App Entwicklung Agentur Vergleich 2026
Das sind die besten 66 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
16 Min. Lesezeit
4,6 (13) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Weiße Kunststoffbox mit zwei Fächern labeled "Plattform A" und "Plattform B", dazwischen ein blaues Trennblatt mit Text "ein Produkt"

Eine App ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein Produkt mit laufenden Betriebskosten. Zwischen Ihrer Idee und dem ersten Nutzer sitzen zwei fremde Plattformen mit eigenen Regeln, und jedes Jahr bringen iOS und Android neue Hauptversionen, die auch eine fertige App altern lassen. Eine gute Agentur für App-Entwicklung denkt deshalb vom ersten Gespräch an über den Launch hinaus. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was eine App-Agentur leistet, welche Typen der Markt hervorgebracht hat, worauf Sie bei der Auswahl achten, wie ein App-Projekt abläuft und welche Kosten nach der Veröffentlichung weiterlaufen.


Mögliche Anbieter

66 recherchierte App-Entwicklung-Agenturen im DACH-Raum, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.

adesso mobile solutions

Aus Deutschland iOS, Android, Cross-Platform Teil der adesso SE

adesso mobile solutions ist die Business Line für mobile Anwendungen der adesso SE mit Sitz in Dortmund. Das Team entwickelt native iOS- und Android-Apps, Cross-Platform-Lösungen sowie Webanwendungen. Beratung, Strategie und UX-Design gehen der Umsetzung voraus; Testing, Betrieb und Support schließen sich an.

Ahoi Kapptn

Aus Österreich KI-gestützte Entwicklung Schwerpunkt Sport

Ahoi Kapptn! ist eine Agentur für KI-gestützte Web- und App-Entwicklung aus Linz. Das gründergeführte Team entwickelt mobile Apps, Web-Applikationen und KI-Anwendungen, schärft vorab Konzept sowie Vision und optimiert die Produkte nach dem Launch weiter. Ein Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung im Sport.

allaboutapps

Aus Österreich Apps, Web und Backend Acht Branchenfelder

allaboutapps entwickelt in Wien Apps, Plattformen und digitale Produkte von der ersten Produktidee bis zur langfristigen Weiterentwicklung. Das Leistungsbild umfasst App-Entwicklung, App Design und UI/UX, Web-Frontend, Backend und APIs, Applikations-Modernisierung sowie KI-Entwicklung und Automatisierung.

appagentur.eu

Sitz Nürnberg Native, Web und Hybrid ASO und SEO im Angebot

appagentur.eu ist die App-Agentur von Inhaber Mario Schlüter in Nürnberg. Entwickelt werden native Apps, Web-Apps und Hybrid-Apps für Android und iOS, dazu Backend, Websites und individuelle Software. Workshops, ein Kostenrechner, App Store Optimierung und Logo-Design ergänzen die Entwicklungsleistung.

appleute

Aus Deutschland KI- und App-Entwicklung German Web Award 2022

appleute ist eine App- und KI-Agentur mit Sitz in Hammelburg; Entwicklungsteams sitzen in München, Berlin und Bengaluru. Seit 2017 entstehen dort native Apps für Android und iOS, Web- und Hybrid-Apps sowie Individualsoftware mit Anbindung an ERP- und CRM-Systeme. Zielgruppe sind Mittelstand, KMU und Startups.

apploft

Sitz Hamburg iOS, Android und Flutter Gegründet 2008

apploft ist eine Hamburger Digitalagentur der mobilen Welt, die 2008 als Ausgründung aus Apple gestartet ist. Der Fokus liegt auf Apps für iOS und Android sowie auf Lösungen für tvOS, AR, VR und KI. Das Spektrum reicht von der Strategieberatung über Experience Design und Entwicklung bis zur Vermarktung in den App Stores.

appmotion

Hauptsitz Hamburg Sechs Standorte Device Companion Apps

appmotion firmiert heute als SHAPE DACH GmbH: eine hybride Digitalagentur mit Hauptsitz in Hamburg, die KI, Design und Technologie verbindet. Das Team entwickelt an insgesamt sechs Standorten digitale Produkte, Commerce-Plattformen sowie Device Companion Apps für Wearables, Smart Home und Mobility.

approppo

Aus der Schweiz Mobile App Engineering 20 Best of Swiss Apps

approppo ist eine inhabergeführte Agentur für Mobile App Engineering aus Bern, die seit 2011 Apps für iOS und Android entwickelt. Von Konzeption und Software-Architektur über die Programmierung bis zu Wartung und Store-Release kommt die Umsetzung vollständig aus dem eigenen Team in der Schweiz.

appsolute

Aus Deutschland iOS und Android Apps seit 2008

Die appsolute GmbH aus Wörth am Rhein entwickelt seit 2008 Apps für iOS und Android, vollständig in Deutschland, ohne Offshoring. Zum Angebot gehören App-Strategie, Konzeption und Design, native und Cross-Plattform-Entwicklung, Server-Backends sowie Wartung nach dem Release.

appsoluts

Sitz Düsseldorf iOS und Android Accessibility-Audits

appsoluts ist eine Software- und Designagentur aus Düsseldorf, die Apps für iOS und Android, Web-Anwendungen sowie Backends entwickelt. Von Discovery-Workshop und UX/UI-Design über das Engineering bis zu Support und Monitoring begleitet das Team digitale Produkte auch nach dem Launch.

Apptiva

Aus der Schweiz KI und Individualsoftware Public-Sector-Fokus

Die Apptiva AG aus Luzern entwickelt seit über zehn Jahren individuelle Software, Web- und Mobile Apps sowie KI-Chatbots für Schweizer Unternehmen und Verwaltungen. Mit der Multi-Agent-Plattform Bubble Chat sowie Hosting in der Schweiz bedient das Unternehmen Verwaltung, Gesundheitswesen und Bildungswesen.

Berlin Bytes

Sitz Berlin Apps für iOS und Android Teil der b.telligent Gruppe

Berlin Bytes ist eine Tech-Agentur aus Berlin, die auf Software, Apps, Webseiten und E-Commerce spezialisiert ist. Das Team entwickelt Apps für iOS und Android im Consumer- wie B2B-Umfeld, dazu Kundenplattformen, interne Operations-Software sowie KI-Lösungen; das Unternehmen gehört zur b.telligent Gruppe.

Bitfactory

Aus Deutschland Industrie & Bauwesen Sechs Awards

Die Bitfactory Solutions GmbH aus Stuttgart entwickelt seit 2015 Apps sowie individuelle Softwarelösungen für Industrie und Bauwesen. Das inhabergeführte Team begleitet Projekte von der Beratung über UX/UI-Design und Entwicklung bis zum Release im App Store samt laufender Wartung.

Bitforge

Aus der Schweiz Mobile Apps & Web Best of Swiss Apps

Die Bitforge AG ist eine Schweizer Full-Service-Digitalagentur in Zürich, die Mobile Apps, Web-Lösungen und eigene Produkte entwickelt. Consulting, UX- und UI-Design, Software-Engineering, Augmented Reality sowie digitale Barrierefreiheit gehören zum Angebot, das bis zum Store-Upload reicht.

bitsfabrik

Aus Österreich Smart-TV & Streaming Seit 2014 am Markt

Die bitsfabrik GmbH aus Wien entwickelt seit 2014 native iOS- und Android-Apps, Websites sowie Smart-TV- und Video-Streaming-Lösungen. Konzeption, Design, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Wartung kommen aus dem eigenen Team, auch für Bestandsprojekte.

BYTEPOETS

Aus Österreich Apps & Weblösungen In-House-Entwicklung

Die BYTEPOETS GmbH aus Graz entwickelt Apps und Weblösungen, gestaltet UI/UX und berät Unternehmen bei der digitalen Transformation. Jedes Stück Software entsteht in-house mit eigenen Mitarbeitenden im Styria Media Center, begleitet von mehrstufiger Qualitätssicherung.

cc.systems

Aus Deutschland Apps & Web-Apps Cloud-Infrastruktur

Die cc.systems GmbH in Hamburg entwickelt Mobile Apps, Web-Applikationen und Cloud-Infrastruktur für digitale Produkte. Das Team arbeitet agil in kurzen Iterationen, übergibt früh ein MVP für echtes Nutzerfeedback und sichert Qualität über automatisierte Tests und Code Reviews.

Codenexa

Aus Deutschland Apps, Web & SEO Inhabergeführt

Codenexa ist die inhabergeführte Digital-Agentur von Abdulrahim Alkhatib in Witten und deckt Websites, Apps und SEO ab. Native und plattformübergreifende Apps für iOS und Android gehören ebenso zum Angebot wie WordPress-Projekte und laufende Betreuung im Monatsabo.

cosee

Aus Deutschland Teams zum Mieten Fraunhofer-Spin-off

cosee ist ein Darmstädter Dienstleister für agile digitale Produktentwicklung. Das 2009 aus dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie ausgegründete Unternehmen entwickelt Apps, Webanwendungen und Cloud-Software; auf Wunsch stellt cosee komplette cross-funktionale Teams bereit.

DeineSeite

Aus Österreich Constantinus Award Platz 1 Cross-Platform-Stack

DeineSeite ist eine österreichische App-Agentur mit Sitz im niederösterreichischen Fahndorf und Standorten in Wien, Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck, München, Nürnberg und Zürich. Der Schwerpunkt liegt auf MVPs und Prototypen für iOS und Android, ergänzt um Design, Beratung, Marketing und Wartung.

Die App Agentur

Sitz in München iOS und Android Support rund um die Uhr

Die App Agentur ist der Markenauftritt der Consulteer GmbH aus München. Entwickelt werden Apps für iOS und Android sowie Backends, IoT-, Smart-TV- und AR-Anwendungen; hinzu kommen UI/UX-Design, App-Vermarktung und ein Support, der jede Projektphase auf Basis von SLAs begleitet.

Die Internet Agentur

Aus der Schweiz Web, Shop und Apps Seit 2009 am Markt

Die Internet Agentur ist der Markenauftritt der deluxx Development GmbH mit Büros in Zürich und Winterthur. Die Full-Service-Agentur deckt Webdesign, Web- und Softwareentwicklung, E-Commerce sowie SEO ab. Daneben programmiert das Team mobile Apps für iOS, Android und HTML5 samt Backend.

dreipol

Aus der Schweiz Companion Apps Projekte in 3–8 Monaten

dreipol ist eine Zürcher Digitalagentur an der Langstrasse, die Companion Apps, Fachanwendungen und Experience-Plattformen entwickelt. Von der Anforderungserhebung über Engineering und Design bis zu Wartung und SLA begleitet das Team den gesamten Lebenszyklus; Projekte laufen drei bis acht Monate.

