Imagefilm-Produktion Vergleich
2026
Das sind die besten 51 Anbieter.
Ein guter Imagefilm zeigt in zwei Minuten, wofür Ihr Unternehmen steht, doch zwischen einem Paket unter 2.000 Euro und einer aufwendigen Produktion liegen Welten. Wir haben 51 Anbieter für Imagefilme in Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft.
Cinekeeper ist eine inhabergeführte Film- und Medienproduktion in Dortmund und produziert Event- und Imagefilme, Social-Media-Kampagnen, Produktvideos, TV-Werbung, Musikvideos und Fotokampagnen. Ein vierköpfiges Kernteam arbeitet mit einem Netzwerk. Anfragen sind per Mail oder Telefon möglich.
cinekeeper.de
Cinekeeper ist eine Film- und Medienproduktion aus Dortmund in der Rechtsform einer GbR, Gesellschafter sind Kevin Domanski und Philip Herbort. Seit 2015 arbeitet ein vierköpfiges Kernteam mit einem wachsenden Netzwerk. Zum Kundenstamm gehören lokale Unternehmen ebenso wie Medienagenturen und Musiklabels.
Produziert werden Event- und Imagefilme, Social-Media-Kampagnen, Produktvideos, TV-Werbung und Musikvideos, dazu Foto- und Bewegtbildkampagnen. Mit einem Fotografen im Team kann ein Video zusätzlich zur Fotokampagne werden. Grafiken, VFX, Voice-over, Musikkompositionen und 3D-Renderings werden über Inhouse- und Netzwerklösungen bereitgestellt. Anfragen sind per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch möglich.
Gedreht wird in Formaten von 4:3 bis 16:9 und bis 8K, vom Live-Stream bis zum YouTube-Kanal. Die Aufgaben im Team sind aufgeteilt auf Produktion, Regie und Konzeption sowie Bildgestaltung und Schnitt. Das Portfolio umfasst Arbeiten für L’Osteria, Jägermeister, O2, EMP und Sonepar.
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Was ist ein Imagefilm?

Ein Imagefilm ist ein kurzer Unternehmensfilm, der Ihre Firma, Ihre Werte und Ihre Menschen vorstellt. Er verkauft nicht ein einzelnes Produkt, sondern das Bild, das Kunden, Bewerber und Partner von Ihnen haben sollen.
Typisch sind Längen von einer bis drei Minuten. Der Film läuft auf der Startseite Ihrer Website, auf YouTube und LinkedIn, auf Messen, in Präsentationen oder im Bewerbungsprozess. Aus dem Rohmaterial entstehen meist zusätzliche Kurzfassungen für Social Media.
Produziert wird ein Imagefilm in der Regel von einer Videoproduktion oder Filmagentur. Sie entwickelt das Konzept, schreibt das Drehbuch, dreht mit eigenem Team vor Ort und übernimmt Schnitt, Farbkorrektur, Musik und Sprecher. Viele Anbieter bieten zusätzlich Drohnenaufnahmen, Animationen und Untertitel an.
Vom Werbespot unterscheidet sich der Imagefilm durch seine Aufgabe: Der Spot soll kurzfristig verkaufen, der Imagefilm langfristig Vertrauen aufbauen. Verwandte Formate sind der Recruitingfilm, der gezielt Bewerber anspricht, und der Produktfilm, der ein einzelnes Angebot erklärt.
- Schwer erklärbare Leistung: Kunden verstehen erst im persönlichen Gespräch, was Ihr Unternehmen eigentlich macht.
- Offene Stellen: Sie suchen Fachkräfte oder Auszubildende und wollen zeigen, wie die Arbeit bei Ihnen aussieht.
- Veralteter Auftritt: Website und Präsentationen bestehen aus Text und Fotos, die nicht mehr zu Ihrem Unternehmen passen.
- Messen und Vertrieb: Ihr Vertrieb oder Ihr Messestand braucht einen Einstieg, der in zwei Minuten neugierig macht.
- Wenig Sichtbarkeit: Ihre Beiträge auf LinkedIn, YouTube oder Instagram erreichen kaum jemanden.
- Wandel im Unternehmen: Neuer Standort, neue Marke, Jubiläum oder Nachfolge sollen sichtbar werden.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Gespräch mit einer Videoproduktion. Viele Anbieter erstellen nach einem kurzen Briefing ein kostenloses Erstangebot.
