Online-Steuerberater Vergleich
2026
Das sind die besten 51 Anbieter.
Der Pendelordner steht wieder im Kofferraum, die Kanzlei antwortet erst nach einer Woche, und die Auswertung für das letzte Quartal fehlt noch immer. Wir haben 51 Online-Steuerberater und digitale Treuhänder in Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft.
Digitale Steuerkanzlei aus Koblenz für KMU, Selbstständige, Online-Unternehmer, Freie Berufe, Kreativbranche, Existenzgründer und Startups. Buchhaltung mit Umsatzsteuer und OSS, Lohn, Jahresabschluss, EÜR und Steuererklärungen, digital von jedem Ort aus mit Mandanten-Login und Toolset.
dein-steuerbuero.de
Hinter der Marke dein-steuerbuero.de steht die Steuerwerk Koblenz Steuerberatungsgesellschaft mbH mit Sitz in der Rheinstraße 2a in Koblenz. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz eingetragen, Geschäftsführerin ist Stephanie Olbrich. Die Zusammenarbeit findet ortsunabhängig statt.
Das Leistungsspektrum umfasst Buchhaltung einschließlich Umsatzsteuervoranmeldung und OSS-Meldungen, Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss, EÜR, E-Bilanz und Steuererklärungen. Dazu kommt die Rechtsform- und Strukturberatung. Zielgruppen sind kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige, Online-Unternehmer, Freie Berufe und die Kreativbranche sowie Existenzgründer und Startups.
Die Zusammenarbeit findet digital und von jedem Ort aus statt. Mandanten erhalten ein Mandanten-Login und ein eigenes Toolset für den Austausch von Belegen und Daten. Am Anfang steht ein Erstgespräch, die weitere Beratung läuft ortsunabhängig im digitalen Austausch.
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Was ist ein Online-Steuerberater, und für wen lohnt er sich?

Ein Online-Steuerberater ist ein zugelassener Steuerberater oder eine Steuerberatungsgesellschaft, die Mandanten überwiegend digital betreut. Belege laufen per App oder Portal, Gespräche per Video oder Telefon, und der Standort der Kanzlei spielt keine Rolle mehr.
Rechtlich gibt es keinen Unterschied zur klassischen Kanzlei. Wer in Deutschland geschäftsmäßig Hilfe in Steuersachen leistet, braucht eine Befugnis nach dem Steuerberatungsgesetz, ist Mitglied einer Steuerberaterkammer, unterliegt der Verschwiegenheitspflicht und muss eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Das gilt für die Online-Kanzlei mit Videoberatung genauso wie für das Büro in der Innenstadt. In Österreich regelt das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz den Beruf, in der Schweiz übernehmen Treuhänder diese Aufgaben.
Der Unterschied liegt in der Arbeitsweise. Online-Kanzleien setzen auf digitale Belege, Bankanbindung, Mandantenportale und standardisierte Abläufe. Viele bieten Pakete mit festem Monatspreis an, die auf einer Pauschalvergütung nach der Steuerberatervergütungsverordnung beruhen.
Besonders gut passt das Modell für Freelancer, Freiberufler, digitale Unternehmen, Onlinehändler und Startups, deren Belege ohnehin digital entstehen. Wer viel Papier hat oder persönliche Termine vor Ort schätzt, findet bei regionalen Kanzleien mit Online-Angebot einen Mittelweg.
- Digitale Belege: Ihre Rechnungen kommen ohnehin per E-Mail oder als PDF, und Sie möchten keine Pendelordner mehr in eine Kanzlei bringen.
- Ortsunabhängig: Sie arbeiten remote, reisen viel oder sind umgezogen und wollen Ihren Steuerberater unabhängig vom Wohnort wählen.
- Wenig Zeit: Buchhaltung und Steuererklärungen kosten Sie Abende und Wochenenden, die Ihnen im Geschäft fehlen.
- Planbare Kosten: Sie wünschen sich einen festen Monatspreis statt Rechnungen, deren Höhe Sie vorher nicht kennen.
- Spezialthemen: Onlinehandel mit Auslandsumsätzen, eine Holding oder eine Finanzierungsrunde verlangen eine Kanzlei mit passender Spezialisierung.
- Wachstum: Mit dem ersten Mitarbeitenden, der GmbH-Gründung oder steigenden Umsätzen reicht die eigene Steuersoftware nicht mehr.
