Fachkräfte aus dem Ausland Vergleich 2026
Das sind die besten 59 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
13 Min. Lesezeit
4,7 (38) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Grüner Koffer mit Werkzeuggürtel und Anhänger "Ziel im Betrieb" auf weißem Hintergrund

Die Pflegestation sucht seit Monaten examinierte Kräfte, die Werkstatt findet keinen Elektroniker, und auf die Stellenanzeige für den Lkw-Fahrer hat sich niemand gemeldet. Viele Arbeitgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewinnen deshalb Fachkräfte aus dem Ausland. Spezialisierte Dienstleister suchen die Kandidaten im Herkunftsland, organisieren Sprachkurse, begleiten die Anerkennung der Abschlüsse sowie Visum und Einreise und helfen beim Ankommen im Betrieb. Wir haben 59 Anbieter geprüft: internationale Personalvermittler für Pflege und Gesundheit, Vermittler für Handwerk, Industrie, Logistik und Gastronomie, Recruiting-Spezialisten für IT und Technik, Full-Service- und Relocation-Dienstleister sowie Personaldienstleister mit eigener Sparte für internationale Rekrutierung. Der Ratgeber erklärt, wer in Deutschland arbeiten darf, welche Aufenthaltstitel es gibt, wie das beschleunigte Fachkräfteverfahren abläuft, woran Sie faire Anwerbung erkennen und welche Kosten auf Sie zukommen.


Anbieter für Fachkräfte aus dem Ausland im Überblick: Empfohlene Anbieter

Frese Recruiting

Sitz in Köln Physiotherapeuten Suche in 10+ Ländern

Spezialvermittler der Frese Recruiting GmbH (Köln) für Physiotherapeuten aus dem Ausland für Praxen und Kliniken in Deutschland. Suche in 10+ Herkunftsländern, Deutsch B1 bei Einreise, Anerkennung, Visum, Wohnraum und Fördergelder, Zahlung erst bei Einstellung, kostenlose Nachbesetzung in den ersten 6 Monaten.

Frese Recruiting Screenshot frese-recruiting.de

Frese Recruiting ist ein Spezialvermittler für Physiotherapeuten aus dem Ausland. Die Frese Recruiting GmbH in Köln arbeitet für Praxisinhaber und Kliniken in Deutschland; zu den Kunden zählen über 300 Partnerpraxen und Kliniken, gesucht wird aktiv in mehr als zehn Herkunftsländern. Die Vermittlung ist vollständig auf Physiotherapie spezialisiert.

Der Komplett-Service beginnt mit Kandidatenakquise und Vorauswahl, bei der jede Person sprachlich, fachlich und persönlich geprüft wird. Frese koordiniert die Vorstellungsgespräche, übernimmt Anerkennung, Arbeitsmarktzulassung und Visum, organisiert Wohnraum und unterstützt bei Fördergeldern über zertifizierte Bildungsträger (AZAV). Alle Kandidaten bringen bei der Einreise ein anerkanntes B1-Zertifikat mit, hinzu kommt ein eigener KI-gestützter Sprachkurs für Physio- und Ergotherapeuten. Die Betreuung läuft bis zur Berufsurkunde und darüber hinaus.

Eine Gebühr entsteht erst, wenn der Arbeitsvertrag von beiden Seiten unterzeichnet ist. Springt ein Kandidat innerhalb der ersten sechs Monate ab, besetzt Frese die Stelle kostenlos nach. Das Erstgespräch ist kostenfrei. Konkrete Honorarbeträge nennt Frese im Erstgespräch.

Das spricht für Frese Recruiting
Aktive Kandidatensuche
Frese sucht Physiotherapeuten aktiv in mehr als zehn Herkunftsländern und prüft jedes Profil.
Nur Physiotherapie
Die Vermittlung ist komplett auf Physiotherapeuten für Praxen und Kliniken spezialisiert.
Eigener Sprachkurs
Alle Kandidaten haben bei Einreise B1; ein KI-gestützter Fachsprachkurs ergänzt die Vorbereitung.
Anerkennung und Visum
Frese übernimmt Anerkennung, Arbeitsmarktzulassung und Visum und begleitet bis zur Berufsurkunde.
Nachbesetzungsgarantie
Verlässt eine Fachkraft die Stelle in den ersten 6 Monaten, wird kostenlos nachbesetzt.
Zahlung bei Einstellung
Die Gebühr entsteht erst mit dem beidseitig unterzeichneten Arbeitsvertrag.

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Was bedeutet es, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen?

Grüner Koffer mit Werkzeuggürtel und Anhänger "Ziel im Betrieb" auf weißem Hintergrund
Suche im Herkunftsland, Sprachkurs, Anerkennung, Visum und Integration: So kommen Fachkräfte aus dem Ausland in Ihren Betrieb.

Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen heißt, qualifizierte Beschäftigte aus der EU oder aus Drittstaaten für eine Stelle in Ihrem Betrieb zu finden, einzustellen und beim Ankommen zu begleiten. Spezialisierte Dienstleister übernehmen dabei Suche und Auswahl im Herkunftsland, Sprachkurs, Anerkennung, Visum, Einreise und Integration. Sie stellen die Fachkraft anschließend direkt bei sich an.

Entscheidend ist zuerst die Herkunft. Bürgerinnen und Bürger aus der EU, dem EWR und der Schweiz genießen Freizügigkeit und dürfen ohne Aufenthaltstitel in Deutschland arbeiten. Für reglementierte Berufe wie Pflege brauchen sie trotzdem eine Anerkennung ihres Abschlusses. Fachkräfte aus Drittstaaten benötigen dagegen einen Aufenthaltstitel, der zur Beschäftigung berechtigt. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Regeln dafür in den vergangenen Jahren deutlich erweitert.

