BillingEngine bündelt den kompletten Rechnungsweg eines kleinen Betriebs in einer einzigen Anwendung, vom ersten Angebot über die fertige E-Rechnung bis zur Umsatzauswertung. Der Zeitpunkt dafür ist günstig gewählt: Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder inländische Betrieb E-Rechnungen empfangen können, und ein einfaches PDF zählt rechtlich immer weniger als vollwertige Rechnung.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenGenau hier setzt die Rechnungslösung aus dem Hause der deutschen Webdesign-Agentur DesignBits an. Statt Kleinunternehmer mit einem teuren ERP-System zu überfordern, deckt BillingEngine die Pflichtaufgaben in einem schlanken Programm ab. Dieses Porträt ordnet ein, was das Werkzeug leistet, was es kostet und für wen sich der Umstieg wirklich lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Rechnungsweg aus einer Hand: BillingEngine verbindet Angebote, Rechnungen, Belegerfassung, Mahnwesen und Auswertung in einer Anwendung, ohne dass ein separates Buchhaltungsprogramm nötig ist.
- E-Rechnung als Kern: Jede Rechnung verlässt das Haus wahlweise als XRechnung oder ZUGFeRD nach der Norm EN 16931; der Empfang eingehender E-Rechnungen ist in jedem Tarif unbegrenzt und kostenlos enthalten.
- Belege per KI: Fotos, PDFs oder weitergeleitete Mails liest das Programm automatisch aus und schlägt Betrag, Datum, Steuersatz und Lieferant zur Buchung vor.
- Deutscher Betreiber: Hinter dem Werkzeug steht das Team um Gründer Timo Kleemann; die Daten werden auf Servern in Deutschland verarbeitet und GoBD-konform archiviert.
- Einstieg bei null Euro: Ein dauerhaft kostenloser Tarif deckt das Nebengewerbe ab, die Bezahltarife kosten ab 7,50 Euro im Monat zuzüglich Steuern, bei jährlicher Zahlung ab 6 Euro.
Welches Problem löst BillingEngine?

BillingEngine nimmt kleinen Betrieben die doppelte Last ab, gesetzeskonforme E-Rechnungen zu erzeugen und zugleich den Papierkram rund um Angebote, Belege und Steuer zu bändigen, ohne dass sie dafür eine teure Systemlandschaft aufbauen müssen.
Die Ausgangslage kennt fast jeder Selbstständige. Die Fragen-und-Antworten-Sammlung des Bundesfinanzministeriums hält fest, dass eine E-Rechnung ein strukturierter Datensatz nach europäischer Norm sein muss. Ein PDF ist kein solcher Datensatz, auch wenn das Dokument am Bildschirm wie eine Rechnung aussieht. Für das Auge ändert sich nichts, für die Software des Empfängers alles.
Der Zeitdruck ist real und gestaffelt. Die Empfangspflicht gilt seit Anfang 2025 für alle, die Ausstellungspflicht folgt ab 2027 für größere Betriebe und ab 2028 ausnahmslos für jeden inländischen B2B-Umsatz. Die Details dieser Staffelung erklärt der Dr.-Web-Überblick zur E-Rechnungspflicht. Für einen Ein-Personen-Betrieb ohne Buchhaltungsabteilung stellt sich damit eine unbequeme Frage: Wie kommt die gewohnte Rechnung in ein Format, das Ämter und Geschäftskunden akzeptieren?
Die Rechnungslösung von BillingEngine beantwortet diese Frage, indem sie die Pflicht in den normalen Arbeitsablauf einbaut, statt sie zum Sonderprojekt zu machen. Sie schreiben Ihre Rechnung wie bisher, das Programm erzeugt im Hintergrund das strukturierte Format. Zugleich fasst es die weiteren Aufgaben eines Kleinbetriebs zusammen, sodass nicht für jede Teilaufgabe ein eigenes Werkzeug nötig ist.
Was ist BillingEngine?

BillingEngine ist eine webbasierte Rechnungs- und Buchhaltungssoftware für Freiberufler und kleine Unternehmen, die den gesamten Weg von Angebot und Rechnung über die Belegerfassung bis zur Umsatzsteuer-Voranmeldung in einer Oberfläche abbildet.