- Unzufriedenheit: Ihr bisheriger Steuerberater reagiert langsam, arbeitet noch mit Papier oder liefert Auswertungen erst Monate später.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf Online-Steuerberater fast immer. Bei Spezialthemen wie Onlinehandel oder Holding zählt die fachliche Ausrichtung der Kanzlei mehr als der niedrigste Paketpreis.
Typische Probleme mit Steuerberatern und wie Online-Kanzleien sie lösen

Die häufigsten Ärgernisse sind lange Antwortzeiten, wechselnde Ansprechpartner, intransparente Kosten und Papierprozesse. Online-Kanzleien versprechen hier Abhilfe, doch auch bei ihnen hängt viel von Paketgrenzen und Betreuungsmodell ab.
Der Klassiker: Die Buchhaltung für das erste Quartal liegt im Sommer noch nicht vor, und eine Rückfrage zur Umsatzsteuer bleibt eine Woche unbeantwortet. Viele Kanzleien sind ausgelastet, und Fachkräfte sind knapp. Digitale Abläufe mit automatischer Belegzuordnung schaffen Freiraum, ersetzen aber keinen erreichbaren Ansprechpartner.
Ein zweiter Punkt sind die Kosten. Wer nach Gebührenrahmen abgerechnet wird, kennt den Betrag oft erst mit der Rechnung. Festpreis-Pakete schaffen Planbarkeit, haben aber Grenzen bei Belegzahl, Umsatz oder Leistungsumfang. Was darüber hinausgeht, kostet extra.
Viele Probleme lassen sich vor dem Vertrag klären. Fragen Sie nach festen Ansprechpartnern, zugesagten Antwortzeiten, den enthaltenen Leistungen und dem Ablauf beim Wechsel.
Rückfragen bleiben tagelang liegen, und Auswertungen kommen erst kurz vor Fristende.
Jede Anfrage landet bei einer anderen Person, die Ihr Unternehmen erst kennenlernen muss.
Zusatzleistungen außerhalb des Pakets werden nach Aufwand berechnet und treiben die Rechnung nach oben.
Bank, Shop, Zahlungsanbieter und Buchhaltung sind nicht verbunden, Belege müssen von Hand zugeordnet werden.
Die Kanzlei verbucht und erklärt, gibt aber keine Hinweise zu Gestaltung, Rechtsform oder Steuerersparnis.
Sensible Finanzdaten liegen in Tools, deren Serverstandort und Zugriffsrechte unklar sind.
Der alte Steuerberater übergibt Daten spät oder unvollständig, Fristen geraten in Gefahr.
Welche Arten von Online-Steuerberatern gibt es?

Der Markt teilt sich in digitale Vollkanzleien, Spezialkanzleien für Onlinehandel und Startups, Apps mit Steuerberater-Service, regionale Kanzleien mit Online-Angebot, Vermittlungsplattformen und in der Schweiz digitale Treuhänder.
Digitale Vollkanzleien übernehmen Buchhaltung, Lohn, Jahresabschluss und Steuererklärungen und betreuen Mandanten bundesweit. Spezialkanzleien richten sich an bestimmte Zielgruppen: E-Commerce-Kanzleien kennen Marktplatzdaten, OSS-Meldungen und Lager im Ausland, Startup-Kanzleien begleiten Gründung, Holding und Finanzierungsrunden.
Apps mit Steuerberater-Service verbinden Buchhaltungssoftware mit einem Beratungsangebot. Sie erfassen Belege und Banking in der App, ein zugelassener Steuerberater prüft oder erstellt die Erklärung. Das funktioniert gut für einfache Fälle von Freelancern und Einzelunternehmen, stößt bei GmbH oder komplexen Gestaltungen aber an Grenzen.
Vermittlungsplattformen beraten nicht selbst, sondern leiten Anfragen an passende Kanzleien weiter. In Österreich arbeiten Steuerberater mit eigenen Online-Angeboten, in der Schweiz bieten digitale Treuhänder Buchhaltung, Lohn, Mehrwertsteuer und Steuererklärungen als Paket an.
Steuerberatungsgesellschaft mit Buchhaltung, Lohn, Abschluss und Erklärungen, komplett online und meist zum Festpreis.
Kanzleien mit Schnittstellen zu Shops und Marktplätzen sowie Erfahrung mit OSS-Verfahren und Lagern im Ausland.
Beratung zu Rechtsform, Holding, Finanzierungsrunden und Mitarbeiterbeteiligung, oft mit Fokus auf GmbH und UG.
