Buchhaltungssoftware für Freelancer Vergleich
2026
Das sind die besten 24 Anbieter.
Rechnungen schreiben, Belege sortieren, die Umsatzsteuer im Blick behalten: Für Freelancer frisst die Buchhaltung schnell wertvolle Zeit. Eine passende Buchhaltungssoftware nimmt genau diese Arbeit ab, von der Rechnung über die automatische Belegerfassung bis zur Meldung an ELSTER. Dieser Ratgeber erklärt, was Buchhaltungssoftware für Freelancer leistet, welche Typen es gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten und was die Programme kosten.
Run my Accounts kombiniert eine Online-Buchhaltungssoftware mit ausgelagertem Buchhaltungs- und Treuhand-Service für Schweizer KMU. Debitoren, Kreditoren, Zahlungsverkehr, Lohn und MwSt-Abrechnungen übernimmt das Team digital, ergänzt um täglichen Bank-Sync und tagesaktuelle Zahlen. Die Prozesse sind ISO 9001-zertifiziert.
Run my Accounts aus Stäfa verbindet eine Online-Buchhaltungssoftware mit einem ausgelagerten Buchhaltungs-Service und positioniert sich als digitale Accounting- und Finanzabteilung für Schweizer KMU. Feste Zuständigkeiten und ein transparentes Preismodell prägen das Angebot.
Das Team übernimmt Debitoren, Kreditoren und Zahlungsverkehr, Lohnbuchhaltung samt Sozialversicherungen, MwSt-Abrechnungen sowie Reporting und Abschlüsse. Belege werden digital übergeben, Workflows laufen automatisiert, und ein täglicher Bank-Sync sorgt für tagesaktuelle Zahlen.
Die hauseigene Online-Software bietet Debitoren, Kreditoren und Auftragsabwicklung, eine REST-API, eine Zapier-Anbindung, ein PDF-Archiv sowie Apps für iPhone und Android. Für Startups ist die Software gratis, das KMU-Paket rechnet pro Nutzer ab.
Beim Jahresabschluss und bei Steuern begleitet der Treuhand-Service persönlich. Qualitätskontrollen nach dem Vier-Augen-Prinzip und ISO 9001-zertifizierte Prozesse sichern die Buchhaltung ab, die Abläufe folgen Schweizer Vorgaben.
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Was ist Buchhaltungssoftware für Freelancer, und brauchen Sie sie?

Buchhaltungssoftware für Freelancer ist ein meist cloudbasiertes Programm, das Rechnungen, Belege, Umsatzsteuer und die Einnahmenüberschussrechnung übernimmt. Nötig wird sie, sobald regelmäßig Rechnungen und Belege anfallen und Sie Steuermeldungen ohne mühsame Handarbeit und ohne Fehler erledigen wollen.
Als Freelancer sind Sie für Ihre Buchhaltung selbst verantwortlich, ohne die Strukturen eines großen Unternehmens im Rücken. Genau hier setzt die Software an. Sie bündelt Angebote, Rechnungen, Belege und Auswertungen an einem Ort und hält alles GoBD-konform vor, sodass die Unterlagen jederzeit prüfungssicher sind.
Der Funktionsumfang reicht vom reinen Rechnungstool bis zur vollwertigen Buchhaltung mit Bankabgleich und ELSTER-Anbindung. Viele Programme erfassen Belege per App, ordnen Bankumsätze automatisch zu und erzeugen die Einnahmenüberschussrechnung auf Knopfdruck. Aus einzelnen Zetteln wird so eine laufend aktuelle Buchhaltung.
Nicht jeder braucht sofort das größte Paket. Wer nur wenige Rechnungen im Jahr schreibt, kommt kurzfristig mit einer Vorlage aus. Sobald jedoch Umsatzsteuer, wachsende Belegmengen und die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater dazukommen, spart eine passende Software spürbar Zeit und senkt das Risiko teurer Fehler.
- Rechnungen: Sie schreiben regelmäßig Rechnungen und wollen dafür nicht jedes Mal eine Vorlage anpassen.
- Belege: Quittungen und Eingangsrechnungen sammeln sich, und die Zuordnung kostet Sie Zeit.
- Umsatzsteuer: Sie müssen regelmäßig eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben und wollen sie nicht von Hand rechnen.
- Überblick: Sie möchten jederzeit sehen, welche Rechnungen offen sind und wie es um den Gewinn steht.
