Kommunikationsagentur Vergleich
2026
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Die Belegschaft erfährt von der Umstrukturierung aus der Lokalzeitung, und die Website erzählt etwas anderes als der Vertrieb. Wir haben 82 Anbieter geprüft, die dafür sorgen, dass Mitarbeitende, Kunden, Presse und Öffentlichkeit dieselbe Geschichte hören.
Münchner Agentur für Kommunikation mit Fokus auf kreative Kommunikationsideen. Die RING OF FIRE GmbH verbindet Public Relations, Kreation mit Kampagnen und Messegestaltung, Social Media und Events, dazu Künstlermanagement für die Entertainmentbranche, als Full-Service oder Einzelleistung.
ring-of-fire.de
RING OF FIRE ist eine integrierte Kommunikationsagentur, betrieben von der RING OF FIRE GmbH mit Sitz in der Höchlstraße in München. Die Agentur beschreibt sich als Agentur für Kommunikation, die sich auf die Entwicklung innovativer Kommunikationsideen spezialisiert hat. Kunden können sie als Full-Service-Agentur buchen oder nur für einzelne Spezialbereiche einsetzen.
In der Pressearbeit setzt das Team bei Kommunikationszielen und relevanten Aufhängern an und bespielt Print, TV, Funk und Online, Media-Planung und Pressearbeit laufen dabei zusammen. Die Kreation liefert Kampagnen, Print- und Webdesign sowie Messegestaltung für die Markenführung. Im Bereich Social Media übernimmt das Team Design, redaktionelle Betreuung, Contentstrategie und Kampagnen für Profile und Kanäle. Events werden konzipiert, inszeniert und organisiert. Eine Besonderheit ist das Künstlermanagement mit Artist Development und Kontakten in die Entertainmentbranche. Auf der PR-Seite zeigt die Agentur Medienresonanz unter anderem für Knuspr und Schlaraffia.
Veröffentlichte Preise gibt es nicht. Projekte werden individuell nach Kommunikationsziel angefragt, der Kontakt läuft über Telefon oder E-Mail an das Münchner Büro.
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Was macht eine Kommunikationsagentur?

Eine Kommunikationsagentur plant und steuert die gesamte Kommunikation eines Unternehmens mit seinen Bezugsgruppen: Sie entwickelt Strategie und Kernbotschaften, verzahnt interne und externe Kommunikation und setzt Kampagnen, Publikationen und Dialogformate über eigene, gekaufte und verdiente Kanäle um. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Medium, sondern die stimmige Gesamtbotschaft.
Unter dem Begriff Kommunikationsagentur arbeiten Teams mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt. Manche betreuen vor allem Vorstände und Pressestellen, andere die Belegschaft eines Konzerns, wieder andere Ministerien, Verbände oder Kliniken. Gemeinsam ist ihnen der Blick auf alle Zielgruppen gleichzeitig. Eine Kommunikationsagentur fragt zuerst, wen Sie erreichen müssen und was diese Menschen wissen, denken oder tun sollen. Erst danach geht es um Formate.
Die Abgrenzung zu zwei verwandten Agenturtypen ist wichtig. Eine PR-Agentur arbeitet vor allem an der Berichterstattung über Ihr Unternehmen, pflegt Kontakte zu Redaktionen und platziert Themen in den Medien. Eine Werbeagentur entwickelt bezahlte Botschaften, also Anzeigen, Spots und Kampagnenmotive, oft zusammen mit der Mediaplanung. Die Kommunikationsagentur kann beides einbinden, setzt aber eine Ebene höher an: Sie verbindet Pressearbeit, Werbung, interne Kommunikation und Publikationen zu einer abgestimmten Strategie.
