Recycling klappt bei der Getränkedose fast lückenlos: Über 99 Prozent der Aluminiumdosen kommen in Deutschland zurück in den Kreislauf. Von festen Verpackungen aus Polystyrol, zu denen viele Joghurtbecher gehören, werden dagegen nur rund 62 Prozent tatsächlich sortiert und verwertet. Und in deutschen Schubladen liegen 167 Millionen alte Handys samt Gold, Kupfer und Seltenen Erden.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenFür Unternehmen steht dabei mehr auf dem Spiel als die richtige Mülltrennung. Jede Tonne Kupfer, Lithium oder Kunststoff, die im Restmüll verschwindet, muss die Industrie neu kaufen, bei vielen Rohstoffen in China. In diesem Beitrag lesen Sie, was sich heute recyceln lässt, wann sich das für Klima und Bilanz rechnet und wo der Kreislauf an Grenzen stößt.
Das Wichtigste in Kürze
- Recycling heißt im Gesetz nur, was Abfall zu neuem Material macht. Das Verbrennen zur Energiegewinnung zählt nicht dazu und steht in der Abfallhierarchie erst auf Stufe vier.
- Deutschland recycelt 66,9 Prozent seiner Siedlungsabfälle, deckt aber nur 14,8 Prozent seines gesamten Materialbedarfs aus dem Kreislauf (Eurostat, 2024). Der EU-Schnitt liegt bei 12,2 Prozent.
- Bei Metallen, Glas, Papier und PET-Flaschen funktioniert der Kreislauf. Bei gemischten Kunststoffen, Elektroschrott und vielen kritischen Rohstoffen klaffen große Lücken, Lithium und Gallium werden in der EU praktisch nicht recycelt.
- Recycling kann nur zurückholen, was vor Jahren verbaut wurde. Den größeren Hebel haben langlebige, reparierbare Produkte und Geschäftsmodelle, bei denen Hersteller am Kreislauf verdienen.
1 Was zählt laut Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht als Recycling? Aufklappen ↓
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2 Wie viel Prozent seines Materialbedarfs deckte Deutschland 2024 laut Eurostat aus dem Kreislauf? Aufklappen ↓
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3 Wie viel Energie spart Recyclingaluminium gegenüber neuem Aluminium? Aufklappen ↓
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4 Wie viele ungenutzte Alt-Handys lagen im Frühjahr 2026 laut Bitkom in deutschen Haushalten? Aufklappen ↓
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5 Welchen Richtwert setzt der Critical Raw Materials Act für das Recycling bis 2030? Aufklappen ↓
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Was ist Recycling eigentlich und was nicht?

Recycling bedeutet, Abfälle zu neuen Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen aufzubereiten. Das Verbrennen zur Energiegewinnung zählt nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz ausdrücklich nicht dazu, ebenso wenig Material, das als Brennstoff oder zum Verfüllen von Gruben bestimmt ist.
So definiert Paragraf 3 Absatz 25 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes den Begriff. Ein Joghurtbecher, der als Ersatzbrennstoff in einem Zementofen endet, gilt damit als verwertet, aber nicht als recycelt. Kompost aus der Biotonne zählt dagegen mit, weil das Gesetz die Aufbereitung organischer Materialien ausdrücklich einschließt. Die Unterscheidung klingt nach Juristendeutsch und entscheidet doch über jede Abfallstatistik.
Noch wichtiger als die Definition ist die Rangfolge. Paragraf 6 des Gesetzes legt eine Abfallhierarchie mit fünf Stufen fest. Das Recycling steht darin erst an dritter Stelle:
- Vermeidung
- Vorbereitung zur Wiederverwendung
- Recycling
- Sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung
- Beseitigung
Die Rangfolge liest sich wie ein Arbeitsauftrag an Hersteller und Händler. Abfall, der gar nicht erst entsteht, braucht keine Sortieranlage. Eine Bohrmaschine, die nach dem Tausch eines Schalters weiterläuft, spart mehr Material als jedes Einschmelzen. Erst wenn ein Produkt endgültig ausgedient hat, kommt das Recycling zum Zug.
Auch das Recycling selbst kennt Qualitätsstufen. Im geschlossenen Kreislauf entsteht aus einer PET-Flasche wieder eine Flasche: 56,6 Prozent des recycelten Materials aus deutschen PET-Getränkeflaschen gingen 2025 zurück in neue Flaschen. Im offenen Kreislauf landet der Stoff in einem anderen, meist einfacheren Produkt. Fachleute sprechen dann von Downcycling.
Beim Joghurtbecher aus Polystyrol ist dieser Abstieg die Regel. Das Umweltbundesamt fand für Rezyklat aus Polystyrol-Verpackungen fast ausschließlich Spritzguss-Anwendungen wie Ablagekörbe, Klappboxen oder Wickelspulen, für Lebensmittel taugt das Material nicht mehr. Was aus dem Recycling herauskommt, heißt Sekundärrohstoff oder bei Kunststoffen Rezyklat. Städte und Deponien als Lager solcher Stoffe zu begreifen, nennen Fachleute Urban Mining.
- Recycling: Nur was Abfall zu neuem Material macht, zählt. Verbrennen gilt als Verwertung, nicht als Recycling.
- Stufe drei: Vermeiden und Wiederverwenden stehen im Gesetz vor dem Recycling.
- Qualität zählt: Aus der PET-Flasche wird oft wieder eine Flasche, aus dem Polystyrol-Becher eine Klappbox.
Seit wann recycelt der Mensch seinen Abfall?

Wiederverwerten ist älter als jede Abfallstatistik. Papier entstand in Europa jahrhundertelang aus Lumpen. Die DDR baute ab 1981 ein flächendeckendes Sammelsystem auf, Westdeutschland schuf 1990 mit dem Grünen Punkt das heutige Modell der Herstellerverantwortung.
Bis weit ins 19. Jahrhundert bestand Papier aus alten Textilien, in der Fachsprache Hadern genannt. Laut Deutschem Museum verdoppelte sich die Zahl der Papiermühlen in Deutschland vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts auf rund 1.000. Je mehr Mühlen arbeiteten, desto knapper wurden die Lumpen. Erst der Sachse Friedrich Gottlob Keller fand Mitte der 1840er-Jahre mit dem Holzschliff einen Ersatz aus dem Wald.