Edana

Aus der Schweiz Engineering und Strategie DE, FR, EN und IT

Edana ist eine Genfer Digitalagentur im Quartier Eaux-Vives, die Unternehmen und Organisationen als strategischer Digitalpartner begleitet. Das Spektrum reicht von Unternehmenssoftware, SaaS und Mobile Apps über E-Commerce und Portale bis zu UX/UI-Design, Cloud, Cybersicherheit und KI.

Hybrid Heroes

Aus Deutschland iOS, Android und Web Ionic Trusted Partner

Hybrid Heroes ist eine inhabergeführte App-Agentur aus Berlin mit zweitem Standort in Zürich. Das Team entwickelt native und Cross-Platform-Apps für iOS, Android, Web und Desktop, gestaltet UX/UI und integriert KI-Funktionen. Die Begleitung reicht von der Konzeption über die Programmierung bis zu den App Operations nach dem Launch.

Impltech

Sitz in Berlin Mobile und Web-Apps Entwickelt seit 2017

Impltech ist ein Berliner Softwareunternehmen für Individualsoftware. Der Schwerpunkt liegt auf Software-, Web- und Mobile-App-Entwicklung, MVP-Aufbau, UI/UX-Design und KI-Entwicklung, vor allem für Finanzdienstleistung, Immobilienwirtschaft, Gesundheitswesen und Pharmaindustrie.

Incibit

Aus Österreich Flutter-Spezialisierung Gegründet 2020

Incibit ist eine 2020 gegründete App-Agentur mit Standorten in Wien und Graz. Das Team um Geschäftsführer Dominik Groß entwickelt Cross-Plattform-Apps mit Flutter für Android, iOS und Web, vom Konzeptionsworkshop über den MVP und die agile Umsetzung bis zu Store-Launch und laufender Wartung.

iseo

Sitz in Lübeck App, Web und Software Über 17 Jahre Erfahrung

iseo ist eine Digitalagentur aus Lübeck, die Apps, Webanwendungen und Individualsoftware entwickelt. Hinzu kommen App- und Webdesign, Beratung und Konzeption, KI-Beratung sowie Online-Marketing. Das Team begleitet Digitalprojekte von Workshop und MVP über die Programmierung bis zum laufenden Betrieb.

iterativ

Aus der Schweiz Web-Apps und IoT Bildungsprojekte

iterativ ist ein partnergeführtes Software- und UX-Team aus Bern. Die Agentur entwickelt gemeinsam mit ihren Kunden digitale Produkte: Web-Applikationen, Lernplattformen und Datenportale, dazu Backends, Datenvisualisierung sowie IoT- und Embedded-Software, begleitet von UX-Design aus den eigenen Reihen.

Johnny Bytes

Sitz in Köln Nativ und Cross-Platform Über 70 Apps entwickelt

Johnny Bytes ist eine App-Agentur aus Köln mit drei Gesellschafter-Geschäftsführern. Das Team entwickelt native und Cross-Platform-Apps für iOS und Android, dazu Web-Apps, SaaS-Plattformen, Cloud-Backends und KI-Integrationen, von der Beratung über MVP und Launch bis zur laufenden Betreuung.

KNGURU

Aus Deutschland Apps & UX/UI-Design German Web Award 2023

KNGURU Studios ist ein Leipziger Studio für App-Entwicklung, UX/UI-Design, Webdesign und KI-Softwareentwicklung. Zum Portfolio zählen eigene Produkte wie DeepDays und ClubKit sowie über 200 Kundenprojekte; Apps und Webplattformen setzt das Team vom Workshop bis zum Launch zum Festpreis um.

Lazy Ants

Aus Deutschland Mobile & Web-Apps Über 100 Mitarbeitende

Lazy Ants ist eine inhabergeführte Web- und Mobile-Entwicklungsagentur aus Frankfurt am Main mit zweitem Standort in Las Vegas. Das Team entwickelt Mobile Apps, Web-Apps, MVPs, SaaS-Produkte sowie Portallösungen und begleitet Projekte von der Beratung über die Umsetzung bis zum laufenden Support.

LEAN-CODERS

Aus Österreich Individualsoftware Cross-Platform mit Flutter

LEAN-CODERS ist ein Wiener Softwareunternehmen, das Individualsoftware für den DACH-Raum entwickelt, betreibt und weiterentwickelt. Zum Portfolio gehören CPQ-Systeme, Kunden- und Partnerportale, API-Integrationen, Legacy-Modernisierung, KI-Projekte sowie Cross-Platform-Apps mit Flutter.

Liip

Aus der Schweiz Sechs Standorte Best of Swiss Web

Liip ist eine Schweizer Web- und Mobile-Agentur mit sechs Standorten in Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Freiburg und St. Gallen. Das Team entwickelt Websites, Plattformen, Schnittstellen, Onlineshops, E-Learning-Tools sowie Apps und arbeitet dabei agil, selbstorganisiert und ohne Hierarchien.

Makers' Den

Sitz in Berlin React und TypeScript Apps mit React Native

Makers' Den ist eine Berliner Entwicklungsagentur mit Schwerpunkt auf React und TypeScript. Das Team baut Web-Frontends und Full-Stack-Anwendungen, schnelle Websites mit Headless CMS, Cross-Platform-Apps mit React Native, Node.js-Backends, Composable-Commerce-Lösungen sowie individuelle KI-Agenten. Auftraggeber sprechen direkt mit den Entwicklern, die den Code schreiben.

mantro

Aus Deutschland Venture Building Über 80 im Team

mantro ist eine Münchner Venture-Building-Plattform, die aus Deep-Tech-Innovationen eigenständige Unternehmen aufbaut und sich selbst daran beteiligt. Im Bereich Digital Product & Tech Development entstehen dafür digitale Produkte, Web- und Mobile-Applikationen, KI-Systeme und Datenplattformen.

Milk Interactive

Aus der Schweiz iOS und Android Best of Swiss Apps

Milk Interactive ist eine inhabergeführte Softwarefirma im Zürcher Kreis 4, die Apps und digitale Produkte für Mobile, Web, IoT und Backend entwickelt. Das Team verbindet Strategie, Konzeption, UX und Design mit nativer sowie plattformübergreifender Entwicklung für iOS, Android und Web.

mindnow

Aus der Schweiz Public-Sector-Fokus Barrierefrei eCH-0059

Mindnow ist ein Schweizer Studio für Digital Product Engineering mit Standorten in Lenzburg und Zürich. Seit 2017 gestaltet und entwickelt das Team digitale Produkte für Unternehmen und die öffentliche Hand, von UX- und UI-Design über Web- und App-Entwicklung bis zu KI und Datenverarbeitung.

Multimedia NRW

Aus Deutschland Breites IT-Portfolio Standorte NRW und Thüringen

Multimedia NRW ist eine breit aufgestellte Webdesign- und Software-Agentur mit Firmensitz in Hörselberg-Hainich und einem Standort in Mülheim an der Ruhr. Zum Leistungsbild gehören App-Entwicklung für iOS und Android, Web- und Backend-Entwicklung, E-Commerce, Cloud-Management sowie UX/UI-Design.

NanoGiants

Aus Deutschland Apps und KI-Lösungen Seit 2010 am Markt

Die NanoGiants GmbH ist eine App- und KI-Agentur aus Düsseldorf. Seit 2010 entwickelt das Team mobile Apps, Kundenportale und KI-Lösungen für Unternehmen; Beratung, Coaching und Akademie-Formate kommen hinzu, um digitale Kundenbeziehungen und Kundenbindung auszubauen.

Netcetera

Aus der Schweiz Fokus Banking und Payment Teil der G+D-Gruppe

Netcetera ist ein europäisches Softwareunternehmen mit Schweizer Wurzeln und Hauptsitz in Zürich, das unter der Marke G+D Netcetera auftritt. Der Fokus liegt auf Lösungen für Banken, Zahlungsdienstleister und Versicherer: Digital Banking, 3-D Secure, digitale Identität, Payment und Kernsysteme.

neusta mobile solutions

Aus Deutschland Flutter und Native Apps 80 Festangestellte

neusta mobile solutions ist eine Bremer App-Agentur mit 80 Festangestellten, die den kompletten App-Lebenszyklus abdeckt: Prozessberatung, UX-Workshops, Design, Entwicklung, Testing sowie Wartung und Service. Der Schwerpunkt liegt auf Cross-Platform-Apps mit Flutter und nativer Entwicklung.

novu

Aus der Schweiz iOS und Android Zürich, Bern und Basel

novu ist eine Digitalagentur mit Büros in Zürich, Bern und Basel. Das App-Team programmiert nativ für iOS und Android oder plattformübergreifend; auf Wunsch kommen Backend, Betrieb und die Veröffentlichung in den Stores dazu. Daneben deckt novu Webentwicklung, E-Commerce und UX-UI-Design ab.

objectbay

Aus Österreich ISO 27001 zertifiziert Am Markt seit 2006

Objectbay ist ein österreichisches Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Traun sowie weiteren Büros in Wien und Salzburg. Die Teams entwickeln individuelle Software, Web-Anwendungen, Kundenportale sowie Apps für iOS und Android, wahlweise nativ, plattformübergreifend oder hybrid; gearbeitet wird durchgängig agil nach Scrum.

P&M

Aus Deutschland KI- und Softwarefokus ISO 27001 und 9001

P&M ist eine Agentur für Softwareentwicklung, KI-Integration, B2B-E-Commerce sowie digitale Plattformen mit Standorten in Hamburg und Berlin. Mobile Anwendungen sind Teil des Portfolios: Für die Otto Group ist die App Otto Alike zur KI-gestützten Bildersuche entstanden, von der UX-Konzeption bis zum Livebetrieb.

punkt.de

Aus Deutschland Open-Source-Fokus Am Markt seit 1996

punkt.de ist eine Agentur für Open-Source-Software aus Karlsruhe mit zweitem Standort in Frankfurt am Main. Neben Websites, Shops und Intranets mit TYPO3, Neos sowie Sylius entwickelt das Team native Apps für iPhone und iPad. Die Apps verbinden sich mit den bestehenden Web-Anwendungen der Kunden.