Hinter dem Werkzeug steht die deutsche DesignBits, die Timo Kleemann nach seinem Studium der internationalen Betriebswirtschaft und Informatik als Webdesign-Agentur gründete. Aus dieser Agentur entstand 2014 die Rechnungslösung, heute betreut von einem kleinen Team um die Geschwister Kleemann, das den ausdrücklichen Anspruch verfolgt, kleinen Betrieben eine einfache Lösung statt eines überladenen Systems zu bieten.
Das Programm läuft vollständig im Browser, eine Installation entfällt. Nach eigener Zählung nutzen es über 2.500 Betriebe regelmäßig; in den Bewertungsportalen kommt es auf 4,9 von 5 Sternen bei Google und Trustpilot sowie 4,8 bei OMR Reviews, gestützt auf mehr als 240 Bewertungen. Diese Zahlen zeichnen das Bild eines etablierten, aber bewusst schlank gehaltenen Werkzeugs.
Der Zuschnitt ist klar auf die kleine Betriebsgröße gelegt. BillingEngine will keine Konzernbuchhaltung ersetzen, sondern die wiederkehrenden Pflichtaufgaben eines Solo- oder Kleinbetriebs zuverlässig erledigen. Zur Einordnung in den größeren Markt bietet der große Buchhaltungssoftware-Vergleich von Dr. Web die passende Übersicht.
Was macht BillingEngine anders?

BillingEngine unterscheidet sich von reinen Rechnungs-Apps durch drei Dinge: den unbegrenzten und kostenlosen Empfang von E-Rechnungen in jedem Tarif, die Verbindung von Rechnung, Beleg und Auswertung in einem Programm und die durchgehende Verarbeitung auf deutschen Servern.
Der erste Unterschied betrifft den Empfang. Viele Werkzeuge lassen sich das Empfangen und Auslesen eingehender E-Rechnungen extra bezahlen oder deckeln es. BillingEngine stellt jedem Konto ein eigenes E-Mail-Postfach bereit, an das Lieferanten ihre Rechnungen schicken, und dieser Empfang ist in allen Tarifen enthalten, auch im kostenlosen, und kennt keine Mengengrenze.
Der zweite Unterschied ist die Bündelung. Statt Angebote in einem Tool, Belege in einem zweiten und die Steuer in einem dritten zu führen, laufen alle Schritte in einer Oberfläche zusammen. Ein erfasster Beleg fließt direkt in die Umsatzauswertung und in den DATEV-Export, ohne dass Daten von Hand übertragen werden.
Der dritte Unterschied wiegt beim Thema Steuerdaten schwer. Verarbeitung und Speicherung finden in Deutschland statt, die Archivierung folgt den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Buchführung. Für Betriebe, die bei US-Diensten regelmäßig an der Datenschutzfrage hängen bleiben, ist der deutsche Serverstandort ein handfestes Argument.
Welche Funktionen bietet BillingEngine?

BillingEngine bündelt vier Funktionsbereiche: das Schreiben und Empfangen von E-Rechnungen, die KI-gestützte Belegerfassung, die kaufmännische Verwaltung von Angeboten, Mahnungen und Kunden sowie die Auswertung mit Umsatzsteuer-Voranmeldung, DATEV-Export und Steuerberaterzugang.
Die vier Bausteine im Zusammenspiel
E-Rechnungen
Schreiben in XRechnung oder ZUGFeRD nach EN 16931, Empfang im eigenen E-Mail-Postfach.
Belege per KI
Foto, PDF oder Mail: Betrag, Datum, Steuersatz, Lieferant und Währung werden ausgelesen.
Angebote & Mahnungen
Angebote, wiederkehrende Rechnungen, mehrstufiges Mahnwesen und Kundenverwaltung.
Auswertung & DATEV
Umsatzauswertung, Umsatzsteuer-Voranmeldung, DATEV-Export und Steuerberaterzugang.
E-Rechnungen schreiben und empfangen
Der Kern des Programms ist die E-Rechnung selbst. Sie erfassen eine Rechnung wie gewohnt aus Artikel-Stammdaten oder Projektaufgaben, und BillingEngine erzeugt daraus automatisch das strukturierte Format, sodass jede Rechnung nach EN 16931 das Haus verlässt, ohne dass Sie sich vorab für einen Standard entscheiden müssen.
Welches Format ausgegeben wird, entscheidet der Empfänger. Für Behörden erzeugt das Programm XRechnung samt automatisch gesetzter Leitweg-ID, für Geschäftskunden das hybride ZUGFeRD, das die Daten in eine weiterhin lesbare PDF einbettet. Die feinen Unterschiede zwischen beiden erklärt der Dr.-Web-Beitrag zum Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD.
