Imagefilm-Produktion Vergleich 2026
Das sind die besten 51 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
9 Min. Lesezeit
4,7 (128) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Eine orange Filmklappe mit schwarzem Scharnier auf weißem Podest. Die Tafel zeigt handgeschriebenen Text in Deutsch

Ein guter Imagefilm zeigt in zwei Minuten, wofür Ihr Unternehmen steht, doch zwischen einem Paket unter 2.000 Euro und einer aufwendigen Produktion liegen Welten. Wir haben 51 Anbieter für Imagefilme in Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft.


Anbieter für Imagefilm-Produktion im Vergleich: Empfohlene Anbieter

Cinekeeper

Sitz in Dortmund Film- und Medienproduktion Inhabergeführt

Cinekeeper ist eine inhabergeführte Film- und Medienproduktion in Dortmund und produziert Event- und Imagefilme, Social-Media-Kampagnen, Produktvideos, TV-Werbung, Musikvideos und Fotokampagnen. Ein vierköpfiges Kernteam arbeitet mit einem Netzwerk. Anfragen sind per Mail oder Telefon möglich.

Cinekeeper Screenshot cinekeeper.de

Cinekeeper ist eine Film- und Medienproduktion aus Dortmund in der Rechtsform einer GbR, Gesellschafter sind Kevin Domanski und Philip Herbort. Seit 2015 arbeitet ein vierköpfiges Kernteam mit einem wachsenden Netzwerk. Zum Kundenstamm gehören lokale Unternehmen ebenso wie Medienagenturen und Musiklabels.

Produziert werden Event- und Imagefilme, Social-Media-Kampagnen, Produktvideos, TV-Werbung und Musikvideos, dazu Foto- und Bewegtbildkampagnen. Mit einem Fotografen im Team kann ein Video zusätzlich zur Fotokampagne werden. Grafiken, VFX, Voice-over, Musikkompositionen und 3D-Renderings werden über Inhouse- und Netzwerklösungen bereitgestellt. Anfragen sind per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch möglich.

Gedreht wird in Formaten von 4:3 bis 16:9 und bis 8K, vom Live-Stream bis zum YouTube-Kanal. Die Aufgaben im Team sind aufgeteilt auf Produktion, Regie und Konzeption sowie Bildgestaltung und Schnitt. Das Portfolio umfasst Arbeiten für L’Osteria, Jägermeister, O2, EMP und Sonepar.

Das spricht für Cinekeeper
Event- und Imagefilme
Event- und Imagefilme gehören zum Kern des Leistungsspektrums.
Social, Produkt und TV
Social-Media-Kampagnen, Produktvideos, TV-Werbung und Musikvideos werden produziert.
Fotokampagnen
Ein Fotograf im Team macht aus Videoprojekten auf Wunsch zusätzlich Fotokampagnen.
VFX, Voice-over, 3D
Grafiken, VFX, Voice-over, Musikkompositionen und 3D-Renderings werden über Inhouse- und Netzwerklösungen bereitgestellt.
Beratung auf Anfrage
Anfragen sind per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch möglich, Fragen kosten nichts.
Kernteam seit 2015
Ein vierköpfiges Kernteam arbeitet seit 2015 mit einem Netzwerk aus Fachleuten.

Sind Sie selbst Anbieter? Jetzt empfohlener Anbieter werden

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Was ist ein Imagefilm?

Eine orange Filmklappe mit schwarzem Scharnier auf weißem Podest. Die Tafel zeigt handgeschriebenen Text in Deutsch
Ein Imagefilm stellt Ihr Unternehmen, seine Werte und seine Menschen in wenigen Minuten vor.

Ein Imagefilm ist ein kurzer Unternehmensfilm, der Ihre Firma, Ihre Werte und Ihre Menschen vorstellt. Er verkauft nicht ein einzelnes Produkt, sondern das Bild, das Kunden, Bewerber und Partner von Ihnen haben sollen.

Typisch sind Längen von einer bis drei Minuten. Der Film läuft auf der Startseite Ihrer Website, auf YouTube und LinkedIn, auf Messen, in Präsentationen oder im Bewerbungsprozess. Aus dem Rohmaterial entstehen meist zusätzliche Kurzfassungen für Social Media.

Produziert wird ein Imagefilm in der Regel von einer Videoproduktion oder Filmagentur. Sie entwickelt das Konzept, schreibt das Drehbuch, dreht mit eigenem Team vor Ort und übernimmt Schnitt, Farbkorrektur, Musik und Sprecher. Viele Anbieter bieten zusätzlich Drohnenaufnahmen, Animationen und Untertitel an.