Quartett Mobile

Sitz München iOS, Android, Android Auto Automotive-Fokus

Quartett mobile entwickelt in München mit agilen Methoden mobile Anwendungen für iOS, Android und Android Auto. Der Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Mobiltelefon und Mobilität: Apps, die das digitale Leben mit Fahrzeugen von Audi, Porsche, Bentley und weiteren Automotive-Marken verbinden.

SB-Techworks

Aus Deutschland Flutter für iOS/Android Über 500.000 Downloads

SB-Techworks ist ein 2024 gegründetes Softwareunternehmen aus Regensburg, das individuelle Apps für iOS und Android sowie die dazugehörigen Backends und Web-Oberflächen entwickelt. Technischer Schwerpunkt ist Flutter; gearbeitet wird remote für Unternehmen in ganz Deutschland.

Sclable

Aus Österreich KI- und Datenfokus Über 50 Fachleute

Sclable ist ein 2012 gegründetes Wiener Studio, das strategische Beratung, Design und Software-Engineering verbindet. Über 50 Fachleute entwickeln individuelle Software, digitale Produkte und KI-Lösungen für Unternehmen aus Mobilität, Industrie, Gesundheitswesen, Bauwesen und Finanzwesen.

Simplificator

Aus der Schweiz Individualsoftware Gegründet 2007

Simplificator ist eine 2007 gegründete Schweizer Softwareagentur mit Standorten in Zürich und Chiasso. Das Team entwickelt individuelle Web- und Mobile-Anwendungen. Die Begleitung reicht von der technischen Analyse über Spezifikation sowie Design bis zu Deployment, Monitoring und Serverbetrieb.

singularIT

Aus Deutschland iOS & Android Digitale Barrierefreiheit

singularIT ist ein Softwarehaus aus Leipzig mit einem zweiten Standort in Lübeck. Das interdisziplinäre Team entwickelt Lösungen in Data Science und KI, skalierbare Web- und Cloud-Systeme sowie Apps für iOS und Android, nativ wie plattformübergreifend, ergänzt um UX- und UI-Design.

smartive

Aus der Schweiz Zürich, St. Gallen, Chur 56 Auszeichnungen

smartive ist eine Schweizer Digitalagentur mit Standorten in Zürich, St. Gallen und Chur. Das Angebot umfasst Experience Design, Websites, digitale Plattformen, mobile Apps und Progressive Web Apps, KI-Lösungen sowie technische Unterstützung von Cloud Engineering bis zur Legacy-Modernisierung.

sprylab

Aus Deutschland iOS, Android & Hybrid Über 150 App-Projekte

SPRYLAB ist ein Berliner IT-Dienstleister, der seit 2007 Plattformen, Apps und KI-Lösungen für mittelständische und große Unternehmen entwickelt. 70 Inhouse-Fachleute arbeiten an nativen iOS- und Android-Apps, hybriden Lösungen sowie Web-Apps für Medien, Gesundheit, Bildung, Energie und Automotive.

SRG Group

Aus Österreich Full-Service-Agentur Deutsch und Ungarisch

Die SRG Group ist eine österreichische Full-Service-Digitalagentur mit Sitz in Gramastetten bei Linz. Das Leistungsbild reicht von digitaler Strategie über Web- und Mobile-Entwicklung samt eigener App-Entwicklung bis zu Webdesign, Kreativleistungen sowie Online-Marketing für Wien und Linz.

Stoked Agency

Aus der Schweiz Web- & Mobile-Apps Zürich, Bern und Basel

Stoked ist eine Digitalagentur mit Standorten in Zürich, Bern und Basel. Das Team verbindet Produktstrategie, Produktdesign und Prototyping mit der Entwicklung von Web- und Mobile-Anwendungen, Blockchain-Lösungen sowie Enterprise-CMS-Systemen für Unternehmen und ausgewählte Startups.

swisstomato

Aus der Schweiz iOS & Android Genf, Zürich, Budapest

Swiss Tomato ist eine familiengeführte Schweizer Digitalagentur mit Büros in Genf, Zürich und Budapest. Der Fokus liegt auf nativen iOS- und Android-Apps, Flutter-Entwicklung, Webprojekten sowie AR/VR-Anwendungen für Startups, B2B-Unternehmen, Nonprofits und die öffentliche Hand.

TJ Labs

Aus Deutschland iOS & Android 4,9/5 auf Google

Die TJ Labs UG (haftungsbeschränkt) ist eine inhabergeführte App-Agentur aus Berlin. Das Team begleitet und realisiert digitale Produkte, Web- und Mobile-Apps sowie KI-Lösungen für Startups und KMU, von der Anforderungsanalyse über UI/UX-Design bis zu Entwicklung, Testing und Wartung.

Tyclipso

Aus Deutschland Barrierefreie Portale Seit über 20 Jahren

Die Tyclipso GmbH aus Dresden entwickelt seit über 20 Jahren individuelle Software für Start-ups, Mittelstand, Stiftungen und Institute. Zum Angebot zählen Apps und mobile Assistenzsysteme, Interfaces und HMI, barrierefreie Info-Portale, Crowdfunding-Plattformen sowie Onlineshops.

Ubique Innovation

Aus der Schweiz iOS & Android Behörden- und Verkehrs-Apps

Die Ubique Innovation AG aus Zürich entwickelt unter dem Leitsatz „Sinnvoll digitalisieren“ native Apps für iOS und Android sowie die zugehörigen Backends. Zu den Anwendungen zählen MeteoSwiss, swisstopo, SBB Mobile, Alertswiss und SwissCovid; dazu kommen eigene Produkte.

ufirst

Aus der Schweiz E-Commerce & Apps Team mit 30 Personen

Die UFirst GmbH ist eine Zürcher Full-Service-Agentur für digitale Produkte, gegründet 2010 und auf 30 Personen gewachsen. Neben E-Commerce zählen App-Entwicklung, KI in der Produktentwicklung, Strategie, Identity und Autorisierung sowie UX Design zu den Arbeitsfeldern.

Webloft

Aus Österreich Full-Service-Digitalagentur Aktiv seit 2009

Webloft ist eine inhabergeführte Full-Service-Digitalagentur mit Büros in Gleisdorf bei Graz und in Wien. Neben Websites mit TYPO3 und WordPress, Onlineshops sowie Online-Marketing entwickelt das Team individuelle Software, Schnittstellen und mobile Apps für iOS und Android, von der Analyse bis zur Wartung.

Welp-IT

Aus Deutschland KI und App-Entwicklung Über 20 Digitalprojekte

Welp-IT ist eine inhabergeführte GmbH aus Wetter in Hessen, die KI-Beratung, Automatisierung und Entwicklung verbindet. Neben KI-Strategie, Prozessautomatisierung und Systemintegration entstehen individuelle Software sowie Apps und Web-Apps, begleitet von der Potenzialanalyse bis in den laufenden Betrieb.

Xmethod

Sitz Berlin Low-Code und No-Code 4,9 aus 34 Bewertungen

Xmethod ist eine Berliner No-Code- und Low-Code-Agentur der MVKANEPE GmbH. Das Team entwickelt mobile Apps, Web-Apps und MVPs mit FlutterFlow, Webflow, Xano und Supabase, ergänzt um UX/UI-Design und KI-Automatisierung. Ein MVP soll in zwei bis drei Monaten starten.

Zoi

Aus Deutschland Cloud- und KI-Fokus ISO 9001 zertifiziert

Zoi TechCon ist eine Stuttgarter Beratung für Cloud- und KI-Engineering mit Standorten in sieben Ländern. Der Schwerpunkt liegt auf Cloud-Migration, Daten- und Integrationsplattformen sowie KI-Anwendungen; mobile Apps entstehen als Teil größerer Cloud-Projekte, etwa für Festo und den TVB Stuttgart.

Zweitag

Aus Deutschland ISO 27001 zertifiziert Team aus 50 Köpfen

Zweitag ist eine Digitalagentur aus Münster mit rund 50 Mitarbeitenden, die digitale Geschäftsmodelle, Plattformen und Apps für Mittelstand und Industrie entwickelt. Das Angebot reicht von Product Discovery über App-Entwicklung für iOS und Android bis zur Einführung generativer KI im Unternehmen.

Zühlke

Aus der Schweiz Engineering-Fokus Standorte in 10 Ländern

Zühlke ist eine international tätige Engineering- und Innovationsberatung mit Schweizer Hauptsitz in Schlieren bei Zürich. Für stark regulierte Branchen wie Banken, Versicherungen und Medizintechnik bietet das Unternehmen Softwareentwicklung, Experience Design sowie Cloud- und KI-Lösungen samt mobiler Anwendungen.

Diesen Vergleich teilen

Was macht eine App-Entwicklung-Agentur, und brauchen Sie wirklich eine?

Weiße Kunststoffbox mit zwei Fächern labeled "Plattform A" und "Plattform B", dazwischen ein blaues Trennblatt mit Text "ein Produkt"
Zwei getrennte Fächer, gemessen wird mit demselben Lineal: Eine App entsteht für zwei Plattformen, bleibt für Ihre Kundschaft aber ein einziges Produkt.

Eine Agentur für App-Entwicklung führt eine mobile Anwendung von der Produktdefinition über Gestaltung, Programmierung für iOS und Android, Backend und Test auf echten Geräten bis in beide Stores und pflegt sie danach weiter. Für reine Inhalte und Formulare genügt häufig eine mobile Website, ab Offline-Nutzung, Push-Benachrichtigungen und Gerätefunktionen trägt die Agentur.

Der Begriff App bezeichnet nach dem Gabler Wirtschaftslexikon eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte, die über die Vertriebsplattform des jeweiligen Betriebssystems bezogen wird. Genau diese Vertriebsplattform unterscheidet eine App-Agentur von benachbarten Dienstleistern. Ein allgemeines Softwarehaus baut Individualsoftware, aber nicht zwingend für zwei Mobilplattformen mit je eigenen Freigaberegeln. Eine Webagentur liefert eine mobil optimierte Website, die im Browser läuft und nie in einem Store erscheint.

