformatoren in den USA für 2025 auf 30 Prozent. Die Lieferzeit liegt demnach bei rund 128 Wochen, die Stückpreise sind seit 2019 um 77 Prozent gestiegen.

Zwischen Netz und Rechnern sitzt die unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV. Batterien in der USV überbrücken Spannungseinbrüche, bis die Notstromaggregate anlaufen. Die Ausfallstatistik des Uptime Institute belegt den Wert dieses Puffers: Von den schweren Ausfällen des Jahres 2025 hatten 45 Prozent ihre Ursache in der Stromversorgung, am häufigsten versagte dabei die USV selbst.

Für längere Störungen stehen Notstromaggregate bereit, meist Dieselmotoren, zunehmend auch Gasmotoren. Rolls-Royce beziffert die in Rechenzentren installierte Notstromleistung seiner Marke mtu auf mehr als 10 Gigawatt. Ein neues Gasaggregat des Konzerns liefert 2,8 Megawatt und erreicht Volllast in 45 Sekunden.

Im Gebäude verteilen Stromschienen den Strom bis an die Racks. Bei den heute üblichen 54 Volt im Schrank wäre der Kupferbedarf künftig gewaltig: Nvidia rechnet für ein Rack mit einem Megawatt mit bis zu 200 Kilogramm Kupfer allein in der Stromschiene. Ab 2027 will der Konzern deshalb auf 800-Volt-Gleichstrom umstellen, der schon am Gebäuderand aus dem Mittelspannungsnetz gewonnen wird.

Sechs Schichten zwischen Stromnetz und Chip

So ist ein KI-Rechenzentrum aufgebaut, von außen nach innen

1
Netzanschluss

Ein eigenes Umspannwerk auf dem Gelände setzt die Hochspannung aus dem Netz herunter.

Ab rund 40 MW ist ein Anschluss an das 110-kV-Netz nötig

2
Stromverteilung und USV

Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien verteilen den Strom und überbrücken Einbrüche.

45 % der schweren Ausfälle 2025 hatten ihre Ursache in der Stromversorgung

3
Notstrom

Diesel- oder Gasaggregate übernehmen, sobald das Netz länger ausfällt.

Immissionsschutz-Genehmigung erst ab 50 MW Feuerungswärmeleistung

4
Kühlung

Flüssigkeit strömt über Kühlplatten direkt an den Chips vorbei, Rückkühler geben die Wärme ab.

45 °C warmer Zulauf bei Nvidia Vera Rubin

5
Rechentechnik

Racks mit Grafikprozessoren und schnellem HBM-Speicher trainieren und betreiben die Modelle.

72 GPUs und bis zu 142 kW in einem GB300-Rack

6
Netzwerk und Speicher

Glasfaser und Switches verbinden die Racks zu einem Cluster, Speichersysteme halten die Daten bereit.

800 Gbit/s Anbindung pro GPU in der GB300-Generation

Kühlung: Wasser statt Luft

Fast die gesamte Energie, die ein Grafikprozessor aufnimmt, verlässt ihn als Wärme. In KI-Racks fließt die Kühlflüssigkeit deshalb durch Kühlplatten, die direkt auf den Chips sitzen, Fachleute sprechen von Direct-to-Chip-Kühlung. Eine Coolant Distribution Unit, kurz CDU, trennt diesen Kreislauf vom Gebäudewasser; das Gerät regelt zugleich Druck und Temperatur. Vertiv baut solche Einheiten mit bis zu 2,3 Megawatt Kühlleistung.

Die Wärme landet am Ende in Rückkühlern auf dem Dach oder in einem Wärmenetz. Das Energieeffizienzgesetz verlangt von Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 den Betrieb aufnehmen, einen Anteil wiederverwendeter Energie von mindestens 10 Prozent. Für Anlagen mit Betriebsstart ab Juli 2027 steigt die Pflicht auf 15 Prozent, ab Juli 2028 auf 20 Prozent.

Beim Wasserverbrauch unterscheiden sich die Bauarten stark: Offene Verdunstungskühler verbrauchen große Mengen, geschlossene Kreisläufe mit Trockenkühlern nahezu nichts. Microsoft plant seine neuen Rechenzentren ohne verdunstendes Kühlwasser. Der Konzern beziffert die Ersparnis auf mehr als 125 Millionen Liter pro Standort und Jahr.

Rechentechnik, Netzwerk und Speicher

Die eigentliche Rechenarbeit leisten Racks wie das GB300 NVL72, das 72 Nvidia-GPUs und 36 Hauptprozessoren in einem Schrank zu einer Recheneinheit verbindet. Die GPUs greifen auf schnellen, gestapelten Arbeitsspeicher vom Typ HBM zu, den SK Hynix, Samsung und Micron liefern.

Mindestens so wichtig ist das Netzwerk, das die Racks zu einem Cluster verbindet. Jede GPU hängt bei der GB300-Generation mit 800 Gigabit pro Sekunde am Netz, bei Vera Rubin mit 1,6 Terabit. Nvidias neuester Switch Spectrum-6 schafft 102,4 Terabit pro Sekunde und führt die Glasfasern direkt an den Chip heran.

Datenspeicher für Trainingsdaten und Zwischenstände ergänzen die GPU-Racks, ebenso klassische Server für Verwaltung und Sicherheit. Bei den Kosten spielt dieser Baustein eine Nebenrolle: Die Analysten von Bernstein setzen seinen Anteil an den Gesamtausgaben mit 1 bis 1,5 Prozent an.

BausteinAufgabeBeispiele für Lieferanten
Netzanschluss, UmspannwerkHochspannung aufs Gelände bringen und heruntersetzenNetzbetreiber wie Amprion, 50Hertz oder Westnetz; Siemens Energy, Hitachi Energy
Transformatoren, SchaltanlagenStrom auf Gebäude und Räume verteilenSiemens, Schneider Electric, ABB, Eaton
USV und BatterienSpannungseinbrüche überbrückenSchneider Electric, Vertiv, Eaton
Notstromaggregatelängere Stromausfälle abfangenRolls-Royce (mtu), Caterpillar, Cummins
Kühlung, CDUs, RückkühlerWärme am Chip abführen und abgebenVertiv, Schneider Electric, Stulz, Rittal
Grafikprozessoren, ServerModelle trainieren und betreibenNvidia, AMD; Server von Supermicro, Dell, HPE, Lenovo, Foxconn
Speicherchips (HBM)Daten direkt neben der GPU bereithaltenSK Hynix, Samsung, Micron
Netzwerk, OptikGPUs zu einem Cluster verbindenNvidia, Broadcom, Arista, Coherent
Gebäude, LeittechnikSchutz, Brandschutz, ÜberwachungBaukonzerne wie Turner (Hochtief); Siemens, Schneider Electric
Auswahl wichtiger Anbieter je Baustein, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Stand: September 2026.

Gebäude, Sicherheit und Leitwarte

Um all das herum entsteht ein Bau, der mehr einer Industriehalle gleicht als einem Bürogebäude. Die Böden müssen schwere Racks aufnehmen: Allein ein leerer GB300-Schrank wiegt laut Datenblatt von Lenovo 185 Kilogramm, voll bestückt kommen rechnerisch schon ohne Kühlmittel und Kabel rund 860 Kilogramm zusammen. Zur Anlage gehören außerdem Zäune, Zutrittsschleusen, Brandmeldeanlagen und eine Leitwarte, die Strom, Temperaturen und Leckagen rund um die Uhr überwacht.

Mit der Flüssigkühlung kommt ein neues Risiko hinzu: undichte Stellen im Kühlkreislauf. Nvidia sieht Auffangwannen für Leckagen in den Racks vor, Vertiv baut Lecksensoren in seine Kühleinheiten ein. Auch der Brandschutz bleibt heikel: In der Umfrage des Uptime Institute stieg 2025 der Anteil der Betreiber, die eine Löschanlage als Ursache ihres jüngsten schweren Ausfalls nannten, um sechs Prozentpunkte.

Auf den Punkt
  • Strom zuerst: Netzanschluss, Transformatoren und USV bestimmen Zeitplan und Ausfallsicherheit.
  • Kühlung am Chip: Flüssigkeit ersetzt die Luft, die Abwärme wird zum Rohstoff für Wärmenetze.
  • Dichte Rechentechnik: Grafikprozessoren, Speicherchips und Netzwerk stecken in dicht gepackten, fast eine Tonne schweren Racks.

Wie läuft der Bau eines KI-Rechenzentrums in Deutschland ab?

Oranger Schukostecker, defektes Kabel und Anhänger „BITTE WARTEN“ auf Granulat
Ohne Netzanschluss kein Rechenzentrum: In Frankfurt sind große neue Anschlüsse erst ab Mitte der 2030er-Jahre wieder möglich.

Bis ein Rechenzentrum mit 20 bis 30 Megawatt voll in Betrieb geht, vergehen nach Erfahrungswerten aus Hessen dreieinhalb bis fünfeinhalb Jahre, davon 15 bis 18 Monate reine Bauzeit. Am längsten dauert oft der Netzanschluss: In Frankfurt sind große neue Anschlüsse erst ab Mitte der 2030er-Jahre wieder möglich.

Betreiber klären zuerst mit dem Netzbetreiber, welche Leistung bis wann verfügbar ist, erst danach kaufen oder pachten die Unternehmen Flächen. Nach dem Leitfaden des hessischen Digitalministeriums braucht ein Rechenzentrum ab rund 40 Megawatt einen Anschluss an das 110-Kilovolt-Netz. Die erste Ausbaustufe umfasst meist bis zu 10 Megawatt. Der Rest folgt in Etappen.

In Frankfurt, wo mehr als ein Drittel der deutschen Rechenzentrumsleistung steht, können die Netzbetreiber Mainova und Syna laut einer Studie von IW Consult bis 2030 keine neuen Rechenzentren mit mehr als 10 Megawatt anschließen. Große Neuanschlüsse stellt Mainova erst für Mitte der 2030er-Jahre in Aussicht. Rechenzentren ziehen in Frankfurt schon heute bis zu 30 Prozent der städtischen Spitzenlast.

