Die Deutsche Bank bucht jeden Monat 6,90 Euro für das AktivKonto ab. Die Filiale um die Ecke bekommen Kunden dafür immer seltener zu sehen: Allein 2025 schloss die Privatkundensparte 126 Geschäftsstellen. Ob der Konzern trotzdem vor allem von seinen Händlern in London, New York und Frankfurt lebt, zeigt erst die Bilanz.

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Die Deutsche Bank hat ihre Aktionäre am 23. September 2026 auf ein schwächeres Investmentbanking eingestimmt: Finanzchef Raja Akram erwartet im Investmentbanking für das dritte Quartal stagnierende bis leicht rückläufige Erträge, die Aktie verlor zeitweise fast 4 Prozent. Fünf Tage später meldete die Bank den Abschluss eines Aktienrückkaufs über 500 Millionen Euro und stellte ihr Angebot für das neue Altersvorsorgedepot vor, das am 1. Januar 2027 startet. Zwischen diesen beiden Meldungen liegt die eigentliche Geschichte des Konzerns: eine Bank, die an Zinsen, Gebühren und Handelsgeschäften verdient und seit Jahren um die richtige Mischung ringt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Deutsche Bank erzielte 2025 Erträge von 32,1 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,1 Milliarden Euro, der sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelte.
  • Größtes Segment ist die Investment Bank mit 11,5 Milliarden Euro Erträgen, also 36 Prozent der Konzernerträge. Knapp zwei Drittel stammen aus dem Geschäft mit Privat- und Firmenkunden sowie aus der Vermögensverwaltung.
  • Die wichtigste Ertragsquelle ist der Zinsüberschuss mit 15,7 Milliarden Euro, fast die Hälfte aller Erträge. Provisionen brachten 10,9 Milliarden Euro.
  • Für 2025 zahlte die Bank 1 Euro Dividende je Aktie und kaufte Aktien für 1 Milliarde Euro zurück. Ab 2026 will der Vorstand 60 Prozent des Gewinns ausschütten.
  • In Deutschland betreut die Bank mit den Marken Deutsche Bank, Postbank und norisbank rund 18 Millionen Privatkunden. Das Filialnetz schrumpfte 2025 um 126 Standorte.

Fünf Fragen an Deutschlands größte Bank

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Wissenstest
Wie gut kennen Sie das Geschäftsmodell der Deutschen Bank?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Welchen Anteil hatte die Investment Bank 2025 an den Erträgen der Deutschen Bank? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die Investment Bank erzielte 11,5 Milliarden von 32,1 Milliarden Euro, also 36 Prozent. Die Sparten für Privatkunden, Firmenkunden und Vermögensverwaltung kamen zusammen auf fast zwei Drittel.
2 Welche Ertragsart brachte der Deutschen Bank 2025 am meisten Geld? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Der Zinsüberschuss lag bei 15,7 Milliarden Euro, fast die Hälfte aller Erträge. Provisionen brachten 10,9, das Handelsergebnis 5,2 Milliarden Euro.
3 In welcher Stadt wurde die Deutsche Bank 1870 gegründet? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Die Bank öffnete am 9. April 1870 ihren ersten Schalter in der Französischen Straße 21 in Berlin. Heute hat der Konzern seinen Sitz in Frankfurt am Main.
4 Wie viele Filialen schloss die Private Bank im Jahr 2025? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die Privatkundensparte schloss 2025 insgesamt 126 Filialen und baute 1.600 Stellen ab, nach 125 Schließungen im Jahr 2024.
5 Wie viele Vollzeitkräfte beschäftigt die Deutsche Bank in Luxemburg? Aufklappen ↓
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Richtig: A. In Luxemburg arbeiten nur 475 Vollzeitkräfte, die Bank verbuchte dort 2025 aber 720 Millionen Euro Vorsteuergewinn. 23.867 Vollzeitkräfte arbeiten in Indien.

Wer steckt hinter der Deutschen Bank und wie fing alles an?

Gegründet wurde die Deutsche Bank 1870 in Berlin, vor allem auf Betreiben des Bankiers Adelbert Delbrück und des Politikers Ludwig Bamberger. Das Ziel der beiden Gründer war eine deutsche Bank für den Außenhandel, damit Exporteure nicht länger auf britische Banken angewiesen blieben.

Am 9. April 1870 öffnete die Bank ihren ersten Schalter in der Französischen Straße 21 in Berlin. Das Statut stammte vom 22. Januar, die preußische Konzession vom 10. März. Die Gründer wollten den deutschen Außenhandel aus der Abhängigkeit von London lösen, wo damals fast jedes Exportgeschäft finanziert wurde. Schon die Satzung nannte das Auslandsgeschäft als Kern des Unternehmens. Ein Händler aus Hamburg, der Tuch nach Ostasien verschiffte, sollte seinen Wechsel künftig bei einer deutschen Bank einreichen können und nicht mehr bei einer englischen Bank in der City.

Prägende Figur der ersten Jahrzehnte war Georg von Siemens, ein Vetter des Industriellen Werner von Siemens und eines der beiden ersten Vorstandsmitglieder. Unter seiner Führung eröffnete die Bank in den Jahren 1871 und 1872 Filialen in Bremen und Hamburg, aber auch in Shanghai, Yokohama und London. Für ein gerade erst gegründetes Institut war dieser Sprung über die Landesgrenzen kühn. Die Deutsche Bank verstand sich von Anfang an als Bank der Exportindustrie.

Das Privatkundengeschäft kam erst viel später dazu. Über Jahrzehnte finanzierte die Bank Eisenbahnen, Elektrokonzerne und Bergwerke, saß in Aufsichtsräten der Industrie und galt als Kern der sogenannten Deutschland AG, eines engen Geflechts aus Beteiligungen und Mandaten zwischen Banken und Konzernen. Ein Konzern, der in Deutschland einen Großkredit, eine Anleihe oder einen Börsengang brauchte, kam an der Bank kaum vorbei. Diese Rolle als Hausbank der Industrie prägte das Selbstbild bis in die Neunzigerjahre.

Zur Geschichte gehört auch das dunkelste Kapitel. Bis 1934 drängte die Bank ihre drei jüdischen Vorstandsmitglieder hinaus, bis Ende 1938 war das Institut an mindestens 363 „Arisierungen“ beteiligt, also an der Übernahme jüdischer Unternehmen unter Zwang. Historiker haben diese Zeit im Auftrag der Bank aufgearbeitet, die Zahl steht in der Firmenchronik. Für das heutige Geschäftsmodell spielt dieser Teil der Geschichte eine geringere Rolle als für das Bild einer Institution, die über 150 Jahre fast jede politische Wende überstanden hat.

Der Bruch mit dem alten Modell begann 1989. Mit dem Kauf der Londoner Investmentbank Morgan Grenfell holte sich die Deutsche Bank erstmals Investmentbanking-Kultur angelsächsischer Prägung in den Konzern, mit Boni, Handelstischen und Beratungsmandaten. Ein Jahrzehnt später, am 4. Juni 1999, schloss die Deutsche Bank die Übernahme der US-Bank Bankers Trust ab. Den Kaufpreis hatte die Bank im November 1998 mit umgerechnet rund 9,0 Milliarden Euro angekündigt. Aus der Bank für den deutschen Export wurde damit eine globale Investmentbank mit deutschem Firmensitz, und genau dieser Doppelcharakter bestimmt das Unternehmen bis heute.

Firmengeschichte
Von der Exportbank zum Universalkonzern
Wegmarken der Deutschen Bank seit 1870.
  • 1870Gründung in Berlin, Geschäftsstart am 9. April in der Französischen Straße 21
  • 1872Filialen in Bremen, Hamburg, Shanghai, Yokohama und London
  • 1989Kauf der Londoner Investmentbank Morgan Grenfell
  • 1999Übernahme von Bankers Trust für umgerechnet rund 9 Mrd. €
  • 2010Mehrheit an der Postbank nach dem Einstieg 2008
  • 2015Libor-Strafen über umgerechnet rund 2,25 Mrd. €
  • 2017Vergleich über Hypothekenpapiere mit dem US-Justizministerium, umgerechnet 6,43 Mrd. €
  • 2019Ausstieg aus dem Aktienhandel, Abbau von 18.000 Stellen, Nettoverlust 5,3 Mrd. €
  • 2023IT-Umzug der Postbank, BaFin setzt Sonderbeauftragten ein
  • 2025Gewinn nach Steuern von 7,1 Mrd. €, doppelt so viel wie im Vorjahr

Wie wurde aus der Exportbank ein Weltkonzern?

Ein weißer, unbeschrifteter Globus auf Ständer mit einem orangen Anhänger vor weißem Hintergrund
1870 in Berlin gegründet, heute in 55 Ländern tätig: Die Deutsche Bank beschäftigt rund 90.000 Vollzeitkräfte.

Der Aufstieg zum Weltkonzern gelang durch Zukäufe im Investmentbanking, den Kauf der Postbank und einen Handel, der in den Nullerjahren zeitweise mehr verdiente als alle anderen Sparten zusammen. Der Preis dafür waren Milliardenstrafen und fast ein Jahrzehnt der Krise.

Nach dem Kauf von Bankers Trust wuchs der Handel mit Anleihen, Devisen und Derivaten in den Nullerjahren zum wichtigsten Ertragsbringer. Die Bank stieg in die Spitzengruppe der weltweiten Investmentbanken auf und warb Händler mit hohen Boni von der Konkurrenz ab. Der damalige Vorstandschef Josef Ackermann gab ein Renditeziel von 25 Prozent auf das Eigenkapital aus, eine Zahl, die bei Kritikern zum Symbol für die neue Gewinnorientierung wurde. Die Bank überstand die Finanzkrise von 2008 ohne direkte Staatshilfe, die Folgen holten den Konzern aber in den Jahren danach ein.

