Architektur Programme Vergleich 2026
Das sind die besten 45 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
10 Min. Lesezeit
4,7 (86) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Architekturzeichnungen, blauem Stift, blauer Computermaus und Medaille auf weißem Hintergrund

Vom ersten Volumenmodell über Grundrisse und Schnitte bis zum Werkplan und zur fotorealistischen Visualisierung: Architektur Programme begleiten jede Phase eines Gebäudes. Wir haben 45 Anbieter geprüft, von BIM-Software fürs Büro bis zu freien Open-Source-Programmen.


Architektur Programme im Vergleich: Empfohlene Anbieter

Rhino

Sitz in Seattle, USA Gegründet 1980 Windows und macOS

Rhino (Rhinoceros 3D) ist ein 3D-Freiformmodellierer auf NURBS-Basis mit Grasshopper für Architektur, Industriedesign und Schmuck. Zielgruppe sind Architekturbüros, Designer und Studierende. Die Software läuft unter Windows und macOS und wird von Robert McNeel & Associates in Seattle entwickelt.

Rhino Screenshot rhino3d.com

Rhino ist ein 3D-Modellierer für Freiformflächen auf NURBS-Basis und wird von Architekten, Ingenieuren, Schiffs-, Schmuck- und Industriedesignern sowie Landschaftsplanern und Lehrpersonal genutzt. Hersteller ist Robert McNeel & Associates mit Hauptsitz in Seattle; für EMEA übernimmt McNeel Europe in Barcelona Vertrieb und Support. Rhino 8 läuft unter Windows und macOS, die Website und die Oberfläche gibt es auch auf Deutsch.

Rhino 8 enthält Modellierungswerkzeuge wie Aufschrumpfen und SubD-Falten, verbesserte Entwurfswerkzeuge, eine schnellere Render-Engine und neue Grasshopper-Datentypen für parametrisches Entwerfen. Für den Mac ist die Grafik über Metal beschleunigt. Der Dateiaustausch unterstützt unter anderem DWG und DXF, ein Plug-in-Ökosystem erweitert die Software etwa um Rendering.

Rhino 8 wird als Kaufversion mit permanenter Lizenz verkauft: kommerziell 995 € als einmaliger Kauf, Upgrade aus einer älteren Version 595 €, Bildungslizenz 195 € (Upgrade 95 €), jeweils ohne Steuern. Wartungsgebühren fallen nicht an. Eine Testlizenz über 90 Tage kostet 0 € und benötigt keine Kreditkarte.

Das spricht für Rhino
NURBS-Freiformmodellierung
Komplexe Freiformflächen lassen sich präzise modellieren und anschließend weiterverarbeiten.
Grasshopper
Parametrisches Entwerfen mit Grasshopper ist Teil von Rhino 8, ergänzt um neue Datentypen.
DWG- und DXF-Austausch
Der Dateiimport unterstützt DWG, DXF und viele weitere Dateiformate aus anderen Programmen.
Plug-in-Ökosystem
Erweiterungen ergänzen Rhino zum Beispiel um Rendering.
Kauf ohne Wartung
Die permanente Lizenz kostet einmalig 995 € ohne Wartungsgebühren.
Test und Bildungslizenz
Eine 90-Tage-Testlizenz und eine Bildungslizenz für 195 € sind verfügbar.

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Was ist ein Architektur Programm, und wer braucht es?

Architekturzeichnungen, blauem Stift, blauer Computermaus und Medaille auf weißem Hintergrund
Vom Zeichenbrett zum Gebäudemodell: Architektur Programme verbinden Entwurf, Pläne und Visualisierung.

Ein Architektur Programm ist Software, mit der Sie Gebäude am Rechner entwerfen, als Pläne zeichnen und anschaulich darstellen. Je nach Art arbeitet sie mit Linien und Flächen wie ein digitales Zeichenbrett oder mit einem Gebäudemodell aus Wänden, Decken, Fenstern und Türen.

Klassische CAD-Programme ersetzen das Zeichenbrett: Sie zeichnen Grundrisse, Schnitte und Ansichten maßstabsgerecht in 2D oder modellieren Körper in 3D. Moderne Architektursoftware geht weiter und arbeitet nach dem Prinzip Building Information Modeling, kurz BIM. Dabei entsteht ein Modell aus Bauteilen mit Eigenschaften wie Material, Schichtaufbau und Brandschutzklasse. Pläne, Flächenlisten und Mengen leiten sich direkt daraus ab.

Rund um diesen Kern gibt es spezialisierte Werkzeuge. 3D-Modellierer helfen beim schnellen Formfinden im Entwurf, Rendering-Programme erzeugen fotorealistische Bilder und Rundgänge, Hausplaner und Einrichtungsplaner bieten eine einfache Bedienung mit großen Möbel- und Bauteilkatalogen. Neue Cloud-Lösungen verlagern den Entwurf in den Browser, Open-Source-Programme kommen ganz ohne Lizenzgebühren aus.

