V-Server Vergleich
2026
Das sind die besten 73 Anbieter.
Ein V-Server liefert eine eigene, per Hypervisor abgeschottete Maschine mit eigenem Betriebssystem und in aller Regel vollem Root-Zugriff, ohne den Preis dedizierter Hardware. Genau darin liegt der Reiz und zugleich die Falle: Wer unmanaged bucht, übernimmt Updates, Härtung, Monitoring und Backup selbst. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was ein V-Server leistet, welche Typen der DACH-Markt 2026 bereithält, worauf Sie bei Standort, Leistung und Vertrag achten und welche Posten der beworbene Grundpreis nicht enthält.
73 recherchierte V-Server-Anbieter, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
1blu
Die 1blu GmbH aus Berlin ist ein Hoster mit breitem Portfolio von Webhosting über Domains bis zu dedizierten Servern. Im Serverbereich stehen Linux-VPS mit KVM- beziehungsweise Virtuozzo-Virtualisierung und SSD-Ausstattung bereit, ergänzt um virtuelle RootServer auf KVM-Basis und StorageServer. Die Serversysteme stehen im eigenen Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
1Fire Hosting
1fire Hosting ist ein inhabergeführtes Einzelunternehmen aus Driedorf in Hessen und vermietet vServer auf AMD-Ryzen-Basis mit KVM-Virtualisierung, NVMe-Speicher und 20 TB Traffic. Als Standorte nennt die Tarifübersicht Frankfurt und Nürnberg; die Server sind wahlweise als Prepaid-Variante ohne Mindestlaufzeit buchbar. Das Angebot umfasst außerdem Domains und SSL-Zertifikate.
Alfahosting
Die Alfahosting GmbH aus Halle an der Saale bietet vServer als Cloud-Server in den Linien Pro und Premium mit gestaffelten vCore-, RAM- und SSD-Ausstattungen. Serverstandort ist Deutschland, Backups mit zehn Generationen und SSD-Turbo sind inklusive, Linux und Windows Server stehen zur Wahl. Ergänzend steht ein breites Hosting-Portfolio bereit.
Alpenhost
Alpenhost e.U. ist ein Wiener IT-Dienstleister und vermietet VPS mit KVM-Virtualisierung in den Linien Performance-VPS und Dedicated-VPS. Die Server stehen in einem nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Wien, Backup und Snapshots sind in allen Tarifen enthalten. Das Portfolio umfasst außerdem Managed Services, dedizierte Server und Colocation.
Alwyzon
Alwyzon ist eine Marke der Hohl IT e.U. in Wien und vermietet Virtual Private Server mit KVM-Virtualisierung auf AMD-EPYC-Hardware und NVMe-Speicher im RAID 10. Der Standort ist Wien, die Angebote sind ausdrücklich self-managed, garantiert werden 99,9 Prozent Verfügbarkeit im Jahresmittel. Ergänzend stehen Storage-Server und dedizierte Server zur Verfügung.
Anexia
Anexia ist ein 2006 gegründeter Cloud- und Internet-Service-Provider mit Hauptsitz in Klagenfurt und weiteren Standorten in Wien, Graz, Karlsruhe und New York. Virtuelle Server stehen im Rahmen des Virtuellen Rechenzentrums bereit, gesteuert über die Plattform Anexia Engine. Zweites Standbein ist die Softwareentwicklung.
artfiles
Die Artfiles New Media GmbH aus Hamburg betreibt ein eigenes Rechenzentrum und bietet virtuelle Server über die OpenStack-Cloud af.stack an. Verwaltet werden die Instanzen im eigenen Kundenpanel DCP, parallel stehen OpenStack-API und Horizon bereit. Abgerechnet wird stundengenau nach genutzten Ressourcen. Ergänzend kommen Root-Server, Webhosting und Colocation hinzu.
Cloud86
Cloud86 ist ein eigenständiger Hoster im niederländischen Drachten, der neben Webhosting einen Managed VPS anbietet. Die virtuellen Server betreut das Cloud86-Team; die Maschinen laufen auf eigener Hardware in Rechenzentren in den Niederlanden und werden über Plesk mit WordPress Toolkit verwaltet. Die Pakete beginnen bei 194,95 € pro Monat ohne Mehrwertsteuer (Stand 09/2026).
cloudscale.ch
Die cloudscale.ch AG mit Sitz an der Neugasse 6 in Zürich bietet seit 2016 virtuelle Server und weitere Cloud-Ressourcen im Self-Service an. Zum Angebot gehören neben den Servern Volumes, Floating IPs, Load Balancer, Object Storage und GPU-Server, betrieben ausschließlich an zwei Cloud-Standorten in der Schweiz.
Cloudways
Cloudways tritt als Managed-Cloud-Plattform auf: Die Anwendungen der Kunden laufen auf angemieteter Infrastruktur fremder IaaS-Anbieter, die Cloudways verwaltet und um Betriebsfunktionen ergänzt. Ein eigener Rechenzentrumsbetrieb gehört nicht zum Modell. Das Unternehmen sitzt in den Vereinigten Staaten, der Webauftritt ist englischsprachig.
Contabo
Contabo ist ein deutscher Anbieter virtueller Server und vertreibt VPS sowie weitere Serverprodukte an einen breit gestreuten, internationalen Kundenstamm. Die Verwaltung läuft über ein eigenes Customer Panel mit Zwei-Faktor-Anmeldung, ergänzt um eine API sowie Bestell- und Serverstatusseiten. Der Support arbeitet mit Ticketsystem und Chat.
DigitalOcean
DigitalOcean, LLC ist ein börsennotierter US-Cloud-Anbieter, der sich an Entwickler, Startups und kleinere Unternehmen richtet. Die virtuellen Maschinen heißen Droplets: Basic mit geteilter vCPU sowie Klassen mit dedizierten vCPUs für Rechenleistung, Arbeitsspeicher oder Storage, dazu v5- und GPU-Droplets in weltweit verteilten Rechenzentren.
dogado
Die dogado GmbH aus Dortmund tritt als Teil der dogado Group auf. Im Serverbereich stehen unmanaged VPS mit Linux oder Windows sowie Managed vServer und Managed Dedicated Server bereit, ausgestattet mit NVMe-SSD-Speicher, 1.000 Mbit/s Bandbreite in allen Tarifen, Resource Boost im Control Panel und dem Serverstandort Deutschland.
DomainFactory
Die DomainFactory GmbH aus München verbindet Domains, Webhosting und E-Mail-Dienste mit einer eigenen vServer-Linie. Die selbstverwalteten Virtual Server reichen von 1 bis 32 vCPU und von 40 GB bis 1,5 TB NVMe-SSD-Speicher, dazu kommen tägliche Backups, DDoS-Schutz und Root-Zugriff per SSH. Die Bandbreite ist unbegrenzt bei einer Anbindung von bis zu 1 Gbit/s.
domainTechnik
domainTechnik ist die Hosting-Marke der Ledl.net GmbH & Co. KG mit Büro in Straßwalchen bei Salzburg. Der österreichische Anbieter ist seit 1999 am Markt und bietet Domains, Webhosting, WordPress-Hosting, E-Mail sowie Nextcloud an. Die Infrastruktur steht in einem Hochsicherheits-Rechenzentrum in Wien und ist an den Internetknoten VIX angebunden.
easyname
Die easyname GmbH aus Wien verbindet Domains, Webhosting und E-Mail mit einer eigenen VPS-Linie. Die Cloud Server stehen als Linux- und Windows-Variante von 1 bis 16 vCPU mit voller Root- beziehungsweise Administrator-Berechtigung bereit; betrieben werden die Maschinen in einem zertifizierten Rechenzentrum in Wien.
EDIS
Die EDIS GmbH aus Graz bündelt unter edis.at Domains, Webhosting, Business-E-Mail und Anycast-DNS aus Österreich. Das VPS-Geschäft läuft unter der Marke EDIS Global mit KVM-Servern, dedizierten vCPU, RAM und NVMe-SSD; rund 50 Standorte reichen von Graz über Wien bis Tokio und New York. Ergänzend stehen Website-Baukasten, Spam- und Virenschutz sowie eine Statuspage bereit.
EUserv
EUserv Internet ist ein Geschäftsbereich der ISPpro Internet KG mit Hauptsitz in Bad Klosterlausnitz. Das Angebot umfasst container-basierte virtuelle Rootserver der Serien VS2 mit HDD und VS2pro mit SSD, jeweils mit vollem Root-Zugriff sowie IPv4 und IPv6, dazu dedizierte Server, Backup-Storage, Webhosting, Mail und Domainregistrierung.
Exoscale
Exoscale ist eine eingetragene Marke der Akenes SA mit Sitz in Lausanne und betreibt eine europäische Public Cloud. Die Compute Instances sind KVM-basierte virtuelle Maschinen in fünf Instanzfamilien von Standard bis GPU, laufen in ISO-zertifizierten europäischen Rechenzentren und werden sekundengenau abgerechnet.