- Steuerberater: Für den Jahresabschluss sollen Buchungen und Belege sauber digital übergeben werden.
- E-Rechnung: Sie müssen strukturierte E-Rechnungen empfangen und künftig auch selbst ausstellen können.
Braucht das wirklich jeder? Wer nur wenige Rechnungen im Jahr schreibt und keine Umsatzsteuer abführt, kommt zur Not mit einer Vorlage aus. Sobald jedoch regelmäßige Rechnungen, Belege und Steuermeldungen zusammenkommen, spart eine passende Buchhaltungssoftware spürbar Zeit und senkt das Fehlerrisiko.
Diese Probleme löst eine Buchhaltungssoftware

Eine Buchhaltungssoftware nimmt sich die typischen Zeitfresser vor, von mühsamen Rechnungen über das Belegchaos bis zur Umsatzsteuer von Hand. Sie automatisiert Belegerfassung und Bankabgleich, meldet an ELSTER und zeigt jederzeit, wie es um Umsatz und offene Rechnungen steht.
Die meisten Buchhaltungsprobleme entstehen nicht aus Unwillen, sondern aus fehlender Zeit und Routine. Belege bleiben liegen, Rechnungen werden spät geschrieben, und die Umsatzsteuervoranmeldung gerät unter Druck. Die Software gibt diesen Aufgaben eine feste, automatisierte Struktur.
Der größte Hebel liegt in der Verbindung aus Automatisierung und Überblick. Wenn Belege per App einfließen, Bankumsätze automatisch zugeordnet werden und ein Dashboard die Lage zeigt, sinkt der Aufwand deutlich. Gleichzeitig sorgt der saubere Export für die Kanzlei dafür, dass am Jahresende keine doppelte Arbeit entsteht.
Welche Arten von Buchhaltungssoftware gibt es?
Das Feld reicht vom reinen Rechnungstool über vollwertige Cloud-Buchhaltung und Geschäftskonten mit Steuerservice bis zu klassischen Desktop-Programmen. Welcher Typ passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Buchhaltung Sie selbst erledigen und ob Sie mobil oder lokal arbeiten wollen.
Manche Programme konzentrieren sich auf Angebote und Rechnungen und eignen sich für Freelancer mit wenigen Belegen. Andere bieten die volle Buchhaltung mit Belegerfassung, EÜR und ELSTER-Anbindung. Dazu kommen Geschäftskonten, die Buchhaltung und einen Steuerservice verbinden, sowie installierte Desktop-Klassiker mit großem Funktionsumfang.
Der wichtigste Unterschied liegt oft zwischen Cloud und Desktop. Cloud-Lösungen laufen im Browser und per App, aktualisieren sich selbst und erlauben den Zugriff für den Steuerberater. Desktop-Programme halten die Daten lokal und laufen offline. Für die meisten Freelancer ist die Cloud die praktischere Wahl, während Desktop bei voller Datenhoheit punktet.
Diese Programme erstellen Angebote und Rechnungen und verwalten Kunden, verzichten aber auf tiefe Buchhaltung. Sie passen für Freelancer mit wenigen Belegen und ohne komplexe Steuerpflichten.
Vollwertige Lösungen mit Rechnungen, Belegerfassung, EÜR und oft ELSTER-Anbindung. Sie passen für die meisten Selbstständigen, die ihre Buchhaltung selbst und ortsunabhängig führen wollen.
Anbieter, die ein Geschäftskonto mit Rechnungen und einem Steuerservice verbinden. Passend, wenn Sie Konto, Buchhaltung und Steuer in einer App bündeln wollen.
Installierte Programme mit großem Funktionsumfang und voller Datenhoheit auf dem eigenen Rechner. Sinnvoll, wenn Sie offline arbeiten und Daten lokal halten möchten.
- Läuft im Browser und per App auf jedem Gerät
- Automatische Updates und Online-Backup
- Direkter Zugriff für den Steuerberater möglich
- Laufende Monatsgebühr, Daten liegen beim Anbieter
- Daten bleiben lokal auf Ihrem Computer
- Läuft ohne ständige Internetverbindung
- Oft einmaliger Kauf statt Abo
- Updates und Sicherung liegen bei Ihnen
2026
Whitepaper:
Buchhaltungssoftware für Freelancer 2026
Der Leitfaden für Selbstständige: vom kostenlosen Rechnungstool bis zur Cloud-Buchhaltung mit ELSTER- und DATEV-Anbindung, mit Auswahlkriterien, Ablauf der Einführung und echten Kostenspannen.