Typische Probleme, die ein Imagefilm löst

Unternehmen beauftragen einen Imagefilm meist, weil Texte und Fotos nicht mehr reichen. Kunden und Bewerber wollen sehen, wer hinter einer Firma steht, bevor sie Kontakt aufnehmen.
Gerade im Mittelstand ist die Leistung oft schwer zu erklären. Wer Sondermaschinen baut, Industrieanlagen wartet oder Dienstleistungen für andere Unternehmen erbringt, kann in einem Film Abläufe, Werkhallen und Menschen zeigen, die auf einer Website abstrakt bleiben.
Ein zweiter Grund ist der Fachkräftemangel. Bewerber vergleichen Arbeitgeber heute online, und ein authentischer Film mit echten Mitarbeitenden vermittelt Arbeitsatmosphäre besser als jede Stellenanzeige. Viele Unternehmen lassen deshalb Imagefilm und Recruitingfilm in einem Drehblock produzieren.
Hinzu kommt der Kanal. Bewegtbild zieht in sozialen Netzwerken oft mehr Aufmerksamkeit auf sich als reiner Text, und auf Messen oder im Vertrieb öffnet ein kurzer Film Gespräche. Selbst gedrehte Handyvideos wirken dort schnell unprofessionell, wenn Licht, Ton und Schnitt nicht stimmen.
Texte und Fotos zeigen nicht, wie Ihre Abläufe, Maschinen und Menschen wirklich arbeiten.
Stellenanzeigen ohne Einblick in Team und Arbeitsplatz gehen in der Masse unter.
Reine Textbeiträge gehen in sozialen Netzwerken schnell unter, Bewegtbild fällt eher auf.
Selbst gedrehte Videos mit schlechtem Ton und Licht schaden dem Eindruck mehr, als sie nützen.
Vertrieb und Messeteam erklären immer wieder dieselben Grundlagen, bevor das eigentliche Gespräch beginnt.
Ohne Einwilligungen und Musiklizenzen darf vorhandenes Filmmaterial nicht überall eingesetzt werden.
Welche Arten von Imagefilmen gibt es?

Imagefilme unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe, Erzählweise und Aufwand. Die Spanne reicht vom dokumentarischen Unternehmensporträt bis zur szenischen Produktion mit Schauspielern.
Der klassische Imagefilm zeigt Unternehmen, Standorte und Menschen, oft mit Sprecher oder Interviews der Geschäftsführung. Dokumentarische Porträts setzen auf echte Mitarbeitende und O-Töne, szenische Filme erzählen eine Geschichte mit Darstellern und Drehbuch. Testimonial-Filme lassen zufriedene Kunden zu Wort kommen.
Für die Personalgewinnung gibt es den Recruiting- oder Employer-Branding-Film, für den Vertrieb den Produkt- und Messefilm. Animationen und 3D-Grafiken ergänzen den Realfilm, wenn Abläufe im Inneren einer Maschine oder abstrakte Dienstleistungen sichtbar werden sollen. Drohnenaufnahmen zeigen Standorte und Großprojekte aus der Luft.
Ein wichtiger Unterschied liegt im Produktionsmodell. Manche Agenturen bieten Festpreispakete mit definiertem Drehtag und fester Filmlänge an, andere kalkulieren jede Produktion individuell nach Konzept, Drehorten und Team. Pakete sind planbarer, individuelle Produktionen bieten mehr Spielraum für Ideen.
Stellt Unternehmen, Standorte und Menschen vor, oft mit Sprecher oder Interviews der Geschäftsführung.
Setzt auf echte Mitarbeitende, O-Töne und Einblicke in den Arbeitsalltag statt auf Inszenierung.
Erzählt eine Geschichte mit Drehbuch und Darstellern, aufwendiger, aber besonders einprägsam.
Zeigt Arbeitsplätze und Teams, um Fachkräfte und Auszubildende anzusprechen.
Lässt zufriedene Kunden oder Partner zu Wort kommen und schafft so Vertrauen.
Erklärt ein einzelnes Angebot und läuft im Vertrieb, auf Messen oder im Onlineshop.
Ergänzt Drehaufnahmen um Grafiken oder 3D, wenn Abläufe im Inneren sichtbar werden sollen.
Kurze Clips im Hoch- oder Quadratformat, meist aus dem Material des Hauptfilms geschnitten.
