Verpackungsdesign-Agentur Vergleich
2026
Das sind die besten 67 Anbieter.
Im Supermarkt entscheiden oft wenige Sekunden darüber, ob ein Produkt im Einkaufswagen landet oder unbeachtet im Regal stehen bleibt. Wir haben 67 Anbieter für Verpackungsdesign aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft.
Marken- und Designagentur aus Saarbrücken mit Standort Berlin und eigener Leistung Packaging Design: von Strategie und Prototyping bis Reinzeichnung und Druckabnahme, mit Fokus auf recycelbare Materialien und der Verbindung von Verpackung und POS. Erstgespräch über die Website.
diemerschweig.de
Diemer & Schweig ist eine Marken- und Designagentur mit Standorten in Saarbrücken und Berlin. Betreiberin ist die Partnerschaftsgesellschaft Diemer & Schweig Architekten und Designer PartGmbB. Der Schwerpunkt liegt auf Branding, Corporate Design und Raum; Packaging Design ist eine eigene Kompetenz.
Beim Verpackungsdesign begleitet die Agentur Konsumgütermarken und Unternehmen durch den gesamten Prozess: Briefing und Analyse, Konzeption und Designentwicklung, Material, Konstruktion und Prototyping, Reinzeichnung und Druckabnahme bis zum Rollout am POS. Relaunch und Markteinführung sind möglich. Nachhaltiges Design mit recycelbaren Materialien und Vermeidung von Kunststoff steht im Fokus; durch die Verbindung aus Design und Architektur werden Packaging und POS beziehungsweise Shop Design gemeinsam gedacht. Das Team besteht aus Designern, Markenstrategen und Produktexperten.
Preise nennt Diemer & Schweig auf Anfrage. Ein Erstgespräch lässt sich über die Website vereinbaren.
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Was macht eine Verpackungsdesign-Agentur?

Eine Verpackungsdesign-Agentur entwickelt das Erscheinungsbild und häufig auch die Form einer Produktverpackung. Sie verbindet Markenauftritt, Regalwirkung, Pflichtangaben, Material und Druckverfahren zu einer Verpackung, die im Handel auffällt, sich gut handhaben lässt und ohne Überraschungen in Produktion geht.
Zum Packaging Design gehören zwei Ebenen. Das grafische Verpackungsdesign umfasst Farben, Typografie, Illustration, Fotografie, Informationsaufbau und die Platzierung von Marke und Produktname. Das Strukturdesign kümmert sich um Form, Konstruktion, Öffnungsmechanismus und Material. Manche Agenturen decken beides ab, andere arbeiten bei der Konstruktion mit Verpackungsherstellern zusammen.
Eine Agentur für Verpackungsdesign denkt dabei vom Verkaufsort her. Wie wirkt die Packung im Regal neben den Wettbewerbern, wie auf einem kleinen Produktbild im Onlinehandel, wie im Versandkarton? Dazu kommen handwerkliche Aufgaben, die oft unterschätzt werden: Reinzeichnung, Anpassung an die Stanzkontur, Farbmanagement für das Druckverfahren und die Abstimmung mit der Druckerei bis zum Proof.
Sinnvoll ist eine Packaging-Agentur, wenn Sie ein neues Produkt auf den Markt bringen, eine bestehende Produktlinie überarbeiten, mehrere Sorten oder Größen einheitlich gestalten oder auf recyclingfähigere Materialien umstellen möchten. Geht es eher um einen kompletten Markenauftritt mit Website und Kampagnen, sind Branding- oder Designagenturen breiter aufgestellt. Verpackungshersteller und Druckereien bieten zwar Gestaltung an, bleiben dabei aber meist an ihr eigenes Sortiment gebunden.
- Produkt vor dem Marktstart: Ein neues Produkt braucht seine erste verkaufsfähige Verpackung.
- Unauffällig im Regal: Ihre Packung geht neben dem Wettbewerb unter oder wirkt veraltet.
- Uneinheitliche Sorten: Varianten und Größen sehen nicht wie eine Produktfamilie aus.
- Materialwechsel geplant: Sie möchten auf recyclingfähigere oder wiederverwendbare Lösungen umstellen.
- Neuer Vertriebsweg: Die Verpackung soll im Lebensmittelhandel, im Onlinehandel oder im Ausland bestehen.