Buchhaltungs- oder Steuer-App, in der zugelassene Steuerberater Erklärungen prüfen oder erstellen.
Klassische Kanzlei, die digital arbeitet und bei Bedarf auch Termine vor Ort anbietet.
Plattformen, die Anfragen an passende Kanzleien weiterleiten. Die Beratung selbst übernimmt die vermittelte Kanzlei.
In der Schweiz übernehmen Treuhänder Buchhaltung, Lohn, Mehrwertsteuer und Steuererklärungen, digital und mit Paketpreisen.
- Zugelassener Steuerberater als fester Ansprechpartner
- Buchhaltung, Abschluss und Gestaltungsberatung
- Geeignet für GmbH, Holding und Wachstum
- Höherer Monatspreis als eine App
- Belege und Banking direkt in der App
- Steuerberater prüft oder erstellt Erklärungen
- Geeignet für Freelancer mit einfachen Fällen
- Wenig individuelle Beratung
2026
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So wählen Sie den passenden Online-Steuerberater aus

Entscheidend sind Zulassung, Leistungsumfang, Spezialisierung, Tools, Erreichbarkeit, Preismodell, Datenschutz und ein geordneter Start. Der niedrigste Paketpreis ist selten das beste Kriterium.
Prüfen Sie zuerst, wer berät. Im Impressum einer Online-Kanzlei steht eine Steuerberatungsgesellschaft oder ein Steuerberater mit zuständiger Kammer. Bei Apps und Plattformen sollte klar erkennbar sein, welche Kanzlei die Erklärung übernimmt und haftet.
Danach zählen Umfang und Passung. Legen Sie die Pakete nebeneinander: Welche Leistungen sind enthalten, wie viele Belege, welche Erklärungen, welche Beratungszeit? Fragen Sie nach Erfahrung mit Ihrer Rechtsform und Branche. Eine GmbH mit Auslandsumsätzen braucht eine andere Kanzlei als ein Texter mit Einnahmenüberschussrechnung.
Zum Schluss entscheidet die Zusammenarbeit im Alltag. Testen Sie im Erstgespräch Reaktionszeit und Verständlichkeit, klären Sie Schnittstellen zu Ihrer Software und lassen Sie sich erklären, wie der Wechsel vom bisherigen Berater abläuft.
Nur zugelassene Berater dürfen geschäftsmäßig Hilfe in Steuersachen leisten und sind über die Berufshaftpflicht abgesichert.
Pakete unterscheiden sich stark: Manche enthalten nur Erklärungen, andere Buchhaltung, Lohn, Abschluss und Beratung.
Onlinehandel, Startups, Holdings und Freiberufler haben eigene Steuerfragen, die Erfahrung verlangen.
Gute Online-Kanzleien binden Bank, Buchhaltungssoftware, Shop und Zahlungsanbieter direkt an.
Ein fester Ansprechpartner und zugesagte Antwortzeiten sind bei Online-Kanzleien wichtiger als der Standort.
Festpreise schaffen Planbarkeit, wenn klar ist, welche Leistungen und welches Volumen sie abdecken.
Finanzdaten sind sensibel, Steuerberater unterliegen der Verschwiegenheitspflicht und der DSGVO.
Ein strukturiertes Onboarding sorgt dafür, dass beim Wechsel keine Frist verloren geht.
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Wechsel und Start: So läuft die Zusammenarbeit an

Der Start mit einem Online-Steuerberater gliedert sich in Bedarfsklärung, Anbietervergleich, Mandatsvereinbarung, Datenübernahme, Einrichtung der Tools und laufende Zusammenarbeit. Für einen geordneten Wechsel sollten Sie zwei bis sechs Wochen einplanen.
Am Anfang stehen die Fakten: Rechtsform, Umsatz, Belege pro Monat, Mitarbeitende und gewünschte Leistungen. Damit holen Sie vergleichbare Angebote ein. Nach der Entscheidung unterschreiben Sie den Vertrag oder die Vergütungsvereinbarung und eine Vollmacht, damit die neue Kanzlei gegenüber dem Finanzamt handeln kann.
Beim Wechsel übergibt der bisherige Berater Vorjahresabschluss, Buchungsdaten und offene Fristen. Je besser die Unterlagen, desto reibungsloser der Übergang. Ideal ist ein Wechsel zum Jahresbeginn oder nach einem abgeschlossenen Quartal.
