Lernplattformen Vergleich
2026
Das sind die besten 49 Anbieter.
Eine Lernplattform bündelt Kurse, Tests und Zertifikate an einem Ort und zeigt, wer was gelernt hat, sofern die Lernenden tatsächlich lernen und nicht nur Kurse anklicken. Wir haben 49 Anbieter geprüft, von der Mitarbeiterschulung bis zur Kursplattform für Coaches.
Cloud-LMS (SaaS) von LearnUpon aus Dublin für Unternehmen, Verbände und Customer Education. Mit Learning Journeys, KI-gestützter Kurserstellung (Create+), Portalen, Reporting, Skills-Auswertung und SCORM- und xAPI-Unterstützung. Die Plattform und die Website sind englischsprachig.
learnupon.com
LearnUpon ist ein cloudbasiertes Learning Management System für Unternehmen, Verbände und Customer-Education-Teams. Betreiber ist die LearnUpon Limited mit Sitz in Dublin, Irland. Das Angebot gliedert sich in LearnUpon for Employees, LearnUpon for Associations und LearnUpon for Customer Education und wird als SaaS bereitgestellt. Die Website ist englischsprachig.
Funktional deckt die Plattform Kurse und Learning Journeys mit dynamischen Regeln ab, dazu die KI-gestützte Kurserstellung Create+, SCORM- und xAPI-Unterstützung, Zertifizierung und Re-Zertifizierung, Gamification sowie Aufgaben und Prüfungen. Portale richten getrennte Lernumgebungen für verschiedene Zielgruppen ein, Branding und Mehrsprachigkeit sind möglich. Mit Reporting und Analytics lässt sich die Wirkung von Schulungen messen, eine Skills-Auswertung zeigt Lücken. Single Sign-on, HRIS-Integrationen, Webinar-Integrationen, Zapier, eine Zwei-Wege-API und Webhooks binden Systeme an. Für Verbände und Customer Education ist eCommerce verfügbar. Implementierungsberatung und technischer Support gehören zu allen Plänen.
Die Preisseite führt drei Produktpläne. LearnUpon for Employees startet ab 100 Nutzern, for Customer Education ab 300 Nutzern und for Associations ab 150 Nutzern. Konkrete Preise werden im Gespräch mit dem Vertrieb genannt, eine Demo lässt sich buchen.
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Was ist eine Lernplattform, und wer braucht sie?

Eine Lernplattform ist eine Software, mit der Sie Lerninhalte bereitstellen, Lernende verwalten und Lernfortschritte auswerten. Unternehmen schulen damit Beschäftigte, Bildungseinrichtungen organisieren Lehre, und Kursanbieter verkaufen eigene Online-Kurse.
Im Kern verwaltet eine Lernplattform drei Dinge: Inhalte, Menschen und Ergebnisse. Sie laden Videos, Präsentationen, interaktive Module oder Lernpakete hoch, stellen daraus Kurse und Lernpfade zusammen und weisen sie einzelnen Personen, Teams oder Abteilungen zu. Tests, Zertifikate und Berichte zeigen, wer welchen Kurs abgeschlossen hat und wo Wissen fehlt.
Moderne Lernplattformen gehen weit über die Ablage von Kursen hinaus. Sie erinnern an fällige Pflichtschulungen, empfehlen passende Inhalte, laufen als App auf dem Smartphone, binden Präsenztermine und Webinare ein und bieten Foren oder Community-Bereiche. Viele bringen ein Autorentool oder KI-Funktionen mit, mit denen Sie aus vorhandenen Unterlagen Kurse erstellen.
Eine Lernplattform lohnt sich für jedes Unternehmen, das regelmäßig neue Beschäftigte einarbeitet, Unterweisungen nachweisen muss oder Wissen über mehrere Standorte verteilt. Hochschulen, Schulen und Bildungsträger nutzen sie für Lehre und Prüfungen, Coaches, Trainer und Akademien für den Verkauf ihrer Kurse.
- Einarbeitung: Sie arbeiten regelmäßig neue Beschäftigte ein und erklären dabei immer wieder dasselbe.
- Pflichtschulungen: Sie müssen Unterweisungen zu Arbeitsschutz, Datenschutz oder Compliance nachweisen.
- Mehrere Standorte: Ihre Teams arbeiten an verschiedenen Orten, im Außendienst oder mobil.
