MDE-Gerät Vergleich 2026
Das sind die besten 39 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
12 Min. Lesezeit
4,7 (128) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Klemmbrett mit Etikett "VERSION 1.0" und orange Kugelschreiber auf weißem Papier mit "DOKUMENTATION" Text

Ein MDE-Gerät erfasst Daten dort, wo die Ware liegt: im Wareneingang, am Regal, an der Kasse oder beim Kunden. Wir haben 39 Hersteller geprüft, vom Android-Handheld mit Tastatur über Ringscanner bis zum ex-geschützten Gerät.


MDE-Geräte im Vergleich: Empfohlene Anbieter

Point Mobile

Gegründet 2006 in Seoul MF52: IP68 und MIL-STD-810 Wi-Fi 7 und 5G

Point Mobile ist ein koreanischer Hersteller (Seoul) robuster Android-Handheld-Computer mit Scanner (MF52, MF52e, PM84P, PM68, PM95, PM30) mit 2D-Scan, RFID-Varianten, NFC, 5G und Wi-Fi 7. Der MF52 hat einen Hot-Swap-Akku und IP68, der Vertrieb läuft über die Point Mobile Europe GmbH in Düsseldorf.

Point Mobile Screenshot pointmobile.com

Point Mobile wurde 2006 in Seoul gegründet und ist in mehr als 80 Ländern präsent. Für Europa besteht die Vertriebsgesellschaft Point Mobile Europe GmbH in Düsseldorf. Die Website ist auch auf Deutsch verfügbar.

Das Flaggschiff MF52 kombiniert Qualcomm QCM6690, Wi-Fi 7, 5G, UWB, RFID, 2D-Scanning, NFC, 50-MP-Kamera und Fingerabdrucksensor mit einem Hot-Swap-Akku (7.000 mAh) sowie MIL-STD-810, IP68 und IP65. Die Reihe umfasst weiter MF52e mit Honeywell-Scan-Engine, PM84P (Android 15, Wi-Fi 6E, RFID-Variante), PM68 mit Touchscreen und Tastatur, PM95 mit 5G, PM30 (Android Enterprise Recommended), die desinfizierbare Variante PM30hc, PM90 mit Magnetstreifen- und IC-Leser sowie PM75 mit 1,5 m Fallhöhe und IP65. Hinzu kommen Handheld-Terminals, RFID-Lösungen, Tablets und Bluetooth-Scanner.

Als Software und Services bietet Point Mobile PMDM, PULS, EmKit sowie Security & OS Update. Support läuft über Knowledge Base, Technical Support und Service Portal. Zielbranchen sind Retail, Lager und weitere. Preise sind nicht veröffentlicht.

Das spricht für Point Mobile
Über zehn Modelle
MF52, MF52e, PM84P, PM68, PM95, PM30, PM90 und weitere decken viele Einsatzprofile ab.
2D-Scan, RFID und NFC
Der MF52 vereint RFID, 2D-Scanning, NFC und 50-MP-Kamera in einem Gerät.
Hot-Swap-Akku 7.000 mAh
Der MF52 läuft im Dauerbetrieb mit wechselbarem Akku, ohne das Gerät abzuschalten.
IP68 und MIL-STD-810
Der MF52 ist IP68, IP65 und nach MIL-STD-810 geprüft, mit verstärktem Glas.
PMDM, PULS, EmKit
Eigene Software für Geräteverwaltung und Updates ergänzt Security & OS Update.
Vertrieb aus Düsseldorf
Point Mobile Europe GmbH betreut den europäischen Markt, die Website ist auf Deutsch.

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Was ist ein MDE-Gerät, und wann lohnt sich eines?

Klemmbrett mit Etikett "VERSION 1.0" und orange Kugelschreiber auf weißem Papier mit "DOKUMENTATION" Text
Ein MDE-Gerät ersetzt Klemmbrett und Erfassungsliste und bringt die Daten direkt ins Warenwirtschaftssystem.

Ein MDE-Gerät ist ein mobiles Datenerfassungsgerät, meist ein robuster Handheld-Computer mit eingebautem Scanner, Bildschirm und Funkverbindung. Ein solches Gerät lohnt sich, sobald Mitarbeitende regelmäßig Ware, Lagerplätze oder Belege scannen und die Daten ohne Umweg über Papier im Warenwirtschaftssystem landen sollen.

MDE steht für mobile Datenerfassung. Gemeint sind Geräte, mit denen Sie Strichcodes, 2D-Codes oder RFID-Etiketten direkt am Ort des Geschehens lesen und die Daten sofort per WLAN oder Mobilfunk an Lagerverwaltung, ERP oder Warenwirtschaft übertragen. Im Unterschied zu einem einfachen Barcode-Scanner hat ein MDE-Gerät einen eigenen Bildschirm, ein Betriebssystem und Apps. Sie sehen also direkt, welcher Auftrag als nächstes kommt, welche Menge fehlt oder wo der Artikel eingelagert wird.

Viele Betriebe fragen sich, ob ein gewöhnliches Smartphone mit Scan-App nicht genügt. Für gelegentliches Scannen im Büro oder im Laden kann das reichen. Im Dauerbetrieb über eine ganze Schicht zeigen sich jedoch die Grenzen: Die Kamera liest beschädigte oder weit entfernte Codes schlechter als eine eigene Scan-Engine, das Gehäuse übersteht Stürze auf Beton selten, und der Akku lässt sich nicht im laufenden Betrieb wechseln. Hinzu kommen kürzere Update-Zeiträume und häufige Modellwechsel bei Verbrauchergeräten.