Danach richten Sie Bankanbindung, Belegupload und Mandantenportal ein. Laden Sie Belege laufend hoch, statt sie zu sammeln. Dann erhalten Sie aktuelle Auswertungen und nutzen Ihren Steuerberater nicht nur für die Pflicht, sondern auch für die Planung.
Bedarf klären
Rechtsform, Umsatz, Belegvolumen, Mitarbeitende und gewünschte Leistungen zusammenstellen.
Anbieter vergleichen
Drei bis fünf Kanzleien oder Apps auswählen, Pakete und Preise nebeneinanderlegen.
Mandat vereinbaren
Leistungsumfang, Vergütung, Laufzeit und Zuständigkeiten schriftlich festhalten.
Daten übernehmen
Vorjahresabschluss, Buchungsdaten und Bescheide vom bisherigen Berater oder aus der Software übernehmen.
Tools einrichten
Bank, Belegupload, Buchhaltungssoftware und Mandantenportal anbinden und testen.
Zusammenarbeit
Belege regelmäßig hochladen, Auswertungen lesen und Termine für Planung und Abschluss nutzen.
Die häufigsten Fehler bei der Wahl eines Online-Steuerberaters

Typische Fehler sind ein reiner Preisvergleich, eine ungeprüfte Zulassung, fehlende Spezialisierung, ein Wechsel kurz vor Fristende und Belege, die erst am Jahresende geliefert werden.
Viele vergleichen nur den Einstiegspreis. Wer mehr Belege, eine GmbH oder Mitarbeitende hat, landet schnell in einem höheren Paket oder zahlt Zusatzleistungen. Rechnen Sie deshalb immer die Jahreskosten für Ihr tatsächliches Volumen aus.
Ebenso riskant ist eine Kanzlei ohne passende Erfahrung. Onlinehändler mit Lieferungen ins EU-Ausland oder Gesellschafter einer Holding brauchen Fachwissen, das nicht jede Kanzlei mitbringt. Fehler zeigen sich oft erst bei der Betriebsprüfung.
Planen Sie außerdem den Zeitpunkt. Ein Wechsel kurz vor Fristende setzt alle Beteiligten unter Druck. Vereinbaren Sie schriftlich, dass Sie Ihre Daten jederzeit in einem gängigen Format erhalten, damit ein späterer Wechsel genauso glatt läuft.
Günstige Einstiegspakete decken oft nur wenige Belege ab, der Rest kostet extra.
Nicht jede Plattform berät selbst, manchmal bleibt unklar, wer haftet.
Eine Kanzlei ohne E-Commerce-Erfahrung übersieht OSS-Pflichten oder Lagerorte im Ausland.
Ein Wechsel kurz vor Fristende gefährdet Erklärungen und führt zu Verspätungszuschlägen.
Wer Belege nur einmal im Jahr liefert, verschenkt aktuelle Auswertungen und verursacht Mehraufwand.
Belegobergrenzen oder Umsatzgrenzen im Paket werden erst bei der Abrechnung sichtbar.
Beim späteren Wechsel fehlen Buchungsdaten oder Zugänge zu Portalen.
Was kostet ein Online-Steuerberater?

Online-Steuerberater rechnen meist mit festen Monatspaketen oder Preisen pro Erklärung ab, die sich nach Rechtsform, Umsatz und Belegzahl richten. Grundlage ist die Steuerberatervergütungsverordnung, die für laufende Leistungen eine schriftliche Pauschalvergütung erlaubt.
Am günstigsten sind Apps mit Steuerberater-Service, die für Freelancer mit einfachen Fällen einen festen Preis pro Erklärung oder ein Monatsabo verlangen. Online-Kanzleien bieten für Einzelunternehmen und Freiberufler Pakete mit Buchhaltung, Umsatzsteuer und Erklärungen. Bei GmbH und UG kommen Bilanz, Körperschaft- und Gewerbesteuer hinzu, entsprechend höher liegt der Preis.
Ohne Pauschalvereinbarung rechnen Steuerberater nach der Steuerberatervergütungsverordnung ab. Die Gebühr hängt vom Gegenstandswert und vom Aufwand innerhalb eines festgelegten Rahmens ab. Für einzelne Erklärungen kann das günstiger sein, für laufende Betreuung schaffen Pakete mehr Planbarkeit.
Achten Sie auf Kosten außerhalb des Pakets: Jahresabschluss, Mehrbelege, Lohnabrechnung, Beratungsstunden und Einrichtung. Für Unternehmen sind die Kosten der Steuerberatung als Betriebsausgabe absetzbar.
