Großformatdrucker Vergleich
2026
Das sind die besten 25 Anbieter.
Pläne, Poster, Banner und Schilder ab A2 selbst drucken, statt auf Copyshop oder Druckerei zu warten, und die Kosten pro Quadratmeter selbst kalkulieren. Wir haben 25 Hersteller von Großformatdruckern geprüft, vom CAD-Plotter bis zum Sublimationsdrucker für Textilien.
EFI ist ein US-Konzern (Electronics for Imaging) mit UV-LED-Hybrid-, Flachbett-, Superwide-Rollen- und Dye-Sub-Soft-Signage-Druckern der Marke VUTEk für Sign & Display, dazu Verpackungs- und Textildruck. Die Webseite ist englischsprachig, der Vertrieb läuft über Partner und Standorte.
efi.com
Electronics for Imaging, Inc. (EFI) ist ein internationaler Konzern mit US-Sitz. Neben Sign & Display deckt EFI Verpackungsdruck (Nozomi), Textil (Reggiani, Mezzera, Jaeggli), Keramik (Cretaprint) und Software ab. Die Webseite steht auf Englisch für die USA und Großbritannien zur Verfügung. Standorte und Partner sind über Worldwide Locations und Partners einsehbar.
Im Sign-&-Display-Programm stehen LED-UV-Drucker als Superwide-Rollensysteme, Flachbettdrucker, Hybrid-Systeme für Rolle und starre Platten sowie Super-High-Speed-Drucker. Dazu kommen Dye-Sublimation-Systeme für Soft Signage mit Inline-Fixierung oder Transferdruck, etwa die VUTEk FabriVU mit Flaggen-Kit. Weißtinte und Mehrschichtdruck ermöglichen Tag-und-Nacht-Hinterleuchtung, PRINT-COAT-CUT erlaubt Drucken, Beschichten und Schneiden inline. Original-EFI-Tinten und Armor Coatings sind auf die Systeme abgestimmt, EFI Transform-TF eignet sich für Thermoforming, EFI-3M-SuperFlex-Tinte für Fahrzeuggrafiken mit siebenjähriger 3M-MCS-Garantie.
EFI bietet Produktsupport, Schulungen für Sign-&-Display-Drucker und Servicevertrag-Optionen. Kaufberatung läuft über die Seite How to Buy sowie über Partner.
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Was ist ein Großformatdrucker, und wann lohnt sich ein eigener?

Als Großformatdrucker gelten Geräte, die Medien ab etwa 24 Zoll Breite bedrucken, das entspricht ungefähr dem Format A1 auf der Rolle. Ein eigenes Gerät lohnt sich, sobald Sie regelmäßig Pläne, Poster oder Schilder brauchen, kurze Durchlaufzeiten wichtig sind oder Daten das Haus nicht verlassen sollen.
Einfach erklärt: Ein Plotter oder Großformatdrucker verarbeitet Papier, Folie, Textil oder starre Platten, meist von der Rolle. Die Papierformate sind in DIN EN ISO 216 festgelegt: Ein Bogen A0 misst 841 × 1189 mm, A1 halbiert diese Fläche, und die Rollenbreiten 24, 36, 44 und 64 Zoll sind im Markt üblich. Kleine Geräte für A2 und A1 passen auf einen Tisch, große Rollendrucker und Flachbettsysteme brauchen einen eigenen Raum.
Der Begriff Plotter stammt aus der Technik, wo Linienzeichnungen mit Stiften gezeichnet wurden. Heute drucken auch CAD-Plotter mit Tintenstrahlköpfen, und die Grenze zum Großformatdrucker ist fließend. Üblich ist die Unterscheidung nach Einsatz: Technikgeräte drucken Linien und Flächen für Pläne, Grafik- und Fotodrucker legen Wert auf Farbe und Verlauf, Rollendrucker für die Werbetechnik bedrucken Folien, Planen und Schilder, die auch im Außenbereich bestehen müssen.