- Planbares Budget von Anfang an
- Schneller Start ohne lange Kalkulation
- Drehzeit und Filmlänge begrenzt
- Weniger Spielraum für eigene Ideen
- Konzept und Umfang frei gestaltbar
- Mehrere Drehorte, Darsteller und Animation möglich
- Angebote schwerer vergleichbar
- Höheres Budget und längerer Vorlauf
2026
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Der Leitfaden zur Imagefilm-Produktion: welche Filmarten es gibt, wie Sie ein gutes Briefing schreiben, Angebote vergleichbar machen, Bild- und Nutzungsrechte sauber regeln und den fertigen Film auf allen Kanälen einsetzen.
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Worauf Sie bei der Auswahl einer Videoproduktion achten sollten

Die passende Videoproduktion erkennen Sie nicht am schönsten Showreel, sondern daran, ob sie Ihr Ziel versteht und Filme in Ihrer Branche und Ihrem Budgetrahmen bereits umgesetzt hat. Wichtig sind außerdem Ablauf, Nutzungsrechte und klare Angebote.
Schauen Sie zuerst auf die Referenzen. Fragen Sie nach Filmen für Unternehmen Ihrer Größe und Branche und achten Sie darauf, ob die Beispiele ähnliche Ziele verfolgen. Ein Showreel aus Werbespots sagt wenig darüber aus, ob eine Agentur Mitarbeitende vor der Kamera natürlich wirken lässt.
Prüfen Sie dann den Ablauf. Gute Anbieter beginnen mit einem Briefing, legen ein schriftliches Konzept und ein Drehbuch vor und nennen die Zahl der Korrekturschleifen im Angebot. Klären Sie, wer am Drehtag vor Ort ist, ob die Produktion eigenes Equipment und eigene Cutter hat und wie lange die Postproduktion dauert.
Mindestens ebenso wichtig sind die Rechte. Regeln Sie schriftlich, wo und wie lange Sie den Film nutzen dürfen, ob Musik und Sprecher für alle Kanäle lizenziert sind und ob Sie das Rohmaterial erhalten. Mitarbeitende im Bild sollten vor dem Dreh schriftlich einwilligen.
Filme für Unternehmen Ihrer Größe und Branche zeigen, ob die Agentur Ihr Thema und Ihre Zielgruppe versteht.
Gute Produktionen fragen nach Ziel und Zielgruppe und entwickeln daraus eine Grundidee, statt nur Bilder zu sammeln.
Ein gutes Angebot nennt Drehtage, Team, Filmlänge, Korrekturschleifen, Musik, Sprecher und Nutzungsrechte einzeln.
Rechte an Film, Musik und Sprecheraufnahmen sollten zu allen geplanten Kanälen und zur gewünschten Laufzeit passen.
Eigenes Equipment, erfahrene Kamerateams, Tonmeister und Cutter sichern die Qualität vom Dreh bis zum Schnitt.
Ein realistischer Zeitplan mit Terminen für Konzept, Dreh, erste Schnittfassung und Abnahme schützt vor Überraschungen.
Eine feste Ansprechperson, kurze Wege und ein Gespür für Ihre Mitarbeitenden vor der Kamera machen den Dreh leichter.
Formate für Website, YouTube, LinkedIn und Instagram, Untertitel und Kurzfassungen erhöhen den Nutzen des Materials.
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So läuft eine Imagefilm-Produktion ab

Eine Imagefilm-Produktion dauert vom Briefing bis zum fertigen Film meist einige Wochen. Der eigentliche Dreh nimmt oft nur ein bis zwei Tage ein, die meiste Arbeit steckt in Vorbereitung und Schnitt.
Am Anfang steht das Briefing: Ziel, Zielgruppe, Kanäle, gewünschte Länge und Budget. Daraus entwickelt die Agentur ein Konzept mit Grundidee und Tonalität, danach folgen Drehbuch oder Interviewleitfaden. In der Vorproduktion werden Drehorte besichtigt, Drehplan und Protagonisten festgelegt und Einwilligungen eingeholt.
Am Drehtag arbeitet das Team mit Kamera, Licht und Ton an Ihren Standorten, bei Bedarf ergänzt durch Drohne oder Schauspieler. Danach beginnt die Postproduktion mit Schnitt, Farbkorrektur, Musik, Sprecheraufnahme, Grafiken und Untertiteln. Sie erhalten eine erste Schnittfassung und geben Korrekturen an.