Auch im Übertragungsnetz stauen sich die Anträge. Bei den vier Übertragungsnetzbetreibern lagen im dritten Quartal 2025 insgesamt 717 Anschlussanträge über 270 Gigawatt, darunter viele Batteriespeicher. Seit April 2026 vergeben die Betreiber Kapazitäten deshalb nach einem Reifegradverfahren statt nach dem Windhundprinzip. Bei Amprion kostet ein Antrag pauschal 50.000 Euro, dazu kommt eine Kaution von 1.500 Euro je Megawatt.

Für die einzelnen Projektphasen nennt der hessische Leitfaden Erfahrungswerte, ausdrücklich als unverbindlich gekennzeichnet.

PhaseWas passiertTypische Dauer
Planung bis BauantragStandort, Netzanfrage, Gutachten, Antragsunterlagen6 bis 8 Monate
BaugenehmigungPrüfung durch die Bauaufsicht, bei großen Notstromanlagen zusätzlich Immissionsschutz5 bis 7 Monate
Bau bis InbetriebnahmeRohbau, Strom- und Kühltechnik, Tests15 bis 18 Monate
Voller AusbauAusbaustufen schrittweise zuschalten20 MW nach 3,5 bis 4,5 Jahren, 30 MW nach 4,5 bis 5,5 Jahren
Erfahrungswerte für Rechenzentren in Hessen. Bebauungsplan und Netzanschluss können den Zeitplan deutlich verlängern. Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation, Leitfaden für Kommunen zur nachhaltigen Ansiedlung von Rechenzentren (2025).

Parallel zum Netzanschluss läuft die Bauleitplanung. Meist braucht ein Rechenzentrum einen eigenen Bebauungsplan, oft einen vorhabenbezogenen, den der Gemeinderat beschließen muss. Genau an diesem Schritt scheiterte ein Vorhaben in Babenhausen in Südhessen: Der Investor Stack Infrastructure zog sich 2026 von einem Projekt mit bis zu 3 Milliarden Euro zurück, weil die Stadt den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan nicht fasste.

Danach folgen die Baugenehmigung und je nach Anlage weitere Verfahren. Der Digitalverband Bitkom beziffert den Verzug bei Genehmigungen auf rund sechs Monate über der gesetzlich vorgesehenen Frist.

Notstromaggregate brauchen eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erst ab einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt, dann im förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung. Beim Frankfurter Projekt FR10x von Equinix genügte für die erste Ausbaustufe mit Aggregaten von 48,4 Megawatt Feuerungswärmeleistung deshalb die Baugenehmigung, obwohl im Endausbau elf Dieselaggregate mit zusammen 76 Megawatt vorgesehen sind. Entnimmt ein Betreiber Kühlwasser, braucht er zusätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis.

Schneller geht der Aufbau in den USA oder in bestehenden Gebäuden. Nvidia gibt die Bauzeit des ersten Supercomputers Colossus von xAI in Memphis mit 122 Tagen an. Die Telekom richtete ihre Münchner KI-Fabrik in einem früheren Rechenzentrum der HypoVereinsbank im Tucherpark binnen sechs Monaten ein und kühlt mit Wasser aus dem Eisbach. Rohbau und Bebauungsplan fielen dort weg, weil der Konzern ein bestehendes Gebäude umbaute.

Beim Entwurf müssen Betreiber zudem die Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes einplanen. Neubauten mit Betriebsbeginn ab dem 1. Juli 2026 dürfen eine Energieverbrauchseffektivität, international PUE genannt, von höchstens 1,2 aufweisen. Ab 2027 muss der Strom bilanziell vollständig aus erneuerbaren Quellen stammen. Eine Novelle, die der Bundestag seit dem 24. September 2026 berät, würde diese Pflicht auf 2030 verschieben und den Betreibern vier statt zwei Jahre Zeit für die Effizienzwerte geben.

Auf den Punkt
  • Netz vor Grundstück: Ohne reservierte Anschlussleistung beginnt kein Projekt. In Frankfurt vergibt Mainova große Anschlüsse erst wieder ab Mitte der 2030er.
  • Gemeinderat entscheidet mit: In Babenhausen scheiterte ein Projekt mit bis zu 3 Milliarden Euro am fehlenden Bebauungsplan.
  • Strenge Effizienzvorgaben: PUE 1,2, Abwärmenutzung und Ökostrom gehören zum Pflichtenheft jedes Neubaus.

Was kostet der Bau eines KI-Rechenzentrums?

Schwarzer Serverschrank auf Betonblock mit orangefarbenem „70 %“-Schild
Chips vor Beton: Server und Netzwerk machen im Kostenmodell von Epoch AI rund 70 Prozent der Investition aus.

Gebäude samt Strom- und Kühltechnik kosten in Deutschland rund 10 Millionen Euro je Megawatt. Mit Grafikprozessoren, Servern und Netzwerk steigt die Summe auf etwa 33 bis 53 Millionen Euro je Megawatt, für ein Gigawatt also auf 33 bis 53 Milliarden Euro.

Für die Hülle samt Strom- und Kühltechnik beziffert der Kostenindex des Beratungsunternehmens Turner & Townsend die Baukosten eines luftgekühlten Rechenzentrums mit 30 bis 50 Megawatt in Frankfurt auf umgerechnet rund 10,2 Millionen Euro je Megawatt, Grundstück, Netzanschluss und IT nicht eingerechnet. Berlin liegt fast gleichauf, Tokio führt mit 13,3 Millionen Euro. Das hessische Digitalministerium setzt die Gestehungskosten ebenfalls mit rund 10 Millionen Euro je Megawatt an.

In den USA kostet ein moderner Neubau ohne Chips inzwischen im Schnitt umgerechnet 15,4 Millionen Euro je Megawatt, 21 Prozent mehr als Ende 2024, wie der Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield ermittelt hat. Die Stromtechnik ist dort mit 21 Prozent der größte Einzelposten. Flüssiggekühlte Anlagen kosten in den USA laut Turner & Townsend 7 bis 10 Prozent mehr als luftgekühlte.

Nvidia hat für die Racks nie Listenpreise bestätigt, Branchenschätzungen für ein GB300-NVL72-System reichen von umgerechnet 3,5 bis 5,7 Millionen Euro. Bei rund 140 Kilowatt pro Rack passen etwa sieben Systeme in ein Megawatt, das ergibt rechnerisch 25 bis 40 Millionen Euro allein für die Server.

Ein durchgerechnetes Beispiel liefert die Forschungsorganisation Epoch AI. Für ein Gigawatt mit Nvidias GB200-Systemen veranschlagt das Modell umgerechnet 33,3 Milliarden Euro: 18,6 Milliarden für Server, 10,0 Milliarden für das Gebäude mit Strom- und Kühltechnik, 4,3 Milliarden für das Netzwerk und 0,4 Milliarden für Sonstiges. Nvidia selbst rechnet für die neueste Generation mit knapp 53 Milliarden Euro je Gigawatt, doppelt so viel wie vor fünf Jahren. Davon entfallen rund 35 Milliarden Euro auf Nvidia-Technik.

Was ein Gigawatt KI-Rechenzentrum kostet

Investition nach dem Kostenmodell von Epoch AI für Nvidia-Systeme vom Typ GB200 NVL72, in Euro

Server und Grafikprozessoren18,6 Mrd. € (56 %)
Gebäude mit Strom- und Kühltechnik10,0 Mrd. € (30 %)
Netzwerk4,3 Mrd. € (13 %)
Sonstiges0,4 Mrd. € (1 %)
33,3 Mrd. €
Gesamtinvestition je Gigawatt im Modell von Epoch AI
52,6 Mrd. €
je Gigawatt laut Nvidia für die neueste Chipgeneration, doppelt so viel wie vor fünf Jahren
10,2 Mio. €
Baukosten je Megawatt in Frankfurt, ohne IT, Grundstück und Netzanschluss

Deutsche Großprojekte liegen am oberen Ende dieser Spanne oder darüber. Schwarz Digits investiert in Lübbenau 11 Milliarden Euro in rund 200 Megawatt und bis zu 100.000 Grafikprozessoren, rechnerisch 55 Millionen Euro je Megawatt. Die Telekom nennt für ihre Münchner KI-Fabrik eine Partnerschaft mit Nvidia im Wert von einer Milliarde Euro. Insgesamt flossen in Deutschland 2025 laut Bitkom 12 Milliarden Euro in IT-Hardware, aber nur 3,3 Milliarden Euro in Gebäude und deren technische Ausrüstung, davon 2,5 Milliarden in Klima-, Strom- und sonstige Gebäudetechnik.

Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta planen für 2026 zusammen Investitionen von umgerechnet 630 bis 650 Milliarden Euro, vor allem in Rechenzentren und Server. Nvidia-Finanzchefin Colette Kress rechnet für 2027 mit Ausgaben der fünf größten Cloud-Konzerne von rund 1,14 Billionen Euro.

Auf den Punkt
  • 10 Millionen Euro je Megawatt: So viel kostet in Deutschland die Hülle mit Strom- und Kühltechnik.
  • Chips vor Beton: Server und Netzwerk machen im Modell von Epoch AI rund 70 Prozent der Investition aus.
  • Deutsche Projekte am oberen Ende: Lübbenau kommt rechnerisch auf 55 Millionen Euro je Megawatt.

Was kostet der Betrieb eines KI-Rechenzentrums?

Ein Mikrochip liegt auf einem weißen Teller in einer Lache aus flüssigem Metall. Daneben ein Schild
Der größte laufende Posten ist der Wertverlust: Amazon schreibt einen Teil seiner Server nur noch über fünf Jahre ab.

Der größte laufende Posten ist der Wertverlust der Rechentechnik, die Betreiber über fünf bis sechs Jahre abschreiben. Strom macht im Kostenmodell von Epoch AI zwar rund zwei Drittel der laufenden Betriebsausgaben aus, aber nur 7 Prozent der gesamten Jahreskosten.