Ob sich ein eigenes Gerät gegenüber dem Copyshop oder der Online-Druckerei lohnt, hängt vom Druckvolumen ab. Wer täglich Pläne ausgibt, kurzfristig Änderungen drucken muss oder vertrauliche Entwürfe nicht aus der Hand geben will, profitiert vom eigenen Gerät. Bei wenigen Drucken im Jahr bleibt der Dienstleister meist günstiger, weil Tinte, Wartung und Aufstellort sonst ungenutzt Kosten verursachen. Rechnen Sie daher ehrlich mit Ihrem tatsächlichen Druckvolumen pro Monat.
- Regelmäßig große Formate: Pläne, Poster oder Schilder in A2 und größer fallen jede Woche an.
- Kurze Durchlaufzeit: Änderungen müssen sofort gedruckt werden, der Weg zum Copyshop dauert zu lange.
- Vertrauliche Unterlagen: Entwürfe, Pläne oder Angebote sollen das Haus nicht verlassen.
- Hohes Druckvolumen: Die Menge pro Monat macht Betriebskosten pro Quadratmeter gegenüber dem Dienstleister günstiger.
- Besondere Medien: Folien, Planen, Textilien oder starre Platten lassen sich nur mit eigenem Gerät passend bedrucken.
- Farbverbindliche Ausgabe: Firmenfarben, Proofs oder Fotos müssen reproduzierbar und mit Farbprofilen gedruckt werden.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein eigener Großformatdrucker. Klären Sie vor der Herstellerwahl, was Sie drucken und wie viel pro Monat, denn Gerät, Tinte und Aufstellort müssen zusammenpassen.
Typische Probleme beim Drucken im Großformat

Die meisten Schwierigkeiten entstehen durch hohe Tinten- und Medienkosten, ausgetrocknete Druckköpfe bei seltener Nutzung und Farbabweichungen. Hinzu kommen Platzbedarf, Lösemitteldämpfe, Wartung, der Weg vom CAD-Programm zum Drucker und die Weiterverarbeitung.
Ein häufiges Problem sind die laufenden Kosten. Tinte und Medien kosten pro Quadratmeter deutlich mehr, als der Gerätepreis vermuten lässt, und große Tintentanks entleeren sich bei Postern schnell. Wird ein Gerät nur selten genutzt, trocknen Druckköpfe ein, Düsen verstopfen, und aufwendige Reinigungszyklen verbrauchen zusätzlich Tinte. Streifen im Druck und Ausfälle gehören bei Geräten mit wenig Pflege zum Alltag.
Beim Farbergebnis entstehen Abweichungen zwischen Bildschirm und Druck, zwischen verschiedenen Medien und zwischen mehreren Geräten. Ohne Farbprofile und ein gepflegtes Farbmanagement nach ISO 12647 oder den Vorgaben der FOGRA fällt das vor allem bei Firmenfarben und Fotos auf. Auch der Workflow bereitet Probleme: Große PDF-Dateien aus CAD-Programmen, falsche Skalierung und fehlende Schriften führen zu Fehldrucken, die Medien und Tinte kosten.
Hinzu kommen physische Grenzen. Rollendrucker und Flachbettsysteme sind schwer und brauchen Platz für Rolle, Ausgabe und Zuschnitt. Bei Lösemitteltinten treten Dämpfe auf, für die der Arbeitsplatzgrenzwert nach TRGS 900 und die Vorgaben der DGUV gelten und eine ausreichende Lüftung nötig ist. Organisatorisch bleibt die Weiterverarbeitung eine Hürde, denn Schneiden, Laminieren, Konfektionieren oder Montieren brauchen eigene Geräte und Zeit.
Die laufenden Kosten pro Quadratmeter übersteigen den Gerätepreis schnell.
Bei seltener Nutzung verstopfen Düsen, Reinigung kostet Tinte und Zeit.
Bildschirm, Medium und Gerät liefern ohne Farbprofile unterschiedliche Ergebnisse.
Rolle, Ausgabe und Zuschnitt brauchen Fläche und einen tragfähigen Boden.