MDE-Geräte finden Sie heute im Lager und in der Kommissionierung, im Wareneingang und Versand, in Filialen für Inventur und Preisauszeichnung, in der Produktion für Materialfluss und Rückverfolgung, im Krankenhaus für Patienten- und Medikamentenidentifikation sowie bei Zustelldiensten und im Außendienst. Überall dort, wo Codes nach GS1-Standards wie GTIN, GS1-128 oder GS1 DataMatrix gelesen werden, beschleunigt ein passendes Gerät den Ablauf und senkt die Fehlerquote.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie neue MDE-Geräte?
  • Veraltete Altgeräte: Ihre Geräte laufen noch mit Windows Mobile oder Windows CE, Updates und Ersatzteile gibt es kaum noch.
  • Papier im Lager: Wareneingang, Inventur oder Kommissionierung laufen über Listen, die später von Hand ins System übertragen werden.
  • Fehler beim Kommissionieren: Falsche Artikel oder Mengen landen im Paket, weil niemand den Griff ins Fach per Scan bestätigt.
  • Langsame Inventur: Die Inventur bindet viele Mitarbeitende über Tage und liefert trotzdem Abweichungen.
  • Rückverfolgung gefordert: Kunden oder Vorschriften verlangen Charge, Seriennummer oder Verfallsdatum je Artikel, etwa per GS1 DataMatrix.
  • Mehrere Standorte: Sie möchten Geräte an mehreren Standorten einheitlich ausstatten und zentral mit Apps und Updates versorgen.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnen sich neue MDE-Geräte. Testen Sie vor dem Kauf zwei oder drei Modelle in echten Schichten und ziehen Sie bei größeren Flotten ein Systemhaus für mobile Datenerfassung hinzu.

Typische Probleme mit MDE-Geräten im Alltag

Schwarzes Smartphone mit gebrochenem Display in orangefarbener Kunststoffbox mit Etikett "LEBENSDAUER ÜBERSCHRITTEN"
Alte Betriebssysteme, schwache Akkus und Funklöcher bremsen die mobile Datenerfassung im Lager.

Die meisten Schwierigkeiten mit MDE-Geräten entstehen durch veraltete Altgeräte, unpassende Scan-Technik, schwache Akkus und eine Infrastruktur, die mit den Anforderungen nicht Schritt hält. Im Lager kostet jede Minute, in der ein Gerät nicht scannt, spürbar Durchsatz.

In vielen Lagern laufen noch Geräte mit Windows Mobile, Windows Embedded Handheld oder Windows CE. Microsoft hat den Support für diese Systeme beendet, Sicherheitsupdates kommen nicht mehr, Ersatzteile werden knapp, und neue Software läuft darauf oft nicht. Wer zu lange wartet, muss die Ablösung später unter Zeitdruck stemmen, wenn die letzten Geräte ausfallen.

Im Tagesgeschäft stören vor allem Codes, die das Gerät nicht oder nur nach mehreren Versuchen liest. Verschmutzte, zerknitterte oder schlecht gedruckte Etiketten, Codes auf Folie und Lagerplatzetiketten in zehn Metern Höhe verlangen eine passende Scan-Engine. Ebenso ärgerlich sind Akkus, die keine ganze Schicht durchhalten, und Geräte, die nach wenigen Stürzen auf den Hallenboden kaputt sind. Im Kühlhaus beschlägt das Display beim Wechsel in die warme Halle, und der Akku verliert in der Kälte schneller an Leistung.

Hinzu kommen Funklöcher zwischen Hochregalen, Verbindungsabbrüche beim Wechsel zwischen WLAN-Zugangspunkten und eine Anbindung an Lagerverwaltung oder ERP, die bei jedem Update neu angepasst werden muss. Bei vielen Geräten an mehreren Standorten wird die Verwaltung schnell unübersichtlich, wenn jedes Gerät einzeln eingerichtet wird. Der BSI-Baustein SYS.3.2 Tablet und Smartphone beschreibt, welche Anforderungen an Updates, Konfiguration und zentrale Verwaltung mobiler Geräte gelten.

Altgeräte ohne Updates

Windows Mobile und Windows CE erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.

Codes werden nicht gelesen

Beschädigte, glänzende oder weit entfernte Codes brauchen mehrere Versuche.

Akku hält keine Schicht

Geräte fallen mitten in der Schicht aus, Ersatzakkus fehlen.

Geräte gehen kaputt

Stürze auf Beton, Kälte und Feuchtigkeit beschädigen ungeeignete Geräte.

Funklöcher im Lager

Zwischen Hochregalen und im Außenbereich bricht die Verbindung ab.

Anbindung hakt

Lagerverwaltung oder ERP müssen nach jedem Update neu angepasst werden.

Verwaltung über viele Standorte

Jedes Gerät wird einzeln eingerichtet, Einstellungen laufen auseinander.

Welche Arten von MDE-Geräten gibt es?

Vier Barcode-Scanner in einer Reihe, drei in Grau und einer in Orange-Schwarz mit Etikett "Gabelstapler"
Vom Ringscanner bis zum Staplerterminal: Jede Bauform passt zu einem anderen Arbeitsplatz.

MDE-Geräte lassen sich nach Bauform und Einsatzort in sechs Gruppen einteilen. Viele Hersteller decken mehrere Gruppen ab, deshalb lohnt der Blick auf die einzelne Produktlinie.

Der Handheld mit Tastatur ist der Klassiker im Lager. Eine physische Tastatur erleichtert die Eingabe von Mengen und Lagerplätzen, auch mit Handschuhen. Vollbild-Handhelds sehen aus wie robuste Smartphones, haben aber eine eingebaute Scan-Engine, seitliche Scan-Tasten und einen wechselbaren Akku. Geräte mit Pistolengriff kommen dort zum Einsatz, wo viel und häufig gescannt wird, etwa im Wareneingang oder bei Codes in großer Höhe.

