Lagerverwaltungssoftware Vergleich
2026
Das sind die besten 48 Anbieter.
Welcher Artikel liegt in welcher Menge auf welchem Platz? Eine Lagerverwaltungssoftware beantwortet das jederzeit und steuert Wareneingang, Kommissionierung, Inventur und Versand, deshalb haben wir 48 Anbieter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Ausland geprüft.
Infios Warehouse Management ist ein Konzern-WMS für Großunternehmen, mittelständische Betriebe und 3PL-Dienstleister. Die Lösung deckt Wareneingang bis Versand ab, lässt sich um Voice, Slotting, AMR-Anbindung und Warehouse Control System erweitern. Hersteller ist Infios mit deutscher Gesellschaft in Bad Nauheim.
infios.com
Infios Warehouse Management ist ein Warehouse Management System für Großunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Logistikdienstleister (3PL). Hersteller ist Infios, in Deutschland tritt die Infios Management GmbH mit Sitz in Bad Nauheim auf. Das WMS ist Teil einer Plattform, die auch Transportation Management und Order Management umfasst, und wird weltweit in Lagern mit unterschiedlicher Komplexität eingesetzt.
Der Funktionsumfang reicht von Wareneingang über Einlagerung, Kommissionierung und Verpackung bis zum Versand. Plug-and-Play-Module ergänzen Personalmanagement, Yard Management, Voice, Warehouse Control System, AMR, Slotting, Inspektion, Bilderfassung, Reporting und Business Analytics. Für ERP-Systeme stehen vorkonfigurierte Schnittstellen etwa zu SAP Business One und NetSuite bereit. RF-Mobilität, Voice und Material-Handling-Equipment verschiedener Hersteller werden unterstützt, ebenso AS/RS, Fördertechnik und Roboter.
Preise sind nicht veröffentlicht und werden auf Anfrage im Gespräch mit dem Vertrieb geklärt. Als Einstieg dient die Kontaktaufnahme über die Produktseite. Die Lösung wird mit Upgrades und Support fortlaufend weiterentwickelt.
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Was ist eine Lagerverwaltungssoftware, und wer braucht sie?

Eine Lagerverwaltungssoftware führt alle Bestände und Lagerplätze digital und steuert die Abläufe im Lager vom Wareneingang bis zum Versand. Sie ersetzt Listen, Zettel und Suchen durch klare Aufträge und aktuelle Zahlen.
Im Kern erledigt eine Lagerverwaltungssoftware drei Aufgaben: Bestände führen, Abläufe steuern und alles nachvollziehbar dokumentieren. Sie weiß, welcher Artikel auf welchem Platz liegt, schlägt beim Wareneingang einen passenden Lagerplatz vor und erzeugt für jeden Auftrag eine Pickliste mit dem kürzesten Weg. Jede Bewegung wird gebucht, sodass Bestand und Wirklichkeit übereinstimmen.
Fachleute sprechen von einem Lagerverwaltungssystem oder kurz LVS, international von einem Warehouse Management System. Moderne Lösungen arbeiten mit mobilen Scannern, unterstützen Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten, führen die Inventur laufend statt einmal im Jahr und tauschen Daten mit ERP, Onlineshop und Versanddienstleistern aus. Große Systeme steuern zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte und Roboter.
Eine Lagerverwaltungssoftware lohnt sich für jedes Unternehmen, das Ware lagert und verschickt: für den Onlinehändler mit einem Raum voller Regale ebenso wie für den Großhändler, den Produktionsbetrieb mit Ersatzteillager oder den Logistikdienstleister, der für viele Kunden lagert. Entscheidend ist, dass Größe und Funktionsumfang zu Ihrem Lager passen.
- Suchen: Beschäftigte suchen regelmäßig nach Artikeln, die laut Liste vorhanden sind.
- Fehlbestände: Sie verkaufen Ware, die nicht mehr da ist, oder bestellen zu viel nach.
- Fehlversand: Falsche Artikel oder Mengen führen zu Retouren und Reklamationen.
- Wachstum: Mehr Artikel, mehr Aufträge oder ein zweiter Standort überfordern die bisherige Lösung.
- Inventur: Die jährliche Inventur legt das Lager tagelang lahm.