Nvidia bringt fast jedes Jahr eine neue Chipgeneration auf den Markt, entsprechend schnell verliert ältere Technik an Wert. Amazon hat die Nutzungsdauer eines Teils seiner Server 2025 von sechs auf fünf Jahre verkürzt und das ausdrücklich mit dem Entwicklungstempo bei künstlicher Intelligenz begründet. Meta rechnet mit fünfeinhalb Jahren.

Das Modell von Epoch AI schlüsselt die Kosten für ein Gigawatt IT-Leistung auf. Umgelegt auf ein Jahr entfallen dort 60 Prozent auf die Server, 17 Prozent auf das Gebäude, 14 Prozent auf das Netzwerk und nur 7 Prozent auf Energie. Personal, Wartung, Steuern, Grundstück und Wasser machen zusammen 3 Prozent aus. Die Forscher rechnen allerdings mit einem US-Strompreis von umgerechnet 7,3 Cent je Kilowattstunde und einer Auslastung von 71 Prozent.

In Deutschland zahlt ein Rechenzentrum mehr als das Zweieinhalbfache dieses Preises. Der Energieverband BDEW beziffert den Industriestrompreis für Neuverträge in der Mittelspannung 2026 auf 17,2 Cent je Kilowattstunde, bereits mit der auf den EU-Mindestsatz gesenkten Stromsteuer. Rechenzentren sind von dieser Senkung jedoch ausgenommen und zahlen weiter den Regelsatz von 2,05 Cent. Auch vom staatlich vergünstigten Industriestrompreis bleibt die Branche ausgeschlossen, was der Bitkom als Benachteiligung der digitalen Infrastruktur kritisiert.

Der Preisabstand zu Skandinavien erklärt, warum Trainingszentren gern in den Norden ziehen. Nicht-Haushaltskunden zahlten laut Eurostat im zweiten Halbjahr 2025 in Deutschland 22,6 Cent je Kilowattstunde, in Schweden 9,7 und in Finnland 7,5 Cent. Nscale, Aker und OpenAI starten unter dem Namen Stargate Norway bei Narvik mit 230 Megawatt.

Unter den Annahmen von Epoch AI, also bei 71 Prozent Auslastung und einer PUE von 1,14, bezöge ein Rechenzentrum mit 100 Megawatt IT-Leistung rund 709 Gigawattstunden im Jahr. Bei 19,2 Cent je Kilowattstunde, dem BDEW-Preis mit voller statt ermäßigter Stromsteuer, läge die Stromrechnung bei gut 136 Millionen Euro statt 52 Millionen Euro zum US-Preis des Modells.

Posten pro JahrEpoch-Modell (US-Strompreis)Mit deutschem Strompreis
Server, auf ein Jahr umgelegt447 Mio. €447 Mio. €
Gebäude mit Strom- und Kühltechnik127 Mio. €127 Mio. €
Netzwerk104 Mio. €104 Mio. €
Strom (709 GWh)52 Mio. €136 Mio. €
Personal, Wartung, Steuern, Grundstück, Wasser19 Mio. €19 Mio. €
Summerund 749 Mio. €rund 833 Mio. €
Anteil des Stroms7 %16 %
Rechenbeispiel für 100 Megawatt IT-Leistung, abgeleitet aus dem Kostenmodell von Epoch AI (1 Gigawatt, Nvidia GB200 NVL72, Mai 2026). Deutscher Strompreis: BDEW-Industriestrompreis 2026 von 17,2 Cent, mit voller statt ermäßigter Stromsteuer 19,2 Cent je Kilowattstunde. Umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 25.09.2026, eigene Berechnung.

Ob die Rechnung aufgeht, hängt von der Auslastung ab. Steht ein Teil der Grafikprozessoren still, laufen Abschreibung und Kapitalkosten trotzdem weiter. Ein Megawatt, das niemand mietet, würde den Betreiber nach dem Epoch-Modell rechnerisch rund 7 Millionen Euro im Jahr kosten, ohne einen Cent einzubringen.

Auf den Punkt
  • Wertverlust vor Strom: Server und Netzwerk machen im Epoch-Modell rund drei Viertel der Jahreskosten aus.
  • Teurer Standort: Mit deutschem Strompreis steigt der Stromanteil von 7 auf rund 16 Prozent.
  • Leerstand kostet: Ein ungenutztes Megawatt schlägt rechnerisch mit rund 7 Millionen Euro im Jahr zu Buche.

Wer verdient an einem KI-Rechenzentrum?

Podium mit Mikrochip, Medaille, Kupferdraht und Betonwürfel auf weißem Grund
Fast 30 Prozent aller Ausgaben landen nach einer Schätzung von Bernstein als Rohertrag beim Chiphersteller Nvidia.

Am meisten verdient der Chiphersteller: Nach einer Schätzung von Bernstein landen fast 30 Prozent aller Ausgaben für ein KI-Rechenzentrum als Rohertrag bei Nvidia. Dahinter folgen Speicherhersteller, Ausrüster, Baukonzerne, Betreiber und Geldgeber. Energieversorger und Gemeinden erhalten kleinere, stetige Anteile.

Im Quartal bis Ende Juli 2026 setzte Nvidia mit Rechenzentren umgerechnet 78 Milliarden Euro um, 117 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, bei einer Bruttomarge von 75 Prozent. Die Analysten von Bernstein um Stacy Rasgon schätzen, dass Nvidias Rohertrag rund 29 Prozent der gesamten Ausgaben für ein KI-Rechenzentrum ausmacht.

Ähnlich lukrativ ist das Geschäft mit dem Speicher. SK Hynix, einer der drei Lieferanten von HBM-Speicher, erzielte im zweiten Quartal 2026 eine operative Marge von 76 Prozent. Im selben Quartal begann die Serienauslieferung der neuen Generation HBM4. Der Auftragsfertiger TSMC in Taiwan, der Nvidias Chips produziert, macht inzwischen 66 Prozent seines Umsatzes mit Chips für Hochleistungsrechner.

Auf der nächsten Stufe verdienen die Ausrüster für Strom und Kühlung. Vertiv hat seinen Auftragsbestand bis Ende 2025 auf umgerechnet 13,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Siemens meldete für die Sparte Smart Infrastructure im jüngsten Quartal 42 Prozent mehr Aufträge und nannte ausdrücklich Großaufträge von Rechenzentrumskunden. Bei Caterpillar wuchs der Umsatz der Sparte Power & Energy im zweiten Quartal 2026 um 17 Prozent, vor allem durch Rechenzentren.

StufeBeispieleWie verdient wirdKennzahl
Chips und SpeicherNvidia, AMD, SK Hynix, Samsung, Micron, TSMCVerkauf von GPUs und HBM-Speicher, AuftragsfertigungNvidia-Bruttomarge 75 %, operative Marge SK Hynix 76 %
Server und NetzwerkSupermicro, Dell, HPE, Lenovo, Foxconn, Broadcom, AristaMontage kompletter Racks, Switches, OptikNvidia-Netzwerkumsatz plus 199 % (Quartal bis April 2026)
Strom- und KühltechnikSchneider Electric, Vertiv, Siemens, Eaton, ABB, Rolls-Royce, CaterpillarSchaltanlagen, USV, Kühlung, NotstromVertiv-Auftragsbestand 13,2 Mrd. € (Ende 2025)
BauTurner (Hochtief), regionale HandwerksbetriebeGeneralunternehmer- und FachaufträgeHochtief: 21,6 Mrd. € Rechenzentrumsaufträge in zwölf Monaten
Betrieb und VermietungEquinix, Digital Realty, NTT, CoreWeaveMiete je Kilowatt, Rechenzeit je StundeFrankfurt: 206 bis 232 € je kW und Monat
KapitalBlackstone, Brookfield, KKREigentum, Finanzierung, LeasingBlackstone-Rechenzentrumsgeschäft: 162 Mrd. €
Energie und NetzStadtwerke, Netz- und KraftwerksbetreiberStrompreis, Netzentgelte21,3 Mrd. kWh Verbrauch deutscher Rechenzentren 2025
StandortgemeindeKommunen wie Lübbenau oder DummerstorfGewerbe- und Grundsteuer, Grundstückserlöse, AbwärmeGewerbesteuer bislang nach Löhnen verteilt
Umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 25.09.2026. Quellen: Quartalsberichte von Nvidia, SK Hynix, Vertiv und Hochtief, CBRE (Global Data Center Trends 2026), Commercial Observer (Blackstone), Bitkom.

Beim Bau verdienen Generalunternehmer und Fachfirmen. Der Essener Konzern Hochtief meldete für die zwölf Monate bis Juni 2026 Rechenzentrumsaufträge von 21,6 Milliarden Euro, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Die US-Tochter Turner führt die Rangliste der Rechenzentrumsbauer an und baut mit zwei Partnern Metas Campus Hyperion in Louisiana. Inzwischen entfallen 42 Prozent des Auftragsbestands von Turner auf Rechenzentren.

Die Betreiber leben von der Miete für Fläche, Strom und Kühlung. In Frankfurt kostet ein Kilowatt Rechenzentrumsleistung laut CBRE umgerechnet 206 bis 232 Euro im Monat, der höchste Wert in Europa. Der Leerstand lag dort zu Jahresbeginn 2026 bei 5 Prozent. Equinix erzielte im zweiten Quartal 2026 eine bereinigte Ebitda-Marge von 53 Prozent, einen Rekordwert.

Riskanter leben die sogenannten Neoclouds, die Grafikprozessoren in großem Stil kaufen und stundenweise weitervermieten. CoreWeave steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 112 Prozent auf umgerechnet 2,26 Milliarden Euro, schrieb aber einen Verlust von 549 Millionen Euro. Allein die Zinsen kosteten das Unternehmen im selben Quartal 561 Millionen Euro.

Am Ende der Kette sitzen die Geldgeber. Blackstone bewertet sein Rechenzentrumsgeschäft inzwischen mit umgerechnet 162 Milliarden Euro. Nvidia baut mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR Finanzierungsplattformen auf, die mehr als 438 Milliarden Euro Fremdkapital für KI-Rechenzentren mobilisieren sollen. Ein Teil des Geldes fließt so über Chipkäufe an Nvidia zurück.