Die DDR setzte in den 1980er-Jahren auf ein staatliches Sammelsystem. Zum 1. Januar 1981 entstand das Kombinat Sekundärrohstofferfassung, kurz SERO. Bis 1988 nahm SERO Altstoffe in 17.107 Annahmestellen und Stützpunkten entgegen, rechnerisch eine Stelle für rund 960 Einwohner.
Für Flaschen und Gläser zahlten die Annahmestellen 5 bis 30 Pfennig je Stück, für andere Altstoffe 3 bis 50 Pfennig je Stück oder Kilogramm. Organisationen wie FDJ und Pioniere erhielten im Schnitt rund 20 Prozent mehr Vergütung. Forscher fragten Mitte der 1990er-Jahre in der Fachzeitschrift „Müll und Abfall“, ob SERO eine Alternative zum westdeutschen Dualen System gewesen wäre.
Im Westen begann das moderne Recycling mit der Verpackung. Am 28. September 1990 wurde das Duale System Deutschland gegründet, bekannt durch den Grünen Punkt. Die Verpackungsverordnung, die Umweltminister Klaus Töpfer am 12. Juni 1991 unterzeichnete, verpflichtete Handel und Hersteller ab 1993, gebrauchte Verkaufsverpackungen zurückzunehmen. Unternehmen, die sich an einem flächendeckenden Sammelsystem beteiligten, waren von der Rücknahme im Laden befreit. So entstand der Gelbe Sack.
Am 1. Januar 2003 folgte das Einwegpfand auf Dosen und Flaschen, seit 2006 einheitlich 25 Cent. Mit dem Pfand kehren Dosen fast vollständig zurück: Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) ermittelte für 2019 eine Recyclingquote von 99,3 Prozent für Aluminium-Getränkedosen. Neuere GVM-Zahlen für Dosen liegen nicht vor.
Recycling folgte lange der Knappheit, erst bei den Lumpen für das Papier, dann bei den Altstoffen der DDR. Das heutige System aus Grünem Punkt und Pfand setzt dagegen auf Pflichten für Handel und Hersteller.
Was lässt sich alles recyceln?

Technisch lässt sich fast jeder Stoff recyceln, wirtschaftlich gelingt das nur bei einem Teil. Metalle, Glas, Papier und PET-Flaschen laufen in Deutschland in stabilen Kreisläufen, bei gemischten Kunststoffen, Elektroschrott, Textilien und Bauschutt klaffen große Lücken.
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Stoffströme mit Verfahren, aktueller Kennzahl und typischer Schwachstelle. Die Kennzahlen messen nicht überall dasselbe, mal den Rücklauf, mal den Anteil von Altmaterial in neuer Ware. Warum dieser Unterschied so viel ausmacht, zeigt das nächste Kapitel.
| Stoffstrom | So läuft das Recycling | Kennzahl Deutschland | Schwachstelle |
|---|---|---|---|
| Stahl | Schrott wird im Elektrolichtbogenofen eingeschmolzen | 46,2 % Schrottanteil an der Rohstahlerzeugung (2025) | Hochöfen brauchen Erz, 7,7 Mio. t Schrott gingen 2025 in den Export |
| Aluminium | Schrott wird sortiert und eingeschmolzen | über 99 % Recyclingquote bei Getränkedosen (2019) | Alu-Verpackungen insgesamt nur 68,0 % (2023) |
| Papier und Pappe | Altpapier wird aufgelöst und zu neuen Bahnen geformt | 85 % Altpapiereinsatzquote (2025) | Ein Fünftel des verbrauchten Papiers kommt nicht zurück |
| Behälterglas | Scherben werden nach Farben getrennt und eingeschmolzen | 60 % Scherbenanteil in neuem Glas (2024) | Duale Systeme verfehlten 2024 die Glasquote: 82,9 statt 90 % |
| PET-Getränkeflaschen | Pfandautomat, Waschen, Mahlen, neue Flasche | 98,1 % recycelt, 58,3 % Rezyklat in neuen Flaschen (2025) | Nur gut die Hälfte des Materials wird wieder zur Flasche |
| Gemischte Kunststoffe | Sortieren per Nahinfrarot, Waschen, Granulieren | 37,9 % werkstofflich recycelt (2023) | 61,1 % werden verbrannt, Rezyklat oft nur für einfache Produkte |
| Elektroaltgeräte | Zerlegen, Schreddern, Metalle in Hütten zurückgewinnen | 28,7 % Sammelquote (2024, Ziel 65 %) | Geräte liegen in Schubladen, Seltene Erden gehen meist verloren |
| Lithium-Akkus | Zerkleinern zu Schwarzmasse, chemische Rückgewinnung der Metalle | Recyclingquote bei Lithium weltweit unter 5 % | Europa hat unter 2 % der weltweiten Rückgewinnungskapazität |
| Textilien | Sortieren für Secondhand, Rest wird Putzlappen oder Dämmstoff | 1,3 Mio. t gesammelt, 44 % wiederverwendet (2023) | Weltweit wird unter 1 % zu neuer Kleidung |
| Bau- und Abbruchabfälle | Brechen, Sieben, Einsatz als Recycling-Baustoff | 13,3 % des Bedarfs an Gesteinskörnungen gedeckt (2022) | Recycling-Baustoffe gehen meist in Straßen- und Erdbau |
Metalle: der Kreislauf, der sich selbst bezahlt
Bei Metallen funktioniert der Kreislauf am besten, weil Schrott Geld wert ist. Deutschlands Stahlwerke deckten 2025 laut den Verbänden bvse und BDSV 46,2 Prozent ihrer Rohstahlerzeugung mit Schrott. Der Anteil stieg allerdings vor allem, weil die Hochöfen weniger produzierten: Die Rohstahlmenge sank um 8,6 Prozent auf 34,1 Millionen Tonnen. Zugleich gingen 7,7 Millionen Tonnen Schrott in den Export.
Den nächsten Schub bringt der Umbau der Stahlbranche. Salzgitter lässt im Duisburger Hüttenwerk HKM Deutschlands größten Elektrolichtbogenofen bauen, der ab 2029 vor allem Schrott einschmelzen soll. Beim Aluminium spart das Recycling laut Umweltbundesamt rund 95 Prozent der Energie gegenüber der Herstellung aus Bauxit. Bei Kupfer stammen nach der EU-Rohstoffstudie von 2023 rund 55 Prozent des Rohstoffeinsatzes in der EU aus Altprodukten.
