Odoo Agentur Vergleich 2026
Das sind die besten 92 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
18 Min. Lesezeit
4,7 (143) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Drei graue Bücher mit Ösen, zusammengebunden mit Jute-Seil. Orange Etikett mit "Schnittstelle" beschriftet

Odoo ist ein modulares ERP-System aus Belgien, und der Aufwand einer Einführung steckt nicht in der Installation, sondern in der Abbildung Ihrer Abläufe. Genau dafür gibt es Odoo Agenturen, also Dienstleister, die Odoo analysieren, einrichten, anbinden, schulen und betreuen. Um Odoo als Software für Werbe- und Kreativagenturen geht es hier ausdrücklich nicht. Dieser Vergleich listet 92 Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Ratgeber erklärt anbieterneutral, welche Typen von Odoo-Partnern es gibt und was die Partnerstufen tatsächlich messen. Dazu kommen die Auswahlkriterien und die saubere Trennung von Abo-, Projekt- und Betriebskosten.


Mögliche Anbieter

91 recherchierte Odoo Agenturen, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.

42 N.E.R.D.S.

Sitz in Uelzen Über 10 Jahre Odoo Hosting in Deutschland

42 N.E.R.D.S. ist ein IT-Dienstleister mit Sitz im niedersächsischen Uelzen, der seit über zehn Jahren Odoo-Projekte umsetzt. Das Team übernimmt Einrichtung, Consulting sowie Modul- und Schnittstellenentwicklung, betreibt das Hosting in einem deutschen Rechenzentrum und begleitet auch Partnerwechsel.

925 interactive

Sitz in Yvorne VD Odoo Ready Partner 32 Odoo-Referenzen

925 Interactive ist ein Schweizer Odoo-Integrator mit Sitz in Yvorne im Kanton Waadt und richtet sich an KMU. Das Team führt Odoo ein, konfiguriert Buchhaltung, Mehrwertsteuer und Personalprozesse, übernimmt Daten aus Altsystemen wie WinBIZ und entwickelt Module, API-Anbindungen und Automatisierungen.

Abilium

Sitz in Bern Seit 2016 am Markt Eigene Hardware-Entwicklung

Abilium ist eine IT-Firma mit Sitz an der Spitalgasse 4 in Bern, die Odoo als zentrale Unternehmenssoftware einführt und betreut. Seit 2016 verbindet das Team Beratung, Implementierung, Datenmigration und Schulung mit eigener Software- und Hardwareentwicklung für Schweizer Unternehmen.

ACIS

Sitz in Linz Odoo Silber Partner Gegründet 2006

ACIS ist ein 2006 gegründeter ERP-Anbieter mit Sitz in Linz, der kleine und mittelständische Unternehmen bei Odoo-Projekten begleitet. Das Team deckt Beratung, Implementierung, Schulung, Support, Migration und Individualentwicklung ab, und seit 2025 ist der Anbieter offizieller Odoo Silber Partner.

Agile Business Group

Sitz in Comano TI Seit 2009 auf Odoo Standorte CH und IT

Agile Business Group ist ein Open-Source-Spezialist mit Sitz in Comano im Tessin, das seit 2009 auf Odoo-Beratung, -Entwicklung und -Schulung spezialisiert ist. Zum Angebot gehören Analyse, Installation, Konfiguration, Individualentwicklung, Wartung und Disaster Recovery; ein zweiter Standort liegt in Olgiate Olona.

Aphora

Sitz in Köln Offizieller Odoo-Partner Über 70 Odoo-Projekte

Aphora ist eine Odoo-Agentur mit Sitz am Rudolfplatz in Köln. Ein zweiter Standort liegt in Olpe. Das Team aus erfahrenen Odoo-Projektleitern betreut international ausgerichtete Unternehmen aus dem DACH-Raum und Dänemark. Die Leistungen reichen von der Beratung über Einführung, Migration und Anpassung bis zum Hosting mit Support.

AXMI

Sitz Bochum Zertifizierter Odoo-Partner Zertifiziert für Odoo 12–19

AXMI ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Bochum. Das inhabergeführte Team führt Odoo bei Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche ein, bildet Geschäftsprozesse im System ab und entwickelt bei Bedarf eigene Module. Die Beratung ist für die Odoo-Versionen 12 bis 19 zertifiziert.

axtesys

Sitz Graz Seit 2010 am Markt Drei Standorte in Österreich

axtesys ist ein Softwarehaus mit Sitz in Graz sowie weiteren Standorten in Wien und Kärnten. Das Team entwickelt Individualsoftware und Apps. Bestehende Systeme werden integriert, Geschäftsprozesse digitalisiert. Im ERP-Umfeld setzt das seit 2010 bestehende Unternehmen auf Odoo und unterhält dafür ein eigenes Odoo-Team.

bitigloo

Sitz Bonn Eigene Odoo-Module Lösungen für Branchen

bitigloo ist eine ERP-Beratung mit Sitz in Bonn und Schwerpunkt auf Odoo. Das Team führt Odoo als Standard- oder als individuell angepasste Lösung ein, entwickelt eigene Module wie ein Accounting- und ein Smart-GoBD-Paket, und bietet vorbereitete Lösungen für einzelne Branchen an.

bloopark

Sitz Magdeburg Über 100 Odoo-Projekte Eigene Odoo-Module

bloopark systems ist eine auf Odoo spezialisierte Agentur aus Magdeburg. Das Team begleitet kleine und mittelständische Unternehmen bei Beratung, Einführung, Migration, Customizing, Schulung sowie Support rund um Odoo und stellt zusätzlich eigene Module wie einen Weclapp-Connector bereit.

bob

Sitz Berlin Offizieller Odoo-Partner Go-live unter zwölf Wochen

bob ist eine ERP- und Odoo-Beratung mit Sitz in Berlin. Das Gründerteam bringt Odoo in festen Phasen von der Qualifizierung über die Discovery bis zur Implementierung eines schlanken MVP an den Start. Danach begleitet bob die Unternehmen als erweitertes ERP-Team in einem Retainer.

Brainson

Sitz Freiburg Offizieller Odoo-Partner Vier Spezialisten-Units

Brainson ist eine Digitalagentur aus Freiburg im Breisgau mit einer eigenen Unit für digitale Geschäftsprozesse. Als offizieller Odoo-Partner berät das Team zu Odoo, führt das System ein, migriert Altsysteme und entwickelt Anpassungen; dazu kommen Websites, Online-Marketing und Betreuung.

braintec

Sitz in Brig Standorte im DACH-Raum Kompletter Odoo-Lebenszyklus

braintec ist ein Odoo-Dienstleister mit Sitz in Brig im Wallis und weiteren Standorten in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Das Team begleitet Odoo-Projekte von der Prozessberatung über Implementierung und Customizing bis zu globalen Rollouts, Migration, Hosting, Schulung und Support.

Business First Consulting

Sitz in Hamburg Standort Heidelberg Offizieller Odoo-Partner

Business First Consulting ist eine Odoo-Beratung mit Sitz in Hamburg und einem weiteren Standort in Heidelberg. Das Team berät zu Odoo, führt das ERP ein, entwickelt Anpassungen für Prozesse außerhalb des Standards und übernimmt danach Schulungen, Versionsupdates und Support für den laufenden Betrieb.

Callino

Sitz in Hagenberg Seit 2005 am Markt Odoo Ready Partner

Callino Software Entwicklung ist ein inhabergeführtes Einzelunternehmen von Wolfgang Pichler mit Sitz in Hagenberg in Oberösterreich. Der Anbieter entwickelt Odoo-Anpassungen und Schnittstellen, hostet die Systeme in der EU und übernimmt Beratung, Schulung und Support nach dem Go-live.

Camptocamp

Sitz in Bussigny Standorte in drei Ländern Spezialist für Open Source

Camptocamp ist ein Open-Source-IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Bussigny bei Lausanne und weiteren Standorten in Deutschland und Frankreich. Eines der drei Geschäftsfelder ist Odoo: Das Team berät, implementiert, hostet und schult rund um das ERP; eigene Lösungspakete kommen hinzu.

Cloudunify

Odoo Gold Partner Salzburg, Linz, Wien Google Workspace Partner

Cloudunify ist ein Odoo Gold Partner aus Salzburg mit weiteren Standorten in Linz und Wien. Das Team führt Odoo als zentrales ERP im Mittelstand ein, verbindet dabei Prozessberatung und Change Management mit Implementierung, Datenübernahme, Integration und Begleitung nach dem Go-live.

Cobalt

Sitz in Bulle Aktiv seit 2020 Über 200 Kunden

Cobalt Technologies ist ein Schweizer IT-Haus mit Sitz in Bulle im Kanton Freiburg und einem zweiten Standort in Sitten. Das Team integriert Odoo als ERP für Schweizer Unternehmen, entwickelt eigene Lösungen für Gemeinden und übernimmt Individualentwicklung, Schulung und Support.

CONSENSO

Sitz Basel Odoo Gold Partner Über 250 Projekte

CONSENSO ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Basel. Das Team der consenso GmbH berät zur ERP-Strategie, führt Odoo ein, verbindet Vorsysteme über Schnittstellen und baut Stammdaten- und Reporting-Strukturen auf. Hinzu kommen Schulung, DevOps-Betrieb und die Weiterentwicklung nach dem Go-live.

Consultics

Sitz Ettenhausen ISO 27001 zertifiziert 15 Mitarbeitende

Consultics ist ein Schweizer Anbieter für Business-Applikationen mit Sitz in Ettenhausen. Das Team aus 15 Architekten, Entwicklern und Beratern führt Odoo als eine von vier Kerntechnologien neben Dynamics 365, Power Platform und ADITO xRM ein. Abgedeckt sind Beratung, Entwicklung, Testing und Service.

CRZ

Sitz Savièse Odoo-Lizenzen inklusive Eidgenössische Fachausweise

CRZ ist ein kleines Beratungsbüro aus Savièse im Wallis, das Verwaltung, Buchhaltung und Personalwesen für Unternehmen übernimmt. Für die Digitalisierung setzt das Team auf Odoo und konfiguriert dabei nur die tatsächlich benötigten Module, von der Buchhaltung über das CRM bis zum Lager.

CS&IE Data Consulting

Sitz Wien Microsoft Gold Partner Seit 1995 aktiv

CS&IE Data Consulting ist ein IT-Beratungsunternehmen mit Sitz in Wien und einem weiteren Standort in Großbritannien. Der Schwerpunkt liegt auf Microsoft Dynamics 365 und Dynamics AX. Hinzu kommen Portale und Shops mit SharePoint und AxCMS sowie die Industrieautomatisierung; Erfahrung mit Microsoft-Technologien besteht seit 1995.

Data at Work

Sitz Bad Münder ISO 9001 zertifiziert Odoo Partner

Data at Work ist ein IT-Systemhaus mit Sitz in Bad Münder in der Region Hannover. Das Unternehmen betreut IT-Infrastruktur, Managed Services und Individualsoftware. Daneben baut der Dienstleister Odoo als ERP-Linie auf, in der Verkauf, Lager, Buchhaltung und Projektmanagement in einem System zusammenlaufen.

Datenpol

Odoo Gold Partner Linz, Wien und Graz Über 250 Odoo-Projekte

Datenpol ist eine auf Odoo spezialisierte Agentur mit Standorten in Linz, Wien und Graz. Das Team begleitet Projekte vom Vorprojekt über die Implementierung bis zu Migration, Individualentwicklung und Support. Für Österreich stellt die Agentur Erweiterungen wie BMD-Schnittstelle und FinanzOnline-Export bereit.

DBB DATA Solutions

Sitz Bad Homburg Go-live in 3–5 Wochen Hosting in Deutschland

DBB DATA Solutions ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Odoo und DATEV: Die eigene Modulreihe DBB Connect überträgt Buchungssätze, Belege, eAU-Bescheinigungen und Lohnstammdaten, dazu kommen Einrichtung, Qualitätssicherung und laufender Betrieb.

deenovum Technologies

Sitz Ilmenau Gegründet 2000 Odoo-Partner seit 2024

deenovum Technologies ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Ilmenau, das im Jahr 2000 als Spin-off des Fraunhofer IDMT gegründet wurde. Neben Odoo-Analyse, -Einführung und -Betrieb bearbeitet das Team B2B-E-Commerce mit Intershop, AWS-Cloud-Projekte, KI-Anwendungen und die eigene Abrechnungslösung EnergyCloud.

digisoolut

Sitz Augsburg Odoo Silver Partner Teil der accompio Gruppe

digisoolut ist ein Digitalisierungsdienstleister mit Sitz in Augsburg und Teil der accompio Gruppe. Das Team führt Odoo ein, migriert Daten aus Altsystemen, baut Schnittstellen zu Shops und Logistik, übernimmt Betrieb und Support; dazu kommen KI-Integration, Web- und Cloud-Projekte sowie App-Entwicklung.

Digital4Efficiency

Odoo Gold Partner Standorte Genf und Sion Über 160 Referenzen

Digital4Efficiency, kurz D4E, ist ein Odoo-Integrator für die Westschweiz mit Teams in Genf, Sion und Barcelona. Der Odoo-Gold-Partner führt ERP-Projekte von der Konzeption bis zu Schulung und Support durch. Mit der Reihe Elvy kommen eigene Branchenlösungen für Bau, Druck, Versicherung und Bildung hinzu.