- Verstreute Unterlagen: Schulungsunterlagen liegen in Ordnern, Laufwerken und Postfächern verteilt.
- Wissen sichern: Erfahrene Beschäftigte gehen in Rente, und ihr Wissen soll im Unternehmen bleiben.
- Kurse verkaufen: Sie möchten Ihr Fachwissen als Online-Kurs anbieten und damit Umsatz erzielen.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Test mit einer Lernplattform, die zu Ihrem Zweck und Ihrer Zahl an Lernenden passt. Kleine Teams starten meist mit einem schlanken System in der Cloud.
Typische Probleme ohne passende Lernplattform

Ohne Lernplattform liegen Schulungsunterlagen verstreut in Ordnern und Postfächern, Nachweise fehlen, und niemand weiß genau, wer welche Unterweisung erhalten hat. Eine unpassende Plattform schafft dagegen neue Probleme.
Das häufigste Ärgernis ist der Wildwuchs: Präsentationen liegen auf Netzlaufwerken, Videos in Chatverläufen, Teilnahmelisten in Tabellen. Neue Beschäftigte erhalten je nach Abteilung ganz unterschiedliche Einarbeitungen, und jede Präsenzschulung bindet Trainer, Räume und Reisezeit.
Hinzu kommen Lücken bei Pflichtschulungen und Nachweisen. Arbeitsschutz, Datenschutz oder Compliance müssen regelmäßig geschult und dokumentiert werden. Ohne automatische Erinnerung verstreichen Fristen unbemerkt, und bei einem Audit fehlen belastbare Nachweise, wer wann welchen Kurs bestanden hat.
Schließlich passt nicht jede Lernplattform zu jedem Zweck. Ein großes System für Konzerne überfordert einen Betrieb mit dreißig Beschäftigten, eine Kursplattform für Coaches bildet keine Pflichtschulungen ab, und eine Plattform ohne App erreicht Beschäftigte ohne Schreibtischarbeitsplatz kaum. Fehlende Schnittstellen, leere Kurskataloge und geringe Nutzung zeigen sich oft erst nach dem Start.
Unterlagen liegen in Ordnern, Laufwerken und Chats und sind schwer zu finden.
Pflichtschulungen laufen ab, ohne dass jemand erinnert wird.
Bei einem Audit fehlt der Beleg, wer welche Schulung bestanden hat.
Neue Beschäftigte lernen je nach Abteilung ganz unterschiedlich viel.
Niemand weiß, welche Kurse wirken und wo Wissen fehlt.
Das System ist zu groß, zu klein oder passt nicht zum Zweck.
Nutzerpreise, Module und Inhalte summieren sich mit der Zeit.
Welche Arten von Lernplattformen gibt es?

Lernplattformen lassen sich grob in sechs Arten einteilen, vom Learning Management System für die Mitarbeiterschulung bis zur Kursplattform für den Verkauf eigener Kurse. Entscheidend sind Zielgruppe, Zweck und die Frage, ob Sie Inhalte selbst erstellen oder einkaufen.
Learning Management Systeme für Unternehmen sind die größte Gruppe. Sie verwalten Kurse, Lernpfade, Pflichtschulungen und Zertifikate für Beschäftigte, Partner oder Kunden und laufen meist als Cloud-Dienst mit Preis pro Nutzer. Lernplattformen mit Kursbibliothek liefern zusätzlich fertige Inhalte zu Führung, Software, Sprachen oder Soft Skills und eignen sich, wenn Sie nicht alles selbst produzieren wollen.
Quelloffene Systeme wie die bekannten Lernmanagementsysteme an Hochschulen sind kostenlos nutzbar, verlangen aber Hosting, Pflege und Know-how oder einen Dienstleister. Kursplattformen richten sich an Coaches, Trainer und Akademien, die Online-Kurse verkaufen, und bringen Verkaufsseiten, Zahlungsabwicklung und Mitgliederbereiche mit.
Erweiterungen für WordPress machen eine vorhandene Website zur Lernplattform und lohnen sich für alle, die ihre Seite ohnehin selbst betreiben. Lern-Apps mit Microlearning setzen auf kurze Lerneinheiten, Wiederholung und Spielelemente und erreichen Beschäftigte unterwegs oder in der Produktion.
Kurse, Lernpfade, Pflichtschulungen und Nachweise für Beschäftigte, Partner und Kunden.
Fertige Inhalte zu Führung, Software, Sprachen und Soft Skills, oft mit Empfehlungen.
