Lagerverwaltungssoftware Vergleich 2026
Das sind die besten 48 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
10 Min. Lesezeit
4,7 (86) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Grüner Barcode-Scanner auf Kartonbox mit Versandcode und Label "Gefunden in drei Sekunden"

Welcher Artikel liegt in welcher Menge auf welchem Platz? Eine Lagerverwaltungssoftware beantwortet das jederzeit und steuert Wareneingang, Kommissionierung, Inventur und Versand, deshalb haben wir 48 Anbieter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Ausland geprüft.


Lagerverwaltungssoftware im Vergleich: Empfohlene Anbieter

Infios

Infios GmbH, Bad Nauheim Über 1.600 WMS-Kunden Über 40 Jahre WMS-Erfahrung

Infios Warehouse Management ist ein Konzern-WMS für Großunternehmen, mittelständische Betriebe und 3PL-Dienstleister. Die Lösung deckt Wareneingang bis Versand ab, lässt sich um Voice, Slotting, AMR-Anbindung und Warehouse Control System erweitern. Hersteller ist Infios mit deutscher Gesellschaft in Bad Nauheim.

Infios Screenshot infios.com

Infios Warehouse Management ist ein Warehouse Management System für Großunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Logistikdienstleister (3PL). Hersteller ist Infios, in Deutschland tritt die Infios Management GmbH mit Sitz in Bad Nauheim auf. Das WMS ist Teil einer Plattform, die auch Transportation Management und Order Management umfasst, und wird weltweit in Lagern mit unterschiedlicher Komplexität eingesetzt.

Der Funktionsumfang reicht von Wareneingang über Einlagerung, Kommissionierung und Verpackung bis zum Versand. Plug-and-Play-Module ergänzen Personalmanagement, Yard Management, Voice, Warehouse Control System, AMR, Slotting, Inspektion, Bilderfassung, Reporting und Business Analytics. Für ERP-Systeme stehen vorkonfigurierte Schnittstellen etwa zu SAP Business One und NetSuite bereit. RF-Mobilität, Voice und Material-Handling-Equipment verschiedener Hersteller werden unterstützt, ebenso AS/RS, Fördertechnik und Roboter.

Preise sind nicht veröffentlicht und werden auf Anfrage im Gespräch mit dem Vertrieb geklärt. Als Einstieg dient die Kontaktaufnahme über die Produktseite. Die Lösung wird mit Upgrades und Support fortlaufend weiterentwickelt.

Das spricht für Infios
End-to-End-Lagerverwaltung
Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand laufen in einem System.
Voice und Slotting
Voice-Lösungen, Slotting und Personalmanagement lassen sich als Module zum WMS ergänzen.
WCS und Robotik
Warehouse Control System steuert AMR, AS/RS und Fördertechnik verschiedener Hersteller.
ERP-Schnittstellen
Vorkonfigurierte Anbindung an SAP Business One und NetSuite sowie Verbund mit TMS und OMS.
Modular skalierbar
Plug-and-Play-Module erlauben den Ausbau vom schlanken Start bis zum Konzernlager.
Für KMU, Konzern und 3PL
Eigene Ausprägungen für mittlere und komplexe Lager sowie Lager von 3PL-Dienstleistern.

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Was ist eine Lagerverwaltungssoftware, und wer braucht sie?

Grüner Barcode-Scanner auf Kartonbox mit Versandcode und Label "Gefunden in drei Sekunden"
Bestände führen, Abläufe steuern, alles dokumentieren: Eine Lagerverwaltungssoftware weiß jederzeit, was wo liegt.

Eine Lagerverwaltungssoftware führt alle Bestände und Lagerplätze digital und steuert die Abläufe im Lager vom Wareneingang bis zum Versand. Sie ersetzt Listen, Zettel und Suchen durch klare Aufträge und aktuelle Zahlen.

Im Kern erledigt eine Lagerverwaltungssoftware drei Aufgaben: Bestände führen, Abläufe steuern und alles nachvollziehbar dokumentieren. Sie weiß, welcher Artikel auf welchem Platz liegt, schlägt beim Wareneingang einen passenden Lagerplatz vor und erzeugt für jeden Auftrag eine Pickliste mit dem kürzesten Weg. Jede Bewegung wird gebucht, sodass Bestand und Wirklichkeit übereinstimmen.

Fachleute sprechen von einem Lagerverwaltungssystem oder kurz LVS, international von einem Warehouse Management System. Moderne Lösungen arbeiten mit mobilen Scannern, unterstützen Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten, führen die Inventur laufend statt einmal im Jahr und tauschen Daten mit ERP, Onlineshop und Versanddienstleistern aus. Große Systeme steuern zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte und Roboter.