Offen bleibt, ob die Kunden am Ende genug verdienen. Nach einer Schätzung der Unternehmensberatung Bain bräuchte die Branche bis 2030 jährlich rund 1,75 Billionen Euro Umsatz, um den Ausbau zu finanzieren. Bain sieht dabei eine Lücke von rund 700 Milliarden Euro. Stetiger verdienen die Energieversorger: Die deutschen Rechenzentren verbrauchten 2025 insgesamt 21,3 Milliarden Kilowattstunden, bei 17 bis 19 Cent ergäbe das eine Stromrechnung von grob 3,6 bis 4,0 Milliarden Euro im Jahr.

Auf den Punkt
  • Nvidia vorn: Fast 30 Prozent aller Ausgaben landen laut Bernstein als Rohertrag beim Chipkonzern.
  • Zulieferer im Aufwind: Vertiv, Siemens und Hochtief melden stark wachsende Aufträge aus Rechenzentren, Caterpillar ein kräftiges Umsatzplus.
  • Wachstum auf Kredit: Neoclouds wie CoreWeave wachsen schnell, zahlen aber hohe Zinsen und schreiben Verluste.

Von jedem Euro, den ein KI-Rechenzentrum kostet, landen fast 30 Cent als Rohertrag bei Nvidia. Der Standortgemeinde bleiben bislang Umspannwerk, Abwärme und eine Gewerbesteuer, die nach den Löhnen fragt und nicht nach den Megawatt.

— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web

Wie viele Arbeitsplätze schafft ein KI-Rechenzentrum vor Ort?

Bürostuhl mit „BETRIEB“-Schild an der Lehne und Bauhelm auf der Armlehne vor weißem Hintergrund
Tausende auf der Baustelle, wenige im Betrieb: In Lübbenau werden für die Anlaufphase rund 120 Stellen erwartet.

Auf der Baustelle arbeiten bei großen Projekten 1.000 bis mehr als 7.500 Menschen gleichzeitig, allerdings nur für die Dauer des Baus. Im Betrieb bleiben einige Dutzend bis knapp 1.700 feste Stellen. Neue deutsche Großprojekte kommen auf weniger als eine Dauerstelle je Megawatt.

Meta beziffert die Spitze auf der Baustelle seines Campus Hyperion in Louisiana auf mehr als 7.500 Beschäftigte, Oracle spricht beim Stargate-Standort Abilene in Texas von über 6.400 Bauarbeitern täglich. In Lübbenau sollen laut einem Bericht des rbb bis zu 1.300 Menschen gleichzeitig am Bau arbeiten.

Gefragt sind dabei vor allem Handwerker. Auf der Liste von Meta stehen Stahlbauer, Rohrleitungsbauer, Elektriker, Zimmerleute und Glasfasertechniker. Ein Teil der Aufträge bleibt in der Region: Nach einem Jahr Bauzeit hatten Unternehmen aus Louisiana Aufträge über umgerechnet mehr als 767 Millionen Euro für Richland Parish erhalten, wie Meta bilanziert.

In Mount Pleasant bauten fast 10.000 Menschen in zwei Jahren Microsofts Rechenzentrum Fairwater, heute beschäftigt der Konzern dort knapp 550 Vollzeitkräfte. Mit dem zweiten Gebäude soll die Belegschaft auf rund 800 wachsen. Meta plant für Hyperion 1.000 Stellen im Betrieb, bei 5 Gigawatt Leistung. Die Prüfkommission des Parlaments von Virginia beschreibt ein typisches Rechenzentrum mit rund 50 Vollzeitkräften, die Hälfte davon bei Dienstleistern.

Wie weit Versprechen und Verträge auseinanderliegen, zeigt Abilene. Der Steuervertrag für den ersten Stargate-Standort schreibt laut Bloomberg nur 57 Vollzeitstellen als Untergrenze vor und gewährt dafür einen Nachlass von 85 Prozent auf die Grundsteuer über zwei Jahrzehnte. Oracle nennt für denselben Campus einschließlich Erweiterung fast 1.700 Arbeitsplätze vor Ort.

In Lübbenau, wo Schwarz Digits 11 Milliarden Euro in rund 200 Megawatt investiert, werden laut rbb für die Anlaufphase rund 120 Arbeitsplätze erwartet. NTT verspricht für sein Vorhaben in Nierstein mit 482 Megawatt rund 400 neue Stellen. Im Rheinischen Revier stellt Microsoft mehrere Hundert Dauerjobs und mehrere Tausend Stellen in der Bauphase in Aussicht, die Bürgermeister von Bergheim und Bedburg erwarten 150 beziehungsweise 300 feste Arbeitsplätze.

Tausende auf der Baustelle, wenige im Betrieb

Beschäftigte großer KI-Rechenzentren in der Bauphase und im laufenden Betrieb

BauphaseBetrieb
Meta Hyperion, Louisiana5 Gigawatt, Spitze auf der Baustelle und geplante Stellen im Betrieb
Bau7.500+
Betrieb1.000
xAI Colossus I und II, MemphisArbeiter täglich auf beiden Baustellen, Schätzung von xAI für den Betrieb
Bau1.600
Betrieb600
Schwarz Digits, Lübbenaurund 200 Megawatt, gleichzeitig auf der Baustelle und in der Anlaufphase
Bau1.300
Betrieb120
0,2
Dauerstellen je Megawatt bei Meta Hyperion
0,6
Stellen je Megawatt in Lübbenau in der Anlaufphase
2,8
Beschäftigte je Megawatt im Rechenzentrumsbestand Frankfurt und Rhein-Main (2023)

Je Megawatt kommt Lübbenau in der Anlaufphase rechnerisch auf 0,6 Stellen, Hyperion im Betrieb auf 0,2. Im gewachsenen Frankfurter Bestand zählte IW Consult 2023 rund 2.900 Beschäftigte in 67 Rechenzentren mit 1.023 Megawatt, also knapp drei je Megawatt, dazu 1.100 bei Zulieferern. Bei Hyperion entfallen auf jede Dauerstelle umgerechnet mehr als 44 Millionen Euro der von Meta genannten Investitionssumme.

Die Stellen im Betrieb verlangen Fachwissen und werden gut bezahlt. Meta sucht für den Betrieb Elektriker, Klimatechniker, Server- und Netzwerktechniker sowie Ingenieure, Microsoft zahlt in Mount Pleasant umgerechnet rund 66.000 bis über 175.000 Euro im Jahr. Fachkräfte sind knapp: Laut Uptime Institute finden 46 Prozent der Betreiber nur schwer geeignete Bewerber. Außerhalb Frankfurts nennen laut German Datacenter Association 65 Prozent der Firmen den Fachkräftemangel als ihr größtes Problem.

Indirekte Effekte bessern die Bilanz auf, lassen sich aber schwer messen. Die German Datacenter Association zählt für Deutschland rund 65.000 direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze, direkt in Colocation- und Hyperscale-Rechenzentren arbeiten davon rund 5.000 Vollzeitkräfte. Forscher der Brookings Institution fanden in US-Landkreisen mit neuen Rechenzentren je nach Typ etwa 100 bis 200 zusätzliche Jobs, die Löhne blieben unverändert.

Auf den Punkt
  • Baustelle statt Büro: Bei Hyperion arbeiten in der Spitze mehr als 7.500 Menschen gleichzeitig auf der Baustelle.
  • Wenige Dauerstellen: In Lübbenau werden für die Anlaufphase rund 120 Stellen erwartet, in Nierstein rund 400, bei Hyperion 1.000.
  • Knappes Personal: Fast jeder zweite Betreiber findet nur schwer qualifizierte Fachkräfte.

Was hat eine Gemeinde von einem KI-Rechenzentrum?

Keramikhaus mit orangefarbenem Stecker und Kabel, daran ein Etikett mit „90 %“
Ab 2027 soll die Gewerbesteuer reiner Rechenzentrumsbetreiber zu 90 Prozent nach der Anschlussleistung verteilt werden.

Bislang bleibt der Standortgemeinde wenig Gewerbesteuer, weil sich die Steuer nach den Löhnen verteilt und Rechenzentren wenig Personal beschäftigen. Ab 2027 soll bei reinen Rechenzentrumsbetreibern zu 90 Prozent die Anschlussleistung zählen. Hinzu kommen Abwärme, Grundstückserlöse und Aufträge für das Handwerk.

Die Gewerbesteuer eines Unternehmens mit mehreren Betriebsstätten verteilt sich nach Paragraf 29 des Gewerbesteuergesetzes im Verhältnis der gezahlten Löhne auf die Gemeinden. Rechenzentren mit wenigen Dutzend Beschäftigten geben ihrer Standortgemeinde deshalb nur einen kleinen Teil ab, der Rest fließt an den Sitz der Zentrale. Ein zweiter Grund liegt in der Steuerstruktur: Von rund 405 Millionen Euro Steuern, die Rechenzentren in Frankfurt und der Region 2023 laut IW Consult direkt und über Zulieferer auslösten, blieben nur 39,1 Millionen Euro bei den Kommunen. Die Umsatzsteuer macht dabei den größten Teil aus und fließt überwiegend an Bund und Land.

Nach dem Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027, den das Kabinett am 2. September 2026 beschlossen hat, soll die Gewerbesteuer reiner Rechenzentrumsbetreiber künftig zu 10 Prozent nach Löhnen und zu 90 Prozent nach der nicht redundanten elektrischen Anschlussleistung zerlegt werden. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt den Schritt, kritisiert aber die Beschränkung auf Unternehmen, die ausschließlich Rechenzentren betreiben.

GewerbesteuerHeuteNach dem Regierungsentwurf ab 2027
Verteilung auf die Standortenach Arbeitslöhnen, Sonderregel nur für Wind- und Solarparks10 % nach Arbeitslöhnen, 90 % nach der nicht redundanten Anschlussleistung
Betroffene Unternehmenalle mit mehreren BetriebsstättenUnternehmen, die ausschließlich Rechenzentren betreiben
Wirkung für die StandortgemeindeSteuer fließt vor allem an den Sitz der ZentraleSteuer bleibt überwiegend am Standort des Rechenzentrums
Der Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 liegt im parlamentarischen Verfahren. Quellen: § 29 Gewerbesteuergesetz, Deutscher Städte- und Gemeindebund (September 2026), heise online.