Parallel suchte die Deutsche Bank ein zweites Standbein im Inland. Im Jahr 2008 vereinbarte der Vorstand den Einstieg bei der Postbank mit 29,75 Prozent zu 57,25 Euro je Aktie, 2010 folgten ein Übernahmeangebot zu nur noch 25 Euro je Aktie und die Mehrheit. Über die Postbank gewann die Deutsche Bank Millionen Kunden mit Girokonten, Sparbüchern und Baufinanzierungen. Die Guthaben dieser Kunden bildeten stabile Einlagen, mit denen sich das schwankende Handelsgeschäft finanzieren ließ. Ehemalige Postbank-Aktionäre klagten jahrelang auf einen höheren Preis. Die Rückstellung für diese Klage belastete noch das Ergebnis 2024.

Nach der Finanzkrise kamen die Rechnungen. Für die Manipulation des Referenzzinses Libor zahlte die Bank im April 2015 an Behörden in den USA und Großbritannien zusammen umgerechnet rund 2,25 Milliarden Euro. Im Januar 2017 folgte der Vergleich mit dem US-Justizministerium über den Verkauf fragwürdiger Hypothekenpapiere: umgerechnet 6,43 Milliarden Euro, davon 2,77 Milliarden Euro Strafe und 3,66 Milliarden Euro Entlastung für Kreditnehmer. Im selben Monat verhängten die New Yorker Finanzaufsicht und die britische FCA Strafen von zusammen umgerechnet rund 571 Millionen Euro wegen sogenannter Spiegelgeschäfte, über die Kunden zwischen 2011 und 2014 umgerechnet rund 8,9 Milliarden Euro aus Russland geschafft hatten.

FallBehördeJahrBetrag
Manipulation des LiborUS-Behörden und FCA2015rund 2,25 Mrd. €
Hypothekenpapiere (Strafe und Kundenhilfe)US-Justizministerium20176,43 Mrd. €
Spiegelgeschäfte RusslandNew Yorker Finanzaufsicht2017379 Mio. €
Geldwäschekontrollen RusslandFCA2017192 Mio. €
Kundenbeziehung Jeffrey Epstein und weitereNew Yorker Finanzaufsicht2020134 Mio. €
Mängel bei Sanktions- und GeldwäschekontrollenFederal Reserve2023166 Mio. €
Verstöße gegen AufsichtsvorgabenBaFin2025gut 23 Mio. €

Zwischen 2015 und 2019 schrieb die Bank in vier von fünf Jahren Verluste, 2018 meldete der Konzern mit 341 Millionen Euro den ersten Jahresgewinn seit 2014. Im März 2019 sprach der Vorstand mit der Commerzbank über eine Fusion, am 25. April 2019 brachen beide Seiten die Gespräche ab. Kurz darauf verordnete Vorstandschef Christian Sewing, seit 2018 im Amt, den radikalsten Umbau der Firmengeschichte. Am 7. Juli 2019 kündigte er den Ausstieg aus dem weltweiten Aktienhandel an, dazu den Abbau von rund 18.000 Stellen und Umbaukosten von 7,4 Milliarden Euro. Das Jahr 2019 endete mit einem Nettoverlust von 5,3 Milliarden Euro.

Kern des Umbaus war eine interne Abwicklungseinheit, die Capital Release Unit. Dort parkte die Bank Geschäfte mit einem Volumen von rund 288 Milliarden Euro, von denen sich der Vorstand trennen wollte, und baute diesen Bestand über die folgenden Jahre ab. Die Investment Bank konzentrierte sich auf Anleihen, Devisen und Finanzierungen sowie auf Beratung. Die Strategie ging auf: Seit 2020 schreibt die Bank wieder durchgehend Gewinne, und die Zahl der Beschäftigten pendelte sich bei rund 90.000 ein.

Heute steht die Deutsche Bank mit einer Bilanzsumme von 1.435 Milliarden Euro zum Jahresende 2025 als größte Bank Deutschlands da. Der Konzern beschäftigt 89.879 Vollzeitkräfte in 55 Ländern und betreibt weltweit 1.179 Filialen, 64 Prozent davon in Deutschland. An der Börse ist die Bank nach Daten des Portals Companiesmarketcap Anfang Oktober 2026 umgerechnet rund 59 Milliarden Euro wert, die US-Bank JPMorgan Chase bringt rund 789 Milliarden Euro auf die Waage, also gut das Dreizehnfache. Die Deutsche Bank ist damit in Deutschland ein Riese und im globalen Vergleich ein Mittelgewicht.

Auf den PunktVom Höhenflug zum Umbau
  • Zukäufe: Morgan Grenfell 1989, Bankers Trust 1999 für umgerechnet rund 9 Milliarden Euro, Postbank ab 2008
  • Rechnungen: Libor, Hypothekenpapiere und Russland-Geschäfte kosteten zusammen mehr als 9 Milliarden Euro
  • Wende 2019: Ausstieg aus dem Aktienhandel, 18.000 Stellen weniger, seit 2020 durchgehend Gewinne

Wie verdient die Deutsche Bank tatsächlich ihr Geld?

Tortenstück auf Ständer, beschriftet mit dem Text: Zinsen, vor neutralem weißem Hintergrund
Fast die Hälfte der Erträge stammt aus dem Zinsüberschuss: 15,7 Milliarden Euro im Jahr 2025.

Die Deutsche Bank verdient ihr Geld zur Hälfte mit Zinsen, zu einem Drittel mit Provisionen und zu einem Sechstel mit Handelsgeschäften. Nach Sparten liegt die Investment Bank mit 36 Prozent der Erträge vorn, gefolgt von der Private Bank mit 30 und der Corporate Bank mit 23 Prozent.

Vier Sparten, eine Kasse

Die Deutsche Bank teilt ihr Geschäft in vier Segmente. Die Investment Bank handelt mit Anleihen, Devisen und Krediten, finanziert Übernahmen und berät Konzerne bei Börsengängen. Im Jahr 2025 erwirtschaftete das Segment Erträge von 11,5 Milliarden Euro, davon 9,6 Milliarden Euro allein im Handel mit festverzinslichen Papieren und Währungen, intern FIC Sales & Trading genannt. Beratung und Emissionen brachten nur 1,9 Milliarden Euro. Die Investment Bank der Deutschen Bank ist also vor allem ein Handelshaus und weniger ein Berater für Fusionen.

Auf Platz zwei folgt die Private Bank mit 9,7 Milliarden Euro Erträgen. Darunter fallen die Marken Deutsche Bank, Postbank und norisbank sowie die Vermögensverwaltung für wohlhabende Kunden in Deutschland, Italien, Spanien und Asien. Die Corporate Bank, also das Geschäft mit Firmenkunden, kam auf 7,4 Milliarden Euro, vor allem mit Zahlungsverkehr, Kontoführung, Exportfinanzierung und Krediten. Das vierte Segment ist das Asset Management, gebündelt in der Tochter DWS, an der die Deutsche Bank 79,49 Prozent hält. Die DWS erzielte 3,1 Milliarden Euro Erträge und verwaltete Ende Juni 2026 Kundenvermögen von 1.190 Milliarden Euro.

Quer zu den Sparten verteilen sich die Erträge auf drei Arten. Der Zinsüberschuss, also die Differenz zwischen Zinsen aus Krediten und Anleihen und den Zinsen, die die Bank selbst zahlt, erreichte 2025 rund 15,7 Milliarden Euro oder 49 Prozent aller Erträge. Provisionen aus Kontoführung, Wertpapiergeschäft, Fondsverwaltung und Beratung brachten 10,9 Milliarden Euro, das Ergebnis aus zum Marktwert bewerteten Positionen, also im Kern das Handelsergebnis, weitere 5,2 Milliarden Euro. Die Bank, die viele Leser mit dem Börsenparkett verbinden, lebt in Wahrheit zur Hälfte vom klassischen Zinsgeschäft.

Erlösmodell
Vier Sparten, eine Bilanz
Erträge und Vorsteuergewinn der Segmente im Geschäftsjahr 2025.
Erträge
  • Investment Bank11,5 Mrd. €
  • Private Bank9,7 Mrd. €
  • Corporate Bank7,4 Mrd. €
  • Asset Management (DWS)3,1 Mrd. €
Vorsteuergewinn
  • Investment Bank4,0 Mrd. €
  • Corporate Bank2,6 Mrd. €
  • Private Bank2,3 Mrd. €
  • Asset Management (DWS)1,0 Mrd. €
36 %
Anteil der Investment Bank an den Erträgen
35 %
Vorsteuermarge von Investment Bank und Corporate Bank
24 %
Vorsteuermarge der Private Bank

Wo die Marge versteckt liegt

Zu den unauffälligen Ertragsquellen gehört der Zahlungsverkehr für Unternehmen. Die Corporate Bank wickelt für Konzerne Überweisungen, Lastschriften und Devisengeschäfte in Dutzenden Ländern ab und verwahrt dabei hohe Guthaben auf Geschäftskonten. Auf diese Einlagen zahlt die Bank deutlich weniger Zinsen, als das Institut selbst am Geldmarkt erhält. Im Zinsumfeld seit 2023 wurde aus dieser Spanne eine der profitabelsten Quellen des Konzerns: Die Corporate Bank kam 2025 auf einen Vorsteuergewinn von 2,6 Milliarden Euro bei 7,4 Milliarden Euro Erträgen, eine Marge von 35 Prozent. Spezialisten wie der Überweisungsdienst Wise machen der Bank bei Gebühren und Wechselkursaufschlägen für Auslandszahlungen Konkurrenz, bislang vor allem bei Privatkunden und kleinen Firmen.