Architekturbüros, Innenarchitekten, Bauingenieure, Bauträger und Holzbaubetriebe brauchen ein Programm, das ihre Planungsphasen und den Austausch mit Fachplanern abdeckt. Studierende lernen damit die Werkzeuge ihres späteren Berufs. Bauherren und Hobbyplaner nutzen einfache Hausplaner, um Ideen für Neubau, Umbau oder Einrichtung sichtbar zu machen, bevor sie mit einem Architekturbüro sprechen.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie ein neues Architektur Programm?
  • Doppelte Arbeit: Sie ändern Grundriss, Schnitt und Ansicht nach jeder Planänderung einzeln von Hand.
  • Mengen per Hand: Flächen, Massen und Raumlisten ermitteln Sie mit Taschenrechner und Tabelle.
  • Austausch hakt: Fachplaner und Bauherren können Ihre Dateien nur mit Umwegen öffnen.
  • BIM gefordert: Auftraggeber verlangen ein BIM-Modell oder eine Übergabe im IFC-Format.
  • Präsentation fehlt: Für Wettbewerbe und Kundengespräche fehlen Ihnen überzeugende 3D-Ansichten.
  • Veraltete Lizenz: Ihre Software läuft nur noch auf alten Rechnern oder bekommt keine Updates mehr.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Test mit einem Architektur Programm, das zu Ihren Aufgaben, Ihrem Betriebssystem und Ihren Projektpartnern passt. Fast alle Hersteller bieten eine kostenlose Testversion an.

Typische Probleme ohne passende Architektursoftware

Hellblaues Einfamilienhaus mit Satteldach, drei Etagen, mehreren Fenstern, Eingangstür und Außentreppe. Bezeichnung "Plan B war Version 17"
Getrennte Pläne, widersprüchliche Stände: Ohne passende Software fallen Planungsfehler oft erst spät auf.

Ohne passende Software kostet jede Planänderung doppelte Arbeit, und Widersprüche zwischen den Plänen fallen oft erst auf der Baustelle auf. Hinzu kommen Brüche im Datenaustausch mit Fachplanern und fehlende Argumente in Wettbewerben.

Wer Grundriss, Schnitt und Ansicht getrennt zeichnet, muss jede Änderung an mehreren Stellen nachziehen. Verschiebt sich eine Wand, stimmen Raumflächen, Türlisten und Ansichten nicht mehr. Solche Widersprüche führen zu Rückfragen, Nachträgen und im schlimmsten Fall zu Fehlern bei der Ausführung.

Ein zweites Problem ist der Austausch. Tragwerksplaner, Haustechnik und Bauherren arbeiten mit eigenen Programmen. Fehlen saubere Schnittstellen für IFC, DWG oder DXF, gehen Informationen verloren oder Pläne müssen neu gezeichnet werden. Öffentliche und große private Auftraggeber verlangen zudem immer häufiger ein BIM-Modell als Teil der Leistung.

Schließlich entscheidet die Darstellung oft über einen Auftrag. Bauherren können sich Räume anhand von Strichzeichnungen schwer vorstellen. Ohne 3D-Ansichten, Renderings oder einen virtuellen Rundgang fehlt im Kundengespräch und im Wettbewerb ein starkes Argument.

Hoher Zeitaufwand

Jede Änderung muss in mehreren Plänen von Hand nachgezogen werden.

Widersprüche in Plänen

Grundriss und Schnitt passen nicht mehr zusammen, Fehler fallen erst auf der Baustelle auf.

Brüche im Datenaustausch

Dateien anderer Büros lassen sich nur unvollständig öffnen oder verlieren Informationen.

Ungenaue Mengen

Flächen und Massen werden geschätzt statt aus dem Modell abgeleitet.

Schwierige Teamarbeit

Mehrere Personen arbeiten an Kopien, Stände gehen durcheinander.

Verlorene Aufträge

Ohne BIM-Kompetenz und gute Visualisierung fehlen Argumente in Ausschreibungen.

Abhängigkeit vom Hersteller

Projekte stecken in einem Dateiformat fest, das nur ein Programm vollständig lesen kann.

Welche Arten von Architektur Programmen gibt es?

Hellblauer Behälter mit Krone und spitzen Bleistiften in verschiedenen Farben. Aufkleber mit deutschem Text "Für jeden Maßstab einer"
Von BIM-Software bis Hausplaner: Die sechs Arten von Architektur Programmen haben unterschiedliche Stärken.

Architektur Programme lassen sich in sechs Gruppen einteilen: BIM-Software, CAD-Programme mit Architektur-Werkzeugen, 3D-Modellierer, Hausplaner und Einrichtungsplaner, Visualisierungssoftware sowie Cloud- und Open-Source-Lösungen. Viele Produkte decken mehrere Gruppen ab.