Vom Werbespot unterscheidet sich der Imagefilm durch seine Aufgabe: Der Spot soll kurzfristig verkaufen, der Imagefilm langfristig Vertrauen aufbauen. Verwandte Formate sind der Recruitingfilm, der gezielt Bewerber anspricht, und der Produktfilm, der ein einzelnes Angebot erklärt.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie einen Imagefilm?
  • Schwer erklärbare Leistung: Kunden verstehen erst im persönlichen Gespräch, was Ihr Unternehmen eigentlich macht.
  • Offene Stellen: Sie suchen Fachkräfte oder Auszubildende und wollen zeigen, wie die Arbeit bei Ihnen aussieht.
  • Veralteter Auftritt: Website und Präsentationen bestehen aus Text und Fotos, die nicht mehr zu Ihrem Unternehmen passen.
  • Messen und Vertrieb: Ihr Vertrieb oder Ihr Messestand braucht einen Einstieg, der in zwei Minuten neugierig macht.
  • Wenig Sichtbarkeit: Ihre Beiträge auf LinkedIn, YouTube oder Instagram erreichen kaum jemanden.
  • Wandel im Unternehmen: Neuer Standort, neue Marke, Jubiläum oder Nachfolge sollen sichtbar werden.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Gespräch mit einer Videoproduktion. Viele Anbieter erstellen nach einem kurzen Briefing ein kostenloses Erstangebot.

Typische Probleme, die ein Imagefilm löst

Cardboard house model with orange accents and binoculars on white background
Schwer erklärbare Leistungen, Bewerbermangel und fehlende Sichtbarkeit sind die häufigsten Gründe für einen Imagefilm.

Unternehmen beauftragen einen Imagefilm meist, weil Texte und Fotos nicht mehr reichen. Kunden und Bewerber wollen sehen, wer hinter einer Firma steht, bevor sie Kontakt aufnehmen.

Gerade im Mittelstand ist die Leistung oft schwer zu erklären. Wer Sondermaschinen baut, Industrieanlagen wartet oder Dienstleistungen für andere Unternehmen erbringt, kann in einem Film Abläufe, Werkhallen und Menschen zeigen, die auf einer Website abstrakt bleiben.

Ein zweiter Grund ist der Fachkräftemangel. Bewerber vergleichen Arbeitgeber heute online, und ein authentischer Film mit echten Mitarbeitenden vermittelt Arbeitsatmosphäre besser als jede Stellenanzeige. Viele Unternehmen lassen deshalb Imagefilm und Recruitingfilm in einem Drehblock produzieren.

Hinzu kommt der Kanal. Bewegtbild zieht in sozialen Netzwerken oft mehr Aufmerksamkeit auf sich als reiner Text, und auf Messen oder im Vertrieb öffnet ein kurzer Film Gespräche. Selbst gedrehte Handyvideos wirken dort schnell unprofessionell, wenn Licht, Ton und Schnitt nicht stimmen.

Leistung bleibt abstrakt

Texte und Fotos zeigen nicht, wie Ihre Abläufe, Maschinen und Menschen wirklich arbeiten.

Bewerber bleiben aus

Stellenanzeigen ohne Einblick in Team und Arbeitsplatz gehen in der Masse unter.

Geringe Reichweite

Reine Textbeiträge gehen in sozialen Netzwerken schnell unter, Bewegtbild fällt eher auf.

Unprofessionelle Eigenvideos

Selbst gedrehte Videos mit schlechtem Ton und Licht schaden dem Eindruck mehr, als sie nützen.

Lange Erklärgespräche

Vertrieb und Messeteam erklären immer wieder dieselben Grundlagen, bevor das eigentliche Gespräch beginnt.

Rechte ungeklärt

Ohne Einwilligungen und Musiklizenzen darf vorhandenes Filmmaterial nicht überall eingesetzt werden.

Welche Arten von Imagefilmen gibt es?

Drei orange Filmspulen in abnehmender Größe mit Etiketten "Portrait", "Recruiting" und "Produkt"
Vom dokumentarischen Porträt über den Recruitingfilm bis zum Produktfilm gibt es für jedes Ziel das passende Format.

Imagefilme unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe, Erzählweise und Aufwand. Die Spanne reicht vom dokumentarischen Unternehmensporträt bis zur szenischen Produktion mit Schauspielern.

Der klassische Imagefilm zeigt Unternehmen, Standorte und Menschen, oft mit Sprecher oder Interviews der Geschäftsführung. Dokumentarische Porträts setzen auf echte Mitarbeitende und O-Töne, szenische Filme erzählen eine Geschichte mit Darstellern und Drehbuch. Testimonial-Filme lassen zufriedene Kunden zu Wort kommen.

Für die Personalgewinnung gibt es den Recruiting- oder Employer-Branding-Film, für den Vertrieb den Produkt- und Messefilm. Animationen und 3D-Grafiken ergänzen den Realfilm, wenn Abläufe im Inneren einer Maschine oder abstrakte Dienstleistungen sichtbar werden sollen. Drohnenaufnahmen zeigen Standorte und Großprojekte aus der Luft.