Nach der Abnahme liefert die Agentur den Film in den vereinbarten Formaten aus, oft zusätzlich als Kurzfassung im Hoch- und Quadratformat für Social Media. Planen Sie von Anfang an, wo der Film laufen soll, damit Formate, Untertitel und Nutzungsrechte dazu passen.
Briefing
Sie klären Ziel, Zielgruppe, Kanäle, Länge, Budget und Termin und holen Angebote ein.
Konzept und Drehbuch
Die Agentur entwickelt Grundidee, Tonalität und Drehbuch oder Interviewleitfaden.
Vorproduktion
Drehorte, Drehplan und Protagonisten werden festgelegt, Einwilligungen eingeholt.
Dreh
Das Team dreht mit Kamera, Licht und Ton an Ihren Standorten, bei Bedarf mit Drohne.
Postproduktion
Schnitt, Farbkorrektur, Musik, Sprecher, Grafiken und Untertitel entstehen, Sie geben Korrekturen.
Abnahme und Ausspielung
Sie erhalten den Film in allen Formaten und setzen ihn auf Website, Social Media und Messen ein.
Häufige Fehler bei der Imagefilm-Produktion

Viele Imagefilme scheitern nicht an der Technik, sondern an einem unklaren Ziel oder zu vielen Botschaften. Mit einem sauberen Briefing und klaren Absprachen lassen sich die meisten Fehler vermeiden.
Der häufigste Fehler ist ein Film, der alles auf einmal sagen soll. Wer Geschichte, Produkte, Standorte, Werte und Karrierechancen in zwei Minuten packt, bleibt beim Zuschauer mit nichts hängen. Besser ist eine klare Kernbotschaft pro Film und eine eigene Fassung für jede Zielgruppe.
Ebenso problematisch sind ungeklärte Rechte. Fehlen schriftliche Einwilligungen der Mitarbeitenden im Bild oder ist die Musik nur für die Website lizenziert, kann der Film später nicht auf Messen, in Anzeigen oder nach dem Ausscheiden einer Person weiterlaufen.
Schließlich unterschätzen viele den eigenen Aufwand. Drehorte müssen vorbereitet, Protagonisten freigestellt und Freigaben im Haus rechtzeitig eingeholt werden. Wer die Abnahme durch fünf Abteilungen schickt, ohne Zuständigkeiten zu klären, verlängert die Produktion um Wochen.
Ohne festgelegte Zielgruppe und Botschaft entsteht ein Film, der niemanden richtig anspricht.
Geschichte, Produkte, Werte und Karriere in zwei Minuten überfordern jeden Zuschauer.
Unterschiedliche Briefings führen zu Angeboten mit verschiedener Länge, Drehzeit und Rechten.
Ohne Einwilligungen und passende Musiklizenzen darf der Film später nicht überall laufen.
Ein einziges Querformat passt nicht zu LinkedIn, Instagram oder dem Messebildschirm.
Unaufgeräumte Drehorte und nicht freigestellte Mitarbeitende kosten teure Drehzeit.
Wenn viele Abteilungen nacheinander Korrekturen geben, verzögert sich der Film um Wochen.
Was kostet ein Imagefilm?

Ein Imagefilm kostet bei den geprüften Anbietern meist zwischen rund 1.500 Euro für einen kompakten Film mit kurzem Dreh und 20.000 Euro oder mehr für aufwendige Produktionen. Für einen Film mit Konzept, einem Drehtag und professionellem Schnitt nennen viele Anbieter Preise zwischen 2.500 und 10.000 Euro netto.
Den größten Einfluss auf den Preis haben die Zahl der Drehtage, die Größe des Teams und der Aufwand in der Postproduktion. Ein Drehtag mit Kamera und Ton an einem Standort kostet deutlich weniger als ein mehrtägiger Dreh mit Lichtcrew, Drohne, Schauspielern und wechselnden Drehorten. Animationen, 3D-Grafiken und Fremdsprachenfassungen kommen hinzu.
Weitere Kostenpunkte sind Konzept und Drehbuch, Reisekosten, professionelle Sprecher, Musiklizenzen und zusätzliche Social-Media-Fassungen. Achten Sie darauf, ob ein Angebot diese Posten enthält oder später extra berechnet, und ob die Preise netto oder brutto ausgewiesen sind.