- Keine Druckerfahrung im Team: Reinzeichnung, Farbmanagement und Abstimmung mit der Druckerei fehlen intern.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich der Blick auf Verpackungsdesign-Agenturen. Für eine große Produktlinie passen spezialisierte Packaging-Agenturen, für Marke und Packung aus einer Hand Branding-Agenturen mit Verpackungsschwerpunkt, für ein einzelnes Produkt mit kleinem Budget oft ein Designstudio. Geht es um eine neue Form, holen Sie Spezialisten für Strukturdesign dazu.
Typische Probleme ohne Verpackungsdesign-Agentur

Ohne Verpackungsdesign-Agentur geht ein Produkt im Regal oft unter, Pflichtangaben sind unvollständig oder schlecht lesbar, Sorten und Größen wirken uneinheitlich, Material und Veredelung erschweren das Recycling, Farben weichen im Druck ab, die Packung lässt sich schlecht öffnen oder transportieren, und der Marktstart verzögert sich durch Korrekturen in letzter Minute.
Das sichtbarste Problem zeigt sich im Handel. Eine Verpackung, die sich kaum von den Nachbarn im Regal abhebt, wird übersehen, auch wenn das Produkt selbst überzeugt. Viele selbst gestaltete Packungen zeigen zu viele Botschaften gleichzeitig, sodass die Kundschaft nicht erkennt, was im Inneren steckt und warum es sich lohnt. Bei mehreren Sorten kommt hinzu, dass jede Variante anders aussieht und die Produktlinie nicht als Familie wahrgenommen wird.
Teuer werden oft die Details. Fehlen Pflichtangaben oder sind sie zu klein und kontrastarm gesetzt, droht im schlimmsten Fall ein Rückruf. Bei Lebensmitteln regelt die Lebensmittelinformationsverordnung, welche Angaben auf die Packung gehören. Wer Druckdaten ohne saubere Reinzeichnung liefert, erlebt Farbabweichungen, angeschnittene Texte oder falsch sitzende Falzkanten, und jede Korrektur kostet Zeit und Material.
Dazu rückt die Recyclingfähigkeit in den Vordergrund. Verbundmaterialien, großflächige Veredelungen oder schwer trennbare Etiketten erschweren die Wiederverwertung. Mit der EU-Verpackungsverordnung PPWR steigen die Anforderungen an Material und Verpackungsgröße seit August 2026 schrittweise. Eine Verpackung, die heute ohne Blick auf diese Vorgaben entsteht, muss womöglich bald erneut überarbeitet werden.
Die Packung hebt sich kaum vom Wettbewerb ab und wird übersehen.
Fehlende oder schlecht lesbare Angaben führen zu Nachdrucken oder Rückrufen.
Jede Sorte sieht anders aus, die Marke wirkt nicht als Familie.
Verbundmaterial, Veredelung und Etiketten erschweren die Wiederverwertung.
Farbabweichungen, angeschnittene Texte und falsch sitzende Falzkanten.
Die Packung lässt sich schwer öffnen, stapeln oder versenden.
Korrekturen in letzter Minute verschieben Druck und Listung im Handel.
Welche Arten von Verpackungsdesign-Agenturen gibt es?

Verpackungsdesign-Agenturen lassen sich in sechs Gruppen einteilen: spezialisierte Packaging-Agenturen, Branding-Agenturen mit Schwerpunkt Verpackung, kleine Designstudios mit Verpackungsdesign, Agenturen für Strukturdesign und Verpackungsentwicklung, Spezialisten für nachhaltige Verpackungen sowie Studios für Reinzeichnung, Artwork und Visualisierung.
Spezialisierte Packaging-Agenturen arbeiten fast ausschließlich an Verpackungen, häufig für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik oder Drogerieartikel. Sie kennen Regalsituationen, Handelsanforderungen und Druckverfahren aus vielen Projekten. Branding-Agenturen mit Schwerpunkt Verpackung beginnen bei der Marke und entwickeln daraus Markenarchitektur, Sortenlogik und Packungsgestaltung. Sie passen, wenn Marke und Verpackung gemeinsam neu entstehen sollen.
Kleine Designstudios mit Verpackungsdesign betreuen oft Start-ups, Manufakturen und Direktvermarkter. Sie gestalten mit eigener Handschrift und kurzen Wegen, holen für Konstruktion und Druck aber Partner hinzu. Agenturen für Strukturdesign entwickeln Form, Öffnung und Konstruktion der Verpackung, bauen Muster und Prototypen und stimmen sich eng mit Herstellern ab. Für ungewöhnliche Formate oder Displays im Handel sind sie die erste Adresse.