Ein wichtiger Unterschied liegt im Produktionsmodell. Manche Agenturen bieten Festpreispakete mit definiertem Drehtag und fester Filmlänge an, andere kalkulieren jede Produktion individuell nach Konzept, Drehorten und Team. Pakete sind planbarer, individuelle Produktionen bieten mehr Spielraum für Ideen.

Klassischer Imagefilm

Stellt Unternehmen, Standorte und Menschen vor, oft mit Sprecher oder Interviews der Geschäftsführung.

Dokumentarisches Porträt

Setzt auf echte Mitarbeitende, O-Töne und Einblicke in den Arbeitsalltag statt auf Inszenierung.

Szenischer Imagefilm

Erzählt eine Geschichte mit Drehbuch und Darstellern, aufwendiger, aber besonders einprägsam.

Recruitingfilm

Zeigt Arbeitsplätze und Teams, um Fachkräfte und Auszubildende anzusprechen.

Testimonial-Film

Lässt zufriedene Kunden oder Partner zu Wort kommen und schafft so Vertrauen.

Produkt- und Messefilm

Erklärt ein einzelnes Angebot und läuft im Vertrieb, auf Messen oder im Onlineshop.

Realfilm mit Animation

Ergänzt Drehaufnahmen um Grafiken oder 3D, wenn Abläufe im Inneren sichtbar werden sollen.

Kurzfassungen für Social Media

Kurze Clips im Hoch- oder Quadratformat, meist aus dem Material des Hauptfilms geschnitten.

Festpreispaket
Definierter Umfang zum festen Preis
  • Planbares Budget von Anfang an
  • Schneller Start ohne lange Kalkulation
  • Drehzeit und Filmlänge begrenzt
  • Weniger Spielraum für eigene Ideen
Individuelle Produktion
Kalkulation nach Konzept
  • Konzept und Umfang frei gestaltbar
  • Mehrere Drehorte, Darsteller und Animation möglich
  • Angebote schwerer vergleichbar
  • Höheres Budget und längerer Vorlauf

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Der Weg zum wirkungsvollen Imagefilm
2026
Ratgeber für Entscheider
Kostenloser Download

Whitepaper:
Der Weg zum wirkungsvollen Imagefilm 2026

Der Leitfaden zur Imagefilm-Produktion: welche Filmarten es gibt, wie Sie ein gutes Briefing schreiben, Angebote vergleichbar machen, Bild- und Nutzungsrechte sauber regeln und den fertigen Film auf allen Kanälen einsetzen.

Imagefilm Videoproduktion Unternehmensfilm Recruitingfilm Filmproduktion Anbietervergleich
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Worauf Sie bei der Auswahl einer Videoproduktion achten sollten

Lupe mit Filmstreifen zeigt Schwarzweißfoto von zwei Personen auf Bank. Etikett "Referenzen geprüft"
Referenzen aus Ihrer Branche, ein klarer Ablauf und geregelte Nutzungsrechte sagen mehr als ein beeindruckendes Showreel.

Die passende Videoproduktion erkennen Sie nicht am schönsten Showreel, sondern daran, ob sie Ihr Ziel versteht und Filme in Ihrer Branche und Ihrem Budgetrahmen bereits umgesetzt hat. Wichtig sind außerdem Ablauf, Nutzungsrechte und klare Angebote.

Schauen Sie zuerst auf die Referenzen. Fragen Sie nach Filmen für Unternehmen Ihrer Größe und Branche und achten Sie darauf, ob die Beispiele ähnliche Ziele verfolgen. Ein Showreel aus Werbespots sagt wenig darüber aus, ob eine Agentur Mitarbeitende vor der Kamera natürlich wirken lässt.

Prüfen Sie dann den Ablauf. Gute Anbieter beginnen mit einem Briefing, legen ein schriftliches Konzept und ein Drehbuch vor und nennen die Zahl der Korrekturschleifen im Angebot. Klären Sie, wer am Drehtag vor Ort ist, ob die Produktion eigenes Equipment und eigene Cutter hat und wie lange die Postproduktion dauert.

Mindestens ebenso wichtig sind die Rechte. Regeln Sie schriftlich, wo und wie lange Sie den Film nutzen dürfen, ob Musik und Sprecher für alle Kanäle lizenziert sind und ob Sie das Rohmaterial erhalten. Mitarbeitende im Bild sollten vor dem Dreh schriftlich einwilligen.

Referenzen
Passt der Stil zu Ihnen?

Filme für Unternehmen Ihrer Größe und Branche zeigen, ob die Agentur Ihr Thema und Ihre Zielgruppe versteht.

Referenzen aus Ihrer Branche angesehenÄhnliche Ziele in den BeispielenAnsprechpartner der Referenzkunden erfragt
Praxistipp: Achten Sie in Referenzfilmen darauf, wie natürlich Mitarbeitende vor der Kamera wirken.
Konzeptstärke
Gibt es eine echte Idee?