Sinnvoll ist eine Kommunikationsagentur, wenn mehrere Zielgruppen gleichzeitig eine konsistente Botschaft brauchen. Typische Anlässe sind eine Fusion, ein Strategiewechsel, ein Standortumbau, ein neuer Markenkern oder wachsende Berichtspflichten. Brauchen Sie dagegen nur Medienresonanz für ein Produkt oder eine reine Anzeigenkampagne, kommen Sie mit einer PR- oder Werbeagentur oft schneller ans Ziel. Beide Vergleiche finden Sie ebenfalls bei Dr. Web, dazu Übersichten zu Full-Service-, Content-Marketing- und Employer-Branding-Agenturen.
- Widersprüchliche Botschaften: Abteilungen erzählen über Ihr Unternehmen jeweils eine andere Geschichte.
- Großes Vorhaben: Fusion, Umstrukturierung, Standortwechsel oder neue Strategie stehen an.
- Belegschaft außen vor: Mitarbeitende erfahren Neuigkeiten oft spät oder aus zweiter Hand.
- Keine Krisenvorsorge: Krisenhandbuch, Zuständigkeiten und Stellungnahmen fehlen.
- Neue Berichtspflichten: Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsbericht sollen verständlich und stimmig werden.
- Kleines Kommunikationsteam: Intern fehlen Zeit, Erfahrung oder Kapazität für Strategie und Umsetzung.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf Kommunikationsagenturen. Für Veränderungen in der Belegschaft passen Spezialisten für interne Kommunikation und Change, für ein geschärftes Unternehmensprofil Agenturen für Unternehmenskommunikation, für Berichte und Fachthemen Themen-Spezialisten. Geht es nur um Medienresonanz oder eine Anzeigenkampagne, sind eine PR- oder Werbeagentur oft passender.
Typische Probleme ohne Kommunikationsagentur

Ohne Kommunikationsagentur entstehen vor allem widersprüchliche Botschaften zwischen Abteilungen, eine Belegschaft, die wichtige Neuigkeiten zuletzt erfährt, Kanäle ohne gemeinsamen Plan, fehlende Vorbereitung auf Krisen, Veränderungen ohne kommunikative Begleitung, Berichte ohne erzählerische Linie und Kennzahlen, die nur Reichweite statt Wirkung zeigen.
In vielen Unternehmen kommuniziert jede Abteilung für sich. Das Marketing spricht über Produkte, die Personalabteilung über Arbeitgeberqualitäten, der Vorstand über Zahlen, die Pressestelle reagiert auf Anfragen. Jede Botschaft ist für sich richtig, zusammen ergeben sie aber kein Bild. Kunden, Bewerber und Investoren nehmen dann ein Unternehmen wahr, das nicht so recht weiß, wofür es steht.
Besonders spürbar wird das nach innen. Wenn Mitarbeitende von Entscheidungen über Medienberichte oder Flurgespräche erfahren, leidet das Vertrauen schneller, als jede Mitarbeiterzeitschrift es zurückholen kann. Führungskräfte fühlen sich allein gelassen, weil ihnen Argumente und Material für Gespräche im Team fehlen. Gerade bei Umstrukturierungen, Softwareeinführungen oder neuen Arbeitsmodellen entscheidet die Kommunikation oft darüber, ob ein Vorhaben angenommen wird.
Hinzu kommen Lücken bei Vorsorge und Messung. Ohne Krisenhandbuch, Ansprechpartnerliste und vorbereitete Stellungnahmen verliert ein Unternehmen im Ernstfall wertvolle Stunden. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte entstehen unter Zeitdruck als Pflichtübung, statt die Strategie verständlich zu machen. Und wer nur Klicks, Abdrucke und Follower zählt, weiß am Ende nicht, ob die Kommunikation Einstellungen oder Verhalten tatsächlich verändert hat.
Jede Abteilung kommuniziert für sich, ein Gesamtbild fehlt.
Neuigkeiten kommen über Medien oder Flurfunk statt über Führungskräfte.
Website, Intranet, Presse und Kampagnen laufen nebeneinander her.