Das Aufenthaltsgesetz unterscheidet mehrere Wege. Fachkräfte mit anerkannter Berufsausbildung kommen nach § 18a, Fachkräfte mit akademischer Ausbildung nach § 18b. Hochqualifizierte mit Hochschulabschluss können eine Blaue Karte EU nach § 18g erhalten. Über die Erfahrungssäule dürfen Fachkräfte auch ohne deutsche Anerkennung einreisen, wenn sie Berufserfahrung und einen im Herkunftsland staatlich anerkannten Abschluss nachweisen. Seit Juni 2024 erlaubt die Chancenkarte nach § 20a die Einreise zur Arbeitssuche. In Österreich führt die Rot-Weiß-Rot-Karte zum Ziel, in der Schweiz gelten für Drittstaaten Kontingente.

Für wen lohnt sich der Weg? Vor allem für Betriebe, die Stellen dauerhaft nicht besetzen können: Kliniken und Pflegeheime, Handwerksbetriebe, Industrie, Logistik, Gastronomie und IT. Ein Dienstleister nimmt Ihnen die Suche, die Sprachausbildung und den Papierkram ab. Planen Sie trotzdem eigene Zeit ein, denn Wohnung, Einarbeitung und Teamintegration bleiben auch Ihre Aufgabe.

Der 6-Punkte-Test: Lohnt sich die Suche nach Fachkräften im Ausland?
  • Stellen bleiben offen: Sie finden für wichtige Stellen seit Monaten keine passenden Bewerber im Inland.
  • Engpassberuf: Ihre Stellen gehören zu Pflege, Handwerk, Logistik, Gastronomie, Technik oder IT.
  • Planbarer Bedarf: Sie können einen Starttermin in mehreren Monaten einplanen.
  • Einarbeitung möglich: Ihr Team kann neue Kolleginnen und Kollegen mit Sprachförderung einarbeiten.
  • Wohnraum in Sicht: Sie können eine Unterkunft stellen oder bei der Suche helfen.
  • Mehrere Stellen: Sie möchten mehrere Fachkräfte gewinnen, etwa für eine Station oder einen Standort.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf Dienstleister für Fachkräfte aus dem Ausland. Für Pflege passen spezialisierte Vermittler mit fairer Anwerbung und Sprachkurs bis B2, für Handwerk und Industrie Branchen-Spezialisten, für IT Recruiting mit Relocation. Haben Sie die Fachkraft schon gefunden, genügt oft ein Full-Service-Dienstleister für Visum und Anerkennung.

Typische Probleme bei der Auslandsrekrutierung

Grüne Sanduhr mit Briefmarken statt Sand, unten Schrift "Bitte warten"
Anerkennung, Visa-Termine, Sprachniveau und Wohnungssuche: So entstehen Verzögerungen bei der Auslandsrekrutierung.

Die typischen Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland sind lange Anerkennungsverfahren, Wartezeiten auf Visa-Termine, ein zu geringes Sprachniveau, unseriöse Vermittler mit Gebühren für Bewerber, die schwierige Wohnungssuche und Fachkräfte, die nach kurzer Zeit wieder gehen.

Der größte Zeitfaktor ist oft die Anerkennung. Für reglementierte Berufe wie Pflegefachkraft, Ärztin oder Erzieher prüft die zuständige Stelle, ob der ausländische Abschluss gleichwertig ist. Fehlen Inhalte, folgen Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung. Dazu kommen Wartezeiten bei den Auslandsvertretungen, die in manchen Ländern mehrere Monate betragen. Wer ohne Plan startet, wartet lange auf den ersten Arbeitstag.

Auch die Sprache entscheidet über den Erfolg. Pflegeberufe verlangen in der Regel Deutschkenntnisse auf Niveau B2, viele andere Stellen mindestens B1. Ein Sprachkurs im Herkunftsland dauert oft viele Monate, und die Lernenden springen in dieser Zeit manchmal ab. Hinzu kommen unseriöse Vermittler, die von Bewerbern hohe Gebühren verlangen oder falsche Versprechen machen. Das schadet Ihrem Ruf und den Menschen, die Sie gewinnen möchten.

Nach der Einreise beginnen neue Hürden. Bezahlbaren Wohnraum zu finden fällt in vielen Regionen schwer, und Termine bei Behörden, Bank und Krankenkasse kosten Zeit. Fühlen sich neue Kolleginnen und Kollegen im Team oder im Ort nicht willkommen, wechseln sie schnell zu einem anderen Arbeitgeber. Die Investition in Suche, Sprache und Visum ist dann verloren.

Lange Anerkennung

Gleichwertigkeitsprüfung, Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung dauern oft Monate.

Wartezeit auf Visa-Termine

Auslandsvertretungen vergeben Termine in manchen Ländern nur mit Verzögerung.

Zu geringes Sprachniveau

Pflege verlangt meist B2, andere Berufe B1, der Kurs braucht Zeit.

Unseriöse Vermittler

Gebühren für Bewerber und falsche Versprechen schaden Ihrem Ruf.

Unklare Gesamtkosten

Honorar, Sprachkurs, Gebühren und Unterkunft summieren sich.

Kein Wohnraum

Ohne Wohnung keine Anmeldung und kein Start im Betrieb.

Schnelle Abwanderung

Fachkräfte ohne Integration wechseln oft nach kurzer Zeit.

Welche Arten von Dienstleistern für Fachkräfte aus dem Ausland gibt es?