Wearables und Ringscanner lassen beide Hände frei. Ein kleiner Scanner sitzt am Finger, auf dem Handrücken oder im Handschuh, die Daten erscheinen auf einem Gerät am Handgelenk oder auf einem Smartphone. Das beschleunigt die Kommissionierung deutlich, weil Mitarbeitende das Gerät nicht ständig ablegen und wieder aufnehmen. Staplerterminals sind fest am Fahrzeug montiert, haben einen großen Bildschirm und arbeiten mit einem kabellosen Handscanner zusammen.

Robuste Tablets und Smartphones mit Scanner-Option eignen sich für Außendienst, Zustellung, Werkstatt und Produktion, wo neben dem Scannen auch Formulare, Fotos oder Unterschriften erfasst werden. Für Bereiche mit explosionsfähiger Atmosphäre, etwa in Chemie, Pharma oder bei Öl und Gas, gibt es ex-geschützte Geräte nach ATEX-Richtlinie. Scanner-Sleds und mobile Bluetooth-Scanner verwandeln vorhandene Smartphones in einfache MDE-Geräte und sind eine Lösung für Filialen mit kleinem Scan-Aufkommen.

Handheld mit Tastatur

Robuster mobiler Computer mit Scan-Engine und physischer Tastatur für viele Eingaben, auch mit Handschuhen.

Vollbild-Handheld

Smartphone-ähnliches MDE-Gerät mit großem Bildschirm, eingebautem Scanner, seitlichen Scan-Tasten und wechselbarem Akku.

Pistolengriff-Gerät

Handheld mit Griff und Abzug für intensives Scannen, oft mit Long-Range-Engine für Codes im Hochregal.

Wearable und Ringscanner

Scanner am Finger, Handrücken oder im Handschuh mit Anzeige am Handgelenk, damit beide Hände frei bleiben.

Staplerterminal

Fest am Fahrzeug montierter Computer mit großem Bildschirm und kabellosem Handscanner für Lager und Umschlag.

Robustes Tablet und Ex-Gerät

Robuste Tablets und Smartphones mit Scanner-Option für Außendienst und Produktion, als ATEX-Variante auch für Ex-Bereiche.

MDE-Gerät
Handheld mit eingebauter Scan-Engine
  • Schnelle Scans auch bei schwierigen Codes
  • Robustes Gehäuse mit IP-Schutz
  • Wechselbarer Akku für ganze Schichten
  • Höherer Gerätepreis
Smartphone mit Scan-App
Verbrauchergerät mit Kamera-Scanning
  • Günstig und schnell verfügbar
  • Vertraute Bedienung
  • Langsamer bei beschädigten oder fernen Codes
  • Kürzere Update-Zeiträume und häufige Modellwechsel

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MDE-Geräte in Lager und Logistik richtig auswählen und einführen
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Ratgeber für Entscheider
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Whitepaper:
MDE-Geräte in Lager und Logistik richtig auswählen und einführen 2026

Der Leitfaden zum MDE-Gerät: welche Arten es gibt, wie Sie Scan-Engine, Robustheit, Akku, Betriebssystem und Funk passend zu Ihren Prozessen wählen, Altgeräte mit Windows Mobile ablösen, Geräte per MDM zentral verwalten, WLAN und Software-Anbindung vorbereiten, Mitarbeitende schulen und die Kosten für Geräte, Zubehör, Service und Betrieb im Blick behalten.

MDE-Gerät Mobile Datenerfassung Handheld Barcode-Scanner Staplerterminal RFID Lager Logistik Herstellervergleich
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Worauf Sie bei der Auswahl eines MDE-Geräts achten sollten

Ein Messschieber mit aufgewickeltem orangefarbenem Stahllineal und Etikett mit deutscher Aufschrift "Passt in jede Hand"
Scan-Engine, Robustheit, Akku, Update-Zusagen und Geräteverwaltung entscheiden über die Wahl.

Das passende MDE-Gerät hängt von Ihren Scan-Aufgaben, der Umgebung und Ihrer vorhandenen IT ab. Klären Sie vor dem Kauf Scan-Engine, Robustheit, Akku, Betriebssystem, Funk, Bauform, Geräteverwaltung und Service.

Beginnen Sie mit der Scan-Engine. Für Handel und Kommissionierung auf Griffhöhe genügt meist ein Standard-Imager für 1D- und 2D-Codes. Wer Lagerplatzetiketten im Hochregal oder Paletten vom Stapler aus liest, braucht eine Long-Range-Engine mit großer Reichweite. Prüfen Sie, wie zuverlässig das Gerät beschädigte, glänzende oder sehr kleine Codes liest, und ob RFID oder NFC für Ihren Prozess eine Rolle spielt. Danach zählt die Robustheit: IP-Schutzart nach DIN EN 60529, Fallhöhe auf Beton, Tumble-Test und der zulässige Temperaturbereich, falls das Gerät ins Kühlhaus oder nach draußen geht.

Der Akku muss mindestens eine volle Schicht durchhalten. Wechselbare Akkus und Hot-Swap, also der Tausch ohne Neustart, sind im Mehrschichtbetrieb Pflicht. Beim Betriebssystem führt heute kaum ein Weg an Android vorbei. Achten Sie darauf, wie lange der Hersteller Sicherheitsupdates und neue Android-Versionen zusagt. Geräte aus dem Programm Android Enterprise Recommended erfüllen von Google festgelegte Mindestanforderungen für den Unternehmenseinsatz. Beim Funk zählen aktuelle WLAN-Standards, schnelles Roaming zwischen Zugangspunkten und, für unterwegs, LTE oder 5G.