Glas und Papier: Musterschüler mit Verschleiß
Papier ist der Stoff mit dem höchsten Altanteil. Die deutsche Papierindustrie verarbeitete 2025 laut ihrem Verband 15,81 Millionen Tonnen Altpapier und erzeugte 18,69 Millionen Tonnen Papier, die Einsatzquote lag damit bei 85 Prozent. 1990 lag die Quote bei 49 Prozent. Rund ein Fünftel des verbrauchten Papiers kommt allerdings nicht als Altpapier zurück.
Behälterglas sammeln die Deutschen zu 85,2 Prozent. Neue Flaschen und Gläser bestehen im Schnitt zu 60 Prozent aus Scherben, grüne Flaschen zu bis zu 90 Prozent. Die dualen Systeme erreichten 2024 bei Glas trotzdem nur 82,9 statt der gesetzlich geforderten 90 Prozent Verwertung.
Kunststoffe: ein Gelber Sack für viele Sorten
Kunststoff bleibt das Sorgenkind. Laut der Studie „Stoffstrombild Kunststoffe“ des Marktforschers Conversio fielen 2023 in Deutschland 5,91 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Davon wurden 37,9 Prozent werkstofflich recycelt und 61,1 Prozent energetisch verwertet, also verbrannt. Rohstoffliche Verfahren wie das chemische Recycling kamen zusammen auf 0,5 Prozent. Die große Ausnahme ist die PET-Pfandflasche: 2025 wurden 98,1 Prozent der PET-Getränkeflaschen recycelt, neue Flaschen aus deutscher Produktion bestanden zu 58,3 Prozent aus Rezyklat.
Am Joghurtbecher zeigt sich, woran das Sortieren scheitert. Moderne Anlagen erkennen Kunststoffe mit Nahinfrarot-Sensoren, die Zentrale Stelle Verpackungsregister zählt bis zu 50 solcher Trenner und bis zu 17 Fraktionen je Anlage. Der Sensor sieht aber nur das Obermaterial, ein Becher mit Pappbanderole kann deshalb in der falschen Fraktion landen. Von festen Polystyrol-Verpackungen werden laut Umweltbundesamt nur rund 62 Prozent sortiert und verwertet, der Rest gerät in Anlagen ohne passende Sortierstufe und endet in der Verbrennung. Verbraucher helfen, indem sie die Banderole ins Altpapier geben und den Deckel abziehen.
Elektroschrott und Batterien: die Mine in der Schublade
Weltweit fielen 2022 laut dem Global E-waste Monitor der Vereinten Nationen 62 Millionen Tonnen Elektroschrott an, nur 22,3 Prozent davon wurden nachweislich gesammelt und recycelt. Die enthaltenen Metalle hatten einen Wert von umgerechnet rund 80 Milliarden Euro, zurückgewonnen wurden Metalle für rund 25 Milliarden Euro. In Deutschland sank die Sammelquote für Elektroaltgeräte 2024 auf 28,7 Prozent, vorgeschrieben sind seit 2019 mindestens 65 Prozent.
Ein Teil des Problems liegt in den Schubladen: Laut Bitkom horteten die Deutschen im Frühjahr 2026 noch 167 Millionen ungenutzte Handys und Smartphones. Bei Batterien läuft das Sammeln besser. Geräte-Altbatterien kamen 2024 zu 53,8 Prozent zurück, Starterbatterien aus Autos in der EU nach einer Industriestudie für die Jahre 2015 bis 2017 sogar zu 97,3 Prozent. Für Lithium-Ionen-Akkus aus Elektroautos baut die Branche dagegen gerade erst Kapazität auf.
Textilien: Der Altkleidercontainer läuft über
Bei Textilien bricht gerade ein ganzes Geschäftsmodell weg. Laut einer Studie des Recyclingverbands bvse kamen 2023 in Deutschland 1,3 Millionen Tonnen Alttextilien zusammen, der Anteil, der ein zweites Mal getragen wird, sank auf 44 Prozent. Der Fremdstoffanteil in den Containern stieg auf 15 bis 20 Prozent. Zugleich brachen Absatzmärkte in Osteuropa und Afrika weg, der Sammler und Sortierer Soex aus Bitterfeld-Wolfen meldete im Oktober 2024 Insolvenz an.
Seit dem 1. Januar 2025 müssen die Kommunen Alttextilien getrennt sammeln, bis April 2028 müssen die EU-Staaten eine Herstellerverantwortung für Textilien einführen. Das Kernproblem liegt in der Faser: Laut der Ellen MacArthur Foundation wird weltweit weniger als 1 Prozent des Materials für Kleidung zu neuer Kleidung recycelt. Der schwedische Pionier Renewcell, der aus alten Baumwolltextilien neuen Zellstoff herstellte, ging im Februar 2024 in Konkurs. Unter dem Namen Circulose soll das Werk Ende 2026 wieder produzieren.
Bauschutt: der schwerste Abfallstrom
Gemessen am Gewicht dominiert der Bau. Von 362,7 Millionen Tonnen Abfall in Deutschland stammte 2024 die Hälfte aus Bau und Abriss, nämlich 182,8 Millionen Tonnen. Den größten Brocken bildet Bodenaushub samt Baggergut und Gleisschotter: Zusammen machten diese Abfälle 2022 knapp 59 Prozent der mineralischen Bauabfälle aus, drei Viertel davon füllten Tagebaue oder dienten dem Deponiebau.
Bauschutt und Straßenaufbruch werden dagegen meist gebrochen, gesiebt und als Recycling-Baustoff wieder eingesetzt. Laut dem Monitoringbericht der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau entstanden 2022 so 75,3 Millionen Tonnen Recycling-Baustoffe, die 13,3 Prozent des Bedarfs an Gesteinskörnungen deckten. Fast die Hälfte ging in den Straßenbau, knapp ein Fünftel in Asphalt und Beton. Aus einem alten Haus wird also selten ein neues Haus. Meist entsteht daraus eine Straße.
- Metalle: Schrott hat einen Marktpreis, deshalb laufen Stahl, Aluminium und Kupfer im Kreislauf.