Drei Reiseadapter nebeneinander: weißer Adapter, grüner Adapter mit Aufschrift "Passt bei Ihnen", schwarzer Adapter mit drei Steckplätzen
Pflege-Vermittler, Branchen-Spezialist, IT-Recruiting, Full-Service oder Personaldienstleister: Jede Art passt zu einem anderen Bedarf.

Dienstleister für Fachkräfte aus dem Ausland lassen sich in fünf Gruppen einteilen: internationale Personalvermittler für Pflege und Gesundheit, Vermittler für Handwerk, Industrie, Logistik und Gastronomie, Recruiting-Spezialisten für IT und Technik, Full-Service- und Relocation-Dienstleister ohne eigene Vermittlung sowie große Personaldienstleister mit einer Sparte für internationale Rekrutierung.

Internationale Personalvermittler für Pflege und Gesundheit gewinnen Pflegefachkräfte, medizinische Fachangestellte und Ärzte vor allem aus Drittstaaten. Viele begleiten den Sprachkurs bis B2 und das Anerkennungsverfahren bis zur Berufsurkunde. Einige tragen das staatliche Gütesiegel Faire Anwerbung Pflege Deutschland. Vermittler für Handwerk, Industrie, Logistik und Gastronomie arbeiten ähnlich, setzen aber oft stärker auf die Erfahrungssäule und Sprachniveau B1.

Recruiting-Spezialisten für IT und Technik suchen Softwareentwicklerinnen, Ingenieure und Techniker weltweit. In diesen Berufen reicht oft Englisch für den Start, und die Blaue Karte EU ist ein häufiger Weg. Diese Anbieter organisieren meist auch Relocation, also Umzug, Wohnungssuche und Behördentermine. Full-Service- und Immigration-Dienstleister übernehmen Visum, Anerkennung, Behörden und Integration, auch wenn Sie die Fachkraft schon selbst gefunden haben.

Große Personaldienstleister betreiben häufig eine eigene Sparte für internationale Rekrutierung. Sie verbinden Auslandssuche mit bekannten Leistungen wie Personalvermittlung oder Zeitarbeit. Bei der Bezahlung unterscheiden sich vor allem zwei Modelle: reine Vermittlung mit Erfolgshonorar nach der Einstellung und Full-Service mit Sprachkurs und Integrationsbegleitung, das in Paketen oder in Raten abgerechnet wird. Viele Anbieter decken mehrere Gruppen ab.

Vermittler für Pflege und Gesundheit

Sprachkurs bis B2, Anerkennung, oft mit Gütesiegel für faire Anwerbung.

Vermittler für Handwerk, Industrie, Logistik und Gastro

Fachkräfte mit Berufsausbildung, oft über die Erfahrungssäule.

IT- und Tech-Recruiting

Weltweite Suche, Blaue Karte EU und Relocation.

Full-Service und Relocation

Visum, Anerkennung, Behörden und Integration, auch ohne eigene Vermittlung.

Personaldienstleister mit Auslandssparte

Internationale Rekrutierung als Teil eines großen Leistungsangebots.

Vermittlung mit Erfolgshonorar
Für Betriebe mit eigener Erfahrung
  • Zahlung erst nach Einstellung oder Einreise
  • Auswahl passender Kandidaten im Herkunftsland
  • Visum und Anerkennung oft in Ihrer Hand
  • Wenig Begleitung nach der Ankunft
Full-Service mit Integrationsbegleitung
Für Betriebe ohne eigene Erfahrung
  • Sprachkurs, Anerkennung und Visum aus einer Hand
  • Hilfe bei Wohnung, Behörden und Einarbeitung
  • Paketpreis, oft in Raten bezahlt
  • Meist längere Vertragsbindung

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Fachkräfte aus dem Ausland erfolgreich gewinnen
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Fachkräfte aus dem Ausland erfolgreich gewinnen 2026

Der Leitfaden für Arbeitgeber, die Fachkräfte aus dem Ausland einstellen möchten: welche Aufenthaltstitel es gibt, wie Anerkennung und beschleunigtes Fachkräfteverfahren ablaufen, welche Arten von Dienstleistern es gibt und woran Sie faire Anwerbung, Garantien und transparente Kosten erkennen. Mit Checklisten für Auswahl, Ablauf, Wohnungssuche und Integration im Betrieb.

Fachkräfte aus dem Ausland internationale Personalvermittlung Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschleunigtes Fachkräfteverfahren Anerkennung Anbieterübersicht
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Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Ein grüner Kompass mit Windrose und eine kleine Miniaturhaus-Figur mit Schild "Hier gehts lang" auf weißem Hintergrund
Branchenerfahrung, faire Anwerbung, Sprachausbildung, Visa-Kompetenz, Garantie und Integration entscheiden über den passenden Dienstleister.

Einen guten Dienstleister für Fachkräfte aus dem Ausland erkennen Sie an Erfahrung in Ihrer Branche und in passenden Herkunftsländern, an fairer Anwerbung ohne Gebühren für Bewerber, an einer Sprachausbildung bis B1 oder B2, an Kompetenz bei Anerkennung und Visum, an einer Nachbesetzungsgarantie, an Integrationsbegleitung und an transparenten Kosten.

Fragen Sie zuerst nach Erfahrung. Wie viele Fachkräfte hat der Anbieter in Ihrer Branche schon vermittelt, aus welchen Ländern, und wie viele davon arbeiten nach einem Jahr noch beim Arbeitgeber? Lassen Sie sich Referenzen aus vergleichbaren Betrieben nennen. Ebenso wichtig ist faire Anwerbung: Seriöse Vermittler verlangen von Bewerberinnen und Bewerbern keine Vermittlungsgebühren. Im Gesundheitswesen werben sie nicht aktiv in Ländern an, die auf der WHO-Liste mit kritischem Mangel an Gesundheitspersonal stehen.