Flow Swiss
Die Flow Swiss AG mit Sitz in Baar in der Schweiz betreibt eine Schweizer Cloud-Plattform und gehört zur Sonio Group. Unter Compute entstehen virtuelle Maschinen, deren vCPU, Arbeitsspeicher und Storage frei zugeschnitten werden. Gesteuert wird die Umgebung über eine eigene Cloud Console und eine dokumentierte API, abgerechnet wird stundengenau.
Gcore
Gcore ist ein international tätiger Anbieter für Public Cloud, Edge Computing, CDN, Streaming und Security mit Hauptsitz in Luxemburg. Im Bereich Hosting vermietet das Unternehmen dedizierte und virtuelle Server weltweit; die VPS-Tarife laufen als KVM-SSD-Pläne, die Einstiegsvariante heißt KVM-SSD-0 und ist mit Linux oder Windows bestellbar.
GibiTech
Die GibiTech GmbH aus Wien verbindet Online-Marketing, Webdesign und SEO mit eigenen Hosting-Produkten. Das VPS-Hosting läuft am Standort Wien in drei Linien: AMD-EPYC-VPS, Ryzen Cloud VPS für Linux und Ryzen Windows VPS, durchgehend mit DDR5-Arbeitsspeicher, NVMe-Speicher und freier Wahl des Betriebssystems.
goneo
Die goneo Internet GmbH ist ein Hoster aus Minden. Die virtuellen Server vermarktet goneo als Managed Server: VPS mit fest reservierten Prozessorkernen, Arbeitsspeicher und SSD-Speicher. Betriebssystem, Updates und Sicherheitskonfiguration betreut der Anbieter, Kunden arbeiten auf Anwendungsebene. Gehostet wird in Deutschland.
gridscale
gridscale mit Sitz in Köln betreibt eine modulare Cloud-Plattform, auf der virtuelle Maschinen, Object Storage, Load Balancer, Managed Kubernetes, Managed Database und GPU-Instanzen über Panel sowie RESTful API bereitstehen. Firmensitz und Rechenzentrumsbetrieb liegen in Deutschland, daneben sind private und hybride Umgebungen am Wunschstandort möglich.
Hetzner
Die Hetzner Online GmbH aus Gunzenhausen betreibt eigene Datacenter-Parks und bietet mit Hetzner Cloud virtuelle Server mit geteilten oder dediziert zugewiesenen vCPUs. Verwaltet wird über die Cloud-Console, eine REST-API und ein CLI-Tool; stateful Firewalls, Load Balancer, private Netzwerke und One-Click-Apps gehören zum Funktionsumfang, ein Preisrechner beziffert die Kosten vorab.
Host Europe
Host Europe firmiert als GmbH mit Anschrift in Köln und zählt zu den etablierten deutschen Hosting-Marken innerhalb der Host Europe Group. Im Serverbereich stehen Virtual Server mit NVMe-SSD-Speicher, Linux oder Windows Server und vollen Administrationsrechten bereit, wahlweise unmanaged oder Fully Managed.
Host-On
Host-On tritt als deutscher Full-Service-Hoster auf und bezeichnet sich als Webhoster aus Frankfurt. Die vServer starten bei 4,99 Euro pro Monat und laufen als KVM-Instanzen auf AMD EPYC mit NVMe-CEPH-SSD; dazu kommen Root-Zugriff, DDoS-Schutz und drei Backups. Ergänzend stehen Webhosting ab 2,49 Euro, dedizierte Server, Domains, Cloud-Dienste, Managed Nextcloud und Zimbra-E-Mail bereit.
Hostfactory
HOSTFACTORY ist die Hosting-Marke der OptimaNet Schweiz AG aus Seuzach bei Winterthur. Die virtuellen Server beginnen bei 9.90 CHF pro Monat, bieten zugesicherte CPU-Cores, Linux oder Windows und volle Root-Rechte. Daten, Snapshots und Vollserver-Backups liegen im eigenen Schweizer Rechenzentrum, die Verfügbarkeit ist mit 99.9 Prozent angegeben.
hosting.de
Die hosting.de GmbH aus Aachen ist ein eigenständiger deutscher Hoster und seit 2006 aktiv. Die virtuellen Server werden als Cloud Server ab 4,90 Euro pro Monat vermarktet, mit KVM-Virtualisierung, NVMe-Speicher, IPv4 und IPv6 sowie vollem Root- und SSH-Zugang. Betrieben werden die Maschinen in zertifizierten deutschen Rechenzentren.
Hostinger
Hostinger wird von der HOSTINGER operations, UAB mit Sitz in Vilnius betrieben und richtet sich international an Einsteiger, Entwickler und kleine Unternehmen. Alle VPS-Tarife nutzen KVM-Virtualisierung auf AMD-EPYC-Prozessoren mit NVMe-SSD-Speicher, dedizierter IP-Adresse, vollem Root-Zugriff und wählbarem Serverstandort.
Hostpoint
Die Hostpoint AG aus Rapperswil-Jona ist eine Schweizer Aktiengesellschaft und bezeichnet sich als grössten Webhosting-Provider des Landes. Der Managed Flex Server ist in fünf Größen mit 4 bis 16 vCPU erhältlich und wird vollständig managed betrieben; Infrastruktur, Daten und Support liegen ausschließlich in der Schweiz.
hosttech
hosttech ist ein Schweizer Hosting-Anbieter mit Sitz in Richterswil im Kanton Zürich und betreibt ein eigenes unterirdisches Rechenzentrum. Das vServer-Angebot umfasst Linux-, Windows- und Managed-Varianten mit NVMe-Speicher, unlimitiertem Traffic und Serverstandort Schweiz, ergänzt um Rootserver und Colocation.
Infomaniak
Infomaniak Network ist eine unabhängige Schweizer Aktiengesellschaft mit Firmensitz in Les Acacias bei Genf. Das VPS-Angebot besteht aus den Linien VPS Cloud und VPS Lite mit frei wählbarer Linux-Distribution oder Windows-Version, Root-Zugang, AMD-EPYC-Hardware mit NVMe-Speicher sowie Betrieb in Schweizer Rechenzentren.
internex
internex ist ein österreichischer Hoster, der seit 2005 am Markt ist und sich als ISO-27001-zertifiziertes Unternehmen ausweist. Die Linux-vServer stehen als container-basierte Basic-Reihe und als KVM-Server bereit, ausdrücklich unmanaged, auf Hostsystemen am Standort Wien, die internex selbst betreibt und betreut.
IONOS
IONOS ist ein börsennotierter Hosting-Konzern in der Rechtsform der Europäischen Gesellschaft mit Sitz in Montabaur. Die vServer stehen als Linux- und Windows-Variante mit vollem Root-Zugriff, NVMe-Speicher sowie unbegrenztem Traffic bei bis zu 1 Gbit/s in eigenen Rechenzentren zur Verfügung, als Administrationstool ist Plesk Obsidian vorgesehen.
IP-Projects
IP-Projects ist ein inhabergeführter deutscher Hoster mit Sitz in Waldbrunn bei Würzburg. Das vServer-Portfolio ist fein nach Einsatzzweck gestaffelt, von günstigen SSD-Systemen über NVMe-, Storage- sowie Compute-Varianten bis zu hochverfügbaren Ceph-HA- und Windows-Servern in deutschen Rechenzentren.
IPAX
IPAX ist eine österreichische GmbH mit Firmensitz in Klosterneuburg und Rechenzentren in Wien. Die virtuellen Server der VIRTUAL line reichen von der günstigen Einstiegsvariante über NVMe-Performance-Systeme und Windows-Server bis zu hochverfügbaren Konfigurationen mit vollem Root-Zugriff. Hinzu kommen dedizierte Rootserver, Serverhousing in Wien, Webhosting und Cloud-Speicher.
Kamatera
Kamatera, Inc. betreibt eine global verteilte Cloud-Plattform mit Cloud Servern, Virtual Dedicated Servers und Virtual Private Cloud. Das Rechenzentrumsnetz reicht von Frankfurt, Amsterdam und London bis nach New York, Toronto und Hongkong. Angesprochen werden Startups, App-Entwickler, KMU und international tätige Unternehmen; der Einstieg ist über eine 30-tägige Testphase möglich.
Keyweb
Die Keyweb AG aus Erfurt ist seit 1997 am Markt und betreibt ein eigenes, TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum in Thüringen. Angeboten werden Root vServer und Dedicated VPS mit garantierten vCores auf KVM-Basis, wahlweise mit SSD- oder NVMe-SSD-Speicher, verwaltet über das eigene Control Panel KeyHelp. Ergänzend kommen dedizierte Server, GPU-Server, Private Cloud und Webhosting hinzu.
lima-city
lima-city ist ein Projekt der TrafficPlex GmbH aus Bremen. Vermarktet werden vServer und Cloud-VPS auf KVM-Basis mit SSD-Speicher im RAID 10, Snapshots, DDoS-Protection sowie root-Zugriff. Gehostet wird im ISO-27001-zertifizierten Telehouse Frankfurt. Daneben stehen Webhosting, Prepaid-Domains sowie Agentur- und Reseller-Angebote bereit.