- Doppelte Erfassung: Aufträge und Bestände werden zwischen Shop, Warenwirtschaft und Lager abgetippt.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Test mit einer Lagerverwaltungssoftware, die zu Größe und Abläufen Ihres Lagers passt. Kleine Lager starten meist mit einer Cloud-Lösung, größere mit einem eigenständigen Lagerverwaltungssystem.
Typische Probleme ohne passende Lagerverwaltung

Ohne passende Software kostet das Lager jeden Tag Zeit und Geld. Ware wird gesucht, falsch verschickt oder ist plötzlich ausverkauft, obwohl das System noch Bestand anzeigt.
Das häufigste Ärgernis sind falsche Bestände. Wer Zu- und Abgänge in Tabellen oder auf Papier festhält, verliert schnell den Überblick. Die Folge sind Fehlmengen, verkaufte Ware, die gar nicht mehr da ist, und auf der anderen Seite Überbestände, die Platz und Kapital binden.
Hinzu kommen lange Wege und Fehler beim Kommissionieren. Ohne feste Lagerplätze und optimierte Picklisten laufen Beschäftigte kreuz und quer durch das Lager, greifen zum falschen Artikel oder zur falschen Menge. Falsch verschickte Pakete führen zu Retouren, Reklamationen und unzufriedenen Kunden.
Schließlich wächst ein Lager selten im Gleichschritt mit seiner Organisation. Mehr Artikel, mehr Aufträge, ein zweiter Standort oder neue Verkaufskanäle überfordern die bisherige Lösung. Fehlende Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Onlineshop und Versand sorgen für doppelte Erfassung, und die jährliche Inventur legt den Betrieb tagelang lahm.
Artikel liegen nicht dort, wo Liste oder Gedächtnis sie vermuten.
Fehlmengen und Überbestände entstehen, weil Bewegungen nicht gebucht werden.
Falsche Artikel oder Mengen landen im Paket und kommen als Retoure zurück.
Ohne optimierte Picklisten laufen Beschäftigte kreuz und quer durch das Lager.
Shop, Warenwirtschaft und Versand sind nicht verbunden, Daten werden abgetippt.
Überbestände und Ladenhüter belegen Platz und Geld.
Nur erfahrene Beschäftigte wissen, wo was liegt, neue brauchen lange Einarbeitung.
Welche Arten von Lagerverwaltungssoftware gibt es?

Lagerverwaltungssoftware lässt sich grob in sechs Arten einteilen, von der einfachen Bestands-App bis zum Lagerverwaltungssystem für vollautomatische Lager. Entscheidend sind Größe des Lagers, Zahl der Aufträge, Branche und Automatisierungsgrad.
Cloud-Lösungen für kleine Unternehmen führen Bestände und Lagerorte einfach im Browser oder auf dem Smartphone, oft mit Scanfunktion über die Kamera. Lagerlösungen für den Onlinehandel verbinden Lager, Shop und Marktplätze, steuern Kommissionierung und Versand und drucken Versandetiketten direkt aus dem System.
Viele ERP- und Warenwirtschaftssysteme bringen ein Lagermodul mit, das Einkauf, Verkauf und Buchhaltung mit den Beständen verknüpft. Eigenständige Lagerverwaltungssysteme für Mittelstand und Logistikdienstleister bieten tiefere Funktionen: mehrere Lager und Mandanten, ausgefeilte Kommissionierstrategien, Leitstand und Abrechnung von Lagerleistungen.
Hersteller von Intralogistik liefern Lagerverwaltungssysteme, die zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte, Shuttles und Roboter steuern. Konzernlösungen schließlich decken viele Standorte und Länder ab, sind eng mit großen ERP-Systemen verzahnt und werden meist in einem Projekt mit spezialisierten Partnern eingeführt.
Bestände und Lagerorte im Browser oder per App führen, oft mit Scanfunktion über die Kamera.
Lager, Shop, Marktplätze und Versand verbunden, mit Kommissionierung und Etikettendruck.
Bestände direkt verknüpft mit Einkauf, Verkauf, Produktion und Buchhaltung.
Mehrere Lager und Mandanten, Kommissionierstrategien, Leitstand und Abrechnung von Lagerleistungen.
Steuert zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte, Shuttles und Roboter.
Viele Standorte und Länder, eng verzahnt mit großen ERP-Systemen, Einführung im Projekt.