Beauftragen Sie selbstständige Filmschaffende direkt, kann zusätzlich die Künstlersozialabgabe anfallen. Holen Sie deshalb mehrere Angebote auf Basis desselben Briefings ein. Erst mit gleicher Länge, gleicher Zahl an Drehtagen und gleichen Nutzungsrechten werden Pakete und individuelle Kalkulationen vergleichbar.
NB VideoFactory nennt für einen Corporate-Imagefilm ab 1.450 € (ca. 4 Stunden Drehzeit), Kopfsalat Medien für den Einsteiger-Imagefilm ab 1.500 € (1 Drehtag, 1 bis 2 Minuten), Video-Freunde ab 1.800 € ohne komplexes Drehbuch, Frame de la Frame das Paket Essential ab 1.900 € netto (halber Drehtag, 60 bis 90 Sekunden).
kraus media nennt für Imagefilme ab ca. 2.500 bis 3.500 € zzgl. MwSt., Frame de la Frame das Paket Business ab 2.900 € netto (1 Drehtag, 2 Kameras und Drohne), Video-Solution ein All-inclusive-Paket ab 3.890 €, Miro das Paket Basic für 4.999 € netto (1 Drehtag, ca. 60 Sekunden).
Kopfsalat Medien nennt für den Standard-Imagefilm 4.000 bis 8.000 € (2 Drehtage, mehrere Kameras, Drohne), FIUMU für ein Firmenporträt ca. 4.550 bis 7.000 € netto, Hauer Filmproduktionen für einen erweiterten Unternehmensfilm etwa 5.000 bis 10.000 €, Miro die Pakete Smart für 7.499 € und Pro für 9.999 € netto.
DIE FILMAGENTUR nennt für mittelständische Unternehmen in der Regel 12.500 bis 20.000 € netto bei 2 bis 3 Drehtagen, Mainfilm als Richtwert 15.000 bis 25.000 €, FIUMU für einen Unternehmensfilm ca. 7.200 bis 18.000 € netto, Videoboost für einen Unternehmensfilm 6.900 bis 20.000 €.
muthmedia nennt als Richtwert 10.000 bis 40.000 € pro Film, DIE FILMAGENTUR eine Spanne bis 50.000 € netto, Videoboost typische Projekte von 12.000 bis 70.000 €. Mehrere Drehorte, Darsteller, Animation und Fremdsprachenfassungen treiben den Preis.
Die Kosten für einen Imagefilm richten sich vor allem nach Konzeptaufwand, Zahl der Drehtage, Teamgröße, Drehorten und Postproduktion. Hinzu kommen je nach Projekt Sprecher, Musiklizenzen, Drohnenaufnahmen, Animationen, Fremdsprachenfassungen und Reisekosten. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer auf Basis desselben Briefings und achten Sie darauf, ob die Preise netto oder brutto angegeben sind.
1 Was ist das Hauptziel eines Imagefilms? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was brauchen Sie, bevor Mitarbeitende im Film zu sehen sind? Aufklappen ↓
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3 Wo steckt bei einer Imagefilm-Produktion meist der größte Zeitaufwand? Aufklappen ↓
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4 Was regeln Nutzungsrechte bei einem Imagefilm? Aufklappen ↓
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5 Was ist ein Recruitingfilm? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Imagefilm und Videoproduktion
Die wichtigsten Begriffe rund um Imagefilm, Unternehmensfilm und Videoproduktion, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Imagefilm
Kurzer Unternehmensfilm, der Firma, Werte und Menschen vorstellt und Vertrauen bei Kunden, Bewerbern und Partnern aufbauen soll.
- Unternehmensfilm
Oberbegriff für Filme, die ein Unternehmen über sich selbst produzieren lässt, vom Imagefilm bis zum Schulungsvideo.
- Recruitingfilm
Film für die Personalgewinnung, der Arbeitsplätze, Teams und Arbeitsatmosphäre zeigt.
- Employer Branding
Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke, zu der häufig Recruitingfilme und Mitarbeiterporträts gehören.
- Briefing
Auftragsbeschreibung zu Beginn der Produktion mit Ziel, Zielgruppe, Kanälen, Länge, Budget und Termin.
- Treatment
Ausformulierte Filmidee in Textform, die Handlung, Tonalität und Bildsprache vor dem Drehbuch beschreibt.