Linode
Linode ist die Cloud-Computing-Plattform von Akamai und tritt heute unter der Marke Akamai Cloud auf. Das Angebot umfasst virtuelle Linux-Server als Compute Instances, die Linode Kubernetes Engine und Linode Managed. Positioniert wird die Plattform als weltweit verteilte Public Cloud für entwicklernahe Workloads.
manitu
Die manitu GmbH aus St. Wendel im Saarland betreibt ein eigenes Rechenzentrum in Deutschland und ist seit 29 Jahren am Markt. Angeboten werden vServer in vier Stufen mit 2 bis 8 vCPU-Kernen, 4 bis 16 GB RAM und 60 bis 480 GB SSD auf KVM-Basis mit vollem Root-Zugang, dazu dedizierte Root-Server, Webhosting und Domains.
Metanet
Die METANET AG ist ein Schweizer Hoster und besteht seit mehr als 25 Jahren. Angeboten werden Cloud Server mit vollem Root-Zugriff sowie Managed Cloud Server. Virtualisiert wird mit KVM auf redundantem Distributed Storage, betrieben ausschließlich in ISO-27001-zertifizierten Schweizer Rechenzentren. Ergänzend führt der Anbieter Webhosting und Domains.
Mittwald
Die Mittwald CM Service GmbH & Co. KG aus Espelkamp richtet ihr Managed Hosting auf Agenturen und Freelancer aus. Der Managed vServer läuft nicht auf klassischer Einzelhardware, sondern auf einer managed Infrastructure mit Kubernetes und zentralem Storage-Cluster, verwaltet über das Panel mStudio oder per API.
netcup
Die netcup GmbH aus Karlsruhe zählt zu den preisorientierten deutschen Hostern und führt vServer (VPS), Root-Server, Managed Cloud Cluster und Webhosting im Programm. Die VPS-Tarife lassen sich bei CPU, RAM und NVMe-Speicher frei wählen, wahlweise stundenbasiert oder auf 12-Monats-Basis abrechnen und an fünf Standorten buchen.
netzliving
Die NetzLiving GmbH aus Freisen im Saarland ist ein inhabergeführter Hoster mit Webhosting, Managed Hosting, dedizierten Servern und vServern. Die VPS setzen auf KVM-Virtualisierung, AMD-EPYC-Hardware und 100 Prozent NVMe-Speicher im RAID10 und laufen in zwei Rechenzentren im Raum Frankfurt am Main, den Standorten FRA1 von NTT und FRA4 von nLighten.
Nine
Die Nine Internet Solutions AG aus Zürich betreibt Cloud- und Managed-Infrastruktur an drei unabhängigen Standorten in der Schweiz. Zum Angebot gehören CloudVM und Root Dedicated Server, Managed Server, Managed Kubernetes, die PaaS Deploio, Managed Databases, Object Storage sowie Colocation. Das Unternehmen ist nach ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert.
Novatrend
Die Novatrend Services GmbH mit Sitz in Baar ist ein eigenständiger Schweizer Full-Service-Hoster für Privatpersonen und KMU. Neben Webhosting, Domains, Sitebuilder und Groupware führt Novatrend unter der Bezeichnung Root-Server virtualisierte Linux-KVM-Cloud-Server sowie dedizierte Server; die Virtualisierungsserver stehen in einem Datacenter in Zürich.
OVHcloud
OVHcloud vermarktet in Deutschland eine VPS-Reihe mit isolierten virtuellen Umgebungen und Linux, Windows oder BSD als Betriebssystem. Ein tägliches Backup und NVMe-Speicher sind enthalten, im Kundencenter lässt sich per Klick auf ein größeres Modell wechseln. Daneben stehen VPS in Local Zones mit inkludiertem DDoS-Schutz bereit.
PixelX
Die Pixel X e.K. ist ein inhabergeführtes Einzelunternehmen mit Firmensitz in Braunschweig und einem selbst betriebenen Rechenzentrum in Hannover, seit rund 20 Jahren am Markt. Die Cloud Server laufen als Cloud-Infrastruktur in deutschen Rechenzentren mit Intel-Xeon-Gold-CPUs, SSD-Speicher und Plesk als Control Panel.
plusserver
Die plusserver GmbH mit Sitz in Köln betreibt eigene Rechenzentren in Deutschland und positioniert sich über Datenhoheit und digitale Souveränität. Das IaaS-Angebot umfasst die VMware-basierte pluscloud VMware und die OpenStack-basierte pluscloud open, dazu Managed Kubernetes und dedizierte Hardware.
prepaid-hoster
Prepaid-Hoster.de wird von der Henrik Kramer e.K. aus Grömitz betrieben, vertreten durch den Inhaber Henrik Kramer und den Prokuristen Moritz Kramer. Der Schwerpunkt liegt auf KVM-basierten vServern und Root-Servern im Prepaid-Modell, die über Guthaben und damit ohne feste Vertragsbindung abgerechnet werden; viele Server sind sieben Tage kostenfrei testbar.
Profihost
profihost bezeichnet sich als Deutschlands Spezialist für Managed Hosting im E-Commerce und ist seit 25 Jahren am Markt. Managed Server mit dedizierten Ressourcen, Managed Cluster für Hochlastszenarien und Managed Hosting auf geteilten Ressourcen laufen in einem nach ISO 27001 zertifizierten deutschen Rechenzentrum.
Scaleway
Scaleway ist eine Simplified joint stock company mit Sitz in Paris und tritt als europäische Cloud-Plattform mit Datenresidenz sowie planbaren Kosten auf. Das Angebot an virtuellen Instanzen reicht von Development- über General-Purpose- und Compute-Optimized- bis zu Memory-Optimized- und GPU-Instances, gesteuert über API, CLI und Terraform.
Servdiscount
Servdiscount tritt unter der Domain servdiscount.com als preisorientierter Anbieter von VPS- und Server-Hosting mit deutschem Marktbezug auf. Der Auftritt richtet sich an Selbstverwalter, die einen günstigen eigenen Server suchen. Firmierung, Tarife und Rechenzentrumsstandort weist der Anbieter auf der eigenen Website aus.
ServerTown
ServerTown ist ein Schweizer Hosting-Anbieter mit zwei Rechenzentren im Kanton Zug. Dort stehen virtuelle Server in drei Ausbaustufen bereit, jeweils mit inkludiertem Backupspeicher, unlimitiertem Traffic und Support an 365 Tagen im Jahr. Daneben umfasst das Angebot Webhosting, einen Website-Baukasten, Domains, Root-Server, Hosted Exchange und SSL-Zertifikate.
SIM-Networks
SIM-Networks ist eine eingetragene Marke der Netversor GmbH aus Karlsruhe. Der Anbieter richtet sich an Geschäftskunden. Vermarktet werden VPS beziehungsweise VDS auf Basis von VMware ESXi und XEN in deutschen Rechenzentren, flankiert von Cloud-, Dedicated- und Colocation-Angeboten sowie einer mehrsprachigen Betreuung.
Softronics
Die Softronics Communication AG aus Rapperswil-Jona betreibt ein schlankes Cloud-Portfolio aus Cloud-Speicher, FTP-Speicher und Virtual Server; der Copyright-Hinweis nennt 1997 als Beginn der Tätigkeit. Bei den virtuellen Servern lässt sich je Produkt zwischen dem Datenstandort Schweiz und einem günstigeren EU-Standort wählen.
SpeedPartner
Die SpeedPartner GmbH aus Neuss ist ein beratungsgetriebener Hoster mit Fullservice-Anspruch. Statt Produkten von der Stange entstehen individuelle Lösungen von der einzelnen virtuellen Maschine bis zur Virtual Private Cloud, ergänzt um Managed-Leistungen, Cluster-Betrieb und eine rund um die Uhr besetzte Hotline.
ST-Hosting
ST-Hosting ist die Hosting-Marke der NUXOA GmbH aus Maisach bei München. Der Anbieter vermietet Prepaid-vServer für Hosting und Gaming, aufgeteilt in LXC- und KVM-Linien mit SSD-, NVMe- oder HDD-Speicher, dazu Storage-, Ryzen-, EPYC- und IPv6-Varianten. Hinzu kommen Webhosting, Domains und Dedicated Server.
STACKIT
STACKIT ist die Cloud-Marke der Schwarz Digits Cloud GmbH & Co. KG aus Bad Friedrichshall und tritt als souveräner europäischer Hyperscaler auf. Virtuelle Maschinen entstehen über die STACKIT Compute Engine, eingebettet in ein Plattformportfolio aus Storage, Netzwerk, Kubernetes, Datenbanken und Data-Diensten.
STRATO
Die STRATO GmbH mit Sitz in Berlin gehört zum United-Internet-Konzern und richtet sich an Privatkunden, Selbstständige sowie kleine Unternehmen. Das V-Server-Angebot umfasst eine Linux- und eine Windows-Variante auf KVM-Virtualisierung mit NVMe-Speicher, unlimitiertem Inklusiv-Traffic und wählbarem Serverstandort in Deutschland, Spanien oder Frankreich.