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen
Bei der Auswahl zählen EÜR- und GoBD-Konformität, die ELSTER- und DATEV-Anbindung, eine gute Belegerfassung mit Bank-Import, E-Rechnung sowie ein fairer Preis mehr als bunte Oberflächen. Ein Blick auf die enthaltenen Schnittstellen und den regulären Monatspreis sagt am meisten aus.
Das wichtigste Kriterium ist, dass die Software zu Ihrer Steuersituation passt. Prüfen Sie, ob sie die EÜR unterstützt, GoBD-konform archiviert und Ihre Meldungen an ELSTER sendet. Wer mit einer Kanzlei arbeitet, sollte zusätzlich auf einen sauberen DATEV-Export achten, damit die Zusammenarbeit ohne Medienbruch läuft.
Achten Sie außerdem auf den Alltag und die Kosten. Eine gute Belegerfassung per OCR und ein automatischer Bankabgleich sparen jede Woche Zeit, und die Unterstützung von E-Rechnungen wird im Geschäftsverkehr zunehmend verlangt. Vergleichen Sie den regulären Preis nach der Rabattphase und prüfen Sie, ob die Tarife mit Ihrem Umsatz mitwachsen.
Prüfen Sie, ob die Software die Einnahmenüberschussrechnung unterstützt und GoBD-konform archiviert. Beides ist die Grundlage für eine saubere, prüfungssichere Buchhaltung.
Achten Sie darauf, welche Meldungen direkt an ELSTER gehen. Wer Umsatzsteuervoranmeldung und EÜR aus der Software sendet, spart den Umweg über das Portal.
Wenn Sie mit einer Kanzlei arbeiten, ist ein sauberer DATEV-Export entscheidend. So übergeben Sie Buchungen und Belege ohne Medienbruch.
Gute Programme lesen Belege per OCR aus und gleichen Bankumsätze automatisch ab. Das senkt den Aufwand im Alltag deutlich.
Die Software sollte strukturierte E-Rechnungen empfangen und erstellen können. Formate wie XRechnung und ZUGFeRD werden im Geschäftsverkehr zunehmend verlangt.
Vergleichen Sie den regulären Monatspreis nach der Rabattphase und die Grenzen der Tarife. Die Software sollte mit Ihrem Umsatz mitwachsen können.
Welche Buchhaltungssoftware passt zu Ihnen als Freelancer?
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Wie die Einführung einer Buchhaltungssoftware abläuft

Die Einführung läuft meist in sechs Schritten ab, von der Bedarfsklärung über eine Testphase und das Einrichten bis zur Datenübernahme und zum laufenden Betrieb. Von der Entscheidung bis zum produktiven Einsatz vergehen je nach Umfang meist ein bis zwei Wochen.
Am Anfang steht nicht die Installation, sondern die Klärung des Bedarfs. Erst wenn feststeht, ob Sie nur Rechnungen oder die volle Buchhaltung brauchen und ob ein Steuerberater eingebunden ist, lohnt sich die Testphase. Nahezu alle Anbieter stellen dafür eine kostenlose Testzeit bereit.
Danach folgen Einrichtung und Datenübernahme. Sie hinterlegen Stammdaten, Steuereinstellungen und den Kontenrahmen, verbinden Bankkonto und Belegerfassung und importieren bestehende Kunden und offene Rechnungen. Im laufenden Betrieb erfassen Sie dann Belege, schreiben Rechnungen und senden Meldungen an ELSTER, während zum Jahresende die EÜR bereitsteht.
Die häufigsten Fehler bei der Buchhaltung als Freelancer
Die teuersten Fehler sind, Belege zu spät zu erfassen, nur auf den Startpreis zu achten, die GoBD zu ignorieren und den Steuerberater nicht einzubinden. Fast alle lassen sich durch die richtige Einstellung der Software und eine konsequente Routine vermeiden.
Viele Probleme entstehen aus Aufschieben und falschen Einstellungen. Wer Belege sammelt und erst zum Jahresende sortiert, verschenkt Vorsteuer und Zeit. Eine falsch gesetzte Kleinunternehmerregelung oder eine fehlende revisionssichere Ablage führen schnell zu fehlerhaften Rechnungen und Ärger bei der Prüfung.