BIM-Software ist das Arbeitspferd großer und mittlerer Architekturbüros. Sie begleitet ein Projekt vom Entwurf bis zur Ausführungsplanung, erzeugt Pläne und Listen aus einem Modell und tauscht Daten über IFC mit Fachplanern aus. CAD-Programme mit Architektur-Werkzeugen sind flexibler beim freien Zeichnen und im DWG-Umfeld zu Hause. Sie eignen sich für kleinere Büros, Umbauten und Detailplanung.

3D-Modellierer punkten im frühen Entwurf mit schneller, intuitiver Formfindung und werden oft mit anderen Programmen kombiniert. Hausplaner und Einrichtungsplaner richten sich an Bauherren, Bauträger, Fertighaus- und Innenausbaubetriebe. Sie bieten einfache Bedienung, große Kataloge und schnelle 3D-Ansichten, aber weniger Tiefe bei Werkplänen und Datenaustausch.

Visualisierungssoftware verwandelt vorhandene Modelle in fotorealistische Bilder, Animationen oder Rundgänge in Virtual Reality, teils in Echtzeit. Cloud-Lösungen laufen im Browser und erleichtern die Zusammenarbeit, Open-Source-Programme bieten BIM-Funktionen ohne Lizenzkosten. Die wichtigste Grundsatzfrage bleibt: BIM-Modell oder klassische Zeichnung?

BIM-Software für Architekturbüros

Planung am Bauteilmodell vom Entwurf bis zur Ausführung, mit Plänen, Listen und IFC-Austausch.

CAD-Programm mit Architektur-Werkzeugen

Klassisches Zeichnen in 2D und 3D im DWG-Umfeld, oft mit Wänden, Fenstern und Türen als Objekte.

3D-Modellierer für den Entwurf

Schnelles Formfinden und Volumenstudien, häufig mit Erweiterungen für Pläne und Visualisierung.

Hausplaner und Einrichtungsplaner

Einfache Bedienung für Bauherren, Bauträger und Innenausbau, mit Grundriss, 3D-Ansicht und Möbelkatalog.

Visualisierung und Rendering

Fotorealistische Bilder, Animationen und Rundgänge aus vorhandenen Modellen, teils in Echtzeit.

Cloud- und Open-Source-Lösungen

Entwurf im Browser oder freie Programme ohne Lizenzgebühren, mit wachsendem Funktionsumfang.

BIM-Software
Modell aus Bauteilen
  • Pläne, Listen und Mengen aus einem Modell
  • Änderungen wirken überall gleichzeitig
  • Höherer Einarbeitungs- und Rechenaufwand
  • Ideal für Büros mit großen Projekten und Fachplanern
2D/3D-CAD
Zeichnung aus Linien
  • Freies, schnelles Zeichnen
  • Breiter Austausch über DWG und DXF
  • Änderungen in jedem Plan einzeln
  • Ideal für kleine Büros, Umbau und Detailplanung

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Der Leitfaden zu Architektur Programmen: welche Arten von Architektursoftware es gibt, wann sich BIM lohnt, wie Sie Datenaustausch über IFC und DWG, Betriebssystem, Visualisierung und Lizenzmodell bewerten und wie Sie die Einführung im Büro planen.

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So wählen Sie das passende Architektur Programm aus

Grundriss mit Messstab und Aufschrift "Erst messen, dann kaufen" zur Veranschaulichung von Wohnungsmessung
Arbeitsweise, Datenaustausch, Plattform und Lizenz: Diese Kriterien entscheiden über das passende Programm.

Wählen Sie ein Architektur Programm nach Ihren Aufgaben, Ihren Projektpartnern und Ihrem Arbeitsplatz aus, nicht nach Bekanntheit. Entscheidend sind Arbeitsweise, Datenaustausch, Betriebssystem, Bedienung, Visualisierung, Teamarbeit, Mengenermittlung und Lizenzmodell.

Klären Sie zuerst, ob Sie ein BIM-Modell brauchen oder ob Zeichnungen in 2D und 3D genügen. Wer mit vielen Fachplanern arbeitet oder öffentliche Aufträge anstrebt, kommt an BIM kaum vorbei. Achten Sie auf Import und Export von IFC, DWG und DXF. Eine IFC-Zertifizierung durch buildingSMART zeigt, dass der Austausch nach dem offenen Standard geprüft wurde.

Prüfen Sie dann, ob das Programm auf Ihrem Betriebssystem läuft und was es an Grafikkarte und Arbeitsspeicher verlangt. Nicht jede Software gibt es für macOS, manche laufen im Browser oder auf dem Tablet. Eine deutsche Oberfläche, Vorlagen für deutsche Planungsnormen und gutes Lernmaterial verkürzen die Einarbeitung spürbar.