Lizenzfrei und anpassbar, verbreitet an Hochschulen, Schulen und bei Bildungsträgern.
Online-Kurse erstellen und verkaufen, mit Verkaufsseiten, Zahlung und Mitgliederbereich.
Macht die eigene Website zur Lernplattform, Betrieb und Pflege in eigener Hand.
Kurze Lerneinheiten, Wiederholung und Spielelemente für unterwegs.
- Kurse nach Rolle und Abteilung zuweisen
- Pflichtschulungen mit Fristen und Nachweisen
- Preis meist pro Nutzer und Monat
- Ideal für Personalentwicklung
- Verkaufsseiten und Zahlungsabwicklung
- Mitgliederbereich und Community
- Monatstarif, teils mit Transaktionsgebühr
- Ideal für Coaches und Akademien
2026
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Der Leitfaden zu Lernplattformen: welche Arten es gibt, wie Sie Bedienung, Lernpfade, Pflichtschulungen, mobiles Lernen, Standards und Schnittstellen bewerten, worauf Sie beim Datenschutz achten und wie Sie Inhalte planen und die Einführung gestalten.
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So wählen Sie die passende Lernplattform aus

Die beste Lernplattform ist die, die Ihre Lernenden gern nutzen und die Ihre Abläufe in Personalentwicklung oder Kursverkauf abbildet. Testen Sie die Software deshalb mit echten Kursen und echten Lernenden.
Wichtigstes Kriterium ist die Bedienung aus Sicht der Lernenden: Finden sie ihre Kurse ohne Anleitung, funktioniert die App auf dem Smartphone, lassen sich Inhalte auch ohne Netz abrufen? Ebenso wichtig ist die Seite der Kursverantwortlichen. Prüfen Sie, wie schnell Sie einen Kurs anlegen, Lernpfade bauen und vorhandene Inhalte im Format SCORM oder xAPI übernehmen.
Danach zählen Organisation und Nachweise. Eine gute Lernplattform weist Kurse automatisch nach Rolle, Abteilung oder Standort zu, erinnert an Fristen, stellt Zertifikate aus und liefert Berichte für Führungskräfte und Audits. Schnittstellen zu Personalsoftware, Anmeldung über das Firmenkonto und eine Anbindung an Videokonferenzen sparen doppelte Pflege.
Schließlich entscheiden Datenschutz, Inhalte und Kosten. Klären Sie Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Frage, ob Sie fertige Kurse brauchen oder selbst produzieren. Vergleichen Sie Preise pro aktivem Nutzer, Pakete, Einrichtung und Mindestlaufzeit über mehrere Jahre und rechnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Lernenden.
Eine klare Oberfläche, eine gute App und kurze Wege zum nächsten Kurs entscheiden über die Nutzung. Testen Sie mit Beschäftigten, die selten am Rechner arbeiten.
Ein eingebautes Autorentool, Vorlagen und KI-Unterstützung sparen Zeit. Vorhandene Lernpakete sollten sich im Format SCORM oder xAPI ohne Umbau übernehmen lassen.
Kurse sollten sich automatisch nach Rolle, Abteilung oder Standort zuweisen lassen. Lernpfade führen Schritt für Schritt zum Ziel, etwa bei der Einarbeitung.
Die Plattform sollte an fällige Wiederholungen erinnern, Zertifikate ausstellen und Nachweise für Audits liefern, ohne dass Sie Tabellen von Hand pflegen.
Berichte zu Fortschritt, Abschlüssen und Testergebnissen helfen Führungskräften und Personalentwicklung. Achten Sie darauf, dass Auswertungen mit dem Betriebsrat abgestimmt werden können.
Eine Anbindung an Personalsoftware, Anmeldung über das Firmenkonto und Verbindungen zu Videokonferenz oder Kommunikationswerkzeugen sparen doppelte Pflege von Nutzern und Daten.
Klären Sie Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Verschlüsselung und Zertifizierungen. Bei selbst gehosteten Systemen liegt die Verantwortung für Updates und Sicherheit bei Ihnen.
Vergleichen Sie Preis pro aktivem oder registriertem Nutzer, Pakete, Module, Kursbibliotheken, Einrichtung und Laufzeit. Bei Kursplattformen kommen teils Transaktionsgebühren hinzu.
Welche Lernplattform passt zu Ihnen?