Gute Produktionen fragen nach Ziel und Zielgruppe und entwickeln daraus eine Grundidee, statt nur Bilder zu sammeln.

Ausführliches BriefinggesprächSchriftliches Konzept vor dem DrehDrehbuch oder Interviewleitfaden
Praxistipp: Lassen Sie sich die Grundidee in einem Satz erklären, bevor Sie den Auftrag erteilen.
Transparentes Angebot
Was ist im Preis enthalten?

Ein gutes Angebot nennt Drehtage, Team, Filmlänge, Korrekturschleifen, Musik, Sprecher und Nutzungsrechte einzeln.

Drehtage und Team beziffertKorrekturschleifen festgelegtNetto oder brutto geklärt
Praxistipp: Holen Sie Angebote auf Basis desselben Briefings ein, sonst vergleichen Sie unterschiedliche Leistungen.
Nutzungsrechte
Wo dürfen Sie den Film zeigen?

Rechte an Film, Musik und Sprecheraufnahmen sollten zu allen geplanten Kanälen und zur gewünschten Laufzeit passen.

Kanäle und Laufzeit vertraglich geregeltMusik für alle Kanäle lizenziertÜbergabe des Rohmaterials geklärt
Praxistipp: Lassen Sie sich zeitlich unbegrenzte Rechte für Website und Social Media einräumen, wenn das Budget es zulässt.
Technik und Team
Wer steht am Drehtag vor Ort?

Eigenes Equipment, erfahrene Kamerateams, Tonmeister und Cutter sichern die Qualität vom Dreh bis zum Schnitt.

Teamgröße am Drehtag bekanntTonaufnahme professionell geplantDrohne und Licht bei Bedarf verfügbar
Praxistipp: Fragen Sie, ob Regie und Schnitt bei derselben Person oder demselben Team liegen.
Zeitplan
Wann ist der Film fertig?

Ein realistischer Zeitplan mit Terminen für Konzept, Dreh, erste Schnittfassung und Abnahme schützt vor Überraschungen.

Meilensteine schriftlich vereinbartPuffer für Freigaben eingeplantLiefertermin vor Messe oder Kampagne
Praxistipp: Planen Sie für Freigaben im eigenen Haus mindestens eine Woche ein.
Zusammenarbeit
Stimmt die Chemie?

Eine feste Ansprechperson, kurze Wege und ein Gespür für Ihre Mitarbeitenden vor der Kamera machen den Dreh leichter.

Feste Ansprechperson benanntAbstimmungsweg für Korrekturen klarVorgespräch mit Protagonisten geplant
Praxistipp: Ein persönliches Kennenlernen vor Ort zeigt schnell, ob die Agentur zu Ihrem Unternehmen passt.
Ausspielung
Denkt die Agentur an die Kanäle?

Formate für Website, YouTube, LinkedIn und Instagram, Untertitel und Kurzfassungen erhöhen den Nutzen des Materials.

Hoch- und Quadratformat angebotenUntertitel enthaltenKurzfassungen für Social Media geplant
Praxistipp: Planen Sie Kurzfassungen schon beim Dreh ein, nachträglich fehlt oft das passende Material.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welche Videoproduktion passt zu Ihrem Imagefilm?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 51 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Wofür soll der Film vor allem eingesetzt werden?
Das Ziel bestimmt Erzählweise und Länge.
Unternehmensauftritt
Website, Messe und Vertrieb.
Personalgewinnung
Recruiting und Arbeitgebermarke.
Produkt oder Leistung
Ein Angebot anschaulich erklären.
Social Media
Kurze Clips für LinkedIn, Instagram und Co.
Frage 2 von 5
Welches Budget haben Sie eingeplant?
Der Rahmen entscheidet zwischen Paket und individueller Produktion.
Bis 3.000 Euro
Kompakter Film, meist ein Drehtag.
3.000 bis 10.000 Euro
Konzept, Dreh und Postproduktion im üblichen Umfang.
Mehr als 10.000 Euro
Mehrere Drehtage, Animation oder Darsteller.
Noch offen
Beratung zum passenden Rahmen gewünscht.
Frage 3 von 5
Wie viele Drehorte gibt es?
Jeder Standort bedeutet Reise und Drehzeit.
Ein Standort
Alles an einem Ort drehbar.
Zwei bis drei
Mehrere Standorte in einer Region.
Bundesweit oder international
Standorte in mehreren Ländern oder Regionen.
Weiß ich nicht
Klärt sich im Konzept.
Frage 4 von 5
Welche Extras wünschen Sie?
Nicht jede Produktion bietet alles aus einer Hand.
Drohnenaufnahmen
Standorte und Projekte aus der Luft.
Animation oder 3D
Abläufe und Technik sichtbar machen.
Mehrsprachige Fassungen
Untertitel oder Sprecher in Fremdsprachen.
Keine Extras
Realfilm mit Musik und Sprecher genügt.
Frage 5 von 5
Bis wann soll der Film fertig sein?
Für Konzept, Dreh und Schnitt sollten Sie einige Wochen einplanen.
In einem Monat
Kurzer Vorlauf, etwa für eine Messe.
In zwei bis drei Monaten
Üblicher Zeitrahmen.
Später
Planung für das nächste Halbjahr.
Kein fester Termin
Qualität geht vor Tempo.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So läuft eine Imagefilm-Produktion ab