- Sortenreinheit: Die PET-Pfandflasche kommt zu 98,1 Prozent zurück, Polystyrol-Becher scheitern oft schon an der Sortierung.
- Größte Lücke: Elektroaltgeräte werden nur zu 28,7 Prozent gesammelt, vorgeschrieben sind 65 Prozent.
- Bauschutt: Aus Abbruch entsteht meist Straßenunterbau, selten ein neues Haus.
Warum täuschen die Recyclingquoten?

Die meisten Quoten messen, wie viel Abfall in eine Recyclinganlage geht, nicht wie viel Rohstoff die Industrie daraus wieder einsetzt. Deutschland recycelt laut Eurostat 66,9 Prozent seiner Siedlungsabfälle, deckt aber nur 14,8 Prozent seines Materialbedarfs aus dem Kreislauf.
Beide Zahlen stammen aus derselben Behörde und beschreiben doch verschiedene Dinge. Die Recyclingquote bezieht sich nur auf Siedlungsabfälle, also Abfälle aus Haushalten und ähnlichen Quellen. Dieser Abfallstrom machte 2024 mit 49,3 Millionen Tonnen nur 14 Prozent des deutschen Abfallaufkommens aus. Im EU-Vergleich steht Deutschland damit glänzend da, der Durchschnitt lag 2024 bei 48,1 Prozent. Seit 2025 sieht § 14 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mindestens 55 Prozent vor, bis 2035 steigt die Marke auf 65 Prozent.
Noch großzügiger fällt die Gesamtbilanz des Statistischen Bundesamts aus: 82 Prozent aller Abfälle wurden 2024 verwertet, 69 Prozent davon stofflich. Zur stofflichen Verwertung zählt das Gesetz aber auch die Verfüllung, etwa wenn Bodenaushub eine ausgebeutete Kiesgrube füllt. Recycling im Wortsinn ist das nicht.
| Kennzahl | Wert | Was gemessen wird |
|---|---|---|
| Recyclingquote Siedlungsabfälle (Eurostat) | 66,9 % (2024, Schätzung) | Recycelte und kompostierte Abfälle aus Haushalten und ähnlichen Quellen |
| Verwertungsquote aller Abfälle (Destatis) | 82 % (2024) | Stoffliche und energetische Verwertung, Verfüllung eingeschlossen |
| Recyclingquote Verpackungen (Umweltbundesamt) | 69,4 % (2023) | Material, das in das letzte Recyclingverfahren geht |
| Werkstoffliches Recycling Kunststoffabfälle (Conversio) | 37,9 % (2023) | Anteil der Kunststoffabfälle, die zu Rezyklat werden |
| Rezyklateinsatz in der Kunststoffverarbeitung (Conversio) | 15,0 % (2023) | Anteil von Altkunststoff an allen verarbeiteten Kunststoffen |
| Kreislaufquote, Circular Material Use Rate (Eurostat) | 14,8 % (2024, Schätzung) | Anteil recycelter Materialien am gesamten Materialeinsatz |
Bei Kunststoffen liegen die Messpunkte besonders weit auseinander. Für Kunststoffverpackungen meldet das Umweltbundesamt nach EU-Methode eine Recyclingquote von 52,2 Prozent für 2023, gezählt wird das Material, das in das letzte Recyclingverfahren geht. Von allen Kunststoffabfällen wurden im selben Jahr 37,9 Prozent werkstofflich recycelt. In neuen Kunststoffprodukten steckten am Ende 15 Prozent Rezyklat, gemessen an der gesamten Verarbeitungsmenge.
Die ehrlichste Zahl ist die Kreislaufquote, die Eurostat als Circular Material Use Rate führt. Die Kennzahl setzt das recycelte Material ins Verhältnis zum gesamten Materialeinsatz einer Volkswirtschaft. In der EU lag die Quote 2024 bei 12,2 Prozent und damit nur einen Prozentpunkt über dem Wert von 2015. Die Niederlande kamen auf 32,7 Prozent, Deutschland auf 14,8 Prozent. Bis 2030 will die EU ihre Quote auf 23,2 Prozent verdoppeln, beim bisherigen Tempo ist das außer Reichweite.
Ein Teil der Lücke ist unvermeidbar. Erdgas und Benzin verbrennen, Lebensmittel werden gegessen und neue Häuser binden Material für Jahrzehnte. Entsprechend unterschiedlich fallen die Quoten nach Stoffgruppen aus: Bei Metallerzen stammen EU-weit 23,4 Prozent des Einsatzes aus dem Kreislauf, bei fossilen Energieträgern 3,8 Prozent. Wir halten die Rede vom Recyclingweltmeister trotzdem für irreführend, denn sie verwechselt eine gut organisierte Mülltrennung mit einer Wirtschaft, die ihre Rohstoffe tatsächlich im Kreis führt.
Recyclingquoten messen, was in die Anlage geht, die Kreislaufquote misst, was als Rohstoff zurückkommt. Für die Rohstoffstrategie eines Unternehmens zählt die zweite Zahl: In Deutschland beträgt die Kreislaufquote 14,8 Prozent.
Lohnt sich Recycling für Umwelt und Klima?

In den meisten Fällen ja, am deutlichsten bei Metallen. Recyceltes Aluminium braucht nur rund 5 Prozent der Energie von neuem Aluminium, Stahl aus Schrott verursacht rund 70 Prozent weniger CO2 als Stahl aus dem Hochofen. Bei Papier und manchen Kunststoffen fällt der Klimavorteil deutlich kleiner aus.