DigitEasy

Sitz Steyr Odoo Silver Partner Über 30 Projekte 2025

DigitEasy ist eine Odoo-Agentur mit Sitz im Stadtgut Steyr in Oberösterreich. Der Odoo-Silver-Partner berät kleine und mittlere Unternehmen zu Prozessen, richtet Odoo ein, schult die Anwender und begleitet den Betrieb nach dem Go-live mit einem festen Ansprechpartner statt über ein Ticketsystem.

Dynapps

Odoo Gold Partner Bulle und Martigny Über 155 Schweizer Referenzen

Dynapps Switzerland ist ein Odoo-Gold-Partner mit Büros in Bulle und Martigny, hervorgegangen aus der 2015 gegründeten Dootix. Das Schweizer Team führt Odoo ein, saniert bestehende Installationen, entwickelt Zusatzmodule, betreibt eine eigene Hosting-Plattform und begleitet Kunden nach dem Go-live.

ecoservice

Sitz Langenhagen Odoo-Dienstleister seit 2009 Standorte Langenhagen und Chemnitz

ecoservice ist ein Odoo-Dienstleister aus Langenhagen bei Hannover mit einem zweiten Standort in Chemnitz. Das Team führt Odoo nach einem eigenen Einführungsmodell ein, entwickelt kundenspezifische Module und Schnittstellen, bindet DATEV an und bietet Schulungen, Support und Odoo-Lizenzen an.

Exponent

Sitz Genf Vier Gründungspartner Hosting in der Schweiz

Exponent ist eine Digitalagentur mit Sitz in Genf, gegründet von vier Partnern aus EPFL und HEC. Das Team begleitet Unternehmen bei der digitalen Transformation und setzt dabei Odoo als ERP-Plattform ein, mit individuellen Anpassungen und Lösungen, die lokal in der Schweiz gehostet werden.

Fletscher

Halle und Magdeburg Gegründet 2021 Über 60 Odoo-Projekte

Fletscher ist eine Odoo-Agentur mit Standorten in Halle an der Saale und Magdeburg. Gründer Felix Meier verbindet Odoo-Einführung, Modulentwicklung und Versionsmigration mit digitalem Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und rettet auch festgefahrene oder abgebrochene Odoo-Projekte.

FlexCode Systems

Odoo Silver Partner Sitz in Deutschland Über 40 Kundenprojekte

FlexCode Systems ist ein Odoo-Silver-Partner aus Deutschland, der wachsende Unternehmen von verteilten Einzeltools auf ein einheitliches Odoo-System umstellt. Das Team übernimmt Beratung, Implementierung, Migration aus Altsystemen, eigene Module und Schnittstellen sowie den Support nach dem Go-live.

git

Zentrale in Ehningen Über 20 Jahre Erfahrung Standorte Ehningen und Sindelfingen

git global information technology ist ein IT-Dienstleister mit Zentrale in Ehningen bei Stuttgart und einem Büro in Sindelfingen. Das Team berät zu Prozessen und IT, führt Odoo als ERP ein und begleitet vor allem Fertigungs- und Logistikbetriebe bei Betrieb, Support und Änderungsmanagement.

HAV Media

Odoo Silberpartner Kassel und Oldenburg Über 14 Jahre Odoo-Erfahrung

HAV Media ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Kassel und einer Niederlassung in Oldenburg. Als zertifizierter Odoo-Silberpartner führt das Team Odoo ein, richtet ERP- und CRM-Prozesse ein und löst bestehende Systeme ab; dazu kommen Managed Hosting, Schulungen sowie Support mit eigenem Notfall-Zugang.

Hucke Media

Odoo Silberpartner Sitz in Oldenburg Über 300 Odoo-Projekte

Hucke Media ist ein Odoo-Silberpartner aus Oldenburg mit über 15 Jahren Erfahrung und mehr als 300 Odoo-Projekten. Das Team führt Odoo ein, migriert Altsysteme, richtet Buchhaltung und Onlineshops ein, entwickelt Schnittstellen zu DATEV, ATLAS oder Shopify; dazu kommen Hosting und Schulungen.

Idea to Forge

Beratung auf Französisch Standort Schweiz Fokus auf Kleinbetriebe

Idea to Forge ist ein Odoo-Dienstleister aus der Schweiz mit französischsprachigem Auftritt. Der Schwerpunkt liegt auf ERP-Migration, Odoo-Integration und Prozessoptimierung für Handwerksbetriebe, Selbstständige und kleine Industriebetriebe; dazu kommen Individualentwicklung, ein Odoo-Apps-Shop und eLearning.

Intero Technologies

Odoo Gold Partner Sitz in Stralsund Neun Standorte in Deutschland

Intero Technologies ist ein Odoo Gold Partner mit Sitz in Stralsund und neun Standorten in Deutschland. Das Team führt Odoo ein, hebt Installationen auf aktuelle Versionen, entwickelt eigene Module und Schnittstellen, übernimmt Hosting in deutschen Rechenzentren, Schulungen, Support und Partnerwechsel.

ion2s

Sitz in Darmstadt Über 20 Jahre ERP, CMS und Software

ion2s ist eine Digitalagentur mit Sitz in Darmstadt, die gewachsene ERP-Landschaften mit Odoo modernisiert. Das Team bewertet Prozesse und Daten, löst Altsysteme ab, migriert Bestände und entwickelt eigene Odoo-Module, Schnittstellen und Frontends; daneben arbeitet die Agentur an CMS- und Individualsoftware-Projekten.

italentoo

Standort Bern Vier Schweizer Standorte Über 160 umgesetzte Projekte

italentoo ist ein Odoo-Dienstleister aus der Schweiz mit Standorten in Bern, Zürich, Brig und Ronco sopra Ascona. Das Team berät zu Odoo, führt die Software ein und begleitet Projekte über alle Phasen; abgedeckt sind unter anderem CRM, Verkauf, Buchhaltung, Swissdec-Lohnbuchhaltung und Schnittstellen.

JumpTo

Sitz Tavannes Aktiv seit 2019 Beratung auf Französisch

JumpTo ist ein Odoo-Dienstleister mit Sitz in Tavannes im Berner Jura. Seit 2019 begleitet das Team kleine und mittlere Unternehmen der Westschweiz bei der Digitalisierung ihrer Abläufe: Buchhaltung und Bankimport, Kassensystem, Website und Onlineshop sowie seit 2024 Anwendungen für Fertigung und Produktion.

just-Odoo

Sitz Baar ZG Odoo-zertifizierter Partner Standorte CH und DE

W4 just-Odoo ist die Odoo-Einheit der W4 Services AG mit Sitz in Baar im Kanton Zug. Das Team führt Odoo ein, analysiert Prozesse, migriert Daten aus Altsystemen und entwickelt eigene Module, etwa für Schweizer QR-Rechnungen. Hinzu kommen Hosting als Cloud-, On-Premise- oder Hybrid-Variante sowie Schulung und Support.

Kaiser Digital

Sitz Graz Über zehn Jahre Erfahrung Fokus KMU und Scale-ups

Kaiser Digital ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Graz. Das Team richtet Odoo als integrierte Plattform für CRM, Warenwirtschaft, Finanzen, Fertigung und HR ein, bindet bestehende Systeme an und bettet KI-Funktionen direkt in die Fachprozesse ein. Zielgruppe sind KMU, Scale-ups und wachstumsorientierte Unternehmen.

Labiso

Odoo Silver Partner Sitz Wonfurt Über 13 Jahre Odoo-Erfahrung

Die Labiso GmbH ist ein Odoo Silver Partner mit Sitz in Wonfurt in Unterfranken. Das Team führt Odoo neu ein, begleitet den Wechsel von Altsystemen, migriert bestehende Installationen auf neue Versionen und gestaltet Websites samt SEO direkt in Odoo. Hinzu kommen Hosting auf deutschen Servern und Supportverträge.

latus

Sitz Winterthur Offizieller Odoo-Partner Kunden in vier Ländern

Die latus GmbH ist ein offizieller Odoo-Partner mit Sitz in Winterthur. Das Team implementiert Odoo, migriert bestehende Umgebungen auf neuere Versionen, automatisiert Abläufe samt Bankabgleich und betreut Kunden in der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, vom Support bis zur Weiterentwicklung.

Let's odoo it! (Peter Schwarz)

Einzelner Odoo-Berater Standort Deutschland Beratung auf Englisch

Let’s odoo it! ist der Auftritt des Odoo-Beraters Peter Schwarz aus Deutschland. Er arbeitet als Einzelberater mit ausgeprägt analytischem Hintergrund und lädt auf seiner englischsprachigen Einseiter-Visitenkarte zu einem kurzen Gespräch über anstehende Herausforderungen ein; der Kontakt läuft per E-Mail und LinkedIn.

manaTec

Odoo Gold Partner Sitz Dresden Über 250 Odoo-Projekte

manaTec ist ein Odoo-Partner mit Sitz in Dresden. Das Team führt Odoo ein, installiert und aktualisiert Systeme, bindet Fremdsysteme über eigene Connectoren an und entwickelt Branchen-Apps; dazu kommen Hosting in einem deutschen Rechenzentrum, Schulungen und feste Support-Pakete.

Mate iT

Sitz Villingen-Schwenningen Gegründet 2019 Drei Standorte in Europa

Mate iT ist eine Digitalberatung mit Hauptsitz in Villingen-Schwenningen und weiteren Büros in Waterford und Zagreb. Das Team führt Odoo als modulares Open-Source-ERP ein, verbindet Shop, Lager und Buchhaltung, betreut daneben weclapp, Zoho One sowie die klassische Unternehmens-IT.

maxbenedikt

Odoo Silver Partner Sitz Neuenhaus IT-Systemhaus mit Ausbildung

maxbenedikt ist ein IT-Systemhaus aus der Grafschaft Bentheim mit Sitz in Neuenhaus. Das Unternehmen betreut IT-Infrastruktur, Gesundheitswesen und Softwareprojekte. Als offizieller Odoo Silver Partner nutzt das Systemhaus Odoo als ERP-Plattform für Unternehmen, die ihre Prozesse zusammenführen wollen.

Mint System

Sitz Altdorf UR Team von acht Fachleuten Bronze-Sponsor der OCA

Mint System ist ein Schweizer Spezialist für Open-Source-Managementsoftware mit Sitz am Bahnhofplatz 1 in Altdorf im Kanton Uri. Das achtköpfige Team berät zu Odoo, implementiert und entwickelt das ERP weiter, übernimmt das Hosting und ergänzt Odoo um Nextcloud, Zeiterfassung und Produktionsplanung.

Mountain Media

Sitz Graz Büros Graz und Wien Entwicklung inhouse

Mountain Media ist eine Softwareagentur mit Hauptsitz in Graz und einem zweiten Büro in Wien. Als offizieller Odoo-Partner begleitet das Team ERP-, CRM- und E-Commerce-Projekte von der Prozessanalyse über Implementierung und Modulentwicklung bis zur laufenden Betreuung; daneben arbeitet Mountain Media als Shopware-Agentur.

much. Consulting

Odoo Gold Partner Sitz München Über 80 Fachkräfte

much. Consulting ist eine internationale Unternehmensberatung mit Hauptsitz in München und weiteren Standorten in Lissabon und Manchester. Der Odoo Gold Partner deckt ERP-Beratung, Odoo-Implementierung, Prozessautomatisierung, Projekt- und Change-Management sowie laufende Managed Services ab.

MuK IT

Sitz Wien Österreichischer Odoo-Partner Module im Odoo Store

MuK IT ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Wien. Das Team setzt ERP-Lösungen auf Basis der Open-Source-Plattform Odoo um und entwickelt eigene Module wie eine RKSV-konforme Registrierkasse, das MuK Backend Theme und die MuK REST API. Ein Teil davon steht frei unter der AGPL zur Verfügung.

MULTIOSS

Sitz Linz Odoo Partner Oberösterreich One-Stop-Shop für KMU

MULTIOSS ist ein One-Stop-Shop für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Linz. Als Odoo-Partner für Oberösterreich begleitet das Team die Einführung des ERP-Systems von der Prozessanalyse bis zu Schulung und Support; daneben stehen Marketing und Unternehmensberatung mit Förderberatung.

Nalios

Sitz in der Westschweiz Rechtsform Sàrl Beratung auf Französisch

Nalios ist ein Odoo-Integrator aus der französischsprachigen Schweiz und firmiert als Sàrl. Der Integrator führt Odoo bei kleinen und mittleren Unternehmen ein, passt das System an die jeweiligen Abläufe an und betreut die Installationen im laufenden Betrieb weiter; die Projektsprache ist Französisch.