Orangener Regisseur-Stuhl mit schwarzer Aufschrift "Erst Konzept, dann Kamera" und Filmrolle auf grauem Sockel
Briefing, Konzept, Dreh und Postproduktion: Die meiste Arbeit steckt in Vorbereitung und Schnitt, nicht im Drehtag.

Eine Imagefilm-Produktion dauert vom Briefing bis zum fertigen Film meist einige Wochen. Der eigentliche Dreh nimmt oft nur ein bis zwei Tage ein, die meiste Arbeit steckt in Vorbereitung und Schnitt.

Am Anfang steht das Briefing: Ziel, Zielgruppe, Kanäle, gewünschte Länge und Budget. Daraus entwickelt die Agentur ein Konzept mit Grundidee und Tonalität, danach folgen Drehbuch oder Interviewleitfaden. In der Vorproduktion werden Drehorte besichtigt, Drehplan und Protagonisten festgelegt und Einwilligungen eingeholt.

Am Drehtag arbeitet das Team mit Kamera, Licht und Ton an Ihren Standorten, bei Bedarf ergänzt durch Drohne oder Schauspieler. Danach beginnt die Postproduktion mit Schnitt, Farbkorrektur, Musik, Sprecheraufnahme, Grafiken und Untertiteln. Sie erhalten eine erste Schnittfassung und geben Korrekturen an.

Nach der Abnahme liefert die Agentur den Film in den vereinbarten Formaten aus, oft zusätzlich als Kurzfassung im Hoch- und Quadratformat für Social Media. Planen Sie von Anfang an, wo der Film laufen soll, damit Formate, Untertitel und Nutzungsrechte dazu passen.

1 Woche

Briefing

Sie klären Ziel, Zielgruppe, Kanäle, Länge, Budget und Termin und holen Angebote ein.

Ziel und Zielgruppe festlegenKanäle und Formate bestimmenAngebote auf gleicher Basis einholen
1
1 bis 2 Wochen

Konzept und Drehbuch

Die Agentur entwickelt Grundidee, Tonalität und Drehbuch oder Interviewleitfaden.

Konzept abstimmenDrehbuch freigebenSprecher und Musik auswählen
2
1 bis 2 Wochen

Vorproduktion

Drehorte, Drehplan und Protagonisten werden festgelegt, Einwilligungen eingeholt.

Drehorte besichtigenProtagonisten auswählen und freistellenSchriftliche Einwilligungen einholen
3
1 bis 3 Tage

Dreh

Das Team dreht mit Kamera, Licht und Ton an Ihren Standorten, bei Bedarf mit Drohne.

Drehorte vorbereitenAnsprechperson vor Ort benennenInterviews und B-Roll aufnehmen
4
2 bis 4 Wochen

Postproduktion

Schnitt, Farbkorrektur, Musik, Sprecher, Grafiken und Untertitel entstehen, Sie geben Korrekturen.

Erste Schnittfassung prüfenKorrekturen gebündelt zurückgebenUntertitel und Grafiken freigeben
5
laufend

Abnahme und Ausspielung

Sie erhalten den Film in allen Formaten und setzen ihn auf Website, Social Media und Messen ein.

Finale Fassung abnehmenFormate und Kurzfassungen übernehmenFilm auf allen Kanälen veröffentlichen
6
§ 22 KUG
Bildnisse von Personen dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden
§§ 31 ff. UrhG
Regeln, welche Nutzungsrechte Sie an Film, Musik und Sprecheraufnahmen erhalten
Art. 7 DSGVO
Anforderungen an eine nachweisbare Einwilligung, etwa von Mitarbeitenden im Bild
1 bis 3 Tage
Typische Drehzeit eines Imagefilms, der Großteil der Arbeit liegt in Vorbereitung und Schnitt

Häufige Fehler bei der Imagefilm-Produktion

Orange Filmkamera mit verschiedenen Herstellerlogos und einem gelben Aufkleber mit deutschem Text
Zu viele Botschaften, ungeklärte Rechte und lange Freigabeschleifen sind die häufigsten Fehler bei Imagefilmen.