Zum Schluss zählen Visualisierung, Teamfunktionen und Kosten. Fragen Sie, ob ein Renderer eingebaut ist oder ein Zusatzprogramm nötig wird, wie mehrere Personen gleichzeitig am Modell arbeiten und welche Erweiterungen extra kosten. Testen Sie zwei bis drei Programme mit einem echten Projekt aus Ihrem Büro.

Arbeitsweise
Zeichnen oder modellieren?

BIM-Software baut ein Modell aus Bauteilen, aus dem Pläne und Listen entstehen. CAD-Programme zeichnen freier, verlangen aber mehr Handarbeit bei Änderungen.

BIM oder 2D/3D-CAD festgelegtTypische Projektgröße bedachtAnforderungen der Auftraggeber geklärt
Praxistipp: Planen Sie ein echtes Projekt aus Ihrem Büro in der Testversion nach.
Datenaustausch
Verstehen Partner Ihre Dateien?

Wichtig sind Import und Export von IFC, DWG, DXF und PDF. Eine IFC-Zertifizierung durch buildingSMART zeigt, dass der Austausch nach Standard geprüft wurde.

IFC-Import und -Export vorhandenDWG und DXF ohne VerlusteFormate der Fachplaner abgefragt
Praxistipp: Tauschen Sie vor dem Kauf eine Testdatei mit Ihrem Tragwerksplaner aus.
Plattform und Leistung
Läuft die Software bei Ihnen?

Manche Programme gibt es nur für Windows, andere auch für macOS, das iPad oder den Browser. Große Modelle stellen hohe Anforderungen an Grafikkarte und Arbeitsspeicher.

Betriebssystem unterstütztSystemanforderungen geprüftMobile Nutzung bei Bedarf möglich
Praxistipp: Testen Sie mit Ihrem größten Projekt, nicht mit einem Beispielhaus.
Bedienung
Wie schnell kommen Sie voran?

Die Einarbeitung kostet Zeit. Eine deutsche Oberfläche, gute Lernvideos und Vorlagen für deutsche Planungsnormen verkürzen sie deutlich.

Deutsche Oberfläche und HilfeSchulungen und Lernmaterial verfügbarVorlagen für deutsche Pläne vorhanden
Praxistipp: Lassen Sie die künftigen Hauptnutzer testen, nicht nur die Büroleitung.
Visualisierung
Überzeugen Ihre Bilder?

Viele Programme bringen eigene Renderer mit, andere arbeiten mit spezialisierter Visualisierungssoftware zusammen. Echtzeit-Rundgänge und Virtual Reality helfen im Kundengespräch.

Integriertes Rendering oder AnbindungMaterial- und ObjektbibliothekExport für Rundgänge oder VR
Praxistipp: Prüfen Sie, ob die Visualisierung Änderungen am Modell direkt übernimmt.
Teamarbeit
Planen mehrere Personen gemeinsam?

Für Büros mit mehreren Arbeitsplätzen zählen Mehrbenutzerbetrieb, Rechteverwaltung und eine gemeinsame Ablage für Modelle und Pläne.

Gleichzeitiges Arbeiten am ModellVersionen und Freigaben nachvollziehbarAnbindung an eine gemeinsame Datenumgebung
Praxistipp: Klären Sie, ob die Teamfunktion im Preis enthalten ist.
Mengen und Listen
Liefert das Modell Zahlen?

Flächen nach DIN 277, Raumbücher, Bauteillisten und Massen für die Ausschreibung sollten sich direkt aus dem Modell ableiten lassen.

Flächenberechnung nach DIN 277Bauteil- und RaumlistenExport an AVA-Software
Praxistipp: Vergleichen Sie eine Flächenliste aus der Software mit Ihrer eigenen Berechnung.
Lizenz und Kosten
Kaufen, mieten oder kostenlos?

Viele Hersteller bieten nur noch Abos an, andere weiterhin Dauerlizenzen. Hinzu kommen Erweiterungen, Renderer, Schulung und leistungsfähige Hardware.