Der Weltstahlverband worldsteel beziffert den Ausstoß für 2024 auf 2,34 Tonnen CO2 je Tonne Rohstahl aus dem Hochofen und auf 0,69 Tonnen im Elektrolichtbogenofen, der überwiegend Schrott einschmilzt. Für in Europa erzeugtes Primäraluminium nennt der Branchenverband European Aluminium 6,6 Kilogramm CO2-Äquivalente je Kilogramm, für das Umschmelzen von Schrott 0,26 Kilogramm. Der zweite Wert erfasst allerdings nur den Schmelzprozess, Sammeln und Sortieren kommen hinzu.
| Stoff | Recycling im Vergleich zur Neuware | Quelle |
|---|---|---|
| Aluminium | rund 95 % weniger Energie; Umschmelzen 0,26 statt 6,6 kg CO2e je kg (nur Schmelzprozess) | Umweltbundesamt, European Aluminium |
| Stahl | 0,69 statt 2,34 t CO2 je t Rohstahl, rund 70 % weniger (2024) | worldsteel |
| Behälterglas | je 10 % mehr Scherben 3 % weniger Energie und 5 % weniger CO2 | Bundesverband Glasindustrie |
| Büropapier | 62 bis 72 % weniger Primärenergie, 75 bis 80 % weniger Wasser, 15 % weniger Klimawirkung | Umweltbundesamt (2022) |
| Kunststoff, werkstofflich | 147 bis 1.493 kg CO2e je Tonne Rezyklat eingespart | EU-Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle (2021) |
| Kunststoff, chemisch (Pyrolyse) | rund 45 % Ausbeute an Basischemikalien, Klimabilanz etwa auf dem Niveau der Neuware | Umweltbundesamt (2024) |
| Batterie- und Energiemetalle | im Schnitt 80 % weniger Treibhausgase als Metall aus dem Bergbau | Internationale Energieagentur (2024) |
Glas spart beim Wiedereinschmelzen weniger, aber stetig. Je 10 Prozent mehr Scherben in der Schmelzwanne sinken der Energiebedarf um 3 Prozent und der CO2-Ausstoß um 5 Prozent, rechnet der Bundesverband Glasindustrie vor. Noch besser schneidet die Mehrwegflasche aus der Region ab, eine Glasflasche lässt sich laut Umweltbundesamt bis zu 50-mal befüllen. Der Mehrweganteil bei pfandpflichtigen Getränken sank trotzdem von 63,7 Prozent im Jahr 2003 auf 34,5 Prozent im Jahr 2024, das Verpackungsgesetz hatte 70 Prozent als Ziel ausgegeben.
Bei Papier liegt der Vorteil vor allem bei Wasser und Energie. Laut einer Ökobilanz des Umweltbundesamts von 2022 braucht Recycling-Büropapier 62 bis 72 Prozent weniger Primärenergie und 75 bis 80 Prozent weniger Prozesswasser als Frischfaserpapier. Beim Klima beträgt der Vorsprung gegenüber dem Durchschnitt nur 15 Prozent, weil moderne Zellstoffwerke ihre Prozessenergie zu großen Teilen aus Schwarzlauge gewinnen, einem Nebenprodukt der Zellstoffherstellung.
Bei Kunststoffen hängt die Bilanz stark vom Material ab. Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission errechnete 2021 Einsparungen von 147 bis 1.493 Kilogramm CO2-Äquivalenten je Tonne Rezyklat gegenüber Neuware. In einer Folgestudie von 2023 schnitt Recycling beim Klima in allen untersuchten Fällen besser ab als die Verbrennung, am knappsten bei gemischten Polyolefinen, am deutlichsten bei PET. Bei Feinstaub und Versauerung kann die Verbrennung mit Energiegewinnung dagegen besser abschneiden als ein sehr energieintensives Recycling.
Chemisches Recycling zerlegt Kunststoff in Öl oder Gas und soll auch schwer sortierbare Abfälle verwerten. Das Umweltbundesamt kam 2024 zu einem nüchternen Urteil: Bei der Pyrolyse werden nur rund 45 Prozent des Abfalls wieder zu Basischemikalien, Energiebedarf und Treibhausgase liegen etwa auf dem Niveau der Herstellung aus Erdöl. Dem werkstofflichen Recycling ist das Verfahren deutlich unterlegen, der Mitverbrennung im Zementwerk moderat. Das neue Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz lässt trotzdem zu, dass solche Verfahren einen Teil der Recyclingquote für Kunststoffverpackungen liefern: Ab 2030 müssen 80 Prozent recycelt werden, davon 75 Prozentpunkte werkstofflich.
- Metalle: Aluminium spart beim Recycling rund 95 Prozent Energie, Stahl aus Schrott rund 70 Prozent CO2.
- Papier: Der Gewinn liegt bei Wasser und Energie, beim Klima beträgt der Vorteil 15 Prozent.
- Kunststoff: Werkstoffliches Recycling schlägt beim Klima die Verbrennung, chemisches Recycling liegt deutlich zurück.
- Mehrweg: Wiederbefüllen schlägt Einschmelzen, der Mehrweganteil sinkt trotzdem.
Rechnet sich Recycling wirtschaftlich?

Bei Metallen meistens, bei Kunststoffen oft nicht. Schrott hat einen Marktpreis, Kunststoff-Rezyklat konkurriert dagegen mit Neuware, deren Preis am Öl hängt: Im Juli 2026 kostete PET-Regranulat 28 Prozent mehr als neues PET.
Als Branche ist die Kreislaufwirtschaft ein Schwergewicht. Laut dem Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026 arbeiteten 2024 rund 322.000 Erwerbstätige in privaten Unternehmen der Branche. Diese Firmen setzten 2023 rund 106 Milliarden Euro um, kommunale Betriebe kamen auf weitere 16 Milliarden Euro. Marktführer Remondis erzielte 2024 mit rund 46.000 Beschäftigten 13,2 Milliarden Euro Umsatz. Das Bundeskartellamt verpflichtete die Muttergesellschaft Rethmann im November 2025, für drei Jahre auch kleine Übernahmen anzumelden.
Mit Metall lässt sich Geld verdienen. Befesa, Spezialist für zinkhaltigen Filterstaub aus Elektrostahlwerken, steigerte das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) 2025 um 14 Prozent auf den Rekordwert von 242,8 Millionen Euro. Die Kupferkathoden von Aurubis bestanden im Geschäftsjahr 2024/25 zu 45 Prozent aus Recyclingmaterial. Die Recyclingsparte des Hamburger Konzerns verdiente in dem Jahr allerdings nur 13 Millionen Euro vor Steuern, weil der Anlauf eines neuen Werks in den USA viel Geld kostete.
Beim Kunststoff sieht die Rechnung anders aus. Laut den Notierungen von Kunststoff Information, die der Recyclingverband bvse monatlich auswertet, kostete PET-Regranulat im Dezember 2025 rund 56 Prozent mehr als Neuware. Nur im Frühjahr 2026, als Lieferstörungen an der Straße von Hormus die Ölpreise trieben, waren klare PET-Flakes kurzzeitig billiger als neues PET. Plastics Recyclers Europe zählt seit 2023 fast eine Million Tonnen verlorene Recyclingkapazität in Europa, Deutschland gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern.