Spezialisten für nachhaltige Verpackungen beraten zu Monomaterialien, Materialreduktion, Mehrweg und Recyclingfähigkeit und bringen diese Anforderungen mit der Gestaltung zusammen. Studios für Reinzeichnung, Artwork und Visualisierung übernehmen die Adaption auf viele Sorten, Sprachen und Größen, bereiten Druckdaten vor und erstellen fotorealistische 3D-Mock-ups für Präsentation und Onlinehandel. Viele Agenturen vereinen mehrere dieser Profile, entscheidend ist der Schwerpunkt, der zu Ihrem Vorhaben passt.
Verpackung als Kerngeschäft, oft für Lebensmittel, Getränke und Kosmetik.
Marke, Sortenlogik und Packungsgestaltung aus einer Hand.
Kleines Team mit eigener Handschrift für Start-ups und Manufakturen.
Form, Konstruktion, Muster und Prototypen in enger Abstimmung mit Herstellern.
Beratung zu Monomaterial, Mehrweg, Materialreduktion und Recyclingfähigkeit.
Adaption auf viele Varianten, Druckdaten und 3D-Mock-ups.
- Tiefe Erfahrung mit Regal, Handel und Druckverfahren
- Pflichtangaben und Reinzeichnung im eigenen Haus
- Effiziente Adaption auf viele Sorten
- Markenstrategie oft nur im Rahmen der Verpackung
- Markenstrategie, Name und Erscheinungsbild inklusive
- Verpackung als Teil des gesamten Auftritts
- Kampagne und Website aus derselben Hand
- Reinzeichnung und Strukturdesign teils über Partner
2026
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Worauf sollten Sie bei der Wahl einer Packaging-Agentur achten?

Eine passende Verpackungsdesign-Agentur erkennen Sie an Referenzen aus Ihrer Branche und Regalsituation, an Wissen über Pflichtangaben, an Kompetenz bei Struktur und Material, an einem klaren Konzept für Recyclingfähigkeit, an sauberer Reinzeichnung und Druckbegleitung, an fairen Regelungen zu Nutzungsrechten und Dateien sowie an einem nachvollziehbaren Prozess mit transparentem Angebot.
Schauen Sie sich zuerst die Referenzen an, am besten als echte Packungen und nicht nur als Mock-up. Hat die Agentur bereits Produkte in Ihrer Branche gestaltet, etwa Lebensmittel, Kosmetik, Getränke oder technische Produkte? Jede Branche bringt eigene Pflichtangaben, Regalformate und Handelsanforderungen mit. Fragen Sie außerdem, ob die Agentur auch Strukturdesign anbietet oder dafür mit Verpackungsherstellern zusammenarbeitet.
Danach zählt das Handwerk hinter der Gestaltung. Eine gute Packaging-Agentur fragt nach Material, Druckverfahren und Abfüllung, bevor sie gestaltet, und plant Pflichtangaben von Anfang an ein. Sie kennt die Anforderungen an Recyclingfähigkeit und kann erklären, wie sich Material, Farben und Veredelung darauf auswirken. Bei der Druckfreigabe sollte sie Proofs prüfen und bei Bedarf den Andruck begleiten.
Klären Sie schließlich Rechte, Dateien und Ablauf. Nach dem Urheberrechtsgesetz erhalten Sie Nutzungsrechte, deren Umfang schriftlich geregelt sein sollte, vor allem wenn später weitere Sorten, Länder oder Werbemittel dazukommen. Lassen Sie sich offene Dateien und Stanzkonturen zusichern. Ein fester Ansprechpartner, ein realistischer Zeitplan bis zum Markttermin und ein Angebot mit einzeln aufgeführten Leistungen erleichtern den Vergleich.
Echte Packungen aus vergleichbaren Branchen zeigen, ob die Agentur Regalformate, Handelsanforderungen und Zielgruppen kennt.
Je nach Branche gelten eigene Kennzeichnungspflichten. Eine gute Agentur reserviert früh Platz dafür und achtet auf Lesbarkeit.
Form, Konstruktion und Material bestimmen Kosten, Handhabung und Wirkung. Fragen Sie, ob Strukturdesign im Haus oder über Partner läuft.