Auch der Vergleich mit einzelnen Entwicklerinnen und Entwicklern lohnt sich. Ein Freelancer ist günstiger und oft schnell verfügbar, bringt aber weder Vertretung noch eigene Design- und Testabdeckung mit, und das Ausfallrisiko begleitet Sie über die gesamte Lebensdauer der App. App-Baukästen und No-Code-Werkzeuge wiederum tragen einfache Anwendungsfälle zuverlässig, stoßen jedoch bei Schnittstellen zu Bestandssystemen, bei Offline-Betrieb und bei tieferen Gerätefunktionen an Grenzen.

Der mobile Kanal prägt die gesamte Zusammenarbeit. Zwischen Ihrem Produkt und Ihren Nutzern steht mit der Prüfung im App Store und bei Google Play eine fremde Instanz, die eine Fassung veröffentlichen oder zurückweisen kann. Apple und Google bringen jedes Jahr neue Hauptversionen ihrer Betriebssysteme heraus, weshalb eine App auch ohne eine einzige neue Funktion altert. Für Aktualisierungen im Play Store verlangt Google zudem ein Mindestniveau der Programmierschnittstelle, das jährlich angehoben wird. Wartung ist damit Pflicht und nicht Kür.

Wann lohnt sich der Schritt zur Agentur nicht? Wer lediglich Inhalte zeigen, ein Formular anbieten oder erreichbar sein will, fährt mit einer guten mobilen Website oder einer Progressive Web App meist günstiger und schneller. Sobald Offline-Nutzung, Push-Benachrichtigungen, Kamera, Standort, Bluetooth-Geräte oder eine tägliche Nutzungsgewohnheit im Spiel sind, kippt die Rechnung zugunsten einer echten App. Der Bitkom weist regelmäßig auf den Mangel an IT-Fachkräften hin, was die Frage nach eigenem Team oder externer Agentur für viele Mittelständler ohnehin entscheidet.

Je mehr der acht Punkte auf Sie zutreffen, desto klarer spricht Ihr Vorhaben für eine Agentur. Ab drei Treffern lohnt der Vergleich konkreter Angebote, darunter genügen häufig eine mobile Website oder eine bezahlte Vorstudie.

Der 8-Punkte-Test: Brauchen Sie eine App-Agentur?
  • Unterwegs: Ihre Nutzer brauchen die Funktion mobil, auch bei schlechter oder ganz fehlender Verbindung.
  • Push: Sie wollen Nachrichten direkt auf das Gerät senden, statt auf geöffnete E-Mails zu hoffen.
  • Sensorik: Ihr Anwendungsfall braucht Kamera, Standort, NFC, Bluetooth oder andere Sensoren des Geräts.
  • Bestandsapp: Ihre vorhandene App wurde seit mehr als einem Jahr nicht aktualisiert und fällt in den Stores zurück.
  • Zugänge: Niemand im Unternehmen kann sagen, wer die Entwickler-Accounts bei Apple und Google verwaltet.
  • Anbindung: Die App soll Daten mit ERP, CRM oder der Warenwirtschaft austauschen, nicht nur Inhalte zeigen.
  • Barrierefreiheit: Ihr Produkt richtet sich an Verbraucher, und die Anforderungen an digitale Barrierefreiheit sind ungeklärt.
  • Team: Im Haus arbeitet niemand mit Swift oder Kotlin, und ein eigenes Team ist nicht geplant.

Trifft nichts davon zu, sparen Sie sich den Umweg. Ein Unternehmen, das vor allem Inhalte zeigen und erreichbar sein will, fährt mit einer mobilen Website oder einer Progressive Web App günstiger und ist schneller online. Eine bezahlte Vorstudie bei einer Agentur kostet einen Bruchteil der Entwicklung und beantwortet genau diese Frage.

Diese 7 Probleme löst eine App-Entwicklung-Agentur

Overflowing mailbox with envelopes and a blue label reading "Aktualisierung verfügbar seit 2023"
Der Kasten quillt über, geleert hat ihn seit drei Jahren niemand: Eine App ohne Pflege sammelt Fehler, Abstürze und schlechte Bewertungen an.

Eine App-Agentur schließt sieben typische Lücken: unklarer Funktionsumfang, fehlende Entwicklerinnen und Entwickler im Haus, eine veraltete Bestandsapp, wiederholte Ablehnungen im Store, Test nur auf dem Gerät des Entwicklers, fehlende Schnittstellen zu Bestandssystemen und ein Store-Eintrag, um den sich niemand kümmert.

Fast alle diese Probleme haben dieselbe Ursache. Eine App wird als einmaliges Projekt behandelt, obwohl sie ein Produkt mit Betriebskosten ist. Wer den Launch als Ziellinie plant, hat für die Zeit danach weder Budget noch Zuständigkeit vorgesehen, und genau dort entstehen die teuren Überraschungen.

Am Anfang steht meist ein Definitionsproblem. Die Idee existiert als Präsentation, aber niemand kann benennen, was die erste Version wirklich können muss und was warten kann. Eine Agentur übersetzt diese Idee in einen abgegrenzten Funktionsumfang und in eine Aufwandsschätzung, die sich prüfen lässt. Parallel dazu fehlt in vielen Häusern schlicht das Personal, denn Swift und Kotlin sind eigene Berufsbilder, und ein selbst aufgebautes Team wäre frühestens in einem Jahr arbeitsfähig.

Ähnlich häufig ist der Bestandsfall. Eine App wurde vor Jahren gebaut, seither nicht aktualisiert, stürzt auf neuen Geräten ab und rutscht in den Bewertungen nach unten. Dazu kommen Ablehnungen bei der Einreichung, weil die Vorgaben der Plattformen vorher niemand gelesen hat, und Fehler, die erst auf der Hardware der Kundschaft auftreten, weil ausschließlich auf zwei aktuellen Testgeräten geprüft wurde.

Die letzten beiden Lücken liegen an den Rändern des Projekts. Ohne belastbare Schnittstelle kommen Daten nicht aus dem Warenwirtschafts- oder Kundensystem heraus, und die App bleibt eine hübsche Hülle. Und nach der Veröffentlichung findet niemand die Anwendung, weil Titel, Suchbegriffe, Beschreibung und Bewertungspflege im Store niemandem zugeordnet sind.

Die Idee steckt nur in einer Präsentation

Niemand kann benennen, was Version eins können muss und was warten kann. Die Agentur übersetzt die Idee in einen abgegrenzten Funktionsumfang und in eine Aufwandsschätzung, die sich prüfen lässt.

Im Haus fehlen Entwicklerinnen und Entwickler

Swift und Kotlin sind eigene Berufsbilder, und ein selbst aufgebautes Mobilteam wäre frühestens in einem Jahr arbeitsfähig. Die Agentur stellt ein eingespieltes Team ab dem ersten Sprint.

Die Bestandsapp ist stehen geblieben

Seit Jahren kein Update, Abstürze auf neuen Geräten, sinkende Bewertungen. Die Agentur bringt die App technisch auf Stand und richtet einen Wartungsrhythmus ein, der die jährlichen Betriebssystem-Releases abfängt.

Die Einreichung scheitert immer wieder

Ablehnungen im Store kosten Wochen, wenn die Vorgaben zu Datenschutzangaben, Alterskennzeichnung oder Anmeldeverfahren vorher niemand gelesen hat. Eine Agentur mit Store-Routine plant diese Punkte vor der Programmierung ein.

Getestet wurde nur auf einem Gerät

Die App läuft im Büro und stürzt bei der Kundschaft ab, weil ältere Hardware, kleine Bildschirme und schwache Verbindungen nie geprüft wurden. Die Agentur testet auf einer Gerätematrix und verteilt Vorabfassungen an echte Tester.

Daten kommen nicht aus dem Bestandssystem

Ohne belastbare Schnittstelle bleibt die App eine Hülle ohne Inhalt. Die Agentur baut die Anbindung an Warenwirtschaft, Kundensystem oder Fachanwendung und klärt Rechte, Datenschutz und Ausfallverhalten mit.

Der Store-Eintrag gehört niemandem

Nach dem Launch findet niemand die App, weil Titel, Suchbegriffe, Beschreibung, Bildmaterial und Bewertungspflege ohne Zuständigkeit bleiben. Die Agentur übernimmt diese Pflege oder übergibt sie geordnet an Ihr Team.

Welche Arten von App-Agenturen gibt es?

Weiße Wandablage mit sieben Fächern, darin sechs silberne Schlüssel und ein blauer Schlüsselanhänger im rechten Fach
Sechs Rohlinge warten, aufgesperrt hat noch keiner: Der Agenturtyp entscheidet, ob am Ende eine oder beide Plattformen bedient werden.

Der Markt teilt sich in sieben Typen: native Mobile-Manufaktur, Cross-Platform-Studio, Digital-Product-Studio, Full-Service-Digitalagentur mit App-Sparte, Branchenspezialist, Enterprise-Beratung mit Mobile-Einheit und Low-Code-Werkstatt. Viele Häuser bedienen zwei oder drei dieser Rollen gleichzeitig.

Die native Mobile-Manufaktur arbeitet mit Swift und SwiftUI für iOS sowie mit Kotlin und Jetpack Compose für Android und geht damit so nah an die Plattform heran wie möglich. Das Cross-Platform-Studio setzt auf eine gemeinsame Codebasis mit Flutter, React Native oder Kotlin Multiplatform und bedient beide Stores aus einem Projekt. Das Digital-Product-Studio stellt Produktstrategie, Nutzerforschung, Prototyp und Minimum Viable Product vor die erste Zeile Code, häufig mit Erfahrung aus eigenen Unternehmensgründungen.

Daneben stehen vier breitere Zuschnitte. Die Full-Service-Digitalagentur mit App-Sparte liefert Website, Shop, Marketing und App bei einem Vertragspartner. Der Branchenspezialist kennt die Prüf- und Zulassungsregeln seines Feldes, etwa im Gesundheitswesen, in der Automobilindustrie, im Zahlungsverkehr oder im öffentlichen Sektor. Die Enterprise- und Engineering-Beratung mit Mobile-Einheit bringt große Teams, Architekturkompetenz, Cloud-Betrieb und Zertifizierungen für Konzernprojekte mit. Die Low-Code- und MVP-Werkstatt schließlich baut mit Baukästen und fertigen Backend-Diensten sehr schnell erste Versionen.