Eine zweite versteckte Quelle ist das Devisengeschäft. Am 1. Oktober 2026 kürte das Fachmagazin Euromoney die Deutsche Bank zum zweiten Mal in Folge zur besten Devisenbank der Welt. Hinter dem Titel steht ein Massengeschäft: Bei jedem Tausch von Euro in eine andere Währung verdient die Bank an der Spanne zwischen An- und Verkaufskurs, ob für einen Exporteur aus Baden-Württemberg oder einen Pensionsfonds in Kanada. Die Erträge dieses Geschäfts weist die Bank nicht gesondert aus, der Betrag steckt in den 9,6 Milliarden Euro des Anleihe- und Devisenhandels.

Die dritte Quelle ist die Fondstochter. Über die DWS verdient die Bank an jedem Euro, den Anleger in Fonds und börsengehandelten Indexfonds der Marke Xtrackers anlegen, eine laufende Verwaltungsgebühr. Im zweiten Quartal 2026 flossen der DWS netto 25 Milliarden Euro neues Kundengeld zu, ein Rekord. Das Geschäft wächst ohne nennenswerten Kapitalbedarf und ist deshalb bei Aktionären besonders beliebt. Ab November 2026 tritt die DWS unter der neuen Dachmarke Deutsche Asset Management auf, die Nähe zur Mutter soll sichtbarer werden.

Daten, Algorithmen und Bonität

Als klassische Bank verdient die Deutsche Bank nicht am Verkauf von Kundendaten, das verbieten Bankgeheimnis und Datenschutzrecht. Die Daten fließen aber in die Kreditentscheidung. Aus Gehaltseingängen, Kontobewegungen und Zahlungsverhalten berechnen interne Modelle die Bonität eines Kunden und damit den Zinssatz für Ratenkredit, Dispo oder Baufinanzierung. Je genauer das Modell rechnet, desto seltener fallen Kredite aus. Einen eigenen Bilanzwert für diese Daten weist die Bank nicht aus. Der Nutzen der Daten zeigt sich indirekt in der Risikovorsorge, die 2025 bei rund 1,7 Milliarden Euro lag, gut 5 Prozent der Erträge.

Wer verdient am meisten?

Die Margen der vier Sparten liegen enger beieinander, als der Ruf der Investment Bank vermuten lässt. Die Investment Bank kam 2025 auf einen Vorsteuergewinn von 4,0 Milliarden Euro, eine Marge von 35 Prozent und 40 Prozent des Gewinns aller Segmente. Die Corporate Bank erreichte ebenfalls 35 Prozent, das Asset Management 32 Prozent. Am schwächsten verdiente die Private Bank: 2,3 Milliarden Euro Vorsteuergewinn bei 9,7 Milliarden Euro Erträgen, eine Marge von 24 Prozent. Das Privatkundengeschäft braucht Filialen, Berater und IT für Millionen kleiner Konten, und genau dort setzt der Vorstand den Rotstift an.

Segment 2025ErträgeVorsteuergewinnVorsteuermarge
Investment Bank11,5 Mrd. €4,0 Mrd. €35 %
Corporate Bank7,4 Mrd. €2,6 Mrd. €35 %
Asset Management3,1 Mrd. €1,0 Mrd. €32 %
Private Bank9,7 Mrd. €2,3 Mrd. €24 %

Eine echte Quersubventionierung im Sinne eines bewusst verlustreichen Lockangebots betreibt die Bank kaum. Das Junge Konto für Kunden unter 18 Jahren kostet nichts und soll Kunden früh binden, der Rest des Privatkundengeschäfts muss sich selbst rechnen. Die eigentliche Ausgleichsbewegung verläuft zwischen den Sparten: Die stabilen Einlagen der Privat- und Firmenkunden finanzieren die Bilanz, auf der die Investment Bank handelt. Ohne die Kundengelder der Postbank müsste sich die Deutsche Bank deutlich teurer am Kapitalmarkt refinanzieren.

Skaleneffekte spielen vor allem in der Abwicklung eine Rolle. Ob eine Bank zehn oder hundert Millionen Überweisungen am Tag verarbeitet, macht für die Kosten der Plattform kaum einen Unterschied, für die Erträge sehr wohl. Deshalb investiert die Deutsche Bank in ihre Zahlungsplattform und bündelte 2023 die Konten aller Postbank-Kunden auf einem gemeinsamen IT-System. Ein Netzwerkeffekt im Sinne einer Plattform entsteht dagegen nur im Handel: Je mehr Kunden über die Bank Devisen und Anleihen kaufen, desto enger kann die Bank ihre Kurse stellen und desto mehr Kunden kommen.

Was sich seit 2020 verschoben hat

Im Jahr 2020 lagen die Erträge bei 24,0 Milliarden Euro, 2025 bei 32,1 Milliarden Euro, ein Plus von 34 Prozent. Am stärksten wuchs die Corporate Bank mit 44 Prozent, angetrieben vom Zinsanstieg, gefolgt vom Asset Management mit 38 Prozent. Die Investment Bank legte um 24 Prozent zu und verlor leicht an Gewicht: Der Anteil der Sparte an den Erträgen sank von 38,6 auf 36,0 Prozent. Die Verschiebung ist kleiner, als die Strategiepapiere des Vorstands nahelegen, aber die Richtung stimmt. Die Bank wird schrittweise zu einer Firmenkunden- und Vermögensbank mit angeschlossenem Handel.

Ertragsarten
Zinsen schlagen Handel
Woraus sich die Erträge 2025 zusammensetzen und wie sich die Sparten seit 2020 entwickelt haben.
Ertragsart 2025
  • Zinsüberschuss15,7 Mrd. € (49 %)
  • Provisionsüberschuss10,9 Mrd. € (34 %)
  • Handelsergebnis (Fair Value)5,2 Mrd. € (16 %)
Wachstum der Erträge 2020 bis 2025
  • Corporate Bank+44 %
  • Asset Management+38 %
  • Investment Bank+24 %
  • Private Bank+19 %
24,0 Mrd. €
Erträge 2020
32,1 Mrd. €
Erträge 2025
37 Mrd. €
Ertragsziel für 2028

Für die Zukunft hat der Vorstand die Linie beim Investorentag am 17. November 2025 festgelegt. Bis 2028 sollen die Erträge auf rund 37 Milliarden Euro steigen, die Kosten nur auf rund 22 Milliarden Euro. Die Aufwandsquote soll unter 60 Prozent fallen, die Rendite auf das materielle Eigenkapital über 13 Prozent steigen. Ab 2026 will die Bank 60 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausschütten. Der Vorstand setzt auf mehr Gebühren aus Vermögensverwaltung und Zahlungsverkehr, um die Abhängigkeit von Zinsen und Handelsglück zu senken.

Wie groß ist die Marktmacht der Deutschen Bank?

Zwei weiße Schachtürme vor hellem Hintergrund. Der kleinere Turm links trägt eine orangefarbene Fahne mit der Aufschrift „Nr. 1 in Deutschland“
Rund 18 Millionen Privatkunden in Deutschland, an der Börse aber nur ein Dreizehntel von JPMorgan Chase.

In Deutschland ist die Deutsche Bank die größte Privatbank mit rund 18 Millionen Privatkunden und eine feste Größe bei Bundesanleihen. Weltweit spielt die Bank nur in einzelnen Märkten wie dem Devisen- und Anleihehandel in der ersten Liga, an der Börse liegt der Konzern weit hinter den US-Großbanken.

Im Privatkundengeschäft betreut die Bank mit ihren Marken Deutsche Bank, Postbank, norisbank und der Bausparkasse BHW rund 18 Millionen Kunden in Deutschland und ist damit der größte private Anbieter, auch wenn Sparkassen und Volksbanken als Verbünde mehr Kunden zählen. Mit diesem Kundenstamm hat die Bank Zugang zu Millionen Gehaltskonten, über die sich Ratenkredite, Baufinanzierungen, Fonds und Versicherungen verkaufen lassen. Die Bindung ist hoch, weil der Wechsel des Girokontos für viele Kunden mühsam bleibt: Daueraufträge, Lastschriften und Gehaltseingang müssen umziehen.

Härter umkämpft ist der Markt der jungen, digitalen Kunden. Neobanken wie Revolut werben mit kostenlosen Konten, günstigen Auslandszahlungen und Apps, die schneller reagieren als die Systeme einer Großbank. Für die Deutsche Bank ist diese Konkurrenz vor allem beim Nachwuchs gefährlich: Ein Kunde, der mit 18 Jahren sein erstes Gehaltskonto bei einer Neobank eröffnet, schließt später womöglich auch Baufinanzierung und Depot dort ab. Der Konzern antwortet mit der norisbank als günstiger Direktbank und dem kostenlosen Jungen Konto.

Bei Firmenkunden ist die Deutsche Bank für viele exportorientierte Mittelständler die zentrale Auslandsbank. Das Netz der Bank in 55 Ländern ist für Exporteure ein Vorteil, weil sich Akkreditive, Garantien und Devisenabsicherung aus einer Hand erledigen lassen. Im zweiten Quartal 2026 wuchs das Kreditbuch der Corporate Bank um 8 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Der wichtigste heimische Wettbewerber ist die Commerzbank, an der die italienische UniCredit eine große Beteiligung aufgebaut hat. Eine Übernahme der Commerzbank würde den Firmenkundenmarkt in Deutschland neu ordnen, mit der Deutschen Bank als einzigem verbliebenen großen deutschen Konkurrenten.

Im Staatsgeschäft ist die Bank tief verankert. Bei der Bietergruppe Bundesemissionen, also den Banken, die neue Bundesanleihen bei der Finanzagentur ersteigern dürfen, lag die Deutsche Bank im ersten Halbjahr 2026 auf Platz fünf, die Commerzbank auf Platz 15. Bei Emissionen und Beratung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika kam die Bank im zweiten Quartal 2026 auf einen Marktanteil von 4,1 Prozent. Für einen Platz unter den Marktführern reicht der Wert nicht: Die großen US-Banken dominieren das Geschäft mit Fusionsberatung und Börsengängen auch in Europa.