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Lernplattform einführen: Schritt für Schritt

Die Software ist oft schnell eingerichtet, die eigentliche Arbeit steckt in Lernzielen, Inhalten und der Akzeptanz bei den Lernenden. Planen Sie die Einführung in klaren Schritten und starten Sie mit einer Pilotgruppe.
Am Anfang stehen die Lernziele: Welche Gruppen sollen was lernen, welche Pflichtschulungen müssen Sie nachweisen, und welche Inhalte gibt es bereits? Mit diesen Vorgaben wählen Sie zwei oder drei Lernplattformen aus und testen sie mit echten Kursen, Rollen und Geräten.
Danach klären Sie die Rahmenbedingungen. Gibt es einen Betriebsrat, regelt meist eine Betriebsvereinbarung, welche Lerndaten ausgewertet werden dürfen. Die Datenschutzbeauftragten prüfen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Serverstandort. Anschließend legen Sie Struktur, Rollen und Kurskatalog an und verbinden die Plattform mit Personalsoftware und Anmeldung.
Für die Inhalte entscheiden Sie, was Sie übernehmen, neu erstellen oder einkaufen. Starten Sie mit einer Pilotgruppe und wenigen guten Kursen, sammeln Sie Rückmeldungen und öffnen Sie die Plattform dann Schritt für Schritt. Im Regelbetrieb messen Sie Abschlussquote, aktive Lernende und die Erfüllung der Pflichtschulungen.
Lernziele festlegen
Sie klären Zielgruppen, Pflichtschulungen und vorhandene Inhalte.
Plattformen testen
Sie testen zwei oder drei Lernplattformen mit echten Kursen und Lernenden.
Betriebsrat und Datenschutz
Sie stimmen Auswertungen, Zugriffe und Datenverarbeitung ab.
Einrichten
Sie legen Struktur, Rollen und Kurskatalog an und verbinden die Systeme.
Pilotgruppe
Eine Abteilung lernt zuerst und gibt Rückmeldung zu Kursen und Bedienung.
Regelbetrieb
Sie öffnen die Plattform für alle und erweitern das Angebot schrittweise.
Häufige Fehler bei Auswahl und Einführung einer Lernplattform

Viele Fehler zeigen sich erst Monate nach dem Start: Die Plattform steht, aber kaum jemand lernt darauf. Die meisten Ursachen lassen sich mit etwas Planung vermeiden.
Ein klassischer Fehler ist die Auswahl nach der längsten Funktionsliste. Wer die Lernplattform kauft, bevor Lernziele und Inhalte feststehen, zahlt für Funktionen, die niemand nutzt, und startet mit einem leeren Kurskatalog. Ebenso häufig wird die Bedienung für Lernende unterschätzt, besonders für Beschäftigte ohne eigenen Rechner.
Ein zweiter Fehler betrifft Inhalte und Motivation. Eins zu eins hochgeladene Präsentationen machen noch keinen guten Online-Kurs, und ohne Ansprechpartner, Erinnerungen und Unterstützung durch Führungskräfte bleibt die Nutzung gering. Wird der Betriebsrat erst nach dem Kauf informiert, verzögert sich der Start oft um Monate.
Schließlich unterschätzen viele Kosten und Abhängigkeiten. Preise pro Nutzer steigen mit der Belegschaft, Zusatzmodule und Kursbibliotheken kosten extra, und quelloffene Systeme verursachen Aufwand für Betrieb und Pflege. Fehlt eine Exportmöglichkeit für Kurse und Lernhistorie, wird ein späterer Wechsel mühsam.
Die Plattform kann alles, nur nicht das, was Ihre Lernenden brauchen.
Zum Start gibt es kaum Inhalte, die Lernenden kommen nicht wieder.
Hochgeladene Foliensätze ersetzen keinen interaktiven Online-Kurs.
Beschäftigte ohne eigenen Rechner finden keinen Zugang.
Die Einführung stockt, weil Auswertungen nicht abgestimmt sind.
Ohne Ansprechpartner und Unterstützung der Führungskräfte bleibt die Nutzung gering.
Nutzerpreise, Module und Inhalte übersteigen den Einstiegspreis deutlich.
Was kostet eine Lernplattform?

Die Kosten für eine Lernplattform reichen von kostenlosen quelloffenen Systemen über kleine Monatspakete für Kursanbieter bis zu Lizenz- und Projektkosten bei großen Learning Management Systemen. Entscheidend sind Zahl der Lernenden, Funktionsumfang, Inhalte und Bereitstellung.