Greifbarer ist die Abwärme. Schwarz Digits will mit der Wärme aus Lübbenau ab 2028 bis zu 75.000 Haushalte versorgen, Google plant in Dietzenbach Wärme für mehr als 2.000 Haushalte. Für das geplante Rechenzentrum von Schwarz Digits bei Rostock haben die Stadtwerke Rostock eine Absichtserklärung zur Nutzung der Abwärme unterschrieben. In Frankfurt heizt ein Rechenzentrum von Telehouse gemeinsam mit Mainova schon seit Jahren rund 1.300 Wohnungen im Quartier Westville zu mindestens 60 Prozent.

Flächenverbrauch und Netzausbau bleiben die Kehrseite: In Frankfurt belegen Rechenzentren heute knapp 63 Hektar, bis 2030 wächst die Fläche auf rund 110 Hektar und damit etwa 5 Prozent der Gewerbe- und Industrieflächen. Andere Branchen beschäftigen je Hektar laut IW Consult gut siebenmal so viele Menschen. Mainova will das Frankfurter Stromnetz bis 2040 für rund 2 Milliarden Euro auf etwa die doppelte Leistung ausbauen, auch wegen der Rechenzentren, die als Stromkunden inzwischen den Flughafen überholt haben.

Wie schnell Rechenzentren die Strompreise anderer Kunden verändern, zeigt der US-Netzbetreiber PJM. Dort stieg der Preis für gesicherte Kraftwerksleistung von umgerechnet 25 Euro je Megawatt und Tag für 2024/25 auf 289 Euro für 2026/27. Allein die Last der Rechenzentren erhöhte die Kosten der Auktion für 2025/26 laut dem unabhängigen Marktbeobachter Monitoring Analytics um umgerechnet 8,2 Milliarden Euro. PJM rechnete für 2026/27 bei manchen Kunden mit 1,5 bis 5 Prozent höheren Stromrechnungen.

Vor Ort regt sich in Deutschland Widerstand. In Groß-Gerau stimmte das Stadtparlament im Februar 2026 mit 18 zu 14 Stimmen gegen Verhandlungen mit Vantage über ein Rechenzentrum mit 174 Megawatt. Die Gemeindevertretung von Birstein lehnte trotz 667 Unterschriften einen Bürgerentscheid über ein Projekt mit 200 Megawatt ab.

Wir bei Dr. Web halten die neue Gewerbesteuerregel für das wirksamste Mittel, damit Kommunen von einem Rechenzentrum mehr haben als Flächenverbrauch und Netzlast. Gemeinden sollten Abwärme, Ausbildungsplätze und die Beteiligung des Betreibers am Netzausbau im städtebaulichen Vertrag festschreiben, bevor der Bebauungsplan steht. Für Unternehmen, die KI einsetzen wollen, lohnt ein eigenes KI-Rechenzentrum dagegen fast nie: Mit Colocation oder Cloud sparen sie die Investition von 33 bis 53 Millionen Euro je Megawatt und bleiben nicht auf schnell alternden Chips sitzen.

Zum Mitnehmen
  • Steuer folgt künftig der Steckdose: 90 Prozent der Gewerbesteuer reiner Rechenzentrumsbetreiber sollen ab 2027 nach der Anschlussleistung verteilt werden.
  • Abwärme als Tauschgut: Lübbenau soll bis zu 75.000 Haushalte heizen, Westville zeigt das Modell im Kleinen.
  • Verhandeln vor dem Bebauungsplan: Wärme, Ausbildung und Netzkosten gehören in den städtebaulichen Vertrag.

Glossar: 18 wichtige Fachbegriffe zum KI-Rechenzentrum

Geöffnetes Lexikon mit orangefarbenem Stecker als Lesezeichen und Warnhinweis
Von Colocation bis USV: die wichtigsten Fachbegriffe rund um das KI-Rechenzentrum.

Anteil wiederverwendeter Energie (ERF)

Anteil wiederverwendeter Energie (ERF) heißt die Kennzahl, die angibt, welcher Teil der Energie eines Rechenzentrums außerhalb der Anlage weitergenutzt wird, meist als Wärme für Wohnungen oder Gewerbe. Das Energieeffizienzgesetz schreibt für Neubauten einen Mindestanteil vor, der mit dem Jahr der Inbetriebnahme von 10 auf 20 Prozent steigt.

Colocation

Colocation bezeichnet das Anmieten von Fläche, Strom, Kühlung und Netzanbindung in einem fremden Rechenzentrum, in dem Kunden ihre eigenen Server betreiben. Für Unternehmen ist Colocation oft der wirtschaftlichere Weg zu KI-Rechenleistung als ein eigener Neubau, weil der Betreiber Gebäude, Strom und Kühlung stellt.

Coolant Distribution Unit (CDU)

Coolant Distribution Unit (CDU) heißt das Gerät, das den Kühlkreislauf in den Racks vom Wasserkreislauf des Gebäudes trennt und Druck, Durchfluss und Temperatur regelt. Ohne CDUs lassen sich flüssiggekühlte KI-Racks nicht betreiben, große Einheiten schaffen mehrere Megawatt Kühlleistung.

Direct-to-Chip-Kühlung

Direct-to-Chip-Kühlung nennt man eine Kühltechnik, die Kühlflüssigkeit über Kühlplatten direkt an Prozessoren und Speicherchips vorbeiführt. Die Technik übernimmt in KI-Racks 85 bis 100 Prozent der Kühlarbeit, weil nur Flüssigkeit die Wärme von weit über 100 Kilowatt pro Schrank zuverlässig abführt.

Energieverbrauchseffektivität (PUE)

Energieverbrauchseffektivität (PUE) heißt die Kennzahl, die den gesamten Energiebedarf eines Rechenzentrums ins Verhältnis zum Bedarf der IT setzt. Ein Wert von 1,2 bedeutet, dass auf jede Kilowattstunde für die Server 0,2 Kilowattstunden für Kühlung und Gebäudetechnik kommen. Neubauten mit Betriebsbeginn ab Juli 2026 dürfen in Deutschland einen Wert von höchstens 1,2 aufweisen.

Gewerbesteuerzerlegung

Gewerbesteuerzerlegung ist die Aufteilung der Gewerbesteuer eines Unternehmens auf alle Gemeinden mit einer seiner Betriebsstätten. Maßstab sind bislang die Arbeitslöhne, was Standorte personalarmer Rechenzentren benachteiligt. Für reine Rechenzentrumsbetreiber plant die Bundesregierung ab 2027 einen Maßstab nach Anschlussleistung.

Grafikprozessor (GPU)

Grafikprozessor (GPU) nennt man einen Chip, der sehr viele Rechenoperationen gleichzeitig ausführt. Ursprünglich für Computergrafik entwickelt, ist die GPU heute das wichtigste Bauteil für künstliche Intelligenz und der teuerste Einzelposten eines KI-Rechenzentrums. Marktführer ist Nvidia.

High Bandwidth Memory (HBM)

High Bandwidth Memory (HBM) ist gestapelter Arbeitsspeicher, der direkt neben dem Grafikprozessor sitzt und Daten mit sehr hoher Bandbreite liefert. HBM entscheidet mit darüber, wie schnell ein KI-Modell rechnet. SK Hynix, Samsung und Micron teilen sich den Markt.

Hyperscaler

Hyperscaler sind Tech-Konzerne, die Rechenzentren in sehr großem Maßstab bauen und betreiben, etwa Amazon Web Services, Microsoft, Google und Meta. Auf diese Konzerne entfällt der größte Teil der weltweiten Investitionen in KI-Rechenzentren. Zusätzlich mieten die Hyperscaler Kapazität bei Colocation-Anbietern.

Inferenz

Inferenz bezeichnet den Betrieb eines fertig trainierten KI-Modells, also das Beantworten von Anfragen der Nutzer. Anders als beim Training verteilt sich die Last auf viele Standorte. Kurze Wege zu den Kunden und eine zuverlässige Netzanbindung zählen hier stärker als der billigste Strom.

KI-Gigafactory

KI-Gigafactory heißt ein großes, von der EU über das Gemeinschaftsunternehmen EuroHPC mitfinanziertes Rechenzentrum für das Training sehr großer KI-Modelle. Im Endausbau verlangt die Ausschreibung je nach Größenklasse mindestens 75.000 oder 100.000 Chips. Die Auswahl von bis zu sieben Standorten ist für Anfang 2027 geplant.

Neocloud

Neocloud nennt man einen spezialisierten Anbieter, der Grafikprozessoren in großem Stil kauft oder mietet und die Rechenleistung stundenweise weitervermietet. Bekannte Beispiele sind CoreWeave, Nebius und Nscale. Das Geschäft wächst schnell, finanziert sich aber stark über Kredite.

Notstromaggregat

Notstromaggregat bezeichnet einen Diesel- oder Gasmotor mit Generator, der ein Rechenzentrum bei längeren Netzausfällen versorgt. Die Aggregate laufen meist nur für Tests und Störungen. Ab einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt brauchen die Anlagen in Deutschland eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Rack

Rack heißt der genormte Serverschrank, in den Rechner, Netzwerktechnik und Stromverteilung eingebaut werden. Die Leistung pro Rack ist die wichtigste Kennzahl für die Dichte eines Rechenzentrums: klassisch knapp 9 Kilowatt, bei aktuellen KI-Systemen bis zu 142 Kilowatt.

Reifegradverfahren

Reifegradverfahren heißt das Vergabeverfahren, mit dem die deutschen Übertragungsnetzbetreiber seit April 2026 knappe Anschlusskapazität zuteilen. Vorrang bekommen weit fortgeschrittene Projekte, nicht mehr die schnellsten Antragsteller. Für große Rechenzentren entscheidet das Verfahren mit über den Zeitplan.