Danach geht es um die Prozesskompetenz. Klären Sie, wer den Sprachkurs organisiert und bis zu welchem Niveau, wer die Unterlagen für die Anerkennung zusammenstellt und ob der Anbieter das beschleunigte Fachkräfteverfahren mit Ihrer Vollmacht vorbereitet. Fragen Sie nach Erfahrung mit der Vorabzustimmung der Bundesagentur für Arbeit und mit den Auslandsvertretungen im jeweiligen Herkunftsland.

Zum Schluss zählen Garantie, Begleitung und Vertrag. Eine Nachbesetzungsgarantie sichert Sie ab, falls die Fachkraft in der Probezeit geht. Prüfen Sie, ob der Anbieter nach der Einreise bei Wohnung, Behörden und Einarbeitung hilft. Im Vertrag sollten alle Kostenpositionen, Zahlungszeitpunkte, Rückzahlungsregeln und die Laufzeit der Garantie klar stehen.

Branchenerfahrung
Kennt der Anbieter Ihre Berufe und Herkunftsländer?

Erfahrung in Ihrer Branche zeigt sich an vermittelten Fachkräften, passenden Herkunftsländern und Referenzen aus vergleichbaren Betrieben.

Referenzen aus Ihrer BrancheErfahrung in den HerkunftsländernVerbleibsquote nach einem Jahr
Praxistipp: Bitten Sie um Kontakt zu einem Referenzbetrieb und fragen Sie dort nach dem Verlauf.
Faire Anwerbung
Zahlen Bewerber etwas für die Vermittlung?

Seriöse Vermittler verlangen von Bewerbern keine Gebühren und werben im Gesundheitswesen nicht aktiv in Ländern der WHO-Liste an.

Keine Gebühren für BewerberWHO-Liste beachtetGütesiegel Faire Anwerbung Pflege, falls Pflege
Praxistipp: Lassen Sie sich die Gebührenfreiheit für Bewerber schriftlich im Vertrag bestätigen.
Sprachausbildung
Bis zu welchem Niveau lernen die Fachkräfte Deutsch?

Pflege braucht meist B2, viele andere Berufe B1. Wichtig sind Kursdauer, Prüfung und Fachsprache für Ihren Beruf.

Zielniveau B1 oder B2Anerkannte SprachprüfungFachsprache für den Beruf
Praxistipp: Fragen Sie, wie viele Teilnehmende den Kurs abbrechen und was dann passiert.
Anerkennung und Visum
Beherrscht der Anbieter die Verfahren?

Ein guter Anbieter stellt Unterlagen für die Anerkennung zusammen, bereitet das beschleunigte Fachkräfteverfahren vor und kennt die Auslandsvertretungen.

Erfahrung mit der AnerkennungBeschleunigtes Fachkräfteverfahren vorbereitetVorabzustimmung der Bundesagentur für Arbeit
Praxistipp: Fragen Sie, wie lange das Verfahren zuletzt im gewünschten Herkunftsland gedauert hat.
Nachbesetzungsgarantie
Was passiert, wenn die Fachkraft früh geht?

Eine Garantie regelt Ersatz oder Rückzahlung, falls die Fachkraft nicht einreist oder in der Probezeit kündigt.

Laufzeit der GarantieErsatz oder Rückzahlung geregeltBedingungen klar beschrieben
Praxistipp: Vergleichen Sie die Garantiebedingungen schriftlich zwischen mehreren Angeboten.
Integrationsbegleitung
Hilft der Anbieter nach der Einreise?

Wohnungssuche, Behördentermine, Bankkonto und Einarbeitung entscheiden darüber, ob die Fachkraft bleibt.

Hilfe bei der WohnungssucheBegleitung zu BehördenAnsprechpartner nach der Ankunft
Praxistipp: Fragen Sie, wie lange die Begleitung nach der Einreise dauert.
Transparente Kosten
Was kostet eine Fachkraft insgesamt?

Honorar, Sprachkurs, Gebühren, Reise, Unterkunft und Begleitung gehören in eine Rechnung, ebenso Zahlungszeitpunkte und Rückzahlungsregeln.