Allein 2026 rutschten in Deutschland mehrere Kunststoffrecycler in die Insolvenz, darunter Grünstoff in Frankfurt, AB Kunststoff Recycling in Sprockhövel und der PET-Aufbereiter Tecplast in Genthin. Den Preis der Neuware bestimmt vor allem das Öl, die Umweltkosten von Förderung, Verbrennung und Vermüllung bildet er nur zum Teil ab. Allein Sammlung und Reinigung von Einwegkunststoff im öffentlichen Raum kosten die Kommunen laut Umweltbundesamt jährlich bis zu 434 Millionen Euro.
Die Politik verschiebt diese Rechnung schrittweise. Für jedes Kilogramm nicht recycelter Kunststoffverpackungen überweist Deutschland seit 2021 0,80 Euro an die EU, 2025 waren das laut Bundesfinanzministerium 1,249 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt. Seit 2024 zahlen Hersteller von Einwegkunststoff wie To-go-Bechern in den Einwegkunststofffonds, aus dem Kommunen die Reinigung erstattet bekommen. Mindestquoten schaffen zusätzlich Nachfrage nach Rezyklat: PET-Einwegflaschen müssen seit 2025 zu mindestens 25 Prozent daraus bestehen, ab 2030 schreibt die EU-Verpackungsverordnung für viele Kunststoffverpackungen 10 bis 35 Prozent vor.
Metallrecycling trägt sich selbst, Kunststoffrecycling hängt am Ölpreis und an politischen Vorgaben. Solange der Preis von Neuware die Umweltkosten nur zum Teil abbildet, entscheiden Quoten und Abgaben über die Zukunft der Recycler.
Warum kommt Europa bei kritischen Rohstoffen nicht ohne Recycling aus?

Europa importiert die meisten Metalle für Akkus, Magnete und Chips, oft aus China. Recycling ersetzt Importe durch Rohstoff aus eigenem Abfall. Der Critical Raw Materials Act gibt deshalb vor, bis 2030 Recyclingkapazität für 25 Prozent des EU-Verbrauchs an strategischen Rohstoffen aufzubauen.
Wie groß die Abhängigkeit ist, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September 2026: Bei vielen kritischen Rohstoffen hänge die EU zu mehr als 80 Prozent an China. Mit dieser Marktmacht hat Peking Europas Industrie in der Hand. Seit August 2023 brauchen Exporte von Gallium und Germanium eine Lizenz, seit Dezember 2023 Graphit, seit April 2025 sieben mittlere und schwere Seltene Erden. Weitere Exportkontrollen vom Oktober 2025 setzte China bis zum 10. November 2026 aus, laut US-Finanzminister Scott Bessent haben beide Seiten den Handelsfrieden inzwischen bis zum 10. Januar 2027 verlängert. Ein formaler Erlass aus Peking stand Anfang Oktober noch aus.
Der Critical Raw Materials Act, Verordnung (EU) 2024/1252, nennt 17 strategische Rohstoffe, darunter Lithium, Kobalt, Kupfer, Nickel, Gallium und Seltene Erden für Dauermagnete. Für diese Rohstoffe gelten vier Richtwerte bis 2030: 10 Prozent des Verbrauchs aus eigener Gewinnung, 40 Prozent aus eigener Verarbeitung, Recyclingkapazität für 25 Prozent und höchstens 65 Prozent aus einem einzigen Drittland. Verbindlich ist keiner dieser Werte. Der Europäische Rechnungshof schätzt in seinem Sonderbericht vom Februar 2026, dass die Recyclingkapazität bei Festlegung des Ziels bei rund 12 Prozent lag, also bei knapp der Hälfte des Ziels.
Besonders weit zurück liegt Europa bei Batterierohstoffen. Laut der Internationalen Energieagentur IEA verfügt Europa über fast 10 Prozent der weltweiten Kapazität, alte Akkus zu zerlegen und zu Schwarzmasse zu zerkleinern, aber über weniger als 2 Prozent der Kapazität, daraus Metalle zurückzugewinnen. Exportierte Schwarzmasse ging bisher überwiegend nach Korea. Seit September 2026 stuft die EU das Material als gefährlichen Abfall ein, der Export in Länder außerhalb der OECD ist damit verboten. BASF betreibt seit Juni 2025 in Schwarzheide eine Anlage für bis zu 15.000 Tonnen Altbatterien und Produktionsausschuss im Jahr.
Der Aufbau einer eigenen Industrie verläuft holprig. Northvolt meldete am 12. März 2025 in Schweden Insolvenz an, samt Recyclingtochter Revolt. Knapp zwei Wochen später wählte die EU-Kommission deren Projekt NorthCYCLE trotzdem als eines von zehn strategischen Recyclingprojekten aus, von denen keines in Deutschland oder Österreich liegt. Der kanadische Recycler Li-Cycle beantragte im Mai 2025 Gläubigerschutz, seine Werke gingen im August an Glencore, darunter der Standort Magdeburg.
Die Batterieverordnung (EU) 2023/1542 erhöht trotzdem den Druck. Bis Ende 2027 müssen Recycler 50 Prozent des Lithiums aus Altbatterien zurückgewinnen, bis Ende 2031 80 Prozent, bei Kobalt, Nickel und Kupfer 90 und dann 95 Prozent. Ab August 2031 müssen neue Industrie- und Fahrzeugbatterien mindestens 16 Prozent recyceltes Kobalt, 85 Prozent Blei sowie je 6 Prozent Lithium und Nickel enthalten. Ab dem 18. Februar 2027 braucht jede Batterie für Elektroautos und jede Industriebatterie über 2 Kilowattstunden einen digitalen Batteriepass. Am 11. September 2026 entschied die Kommission, die Recyclingziele unverändert zu lassen, der Engpass sei die Gesamtkapazität und nicht die Technik einzelner Anlagen.
Bei Seltenen Erden beginnt das Recycling gerade erst. Weniger als 1 Prozent wird in der EU zurückgewonnen, Magnete aus Elektromotoren gehen nach dem Schreddern meist verloren. Im April 2026 eröffnete HyProMag in Pforzheim ein Werk, das Altmagnete aufbereitet, genehmigt für bis zu 750 Tonnen im Jahr. Bei Kupfer ist die Branche weiter: Aurubis hat im Juli 2026 in Hamburg eine Recyclinganlage für Kupfer, Blei und Schwefel in Betrieb genommen, die jährlich über 30.000 Tonnen zusätzliches Recyclingmaterial verarbeitet.