Bei Lösemitteltinten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte, eine Lüftung ist nötig.
Stillstand bei Defekten, wenn Ersatzteile oder Service fehlen.
Große CAD-Dateien, RIP-Einstellungen sowie Schneiden und Laminieren brauchen eigene Schritte.
Welche Arten von Großformatdruckern gibt es?

Großformatdrucker lassen sich nach Einsatz, Tintentechnologie und Bauform in sechs Gruppen einteilen. Viele Hersteller bieten mehrere Klassen an, die sich in Bedienung und Zubehör ähneln.
Der CAD- oder Technik-Plotter druckt Pläne, Zeichnungen und Poster auf Papierrollen in 24, 36 oder 44 Zoll, meist mit wasserbasierten Tinten und hoher Liniengenauigkeit. Das Großformat-Multifunktionssystem ergänzt ihn um einen Großformatscanner, sodass Sie Pläne scannen, kopieren und per E-Mail oder in eine Ablage senden können. Grafik- und Fotodrucker setzen auf mehr Farbkanäle, Pigmenttinten und feine Medien für Fine-Art-Drucke, Proofs und Poster in Fotoqualität.
Rollendrucker für die Werbetechnik arbeiten mit Eco-Solvent-, Latex- oder Resin-Tinten auf Folien, Planen, Tapeten und Textilbahnen. Eco-Solvent-Tinte ist robust im Außenbereich, braucht aber Lüftung. Latexdrucker nutzen wasserbasierte Tinten, die durch Hitze aushärten, und liefern trockene Drucke ohne lange Ablüftzeit. Resin-Systeme drucken geruchsarm auf viele Medien. Viele dieser Geräte gibt es als Print-and-Cut-Variante mit eingebautem Schneidemodul.
Am oberen Ende stehen UV-Flachbett-, Hybrid- und Industriesysteme. UV-Drucker härten die Tinte mit UV-Licht und bedrucken starre Platten, Verpackungen und Displaywände, Hybridsysteme kombinieren Platte und Rolle. Dazu kommen Sublimationsdrucker für Textilien, die auf Transferpapier drucken, das anschließend mit Hitze auf Polyester übertragen wird, etwa für Fahnen, Sportbekleidung und Textilbanner. Welche Klasse passt, hängt von Medium, Haltbarkeit, Druckvolumen und Aufstellort ab.
Wasserbasierte Tinte für Pläne und Poster auf der Rolle, mit hoher Liniengenauigkeit.
Plotter mit Großformatscanner zum Scannen, Kopieren und Weiterleiten von Plänen.
Pigmenttinten und viele Farbkanäle für Fine Art, Proofs und Poster in Fotoqualität.
Eco-Solvent, Latex oder Resin auf Folien und Planen, oft mit Konturschnitt.
Direktdruck auf starre Platten und Rolle, für Displays, Schilder und Verpackungen.
Druck auf Transferpapier für Fahnen, Sportbekleidung und Textilbanner.
- Günstige Tinte und niedrige Anschaffung
- Geringer Platzbedarf, ohne Lösemittel betreibbar
- Begrenzte Haltbarkeit im Außenbereich
- Wenig Auswahl an Medien
- Wetterfeste Drucke für den Außenbereich
- Breites Spektrum an Medien und Print-and-Cut
- Braucht Lüftung und mehr Platz
- Höhere Anschaffungs- und Betriebskosten
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Der Leitfaden zum Großformatdrucker: welche Bauarten es gibt, wie Sie Druckbreite, Tintentechnologie, Betriebskosten, Farbmanagement und Aufstellort passend zu Ihrem Einsatz wählen, Testdrucke und Einführung planen, Lüftung, Arbeitsschutz und Sicherheit im Netz im Blick behalten und die Kosten für Gerät, Tinte, Medien, Wartung und Strom einschätzen.