Eine Lagerverwaltungssoftware lohnt sich für jedes Unternehmen, das Ware lagert und verschickt: für den Onlinehändler mit einem Raum voller Regale ebenso wie für den Großhändler, den Produktionsbetrieb mit Ersatzteillager oder den Logistikdienstleister, der für viele Kunden lagert. Entscheidend ist, dass Größe und Funktionsumfang zu Ihrem Lager passen.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie eine Lagerverwaltungssoftware?
  • Suchen: Beschäftigte suchen regelmäßig nach Artikeln, die laut Liste vorhanden sind.
  • Fehlbestände: Sie verkaufen Ware, die nicht mehr da ist, oder bestellen zu viel nach.
  • Fehlversand: Falsche Artikel oder Mengen führen zu Retouren und Reklamationen.
  • Wachstum: Mehr Artikel, mehr Aufträge oder ein zweiter Standort überfordern die bisherige Lösung.
  • Inventur: Die jährliche Inventur legt das Lager tagelang lahm.
  • Doppelte Erfassung: Aufträge und Bestände werden zwischen Shop, Warenwirtschaft und Lager abgetippt.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Test mit einer Lagerverwaltungssoftware, die zu Größe und Abläufen Ihres Lagers passt. Kleine Lager starten meist mit einer Cloud-Lösung, größere mit einem eigenständigen Lagerverwaltungssystem.

Typische Probleme ohne passende Lagerverwaltung

Grüne Schachteln auf grauem Tisch mit Etikett und Fernglas daneben
Falsche Bestände, lange Wege, Fehler beim Versand: Diese Probleme löst eine passende Lagerverwaltungssoftware.

Ohne passende Software kostet das Lager jeden Tag Zeit und Geld. Ware wird gesucht, falsch verschickt oder ist plötzlich ausverkauft, obwohl das System noch Bestand anzeigt.

Das häufigste Ärgernis sind falsche Bestände. Wer Zu- und Abgänge in Tabellen oder auf Papier festhält, verliert schnell den Überblick. Die Folge sind Fehlmengen, verkaufte Ware, die gar nicht mehr da ist, und auf der anderen Seite Überbestände, die Platz und Kapital binden.

Hinzu kommen lange Wege und Fehler beim Kommissionieren. Ohne feste Lagerplätze und optimierte Picklisten laufen Beschäftigte kreuz und quer durch das Lager, greifen zum falschen Artikel oder zur falschen Menge. Falsch verschickte Pakete führen zu Retouren, Reklamationen und unzufriedenen Kunden.

Schließlich wächst ein Lager selten im Gleichschritt mit seiner Organisation. Mehr Artikel, mehr Aufträge, ein zweiter Standort oder neue Verkaufskanäle überfordern die bisherige Lösung. Fehlende Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Onlineshop und Versand sorgen für doppelte Erfassung, und die jährliche Inventur legt den Betrieb tagelang lahm.

Langes Suchen

Artikel liegen nicht dort, wo Liste oder Gedächtnis sie vermuten.

Falsche Bestände

Fehlmengen und Überbestände entstehen, weil Bewegungen nicht gebucht werden.

Fehler beim Kommissionieren

Falsche Artikel oder Mengen landen im Paket und kommen als Retoure zurück.

Lange Wege

Ohne optimierte Picklisten laufen Beschäftigte kreuz und quer durch das Lager.

Fehlende Schnittstellen

Shop, Warenwirtschaft und Versand sind nicht verbunden, Daten werden abgetippt.

Gebundenes Kapital

Überbestände und Ladenhüter belegen Platz und Geld.

Wissen in Köpfen

Nur erfahrene Beschäftigte wissen, wo was liegt, neue brauchen lange Einarbeitung.

Welche Arten von Lagerverwaltungssoftware gibt es?

Sechs grüne Kunststoffkisten in abnehmender Größe von links nach rechts angeordnet auf grauem Hintergrund
Von der Bestands-App bis zum System für das Hochregallager: Die Art der Lagerverwaltungssoftware richtet sich nach Größe und Automatisierung.

Lagerverwaltungssoftware lässt sich grob in sechs Arten einteilen, von der einfachen Bestands-App bis zum Lagerverwaltungssystem für vollautomatische Lager. Entscheidend sind Größe des Lagers, Zahl der Aufträge, Branche und Automatisierungsgrad.

Cloud-Lösungen für kleine Unternehmen führen Bestände und Lagerorte einfach im Browser oder auf dem Smartphone, oft mit Scanfunktion über die Kamera. Lagerlösungen für den Onlinehandel verbinden Lager, Shop und Marktplätze, steuern Kommissionierung und Versand und drucken Versandetiketten direkt aus dem System.

Viele ERP- und Warenwirtschaftssysteme bringen ein Lagermodul mit, das Einkauf, Verkauf und Buchhaltung mit den Beständen verknüpft. Eigenständige Lagerverwaltungssysteme für Mittelstand und Logistikdienstleister bieten tiefere Funktionen: mehrere Lager und Mandanten, ausgefeilte Kommissionierstrategien, Leitstand und Abrechnung von Lagerleistungen.