Alle Kostenpositionen aufgeführtZahlungszeitpunkte klarRückzahlung bei Abbruch geregelt
Praxistipp: Lassen Sie sich die Gesamtkosten bis zum Ende der Probezeit aufstellen.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welcher Dienstleister für Fachkräfte aus dem Ausland passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 59 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
In welcher Branche suchen Sie Fachkräfte?
Die Branche bestimmt Anerkennung, Sprachniveau und passende Anbieter.
Pflege und Gesundheit
Pflegefachkräfte, medizinisches Personal, Ärzte.
Handwerk und Industrie
Elektriker, Mechatroniker, Schweißer und weitere Berufe.
Logistik und Gastronomie
Berufskraftfahrer, Lagerfachkräfte, Köche und Servicekräfte.
IT und Technik
Softwareentwicklung, Ingenieurwesen und technische Berufe.
Frage 2 von 5
Wie viele Fachkräfte möchten Sie gewinnen?
Die Zahl beeinflusst Preismodell, Gruppenkurse und Begleitung.
Eine Fachkraft
Einzelne Stelle, die lange offen ist.
2 bis 5 Fachkräfte
Kleine Gruppe für ein Team oder eine Station.
6 bis 20 Fachkräfte
Größerer Bedarf an mehreren Standorten.
Mehr als 20 Fachkräfte
Laufendes Programm für internationale Rekrutierung.
Frage 3 von 5
Wo soll die Fachkraft arbeiten?
Rechtsrahmen und Verfahren unterscheiden sich je Land.
Deutschland
Fachkräfteeinwanderungsgesetz und beschleunigtes Fachkräfteverfahren.
Österreich
Rot-Weiß-Rot-Karte und Verfahren beim AMS.
Schweiz
Kontingente für Drittstaaten und Freizügigkeit für EU-Bürger.
Mehrere Länder
Standorte in verschiedenen Ländern.
Frage 4 von 5
Welche Leistungen brauchen Sie?
Nicht jeder Anbieter übernimmt alle Schritte.
Nur Vermittlung
Suche und Auswahl, den Rest erledigen Sie selbst.
Vermittlung mit Sprachkurs
Auswahl plus Sprachausbildung bis B1 oder B2.
Full-Service
Vermittlung, Sprache, Anerkennung, Visum und Integration.
Nur Visum und Anerkennung
Sie haben die Fachkraft schon gefunden.
Frage 5 von 5
Was ist Ihnen besonders wichtig?
Ihre Angabe hilft, passende Anbieter auszuwählen.
Faire Anwerbung
Keine Gebühren für Bewerber, ethische Herkunftsländer.
Schneller Start
Möglichst kurze Zeit bis zur Einreise.
Nachbesetzungsgarantie
Ersatz, falls die Fachkraft früh geht.
Integrationsbegleitung
Hilfe bei Wohnung, Behörden und Einarbeitung.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

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So läuft die Einstellung einer Fachkraft aus dem Ausland ab

Papierflugzeuge in Grau und Grün fliegen diagonal von links oben nach rechts unten. Darunter ein weißes Schild mit "Willkommen im Team"
Profil, Auswahl, Sprachkurs, Anerkennung, Visum und Einarbeitung: So läuft die Einstellung einer Fachkraft aus dem Ausland ab.

Die Einstellung einer Fachkraft aus dem Ausland läuft in sechs Schritten ab: Bedarf und Stellenprofil festlegen, Kandidaten im Herkunftsland auswählen, den Sprachkurs absolvieren, Anerkennung und Vorabzustimmung der Bundesagentur für Arbeit einholen, Visum und Einreise organisieren und schließlich Ankommen und Einarbeitung begleiten.

Am Anfang beschreiben Sie Stelle, Qualifikation, Sprachniveau und gewünschten Starttermin. Der Dienstleister schlägt passende Herkunftsländer vor und stellt Kandidaten vor, oft per Videogespräch. Nach Ihrer Auswahl unterschreiben beide Seiten einen Arbeitsvertrag oder eine verbindliche Zusage. Danach beginnt meist der Sprachkurs im Herkunftsland, der je nach Startniveau viele Monate dauern kann.

Parallel läuft die Anerkennung. Die zuständige Stelle prüft den Abschluss, das Portal Anerkennung in Deutschland nennt die passende Behörde. Für Drittstaaten-Fachkräfte prüft die Bundesagentur für Arbeit, ob die Beschäftigungsbedingungen passen, und erteilt auf Antrag eine Vorabzustimmung. Im beschleunigten Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG stellen Sie als Arbeitgeber mit Vollmacht der Fachkraft den Antrag bei der zuständigen Ausländerbehörde. Die Behörde koordiniert die Schritte und gibt die Vorabzustimmung zum Visum.

Mit der Vorabzustimmung beantragt die Fachkraft das Visum bei der Auslandsvertretung. Nach der Einreise folgen Anmeldung beim Bürgeramt, Konto, Krankenversicherung und der Aufenthaltstitel bei der Ausländerbehörde. Jetzt zählt die Einarbeitung: Patenschaften, ein klarer Einarbeitungsplan und weitere Sprachförderung erhöhen die Chance, dass die neue Kollegin oder der neue Kollege bleibt.

2 bis 4 Wochen

Bedarf und Stellenprofil

Sie legen Stelle, Qualifikation, Sprachniveau und Starttermin fest.

Stellenprofil beschreibenHerkunftsländer abstimmenDienstleister auswählen
1
1 bis 3 Monate

Auswahl im Herkunftsland

Der Dienstleister stellt Kandidaten vor, Sie führen Gespräche.

Vorstellungsgespräche führenArbeitsvertrag oder Zusage unterschreibenUnterlagen sammeln
2
Mehrere Monate

Sprachkurs

Die Fachkraft lernt Deutsch bis zum geforderten Niveau.

Kurs bis B1 oder B2Sprachprüfung ablegenKontakt zum Betrieb halten
3
Mehrere Wochen bis Monate

Anerkennung und Vorabzustimmung

Zuständige Stelle und Bundesagentur für Arbeit prüfen die Unterlagen.

Anerkennung beantragenBeschleunigtes Fachkräfteverfahren startenVorabzustimmung einholen
4
Wenige Wochen

Visum und Einreise

Die Fachkraft beantragt das Visum und reist ein.

Termin bei der AuslandsvertretungFlug und Unterkunft organisierenAbholung planen
5
Erste 6 Monate

Ankommen und Einarbeitung

Die neue Fachkraft startet im Betrieb und findet sich im Alltag zurecht.

