Leadgenerierung Software Vergleich 2026
Das sind die besten 59 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
10 Min. Lesezeit
4,7 (128) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Ein orangefarbener Hufeisen-Magnet mit Metallenden zieht kleine weiße Papierquadrate an

Neue Kundinnen und Kunden melden sich selten von allein. Wir haben 59 Anbieter von Software zur Leadgenerierung geprüft, die Websitebesucher erkennen, B2B-Kontakte liefern, Sequenzen automatisieren oder aus Besuchern konkrete Anfragen machen.


Software zur Leadgenerierung im Vergleich: Empfohlene Anbieter

PhantomBuster

Sitz in Paris DPA und GDPR-Seiten Oberfläche auf Englisch

PhantomBuster ist eine Outreach-Automatisierung mit Lead-Sourcing: Automatisierungen (Phantoms) extrahieren Daten und führen Aktionen auf LinkedIn und anderen Plattformen aus. Die Plattform richtet sich an Vertriebs- und Marketing-Teams, die Leadlisten aufbauen. Betreiber ist The Phantom Company mit Sitz in Paris.

PhantomBuster Screenshot phantombuster.com

PhantomBuster wird von The Phantom Company betrieben, einer Société par actions simplifiée mit Sitz in Paris und einem Stammkapital von 66.939 Euro. Die Plattform ist auf Outbound-Workflows und das Sammeln von Leads in Echtzeit ausgerichtet.

Für die Leadgenerierung stehen Automatisierungen (Phantoms) bereit, die Daten von LinkedIn und weiteren Plattformen extrahieren und Aktionen auslösen. Dazu kommen die Lead-Priorisierung, eine Browser-Erweiterung und Integrationen mit anderen Werkzeugen. Zum Datenschutz führt die Website eigene Seiten zu Data Compliance, GDPR, Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA) und Subprozessoren. Oberfläche und Support sind auf Englisch.

Aktuelle Tarife und Testmöglichkeiten stehen auf der Preisseite von PhantomBuster. Teams mit englischsprachigen Abläufen können das Werkzeug ohne Übersetzung nutzen.

Das spricht für PhantomBuster
Phantoms-Automatisierung
Fertige Automatisierungen extrahieren Daten und führen Aktionen auf LinkedIn und anderen Plattformen aus.
Lead-Sourcing in Echtzeit
Leadlisten lassen sich laufend aus Plattformen aufbauen, statt sie manuell zu pflegen.
Lead-Priorisierung
Eine eigene Funktion sortiert gesammelte Leads nach Relevanz für den Vertrieb.
Browser-Erweiterung
Die Extension bringt Aktionen direkt in den Browser und ergänzt die Cloud-Workflows.
Integrationen
Anbindungen an weitere Tools verbinden die gesammelten Daten mit dem Vertriebsprozess.
Datenschutz-Unterlagen
Seiten zu GDPR, DPA und Subprozessoren machen die Compliance-Prüfung nachvollziehbar.

Sind Sie selbst Anbieter? Jetzt empfohlener Anbieter werden

Diesen Vergleich teilen

Was ist Software zur Leadgenerierung, und wer braucht sie?

Ein orangefarbener Hufeisen-Magnet mit Metallenden zieht kleine weiße Papierquadrate an
Software zur Leadgenerierung soll nicht möglichst viele, sondern die passenden Kontakte für Ihren Vertrieb gewinnen.

Ein Lead ist ein Kontakt, der Interesse an Ihrem Angebot gezeigt hat oder gut zu Ihrer Zielgruppe passt. Software zur Leadgenerierung hilft Ihnen, solche Kontakte systematisch zu gewinnen, zu bewerten und an den Vertrieb zu übergeben.

Die Werkzeuge setzen an unterschiedlichen Stellen an. Inbound-Lösungen wie Landingpages, Formulare, Quizze oder Chatbots machen aus Besuchern Ihrer Website Anfragen von Menschen, die sich freiwillig melden. Outbound-Lösungen suchen dagegen aktiv nach passenden Unternehmen und Ansprechpartnern, reichern Kontaktdaten an und unterstützen die erste Ansprache per E-Mail, Telefon oder LinkedIn.

Nicht jeder neue Kontakt ist gleich viel wert. Ein Marketing Qualified Lead hat zum Beispiel ein Whitepaper heruntergeladen. Ein Sales Qualified Lead ist dagegen so weit qualifiziert, dass der Vertrieb ihn ansprechen sollte. Gute Software trennt diese Stufen sauber, bewertet Kontakte nach festen Kriterien und vermeidet Doppelungen im CRM.

Besonders lohnend ist Leadgenerierung Software für B2B-Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten, für Agenturen, Beratungen und SaaS-Anbieter. Auch kleine Firmen profitieren, sofern sie eine klare Zielgruppe haben und neue Kontakte zeitnah nachfassen. Viele Lead-Tools bieten kostenlose Einstiegspläne, mit denen Sie den Nutzen ohne großes Risiko testen.