Der zweite große Fehlerblock betrifft Planung und Kosten. Ein im ersten Jahr rabattierter Tarif wirkt günstig, wird danach aber oft deutlich teurer. Und wer den Steuerberater nicht früh über einen passenden Export einbindet, erzeugt am Jahresende doppelte Arbeit. Wer diese Punkte von Anfang an bedenkt, arbeitet ruhiger und günstiger.
Wer Belege sammelt und erst zum Jahresende sortiert, verliert Zeit und Vorsteuer.
Viele Tarife sind im ersten Jahr rabattiert und werden danach deutlich teurer.
Rechnungen im Textprogramm ohne revisionssichere Ablage sind nicht GoBD-konform.
Eine falsch gesetzte Kleinunternehmerregelung führt zu fehlerhaften Rechnungen.
Ohne passenden Export entsteht am Jahresende doppelte Arbeit.
Wer keine strukturierten E-Rechnungen empfangen kann, gerät im B2B-Geschäft ins Hintertreffen.
Was kostet Buchhaltungssoftware für Freelancer?

Kostenlose Tarife decken einfache Rechnungen ab, solide Cloud-Buchhaltung mit EÜR und ELSTER liegt meist zwischen 12 und 30 Euro im Monat, Pakete mit Steuerservice darüber. Dazu kommen mögliche Aufschläge für weitere Nutzer, Belegmengen oder Bankkonten.
Die Preisspanne ist groß, weil Funktionsumfang und Automatisierung den Preis bestimmen. Ein reines Rechnungstool oder ein Free-Tarif kostet wenig bis nichts, während eine vollautomatische Buchhaltung mit Belegerkennung und Steuerservice in einer höheren Klasse spielt. Viele Anbieter locken zudem mit Rabatten im ersten Jahr.
Entscheidend ist der Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Den monatlichen Kosten steht die Zeit gegenüber, die Sie bei Rechnungen, Belegen und Steuermeldungen sparen, sowie die reduzierten Steuerberaterstunden. Gerade wer viele Belege hat oder ungern Zahlen sortiert, holt die Ausgaben für eine gute Buchhaltungssoftware meist schnell wieder herein.
Rechnungen und einfache Belegablage in kostenlosen Tarifen. Ein guter Start für wenige Belege und den Nebenerwerb.
Rechnungen, Angebote und einfache Auswertungen. Passend für Freelancer mit überschaubarer Buchhaltung.
Volle Buchhaltung mit EÜR, Bankabgleich und ELSTER. Der übliche Bereich für hauptberuflich Selbstständige.
Buchhaltung samt Steuererklärung oder Geschäftskonto mit Steuerservice. Für alle, die möglichst viel abgeben wollen.
Der Monatspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Dazu kommen oft Aufschläge für zusätzliche Nutzer, Bankkonten oder Belegmengen, der Sprung vom rabattierten ersten Jahr auf den Normalpreis sowie die eigene Zeit für Einrichtung und Pflege. Wer diese Posten einrechnet und den gesparten Steuerberaterstunden gegenüberstellt, beurteilt die Wirtschaftlichkeit einer Buchhaltungssoftware realistisch.
1 Was ist die EÜR? Aufklappen ↓
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2 Wofür stehen die GoBD? Aufklappen ↓
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3 Wofür nutzen Selbstständige ELSTER? Aufklappen ↓
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4 Was besagt die Kleinunternehmerregelung? Aufklappen ↓
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5 Was ist eine E-Rechnung im Sinne der neuen Regeln? Aufklappen ↓
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Glossar: Buchhaltungs-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Buchhaltung, Steuer und Software für Freelancer, verständlich erklärt.
- EÜR
Die Einnahmenüberschussrechnung ist die vereinfachte Gewinnermittlung für viele Selbstständige. Sie stellt Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenüber und bildet die Grundlage der Steuererklärung.
- GoBD
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form. Sie verlangen eine nachvollziehbare, unveränderbare und revisionssichere Ablage von Belegen und Buchungen.
- UStVA
Die Umsatzsteuervoranmeldung meldet dem Finanzamt regelmäßig die eingenommene und gezahlte Umsatzsteuer. Viele Programme berechnen sie automatisch und übertragen sie an ELSTER.
- ELSTER
Das elektronische Portal der deutschen Finanzverwaltung für Steuererklärungen und Voranmeldungen. Über die ELSTER-Schnittstelle senden Programme Meldungen direkt an das Finanzamt.