NetzExpert

Sitz Hannover Seit 2004 am Markt Über 30 Unternehmenskunden

NetzExpert ist ein inhabergeführter Odoo-Dienstleister mit Sitz in Hannover, der seit 2004 am Markt ist. Das Angebot umfasst Odoo-Beratung, Einrichtung, Integration, Hosting und Migration, dazu App- und Schnittstellenentwicklung, DATEV-Speziallösungen, Shopsysteme und Online-Marketing.

neusta infomantis

Teil der team-neusta-Gruppe Odoo-Team in Osnabrück Netzwerk mit 1.300 Fachleuten

neusta infomantis ist das Odoo-Angebot der team-neusta-Gruppe aus Bremen mit eigenem Team am Standort Osnabrück. Im Mittelpunkt stehen Beratung, die Einführung von Odoo als ERP und CRM, Updates auf neue Versionen, Modulentwicklung und Hosting für mittelständische Unternehmen im B2B-Bereich.

Nexigo

Odoo-Implementierungspartner aus Karlsruhe Sitz Ettlingen Rund 20 ERP-Experten

Die Nexigo GmbH aus Ettlingen bei Karlsruhe ist Odoo-Implementierungspartner für den Mittelstand. Das Team begleitet Projekte von der Anforderungsanalyse über Migration und Customizing bis zu Hosting und Support. Hinzu kommen eigene Odoo-Module wie EDI-Connector, Print Engine und Powertools.

nivels

Sitz in Chur Drei Kundenbüros Über 12 Jahre Odoo

nivels ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Chur und Büros in Landquart, St. Gallen und Zürich. Das Team berät Schweizer KMU, führt Odoo ein, migriert bestehende Installationen auf neue Versionen und entwickelt eigene Erweiterungen; hinzu kommen Schnittstellen zu Fachsystemen und die Betreuung der IT-Infrastruktur.

OBS Solutions

Eigene KI-Lösung OBS AI Sitz in Olpe Gesellschaften in mehreren Ländern

OBS Solutions ist ein Odoo-Implementierungspartner mit Hauptsitz im sauerländischen Olpe und Gesellschaften in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und den USA. Der Schwerpunkt liegt auf der Einführung von Odoo, internationalen Rollouts, Branchenlösungen und eigenen KI-Erweiterungen.

ODION

Odoo Gold Partner Sitz in Saarbrücken Über 10 Jahre Odoo

ODION ist eine Odoo-Agentur mit Sitz auf dem InnovationsCampus Saar in Saarbrücken. Das Unternehmen führt Odoo im Mittelstand ein und entwickelt dazu eine eigene Produktlinie: ODION Mobile, ODION Reports, ODION Digital Factory sowie Schnittstellen zu DATEV, GAEB und DATANORM. Schwerpunkte sind Bau, Handwerk und Fertigung.

odoo-agentur.com

Sitz in Axams Einzelunternehmen aus Tirol Mitglied der Wirtschaftskammer Tirol

odoo-agentur.com ist das Einzelunternehmen von Patrick Rudolf Homolka mit Sitz in Axams in Tirol. Angeboten werden Beratung, Prozessanalyse, Implementierung, Hosting, Entwicklung, Schnittstellen, Schulung und Support rund um Odoo für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

OneSolutions

Über 30 Fachleute Sitz in Châtel-St-Denis Gegründet 2012

OneSolutions ist ein Schweizer Beratungshaus für ERP und CRM mit Sitz in Châtel-St-Denis sowie einer Gesellschaft in Grenoble. Das 2012 gegründete Unternehmen begleitet KMU bei der Einführung von Odoo und arbeitet daneben mit Salesforce, Sage X3, Infoniqa, M-Files, Zeendoc und NetSuite.

Open Net

Sitz in Lausanne 25 Jahre am Markt Über 250 Projekte

Open Net Sàrl ist eine auf Odoo spezialisierte Agentur mit Sitz in Lausanne. Das Unternehmen ist seit 25 Jahren am Markt und hat über 250 Odoo-Integrationen in der Westschweiz umgesetzt. Neben Einführung und Entwicklung kommen Hosting sowie eigene Erweiterungen für CO2-Bilanz, Krypto-Buchhaltung und Web hinzu.

openfellas

Sitz München Odoo Gold Partner Über 90 Mitarbeitende

openfellas ist eine Odoo-Agentur mit Hauptsitz in München und insgesamt sieben Standorten, darunter Freiburg, Ulm und Hannover. Das seit 2010 tätige Team führt Odoo ein, entwickelt eigene Erweiterungen und begleitet internationale Rollouts, von der Analyse bis zum Go-Live und darüber hinaus.

Prisme Solutions Informatique

Sitz Ponthaux Gegründet 1988 Softwarepartner Odoo und Infor

Prisme Solutions Informatique ist ein 1988 gegründeter ERP-Integrator mit Sitz in Ponthaux im Kanton Freiburg. Das Team implementiert Odoo und Infor XA, entwickelt Schnittstellen, führt Versionsmigrationen samt Datenkonvertierung durch und betreut die Systeme im laufenden Betrieb.

QMedia IT

Sitz Steyr Odoo Silver Partner Mitglied Odoo Community Association

QMedia IT ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Steyr in Oberösterreich. Das Team analysiert Prozesse, führt Odoo ein, passt Module an, entwickelt Erweiterungen und Integrationen, übernimmt Schulungen sowie den laufenden Support. Zu den Kunden zählen Start-ups, der Mittelstand und größere Unternehmen.

Qodo Digital

Sitz Moudon Offizieller Odoo-Partner Teil der Hofer Groupe

Qodo Digital ist der IT- und Digitalarm der Hofer Groupe mit Sitz in Moudon im Kanton Waadt. Als offizieller Odoo-Partner begleitet das Team Schweizer KMU von der Analyse bis zur Inbetriebnahme, entwickelt individuelle Anpassungen und betreut Websites, Onlineshops sowie die IT-Infrastruktur.

Quattro Consulting

Sitz Hannover Über 80 Odoo-Projekte Sechs zertifizierte Odoo-Berater

Quattro Consulting ist eine auf Odoo spezialisierte Beratung mit Sitz in Hannover. Das Team gestaltet Prozesse neu, führt Odoo ein, entwickelt dort individuell, wo der Standard nicht reicht, schult die Anwender im Arbeitsalltag und bleibt danach langfristiger Support-Partner für Betrieb und Ausbau.

RATOCON

Sitz Köln Odoo Silver Partner Über 60 Odoo-Kunden

Die RATOCON GmbH ist eine Odoo-Agentur aus Köln. Das Team führt Odoo als All-inclusive-Paket ein, übernimmt Partnerwechsel und die Ablösung von Altsoftware, entwickelt Anpassungen und Module im eigenen Team und betreut die Systeme dauerhaft weiter. Für jeden Kunden ist ein fester Projektleiter zuständig.

rising systems

Sitz Düsseldorf Odoo Silver Partner Über 25 Jahre Erfahrung

rising systems ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Düsseldorf und zertifizierter Odoo Silver Partner. Das Team berät zu Odoo, übernimmt Integration, Buchhaltungs- und Finanzprozesse, Schulungen sowie Support und stellt eigene Odoo-Apps bereit; daneben stehen Sicherheitslösungen und individuelle Softwareentwicklung.

rivecon

Sitz Hamburg Schwerpunkt Handel und E-Commerce Kleines Spezialistenteam

rivecon ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Hamburg. Das inhabergeführte Team berät kleine und mittlere Unternehmen bei der Odoo-Einführung, migriert Bestandsdaten, entwickelt Anpassungen sowie eigene Apps und schult die Hauptanwender. Nach dem Go-Live folgt die laufende Optimierung des Systems.

Ruetech

Sitz Freiburg im Breisgau Zertifiziert v14 bis v19 Über 100 Projekte

Ruetech ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Das Team berät zur ERP-Auswahl, führt Odoo ein, migriert Altsysteme wie SAP, Dynamics oder gewachsene Excel-Landschaften, entwickelt eigene Module, dazu kommen Support und Wartung. Preise für Pakete und Support sind öffentlich hinterlegt.

ruhrdot

Sitz Essen Odoo Silver Partner 28 Engineers und Consultants

ruhrdot ist eine IT-Beratung mit Sitz in Essen und Odoo Silver Partner. Der ERP-Bereich deckt Evaluation, Implementierung, Customizing, Datenmigration, Training und Support ab, dazu entstehen eigene Module; daneben liegt ein zweiter Schwerpunkt auf Data und AI mit Databricks.

SAMSA-IT

Sitz Isny im Allgäu Odoo seit 2016 Über 150 eigene Apps

SAMSA-IT ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Isny im Allgäu. Das Team implementiert Odoo, passt das System an und berät dazu. Über 150 eigene Apps, die Einrichtung der deutschen Buchhaltung sowie Schnittstellen zu SAP und weiteren Systemen kommen hinzu. Betreut werden Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

SCRIMO

Sitz in Österreich Markt Österreich Fokus auf Odoo

SCRIMO ist ein Odoo-Partner aus Österreich. Das Unternehmen begleitet Betriebe rund um die Open-Source-Unternehmenssoftware Odoo, von der Auswahl der passenden Apps über die Einführung bis zum laufenden Betrieb. Leistungsumfang, Projektzuschnitt und Konditionen klären Interessenten im direkten Gespräch.

SH Digital Starten

Odoo Gold Partner Sitz Fulda AZAV-zertifizierte Academy

SH Digital Starten ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Fulda. Das Team führt Odoo als ERP für kleine und mittlere Unternehmen ein, passt Module an und schult Key-User; ein Schwerpunkt liegt auf IT-Systemhäusern. Zum Angebot gehören zudem feste Stundenpakete, ein Partnerprogramm und eine eigene, AZAV-zertifizierte Academy.

simpit

Odoo Gold Partner Sitz Luzern Über 10 Jahre Odoo

simpit ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Luzern und Odoo Gold Partner. Das Team berät Schweizer Unternehmen, richtet Odoo ein, entwickelt eigene Module sowie Schnittstellen und deckt Anforderungen wie Swissdec-Lohn und MWST-Bericht ab; Betrieb und Support laufen über eine Schweizer Cloud.

Simplidoo

Sitz Sion, Wallis Odoo-Partner Wallis Sàrl seit 2025

Simplidoo ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Sion im Wallis. Das Team analysiert die Anforderungen von Schweizer KMU, richtet Odoo möglichst nah am Standard ein, migriert Daten aus Altsystemen und schult die Anwender. Schwerpunkte liegen auf Buchhaltung, Personal und Lohn, Projektmanagement sowie Lager.

Sinovo

Odoo Ready Partner Sitz Adliswil bei Zürich Gegründet 2024

Sinovo ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Adliswil bei Zürich. Das 2024 gegründete Team verbindet Unternehmensberatung mit der Einführung von Odoo: Bedarfs- und Geschäftsanalyse, Implementierung, Go-live, Schulung und laufender Support. Hinzu kommen Websites mit Odoo und eine eigene E-Learning-Plattform.

SmartSolution-4u

Sitz Möhnesee Über neun Jahre Über 200 Projekte

SmartSolution-4u ist eine E-Commerce- und ERP-Beratung mit Sitz in Möhnesee und einem weiteren Standort in Dortmund. Das Team führt Odoo als ERP ein, bereinigt und migriert Altdaten, bringt Buchhaltung, Lager sowie CRM zusammen; daneben stehen JTL-Wawi, Shop-Systeme und KI-gestützte Automatisierung.

snafu

Sitz Berlin ISO 27001 zertifiziert Zertifizierter Odoo-Partner

snafu ist eine Berliner Digitalagentur und zugleich Internet-Service-Provider. Als zertifizierter Odoo-Partner übernimmt das Team Beratung, Einführung, Migration und Individualentwicklung rund um Odoo ERP sowie Odoo eCommerce. Betrieben werden die Systeme im eigenen Rechenzentrum.

SUPPLiot

Sitz Groß-Enzersdorf Offizieller Odoo-Partner Seit 2019 am Markt

SUPPLiot ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Groß-Enzersdorf und einem zweiten Standort in Wien. Der 2019 als Spin-off gegründete Anbieter führt Odoo bei mittelständischen Unternehmen ein, berät als offizieller Odoo-Partner und entwickelt mit einem deutschsprachigen In-house-Team eigene Apps und Branchenlösungen.

Sword Technologies

Standort Sion Über 200 Mitarbeitende Über 20 Jahre Erfahrung

Sword Technologies ist ein Schweizer IT-Dienstleister der internationalen Sword-Gruppe mit einem Standort in Sion. Das Unternehmen konzipiert, modernisiert und betreibt IT-Umgebungen für größere Organisationen; ERP-Einführung und Prozessautomatisierung bilden einen von mehreren Schwerpunkten im Portfolio des Standorts Sion.

syscoon

Odoo Silver Partner Sitz Schuttertal IDW PS880 zertifiziert

syscoon ist eine auf Buchhaltung und Finanzen in Odoo spezialisierte Agentur mit Sitz in Schuttertal. Das Team richtet Odoo Accounting ein, übernimmt die laufende Buchhaltung als Service und unterstützt andere Odoo-Partner in Finanzthemen, von GoBD und DATEV bis zum Jahresabschluss.

twio.tech

Sitz Zürich Offizieller Odoo-Partner Über 20 Fachleute

twio.tech ist eine Odoo-Agentur mit Sitz in Zürich und einem zweiten Ableger in den USA. Das Team berät bereits bei der ERP-Auswahl, führt Odoo ein, begleitet internationale Rollouts und Upgrades, prüft bestehende Installationen und entwickelt eigene Apps. Die Schwerpunkte liegen auf Finanzen, Produktion und Logistik.