Apps mit Steuerberater-Service verlangen meist einen festen Preis pro Erklärung oder ein Monatsabo. Geeignet für Freelancer und Einzelunternehmen mit einfachen Fällen. Prüfen Sie, ob die betriebliche und die private Erklärung enthalten sind.
Online-Kanzleien bündeln Buchhaltung, Umsatzsteuer, EÜR und Einkommensteuererklärung häufig in Monatspaketen. Der Preis hängt vor allem von der Zahl der Belege und vom Umsatz ab.
Bei Kapitalgesellschaften kommen Bilanz, Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie die Offenlegung hinzu. Viele Kanzleien berechnen den Jahresabschluss separat oder als Teil eines höheren Pakets.
Die Lohnabrechnung wird fast immer pro Mitarbeitendem und Monat berechnet. Einrichtung, Meldungen und Jahresarbeiten können extra kosten.
Ohne Pauschalvereinbarung rechnen Steuerberater nach der Steuerberatervergütungsverordnung ab. Die Gebühr richtet sich nach Gegenstandswert und Aufwand innerhalb des vorgegebenen Rahmens.
Neben dem Monatspaket zählen der Jahresabschluss, Mehrbelege über der Paketgrenze, Beratungsstunden, Lohnabrechnung, die Einrichtung beim Start und Sonderthemen wie Betriebsprüfung oder Holding-Gründung. Die Kosten für die Steuerberatung sind für Unternehmen als Betriebsausgabe absetzbar.
1 Wer darf in Deutschland geschäftsmäßig Hilfe in Steuersachen leisten? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was regelt die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV)? Aufklappen ↓
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3 Was unterscheidet eine Steuer-App mit Steuerberater-Service von einer reinen Steuersoftware? Aufklappen ↓
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4 Welche Gewinnermittlung genügt Freiberuflern in Deutschland in der Regel? Aufklappen ↓
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5 Wie heißt ein digitaler Steuer- und Buchhaltungsdienstleister in der Schweiz meist? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um die Online-Steuerberatung
Die wichtigsten Begriffe rund um digitale Steuerberatung, Buchhaltung und Abschluss, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Online-Steuerberater
Ein zugelassener Steuerberater oder eine Steuerberatungsgesellschaft, die Mandanten überwiegend digital betreut, mit Belegupload, Mandantenportal und Beratung per Video oder Telefon.
- Digitale Kanzlei
Eine Steuerkanzlei, die Belege, Buchhaltung und Kommunikation weitgehend papierlos abwickelt. DATEV vergibt dafür ein eigenes Label an Kanzleien mit hohem Digitalisierungsgrad.
- StBVV
Die Steuerberatervergütungsverordnung legt Gebührenrahmen für die Tätigkeiten von Steuerberatern fest und erlaubt für laufende Leistungen eine schriftlich vereinbarte Pauschalvergütung.
- Pauschalvergütung
Ein fester Betrag für wiederkehrende Leistungen wie Buchhaltung oder Lohn, der schriftlich und für mindestens ein Jahr vereinbart wird. Grundlage vieler Festpreis-Modelle.
- Einnahmenüberschussrechnung
Die vereinfachte Gewinnermittlung für Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende, bei der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt werden.
- Jahresabschluss
Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung eines bilanzierenden Unternehmens, bei Kapitalgesellschaften ergänzt um einen Anhang und die Offenlegung.
- Finanzbuchhaltung
Die laufende Erfassung aller Geschäftsvorfälle auf Konten. Sie bildet die Grundlage für Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Auswertungen und den Jahresabschluss.
- Umsatzsteuer-Voranmeldung
Die monatliche oder vierteljährliche Meldung der Umsatzsteuer an das Finanzamt, die elektronisch über ELSTER übermittelt wird.
- BWA
Die betriebswirtschaftliche Auswertung fasst die Buchhaltung eines Monats oder Quartals zusammen und zeigt Umsatz, Kosten und vorläufiges Ergebnis.
- GoBD
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form regeln, wie digitale Belege erfasst, gespeichert und unveränderbar archiviert werden.
- Mandantenportal
Eine Online-Plattform der Kanzlei für Belegupload, Dokumentenaustausch, Auswertungen und Nachrichten, oft auch als App verfügbar.
- OSS-Verfahren
Das One-Stop-Shop-Verfahren bündelt die Umsatzsteuer auf Fernverkäufe an Privatkunden in anderen EU-Staaten in einer Meldung im Inland.