Hersteller von Intralogistik liefern Lagerverwaltungssysteme, die zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte, Shuttles und Roboter steuern. Konzernlösungen schließlich decken viele Standorte und Länder ab, sind eng mit großen ERP-Systemen verzahnt und werden meist in einem Projekt mit spezialisierten Partnern eingeführt.

Cloud-Lösung für kleine Unternehmen

Bestände und Lagerorte im Browser oder per App führen, oft mit Scanfunktion über die Kamera.

Lagerlösung für den Onlinehandel

Lager, Shop, Marktplätze und Versand verbunden, mit Kommissionierung und Etikettendruck.

Lagermodul im ERP

Bestände direkt verknüpft mit Einkauf, Verkauf, Produktion und Buchhaltung.

Lagerverwaltungssystem für Mittelstand und Logistik

Mehrere Lager und Mandanten, Kommissionierstrategien, Leitstand und Abrechnung von Lagerleistungen.

System für automatisierte Lager

Steuert zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte, Shuttles und Roboter.

Konzernlösung

Viele Standorte und Länder, eng verzahnt mit großen ERP-Systemen, Einführung im Projekt.

Lagermodul im ERP
Alles in einem System
  • Bestände direkt mit Einkauf und Verkauf verknüpft
  • Keine Schnittstelle zwischen Lager und Warenwirtschaft
  • Oft weniger Lagerfunktionen
  • Ideal für kleine und mittlere Lager
Eigenständiges Lagerverwaltungssystem
Spezialist für das Lager
  • Tiefe Funktionen für Kommissionierung und Lagertechnik
  • Schnittstelle zum ERP erforderlich
  • Höherer Aufwand bei Einführung
  • Ideal für große, komplexe oder automatisierte Lager

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Die passende Lagerverwaltungssoftware finden 2026

Der Leitfaden zur Lagerverwaltung: welche Arten von Lagerverwaltungssoftware es gibt, wie Sie Funktionen, Kommissionierung, Scanner und Schnittstellen bewerten, wie Sie die Einführung planen und mit welchen Kosten Sie rechnen.

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So wählen Sie die passende Lagerverwaltungssoftware aus

Einkaufskorb mit Lupe, die auf Produkt "Fach B 12" mit Barcode zeigt. Text "Fach B 12 stimmt" mit Häkchen
Testen Sie jede Lagerverwaltungssoftware mit echten Artikeln und Aufträgen: Funktionen, Schnittstellen und Service zeigen die Unterschiede.

Die beste Lagerverwaltungssoftware ist die, die Ihre Abläufe im Lager sauber abbildet und mit Ihren übrigen Systemen spricht. Testen Sie sie deshalb mit echten Artikeln, Aufträgen und Geräten aus Ihrem Lager.

Am Anfang steht der Funktionsumfang. Prüfen Sie, ob die Software Ihre Lagerstruktur abbildet, also Plätze, Zonen, Lagertypen und Standorte, und ob sie Ihre Kommissionierung unterstützt, etwa Einzelaufträge, Sammelkommissionierung oder Pick by Light. Wer mit Lebensmitteln, Arzneimitteln oder Elektronik arbeitet, braucht Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten.

Danach zählen Schnittstellen und Geräte. Die Lagerverwaltung muss Aufträge aus Warenwirtschaft, ERP oder Onlineshop übernehmen, Bestände zurückmelden und Versandetiketten erzeugen. Klären Sie, welche Scanner, Drucker und mobilen Geräte unterstützt werden und ob die Software ohne Netz weiterarbeitet.

Schließlich entscheiden Betrieb, Service und Kosten. Klären Sie, ob die Software in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum läuft, wo die Daten liegen, wie schnell der Support bei einem Stillstand hilft und wie lange die Einführung dauert. Vergleichen Sie Preise pro Nutzer, Lizenzen, Einrichtung und Wartung über mehrere Jahre.

Lagerstruktur
Bildet die Software Ihr Lager ab?

Lagerplätze, Zonen, Lagertypen wie Fachboden, Palette oder Kühlbereich und mehrere Standorte müssen sich sauber anlegen lassen. Wichtig ist auch, ob feste Plätze und chaotische Lagerhaltung möglich sind.

Lagerplätze und Zonen frei definierbarMehrere Lager und StandorteFeste und freie Platzvergabe
Praxistipp: Legen Sie im Test einen echten Ausschnitt Ihres Lagers an.
Kommissionierung
Wie schnell und sicher wird gepickt?

Gute Lösungen erzeugen Picklisten mit kurzen Wegen, fassen Aufträge zusammen und prüfen jede Entnahme per Scan. Große Lager brauchen Strategien wie Sammelkommissionierung, Pick by Light oder Pick by Voice.