Vor dem Versand prüft das Werkzeug die heiklen Stellen: Steuernummern, die Reihenfolge der Rechnungsnummern, die Steuerbehandlung bei Auslandskunden und die Pflichtfelder. Es warnt vor Problemen, bevor die Rechnung rausgeht, was die typische Ablehnung an der Behördenschnittstelle vermeidet. Ein Zustell-Tracking zeigt anschließend, ob die Rechnung zugestellt und geöffnet wurde.
Auf der Empfangsseite landet jede eingehende E-Rechnung im kostenlosen E-Rechnungs-Postfach von BillingEngine, statt im privaten Mail-Eingang zu versickern. Aus ZUGFeRD und XRechnung liest das Programm Lieferant, Rechnungsnummer, Datum, Leistungszeitraum, Fälligkeit und Steuerbeträge aus und legt einen Ausgabenvorschlag zur Prüfung an; die Originaldatei bleibt revisionssicher am Buchungsort abgelegt.
E-Rechnungen schreiben und empfangen ist der Kern: XRechnung fürs Amt, ZUGFeRD für Geschäftskunden, dazu ein eigenes Postfach für eingehende Rechnungen. Das Format wählt das Programm nach Empfänger, der Empfang ist in jedem Tarif kostenlos.
Belege per KI erfassen
Der zweite Bereich nimmt die lästigste Fleißarbeit ab. Sie reichen einen Beleg als Foto, PDF oder per E-Mail-Weiterleitung ein, einzeln oder gleich stapelweise, und die KI liest Betrag, Datum, Steuersatz, Lieferant und Währung aus. Bei Fremdwährungen ergänzt sie den Umrechnungskurs zum Belegdatum.
Die Automatik denkt einen Schritt weiter. Das Programm schlägt eine Ausgabenkategorie vor, erkennt Dubletten über eine Prüfsumme und sucht nach passenden bereits erfassten Ausgaben, die sich mit einem Klick verknüpfen lassen. Die gewählte Kategorie bestimmt zugleich, wie die Ausgabe später in der Auswertung und im DATEV-Export erscheint.
Ein Praxisbeispiel macht den Nutzen greifbar. Eine Fotografin, die im Monat rund fünfzig Belege für Ausrüstung, Reise und Software sammelt, fotografiert jeden Kassenzettel direkt nach dem Kauf und leitet Lieferanten-PDFs an ihr Postfach weiter. Statt am Quartalsende einen Schuhkarton zu sortieren, prüft sie nur noch die von der KI vorbefüllten Felder und bestätigt sie.
So verwaltet BillingEngine Angebote, Mahnungen und Kunden
Der dritte Bereich deckt die kaufmännische Alltagsarbeit ab. Aus einem angenommenen Angebot wird per Klick eine Rechnung, wiederkehrende Rechnungen laufen für Abo- und Wartungskunden automatisch, und das mehrstufige Mahnwesen erinnert säumige Kunden in eskalierenden Stufen, ohne dass Sie jede Mahnung von Hand aufsetzen.
Die Kundenverwaltung hält Stammdaten, Projekte und Aufgaben an einem Ort, und eine integrierte Zeiterfassung mit Stoppuhr überführt geleistete Stunden direkt in die Rechnung. Ein Dienstleisterbetrieb mit drei Beschäftigten, der nach Aufwand abrechnet, stoppt die Zeit je Projekt und erzeugt am Monatsende eine Rechnung, deren Positionen sich lückenlos den erfassten Stunden zuordnen lassen.
Angebot, Rechnung, Beleg und Auswertung teilen sich denselben Kundenstamm. Ein angenommenes Angebot wird zur Rechnung, wiederkehrende Rechnungen und das mehrstufige Mahnwesen laufen automatisch, und die Zeiterfassung fließt direkt in die Abrechnung.
Auswerten, Umsatzsteuer und Steuerberaterzugang
Der vierte Bereich richtet den Blick nach vorn und zum Steuerberater. Die Umsatzauswertung zeigt laufend, wie sich Einnahmen und Ausgaben entwickeln, die Umsatzsteuer-Voranmeldung wird aus den gebuchten Belegen aufbereitet, und ein DATEV-Export übergibt die Zahlen im gewohnten Format an die Kanzlei.