Material, Farben, Veredelung und Etiketten wirken sich auf die Wiederverwertung aus. Die Agentur sollte die Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung kennen.
Druckfertige Daten, Farbmanagement für das jeweilige Verfahren und die Prüfung von Proofs vermeiden teure Fehler in der Produktion.
Medien, Länder und Dauer der Nutzung sowie die Herausgabe offener Dateien und Stanzkonturen sollten im Vertrag stehen.
Ein gutes Angebot nennt Konzeptrouten, Korrekturschleifen, Varianten, Mock-ups, Reinzeichnung und Rechte einzeln und passt zu Ihrem Markttermin.
Welche Agentur für Verpackungsdesign passt zu Ihnen?
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So läuft ein Projekt mit einer Verpackungsdesign-Agentur ab

Ein Projekt mit einer Verpackungsdesign-Agentur läuft in sechs Schritten ab: Briefing und Angebot, Markt- und Regalanalyse, Konzeptrouten, Entwurf mit Mock-up und Test, Reinzeichnung mit allen Pflichtangaben sowie Proof, Druckfreigabe und Übertragung auf weitere Sorten.
Den Anfang macht das Briefing. Sie beschreiben Produkt, Zielgruppe, Vertriebskanäle, Wettbewerber, Packungsformat, Material, Druckverfahren, Markttermin und Budget. Auf dieser Grundlage kalkuliert die Agentur ein Angebot. Größere Projekte beginnen mit einer Analyse, bei der das Team die Regalsituation im Handel betrachtet, Wettbewerbsprodukte vergleicht und herausarbeitet, wo sich Ihr Produkt abheben kann.
Danach entwickelt die Agentur mehrere Konzeptrouten, also unterschiedliche gestalterische Richtungen. Die ausgewählte Route arbeitet sie zum Entwurf aus und zeigt ihn als Mock-up, digital oder als gedrucktes Muster. Hilfreich ist ein Test im echten Umfeld, etwa neben Wettbewerbsprodukten im Regal oder als kleines Produktbild im Onlinehandel. So zeigt sich früh, ob Marke, Sorte und Nutzen auf einen Blick erkennbar sind.
Ist der Entwurf freigegeben, folgt die Reinzeichnung. Die Agentur setzt alle Pflichtangaben, passt die Gestaltung exakt an die Stanzkontur an und bereitet Druckdaten für das jeweilige Verfahren vor. Nach dem Proof und gegebenenfalls einem Andruck erteilen Sie die Druckfreigabe. Bei Produktlinien überträgt die Agentur das Design anschließend auf weitere Sorten, Größen und Sprachen und übergibt Vorlagen und Dateien.
Briefing und Angebot
Sie beschreiben Produkt, Ziele und Rahmenbedingungen, die Agentur kalkuliert.
Markt- und Regalanalyse
Das Team prüft, wo sich Ihr Produkt im Handel abheben kann.
Konzeptrouten
Mehrere gestalterische Richtungen zeigen unterschiedliche Wege.
Entwurf, Mock-up und Test
Die gewählte Route wird ausgearbeitet und im realen Umfeld geprüft.
Reinzeichnung und Pflichtangaben
Der Entwurf wird druckfertig und vollständig.
Proof, Druckfreigabe und Rollout
Sie geben den Druck frei, die Agentur überträgt das Design auf weitere Varianten.
Häufige Fehler bei der Beauftragung einer Verpackungsdesign-Agentur

Die häufigsten Fehler bei der Beauftragung einer Verpackungsdesign-Agentur sind ein Briefing ohne Blick auf das Regal, Pflichtangaben, die erst am Ende auftauchen, Gestaltung ohne Abstimmung mit Material und Druckverfahren, Nachhaltigkeit als bloße Farbwahl, fehlende Tests am Mock-up, Einzelentwürfe ohne Sortenlogik und eine Druckfreigabe ohne geprüften Proof.
Viele Projekte starten mit einem Briefing, das nur das eigene Produkt beschreibt. Fehlen Informationen zu Wettbewerbern, Regalplatz und Vertriebskanälen, gestaltet die Agentur am Verkaufsort vorbei. Ebenso riskant ist es, Pflichtangaben erst nach dem freigegebenen Entwurf zu liefern. Zutatenliste, Nährwerttabelle oder Warnhinweise brauchen Platz, und wenn dieser fehlt, gerät das gesamte Layout ins Rutschen.