BankBörsenwert Anfang Oktober 2026
JPMorgan Chaserund 789 Mrd. €
UBSrund 132 Mrd. €
UniCreditrund 121 Mrd. €
BNP Paribasrund 102 Mrd. €
Deutsche Bankrund 59 Mrd. €
Commerzbankrund 43 Mrd. €

Die Aufsicht stuft die Deutsche Bank als global systemrelevant ein. Im November 2025 stufte der Finanzstabilitätsrat FSB die Bank allerdings herab, vom zweiten in den untersten Risikobereich. Der zusätzliche Kapitalpuffer sank damit von 1,5 auf 1,0 Prozent der risikogewichteten Aktiva. Für die Bank ist das ein handfester Vorteil: Jeder Prozentpunkt weniger Pflichtkapital macht Geld für Kredite oder Ausschüttungen frei. Die Ratingagentur Fitch hob das Rating der Bank im Mai 2026 um zwei Stufen auf A+ an, Moody’s vergibt die Note A1, S&P die Note A.

Kartellrechtlich ist die Bank weniger angreifbar als Plattformkonzerne, weil kein Markt von ihr allein abhängt. Die Lock-in-Effekte wirken unauffällig: Ein Mittelständler mit Kreditlinie, Avalrahmen und Zahlungsverkehr bei derselben Bank wechselt selten, weil jede neue Bank die Bonität neu prüft und Sicherheiten neu bewertet. Ein Privatkunde mit Baufinanzierung bei der Postbank hat ebenfalls wenig Anreiz, das Girokonto zu kündigen. Marktmacht entsteht hier nicht aus einem Monopol, sondern aus Bequemlichkeit und Wechselkosten.

Auf den PunktGroß zu Hause, mittelgroß in der Welt
  • Privatkunden: rund 18 Millionen in Deutschland über vier Marken
  • Systemrelevanz: seit November 2025 nur noch 1,0 Prozent Kapitalzuschlag
  • Börsenwert: rund 59 Milliarden Euro, ein Dreizehntel von JPMorgan Chase

Wer ist bei der Deutschen Bank eigentlich das Produkt?

Sparschwein mit Trinkhalm und Etikett „Einlagen“ auf grauem Grund
Guthaben auf Girokonten sind für Banken eine der günstigsten Quellen, um Kredite und Handel zu finanzieren.

Bei der Deutschen Bank ist das Geld der Kunden das Produkt. Sparer und Firmen liefern günstige Einlagen, Kreditnehmer zahlen Zinsen, Anleger zahlen Gebühren. Die Bank verdient an allen drei Rollen.

Eine Bank ist keine Plattform im Sinne von Amazon oder Meta, aber auch bei ihr lohnt die Frage, wer was bezahlt. Der Kunde mit dem Girokonto zahlt zweimal: einmal sichtbar über die Kontoführungsgebühr von 6,90 Euro im Monat für das AktivKonto, einmal unsichtbar über die Zinsen, die er auf sein Guthaben nicht bekommt. Ein Guthaben von 3.000 Euro auf dem Girokonto bringt dem Kunden in der Regel nichts, der Bank aber am Geldmarkt eine Rendite. Die Summe dieser Guthaben ist bei Millionen Kunden eine der günstigsten Finanzierungsquellen, die eine Bank haben kann.

Der Kreditnehmer ist die zweite Rolle. Bei einer Überziehung des Kontos zahlt ein Kunde der Deutschen Bank 11,60 Prozent Dispozins, bei der Postbank 11,04 Prozent, bei geduldeter Überziehung jenseits des Rahmens noch mehr. Ein Ratenkredit oder eine Baufinanzierung ist günstiger, bringt der Bank aber über die Laufzeit stabile Zinserträge. Die Dispozinsen sind dagegen besonders lukrativ, weil das Ausfallrisiko bei Gehaltskonten überschaubar bleibt und die Kunden selten verhandeln.

In der dritten Rolle tritt der Kunde als Anleger auf. Über die DWS kassiert die Bank für jeden Fonds eine laufende Verwaltungsgebühr, im Wertpapierdepot Ordergebühren und bei Beratung Ausgabeaufschläge. Das neue Altersvorsorgedepot zeigt die Mechanik exemplarisch: Das digitale Standarddepot mit DWS-Fonds kostet in den ersten zwei Jahren 0,10 Prozent im Jahr, danach 0,28 Prozent. Ein späteres Beratungsdepot soll 0,99 Prozent kosten, also fast das Zehnfache des Einstiegspreises. Die Bank lockt mit einem günstigen Einstieg und verdient an den Kunden, die Beratung wollen.

Rollen
Wer zahlt, wer liefert, wer kassiert?
Die Geldströme rund um Konto, Kredit und Fonds.
Liefert
Einleger
Hält Guthaben auf Giro- und Geschäftskonten, auf die die Bank kaum Zinsen zahlt.
Zahlt
Kontokunde
Zahlt 6,90 € im Monat für das AktivKonto, 13,90 € für das BestKonto.
Zahlt
Kreditnehmer
Zahlt 11,60 % Dispozins bei der Deutschen Bank, 11,04 % bei der Postbank.
Zahlt
Anleger
Zahlt im Altersvorsorgedepot 0,10 bis 0,28 % digital, 0,99 % mit Beratung.
Profitiert
Aktionär
Erhält für 2025 1 € Dividende je Aktie und profitiert 2026 von Rückkäufen über 1,5 Mrd. €.
Kassiert
Deutsche Bank
Erzielte 2025 einen Gewinn nach Steuern von 7,1 Mrd. €.

Auf der Firmenseite liefern Mittelständler und Konzerne die gleichen Zutaten in größerem Maßstab. Auf den Geschäftskonten der Unternehmen liegen oft Millionenbeträge, für die die Bank nur geringe Zinsen zahlt, und der Zahlungsverkehr bringt Gebühren für jede Auslandsüberweisung und jeden Devisentausch. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen Kreditlinien, Exportfinanzierung und Absicherungsgeschäfte. Aus Sicht der Bank ist der Firmenkunde wertvoll, weil er an mehreren Stellen gleichzeitig zahlt, ohne dass ein einzelner Preis besonders hoch wirkt.

Die meisten Leser begegnen der Deutschen Bank in der Rolle des Einlegers, also als Kunden, deren Guthaben die Bank finanzieren. Die Kontogebühr von 6,90 Euro im Monat ist nur ein Teil des Preises. Der größere Teil des Beitrags fließt über die Zinsspanne, die im Kontoauszug nicht auftaucht. Ein Kunde, der sein Guthaben dauerhaft auf dem Girokonto parkt, finanziert die Bank zum Nulltarif.

Auf den PunktDrei Rollen, eine Spanne
  • Einleger: liefern Guthaben, auf die die Bank kaum Zinsen zahlt
  • Kreditnehmer: zahlen bis zu 11,60 Prozent Dispozins
  • Anleger: zahlen Fondsgebühren von 0,10 bis 0,99 Prozent im Jahr

Was kostet das Angebot wirklich, und wer zahlt die Rechnung?

Ein langer Kassenbon auf weißer Fläcke, unten ein silberner Anker und ein orangefarbener Kreis mit Text
Das AktivKonto kostet 6,90 Euro im Monat, das BestKonto 13,90 Euro, also 166,80 Euro im Jahr.

Von 100 Euro Ertrag gab die Deutsche Bank 2025 rund 64 Euro für Personal, IT, Gebäude und Rechtsfälle aus. Gut 5 Euro gingen in die Risikovorsorge, 8 Euro an den Fiskus, rund 22 Euro blieben als Gewinn.

Der Preis einer Bankleistung ist schwerer zu greifen als der eines Produkts im Laden. Sichtbar sind die Listenpreise: Das AktivKonto kostet 6,90 Euro im Monat, also 82,80 Euro im Jahr, das BestKonto mit Kreditkarte und Versicherungen 13,90 Euro, im Jahr 166,80 Euro. Bei der Postbank kostet das Giro plus 5,90 Euro, sofern monatlich mindestens 1.000 Euro eingehen, sonst 6,90 Euro. Das Giro extra plus ist ab einem Geldeingang von 3.000 Euro im Monat kostenlos, sonst kostet das Konto 11,90 Euro. Die Preise belohnen also Gehaltskunden und verteuern das Konto für Menschen mit kleinem Einkommen.

KontoPreis pro MonatPreis pro JahrDispozins
Deutsche Bank AktivKonto6,90 €82,80 €11,60 %
Deutsche Bank BestKonto13,90 €166,80 €11,60 %
Postbank Giro plus (ab 1.000 € Eingang)5,90 €70,80 €11,04 %
Postbank Giro plus (unter 1.000 € Eingang)6,90 €82,80 €11,04 %
Postbank Giro extra plus (ab 3.000 € Eingang)0,00 €0,00 €11,04 %
Postbank Giro extra plus (unter 3.000 € Eingang)11,90 €142,80 €11,04 %

Interessanter als die Kontopreise ist die Frage, wohin das Geld im Konzern fließt. Die Deutsche Bank erzielte 2025 Erträge von 32,1 Milliarden Euro. Davon gingen 20,7 Milliarden Euro in die laufenden Kosten, also Gehälter, Boni, IT, Mieten, Beratung und Rechtskosten. Die Risikovorsorge für faule Kredite verschlang rund 1,7 Milliarden Euro, die Steuern 2,6 Milliarden Euro. Am Ende blieben 7,1 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern. Auf 100 Euro Ertrag heruntergerechnet, zeigt sich die Kostenstruktur der Bank deutlich.