- DATEV
Ein weit verbreiteter Standard für den Datenaustausch mit Steuerberatern. Über die DATEV-Schnittstelle übergeben Sie Buchungen und Belege digital an die Kanzlei.
- Kleinunternehmerregelung
Eine Regel nach Paragraf 19 Umsatzsteuergesetz, nach der unter bestimmten Umsatzgrenzen keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Rechnungen werden dann ohne Umsatzsteuer und mit einem Hinweis erstellt.
- E-Rechnung
Eine strukturierte elektronische Rechnung in Formaten wie XRechnung oder ZUGFeRD. Anders als ein PDF lässt sie sich automatisch einlesen und weiterverarbeiten.
- Beleg
Ein Nachweis für eine Einnahme oder Ausgabe, etwa eine Rechnung oder ein Kassenbon. In der Software werden Belege erfasst, oft per Foto, und den Buchungen zugeordnet.
- Kontenrahmen
Ein geordnetes Verzeichnis aller Buchungskonten, in Deutschland meist SKR03 oder SKR04. Er sorgt dafür, dass Geschäftsvorfälle einheitlich zugeordnet werden.
- OCR-Belegerkennung
Eine Technik, die Text aus fotografierten oder eingescannten Belegen ausliest. Sie übernimmt Betrag, Datum und Lieferant automatisch in die Buchung.
- Umsatzsteuer-ID
Eine europaweit gültige Kennung für umsatzsteuerliche Zwecke, vor allem im Geschäft mit dem EU-Ausland. Sie steht auf Rechnungen und wird in den Stammdaten hinterlegt.
- Soll- und Ist-Versteuerung
Zwei Verfahren, wann die Umsatzsteuer fällig wird. Bei der Ist-Versteuerung zählt der Zahlungseingang, bei der Soll-Versteuerung bereits die gestellte Rechnung.
- Bankabgleich
Der automatische Abgleich von Kontoumsätzen mit offenen Rechnungen und Belegen. Er zeigt, welche Rechnungen bezahlt sind, und spart manuelles Zuordnen.
- Jahresabschluss
Die zusammenfassende Darstellung des Geschäftsjahres, bei Freelancern meist die EÜR. Sie ist Grundlage für die Steuererklärung und wird oft mit dem Steuerberater erstellt.
- Cloud-Buchhaltung
Buchhaltungssoftware, die im Browser läuft und die Daten online speichert. Sie aktualisiert sich automatisch und ist von mehreren Geräten aus erreichbar.
- Schnittstelle
Eine Verbindung, über die Software Daten mit anderen Diensten austauscht, etwa mit der Bank, dem Steuerberater oder einem Shop. Gute Schnittstellen sparen doppelte Eingaben.
- Mahnwesen
Die Funktion, überfällige Rechnungen automatisch anzumahnen. Die Software erstellt Zahlungserinnerungen und Mahnungen in mehreren Stufen.
- Dashboard
Die Übersichtsseite eines Programms mit den wichtigsten Kennzahlen. Sie zeigt auf einen Blick Umsatz, offene Rechnungen und anstehende Aufgaben.
- DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Bei Cloud-Software zählen ein Serverstandort in der EU und ein Auftragsverarbeitungsvertrag.
Häufige Fragen
Was ist Buchhaltungssoftware für Freelancer?
Buchhaltungssoftware für Freelancer ist ein meist cloudbasiertes Programm, das Rechnungen, Belege und Steuervoranmeldungen für Selbstständige übernimmt. Sie erstellt Angebote und Rechnungen, erfasst Belege oft per Foto, ordnet Bankumsätze zu und erzeugt die Einnahmenüberschussrechnung. Viele Tools senden die Umsatzsteuervoranmeldung direkt an ELSTER. So bleibt die Buchhaltung ohne tiefes Fachwissen nachvollziehbar und aktuell.
Brauche ich als Freelancer eine Buchhaltungssoftware?
Eine Buchhaltungssoftware lohnt sich für die meisten Freelancer, sobald regelmäßig Rechnungen und Belege anfallen. Sie spart Zeit, vermeidet Fehler bei Umsatzsteuer und Einnahmenüberschussrechnung und hält alle Unterlagen GoBD-konform an einem Ort. Wer nur wenige Rechnungen im Jahr schreibt, kommt zur Not mit einer Vorlage aus. Sobald Steuervoranmeldungen und Belegmengen dazukommen, zahlt sich ein passendes Programm schnell aus.