Wegoptimierte PicklistenScanprüfung bei jeder EntnahmeSammel- und Mehrstufenkommissionierung
Praxistipp: Kommissionieren Sie im Test zehn echte Aufträge mit dem Scanner.
Rückverfolgung
Wissen Sie, welche Charge bei wem ist?

Wer Lebensmittel, Kosmetik, Arzneimittel oder Elektronik lagert, braucht Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten sowie Auslagerung nach FIFO oder FEFO.

Chargen und SeriennummernMindesthaltbarkeit mit FEFORückverfolgung bis zum Kunden
Praxistipp: Simulieren Sie im Test einen Rückruf für eine Charge.
Schnittstellen
Fließen die Daten ohne Abtippen?

Aufträge müssen aus Warenwirtschaft, ERP, Onlineshop oder Marktplätzen ankommen, Bestände zurückfließen und Versandetiketten automatisch entstehen. Eine offene Programmierschnittstelle erleichtert spätere Erweiterungen.

Anbindung an ERP oder WarenwirtschaftShop, Marktplätze und VersanddienstleisterOffene Programmierschnittstelle
Praxistipp: Lassen Sie sich den Datenfluss mit Ihren Systemen live zeigen.
Bedienung und Geräte
Kommen Ihre Beschäftigten schnell zurecht?

Im Lager zählt eine einfache Oberfläche auf dem Scanner, große Schaltflächen und klare Anweisungen. Prüfen Sie, welche Geräte und Drucker unterstützt werden und ob die Software auch Sprachen für internationale Teams bietet.

Oberfläche für Scanner und SmartphoneUnterstützte Geräte und DruckerMehrsprachige Bedienung
Praxistipp: Lassen Sie eine neue Kraft ohne Einweisung einen Auftrag picken.
Auswertungen
Sehen Sie, wie Ihr Lager läuft?

Kennzahlen zu Beständen, Umschlag, Ladenhütern, Pickleistung und Fehlerquote helfen bei Nachschub und Planung. Ein Leitstand zeigt offene Aufträge und Engpässe in Echtzeit.

Bestands- und UmschlagsanalysenLeistungs- und FehlerkennzahlenLeitstand mit offenen Aufträgen
Praxistipp: Fragen Sie nach den drei Berichten, die Sie täglich brauchen.
Betrieb und Ausfallsicherheit
Was passiert bei einer Störung?

Klären Sie, ob die Software in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum läuft, wo die Daten liegen, wie Datensicherung und Notbetrieb geregelt sind und wie schnell der Support bei einem Stillstand reagiert.

Server in Deutschland oder der EUNotbetrieb bei Netz- oder SystemausfallSupport mit kurzen Reaktionszeiten
Praxistipp: Lassen Sie sich die Reaktionszeiten schriftlich zusichern.
Preismodell und Vertrag
Was kostet die Lösung für Ihr Lager?

Vergleichen Sie Preise pro Nutzer, Lager oder Auftrag, Lizenzen, Einrichtung, Anpassungen, Wartung und Hardware. Rechnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern und Aufträgen.

Kostenlose Testphase oder VorführungKosten bei Ihrem AuftragsvolumenLaufzeit und Kündigungsfrist
Praxistipp: Rechnen Sie die Kosten für drei bis fünf Jahre einschließlich Hardware.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welche Lagerverwaltungssoftware passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 48 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Wie groß ist Ihr Lager?
Die Größe des Lagers bestimmt Funktionsumfang und Preismodell.
Ein Raum oder kleines Lager
Wenige hundert Artikel, wenige Aufträge am Tag.
Mittleres Lager
Tausende Artikel, feste Lagerplätze und mehrere Beschäftigte.
Großes Lager oder mehrere Standorte
Viele Zonen, Schichtbetrieb, mehrere Lager.
Automatisiertes Lager
Fördertechnik, Shuttles oder Roboter im Einsatz.
Frage 2 von 5
Wofür nutzen Sie Ihr Lager vor allem?
Handel, Produktion und Logistikdienstleistung brauchen unterschiedliche Funktionen.
Onlinehandel
Viele kleine Aufträge über Shop und Marktplätze.
Großhandel
Größere Mengen, Paletten und Stammkunden.
Produktion
Material, Ersatzteile und Fertigware.
Lagerung für Kunden
Wir sind Logistikdienstleister mit mehreren Mandanten.
Frage 3 von 5
Welche Besonderheiten haben Ihre Artikel?
Besondere Artikel verlangen besondere Funktionen.
Keine besonderen Anforderungen
Standardware ohne Rückverfolgung.
Chargen oder Mindesthaltbarkeit
Lebensmittel, Kosmetik oder Arzneimittel.
Seriennummern
Elektronik, Geräte oder Ersatzteile.
Gefahrstoffe oder Kühlware
Besondere Lagerbereiche und Vorschriften.
Frage 4 von 5
Welche Funktion ist Ihnen am wichtigsten?
Viele Lösungen unterscheiden sich vor allem bei den Zusatzfunktionen.
Genaue Bestände
Echtzeitbestand und laufende Inventur.
Schnelles Kommissionieren
Optimierte Wege, Scanner, Pick by Light.
Anbindung an Shop und Versand
Aufträge rein, Etiketten raus, ohne Abtippen.
Steuerung der Lagertechnik
Fördertechnik und automatische Lager einbinden.
Frage 5 von 5
Wie soll die Software bereitgestellt werden?
Die Bereitstellung beeinflusst Kosten, Wartung und Ausfallsicherheit.
Cloud mit Servern in Deutschland oder der EU
Ohne eigene Installation, schnell startklar.
Im eigenen Rechenzentrum
Installation im Haus, volle Kontrolle.
Als Modul in unserem ERP
Lager und Warenwirtschaft in einem System.
Noch offen
Wichtig sind Zuverlässigkeit und Service.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