Bestandteil2025 in Mrd. €Je 100 € Ertrag
Erträge gesamt32,1100,00 €
Kosten (Personal, IT, Gebäude, Rechtsfälle)20,764,40 €
davon variable Vergütung (Boni)2,78,40 €
Risikovorsorge für Kreditausfälle1,75,30 €
Ertragsteuern2,68,10 €
Gewinn nach Steuern7,122,20 €
davon Dividende und Aktienrückkauf für 20252,99,00 €

Die Tabelle zeigt, wo das Geld des Kunden landet. Von jedem Euro Ertrag fließen 8,4 Cent als variable Vergütung an die Belegschaft, der größte Teil davon in die Investment Bank. Für 2025 schüttete die Bank 1 Euro Dividende je Aktie aus, rund 1,9 Milliarden Euro, und kaufte Aktien für 1 Milliarde Euro zurück. Zusammen sind das 2,9 Milliarden Euro, rund 41 Prozent des Gewinns. Ab 2026 soll die Quote auf 60 Prozent steigen. Der Kunde zahlt also nicht nur für sein Konto, sondern auch für die Ausschüttung an die Aktionäre.

Preiserhöhungen setzten Banken lange einseitig durch. Der Bundesgerichtshof hat der Postbank im April 2021 die Praxis untersagt, Gebührenerhöhungen ohne ausdrückliche Zustimmung der Kunden einzuführen. Banken müssen seither die Zustimmung jedes Kunden einholen und mussten zu Unrecht erhobene Gebühren erstatten. Das Urteil (Az. XI ZR 26/20) zeigt, wie asymmetrisch das Verhältnis zwischen Bank und Kunde vorher war.

Auf den PunktWohin der Euro fließt
  • Kosten: 64,40 Euro je 100 Euro Ertrag, davon 8,40 Euro Boni
  • Gewinn: 22,20 Euro, davon 9 Euro an die Aktionäre für 2025
  • Kontopreise: 82,80 bis 166,80 Euro im Jahr, günstiger nur mit hohem Geldeingang

Wer profitiert und wer zahlt drauf?

Wippe mit Hausmodell (unten, Schild: Geschlossen) und Pokal (oben) auf Weiß
2025 schloss die Private Bank 126 Filialen, die variable Vergütung stieg auf 2,68 Milliarden Euro.

Gewinner sind die Aktionäre mit steigenden Ausschüttungen und die Spitzenverdiener im Konzern. Draufzahlen müssen Privatkunden in der Fläche, die ihre Filiale verlieren, und Beschäftigte in der Privatkundensparte.

Die Aktionäre profitieren am deutlichsten vom Umbau. Seit 2022 hat die Deutsche Bank 8,5 Milliarden Euro an Dividenden und Rückkäufen ausgeschüttet, mehr als die angekündigten 8 Milliarden Euro. Die Dividende stieg von 0,68 Euro je Aktie für 2024 auf 1 Euro für 2025. Am 28. September 2026 schloss die Bank ein weiteres Rückkaufprogramm ab: rund 15,1 Millionen Aktien zu durchschnittlich 33,19 Euro, zusammen 500 Millionen Euro. Im Jahr 2026 summieren sich die Rückkäufe damit auf 1,5 Milliarden Euro, jede zurückgekaufte Aktie erhöht den Gewinnanteil der verbleibenden.

Zu den Gewinnern zählt auch die Führungsetage. Vorstandschef Christian Sewing kam 2025 auf eine Gesamtvergütung von 10,49 Millionen Euro, nach 9,75 Millionen Euro im Vorjahr. Der Vergütungsbericht beziffert die Bezüge der bestbezahlten Person im Konzern auf das 246-Fache des mittleren Einkommens aller Beschäftigten. Insgesamt zahlte die Bank 2,68 Milliarden Euro an variabler Vergütung, 658 Risikoträger in Schlüsselpositionen kamen auf mindestens 1 Million Euro. Die meisten Spitzenverdiener arbeiten im Handel und in der Beratung, also dort, wo der Konzern seine Spezialisten gegen Wettbewerber aus New York und London halten muss.

Auf der anderen Seite stehen die Kunden in der Fläche. Im Jahr 2025 schloss die Private Bank 126 Filialen und baute 1.600 Stellen ab, 2024 hatte die Sparte 125 Filialen geschlossen. Im Herbst 2023 hatte die Bank angekündigt, das Netz der Postbank bis Mitte 2026 von rund 550 auf etwa 300 Filialen auszudünnen. Im zweiten Quartal 2026 meldete der Vorstand, alle für 2026 geplanten Schließungen seien umgesetzt. Für ältere Kunden in kleineren Städten bedeutet das längere Wege, für die Bank sinkende Kosten für Miete und Personal.

GruppeRolleBilanz
AktionäreGewinnerDividende von 0,68 auf 1,00 € je Aktie, Rückkäufe 2026 über 1,5 Mrd. €
Vorstand und RisikoträgerGewinnerSewing 10,49 Mio. €, 658 Risikoträger mit mindestens 1 Mio. €
Firmenkunden mit Auslandsgeschäfteher GewinnerNetz in 55 Ländern, Kreditbuch der Corporate Bank um 8 Mrd. € gewachsen
Fondsanlegergemischtgünstige Einstiegsdepots ab 0,10 %, Beratung bis 0,99 % im Jahr
Privatkunden in der FlächeVerlierer126 Filialen weniger im Jahr 2025, Postbank-Netz fast halbiert
Beschäftigte in der Private BankVerlierer1.600 Stellen weniger im Jahr 2025
Kunden der Postbank 2023Verlierermonatelange Störungen nach der IT-Umstellung

Wie teuer ein schlecht geplanter Umbau für Kunden werden kann, zeigte die Postbank im Sommer 2023. Bis zum 3. Juli 2023 zog der Konzern rund 12 Millionen Postbank-Kunden mit etwa 19 Millionen Verträgen auf ein gemeinsames IT-System mit der Deutschen Bank um. Ziel waren Einsparungen von 300 Millionen Euro im Jahr ab 2025. In den Wochen danach häuften sich Störungen im Kundenservice, viele Kunden warteten lange auf die Bearbeitung ihrer Anliegen. Die BaFin setzte am 29. September 2023 einen Sonderbeauftragten ein, der die Aufarbeitung überwachte.

Die Gewinne des Umbaus landen also bei Aktionären und Spitzenkräften, die Kosten bei Kunden und Beschäftigten im Privatkundengeschäft. Aus Sicht der Bank ist das betriebswirtschaftlich folgerichtig, weil die Private Bank die niedrigste Marge im Konzern hat. Aus Sicht eines Kunden, der für den Weg zur nächsten Filiale den Bus nehmen muss, wirkt der Rekordgewinn weniger überzeugend. Ob Telefon und App die Filiale für ältere Kunden ersetzen, muss sich erst zeigen.

Die Deutsche Bank hat 2025 insgesamt 126 Filialen geschlossen und zugleich 2,68 Milliarden Euro an Boni verteilt.

Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
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Wie politisch ist die Deutsche Bank?

Ein orangefarbenes Puzzleteil „LUXEMBURG“ und ein weißes „DEUTSCHLAND“ auf Münzstapeln
In Luxemburg verbuchte die Bank 2025 mit 475 Vollzeitkräften einen Vorsteuergewinn von 720 Millionen Euro.

Die Deutsche Bank ist eng mit der Politik verflochten: als Hausbank vieler Exporteure, als Bieterin für Bundesanleihen und als Lobbyistin in Berlin und Brüssel. Rund 2 Millionen Euro gab die Bank 2025 für Interessenvertretung beim Bundestag aus.

Im Lobbyregister des Bundestags meldet die Deutsche Bank für 2025 Ausgaben für Interessenvertretung von knapp 2 Millionen Euro und 1,9 Vollzeitstellen. Hinzu kommt der Bankenverband, in dem die Deutsche Bank eines der einflussreichsten Mitglieder ist. Der Verband gab im selben Jahr rund 5,2 Millionen Euro für Lobbyarbeit aus und nahm rund 30,7 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen ein. Im EU-Transparenzregister nennt die Bank für 2025 Ausgaben zwischen 1,5 und 1,75 Millionen Euro bei 3,3 Vollzeitstellen. Die wichtigsten Themen sind Kapitalregeln, die Bankenunion und die Kapitalmarktunion.

Die Länderübersicht im Geschäftsbericht zeigt, in welchen Ländern die Bank verdient und Steuern zahlt. Banken müssen seit Jahren offenlegen, welche Erträge, Gewinne und Steuern auf welches Land entfallen. Die Zahlen der Deutschen Bank für 2025 zeigen ein klares Muster: In Deutschland erzielte die Bank 39 Prozent der Erträge und 40 Prozent des Vorsteuergewinns, zahlte dort aber nur ein Drittel ihrer Ertragsteuern, 871 Millionen Euro. In Luxemburg verbuchte die Bank mit nur 475 Vollzeitkräften einen Vorsteuergewinn von 720 Millionen Euro, rechnerisch 1,5 Millionen Euro je Kopf. In Deutschland lag der Wert bei rund 116.000 Euro je Vollzeitkraft.