Viele Imagefilme scheitern nicht an der Technik, sondern an einem unklaren Ziel oder zu vielen Botschaften. Mit einem sauberen Briefing und klaren Absprachen lassen sich die meisten Fehler vermeiden.

Der häufigste Fehler ist ein Film, der alles auf einmal sagen soll. Wer Geschichte, Produkte, Standorte, Werte und Karrierechancen in zwei Minuten packt, bleibt beim Zuschauer mit nichts hängen. Besser ist eine klare Kernbotschaft pro Film und eine eigene Fassung für jede Zielgruppe.

Ebenso problematisch sind ungeklärte Rechte. Fehlen schriftliche Einwilligungen der Mitarbeitenden im Bild oder ist die Musik nur für die Website lizenziert, kann der Film später nicht auf Messen, in Anzeigen oder nach dem Ausscheiden einer Person weiterlaufen.

Schließlich unterschätzen viele den eigenen Aufwand. Drehorte müssen vorbereitet, Protagonisten freigestellt und Freigaben im Haus rechtzeitig eingeholt werden. Wer die Abnahme durch fünf Abteilungen schickt, ohne Zuständigkeiten zu klären, verlängert die Produktion um Wochen.

1
Kein klares Ziel

Ohne festgelegte Zielgruppe und Botschaft entsteht ein Film, der niemanden richtig anspricht.

Vor dem ersten Angebot Ziel, Zielgruppe und Kernbotschaft schriftlich festhalten.
2
Zu viele Botschaften

Geschichte, Produkte, Werte und Karriere in zwei Minuten überfordern jeden Zuschauer.

Eine Kernbotschaft pro Film und für weitere Themen eigene Kurzfassungen planen.
3
Angebote nicht vergleichbar

Unterschiedliche Briefings führen zu Angeboten mit verschiedener Länge, Drehzeit und Rechten.

Allen Anbietern dasselbe Briefing schicken und Leistungen einzeln aufschlüsseln lassen.
4
Rechte ungeklärt

Ohne Einwilligungen und passende Musiklizenzen darf der Film später nicht überall laufen.

Einwilligungen vor dem Dreh einholen und Nutzungsrechte für alle Kanäle vertraglich regeln.
5
Nur für die Website gedreht

Ein einziges Querformat passt nicht zu LinkedIn, Instagram oder dem Messebildschirm.

Formate und Kurzfassungen für alle Kanäle schon im Konzept einplanen.
6
Unvorbereiteter Drehtag

Unaufgeräumte Drehorte und nicht freigestellte Mitarbeitende kosten teure Drehzeit.

Drehplan intern abstimmen, Räume vorbereiten und Protagonisten rechtzeitig informieren.
7
Endlose Freigabeschleifen

Wenn viele Abteilungen nacheinander Korrekturen geben, verzögert sich der Film um Wochen.

Eine verantwortliche Person benennen, die Korrekturen sammelt und gebündelt freigibt.

Was kostet ein Imagefilm?

Oranges Sparschwein mit Aufkleber "Pro Drehtag" auf schwarzem Stativ mit Kugelkopf und ausklappbaren Beinen
Drehtage, Teamgröße und Postproduktion bestimmen den Preis eines Imagefilms stärker als die Filmlänge.

Ein Imagefilm kostet bei den geprüften Anbietern meist zwischen rund 1.500 Euro für einen kompakten Film mit kurzem Dreh und 20.000 Euro oder mehr für aufwendige Produktionen. Für einen Film mit Konzept, einem Drehtag und professionellem Schnitt nennen viele Anbieter Preise zwischen 2.500 und 10.000 Euro netto.

Den größten Einfluss auf den Preis haben die Zahl der Drehtage, die Größe des Teams und der Aufwand in der Postproduktion. Ein Drehtag mit Kamera und Ton an einem Standort kostet deutlich weniger als ein mehrtägiger Dreh mit Lichtcrew, Drohne, Schauspielern und wechselnden Drehorten. Animationen, 3D-Grafiken und Fremdsprachenfassungen kommen hinzu.

Weitere Kostenpunkte sind Konzept und Drehbuch, Reisekosten, professionelle Sprecher, Musiklizenzen und zusätzliche Social-Media-Fassungen. Achten Sie darauf, ob ein Angebot diese Posten enthält oder später extra berechnet, und ob die Preise netto oder brutto ausgewiesen sind.

Beauftragen Sie selbstständige Filmschaffende direkt, kann zusätzlich die Künstlersozialabgabe anfallen. Holen Sie deshalb mehrere Angebote auf Basis desselben Briefings ein. Erst mit gleicher Länge, gleicher Zahl an Drehtagen und gleichen Nutzungsrechten werden Pakete und individuelle Kalkulationen vergleichbar.