Lagerverwaltungssoftware einführen: Schritt für Schritt

Ein grüner Handwagen mit drei Kartons und einem Anhängeetikett mit der Aufschrift "Erst nach der Inventur"
Bestandsaufnahme, saubere Stammdaten, Start nach der Inventur: So gelingt die Einführung einer Lagerverwaltungssoftware.

Eine neue Lagerverwaltung gelingt mit sauberen Stammdaten, gut vorbereiteten Beschäftigten und einem Start außerhalb der Hochsaison. Planen Sie genug Zeit für Tests mit echten Aufträgen ein.

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Wie ist Ihr Lager aufgebaut, wie viele Artikel und Aufträge bewegen Sie, welche Abläufe gibt es vom Wareneingang bis zum Versand, und welche Systeme liefern oder empfangen Daten? Mit diesen Vorgaben wählen Sie zwei oder drei Lösungen aus und spielen typische Abläufe in einer Testumgebung durch.

Danach richten Sie das System ein. Sie legen Lagerplätze und Zonen an, bringen Artikelstammdaten mit Maßen, Gewichten und Barcodes auf Stand, kennzeichnen Plätze mit Etiketten und binden Warenwirtschaft, Shop und Versand an. Scanner und Drucker werden eingerichtet und die Beschäftigten an den Geräten geschult.

Für den Start empfiehlt sich eine ruhige Zeit, etwa nach einer Inventur. Sie übernehmen die gezählten Bestände, testen einige Tage mit echten Aufträgen und schalten erst dann vollständig um. Im Regelbetrieb prüfen Sie Bestandsgenauigkeit, Fehlerquote beim Kommissionieren und Durchlaufzeit der Aufträge.

1 bis 3 Wochen

Bestandsaufnahme

Sie erfassen Lageraufbau, Artikel, Auftragsvolumen, Abläufe und angebundene Systeme.

Abläufe vom Wareneingang bis zum Versand aufschreibenArtikel- und Auftragszahlen ermittelnAnzubindende Systeme benennen
1
2 bis 6 Wochen

Lösungen testen

Sie spielen typische Abläufe in zwei oder drei Lösungen mit echten Daten durch.

Testzugänge oder Vorführungen vereinbarenEchte Aufträge kommissionierenKosten über mehrere Jahre vergleichen
2
2 bis 8 Wochen

Stammdaten und Lager vorbereiten

Sie bringen Artikeldaten auf Stand und kennzeichnen alle Lagerplätze eindeutig.

Maße, Gewichte und Barcodes pflegenLagerplätze beschriftenScanner und Drucker beschaffen
3
2 bis 6 Wochen

Einrichten und anbinden

Sie legen Plätze und Regeln an und verbinden Warenwirtschaft, Shop und Versand.

Lagerstruktur anlegenSchnittstellen anbinden und testenBeschäftigte an den Geräten schulen
4
1 bis 2 Wochen

Start nach Inventur

Sie übernehmen gezählte Bestände und starten in einer ruhigen Phase mit echten Aufträgen.

Bestände zählen und übernehmenErste Tage eng begleitenAbweichungen sofort klären
5
laufend

Regelbetrieb

Sie prüfen Kennzahlen, verbessern Abläufe und stellen auf permanente Inventur um.