Cloud-Lösungen für Unternehmen rechnen meist pro aktivem oder registriertem Nutzer und Monat ab, oft in Paketen mit festen Nutzerzahlen. Kursplattformen für Coaches und Akademien arbeiten mit monatlichen Tarifen, teils zuzüglich Transaktionsgebühren auf verkaufte Kurse. Viele Anbieter bieten eine kostenlose Version oder Testphase.
Große Learning Management Systeme und Lernplattformen für Konzerne nennen ihre Preise meist erst auf Anfrage. Hier kommen Lizenzen oder Abos, Einrichtung, Schnittstellen, Schulung und Betreuung zusammen. Quelloffene Systeme sparen die Lizenz, verursachen aber Kosten für Hosting, Pflege und Erweiterungen. Kursbibliotheken mit fertigen Inhalten kosten meist pro Lizenz und Jahr.
Rechnen Sie deshalb mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Lernenden und den benötigten Funktionen und vergleichen Sie die Gesamtkosten über drei Jahre. Vergessen Sie die Erstellung eigener Inhalte nicht, die oft mehr Zeit bindet als die Einrichtung der Software. Konkrete Preise der einzelnen Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
Keine Lizenz, aber Aufwand für Betrieb, Updates und Erweiterungen.
Lizenz für die Erweiterung, dazu Betrieb der eigenen Website.
Tarif nach Funktionsumfang, teils mit Gebühr pro verkauftem Kurs.
Pakete nach Nutzerzahl, oft mit Testphase und Autorentool.
Individuelle Angebote, Kursbibliotheken meist pro Lizenz und Jahr.
Einrichtung, Schnittstellen, Schulung und die Erstellung eigener Inhalte.
Die Kosten für eine Lernplattform richten sich vor allem nach der Zahl der Lernenden, dem Preismodell, also Abo pro Nutzer, Monatstarif oder Lizenz, sowie nach Funktionen, Inhalten und Bereitstellung. Hinzu kommen Einrichtung, Schnittstellen, Schulung der Kursverantwortlichen und die Erstellung eigener Kurse. Betrachten Sie deshalb nicht nur den Einstiegspreis, sondern die Gesamtkosten über mehrere Jahre.
1 Wofür steht die Abkürzung LMS? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was ist SCORM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was unterscheidet eine Kursplattform von einem klassischen Learning Management System? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was versteht man unter Microlearning? Aufklappen ↓
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5 Wann muss der Betriebsrat bei der Einführung einer Lernplattform mitreden? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Lernplattformen
Die wichtigsten Begriffe rund um Lernplattformen, Learning Management Systeme und E-Learning, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Lernplattform
Software, mit der Lerninhalte bereitgestellt, Lernende verwaltet und Lernfortschritte ausgewertet werden.
- Learning Management System
Kurz LMS, Lernmanagementsystem zur Verwaltung von Kursen, Teilnehmenden, Tests, Zertifikaten und Berichten.
- Learning Experience Platform
Kurz LXP, Lernplattform mit Fokus auf selbstgesteuertes Lernen, Empfehlungen und Inhalte aus vielen Quellen.
- Kursplattform
Software für Coaches, Trainer und Akademien zum Erstellen und Verkaufen eigener Online-Kurse.
- SCORM
Verbreiteter Standard für E-Learning-Pakete, die in unterschiedlichen Lernplattformen laufen und Ergebnisse zurückmelden.
- xAPI
Neuerer Standard, der auch Lernaktivitäten außerhalb der Lernplattform erfassen kann, etwa in Apps oder Simulationen.
- Lernpfad
Festgelegte Abfolge von Kursen und Lerneinheiten, die Lernende Schritt für Schritt zu einem Lernziel führt.
- Blended Learning
Kombination aus Online-Lernen und Präsenzveranstaltungen oder Live-Webinaren.
- Microlearning
Lernen in kurzen, abgeschlossenen Einheiten von wenigen Minuten, häufig per App.
- Autorentool
Software zum Erstellen interaktiver Lerninhalte wie Kurse, Quizze und Simulationen.
- Pflichtschulung
Regelmäßig vorgeschriebene Schulung, etwa zu Arbeitsschutz, Datenschutz oder Compliance, die nachgewiesen werden muss.
- Gamification
Einsatz von Spielelementen wie Punkten, Abzeichen und Ranglisten, um die Motivation beim Lernen zu erhöhen.