Für die Zusammenarbeit gibt es einen eigenen Steuerberaterzugang, der in jedem Tarif enthalten ist, sodass die Kanzlei direkt auf die aufbereiteten Daten zugreift, statt Belege per Mail hin und her zu schicken. Wer Auslandskunden bedient, profitiert von der Unterstützung für 32 Währungen und sechs Oberflächensprachen, die grenznahe und international tätige Betriebe abdeckt.
Was kostet BillingEngine?

BillingEngine startet bei null Euro: Der kostenlose Tarif erlaubt drei Rechnungen, Angebote und Belege im Monat. Der Basic-Tarif kostet 7,50 Euro im Monat, der Premium-Tarif 15 Euro, jeweils zuzüglich Steuern; bei jährlicher Zahlung sind es 6 bzw. 12 Euro im Monat. Der Empfang von E-Rechnungen ist in jedem Tarif kostenlos.
Der kostenlose Einstieg ist mehr als eine Testphase. Er läuft dauerhaft und deckt mit drei Rechnungen, Angeboten und Belegen pro Monat ein echtes Nebengewerbe ab, samt vollem E-Rechnungs-Empfang und Steuerberaterzugang. Bei nur gelegentlicher Fakturierung entstehen so keine laufenden Kosten.
Wer regelmäßig Rechnungen schreibt, findet in der Tarifübersicht von BillingEngine zwei Bezahlstufen. Die folgende Tabelle fasst sie mit ihrem Kern zusammen, zum monatlichen Preis und mit dem günstigeren Jahrespreis in Klammern.
| Tarif | Preis (zzgl. USt.) | Kerninhalt |
|---|---|---|
| Free | 0 €/Monat | 3 Rechnungen, Angebote und Belege pro Monat, 1 Nutzer, voller E-Rechnungs-Empfang |
| Basic | 7,50 €/Monat (jährlich 6 €/Monat) | 30 Rechnungen, Angebote und Belege, 2 Nutzer, wiederkehrende Rechnungen, Mahnwesen, API |
| Premium | 15 €/Monat (jährlich 12 €/Monat) | unbegrenzte Rechnungen, Angebote und Belege, 5 Nutzer, wasserzeichenfreie PDFs, Prioritäts-Support |
Der Sprung von Free zu Basic erlaubt vor allem die Automatisierung: wiederkehrende Rechnungen, das Mahnwesen und den API-Zugang. Premium hebt die Grenzen ganz auf und erlaubt bis zu fünf Nutzer, was den Tarif für wachsende Teams interessant macht. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer, die Jahreszahlung senkt sie um ein Fünftel.
Für wen eignet sich BillingEngine?

BillingEngine passt zu Freiberuflern, Kleinunternehmern und Handwerksbetrieben, die Rechnung und Buchhaltung selbst erledigen und ein schlankes Programm suchen. Weniger geeignet ist es für Konzerne mit komplexer Kostenrechnung oder als Ersatz für ein vollwertiges DATEV-Kanzleisystem.
Die Kernzielgruppe sind kleine Betriebe ohne eigene Buchhaltung. Ein Handwerksbetrieb mit einer Handvoll Beschäftigten, der seine rund vierzig Monatsrechnungen bisher in Word geschrieben hat, erhält mit dem Programm die von der Kommune verlangte XRechnung und erfasst nebenbei die Eingangsbelege, ohne ein zweites Werkzeug zu öffnen.
Auch Solo-Selbstständige profitieren. Eine freiberufliche Beraterin, die im Quartal nur wenige Rechnungen stellt, bleibt dauerhaft im kostenlosen Tarif und nutzt trotzdem den vollen E-Rechnungs-Empfang. Der Preis wächst so mit dem tatsächlichen Bedarf, nicht mit der Betriebsgröße.
Ebenso ehrlich sind die Grenzen. Für revisionspflichtige Konzerne mit eigener Lohnbuchhaltung und komplexer Kostenrechnung ist eine umfassende ERP-Lösung passender, und Steuerkanzleien, die ein vollwertiges Kanzleisystem suchen, bekommen mit dem DATEV-Export zwar eine Brücke, aber keinen Ersatz. Für solche Ansprüche lohnt der Blick auf die schwergewichtigen Alternativen im Buchhaltungssoftware-Vergleich.
Wie sicher ist BillingEngine?