- Bestände direkt mit Einkauf und Verkauf verknüpft
- Keine Schnittstelle zwischen Lager und Warenwirtschaft
- Oft weniger Lagerfunktionen
- Ideal für kleine und mittlere Lager
- Tiefe Funktionen für Kommissionierung und Lagertechnik
- Schnittstelle zum ERP erforderlich
- Höherer Aufwand bei Einführung
- Ideal für große, komplexe oder automatisierte Lager
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So wählen Sie die passende Lagerverwaltungssoftware aus

Die beste Lagerverwaltungssoftware ist die, die Ihre Abläufe im Lager sauber abbildet und mit Ihren übrigen Systemen spricht. Testen Sie sie deshalb mit echten Artikeln, Aufträgen und Geräten aus Ihrem Lager.
Am Anfang steht der Funktionsumfang. Prüfen Sie, ob die Software Ihre Lagerstruktur abbildet, also Plätze, Zonen, Lagertypen und Standorte, und ob sie Ihre Kommissionierung unterstützt, etwa Einzelaufträge, Sammelkommissionierung oder Pick by Light. Wer mit Lebensmitteln, Arzneimitteln oder Elektronik arbeitet, braucht Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten.
Danach zählen Schnittstellen und Geräte. Die Lagerverwaltung muss Aufträge aus Warenwirtschaft, ERP oder Onlineshop übernehmen, Bestände zurückmelden und Versandetiketten erzeugen. Klären Sie, welche Scanner, Drucker und mobilen Geräte unterstützt werden und ob die Software ohne Netz weiterarbeitet.
Schließlich entscheiden Betrieb, Service und Kosten. Klären Sie, ob die Software in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum läuft, wo die Daten liegen, wie schnell der Support bei einem Stillstand hilft und wie lange die Einführung dauert. Vergleichen Sie Preise pro Nutzer, Lizenzen, Einrichtung und Wartung über mehrere Jahre.
Lagerplätze, Zonen, Lagertypen wie Fachboden, Palette oder Kühlbereich und mehrere Standorte müssen sich sauber anlegen lassen. Wichtig ist auch, ob feste Plätze und chaotische Lagerhaltung möglich sind.
Gute Lösungen erzeugen Picklisten mit kurzen Wegen, fassen Aufträge zusammen und prüfen jede Entnahme per Scan. Große Lager brauchen Strategien wie Sammelkommissionierung, Pick by Light oder Pick by Voice.
Wer Lebensmittel, Kosmetik, Arzneimittel oder Elektronik lagert, braucht Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten sowie Auslagerung nach FIFO oder FEFO.
Aufträge müssen aus Warenwirtschaft, ERP, Onlineshop oder Marktplätzen ankommen, Bestände zurückfließen und Versandetiketten automatisch entstehen. Eine offene Programmierschnittstelle erleichtert spätere Erweiterungen.
Im Lager zählt eine einfache Oberfläche auf dem Scanner, große Schaltflächen und klare Anweisungen. Prüfen Sie, welche Geräte und Drucker unterstützt werden und ob die Software auch Sprachen für internationale Teams bietet.
Kennzahlen zu Beständen, Umschlag, Ladenhütern, Pickleistung und Fehlerquote helfen bei Nachschub und Planung. Ein Leitstand zeigt offene Aufträge und Engpässe in Echtzeit.
Klären Sie, ob die Software in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum läuft, wo die Daten liegen, wie Datensicherung und Notbetrieb geregelt sind und wie schnell der Support bei einem Stillstand reagiert.
Vergleichen Sie Preise pro Nutzer, Lager oder Auftrag, Lizenzen, Einrichtung, Anpassungen, Wartung und Hardware. Rechnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern und Aufträgen.
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Lagerverwaltungssoftware einführen: Schritt für Schritt

Eine neue Lagerverwaltung gelingt mit sauberen Stammdaten, gut vorbereiteten Beschäftigten und einem Start außerhalb der Hochsaison. Planen Sie genug Zeit für Tests mit echten Aufträgen ein.
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Wie ist Ihr Lager aufgebaut, wie viele Artikel und Aufträge bewegen Sie, welche Abläufe gibt es vom Wareneingang bis zum Versand, und welche Systeme liefern oder empfangen Daten? Mit diesen Vorgaben wählen Sie zwei oder drei Lösungen aus und spielen typische Abläufe in einer Testumgebung durch.