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Worauf Sie bei der Auswahl eines Großformatdruckers achten sollten

Der passende Großformatdrucker hängt von Medium, Druckbreite, Tintentechnologie und Druckvolumen ab. Klären Sie vor der Entscheidung Haltbarkeit, Geschwindigkeit, Betriebskosten pro Quadratmeter, Scanfunktion, Software, Aufstellort, Service und Sicherheit im Netz.
Beginnen Sie mit Druckbreite und Medien. Für Pläne bis A1 genügen 24 Zoll, für A0 brauchen Sie 36 oder 44 Zoll, für Banner und Fahnen 64 Zoll und mehr. Die Tintentechnologie bestimmt die Haltbarkeit: Wasserbasierte Pigmenttinten reichen für Pläne und Innenräume, Eco-Solvent, Latex und UV halten auch im Außenbereich. Danach folgen Druckgeschwindigkeit und Qualität, die Sie nur mit Testdrucken eigener Dateien beurteilen können.
Mindestens so wichtig sind die Betriebskosten. Vergleichen Sie nicht nur den Gerätepreis, sondern Tinten- und Medienkosten pro Quadratmeter, Verbrauch für Reinigung und Wartung sowie die Standzeit der Druckköpfe. Für Büros hilft das Umweltzeichen Blauer Engel DE-UZ 219 für Bürogeräte mit Druckfunktion als Orientierung, die EU-Energiekennzeichnung und die Ökodesign-Vorgaben zeigen den Energiebedarf. Prüfen Sie außerdem RIP-Software und Farbmanagement: Der Prozessstandard nach ISO 12647 und die Fachinformationen der FOGRA sind ein bewährter Maßstab.
Zur Ausstattung zählen Scan- und Kopierfunktion, Schneidemodul und Aufwickler. Für Aufstellort, Lüftung, Gewicht und Stromanschluss brauchen Sie eine Vorprüfung, besonders bei Lösemittel- und UV-Systemen. Fragen Sie nach Service vor Ort, Ersatzteilen und Wartungsverträgen und prüfen Sie Leasing gegenüber Kauf. Weil Geräte im Netzwerk laufen und Dokumente speichern, gehört auch die Sicherheit im Netz dazu, etwa nach dem Baustein SYS.4.1 des BSI zu Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten.
Für Pläne bis A1 genügen 24 Zoll, für A0 sind 36 oder 44 Zoll nötig, für Banner und Fahnen 64 Zoll und mehr. Prüfen Sie auch Medienstärke, Rollengewicht und starre Platten.
Wasserbasierte Pigmenttinten genügen für Pläne und Innenräume, Eco-Solvent, Latex, Resin und UV halten auch im Außenbereich. Klären Sie Lichtechtheit, Wasserfestigkeit und Trocknungszeit.
Geschwindigkeit hängt von Qualitätsmodus, Tintenmenge und Medium ab. Herstellerangaben gelten meist für einen schnellen Modus, vergleichbar sind nur Testdrucke.
Rechnen Sie Tinte, Medium, Wartung, Druckkopfstandzeit und Strom auf die bedruckte Fläche um. Das Umweltzeichen Blauer Engel DE-UZ 219 und die EU-Energiekennzeichnung helfen bei Bürogeräten.
Wer Pläne scannen, kopieren oder in Ablagen senden will, braucht einen Großformatscanner. Prüfen Sie Scanbreite, Auflösung und Anbindung an Ihre Dokumentenablage.
Ein RIP bereitet Druckdaten auf, schachtelt Aufträge und verwaltet Farbprofile. Der Prozessstandard nach ISO 12647 und die Hinweise der FOGRA sind ein verbreiteter Maßstab.
Prüfen Sie Gewicht, Stellfläche, Tragkraft des Bodens, Stromanschluss und bei Lösemittel- und UV-Systemen die Lüftung nach TRGS 900 und den Hinweisen der DGUV.
Klären Sie Service vor Ort, Reaktionszeit, Ersatzteile und Leasing gegenüber Kauf. Für die Sicherheit im Netz gibt der Baustein SYS.4.1 des BSI zu Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten Orientierung.