Lizenzmodell und Laufzeit geklärtKosten für Erweiterungen bekanntStudenten- oder Einstiegsversion geprüft
Praxistipp: Rechnen Sie die Kosten über fünf Jahre und je Arbeitsplatz.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welches Architektur Programm passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 45 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Wer soll mit der Software planen?
Die Zielgruppe bestimmt Funktionsumfang, Bedienung und Preisrahmen.
Architekturbüro
Entwurf, Genehmigungs- und Ausführungsplanung.
Innenarchitektur oder Innenausbau
Räume, Möbel, Material und Licht.
Bauträger, Holz- oder Fertighausbau
Wiederkehrende Haustypen und Kundenpräsentation.
Privat oder Studium
Eigenes Haus planen oder Grundlagen lernen.
Frage 2 von 5
Was ist Ihre wichtigste Aufgabe?
Viele Programme haben einen klaren Schwerpunkt.
Pläne für Entwurf und Bauantrag
Grundrisse, Schnitte und Ansichten in 2D und 3D.
Ausführungsplanung mit BIM
Bauteilmodell mit Mengen, Listen und Werkplänen.
Visualisierung und Präsentation
Renderings, Rundgänge und Virtual Reality.
Grundriss und Einrichtung
Räume skizzieren und möblieren.
Frage 3 von 5
Wie arbeiten Sie mit anderen Planern zusammen?
Der Datenaustausch entscheidet über reibungslose Projekte.
Über IFC und openBIM
Modelle mit Fachplanern verschiedener Programme teilen.
Über DWG- und DXF-Pläne
Zeichnungen mit Büros und Behörden austauschen.
Im Team am selben Modell
Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig an einem Projekt.
Ich plane allein
Austausch spielt nur eine kleine Rolle.
Frage 4 von 5
Auf welchem System soll die Software laufen?
Nicht jedes Programm gibt es für jedes Betriebssystem.
Windows
Klassischer Arbeitsplatz im Büro.
macOS
Mac-Arbeitsplatz im Büro oder unterwegs.
Im Browser oder auf dem Tablet
Ohne Installation, auch vor Ort beim Kunden.
Egal
Hauptsache, die Funktionen passen.
Frage 5 von 5
Welches Lizenzmodell bevorzugen Sie?
Kauf, Abo und kostenlose Programme unterscheiden sich in den laufenden Kosten.
Kostenlos oder Open Source
Ohne Lizenzgebühren starten.
Einmal kaufen
Dauerlizenz, Updates nach Bedarf.
Abo pro Jahr oder Monat
Immer aktuelle Version, laufende Kosten.
Noch offen
Wir wollen die Gesamtkosten vergleichen.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

Architektursoftware einführen: Schritt für Schritt

Ein blauer Spielzeugkran hebt einen Holzblock mit der Aufschrift "PILOTPROJEKT" an. Daneben liegen aufgerollte weiße Baupläne
Schritt für Schritt zum neuen Programm: Ein Pilotprojekt senkt das Risiko beim Umstieg.

Planen Sie die Einführung eines neuen Architektur Programms in sechs Schritten: Bedarf klären, Programme testen, entscheiden, Büro-Standards einrichten, mit einem Pilotprojekt starten und dann ausrollen. Rechnen Sie bis zum sicheren Alltagsbetrieb mit mehreren Monaten.

Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Projekte planen Sie, mit welchen Partnern und in welchen Dateiformaten? Welche Anforderungen stellen Ihre Auftraggeber an BIM-Modelle? Danach testen Sie zwei bis drei Programme mit einem echten Referenzprojekt und tauschen Testdateien mit Fachplanern aus.

Nach der Entscheidung lohnt sich Sorgfalt bei den Grundlagen. Planköpfe, Ebenen, Stifte, Beschriftungen und eine eigene Bauteilbibliothek sollten einmal sauber angelegt werden. Für BIM-Projekte gehören Modellierregeln dazu, die festlegen, wer was wie detailliert modelliert. Die Normenreihe DIN EN ISO 19650 bietet dafür einen anerkannten Rahmen.

Starten Sie mit einem überschaubaren Pilotprojekt statt mitten in einem Großprojekt. Erfahrene Nutzer oder Schulungen des Herstellers begleiten das Team. Laufende Projekte bleiben im alten System, alle neuen starten im neuen Programm. So wächst die Routine, ohne Termine zu gefährden.

1 bis 2 Wochen

Bedarf klären

Sie halten Aufgaben, Projektarten, Partner, Dateiformate und Anforderungen Ihrer Auftraggeber fest.

Typische Projekte auflistenFormate der Partner abfragenBIM-Anforderungen klären
1
2 bis 4 Wochen

Programme testen

Zwei bis drei Programme kommen in die engere Wahl und werden mit einem echten Projekt getestet.

Testversionen anfordernReferenzprojekt nachplanenDatenaustausch ausprobieren
2
1 Woche

Entscheiden und beschaffen

Sie wählen Programm und Lizenzmodell und prüfen, ob die Rechner den Anforderungen genügen.

Lizenzmodell festlegenHardware prüfenSchulung buchen
3
2 bis 4 Wochen

Büro-Standards einrichten

Vorlagen, Planköpfe, Ebenen, Bauteile und Beschriftungen werden einmal sauber angelegt.

Planvorlagen erstellenBauteilbibliothek anlegenAblageregeln festlegen
4
1 bis 3 Monate

Pilotprojekt

Ein überschaubares Projekt läuft komplett im neuen Programm, erfahrene Nutzer unterstützen das Team.

Pilotprojekt auswählenAnsprechpartner benennenErfahrungen sammeln
5
laufend

Ausrollen und verbessern

Alle neuen Projekte starten im neuen Programm, Vorlagen und Abläufe werden laufend verfeinert.