Ergonomie und Bauform entscheiden darüber, ob Mitarbeitende das Gerät gern benutzen: Gewicht, Griff, Tastatur oder Vollbild, Bedienung mit Handschuhen. Für den Betrieb vieler Geräte brauchen Sie eine Geräteverwaltung (MDM) und Werkzeuge der Hersteller für Staging, Scan-Einstellungen und Tastatur-Emulation. Prüfen Sie zum Schluss Service-Verträge mit Austauschgerät, die Verfügbarkeit von Zubehör und Ersatzakkus sowie den Lebenszyklus des Modells, damit Nachkäufe über mehrere Jahre möglich bleiben.

Scan-Engine und Reichweite
Liest das Gerät Ihre Codes zuverlässig?

Ein Standard-Imager genügt auf Griffhöhe, für Hochregal und Stapler brauchen Sie eine Long-Range-Engine. RFID und NFC sind optional.

Codearten und Entfernungen erfasstBeschädigte Codes getestetRFID oder NFC bei Bedarf
Praxistipp: Nehmen Sie zur Vorführung Ihre schlechtesten Etiketten mit, nicht die sauberen Musterbögen.
Robustheit
Übersteht das Gerät Ihren Alltag?

IP-Schutzart nach DIN EN 60529, Fallhöhe auf Beton, Tumble-Test und Temperaturbereich zeigen, ob das Gerät zu Halle, Kühlhaus oder Außenbereich passt.

IP-Schutzart passendFallhöhe auf Beton bekanntTemperaturbereich geprüft
Praxistipp: Klären Sie für das Kühlhaus, ob das Display beheizt ist und wie das Gerät den Wechsel in die warme Halle verkraftet.
Akku und Hot-Swap
Hält das Gerät eine volle Schicht?

Wechselbare Akkus mit Hot-Swap halten Geräte im Mehrschichtbetrieb einsatzbereit. Ladestationen und Ersatzakkus gehören zum Konzept.

Laufzeit pro Schicht getestetAkku im Betrieb wechselbarLadestationen eingeplant
Praxistipp: Messen Sie die Akkulaufzeit in einer echten Schicht mit WLAN, Scans und voller Bildschirmhelligkeit.
Betriebssystem und Updates
Wie lange bleibt das Gerät sicher?

Android ist Standard. Entscheidend sind zugesagte Sicherheitsupdates und Versionssprünge. Android Enterprise Recommended gibt eine Orientierung.

Android-Version bekanntUpdate-Zeitraum schriftlich zugesagtAndroid Enterprise Recommended geprüft
Praxistipp: Lassen Sie sich die Update-Zusage für das konkrete Modell schriftlich geben, nicht nur für die Produktfamilie.
Funk und Netzwerk
Bleibt die Verbindung überall stabil?

Aktuelle WLAN-Standards, schnelles Roaming zwischen Zugangspunkten und bei Bedarf LTE oder 5G sorgen für stabile Verbindungen im Lager und unterwegs.

WLAN-Standard passendRoaming im Lager getestetMobilfunk bei Bedarf
Praxistipp: Gehen Sie mit dem Testgerät die längsten Regalgänge und den Hof ab und achten Sie auf Abbrüche.
Ergonomie und Bauform
Arbeiten Ihre Leute gern damit?

Gewicht, Griff, Tastatur oder Vollbild und die Bedienung mit Handschuhen entscheiden über Tempo und Akzeptanz über eine ganze Schicht.

Gewicht und Griff getestetBedienung mit Handschuhen geprüftTastatur oder Vollbild festgelegt
Praxistipp: Lassen Sie Mitarbeitende aus Früh- und Spätschicht die Testgeräte bewerten, nicht nur die Projektleitung.
Geräteverwaltung und Software-Werkzeuge
Lassen sich die Geräte zentral betreiben?

MDM, Staging-Werkzeuge, Scan-Einstellungen und Tastatur-Emulation erleichtern Rollout und Betrieb vieler Geräte an mehreren Standorten.

MDM-Unterstützung geprüftStaging automatisierbarAnbindung an WMS oder ERP getestet
Praxistipp: Binden Sie Ihre IT früh ein und testen Sie das Staging mit dem MDM, das Sie bereits nutzen.
Service und Lebenszyklus
Wie lange ist das Modell lieferbar?

Service-Verträge mit Austauschgerät, Reparaturzeiten, Verfügbarkeit von Zubehör und die geplante Lieferbarkeit des Modells sichern Nachkäufe über Jahre.