Der 7-Punkte-Test: Lohnt sich Software zur Leadgenerierung für Sie?
  • B2B-Angebot: Sie verkaufen an Unternehmen oder bieten ein erklärungsbedürftiges Produkt an.
  • Klare Zielgruppe: Sie können Branche, Firmengröße und Ansprechpartner Ihrer Wunschkunden benennen.
  • Website mit Besuchern: Ihre Website hat regelmäßig Besucher, aus denen bisher zu wenige Anfragen werden.
  • Zeit zum Nachfassen: Jemand in Ihrem Team kann neue Kontakte zeitnah bearbeiten.
  • Planbares Wachstum: Sie wollen regelmäßig neue Anfragen gewinnen, statt nur auf Empfehlungen zu warten.
  • CRM vorhanden: Sie pflegen Kontakte und Verkaufschancen bereits in einem CRM oder planen die Einführung.
  • Messbare Ziele: Sie wollen wissen, was ein Lead kostet und welcher Kanal tatsächlich Kunden bringt.

Treffen vier oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Test mit Leadgenerierung Software. Fehlen Zeit zum Nachfassen oder eine klare Zielgruppe, sollten Sie zuerst daran arbeiten oder eine Agentur in Betracht ziehen.

Typische Probleme bei der Leadgenerierung mit Software

Orangener Trichter mit "UNGEPRÜFT"-Etikett über Haufen aus zerknülltem Papier auf weißem Hintergrund
Veraltete Daten, fehlende Einwilligungen und ungeprüfte Kontakte sind die häufigsten Probleme bei der Leadgenerierung.

Mehr Kontakte bedeuten nicht automatisch mehr Umsatz. Viele Unternehmen scheitern weniger an der Technik als an Datenqualität, Rechtslage und fehlender Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb.

B2B-Kontaktdaten veralten schnell, weil Menschen Positionen und Arbeitgeber wechseln. Datenbanken mit lückenhafter Abdeckung im DACH-Raum liefern dann falsche Ansprechpartner oder unzustellbare Adressen. Hohe Bounce-Raten schaden wiederum dem Ruf Ihrer Absenderdomain, sodass auch reguläre E-Mails häufiger im Spam-Ordner landen.

Rechtlich ist die Kaltakquise per E-Mail der größte Stolperstein. Nach § 7 Abs. 2 UWG gilt Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung als unzumutbare Belästigung, und zwar auch gegenüber Unternehmen. Eine Ausnahme sieht § 7 Abs. 3 UWG nur unter engen Voraussetzungen für Bestandskunden vor. Werbeanrufe bei Firmen sind nur bei zumindest mutmaßlicher Einwilligung erlaubt. Wer Kontaktdaten aus Datenbanken nutzt, muss die Betroffenen außerdem nach Art. 14 DSGVO über Herkunft und Zweck der Daten informieren.

Hinzu kommen organisatorische Probleme. Viele Teams kombinieren mehrere Tools ohne saubere CRM-Anbindung, sodass Kontakte doppelt oder gar nicht beim Vertrieb ankommen. LinkedIn untersagt in seiner Nutzervereinbarung automatisierte Tools und Bots, massenhaft verschickte Einladungen können zur Einschränkung oder Sperre des Kontos führen. Wer nur auf die Zahl der Leads schaut, übersieht zudem leicht, dass die Kosten pro qualifiziertem Kontakt steigen.

Veraltete Kontaktdaten

Positions- und Jobwechsel machen B2B-Datensätze schnell unbrauchbar.

E-Mails ohne Einwilligung

Werbe-E-Mails ohne vorherige Einwilligung verstoßen gegen § 7 UWG, auch im B2B.

Tool-Wildwuchs

Einzellösungen ohne CRM-Anbindung erzeugen Doppelungen und Lücken.

Fehlende Qualifizierung

Ungeprüfte Kontakte binden Vertriebszeit ohne Aussicht auf Abschluss.

Schlechte Zustellbarkeit

Hohe Bounce-Raten und Spam-Beschwerden schaden dem Ruf der Absenderdomain.

Gesperrtes LinkedIn-Konto

Automatisierte Tools verstoßen gegen die Nutzervereinbarung der Plattform.

Steigende Kosten pro Lead

Lizenzen, Credits und interner Aufwand summieren sich oft unbemerkt.

Welche Arten von Leadgenerierung Software gibt es?

Oranger Werkzeugkasten mit sechs Fächern containing Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Zange, Innensechskantschlüssel, Cutter und Kabelschneider
Besuchererkennung, Kontaktdaten, Outreach, Formulare, Chatbots oder CRM-Modul: Jede Art passt zu einem anderen Kanal.

Leadgenerierung Software lässt sich in sechs Gruppen einteilen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Interessenten auf Ihrer Website abholen oder aktiv neue Kontakte außerhalb suchen.

Website-Besuchererkennung ordnet Besuche anhand der IP-Adresse eines Firmennetzes einem Unternehmen zu und zeigt, welche Seiten aufgerufen wurden. Anbieter wie Leadfeeder, Leadinfo oder Salesviewer richten sich vor allem an B2B-Vertriebe. Datenbanken für B2B-Kontakte wie Apollo.io, Lusha oder Cognism liefern Ansprechpartner mit Position, E-Mail-Adresse und Telefonnummer und reichern bestehende Datensätze an.