- Richtwert 25 Prozent: Bei Festlegung des Ziels lag die Recyclingkapazität der EU erst bei rund 12 Prozent.
- Batterielücke: Europa hält unter 2 Prozent der weltweiten Kapazität, Metalle aus Akkus zurückzugewinnen.
- Neue Pflichten: Batteriepass ab 2027, Rückgewinnungsquoten ab Ende 2027, Rezyklatanteile ab 2031.
Wo stößt Recycling an seine Grenzen?

Recycling stößt an drei Grenzen: an der Physik vermischter Stoffe, an der Lebensdauer der Produkte und am wachsenden Bedarf. Selbst ein perfekter Kreislauf gibt nur zurück, was vor Jahren in Autos, Häusern und Geräten verbaut wurde.
Die erste Grenze ist die Physik. Je enger ein Produkt verschiedene Stoffe verbindet, desto schwerer lassen sie sich trennen. Der Europäische Rechnungshof hält fest, dass Recycling bei Massenmetallen wie Aluminium und Kupfer gut funktioniert, Seltene Erden in Elektromotoren oder Palladium in verbauter Elektronik nach dem Schreddern aber in der Regel nicht zurückgewonnen werden. Von 26 Rohstoffen, die Europa für die Energiewende braucht, werden laut Rechnungshof zehn gar nicht recycelt, darunter Lithium, Gallium und Siliciummetall.
Die zweite Grenze ist die Zeit. Ein Kupferkabel liegt Jahrzehnte in der Wand, ein Akku steckt viele Jahre im Auto. Recycling kann nur ernten, was die Wirtschaft früher in Umlauf gebracht hat. Bei Lithium und Nickel, deren Bedarf erst mit dem Elektroauto stark gestiegen ist, liegen die Recyclingquoten laut Internationaler Energieagentur noch unter 5 Prozent, bei Kobalt bei rund 16 Prozent. Der Zeitverzug ist eingebaut.
Selbst mit viel mehr Recycling bleibt der Bergbau deshalb unverzichtbar. Nach Berechnungen der IEA senkt Recycling den Bedarf an neuen Minen bis 2050 um 40 Prozent bei Kupfer und Kobalt und um 25 Prozent bei Lithium und Nickel, in einem Szenario, in dem die Staaten ihre Klimazusagen einhalten. Die EU-Kommission erwartet, dass Lithium aus europäischen Minen und Recyclinganlagen zusammen 2027 erst 18 Prozent und 2035 rund 42 Prozent des Lithiumbedarfs für Batterien deckt.
Die dritte Grenze ist das Wachstum. Laut dem International Resource Panel der Vereinten Nationen stieg die weltweite Materialentnahme von 30 Milliarden Tonnen im Jahr 1970 auf 106,6 Milliarden Tonnen 2024. Der Anteil von Sekundärmaterial am weltweiten Verbrauch sank laut Circularity Gap Report von 7,2 Prozent im Jahr 2018 auf 6,9 Prozent 2021, weil der Verbrauch schneller wuchs als die Rückläufe.
Deutschland trennt seinen Müll vorbildlich und holt trotzdem nur gut jede siebte Tonne Rohstoff aus dem Kreislauf zurück. Solange Hersteller an neuen Geräten mehr verdienen als an reparierten, bleibt die Mülltrennung Gewissensberuhigung statt Rohstoffpolitik.
Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Wir halten die Fixierung auf Recyclingquoten deshalb für eine Schieflage der Debatte. Recycling repariert das Ende der Kette, über den Rohstoffbedarf entscheiden Design, Nutzungsdauer und Geschäftsmodell.
Recycling scheitert an fest verbundenen Stoffen, kommt bei langlebigen Produkten Jahre zu spät und hält mit dem wachsenden Verbrauch nicht Schritt. Den Rohstoffbedarf senken vor allem bessere Produkte und längere Nutzung.
Warum schlägt längeres Nutzen das Recyceln?

Bei vielen Produkten stecken die meisten Emissionen und Rohstoffe schon in der Herstellung. Beim iPhone 17 entfallen laut Apple 76 Prozent des CO2-Fußabdrucks auf die Produktion, beim Fairphone der sechsten Generation rund 86 Prozent. Jedes zusätzliche Nutzungsjahr verteilt diesen Rucksack auf mehr Zeit.
Apple setzt in seiner Bilanz drei Jahre Nutzung an und kommt für das iPhone 17 mit 256 Gigabyte auf 55 Kilogramm CO2-Äquivalente. Das Fraunhofer-Institut IZM hat für das Fairphone durchgerechnet, was längeres Nutzen bringt: Bei zehn statt drei Jahren sinken die jährlichen Emissionen um bis zu 61 Prozent. Das Recycling holt am Ende nur das Material zurück, die Energie aus der Fertigung ist verloren.
Die EU hat daraus Pflichten gemacht. Seit dem 20. Juni 2025 müssen Hersteller für neue Smartphones sieben Jahre lang nach Verkaufsende Ersatzteile liefern, Akkus müssen 800 Ladezyklen mit 80 Prozent Restkapazität schaffen und Betriebssystem-Updates müssen mindestens fünf Jahre lang kommen. Ein Energielabel zeigt seither auch eine Reparierbarkeitsklasse von A bis E.
Seit dem 31. Juli 2026 gilt in Deutschland zudem das Recht auf Reparatur nach den Paragrafen 479a bis 479g BGB. Hersteller bestimmter Produktgruppen, etwa von Waschmaschinen, Kühlschränken und Smartphones, müssen Geräte auch nach Ablauf der Gewährleistung zu einem angemessenen Preis reparieren. Entscheiden sich Kunden innerhalb der Gewährleistung für die Reparatur statt für ein neues Gerät, verlängert sich die Gewährleistung um zwölf Monate.