Im Ernstfall fehlen Zuständigkeiten und vorbereitete Stellungnahmen.
Umbauten und neue Arbeitsweisen stoßen auf Widerstand.
Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht entstehen als Pflichtübung.
Kennzahlen zeigen Klicks und Abdrucke, aber keine Veränderung.
Welche Arten von Kommunikationsagenturen gibt es?

Kommunikationsagenturen lassen sich in sechs Gruppen einteilen: integrierte Kommunikationsagenturen, Agenturen für Unternehmenskommunikation und Corporate Communications, Spezialisten für interne Kommunikation und Change, B2B- und Industrie-Kommunikationsagenturen, Agenturen für öffentliche und politische Kommunikation sowie Themen-Spezialisten etwa für Nachhaltigkeit, Gesundheit, Finanzen oder Wissenschaft.
Integrierte Kommunikationsagenturen decken Strategie, Pressearbeit, Kampagne, Inhalte und digitale Kanäle unter einem Dach ab. Sie passen, wenn Sie einen Partner für mehrere Disziplinen suchen. Agenturen für Unternehmenskommunikation arbeiten eng mit Vorstand und Kommunikationsabteilung zusammen, schärfen das Unternehmensprofil, begleiten Führungskräfte in der Öffentlichkeit und betreuen Corporate Publishing bis zum Geschäftsbericht.
Spezialisten für interne Kommunikation und Change konzentrieren sich auf die Belegschaft. Sie konzipieren Intranet und Mitarbeitermagazin, bereiten Führungskräfte auf schwierige Gespräche vor und begleiten Veränderungen mit Formaten wie Dialogrunden oder Botschafterprogrammen. B2B- und Industrie-Kommunikationsagenturen kennen lange Entscheidungswege, erklärungsbedürftige Produkte und Fachmedien. Agenturen für öffentliche und politische Kommunikation arbeiten für Behörden, Verbände und Ministerien, etwa bei Beteiligungsverfahren oder Aufklärungskampagnen.
Themen-Spezialisten bringen Fachwissen für Branchen mit eigenen Regeln mit: Nachhaltigkeit und ESG, Gesundheit und Pharma mit strengen Werbevorschriften, Finanzkommunikation und Investor Relations oder Wissenschaftskommunikation. Zur Abgrenzung: Reine PR-Agenturen arbeiten vorwiegend mit Redaktionen, Werbeagenturen mit bezahlten Kampagnen. Viele Häuser vereinen mehrere Typen, entscheidend ist der Schwerpunkt, der zu Ihrem Anlass passt.
Strategie, Presse, Kampagne und Inhalte unter einem Dach.
Profil, Vorstandskommunikation und Corporate Publishing.
Intranet, Mitarbeitermagazin, Führungskräfte und Veränderung.
Erklärungsbedürftige Produkte, Fachmedien und lange Entscheidungswege.
Behörden, Verbände, Beteiligungsverfahren und Aufklärung.
Nachhaltigkeit, Gesundheit, Finanzen und Wissenschaft.
- Tiefes Wissen zu Zielgruppe oder Branche
- Kleines, erfahrenes Kernteam
- Schneller Einstieg ins Thema
- Weitere Disziplinen teils über Partner
- Strategie, Presse, Kampagne und Inhalte im Haus
- Kapazität für große Vorhaben
- Ein Ansprechpartner für alle Kanäle
- Mehr Abstimmung und höherer Aufwand
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Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Die passende Kommunikationsagentur erkennen Sie an Referenzen mit vergleichbaren Anlässen, an einer klaren strategischen Methode, an Erfahrung mit Ihren Zielgruppen und Kanälen, an einem nachvollziehbaren Ansatz zur Erfolgsmessung, an Krisenkompetenz, an einem festen Kernteam und an Angeboten, die Leistungen, Tagessätze und Nutzungsrechte offen ausweisen.