Kennzahlen monatlich prüfenLagerplätze nach Umschlag optimierenPermanente Inventur einführen
6
Bestandsgenauigkeit
Übereinstimmung von Systembestand und gezähltem Bestand
Pickfehlerquote
Anteil der Positionen mit falschem Artikel oder falscher Menge
Durchlaufzeit
Zeit vom Auftragseingang bis zum versandfertigen Paket
Picks pro Stunde
Kommissionierte Positionen je Beschäftigtem und Stunde

Häufige Fehler bei Auswahl und Einführung einer Lagerverwaltung

Grüne Umzugskiste mit Schild "Umstellung im Dezember", darauf eine rote Weihnachtsmütze, umgeben von bunten Geschenken mit roten und goldenen Schleifen
Nach Preis gewählt, Stammdaten vergessen, mitten in der Hochsaison gestartet: Diese Fehler kosten bei der Lagerverwaltung Zeit und Geld.

Viele Fehler zeigen sich erst im Weihnachtsgeschäft, bei der ersten Inventur oder wenn ein neuer Verkaufskanal dazukommt. Die meisten lassen sich mit etwas Planung vermeiden.

Ein klassischer Fehler ist die Auswahl allein nach dem Preis oder der Optik. Wer nicht prüft, ob Chargen, mehrere Lager, Kommissionierstrategien oder die Anbindung an Shop und Versand funktionieren, stößt im Alltag schnell an Grenzen. Ebenso riskant ist ein Start mitten in der Hochsaison.

Ein zweiter Fehler betrifft Daten und Lager. Unvollständige Artikelstammdaten, fehlende Barcodes oder unklare Lagerplätze machen jede Software unzuverlässig. Wer die Plätze nicht eindeutig beschriftet und die Beschäftigten nicht einbindet, erlebt, dass trotz neuer Software wieder auf Zuruf gearbeitet wird.

Schließlich unterschätzen viele Abhängigkeiten und Folgekosten. Eine Lagerverwaltung ohne offene Schnittstellen bindet Sie eng an einen Anbieter. Zusatzmodule, weitere Nutzer, Scanner, Wartung und Anpassungen kosten oft extra, und bei einem Ausfall steht im schlimmsten Fall der ganze Versand still.

1
Auswahl nur nach Preis

Die günstige Lösung scheitert an Chargen, mehreren Lagern oder der Shopanbindung.

Die eigenen Abläufe vor dem Kauf mit echten Daten testen.
2
Start in der Hochsaison

Die Umstellung trifft auf Spitzenlast, Fehler werden teuer.

Den Start in eine ruhige Phase nach einer Inventur legen.
3
Unsaubere Stammdaten

Fehlende Maße, Gewichte und Barcodes machen Vorschläge der Software unbrauchbar.

Artikeldaten vor der Übernahme prüfen und ergänzen.
4
Plätze nicht gekennzeichnet

Ohne eindeutige Etiketten an jedem Platz bleiben Buchungen ungenau.

Alle Lagerplätze vor dem Start beschriften und scannbar machen.
5
Beschäftigte übergangen

Das Lager arbeitet weiter auf Zuruf und umgeht das neue System.

Lagerteam früh einbinden und an den Geräten schulen.
6
Insellösung

Shop, Warenwirtschaft und Versand bleiben getrennt, Daten werden doppelt erfasst.

Schnittstellen schon bei der Auswahl prüfen.
7
Folgekosten unterschätzt

Zusatzmodule, Nutzer, Geräte und Anpassungen sprengen das Budget.

Gesamtkosten über mehrere Jahre einschließlich Hardware rechnen.

Was kostet eine Lagerverwaltungssoftware?

Grünes Sparschwein mit Schutzhelm auf Holzpalette. Grünes Schild mit Text "PRO NUTZER UND MONAT"
Abo, Lizenz oder Projekt: Die Gesamtkosten einer Lagerverwaltungssoftware hängen vor allem von Nutzern, Funktionen und Automatisierung ab.

Die Kosten für eine Lagerverwaltungssoftware reichen von kostenlosen Einstiegsversionen und kleinen Monatsbeträgen bis zu Lizenz- und Projektkosten für große Lagerverwaltungssysteme. Entscheidend sind Zahl der Nutzer, Funktionsumfang, Automatisierung und Einführung.

Cloud-Lösungen für kleine Unternehmen und den Onlinehandel kosten meist ein Abo pro Monat, gestaffelt nach Nutzern, Lagerorten, Artikeln oder Aufträgen. Einige Anbieter haben eine kostenlose Version für den Einstieg, viele eine kostenlose Testphase. Lagermodule in ERP-Systemen werden häufig pro Nutzer und Monat zum Grundpaket hinzugebucht.

Eigenständige Lagerverwaltungssysteme und Lösungen für automatisierte Lager nennen ihre Preise fast immer erst auf Anfrage. Hier kommen Lizenzen oder Abos, Einrichtung, Anpassungen, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware wie Scanner, Drucker und Etiketten zusammen. Bei automatisierten Lagern ist die Software Teil eines größeren Projekts.

Rechnen Sie deshalb mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern, Artikeln und Aufträgen und vergleichen Sie die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre. Stellen Sie den Kosten die Einsparungen gegenüber, etwa kürzere Wege, weniger Fehlversand und weniger Kapital in Überbeständen. Konkrete Preise der einzelnen Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.