Outreach-Software wie lemlist oder Reply.io verschickt personalisierte E-Mail-Sequenzen, teils kombiniert mit Schritten auf LinkedIn. Lead-Capture-Lösungen wie Unbounce, Heyflow, Typeform oder OptinMonster erstellen Landingpages, Funnels, Formulare und Popups, über die sich Besucher selbst melden. Chatbots und Live-Chats wie Userlike oder Landbot stellen Qualifizierungsfragen direkt im Gespräch.

Die sechste Gruppe bilden All-in-One-Plattformen und CRM-Module, etwa der Marketing Hub von HubSpot oder der LeadBooster von Pipedrive. Sie bündeln Formulare, Chat und Lead-Management in einem System. Für kleine Teams ist das oft der einfachste Einstieg, spezialisierte Tools ergänzen es später gezielt.

Website-Besuchererkennung

Ordnet Besuche über die IP-Adresse eines Firmennetzes einem Unternehmen zu, etwa Leadfeeder, Leadinfo oder Snitcher.

B2B-Kontaktdaten

Datenbanken mit Ansprechpartnern, E-Mail-Adressen und Telefonnummern zur Recherche und Anreicherung, etwa Apollo.io, Lusha oder Cognism.

Outreach-Automatisierung

Personalisierte E-Mail-Sequenzen und LinkedIn-Schritte mit Nachfassen und Auswertung, etwa lemlist, Instantly oder Reply.io.

Lead-Capture

Landingpages, Funnels, Formulare, Quizze und Popups für die eigene Website, etwa Unbounce, Perspective, involve.me oder OptinMonster.

Chatbots und Live-Chat

Dialoge auf der Website, mit denen Sie Besucher durch Fragen qualifizieren und Termine vereinbaren, etwa Userlike, moinAI oder Leadoo.

All-in-One und CRM-Module

Formulare, Chat, Lead-Scoring und Kontaktverwaltung in einem System, etwa HubSpot oder Pipedrive.

Inbound
Interessenten melden sich selbst
  • Landingpages, Formulare und Chat
  • Einwilligung direkt einholbar
  • Längerer Vorlauf durch Inhalte
  • Kontakte mit erkennbarem Interesse
Outbound
Sie sprechen Wunschkunden aktiv an
  • Datenbanken und Besuchererkennung
  • Schnell planbare Reichweite
  • Strenge Regeln nach UWG und DSGVO
  • Hoher Aufwand für Qualifizierung

Whitepaper
Leads gewinnen mit Software
2026
Ratgeber für Entscheider
Kostenloser Download

Whitepaper:
Leads gewinnen mit Software 2026

Der Leitfaden zur Leadgenerierung mit Software: welche Arten von Lead-Tools es gibt, wie Sie Zielkunden definieren, Datenqualität prüfen, E-Mail- und Telefonakquise rechtssicher planen, Tools an Ihr CRM anbinden und die Kosten pro qualifiziertem Lead im Blick behalten.

Leadgenerierung Lead-Management B2B-Vertrieb DSGVO Marketing-Automation Anbietervergleich
PDF · 20 Seiten · Kostenlos · Versand per E-Mail
Präsentiert von

Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung

Worauf Sie bei der Auswahl von Software zur Leadgenerierung achten sollten

Orangelupenglas auf weißem Kartendesign mit "KONTAKT" Text und orange Anhängeretikett
Datenqualität, Datenschutz, CRM-Anbindung und Preismodell entscheiden mehr über den Erfolg als die Länge der Funktionsliste.

Das passende Tool hängt davon ab, wen Sie erreichen wollen und über welchen Kanal. Klären Sie vor dem Test, ob die Software Ihre Zielgruppe abdeckt, sich rechtssicher einsetzen lässt und an Ihr CRM anbindet.

Beginnen Sie mit der Zielgruppe. Für B2B im DACH-Raum zählt vor allem, wie gut eine Datenbank deutsche, österreichische und Schweizer Unternehmen abdeckt und wie aktuell die Kontaktdaten sind. Prüfen Sie Stichproben aus Ihrem eigenen Markt, bevor Sie sich auf Angaben zur Datenmenge verlassen.

Beim Datenschutz achten Sie auf Serverstandort, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und darauf, wie sich Rechtsgrundlagen in der Software dokumentieren lassen. Bei Website-Besuchererkennung und Tracking ist die rechtliche Bewertung nicht einheitlich. Nach § 25 TDDDG braucht der Zugriff auf Informationen im Endgerät für nicht notwendige Zwecke eine Einwilligung. Ob die Zuordnung von Firmen-IP-Adressen ohne Einwilligung zulässig ist, sollten Sie im Einzelfall rechtlich prüfen lassen.

Danach zählen Integration und Bedienung. Eine direkte Anbindung an Ihr CRM, eine deutschsprachige Oberfläche und erreichbarer Support sparen viel Zeit. Vergleichen Sie auch das Preismodell: Abrechnung pro Nutzer, nach Credits oder nach Zahl der erkannten Firmen wirkt sich je nach Teamgröße sehr unterschiedlich aus. Nutzen Sie Testphasen mit echten Kampagnen statt mit Demo-Daten.