Danach richten Sie das System ein. Sie legen Lagerplätze und Zonen an, bringen Artikelstammdaten mit Maßen, Gewichten und Barcodes auf Stand, kennzeichnen Plätze mit Etiketten und binden Warenwirtschaft, Shop und Versand an. Scanner und Drucker werden eingerichtet und die Beschäftigten an den Geräten geschult.
Für den Start empfiehlt sich eine ruhige Zeit, etwa nach einer Inventur. Sie übernehmen die gezählten Bestände, testen einige Tage mit echten Aufträgen und schalten erst dann vollständig um. Im Regelbetrieb prüfen Sie Bestandsgenauigkeit, Fehlerquote beim Kommissionieren und Durchlaufzeit der Aufträge.
Bestandsaufnahme
Sie erfassen Lageraufbau, Artikel, Auftragsvolumen, Abläufe und angebundene Systeme.
Lösungen testen
Sie spielen typische Abläufe in zwei oder drei Lösungen mit echten Daten durch.
Stammdaten und Lager vorbereiten
Sie bringen Artikeldaten auf Stand und kennzeichnen alle Lagerplätze eindeutig.
Einrichten und anbinden
Sie legen Plätze und Regeln an und verbinden Warenwirtschaft, Shop und Versand.
Start nach Inventur
Sie übernehmen gezählte Bestände und starten in einer ruhigen Phase mit echten Aufträgen.
Regelbetrieb
Sie prüfen Kennzahlen, verbessern Abläufe und stellen auf permanente Inventur um.
Häufige Fehler bei Auswahl und Einführung einer Lagerverwaltung

Viele Fehler zeigen sich erst im Weihnachtsgeschäft, bei der ersten Inventur oder wenn ein neuer Verkaufskanal dazukommt. Die meisten lassen sich mit etwas Planung vermeiden.
Ein klassischer Fehler ist die Auswahl allein nach dem Preis oder der Optik. Wer nicht prüft, ob Chargen, mehrere Lager, Kommissionierstrategien oder die Anbindung an Shop und Versand funktionieren, stößt im Alltag schnell an Grenzen. Ebenso riskant ist ein Start mitten in der Hochsaison.
Ein zweiter Fehler betrifft Daten und Lager. Unvollständige Artikelstammdaten, fehlende Barcodes oder unklare Lagerplätze machen jede Software unzuverlässig. Wer die Plätze nicht eindeutig beschriftet und die Beschäftigten nicht einbindet, erlebt, dass trotz neuer Software wieder auf Zuruf gearbeitet wird.
Schließlich unterschätzen viele Abhängigkeiten und Folgekosten. Eine Lagerverwaltung ohne offene Schnittstellen bindet Sie eng an einen Anbieter. Zusatzmodule, weitere Nutzer, Scanner, Wartung und Anpassungen kosten oft extra, und bei einem Ausfall steht im schlimmsten Fall der ganze Versand still.
Die günstige Lösung scheitert an Chargen, mehreren Lagern oder der Shopanbindung.
Die Umstellung trifft auf Spitzenlast, Fehler werden teuer.
Fehlende Maße, Gewichte und Barcodes machen Vorschläge der Software unbrauchbar.
Ohne eindeutige Etiketten an jedem Platz bleiben Buchungen ungenau.
Das Lager arbeitet weiter auf Zuruf und umgeht das neue System.
Shop, Warenwirtschaft und Versand bleiben getrennt, Daten werden doppelt erfasst.
Zusatzmodule, Nutzer, Geräte und Anpassungen sprengen das Budget.
Was kostet eine Lagerverwaltungssoftware?

Die Kosten für eine Lagerverwaltungssoftware reichen von kostenlosen Einstiegsversionen und kleinen Monatsbeträgen bis zu Lizenz- und Projektkosten für große Lagerverwaltungssysteme. Entscheidend sind Zahl der Nutzer, Funktionsumfang, Automatisierung und Einführung.
Cloud-Lösungen für kleine Unternehmen und den Onlinehandel kosten meist ein Abo pro Monat, gestaffelt nach Nutzern, Lagerorten, Artikeln oder Aufträgen. Einige Anbieter haben eine kostenlose Version für den Einstieg, viele eine kostenlose Testphase. Lagermodule in ERP-Systemen werden häufig pro Nutzer und Monat zum Grundpaket hinzugebucht.