Service-Vertrag mit AustauschReparaturzeit bekanntLieferbarkeit des Modells geklärt
Praxistipp: Fragen Sie, ob Akkus und Ladestationen auch zum Nachfolgemodell passen.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welches MDE-Gerät passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 39 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Wo sollen die MDE-Geräte eingesetzt werden?
Der Einsatzbereich bestimmt, welche Bauform infrage kommt.
Lager und Logistik
Wareneingang, Kommissionierung, Versand.
Handel und Filiale
Inventur, Preisauszeichnung, Bestellung.
Produktion
Materialfluss, Rückverfolgung, Instandhaltung.
Außendienst und Zustellung
Touren, Lieferscheine, Unterschriften.
Frage 2 von 5
Wie viele Geräte brauchen Sie?
Die Stückzahl bestimmt, wie wichtig zentrale Verwaltung und Service sind.
Bis 10
Ein kleiner Standort oder ein Pilotprojekt.
11 bis 50
Ein Lager oder mehrere Filialen.
51 bis 250
Mehrere Standorte oder Schichten.
Mehr als 250
Unternehmensgruppe oder Logistikdienstleister.
Frage 3 von 5
Unter welchen Bedingungen arbeiten die Geräte?
Die Umgebung bestimmt Schutzart, Temperaturbereich und Zulassung.
Halle oder Verkaufsraum
Normale Temperaturen, gelegentliche Stürze.
Kühlhaus oder Außenbereich
Kälte, Feuchtigkeit, Temperaturwechsel.
Ex-Bereich
Explosionsfähige Atmosphäre, ATEX-Zulassung nötig.
Am Fahrzeug
Montage am Stapler oder im Lieferwagen.
Frage 4 von 5
Welche Bauform bevorzugen Sie?
Die Bauform bestimmt Ergonomie und Scan-Tempo.
Handheld mit Tastatur
Viele Eingaben, Bedienung mit Handschuhen.
Vollbild-Handheld
Smartphone-ähnlich, große Anzeige.
Wearable oder Ringscanner
Beide Hände frei beim Kommissionieren.
Noch offen
Die Prozesse werden gerade geplant.
Frage 5 von 5
Was ist Ihnen am wichtigsten?
Ihre Gewichtung hilft, den passenden Hersteller auszuwählen.
Scan-Leistung
Schnell, zuverlässig, auch bei schwierigen Codes.
Robustheit und Akku
Hält Stürze und ganze Schichten aus.
Lange Update-Zusage
Sicherheitsupdates über viele Jahre.
Geringe Kosten
Viele Geräte mit begrenztem Budget.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So führen Sie MDE-Geräte Schritt für Schritt ein

Oranges Ladegerät mit fünf schwarz-orangenen Geräten, Aufkleber "Testsieger der Frühschicht"
Prozesse erfassen, im echten Betrieb testen, WLAN prüfen, Geräte zentral einrichten und schulen.

Eine erfolgreiche Einführung beginnt mit den Scan-Aufgaben, nicht mit dem Gerätekatalog. Planen Sie Prozesse, Infrastruktur, Software und Schulung in klaren Schritten und testen Sie Geräte im echten Betrieb, bevor Sie die ganze Flotte bestellen.

Erfassen Sie zuerst alle Prozesse, in denen gescannt wird: Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Inventur, Versand, Retouren. Halten Sie fest, welche Codes gelesen werden, aus welcher Entfernung, wie oft pro Stunde und unter welchen Bedingungen. Daraus ergeben sich Bauform, Scan-Engine und Stückzahl. Testen Sie dann zwei oder drei Modelle mit den Mitarbeitenden, die später damit arbeiten, und zwar in echten Schichten statt im Besprechungsraum.

Parallel prüfen Sie die Infrastruktur. Eine WLAN-Ausleuchtung zeigt Funklöcher zwischen Regalen und im Außenbereich, bevor die Geräte im Einsatz sind. Danach folgen die Anbindung an Lagerverwaltung, ERP oder Warenwirtschaft und das Staging: Alle Geräte erhalten Apps, Scan-Einstellungen, WLAN-Profile und Sicherheitsrichtlinien über die Geräteverwaltung, statt einzeln von Hand eingerichtet zu werden.

Ohne Schulung bleibt das schnellste Gerät hinter seinen Möglichkeiten. Planen Sie kurze Einweisungen pro Schicht und benennen Sie erfahrene Kolleginnen und Kollegen als Ansprechpartner. Im Betrieb gehören Updates, Akkupflege, Reparaturen und ein Bestand an Ersatzgeräten zu den festen Aufgaben. Fehlen Ihnen Zeit oder Fachwissen, übernimmt ein Systemhaus für mobile Datenerfassung Staging, Rollout und Service.

1 bis 2 Wochen

Prozesse und Scan-Aufgaben erfassen

Sie erfassen alle Prozesse, Codearten, Entfernungen und Umgebungen, in denen gescannt wird.

Prozesse von Wareneingang bis Versand auflistenCodearten und Leseentfernungen festhaltenStückzahl je Bereich und Schicht ermitteln
1
2 bis 4 Wochen

Geräte im echten Betrieb testen

Sie testen zwei oder drei Modelle in echten Schichten mit den späteren Nutzern.

Scan-Leistung mit eigenen Etiketten prüfenAkkulaufzeit über eine Schicht messenErgonomie von Mitarbeitenden bewerten lassen
2
1 bis 2 Wochen

WLAN und Infrastruktur prüfen

Sie lassen das WLAN ausleuchten und planen Ladestationen und Halterungen.

WLAN-Ausleuchtung durchführenFunklöcher schließenPlätze für Ladestationen festlegen
3
2 bis 6 Wochen

Software-Anbindung und Staging

Sie binden Lagerverwaltung oder ERP an und richten alle Geräte zentral ein.

Anbindung an WMS oder ERP testenGeräteverwaltung einrichtenApps, Scan-Profile und WLAN zentral verteilen
4
wenige Tage

Schulung

Sie schulen Mitarbeitende je Schicht und benennen Ansprechpartner vor Ort.

Kurze Einweisung je SchichtKurzanleitung am ArbeitsplatzAnsprechpartner je Bereich benennen
5
laufend

Betrieb, Updates und Reparatur

Sie spielen Updates ein, pflegen Akkus und halten Ersatzgeräte bereit.