Kompakter Einstieg ca. 1.500 bis 2.000 € pro Film, kurzer Dreh

NB VideoFactory nennt für einen Corporate-Imagefilm ab 1.450 € (ca. 4 Stunden Drehzeit), Kopfsalat Medien für den Einsteiger-Imagefilm ab 1.500 € (1 Drehtag, 1 bis 2 Minuten), Video-Freunde ab 1.800 € ohne komplexes Drehbuch, Frame de la Frame das Paket Essential ab 1.900 € netto (halber Drehtag, 60 bis 90 Sekunden).

Imagefilm mit einem Drehtag ca. 2.500 bis 5.000 € pro Film, oft als Paket

kraus media nennt für Imagefilme ab ca. 2.500 bis 3.500 € zzgl. MwSt., Frame de la Frame das Paket Business ab 2.900 € netto (1 Drehtag, 2 Kameras und Drohne), Video-Solution ein All-inclusive-Paket ab 3.890 €, Miro das Paket Basic für 4.999 € netto (1 Drehtag, ca. 60 Sekunden).

Erweiterter Unternehmensfilm ca. 5.000 bis 10.000 € pro Film, meist 2 Drehtage

Kopfsalat Medien nennt für den Standard-Imagefilm 4.000 bis 8.000 € (2 Drehtage, mehrere Kameras, Drohne), FIUMU für ein Firmenporträt ca. 4.550 bis 7.000 € netto, Hauer Filmproduktionen für einen erweiterten Unternehmensfilm etwa 5.000 bis 10.000 €, Miro die Pakete Smart für 7.499 € und Pro für 9.999 € netto.

Aufwendige Produktion ca. 10.000 bis 25.000 € pro Film, individuell kalkuliert

DIE FILMAGENTUR nennt für mittelständische Unternehmen in der Regel 12.500 bis 20.000 € netto bei 2 bis 3 Drehtagen, Mainfilm als Richtwert 15.000 bis 25.000 €, FIUMU für einen Unternehmensfilm ca. 7.200 bis 18.000 € netto, Videoboost für einen Unternehmensfilm 6.900 bis 20.000 €.

Große Produktion oder Kampagne ab ca. 20.000 € pro Projekt, nach oben offen

muthmedia nennt als Richtwert 10.000 bis 40.000 € pro Film, DIE FILMAGENTUR eine Spanne bis 50.000 € netto, Videoboost typische Projekte von 12.000 bis 70.000 €. Mehrere Drehorte, Darsteller, Animation und Fremdsprachenfassungen treiben den Preis.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für einen Imagefilm richten sich vor allem nach Konzeptaufwand, Zahl der Drehtage, Teamgröße, Drehorten und Postproduktion. Hinzu kommen je nach Projekt Sprecher, Musiklizenzen, Drohnenaufnahmen, Animationen, Fremdsprachenfassungen und Reisekosten. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer auf Basis desselben Briefings und achten Sie darauf, ob die Preise netto oder brutto angegeben sind.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Imagefilmen aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was ist das Hauptziel eines Imagefilms? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Imagefilm stellt das Unternehmen, seine Werte und Menschen vor. Für den kurzfristigen Abverkauf eines Produkts ist der Werbespot zuständig.
2 Was brauchen Sie, bevor Mitarbeitende im Film zu sehen sind? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bildnisse dürfen nach § 22 Kunsturhebergesetz grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden. Bei Beschäftigten empfiehlt sich eine schriftliche Einwilligung, die auch die Nutzungsdauer regelt.
3 Wo steckt bei einer Imagefilm-Produktion meist der größte Zeitaufwand? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Der Dreh dauert oft nur ein bis zwei Tage. Konzept, Drehbuch, Vorbereitung, Schnitt, Farbkorrektur und Korrekturschleifen nehmen deutlich mehr Zeit in Anspruch.
4 Was regeln Nutzungsrechte bei einem Imagefilm? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Über die Nutzungsrechte nach §§ 31 ff. Urheberrechtsgesetz legen Sie fest, auf welchen Kanälen, in welchen Ländern und wie lange Sie den Film und die enthaltene Musik nutzen dürfen.
5 Was ist ein Recruitingfilm? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Recruiting- oder Employer-Branding-Filme zeigen Arbeitsplätze, Teams und Arbeitsatmosphäre, um Fachkräfte und Auszubildende für ein Unternehmen zu gewinnen.

Glossar: Begriffe rund um Imagefilm und Videoproduktion

Die wichtigsten Begriffe rund um Imagefilm, Unternehmensfilm und Videoproduktion, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Imagefilm

Kurzer Unternehmensfilm, der Firma, Werte und Menschen vorstellt und Vertrauen bei Kunden, Bewerbern und Partnern aufbauen soll.

Unternehmensfilm

Oberbegriff für Filme, die ein Unternehmen über sich selbst produzieren lässt, vom Imagefilm bis zum Schulungsvideo.