Länderbericht
Wo die Deutsche Bank verdient und Steuern zahlt
Vorsteuergewinn und Ertragsteuern 2025 in ausgewählten Ländern.
Vorsteuergewinn
  • Deutschland3,88 Mrd. €
  • USA2,23 Mrd. €
  • Großbritannien930 Mio. €
  • Indien815 Mio. €
  • Luxemburg720 Mio. €
  • Singapur537 Mio. €
Ertragsteuern
  • Deutschland871 Mio. €
  • USA551 Mio. €
  • Indien280 Mio. €
  • Großbritannien157 Mio. €
  • Luxemburg140 Mio. €
  • Singapur74 Mio. €
475
Vollzeitkräfte in Luxemburg
1,5 Mio. €
Vorsteuergewinn je Vollzeitkraft in Luxemburg
116.000 €
Vorsteuergewinn je Vollzeitkraft in Deutschland

Der Unterschied erklärt sich teils durch die Art des Geschäfts. In Luxemburg bündelt die Bank Fondsverwaltung und Vermögensverwaltung für Kunden aus ganz Europa, Geschäfte mit wenig Personal und hohen Gewinnen. In Indien beschäftigt die Bank dagegen 23.867 Vollzeitkräfte, mehr als ein Viertel der gesamten Belegschaft, vor allem in IT und Abwicklung. Die Kosten der indischen Dienstleistungszentren drücken den Gewinn in Deutschland und anderen Märkten. Rechtswidrig ist an dieser Verteilung nichts, die Übersicht zeigt aber, wie Konzernbanken Gewinne an steuerlich günstigen Standorten ausweisen.

Ein Schatten der Vergangenheit sind die Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag. Im Fall Cum-Ex ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln laut Geschäftsbericht 2025 auch gegen sieben frühere Vorstandsmitglieder, die Bank selbst ist mögliche Nebenbeteiligte. Seit 2023 läuft ein eigenes Verfahren zur Postbank. Das Bundeszentralamt für Steuern hat Haftungsbescheide über 85 Millionen Euro erlassen. Für die Bank sind diese Verfahren weniger ein finanzielles als ein politisches Risiko, weil Cum-Ex in Deutschland zum Synonym für Steuerraub auf Kosten der Allgemeinheit geworden ist.

Gegenüber der Aufsicht hat die Bank in den vergangenen Jahren eine Reihe von Niederlagen kassiert. Im März 2025 verhängte die BaFin ein Bußgeld von gut 23 Millionen Euro wegen Verstößen gegen Aufsichtsvorgaben, 2023 die US-Notenbank eine Strafe von umgerechnet 166 Millionen Euro wegen Mängeln bei Sanktionskontrollen. Nach dem IT-Chaos bei der Postbank setzte die BaFin einen Sonderbeauftragten ein. Die Bank präsentiert sich in der Öffentlichkeit trotzdem als verlässlicher Partner der deutschen Wirtschaft und des Staates, etwa durch ihre Rolle bei Bundesanleihen und im Exportgeschäft.

Politisch heikel bleibt die Frage nach der Größe. Eine Fusion mit der Commerzbank scheiterte 2019, seither hat die UniCredit dort eine große Beteiligung aufgebaut. Ende September 2026 tauchten in Schweizer Medien Spekulationen über mögliche Partner der UBS auf, in denen auch die Deutsche Bank genannt wurde. Bestätigt hat das keine der Banken. Jede größere Fusion dieser Art würde ein Institut schaffen, das noch stärker als bisher als systemrelevant gilt, mit allen Folgen für Steuerzahler im Krisenfall.

Auf den PunktEinfluss mit Aktenzeichen
  • Lobby: knapp 2 Millionen Euro beim Bundestag, bis 1,75 Millionen Euro in Brüssel
  • Steuern: 40 Prozent des Gewinns in Deutschland, aber nur ein Drittel der Steuern
  • Altlasten: Cum-Ex-Ermittlungen gegen sieben frühere Vorstände

Was könnte die Deutsche Bank zu Fall bringen?

Hölzerner Turm mit einem herausragenden Block namens „Handel“ und einem Helm namens „Sicherheit“
Nach einem Rekordquartal im Handel erwartet der Finanzchef für das dritte Quartal stagnierende Erträge.

Die größten Risiken sind ein Einbruch im Handel, sinkende Zinsen, neue Rechtsfälle und digitale Konkurrenz im Privatkundengeschäft. Ein Zusammenbruch ist bei einer harten Kernkapitalquote von 13,9 Prozent unwahrscheinlich, eine neue Ertragskrise nicht.

Das naheliegendste Risiko ist die Abhängigkeit vom Handel. Im zweiten Quartal 2026 erzielte der Anleihe- und Devisenhandel einen Rekordertrag von 2,6 Milliarden Euro, 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Solche Quartale lassen sich nicht beliebig wiederholen. Am 23. September 2026 warnte Finanzchef Raja Akram auf einer Konferenz der Bank of America, die Erträge der Investment Bank würden im dritten Quartal stagnieren oder leicht sinken, schwächer laufe vor allem das Kreditgeschäft. Die Zahlen zum dritten Quartal legt die Bank am 28. Oktober vor.

Das zweite Risiko ist der Zins. Fast die Hälfte der Erträge stammt aus dem Zinsüberschuss, der von der Differenz zwischen Kredit- und Einlagenzinsen lebt. Sinken die Leitzinsen weiter, schrumpft diese Spanne, vor allem bei den Einlagen von Privat- und Firmenkunden. Die Bank sichert ihre Bilanz zwar über Zinsderivate ab. Eine längere Phase niedriger Zinsen wie zwischen 2015 und 2021 würde das Ziel von 37 Milliarden Euro Erträgen bis 2028 aber deutlich erschweren.

An dritter Stelle stehen Rechtsfälle. Die Geschichte der Bank seit 2008 ist auch eine Geschichte von Milliardenvergleichen, und die Liste offener Verfahren ist lang, von Cum-Ex bis zu Klagen im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten in Polen. Große Rechtsfälle können das Jahresergebnis nahezu halbieren, wie die Belastungen im Jahr 2024 gezeigt haben. Damals drückten die Postbank-Übernahmeklage und die polnischen Hypotheken den Vorsteuergewinn auf 5,3 Milliarden Euro, ein Jahr später erreichte er 9,7 Milliarden Euro.

Langfristig bedroht die digitale Konkurrenz das Privatkundengeschäft. Bezahldienste wie PayPal haben sich zwischen Bank und Händler geschoben, Neobanken werben junge Kunden ab und Fondsplattformen bieten Indexfonds günstiger an als jeder Bankberater. Die Deutsche Bank reagiert mit der norisbank, der DWS-Marke Xtrackers und einem günstigen digitalen Vorsorgedepot. Ob diese Antworten genügen, entscheidet sich an der Frage, ob junge Kunden ihr erstes Konto noch bei einer Großbank eröffnen.

Die Kapitalausstattung spricht gegen ein Katastrophenszenario. Mit einer harten Kernkapitalquote von 13,9 Prozent zur Jahresmitte 2026 liegt die Bank im Zielband von 13,5 bis 14 Prozent. Im Stresstest der europäischen Bankenaufsicht 2025 fiel die Quote im schlimmsten Szenario auf 10,23 Prozent, deutlich über dem Mindestwert von 6,1 Prozent. Gefährlich würde erst ein schwarzer Schwan, der mehrere Risiken gleichzeitig auslöst: eine Finanzkrise mit Handelsverlusten, fallenden Zinsen und steigenden Kreditausfällen.

Szenario bis 2030AnnahmeFolge für die Bank
Plan geht aufErträge steigen bis 2028 auf rund 37 Mrd. €, Aufwandsquote unter 60 %Rendite über 13 %, Ausschüttungen von 60 % des Gewinns
SeitwärtsHandel normalisiert sich, Zinsen sinken leichtErträge um 33 Mrd. €, Ziele werden verfehlt, Kostendruck in der Private Bank steigt
RückschlagRezession, neuer Rechtsfall, Einbruch im HandelGewinn halbiert, Rückkäufe ausgesetzt, neue Debatte über eine Fusion
Auf den PunktDrei Schwachstellen
  • Handel: nach dem Rekordquartal mit 2,6 Milliarden Euro rechnet der Finanzchef mit schwächeren Erträgen
  • Zinsen: fast die Hälfte der Erträge hängt am Zinsüberschuss
  • Recht: Postbank-Klage und Polen-Kredite drückten 2024 den Vorsteuergewinn auf 5,3 Milliarden Euro

Was bedeutet die Deutsche Bank für deutsche Unternehmer und Verbraucher?

Weißes Sparschwein mit Brille und Anhänger „Ab 2027“ auf weißer Säule vor weißem Hintergrund
Zum Start des Altersvorsorgedepots am 1. Januar 2027 kostet das digitale Standarddepot 0,10 Prozent im Jahr.

Für Verbraucher ohne hohen Geldeingang ist die Deutsche Bank eine teure Bank. Für Mittelständler mit Auslandsgeschäft bleibt die Bank einer der wenigen Partner mit weltweitem Netz, für die Altersvorsorge kommt 2027 ein günstiges Fondsdepot.

Am 1. Januar 2027 startet das neue Altersvorsorgedepot, und die Deutsche Bank will daran kräftig mitverdienen. Nach zwei Startjahren zu 0,10 Prozent kostet das digitale Standarddepot mit DWS-Fonds 0,28 Prozent im Jahr. Bei einem angesparten Vermögen von 20.000 Euro wären das 56 Euro im Jahr. Das spätere Beratungsdepot soll 0,99 Prozent kosten, für dieselbe Summe wären das 198 Euro. Schon zum Start bietet die Bank außerdem Vorsorgeprodukte des Versicherers Zurich mit Beratung an.

Für Verbraucher ist der Preisabstand zwischen Digital- und Beratungsdepot die wichtigste Zahl des ganzen Angebots. Über 30 Jahre summiert sich die Differenz von 0,71 Prozentpunkten zu einem Betrag, der ein Vielfaches der heutigen Jahresgebühr ausmacht, weil die Gebühr jedes Jahr auf das gewachsene Vermögen anfällt. Für die meisten Sparer, die keine individuelle Beratung brauchen, halten wir das digitale Standarddepot deshalb für die vernünftige Wahl. Anleger, die Beratung wünschen, sollten die Kosten mit dem Angebot unabhängiger Honorarberater vergleichen.

