Wer Bildbearbeitung mit KI in Photoshop 2026 zum ersten Mal ausprobiert, erkennt das Programm kaum wieder. Adobe hat die größte Überarbeitung seit Jahren veröffentlicht und damit Workflows radikal verkürzt, die früher Stunden dauerten.

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Statt Filter manuell zu stapeln, beschreiben Sie Ihre gewünschte Änderung in einem Satz. Statt pixelgenau zu stempeln, markieren Sie ein Objekt und lassen die KI den Rest erledigen. Dieser Artikel zeigt Ihnen die wichtigsten Techniken, Schritt für Schritt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Photoshop 2026 (Version 27) integriert neben Adobes eigenem Firefly Modell auch FLUX Kontext Pro, Googles Nano Banana und Topaz Labs für Entrauschung und Hochskalierung.
  • Der neue KI Assistent nimmt Bearbeitungswünsche in natürlicher Sprache entgegen und setzt sie automatisch oder schrittweise um.
  • Die Funktion Harmonize passt eingefügte Bildelemente mit einem Klick an Licht, Schatten und Farbstimmung des Hintergrunds an.
  • Photoshop gibt es ab 23,79 € pro Monat im Jahresabo. Die Partnermodelle von Google, FLUX und Topaz erfordern ein Creative Cloud Pro Abo oder ein separates Firefly Abo.

Was kann der neue KI Assistent in Photoshop 2026?

Der KI Assistent ist die auffälligste Neuerung in Photoshop 2026. Adobe hat ihn im März 2026 als öffentliche Beta für die Webversion und die mobile App gestartet. Sie beschreiben Ihre gewünschte Änderung in einem Textfeld, und der Assistent führt sie aus. Seit kurzem arbeitet Adobe sogar daran, Photoshop Funktionen direkt in ChatGPT verfügbar zu machen, ganz ohne eigenes Abo.

So funktioniert der Workflow

Öffnen Sie ein Bild und tippen Sie in das Eingabefeld des KI Assistenten. Schreiben Sie zum Beispiel: „Entferne die Stromleitung im Hintergrund.“ Photoshop analysiert das Bild, erkennt die Leitung und retuschiert sie heraus. Das Ergebnis sehen Sie in Sekunden.

Der Assistent beherrscht zwei Modi. Im automatischen Modus führt er die Bearbeitung sofort aus. Im angeleiteten Modus erklärt er Ihnen jeden Schritt, sodass Sie die Technik dahinter verstehen und lernen. Gerade für Einsteiger lohnt sich der zweite Modus, weil Sie so Photoshop Funktionen kennenlernen, die Sie vorher nicht kannten.

Typische Anweisungen, die der Assistent versteht: Hintergrund austauschen, Beleuchtung von links verstärken, Hautton wärmer machen, Farben entsättigen, Objekt im Vordergrund freistellen. In der Mobil App funktioniert die Eingabe auch per Sprache, was die Bearbeitung unterwegs beschleunigt.

AI Markup: Präzise steuern, wo die KI arbeitet

In Photoshop Web ergänzt Adobe die Funktion AI Markup. Damit zeichnen Sie direkt auf dem Bild und kombinieren Ihre Markierung mit einer Textanweisung. Kreisen Sie eine bestimmte Stelle ein und schreiben Sie „Blumenwiese hinzufügen“. Photoshop füllt genau diesen Bereich mit dem gewünschten Motiv. Das ist deutlich präziser als ältere KI Funktionen, die oft nur global auf das gesamte Bild wirkten.

Wie funktioniert Generatives Füllen mit mehreren KI Modellen?

Hölzerner Stempelhalter mit bunten Stempeln über einem bestempelten Blatt Papier
Fünf KI Modelle stehen beim Generativen Füllen zur Auswahl, jedes mit eigenen Stärken für unterschiedliche Aufgaben.

Generatives Füllen gehört seit 2023 zum Standardrepertoire in Photoshop. Wer die Grundlagen auffrischen möchte, findet in unserem Tutorial zum inhaltsbasierten Füllen in Photoshop eine ausführliche Anleitung. Mit Version 27 hat Adobe die Funktion grundlegend erweitert: Sie wählen jetzt direkt neben dem Prompt Eingabefeld aus mehreren KI Modellen das passende für Ihre Aufgabe.