Training

Training bezeichnet den Lernprozess, in dem ein KI-Modell aus großen Datenmengen seine Parameter einstellt. Zehntausende Grafikprozessoren arbeiten dafür über Wochen im Verbund. Trainingszentren entstehen deshalb bevorzugt dort, wo günstiger Strom in großen Mengen an einem Ort verfügbar ist.

Umspannwerk

Umspannwerk nennt man die Anlage, die Strom aus dem Hoch- oder Höchstspannungsnetz auf eine niedrigere Spannung umsetzt. Große Rechenzentren bauen eigene Umspannwerke auf dem Gelände, weil sie Leistungen von Hunderten Megawatt direkt aus dem Hoch- oder Höchstspannungsnetz beziehen.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) heißt die Technik aus Batterien und Leistungselektronik, die Spannungseinbrüche und kurze Netzausfälle überbrückt, bis die Notstromaggregate laufen. Die USV gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Ausfälle und wird deshalb meist doppelt ausgelegt.

FAQ: KI-Rechenzentrum: wer an der Milliardenhalle verdient

Ein Serverschrank als Kuchen auf einer Etagere mit einem Tortenstück und FAQ-Fahne
Häufige Fragen zu Strom- und Wasserverbrauch, Betreibern und KI-Gigafactories.

Wie viel Strom verbraucht ein KI-Rechenzentrum?

Ein KI-Rechenzentrum mit 100 Megawatt IT-Leistung bräuchte bei typischer Auslastung rund 700 Gigawattstunden Strom im Jahr, so viel wie gut 200.000 Haushalte mit je 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Ein einzelnes Rack mit 72 Grafikprozessoren zieht bis zu 142 Kilowatt. Alle deutschen Rechenzentren zusammen verbrauchten 2025 rund 21 Milliarden Kilowattstunden, nach Rechnung der Bundesregierung etwa 4 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Metas Campus Hyperion in Louisiana ist auf 5 Gigawatt ausgelegt.

Wie viel Wasser verbraucht ein KI-Rechenzentrum?

Der Wasserverbrauch hängt vor allem von der Kühlung ab: Beim US-Durchschnitt von 0,36 bis 0,48 Litern je Kilowattstunde käme ein Rechenzentrum mit 100 Megawatt bei typischer Auslastung auf rund 220 bis 300 Millionen Liter im Jahr, mit geschlossenem Kühlkreislauf auf fast nichts. Microsoft plant neue Rechenzentren ohne verdunstendes Kühlwasser und beziffert die Ersparnis auf mehr als 125 Millionen Liter je Standort und Jahr. Mehr Wasser als die Anlagen selbst verbraucht in den USA die Stromerzeugung für Rechenzentren: Das Lawrence Berkeley National Laboratory schätzt den indirekten Verbrauch für 2023 auf rund 800 Milliarden Liter, den direkten auf 66 Milliarden Liter.

Wer betreibt KI-Rechenzentren in Deutschland?

KI-Rechenzentren in Deutschland betreiben vor allem Telekommunikations- und Cloud-Konzerne, Vermieter von Rechenzentrumsfläche sowie die Schwarz-Gruppe mit ihrer IT-Tochter Schwarz Digits. In Betrieb ist etwa die KI-Fabrik der Telekom in München mit bis zu 10.000 Nvidia-Chips. Schwarz Digits in Lübbenau, NTT in Nierstein und Microsoft im Rheinischen Revier bauen oder planen Großprojekte. Google baut in Dietzenbach neu und in Hanau aus, Amazon Web Services investiert in Frankfurt und Brandenburg. Mehr als ein Drittel der deutschen Rechenzentrumsleistung steht im Großraum Frankfurt.

Was ist eine KI-Gigafactory?

Eine KI-Gigafactory ist ein von der EU mitfinanziertes Rechenzentrum für das Training sehr großer KI-Modelle. Im Endausbau verlangt die Ausschreibung je nach Größenklasse mindestens 75.000 oder 100.000 KI-Chips, gerechnet in Nvidia-H100-Äquivalenten, sowie 120 oder 150 Megawatt IT-Leistung. Bewerbungen für bis zu sieben Standorte nimmt das EU-Gemeinschaftsunternehmen EuroHPC bis zum 12. November 2026 entgegen, die Auswahl ist für Anfang 2027 geplant. Die EU steuert insgesamt bis zu 5 Milliarden Euro bei, die beteiligten Staaten mindestens ebenso viel. Der Bund hat 805 Millionen Euro als Beitrag für eine Gigafactory in Deutschland eingeplant.

Warum braucht KI so viel Strom?

KI-Modelle bestehen aus Milliarden von Parametern, die beim Training und bei jeder Anfrage durchgerechnet werden. Tausende Grafikprozessoren rechnen dafür parallel, ein einzelnes Rack mit 72 Chips zieht bis zu 142 Kilowatt. Fast die gesamte Energie verlässt die Chips als Wärme, deren Abfuhr zusätzlich Strom kostet: Bei einer PUE von 1,2 kommen auf jede Kilowattstunde für die IT weitere 0,2 Kilowattstunden für Kühlung und Gebäudetechnik. Das Training eines großen Modells dauert Wochen, danach beantwortet das fertige Modell rund um die Uhr Anfragen. Mit jeder Chipgeneration steigt der Bedarf je Rack, Nvidia plant ab 2027 Serverschränke mit einem Megawatt.

Lohnt sich ein eigenes KI-Rechenzentrum für ein mittelständisches Unternehmen?

Für die meisten Mittelständler lohnt sich ein eigenes KI-Rechenzentrum nicht. Ein einziges Rack mit aktuellen Nvidia-Systemen kostet nach Branchenschätzungen umgerechnet 3,5 bis 5,7 Millionen Euro und braucht bis zu 142 Kilowatt sowie eine Flüssigkühlung. Klassische Rechenzentren sind auf solche Lasten nicht ausgelegt: An 69 Prozent der Standorte weltweit liegt die typische Leistung pro Rack unter 10 Kilowatt. Günstiger versorgen sich Unternehmen mit Rechenzeit aus der Cloud, etwa aus der Industrial AI Cloud der Telekom, oder mit eigenen GPU-Servern bei einem Colocation-Anbieter. Für kleinere Sprachmodelle genügt oft ein einzelner Server mit wenigen Grafikprozessoren.

Quellen

Uptime Institute | Global Data Center Survey 2025 | https://datacenter.uptimeinstitute.com/rs/711-RIA-145/images/2025.Annual.Survey.Report.pdf | besucht am 27.09.2026

Uptime Institute | Data Center Capacity Growth Trends: Findings from the 2026 Global Data Center Survey | https://datacenter.uptimeinstitute.com/rs/711-RIA-145/images/2026%20Annual%20Survey%20Data%20Center%20Growth%20v6.pdf?version=0 | besucht am 27.09.2026

Nvidia | System Hardware & Components, NVIDIA NVL72 AI Factory | https://docs.nvidia.com/enterprise-reference-architectures/nvl72-ai-factory/latest/components.html | besucht am 27.09.2026

SemiAnalysis | Vera Rubin: Extreme Co-Design, An Evolution from Grace Blackwell Oberon | https://newsletter.semianalysis.com/p/vera-rubin-extreme-co-design-an-evolution | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA 800 VDC Architecture Will Power the Next Generation of AI Factories | https://developer.nvidia.com/blog/nvidia-800-v-hvdc-architecture-will-power-the-next-generation-of-ai-factories/ | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA, Partners Drive Next-Gen Efficient Gigawatt AI Factories in Buildup for Vera Rubin | https://blogs.nvidia.com/blog/gigawatt-ai-factories-ocp-vera-rubin | besucht am 27.09.2026

Nvidia | Transkript der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 (26.08.2026) | https://s201.q4cdn.com/141608511/files/content_files/TRANSCRIPT_-NVIDIA-Corp-NVDA-US-Q2-2027-Earnings-Call-26-August-2026-5_00-PM-ET.pdf | besucht am 27.09.2026

Deutsche Telekom | Telekom startet Industrial AI Cloud mit NVIDIA | https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/telekom-startet-industrial-ai-cloud-mit-nvidia-1098680 | besucht am 27.09.2026

Deutsche Telekom | Germany’s first AI factory for industry officially goes into operation in Munich | https://www.telekom.com/en/media/media-information/archive/germany-s-first-ai-factory-for-industry-1101670 | besucht am 27.09.2026

EuroHPC Joint Undertaking | The EuroHPC Joint Undertaking launches the AI Gigafactories Call | https://www.eurohpc-ju.europa.eu/eurohpc-joint-undertaking-launches-ai-gigafactories-call-2026-07-30_en | besucht am 27.09.2026

EuroHPC Joint Undertaking | Call for Tenders for the selection of Artificial Intelligence Gigafactory Consortia, Tender Specifications | https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/tender-details/docs/bc712395-692d-41ab-aa25-8e254ae86eb2-CN/CfT%20AIGF%20-%20Tender%20Specifications_V1.pdf | besucht am 27.09.2026

Bitkom | Rechenzentren in Deutschland: KI treibt das Wachstum | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Rechenzentren-Deutschland-KI-treibt-Wachstum | besucht am 27.09.2026

Bitkom, Borderstep Institut | Rechenzentren in Deutschland: Update 2025 | https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-11/bitkom-studie-rechenzentren-in-deutschland-2025.pdf | besucht am 27.09.2026

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Turner & Townsend | Data centre cost trends, Data centre construction cost index 2025 | https://reports.turnerandtownsend.com/data-centre-construction-cost-index-2025/data-centre-cost-trends | besucht am 27.09.2026

Schwarz Digits | Datacenter Lübbenau: Schwarz Digits investiert in digitale Souveränität | https://schwarz-digits.de/schwarz-digits-datacenter-luebbenau | besucht am 27.09.2026

Meta | Deepening our investment in Richland Parish, Louisiana | https://datacenters.atmeta.com/2026/07/deepening-our-investment-in-richland-parish-louisiana/ | besucht am 27.09.2026

Schwarz Gruppe | Mecklenburg-Vorpommern and the Companies of Schwarz Group Form Groundbreaking Partnership | https://gruppe.schwarz/en/press/archive/2026/mecklenburg-vorpommern-and-the-companies-of-schwarz-group-form-groundbreaking-partnership | besucht am 27.09.2026