Cloud-Lösung für kleine Lager kostenlos bis niedrig pro Monat

Abo nach Nutzern, Artikeln oder Lagerorten, teils kostenlose Einstiegsversion.

Lagerlösung für den Onlinehandel niedrig bis mittel pro Monat

Oft gestaffelt nach Aufträgen, Nutzern oder angebundenen Kanälen.

Lagermodul im ERP mittel pro Nutzer und Monat

Zusätzlich zum ERP-Grundpaket, Module teils einzeln buchbar.

Lagerverwaltungssystem für Mittelstand und Logistik auf Anfrage Lizenz oder Abo plus Einführung

Preis nach Nutzern, Standorten, Modulen und Anpassungen.

System für automatisierte Lager auf Anfrage Projekt

Software als Teil eines Gesamtprojekts mit Lagertechnik.

Zusatzkosten variabel einmalig und laufend

Scanner, Drucker, Etiketten, Schnittstellen, Schulung und Wartung.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für eine Lagerverwaltungssoftware richten sich vor allem nach der Zahl der Nutzer, Lager und Aufträge, nach dem Preismodell, also Abo, Lizenz oder Projekt, sowie nach Funktionsumfang und Automatisierung. Hinzu kommen Einrichtung, Anpassungen, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware wie Scanner, Drucker und Etiketten. Betrachten Sie deshalb nicht nur den Einstiegspreis, sondern die Gesamtkosten über mehrere Jahre.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Lagerverwaltung aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wofür steht die Abkürzung WMS? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. WMS steht für Warehouse Management System. Im Deutschen spricht man von einem Lagerverwaltungssystem oder kurz LVS, das Bestände, Lagerplätze und Abläufe im Lager steuert.
2 Was bedeutet chaotische Lagerhaltung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei der chaotischen Lagerhaltung erhält ein Artikel keinen festen Stammplatz. Die Lagerverwaltung weist einen freien Platz zu und merkt ihn sich. Das spart Fläche, funktioniert aber nur mit einer zuverlässigen Software.
3 Was beschreibt das Prinzip FIFO? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. FIFO steht für First In, First Out. Die zuerst eingelagerte Ware verlässt das Lager auch zuerst. Das ist vor allem bei Ware mit Mindesthaltbarkeitsdatum wichtig, wo oft auch FEFO gilt, also zuerst ablaufend, zuerst raus.
4 Was ist eine permanente Inventur? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei der permanenten Inventur zählen Sie die Bestände verteilt über das Geschäftsjahr, etwa bei jeder Nullmenge oder nach einem Zählplan. Voraussetzung ist eine Lagerverwaltung, die jede Bewegung lückenlos bucht.
5 Was bedeutet Pick by Light? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei Pick by Light leuchtet am richtigen Fach eine Anzeige mit der Entnahmemenge auf. Beschäftigte bestätigen die Entnahme per Tastendruck. Das beschleunigt das Kommissionieren und senkt die Fehlerquote.

Glossar: Begriffe rund um die Lagerverwaltung

Die wichtigsten Begriffe rund um Lagerverwaltung, Lagerverwaltungssysteme und Kommissionierung, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Lagerverwaltungssystem (LVS)

Software, die Bestände, Lagerplätze und alle Abläufe im Lager vom Wareneingang bis zum Versand steuert.

Warehouse Management System (WMS)

Englischer Begriff für ein Lagerverwaltungssystem, international und bei vielen Anbietern üblich.

Lagerplatz

Eindeutig gekennzeichneter Ort im Lager, etwa ein Regalfach oder ein Palettenplatz, dem die Software Bestände zuordnet.

Chaotische Lagerhaltung

Lagerprinzip ohne feste Stammplätze, bei dem die Software jeden Artikel einem freien Platz zuweist und sich den Ort merkt.

Kommissionierung

Zusammenstellen von Artikeln für einen Auftrag aus dem Lager, etwa für eine Kundenbestellung oder die Produktion.

Pick by Light

Kommissionierverfahren, bei dem Leuchtanzeigen am Regalfach Ort und Menge der Entnahme anzeigen.

Pick by Voice

Kommissionierverfahren mit Sprachansagen über ein Headset, die Hände und Augen frei lassen.

MDE-Gerät

Mobiles Datenerfassungsgerät, meist ein Handscanner oder robustes Smartphone, mit dem Lagerbewegungen direkt gebucht werden.

Charge

Menge eines Artikels aus demselben Herstellungsvorgang, die zur Rückverfolgung gemeinsam gekennzeichnet wird.

FIFO und FEFO

Auslagerprinzipien: zuerst eingelagert, zuerst ausgelagert, beziehungsweise zuerst ablaufend, zuerst ausgelagert.