Visto Group

Sitz Cointrin bei Genf Eigener Bereich Odoo Services Nearshore-Team Tunesien

Visto Group ist eine IT-Beratungsgruppe mit Sitz in Cointrin bei Genf. Neben Data Services, Business Consulting und Application Engineering bildet der Bereich Odoo Services einen eigenen Schwerpunkt: Beratung, Implementierung, Integration und Support für Unternehmen, die Odoo einsetzen.

Weboffice

Odoo Gold Partner Sitz Leibnitz Über 20 Jahre Erfahrung

Weboffice ist ein zertifizierter Odoo Gold Partner mit Sitz in Leibnitz in der Steiermark. Das Team berät zu Prozessen, implementiert Odoo, entwickelt Anpassungen sowie Schnittstellen, schult die Anwender und leistet Support. Hinzu kommen eigene Branchenlösungen auf Odoo-Basis für Kunden in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

WESEO

Sitz Pöllau, fünf Standorte Offizieller Odoo Partner Über 80 Mitarbeitende

WESEO ist eine Digitalagentur mit Sitz in Pöllau und weiteren Standorten in Graz, Wien, Salzburg und Meran. Als offizieller Odoo Partner analysiert das Team die Geschäftsprozesse, führt Odoo als zentrales ERP ein und verbindet das System mit Onlineshop, Logistik und Drittanbieter-Tools; hinzu kommt laufender Support.

Zebroo

Odoo Silver Partner Sitz Olching bei München Über 50 aktive Kunden

Zebroo ist ein zertifizierter Odoo Silver Partner mit Sitz in Olching bei München. Das Team implementiert, individualisiert und erweitert Odoo für kleine und mittlere Unternehmen. Mit der eigenen Integrationsschicht zSYNC baut die Agentur Schnittstellen zu Shops, ERP-Systemen, Datenbanken und APIs.

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Was macht eine Odoo Agentur, und brauchen Sie wirklich eine?

Graue Schachteln mit cremefarbenen Rollen und Etiketten. Eine Rolle zeigt Efeu und den Text "Pflanzenhilfe: Wächst weiter"
Der Aufwand einer Odoo-Einführung steckt in den gewachsenen Abläufen, nicht in der Installation.

Eine Odoo Agentur nimmt Ihre Prozesse auf, richtet die passenden Odoo-Apps ein, migriert Stammdaten, bindet Fremdsysteme an, schult Ihr Team und betreut den Betrieb. Odoo wird nicht installiert, sondern eingerichtet. Eingekauft wird deshalb Prozesswissen und Verlässlichkeit, nicht eine Softwareinstallation.

Vor der Frage nach dem Dienstleister steht die Frage nach dem System. Nach Eurostat nutzten 2025 in Deutschland 37,5 Prozent der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten ein ERP-Softwarepaket, bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten waren es 89,4 Prozent (Datensatz isoc_eb_iip, Datenstand 27. Februar 2026). Große Betriebe arbeiten also fast alle mit einem ERP, kleine mehrheitlich noch nicht. Für die Schweiz liefert Eurostat keinen Wert.

Was ein ERP-System leistet, beschreibt das Gabler Wirtschaftslexikon nüchtern: ein System, das sämtliche Geschäftsprozesse unterstützt und Module für Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Anlagenwirtschaft, Personalwesen sowie Finanz- und Rechnungswesen über eine gemeinsame Datenbasis verbindet. Odoo setzt diesen Anspruch modular um und führt nach Herstellerangabe 50 Hauptapps. Hinter der Plattform steht die Odoo SA im belgischen Grand-Rosière, die ein Büro in Berlin unterhält.

Das Leistungsbild einer Agentur reicht von der Prozessaufnahme über Auswahl und Konfiguration der Apps bis zur Modul- und Schnittstellenentwicklung. Dazu kommen Datenmigration, Schulung, Abnahme, laufender Betrieb und der Versionswechsel. Der Unterschied zum klassischen Softwarekauf liegt im Schwerpunkt: Gearbeitet wird an Ihren Abläufen, nicht an der Technik.

Geht das auch ohne Agentur? Grundsätzlich ja. Die Community Edition steht unter der freien Lizenz LGPLv3, ist quelloffen und kostenfrei, und ein technisch versiertes Team kann Odoo selbst betreiben. Die Einschränkung folgt allerdings auf dem Fuß, denn in Community fehlen die vollständige Buchhaltung, Odoo Studio, die Personalabrechnung, die Beleg-OCR, Helpdesk, Barcode, die mobilen Apps und der funktionale Support. Wer eine ordentliche Finanzbuchhaltung führen muss, landet damit meist doch im kostenpflichtigen Abo.

Eine zweite Alternative nennt der Hersteller selbst. Unternehmen unter 50 Beschäftigten betreut Odoo laut eigener Preisseite überwiegend über den Direktvertrieb, Betriebe zwischen 50 und 250 Beschäftigten überwiegend über Partner. Die ehrlichste Antwort auf die Ausgangsfrage lautet in manchen Fällen ohnehin: gar kein ERP-Projekt. Wer fünf Beschäftigte hat, drei Rechnungen am Tag schreibt und keine Lagerhaltung betreibt, braucht eher eine Buchhaltungslösung als eine Einführung.

Je mehr der sechs Punkte auf Sie zutreffen, desto eher trägt Ihr Vorhaben eine Agentur. Ab drei Treffern lohnt der Vergleich konkreter Angebote, darunter reichen ein Workshop oder eine begleitete Ersteinrichtung meist aus.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie eine Odoo Agentur?
  • Systeme: Zwischen zwei oder mehr Programmen werden Daten heute von Hand übertragen, etwa aus dem Angebot in die Lagerliste.
  • Team: Mehr als eine Handvoll Personen soll künftig täglich im System arbeiten, verteilt auf mehrere Bereiche.
  • Schnittstellen: Buchhaltung, Bank, Shop oder Versand müssen angebunden werden, statt Exportdateien hin und her zu schieben.
  • Entwicklung: Im Haus fehlt Entwickler-Know-how für eigene Module, Konnektoren und den Betrieb einer Datenbank.
  • Rechtspflichten: E-Rechnung, GoBD und die Verfahrensdokumentation müssen sauber abgebildet und bei jedem Upgrade nachgezogen werden.
  • Betrieb: Für Backup, Monitoring, Updates und den Versionswechsel alle drei Jahre gibt es intern keine feste Zuständigkeit.

Lohnt sich der Schritt für jeden? Nein. Ein Betrieb mit fünf Beschäftigten, wenigen Rechnungen und ohne Lagerhaltung fährt mit einer Buchhaltungslösung oft besser als mit einem ERP-Projekt. Odoo betreut Unternehmen unter 50 Beschäftigten laut eigener Preisseite außerdem überwiegend über den Direktvertrieb.

Diese 7 Probleme löst eine Odoo Agentur

Drei graue Bücher mit Ösen, zusammengebunden mit Jute-Seil. Orange Etikett mit "Schnittstelle" beschriftet
Sieben typische Lücken entstehen dort, wo getrennte Systeme von Hand zusammengehalten werden.

Eine Odoo Agentur schließt sieben typische Lücken: Insellösungen mit Doppelerfassung, fehlende belastbare Zahlen, unzuverlässige Lagerbestände und Handarbeit an der Schnittstelle zu Buchhaltung und Bank. Dazu kommen der Umbau der Rechnungsprozesse auf die E-Rechnung, die Systemgrenze beim Wachstum und ein eingeführtes Odoo, das im Alltag niemand nutzt.

Die meisten Odoo-Projekte beginnen nicht mit einer Technikfrage, sondern mit einem Ärgernis im Tagesgeschäft. Angebote entstehen in der Textverarbeitung, Bestände stehen in einer Tabelle, die Buchhaltung liegt beim Steuerberater, und jede Zahl wandert zweimal durch die Finger der Belegschaft. Doppelerfassung kostet Zeit und erzeugt Abweichungen, die später niemand mehr auflösen kann.

Daraus folgt das zweite Problem: Niemand im Haus kann sagen, welcher Auftrag Geld verdient hat, weil die Daten in vier Systemen liegen. Die dritte Lücke trifft jeden Handelsbetrieb. Verfügbarkeit wird geschätzt statt gerechnet, sobald Wareneingang, Verkauf und Retoure getrennt geführt werden.

Der vierte Punkt betrifft die Anschlussfähigkeit nach außen. Ohne Anbindung an Buchhaltung, Bank und Steuerberater entstehen Exportdateien von Hand und Bankabgleiche nach Augenmaß. In Deutschland kommt als fünfter Punkt eine gesetzliche Zeitschiene hinzu: § 14 UStG definiert eine elektronische Rechnung als Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, ein PDF gilt dort ausdrücklich als sonstige Rechnung. Empfangen und verarbeiten müssen deutsche Unternehmen E-Rechnungen im B2B bereits heute, für das Versenden staffelt § 27 UStG die Übergangsfristen bis zum 31. Dezember 2026, bei höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz bis zum 31. Dezember 2027. Ab dem 1. Januar 2028 gilt die Pflicht vollständig.

Bemerkenswert daran ist die Marktlage: Unter den 92 Anbietern dieses Vergleichs nennt ein einziger die E-Rechnung in seiner Selbstdarstellung. Für Österreich und die Schweiz gilt die deutsche Pflicht ausdrücklich nicht. Verpflichtend ist dort bislang nur die elektronische Rechnung an die öffentliche Verwaltung.

Bleiben zwei Probleme, die erst mit der Zeit auffallen. Wachstum stößt an die Systemgrenze, sobald mehr Aufträge mehr Personal statt mehr Marge bedeuten. Der häufigste Fall bei Bestandsprojekten wiederum lautet: Odoo ist konfiguriert, aber nie geschult worden, und deshalb arbeitet die Hälfte des Teams weiter in der alten Tabelle.

Insellösungen und Doppelerfassung

Angebot in der Textverarbeitung, Lager in der Tabelle, Buchhaltung beim Steuerberater: Jede Zahl wird zweimal getippt. Eine Agentur führt diese Inseln in einer Datenbasis zusammen, sodass ein Auftrag nur noch einmal entsteht.

Keine belastbaren Zahlen

Solange Daten in vier Systemen liegen, kann niemand sagen, welcher Auftrag Geld verdient hat. Mit gemeinsamer Datenbasis entstehen Auswertungen zu Deckungsbeitrag, Auslastung und Beständen aus dem laufenden Betrieb statt aus Nachkalkulation.

Lagerbestände stimmen nicht

Verfügbarkeit wird geschätzt, sobald Wareneingang, Verkauf und Retoure getrennt geführt werden. Die Agentur bildet Bestandsführung, Reservierungen und Nachbestellregeln so ab, dass die angezeigte Menge der tatsächlichen entspricht.

Fehlende Anbindung an Buchhaltung und Bank

Ohne Schnittstelle entstehen Exportdateien von Hand und Bankabgleiche nach Augenmaß. Konnektoren zu Buchhaltung, Steuerberater, Bank, Shop und Versand nehmen diese Handarbeit heraus und machen Belegflüsse nachvollziehbar.

E-Rechnung wird zur Pflichtaufgabe

Nach § 14 UStG ist eine E-Rechnung ein strukturierter Datensatz, ein PDF gilt als sonstige Rechnung. Empfang und Verarbeitung sind im B2B bereits Pflicht, das Versenden staffelt § 27 UStG bis 2028. Ein gewachsenes Rechnungsprogramm leistet das selten.

Wachstum stößt an die Systemgrenze

Wenn mehr Aufträge mehr Personal statt mehr Marge bedeuten, liegt die Grenze im Prozess und nicht im Markt. Automatisierte Abläufe von der Bestellung bis zur Rechnung tragen zusätzliche Menge ohne zusätzliche Handarbeit.

Odoo läuft, aber niemand nutzt es

Der häufigste Fall bei Bestandsprojekten: konfiguriert, nie geschult, halb im Einsatz. Eine Agentur räumt gewachsene Konfigurationen auf, schult Key User je Bereich und macht das System zur Arbeitsgrundlage statt zur Zweitablage.

Welche Arten von Odoo Agenturen gibt es?

Ein Schlüsselbund mit einer Taste links, ein oranges Schild mit der Frage "Wie viele Türen haben Sie?" in der Mitte und viele Schlüssel rechts auf weißem Hintergrund
Sieben Anbietertypen decken sehr unterschiedliche Zuschnitte ab, von der Spezialwerkstatt bis zum Systemhaus.

Der Markt teilt sich in sieben Typen: reine Odoo-Spezialpartner, ERP-Systemhäuser mit mehreren Produkten, Branchenspezialisten, Entwicklungs- und Modulhäuser, Hosting- und Betriebspartner, internationale Rollout-Partner sowie kleine inhabergeführte Teams. Die Partnerstufe des Herstellers trennt diese Typen nicht, denn sie misst vor allem Vertriebsleistung.