Wood Mackenzie | Power transformers and distribution transformers will face supply deficits of 30% and 10% in 2025 | https://www.woodmac.com/press-releases/power-transformers-and-distribution-transformers-will-face-supply-deficits-of-30-and-10-in-2025/ | besucht am 27.09.2026

POWER Magazine | Transformers in 2026: Shortage, Scramble, or Self-Inflicted Crisis? | https://www.powermag.com/transformers-in-2026-shortage-scramble-or-self-inflicted-crisis/ | besucht am 27.09.2026

Rolls-Royce | Powering data centres through the energy transition | https://www.rolls-royce.com/media/our-stories/discover/2025/powering-data-centres-through-the-energy-transition.aspx | besucht am 27.09.2026

Rolls-Royce | Rolls-Royce introduces fast-start mtu gas gensets for powering data centers | https://www.rolls-royce.com/media/press-releases/2025/02-10-2025-rr-introduces-fast-start-mtu-gas-gensets-for-powering-data-centers.aspx | besucht am 27.09.2026

Vertiv | Vertiv CoolChip CDU 2300 kW, Datenblatt SL-80005 | https://www.vertiv.com/498983/globalassets/shared/vertiv-coolchip-cdu-2300kw-data-sheet-sl-80005.pdf | besucht am 27.09.2026

Bundesamt für Justiz | § 11 Energieeffizienzgesetz: Klimaneutrale Rechenzentren | https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/__11.html | besucht am 27.09.2026

Microsoft | Sustainable by design: Next-generation datacenters consume zero water for cooling | https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-cloud/blog/2024/12/09/sustainable-by-design-next-generation-datacenters-consume-zero-water-for-cooling/ | besucht am 27.09.2026

Nvidia | Inside the NVIDIA Vera Rubin Platform: Six New Chips, One AI Supercomputer | https://developer.nvidia.com/blog/inside-the-nvidia-rubin-platform-six-new-chips-one-ai-supercomputer/ | besucht am 27.09.2026

Investing.com | How much does a GW of data center capacity actually cost? | https://www.investing.com/news/stock-market-news/how-much-does-a-gw-of-data-center-capacity-actually-cost-4314046 | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA Vera Rubin POD: Seven Chips, Five Rack-Scale Systems, One AI Supercomputer | https://developer.nvidia.com/blog/nvidia-vera-rubin-pod-seven-chips-five-rack-scale-systems-one-ai-supercomputer/ | besucht am 27.09.2026

Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation | Leitfaden für Kommunen zur nachhaltigen Ansiedlung von Rechenzentren | https://digitales.hessen.de/sites/digitales.hessen.de/files/2025-09/rechenzentrum_leitfaden_barrierefrei.pdf | besucht am 27.09.2026

Bundesamt für Justiz | Vierte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (4. BImSchV) | https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_4_2013/BJNR097310013.html | besucht am 27.09.2026

IW Consult | Rechenzentren in Frankfurt am Main und der Region | https://www.iwconsult.de/fileadmin/user_upload/pdfs/2025/studie_rechenzentren_final_15122025.pdf | besucht am 27.09.2026

t3n | Stromkapazität erschöpft: Frankfurt erreicht die Ausbaugrenze für Rechenzentren | https://t3n.de/news/stromkapazitaet-erschoepft-frankfurt-erreicht-die-ausbaugrenze-fuer-rechenzentren-1734523/ | besucht am 27.09.2026

Amprion | ÜNB führen „Reifegradverfahren“ für Netzanschlussanträge von Speichern und Großverbrauchern ein | https://www.amprion.net/Presse/Presse-Detailseite_90945.html | besucht am 27.09.2026

Amprion | Netzanschluss für Industrieanlagen und Rechenzentren | https://www.amprion.net/Strommarkt/Netzkunden/Netzanschluss/Industrieanlagen-und-Rechenzentren.html | besucht am 27.09.2026

DataCenter-Insider | Stack Infrastructure zieht sich aus Babenhausen zurück | https://www.datacenter-insider.de/stack-infrastructure-zieht-sich-aus-babenhausen-zurueck-a-8726c2a3eee8501a44d4471d0e57bd67/ | besucht am 27.09.2026

Regierungspräsidium Darmstadt | Genehmigungsbescheid für die Equinix Hyperscale FR10 GmbH | https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/2024-07/genehmigungsbescheid_equinix_hyperscale-fr10-gmbh.pdf | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA Ethernet Networking Accelerates World’s Largest AI Supercomputer, Built by xAI | https://nvidianews.nvidia.com/news/spectrum-x-ethernet-networking-xai-colossus | besucht am 27.09.2026

Deutscher Bundestag | Drucksache 21/8027, Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie | https://dserver.bundestag.de/btd/21/080/2108027.pdf | besucht am 27.09.2026

Deutscher Bundestag | Beschleunigte Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beraten | https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw39-de-energieeffizienzrichtlinie-1211306 | besucht am 27.09.2026

Cushman & Wakefield | Cushman & Wakefield Releases 2026 Data Center Development Cost Guide Citing 21% Rise in Per-MW Construction Costs | https://ir.cushmanwakefield.com/news/press-release-details/2026/Cushman–Wakefield-Releases-2026-Data-Center-Development-Cost-Guide-Citing-21-Rise-in-Per-MW-Construction-Costs/default.aspx | besucht am 27.09.2026

Tom’s Hardware | Price of Nvidia’s Vera Rubin NVL72 racks skyrockets, server makers’ margins will be tight | https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/price-of-nvidias-vera-rubin-nvl72-racks-skyrockets-to-as-much-as-usd8-8-million-apiece-but-server-makers-margins-will-be-tight-nvidia-is-moving-closer-to-shipping-entire-full-scale-systems | besucht am 27.09.2026

Tom’s Hardware | Nvidia’s memory costs soar 485 percent, memory now comprises 25 percent of the total cost | https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/nvidias-memory-costs-soar-485-percent-latest-ai-systems-now-cost-usd7-8-million-to-build-memory-now-comprises-25-percent-of-the-total-cost-rubin-gpus-a-mere-usd50-000-apiece | besucht am 27.09.2026

Epoch AI | Total cost of ownership of a one-gigawatt AI data center | https://epoch.ai/data-insights/ai-datacenter-cost-breakdown | besucht am 27.09.2026

Europäische Zentralbank | Euro foreign exchange reference rates | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/ | besucht am 27.09.2026

Microsoft | Microsoft Fiscal Year 2026 Fourth Quarter Earnings Conference Call | https://www.microsoft.com/en-us/investor/events/fy-2026/earnings-fy-2026-q4 | besucht am 27.09.2026

Alphabet | 2026 Q2 Earnings Call | https://abc.xyz/investor/events/event-details/2026/2026-Q2-Earnings-Call-2026-GgTAq7Is0z/default.aspx | besucht am 27.09.2026

Investing.com | Earnings call transcript: Amazon tops Q2 2026 estimates as AWS growth accelerates | https://www.investing.com/news/transcripts/earnings-call-transcript-amazon-tops-q2-2026-estimates-as-aws-growth-accelerates-93CH-4826442 | besucht am 27.09.2026

Meta | Meta Reports Second Quarter 2026 Results (Exhibit 99.1) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1326801/000162828026050596/meta-06302026xexhibit991.htm | besucht am 27.09.2026

Amazon | 2024 Annual Report | https://s2.q4cdn.com/299287126/files/doc_financials/2025/ar/Amazon-2024-Annual-Report.pdf | besucht am 27.09.2026

Meta | Meta Reports Fourth Quarter and Full Year 2024 Results (Exhibit 99.1) | https://s21.q4cdn.com/399680738/files/doc_financials/2024/q4/Meta-12-31-2024-Exhibit-99-1-FINAL.pdf | besucht am 27.09.2026

BDEW | BDEW-Strompreisanalyse August 2026 | https://www.bdew.de/media/documents/BDEW_Strompreisanalyse_082026.pdf | besucht am 27.09.2026

Deutscher Bundestag | Stromsteuer soll auf EU-Mindeststeuersatz gesenkt werden | https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw41-de-energiesteuergesetz-1111808 | besucht am 27.09.2026

Bitkom | Rechtsgutachten: Strompreisentlastung muss auch für Rechenzentren gelten | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Rechtsgutachten-Strompreisentlastung-Rechenzentren | besucht am 27.09.2026

Eurostat | Non-household electricity prices in 2nd half of 2025: -3.5% | https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260508-2 | besucht am 27.09.2026

Nscale | Stargate Norway: Laying the foundation for the future of AI | https://nscale.com/blog/stargate-norway-laying-the-foundation-for-the-future-of-ai | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA Announces Financial Results for Second Quarter Fiscal 2027 | https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-announces-financial-results-for-second-quarter-fiscal-2027 | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA Announces Financial Results for First Quarter Fiscal 2027 | https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-announces-financial-results-for-first-quarter-fiscal-2027 | besucht am 27.09.2026

SK hynix | SK hynix Announces 2Q26 Financial Results | https://news.skhynix.com/en/q2-2026-business-results/ | besucht am 27.09.2026

TSMC | 2Q26 Management Report | https://investor.tsmc.com/english/encrypt/files/encrypt_file/reports/2026-07/6f49632674bd2d0fd48cb65aaf89ec6ab510b559/2Q26%20ManagementReport.pdf | besucht am 27.09.2026

Vertiv | Vertiv Reports Strong Fourth Quarter with Organic Orders Growth of 252% and Diluted EPS Growth of 200% | https://investors.vertiv.com/news/news-details/2026/Vertiv-Reports-Strong-Fourth-Quarter-with-Organic-Orders-Growth-of-252-and-Diluted-EPS-Growth-of-200-Adjusted-Diluted-EPS-37/default.aspx | besucht am 27.09.2026

Siemens | Ergebnisveröffentlichung drittes Quartal Geschäftsjahr 2026 (Earnings Release Q3 FY 2026) | https://assets.new.siemens.com/siemens/assets/api/uuid:bdf8b45d-34dc-4911-ad72-5aa2a03d1d40/HQCOPR202608037433EN.pdf | besucht am 27.09.2026