Permanente Inventur

Laufende Bestandszählung über das Geschäftsjahr statt einer Stichtagsinventur, die eine lückenlose Buchung voraussetzt.

Wareneingang

Annahme, Prüfung und Buchung angelieferter Ware vor der Einlagerung.

Materialflussrechner

Steuerungsebene, die Fördertechnik, Regalbediengeräte und Shuttles in automatisierten Lagern koordiniert.

Kontraktlogistik

Logistikdienstleistung, bei der ein Dienstleister Lagerung und Versand für Kunden übernimmt, oft mit mandantenfähiger Lagerverwaltung.

Cross Docking

Umschlag von Ware vom Wareneingang direkt zum Warenausgang ohne Einlagerung.

Bestandsgenauigkeit

Übereinstimmung zwischen dem Bestand im System und der tatsächlich vorhandenen Menge im Lager.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Lagerverwaltungssoftware, Lagerverwaltungssysteme, Kommissionierung, Inventur, Schnittstellen und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Preise ändern sich. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter.

Was ist eine Lagerverwaltungssoftware?

Eine Lagerverwaltungssoftware ist ein Programm, das Bestände und Lagerplätze digital führt und die Abläufe im Lager steuert. Dazu gehören Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Inventur und Versand. Fachleute sprechen auch von einem Lagerverwaltungssystem oder Warehouse Management System.

Was ist der Unterschied zwischen Lagerverwaltung und Warenwirtschaft?

Eine Warenwirtschaft weiß, wie viel von einem Artikel vorhanden ist, eine Lagerverwaltung weiß zusätzlich, wo genau er liegt. Die Warenwirtschaft steuert Einkauf, Verkauf und Rechnungen, die Lagerverwaltung die Abläufe im Lager selbst. Viele Unternehmen nutzen beides und verbinden die Systeme über eine Schnittstelle.

Welche Lagerverwaltungssoftware eignet sich für kleine Unternehmen?

Für kleine Unternehmen eignen sich meist Cloud-Lösungen mit Preis pro Nutzer und Monat, die ohne Installation starten und Scanner oder Smartphone unterstützen. Achten Sie auf eine kostenlose Testphase, die Anbindung an Ihren Shop oder Ihre Warenwirtschaft und einfache Bedienung. Große Lagerverwaltungssysteme sind für kleine Lager meist zu aufwendig.

Gibt es kostenlose Lagerverwaltungssoftware?

Ja, einige Anbieter haben eine kostenlose Version mit begrenzter Zahl an Nutzern, Artikeln oder Aufträgen, und es gibt quelloffene Lösungen. Für den Einstieg in ein kleines Lager kann das genügen. Prüfen Sie, welche Grenzen gelten und was der Umstieg auf eine bezahlte Version kostet.

Was ist chaotische Lagerhaltung?

Chaotische Lagerhaltung bedeutet, dass Artikel keinen festen Stammplatz haben, sondern auf einen beliebigen freien Platz gelegt werden. Die Lagerverwaltungssoftware merkt sich jeden Platz und führt Beschäftigte beim Kommissionieren dorthin. Das spart Fläche, setzt aber eine zuverlässige Software und konsequentes Scannen voraus.

Brauche ich für eine Lagerverwaltung Scanner?

Nicht zwingend, aber Scanner machen eine Lagerverwaltung erst richtig genau und schnell. Jede Bewegung wird per Scan gebucht und geprüft, Fehlgriffe fallen sofort auf. Für kleine Lager reicht oft ein Smartphone mit Kamera, größere Lager setzen robuste Handscanner ein.

Wie lange dauert die Einführung einer Lagerverwaltungssoftware?

Eine Cloud-Lösung für ein kleines Lager ist oft in wenigen Tagen bis Wochen startklar. Ein Lagerverwaltungssystem für ein großes oder automatisiertes Lager braucht dagegen meist mehrere Monate. Den größten Aufwand verursachen in der Regel Stammdaten, Kennzeichnung der Lagerplätze und Schnittstellen.

Lagerverwaltung in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum?

Beides ist möglich, die Cloud ist schneller startklar, das eigene Rechenzentrum bietet mehr Kontrolle. In der Cloud übernimmt der Anbieter Betrieb, Updates und Datensicherung, Sie zahlen meist ein Abo. Im eigenen Haus tragen Sie diese Aufgaben selbst. Wichtig sind in beiden Fällen Ausfallsicherheit und ein Notbetrieb.

Was kostet eine Lagerverwaltungssoftware?

Die Kosten reichen von kostenlosen Einstiegsversionen und günstigen Abos für kleine Lager bis zu Lizenz- und Projektkosten für große Lagerverwaltungssysteme. Hinzu kommen Einrichtung, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware. Vergleichen Sie die Gesamtkosten über mehrere Jahre mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern und Aufträgen.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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