Eigenständige Lagerverwaltungssysteme und Lösungen für automatisierte Lager nennen ihre Preise fast immer erst auf Anfrage. Hier kommen Lizenzen oder Abos, Einrichtung, Anpassungen, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware wie Scanner, Drucker und Etiketten zusammen. Bei automatisierten Lagern ist die Software Teil eines größeren Projekts.
Rechnen Sie deshalb mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern, Artikeln und Aufträgen und vergleichen Sie die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre. Stellen Sie den Kosten die Einsparungen gegenüber, etwa kürzere Wege, weniger Fehlversand und weniger Kapital in Überbeständen. Konkrete Preise der einzelnen Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
Abo nach Nutzern, Artikeln oder Lagerorten, teils kostenlose Einstiegsversion.
Oft gestaffelt nach Aufträgen, Nutzern oder angebundenen Kanälen.
Zusätzlich zum ERP-Grundpaket, Module teils einzeln buchbar.
Preis nach Nutzern, Standorten, Modulen und Anpassungen.
Software als Teil eines Gesamtprojekts mit Lagertechnik.
Scanner, Drucker, Etiketten, Schnittstellen, Schulung und Wartung.
Die Kosten für eine Lagerverwaltungssoftware richten sich vor allem nach der Zahl der Nutzer, Lager und Aufträge, nach dem Preismodell, also Abo, Lizenz oder Projekt, sowie nach Funktionsumfang und Automatisierung. Hinzu kommen Einrichtung, Anpassungen, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware wie Scanner, Drucker und Etiketten. Betrachten Sie deshalb nicht nur den Einstiegspreis, sondern die Gesamtkosten über mehrere Jahre.
1 Wofür steht die Abkürzung WMS? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was bedeutet chaotische Lagerhaltung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was beschreibt das Prinzip FIFO? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was ist eine permanente Inventur? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was bedeutet Pick by Light? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um die Lagerverwaltung
Die wichtigsten Begriffe rund um Lagerverwaltung, Lagerverwaltungssysteme und Kommissionierung, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Lagerverwaltungssystem (LVS)
Software, die Bestände, Lagerplätze und alle Abläufe im Lager vom Wareneingang bis zum Versand steuert.
- Warehouse Management System (WMS)
Englischer Begriff für ein Lagerverwaltungssystem, international und bei vielen Anbietern üblich.
- Lagerplatz
Eindeutig gekennzeichneter Ort im Lager, etwa ein Regalfach oder ein Palettenplatz, dem die Software Bestände zuordnet.
- Chaotische Lagerhaltung
Lagerprinzip ohne feste Stammplätze, bei dem die Software jeden Artikel einem freien Platz zuweist und sich den Ort merkt.
- Kommissionierung
Zusammenstellen von Artikeln für einen Auftrag aus dem Lager, etwa für eine Kundenbestellung oder die Produktion.
- Pick by Light
Kommissionierverfahren, bei dem Leuchtanzeigen am Regalfach Ort und Menge der Entnahme anzeigen.
- Pick by Voice
Kommissionierverfahren mit Sprachansagen über ein Headset, die Hände und Augen frei lassen.
- MDE-Gerät
Mobiles Datenerfassungsgerät, meist ein Handscanner oder robustes Smartphone, mit dem Lagerbewegungen direkt gebucht werden.
- Charge
Menge eines Artikels aus demselben Herstellungsvorgang, die zur Rückverfolgung gemeinsam gekennzeichnet wird.
- FIFO und FEFO
Auslagerprinzipien: zuerst eingelagert, zuerst ausgelagert, beziehungsweise zuerst ablaufend, zuerst ausgelagert.
- Permanente Inventur
Laufende Bestandszählung über das Geschäftsjahr statt einer Stichtagsinventur, die eine lückenlose Buchung voraussetzt.
- Wareneingang
Annahme, Prüfung und Buchung angelieferter Ware vor der Einlagerung.
- Materialflussrechner
Steuerungsebene, die Fördertechnik, Regalbediengeräte und Shuttles in automatisierten Lagern koordiniert.
- Kontraktlogistik
Logistikdienstleistung, bei der ein Dienstleister Lagerung und Versand für Kunden übernimmt, oft mit mandantenfähiger Lagerverwaltung.