Updates zentral einspielenAkkus regelmäßig prüfen und tauschenErsatzgeräte für Ausfälle vorhalten
6
Scan-Erstlesequote
Anteil der Codes, die beim ersten Versuch gelesen werden
Pickfehler
Falsche Artikel oder Mengen je tausend Positionen in der Kommissionierung
Geräteverfügbarkeit
Anteil der Geräte, die zu Schichtbeginn geladen, aktuell und einsatzbereit sind
Reparaturquote
Geräte in Reparatur oder mit Defekt je Zeitraum, getrennt nach Ursache

Häufige Fehler bei der Anschaffung von MDE-Geräten

Orange Kühlbox mit Aufschrift "Minus 25 Grad" neben einem Smartphone mit Pflaster auf dem Display
Kühlhaus vergessen, Akku-Konzept gespart, Verwaltung übersehen: die teuersten Fehler.

Viele Probleme mit MDE-Geräten lassen sich schon vor dem Kauf vermeiden. Die häufigsten Fehler betreffen Preisfokus, Scan-Technik, Umgebung, Akku, Verwaltung und Lebenszyklus.

Ein typischer Fehler ist der Kauf nur nach Gerätepreis. Ein günstiges Gerät, das zwei Sekunden länger für jeden Scan braucht oder nach einem Jahr ausfällt, kostet im Lageralltag schnell mehr als ein robustes Modell. Ebenso häufig wird die Scan-Reichweite unterschätzt: Ein Standard-Imager liest Codes im obersten Regalfach nicht zuverlässig, und Mitarbeitende greifen dann zur Leiter oder tippen Nummern von Hand ab.

Auch die Umgebung wird oft vergessen. Im Kühlhaus brauchen Sie Geräte mit passendem Temperaturbereich, beheizbarem Display und Akkus für Kälte. Verbrauchersmartphones im Lager sehen auf den ersten Blick günstig aus, gehen aber bei Stürzen kaputt, halten keine Schicht durch und verschwinden nach kurzer Zeit vom Markt. Ohne Akku-Konzept mit Ersatzakkus und Ladestationen stehen Geräte mitten in der Schicht still.

Besonders folgenreich sind eine fehlende Geräteverwaltung und ein übersehener Lebenszyklus. Ohne MDM bleiben Updates liegen, und jedes neue Gerät muss von Hand eingerichtet werden. Ohne Service-Vertrag fehlt im Schadensfall ein Austauschgerät, und läuft ein Modell aus, passen Akkus und Ladestationen nicht mehr zum Nachfolger. Klären Sie diese Punkte deshalb vor der Bestellung.

1
Nur nach Gerätepreis gekauft

Langsame Scans und frühe Ausfälle kosten im Alltag mehr als ein robustes Gerät.

Gesamtkosten über die Nutzungsdauer vergleichen.
2
Scan-Reichweite unterschätzt

Codes im Hochregal oder vom Stapler aus werden nicht zuverlässig gelesen.

Leseentfernungen erfassen und passende Scan-Engine wählen.
3
Kühlhaus vergessen

Display beschlägt, Akku schwächelt, Gerät fällt in der Kälte aus.

Kühlhaus-Ausführung mit passendem Temperaturbereich wählen.
4
Verbrauchersmartphones im Lager

Geräte gehen bei Stürzen kaputt und verschwinden schnell vom Markt.

Robuste Geräte mit langer Lieferbarkeit einsetzen.
5
Kein Akku-Konzept

Geräte stehen mitten in der Schicht still, weil Ersatzakkus fehlen.

Ersatzakkus und Ladestationen je Schicht einplanen.
6
Keine Geräteverwaltung

Jedes Gerät wird von Hand eingerichtet, Updates bleiben liegen.

MDM und Staging von Anfang an einrichten.
7
Service und Lebenszyklus übersehen

Im Schadensfall fehlt ein Austauschgerät, Zubehör passt nicht zum Nachfolger.

Service-Vertrag und Lieferbarkeit vor der Bestellung klären.

Was kosten MDE-Geräte?

Oranges Sparschwein mit Barcode neben einer Münze auf weißem Hintergrund
Gerät, Zubehör, Verwaltung und Service: Erst die Summe über die Nutzungsdauer zeigt die echten Kosten.

Die Kosten reichen vom einfachen Scanner-Aufsatz für vorhandene Smartphones bis zum ex-geschützten Industrie-Handheld mit Long-Range-Scanner. Entscheidend sind Bauform, Robustheit, Scan-Engine, Funk, Zubehör und der Aufwand für Verwaltung und Service.

Einstiegs-Handhelds für Handel und Filiale sind die günstigste Klasse der eigentlichen MDE-Geräte. Die meisten Lager und Logistikbetriebe wählen Standard-Handhelds mit wechselbarem Akku, IP-Schutz und zugesagten Updates. Industrie-Handhelds mit Long-Range-Scanner, Kühlhaus-Ausführungen und ex-geschützte Geräte liegen deutlich darüber. Wearables und Ringscanner sind einzeln oft günstiger, brauchen aber meist ein zweites Gerät für Anzeige und Funk.

Staplerterminals kosten in der Anschaffung mehr als ein Handheld, hinzu kommen Halterung, Montage, Spannungsversorgung aus dem Fahrzeug und ein angebundener Handscanner. Rechnen Sie bei jedem Gerätetyp Ladestationen, Ersatzakkus, Holster, Schutzhüllen und Trageriemen mit ein.

Zu den laufenden Kosten zählen Service-Verträge mit Austauschgerät, MDM-Lizenzen, Software für Staging und Scan-Einstellungen sowie die Anbindung an Lagerverwaltung oder ERP. Aussagekräftig sind erst die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer. Ein robustes Gerät mit langer Update-Zusage und gutem Service ist dabei oft günstiger als mehrere kurzlebige Geräte nacheinander.