SysEleven
Die SysEleven GmbH aus Berlin tritt seit dem Rebranding als secunet cloud auf und ist die Cloud-Tochter der secunet Security Networks AG. Bereitgestellt werden eine OpenStack-Public-Cloud mit S3-Storage und GPU, Private und Hybrid Cloud, Managed Kubernetes sowie zugelassene Umgebungen für eingestufte Daten, betrieben in deutschen Rechenzentren.
Time4VPS
Time4VPS ist die international ausgerichtete VPS-Marke der litauischen UAB Interneto Vizija mit Sitz in Vilnius. Der englischsprachige Auftritt bündelt Virtual Private Server, Domainregistrierung, E-Mail-Filter, SSL-Zertifikate und VPN; Bestellung und Vertragsverwaltung laufen über ein eigenes Kundenportal.
Timme Hosting
Die Timme Hosting GmbH & Co. KG aus Lüneburg ist ein inhabergeführter Managed-Hoster mit Schwerpunkt auf nginx. Die Managed vServer stellen CPU-Kerne, DDR5-RAM und NVMe-SSD-Speicher exklusiv bereit; Wartung, Updates und Backups übernimmt der Anbieter, verwaltet wird über eine eigene ISPConfig-Instanz.
UpCloud
Die UpCloud Oy ist ein eigenständiger finnischer Cloud-Anbieter mit Hauptsitz in Helsinki. Angeboten werden Cloud-Server mit Linux oder Windows, GPU-Server, Private Cloud, Managed Databases und Managed Kubernetes, verteilt auf Rechenzentren in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik.
variomedia
Die Variomedia AG aus Potsdam ist Domainregistrar und Webhoster für Unternehmen, Agenturen und Reseller. Die Pro-Pakete stellen serverbasierte Hosting-Umgebungen mit zwei, vier oder acht CPU-Cores, PHP-FPM und SSD- beziehungsweise NVMe-Speicher bereit, ergänzt um Domains, DNS, E-Mail und Cloud-Dienste.
Vultr
Vultr ist die Cloud-Plattform der US-amerikanischen The Constant Company, LLC. Angeboten werden stundengenau abgerechnete Cloud-Server, Bare Metal und Cloud GPU, dazu Block- und Object-Storage, Load Balancer und Managed Kubernetes. Die Regions-API weist weltweit 33 Standorte aus, in Deutschland die Region Frankfurt.
Wavecon
Die Wavecon GmbH aus Nürnberg betreibt eine eigene Cloud und stellt daraus bedarfsgesteuerte IaaS-Komponenten sowie Managed Cloud Server als Alternative zum klassischen Hosting bereit. Der Schwerpunkt liegt auf Managed Services mit Echtzeit-Monitoring, individuellen SLAs und Wartung im Rahmen eines Instandhaltungsvertrags.
webgo
Die webgo GmbH aus Hamburg bietet virtuelle Server in zwei Linien an: managed SSD vServer als Einstiegsvariante, dazu managed KVM NVMe vServer mit KVM-Virtualisierung und NVMe-Speicher. Root-vServer sind angekündigt, dazu kommen dedizierte Server, Webhosting, Domains und ein Homepage-Baukasten. Das Rechenzentrum steht in Hamburg.
WebHostOne
Die webhostone GmbH aus Bad Säckingen ist seit 1998 am Markt und betreibt ihre Managed Server als virtuelle Maschinen auf Cloud-Infrastruktur in deutschen ISO-zertifizierten Rechenzentren. Das Angebot trennt Managed Server, Docker Server, Custom Server, Windows Server und Root Server mit vollem Root-Zugriff.
webtropia
webtropia ist die VPS-, Root- und Gameserver-Marke des Düsseldorfer Betreibers, der früher als myLoc managed IT firmiert hat und heute als WIIT AG auftritt. Die Server stehen in den eigenen Düsseldorfer Rechenzentren; alle Server-Produkte sind mit kostenlosem DDoS-Schutz ausgestattet.
World4You
Die World4You Internet Services GmbH mit Sitz in Linz ist der IONOS-Gruppe zuzurechnen und richtet sich an Kleinunternehmen, Vereine und Selbstständige in Österreich. vServer stehen in den Größen S, M und L bereit, jeweils als Linux- und als Windows-Variante mit unlimitiertem Datentransfer, ergänzt um Domains, Webhosting und E-Mail.
Was ist ein V-Server, und brauchen Sie wirklich einen?

Ein V-Server ist ein virtueller Server, der per Hypervisor auf geteilter Hardware abgeschottet läuft, ein eigenes Betriebssystem mitbringt und zugesicherte Anteile an Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz erhält. Für eine gewöhnliche Website genügt Webhosting. Der Schritt zum eigenen Server lohnt sich, sobald eigene Dienste, eigene Software oder feste Leistungsanforderungen dazukommen.
Hinter dem deutschen Marktbegriff V-Server steht der virtuelle private Server, international VPS. Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt Virtualisierung als die Aufteilung physischer Ressourcen in logisch getrennte Einheiten, die sich wie eigenständige Systeme verhalten. Genau diese Aufgabe übernimmt ein Hypervisor auf dem Wirtssystem: Er zerlegt eine leistungsfähige Maschine in mehrere voneinander abgeschottete Instanzen. Jede Instanz bekommt ein eigenes Betriebssystem und feste Anteile an vCPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz.
Die Wikipedia ordnet das Produkt unter dem Stichwort Virtueller privater Server zwischen Shared Hosting und dediziertem Server ein. Nach unten grenzt sich der V-Server vom Webhosting ab, weil dort alle Kunden auf einer gemeinsamen Softwareumgebung sitzen und weder eigene Dienste nachinstallieren noch Ports öffnen können. Nach oben unterscheidet ihn vom dedizierten Server die geteilte Hardware: Die Maschine bleibt physisch dieselbe, aufgeteilt unter mehreren Mietern.
Root-Zugriff bedeutet den vollen administrativen Zugang zum Betriebssystem. Damit lassen sich Pakete installieren, Dienste einrichten, Firewallregeln setzen und Systemparameter ändern. Dieselbe Freiheit bringt die volle Verantwortung mit sich: Wer den Server nicht härtet und nicht aktuell hält, betreibt eine offene Tür ins eigene Netz. An dieser Stelle scheidet sich unmanaged von managed, und daran hängt der größte Teil des Preisunterschieds.
Zwei Virtualisierungsverfahren prägen den Markt. KVM virtualisiert vollständig, jede Instanz fährt einen eigenen Kernel und lässt sich bis hin zum eigenen ISO-Image frei bestücken. LXC arbeitet containerbasiert auf einem gemeinsamen Kernel, spart Overhead und kostet weniger, schränkt dafür bei Kernel-Modulen und eigenen Abbildern ein. Wer eigene Kernel-Module, ungewöhnliche Dateisysteme oder Windows braucht, greift zu KVM.
Braucht Ihr Vorhaben nun wirklich einen eigenen Server? Für eine Firmenwebsite mit Kontaktformular, ein kleines WordPress-Projekt oder einen Blog bleibt Webhosting die günstigere und ruhigere Wahl. Sobald eine eigene Anwendung, eine Datenbank mit Sonderkonfiguration, ein Mailserver, eine Git-Instanz oder eine Nextcloud dazukommt, stößt Shared Hosting an harte Grenzen. Der folgende Test macht die Entscheidung greifbar.
Je mehr der sieben Punkte auf Sie zutreffen, desto klarer spricht Ihr Vorhaben für einen eigenen V-Server. Ab vier Treffern lohnt der Blick in konkrete Tarife, darunter tragen ein gutes Webhosting-Paket oder ein Managed-Angebot meist besser.
- Eigene Software: Sie wollen Dienste oder Pakete installieren, die ein Webhosting-Tarif nicht vorsieht.
- Root-Rechte: Konfiguration, Ports und Systemdienste sollen in Ihrer Hand liegen statt beim Hoster.
- Erreichte Limits: Arbeitsspeicher, Skriptlaufzeit oder Datenbankgröße Ihres Hosting-Pakets sind ausgereizt.
- Lastprofil: Ihr Projekt braucht planbare Dauerlast für Hintergrundjobs, eine API oder einen eigenen Index.
- Backup-Konzept: Für Sicherung und Wiederherstellung besteht ein Plan, der über einen Klick im Kundenmenü hinausgeht.
- Administration: Im Haus sitzt Linux-Wissen, oder ein Dienstleister übernimmt die Administration vertraglich.
- Standortvorgabe: Kunden, Ausschreibungen oder Compliance fordern ein Rechenzentrum in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Lohnt sich der Schritt für jedes Projekt? Keineswegs. Ein Vorhaben ohne eigene Dienste und ohne Admin-Ressourcen fährt mit einem guten Webhosting-Paket ruhiger und günstiger. Bei drei oder weniger Treffern bleibt Shared Hosting die sinnvollere Wahl. Wer hohe Ansprüche hat, aber kein Linux-Wissen im Team, landet eher bei einem Managed-Tarif als beim günstigsten unmanaged Angebot.