BillingEngine verarbeitet und speichert die Daten auf Servern in Deutschland, archiviert Belege GoBD-konform und arbeitet nach der DSGVO. Damit deckt das Programm die zentralen Anforderungen an ein Werkzeug ab, das laufend Steuer- und Rechnungsdaten verarbeitet.
Der Serverstandort Deutschland ist dabei das greifbarste Merkmal. Rechnungs- und Belegdaten verlassen den deutschen Rechtsraum nicht, was die datenschutzrechtliche Bewertung für einen inländischen Betrieb deutlich vereinfacht und die sonst übliche Prüfung von Drittland-Transfers erspart.
Ebenso wichtig ist die revisionssichere Archivierung. Eingehende E-Rechnungen und erfasste Belege werden nach den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Buchführung abgelegt, jeweils am Ort der zugehörigen Buchung. Bei einer Betriebsprüfung liegt der Beleg damit dort, wo die Buchung steht, statt in einem separaten Mail-Archiv gesucht werden zu müssen. Welche Fristen für den Rechnungsverkehr insgesamt gelten, ordnet die IHK Frankfurt ein.
Wie gut ist der Support von BillingEngine?

BillingEngine bietet Hilfebereich und E-Mail-Support, in den Bezahltarifen mit bevorzugter Bearbeitung. Eine telefonische Hotline gehört nicht zum Angebot, was für ein schlankes Selbstbedienungs-Werkzeug stimmig ist, dem einen oder anderen aber fehlen dürfte.
Der Support ist nach Tarif gestaffelt. Im Free- und im Basic-Tarif läuft der Kontakt über den Hilfebereich und per E-Mail, während Premium-Kunden eine bevorzugte Bearbeitung ihrer Anfragen erhalten. Für die typischen Fragen eines Kleinbetriebs ist dieser Zuschnitt in aller Regel ausreichend.
Die offene Grenze liegt beim direkten Draht. Ein telefonischer Notfallkanal gehört nicht zum Leistungsumfang, und ein förmlich garantiertes Service-Level nennt das Programm nicht. Für Betriebe, die eine feste Ansprechperson am Telefon als Muss betrachten, gehört dieser Punkt vor die Entscheidung.
Wo können Sie BillingEngine ausprobieren?

BillingEngine lässt sich ohne Risiko testen: Der kostenlose Tarif läuft dauerhaft und erlaubt drei Rechnungen, Angebote und Belege im Monat samt vollem E-Rechnungs-Empfang. Ein Kreditkarten-Zwang für den Einstieg besteht nicht, alles läuft im Browser.
Der risikoärmste Einstieg ist der kostenlose Tarif selbst. Um zu prüfen, ob das Programm zum eigenen Ablauf passt, lassen sich die ersten echten Rechnungen darin schreiben und der Empfang gleich am ersten eingehenden Lieferantenbeleg erproben, ohne einen Cent zu zahlen. Diese Probe am eigenen Fall sagt mehr als jede Funktionsliste.
Reicht das Kontingent nicht mehr, ist der Wechsel in einen Bezahltarif nur einen Schritt entfernt. Für einen Blick auf den vollen Funktionsumfang lässt sich der kostenlose Tarif ohne Kreditkarte direkt ausprobieren. So bleibt die Umstellung auf die E-Rechnung eine ruhige Entscheidung statt einer Last-Minute-Aktion vor der nächsten Frist.
Glossar: 11 wichtige Begriffe rund um BillingEngine
E-Rechnung
E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten, maschinenlesbaren Datenformat ausgestellt, übermittelt und empfangen wird. Eine reine Bilddatei oder ein PDF ohne strukturierte Daten zählt nicht dazu.
EN 16931
EN 16931 ist die europäische Norm, die das semantische Datenmodell einer E-Rechnung festlegt. Sie bestimmt, welche Angaben eine konforme Rechnung enthalten muss, und bildet die Grundlage für XRechnung und ZUGFeRD.
XRechnung
XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber, ausgeprägt als reine XML-Datei. Er baut auf EN 16931 auf und ist im Behördenverkehr vorgeschrieben.
ZUGFeRD
ZUGFeRD ist ein hybrides Format, das die strukturierten Rechnungsdaten in eine weiterhin lesbare PDF einbettet. Empfänger sehen eine gewohnte PDF und können zugleich den maschinenlesbaren Datensatz auslesen.