Odoo führt vier Partnerstufen: Learning, Ready, Silver und Gold. Ein Platinum-Level gibt es nicht, auch wenn der Begriff von anderen Plattformen vertraut wirkt. Im DACH-Datensatz dieses Vergleichs tragen 24 Anbieter die Stufe Gold, 34 die Stufe Silver und 30 die Stufe Ready, erhoben am 4. September 2026 aus dem Odoo-Partnerverzeichnis.

Woran die Stufen hängen, sagt das Partnerprogramm selbst. Ready verlangt 10 neu verkaufte Enterprise-Nutzer pro Jahr, Silver 75 und Gold 300. Dazu kommen 1, 3 beziehungsweise 6 zertifizierte interne Fachleute, ab Silver zusätzlich eine Kundenbindungsrate von 70 beziehungsweise 80 Prozent. Über Ihr Projekt sagt diese Leiter nichts. Eine hochspezialisierte Werkstatt mit vier Zertifizierten und langjährigen Bestandskunden erreicht Gold nie, selbst wenn sie fachlich stärker arbeitet als ein Anbieter mit viel Neugeschäft.

Quer zu den Typen liegt eine Grundsatzfrage, die bei einem modularen ERP besonders scharf gestellt ist: ein System für alles oder das beste System je Aufgabe. Odoo steht für den ersten Weg, mit gemeinsamer Datenbasis und einer Oberfläche für Verkauf, Lager, Fertigung und Buchhaltung. Die Gegenposition ist eine Landschaft aus Spezialsystemen mit Schnittstellen dazwischen, im Einzelfall funktional stärker, dafür teurer in Pflege und Abstimmung.

Der DACH-Markt ist dabei mittelständisch geprägt und nicht konzernbestimmt. 52 der 92 Anbieter firmieren als GmbH, dazu kommen Sàrl, SA, AG und Einzelunternehmen. Eine örtliche Ballung existiert nicht, die dichtesten Standorte sind Linz und Graz mit je drei Anbietern. 45 Anbieter sitzen in Deutschland, 30 in der Schweiz und 17 in Österreich.

Reiner Odoo-Spezialpartner

Arbeitet ausschließlich mit Odoo, kennt Standardfunktionen und deren Grenzen genau und bringt viele vergleichbare Projekte mit. Passend, wenn die Systementscheidung bereits gefallen ist und Tempo zählt.

ERP-Systemhaus mit mehreren Produkten

Führt Odoo neben anderen ERP-Systemen im Portfolio und berät produktübergreifend. Passend, wenn die Systemwahl noch offen ist oder eine bestehende Landschaft mitbetreut werden soll.

Branchenspezialist

Fokussiert auf Handel, Fertigung, Dienstleistung oder Vereine und bringt fertige Prozessvorlagen mit. Passend, wenn Ihre Branche eigene Regeln kennt, etwa Chargenführung, Projektabrechnung oder Mitgliederverwaltung.

Entwicklungs- und Modulhaus

Entwickelt eigene Erweiterungen, Konnektoren und Apps und veröffentlicht sie teils im Odoo-Store. Passend bei Sonderanforderungen, mit dem Hinweis, dass jede Eigenentwicklung beim Upgrade gepflegt werden muss.

Hosting- und Betriebspartner

Schwerpunkt auf Betrieb, Monitoring, Backup und Updates, häufig im eigenen oder in einem deutschen Rechenzentrum. Passend, wenn die Einführung steht und vor allem Verfügbarkeit und Wartung gefragt sind.

Internationaler Rollout-Partner

Betreut mehrere Landesgesellschaften mit unterschiedlichen Lokalisierungen, Sprachen und Steuerregeln. Passend bei Multi-Company-Strukturen über Ländergrenzen hinweg, wo Konsolidierung und Rechtsräume zusammenkommen.

Kleines inhabergeführtes Team

Wenige Köpfe, kurze Wege, oft feste Ansprechpartner über Jahre. Passend für kleinere Vorhaben, wobei Urlaubs- und Krankheitsvertretung sowie die Team-Kontinuität ausdrücklich zu klären sind.

Odoo-Spezialpartner
Ein System, dafür in der Tiefe
  • Kennt Standard, Grenzen und typische Stolperfallen von Odoo aus vielen ähnlichen Projekten
  • Kurze Entscheidungswege, weil Beratung, Konfiguration und Entwicklung im selben Team liegen
  • Meist schneller im Angebot und in der Umsetzung, weil Prozessvorlagen vorhanden sind
  • Rät naturgemäß nicht von Odoo ab, eine Systementscheidung sollte deshalb vorher fallen
ERP-Systemhaus mit mehreren Produkten
Mehrere Systeme, dafür in der Breite
  • Berät produktübergreifend und kann Odoo begründet gegen andere ERP-Systeme abwägen
  • Bringt Erfahrung mit gewachsenen Landschaften, Altsystemen und Migrationswegen mit
  • Größere Teams federn Ausfälle ab und decken Betrieb, Support und Hardware mit ab
  • Odoo-Tiefe schwankt je nach Haus, die Zahl zertifizierter Odoo-Fachleute gehört erfragt

Whitepaper
Odoo Agenturen
2026
Ratgeber für Entscheider
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Whitepaper:
Odoo Agenturen 2026

Der Leitfaden für Entscheider: Anbietertypen vom Odoo-Spezialpartner bis zum ERP-Systemhaus, Auswahlkriterien, Projektablauf in acht Phasen, Kostenspannen im DACH-Raum mit sauberer Trennung von Abo- und Agenturkosten sowie die Rechtspflichten von der E-Rechnung bis zur Auftragsverarbeitung.

Anbietervergleich Odoo ERP-Einführung Schnittstellen Agenturkosten DACH
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Digitale Schieblehre misst einen Stapel weißer Papierblätter. Display zeigt "ERR". Text: "Referenzen in Ihrer Branche: 0"
Zertifikate und Referenzen zählen erst im Verhältnis zu Teamgröße und eigener Branche.

Achten Sie auf Zertifizierungen im Verhältnis zur Teamgröße und auf Referenzen aus Ihrer Branche. Wichtig sind außerdem Prozessverständnis statt Programmierlust, eine Haltung von Standard vor Customizing und belegtes Schnittstellen-Know-how. Dazu kommen die Rechtspflichten von der E-Rechnung bis zur Verfahrensdokumentation sowie klare Nutzungsrechte samt Exit.

Der wichtigste Befund zuerst, weil er die verbreitetste Abkürzung bei der Auswahl entwertet. Die Odoo-Partnerstufe misst belegbar drei Dinge: verkaufte Enterprise-Nutzer, zertifizierte Köpfe und Kundenbindung. Der Hersteller zahlt Partnern zudem bis zu 20 Prozent Provision auf Enterprise-Abos und erhebt umgekehrt keine Provision auf deren Dienstleistungen. Ein legitimes Geschäftsmodell, das allerdings offenliegen sollte, sobald Ihnen jemand eine bestimmte Edition empfiehlt.

Die Zertifizierung selbst lohnt einen zweiten Blick. Die Prüfung heißt Odoo 19 Functional Certification, kostet 220 Euro, umfasst 120 Fragen in eineinhalb Stunden, verlangt 70 Prozent zum Bestehen und ist nominativ, also an die Person gebunden und nicht übertragbar. Gültig ist sie zudem nur für eine bestimmte Version. Die Prüffrage lautet deshalb nicht, ob eine Agentur zertifiziert ist, sondern wer aus dem Team für welche Version zertifiziert ist und ob genau diese Person in Ihrem Projekt arbeitet.

Wie groß die Unterschiede ausfallen, zeigt der eigene Datensatz. Bei 61 der 92 Anbieter ist eine Zahl zertifizierter Berater belegt, die Spitzenwerte liegen bei 77, 53, 50 und 48, der mittlere Wert bei rund vier. Bei 86 Anbietern ist eine Zahl an Referenzprojekten belegt, hier reichen die Spitzenwerte bis 261. Für Ihre Auswahl zählt trotzdem die Passung: Vier Zertifizierte mit 30 Projekten im Großhandel schlagen 50 Zertifizierte ohne ein einziges Projekt in Ihrer Branche.

Rechtlich lohnt der genaue Blick auf die Verfahrensdokumentation. Die GoBD verlangen in den Randziffern 151 bis 154 eine Dokumentation, die für einen sachverständigen Dritten in angemessener Zeit nachprüfbar ist, ausdrücklich einschließlich der eingesetzten Programmversionen. Randziffer 58 fordert außerdem, dass Änderungen und Löschungen protokolliert werden. Fragen Sie deshalb, wer die Verfahrensdokumentation erstellt und wer sie bei jedem Upgrade nachzieht. Für Buchungsbelege gilt seit dem 1. Januar 2025 eine Aufbewahrungsfrist von acht Jahren nach § 147 Abs. 3 AO und § 14b Abs. 1 UStG.

Ein Kriterium ist im DACH-Raum leicht zu übersehen und trotzdem hart: die Sprache. 17 der 92 Anbieter treten ausschließlich englisch-, französisch- oder italienischsprachig auf, 14 der 30 Schweizer Anbieter sitzen in der Romandie oder im Tessin. Beim Hersteller selbst ist der E-Mail-Support laut Preisseite 24/5 auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Niederländisch verfügbar, Deutsch steht dort nicht. Wer deutschsprachige Betreuung braucht, klärt diesen Punkt vor der Beauftragung.

Nachweisbare Odoo-Erfahrung

Zählen Sie nicht die Partnerstufe, sondern zertifizierte Köpfe im Verhältnis zur Teamgröße und Referenzprojekte in Ihrer Branche. Im Datensatz dieses Vergleichs reicht die Zahl zertifizierter Berater von einer Handvoll bis 77, der mittlere Wert liegt bei rund vier.

Wie viele Personen im Team sind aktuell zertifiziert, und für welche Version?Welche drei Projekte aus meiner Branche können Sie mit Zeitraum und Umfang nennen?Darf ich mit einem Referenzkunden sprechen?
Prüffrage: Lassen Sie sich die zertifizierten Personen namentlich nennen und fragen Sie, wer davon in Ihrem Projekt arbeitet.
Prozessverständnis statt Programmierlust

Im Erstgespräch entscheidet sich, ob eine Agentur nach Ihren Abläufen fragt oder sofort über Module spricht. Wer zuerst wissen will, wie ein Auftrag durch Ihr Haus läuft, spart Ihnen später jede zweite Anpassung.

Wie läuft Ihre Aufnahme unserer Prozesse ab, und wer ist daran beteiligt?Welche unserer Anforderungen würden Sie uns ausreden?Was passiert, wenn der Standard etwas anders löst als wir es gewohnt sind?
Warnsignal: Ein Angebot, das nach 20 Minuten Gespräch bereits eine Modulliste mit Festpreis enthält, beschreibt nicht Ihr Unternehmen.
Standard vor Customizing

Jede Zeile eigener Code muss bei jedem Versions-Upgrade gepflegt werden. Der Hauptaufwand einer Migration entsteht erfahrungsgemäß nicht durch den Versionssprung, sondern durch die Portierung eigener Anpassungen.

Welchen Anteil unserer Anforderungen decken Sie im Standard ab?Welche Anpassungen halten Sie für verzichtbar, und warum?Wie hoch schätzen Sie den Pflegeaufwand dieser Anpassungen je Upgrade?
Tipp: Lassen Sie sich Anforderungen in Standard, Konfiguration und Eigenentwicklung sortieren, bevor Sie über Preise sprechen.
Edition, Betriebsmodell und Datenhaltung

Community oder Enterprise, Odoo Online, Odoo.sh oder eigener Server: Diese Wahl entscheidet, was technisch überhaupt möglich ist. Eigene Module laufen auf Odoo Online nicht, und das Odoo.sh-Hosting ist laut Preisseite nicht im Abo enthalten.

Welche Edition empfehlen Sie uns, und woran machen Sie das fest?Wo liegen die Daten, in welchem Land und bei welchem Betreiber?Welche Kosten entstehen für Hosting zusätzlich zum Abo?
Prüffrage: Fragen Sie ausdrücklich, ob eine Empfehlung für Enterprise mit einer Provision des Herstellers verbunden ist.
Schnittstellen und Datenmigration

Buchhaltung und Steuerberater, Bank, Shop und Versand sind der größte einzelne Kostentreiber im Projekt. Klären Sie, welche Konnektoren fertig vorliegen, welche entwickelt werden müssen und wer die Stammdaten aufbereitet.

Welche unserer Schnittstellen setzen Sie mit fertigen Konnektoren um?Wer bereitet Artikel, Kunden und Preise auf, und in welchem Format liefern wir?Wie testen wir die Migration vor dem Go-live?
Tipp: Verlangen Sie einen Probedurchlauf der Datenmigration im Testsystem, bevor der Go-live-Termin fixiert wird.
Upgrade-Fähigkeit und Support nach dem Go-live

Odoo leistet Standard-Support drei Jahre je Hauptversion, danach ist erweiterter Support gebührenpflichtig. Wer pflegt Ihre Anpassungen beim nächsten Versionswechsel, in welchem Zeitrahmen und zu welchem Preis?