- Drehbuch
Szenenweise Vorlage mit Bildern, Texten und Tönen, nach der gedreht und geschnitten wird.
- Storyboard
Gezeichnete oder skizzierte Abfolge der wichtigsten Einstellungen, die den Film vor dem Dreh sichtbar macht.
- Drehtag
Abrechnungseinheit für den Einsatz des Drehteams vor Ort, meist acht bis zehn Stunden.
- Postproduktion
Alle Arbeitsschritte nach dem Dreh: Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik, Sprecher, Grafiken und Untertitel.
- Color Grading
Farbkorrektur und Farbgestaltung des Filmmaterials für einen einheitlichen Look.
- B-Roll
Ergänzende Bildaufnahmen wie Details, Abläufe und Umgebung, die Interviews und Sprechertexte bebildern.
- O-Ton
Originalton einer Person im Film, etwa ein Interview mit Geschäftsführung oder Mitarbeitenden.
- Showreel
Zusammenschnitt der besten Arbeiten einer Produktionsfirma als Leistungsnachweis.
- Nutzungsrechte
Vertraglich eingeräumte Rechte, einen Film auf bestimmten Kanälen, in bestimmten Ländern und für eine bestimmte Dauer zu verwenden.
- Musiklizenz
Erlaubnis zur Nutzung eines Musikstücks im Film, häufig auf Kanäle und Laufzeit begrenzt.
- Künstlersozialabgabe
Abgabe, die Unternehmen auf Honorare an selbstständige Künstler und Publizisten an die Künstlersozialkasse zahlen.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Imagefilm, Unternehmensfilm und Videoproduktion, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Hinweise zu Bild- und Nutzungsrechten ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Was ist ein Imagefilm?
Ein Imagefilm ist ein kurzer Unternehmensfilm, der Ihre Firma, Ihre Werte und Ihre Menschen vorstellt. Er läuft meist auf der Website, in sozialen Netzwerken, auf Messen und im Recruiting und soll Vertrauen aufbauen, statt ein einzelnes Produkt zu verkaufen.
Was kostet ein Imagefilm?
Ein Imagefilm kostet bei den geprüften Anbietern meist zwischen rund 1.500 und 20.000 Euro, aufwendige Produktionen auch deutlich mehr. Für einen Film mit Konzept, einem Drehtag und professionellem Schnitt nennen viele Anbieter 2.500 bis 10.000 Euro netto. Den Preis bestimmen vor allem Drehtage, Teamgröße, Drehorte und Postproduktion.
Wie lange sollte ein Imagefilm sein?
Ein Imagefilm ist meist eine bis drei Minuten lang. Für Social Media eignen sich zusätzliche Kurzfassungen von 15 bis 60 Sekunden, die aus dem Material des Hauptfilms geschnitten werden.
Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?
Vom Briefing bis zum fertigen Film vergehen meist einige Wochen. Der Dreh selbst dauert oft nur ein bis drei Tage, mehr Zeit brauchen Konzept, Vorbereitung, Schnitt und Korrekturschleifen.
Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Werbefilm?
Ein Imagefilm stellt das Unternehmen als Ganzes vor und soll langfristig Vertrauen schaffen. Ein Werbefilm oder Werbespot bewirbt meist ein konkretes Produkt oder Angebot und soll kurzfristig zum Kauf anregen.
Brauche ich eine Einwilligung meiner Mitarbeitenden?
Ja, Bildnisse von Personen dürfen nach § 22 Kunsturhebergesetz grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden. Bei Beschäftigten empfiehlt sich eine schriftliche Einwilligung vor dem Dreh, die auch regelt, wie lange der Film genutzt werden darf.
Wem gehören die Rechte am fertigen Imagefilm?
Das Urheberrecht bleibt bei den Filmschaffenden, Sie erhalten vertraglich Nutzungsrechte. Legen Sie im Vertrag fest, auf welchen Kanälen, in welchen Ländern und wie lange Sie Film, Musik und Sprecheraufnahmen nutzen dürfen und ob Sie das Rohmaterial bekommen.
Kann ich einen Imagefilm auch selbst drehen?
Für kurze Social-Media-Clips ist das möglich, für einen Imagefilm meist nicht empfehlenswert. Licht, Ton, Bildgestaltung und Schnitt prägen den Eindruck stark, und ein unprofessioneller Film kann Ihrem Auftritt eher schaden als nützen.
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