Wichtiger als die Selbstbeschreibung ist die Liste der veröffentlichten Apps. Weil die meisten Häuser mehrere dieser Rollen gleichzeitig anbieten, sagt der Untertitel auf der Startseite wenig aus. Die Einträge in den Stores dagegen zeigen, welche Anwendungen tatsächlich live gegangen sind und wann sie zuletzt aktualisiert wurden.

Quer zu dieser Typologie steht die eigentliche Technikentscheidung: nativ, Cross-Platform oder Progressive Web App. Native Entwicklung liefert die beste Anbindung an Gerätefunktionen und neue Betriebssystem-Features, verlangt aber zwei getrennte Umsetzungen. Cross-Platform teilt sich eine Codebasis und spart bei zwei Plattformen spürbar Aufwand, bleibt bei sehr gerätenahen Funktionen jedoch auf Brücken zur Plattform angewiesen. Eine Progressive Web App braucht überhaupt keinen Store, verliert dafür einen Teil der Gerätefunktionen, den Komfort bei Push-Benachrichtigungen auf iOS und die Sichtbarkeit im Store. Die Wikipedia ordnet diese drei Bauformen unter den Stichworten Mobile App und Progressive Web App neutral ein.

Bleibt die Frage nach dem Zuschnitt der Zusammenarbeit. Neben den beiden Reinformen unten hat sich in der Praxis ein Mischmodell durchgesetzt: eine Leitagentur für Produkt und App, dazu ein eigenes oder externes Team für Backend, Datenanbindung und Betrieb.

Native Mobile-Manufaktur

Swift und SwiftUI für iOS, Kotlin und Jetpack Compose für Android. Diese Anbieter gehen so nah an die Plattform heran wie möglich und eignen sich, wenn Gerätefunktionen, Bedienmuster und neue Betriebssystem-Features im Mittelpunkt stehen.

Cross-Platform-Studio

Eine gemeinsame Codebasis mit Flutter, React Native oder Kotlin Multiplatform bedient beide Stores. Der Aufwand sinkt spürbar, sobald zwei Plattformen gefragt sind, und für Geschäftsanwendungen mit Formularen und Listen genügt dieser Weg meist.

Digital-Product-Studio

Produktstrategie, Nutzerforschung, Prototyp und Minimum Viable Product stehen vor der ersten Zeile Code. Passend, wenn die Idee noch nicht scharf ist und Version eins am Markt geprüft werden soll, bevor größere Budgets fließen.

Full-Service-Digitalagentur mit App-Sparte

Website, Shop, Marketing und App kommen von einem Vertragspartner. Sinnvoll, wenn die App Teil eines größeren digitalen Auftritts ist und Markenführung, Inhalte und Anwendung zusammenpassen müssen.

Branchenspezialist

Gesundheitswesen, Automobilindustrie, Zahlungsverkehr, öffentlicher Sektor oder Medien. Diese Anbieter kennen die Prüf-, Zulassungs- und Dokumentationsregeln ihres Feldes und ersparen Ihnen einen teuren Lernprozess.

Enterprise- und Engineering-Beratung

Große Teams, Architektur, Cloud-Betrieb und Zertifizierungen für Konzernprojekte. Die Mobile-Einheit ist Teil eines breiteren Leistungsbildes, was bei vielen Schnittstellen und langen Laufzeiten trägt.

Low-Code- und MVP-Werkstatt

Baukästen, fertige Backend-Dienste und Automatisierung bringen sehr schnell eine erste Fassung hervor. Gut für Machbarkeitsnachweise und interne Werkzeuge, mit Grenzen bei Gerätenähe und langfristiger Wartbarkeit.

All-in-One: das Studio für alles
Strategie, Design, App, Backend und Betreuung bei einem Vertragspartner
  • Strategie, Design, App, Backend und Betreuung bei einem Vertragspartner
  • Ein Ansprechpartner und durchgehende Verantwortung von der Idee bis zum Store-Eintrag
  • Keine Reibung zwischen den Gewerken, kürzere Abstimmungswege
  • Dafür höherer Preis und selten Spitzenqualität in jeder einzelnen Disziplin
  • Hohes Klumpenrisiko, wenn die Zusammenarbeit endet
Best-of-Breed: der Spezialist je Aufgabe
Produktstudio, App-Manufaktur und Backend-Team arbeiten nebeneinander
  • Produktstudio für Konzept und Nutzerführung, Manufaktur für die App, eigenes Team für Backend und Betrieb
  • Maximale fachliche Tiefe je Gewerk, oft besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Anbieter lassen sich einzeln austauschen, ohne das ganze Projekt neu aufzusetzen
  • Dafür Koordinationsaufwand auf Ihrer Seite und Bruchrisiko an den Schnittstellen
  • Ein abgelehntes Store-Update blockiert alle Beteiligten gleichzeitig

Whitepaper
App Entwicklung Agentur
2026
Ratgeber für Entscheider
Kostenloser Download

Whitepaper:
App Entwicklung Agentur 2026

Der Leitfaden für Entscheider: sieben Agenturtypen vom nativen Mobile-Studio bis zur Low-Code-Werkstatt, die Entscheidung zwischen nativer Entwicklung, Cross-Platform und Progressive Web App, acht Auswahlkriterien mit Prüffragen fürs Erstgespräch von der Store-Erfahrung über Datenschutz und Barrierefreiheit bis zur Frage, wem Quellcode und Entwickler-Accounts gehören, dazu die sechs Projektphasen bis zum Store-Launch und die Kosten, die nach der Veröffentlichung jedes Jahr weiterlaufen.

Anbietervergleich App-Entwicklung iOS Android Cross-Platform MVP App Store DSGVO Barrierefreiheit
PDF · 34 Seiten · Kostenlos · Versand per E-Mail
Präsentiert von

Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung

Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Drei weiße Schlüsselanhänger mit blauen Etiketten und Metallringen auf hellem Hintergrund
Drei Schlüssel gehören zusammen, einer hängt woanders: Quellcode, Entwickler-Account und Signaturzertifikat sollten vor Projektstart Ihnen zugeordnet sein.

Achten Sie auf nachprüfbare Referenzen in den Stores, auf eine begründete Plattformempfehlung, auf Routine bei der Einreichung, auf Datenschutz und Barrierefreiheit, auf einen Wartungsplan nach dem Launch, auf das schriftlich geregelte Eigentum an Quellcode und Zugängen sowie darauf, wer nach dem Angebot tatsächlich an Ihrem Projekt arbeitet.

Der stärkste Prüfhebel liegt bei Ihnen selbst. Eine Agentur nennt Ihnen veröffentlichte Apps, und Sie sehen im Store innerhalb weniger Minuten die Bewertung, das Datum der letzten Aktualisierung und den Änderungsverlauf. Bildstrecken auf der Agenturwebsite ersetzen diese Prüfung nicht, denn dort steht auch der Entwurf, der nie live gegangen ist.

Rechtlich sind zwei Felder gesetzt. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten in Ihrem Auftrag verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den e-recht24 verständlich aufschlüsselt; für Schweizer Projekte greift stattdessen das revidierte Datenschutzgesetz. Und seit dem 28. Juni 2025 erfasst das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch mobile Anwendungen, sofern sie sich an Verbraucher richten. Reine Anwendungen für den Geschäftsverkehr fallen nicht darunter, und für Kleinstunternehmen gilt bei Dienstleistungen eine Ausnahme. Nachrüsten kostet in beiden Feldern mehr als Mitplanen. Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung, weil die Lage stark vom einzelnen Vertrag abhängt.

Nähe ist kein Qualitätsmerkmal, hilft aber bei Workshops, bei der Übergabe von Testgeräten und bei Tests vor Ort. Für die laufende Wartung wiegt die Zeitzone schwerer als die Entfernung, denn ein Fehler nach einem Betriebssystem-Update braucht am selben Arbeitstag eine Antwort. Eine pauschale Empfehlung für regionale oder überregionale Anbieter gibt dieser Vergleich deshalb nicht.

Drei Warnzeichen sind eindeutig. Festpreise für nicht abgegrenzte Leistungen verschieben das Risiko nur, sie beseitigen es nicht. Zusagen über Downloadzahlen oder Platzierungen im Store kann niemand halten, weil beide Plattformen ihre Ranglisten selbst steuern. Und ein Angebot, das ohne eine einzige Rückfrage zum Anwendungsfall kommt, beschreibt nicht Ihr Projekt. Hinzu kommt der Sonderfall, dass eine Agentur den Entwickler-Account grundsätzlich selbst hält und die Übertragung ablehnt.

Nachprüfbare Referenzen in den Stores

Lassen Sie sich veröffentlichte Apps nennen und prüfen Sie diese selbst. Bewertung, Datum der letzten Aktualisierung und Änderungsverlauf stehen öffentlich im Store und sagen mehr als jede Bildstrecke auf der Agenturwebsite.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Nennen Sie mir drei Apps von Ihnen, die im letzten Quartal ein Update bekommen haben.
Ehrliche Plattformberatung

Eine gute Agentur begründet die Empfehlung für nativ, Cross-Platform oder Progressive Web App aus Ihrem Anwendungsfall heraus und nicht aus dem bevorzugten Werkzeugkasten des eigenen Teams. Eine Gegenrechnung gehört dazu.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Unter welchen Bedingungen würden Sie mir von einer eigenen App abraten?
Store-Erfahrung

Routine bei Einreichung, Umgang mit Ablehnungen, Alterskennzeichnung, Datenschutzangaben im Store-Eintrag und beim Mindestniveau der Programmierschnittstelle bei Google. Diese Punkte entscheiden über Wochen im Terminplan.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Wann wurde zuletzt eine Ihrer Einreichungen abgelehnt, und woran lag es?
Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Vertrag nach Art. 28 DSGVO, Standort der Backend-Daten, Umgang mit Tracking, Einwilligung und Werbe-Kennungen. Für Schweizer Projekte greift stattdessen das revidierte Datenschutzgesetz, das nicht mit dem EU-Recht vermischt werden sollte.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Wo liegen die Daten meiner Nutzer, und wer hat auf der Betriebsebene Zugriff darauf?
Barrierefreiheit

Seit dem 28. Juni 2025 erfasst das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch mobile Anwendungen im Verbrauchergeschäft. Mitgeplante Barrierefreiheit kostet einen Bruchteil der späteren Nachrüstung, und die Bedienbarkeit gewinnt für alle Nutzer.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Wie prüfen Sie eine App auf Bedienbarkeit mit Sprachausgabe und großer Schrift?
Wartung und Betrieb nach dem Launch

Feste Reaktionszeiten, ein Plan für die jährlichen Betriebssystem-Releases, Überwachung der Absturzrate und ein namentlich benanntes Team statt wechselnder Ansprechpartner. Ohne diesen Teil endet das Projekt am Tag des Launches.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Was passiert konkret in der Woche, in der eine neue Hauptversion von iOS erscheint?
Eigentum an Quellcode und Zugängen

Quellcode, Entwickler-Accounts, Signaturzertifikate und der Store-Eintrag sollten vor Projektstart schriftlich Ihnen zugeordnet sein. Ohne diese Regelung wird jeder spätere Wechsel des Dienstleisters teuer und langsam.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Auf welchen Namen läuft der Entwickler-Account, und wie übertragen Sie ihn an mich?
Team, Größe und Verfügbarkeit

Klären Sie, wer nach dem Pitch tatsächlich arbeitet, wie viele Projekte parallel laufen und wie die Agentur Krankheit oder Kündigung abfängt. Bei kleinen Studios hängt viel an einzelnen Personen, bei großen Häusern an der Priorisierung.