Wie läuft ein Versions-Upgrade bei Ihnen ab, und was kostet es erfahrungsgemäß?Welche Reaktionszeiten sagen Sie im Support zu?Bleibt das Projektteam nach dem Go-live dasselbe?
Prüffrage: Lassen Sie sich einen bereits durchgeführten Versionswechsel bei einem Bestandskunden schildern, mit Aufwand und Dauer.
Rechtspflichten und Verfahrensdokumentation

Die GoBD verlangen eine Verfahrensdokumentation, die für einen sachverständigen Dritten in angemessener Zeit nachprüfbar ist, einschließlich der eingesetzten Programmversionen. Dazu kommt in Deutschland die E-Rechnung. Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Regeln.

Erstellen Sie die Verfahrensdokumentation, und pflegen Sie sie bei jedem Upgrade nach?Wie bilden Sie Empfang und Versand von E-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD ab?Wie werden Änderungen und Löschungen an Buchungen protokolliert?
Achtung: Die deutsche B2B-Pflicht zur E-Rechnung gilt weder in Österreich noch in der Schweiz. Wer sie dort behauptet, kennt den Rechtsraum nicht.
Sprache, Ansprechpartner und Erreichbarkeit

17 der 92 Anbieter in diesem Vergleich treten ausschließlich englisch-, französisch- oder italienischsprachig auf. Beim Hersteller ist der E-Mail-Support laut Preisseite auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Niederländisch verfügbar, Deutsch steht dort nicht.

In welcher Sprache laufen Workshops, Dokumentation und Support?Wer ist unser fester Ansprechpartner, und wer vertritt diese Person?In welchen Zeiten sind Sie erreichbar, und über welchen Kanal?
Tipp: Klären Sie die Sprache der Schulungsunterlagen, nicht nur die des Verkaufsgesprächs.
Preis- und Angebotstransparenz

Ein belastbares Angebot benennt Leistungen, Annahmen und ausdrücklich auch das, was nicht enthalten ist. Festpreis, Tagessatz und Aufwandsbudget haben je eigene Vorzüge, gefährlich wird erst die Mischung ohne klare Grenze.

Was genau ist im Preis nicht enthalten?Wie werden Change Requests bewertet und freigegeben?Welche Annahmen liegen dem Angebot zugrunde, etwa zur Datenqualität?
Tipp: Vergleichen Sie zwei Angebote erst, wenn beide Abo, Projektumsetzung und laufenden Betrieb getrennt ausweisen.
Nutzungsrechte, Zugänge und Exit

Gehören Code, Repository, Datenbank und Odoo-Abo Ihnen? Nach der Suche fragt kaum jemand, im Streitfall entscheidet dieser Punkt über Ihre Handlungsfähigkeit. Ein Partnerwechsel sollte eine Entscheidung sein und keine Verhandlung.

Auf welchen Namen laufen Abo, Domain, Hosting und Repository?Erhalten wir bei Vertragsende einen vollständigen Datenbank-Dump und den Quellcode?Unter welcher Lizenz stehen die für uns entwickelten Module?
Prüffrage: Lassen Sie sich die Herausgabe von Daten, Code und Zugängen bei Vertragsende schriftlich zusagen, inklusive Frist.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Odoo Agentur passt zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail.

Frage 1 von 5
Wo steht Ihr Odoo-Projekt gerade?
Der Ausgangspunkt entscheidet, welche Leistung Sie überhaupt brauchen.
Wir prüfen noch ERP-Systeme
Die Entscheidung für Odoo ist offen, Beratung steht im Vordergrund.
Odoo ist gesetzt, Umsetzung offen
Die Systemwahl steht, gesucht wird ein Partner für die Einführung.
Odoo läuft, wird aber kaum genutzt
Konfiguriert, aber nie richtig eingeführt oder geschult.
Wir wollen den Partner wechseln
Bestandsinstallation übernehmen, aufräumen und weiterführen.
Frage 2 von 5
Welche Bereiche soll Odoo abdecken?
Der Modulzuschnitt bestimmt, welche Spezialisierung passt.
Verkauf und CRM
Angebote, Aufträge, Kundenbetreuung und Vertriebssteuerung.
Einkauf, Lager und Logistik
Beschaffung, Bestände, Kommissionierung und Versand.
Buchhaltung und Finanzen
Fibu, Belege, Bankabgleich und Übergabe an den Steuerberater.
Fertigung oder Projektabwicklung
Stücklisten, Fertigungsaufträge, Projektzeiten und Abrechnung.
Möglichst alles in einem System
Durchgängiges ERP über alle Bereiche hinweg.
Frage 3 von 5
Wie viele Personen arbeiten künftig täglich im System?
Die Nutzerzahl bestimmt Abo-Kosten, Schulungsaufwand und Projektgröße.
Bis 5
Kleines Team, meist wenige Apps im Standard.
6 bis 25
Typischer Zuschnitt für kleine und mittlere Betriebe.
26 bis 100
Mehrere Abteilungen mit eigenen Key Usern.
Mehr als 100
Mehrere Standorte oder Gesellschaften, hoher Abstimmungsbedarf.
Frage 4 von 5
Wie viele Fremdsysteme müssen angebunden werden?
Schnittstellen sind der größte einzelne Kostentreiber im Projekt.
Keines
Odoo steht allein, keine Übergabe an andere Systeme.
Buchhaltung oder Steuerberater
Eine Anbindung, etwa an DATEV oder eine Fibu-Lösung.
Zusätzlich Shop, Bank und Versand
Mehrere Standardkonnektoren mit laufendem Datenaustausch.
Individuelle Systemlandschaft
Mehrere eigene Schnittstellen und Speziallösungen.
Frage 5 von 5
Was brauchen Sie nach dem Go-live?
Der Betreuungsbedarf trennt Projektanbieter von Betriebspartnern.
Einmalige Übergabe
Nach der Abnahme übernimmt das eigene Team vollständig.
Gelegentlicher Support
Hilfe auf Zuruf, abgerechnet nach Aufwand.
Laufende Betreuung mit Kontingent
Fester Stundenrahmen pro Monat für Support und Ausbau.
Vollständiger Betrieb
Hosting, Wartung, Support und Versions-Upgrades aus einer Verantwortung.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Empfehlung senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Wir melden uns per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Wir prüfen Ihre Angaben und melden uns in Kürze mit Ihrer persönlichen Empfehlung per E-Mail.

Wie ein Odoo-Projekt mit der Agentur abläuft

Ein orange Rohr und ein Kartenstapel mit der Aufschrift "Artikelstammdaten kommt noch" auf weißem Untergrund
Acht Phasen führen zum Go-live, den Takt geben die Stammdaten vor.

Ein Odoo-Projekt läuft in acht Phasen: Prozessaufnahme, Festlegung von Apps, Edition und Betriebsmodell, Konfiguration im Testsystem, Stammdatenmigration, Schnittstellen, Test und Key-User-Schulung, Go-live mit Hypercare sowie Betrieb und Versions-Upgrade. Der häufigste Bremsklotz sind die Stammdaten, nicht die Software.

Wie riskant Einführungsprojekte sind, zeigen Zahlen des FIR e. V. an der RWTH Aachen. Rund 20 Prozent aller Einführungsprojekte scheitern demnach vor dem Go-live, in abgeschlossenen Projekten werden nur 25 Prozent der gesteckten Ziele erreicht. Das Budget wird im Schnitt um 42 Prozent überschritten, die Zeit um 32 Prozent. Diese Werte stammen aus einem Newsroom-Beitrag vom 12. Juli 2023, der keine Primärstudie nennt, und taugen deshalb als Größenordnung, nicht als Messwert.

Am Anfang steht die Prozessaufnahme, und dort entscheidet sich der spätere Aufwand. Eine Agentur, die zuerst fragt, wie ein Auftrag heute durch Ihr Haus läuft, spart Ihnen später jede zweite Anpassung. Erst danach fallen die Grundsatzentscheidungen über Apps, Edition und Betriebsmodell. Diese haben unmittelbare Kostenfolgen: Eigene Module laufen auf Odoo Online nicht, sondern setzen den Tarif Custom mit Odoo.sh oder einem eigenen Server voraus.

Der Bremsklotz sitzt in der Mitte des Projekts. Artikel, Kunden, Preise und Stücklisten kommen aus Altsystemen, in denen 20 Jahre lang niemand aufgeräumt hat. Diese Arbeit kann die Agentur begleiten, abnehmen kann sie sie nicht, weil nur Ihr Haus weiß, welcher Artikel noch gilt. Wer die Stammdaten spät liefert, verschiebt jeden folgenden Termin.

Ein ERP-Projekt ist zu einem großen Teil ein Organisationsprojekt. Ohne benannten Key User je Bereich und ohne Entscheidungsbefugnis auf Kundenseite steht das Vorhaben still, weil jede offene Frage in die nächste Abstimmungsrunde wandert. Die Schulung dieser Key User gehört fest in den Plan und nicht ans Ende der Budgetliste.

Nach dem Go-live folgt die Hypercare-Phase mit kurzen Wegen zum Support, danach der Regelbetrieb. Ein Termin gehört bereits jetzt in den Kalender: Odoo leistet Standard-Support für jede Hauptversion drei Jahre lang, danach ist der erweiterte Support gebührenpflichtig. Für Odoo 17 endet der Standard-Support im September 2026, für Odoo 18 im September 2027 und für Odoo 19 im September 2028, abgerufen am 4. September 2026. Die im Block genannten Dauern sind Erfahrungswerte aus der Projektpraxis, für die keine neutrale Erhebung vorliegt.

1 bis 3 Wochen

Prozessaufnahme und Zieldefinition

Die Agentur nimmt auf, wie Angebot, Auftrag, Lieferung und Rechnung heute durch Ihr Haus laufen, und hält fest, woran der Erfolg gemessen wird.

Ist-Prozesse je Bereich aufnehmenZiele, Budget und Entscheidungswege festlegenKey User je Bereich benennen
1
1 bis 2 Wochen

Apps, Edition und Betriebsmodell festlegen

Aus den Anforderungen ergeben sich Modulzuschnitt, die Wahl zwischen Community und Enterprise sowie das Betriebsmodell. Diese Entscheidung bestimmt die Folgekosten.

Modulzuschnitt und Ausbaustufen festlegenEdition und Tarif klärenBetriebsmodell zwischen Odoo Online, Odoo.sh und eigenem Server wählen
2
2 bis 6 Wochen

Konfiguration im Testsystem

Im Testsystem entsteht ein Prototyp mit Ihren Abläufen, den die Fachbereiche früh bedienen und kommentieren können. Anpassungen sind hier noch günstig.

Testsystem aufsetzenProzesse im Standard konfigurierenPrototyp mit Key Usern durchspielen
3
2 bis 8 Wochen

Stammdaten aufbereiten und migrieren

Artikel, Kunden, Lieferanten, Preise und Stücklisten werden bereinigt, ergänzt und übernommen. Diese Phase liegt überwiegend in Ihrer Verantwortung.

Altdaten sichten und bereinigenImportformate abstimmenProbeimport im Testsystem prüfen
4
2 bis 6 Wochen

Schnittstellen anbinden

Buchhaltung, Steuerberater, Bank, Shop und Versand werden über fertige Konnektoren oder eigene Entwicklungen angebunden und im Testbetrieb geprüft.

Konnektoren einrichten und konfigurierenBelegflüsse End-to-End testenFehlerfälle und Wiederholläufe definieren
5
2 bis 4 Wochen

Test, Key-User-Schulung und Abnahme

Die Fachbereiche testen anhand echter Vorgänge, die Key User werden geschult und geben das System formal ab.

Testfälle aus dem Tagesgeschäft durchspielenKey User schulen und Unterlagen übergebenAbnahme protokollieren
6
1 bis 4 Wochen

Go-live und Hypercare

Der Echtbetrieb startet, begleitet von erhöhter Betreuung mit kurzen Supportwegen. Offene Punkte werden priorisiert abgearbeitet.

Stichtag und Übernahme der Eröffnungsbestände festlegenHypercare mit Reaktionszeiten vereinbarenOffene Punkte nachziehen
7
laufend

Betrieb, Ausbau und Versions-Upgrade

Nach dem Go-live folgen Support, Wartung, Ausbau weiterer Bereiche und spätestens alle drei Jahre der Versionswechsel innerhalb des Standard-Supports.

Support und Wartung vertraglich regelnWeitere Bereiche in Wellen einführenVersions-Upgrade budgetieren und terminieren
8
8
Phasen
20 %
Projekte scheitern vor dem Go-live
42 %
Budgetüberschreitung im Schnitt

Die häufigsten Fehler im Odoo-Projekt

Ein dunkler Blazer mit zahlreichen Post-it-Notizen in Weiß und Orange, hängend an einem silbernen Kleiderbügel vor hellem Hintergrund
Jede Anpassung am Standard taucht beim nächsten Versionswechsel erneut auf der Rechnung auf.

Die teuersten Fehler sind der Nachbau alter Prozesse im Standard, zu frühe Individualprogrammierung, spät gelieferte Stammdaten und fehlende Key User. Ebenso teuer werden gestrichene Schulungen, der Big-Bang-Start mit allen Modulen, aufgeschobene Rechtspflichten, ein nicht budgetiertes Upgrade und Zugänge, die nicht auf Ihren Namen laufen.