Beginnen Sie mit den Referenzen. Hat die Agentur schon einmal eine Fusion begleitet, eine Belegschaft durch einen Standortumbau geführt oder einen Nachhaltigkeitsbericht verständlich aufbereitet? Fallbeispiele mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis sagen mehr als eine Liste bekannter Kundennamen. Fragen Sie außerdem nach Branchenerfahrung, denn Industrie, Gesundheitswesen und öffentliche Hand folgen jeweils eigenen Spielregeln.
Danach zählt die Methode. Eine gute Kommunikationsagentur analysiert zuerst Bezugsgruppen, Ausgangslage und Wahrnehmung, bevor sie Botschaften formuliert. Lassen Sie sich zeigen, wie sie Ziele festlegt und wie sie Erfolg misst. Orientierung bietet das Wirkungsstufenmodell, das die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) gemeinsam mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) entwickelt hat. Das Modell trennt Reichweite von tatsächlicher Wirkung bei den Zielgruppen und vom Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Klären Sie schließlich Team und Vertrag. Wer arbeitet nach dem Pitch wirklich an Ihrem Etat, und wie oft wechseln die Ansprechpartner? Ist die Agentur rund um die Uhr erreichbar, falls eine Krise eintritt? Im Angebot sollten Leistungsumfang, Tagessätze, Abstimmungsrunden, Fremdkosten und die Nutzungsrechte an Texten, Fotos und Gestaltung einzeln stehen. Bei kreativen Leistungen bleibt das Urheberrecht beim Urheber, Sie erhalten Nutzungsrechte im vereinbarten Umfang.
Fallbeispiele mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis zeigen, ob die Agentur Ihre Situation kennt, etwa Fusion, Umbau oder Berichtspflicht.
Eine gute Kommunikationsagentur klärt Bezugsgruppen, Ausgangslage und Ziele und leitet daraus Kernbotschaften ab.
Belegschaft, Fachpublikum, Investoren und Politik verlangen unterschiedliche Formate und Tonalität. Prüfen Sie, wo die Agentur Erfahrung hat.
Neben Reichweite zählen Veränderungen bei Wissen, Einstellung und Verhalten. Das Wirkungsstufenmodell von DPRG und ICV bietet dafür einen Rahmen.
Krisenhandbuch, Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten und Erfahrung mit Medienanfragen unter Zeitdruck gehören zur Grundausstattung.
Das Team aus dem Pitch sollte auch im Alltag an Ihrem Etat arbeiten. Häufige Wechsel kosten Wissen und Zeit.
Ein gutes Angebot nennt Leistungen, Tagessätze, Abstimmungsrunden, Fremdkosten und die Nutzungsrechte an Texten, Fotos und Gestaltung.
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So läuft die Zusammenarbeit mit einer Kommunikationsagentur ab

Die Zusammenarbeit mit einer Kommunikationsagentur folgt meist sechs Schritten: Briefing und Auswahl, Analyse von Ausgangslage und Bezugsgruppen, Strategie mit Kernbotschaften, Maßnahmen- und Kanalplanung, Umsetzung sowie Messung mit Nachsteuerung.
Am Anfang stehen Briefing und Auswahl. Sie beschreiben Anlass, Ziele, Zielgruppen, Zeitrahmen und Budgetrahmen. Bei größeren Etats laden Unternehmen mehrere Agenturen zu einem Pitch ein. Branchenverbände wie die GPRA empfehlen dafür in ihren Leitlinien eine überschaubare Zahl an Teilnehmern, ein klares Briefing und ein Honorar für die Pitchleistung. Nach der Entscheidung folgt der Vertrag mit Leistungsbeschreibung, Abrechnungsmodell und Rechteregelung.
In der Analysephase verschafft sich die Agentur ein Bild der Lage. Dazu gehören Interviews mit Führungskräften, eine Auswertung bisheriger Medien und Kanäle, manchmal eine Befragung der Belegschaft oder eine Stakeholder-Landkarte. Daraus entsteht die Kommunikationsstrategie mit Zielen, Zielgruppen, Kernbotschaften und Tonalität. Halten Sie die Freigabe dieser Strategie schriftlich fest, denn alle späteren Maßnahmen bauen darauf auf.