Prüffrage fürs Erstgespräch: Wer aus diesem Termin arbeitet später wie viele Tage pro Woche an meinem Projekt?
5 Fragen, 2 Minuten

Welche App-Agentur passt zu Ihrem Vorhaben?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail.

Frage 1 von 5
Was steht bei Ihnen an?
Der Ausgangspunkt entscheidet, welcher Agenturtyp passt.
Neue App von Grund auf
Von der Idee über Konzept und Entwicklung bis zum Store-Eintrag.
Bestehende App überarbeiten
Eine vorhandene Anwendung modernisieren, ablösen oder übernehmen.
Prototyp oder MVP
Erst eine kleine Fassung bauen und am Markt prüfen.
Noch unklar, erst Beratung
Sie brauchen zunächst eine Einschätzung zu Machbarkeit und Aufwand.
Frage 2 von 5
Für welche Plattformen soll die App laufen?
Die Zahl der Plattformen ist der größte einzelne Kostentreiber.
Nur iOS
Ihre Zielgruppe nutzt überwiegend iPhone oder iPad.
Nur Android
Ihre Zielgruppe nutzt überwiegend Android-Geräte.
iOS und Android
Beide Stores sollen von Anfang an bedient werden.
Weiß ich noch nicht
Die Plattformfrage soll die Agentur mit Ihnen klären.
Frage 3 von 5
Was soll die App können?
Der Funktionsumfang bestimmt Technikwahl und Aufwand.
Inhalte und Formulare
Informationen zeigen, Anfragen entgegennehmen, einfache Abläufe.
Kundenkonto mit Anbindung
Anmeldung und Datenaustausch mit ERP, CRM oder Warenwirtschaft.
Gerätefunktionen
Kamera, Standort, NFC, Bluetooth oder Sensoren stehen im Mittelpunkt.
Verkauf oder Buchung
Bezahlung, Abonnement oder Terminbuchung laufen in der App.
Frage 4 von 5
Wie soll die Zusammenarbeit laufen?
Das Modell entscheidet über Vertrag und Abrechnung.
Einmaliges Projekt bis zum Launch
Feste Leistung, klares Ende, Betrieb übernehmen Sie selbst.
Projekt mit anschließender Wartung
Entwicklung plus monatliche Pauschale für Pflege und Updates.
Laufendes Team über Monate
Ein gemietetes Entwicklungsteam arbeitet dauerhaft an Ihrem Produkt.
Noch unklar
Das passende Modell soll im Erstgespräch entstehen.
Frage 5 von 5
Wo soll Ihre Agentur sitzen?
Nähe hilft bei Workshops und Geräteübergaben, entscheidet aber nicht über Qualität.
Deutschland
Sitz und Vertragsrecht in Deutschland.
Österreich
Sitz und Vertragsrecht in Österreich.
Schweiz
Sitz in der Schweiz, Datenschutz nach dem revidierten DSG.
Egal im DACH-Raum
Hauptsache deutschsprachig und in einer passenden Zeitzone.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Empfehlung senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Wir melden uns per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Wir prüfen Ihre Angaben und melden uns in Kürze mit Ihrer persönlichen Empfehlung per E-Mail.

Wie ein App-Projekt mit einer Agentur abläuft

Nummerierte Anhänger an einer Schnur: 1, 2, 3, 4, 6 in einer Reihe, Anhänger 5 darunter mit "Prüfung läuft" Text
Fünf Schilder hängen ruhig, eines wartet auf einen fremden Stempel: Die Prüfung durch die Plattformen ist die einzige Projektphase ohne planbaren Endtermin.

Ein App-Projekt folgt sechs Phasen: Briefing und Discovery, Konzept mit klickbarem Prototyp, Entwicklung in Sprints, Test auf echten Geräten und Beta, Einreichung und Launch sowie Betrieb und Weiterentwicklung. Die Wochenangaben unten sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten und keine Zusage.

App-Projekte kippen fast immer an zwei Stellen. Die erste ist der Funktionsumfang von Version eins, der im Konzept unbemerkt wächst, weil jede zusätzliche Anforderung für sich genommen klein wirkt. Die zweite ist die Prüfung durch die Plattformen, die sich nicht terminieren lässt. Apple beschreibt in den App Store Review Guidelines und Google in seiner Entwicklerdokumentation zwar die Kriterien, aber keine verbindliche Frist. Ein Launchtermin, der auf den Messetag fällt, ist deshalb ein Versprechen, das die Agentur nicht halten kann.

In der Discovery klären Sie Zielgruppe, Anwendungsfall, Plattformentscheidung und den groben Rahmen, und ebenso wichtig ist die Frage, wer in Ihrem Haus entscheidet. Im Konzept entsteht ein klickbarer Prototyp, an dem sich der Funktionsumfang zum ersten Mal ehrlich beurteilen lässt. Die Entwicklung läuft danach in zweiwöchigen Abschnitten, an deren Ende jeweils eine lauffähige Fassung auf einem echten Testgerät steht, während parallel Backend und Schnittstellen wachsen.

Getestet wird auf einer Gerätematrix und nicht im Simulator, weil ältere Hardware, kleinere Bildschirme und schwache Verbindungen die Fehler zeigen, die im Büro nie auftreten. Die Verteilung an Testerinnen und Tester läuft über TestFlight auf iOS und über die Google Play Console auf Android. Erst danach folgen Store-Einträge, Datenschutzangaben, Alterskennzeichnung, die Einreichung und, nach der Freigabe, die Übergabe aller Zugänge an Sie. Der Betrieb beginnt am Tag des Launches und endet nicht.

Woche 1 bis 3

Briefing und Discovery

Zielgruppe, Anwendungsfall, Plattformentscheidung und grober Rahmen werden geklärt, dazu die Frage, wer in Ihrem Haus entscheidet und abnimmt.

1
Woche 2 bis 6

Konzept, Nutzerführung und Prototyp

Aus dem Briefing entsteht ein klickbarer Prototyp mit festgelegtem Funktionsumfang für Version eins und eine Aufwandsschätzung, die sich prüfen lässt.

2
Woche 5 bis 20

Entwicklung in Sprints

App und Backend wachsen parallel. Alle zwei Wochen steht eine lauffähige Fassung auf einem echten Testgerät, und die Schnittstellen zu Bestandssystemen werden angebunden.

3
Parallel, am Ende 2 bis 4 Wochen

Test auf echten Geräten und Beta

Geprüft wird auf einer Gerätematrix statt im Simulator. Die Verteilung an Testerinnen und Tester läuft über TestFlight und die Google Play Console, danach folgen Fehlerbehebung und Abnahme.

4
1 bis 3 Wochen

Einreichung und Launch

Store-Einträge, Datenschutzangaben und Alterskennzeichnung werden erstellt, Apple und Google prüfen die App, und nach der Freigabe gehen alle Zugänge an Sie über.

5
Laufend

Betrieb und Weiterentwicklung

Überwachung der Absturzrate, Fehlerbehebung, Anpassung an neue Betriebssystemversionen, neue Funktionen und Pflege des Store-Eintrags.

6
6
Phasen bis zum Launch
2
Wochen je Sprint
1
Prüfung durch die Plattform
365
Tage Betrieb pro Jahr

Die häufigsten Fehler bei App-Projekten

Ein großer Umzugskarton mit blauem Klebeband und Text "Umzugskarton vollgepackt sehr schwer!" neben einer kleinen "Version 1" Box
Der große Karton ist gepackt, tragen muss man den kleinen: Version eins wird umso teurer, je mehr Funktionen vor dem Launch hineinwandern.

Die teuersten Fehler sind ein überladener Funktionsumfang für Version eins, Entwickler-Accounts auf den Namen der Agentur, ein Budget, das mit dem Launch endet, Tests nur auf neuen Geräten, Datenschutz erst kurz vor der Einreichung, ein ungepflegter Store-Eintrag und Erfolgsmessung allein an Downloadzahlen.

Der Klassiker beginnt harmlos. Version eins bekommt nach und nach den Funktionsumfang von Version drei, weil jeder Beteiligte eine Kleinigkeit ergänzt, und der Launch verschiebt sich zweimal. Wer stattdessen einen kleinen, klar begrenzten Umfang veröffentlicht, lernt an echten Nutzern, was wirklich fehlt, und spart die Arbeit an Funktionen, die niemand braucht.

Der teuerste Fehler ist ein anderer. Entwickler-Account, Signaturzertifikat und Store-Eintrag laufen auf die Agentur, weil beim Vertragsschluss niemand danach gefragt hat. Beim Wechsel des Dienstleisters steht dann nicht nur die Weiterentwicklung still, sondern auch jede Aktualisierung der laufenden App, samt Bewertungen und Downloadhistorie.

Drei weitere Muster wiederholen sich. Das Budget endet mit dem Launch, und die App fällt beim nächsten Betriebssystem-Release aus dem Tritt. Getestet wurde auf zwei aktuellen Geräten, während die Kundschaft mit vier Jahre alter Hardware unterwegs ist. Und Datenschutz, Einwilligung sowie die Datenschutzangaben im Store-Eintrag kommen erst in der Woche vor der Einreichung auf den Tisch, wo jede Nachbesserung den Termin kostet.