- Cross Docking
Umschlag von Ware vom Wareneingang direkt zum Warenausgang ohne Einlagerung.
- Bestandsgenauigkeit
Übereinstimmung zwischen dem Bestand im System und der tatsächlich vorhandenen Menge im Lager.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Lagerverwaltungssoftware, Lagerverwaltungssysteme, Kommissionierung, Inventur, Schnittstellen und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Preise ändern sich. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter.
Was ist eine Lagerverwaltungssoftware?
Eine Lagerverwaltungssoftware ist ein Programm, das Bestände und Lagerplätze digital führt und die Abläufe im Lager steuert. Dazu gehören Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Inventur und Versand. Fachleute sprechen auch von einem Lagerverwaltungssystem oder Warehouse Management System.
Was ist der Unterschied zwischen Lagerverwaltung und Warenwirtschaft?
Eine Warenwirtschaft weiß, wie viel von einem Artikel vorhanden ist, eine Lagerverwaltung weiß zusätzlich, wo genau er liegt. Die Warenwirtschaft steuert Einkauf, Verkauf und Rechnungen, die Lagerverwaltung die Abläufe im Lager selbst. Viele Unternehmen nutzen beides und verbinden die Systeme über eine Schnittstelle.
Welche Lagerverwaltungssoftware eignet sich für kleine Unternehmen?
Für kleine Unternehmen eignen sich meist Cloud-Lösungen mit Preis pro Nutzer und Monat, die ohne Installation starten und Scanner oder Smartphone unterstützen. Achten Sie auf eine kostenlose Testphase, die Anbindung an Ihren Shop oder Ihre Warenwirtschaft und einfache Bedienung. Große Lagerverwaltungssysteme sind für kleine Lager meist zu aufwendig.
Gibt es kostenlose Lagerverwaltungssoftware?
Ja, einige Anbieter haben eine kostenlose Version mit begrenzter Zahl an Nutzern, Artikeln oder Aufträgen, und es gibt quelloffene Lösungen. Für den Einstieg in ein kleines Lager kann das genügen. Prüfen Sie, welche Grenzen gelten und was der Umstieg auf eine bezahlte Version kostet.
Was ist chaotische Lagerhaltung?
Chaotische Lagerhaltung bedeutet, dass Artikel keinen festen Stammplatz haben, sondern auf einen beliebigen freien Platz gelegt werden. Die Lagerverwaltungssoftware merkt sich jeden Platz und führt Beschäftigte beim Kommissionieren dorthin. Das spart Fläche, setzt aber eine zuverlässige Software und konsequentes Scannen voraus.
Brauche ich für eine Lagerverwaltung Scanner?
Nicht zwingend, aber Scanner machen eine Lagerverwaltung erst richtig genau und schnell. Jede Bewegung wird per Scan gebucht und geprüft, Fehlgriffe fallen sofort auf. Für kleine Lager reicht oft ein Smartphone mit Kamera, größere Lager setzen robuste Handscanner ein.
Wie lange dauert die Einführung einer Lagerverwaltungssoftware?
Eine Cloud-Lösung für ein kleines Lager ist oft in wenigen Tagen bis Wochen startklar. Ein Lagerverwaltungssystem für ein großes oder automatisiertes Lager braucht dagegen meist mehrere Monate. Den größten Aufwand verursachen in der Regel Stammdaten, Kennzeichnung der Lagerplätze und Schnittstellen.
Lagerverwaltung in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum?
Beides ist möglich, die Cloud ist schneller startklar, das eigene Rechenzentrum bietet mehr Kontrolle. In der Cloud übernimmt der Anbieter Betrieb, Updates und Datensicherung, Sie zahlen meist ein Abo. Im eigenen Haus tragen Sie diese Aufgaben selbst. Wichtig sind in beiden Fällen Ausfallsicherheit und ein Notbetrieb.
Was kostet eine Lagerverwaltungssoftware?
Die Kosten reichen von kostenlosen Einstiegsversionen und günstigen Abos für kleine Lager bis zu Lizenz- und Projektkosten für große Lagerverwaltungssysteme. Hinzu kommen Einrichtung, Schnittstellen, Schulung, Wartung und Hardware. Vergleichen Sie die Gesamtkosten über mehrere Jahre mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Nutzern und Aufträgen.
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