Ein zweiter Fehler betrifft Material und Produktion. Wer gestalten lässt, bevor Material, Format und Druckverfahren feststehen, riskiert Entwürfe, die sich so nicht umsetzen lassen. Auch Nachhaltigkeit lässt sich nicht über einen Grünton oder ein Blattsymbol erreichen. Entscheidend sind Material, Trennbarkeit und Veredelung, und Umweltaussagen auf der Packung sollten belegbar sein.
Schließlich fehlt oft der Realitätscheck. Ein Entwurf, der am großen Monitor überzeugt, kann im Regal oder als kleines Produktbild untergehen. Testen Sie deshalb am Mock-up. Planen Sie bei mehreren Sorten eine Range-Logik mit festen und variablen Elementen ein, damit neue Varianten schnell entstehen. Und geben Sie den Druck nie frei, ohne Proof, Farben und Stanzkontur geprüft zu haben, denn ein Fehler in der Auflage lässt sich nicht mehr korrigieren.
Ohne Angaben zu Wettbewerb und Verkaufsort gestaltet die Agentur ins Blaue.
Zutaten, Nährwerte oder Warnhinweise sprengen den freigegebenen Entwurf.
Der Entwurf lässt sich im gewählten Verfahren nicht wie geplant umsetzen.
Ein grüner Look ersetzt keine recyclingfähige Konstruktion.
Was am Bildschirm wirkt, geht im Regal oder als kleines Produktbild unter.
Jede neue Variante wird teuer neu gestaltet und passt nicht zur Familie.
Farb- und Textfehler fallen erst in der fertigen Auflage auf.
Was kostet eine Verpackungsdesign-Agentur?

Die Kosten einer Verpackungsdesign-Agentur hängen vom Abrechnungsmodell, von der Zahl der Sorten und Formate, vom Anteil an Strategie und Strukturdesign und von den Nutzungsrechten ab. Üblich sind Festpreise und Pakete, Projektpauschalen, Stunden- und Tagessätze, Preise je Variante für die Adaption, gesonderte Kosten für Muster und Strukturdesign sowie eine Vergütung für Nutzungsrechte.
Für klar umrissene Aufgaben wie das Design eines einzelnen Etiketts oder einer Faltschachtel bieten viele Agenturen Festpreise oder Pakete mit festgelegter Zahl an Entwürfen und Korrekturen an. Ein Relaunch einer ganzen Produktlinie mit Analyse, Konzeptrouten, Tests und Rollout wird meist als Projekt mit Phasen kalkuliert. Schwer planbare Aufgaben und kleinere Änderungen rechnen Agenturen nach Stunden- oder Tagessatz ab.
Ein eigener Kostenblock ist die Adaption. Steht das Design einer Leitsorte, überträgt die Agentur es auf weitere Geschmacksrichtungen, Größen und Sprachversionen, häufig zu einem Preis je Variante. Strukturdesign, Prototypen und gedruckte Muster kommen gesondert hinzu. Für die Nutzungsrechte dient in Deutschland häufig der Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer als Orientierung.
Vergleichen Sie Angebote deshalb nach Leistungsumfang: Wie viele Konzeptrouten und Korrekturschleifen sind enthalten, gehören Reinzeichnung und Druckbegleitung dazu, wie viele Varianten sind eingeschlossen, sind Mock-ups und Muster eingepreist, und welche Nutzungsrechte erhalten Sie? Druck, Material und Lizenzentgelte für die Systembeteiligung sind keine Agenturkosten, gehören aber in Ihre Gesamtkalkulation. Wie die einzelnen Agenturen abrechnen, zeigen die Anbieterkarten.
Etikett oder Faltschachtel mit festgelegter Zahl an Entwürfen und Korrekturen.
Relaunch einer Produktlinie mit Analyse, Konzeptrouten, Tests und Rollout.
Für Workshops, kleinere Änderungen und schwer planbare Aufgaben, meist mit Schätzung vorab.
Übertragung des Leitdesigns auf weitere Varianten inklusive Reinzeichnung.
Form, Konstruktion, Prototypen und gedruckte Mock-ups, oft gesondert berechnet.
Abhängig von Produkten, Ländern und Dauer, Orientierung am VTV Design.