Beim Girokonto lohnt ein nüchterner Blick auf den eigenen Geldeingang. Ein Kunde mit weniger als 1.000 Euro Geldeingang im Monat zahlt bei der Postbank für das Giro plus 82,80 Euro im Jahr, bei der Deutschen Bank für das AktivKonto ebenso viel. Ein Konto bei einer Direktbank kostet oft deutlich weniger. Das Zahlungskontengesetz verpflichtet Banken seit 2016 zur Wechselhilfe, also dazu, den Umzug von Daueraufträgen und Lastschriften zu unterstützen. Der Wechsel ist damit weniger aufwendig, als viele Kunden vermuten.

Für Mittelständler sieht die Rechnung anders aus. Ein Maschinenbauer mit Kunden in Asien und Amerika braucht eine Bank, die Akkreditive in China prüft, Garantien in Brasilien stellt und Devisen in Echtzeit absichert. In Deutschland bieten das nur noch wenige Institute aus einer Hand. Im Firmenkundengeschäft ist die Abhängigkeit deshalb größer als im Privatkundengeschäft, und eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die UniCredit würde die Auswahl weiter verengen. Unternehmen tun gut daran, ihre Bankverbindungen auf mindestens zwei Institute zu verteilen.

Szenario für die nächsten 12 MonateWas passiertWas das für Sie heißt
OptimistischInvestment Bank hält das Niveau, Erträge 2026 bei rund 33 Mrd. €stabile Kontopreise, gute Konditionen für Firmenkredite
RealistischHandel schwächer, Zinsüberschuss stabil, Kostendruck in der Private Bankweitere Filialschließungen, mehr Beratung per Telefon und App
PessimistischRezession und steigende Kreditausfällestrengere Kreditvergabe für Mittelständler, höhere Preise für Zusatzleistungen

Für Wettbewerber und Geschäftspartner lohnt sich der Blick auf die Strategie. Die Deutsche Bank will bis 2028 vor allem mit Gebühren aus Vermögensverwaltung und Zahlungsverkehr wachsen. Für Fintechs und kleinere Banken öffnet das Nischen im Privatkundengeschäft, das die Großbank zunehmend digital und mit weniger Personal betreut. Firmenkunden dürfen deshalb erwarten, dass die Bank um Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft kämpft, und genau dort lassen sich Konditionen verhandeln. Unsere Einschätzung: Die Deutsche Bank ist heute solider aufgestellt als zu jedem Zeitpunkt seit 2008, für Privatkunden ohne hohen Geldeingang aber selten die günstigste Wahl.

Auf den PunktWas Sie jetzt tun können
  • Altersvorsorge: digitales Standarddepot ab 0,10 Prozent statt Beratung zu 0,99 Prozent prüfen
  • Girokonto: Kontopreis mit dem eigenen Geldeingang abgleichen, Wechselhilfe nutzen
  • Mittelstand: Bankverbindungen auf mindestens zwei Institute verteilen

Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zum Geschäftsmodell der Deutschen Bank

Ein offenes Buch mit einem Vorhängeschloss auf der linken Seite
Von Aufwandsquote bis Zinsüberschuss: die wichtigsten Begriffe zum Geschäftsmodell der Deutschen Bank.

Additional-Tier-1-Anleihe

Eine Additional-Tier-1-Anleihe (AT1) ist eine nachrangige Anleihe ohne festes Laufzeitende, die Banken auf ihr Kernkapital anrechnen dürfen. Gerät die Bank in Schieflage, kann die Anleihe abgeschrieben oder in Aktien umgewandelt werden. Dafür zahlt die Bank höhere Zinsen als bei normalen Anleihen. Die Deutsche Bank kündigte im September 2026 eine neue Emission an.

Aufwandsquote

Die Aufwandsquote (Cost-Income-Ratio) setzt die Kosten einer Bank ins Verhältnis zu ihren Erträgen. Je niedriger der Wert, desto effizienter arbeitet die Bank. Die Deutsche Bank kam 2025 auf 64,4 Prozent, also 64,40 Euro Kosten je 100 Euro Ertrag. Bis 2028 soll die Quote unter 60 Prozent sinken.

Bietergruppe Bundesemissionen

Die Bietergruppe Bundesemissionen ist der Kreis von Banken, die neue Bundesanleihen direkt bei der Finanzagentur des Bundes ersteigern dürfen. Die Mitglieder verkaufen die Papiere an Investoren weiter. Die Finanzagentur veröffentlicht regelmäßig eine Rangliste nach Zuteilungen.

Capital Release Unit

Die Capital Release Unit war eine interne Abwicklungseinheit, die die Deutsche Bank 2019 gründete. Dort sammelte die Bank Geschäfte, aus denen der Vorstand aussteigen wollte, etwa den weltweiten Aktienhandel, und baute diesen Bestand schrittweise ab. So wurde Kapital für das Kerngeschäft frei.

Harte Kernkapitalquote

Die harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) misst das Eigenkapital höchster Qualität im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiva einer Bank. Die Kennzahl zeigt, wie hohe Verluste eine Bank aus eigener Kraft auffangen kann. Die Deutsche Bank kam Mitte 2026 auf 13,9 Prozent.

Länderbezogene Berichterstattung

Die länderbezogene Berichterstattung verpflichtet Banken in der EU, Erträge, Gewinne, Steuern und Beschäftigte für jedes Land offenzulegen, in dem das Institut tätig ist. In Deutschland regelt das Paragraf 26a des Kreditwesengesetzes. Die Daten zeigen, wo ein Konzern Gewinne verbucht und wo er Steuern zahlt.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss ist die Differenz zwischen eingenommenen und gezahlten Gebühren einer Bank. Zum Provisionsgeschäft zählen Kontoführungsgebühren, Depotgebühren, Fondsgebühren und Beratungshonorare. Die Deutsche Bank erzielte 2025 einen Provisionsüberschuss von 10,9 Milliarden Euro.

Rendite auf das materielle Eigenkapital

Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (Return on Tangible Equity, RoTE) setzt den Gewinn ins Verhältnis zum Eigenkapital ohne Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte. Analysten vergleichen Banken bevorzugt mit dieser Kennzahl. Die Deutsche Bank kam 2025 auf 10,3 Prozent und will bis 2028 über 13 Prozent erreichen.

Risikogewichtete Aktiva

Als risikogewichtete Aktiva gelten die Vermögenswerte einer Bank, gewichtet nach ihrem Ausfallrisiko. Ein Staatskredit zählt weniger als ein Kredit an ein junges Unternehmen. Aus dieser Summe errechnet die Aufsicht, wie viel Eigenkapital eine Bank vorhalten muss.

Risikovorsorge

Die Risikovorsorge ist der Betrag, den eine Bank für erwartete Kreditausfälle zurücklegt. Der Betrag mindert den Gewinn, bevor ein Kredit tatsächlich ausfällt. Bei der Deutschen Bank lag die Risikovorsorge im ersten Halbjahr 2026 bei 979 Millionen Euro.

Systemrelevante Bank

Eine systemrelevante Bank ist so groß und vernetzt, dass ihre Pleite das Finanzsystem gefährden würde. Der Finanzstabilitätsrat FSB führt jedes Jahr eine Liste solcher Banken und ordnet jedes Institut einer Stufe mit eigenem Kapitalzuschlag zu. Die Deutsche Bank steht seit November 2025 in der untersten Stufe mit 1,0 Prozent Zuschlag.

Zinsüberschuss

Der Zinsüberschuss ist die Differenz zwischen den Zinsen, die eine Bank aus Krediten und Wertpapieren einnimmt, und den Zinsen, die das Institut für Einlagen und eigene Anleihen zahlt. Bei der Deutschen Bank lag der Zinsüberschuss 2025 bei 15,7 Milliarden Euro, fast der Hälfte aller Erträge.

FAQ: Lebt die Deutsche Bank noch vom Investmentbanking?

Eine Waage mit einem Sparschwein auf der einen Seite und orangen Chips auf der anderen Seite, mit einem FAQ-Schild
Häufige Fragen zur Deutschen Bank: Postbank, Kontopreise, DWS, Firmensitz und Altersvorsorgedepot.

Gehört die Postbank zur Deutschen Bank?

Ja. Die Deutsche Bank stieg 2008 bei der Postbank ein und übernahm 2010 die Mehrheit. Heute ist die Postbank eine Marke der Deutschen Bank, die Konten laufen seit 2023 auf derselben IT-Plattform. Auch die norisbank und die Bausparkasse BHW gehören zum Konzern.

Was kostet ein Girokonto bei der Deutschen Bank?

Das AktivKonto kostet 6,90 Euro im Monat, das BestKonto mit Kreditkarte und Versicherungen 13,90 Euro. Kunden unter 18 Jahren zahlen für das Junge Konto nichts. Die Preise gelten laut Preisaushang mit Stand 1. Oktober 2026.

Wem gehört die DWS?

Die Deutsche Bank hält 79,49 Prozent an der Fondsgesellschaft DWS. Weitere 5 Prozent gehören dem japanischen Versicherer Nippon Life, der Rest ist an der Börse gestreut. Ab November 2026 tritt die DWS unter der Dachmarke Deutsche Asset Management auf.

Wo hat die Deutsche Bank ihren Sitz?

Die Deutsche Bank hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Gegründet wurde die Bank 1870 in Berlin. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 90.000 Vollzeitkräfte in 55 Ländern, gut ein Viertel davon in Indien.

Wann veröffentlicht die Deutsche Bank die nächsten Quartalszahlen?

Die Zahlen zum dritten Quartal 2026 legt die Deutsche Bank am 28. Oktober 2026 vor. Finanzchef Raja Akram hatte im September vor stagnierenden bis leicht sinkenden Erträgen im Investmentbanking gewarnt.

Was bietet die Deutsche Bank zum Altersvorsorgedepot an?