Was kostet Buchhaltungssoftware für Freelancer?
Buchhaltungssoftware für Freelancer kostet je nach Umfang meist zwischen 0 und 30 Euro im Monat. Reine Rechnungstools und einzelne Free-Tarife sind kostenlos oder sehr günstig, vollwertige Cloud-Buchhaltung mit EÜR und ELSTER liegt oft bei 10 bis 30 Euro monatlich. Pakete mit Steuerservice oder Steuerberatung kosten mehr. Viele Anbieter locken mit Rabatten im ersten Jahr, weshalb sich der Blick auf den regulären Preis lohnt.
Gibt es kostenlose Buchhaltungssoftware?
Ja, einige Anbieter bieten dauerhaft kostenlose Tarife oder Rechnungstools an. Diese decken meist Grundfunktionen wie Rechnungen, Angebote und eine einfache Belegablage ab, während Bankabgleich, Steuerauswertungen oder ELSTER-Übertragung den Bezahltarifen vorbehalten bleiben. Für den Start oder sehr wenige Belege reicht ein Gratis-Tarif oft aus. Mit wachsendem Umfang wird ein Bezahltarif in der Regel sinnvoll.
Ist die Software GoBD-konform?
Seriöse Buchhaltungssoftware ist GoBD-konform, was Sie vor dem Kauf prüfen sollten. Die GoBD verlangen unter anderem eine unveränderbare, nachvollziehbare und revisionssichere Aufbewahrung von Belegen und Buchungen. Gute Cloud-Lösungen erfüllen das durch Protokollierung und geschützte Archivierung. Achten Sie auf eine klare Aussage des Anbieters zur GoBD-Konformität und zur Verfahrensdokumentation.
Kann ich damit die Umsatzsteuervoranmeldung und EÜR an ELSTER senden?
Viele Programme übertragen Umsatzsteuervoranmeldung und Einnahmenüberschussrechnung direkt an ELSTER. Die Software berechnet die Werte aus Ihren Buchungen und meldet sie ohne den Umweg über das ELSTER-Portal. Einige Tools gehen weiter und unterstützen auch die Einkommensteuererklärung. Prüfen Sie im Tarif, welche Meldungen enthalten sind, da der Umfang zwischen den Anbietern spürbar schwankt.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater?
Die meisten Programme bieten einen Export für den Steuerberater, häufig über die DATEV-Schnittstelle. Damit übergeben Sie Buchungen und Belege digital, statt Ordner zu verschicken. Manche Tools geben dem Steuerberater sogar einen eigenen Zugang. Wenn Sie mit einer Kanzlei zusammenarbeiten, ist ein sauberer DATEV-Export eines der wichtigsten Auswahlkriterien.
Was gilt bei der Kleinunternehmerregelung?
Als Kleinunternehmer nach Paragraf 19 Umsatzsteuergesetz weisen Sie keine Umsatzsteuer aus, sofern Sie unter den gesetzlichen Umsatzgrenzen bleiben. In der Software stellen Sie dazu die Kleinunternehmerregelung ein, damit Rechnungen ohne Umsatzsteuer und mit dem passenden Hinweis erstellt werden. Die genauen Umsatzgrenzen ändern sich durch Reformen, weshalb Sie den aktuellen Stand prüfen sollten. Gute Programme unterstützen die Regelung ausdrücklich.
Ist die E-Rechnung für Freelancer Pflicht?
Im inländischen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen müssen auch Freelancer strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Diese Empfangspflicht gilt in Deutschland seit Anfang 2025, während die Pflicht zum Ausstellen von E-Rechnungen gestaffelt eingeführt wird. Aktuelle Buchhaltungssoftware erstellt und liest die Formate XRechnung und ZUGFeRD. Prüfen Sie beim Anbieter, ob Empfang und Erstellung von E-Rechnungen enthalten sind, und beachten Sie den jeweils gültigen Rechtsstand.
Cloud oder Desktop, was ist besser für Freelancer?
Für die meisten Freelancer ist eine Cloud-Lösung die praktischere Wahl. Sie läuft im Browser und auf dem Smartphone, aktualisiert sich automatisch, sichert die Daten online und erlaubt den direkten Zugriff für den Steuerberater. Desktop-Programme bieten dafür volle Datenhoheit auf dem eigenen Rechner und laufen ohne ständige Internetverbindung. Wer mobil und ohne Wartungsaufwand arbeiten will, fährt mit der Cloud meist besser.
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