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So führen Sie einen Großformatdrucker Schritt für Schritt ein

Eine erfolgreiche Einführung beginnt mit Bedarf und Druckvolumen, nicht mit dem Katalog. Planen Sie Testdrucke, Aufstellort, Installation, Farbprofile, Schulung und Betrieb in klaren Schritten.
Legen Sie zuerst fest, was Sie drucken: Pläne, Poster, Schilder, Banner oder Textilien, in welchen Formaten und in welcher Menge pro Monat. Daraus ergeben sich Druckbreite, Tintentechnologie und Geräteklasse. Fordern Sie danach Testdrucke mit Ihren eigenen Dateien und Medien an, denn Muster der Hersteller sagen wenig über Ihre Anwendung aus. Vergleichen Sie Linienqualität, Farbe, Haltbarkeit und Druckzeit.
Bereiten Sie den Aufstellort vor: Platz für Gerät, Rolle und Ausgabe, tragfähiger Boden, Stromanschluss, Netzwerkdose und bei Lösemitteltinten eine Lüftung, die den Arbeitsplatzgrenzwert nach TRGS 900 einhält. Nach der Installation richten Sie Treiber, RIP-Software und Netzwerk ein, binden das Gerät in die Sicherheitsrichtlinien ein und legen Farbprofile für Ihre Medien an. Eine Schulung der Anwender und ein Ansprechpartner für Wartung verhindern spätere Fehldrucke.
Im Betrieb gehören Wartungsplan, Druckkopfreinigung, Bestandsführung für Tinte und Medien und eine Kostenkontrolle zu den festen Aufgaben. Notieren Sie Verbrauch und Druckmenge je Monat, damit Sie Betriebskosten pro Quadratmeter belegen können. Prüfen Sie halbjährlich, ob Gerät und Auslastung noch zusammenpassen, und planen Sie rechtzeitig Ersatz oder Erweiterung ein.
Bedarf und Druckvolumen klären
Sie legen fest, was in welchem Format und in welcher Menge gedruckt wird.
Hersteller vergleichen und Testdrucke anfordern
Sie vergleichen Geräteklassen und fordern Testdrucke mit eigenen Dateien an.
Aufstellort, Lüftung und Netz vorbereiten
Sie bereiten Raum, Strom, Lüftung und Netzwerk für das Gerät vor.
Installation und Einrichtung
Sie installieren Gerät, Treiber und RIP-Software und binden den Drucker in das Netz ein.
Farbprofile und Schulung
Sie legen Farbprofile für Ihre Medien an und schulen die Anwender.
Betrieb mit Wartungsplan und Kostenkontrolle
Sie pflegen das Gerät, führen Bestand und überwachen Verbrauch und Kosten.
Häufige Fehler bei der Anschaffung eines Großformatdruckers

Viele Probleme lassen sich schon in der Planung vermeiden. Die häufigsten Fehler betreffen den Gerätepreis, das Druckvolumen, Lüftung, Medientests, Wartung, Weiterverarbeitung und die Sicherheit im Netz.
Ein typischer Fehler ist, nur auf den Gerätepreis zu achten. Ein günstiges Gerät mit teurer Tinte und kurzer Standzeit der Druckköpfe kostet über die Nutzungsdauer mehr als ein teureres mit sparsamem Verbrauch. Ebenso häufig wird das Druckvolumen falsch eingeschätzt: Zu große Systeme bleiben ungenutzt und trocknen ein, zu kleine Geräte werden zum Engpass.
Folgenreich ist, die Lüftung bei Lösemitteltinten zu ignorieren oder Medien und Farbprofile nicht zu testen. Dann entstehen Gerüche, Beschwerden und Fehldrucke mit Ausschuss. Wer Wartung und Druckkopfreinigung vernachlässigt, riskiert verstopfte Düsen und teure Reparaturen. Auch die Weiterverarbeitung wird oft vergessen: Ohne Schneiden, Laminieren und Montieren bleibt der Druck ein Zwischenprodukt.