Im Maßnahmenplan legt die Agentur fest, welche Inhalte über welche Kanäle zu welchem Zeitpunkt erscheinen, von der Mitarbeiterversammlung über Pressegespräche bis zur Kampagne. Die Umsetzung läuft oft in Wellen, abgestimmt auf Meilensteine im Unternehmen. Parallel misst das Team, was ankommt: Reichweiten, Rückmeldungen, Stimmungswerte, Verhalten. Regelmäßige Berichte und Abstimmungstermine zeigen, wo nachgesteuert werden muss. Viele Unternehmen gehen danach in eine laufende Betreuung mit Retainer über.
Briefing und Auswahl
Sie beschreiben den Anlass und wählen die passende Agentur.
Analyse
Die Agentur erfasst Ausgangslage, Bezugsgruppen und Wahrnehmung.
Strategie und Kernbotschaften
Ziele, Botschaften und Tonalität werden festgelegt.
Maßnahmen- und Kanalplan
Inhalte, Kanäle und Zeitpunkte werden aufeinander abgestimmt.
Umsetzung
Die Maßnahmen gehen in Wellen an die Zielgruppen.
Messung und Nachsteuerung
Das Team prüft Wirkung und passt Maßnahmen an.
Häufige Fehler bei der Beauftragung einer Kommunikationsagentur

Die häufigsten Fehler bei der Beauftragung einer Kommunikationsagentur sind ein Auftrag ohne messbare Ziele, das Überspringen der Strategie, eine vergessene Belegschaft, reines Senden ohne Dialog, Erfolgskontrolle nur über Reichweite, ein unbezahlter Pitch mit zu vielen Teilnehmern und fehlende Vorbereitung auf Krisen.
Viele Mandate beginnen mit einem Auftrag wie mehr Sichtbarkeit. Was genau sich ändern soll, bleibt offen, und am Ende lässt sich weder Erfolg noch Misserfolg belegen. Ebenso riskant ist der direkte Sprung zu Maßnahmen. Wer ohne Analyse und Kernbotschaften gleich Broschüren, Videos oder Pressemitteilungen bestellt, produziert Einzelteile, die nicht zusammenpassen. Die Strategiephase kostet Zeit, spart aber später viele Korrekturen.
Ein zweiter Fehler betrifft die Richtung der Kommunikation. Häufig planen Unternehmen die externe Botschaft sorgfältig und informieren die Belegschaft erst danach. Mitarbeitende sind aber die wichtigsten Botschafter und sollten Neuigkeiten zuerst erfahren. Zudem bleibt Kommunikation oft eine Einbahnstraße: Newsletter, Intranetbeiträge und Pressemitteilungen gehen hinaus, Rückfragen und Kritik finden keinen Weg zurück.
Schließlich scheitern Mandate an Rahmenbedingungen. Wer nur Abdrucke und Klickzahlen auswertet, verwechselt Reichweite mit Wirkung. Wer zehn Agenturen unbezahlt pitchen lässt, bekommt selten die besten Teams und belastet die Beziehung von Beginn an. Und wer erst in der Krise nach einer Agentur sucht, verliert die entscheidenden ersten Stunden. Krisenhandbuch, Erreichbarkeit und vorbereitete Stellungnahmen gehören deshalb von Anfang an in den Vertrag.
Am Ende lässt sich weder Erfolg noch Misserfolg belegen.
Maßnahmen entstehen als Einzelteile ohne gemeinsame Botschaft.
Mitarbeitende erfahren Neuigkeiten aus den Medien.
Rückfragen und Kritik finden keinen Weg zurück.
Klicks und Abdrucke sagen wenig über veränderte Einstellungen.