Am Ende steht ein Messfehler. Wer Erfolg an Downloadzahlen misst, feiert eine Zahl, die nach der Installation nichts mehr aussagt. Aussagekräftig sind aktive Nutzer, die Wiederkehrrate nach einer Woche, die Absturzfreiheit der Sitzungen und der Anteil der Nutzer auf der aktuellen Fassung.

1
Version eins trägt den Umfang von Version drei

Jede zusätzliche Anforderung wirkt für sich klein, in Summe verschiebt sich der Launch zweimal und das Budget ist vor dem ersten echten Nutzer aufgebraucht.

Legen Sie einen kleinen, klar begrenzten Umfang fest und verschieben Sie alles Weitere schriftlich in Version zwei.
2
Die Zugänge laufen auf die Agentur

Entwickler-Account, Signaturzertifikat und Store-Eintrag gehören der Agentur, weil niemand danach gefragt hat. Ein Wechsel legt dann auch die laufende App still.

Machen Sie die Übertragung von Account, Zertifikat und Store-Eintrag zur Abnahmebedingung im Vertrag.
3
Das Budget endet mit dem Launch

Ohne Wartungsposten fällt die App beim nächsten Betriebssystem-Release aus dem Tritt, und die Reparatur kostet mehr als die geplante Pflege gekostet hätte.

Planen Sie den Betrieb für mindestens drei Jahre mit ein, bevor Sie die Entwicklung beauftragen.
4
Getestet wurde nur auf neuen Geräten

Die App läuft auf zwei aktuellen Testgeräten, während ein spürbarer Teil der Kundschaft vier Jahre alte Hardware mit kleinem Bildschirm nutzt.

Vereinbaren Sie eine Gerätematrix aus alten und neuen Modellen und eine Beta-Phase mit echten Nutzern.
5
Datenschutz kommt zuletzt

Einwilligung, Datenverarbeitung und die Datenschutzangaben im Store-Eintrag landen erst in der Woche vor der Einreichung auf dem Tisch und kosten dort den Termin.

Klären Sie Datenschutz und Auftragsverarbeitung im Konzept, nicht in der Woche vor dem Launch.
6
Der Store-Eintrag bleibt ungeplant

Titel, Suchbegriffe, Beschreibung, Bildmaterial und Bewertungspflege entscheiden über die Auffindbarkeit, bleiben aber häufig ohne Zuständigkeit.

Benennen Sie vor dem Launch eine Person für den Store-Eintrag und die Antworten auf Bewertungen.
7
Erfolg wird an Downloads gemessen

Die Zahl der Installationen sagt nach dem ersten Tag wenig aus und verdeckt, ob die App tatsächlich genutzt wird.

Messen Sie aktive Nutzer, Wiederkehrrate nach einer Woche, absturzfreie Sitzungen und den Anteil auf der aktuellen Fassung.

Was kostet eine App-Entwicklung-Agentur wirklich?

Eine Waage zeigt "Entwicklung" gegen "Gewichtsverlagerung: Gegenwart vs. Zukunft" mit Jahren 2027-2029 auf der rechten Seite
Der große Umschlag ist bezahlt, schwerer wiegen die drei kleinen: Über drei Jahre übersteigt der Betrieb einer App häufig die Kosten bis zum Launch.

Vier Abrechnungsmodelle sind üblich: Abrechnung nach Aufwand, Projektfestpreis auf Basis eines abgenommenen Konzepts, ein gemietetes Entwicklungsteam auf Monatsbasis und die Mischung aus Projektpreis und monatlicher Wartungspauschale. Belastbare neutrale Marktzahlen für den DACH-Raum liegen für dieses Feld nicht vor, weshalb dieser Ratgeber die Kostentreiber benennt statt Pauschalsummen.

Diese Zurückhaltung hat einen konkreten Grund. Nahezu alle im Netz kursierenden Preisspannen für App-Projekte stammen von Agentur-Blogs, also von Marktteilnehmern mit eigenem Interesse an der Zahl. Mehrere dieser Quellen gehören sogar Anbietern, die in diesem Vergleich gelistet sind. Eine unabhängige Erhebung zu Stundensätzen, MVP-Budgets und Wartungsanteilen im deutschsprachigen Raum hat die Recherche für diesen Vergleich nicht gefunden, und eine erfundene Spanne wäre schlechter als gar keine.

Verlässlich benennen lassen sich stattdessen die Treiber. Der Aufwand steigt mit der Zahl der Plattformen, mit dem Funktionsumfang der ersten Version, mit der Tiefe der genutzten Gerätefunktionen, mit der Frage nach eigenem Backend oder fertigem Dienst, mit jeder Schnittstelle zu einem Bestandssystem, mit der Gestaltungstiefe und mit dem Prüfaufwand in regulierten Branchen. Wer diese sieben Größen für sein Vorhaben festlegt, kann Angebote sinnvoll vergleichen, auch ohne Marktdurchschnitt.

Bezifferbar sind allein die Gebühren der Plattformen, und die sind vergleichsweise gering. Apple verlangt für das Developer Program laut eigener Dokumentation 99 US-Dollar im Jahr, für das Enterprise Program 299 US-Dollar. Google berechnet für ein Entwicklerkonto in der Play Console eine einmalige Registrierungsgebühr von 25 US-Dollar. Beide Beträge fallen in US-Dollar an, weshalb der Gegenwert in Euro oder Franken mit dem Wechselkurs schwankt. Bei digitalen Käufen innerhalb der App kommt eine Umsatzbeteiligung der Plattform hinzu, deren Höhe von Programm und Jahresumsatz abhängt.

Was 2026 zusätzlich auf die Kalkulation wirkt, zeichnet sich bereits ab. Funktionen mit Künstlicher Intelligenz wandern zunehmend auf das Gerät selbst, statt ausschließlich in der Cloud zu laufen. Cross-Platform hat sich für Geschäftsanwendungen zum Regelfall entwickelt. Barrierefreiheit ist im Verbrauchergeschäft zur Standardanforderung geworden. Und der Digital Markets Act hat in der Europäischen Union alternative Vertriebswege für Apps geöffnet, was Aufwand für Verteilung und Pflege verschieben kann.

Discovery und Prototyp Eigenständige Vorstufe einmalig, vor der Entwicklung

Konzept, Nutzerführung und ein klickbarer Prototyp werden getrennt beauftragt und bezahlt. Diese Stufe liefert die Grundlage für eine belastbare Schätzung und lässt sich auch mit einer anderen Agentur weiterführen.

MVP Kleinster tragfähiger Umfang einmalig, bis zum ersten Launch

Eine klar begrenzte erste Version mit einem einzigen Kernnutzen, meist auf einer Plattform oder mit einer gemeinsamen Codebasis. Der Preis steigt mit jeder zusätzlichen Funktion und jeder Anbindung.

Business-App Ausgereifte Anwendung einmalig, mit Backend und Schnittstellen

Eigenes Backend, Nutzerkonten, Anbindung an Bestandssysteme, beide Plattformen und eine ausgearbeitete Gestaltung. In regulierten Branchen kommt Prüf- und Dokumentationsaufwand hinzu.

Betrieb Wartung und Weiterentwicklung laufend, pro Jahr

Anpassung an neue Betriebssystemversionen, Fehlerbehebung, Backend-Hosting, Dienste für Push-Nachrichten und Absturzüberwachung sowie Pflege des Store-Eintrags. Dieser Posten läuft, solange die App im Store steht.

Versteckte Kosten (TCO)

Nicht der Preis bis zum Launch entscheidet, sondern die Summe aus Entwicklung und drei Jahren Betrieb. Auf die Rechnung kommen Backend-Hosting und Datenverkehr, Dienste für Push-Nachrichten und Absturzüberwachung, die Anpassung an jede neue Hauptversion von iOS und Android, Barrierefreiheit, Übersetzungen je Sprache, Pflege des Store-Eintrags und interne Arbeitszeit für Abnahmen. Dazu die Gebühren der Plattformen: 99 US-Dollar im Jahr für das Apple Developer Program und einmalig 25 US-Dollar für ein Google-Play-Entwicklerkonto, jeweils laut offizieller Dokumentation, Stand September 2026.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit App-Entwicklung aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was bedeutet Cross-Platform bei der App-Entwicklung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Cross-Platform bedeutet, dass eine gemeinsame Codebasis beide Plattformen bedient. Werkzeuge wie Flutter, React Native oder Kotlin Multiplatform übersetzen diesen Code für iOS und Android. Der Aufwand sinkt spürbar, sehr gerätenahe Funktionen brauchen jedoch weiterhin eigene Brücken zur Plattform.
2 Wofür steht MVP in einem App-Projekt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. MVP steht für Minimum Viable Product, also die kleinste Fassung einer App, die bereits einen echten Nutzen stiftet. Der Zweck liegt im Lernen an echten Nutzern, bevor Budget in Funktionen fließt, die niemand braucht. Alles Weitere wandert bewusst in Version zwei.
3 Warum braucht eine fertige App trotzdem jedes Jahr Budget? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. iOS und Android bringen jedes Jahr neue Hauptversionen, und Google verlangt für Aktualisierungen ein steigendes Mindestniveau der Programmierschnittstelle. Eine App altert deshalb auch ohne eine einzige neue Funktion. Wartung gehört damit in jede Jahresplanung.
4 Wem sollte der Entwickler-Account bei Apple und Google gehören? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Entwickler-Account, Signaturzertifikat und Store-Eintrag gehören zum Besitzstand des Auftraggebers und sollten vor Projektstart schriftlich geregelt werden. Ohne diese Regelung legt ein Wechsel des Dienstleisters auch die laufende App still, samt Bewertungen und Downloadhistorie.
5 Was passiert zwischen fertiger App und Verfügbarkeit im Store? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Vor der Veröffentlichung prüfen Apple und Google jede App und jede Aktualisierung gegen ihre Richtlinien. Die Prüfung kann zur Ablehnung führen, und eine verbindliche Frist sagt keine der beiden Plattformen zu. Ein Launchtermin sollte deshalb immer einen Puffer enthalten.