Anmeldung, Konto und KrankenversicherungAufenthaltstitel bei der AusländerbehördePatenschaft und Einarbeitungsplan
6
Zeit bis zur Einreise
Monate zwischen Vertragszusage und Ankunft in Deutschland
Verbleib nach 12 Monaten
Anteil der Fachkräfte, die nach einem Jahr noch im Betrieb arbeiten
Abbruchquote im Sprachkurs
Anteil der Kandidaten, die vor der Sprachprüfung aussteigen
Gesamtkosten je Fachkraft
Honorar, Gebühren, Reise und Unterkunft bis zum Ende der Probezeit

Häufige Fehler bei der Einstellung ausländischer Fachkräfte

Weiße Tür mit grünem "Mittwochs"-Schild oben und "Gut gemeint"-Aufkleber neben der Türklinke
Zu später Start, unterschätzte Anerkennung, fehlender Wohnraum und Integration ohne Plan: So entstehen Fehler bei der Auslandsrekrutierung.

Die häufigsten Fehler bei der Einstellung ausländischer Fachkräfte sind ein zu später Start, eine unterschätzte Anerkennung, fehlender Wohnraum, Integration ohne Plan, Vermittler ohne faire Anwerbung und Verträge ohne Rückzahlungs- und Garantieregelung.

Viele Betriebe beginnen erst, wenn die Lücke schon groß ist. Von der Auswahl bis zum ersten Arbeitstag vergehen bei Drittstaaten-Fachkräften aber oft viele Monate, in der Pflege nicht selten deutlich mehr. Planen Sie die Auslandsrekrutierung deshalb als festen Teil Ihrer Personalplanung. Ebenso häufig wird die Anerkennung unterschätzt. Fehlen Unterlagen oder Übersetzungen, verzögert sich das ganze Verfahren.

Ein klassischer Fehler betrifft die Wohnung. Ohne Unterkunft kann die Fachkraft nicht starten, und eine Anmeldung ohne Adresse ist nicht möglich. Klären Sie früh, ob Sie eine Wohnung stellen oder bei der Suche helfen. Auch Integration braucht einen Plan. Ohne feste Ansprechperson, Einarbeitung und Kontakt zum Team fühlen sich neue Kolleginnen und Kollegen schnell allein.

Schließlich schauen manche Arbeitgeber nur auf den Preis. Vermittler, die von Bewerbern Gebühren verlangen oder in Ländern mit kritischem Mangel an Gesundheitspersonal aktiv anwerben, schaden Ihrem Ruf. Verträge ohne klare Regel für den Fall, dass die Fachkraft nicht einreist oder früh kündigt, kosten Geld. Achten Sie auf eine Nachbesetzungsgarantie und auf faire, rechtlich zulässige Rückzahlungsklauseln.

1
Zu spät angefangen

Bis zur Einreise vergehen oft viele Monate, die Lücke im Team wächst.

Auslandsrekrutierung fest in die Personalplanung aufnehmen.
2
Anerkennung unterschätzt

Fehlende Unterlagen oder Übersetzungen verzögern das ganze Verfahren.

Zuständige Stelle früh klären und Unterlagen vollständig einreichen.
3
Keine Wohnung organisiert

Ohne Adresse scheitern Anmeldung und Start im Betrieb.

Unterkunft vor der Einreise stellen oder die Suche aktiv begleiten.
4
Integration dem Zufall überlassen

Ohne Ansprechperson und Einarbeitung fühlen sich neue Fachkräfte allein.

Paten benennen und einen Einarbeitungsplan aufsetzen.
5
Vermittler ohne faire Anwerbung

Gebühren für Bewerber oder Anwerbung in Ländern der WHO-Liste schaden dem Ruf.

Gebührenfreiheit für Bewerber und Herkunftsländer vertraglich festhalten.
6
Vertrag ohne Garantie

Reist die Fachkraft nicht ein oder kündigt früh, ist das Geld weg.

Nachbesetzungsgarantie und Rückzahlungsregeln vereinbaren.
7
Sprachniveau zu niedrig angesetzt

Zu wenig Deutsch erschwert Anerkennung, Arbeit im Team und Alltag.

Zielniveau passend zum Beruf festlegen und Sprachförderung fortsetzen.

Was kosten Fachkräfte aus dem Ausland?

Grünes Sparschwein mit weißen Punkten, Reisepass und Etikett "Gut investiert" auf weißem Hintergrund
Vermittlungshonorar, Sprachkurs, Anerkennung, Visum, Unterkunft und Integration: So setzen sich die Kosten für Fachkräfte aus dem Ausland zusammen.

Die Kosten für Fachkräfte aus dem Ausland setzen sich aus dem Vermittlungshonorar je Fachkraft, Sprachkurs, Anerkennung, Visum, Reise, Unterkunft und Integrationsbegleitung zusammen. Hinzu kommen Verwaltungsgebühren, etwa für das beschleunigte Fachkräfteverfahren. Förderprogramme können einen Teil der Kosten abfedern.

Der größte Posten ist meist das Honorar des Dienstleisters. Reine Vermittler rechnen oft ein Erfolgshonorar nach Einstellung oder Einreise ab, das sich am Jahresgehalt oder an einem Festbetrag orientiert. Full-Service-Anbieter bündeln Suche, Sprachkurs, Anerkennung, Visum und Integration in Paketen und verteilen die Zahlung häufig auf mehrere Raten. In der Pflege liegen die Gesamtkosten wegen langer Sprachkurse und Anerkennung meist höher als in Handwerk oder IT.

Dazu kommen Kosten, die je nach Vertrag beim Dienstleister oder bei Ihnen liegen: Übersetzungen und Beglaubigungen, Gebühren für Anerkennung und Visum, die Gebühr für das beschleunigte Fachkräfteverfahren, Flug, eine Unterkunft für die ersten Monate sowie Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung. Faire Anwerbung bedeutet, dass die Fachkraft für die Vermittlung selbst nichts bezahlt.