Einstiegs-Handheld niedrig pro Gerät, einmalig

Kompakte Android-Geräte mit 2D-Imager für Handel, Filiale und gelegentliche Inventur. Sie sind leichter und weniger robust als Industriegeräte und eignen sich für kurze Scan-Wege und gemäßigte Umgebungen.

Standard-Handheld für Lager und Logistik mittel pro Gerät, einmalig

Die übliche Klasse für Wareneingang, Kommissionierung und Versand: Vollbild oder Tastatur, wechselbarer Akku, IP-Schutz gegen Staub und Spritzwasser und zugesagte Android-Updates. Pistolengriff, 5G oder RFID heben den Preis innerhalb der Stufe.

Industrie-Handheld mit Long-Range-Scanner hoch pro Gerät, einmalig

Sehr robuste Geräte mit großer Scan-Reichweite für Hochregallager, Kühlhaus oder Außenbereich. Kühlhaus-Ausführungen mit beheizbarem Display und ex-geschützte Geräte liegen am oberen Ende dieser Stufe oder darüber.

Wearable und Ringscanner niedrig bis mittel pro Arbeitsplatz, einmalig

Ring- und Handschuhscanner kosten einzeln oft weniger als ein Handheld, brauchen aber meist ein Gegenstück am Handgelenk oder ein Smartphone. Rechnen Sie Ersatzakkus und Verschleißteile wie Handschuhe oder Trageriemen mit ein.

Staplerterminal und Fahrzeugcomputer mittel bis hoch pro Fahrzeug, einmalig plus Montage

Fest montierte Terminals mit großem Bildschirm, Fahrzeughalterung und Spannungsversorgung aus dem Stapler. Montage, Halterung, externe Antennen und ein angebundener Handscanner kommen zum Gerätepreis hinzu.

Zusatzkosten je Gerät je nach Umfang pro Gerät und laufend

Ladestationen, Ersatzakkus, Holster und Schutzhüllen, Service-Vertrag mit Austauschgerät, MDM-Lizenzen, Staging sowie die Anbindung an WMS oder ERP kommen zum Gerätepreis hinzu. Erst die Summe über die Nutzungsdauer zeigt die tatsächlichen Kosten.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für MDE-Geräte richten sich nach Bauform, Robustheit, Scan-Engine, Funk und Zulassungen wie Kühlhaus oder ATEX. Hinzu kommen Ladestationen, Ersatzakkus, Zubehör, Service-Verträge, MDM-Lizenzen und die Anbindung an Ihre Software. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Gerätepreis, sondern die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit MDE-Geräten aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wofür steht die Abkürzung MDE? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. MDE steht für mobile Datenerfassung. Gemeint sind tragbare Geräte, die Codes direkt am Ort des Geschehens lesen und die Daten per Funk weitergeben.
2 Was gibt die zweite Ziffer der IP-Schutzart nach DIN EN 60529 an? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser. Fallhöhe und Temperaturbereich geben Hersteller gesondert an.
3 Welche EU-Richtlinie regelt Geräte für explosionsgefährdete Bereiche? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die Richtlinie 2014/34/EU legt fest, welche Anforderungen Geräte für explosionsgefährdete Bereiche erfüllen müssen. Die Zulassung gilt jeweils für bestimmte Zonen.
4 Was bedeutet Hot-Swap beim Akku eines MDE-Geräts? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Beim Hot-Swap überbrückt ein kleiner Pufferakku den Wechsel. Apps und Verbindungen bleiben erhalten, und die Schicht geht ohne Neustart weiter.
5 Welche Organisation verwaltet in Deutschland die Barcode-Standards wie GTIN und GS1 DataMatrix? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. GS1 Germany vergibt Basisnummern für die GTIN und betreut Standards wie GS1-128 und GS1 DataMatrix. Ein MDE-Gerät sollte diese Codes zuverlässig lesen.

Glossar: Begriffe rund um MDE-Geräte

Die wichtigsten Begriffe rund um MDE-Geräte, Handhelds und mobile Datenerfassung, kompakt und herstellerneutral erklärt.

MDE (Mobile Datenerfassung)

Erfassung von Daten direkt am Ort des Geschehens mit tragbaren Geräten, etwa beim Scannen von Ware, Lagerplätzen oder Belegen.

MDE-Gerät

Mobiler Computer mit eingebautem Scanner, Bildschirm, Betriebssystem und Funkverbindung. Auch Handheld-Computer oder mobiles Datenerfassungsgerät genannt.

Scan-Engine

Baugruppe im Gerät, die Codes liest. Imager erfassen 1D- und 2D-Codes über eine kleine Kamera, Long-Range-Engines lesen Codes aus größerer Entfernung.

1D- und 2D-Code

1D-Codes bestehen aus Strichen, etwa die GTIN auf Verpackungen. 2D-Codes wie QR-Code oder DataMatrix speichern mehr Daten auf kleiner Fläche.

GTIN

Global Trade Item Number, die weltweit eindeutige Artikelnummer im Strichcode auf Produkten. In Deutschland vergibt GS1 Germany die Basisnummern.

GS1 DataMatrix

2D-Code nach GS1-Standard, der neben der Artikelnummer auch Charge, Verfallsdatum oder Seriennummer enthält. Verbreitet im Gesundheitswesen und in der Industrie.

RFID

Funkbasierte Identifikation über Transponder. RFID-Handhelds lesen viele Etiketten gleichzeitig und ohne Sichtkontakt, etwa bei Inventur im Modehandel.

IP-Schutzart

Angabe nach DIN EN 60529, wie gut ein Gehäuse gegen Staub und Wasser geschützt ist. IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser.