Glossar zur App-Entwicklung

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um mobile Apps, die Veröffentlichung in den Stores und die Zusammenarbeit mit einer Agentur, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Native App

Eine native App wird eigens für ein Betriebssystem programmiert, also mit Swift oder Objective-C für iOS und mit Kotlin oder Java für Android. Sie erreicht Gerätefunktionen und neue Plattform-Features unmittelbar, verlangt bei zwei Plattformen aber zwei Umsetzungen.

Cross-Platform-App

Bei einer Cross-Platform-App bedient eine gemeinsame Codebasis beide Plattformen. Verbreitete Werkzeuge sind Flutter, React Native und Kotlin Multiplatform. Der Aufwand sinkt spürbar, sehr gerätenahe Funktionen brauchen jedoch eigene Brücken zur Plattform.

Hybrid-App

Eine Hybrid-App führt Webinhalte in einer nativen Hülle aus. Der Weg ist schnell und günstig, wirkt in der Bedienung aber häufig weniger flüssig als eine native Umsetzung und stößt bei Gerätefunktionen früher an Grenzen.

Progressive Web App

Eine Progressive Web App ist eine Website, die sich wie eine App verhält und sich auf dem Startbildschirm ablegen lässt. Sie braucht keinen Store und keine Freigabe, verliert dafür einen Teil der Gerätefunktionen und die Sichtbarkeit im Store.

MVP

Das Minimum Viable Product ist die kleinste Fassung einer App, die bereits einen echten Nutzen stiftet. Der Zweck liegt im Lernen an echten Nutzern, bevor größere Budgets in Funktionen fließen, die niemand braucht.

Prototyp und Wireframe

Ein Wireframe skizziert Aufbau und Anordnung der Bildschirme ohne Gestaltung. Ein Prototyp macht daraus eine klickbare Fassung, an der sich Nutzerführung und Funktionsumfang beurteilen lassen, lange bevor Code entsteht.

UX und UI

UX steht für die Nutzererfahrung, also Aufgabe, Weg und Verständlichkeit. UI meint die sichtbare Oberfläche mit Farben, Typografie und Bedienelementen. Eine gute Oberfläche rettet keinen schlecht gedachten Ablauf.

Backend und API

Das Backend ist der serverseitige Teil einer App, der Daten hält, Nutzer verwaltet und Regeln durchsetzt. Eine API ist die Schnittstelle, über die App und Backend miteinander sprechen und über die Bestandssysteme angebunden werden.

SDK

Ein Software Development Kit ist ein Baukasten aus Programmbibliotheken und Werkzeugen, mit dem sich fremde Dienste einbinden lassen, etwa für Zahlungen, Karten oder Absturzberichte. Jedes eingebundene SDK bringt eigene Datenschutzfragen mit.

App Store Review

Vor der Veröffentlichung prüft Apple jede App und jede Aktualisierung gegen die App Store Review Guidelines. Die Prüfung kann zur Ablehnung führen, und eine verbindliche Frist sagt Apple nicht zu. Google prüft nach eigenen Richtlinien ebenfalls.

Google Play Console

Die Google Play Console ist die Verwaltungsoberfläche für Android-Apps. Dort werden Fassungen hochgeladen, Testkanäle bespielt, Store-Einträge gepflegt und Kennzahlen zu Installationen, Abstürzen und Bewertungen ausgewertet.

Target-API-Level

Das Target-API-Level bestimmt, gegen welche Android-Version eine App entwickelt wurde. Google verlangt für neue Aktualisierungen ein Mindestniveau, das jährlich steigt. Wer es nicht erfüllt, kann keine Updates mehr veröffentlichen.

TestFlight

TestFlight ist Apples Dienst, um Vorabfassungen einer App an ausgewählte Testerinnen und Tester zu verteilen. Auf Android übernimmt die Play Console diese Aufgabe über geschlossene und offene Testkanäle.

Push-Benachrichtigung

Eine Push-Benachrichtigung erscheint auf dem Gerät, ohne dass die App geöffnet ist. Der Versand läuft über die Dienste der Plattformen und setzt die Zustimmung der Nutzer voraus, weshalb sparsamer Einsatz die Abmeldequote senkt.

ASO

App Store Optimization umfasst alle Maßnahmen, die einen Store-Eintrag auffindbar machen: Titel, Untertitel, Suchbegriffe, Beschreibung, Bildmaterial, Bewertungen und Aktualisierungsrhythmus. ASO ist das Gegenstück zur Suchmaschinenoptimierung im Web.

In-App-Kauf

Ein In-App-Kauf ist ein Kauf innerhalb der App, etwa für ein Abonnement oder eine Zusatzfunktion. Für digitale Güter schreiben die Plattformen ihr eigenes Bezahlverfahren vor und behalten eine Umsatzbeteiligung ein.

Absturzrate

Die Absturzrate misst den Anteil der Sitzungen, die unerwartet enden. Der Wert gilt als härteste Qualitätskennzahl einer App, weil Abstürze unmittelbar in schlechte Bewertungen und in Deinstallationen münden.

Nutzungsrechte am Quellcode

Die Nutzungsrechte regeln, wer den Quellcode weiterverwenden, ändern und an Dritte weitergeben darf. Ohne ausdrückliche Regelung im Vertrag bleiben Rechte und Zugänge häufig bei der Agentur, was jeden Wechsel erschwert.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um App-Entwicklung, Store-Veröffentlichung und die Auswahl einer Agentur, kurz und anbieterneutral beantwortet.

Was macht eine App-Entwicklung-Agentur?

Eine App-Entwicklung-Agentur begleitet eine mobile Anwendung von der Produktidee über Gestaltung und Programmierung für iOS und Android bis zur Veröffentlichung in den Stores und pflegt sie danach weiter. Zum Leistungsumfang gehören Produktdefinition, Nutzerführung, Entwicklung, Backend und Schnittstellen, Test auf echten Geräten sowie die Einreichung bei Apple und Google. Nach dem Launch übernimmt die Agentur meist Wartung, Fehlerbehebung und die Anpassung an neue Betriebssystemversionen.

Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen?

Der Preis ergibt sich aus dem Stundensatz der Agentur und dem Aufwand, und der Aufwand hängt vor allem an der Zahl der Plattformen, am Funktionsumfang der ersten Version und an den Schnittstellen zu Ihren Bestandssystemen. Belastbare Marktzahlen für den DACH-Raum stammen fast ausschließlich aus Agentur-Blogs, weshalb dieser Vergleich keine Pauschalsumme nennt. Lassen Sie sich stattdessen den Aufwand je Funktionsblock aufschlüsseln und vergleichen Sie diese Aufstellung zwischen mehreren Angeboten.

Wie lange dauert die Entwicklung einer App?

Von der ersten Besprechung bis zur Freigabe im Store vergehen bei einer klar begrenzten ersten Version meist mehrere Monate, wobei Konzept und Store-Prüfung regelmäßig unterschätzt werden. Die Entwicklung selbst läuft in zweiwöchigen Abschnitten, an deren Ende jeweils eine lauffähige Fassung auf dem Testgerät steht. Planen Sie die Prüfung durch Apple und Google als eigenen Zeitpuffer ein, denn beide Plattformen sagen keine verbindliche Frist zu.

Native App oder Cross-Platform, was ist besser?

Native Entwicklung bringt die engste Anbindung an Gerätefunktionen und neue Betriebssystem-Features, Cross-Platform bedient beide Stores aus einer Codebasis und spart dadurch Aufwand. Für Geschäftsanwendungen mit Formularen, Listen und Anbindung an Bestandssysteme genügt Cross-Platform in aller Regel. Sobald Kamera, Bluetooth, Hintergrundverarbeitung oder plattformeigene Bedienmuster im Mittelpunkt stehen, spricht mehr für die native Umsetzung.

Brauche ich wirklich eine App oder reicht eine mobile Website?

Eine mobile Website oder eine Progressive Web App genügt meist, solange Inhalte, Formulare und Erreichbarkeit im Vordergrund stehen. Für eine eigene App sprechen Offline-Nutzung, Push-Benachrichtigungen, Zugriff auf Kamera, Standort oder Bluetooth und eine tägliche Nutzungsgewohnheit. Wer sich unsicher ist, klärt diese Frage in einer bezahlten Vorstufe, bevor Budget in die Programmierung fließt.

Wem gehören App, Quellcode und Store-Accounts nach dem Projekt?

Quellcode, Entwickler-Accounts bei Apple und Google, Signaturzertifikate und der Store-Eintrag sollten Ihnen gehören, was aber nur gilt, wenn der Vertrag das ausdrücklich regelt. Ohne schriftliche Regelung bleiben Nutzungsrechte und Zugänge häufig bei der Agentur, und ein Wechsel wird teuer. Nehmen Sie die Übertragung der Zugänge als Abnahmebedingung in den Vertrag auf. Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.

Was kostet die Wartung einer App pro Jahr?

Wartung ist bei Apps keine Kür, weil iOS und Android jedes Jahr neue Hauptversionen bringen und Google für Aktualisierungen ein Mindestniveau der Programmierschnittstelle verlangt. In die jährliche Rechnung gehören Anpassungen an neue Betriebssystemversionen, Fehlerbehebung, Backend-Hosting, Dienste für Push-Nachrichten und Absturzüberwachung sowie die Pflege des Store-Eintrags. Vereinbaren Sie eine feste Wartungspauschale mit benannten Reaktionszeiten, statt jede Anpassung einzeln zu beauftragen.

Was kostet die Veröffentlichung im App Store und bei Google Play?

Apple verlangt für das Developer Program eine jährliche Gebühr von 99 US-Dollar, Google für das Entwicklerkonto eine einmalige Registrierungsgebühr von 25 US-Dollar. Beide Plattformen rechnen in US-Dollar ab, weshalb der Betrag in Euro oder Franken je nach Wechselkurs schwankt. Bei digitalen Verkäufen in der App kommt zusätzlich eine Umsatzbeteiligung der Plattform hinzu, deren Höhe von Programm und Jahresumsatz abhängt.

4,6 13 Bewertungen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
41 Vergleiche veröffentlicht
Alle Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Newsletter

Mehr solcher Vergleiche?
Jetzt kostenlos abonnieren.

Jeden Dienstag die besten Artikel aus dem Dr. Web-Magazin direkt in Ihr Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Einmal pro Woche, kein täglicher Spam
Jederzeit mit einem Klick abmeldbar
DSGVO-konform via Brevo