Datenqualität
Stimmen die Kontakte in Ihrem Markt?

Abdeckung im DACH-Raum, Aktualität und verifizierte E-Mail-Adressen entscheiden, ob Sie die richtigen Ansprechpartner erreichen.

Gute Abdeckung im DACH-RaumE-Mail-Adressen verifiziertRegelmäßige Aktualisierung
Praxistipp: Prüfen Sie im Test zwanzig Firmen, die Sie gut kennen, und vergleichen Sie die Treffer mit Ihrem Wissen.
Datenschutz
Wo und wie werden Daten verarbeitet?

Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und dokumentierte Datenquellen sind die Grundlage für einen DSGVO-konformen Einsatz.

Vertrag zur AuftragsverarbeitungServerstandort benanntDatenquellen dokumentiert
Praxistipp: Lassen Sie Besuchererkennung und Tracking vor dem Einsatz rechtlich prüfen und binden Sie sie in Ihr Einwilligungsbanner ein.
Rechtssichere Ansprache
Unterstützt die Software Einwilligungen?

Für E-Mail-Werbung brauchen Sie nachweisbare Einwilligungen. Gute Tools speichern Opt-ins, verwalten Abmeldungen und sperren Kontakte zuverlässig.

Double-Opt-in möglichAbmeldungen werden übernommenSperrlisten verfügbar
Praxistipp: Halten Sie für jeden Kontakt fest, woher er stammt und auf welcher Rechtsgrundlage Sie ihn ansprechen.
CRM-Integration
Kommen Leads beim Vertrieb an?

Eine direkte Anbindung an Ihr CRM verhindert doppelte Datensätze und sorgt dafür, dass neue Kontakte ohne Umweg beim Vertrieb landen.

Native Integration für Ihr CRMAbgleich von DublettenFelder frei zuordenbar
Praxistipp: Testen Sie die Synchronisation mit einigen Testkontakten, bevor Sie echte Daten übertragen.
Bedienbarkeit
Kommt Ihr Team schnell zurecht?

Eine klare, deutschsprachige Oberfläche und gute Vorlagen verkürzen die Einarbeitung und erhöhen die Nutzung im Alltag.

Deutsche OberflächeVorlagen für KampagnenVerständliche Auswertungen
Praxistipp: Lassen Sie die Personen testen, die später täglich damit arbeiten, nicht nur die Projektleitung.
Preismodell
Was zahlen Sie bei wachsendem Bedarf?

Abrechnung pro Nutzer, nach Credits oder nach erkannten Firmen wirkt sich je nach Teamgröße und Volumen sehr unterschiedlich aus.

Abrechnungseinheit klarVerfall ungenutzter Credits geklärtKündigungsfrist bekannt
Praxistipp: Rechnen Sie die Kosten für Ihr erwartetes Volumen über zwölf Monate durch, nicht nur den Einstiegspreis.
Testphase
Können Sie vor dem Kauf ausprobieren?

Ein Free-Plan oder eine kostenlose Testphase zeigt, ob Datenqualität und Bedienung im Alltag überzeugen.

Free-Plan oder TestzeitraumVolle Funktionen im TestKeine automatische Verlängerung
Praxistipp: Planen Sie für den Test eine kleine echte Kampagne mit klaren Zielen statt Demo-Daten.
Support
Wer hilft bei Fragen?

Erreichbarer Support, Hilfe bei der Einrichtung und eine gute Wissensdatenbank sparen viel Zeit, gerade beim Start.

Support auf Deutsch oder EnglischHilfe beim OnboardingAusführliche Dokumentation
Praxistipp: Stellen Sie dem Support während der Testphase eine konkrete Frage und achten Sie auf Tempo und Qualität der Antwort.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welche Software zur Leadgenerierung passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 59 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Wie möchten Sie neue Leads gewinnen?
Der Kanal bestimmt, welche Art von Software infrage kommt.
Über die eigene Website
Formulare, Landingpages, Quizze oder Chat.
Durch aktive Ansprache
E-Mail, Telefon oder LinkedIn.
Firmenbesuche erkennen
Sehen, welche Unternehmen sich interessieren.
Alles in einem System
Formulare, Chat und CRM kombiniert.
Frage 2 von 5
Wen wollen Sie erreichen?
Für B2B und B2C gelten unterschiedliche Datenquellen und Regeln.
Unternehmen im DACH-Raum
Deutschland, Österreich und Schweiz.
Unternehmen international
Europa oder weltweit.
Privatkunden
Verbraucherinnen und Verbraucher.
Beides
Geschäfts- und Privatkunden.
Frage 3 von 5
Wie viele Personen arbeiten mit der Software?
Viele Anbieter rechnen pro Nutzer ab.
Nur ich
Selbstständig oder Einzelkämpfer im Vertrieb.
2 bis 5
Kleines Marketing- oder Vertriebsteam.
6 bis 20
Mehrere Teams mit festen Rollen.
Mehr als 20
Größerer Vertrieb mit eigenen Prozessen.
Frage 4 von 5
Welches CRM nutzen Sie?
Eine direkte Anbindung spart doppelte Datenpflege.
HubSpot oder Pipedrive
Verbreitete CRM-Systeme mit vielen Integrationen.
Salesforce oder Microsoft Dynamics
Systeme für größere Vertriebe.
Anderes CRM
Branchenlösung oder Eigenentwicklung.
Noch keins
Kontakte liegen in Tabellen oder Postfächern.
Frage 5 von 5
Was ist Ihnen am wichtigsten?
Ihre Gewichtung hilft, den passenden Anbieter auszuwählen.
Datenschutz
DSGVO, Serverstandort und Auftragsverarbeitung.
Datenqualität
Aktuelle Kontakte im DACH-Raum.
Einfache Bedienung
Schnell startklar, deutsche Oberfläche.
Preis
Kostenloser Einstieg oder günstige Pläne.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So führen Sie Leadgenerierung Software Schritt für Schritt ein