Gute Teams sagen ab, die Beziehung startet belastet.
Im Ernstfall gehen die entscheidenden ersten Stunden verloren.
Was kostet eine Kommunikationsagentur?

Die Kosten einer Kommunikationsagentur richten sich nach Abrechnungsmodell, Seniorität des Teams, Zahl der Zielgruppen und Kanäle sowie nach Produktions- und Fremdkosten. Üblich sind Projektpauschalen, Tages- und Stundensätze, monatliche Retainer, ein Honorar für den Pitch und eine gesonderte Regelung für Nutzungsrechte an kreativen Leistungen.
Für abgegrenzte Vorhaben wie eine Kommunikationsstrategie, ein Krisenhandbuch oder die Begleitung einer Umstrukturierung kalkulieren viele Agenturen ein Projekt mit Phasen und Meilensteinen. Beratung, Workshops und Führungskräftetrainings werden häufig nach Tagessatz abgerechnet. Die Höhe hängt stark davon ab, ob Beraterinnen und Berater mit langjähriger Erfahrung oder jüngere Teammitglieder arbeiten. Kleinere Aufgaben laufen nach Stunden.
Für die laufende Betreuung vereinbaren viele Unternehmen einen monatlichen Retainer mit festem Leistungs- oder Stundenkontingent. Er eignet sich für Daueraufgaben wie Mitarbeitermagazin, Intranetredaktion, Pressearbeit oder Themenplanung. Dazu kommen Fremdkosten für Druck, Fotografie, Film, Übersetzungen, Veranstaltungen und bezahlte Reichweite. Bei Texten, Fotos und Gestaltung sollten Umfang und Dauer der Nutzungsrechte im Angebot stehen.
Vergleichen Sie Angebote deshalb nach Leistung, nicht nur nach Gesamtsumme. Prüfen Sie, welche Strategie- und Analyseleistungen enthalten sind, wie viele Abstimmungsrunden vorgesehen sind, wer im Team arbeitet, welche Fremdkosten anfallen und wie Rufbereitschaft für Krisen vergütet wird. Ein Pitch mit Konzeptarbeit sollte honoriert werden. Die konkreten Abrechnungsmodelle der geprüften Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
Kommunikationsstrategie, Krisenhandbuch oder Begleitung einer Umstrukturierung, abgerechnet nach Meilensteinen.
Für Workshops, Strategieberatung und Führungskräftetrainings.
Für kleinere Aufgaben und schwer planbare Einsätze, oft mit Schätzung vorab.
Für Daueraufgaben wie Pressearbeit, Intranetredaktion oder Mitarbeitermagazin.
Vergütung für Konzeptarbeit im Wettbewerb, von Branchenverbänden empfohlen.
Druck, Fotografie, Film, Veranstaltungen, bezahlte Reichweite und Nutzungsrechte an kreativen Leistungen.
Die Kosten einer Kommunikationsagentur richten sich vor allem nach Abrechnungsmodell, Seniorität des Teams, Strategieanteil, Zahl der Zielgruppen und Kanäle sowie nach Produktions- und Fremdkosten. Projektpauschalen passen zu abgegrenzten Vorhaben wie Strategie oder Krisenhandbuch, Tagessätze zu Beratung und Workshops, Retainer zu Daueraufgaben wie Pressearbeit oder Mitarbeitermagazin. Für Konzeptarbeit im Pitch empfehlen Branchenverbände ein Honorar. Nutzungsrechte an Texten, Fotos und Gestaltung sollten im Angebot ausdrücklich geregelt sein.
1 Worin unterscheidet sich eine Kommunikationsagentur meist von einer PR-Agentur? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Was beschreibt eine Kernbotschaft? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was trennt das Wirkungsstufenmodell von DPRG und ICV? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Wer sollte bei Veränderungen im Unternehmen meist zuerst informiert werden? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was ist ein Pitch-Honorar? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Kommunikationsagenturen
Die wichtigsten Begriffe rund um Kommunikationsagenturen, Strategie, interne Kommunikation, Krisen, Berichte, Erfolgsmessung und Zusammenarbeit, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Integrierte Kommunikation
Ansatz, bei dem alle internen und externen Kommunikationsmaßnahmen inhaltlich, formal und zeitlich aufeinander abgestimmt sind.