- Berufshaftpflichtversicherung
Die Pflichtversicherung von Steuerberatern, die Vermögensschäden aus Beratungsfehlern abdeckt. Sie gilt für Online-Kanzleien genauso wie für klassische Kanzleien.
- Vollmacht
Die Erlaubnis, mit der ein Steuerberater gegenüber dem Finanzamt für Mandanten handelt, Bescheide empfängt und Erklärungen übermittelt.
- Treuhänder
In der Schweiz die übliche Bezeichnung für Dienstleister, die Buchhaltung, Lohn, Mehrwertsteuer und Steuererklärungen für Unternehmen und Privatpersonen übernehmen.
- E-Rechnung
Eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format wie XRechnung oder ZUGFeRD. Unternehmen in Deutschland müssen sie seit 2025 empfangen können, die Ausstellungspflicht folgt stufenweise.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Online-Steuerberater, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was ist ein Online-Steuerberater?
Ein Online-Steuerberater ist ein zugelassener Steuerberater oder eine Steuerberatungsgesellschaft, die Mandanten überwiegend digital betreut. Belege werden per App oder Portal übermittelt, Gespräche finden per Video oder Telefon statt, und der Standort der Kanzlei spielt keine Rolle.
Ist ein Online-Steuerberater genauso seriös wie eine klassische Kanzlei?
Ja, rechtlich gelten für Online-Kanzleien dieselben Regeln wie für jede andere Steuerkanzlei. Steuerberater brauchen eine Zulassung, sind Mitglied einer Steuerberaterkammer, unterliegen der Verschwiegenheitspflicht und müssen eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Prüfen Sie im Impressum, welche Kanzlei die Beratung übernimmt.
Was kostet ein Online-Steuerberater?
Die Kosten hängen von Rechtsform, Umsatz, Belegzahl und Leistungsumfang ab. Viele Online-Kanzleien bieten feste Monatspakete auf Basis einer Pauschalvergütung nach der Steuerberatervergütungsverordnung an, Apps mit Steuerberater-Service berechnen oft einen festen Preis pro Erklärung. Jahresabschluss, Lohn und Mehrbelege kosten häufig extra.
Für wen eignet sich ein Online-Steuerberater?
Online-Steuerberater eignen sich besonders für Freelancer, Freiberufler, Onlinehändler, Startups und kleine Unternehmen, deren Belege ohnehin digital entstehen. Wer viel mit Papier arbeitet oder regelmäßig persönliche Termine wünscht, ist bei einer regionalen Kanzlei mit Online-Angebot oft besser aufgehoben.
Wie funktioniert der Wechsel zu einem Online-Steuerberater?
Sie unterschreiben bei der neuen Kanzlei eine Vergütungsvereinbarung und eine Vollmacht, danach fordert die Kanzlei Vorjahresabschluss, Buchungsdaten und offene Fristen beim bisherigen Berater an. Am einfachsten gelingt der Wechsel zum Jahresbeginn oder nach einem abgeschlossenen Quartal. Planen Sie zwei bis sechs Wochen ein.
Was ist der Unterschied zwischen Steuer-App und Online-Steuerberater?
Mit einer reinen Steuer-App erstellen Sie die Erklärung selbst und tragen die Verantwortung allein. Ein Online-Steuerberater übernimmt Erstellung und Beratung und haftet über seine Berufshaftpflicht. Einige Apps binden zugelassene Steuerberater als buchbaren Service ein und verbinden so beide Modelle.
Brauche ich als GmbH einen Steuerberater?
Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht, in der Praxis arbeiten aber fast alle GmbHs mit einem Steuerberater. Bilanz, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Offenlegung und die Abgrenzung zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern sind ohne Fachwissen kaum fehlerfrei zu erledigen.
Kann ich die Kosten für den Steuerberater absetzen?
Ja, für Unternehmen und Selbstständige sind die Kosten der Steuerberatung für betriebliche Erklärungen und Buchhaltung Betriebsausgaben. Bei Privatpersonen zählen die Kosten für die Einkommensteuererklärung nur dann, wenn sie einer Einkunftsart zugeordnet werden können, etwa Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit oder Vermietung.
Gibt es Online-Steuerberater auch in Österreich und der Schweiz?
Ja, in Österreich bieten zahlreiche Steuerberatungskanzleien eine vollständig digitale Betreuung mit Belegupload und Videoberatung an. In der Schweiz übernehmen digitale Treuhänder Buchhaltung, Lohn, Mehrwertsteuer und Steuererklärungen, meist zu festen Paketpreisen.
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