Orange Rakete auf grauer Startrampe mit Schrift "Erst Zielgruppe, dann Zündung" auf weißem Hintergrund
Zielkunden festlegen, Rechtsgrundlage klären, testen und messen: So wird aus dem Tool ein verlässlicher Kanal für Anfragen.

Ein neues Tool bringt erst dann Anfragen, wenn Zielgruppe, Kanal und Rechtsgrundlage feststehen. Planen Sie die Einführung in klaren Schritten und messen Sie von Anfang an die richtigen Kennzahlen.

Definieren Sie zuerst Ihr Ideal Customer Profile: Branche, Unternehmensgröße, Region und die Rollen, die über einen Kauf entscheiden. Daraus ergibt sich, ob Sie eher auf Inbound mit Landingpages und Formularen setzen oder gezielt Unternehmen ansprechen wollen.

Klären Sie vor dem Start die Rechtsgrundlage für jeden Kanal. Für Newsletter und Werbe-E-Mails brauchen Sie eine nachweisbare Einwilligung, am besten per Double-Opt-in. Tracking und Besuchererkennung binden Sie in Ihr Einwilligungsbanner ein und ergänzen die Datenschutzerklärung. Testen Sie das Tool danach mit einer kleinen Zielgruppe und verbinden Sie es mit Ihrem CRM.

Nach dem Start messen Sie, wie viele Besucher zu Leads werden, was ein Lead kostet und wie viele Kontakte der Vertrieb als qualifiziert übernimmt. Passen Sie Formulare, Texte und Zielgruppen anhand dieser Zahlen an. Kurze, regelmäßige Abstimmungen zwischen Marketing und Vertrieb sorgen dafür, dass gute Kontakte nicht liegen bleiben.

1 bis 2 Tage

Zielkunden definieren

Sie beschreiben Ihr Ideal Customer Profile und die Rollen, die über einen Kauf entscheiden.

Branche, Größe und Region festlegenEntscheider benennenBestehende Kunden auswerten
1
1 bis 2 Tage

Kanal wählen

Sie entscheiden, ob Sie über Inbound, Outbound oder beides neue Kontakte gewinnen wollen.

Kanäle nach Zielgruppe bewertenPassende Software-Art auswählenZiele je Kanal festlegen
2
wenige Tage

Rechtsgrundlage klären

Sie prüfen Einwilligungen, Informationspflichten und Tracking, bevor die erste Kampagne startet.

Einwilligungen und Double-Opt-in einrichtenDatenschutzerklärung ergänzenTracking rechtlich prüfen lassen
3
1 bis 3 Wochen

Testen und anbinden

Sie testen zwei bis drei Tools mit echten Daten und verbinden den Favoriten mit Ihrem CRM.

Testphasen parallel nutzenCRM-Synchronisation prüfenVertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen
4
2 bis 4 Wochen

Kampagne starten

Sie starten mit einer kleinen Zielgruppe und klaren Übergaberegeln an den Vertrieb.

Formulare oder Sequenzen veröffentlichenLead-Scoring festlegenÜbergabe an den Vertrieb regeln
5
laufend

Messen und optimieren

Sie werten Kennzahlen aus und verbessern Texte, Formulare und Zielgruppen.

Kennzahlen monatlich auswertenA/B-Tests durchführenDatenbestand bereinigen
6
Conversion-Rate
Anteil der Besucher, die ein Formular absenden, einen Chat starten oder sich anmelden
Kosten pro Lead
Kosten für Software, Werbung und Arbeitszeit geteilt durch die Zahl neuer Leads
MQL zu SQL
Anteil der Marketing-Leads, die der Vertrieb als qualifiziert übernimmt
Antwortquote
Anteil der angeschriebenen Kontakte, die auf eine E-Mail oder Nachricht reagieren

Häufige Fehler bei der Leadgenerierung mit Software

Eine orange Gießkanne gießt Wasser auf eine kleine Pflanze in einem Tontopf. Ein Schild mit "All and emad." ist angebracht
E-Mails ohne Einwilligung, gekaufte Listen und Massenautomatisierung schaden mehr, als sie an Anfragen bringen.