- Kommunikationsstrategie
Plan, der Ziele, Zielgruppen, Kernbotschaften, Kanäle und Zeitrahmen der Kommunikation festlegt.
- Kernbotschaft
Zentrale Aussage, die Zielgruppen über ein Unternehmen oder Vorhaben mitnehmen sollen und die in allen Kanälen gleich bleibt.
- Stakeholder
Bezugsgruppen eines Unternehmens, etwa Mitarbeitende, Kunden, Investoren, Medien, Politik und Anwohner.
- Eigene, gekaufte und verdiente Kanäle
Einteilung von Kanälen nach Herkunft der Reichweite: eigene Medien wie Website und Intranet, bezahlte Anzeigen und unbezahlte Berichterstattung oder Empfehlungen.
- Interne Kommunikation
Kommunikation mit der Belegschaft über Intranet, Mitarbeitermagazin, Versammlungen, Führungskräfte und Dialogformate.
- Führungskräftekommunikation
Unterstützung von Führungskräften mit Argumenten, Material und Formaten, damit sie Entscheidungen im Team erklären können.
- Change-Kommunikation
Kommunikative Begleitung von Veränderungen wie Fusion, Umstrukturierung oder neuen Arbeitsweisen.
- Krisenkommunikation
Vorbereitete und schnelle Kommunikation in Ausnahmesituationen, gestützt auf Krisenhandbuch, Zuständigkeiten und vorbereitete Stellungnahmen.
- Corporate Publishing
Publikationen, die ein Unternehmen selbst herausgibt, etwa Kundenmagazin, Mitarbeitermagazin, Unternehmensblog oder Geschäftsbericht.
- Nachhaltigkeitsbericht
Bericht über ökologische, soziale und unternehmensführungsbezogene Themen, für viele Unternehmen in der EU nach den Vorgaben der CSRD und der ESRS.
- Kommunikations-Controlling
Planung, Messung und Steuerung von Kommunikation anhand festgelegter Ziele und Kennzahlen.
- Wirkungsstufenmodell
Modell von DPRG und ICV, das Kommunikation in Stufen wie Input, Output, Outcome und Outflow gliedert und so Reichweite von Wirkung trennt.
- Retainer
Monatliche Pauschale mit festem Leistungs- oder Stundenkontingent für die laufende Betreuung durch eine Agentur.
- Pitch
Wettbewerbspräsentation, bei der mehrere Agenturen auf Basis eines Briefings Ideen oder Konzepte vorstellen, idealerweise gegen Honorar.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Kommunikationsagenturen: Abgrenzung zu PR- und Werbeagenturen, interne Kommunikation, Krisen, Nachhaltigkeitsbericht, Erfolgsmessung, Pitch und Kosten, knapp und anbieterneutral. Leistungen, Konditionen und Berichtspflichten können sich ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei der Agentur, bei den Branchenverbänden und bei Ihrer Rechts- oder Wirtschaftsprüfungsberatung.
Was macht eine Kommunikationsagentur?
Eine Kommunikationsagentur plant und steuert die Kommunikation eines Unternehmens mit allen wichtigen Zielgruppen, von der Belegschaft über Kunden und Presse bis zu Investoren und Politik. Sie entwickelt Strategie und Kernbotschaften und setzt Maßnahmen wie Pressearbeit, interne Formate, Kampagnen und Publikationen um. Viele Agenturen begleiten außerdem Veränderungen und Krisen.
Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationsagentur und PR-Agentur?