Die verfügbaren Modelle im Vergleich

Adobes eigenes Firefly Modell (aktuell Firefly Fill & Expand) bleibt der Standard. Adobe hat das Modell mit der hauseigenen Stock Bibliothek trainiert, sodass alle generierten Inhalte kommerziell nutzbar sind. Für viele Aufgaben liefert Firefly solide Ergebnisse, vor allem beim Entfernen und Ersetzen von Bildbereichen. Wer Objekte lieber direkt im Browser ohne Photoshop Abo entfernen möchte, nutzt das Generative Füllen in Adobe Firefly.

Nano Banana von Google eignet sich besonders gut, wenn Sie die Stimmung eines bestehenden Bildes verändern möchten. Wählen Sie das gesamte Bild aus und schreiben Sie „verwandle die Szene in eine Nachtaufnahme“. Nano Banana verändert Lichtstimmung und Farben, ohne die Grundstruktur des Bildes zu zerstören. Adobe hat das Modell im November 2025 integriert. Die Hintergründe dieser Partnerschaft beschreibt unser Artikel zur Integration von Google Gemini 3 in den Kreativ Workflow.

FLUX Kontext Pro von Black Forest Labs zeigt seine Stärke bei Text im Bild. Wenn Sie ein Ladenschild, einen Buchtitel oder ein Werbeplakat im Foto ändern möchten, liefert FLUX deutlich lesbarere Ergebnisse als die anderen Modelle. Wer kreative Textgestaltung direkt im Browser bevorzugt, findet in den KI Texteffekten in Adobe Firefly eine Alternative ohne Photoshop.

Referenzbild: Konsistente Ergebnisse erzielen

Neu in Photoshop 2026: Sie laden ein Referenzbild hoch, das als Vorlage für die generative Füllung dient. Photoshop orientiert sich dann an Stil, Farben und Textur des Referenzbildes. Damit erzeugen Sie konsistente Bildserien, zum Beispiel für Produktfotos im selben Look oder für Social Media Kampagnen mit einheitlicher Ästhetik. Wer die Möglichkeiten der Stilsteuerung vertiefen möchte, sollte sich die über 100 Stiloptionen in Adobe Firefly ansehen. Mit der neuen Funktion Custom Models trainieren Sie sogar ein eigenes Firefly Modell auf Ihre Bildsprache.

Markieren Sie den gewünschten Bereich, klicken Sie auf das Symbol für Referenzbild und laden Sie Ihre Vorlage hoch. Photoshop gewichtet die Referenz stärker als den Textprompt. Wenn Sie also präzise Vorgaben haben, die exakt eingehalten werden sollen, ist das Referenzbild der zuverlässigere Weg.

Wie erweitern Sie Bilder intelligent über den Rand hinaus?

Aquarell-Landschaft und Fotos derselben Bucht auf einem weißen Tisch
Generatives Erweitern setzt Bildinhalte nahtlos über die Originalränder fort, ideal für Formatwechsel.

Generatives Erweitern löst ein Problem, das jeder kennt: Das Foto hat nicht genug Rand für das gewünschte Format. Statt umständlich in Canvas Größe hineinzurechnen, ziehen Sie den Bildrahmen einfach größer, und Photoshop füllt die neuen Bereiche passend auf. Unser ausführliches Tutorial zum Generativen Erweitern in Photoshop erklärt die Funktion Schritt für Schritt. Wer kein Photoshop Abo besitzt, erreicht dasselbe Ergebnis direkt im Browser mit dem Generativen Erweitern in Adobe Firefly.

Typischer Anwendungsfall

Sie haben ein Porträtfoto im Hochformat und brauchen es im Querformat 16:9 für eine Webseite oder einen Social Media Header. Wählen Sie das Freistellungswerkzeug, ziehen Sie den Rahmen links und rechts über das Bild hinaus und klicken Sie auf Generieren. Photoshop analysiert die vorhandenen Bildränder und setzt den Hintergrund plausibel fort.