Fast alle diese Fehler kosten kein Geld in dem Moment, in dem sie passieren, sondern beim nächsten Versionswechsel. Genau das macht sie so hartnäckig. Eine Anpassung, die im Projekt zwei Tage kostet, taucht in drei Jahren erneut auf der Rechnung auf, weil jemand sie auf die neue Version heben muss.

Der erste Fehler ist zugleich der häufigste: Bestehende Abläufe werden eins zu eins nachgebaut, statt zu prüfen, ob der Standard sie besser abbildet. Ein gewachsener Prozess ist selten der beste Prozess, sondern meist das Ergebnis früherer Systemgrenzen. Wer ihn konserviert, bezahlt für Software, die tut, was vorher schon mühsam war.

Der zweite Fehler folgt daraus. Jede Zeile eigener Code muss bei jedem Upgrade gepflegt werden, und der Hauptaufwand einer Migration entsteht nicht durch den Versionssprung selbst, sondern durch die Portierung eigener Anpassungen. Eine Agentur, die früh und gern programmiert, verkauft Ihnen deshalb Folgekosten, auch ohne böse Absicht.

Der letzte Punkt ist der unangenehmste, weil er erst auffällt, wenn die Zusammenarbeit endet. Laufen Datenbank, Repository, Hosting und Odoo-Abo auf den Namen der Agentur, wird ein Partnerwechsel zur Verhandlung statt zur Entscheidung. Klären Sie Nutzungsrechte, Zugänge und Herausgabe zu Beginn, nicht im Streitfall.

1
Alte Prozesse eins zu eins nachbauen

Ein gewachsener Ablauf ist selten der beste, sondern meist das Ergebnis früherer Systemgrenzen. Wer ihn konserviert, bezahlt für Software, die alte Umwege abbildet.

Jede Anforderung zuerst gegen den Standard prüfen und Abweichungen schriftlich begründen.
2
Zu früh und zu viel programmieren

Jede Anpassung muss bei jedem Upgrade nachgezogen werden. Der Hauptaufwand einer Migration entsteht durch die Portierung eigener Erweiterungen, nicht durch den Versionssprung.

In der ersten Ausbaustufe im Standard bleiben und Eigenentwicklung erst nach sechs Monaten Echtbetrieb entscheiden.
3
Stammdaten zu spät liefern

Artikel, Kunden, Preise und Stücklisten kommen aus Altsystemen, in denen lange niemand aufgeräumt hat. Verzögert sich die Aufbereitung, verschiebt sich jeder folgende Termin.

Die Datenaufbereitung als eigenes Teilprojekt mit Verantwortlichem und Termin führen, parallel zur Konfiguration.
4
Kein Key User, keine Entscheidungsbefugnis

Ohne benannte fachliche Ansprechpartner mit Entscheidungsrecht wandert jede offene Frage in die nächste Abstimmungsrunde und das Projekt steht still.

Je Bereich einen Key User benennen, mit Zeitbudget im Projekt und klarer Entscheidungsbefugnis.
5
Schulung streichen, um Budget zu sparen

Ein System, das niemand sicher bedient, wird umgangen. Die Belegschaft arbeitet weiter in der alten Tabelle, und der Nutzen der Einführung verpufft.

Schulung und Nachschulung fest im Budget verankern und nach acht Wochen Echtbetrieb wiederholen.
6
Alle Module gleichzeitig einführen

Ein Big-Bang-Start über Verkauf, Lager, Fertigung und Buchhaltung überfordert die Organisation und macht Fehlerquellen kaum noch zuordenbar.

In Wellen starten, mit dem Bereich beginnen, der den größten Engpass hat, und danach ausbauen.
7
Nur auf die Partnerstufe schauen

Gold verlangt laut Partnerprogramm 300 neu verkaufte Enterprise-Nutzer pro Jahr und sechs Zertifizierte. Über Erfahrung in Ihrer Branche sagt die Stufe nichts.

Referenzprojekte aus der eigenen Branche einfordern und mit einem Referenzkunden sprechen.
8
Rechtspflichten ans Projektende schieben

E-Rechnung, GoBD und Verfahrensdokumentation nachträglich einzubauen ist teurer als sie mitzudenken, weil Belegflüsse und Protokollierung im Kern hängen.

Rechtliche Anforderungen in die Prozessaufnahme aufnehmen und die Verfahrensdokumentation vertraglich zuordnen.
9
Upgrade und Betrieb nicht budgetieren

Odoo leistet Standard-Support drei Jahre je Hauptversion, danach wird erweiterter Support gebührenpflichtig. Nach dem Go-live ist vor dem Versionswechsel.

Betrieb, Support und ein Upgrade alle drei Jahre von Anfang an als laufende Position einplanen.
10
Zugänge und Abo laufen auf die Agentur

Stehen Datenbank, Repository, Hosting und Odoo-Abo auf fremdem Namen, wird ein Partnerwechsel zur Verhandlung statt zur Entscheidung.

Abo, Domain, Hosting und Repository auf das eigene Unternehmen anmelden und die Herausgabe bei Vertragsende schriftlich regeln.

Was kostet eine Odoo Agentur wirklich?

Pyramidenförmiges Diagramm mit "Lizenz" an der Spitze und "Alles andere" hervorgehoben in orange, umgeben von verschiedenen deutschen Begriffen wie Support, Compliance und Dokumentation
Das Abo ist der sichtbare Teil der Rechnung, Projekt und Betrieb liegen darunter.

Die Gesamtkosten bestehen aus drei getrennten Blöcken. Erstens das Abo für Odoo selbst, mit 24,90 Euro netto je Nutzer und Monat im Tarif Standard und 37,40 Euro im Tarif Custom. Zweitens die einmaligen Projektkosten der Agentur, drittens die laufenden Kosten für Betrieb, Support und Versions-Upgrade. Wer diese drei Blöcke vermischt, verrechnet sich zuverlässig.

Beim Abo lohnt der Blick in die Fußnoten der Preisseite. Die oft zitierten 19,90 Euro sind ein Aktionspreis. Der Rabatt gilt laut Hersteller zwölf Monate lang und nur für die anfänglich bestellten Nutzer. Danach greift der Listenpreis von 24,90 Euro, und jeder später hinzugefügte Nutzer kostet ohnehin die Liste. Für den Tarif Custom stehen 29,90 Euro Aktion gegen 37,40 Euro Liste. Alle Werte gelten netto, je Benutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, abgerufen am 4. September 2026.

Zwei weitere Fallen stecken im selben Tarifmodell. Das Hosting auf Odoo.sh ist laut Preisseite ausdrücklich nicht im Abo enthalten, und wer Odoo Studio installiert oder ein zweites Unternehmen anlegt, wechselt automatisch in den teureren Tarif Custom. Zahlende Nutzer sind dabei nur Mitarbeiter mit Zugriff auf das Backend, Portalzugänge für Kunden und Lieferanten bleiben kostenfrei. Nicht enthalten sind außerdem sämtliche Implementierungsleistungen und die Wartung von Individualcode.

Für die Projektkosten der Agentur ist die Quellenlage ehrlich zu benennen: Eine neutrale Erhebung zu Odoo-Projektkosten im DACH-Raum existiert nicht. Sämtliche kursierenden Zahlen stammen von Parteien, die selbst zur Auswahl stehen. Die Bänder im Block unten sind deshalb als Marktbeobachtung aus öffentlich einsehbaren Preisangaben gekennzeichnet, erhoben am 4. September 2026, und ausdrücklich keine Erhebung und kein Festpreis.

Als Größenordnung dafür, was ein Mittelständler überhaupt investiert, taugt der Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025 von KfW Research. Digitalisierungsaktive Mittelständler gaben 2024 im Schnitt rund 25.000 Euro für Digitalisierung aus. Bei Unternehmen unter fünf Beschäftigten waren es knapp 10.000 Euro, ab 50 Beschäftigten knapp 189.000 Euro. Gemeint sind Digitalisierungsausgaben insgesamt, nicht ERP-Projektkosten.

Der dritte Block wird am häufigsten vergessen. Support, Wartung, Hosting und Weiterentwicklung laufen monatlich weiter, und alle drei Jahre steht der Versionswechsel an. Dazu kommen versteckte Posten: die Aufbereitung der Stammdaten, Lizenzen für Konnektoren von Drittanbietern, zusätzliche Nutzer beim Wachstum, Change Requests, Nachschulungen und die Pflege eigener Module bei jedem Upgrade. Ein Vergleich zweier Angebote taugt erst dann, wenn diese Posten in beiden Angeboten stehen.

Odoo-Abo 24,90 bis 37,40 € je Nutzer und Monat

Listenpreise netto bei jährlicher Zahlung: 24,90 Euro im Tarif Standard, 37,40 Euro im Tarif Custom. Neukunden zahlen zwölf Monate lang 19,90 beziehungsweise 29,90 Euro, allerdings nur für die zuerst bestellten Nutzer. Quelle: Preisseite von Odoo, abgerufen am 04.09.2026.

Einstiegsprojekt 1.500 bis 10.000 € einmalig

Wenige Apps im Standard, kaum Schnittstellen, überschaubare Datenmenge. Öffentlich einsehbare Einstiegspakete von Odoo-Dienstleistern im DACH-Raum liegen in dieser Spanne. Marktbeobachtung vom 04.09.2026, keine Erhebung.

Mittleres Projekt 10.000 bis 30.000 € einmalig

Mehrere Bereiche, Datenmigration aus Altsystemen und Schnittstellen zu Buchhaltung, Bank, Shop oder Versand. Komplexe Vorhaben mit eigener Modulentwicklung oder mehreren Standorten liegen darüber und erreichen regelmäßig sechsstellige Summen.

Laufender Betrieb 500 bis 3.500 € pro Monat

Support, Wartung, Hosting und kleinere Ausbauten, je nach Nutzerzahl und Betriebsmodell. Stundensätze bewegen sich in den öffentlich einsehbaren Preislisten zwischen rund 85 und 180 Euro beziehungsweise Franken.

Drei Blöcke, die niemand vermischen sollte

Abo, Projektumsetzung und laufender Betrieb sind getrennte Kostenblöcke. Nicht im Abo enthalten sind laut Preisseite das Hosting auf Odoo.sh, sämtliche Implementierungsleistungen und die Wartung von Individualcode. Wer Odoo Studio installiert oder ein zweites Unternehmen anlegt, wechselt automatisch in den teureren Tarif Custom. Hinzu kommen versteckte Posten: die Aufbereitung der Stammdaten, Lizenzen für Konnektoren von Drittanbietern, zusätzliche Nutzer beim Wachstum, Change Requests, Nachschulungen und die Pflege eigener Module bei jedem Upgrade.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Odoo Agenturen aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Welche Partnerstufen führt Odoo für Agenturen? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Odoo führt vier Stufen: Learning, Ready, Silver und Gold. Ein Platinum-Level gibt es nicht, auch wenn der Begriff von anderen Plattformen bekannt ist. Die Stufe hängt vor allem an der Zahl neu verkaufter Enterprise-Nutzer und an der Zahl zertifizierter Mitarbeiter, nicht an der Qualität einzelner Projekte.
2 Was fehlt in der kostenlosen Odoo Community Edition? Aufklappen ↓
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Richtig: A. In Community fehlt die vollständige Buchhaltung, dazu Odoo Studio, die Personalabrechnung, die Beleg-OCR, Helpdesk, Barcode, die mobilen Apps und der funktionale Support. CRM und Website sind enthalten. Für einen Betrieb mit ordentlicher Finanzbuchhaltung führt der Weg deshalb meist ins kostenpflichtige Abo.
3 Was bremst ERP-Projekte am häufigsten aus? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Artikel, Kunden, Preise und Stücklisten kommen aus Altsystemen und müssen aufbereitet werden. Diese Arbeit kann eine Agentur begleiten, abnehmen kann sie sie nicht, weil nur das eigene Haus weiß, welche Datensätze noch gelten. Wer spät liefert, verschiebt jeden folgenden Termin.
4 Warum ist viel Individualprogrammierung in Odoo ein Kostenrisiko? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Der Hauptaufwand einer Migration entsteht nicht durch den Versionssprung selbst, sondern durch die Portierung eigener Anpassungen. Odoo leistet Standard-Support drei Jahre je Hauptversion, danach wird der erweiterte Support gebührenpflichtig. Wer früh viel programmieren lässt, budgetiert damit jeden künftigen Upgrade-Zyklus mit.
5 Welche drei Kostenblöcke ergeben zusammen die Gesamtkosten eines Odoo-Projekts? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Das Abo für Odoo, die einmalige Projektumsetzung durch die Agentur und die laufenden Kosten für Support, Hosting und Versions-Upgrade sind drei getrennte Blöcke. Wer sie vermischt, vergleicht Angebote falsch. Implementierung und die Wartung von Individualcode sind im Abo ausdrücklich nicht enthalten.

Glossar: Odoo-Begriffe kurz erklärt

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Odoo, ERP-Einführung und die Zusammenarbeit mit einem Odoo-Partner. Kurz erklärt, damit Sie Angebote und Erstgespräche sicher einordnen können.