Diese 7 Probleme löst ein V-Server
Ein V-Server räumt genau die Engpässe aus, an denen Shared Hosting scheitert: fehlende Root-Rechte, gedeckelte Ressourcen, Nachbarprojekte auf demselben Blech und der versperrte Zugriff auf Logs, Ports und Sicherheitseinstellungen. Dedizierte Hardware würde dieselben Probleme lösen, kostet für den typischen Bedarf aber ein Vielfaches.
Der häufigste Anlass für den Wechsel ist ein Limit, das sich nicht mehr verschieben lässt. Webhosting-Tarife deckeln Arbeitsspeicher pro Prozess, maximale Laufzeit eines Skripts, Zahl paralleler Datenbankverbindungen und Größe der Datenbank. Solange die Website ruhig läuft, fällt das kaum auf. Bei einer Kampagne, einem Newsletter-Versand oder einem Produktlaunch quittiert der Server dann mit Zeitüberschreitungen den Dienst, ohne dass sich am Tarif etwas drehen ließe.
Der zweite Anlass heißt Root. Ohne administrativen Zugang lassen sich weder ein eigener Dienst noch eine ungewöhnliche PHP-Erweiterung, ein Message-Broker oder ein Suchindex installieren. Viele Projekte scheitern nicht an der Rechenleistung, sondern an dieser einen Berechtigung. Ein V-Server öffnet die Kiste vollständig, vom Paketmanager bis zur Firewall.
Hinzu kommt der Effekt, den die Branche „noisy neighbour“ nennt. Auf einem Shared-Host teilen sich hunderte Kunden dieselben Kerne. Zieht ein Nachbarprojekt Last, sinkt Ihre Antwortzeit, ohne dass Ihr Code sich verändert hätte. Ein V-Server mit dedizierten vCPU-Kernen beendet diese Abhängigkeit, bei geteilten Kernen verringert er sie zumindest deutlich, weil die Zahl der Mitbewohner pro Blech sinkt.
Der vierte Anlass ist Wachstum. Ein Hosting-Paket wächst nur in den Stufen, die der Anbieter vorsieht. Ein V-Server lässt sich in vielen Fällen im laufenden Betrieb um vCPU, Arbeitsspeicher oder Speicherplatz erweitern, bei Cloud-Instanzen sogar stundenweise. Damit folgt die Infrastruktur dem Projekt statt umgekehrt.
Bleibt die Kostenfrage. Dedizierte Hardware löst alle genannten Punkte ebenfalls, verlangt aber einen mittleren zweistelligen bis dreistelligen Monatsbetrag und bindet meist zwölf Monate. Für den Bedarf zwischen Webhosting und eigenem Blech ist der V-Server genau die Zwischenstufe, die den Sprung bezahlbar macht.
Gedeckelter Arbeitsspeicher und begrenzte Skriptlaufzeiten führen bei Kampagnen und Produktlaunches zu Zeitüberschreitungen. Ein V-Server stellt feste Ressourcen bereit, die auch unter Last verfügbar bleiben.
Ohne administrativen Zugang lassen sich weder eigene Dienste noch ungewöhnliche Erweiterungen installieren. Der V-Server öffnet das System vollständig, vom Paketmanager bis zur Firewallregel.
Auf einem Shared-Host teilen sich hunderte Kunden dieselben Kerne. Dedizierte vCPU beenden diese Abhängigkeit, geteilte Kerne mit deutlich weniger Mitbewohnern mindern sie zumindest spürbar.
Hosting-Pakete wachsen nur in den Stufen des Anbieters. Ein V-Server lässt sich in vielen Fällen im laufenden Betrieb um vCPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz erweitern, bei Cloud-Instanzen sogar stundenweise.
Mailserver, Datenbank mit Sonderkonfiguration, Git-Instanz, Suchindex oder Nextcloud brauchen einen eigenen Unterbau. Auf dem V-Server laufen mehrere Dienste nebeneinander unter Ihrer Kontrolle.
Beim Webhosting bleiben Protokolle, Firewall und Systemhärtung verschlossen. Der V-Server gibt Protokolle, Ports und Sicherheitseinstellungen frei, damit Fehler nachvollziehbar und Angriffe erkennbar werden.
Ein eigenes Blech löst dieselben Probleme, kostet aber ein Vielfaches und bindet meist zwölf Monate. Der V-Server ist die Zwischenstufe, die den Sprung bezahlbar macht.
Welche Arten von V-Servern stehen zur Wahl?

Der Markt sortiert sich nach zwei Achsen: Wer administriert den Server, und wie wird abgerechnet. Aus der ersten Achse entstehen unmanaged und managed, aus der zweiten der klassische Monatstarif und die stundengenau abgerechnete Cloud-Instanz. Dazu kommen Sonderformen für Windows, Speicher, Container, Rechenlast und Wiederverkäufer.
Die Grundsatzentscheidung fällt beim Betreuungsgrad. Ein unmanaged V-Server übergibt Ihnen den Root-Zugang und danach die volle Verantwortung. Ein Managed-Tarif behält Teile dieser Verantwortung beim Hoster, kostet dafür ein Mehrfaches. Zwischen beiden liegt der in der Praxis unterschätzte Hybrid: ein unmanaged Server plus ein externer Administrationsvertrag, oft mit einem festen Stundenkontingent im Monat. Diese Kombination kommt häufig günstiger als ein vergleichbarer Managed-Tarif und erhält gleichzeitig die freie Wahl der Software.
Die zweite Achse betrifft die Abrechnung. Der klassische V-Server läuft mit festem Monatspreis und garantierten Ressourcen, häufig mit einer Mindestlaufzeit. Die Cloud-Instanz rechnet stundengenau ab, lässt sich per API anlegen und löschen und kennt Snapshots als Standardfunktion. Für dauerhaft laufende Anwendungen bleibt der feste Tarif meist günstiger, für Testumgebungen, Lastspitzen und Entwicklungsstände gewinnt die Cloud-Instanz.
Bei der Virtualisierungstechnik lohnt ein zweiter Blick ins Kleingedruckte. Container auf LXC-Basis kosten weniger und starten schneller, teilen sich aber den Kernel des Wirtssystems. KVM als Vollvirtualisierung erlaubt eigene Kernel, eigene ISO-Images und Windows, kostet dafür etwas mehr. Wer Docker in Produktion betreibt, eigene Module lädt oder ein ungewöhnliches Dateisystem braucht, wählt KVM.
Die Sonderformen runden das Bild ab. Windows-vServer bringen die Serverlizenz gegen Aufpreis mit, Storage-VPS tauschen Rechenleistung gegen viele Terabyte günstigen Speicher, GPU- und Compute-Instanzen bedienen Rendering und KI-Training, und Reseller-Umgebungen bündeln mehrere Instanzen unter einer Verwaltung. Welche Variante passt, entscheidet weniger der Preis als die Frage, welche Aufgabe der Server dauerhaft erfüllen soll.
Voller Root-Zugriff, freie Wahl der Distribution, niedrigster Preis. Updates, Härtung, Monitoring und Backup liegen vollständig bei Ihnen. Passend für Teams mit Linux-Wissen oder mit externem Administrationsvertrag.
Der Hoster übernimmt Betriebssystem-Updates, Härtung, Monitoring und meist auch Backups. Der Preis liegt um ein Vielfaches höher, dafür entfällt eigenes Serverwissen. Passend für Agenturen, Shops und Fachabteilungen ohne Admin-Team.
Anlegen und Löschen per Oberfläche oder API, Abrechnung nach Stunden, Snapshots als Standardfunktion. Für dauerhaft laufende Anwendungen bleibt der feste Monatstarif meist günstiger, für Tests und Lastspitzen gewinnt die Cloud-Instanz.
Windows Server läuft nur auf Vollvirtualisierung und verlangt eine monatliche Lizenzgebühr, je nach Ausbaustufe zwischen rund 15 und 90 Euro. Nötig wird diese Variante bei .NET-Anwendungen, MSSQL oder Remote-Desktop-Diensten.
Viel Speicherplatz zu niedrigem Preis, dafür bescheidene Rechenleistung und oft klassische Festplatten statt NVMe. Sinnvoll für Backups, Archive, Mediendateien und Sicherungsziele, nicht für Datenbanken.
Container teilen sich den Kernel des Wirtssystems, starten schneller und kosten weniger als KVM-Instanzen. Eigene Kernel-Module, eigene ISO-Images und Windows bleiben dafür außen vor.
Instanzen mit Grafikbeschleunigung oder besonders vielen Kernen bedienen Rendering, Videoverarbeitung und KI-Training. Abgerechnet wird meist stundengenau, weil die Auslastung stark schwankt.
Mehrere Instanzen unter einer Verwaltung, häufig mit Mandantenfähigkeit, eigenem Branding und gestaffelten Konditionen. Gedacht für Agenturen und Dienstleister, die Server für Kunden betreiben.