Die Qualität hängt stark vom Bildinhalt ab. Natürliche Strukturen wie Himmel, Wiese, Sand oder Wasser funktionieren zuverlässig. Bei komplexen Mustern wie Ziegelwänden oder karierten Stoffen treten gelegentlich Wiederholungen auf. Prüfen Sie das Ergebnis immer bei 100 % Ansicht und bessern Sie mit dem Kopierstempel nach, falls nötig. Wer alle Social Media Formate mit einem Klick erstellen möchte, findet in Adobe Express eine noch schnellere Lösung für reine Formatanpassungen.

Wie entfernen Sie störende Objekte in Sekunden?

Bild im Holzrahmen: Parkbank, Baum, blauer Luftballon vor weißem Hintergrund
Das überarbeitete Entfernen Werkzeug retuschiert störende Bildelemente in Sekunden, inklusive Fassadenrekonstruktion und Schattenwurf.

Das überarbeitete Entfernen Werkzeug gehört zu den Funktionen, die im Agenturalltag am meisten Zeit sparen. Malen Sie mit dem Pinsel über ein störendes Objekt, und Photoshop ersetzt den Bereich mit passendem Hintergrundmaterial. Unser Tutorial zum Entfernen störender Elemente in Photoshop zeigt den kompletten Workflow im Detail.

Vorher und nachher

Stellen Sie sich ein Architekturfoto vor, auf dem ein Baugerüst den Blick auf die Fassade stört. Früher hätten Sie mit Kopierstempel und Reparaturpinsel Pixel für Pixel gearbeitet. In Photoshop 2026 malen Sie mit dem Entfernen Werkzeug über das Gerüst. Die KI rekonstruiert die verdeckte Fassade, einschließlich Fensterpositionen, Schattenwürfen und Texturverläufen. Die Trefferquote liegt laut Adobe Tests bei über 95 Prozent bei komplexen Hintergründen.

Für feinere Korrekturen, etwa einzelne Staubkörner auf Produktfotos oder Kratzer auf eingescannten Dokumenten, eignet sich der klassische Bereichsreparatur Pinsel in Photoshop weiterhin besser. Das Werkzeug arbeitet lokal präziser und verbraucht keine generativen Credits.

Wie skalieren Sie Bilder ohne Qualitätsverlust hoch?

Lupe vergrößert Foto einer Restauratorin, dazu Briefmarke, Aufsteller, alles auf Weiß
Generativ Hochskalieren vergrößert Bilder auf die vierfache Auflösung, ohne dass Details verloren gehen.

Ein Klassiker im Geschäftsalltag: Das Produktfoto soll plötzlich auf einem Messestand im Großformat hängen, aber die Auflösung reicht nur für Web. Photoshop 2026 löst dieses Problem mit der Funktion Generativ Hochskalieren.

Die zwei Optionen

Öffnen Sie Ihr Bild und wählen Sie im Menü unter Bild die Option Generativ hochskalieren. Sie können das Bild auf die doppelte oder vierfache Größe skalieren. Adobe stellt dafür zwei Modelle zur Verfügung: Bloom (kreativer, ergänzt Details frei) und das Modell von Topaz Gigapixel (realistischer, bleibt näher am Original).

Topaz Gigapixel ist die bessere Wahl für Produktfotos, Architekturaufnahmen und Porträts, weil das Modell Texturen, Hauttöne und feine Details originalgetreu rekonstruiert. Bloom eignet sich eher für illustrative Zwecke oder wenn Sie bewusst einen leicht verfremdeten Look wollen.

Beide Modelle erfordern ein Creative Cloud Pro Abo oder ein separates Firefly Abo. Mit dem Standard Einzelabo von Photoshop nutzen Sie nur Adobes eigenes Hochskalierungsmodell, das solide, aber weniger detailreich arbeitet.

Wie passt Harmonize Composings automatisch an?

Ein Chamäleon mit einem blauen Barett sitzt auf einem Stapel bunter Postkarten
Harmonize passt eingefügte Bildelemente automatisch an Licht und Farbstimmung des Hintergrunds an, wie ein Chamäleon.