Viele Fehler bei der Leadgenerierung kosten nicht nur Geld, sondern auch Reputation. Die häufigsten betreffen Rechtslage, Datenquellen und die Frage, was überhaupt als Erfolg zählt.

Der folgenreichste Fehler ist die Kaltakquise per E-Mail ohne Einwilligung. Outreach-Tools machen den Versand technisch leicht, doch § 7 UWG erlaubt Werbe-E-Mails grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung. Abmahnungen und Unterlassungsansprüche von Mitbewerbern oder Empfängern sind mögliche Folgen. Gekaufte Adresslisten verschärfen das Problem, weil Herkunft und Einwilligung der Daten meist nicht belegbar sind.

Ebenso riskant ist Massenautomatisierung auf LinkedIn. Tools, die Profile automatisch besuchen oder Nachrichten in großer Zahl senden, verstoßen gegen die Nutzervereinbarung der Plattform und gefährden das Konto. Auch Tracking-Skripte ohne wirksame Einwilligung auf der eigenen Website sind ein Risiko. Seit dem Planet49-Urteil des EuGH vom 1. Oktober 2019 steht fest, dass ein vorausgewähltes Kästchen keine wirksame Einwilligung ist.

Viele Teams verlieren außerdem den Überblick. Zu viele Einzeltools ohne gemeinsame Datenbasis erzeugen Doppelungen, und ohne Lead-Scoring landen unreife Kontakte beim Vertrieb. Wer Erfolg nur an der Zahl der Leads misst, optimiert auf Masse statt auf Abschlüsse.

1
Cold-E-Mails ohne Einwilligung

Werbe-E-Mails an Kontakte ohne vorherige Einwilligung verstoßen gegen § 7 UWG und können Abmahnungen auslösen.

Einwilligungen über Formulare und Double-Opt-in einholen und dokumentieren.
2
Gekaufte Adresslisten

Bei gekauften Listen sind Herkunft der Daten und Einwilligung meist nicht nachweisbar.

Eigene Kontakte aufbauen und Datenquellen für jeden Datensatz festhalten.
3
Zu viele Tools

Mehrere Einzellösungen ohne gemeinsame Datenbasis erzeugen Doppelungen und Lücken.

Wenige Tools wählen und alle an ein zentrales CRM anbinden.
4
Keine Lead-Bewertung

Ohne Scoring landen unreife Kontakte beim Vertrieb und binden wertvolle Zeit.

Kriterien für MQL und SQL gemeinsam mit dem Vertrieb festlegen.
5
Massenautomatisierung auf LinkedIn

Automatisierte Profilbesuche und Nachrichten verstoßen gegen die Nutzervereinbarung und gefährden das Konto.

Kontakte persönlich und in überschaubarer Zahl ansprechen.
6
Tracking ohne Einwilligung

Nicht notwendige Cookies und Skripte ohne Einwilligung verstoßen gegen § 25 TDDDG.

Tracking erst nach aktiver Einwilligung laden und die Datenschutzerklärung ergänzen.
7
Nur die Menge zählen

Viele Leads sehen im Bericht gut aus, sagen aber nichts über Abschlüsse aus.

Kosten pro qualifiziertem Lead und Abschlussquote als Ziele festlegen.

Was kostet Software zur Leadgenerierung?

Orangenes Sparschwein mit @-Symbol neben einer Münze auf weißem Hintergrund
Free-Plan, Nutzerlizenz, Credits oder Jahresvertrag: Das Abrechnungsmodell bestimmt, was ein qualifizierter Kontakt am Ende kostet.

Die Kosten reichen von kostenlosen Einstiegsplänen bis zu Enterprise-Verträgen auf Anfrage. Entscheidend sind Abrechnungsmodell, Teamgröße und die benötigte Menge an Kontaktdaten oder erkannten Firmenbesuchen.

Viele Anbieter haben einen Free-Plan mit begrenzten Funktionen, Kontakten oder Credits. Für den produktiven Einsatz folgen Einstiegspläne, die meist pro Nutzer und Monat abgerechnet werden. Datenbanken für Kontaktdaten arbeiten häufig mit Credits: Jede freigeschaltete E-Mail-Adresse oder Telefonnummer verbraucht einen Teil des Kontingents.

Team- und Business-Pläne schalten Funktionen wie CRM-Integration, Lead-Scoring, A/B-Tests oder mehrere Postfächer frei. Bei der Website-Besuchererkennung hängt der Preis oft von der Zahl der erkannten Unternehmen ab. Enterprise-Lösungen mit großen Datenpaketen, Compliance-Funktionen und persönlicher Betreuung gibt es meist nur auf Anfrage und mit Jahresvertrag.

Rechnen Sie neben der Lizenz auch interne Kosten ein: Einrichtung, Datenpflege, Texte für Kampagnen und die Zeit des Vertriebs. Aussagekräftiger als der Listenpreis sind die Kosten pro qualifiziertem Lead über mehrere Monate.