Leitweg-ID
Leitweg-ID ist eine Kennung, über die eine Rechnung dem richtigen Empfänger in der öffentlichen Verwaltung zugeordnet wird. Fehlt sie, weist die Behördenschnittstelle die Rechnung zurück.
GoBD
GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern und Belegen in elektronischer Form. Sie verlangen unter anderem eine revisionssichere Archivierung.
DATEV-Export
DATEV-Export bezeichnet die Ausgabe der Buchungsdaten in einem Format, das Steuerkanzleien mit ihrer DATEV-Software einlesen. Er verbindet das Rechnungsprogramm mit der Arbeit des Steuerberaters.
Umsatzsteuer-Voranmeldung
Umsatzsteuer-Voranmeldung ist die regelmäßige Meldung der eingenommenen und gezahlten Umsatzsteuer an das Finanzamt. Das Programm bereitet sie aus den gebuchten Belegen auf.
Wiederkehrende Rechnung
Wiederkehrende Rechnung ist eine Rechnung, die in festem Rhythmus automatisch erzeugt und versendet wird, etwa für Abonnements oder Wartungsverträge, ohne dass sie jedes Mal neu angelegt werden muss.
Revisionssichere Archivierung
Revisionssichere Archivierung meint die unveränderbare, nachvollziehbare Aufbewahrung von Belegen über die gesetzliche Frist. Original und Buchung bleiben dauerhaft miteinander verknüpft.
Beleg
Beleg ist der Nachweis über einen Geschäftsvorfall, etwa eine Eingangsrechnung oder ein Kassenzettel. BillingEngine liest Belege per KI aus und ordnet sie einer Ausgabe zu.
FAQ: Häufige Fragen zu BillingEngine

Was kostet BillingEngine?
BillingEngine startet bei null Euro: Der kostenlose Tarif erlaubt drei Rechnungen, Angebote und Belege im Monat. Der Basic-Tarif kostet 7,50 Euro im Monat, der Premium-Tarif 15 Euro, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer; bei jährlicher Zahlung sind es 6 bzw. 12 Euro im Monat. Der Empfang von E-Rechnungen ist in jedem Tarif kostenlos.
Welche E-Rechnungsformate erzeugt BillingEngine?
BillingEngine erzeugt XRechnung als reine XML-Datei für öffentliche Auftraggeber und das hybride ZUGFeRD mit eingebetteter PDF für Geschäftskunden. Beide Formate beruhen auf der europäischen Norm EN 16931. Welches Format ausgegeben wird, wählt das Programm automatisch nach dem Empfänger.
Ist der Empfang von E-Rechnungen bei BillingEngine kostenlos?
Ja. Jeder Tarif, auch der kostenlose, enthält ein eigenes E-Mail-Postfach für eingehende E-Rechnungen, und der Empfang kennt keine Mengengrenze. Aus ZUGFeRD und XRechnung liest das Programm die Rechnungsdaten aus und legt einen Ausgabenvorschlag zur Prüfung an.
Sind meine Daten bei BillingEngine sicher?
Die Verarbeitung und Speicherung findet auf Servern in Deutschland statt, und Belege werden GoBD-konform sowie DSGVO-gerecht archiviert. Damit verlassen die Rechnungs- und Steuerdaten den deutschen Rechtsraum nicht, was die datenschutzrechtliche Bewertung für inländische Betriebe vereinfacht.
Für wen eignet sich BillingEngine?
BillingEngine passt zu Freiberuflern, Kleinunternehmern und Handwerksbetrieben, die Rechnung und Buchhaltung selbst erledigen. Weniger geeignet ist es für Konzerne mit komplexer Kostenrechnung oder als Ersatz für ein vollwertiges DATEV-Kanzleisystem.
Kann mein Steuerberater auf BillingEngine zugreifen?
Ja. In jedem Tarif ist ein Steuerberaterzugang enthalten, über den die Kanzlei direkt auf die aufbereiteten Daten zugreift. Zusätzlich lassen sich die Buchungen als DATEV-Export übergeben, sodass Belege nicht per Mail hin und her geschickt werden müssen.
Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht in Deutschland?
Empfangen können müssen E-Rechnungen alle inländischen Betriebe seit dem 1. Januar 2025. Ausstellen müssen sie ab 2027 Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab 2028 ausnahmslos alle für inländische B2B-Umsätze.