Unterschätzt wird außerdem die Software und das Netzwerk. Ein Großformatdrucker speichert Aufträge, hängt im Büronetz und braucht Updates, sonst entstehen Sicherheitslücken. Der Baustein SYS.4.1 des BSI gibt dazu Orientierung. Klären Sie außerdem, wie Sie mit Kosten pro Quadratmeter, Ersatzteilen und Service umgehen, bevor Sie bestellen.
Teure Tinte und kurze Standzeit der Druckköpfe verteuern den Betrieb.
Zu große Geräte stehen still und trocknen ein, zu kleine werden zum Engpass.
Dämpfe und Gerüche, Beschwerden und Gefährdung am Arbeitsplatz.
Farbabweichungen, schlechte Haftung und Ausschuss.
Verstopfte Düsen, Streifen im Druck, teure Reparaturen.
Ohne Schneiden, Laminieren und Montage bleibt der Druck ein Zwischenprodukt.
Veraltete Firmware und offene Zugänge machen den Drucker zum Einfallstor.
Was kostet ein Großformatdrucker?

Die Kosten reichen vom Einstiegs-CAD-Plotter bis zum Industriesystem. Entscheidend sind Druckbreite, Tintentechnologie, Geschwindigkeit, Ausstattung und die laufenden Betriebskosten für Tinte, Medien und Wartung.
Einstiegs-CAD-Plotter für A1 und A0 sind der günstigste Weg zu Plänen und Postern. Großformat-Multifunktionssysteme mit Scanner liegen darüber, ebenso Grafik- und Fotodrucker mit vielen Farbkanälen. Eco-Solvent- und Latex-Rollendrucker für die Werbetechnik kosten deutlich mehr, UV-Flachbettsysteme und industrielle Anlagen bilden das obere Ende. Preise nennen viele Hersteller erst im Angebot, weil sie von Breite, Ausstattung und Zubehör abhängen.
Zum Gerät kommen weitere Posten: Tinte, Medien, Druckköpfe, Wartungsvertrag, RIP-Software, Schneidemodul, Aufwickler, Lüftung und Aufstellung. Bei Leasing oder Mietkauf verteilen sich die Anschaffungskosten auf die Laufzeit, dafür fallen Raten an. Auch ein Plotter-Leasing lohnt sich nur, wenn Auslastung und Servicebedingungen zum Vertrag passen.
Aussagekräftig sind erst die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Rechnen Sie mit den Druckkosten pro Quadratmeter inklusive Tinte, Medien, Wartung und Strom und vergleichen Sie diese mit dem, was Copyshop oder Druckerei für dieselbe Menge berechnen würden.
Kompakter Plotter für Pläne und Poster bis A1 oder A0 mit wasserbasierter Tinte. Druckbreite, Geschwindigkeit, Tintenanzahl und Netzwerkausstattung verschieben den Preis innerhalb der Stufe.
Plotter mit Großformatscanner zum Scannen, Kopieren und Weiterleiten von Plänen. Scanbreite, Auflösung und Anbindung an die Dokumentenablage bestimmen den Preis.
Geräte mit vielen Farbkanälen und Pigmenttinten für Fine Art, Proofs und Poster. Farbumfang, Druckbreite und Medienauswahl prägen den Preis, hinzu kommen Profile und RIP-Software.
Rollendrucker für Folien, Planen und Schilder, oft mit Konturschnitt. Breite, Tintenart, Aushärtung und Lüftung bestimmen den Preis, die Tintenkosten pro Quadratmeter wirken sich besonders aus.
Direktdruck auf starre Platten und Rolle für Displays, Schilder und Verpackungen. Tischgröße, Weißtinte, Lackierung und UV-Lampen verschieben den Preis, Aufstellung und Lüftung kommen hinzu.
Industrielle Large-Format-Anlagen und Sublimationssysteme mit hoher Auslastung. Dazu kommen Tinte, Medien, Druckköpfe, Wartungsvertrag, RIP, Aufstellung, Lüftung und Strom. Erst die Summe über die Nutzungsdauer zeigt die tatsächlichen Kosten.