- Betriebssystem-Updates, Sicherheitspatches und Härtung übernimmt der Hoster
- Monitoring, Backups und die Wiederherstellung gehören in aller Regel zum Tarif
- Support hilft bis in die Serverkonfiguration hinein, nicht nur bis zur Vertragsfrage
- Deutlich höherer Monatspreis, dafür kein eigenes Linux-Wissen nötig
- Weniger Freiheit, weil manche Pakete, Kernel-Module und Konfigurationen gesperrt bleiben
- Passend für Agenturen, Shops und Fachabteilungen ohne eigenes Admin-Team
- Voller Root-Zugriff auf Betriebssystem, Dienste, Ports und Firewall
- Updates, Härtung, Monitoring und Backup liegen vollständig beim Kunden
- Ein Bruchteil des Managed-Preises, oft Faktor fünf bis zehn günstiger
- Support endet meist an Hardware und Netzanbindung
- Freie Wahl bei Distribution, Kernel-Modulen und eigenen ISO-Images
- Passend für Teams mit Linux-Wissen oder mit externem Administrationsvertrag
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Acht Kriterien entscheiden über die Wahl: Serverstandort und Auftragsverarbeitung, Leistung und Virtualisierung, Betreuungsgrad, Verfügbarkeit und SLA, Backup und Wiederherstellung, Netz und DDoS-Schutz, Skalierbarkeit und Vertragsbindung sowie Support und Zertifizierungen. Der Grundpreis steht in dieser Reihe bewusst nicht an erster Stelle.
Am Anfang steht der Rechtsrahmen. Sobald personenbezogene Daten auf dem Server liegen, wird der Hoster zum Auftragsverarbeiter. Der Ratgeber von e-recht24 zur Auftragsverarbeitung erläutert, dass dafür ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO nötig ist, der Weisungsrechte, technische und organisatorische Maßnahmen sowie den Einsatz von Unterauftragnehmern regelt. Ein Rechenzentrum in Deutschland genügt allein nicht, solange dieser Vertrag fehlt. Umgekehrt sagt der Firmensitz eines Anbieters nichts über den Standort des Rechenzentrums aus, weshalb beide Angaben getrennt zu prüfen sind.
Bei der Leistung zählen drei Angaben mehr als jede Gigahertz-Zahl: dedizierte oder geteilte vCPU, NVMe oder SATA-SSD und die tatsächlich zugesicherte Speicherbandbreite. Anbieter benennen dieselbe Sache unterschiedlich, weshalb der Blick ins Tarifblatt lohnt. Überbuchung, im Fachjargon Overselling, bleibt in dieser Produktklasse üblich und ist der Grund, warum zwei Tarife mit identischen Eckdaten sich im Alltag unterschiedlich anfühlen.
Sicherheit steht und fällt mit der Härtung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschreibt im IT-Grundschutz-Baustein SYS.1.5 zur Virtualisierung und in den Bausteinen zur Serverabsicherung, welche Maßnahmen zum Grundschutz gehören: getrennte Administrationszugänge, aktuelle Patchstände, Protokollierung und ein geprüftes Wiederanlaufverfahren. Bei einem Managed-Tarif verantwortet der Hoster diese Punkte, bei unmanaged verantworten Sie sie selbst. Diese Zuordnung gehört vor Vertragsschluss geklärt.
Zum Netz gehören mehr Posten als die reine Anbindung. Freikontingente für Traffic, die Drosselung nach dem Überschreiten, die Zahl der enthaltenen IPv4-Adressen, die IPv6-Bereitstellung und die Ausbaustufe des DDoS-Schutzes unterscheiden sich stark. Wichtig ist außerdem der Unterschied zwischen einer zugesagten Verfügbarkeit und einer Verfügbarkeit mit Entschädigungsregel: Ein SLA ohne benannte Rechtsfolge bleibt eine Absichtserklärung.
Am Ende steht die Vertragsseite. Setup-Gebühr, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist, Upgrade im laufenden Betrieb und die Frage, ob ein Downgrade überhaupt vorgesehen ist, entscheiden über die Beweglichkeit der nächsten Jahre. Prüfen Sie zusätzlich, ob Support in Ihrer Sprache und zu Ihren Zeiten erreichbar ist, denn ein Ausfall um drei Uhr nachts kennt keine Geschäftszeiten.
Sobald personenbezogene Daten auf dem Server liegen, wird der Hoster zum Auftragsverarbeiter. Nötig ist ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit Weisungsrechten, technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie einer Liste der Unterauftragnehmer. Der Firmensitz des Anbieters sagt nichts über den Standort des Rechenzentrums aus, beide Angaben gehören getrennt geprüft.
Drei Angaben zählen mehr als jede Gigahertz-Zahl: dedizierte oder geteilte vCPU, NVMe oder SATA-SSD und die Virtualisierungstechnik. KVM erlaubt eigene Kernel und eigene Abbilder, LXC spart Kosten bei geteiltem Kernel. Überbuchung bleibt in dieser Klasse üblich und erklärt, warum zwei Tarife mit gleichen Eckdaten sich unterschiedlich anfühlen.
Der Betreuungsgrad verursacht den größten Preisunterschied im gesamten Markt. Entscheidend ist eine klare Zuordnung: Wer spielt Sicherheitsupdates ein, wer überwacht den Dienst, wer stellt nach einem Ausfall wieder her. Ein unmanaged Server plus externer Administrationsvertrag kommt häufig günstiger als ein vergleichbarer Managed-Tarif.
Eine zugesagte Verfügbarkeit ohne benannte Entschädigung bleibt eine Absichtserklärung. Prüfen Sie, ob das Service-Level-Agreement eine Gutschrift vorsieht, wie die Verfügbarkeit gemessen wird und welche Wartungsfenster von der Messung ausgenommen sind. 99,9 Prozent im Monat erlauben rund 43 Minuten Ausfall.
Snapshot und Backup meinen Verschiedenes: Der Snapshot friert einen Zustand auf derselben Infrastruktur ein, das Backup liegt getrennt davon. Für einen Hardwareausfall hilft nur die getrennte Sicherung. Klären Sie Aufbewahrungsdauer, Speicherort und ob die Rückspielung Geld oder Zeit kostet.
Anbindung allein sagt wenig. Wichtig sind das Freikontingent für Traffic, die Regel nach dem Überschreiten, die Zahl der enthaltenen IPv4-Adressen und die Ausbaustufe des DDoS-Schutzes. Manche Tarife drosseln, andere rechnen nach. Beide Varianten sind zulässig, aber nur eine passt zu Ihrem Lastprofil.
Ein Upgrade im laufenden Betrieb spart eine komplette Migration. Prüfen Sie außerdem, ob ein Downgrade überhaupt vorgesehen ist, denn viele Tarife kennen nur den Weg nach oben. Setup-Gebühr, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist entscheiden darüber, wie teuer ein Anbieterwechsel später wird.
Ein Ausfall um drei Uhr nachts kennt keine Geschäftszeiten. Prüfen Sie Erreichbarkeit, Sprache, Kanäle und ob Rufbereitschaft besteht. Zertifizierungen nach ISO 27001 oder ISO 27017 sowie ein Testat nach dem BSI-Kriterienkatalog C5 belegen geprüfte Verfahren, ersetzen aber keine eigene Härtung des Betriebssystems.
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Wie Sie einen V-Server erfolgreich in Betrieb nehmen

Von der Dimensionierung bis zum ersten getesteten Restore führen sechs Phasen. Realistisch vergehen zwischen Bestellung und produktivem Betrieb ein bis drei Wochen, wobei der Server selbst binnen Minuten bereitsteht. Die Zeit geht für Härtung, Migration und Monitoring drauf, nicht für die Provisionierung.
Beginnen Sie mit Zahlen statt mit Tarifen. Messen Sie auf der bestehenden Umgebung Spitzenlast, Arbeitsspeicherbedarf und Datenvolumen über mindestens zwei Wochen. Wer ohne diese Grundlage bestellt, kauft entweder zu klein und migriert nach vier Wochen erneut oder zahlt dauerhaft für Reserven, die niemand nutzt. Als Faustregel gilt eine Zielauslastung von rund 60 Prozent im Normalbetrieb, damit Spitzen Luft haben.
Die Härtung entscheidet über die Ruhe der kommenden Monate. Anmeldung per SSH-Schlüssel statt Passwort, gesperrter direkter Root-Login, eine restriktive Firewall, automatische Sicherheitsupdates und eine Absicherung gegen wiederholte Anmeldeversuche gehören zum Pflichtprogramm. Die Empfehlungen des BSI zum IT-Grundschutz liefern dafür eine belastbare Orientierung, auch für kleine Umgebungen.
Vor dem Umschalten der Domain steht der Testlauf. Migrieren Sie Anwendung und Daten zunächst auf den neuen Server, prüfen Sie über eine Testadresse Funktionen, Zertifikate und Cronjobs, und senken Sie erst danach die DNS-Lebensdauer für den Wechsel. Monitoring und Alarme gehören eingerichtet, bevor der erste echte Besucher kommt, nicht nach dem ersten Ausfall.
Die letzte Phase endet nie. Sicherungen laufen automatisiert, die Wiederherstellung wird mindestens einmal vollständig durchgespielt, und ein fester Patchzyklus hält den Server aktuell. Ein Backup, dessen Rückspielung niemand geprüft hat, bleibt eine Vermutung.