Alte Projekte gezielt übernehmenVorlagen pflegenWeiterbildung planen
6
Planungszeit
Stunden pro Leistungsphase im Vergleich zu früheren Projekten
Änderungsaufwand
Zeit für eine typische Planänderung in allen betroffenen Plänen
Rückfragen
Rückfragen von Fachplanern und Baustelle wegen unklarer Pläne
Austausch
Anteil der Dateien, die Partner ohne Nacharbeit übernehmen

Häufige Fehler bei Auswahl und Einführung von Architektursoftware

Zwei hellblaue Puzzlehäuser verbunden, auf dem rechten Haus steht "Export aus Version 2019"
Datenaustausch testen, Regeln festlegen, Einarbeitung planen: So vermeiden Sie typische Fehler.

Die häufigsten Fehler sind eine Auswahl nach Bekanntheit, ein ungetesteter Datenaustausch, BIM ohne gemeinsame Regeln und eine unterschätzte Einarbeitung. Auch Hardware, Folgekosten und die Übernahme laufender Projekte werden oft zu spät bedacht.

Das bekannteste Programm passt nicht automatisch zu jedem Büro. Ein Einzelbüro für Umbauten braucht andere Werkzeuge als ein Büro, das Schulen im BIM-Verfahren plant. Wer nicht mit einem eigenen Projekt testet, entdeckt die Schwächen erst im Alltag. Gleiches gilt für den Datenaustausch: Erst der Test mit den echten Partnern zeigt, ob Modelle und Pläne vollständig ankommen.

Ein BIM-Modell ist nur so gut wie die Regeln, nach denen es entsteht. Modelliert jeder im Team anders, liefert das Modell keine verlässlichen Mengen und Listen. Häufig unterschätzt wird auch die Einarbeitung. Ein Umstieg mitten in einem großen Projekt führt fast immer zu Verzug.

Schließlich lauern Kosten an unerwarteter Stelle. Große Modelle und Renderings brauchen leistungsfähige Rechner, Erweiterungen und Teamfunktionen kosten oft extra. Planen Sie zudem, wie Sie mit Altprojekten umgehen und in welchem Format Sie Pläne langfristig archivieren.

1
Auswahl nach Bekanntheit

Das bekannteste Programm passt nicht automatisch zu Projekten und Partnern.

Mit einem eigenen Projekt testen und mehrere Programme vergleichen.
2
Datenaustausch nicht getestet

Pläne und Modelle kommen beim Fachplaner unvollständig an.

Vor dem Kauf eine IFC- und DWG-Datei mit Partnern austauschen.
3
BIM ohne Regeln

Jeder modelliert anders, das Modell liefert keine verlässlichen Mengen.

Modellierrichtlinien und Vorlagen für das Büro festlegen.
4
Einarbeitung unterschätzt

Der Umstieg mitten in einem großen Projekt sorgt für Verzug.

Schulung einplanen und mit einem Pilotprojekt starten.
5
Hardware vergessen

Große Modelle und Renderings laufen auf alten Rechnern zäh.

Systemanforderungen prüfen und Grafikkarte sowie Arbeitsspeicher einplanen.
6
Folgekosten übersehen

Erweiterungen, Renderer und Teamfunktionen kosten extra.

Gesamtkosten über mehrere Jahre und je Arbeitsplatz vergleichen.
7
Altdaten nicht geplant

Laufende Projekte lassen sich nicht sauber ins neue Programm übernehmen.

Laufende Projekte im alten System beenden und Archivformate festlegen.

Was kostet ein Architektur Programm?

Sparschwein mit blauem Helm auf Bauplan. Aufkleber "Pro Arbeitsplatz und Jahr"
Von kostenlos bis Abo pro Arbeitsplatz: Die Kosten hängen von Art, Lizenz und Erweiterungen ab.

Die Kosten für ein Architektur Programm reichen von kostenlos bei Open-Source-Software bis zu hohen jährlichen Beträgen pro Arbeitsplatz bei professioneller BIM-Software. Entscheidend sind Art der Software, Lizenzmodell, Zahl der Arbeitsplätze und Erweiterungen.

Am günstigsten starten Sie mit Open-Source-Programmen und kostenlosen Einstiegsversionen von Hausplanern und Cloud-Lösungen. Hausplaner gibt es meist als Kaufversion oder günstiges Abo. CAD-Programme mit Architektur-Werkzeugen liegen im mittleren Bereich, oft wahlweise als Dauerlizenz oder Abo.

Professionelle BIM-Software wird überwiegend im Abo pro Arbeitsplatz und Jahr angeboten. Updates sind dann enthalten, Teamfunktionen, Visualisierung oder Fachmodule kosten teils extra. Viele Hersteller bieten kostenlose Studentenlizenzen und Testversionen an, manche auch günstige Einstiegsvarianten mit reduziertem Funktionsumfang.