Vergleichen Sie Angebote deshalb über die Gesamtkosten bis zum Ende der Probezeit. Fragen Sie nach Rückzahlung bei Abbruch, nach der Laufzeit der Nachbesetzungsgarantie und danach, welche Gebühren im Paket enthalten sind. Prüfen Sie Förderungen bei Bundesagentur für Arbeit, Ländern und Kammern. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.

Vermittlung mit Erfolgshonorar mittel je Fachkraft nach Einstellung

Suche und Auswahl, oft am Jahresgehalt oder an einem Festbetrag orientiert.

Full-Service-Paket hoch je Fachkraft, oft in Raten

Vermittlung, Sprachkurs, Anerkennung, Visum und Integrationsbegleitung aus einer Hand.

Sprachkurs variabel je Fachkraft bis B1 oder B2

Dauer und Kosten hängen vom Startniveau und vom Zielniveau ab.

Behördengebühren gering bis mittel je Verfahren

Anerkennung, Visum, Aufenthaltstitel und beschleunigtes Fachkräfteverfahren.

Reise und Unterkunft einmalig und laufend je Fachkraft

Flug, Abholung und eine Unterkunft für die ersten Monate.

Immigration-Service ohne Vermittlung niedrig bis mittel je Fachkraft oder auf Anfrage

Visum, Anerkennung und Behörden für bereits gefundene Fachkräfte.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für Fachkräfte aus dem Ausland richten sich vor allem nach Beruf, Herkunftsland, Sprachniveau und Leistungsumfang. Pflegekräfte verursachen wegen langer Sprachkurse und Anerkennung meist höhere Kosten als Fachkräfte in Handwerk oder IT. Gebühren für Anerkennung, Visum und das beschleunigte Fachkräfteverfahren, Reise, Unterkunft und Integrationsbegleitung kommen hinzu. Förderprogramme können einen Teil abfedern.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Fachkräften aus dem Ausland aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wer stellt im beschleunigten Fachkräfteverfahren den Antrag bei der Ausländerbehörde? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Nach § 81a AufenthG beantragt der Arbeitgeber das Verfahren bei der zuständigen Ausländerbehörde. Dafür braucht er eine Vollmacht der Fachkraft.
2 Seit wann gibt es in Deutschland die Chancenkarte? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die Chancenkarte nach § 20a AufenthG gilt seit Juni 2024. Sie erlaubt Fachkräften aus Drittstaaten die Einreise zur Arbeitssuche.
3 Wer darf in Deutschland ohne Aufenthaltstitel arbeiten? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Für Menschen aus EU, EWR und der Schweiz gilt Freizügigkeit. Fachkräfte aus Drittstaaten brauchen einen Aufenthaltstitel, der zur Beschäftigung berechtigt.
4 Was gehört zu fairer Anwerbung von Pflegekräften? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Faire Anwerbung bedeutet unter anderem, dass Bewerber für die Vermittlung nichts bezahlen. Länder auf der WHO-Liste mit kritischem Mangel an Gesundheitspersonal sind von aktiver Anwerbung ausgenommen.
5 Welcher Aufenthaltstitel führt in Österreich Fachkräfte aus Drittstaaten in den Arbeitsmarkt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Österreich vergibt die Rot-Weiß-Rot-Karte nach einem Punktesystem und einer Prüfung durch das AMS. Ein Schengen-Visum berechtigt nicht zur Arbeit.

Glossar: Begriffe rund um Fachkräfte aus dem Ausland

Die wichtigsten Begriffe rund um Fachkräfteeinwanderung, Aufenthaltstitel, Anerkennung und internationale Personalvermittlung, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Gesetz, das die Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten nach Deutschland regelt und mehrfach erweitert wurde, zuletzt mit Erfahrungssäule und Chancenkarte.

Drittstaaten

Staaten außerhalb von EU, EWR und Schweiz. Fachkräfte aus Drittstaaten brauchen einen Aufenthaltstitel zur Beschäftigung.

Freizügigkeit

Recht von Bürgerinnen und Bürgern aus EU, EWR und Schweiz, ohne Aufenthaltstitel in einem anderen Mitgliedstaat zu leben und zu arbeiten.

Blaue Karte EU

Aufenthaltstitel nach § 18g AufenthG für Fachkräfte mit Hochschulabschluss und einem Arbeitsvertrag, der eine jährlich festgelegte Gehaltsgrenze erreicht.

Chancenkarte

Aufenthaltstitel nach § 20a AufenthG seit Juni 2024, der Fachkräften aus Drittstaaten die Einreise zur Arbeitssuche erlaubt, teils über ein Punktesystem.

Erfahrungssäule

Weg der Fachkräfteeinwanderung, bei dem Berufserfahrung und ein im Herkunftsland staatlich anerkannter Abschluss ohne deutsche Anerkennung genügen können.

Beschleunigtes Fachkräfteverfahren

Verfahren nach § 81a AufenthG, bei dem der Arbeitgeber mit Vollmacht der Fachkraft bei der Ausländerbehörde die Schritte bis zum Visum bündelt.

Vorabzustimmung

Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung, die vor dem Visumantrag eingeholt werden kann und das Verfahren verkürzt.

Anerkennung

Prüfung, ob ein ausländischer Berufsabschluss einem deutschen Abschluss gleichwertig ist. Für reglementierte Berufe wie Pflege ist sie Pflicht.