Bedarf und Dimensionierung
Spitzenlast, Arbeitsspeicherbedarf und Datenvolumen der bestehenden Umgebung über mindestens zwei Wochen messen und daraus vCPU, RAM, Speicher und Traffic ableiten.
Anbieter- und Tarifwahl
Serverstandort, Betreuungsgrad, SLA, Backup-Regelung und Vertragsbedingungen vergleichen und die Geld-zurück-Frist oder Testphase für einen echten Lasttest nutzen.
Grundinstallation
Betriebssystem aufsetzen, Zeitzone und Sprache setzen, einen unprivilegierten Benutzer anlegen, Paketquellen aktualisieren und die Grundpakete installieren.
Härtung
Anmeldung per SSH-Schlüssel statt Passwort, gesperrter direkter Root-Login, restriktive Firewall, Schutz gegen wiederholte Anmeldeversuche und automatische Sicherheitsupdates nach der Orientierung des BSI-IT-Grundschutzes.
Dienste, Migration und Monitoring
Anwendungen aufsetzen, Daten übertragen, TLS-Zertifikate einrichten, über eine Testadresse prüfen und erst danach die Domain umstellen. Monitoring und Alarme laufen vor dem Umschalten.
Backup, Testrestore und Betrieb
Sicherungen automatisieren, die Wiederherstellung mindestens einmal vollständig durchspielen, Patchzyklus festlegen und Auslastungsdaten regelmäßig auswerten.
Die häufigsten Fehler beim Betrieb eines V-Servers

Die teuersten Fehler entstehen nicht bei der Auswahl, sondern im Betrieb: unmanaged gebucht ohne jemanden, der administriert, offener Root-Login, nicht automatisierte Updates und ein Backup, dessen Rückspielung nie geprüft wurde. Alle vier lassen sich an einem Nachmittag abstellen.
Der Klassiker beginnt beim Preisvergleich. Ein unmanaged Tarif für vier Euro wirkt unschlagbar, solange die Arbeitszeit für Administration unberücksichtigt bleibt. Zwei Stunden im Monat für Updates, Prüfungen und Störungen übersteigen den Serverpreis in der Einstiegsklasse um ein Vielfaches. Wer diese Zeit nicht aufbringen will, bucht entweder managed oder schließt einen Administrationsvertrag.
Sicherheitsseitig wiederholt sich immer dasselbe Muster. Der Server steht binnen Minuten im Netz, automatisierte Scans finden ihn binnen Stunden, und ein offener SSH-Zugang mit Passwortanmeldung hält dem Dauerbeschuss nicht lange stand. Schlüsselbasierte Anmeldung, gesperrter Root-Login und automatische Sicherheitsupdates kosten eine Viertelstunde Einrichtung und verhindern den überwiegenden Teil der typischen Übernahmen.
Der dritte Block betrifft die Beobachtung. Ohne Monitoring fällt ein Ausfall erst durch Kundenanrufe auf, und ohne Auslastungsdaten bleibt jede Upgrade-Entscheidung Bauchgefühl. Ein einfacher externer Erreichbarkeitstest plus Alarm per Mail deckt den Grundbedarf bereits kostenlos ab. Wer darauf verzichtet, spart am falschen Ende.
Der günstige Tarif rechnet sich nur, solange jemand Updates einspielt, Protokolle liest und im Störungsfall eingreift. Ohne diese Person bleibt der Server ungepflegt im Netz stehen.
Automatisierte Scans finden einen neuen Server binnen Stunden. Ein offener SSH-Zugang mit Passwortanmeldung hält dem Dauerbeschuss nicht lange stand.
Manuelles Patchen scheitert am Alltag. Zwischen Veröffentlichung einer Lücke und ihrer massenhaften Ausnutzung liegen häufig nur Tage.
Eine Sicherung, deren Rückspielung niemand geprüft hat, bleibt eine Vermutung. Fehlende Datenbankdumps oder unvollständige Verzeichnisse fallen sonst erst im Ernstfall auf.
Wer ohne Messwerte bestellt, migriert nach wenigen Wochen erneut oder bezahlt dauerhaft ungenutzte Reserven.
Ohne Überwachung fällt ein Ausfall erst durch Kundenanrufe auf, und jede Upgrade-Entscheidung bleibt Bauchgefühl.
Zusätzliche IPv4-Adresse, Backup-Speicher, Traffic über dem Freikontingent, Windows-Lizenz und Setup-Gebühr verschieben die Rangfolge im Preisvergleich erheblich.
Was kostet ein V-Server wirklich?

Unmanaged V-Server beginnen im DACH-Markt bei rund 2 bis 8 Euro im Monat, Mittelklassetarife mit 4 bis 8 vCPU liegen bei etwa 12 bis 45 Euro, Managed-Angebote starten ab rund 40 Euro und reichen weit in den dreistelligen Bereich. Diese Spannen sind eine Marktbeobachtung vom September 2026 und ändern sich mit jeder Aktion.
Der beworbene Grundpreis erzählt selten die ganze Geschichte. Aktionstarife gelten häufig nur für die ersten drei bis zwölf Monate, danach greift ein deutlich höherer Folgepreis. Setup-Gebühren zwischen 8 und 10 Euro entfallen bei vielen Hostern erst ab zwölf Monaten Laufzeit. Für den Vergleich zählt deshalb der Gesamtbetrag über die erste volle Vertragslaufzeit, nicht die Zahl auf der Werbefläche.
Der größte einzelne Aufschlag entsteht beim Betreuungsgrad. Zwischen einem unmanaged Tarif und einem vergleichbar ausgestatteten Managed-Angebot liegt regelmäßig der Faktor fünf bis zehn. Bezahlt wird damit keine stärkere Hardware, sondern Arbeitszeit: Patchmanagement, Härtung, Monitoring, Backup und ein Support, der bis in die Serverkonfiguration hineinreicht.
Hinzu kommen Posten, die im Grundtarif fehlen. Eine zusätzliche IPv4-Adresse kostet monatlich extra, seit das RIPE NCC seinen letzten IPv4-Vorrat aufgebraucht hat und freie Adressen nur noch über Warteliste und Transfers vergeben werden. Dazu treten Backup-Speicher, Traffic über dem Freikontingent, Windows-Serverlizenzen und Control-Panel-Lizenzen für Plesk oder cPanel.
Vier Entwicklungen prägen die Preise 2026. Erstens verschiebt sich Nachfrage vom festen Monatstarif zur stundengenau abgerechneten Cloud-Instanz, weil Test- und Entwicklungsumgebungen damit deutlich billiger werden. Zweitens bleibt die IPv4-Knappheit ein struktureller Preistreiber, während IPv6 kostenfrei mitläuft. Drittens erhöht die europäische NIS2-Richtlinie den Bedarf an Anbietern mit Standort und Verantwortlichkeit in der EU. Und viertens drücken ARM-Instanzen die Preise in der Einstiegsklasse, sofern Ihre Software auf dieser Architektur läuft.
Ein bis zwei vCPU, 2 bis 4 GB RAM und 20 bis 80 GB NVMe-Speicher. Die günstigsten Tarife im DACH-Markt beginnen bei rund 1,90 Euro, verbreitet sind Preise bis etwa 8 Euro im Monat. Aktionspreise für die ersten Monate liegen darunter, entscheidend bleibt der Folgepreis.
Vier bis acht vCPU, 8 bis 16 GB RAM und 160 bis 400 GB Speicher. Dedizierte statt geteilter Kerne kosten in dieser Klasse spürbar Aufschlag, ebenso NVMe gegenüber SATA-SSD. Setup-Gebühren von 8 bis 10 Euro entfallen bei vielen Hostern ab zwölf Monaten Laufzeit.
Der Aufschlag bezahlt Administration, Härtung, Monitoring und Support. Einstiegsangebote beginnen bei rund 40 Euro, die meisten Tarife für mittlere Projekte liegen zwischen 60 und 250 Euro. Größere Konfigurationen erreichen den hohen dreistelligen Bereich.
Abgerechnet werden Bruchteile eines Cents je Stunde und Ressourceneinheit, hochgerechnet auf einen vollen Monat landen kleine Konfigurationen bei etwa 5 bis 20 Euro. Snapshots, Block-Speicher und Traffic laufen getrennt. Der Vorteil liegt im Abschalten: Eine Testumgebung nach acht Stunden gelöscht kostet acht Stunden.
Der Grundpreis deckt selten die volle Rechnung. Eine zusätzliche IPv4-Adresse kostet monatlich extra, seit das RIPE NCC seinen letzten Vorrat aufgebraucht hat und freie Adressen nur noch über Warteliste und Transfers vergeben werden. Dazu treten Backup-Speicher, Traffic über dem Freikontingent, eine Windows-Serverlizenz mit rund 15 bis 90 Euro im Monat, Control-Panel-Lizenzen für Plesk oder cPanel ab etwa 5 Euro, einmalige Setup-Gebühren von 8 bis 10 Euro und Mindestlaufzeiten von zwölf Monaten. Den größten Posten bildet bei unmanaged Tarifen allerdings die eigene Arbeitszeit: Zwei bis vier Stunden Administration im Monat übersteigen den Serverpreis der Einstiegsklasse um ein Vielfaches.