Harmonize ist seit Ende 2025 in Photoshop 2026 verfügbar und löst eines der ältesten Probleme bei Fotomontagen: eingefügte Elemente sehen wie Fremdkörper aus, weil Licht, Schatten und Farbtemperatur nicht zum Hintergrund passen. Wer sich für die Grundlagen des Composings interessiert, findet in unserem Tutorial zu Photoshop Compositing die wichtigsten Techniken.

So setzen Sie Harmonize ein

Stellen Sie ein Objekt frei und platzieren Sie es auf einem neuen Hintergrund. In der Kontextleiste erscheint der Button Harmonize. Ein Klick genügt, und Photoshop analysiert die Lichtverhältnisse, Tonwerte und Schattenwürfe des Hintergrunds. Dann passt die KI das eingefügte Element an, sodass es aussieht, als gehöre es zur Szene.

Ein Beispiel aus der Praxis: Sie fotografieren ein Produkt unter Studiobeleuchtung und möchten es in eine Outdoor Szene einfügen. Ohne Harmonize müssten Sie Gradationskurven, Farbbalance und manuelle Schattenbemalung einsetzen. Mit Harmonize erreichen Sie in Sekunden ein Ergebnis, das für Social Media und Webseiten ausreicht. Wer den Hintergrund komplett austauschen möchte, statt nur die Beleuchtung anzugleichen, nutzt die Funktion Hintergrund generieren in Photoshop.

Der Unterschied zur Referenzbild Funktion bei Generativem Füllen: Harmonize verändert nur Licht und Farbe eines bereits platzierten Elements. Generatives Füllen mit Referenz generiert komplett neue Bildinhalte nach Vorlage. Beide Funktionen ergänzen sich im Workflow.

Was kostet Photoshop 2026 und welches Abo passt?

Waage mit Münzen links und leuchtendem Würfel rechts, daran Etikett „PRICELESS“
Die Abopreise für Photoshop 2026 reichen von 23,79 Euro bis 77,99 Euro pro Monat, abhängig vom gewünschten Funktionsumfang.

Adobe bietet mehrere Abomodelle an. Die Preise gelten für Deutschland, inklusive Mehrwertsteuer, im Jahresabo mit monatlicher Abrechnung.

AboPreis pro MonatEnthaltene ProgrammeKI Modelle
Photoshop Einzelabo23,79 €Photoshop Desktop, Web, iPadFirefly (Standard)
Fotoabo 1 TB23,79 €Photoshop + Lightroom + Lightroom ClassicFirefly (Standard)
Creative Cloud Pro66,45 € (ab August 2025: 77,99 € für Aktionspreiskunden)Über 20 Adobe ProgrammeFirefly + FLUX + Nano Banana + Topaz + 4.000 Credits/Monat

Welches Abo brauchen Sie wirklich?

Für die klassische Bildbearbeitung reicht das Photoshop Einzelabo oder das Fotoabo. Generatives Füllen, Generatives Erweitern und das Entfernen Werkzeug funktionieren mit dem enthaltenen Firefly Modell.

Die Partnermodelle von FLUX, Google und Topaz stehen nur im Creative Cloud Pro Abo oder mit einem separaten Firefly Abo zur Verfügung. Jede Generierung mit einem Partnermodell kostet Credits, wobei der Verbrauch je nach Modell und Ausgabegröße variiert. Photoshop Nutzer mit Standard Abo erhalten seit Juni 2025 nur noch 25 generative Credits pro Monat für Premiumfunktionen.

Für Unternehmen, die regelmäßig Bildmaterial produzieren, rechnet sich das Pro Abo schnell. Ein Rechenbeispiel: Angenommen, eine Agentur bearbeitet 50 Bilder pro Woche und spart pro Bild fünf Minuten durch KI gestützte Retusche. Das wären rund 17 Stunden eingesparte Arbeitszeit pro Monat. Bei einem Stundensatz von 80 € entspräche das rund 1.360 € monatlich, ein Vielfaches der Abokosten.