Die Kosten für Verpackungsdesign richten sich vor allem nach Abrechnungsmodell, Zahl der Sorten und Formate, Anteil an Analyse und Strukturdesign, Zahl der Konzeptrouten und Korrekturen sowie nach dem Umfang der Nutzungsrechte. Festpreise passen zu einzelnen Etiketten oder Faltschachteln, Projektpauschalen zu einem Relaunch der Produktlinie, Preise je Variante zur Adaption. Muster, Prototypen und Druckbegleitung werden oft gesondert berechnet. Druck, Material und Lizenzentgelte für die Systembeteiligung kommen außerhalb der Agentur hinzu.
1 Was zeigt eine Dieline? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was ist eine Primärverpackung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Wo müssen sich Hersteller in Deutschland registrieren, bevor sie befüllte Verpackungen in Verkehr bringen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Wozu dient ein Proof vor dem Druck? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was erhalten Sie in der Regel, wenn eine Agentur Ihr Verpackungsdesign gestaltet? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Verpackungsdesign
Von der Dieline bis zur Pflichtkennzeichnung: die wichtigsten Fachbegriffe aus Packaging Design, Druckvorstufe und nachhaltiger Verpackung, kurz und anbieterneutral erklärt.
- Dieline (Stanzkontur)
Flach ausgelegter Bauplan einer Verpackung mit Schnitt-, Falz- und Klebelinien, auf den die Gestaltung exakt gelegt wird.
- Strukturdesign
Entwicklung von Form, Konstruktion, Öffnungsmechanismus und Material einer Verpackung, oft mit Mustern und Prototypen.
- Reinzeichnung
Druckfertige Ausarbeitung eines freigegebenen Entwurfs mit allen Texten, Pflichtangaben, Farben und technischen Vorgaben der Druckerei.
- Mock-up
Realistische Darstellung einer Verpackung, digital als 3D-Visualisierung oder physisch als gedrucktes und gefaltetes Muster.
- Range-Design
Gestaltungssystem für eine ganze Produktlinie mit festen Elementen für die Marke und variablen Elementen für Sorten und Größen.
- Primärverpackung
Verpackung mit direktem Kontakt zum Produkt, etwa Flasche, Becher, Tube oder Beutel.
- Sekundärverpackung
Verpackung, die eine oder mehrere Primärverpackungen umschließt, etwa Faltschachtel um eine Tube oder Multipack.
- Shelf Impact
Wirkung einer Verpackung im Verkaufsregal, also wie schnell sie zwischen Wettbewerbsprodukten auffällt und erkannt wird.
- Proof
Möglichst farbverbindlicher Probedruck oder Prüfausdruck, auf dessen Grundlage Sie den Druck freigeben.
- Sonderfarbe
Fertig gemischte Druckfarbe außerhalb der vier Prozessfarben, etwa aus dem Pantone-System, für exakt wiederholbare Markenfarben.
- Veredelung
Zusätzliche Bearbeitung der Oberfläche wie Lack, Prägung, Heißfolie oder Kaschierung für Haptik und Glanz.
- Monomaterial
Verpackung aus einem einzigen Werkstoff, die sich in der Regel leichter sortieren und recyceln lässt als ein Verbund.
- Recyclingfähigkeit
Eignung einer Verpackung, nach Gebrauch sortiert und als Rohstoff wiederverwertet zu werden. Material, Farben, Etiketten und Verschlüsse beeinflussen sie.
- Mehrweg
Verpackung, die nach Gebrauch zurückgegeben, gereinigt und erneut befüllt wird, etwa Pfandflaschen oder Mehrwegbehälter.
- Pflichtkennzeichnung
Gesetzlich vorgeschriebene Angaben auf der Verpackung, bei Lebensmitteln etwa nach der Lebensmittelinformationsverordnung.
- LUCID
Öffentliches Verpackungsregister der Zentralen Stelle Verpackungsregister, in dem sich Hersteller nach dem Verpackungsgesetz registrieren.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Verpackungsdesign und Packaging-Agenturen: Leistungen, Dauer, Pflichtangaben, Verpackungsregister, Nachhaltigkeit, Rechte und Kosten, kurz und anbieterneutral. Rechtliche Vorgaben und Konditionen können sich ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei der jeweiligen Agentur und bei den zuständigen Stellen.
Was macht eine Verpackungsdesign-Agentur?
Eine Verpackungsdesign-Agentur gestaltet Verpackungen so, dass sie im Handel auffallen, die Marke transportieren, alle Pflichtangaben tragen und sich sauber produzieren lassen. Je nach Profil übernimmt sie Regalanalyse, Konzept, Entwurf, Strukturdesign, Reinzeichnung und Druckbegleitung bis zur Freigabe.