1 Wofür steht das V in V-Server? Aufklappen ↓
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2 Was unterscheidet einen Managed V-Server von einem unmanaged V-Server? Aufklappen ↓
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3 Was bedeutet Root-Zugriff? Aufklappen ↓
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4 Warum liegt der tatsächliche Preis vieler V-Server über dem beworbenen Grundpreis? Aufklappen ↓
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5 Welcher Schritt wird bei der Inbetriebnahme am häufigsten übersprungen? Aufklappen ↓
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Glossar: V-Server-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um virtuelle Server, Virtualisierung und den Betrieb eines eigenen Systems, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Virtualisierung
Virtualisierung teilt die Ressourcen einer physischen Maschine in logisch getrennte Einheiten auf, die sich wie eigenständige Rechner verhalten. Auf einem Wirtssystem laufen dadurch mehrere Server gleichzeitig. Genau darauf beruht das Produkt V-Server.
- Hypervisor
Der Hypervisor ist die Software-Schicht, die virtuelle Maschinen erzeugt, voneinander abschottet und ihnen Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz zuteilt. Verbreitete Vertreter im Hosting sind KVM, VMware und Xen.
- KVM
KVM steht für Kernel-based Virtual Machine und bezeichnet eine Vollvirtualisierung im Linux-Kernel. Jede Instanz fährt einen eigenen Kernel und lässt sich mit einem eigenen ISO-Image bestücken. Windows und eigene Kernel-Module setzen KVM voraus.
- LXC und Container
LXC virtualisiert auf Betriebssystemebene: Mehrere Instanzen teilen sich den Kernel des Wirtssystems. Das spart Overhead und senkt den Preis, schließt aber eigene Kernel-Module und eigene Abbilder aus.
- vCPU
Eine vCPU ist ein virtueller Prozessorkern, den der Hypervisor einer Instanz zuweist. Dedizierte vCPU bleiben fest reserviert, geteilte vCPU werden zwischen mehreren Instanzen umgeschichtet. Diese Unterscheidung erklärt Unterschiede in der Antwortzeit.
- Root-Zugriff
Root ist das Administratorkonto unter Linux. Mit Root-Rechten lassen sich Pakete installieren, Dienste einrichten, Firewallregeln setzen und Systemparameter ändern. Mit dieser Freiheit wächst zugleich die Verantwortung für die Absicherung.
- SSH
SSH ist das verschlüsselte Protokoll für den Fernzugriff auf die Kommandozeile eines Servers, standardmäßig auf Port 22. Sicher wird der Zugang durch Anmeldung per Schlüsselpaar statt per Passwort und durch einen gesperrten direkten Root-Login.
- Snapshot
Ein Snapshot friert den Zustand einer virtuellen Maschine zu einem Zeitpunkt ein und erlaubt die Rückkehr dorthin. Der Snapshot liegt meist auf derselben Infrastruktur wie die Instanz und ersetzt deshalb kein getrenntes Backup.
- Backup und Restore
Ein Backup ist eine vom Produktivsystem getrennte Sicherung der Daten, der Restore ihre Rückspielung. Entscheidend sind Aufbewahrungsdauer, Speicherort und ein regelmäßig geprüfter Testrestore, der die tatsächliche Wiederherstellungszeit liefert.
- Traffic und Bandbreite
Traffic bezeichnet das übertragene Datenvolumen, Bandbreite die maximale Übertragungsrate der Anbindung. Viele Tarife enthalten ein monatliches Freikontingent und drosseln nach dem Überschreiten oder rechnen zusätzliches Volumen ab.
- IPv4 und IPv6
IPv4-Adressen sind knapp geworden, weshalb Hoster zusätzliche Adressen kostenpflichtig vergeben. IPv6 steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung und liegt Tarifen meist ohne Aufpreis bei. Für einige ältere Dienste bleibt eine eigene IPv4-Adresse nötig.
- Uptime und SLA
Uptime beschreibt die Verfügbarkeit eines Dienstes in Prozent der Zeit, das Service Level Agreement die vertragliche Zusage dazu. 99,9 Prozent im Monat erlauben rund 43 Minuten Ausfall. Wertvoll wird eine Zusage erst mit einer benannten Entschädigungsregel.
- DDoS-Schutz
Ein DDoS-Angriff überlastet einen Server durch massenhafte Anfragen aus vielen Quellen. DDoS-Schutz filtert diesen Verkehr im Netz des Anbieters, bevor er die Instanz erreicht. Umfang und Schutzstufe unterscheiden sich zwischen den Tarifen erheblich.
- Serverstandort und Rechenzentrum
Der Serverstandort bezeichnet den physischen Ort des Rechenzentrums, in dem die Instanz läuft. Er entscheidet über anwendbares Recht, Latenz und häufig über die Zulässigkeit in Ausschreibungen. Der Firmensitz des Anbieters kann davon abweichen.
- Auftragsverarbeitung (AVV)
Wer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, braucht einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Dieser regelt Weisungsrechte, technische und organisatorische Maßnahmen sowie den Einsatz von Unterauftragnehmern. Ohne diesen Vertrag genügt auch ein deutscher Standort nicht.
- Overselling und Noisy Neighbour
Overselling bezeichnet den Verkauf von mehr Ressourcen, als physisch vorhanden sind, in der Annahme, dass nie alle Instanzen gleichzeitig Vollast ziehen. Der Effekt heißt Noisy Neighbour: Ein lastintensives Nachbarprojekt verschlechtert Ihre Antwortzeiten.
Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um V-Server, VPS-Tarife und die Auswahl eines Hosters, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was ist ein V-Server?
Ein V-Server ist ein virtueller Server, der per Hypervisor auf geteilter Hardware abgeschottet läuft und ein eigenes Betriebssystem mitbringt. Jede Instanz erhält zugesicherte Anteile an Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz, dazu in aller Regel vollen Root-Zugriff. Die Bezeichnungen V-Server, vServer und VPS meinen im DACH-Markt dasselbe Produkt.
Was ist der Unterschied zwischen einem vServer und einem Root-Server?
Der Begriff vServer beschreibt die Virtualisierung, Root-Server dagegen nur den administrativen Vollzugriff. Ein vServer mit Root-Rechten ist beides zugleich, weshalb viele Hoster ihre Tarife als Root-vServer führen. Ein dedizierter Root-Server bedeutet dagegen echte Einzelhardware ohne Mitbewohner auf demselben Blech.
Was bedeutet Managed bei einem vServer?
Managed bedeutet, dass der Anbieter Betriebssystem-Updates, Härtung, Monitoring und meist auch die Backups übernimmt. Ihre Aufgabe beschränkt sich dann auf die eigene Anwendung. Unmanaged überlässt die gesamte Administration dem Kunden und kostet deshalb ein Vielfaches weniger.
Was kostet ein vServer im Monat?
Unmanaged Einstiegstarife beginnen im DACH-Markt bei rund 2 bis 8 Euro im Monat, Mittelklassetarife mit 4 bis 8 vCPU liegen bei etwa 12 bis 45 Euro (Marktbeobachtung Stand September 2026). Managed-Angebote starten ab rund 40 Euro und reichen weit in den dreistelligen Bereich. Aktionspreise gelten oft nur für die ersten Monate, weshalb der reguläre Folgepreis der entscheidende Wert bleibt.
Gibt es kostenlose vServer?
Dauerhaft kostenlose vServer bietet im DACH-Markt praktisch kein Hoster an. Verbreitet sind stattdessen kostenlose Testphasen, Startguthaben für Cloud-Instanzen und Geld-zurück-Fristen von 14 bis 30 Tagen. Wer dauerhaft nichts zahlen will, bleibt bei einem kostenlosen Webhosting-Paket mit stark begrenztem Funktionsumfang.
vServer oder Webhosting, was passt besser?
Webhosting reicht für eine gewöhnliche Website mit Standardsoftware, ein vServer lohnt sich, sobald eigene Dienste, eigene Software oder feste Leistungsanforderungen dazukommen. Mit dem eigenen Server wächst allerdings die Verantwortung für Updates und Absicherung. Wer diese Aufgabe nicht übernehmen möchte, bucht einen Managed-Tarif.
Ist ein vServer DSGVO-konform?
Ein vServer ist nicht automatisch DSGVO-konform. Entscheidend sind der Serverstandort, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und die Offenlegung aller Unterauftragnehmer. Ein Rechenzentrum in Deutschland genügt allein nicht, solange dieser Vertrag fehlt.
Wie viel RAM und wie viele vCPU brauche ich?
Für eine mittelgroße Website mit Datenbank genügen meist 2 vCPU und 4 GB RAM. Mehrere Dienste, ein Onlineshop oder eine Anwendung mit Hintergrundprozessen verlangen eher 4 vCPU und 8 GB RAM. Sinnvoller als Schätzen bleibt Messen: Auslastung über zwei bis vier Wochen beobachten und danach nachjustieren.
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