Fallhöhe und Tumble-Test

Herstellerangaben zur Robustheit. Die Fallhöhe nennt Stürze auf harten Boden, der Tumble-Test wiederholte Stürze in einer rotierenden Trommel.

Hot-Swap

Wechsel des Akkus im laufenden Betrieb, ohne Neustart. Wichtig im Mehrschichtbetrieb, damit Geräte nicht mitten in der Schicht ausfallen.

Staplerterminal

Fest am Gabelstapler oder Fahrzeug montierter Computer mit großem Bildschirm, Fahrzeughalterung und Stromversorgung aus dem Fahrzeug.

Ringscanner

Kleiner Scanner am Finger oder Handrücken, der beide Hände frei lässt. Die Daten erscheinen auf einem Gerät am Handgelenk oder einem Smartphone.

ATEX

Kurzbezeichnung für die EU-Richtlinie 2014/34/EU zu Geräten in explosionsgefährdeten Bereichen. Ex-geschützte MDE-Geräte sind für bestimmte Zonen zugelassen.

MDM (Mobile Device Management)

Zentrale Geräteverwaltung, mit der Sie Apps, Updates, WLAN-Profile und Sicherheitsrichtlinien für alle Geräte von einer Stelle aus steuern.

Android Enterprise Recommended

Programm von Google für Unternehmensgeräte. Aufgenommene Geräte erfüllen Mindestanforderungen, unter anderem bei Sicherheitsupdates und Verwaltung.

Staging

Vorbereitung neuer Geräte vor dem Einsatz: Apps, Scan-Einstellungen, WLAN-Zugang und Richtlinien werden einheitlich und meist automatisch aufgespielt.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um MDE-Geräte für Lager, Logistik, Handel, Produktion und Außendienst, kurz und herstellerneutral beantwortet. Die Hinweise ersetzen keinen Gerätetest unter echten Bedingungen in Ihrem Betrieb.

Was ist ein MDE-Gerät?

Ein MDE-Gerät ist ein mobiler Computer mit eingebautem Scanner, mit dem Sie Strichcodes, 2D-Codes oder RFID-Etiketten direkt am Ort des Geschehens erfassen. Die Daten gehen per WLAN oder Mobilfunk sofort an Lagerverwaltung, ERP oder Warenwirtschaft. MDE steht für mobile Datenerfassung.

Was ist der Unterschied zwischen MDE-Gerät und Barcode-Scanner?

Ein Barcode-Scanner liest nur Codes und gibt sie an einen angeschlossenen Rechner weiter, ein MDE-Gerät ist dagegen ein eigenständiger Computer mit Bildschirm, Betriebssystem und Apps. Mit einem MDE-Gerät sehen Sie also direkt Aufträge, Mengen und Lagerplätze und können Eingaben am Gerät machen.

Reicht ein Smartphone mit Scan-App statt eines MDE-Geräts?

Für gelegentliches Scannen in Büro oder Laden kann ein Smartphone mit Scan-App reichen, im Dauerbetrieb im Lager meist nicht. MDE-Geräte lesen beschädigte und entfernte Codes schneller, überstehen Stürze auf Beton, haben wechselbare Akkus und erhalten länger Updates. Scanner-Sleds sind ein Mittelweg für Filialen mit kleinem Scan-Aufkommen.

Welches Betriebssystem sollte ein MDE-Gerät haben?

Neue MDE-Geräte laufen heute fast ausschließlich mit Android. Microsoft hat den Support für Windows Mobile, Windows Embedded Handheld und Windows CE beendet. Achten Sie auf den zugesagten Zeitraum für Sicherheitsupdates und Versionssprünge, Geräte aus dem Google-Programm Android Enterprise Recommended bieten dafür eine Orientierung.

Welche Schutzart braucht ein MDE-Gerät im Lager?

Für Lager und Logistik ist ein Gerät mit mindestens IP65 nach DIN EN 60529 üblich, also staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser. Wichtig sind außerdem die Fallhöhe auf Beton und die Ergebnisse aus dem Tumble-Test. Im Außenbereich oder in Nassbereichen kann IP67 sinnvoll sein.

Was kostet ein MDE-Gerät?

Die Spanne reicht vom einfachen Scanner-Aufsatz für vorhandene Smartphones bis zum ex-geschützten Industrie-Handheld mit Long-Range-Scanner. Den Preis bestimmen vor allem Bauform, Robustheit, Scan-Engine und Funk. Hinzu kommen Ladestationen, Ersatzakkus, Service-Vertrag, MDM-Lizenzen und die Software-Anbindung. Details finden Sie in den Anbieterkarten.

Kann man MDE-Geräte im Kühlhaus einsetzen?

Ja, für das Kühlhaus gibt es spezielle Ausführungen mit erweitertem Temperaturbereich, beheizbarem Display und Akkus für Kälte. Standardgeräte beschlagen beim Wechsel in die warme Halle und verlieren in der Kälte schneller Akkuleistung. Prüfen Sie den zulässigen Temperaturbereich im Datenblatt und testen Sie das Gerät unter echten Bedingungen.

Wie lange kann man ein MDE-Gerät nutzen?

Ein robustes MDE-Gerät bleibt meist mehrere Jahre im Einsatz, begrenzt wird die Nutzung vor allem durch das Ende der Sicherheitsupdates und die Lieferbarkeit von Akkus und Zubehör. Lassen Sie sich Update-Zeitraum und Lieferbarkeit des Modells vor dem Kauf bestätigen und schließen Sie einen Service-Vertrag mit Austauschgerät ab.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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