Caterpillar | Caterpillar Reports Second-Quarter 2026 Results (Exhibit 99.1) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/0000018230/000001823026000040/ex991toformcat2q2026earnin.htm | besucht am 27.09.2026

Hochtief | Ergebnispräsentation erstes Halbjahr 2026 | https://www.hochtief.de/mmdbdownload?id=262114 | besucht am 27.09.2026

CBRE | Global Data Center Trends 2026 | https://www.cbre.com/insights/reports/global-data-center-trends-2026 | besucht am 27.09.2026

Equinix | Equinix Reports Second-Quarter Results, Raises 2026 Guidance and Long-Term Outlook | https://newsroom.equinix.com/2026-07-29-Equinix-Reports-Second-Quarter-Results,-Raises-2026-Guidance-and-Long-Term-Outlook | besucht am 27.09.2026

CoreWeave | CoreWeave Reports Strong Second Quarter 2026 Results | https://investors.coreweave.com/news/news-details/2026/CoreWeave-Reports-Strong-Second-Quarter-2026-Results/default.aspx | besucht am 27.09.2026

Commercial Observer | Blackstone Reports Record AUM, Strong Earnings Powered by Data Centers, AI | https://commercialobserver.com/2026/07/blackstone-reports-second-quarter-earnings-data-centers-ai/ | besucht am 27.09.2026

Nvidia | NVIDIA Partners With Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs and KKR to Establish AI Compute Infrastructure Financing Platforms | https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-partners-with-apollo-blackrock-blackstone-brookfield-goldman-sachs-and-kkr-to-establish-ai-compute-infrastructure-financing-platforms-to-mobilize-over-500-billion-of-third-party-capital | besucht am 27.09.2026

Bain & Company | New revenue needed to fund AI’s scaling trend, 6th annual Global Technology Report | https://www.bain.com/about/media-center/press-releases/20252/$2-trillion-in-new-revenue-needed-to-fund-ais-scaling-trend—bain–companys-6th-annual-global-technology-report/ | besucht am 27.09.2026

Meta | The largest Meta data center yet brings big impact to Louisiana | https://datacenters.atmeta.com/richland-parish-data-center/ | besucht am 27.09.2026

Meta | One Year In: Meta’s Richland Parish Data Center Supports Louisiana Economy | https://about.fb.com/news/2025/12/metas-richland-parish-data-center-supports-louisiana-economy-875-million-in-contracts/ | besucht am 27.09.2026

Oracle | Oracle Fact Sheet: Stargate Data Centers | https://arrington.house.gov/uploadedfiles/final_oracle_oai_data_center_fact_sheet_092225b.pdf | besucht am 27.09.2026

DataCenter-Insider | Mittelstand sucht Anschluss an Schwarz-Digits-Campus in Lübbenau | https://www.datacenter-insider.de/mittelstand-sucht-anschluss-an-schwarz-digits-campus-in-luebbenau-a-d8839f451c1519b341ba059d4f4f3662/ | besucht am 27.09.2026

Microsoft | Microsoft completes construction on first datacenter facility in Mount Pleasant, Wisconsin | https://news.microsoft.com/source/2026/06/23/microsoft-completes-construction-on-first-datacenter-facility-in-mount-pleasant-wisconsin/ | besucht am 27.09.2026

JLARC | Data Centers in Virginia | https://jlarc.virginia.gov/landing-2024-data-centers-in-virginia.asp | besucht am 27.09.2026

Bloomberg (via Yahoo Finance) | Stargate’s First Data Center Site is Size of Central Park, With At Least 57 Jobs | https://finance.yahoo.com/news/stargate-first-data-center-size-202854022.html | besucht am 27.09.2026

heise online | Bebauungsplan für NTT-Rechenzentrum in Nierstein steht | https://www.heise.de/news/Rechenzentrum-Projekt-von-NTT-in-Nierstein-nimmt-naechsten-Schritt-11168911.html | besucht am 27.09.2026

Fränkische Landeszeitung (dpa) | Hoffnung auf Tausende Jobs dank der Microsoft-Rechenzentren | https://www.flz.de/hoffnung-auf-tausende-jobs-dank-der-microsoft-rechenzentren/cnt-id-ps-4c598e9e-44c2-48bb-886a-4b368bd07af8 | besucht am 27.09.2026

FOX13 Memphis | FOX13 Investigates gets first inside look at xAI Colossus I supercomputer | https://www.fox13memphis.com/news/fox13-investigates-gets-first-inside-look-at-xai-colossus-i-supercomputer/article_c47875d3-5b7b-4bf9-8355-11fcaeb91cf8.html | besucht am 27.09.2026

WPR | Microsoft says it has hired around 375 people for its Mount Pleasant data center | https://www.wpr.org/news/microsoft-hired-375-people-for-mount-pleasant-data-center | besucht am 27.09.2026

German Datacenter Association | Das Ökosystem der Rechenzentren als Arbeitsplatz | https://www.germandatacenters.com/news/detail/das-oekosystem-der-rechenzentren-als-arbeitsplatz/ | besucht am 27.09.2026

German Datacenter Association | Data Center Impact Report Deutschland 2024, Management Summary | https://www.germandatacenters.com/fileadmin/images/DCIRD-24/Data-Center-Impact-Report-Deutschland-2024_DE_MS.pdf | besucht am 27.09.2026

Brookings Institution | New evidence on data center employment effects | https://www.brookings.edu/articles/new-evidence-on-data-center-employment-effects/ | besucht am 27.09.2026

Bundesamt für Justiz | § 29 Gewerbesteuergesetz: Zerlegungsmaßstab | https://www.gesetze-im-internet.de/gewstg/__29.html | besucht am 27.09.2026

Deutscher Städte- und Gemeindebund | Bundesregierung beschließt Einkommensteuerreformgesetz 2027 | https://www.dstgb.de/themen/finanzen/steuern/bundesregierung-beschliesst-einkommensteuerreformgesetz-2027/ | besucht am 27.09.2026

heise online | Steuer-Coup gegen Bürgerproteste: Milliarden-Umschichtung für Rechenzentren | https://www.heise.de/news/Steuer-Coup-gegen-Buergerproteste-Milliarden-Umschichtung-fuer-Rechenzentren-11440618.html | besucht am 27.09.2026

Google | 5,5 Milliarden Euro für Deutschlands digitale Zukunft | https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/engagement/google-investiert-milliarden-in-deutschlands-digitale-zukunft/ | besucht am 27.09.2026

ZFK | Abwärme aus Rechenzentren versorgt Frankfurter Wohnquartier „Westville“ | https://www.zfk.de/energie/waerme/abwaerme-aus-rechenzentren-versorgt-frankfurter-wohnquartier-westville | besucht am 27.09.2026

Mainova | Stromnetz in Frankfurt entdecken | https://www.mainova.de/de/ihre-mainova/ueber-uns/waerme-stromversorgung/stromnetz | besucht am 27.09.2026

PJM Interconnection | 2025/2026 Base Residual Auction Report | https://www.pjm.com/-/media/DotCom/markets-ops/rpm/rpm-auction-info/2025-2026/2025-2026-base-residual-auction-report.pdf | besucht am 27.09.2026

PJM Interconnection | PJM Auction Procures 134,311 MW of Generation Resources; Supply Responds to Price Signal | https://www.pjm.com/-/media/DotCom/about-pjm/newsroom/2025-releases/20250722-pjm-auction-procures-134311-mw-of-generation-resources-supply-responds-to-price-signal.pdf | besucht am 27.09.2026

Monitoring Analytics | Analysis of the 2025/2026 RPM Base Residual Auction, Part G | https://www.monitoringanalytics.com/reports/reports/2025/IMM_Analysis_of_the_20252026_RPM_Base_Residual_Auction_Part_G_20250603_Revised.pdf | besucht am 27.09.2026

Kreisstadt Groß-Gerau | Stadtparlament lehnt Rechenzentrum ab | https://www.gross-gerau.de/Stadt-Verwaltung/Kreisstadt-Gro%C3%9F-Gerau/Kommunale-Pressemitteilungen/Rechenzentrum-im-Lausb%C3%B6hl-abgelehnt.php?object=tx%2C3412.5.1&ModID=7&FID=3411.37423.1&NavID=3411.28&La=1 | besucht am 27.09.2026

DataCenter-Insider | Bürgerentscheid zu 200-MW-Rechenzentrum in Birstein gestoppt | https://www.datacenter-insider.de/buergerentscheid-zu-200-mw-rechenzentrum-in-birstein-gestoppt-a-bc8c1455c46f69f9229b4ef2c7864eb8/ | besucht am 27.09.2026

Lawrence Berkeley National Laboratory | 2024 United States Data Center Energy Usage Report | https://eta-publications.lbl.gov/sites/default/files/2024-12/lbnl-2024-united-states-data-center-energy-usage-report_1.pdf | besucht am 27.09.2026

Deutscher Bundestag | Drucksache 21/5271, Antwort der Bundesregierung: Pläne für eine europäische KI-Gigafabrik in Deutschland | https://dserver.bundestag.de/btd/21/052/2105271.pdf | besucht am 27.09.2026

Amazon | AWS Launches AWS European Sovereign Cloud and Announces Expansion Across Europe | https://press.aboutamazon.com/aws/2026/1/aws-launches-aws-european-sovereign-cloud-and-announces-expansion-across-europe | besucht am 27.09.2026

Hessische Landesregierung | Milliardeninvestition stärkt Hessen als Rechenzentrumsstandort | https://hessen.de/presse/milliardeninvestition-staerkt-hessen-als-rechenzentrumsstandort | besucht am 27.09.2026

Microsoft | Spatenstich für Rechenzentrums-Cluster in Nordrhein-Westfalen | https://news.microsoft.com/source/emea/2026/03/spatenstich-fuer-rechenzentrums-cluster-in-nordrhein-westfalen-microsoft-staerkt-die-digitale-infrastruktur-fuer-deutschlands-ki-zukunft/?lang=de | besucht am 27.09.2026

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