Die Kosten für einen Großformatdrucker richten sich nach Druckbreite, Tintentechnologie, Geschwindigkeit, Ausstattung und Auslastung. Hinzu kommen Tinte, Medien, Druckköpfe, Wartungsvertrag, RIP-Software, Lüftung und Strom. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Gerätepreis, sondern die Gesamtkosten pro Quadratmeter über die geplante Nutzungsdauer.
1 Welche Abmessung hat ein Bogen im Format A0 nach DIN EN ISO 216? Aufklappen ↓
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2 Welche Norm legt die Papierformate A0 bis A4 fest? Aufklappen ↓
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3 Wofür steht der Prozessstandard ISO 12647 mit den Informationen der FOGRA? Aufklappen ↓
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4 Bei welcher Tintentechnologie ist eine gute Lüftung des Aufstellorts besonders wichtig? Aufklappen ↓
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5 Wie funktioniert der Sublimationsdruck für Textilien? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Großformatdrucker
Die wichtigsten Begriffe rund um Großformatdrucker, Plotter, Tinten und Farbmanagement, kompakt und herstellerneutral erklärt.
- Großformatdrucker
Drucker für Medien ab etwa 24 Zoll Breite, also ab dem Format A2 oder A1, meist mit Papier-, Folien- oder Textilrolle.
- Plotter
Ursprünglich ein Gerät, das Zeichnungen mit Stiften zeichnet. Heute meist ein CAD-Drucker für Pläne mit Tintenstrahlköpfen.
- Large-Format-Drucker
Englischer Fachbegriff für Großformatdrucker. Gemeint sind Geräte für Pläne, Poster, Schilder und Banner in großen Breiten.
- Zoll
Maßeinheit für die Rollenbreite von Plottern. Üblich sind 24, 36, 44 und 64 Zoll, ein Zoll entspricht 25,4 mm.
- Eco-Solvent
Mildere Lösemitteltinte für Folien und Planen, robust im Außenbereich, aber mit Dämpfen, die Lüftung erfordern.
- Latextinte
Wasserbasierte Tinte mit Polymeren, die durch Wärme aushärtet. Der Druck ist sofort trocken und für Innen- und Außenbereich geeignet.
- Resin-Tinte
Wasserbasierte Tinte mit Harzpigmenten für geruchsarme Drucke auf vielen Medien, auch für Innenräume.
- UV-Druck
Verfahren, bei dem die Tinte mit UV-Licht sofort ausgehärtet wird, geeignet für starre Platten, Verpackungen und Displaywände.
- Flachbettdrucker
Drucker mit ebenem Tisch für starre Medien wie Platten und Verpackungen. Hybridgeräte kombinieren Tisch und Rolle.
- Sublimationsdruck
Verfahren, bei dem Tinte vom Transferpapier durch Hitze in Polyester übergeht, etwa für Fahnen und Sportbekleidung.
- Print-and-Cut
Kombination aus Druck und Konturschnitt in einem Gerät, etwa für Aufkleber und Folienbuchstaben.
- RIP
Raster Image Processor. Software, die Druckdaten für den Drucker aufbereitet und Farbprofile, Skalierung und Schachtelung steuert.
- Farbmanagement
Abstimmung von Bildschirm, Datei und Drucker mit Farbprofilen, damit Farben reproduzierbar bleiben, etwa nach ISO 12647.
- Druckkopf
Bauteil mit feinen Düsen, das die Tinte auf das Medium bringt. Trocknet er ein, entstehen Streifen und Ausfälle.
- Großformatscanner
Einzugsscanner für Pläne und Zeichnungen, oft mit dem Drucker zu einem Multifunktionssystem verbunden.
- Kosten pro Quadratmeter
Kennzahl aus Tinte, Medium, Wartung und Strom je bedruckter Fläche. Sie macht Geräte und Dienstleister vergleichbar.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Großformatdrucker für Planungsbüros, Werbetechnik, Copyshops, Fotostudios, Druckereien, Textilhersteller und Behörden, kurz und herstellerneutral beantwortet. Die Hinweise ersetzen keine Prüfung von Arbeitsschutz und Lüftung im Einzelfall.