Recruitingfilm

Film für die Personalgewinnung, der Arbeitsplätze, Teams und Arbeitsatmosphäre zeigt.

Employer Branding

Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke, zu der häufig Recruitingfilme und Mitarbeiterporträts gehören.

Briefing

Auftragsbeschreibung zu Beginn der Produktion mit Ziel, Zielgruppe, Kanälen, Länge, Budget und Termin.

Treatment

Ausformulierte Filmidee in Textform, die Handlung, Tonalität und Bildsprache vor dem Drehbuch beschreibt.

Drehbuch

Szenenweise Vorlage mit Bildern, Texten und Tönen, nach der gedreht und geschnitten wird.

Storyboard

Gezeichnete oder skizzierte Abfolge der wichtigsten Einstellungen, die den Film vor dem Dreh sichtbar macht.

Drehtag

Abrechnungseinheit für den Einsatz des Drehteams vor Ort, meist acht bis zehn Stunden.

Postproduktion

Alle Arbeitsschritte nach dem Dreh: Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik, Sprecher, Grafiken und Untertitel.

Color Grading

Farbkorrektur und Farbgestaltung des Filmmaterials für einen einheitlichen Look.

B-Roll

Ergänzende Bildaufnahmen wie Details, Abläufe und Umgebung, die Interviews und Sprechertexte bebildern.

O-Ton

Originalton einer Person im Film, etwa ein Interview mit Geschäftsführung oder Mitarbeitenden.

Showreel

Zusammenschnitt der besten Arbeiten einer Produktionsfirma als Leistungsnachweis.

Nutzungsrechte

Vertraglich eingeräumte Rechte, einen Film auf bestimmten Kanälen, in bestimmten Ländern und für eine bestimmte Dauer zu verwenden.

Musiklizenz

Erlaubnis zur Nutzung eines Musikstücks im Film, häufig auf Kanäle und Laufzeit begrenzt.

Künstlersozialabgabe

Abgabe, die Unternehmen auf Honorare an selbstständige Künstler und Publizisten an die Künstlersozialkasse zahlen.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Imagefilm, Unternehmensfilm und Videoproduktion, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Hinweise zu Bild- und Nutzungsrechten ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Was ist ein Imagefilm?

Ein Imagefilm ist ein kurzer Unternehmensfilm, der Ihre Firma, Ihre Werte und Ihre Menschen vorstellt. Er läuft meist auf der Website, in sozialen Netzwerken, auf Messen und im Recruiting und soll Vertrauen aufbauen, statt ein einzelnes Produkt zu verkaufen.

Was kostet ein Imagefilm?

Ein Imagefilm kostet bei den geprüften Anbietern meist zwischen rund 1.500 und 20.000 Euro, aufwendige Produktionen auch deutlich mehr. Für einen Film mit Konzept, einem Drehtag und professionellem Schnitt nennen viele Anbieter 2.500 bis 10.000 Euro netto. Den Preis bestimmen vor allem Drehtage, Teamgröße, Drehorte und Postproduktion.

Wie lange sollte ein Imagefilm sein?

Ein Imagefilm ist meist eine bis drei Minuten lang. Für Social Media eignen sich zusätzliche Kurzfassungen von 15 bis 60 Sekunden, die aus dem Material des Hauptfilms geschnitten werden.

Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?

Vom Briefing bis zum fertigen Film vergehen meist einige Wochen. Der Dreh selbst dauert oft nur ein bis drei Tage, mehr Zeit brauchen Konzept, Vorbereitung, Schnitt und Korrekturschleifen.

Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Werbefilm?

Ein Imagefilm stellt das Unternehmen als Ganzes vor und soll langfristig Vertrauen schaffen. Ein Werbefilm oder Werbespot bewirbt meist ein konkretes Produkt oder Angebot und soll kurzfristig zum Kauf anregen.

Brauche ich eine Einwilligung meiner Mitarbeitenden?

Ja, Bildnisse von Personen dürfen nach § 22 Kunsturhebergesetz grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden. Bei Beschäftigten empfiehlt sich eine schriftliche Einwilligung vor dem Dreh, die auch regelt, wie lange der Film genutzt werden darf.

Wem gehören die Rechte am fertigen Imagefilm?

Das Urheberrecht bleibt bei den Filmschaffenden, Sie erhalten vertraglich Nutzungsrechte. Legen Sie im Vertrag fest, auf welchen Kanälen, in welchen Ländern und wie lange Sie Film, Musik und Sprecheraufnahmen nutzen dürfen und ob Sie das Rohmaterial bekommen.

Kann ich einen Imagefilm auch selbst drehen?

Für kurze Social-Media-Clips ist das möglich, für einen Imagefilm meist nicht empfehlenswert. Licht, Ton, Bildgestaltung und Schnitt prägen den Eindruck stark, und ein unprofessioneller Film kann Ihrem Auftritt eher schaden als nützen.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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