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Das neue Echo Show 16 kostet ab 499,99 Dollar, umgerechnet rund 435 Euro, und hat eine Nachtsicht-Kamera. Viele Funktionen der fünf neuen Geräte laufen nur mit Alexa+, das in Deutschland ohne Prime 22,99 Euro im Monat kostet.

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Amazon bewirbt den Echo Studio mit Home Camera mit einer Müslipackung: Erfasst die Linse die Schachtel, hilft Alexa beim Nachbestellen. In den USA wird das Gerät ab sofort für umgerechnet rund 217 Euro ausgeliefert.[1]

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Neu sind Echo Show 16, Echo Dot, Echo Studio, der Wecker Echo Time und ein Bilderrahmen mit Alexa; Preise für Deutschland nennt Amazon noch nicht.
  • Die US-Preise reichen umgerechnet von rund 87 Euro für den Echo Dot bis 496 Euro für das Echo Show 16 mit entspiegeltem Display.
  • Die Anfragen verarbeitet Amazon weiter in seiner Cloud.
  • Betriebe mit Echo-Geräten am Empfang oder im Besprechungsraum brauchen für Kamera und Mikrofon eine Rechtsgrundlage nach der DSGVO.

Was können die neuen Echo-Geräte?

Grauer Lautsprecher und weiße Schachtel mit blauem „Nachbestellen?“ Notizzettel auf weiß
Echo Show 16 mit 16-Zoll-Display, Fire TV, Nachtsicht-Kamera mit Auto-Tracking und Alexa Home Map. Ab 435 Euro, mit Nanomatte-Glas 496 Euro

Das Echo Show 16 bekommt ein 16-Zoll-Display mit eingebautem Fire TV und eine Nachtsicht-Kamera, die den Bildausschnitt selbst nachführt. Vorbestellen lässt sich das Gerät ab rund 435 Euro, mit entspiegeltem Nanomatte-Glas für 496 Euro. Auf dem Display zeigt die neue Alexa Home Map jede Lampe, jedes Schloss, jeden Thermostat und jede Kamera an ihrem Platz in der Wohnung.[1]

Der neue Echo Dot für rund 87 Euro dient zugleich als Smart-Home-Zentrale und als WLAN-Verstärker von Eero. Amazons eigener Chip AZ3 mit KI-Beschleuniger erkennt die Sprache direkt im Gerät und filtert Hintergrundgeräusche heraus.

Ohne Kamera kommt der Wecker Echo Time für rund 174 Euro aus, dank der Sensortechnik Omnisense weckt er bis zu 60 Minuten früher, sobald der Schlaf leicht wird.

Warum baut Amazon Kameras in Lautsprecher?

Amazon verdient am Abo: Alexa+ ist in der Prime-Mitgliedschaft enthalten, ohne Prime verlangt Amazon in Deutschland 22,99 Euro im Monat.[2] Jede Kamera im Haushalt gibt dem Assistenten neue Anlässe, Nachschub aus Amazons Shop vorzuschlagen. Amazon beziffert die Nutzer der neuen Alexa auf Hunderte Millionen, die zwei- bis dreimal so oft mit dem Assistenten sprechen wie zuvor.[1]

Um den Platz in Küche und Wohnzimmer kämpfen auch die Konkurrenten: Metas Agent Muse schreibt E-Mails und kauft selbst ein, Anthropics Claude Duet meldet sich von selbst, und Googles Gemini 3.8 Live antwortet schon, während der Nutzer noch spricht. Amazon hat dabei einen Vorsprung, weil die Echos dort schon stehen.

Mit dem Start von Alexa+ strich Amazon im März 2025 in den USA die Option, Sprachbefehle nur auf dem Echo zu verarbeiten. Der AZ3-Chip übernimmt die Spracherkennung, die Anfrage selbst geht weiter an Amazons Server. Eine Leuchtanzeige am Gerät zeigt die Übertragung an.[2]

Fünf Geräte, zwei davon mit Kamera
US-Preise der neuen Alexa-Geräte, umgerechnet in Euro
ab 435 €
Echo Show 16 mit Fire TV und Nachtsicht-Kamera, Vorbestellung
217 €
Echo Studio mit Home Camera, ohne Kamera 191 €
174 €
Wecker Echo Time mit Schlafsensorik, ohne Kamera
87 €
Echo Dot mit Smart-Home-Zentrale und WLAN-Verstärker
Der Weg zu Alexa+
März 2025
Amazon streicht in den USA die lokale Verarbeitung auf dem Echo
7. Mai 2026
Alexa+ startet in Deutschland, ohne Prime später 22,99 € im Monat
28. Oktober 2026
Amazon stellt fünf Geräte vor, viele Funktionen verlangen Alexa+

Was heißt das für Büros und Praxen in Deutschland?

Ein Echo mit Kamera am Empfang kann Bild und Ton von Beschäftigten, Kunden und Patienten erfassen. Die DSGVO verlangt dafür eine Rechtsgrundlage und einen Hinweis an Besucher. Ein Betriebsrat bestimmt bei technischen Einrichtungen mit, die Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen können.[3]

Eine Kamera im Lautsprecher macht aus der Küche eine Verkaufsfläche für Amazon.

Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
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Prüfen Sie vor dem Kauf deshalb, ob sich Mikrofon und Kamera am Gerät abschalten lassen, und stellen Sie Echos mit Kamera gerne nur in Räume ohne Publikumsverkehr. Legen Sie in der Alexa-App außerdem fest, dass Sprachaufnahmen nicht gespeichert werden.[2] Weitere Schritte erklärt der Ratgeber Smart Home absichern.

Quellen

3 Quellen anzeigenQuellen ausblenden
  1. AmazonAmazon unveils its newest lineup of Alexa devices28.10.2026
  2. Amazon DeutschlandAlexa+ ausprobieren: Die besten Funktionen im Überblick
  3. Bundesministerium der Justiz§ 87 Betriebsverfassungsgesetz: Mitbestimmungsrechte (Gesetze im Internet)

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