Free-Plan kostenlos Free-Plan mit Limits

Viele Anbieter wie Hunter, Apollo.io oder HubSpot bieten einen kostenlosen Einstieg. Kontakte, Credits, Funktionen oder Nutzerzahl sind dabei begrenzt, für Tests reicht das oft aus.

Einstiegsplan niedrig pro Nutzer und Monat

Outreach- und Lead-Capture-Tools rechnen meist pro Nutzer oder nach Funktionsumfang ab. Jährliche Zahlung ist bei vielen Anbietern günstiger als monatliche Abrechnung.

Credit-Modell nach Verbrauch Credits

Datenbanken für B2B-Kontakte wie Lusha oder Apollo.io arbeiten mit Credits. Jede aufgedeckte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer verbraucht einen Teil des Kontingents.

Team und Business mittel pro Nutzer und Monat

Höhere Pläne schalten CRM-Integration, Lead-Scoring, A/B-Tests, mehrere Postfächer oder mehr erkannte Firmenbesuche frei. Bei Besuchererkennung richtet sich der Preis oft nach der Zahl der erkannten Unternehmen.

Enterprise auf Anfrage Jahresvertrag

Große Datenpakete, Compliance-Funktionen und persönliche Betreuung gibt es meist nur nach individuellem Angebot, etwa bei ZoomInfo. Üblich sind Jahresverträge mit Mindestlaufzeit.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für Software zur Leadgenerierung richten sich nach Abrechnungsmodell, Zahl der Nutzer, benötigten Credits für Kontaktdaten und der Menge erkannter Firmenbesuche. Hinzu kommen interne Kosten für Einrichtung, Datenpflege, Kampagnentexte und Vertriebszeit. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Listenpreis, sondern die Kosten pro qualifiziertem Lead über mehrere Monate.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Leadgenerierung aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was brauchen Sie für eine Werbe-E-Mail an ein Unternehmen, das noch nicht Ihr Kunde ist? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Nach § 7 Abs. 2 UWG ist Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung eine unzumutbare Belästigung, auch gegenüber Unternehmen. Eine Ausnahme gilt nur unter engen Voraussetzungen für Bestandskunden.
2 Wann ist ein Werbeanruf bei einem Unternehmen zulässig? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Gegenüber sonstigen Marktteilnehmern verlangt § 7 UWG für Werbeanrufe zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Dafür muss ein konkretes, aus Sicht des Angerufenen nachvollziehbares Interesse an dem Anruf zu erwarten sein.
3 Was hat der EuGH im Planet49-Urteil vom 1. Oktober 2019 entschieden? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Der EuGH hat im Verfahren C-673/17 entschieden, dass eine Einwilligung aktiv erteilt werden muss. Ein bereits angekreuztes Kästchen genügt dafür nicht.
4 Was verlangt Art. 14 DSGVO, wenn Sie Kontaktdaten aus einer Datenbank nutzen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Werden Daten nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben, muss der Verantwortliche sie nach Art. 14 DSGVO informieren, spätestens innerhalb eines Monats oder bei der ersten Kontaktaufnahme.
5 Was ist ein Sales Qualified Lead? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Sales Qualified Lead hat Bedarf, Budget oder Kaufabsicht so deutlich gezeigt, dass der Vertrieb ihn direkt ansprechen sollte. Davor steht meist der Marketing Qualified Lead.

Glossar: Begriffe rund um Leadgenerierung

Die wichtigsten Begriffe rund um Software zur Leadgenerierung, Vertrieb und Datenschutz, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Lead

Kontakt einer Person oder eines Unternehmens, die Interesse an Ihrem Angebot gezeigt hat oder gut zu Ihrer Zielgruppe passt.

Marketing Qualified Lead (MQL)

Kontakt, der durch Interaktionen wie einen Download oder eine Anmeldung Interesse gezeigt hat, aber noch nicht reif für den Vertrieb ist.

Sales Qualified Lead (SQL)

Kontakt, den der Vertrieb nach Prüfung von Bedarf und Kaufabsicht als reif für ein Verkaufsgespräch bewertet.

Lead-Scoring

Bewertung von Kontakten mit Punkten nach Merkmalen und Verhalten, um die vielversprechendsten zuerst zu bearbeiten.

Lead-Nurturing

Gezielte Pflege von Kontakten mit passenden Inhalten, bis sie bereit für ein Gespräch mit dem Vertrieb sind.

Ideal Customer Profile (ICP)

Beschreibung Ihres idealen Kundenunternehmens nach Branche, Größe, Region und Entscheidungsstruktur.

Inbound

Leadgenerierung, bei der Interessenten über Inhalte, Suchmaschinen, Formulare oder Chat selbst auf Sie zukommen.

Outbound

Leadgenerierung, bei der Sie Wunschkunden aktiv per E-Mail, Telefon oder in sozialen Netzwerken ansprechen.

Website-Besuchererkennung

Verfahren, das Besuche anhand der IP-Adresse eines Firmennetzes einem Unternehmen zuordnet. Die datenschutzrechtliche Bewertung ist nicht einheitlich.

Datenanreicherung

Ergänzung vorhandener Kontaktdatensätze um Angaben wie Position, Firmengröße, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer aus externen Quellen.