Welche kostenlosen Alternativen gibt es?

Kleine Holztür mit Steinbogen, drei Schlüsseln am Bund und Fußmatte auf weißem Grund
Drei Schlüssel, eine Tür: Photoshop, Affinity Photo und GIMP öffnen den Zugang zur Bildbearbeitung auf unterschiedlichen Wegen.

Photoshop dominiert den professionellen Markt, aber nicht jedes Unternehmen braucht den vollen Funktionsumfang. Unser ausführlicher Vergleich der besten Photoshop Alternativen bewertet zehn Programme nach Preis, Funktionsumfang und Zielgruppe. Drei Alternativen verdienen hier einen kurzen Blick.

Photopea (photopea.com) läuft komplett im Browser, unterstützt PSD Dateien und bietet eine Oberfläche, die Photoshop stark ähnelt. Für schnelle Retuschen und einfache Montagen reicht Photopea aus. KI Funktionen fehlen allerdings.

Affinity Photo 2 kostet einmalig rund 75 € ohne Abo. Die Software deckt Freistellen, RAW Entwicklung, Farbkorrekturen und Panorama Stitching ab. Für Unternehmen, die den Abozwang vermeiden möchten, ist Affinity eine solide Wahl. KI gestützte Generierung bietet Affinity nicht.

GIMP ist kostenlos und quelloffen. Der Funktionsumfang reicht für grundlegende Bildbearbeitung, aber die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu Photoshop umständlich. Für gelegentliche Korrekturen an Webgrafiken genügt GIMP. Für professionelle Produktionen fehlen Farbmanagement, CMYK Unterstützung und natürlich die KI Features. Wer kostenlose Bilder für Projekte sucht, findet passende Quellen in unserer Übersicht.

Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zu KI Bildbearbeitung in Photoshop

Altes, offenes Buch mit blau leuchtender Begriffswolke und Cursor-Symbol
Zwölf Fachbegriffe rund um KI gestützte Bildbearbeitung in Photoshop 2026, kompakt erklärt.

AI Markup

AI Markup bezeichnet die Betafunktion in Photoshop Web, mit der Sie direkt auf dem Bild zeichnen und die Markierung mit einem Textprompt kombinieren. Photoshop generiert dann Inhalte exakt im markierten Bereich. Die Funktion verbindet manuelle Steuerung mit generativer KI.

Creative Cloud Pro

Creative Cloud Pro ist Adobes erweitertes Abomodell, das seit August 2025 das bisherige „Alle Applikationen“ Abo ersetzt. Enthalten sind über 20 Programme, 4.000 generative Credits pro Monat und Zugriff auf KI Partnermodelle wie FLUX, Nano Banana und Topaz.

Firefly

Firefly ist Adobes eigenes generatives KI Modell, das auf der Adobe Stock Bibliothek trainiert wurde. Alle mit Firefly erzeugten Inhalte sind laut Adobe für die kommerzielle Nutzung freigegeben, was das Modell von vielen Konkurrenten unterscheidet.

FLUX Kontext Pro

FLUX Kontext Pro stammt von Black Forest Labs und ist als Partnermodell in Photoshop 2026 integriert. Das Modell arbeitet besonders gut mit Text in Bildern und erzeugt lesbare Schriftzüge, Schilder und Beschriftungen innerhalb generativer Füllungen.

Generative Credits

Generative Credits sind Adobes Verrechnungseinheit für KI gestützte Funktionen. Jede Generierung verbraucht Credits, wobei der Verbrauch je nach Modell und Ausgabegröße variiert. Standard Abos enthalten 25 Credits pro Monat, Pro Abos 4.000 Credits.

Generatives Erweitern

Generatives Erweitern verlängert ein Bild über seine originalen Ränder hinaus. Photoshop analysiert die vorhandenen Bildkanten und generiert passende Fortsetzungen. Die Funktion eignet sich besonders zum Formatwechsel, etwa von Hochformat auf Querformat.