Was ist ein Großformatdrucker einfach erklärt?
Ein Großformatdrucker ist ein Drucker für Medien ab etwa 24 Zoll Breite, also ab dem Format A2 oder A1, meist von der Rolle. Er druckt Pläne, Poster, Banner, Folien oder Schilder. Geräte für Pläne sind oft als Plotter bekannt, Geräte für die Werbetechnik bedrucken auch Planen und Textilien.
Was ist der Unterschied zwischen Plotter und Großformatdrucker?
Ein Plotter war ursprünglich ein Gerät, das Zeichnungen mit Stiften zeichnet, heute ist der Begriff meist ein anderes Wort für einen CAD-Drucker für Pläne. Großformatdrucker ist der weiter gefasste Begriff und schließt Foto-, Werbetechnik- und Industriesysteme ein. Die Grenze ist fließend, entscheidend sind Einsatz, Tinte und Medium.
Welche Druckbreiten und Papierformate gibt es?
Üblich sind Rollenbreiten von 24, 36, 44 und 64 Zoll, größere Systeme drucken noch breiter. Ein Bogen A0 misst 841 × 1189 mm, A1 halbiert diese Fläche. Die Formate regelt DIN EN ISO 216. Für Pläne bis A1 genügen 24 Zoll, für A0 brauchen Sie 36 oder 44 Zoll.
Was kostet ein Großformatdrucker?
Die Kosten hängen vor allem von Druckbreite, Tintentechnologie und Ausstattung ab. Einstiegs-CAD-Plotter sind der günstigste Weg, Multifunktionssysteme und Fotodrucker liegen darüber, Eco-Solvent- und Latexdrucker deutlich höher, UV-Flachbett und Industriesysteme am oberen Ende. Hinzu kommen Tinte, Medien, Wartung und Strom. Details finden Sie in den Anbieterkarten.
Wann lohnt sich ein eigener Großformatdrucker gegenüber dem Copyshop?
Ein eigenes Gerät lohnt sich bei regelmäßigem Druckvolumen, kurzen Durchlaufzeiten und vertraulichen Unterlagen. Bei wenigen Drucken im Jahr bleibt der Dienstleister meist günstiger. Rechnen Sie Betriebskosten pro Quadratmeter inklusive Tinte, Medien, Wartung und Strom gegen die Preise von Copyshop oder Druckerei.
Was ist der Unterschied zwischen Eco-Solvent-, Latex- und UV-Tinte?
Eco-Solvent-Tinte ist eine milde Lösemitteltinte für Folien und Planen, die Lüftung erfordert. Latextinte ist wasserbasiert, wird durch Wärme ausgehärtet und liefert trockene Drucke ohne lange Ablüftzeit. UV-Tinte härtet unter UV-Licht aus und bedruckt auch starre Platten. Alle drei sind für Außeneinsätze geeignet, unterscheiden sich aber in Geruch, Kosten und Medien.
Brauche ich für einen Großformatdrucker eine Lüftung?
Bei Lösemitteltinten wie Eco-Solvent ja, weil Dämpfe entstehen, für die Arbeitsplatzgrenzwerte nach TRGS 900 und die Hinweise der DGUV gelten. Wasserbasierte Tinten für Pläne und Latex- oder Resin-Systeme sind deutlich geruchsärmer. Lassen Sie die Lüftung vor der Anschaffung im Einzelfall von Fachleuten prüfen.
Wie werden Farben im Großformatdruck verlässlich?
Verlässliche Farben entstehen durch Farbmanagement mit Farbprofilen für jedes Medium, einem RIP und regelmäßiger Kalibrierung. Orientierung bieten der Prozessstandard nach ISO 12647 und die Hinweise der FOGRA. Testdrucke mit den eigenen Dateien zeigen, ob Gerät und Medium die geforderten Farben treffen.
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