Cold-E-Mail

Werbliche E-Mail an Empfänger ohne bestehende Geschäftsbeziehung. In Deutschland ist sie nach § 7 UWG ohne vorherige Einwilligung unzulässig.

Double-Opt-in

Anmeldeverfahren, bei dem die Person ihre Einwilligung zusätzlich über einen Link in einer Bestätigungs-E-Mail bestätigt.

Zustellbarkeit

Anteil der E-Mails, die tatsächlich im Posteingang statt im Spam-Ordner ankommen. Hohe Bounce-Raten und Beschwerden verschlechtern sie.

Lead-Magnet

Kostenloses Angebot wie ein Whitepaper, eine Checkliste oder ein Webinar, für das Interessenten ihre Kontaktdaten angeben.

Conversion-Rate

Anteil der Besucher einer Seite, die eine gewünschte Handlung ausführen, etwa ein Formular absenden.

Kosten pro Lead (CPL)

Gesamtkosten einer Kampagne oder eines Kanals geteilt durch die Zahl der gewonnenen Leads.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Software zur Leadgenerierung, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Hinweise zu DSGVO, UWG und Plattformregeln ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Was ist Software zur Leadgenerierung?

Software zur Leadgenerierung hilft Unternehmen, Interessenten zu finden, anzusprechen und zu qualifizieren. Dazu zählen Website-Besuchererkennung, Datenbanken für B2B-Kontakte, Outreach-Tools für E-Mail und LinkedIn, Landingpages und Formulare, Chatbots sowie Marketing-Module in CRM-Systemen.

Ist Kaltakquise per E-Mail im B2B erlaubt?

Nein, nicht ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Nach § 7 Abs. 2 UWG gilt Werbung per E-Mail ohne Einwilligung als unzumutbare Belästigung, auch gegenüber Unternehmen. Eine Ausnahme gilt nach § 7 Abs. 3 UWG nur unter engen Voraussetzungen für eigene Bestandskunden und ähnliche Produkte.

Darf ich erkennen, welche Firmen meine Website besuchen?

Nur nach sorgfältiger rechtlicher Prüfung. Die Zuordnung von Firmen-IP-Adressen wird datenschutzrechtlich unterschiedlich bewertet, und für nicht notwendige Cookies oder Skripte verlangt § 25 TDDDG eine Einwilligung. Viele Unternehmen binden Besuchererkennung deshalb in ihr Einwilligungsbanner ein und ergänzen die Datenschutzerklärung. Lassen Sie den konkreten Einsatz rechtlich prüfen.

Was kostet Software zur Leadgenerierung?

Die Spanne reicht vom kostenlosen Free-Plan bis zum Enterprise-Vertrag auf Anfrage. Viele Tools rechnen pro Nutzer und Monat ab, Datenbanken für Kontaktdaten häufig über Credits, Besuchererkennung oft nach Zahl der erkannten Unternehmen. Konkrete Preise finden Sie in den Anbieterkarten.

Was ist der Unterschied zwischen MQL und SQL?

Ein MQL hat Interesse gezeigt, ein SQL ist bereit für ein Verkaufsgespräch. Ein Marketing Qualified Lead hat etwa ein Whitepaper heruntergeladen oder sich für ein Webinar angemeldet. Ein Sales Qualified Lead wurde vom Vertrieb geprüft und hat erkennbaren Bedarf oder Kaufabsicht.

Ist Automatisierung auf LinkedIn erlaubt?

Nein, LinkedIn untersagt in seiner Nutzervereinbarung automatisierte Tools und Bots. Wer Profilbesuche, Kontaktanfragen oder Nachrichten automatisiert, riskiert Einschränkungen oder die Sperre des Kontos. Unabhängig davon gelten für Werbenachrichten die Regeln von UWG und DSGVO.

Welche Software eignet sich für kleine Unternehmen?

Für den Einstieg eignen sich vor allem All-in-One-Lösungen und Formular-Tools mit Free-Plan. Sie bündeln Formulare, Chat und Kontaktverwaltung und lassen sich ohne großen Aufwand einrichten. Spezialisierte Datenbanken oder Outreach-Tools lohnen sich meist erst, wenn ein Vertrieb regelmäßig nachfassen kann.

Brauche ich ein CRM für die Leadgenerierung?

In den meisten Fällen ja. Ohne CRM gehen Kontakte zwischen Postfächern und Tabellen verloren, und Doppelungen bleiben unbemerkt. Viele Lead-Tools bieten direkte Integrationen für verbreitete CRM-Systeme, einige CRM-Anbieter liefern eigene Module für Formulare und Chat gleich mit.

4,7 128 Bewertungen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
370 Vergleiche veröffentlicht
Alle Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Newsletter

Mehr solcher Vergleiche?
Jetzt kostenlos abonnieren.

Jeden Dienstag die besten Artikel aus dem Dr. Web-Magazin direkt in Ihr Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Einmal pro Woche, kein täglicher Spam
Jederzeit mit einem Klick abmeldbar
DSGVO-konform via Brevo