Generatives Füllen

Generatives Füllen ersetzt ausgewählte Bildbereiche mit KI generierten Inhalten auf Basis eines Textprompts. Seit Photoshop 2026 stehen dafür mehrere KI Modelle zur Auswahl. Die Funktion ist der Nachfolger des klassischen inhaltsbasierten Füllens.

Generativ Hochskalieren

Generativ Hochskalieren vergrößert Bilder auf die doppelte oder vierfache Auflösung, wobei die KI fehlende Details rekonstruiert. Photoshop bietet dafür Adobes eigenes Modell sowie die Modelle Bloom und Topaz Gigapixel an.

Harmonize

Harmonize ist eine Compositing Funktion in Photoshop 2026, die eingefügte Bildelemente automatisch an Licht, Schatten und Farbstimmung des Hintergrunds anpasst. Die Funktion arbeitet nicht generativ, sondern korrigiert ausschließlich Tonwerte und Beleuchtung.

Nano Banana

Nano Banana ist Googles generatives Bildmodell, das als Partnermodell in Photoshop 2026 integriert ist. Das Modell eignet sich besonders für Stimmungsänderungen in bestehenden Bildern, etwa die Umwandlung einer Tagszene in eine Nachtaufnahme.

Referenzbild

Referenzbild bezeichnet die Möglichkeit, beim Generativen Füllen ein vorhandenes Bild als stilistische Vorlage hochzuladen. Photoshop orientiert sich dann an Farbgebung, Textur und Stil der Referenz, statt ausschließlich dem Textprompt zu folgen.

Topaz Gigapixel

Topaz Gigapixel ist ein KI Modell von Topaz Labs, das auf realistische Hochskalierung spezialisiert ist. In Photoshop 2026 steht das Modell für Entrauschung und Hochskalierung zur Verfügung und liefert besonders bei Porträts und Produktfotos originalgetreue Ergebnisse.

Häufig gestellte Fragen zu KI Bildbearbeitung in Photoshop

Schwebende Holzpalette mit fünf Glaskugeln, die Landschaften zeigen, und einem FAQ-Schild
Häufige Fragen zu KI Bildbearbeitung in Photoshop 2026, von Kosten bis kommerzielle Nutzung.

Brauche ich Photoshop Vorkenntnisse für die KI Funktionen?

Grundkenntnisse helfen, sind aber keine Voraussetzung. Der KI Assistent erklärt auf Wunsch jeden Arbeitsschritt. Für Einsteiger empfiehlt sich der angeleitete Modus, der die verwendeten Werkzeuge und Techniken transparent macht.

Funktionieren die KI Features auch offline?

Die generativen Funktionen wie Generatives Füllen, Generatives Erweitern und Generativ Hochskalieren erfordern eine Internetverbindung. Die Berechnung findet auf Adobes Servern statt. Klassische Werkzeuge funktionieren weiterhin offline.

Darf ich KI generierte Inhalte kommerziell verwenden?

Inhalte, die mit Adobes eigenem Firefly Modell erstellt wurden, sind laut Adobe für die kommerzielle Nutzung freigegeben. Für Inhalte mit Partnermodellen wie FLUX oder Nano Banana sollten Sie die jeweiligen Nutzungsbedingungen prüfen.

Wie viele generative Credits verbraucht eine Bearbeitung?

Der Verbrauch variiert je nach Funktion und Modell. Standard Abos enthalten 25 Credits pro Monat, Creative Cloud Pro Abos 4.000 Credits. Generatives Füllen mit Firefly verbraucht weniger als die gleiche Funktion mit einem Partnermodell.

Ersetzt Photoshop 2026 einen professionellen Fotografen?

Die KI Funktionen beschleunigen die Nachbearbeitung erheblich, ersetzen aber weder professionelle Fotografie noch gestalterisches Urteilsvermögen. Ein gutes Ausgangsfoto liefert bessere KI Ergebnisse als ein schlechtes.

Lohnt sich das Upgrade von Photoshop 2025 auf 2026?

Wer regelmäßig Bilder bearbeitet und Composings erstellt, profitiert sofort von Harmonize, dem verbesserten Entfernen Werkzeug und der Auswahl mehrerer KI Modelle. Gelegenheitsnutzer können abwarten.

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