Rechnen Sie neben der Lizenz auch Hardware, Schulung, die Einrichtung von Vorlagen und die Einarbeitungszeit ein. Ein Vergleich der Gesamtkosten über fünf Jahre und je Arbeitsplatz zeigt, ob Kaufversion oder Abo günstiger ist. Konkrete Preise finden Sie in den Anbieterkarten.

Open-Source-Programme kostenlos ohne Lizenzgebühr

Freie Software mit wachsendem BIM-Funktionsumfang, Unterstützung über die Gemeinschaft.

Hausplaner und Einrichtungsplaner niedrig einmalig oder pro Jahr

Oft mit kostenloser Einstiegsversion, Kaufversion oder günstigem Abo.

CAD-Programm mit Architektur-Werkzeugen niedrig bis mittel pro Arbeitsplatz

Dauerlizenz oder Abo, Architektur-Funktionen teils als Erweiterung.

3D-Modellierer und Visualisierung mittel pro Jahr oder einmalig

Abo oder Kaufversion, Studentenlizenzen häufig vergünstigt.

BIM-Software für Architekturbüros hoch pro Arbeitsplatz und Jahr

Meist Abo mit Updates, Teamfunktionen und Erweiterungen teils extra.

Cloud-Lösungen variabel pro Nutzer und Monat

Kostenlose Einstiegsstufen, Teamfunktionen in höheren Tarifen.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für ein Architektur Programm richten sich vor allem nach Art der Software, Lizenzmodell, also Kaufversion oder Abo, Zahl der Arbeitsplätze und Erweiterungen für Visualisierung, Statik oder Teamarbeit. Hinzu kommen leistungsfähige Rechner, Schulung, die Einrichtung von Vorlagen und die Einarbeitungszeit Ihres Teams.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Architektur Programmen aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wofür steht die Abkürzung BIM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. BIM steht für Building Information Modeling. Gemeint ist eine Arbeitsweise, bei der ein digitales Gebäudemodell aus Bauteilen mit Eigenschaften wie Material, Maßen und Kosten besteht und allen Beteiligten als gemeinsame Grundlage dient.
2 Was ist IFC? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. IFC steht für Industry Foundation Classes. Das offene Format ist als ISO 16739 genormt und erlaubt den Austausch von Gebäudemodellen zwischen Programmen verschiedener Hersteller.
3 Wie viele Leistungsphasen kennt die HOAI für Gebäude? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure gliedert die Planung von Gebäuden in neun Leistungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung.
4 Was beschreibt der Detaillierungsgrad, oft LOD genannt, in einem BIM-Modell? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Der Detaillierungsgrad legt fest, wie genau ein Bauteil im Modell beschrieben ist. Im frühen Entwurf genügen einfache Körper, in der Ausführungsplanung braucht das Modell genaue Maße, Schichten und Eigenschaften.
5 Was bedeutet openBIM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei openBIM tauschen die Beteiligten ihre Modelle über offene Standards wie IFC und BCF aus. Jedes Büro kann so mit dem eigenen Programm arbeiten. Closed BIM meint dagegen die Zusammenarbeit innerhalb der Produktfamilie eines Herstellers.

Glossar: Begriffe rund um Architektur Programme

Die wichtigsten Begriffe rund um Architektursoftware, CAD und BIM, kompakt und anbieterneutral erklärt.

CAD

Computer-Aided Design: rechnergestütztes Zeichnen und Konstruieren von Plänen und 3D-Modellen.

BIM

Building Information Modeling: Planung mit einem digitalen Gebäudemodell aus Bauteilen, die Informationen wie Material, Maße und Mengen tragen.

IFC

Industry Foundation Classes: offenes, nach ISO 16739 genormtes Austauschformat für BIM-Modelle.

openBIM

Zusammenarbeit über offene Standards wie IFC und BCF, unabhängig vom Hersteller der eingesetzten Software.

Closed BIM

Zusammenarbeit innerhalb der Programme eines einzelnen Herstellers über dessen eigene Dateiformate.

BCF

BIM Collaboration Format: offenes Format, um Hinweise und Prüfergebnisse zu einem Modell zwischen Programmen auszutauschen.

DWG

Weit verbreitetes Dateiformat für CAD-Zeichnungen, das viele Programme lesen und schreiben.

DXF

Austauschformat für CAD-Zeichnungen, das den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Programmen erleichtert.

Detaillierungsgrad

Gibt an, wie genau Geometrie und Informationen eines Bauteils im Modell ausgearbeitet sind, oft als LOD bezeichnet.

Parametrische Modellierung

Bauteile werden über veränderbare Parameter wie Höhe, Dicke oder Material beschrieben und passen sich bei Änderungen automatisch an.

Bauteilbibliothek

Sammlung fertiger Objekte wie Fenster, Türen, Treppen oder Möbel, die sich direkt ins Modell einfügen lassen.