Was kostet ein Verpackungsdesign?
Die Kosten für ein Verpackungsdesign hängen vor allem von der Zahl der Sorten und Formate, vom Anteil an Analyse und Strukturdesign und von den Nutzungsrechten ab. Einzelne Etiketten oder Faltschachteln bieten viele Agenturen zum Festpreis an, ein Relaunch einer Produktlinie wird meist als Projekt kalkuliert. Wie die einzelnen Agenturen abrechnen, zeigen die Anbieterkarten.
Wie lange dauert die Entwicklung einer neuen Verpackung?
Die Dauer reicht von wenigen Wochen für ein einzelnes Etikett bis zu mehreren Monaten für eine ganze Produktlinie mit neuer Form. Den Ausschlag geben Analyse, Zahl der Konzeptrouten, Tests am Mock-up, Strukturdesign und die Abstimmung mit der Druckerei. Planen Sie vom Markttermin rückwärts und lassen Sie Puffer für Proof und Andruck.
Was ist der Unterschied zwischen Verpackungsdesign und Verpackungsentwicklung?
Verpackungsdesign meint vor allem die grafische Gestaltung, Verpackungsentwicklung die Konstruktion von Form, Material und Funktion. Beides greift ineinander, denn Format und Material bestimmen, wie viel Fläche für Gestaltung und Pflichtangaben bleibt. Manche Agenturen bieten beides an, andere arbeiten für die Konstruktion mit Herstellern zusammen.
Welche Angaben müssen auf eine Lebensmittelverpackung?
Auf eine Lebensmittelverpackung gehören nach der Lebensmittelinformationsverordnung unter anderem Bezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum, Nährwertdeklaration sowie Name und Anschrift des verantwortlichen Lebensmittelunternehmers. Für einzelne Produktgruppen gelten weitere Vorgaben, die Verantwortung für die Inhalte liegt beim Hersteller.
Muss ich meine Verpackung im Verpackungsregister anmelden?
Ja, wer in Deutschland mit Ware befüllte Verpackungen erstmals in Verkehr bringt, muss sich nach dem Verpackungsgesetz vorher im Register LUCID der Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren. Die Pflicht trifft den Hersteller oder Händler, nicht die Agentur. Für Verpackungen, die bei privaten Endverbrauchern anfallen, kommt die Beteiligung an einem dualen System hinzu.
Was ist eine Dieline?
Eine Dieline, auf Deutsch Stanzkontur, ist der flach ausgelegte Bauplan einer Verpackung mit allen Schnitt-, Falz- und Klebelinien. Die Agentur legt die Gestaltung exakt auf diese Linien, damit Motive und Texte nach dem Falten richtig sitzen. Meist liefert der Verpackungshersteller oder die Druckerei die Stanzkontur.
Wie gestalte ich eine nachhaltige Verpackung?
Eine nachhaltige Verpackung entsteht vor allem über Material und Konstruktion, nicht über die Farbe. Hilfreich sind Monomaterialien, leicht trennbare Komponenten, wenig Leerraum, sparsame Veredelung und Etiketten, die das Recycling nicht stören. Umweltaussagen auf der Packung sollten belegbar sein. Die EU-Verpackungsverordnung PPWR verschärft die Anforderungen schrittweise.
Gehören mir die Rechte an meinem Verpackungsdesign?
Nein, nach deutschem Urheberrecht bleibt das Urheberrecht bei den Gestaltern, Sie erhalten Nutzungsrechte im vereinbarten Umfang. Regeln Sie im Vertrag, für welche Produkte, Länder, Medien und Zeiträume Sie das Design nutzen und anpassen dürfen. Zusätzlich lässt sich die Gestaltung als eingetragenes Design beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen.
Packaging-Agentur, Branding-Agentur oder Designagentur: Was passt besser?
Eine spezialisierte Packaging-Agentur passt am besten, wenn die Verpackung im Mittelpunkt steht und viele Sorten, Pflichtangaben und Druckverfahren zusammenkommen. Eine Branding-Agentur lohnt sich, wenn Marke und Verpackung gemeinsam neu entstehen. Eine allgemeine Designagentur ist sinnvoll, wenn die Verpackung nur ein Baustein eines größeren Auftritts mit Website und Kampagne ist.
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