ERP-System

Ein Enterprise-Resource-Planning-System unterstützt laut Gabler Wirtschaftslexikon sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Module für Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Personalwesen sowie Finanz- und Rechnungswesen greifen dabei auf eine gemeinsame Datenbasis zu. Genau diese gemeinsame Basis unterscheidet ein ERP von einer Sammlung einzelner Programme.

Odoo Community und Odoo Enterprise

Community ist die quelloffene, kostenfreie Edition, Enterprise das kostenpflichtige Abo. Der Unterschied liegt nicht nur im Support: In Community fehlen unter anderem die vollständige Buchhaltung, Odoo Studio, die Personalabrechnung, die Beleg-OCR, Helpdesk, Barcode und die mobilen Apps. Für einen Betrieb mit ordentlicher Finanzbuchhaltung ist das der entscheidende Punkt.

LGPLv3

Die Lesser General Public License in Version 3 ist die Lizenz der Odoo Community Edition, belegt im offiziellen Repository. Sie erlaubt Nutzung, Weitergabe und Veränderung des Programmcodes ohne Lizenzgebühr. Kostenfrei ist damit der Code, nicht das Projekt und nicht der Betrieb.

Odoo Online, Odoo.sh und On-Premise

Odoo Online ist der Betrieb beim Hersteller ohne eigene Module, Odoo.sh eine Plattform mit Staging- und Produktionszweigen, On-Premise der Betrieb auf eigenen Servern. Der Merksatz für die Auswahl lautet: Eigene Module laufen auf Odoo Online nicht. Odoo.sh und On-Premise setzen den Tarif Custom voraus, das Odoo.sh-Hosting ist zudem nicht im Abo enthalten.

Odoo Studio

Odoo Studio ist der Baukasten des Herstellers für eigene Felder, Ansichten und Berichte ohne Programmierung. Studio gehört zur Enterprise-Edition und ist ab dem Tarif Custom verfügbar. Wer Studio installiert, wechselt laut Preisseite automatisch in diesen teureren Tarif.

App und Modul

Eine App ist ein fachlicher Baustein wie Verkauf, Lager oder Buchhaltung, ein Modul die technische Einheit dahinter. Odoo führt nach Herstellerangabe 50 Hauptapps, dazu kommen zehntausende Module aus der Community. Für die Kalkulation zählt nicht die Zahl der Apps, sondern wie tief jede einzelne an Ihre Abläufe angepasst werden muss.

OCA

Die Odoo Community Association ist ein gemeinnütziger Verein, der freie Odoo-Module pflegt und veröffentlicht. Viele Agenturen bauen darauf auf, statt Funktionen neu zu programmieren. Für Auftraggeber ist die Frage interessant, ob eine gewünschte Funktion bereits als geprüftes OCA-Modul existiert.

Odoo-Partnerstufen

Odoo führt die vier Stufen Learning, Ready, Silver und Gold, ein Platinum-Level existiert nicht. Die Stufe hängt an der Zahl neu verkaufter Enterprise-Nutzer pro Jahr mit 10, 75 und 300 sowie an 1, 3 beziehungsweise 6 zertifizierten internen Fachleuten. Ab Silver kommt eine Kundenbindungsrate von 70 beziehungsweise 80 Prozent hinzu. Die Stufe ist damit eine Vertriebskennzahl und kein Qualitätsurteil über Ihr Projekt.

Odoo-Zertifizierung

Die Prüfung heißt Odoo 19 Functional Certification, kostet 220 Euro, umfasst 120 Fragen in eineinhalb Stunden und verlangt 70 Prozent zum Bestehen. Sie ist nominativ, also an eine Person gebunden, und gilt jeweils für eine Version. Die sinnvolle Nachfrage lautet deshalb, wer im Team für welche Version zertifiziert ist.

Konfiguration und Customizing

Konfiguration bedeutet Einstellen im Standard, Customizing die Programmierung eigener Erweiterungen. Der Unterschied ist finanziell entscheidend, denn jede Zeile eigener Code muss bei jedem Versions-Upgrade nachgezogen werden. Eine Standard-vor-Customizing-Haltung senkt die Folgekosten spürbar.

Externe API

Über die externe Programmierschnittstelle greifen Fremdsysteme per XML-RPC oder JSON-RPC auf Odoo zu. Darüber laufen Anbindungen an Shop, Bank, Versand oder Buchhaltung. Laut Preisseite setzt die externe API den Tarif Custom voraus, im Tarif Standard steht sie nicht zur Verfügung.

Datenmigration und Stammdaten

Stammdaten sind die dauerhaften Grunddaten eines Betriebs, also Artikel, Kunden, Lieferanten, Preise und Stücklisten. Die Migration überführt sie aus den Altsystemen nach Odoo. Diese Aufbereitung ist erfahrungsgemäß der häufigste Grund für Verzögerungen, weil nur das eigene Haus entscheiden kann, welche Datensätze noch gelten.

Key User

Ein Key User ist die fachlich verantwortliche Person eines Bereichs, die Anforderungen formuliert, Entscheidungen trifft und später die Kolleginnen und Kollegen anlernt. Ohne benannte Key User mit Entscheidungsbefugnis kommt ein ERP-Projekt regelmäßig ins Stocken. Ihre Schulung gehört fest in den Projektplan.

Go-live und Hypercare

Der Go-live ist der Tag, an dem der Echtbetrieb in Odoo startet. Hypercare bezeichnet die Wochen danach mit erhöhter Betreuung, kurzen Supportwegen und schneller Fehlerbehebung. Beide Punkte gehören mit Datum, Zuständigkeit und Budget in den Vertrag.

Versions-Upgrade und Standard-Support

Odoo leistet für jede Hauptversion drei Jahre Standard-Support mit Helpdesk, Fehlerbehebung und Sicherheitsupdates, danach ist erweiterter Support gebührenpflichtig. Für Odoo 17 endet der Standard-Support im September 2026, für Odoo 18 im September 2027 und für Odoo 19 im September 2028. Ein Versionswechsel gehört deshalb von Anfang an ins Budget.

Multi-Company und Mandant

Multi-Company bildet mehrere rechtlich getrennte Gesellschaften in einer Odoo-Datenbank ab, etwa mit eigenen Konten und eigenem Berichtswesen. Die Funktion setzt den Tarif Custom voraus. Wer eine zweite Gesellschaft anlegt, wechselt laut Preisseite automatisch in diesen Tarif.

E-Rechnung, XRechnung und ZUGFeRD

Eine E-Rechnung ist nach § 14 UStG eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine automatische Verarbeitung erlaubt; ein PDF gilt dort als sonstige Rechnung. In Deutschland erfüllen laut BMF insbesondere XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 die Anforderungen, ausgenommen die Profile MINIMUM und BASIC-WL. XRechnung setzt die Norm EN 16931 um, zuständige Stelle ist die KoSIT.

Total Cost of Ownership

Die Gesamtbetriebskosten fassen Abo, Projektumsetzung und laufenden Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer zusammen. Dazu zählen Hosting, Support, Schulung, Change Requests, zusätzliche Nutzer und die Pflege eigener Module bei jedem Upgrade. Ein Angebotsvergleich trägt erst, wenn alle drei Blöcke in beiden Angeboten stehen.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Odoo, Odoo-Partner und die Auswahl einer Odoo Agentur, kurz und anbieterneutral beantwortet.

Was macht eine Odoo Agentur?

Eine Odoo Agentur analysiert Ihre Geschäftsprozesse, richtet Odoo entsprechend ein, migriert Ihre Stammdaten, bindet Fremdsysteme an, schult Ihr Team und betreut das System nach dem Go-live weiter. Der Aufwand steckt dabei selten in der Installation, sondern in der Frage, wie Einkauf, Lager, Verkauf und Buchhaltung künftig zusammenspielen sollen. Je nach Anbieter kommen Modul- und Schnittstellenentwicklung, Hosting und die Betreuung von Versions-Upgrades hinzu.

Brauche ich für Odoo überhaupt eine Agentur, oder geht das selbst?

Technisch lässt sich Odoo selbst einführen, denn die Community Edition steht unter der freien Lizenz LGPLv3 und ein technisch versiertes Team kann sie eigenständig betreiben. Die eigentliche Frage lautet nicht, wer installiert, sondern wer Prozessarbeit, Datenmigration, Schulung und den laufenden Betrieb trägt. Kleinere Unternehmen betreut Odoo laut eigener Preisseite außerdem überwiegend über den Direktvertrieb, Betriebe zwischen 50 und 250 Beschäftigten überwiegend über Partner.

Was kostet eine Odoo Agentur?

Öffentlich einsehbare Preisangaben von Odoo-Dienstleistern im DACH-Raum liegen für ein Einstiegsprojekt mit wenigen Apps im Standard bei rund 1.500 bis 10.000 Euro und für ein mittleres Projekt mit Schnittstellen und Datenmigration bei rund 10.000 bis 30.000 Euro. Stundensätze bewegen sich zwischen rund 85 und 180 Euro beziehungsweise Franken. Eine neutrale Erhebung zu Odoo-Projektkosten im DACH-Raum existiert nicht, diese Bänder sind Marktbeobachtung mit Stand 4. September 2026 und kein Festpreis. Die Abo-Kosten für Odoo selbst kommen obendrauf.

Was kostet Odoo selbst pro Nutzer und Monat?

Der Tarif Standard kostet laut Preisseite von Odoo 24,90 Euro netto je Benutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, der Tarif Custom 37,40 Euro, abgerufen am 4. September 2026. Neukunden zahlen zwölf Monate lang 19,90 beziehungsweise 29,90 Euro, allerdings nur für die zuerst bestellten Nutzer. Nicht im Abo enthalten sind das Hosting auf Odoo.sh, sämtliche Implementierungsleistungen und die Wartung von Individualcode.

Ist Odoo Community wirklich kostenlos?

Der Programmcode der Community Edition steht unter der LGPLv3 und kostet nichts. In Community fehlen allerdings die vollständige Buchhaltung, Odoo Studio, die Personalabrechnung, die Beleg-OCR, Helpdesk, Barcode, die mobilen Apps für Android und iOS sowie der funktionale Support des Herstellers. Für einen Betrieb im DACH-Raum, der eine ordentliche Finanzbuchhaltung führen muss, führt der Weg damit meist doch ins kostenpflichtige Abo.

Odoo Community oder Enterprise, was passt zu wem?

Community passt zu Teams mit eigener Entwicklungskompetenz, die vor allem Verkauf, Einkauf, Lager oder Projektabwicklung abbilden und die Buchhaltung anderswo führen. Enterprise passt, sobald die vollständige Buchhaltung, Studio, die Personalabrechnung, die mobilen Apps oder der Support des Herstellers gebraucht werden. Die Wahl entscheidet zugleich über das Betriebsmodell, weil eigene Module auf Odoo Online nicht laufen und deshalb Odoo.sh oder einen eigenen Server voraussetzen.

Welche Odoo-Partnerstufen gibt es, und was sagen sie aus?

Odoo führt die vier Stufen Learning, Ready, Silver und Gold, ein Platinum-Level gibt es nicht. Laut Partnerprogramm verlangt Ready 10 neu verkaufte Enterprise-Nutzer pro Jahr, Silver 75 und Gold 300. Dazu kommen 1, 3 beziehungsweise 6 zertifizierte interne Fachleute, ab Silver zusätzlich eine Kundenbindungsrate von 70 beziehungsweise 80 Prozent. Die Stufe ist damit vor allem eine Vertriebskennzahl und kein Urteil über die Qualität Ihres Projekts.

Wie lange dauert eine Odoo-Einführung?

Eine belastbare neutrale Erhebung zur Dauer von Odoo-Einführungen liegt nicht vor. Als Erfahrungswert gilt für ein Einstiegsprojekt mit wenigen Apps im Standard eine Spanne von einigen Wochen bis zu drei Monaten, für ein mittleres Projekt mit Schnittstellen und Datenmigration ein halbes Jahr und mehr. Der häufigste Bremsklotz ist nicht die Software, sondern die Datenlage: Wer Artikel, Kunden, Preise und Stücklisten spät oder unsauber liefert, verlängert jedes Projekt.

Lässt sich Odoo an bestehende Systeme anbinden?

Odoo lässt sich über die externe Programmierschnittstelle und über fertige Konnektoren an Buchhaltung, Steuerberater, Bank, Shop und Versanddienstleister anbinden. Wichtig für die Kalkulation: Die externe API setzt laut Preisseite von Odoo den Tarif Custom voraus, der Tarif Standard bringt sie nicht mit. Eigene Module und Individualcode laufen zudem nicht auf Odoo Online, sondern nur auf Odoo.sh oder einem eigenen Server.

Wo liegen meine Odoo-Daten, und ist der Betrieb DSGVO-konform?

Wo Ihre Daten liegen, entscheidet das Betriebsmodell: Bei Odoo Online und Odoo.sh betreibt der Hersteller die Datenbank, bei On-Premise steht sie auf Ihrem eigenen Server oder beim Partner. Eine Agentur, die hostet oder Supportzugänge hat, verarbeitet personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, weshalb Art. 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag verlangt, in der Schweiz Art. 9 des revidierten Datenschutzgesetzes. Datenschutzkonformität ist damit keine Eigenschaft der Software allein, sondern eine Frage von Konfiguration, Vertrag und Betrieb.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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