Rendering

Berechnung eines fotorealistischen Bildes aus einem 3D-Modell mit Licht, Material und Umgebung.

Echtzeit-Visualisierung

Darstellung eines Modells, durch das man sich ohne Wartezeit bewegen kann, etwa für Rundgänge oder Virtual Reality.

Punktwolke

Millionen vermessener Punkte aus einem Laserscan, die als Grundlage für die Planung im Bestand dienen.

Kollisionsprüfung

Automatischer Abgleich von Modellen, der Überschneidungen etwa zwischen Tragwerk und Leitungen aufdeckt.

Leistungsphasen

Gliederung der Planungs- und Bauaufgaben nach der HOAI in neun Phasen, von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung.

Common Data Environment

Gemeinsame Datenumgebung, in der alle Projektbeteiligten Modelle und Pläne nach festen Regeln ablegen und freigeben.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Architektur Programme, CAD, BIM, kostenlose Software und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Lizenzmodelle, Preise und Funktionen ändern sich. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Hersteller.

Welche Programme nutzen Architekten?

Architekten nutzen vor allem BIM-Software und CAD-Programme mit Architektur-Werkzeugen. Für den Entwurf kommen oft 3D-Modellierer hinzu, für Präsentationen Rendering- und Echtzeit-Visualisierungssoftware. Welche Kombination passt, hängt von Projektgröße, Partnern und Anforderungen der Auftraggeber ab.

Was ist der Unterschied zwischen CAD und BIM?

CAD bedeutet rechnergestütztes Zeichnen mit Linien, Flächen und Körpern, BIM dagegen die Planung mit einem Modell aus Bauteilen, die Informationen tragen. Bei BIM entstehen Pläne, Flächenlisten und Mengen direkt aus dem Modell und passen sich bei Änderungen automatisch an. Viele BIM-Programme enthalten zugleich klassische CAD-Werkzeuge.

Gibt es kostenlose Architektur Programme?

Ja, es gibt kostenlose Architektur Programme, etwa Open-Source-Software mit BIM-Funktionen sowie kostenlose Einstiegsversionen von Hausplanern, 3D-Modellierern und Cloud-Lösungen. Viele Hersteller professioneller Software bieten zudem kostenlose Lizenzen für Studierende und Testversionen an. Für den gewerblichen Einsatz sind kostenlose Versionen oft eingeschränkt.

Welches Architektur Programm eignet sich für Einsteiger und Bauherren?

Für Einsteiger und Bauherren eignen sich Hausplaner und Einrichtungsplaner mit einfacher Bedienung, großen Möbelkatalogen und schneller 3D-Ansicht. Sie reichen, um Ideen für Neubau, Umbau oder Einrichtung sichtbar zu machen. Für Werkpläne und den Austausch mit Fachplanern braucht es professionelle Software.

Gibt es Architektursoftware für den Mac?

Ja, mehrere Architektur Programme laufen nativ unter macOS, andere nur unter Windows. Einige Lösungen arbeiten zudem im Browser oder auf dem iPad und sind damit unabhängig vom Betriebssystem. Prüfen Sie vor dem Kauf die Systemanforderungen des Herstellers.

Was ist IFC, und warum ist es wichtig?

IFC ist ein offenes, als ISO 16739 genormtes Austauschformat für BIM-Modelle. Damit lassen sich Modelle zwischen Programmen verschiedener Hersteller austauschen, etwa zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Haustechnik. Eine IFC-Zertifizierung durch buildingSMART zeigt, dass ein Programm den Austausch nach Standard beherrscht.

Welchen Rechner brauche ich für Architektursoftware?

Für einfache 2D-Pläne genügt meist ein aktueller Bürorechner, für BIM-Modelle und Renderings brauchen Sie eine leistungsfähige Grafikkarte, viel Arbeitsspeicher und einen schnellen Prozessor. Die genauen Anforderungen nennt jeder Hersteller in seinen Systemanforderungen. Testen Sie die Software mit Ihrem größten Projekt.

Kann ich mit einem Hausplaner einen Bauantrag einreichen?

Mit einem Hausplaner können Sie Entwurfspläne erstellen, den Bauantrag in Deutschland muss aber in der Regel eine bauvorlageberechtigte Person unterschreiben. Das sind meist Architekten oder bestimmte Bauingenieure. Die Einzelheiten regeln die Bauordnungen der Länder, Ausnahmen gibt es etwa für kleine Vorhaben.

Was kostet ein Architektur Programm?

Ein Architektur Programm kostet je nach Art zwischen null und mehreren Tausend Euro pro Arbeitsplatz und Jahr. Open-Source-Software ist kostenlos, Hausplaner gibt es günstig als Kaufversion oder Abo, professionelle BIM-Software wird meist im Jahresabo pro Arbeitsplatz angeboten. Hinzu kommen Erweiterungen, Hardware und Schulung.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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