Zum Start am 1. Januar 2027 bietet die Bank ein digitales Standarddepot mit DWS-Fonds für 0,10 Prozent im Jahr in den ersten zwei Jahren, danach 0,28 Prozent. Hinzu kommen Vorsorgeangebote des Versicherers Zurich mit Beratung, später ein Beratungsdepot der DWS für 0,99 Prozent.

Quellen

Deutsche Bank | Geschäftsbericht 2025 (Annual Report 2025) | https://investor-relations.db.com/files/documents/other-presentations-and-events/2025/Annual-Report-2025.pdf?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Pressemitteilung zum zweiten Quartal 2026 (29.07.2026) | https://investor-relations.db.com/files/documents/quarterly-results/2026/Q2-2026-Media-Release.pdf?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Financial Data Supplement Q2 2026 | https://investor-relations.db.com/files/documents/quarterly-results/2026/FDS-Q2-2026-29072026.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Pressemitteilung zum Geschäftsjahr 2025 (29.01.2026) | https://investor-relations.db.com/files/documents/quarterly-results/2025/Q4-2025-Media-Release.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Investor Deep Dive, Pressemitteilung (17.11.2025) | https://investor-relations.db.com/files/documents/other-presentations-and-events/2025/Media-Release-IDD-2025.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Financial Data Supplement Q4 2021 | https://investor-relations.db.com/files/documents/annual-reports/2022/FDS_Q4_2021_11032022.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Deutsche Bank startet mit breitem Vorsorgeangebot zum Altersvorsorgedepot (28.09.2026) | https://www.db.com/news/detail/20260928-deutsche-bank-startet-mit-breitem-vorsorgeangebot-zum-altersvorsorgedepot?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Deutsche Bank completes EUR 500 million share buyback program (28.09.2026) | https://www.db.com/news/detail/20260928-deutsche-bank-completes-EUR-500-million-share-buyback-program?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Deutsche Bank named World’s Best FX Bank (01.10.2026) | https://www.db.com/news/detail/20261001-deutsche-bank-named-world-s-best-fx-bank-in-industry-leading-awards-for-the-second-year-in-a-row?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Deutsche Bank to issue Additional Tier 1 capital instruments (21.09.2026) | https://www.db.com/news/detail/20260921-deutsche-bank-to-issue-additional-tier-1-capital-instruments-media-release?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Der Aktionär | Deutsche Bank: Schock im Investmentbanking (23.09.2026) | https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/deutsche-bank-schock-im-investmentbanking-aktie-stuerzt-ab-20409386.html | besucht am 06.10.2026

Fitch Ratings | Fitch Takes Rating Actions on 8 German Banking Groups (Mai 2026) | https://investor-relations.db.com/files/documents/current-ratings/2026/2605-Fitch-Takes-Rating-Actions-on-8-German-Banking-Groups.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Ratings | https://investor-relations.db.com/creditors/ratings | besucht am 06.10.2026

wallstreet-online | RBC stuft Deutsche Bank AG auf Outperform (05.10.2026) | https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21479905-rbc-stuft-deutsche-bank-ag-outperform | besucht am 06.10.2026

wallstreet-online | JPMorgan stuft Deutsche Bank AG auf Overweight (07.09.2026) | https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21347291-jpmorgan-stuft-deutsche-bank-ag-overweight | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Ergebnis im EBA-Stresstest 2025 (01.08.2025) | https://www.db.com/news/detail/20250801-deutsche-bank-demonstrates-enhanced-resilience-in-2025-eba-stress-test?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Financial Stability Board | 2025 List of Global Systemically Important Banks | https://www.fsb.org/uploads/P271125.pdf | besucht am 06.10.2026

Finanzagentur des Bundes | Bietergruppe Bundesemissionen | https://www.deutsche-finanzagentur.de/bundeswertpapiere/emissionen/bietergruppe | besucht am 06.10.2026

Companiesmarketcap | Deutsche Bank Marktkapitalisierung | https://companiesmarketcap.com/deutsche-bank/marketcap/ | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Chronik 1870 bis heute | https://www.db.com/files/documents/Deutsche-Bank-History–Chronicle-from-1870-until-today.pdf | besucht am 06.10.2026

Deseret News | German bank to buy Bankers Trust (30.11.1998) | https://www.deseret.com/1998/11/30/19415042/german-bank-to-buy-bankers-trust/ | besucht am 06.10.2026

Börsen-Zeitung | Die unendliche Geschichte der Postbank-Übernahme | https://www.boersen-zeitung.de/recht-kapitalmarkt/die-unendliche-geschichte-der-postbank-uebernahme-ad426326-40a2-11ed-8ff0-1f25bf4f5373 | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Deutsche Bank announces radical transformation (07.07.2019) | https://www.db.com/news/detail/20190707-deutsche-bank-announces-radical-transformation | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | First full-year net profit since 2014 (01.02.2019) | https://www.db.com/news/detail/20190201-deutsche-bank-reports-first-full-year-net-profit-since-2014-and-delivers-on-2018-targets | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Continued progress on strategic transformation (30.01.2020) | https://www.db.com/news/detail/20200130-deutsche-bank-reports-continued-progress-on-strategic-transformation | besucht am 06.10.2026

Commerzbank | Pressemitteilung zu den Gesprächen mit der Deutschen Bank (25.04.2019) | https://www.commerzbank.de/konzern/newsroom/pressemitteilungen/deutsche-bank.html | besucht am 06.10.2026

US-Justizministerium | Deutsche Bank’s London subsidiary sentenced for manipulation of Libor | https://www.justice.gov/archives/opa/pr/deutsche-bank-s-london-subsidiary-sentenced-manipulation-libor | besucht am 06.10.2026

US-Justizministerium | Deutsche Bank agrees to pay for misleading investors in residential mortgage-backed securities (17.01.2017) | https://www.justice.gov/usao-edny/pr/deutsche-bank-agrees-pay-72-billion-misleading-investors-its-sale-residential-mortgage | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Settlement with the DFS over Russian securities trades (30.01.2017) | https://www.db.com/news/detail/20170130-deutsche-bank-reaches-settlement-with-the-dfs-over-russian-securities-trades?language_id=1 | besucht am 06.10.2026

Financial Conduct Authority | FCA fines Deutsche Bank for anti-money laundering controls failure (2017) | https://www.fca.org.uk/news/press-releases/fca-fines-deutsche-bank-163-million-anti-money-laundering-controls-failure | besucht am 06.10.2026

New York State Department of Financial Services | Consent Order Deutsche Bank (07.07.2020) | https://www.dfs.ny.gov/industry_guidance/enforcement_discipline/ea20200706_deutsche_bank | besucht am 06.10.2026

Federal Reserve | Enforcement action against Deutsche Bank (19.07.2023) | https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/enforcement20230719a.htm | besucht am 06.10.2026

Börsen-Zeitung | BaFin verhängt Buße gegen Deutsche Bank (04.03.2025) | https://www.boersen-zeitung.de/banken-finanzen/bafin-verhaengt-23-mill-euro-busse-gegen-deutsche-bank | besucht am 06.10.2026

BaFin | Deutsche Bank/Postbank: BaFin bestellt Sonderbeauftragten (02.10.2023) | https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2023/meldung_2023_10_02_Deutsche_Bank_Postbank.html | besucht am 06.10.2026

CIO.de | IT-Umzug von Postbank-Kunden abgeschlossen (2023) | https://www.cio.de/article/3696908/it-umzug-von-postbank-kunden-abgeschlossen.html | besucht am 06.10.2026

Tagesspiegel | Fast die Hälfte aller Postbank-Filialen schließen (30.10.2023) | https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fast-die-halfte-aller-postbank-filialen-schliessen-deutsche-bank-will-netz-bis-mitte-2026-drastisch-ausdunnen-10705882.html | besucht am 06.10.2026

Legal Tribune Online | BGH, Urteil vom 27.04.2021, XI ZR 26/20 | https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/xi-zr-26-20-bundesgerichtshof-xi-zivilsenat-bankrecht-agb-bankkunden-verbraucher | besucht am 06.10.2026

Deutscher Bundestag | Lobbyregister, Eintrag Deutsche Bank AG (R001998) | https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001998/86507 | besucht am 06.10.2026

Deutscher Bundestag | Lobbyregister, Eintrag Bankenverband (R001458) | https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001458/86764 | besucht am 06.10.2026

LobbyFacts | Datenkarte Deutsche Bank AG (EU-Transparenzregister) | https://www.lobbyfacts.eu/datacard/deutsche-bank-ag?rid=271912611231-56 | besucht am 06.10.2026

DWS | Aktionärsstruktur | https://group.dws.com/ir/share/shareholder-structure/ | besucht am 06.10.2026

e-fundresearch | DWS wird Deutsche Asset Management (08.09.2026) | https://e-fundresearch.com/markets/artikel/60644-dws-wird-deutsche-asset-management-neue-dachmarke-ab-november | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Preisaushang Privatkunden (Stand 01.10.2026) | https://www.deutsche-bank.de/content/dam/deutschebank/de/shared/pdf/kontakt-und-service/preisaushang.pdf | besucht am 06.10.2026

Deutsche Bank | Konten im Überblick | https://www.deutsche-bank.de/pk/konto-und-karte/konten-im-ueberblick.html | besucht am 06.10.2026

Postbank | Giro plus | https://www.postbank.de/privatkunden/produkte/konten-karten/girokonten/giro-plus.html | besucht am 06.10.2026

Postbank | Giro extra plus | https://www.postbank.de/privatkunden/produkte/konten-karten/girokonten/giro-extra-plus.html | besucht am 06.10.2026

ms-aktuell | UBS-Fusion: Banken gesprächsbereit (28.09.2026) | https://ms-aktuell.de/welt/ubs-fusion-banken-28-09-2026/ | besucht am 06.10.2026

Europäische Zentralbank | Euro-Referenzkurse (05.10.2026) | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/ | besucht am 06.10.2026

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