Eine PR-Agentur konzentriert sich vor allem auf Medienarbeit und Berichterstattung, eine Kommunikationsagentur plant die gesamte interne und externe Kommunikation. Pressearbeit ist dort ein Baustein neben interner Kommunikation, Kampagnen und Publikationen. In der Praxis sind die Grenzen fließend, viele PR-Agenturen bieten inzwischen ebenfalls Strategie und interne Kommunikation an.
Kommunikationsagentur oder Werbeagentur: Was passt besser?
Eine Kommunikationsagentur passt besser, wenn mehrere Zielgruppen eine abgestimmte Botschaft brauchen, eine Werbeagentur, wenn eine bezahlte Kampagne für Produkt oder Marke im Vordergrund steht. Werbeagenturen arbeiten mit Anzeigen, Spots und Mediaplanung. Kommunikationsagenturen binden Werbung bei Bedarf ein, setzen aber bei Strategie, Dialog und interner Kommunikation an.
Wann lohnt sich eine Agentur für interne Kommunikation?
Eine Agentur für interne Kommunikation lohnt sich vor allem bei Veränderungen wie Fusion, Umstrukturierung, neuer Strategie oder neuen Arbeitsweisen. Sie entwickelt Formate wie Intranet, Mitarbeitermagazin und Dialogrunden und bereitet Führungskräfte auf Gespräche im Team vor. Auch ohne konkreten Anlass hilft sie, wenn Informationen die Belegschaft nur spät oder lückenhaft erreichen.
Kann eine Kommunikationsagentur bei einer Krise helfen?
Ja, viele Kommunikationsagenturen bieten Krisenvorsorge und Unterstützung im Ernstfall an. Dazu gehören Krisenhandbuch, Zuständigkeiten, vorbereitete Stellungnahmen, Trainings und Rufbereitschaft. Am wirksamsten ist die Hilfe, wenn die Agentur Ihr Unternehmen schon vor der Krise kennt. Klären Sie Erreichbarkeit und Vergütung deshalb vorab im Vertrag.
Hilft eine Kommunikationsagentur beim Nachhaltigkeitsbericht?
Ja, spezialisierte Kommunikationsagenturen unterstützen bei Aufbau, Text und Gestaltung von Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichten. Für viele Unternehmen in der EU regeln die CSRD und die europäischen Standards ESRS, was berichtet werden muss. Welche Pflichten für Ihr Unternehmen ab wann gelten, klären Sie mit Wirtschaftsprüfung oder Rechtsberatung, da sich die Vorgaben mehrfach geändert haben.
Wie misst man den Erfolg von Kommunikation?
Den Erfolg von Kommunikation messen Sie am besten in mehreren Stufen: Reichweite, Wirkung bei den Zielgruppen und Beitrag zu Unternehmenszielen. Diesen Rahmen bietet das Wirkungsstufenmodell von DPRG und ICV. Neben Abdrucken und Klicks zählen etwa Befragungen zu Wissen und Einstellung, Rückmeldungen der Belegschaft oder Bewerbungen nach einer Kampagne.
Muss man einen Agentur-Pitch bezahlen?
Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht, Branchenverbände wie die GPRA empfehlen aber ein Honorar für Konzeptarbeit im Pitch. Ein fairer Pitch lädt nur wenige Agenturen ein, nennt Budgetrahmen und Bewertungskriterien und klärt, wem die präsentierten Ideen gehören. Für ein reines Kennenlernen mit Referenzen ist meist kein Honorar üblich.
Was kostet eine Kommunikationsagentur?
Die Kosten einer Kommunikationsagentur hängen vom Abrechnungsmodell, von der Erfahrung des Teams, von der Zahl der Zielgruppen und Kanäle und von den Fremdkosten ab. Üblich sind Projektpauschalen, Tages- und Stundensätze, monatliche Retainer und ein Honorar für Pitches. Die konkreten Abrechnungsmodelle der geprüften Anbieter finden Sie in den Anbieterkarten.
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