- Single Sign-on
Anmeldung mit dem vorhandenen Firmenkonto, ohne eigenes Passwort für die Lernplattform.
- Kursbibliothek
Sammlung fertiger Online-Kurse, die ein Anbieter zusammen mit oder zusätzlich zur Lernplattform liefert.
- Open Source
Quelloffene Software, die ohne Lizenzgebühr genutzt und angepasst werden darf, aber Betrieb und Pflege erfordert.
- Auftragsverarbeitung
Vertrag nach DSGVO, wenn ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, etwa Lerndaten in der Cloud.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Lernplattformen, Learning Management Systeme, Kursplattformen, Datenschutz, Standards wie SCORM und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Preise und Funktionen ändern sich. Prüfen Sie den aktuellen Stand beim Anbieter.
Was ist eine Lernplattform?
Eine Lernplattform ist eine Software, mit der Sie Lerninhalte bereitstellen, Lernende verwalten und Lernfortschritte auswerten. Sie bündelt Kurse, Lernpfade, Tests und Zertifikate an einem Ort. Unternehmen nutzen sie für die Mitarbeiterschulung, Bildungseinrichtungen für Lehre und Kursanbieter für den Verkauf eigener Online-Kurse.
Was ist der Unterschied zwischen Lernplattform und LMS?
Ein LMS, also ein Learning Management System, ist die häufigste Form der Lernplattform. Der Begriff Lernplattform ist weiter gefasst und schließt auch Kursplattformen, Lern-Apps und Plattformen mit fertiger Kursbibliothek ein. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet.
Welche Lernplattform eignet sich für kleine Unternehmen?
Für kleine Unternehmen eignen sich meist schlanke Learning Management Systeme in der Cloud mit Preis pro Nutzer und kostenloser Testphase. Achten Sie auf eine deutsche Oberfläche, ein einfaches Autorentool und eine App. Große Systeme für Konzerne sind für wenige Dutzend Lernende meist zu aufwendig.
Gibt es kostenlose Lernplattformen?
Ja, quelloffene Lernplattformen lassen sich ohne Lizenzgebühr nutzen, und viele kommerzielle Anbieter haben eine kostenlose Version mit begrenzten Nutzern oder Kursen. Bei quelloffenen Systemen fallen aber Kosten für Hosting, Pflege und Updates an, selbst oder über einen Dienstleister.
Was bedeutet SCORM?
SCORM ist ein verbreiteter Standard für E-Learning-Inhalte. Ein Kurs im SCORM-Format läuft in jeder Lernplattform, die den Standard unterstützt, und meldet Fortschritt und Testergebnis zurück. Der neuere Standard xAPI erfasst zusätzlich Lernaktivitäten außerhalb der Plattform.
Kann ich mit einer Lernplattform Online-Kurse verkaufen?
Ja, dafür gibt es eigene Kursplattformen mit Verkaufsseiten, Zahlungsabwicklung und Mitgliederbereich. Klassische Learning Management Systeme für Unternehmen haben diese Funktionen oft nicht oder nur als Zusatzmodul. Prüfen Sie Gebühren pro Verkauf, Steuerabwicklung und Rechnungsstellung.
Ist eine Lernplattform DSGVO-konform nutzbar?
Ja, wenn Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Zugriffsrechte und Löschfristen geregelt sind. Lerndaten wie Testergebnisse sind personenbezogen und brauchen einen klaren Zweck. Bei Anbietern außerhalb der EU sollten Sie die Datenübermittlung besonders genau prüfen.
Muss der Betriebsrat einer Lernplattform zustimmen?
In der Regel ja, wenn die Software geeignet ist, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu überwachen, und das ist bei Lernfortschritt und Testergebnissen häufig der Fall. Meist wird eine Betriebsvereinbarung geschlossen, die Auswertungen und Zugriffe regelt. Binden Sie den Betriebsrat deshalb schon bei der Auswahl ein.
Was kostet eine Lernplattform?
Die Kosten reichen von kostenlosen quelloffenen Systemen über Monatstarife für Kursanbieter bis zu Lizenz- und Projektkosten bei großen Learning Management Systemen. Unternehmen zahlen meist pro Nutzer und Monat. Hinzu kommen Einrichtung, Inhalte und Betreuung, deshalb lohnt der Vergleich der Gesamtkosten über mehrere Jahre.
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