Reglementierter Beruf

Beruf, den nur ausüben darf, wer eine staatliche Zulassung oder Berufserlaubnis besitzt, etwa Pflegefachkraft, Ärztin oder Lehrer.

Anpassungslehrgang

Maßnahme, mit der Fachkräfte fehlende Inhalte ausgleichen, wenn die Anerkennung wesentliche Unterschiede zum deutschen Abschluss feststellt.

Kenntnisprüfung

Prüfung als Alternative zum Anpassungslehrgang, mit der Fachkräfte in reglementierten Berufen die Gleichwertigkeit ihres Wissens nachweisen.

Gütesiegel Faire Anwerbung Pflege Deutschland

Staatliches Siegel für Personalvermittler in der Pflege, die ethische Standards einhalten, etwa keine Vermittlungsgebühren für Bewerber.

Rot-Weiß-Rot-Karte

Österreichischer Aufenthaltstitel für qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten, vergeben nach einem Punktesystem mit Prüfung durch das AMS.

Relocation

Unterstützung beim Umzug in ein neues Land, etwa bei Wohnungssuche, Behördenterminen, Bankkonto und Versicherungen.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Fachkräfte aus dem Ausland, Aufenthaltstitel, Anerkennung, beschleunigtes Fachkräfteverfahren, faire Anwerbung, Dauer und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Gesetze, Verfahren und Konditionen ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand bei den zuständigen Behörden und direkt beim Anbieter.

Wie kann ich Fachkräfte aus dem Ausland einstellen?

Sie können Fachkräfte aus dem Ausland selbst suchen oder einen spezialisierten Dienstleister beauftragen, der Auswahl, Sprachkurs, Anerkennung, Visum und Integration begleitet. Bei Fachkräften aus Drittstaaten brauchen Sie einen Arbeitsvertrag oder eine verbindliche Zusage, eine passende Qualifikation und einen Aufenthaltstitel. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren verkürzt den Weg zum Visum.

Brauchen Fachkräfte aus der EU ein Visum?

Nein, Fachkräfte aus der EU, dem EWR und der Schweiz brauchen kein Visum und keinen Aufenthaltstitel zum Arbeiten in Deutschland. Für sie gilt Freizügigkeit. Arbeiten sie in einem reglementierten Beruf wie der Pflege, benötigen sie trotzdem eine Anerkennung ihres Abschlusses.

Welche Aufenthaltstitel gibt es für Fachkräfte aus Drittstaaten?

Die wichtigsten Aufenthaltstitel sind die Titel für Fachkräfte mit Berufsausbildung nach § 18a und mit akademischer Ausbildung nach § 18b AufenthG sowie die Blaue Karte EU nach § 18g. Über die Erfahrungssäule genügen Berufserfahrung und ein im Herkunftsland staatlich anerkannter Abschluss. Die Chancenkarte erlaubt seit Juni 2024 die Einreise zur Arbeitssuche.

Was ist das beschleunigte Fachkräfteverfahren?

Das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG ist ein Verfahren, bei dem Sie als Arbeitgeber mit Vollmacht der Fachkraft bei der zuständigen Ausländerbehörde die Schritte bis zum Visum bündeln. Die Behörde koordiniert Anerkennung und Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit und erteilt eine Vorabzustimmung. Für das Verfahren fällt eine Gebühr an.

Wie lange dauert es, bis eine Fachkraft aus dem Ausland anfängt?

Von der Auswahl bis zum ersten Arbeitstag vergehen bei Fachkräften aus Drittstaaten meist mehrere Monate, in der Pflege oft deutlich länger. Die Dauer hängt vor allem von Sprachkurs, Anerkennung und Wartezeiten bei der Auslandsvertretung ab. Fachkräfte aus der EU können oft deutlich schneller starten.

Wie läuft die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse?

Die Anerkennung läuft über die zuständige Stelle, die prüft, ob der ausländische Abschluss einem deutschen gleichwertig ist. Welche Stelle zuständig ist, zeigt das Portal Anerkennung in Deutschland. Stellt die Behörde wesentliche Unterschiede fest, folgen Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung. Für reglementierte Berufe wie Pflege ist die Anerkennung Pflicht.

Woran erkenne ich faire Anwerbung?

Faire Anwerbung erkennen Sie daran, dass Bewerber für die Vermittlung keine Gebühren zahlen und der Vermittler transparent über Arbeitsbedingungen informiert. Im Gesundheitswesen werben seriöse Anbieter nicht aktiv in Ländern der WHO-Liste mit kritischem Mangel an Gesundheitspersonal an. In der Pflege gibt das Gütesiegel Faire Anwerbung Pflege Deutschland eine Orientierung.

Wie sieht es in Österreich und der Schweiz aus?

Österreich und die Schweiz haben eigene Regeln für Fachkräfte aus Drittstaaten. In Österreich führt meist die Rot-Weiß-Rot-Karte zum Ziel, die nach einem Punktesystem mit Prüfung durch das AMS vergeben wird. Die Schweiz lässt Fachkräfte aus Drittstaaten nur im Rahmen jährlicher Kontingente und mit Vorrang für inländische Arbeitskräfte zu. Für EU-Bürger gilt in beiden Ländern Freizügigkeit.

Was kosten Fachkräfte aus dem Ausland?

Die Kosten bestehen aus dem Honorar des Dienstleisters sowie Ausgaben für Sprachkurs, Anerkennung, Visum, Reise, Unterkunft und Integrationsbegleitung. Reine Vermittler rechnen oft ein Erfolgshonorar ab, Full-Service-Anbieter Pakete in Raten. Die Bewerber selbst sollten bei fairer Anwerbung nichts für die Vermittlung zahlen. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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