Mit der Ökodesign-Verordnung ESPR greift die EU auch in die Lagerhaltung ein. Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Accessoires und Schuhe nicht mehr vernichten, für mittlere Unternehmen gilt das Verbot ab 2030. Frankreich stellte schon 2015 die geplante Obsoleszenz unter Strafe. Apple zahlte dort 2020 in einem Vergleich 25 Millionen Euro, weil der Konzern Kunden nicht darüber informiert hatte, dass Updates ältere iPhones verlangsamten.
Österreich zeigt, wie stark ein finanzieller Anreiz wirkt. Mit dem Reparaturbonus übernahm der Staat ab April 2022 die Hälfte der Reparaturkosten, höchstens 200 Euro. Bis zum Stopp im Mai 2025 lösten Verbraucher rund 1,7 Millionen Bons ein. Seit Januar 2026 läuft die kleinere Geräte-Retter-Prämie mit höchstens 130 Euro, Handys sind ausgenommen. In Deutschland gibt der Bund keinen Reparaturbonus aus, der Thüringer Bonus ist ausgelaufen. Im Koalitionsvertrag von 2025 kommt das Wort Reparatur nicht vor.
- Herstellung zählt: Drei Viertel des CO2-Fußabdrucks eines iPhone 17 entstehen in der Produktion.
- Neue Pflichten: Ersatzteile, Updates und das Recht auf Reparatur verlängern das Leben von Geräten.
- Anreize fehlen: Österreich bezuschusst Reparaturen, Deutschland nicht.
Welche Geschäftsmodelle entstehen in der Kreislaufwirtschaft?

Die stärksten Modelle verkaufen Nutzung statt Besitz. Bleibt der Hersteller Eigentümer des Produkts, verdient er an dessen Langlebigkeit und holt das Material am Ende selbst zurück. Parallel wachsen Märkte für generalüberholte Geräte und wiederaufbereitete Industrieteile.
| Modell | Beispiel | Was verkauft wird | Warum der Anbieter am Kreislauf verdient |
|---|---|---|---|
| Leistung statt Produkt | Rolls-Royce TotalCare | Flugstunden | Haltbare Triebwerke senken die eigenen Wartungskosten |
| Abrechnung nach Nutzung | Michelin | Reifenkilometer | Runderneuerte Reifen verlängern die Abrechnung |
| Flottenvertrag | Hilti Fleet Management | einsatzbereite Werkzeuge | Rücknahme und Aufbereitung laufen im eigenen Kreislauf |
| Licht als Dienstleistung | Philips (heute Signify) am Flughafen Schiphol | Beleuchtung | Langlebige Leuchten senken die eigenen Kosten |
| Generalüberholung | Back Market, refurbed | geprüfte Gebrauchtgeräte | Marge auf die zweite und dritte Nutzung |
| Wiederaufbereitung | Caterpillar Reman | aufbereitete Industrieteile | Altteile ersetzen die Neufertigung |
Das älteste Beispiel stammt aus der Luftfahrt. Rolls-Royce führte 1962 „Power by the Hour“ ein: Kunden zahlen einen festen Preis je Flugstunde, Wartung und Ersatzteile übernimmt der Hersteller. Heute heißen die Verträge TotalCare, Fachleute sprechen bei solchen Modellen von Product as a Service. Das Servicegeschäft brachte der zivilen Triebwerkssparte 2025 umgerechnet rund 8,4 Milliarden Euro Umsatz, mehr als zwei Drittel ihrer Erlöse.
Michelin rechnet bei Lkw-Flotten Reifen nach gefahrenen Kilometern ab. Weil der Konzern dann an jedem zusätzlichen Kilometer verdient, lohnen sich Nachschneiden und Runderneuern: Ein Lkw-Reifen hält so bis zu eine Million Kilometer. Hilti schloss 1999 den ersten Vertrag über sein Flottenmanagement für Baustellenwerkzeug, 2021 liefen drei Millionen Geräte unter solchen Verträgen. Jährlich holt der Konzern über eine Million Geräte, Akkus und Ladegeräte zurück.
Am Flughafen Schiphol in Amsterdam zahlt der Betreiber seit 2015 für Licht statt für Lampen. Philips, dessen Lichtsparte heute Signify heißt, blieb Eigentümer von 3.700 Leuchten, die nur halb so viel Strom verbrauchen und 75 Prozent länger halten. Für den Hersteller wird jede Leuchte, die vorzeitig ausfällt, zum Kostenfaktor statt zum Ersatzgeschäft.
Den zweiten großen Markt bilden generalüberholte Geräte. Back Market aus Paris, gegründet 2014, setzte 2025 rund 440 Millionen Euro um, vermittelte Geräte für 3 Milliarden Euro und arbeitete erstmals weltweit profitabel. Der Wiener Konkurrent refurbed verdient seit März 2025 Geld und sammelte im November 2025 weitere 50 Millionen Euro ein.
In der Industrie heißt das Prinzip Remanufacturing. Caterpillar nahm 2024 über sein Programm Cat Reman rund 71.000 Tonnen Altteile entgegen, die Rücklaufquote lag bei 84 Prozent. Die Altteile werden zerlegt, aufbereitet und erneut verkauft, der Hersteller spart so Material und Fertigung.
Anbieter, die Nutzung statt Produkte verkaufen, verdienen an Haltbarkeit und Rücklauf. Das Prinzip funktioniert vom Triebwerk über den Lkw-Reifen bis zur Bohrmaschine.
Sind die Grenzen des Wachstums erreicht?

Ausgegangen sind der Welt die Rohstoffe bisher nicht, ihre Preise schwanken aber stark. Knapp werden heute andere Dinge: die Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre, die Regenerationskraft der Natur und der sichere Zugang zu Rohstoffen, die in wenigen Ländern liegen.
Im März 1972 erschien „Die Grenzen des Wachstums“, ein Bericht junger Forscher am Massachusetts Institute of Technology im Auftrag des Club of Rome. Die Autoren um Donella und Dennis Meadows simulierten, wie Bevölkerung, Produktion, Rohstoffverbrauch und Umweltbelastung zusammenwirken. Das Buch verkaufte sich millionenfach in rund 30 Sprachen und prägte die Umweltdebatte für Jahrzehnte.
1980 schlossen der Ökonom Julian Simon und der Biologe Paul Ehrlich eine berühmte Wette ab. Ehrlich setzte darauf, dass fünf Metalle bis 1990 inflationsbereinigt teurer würden: Chrom, Kupfer, Nickel, Zinn und Wolfram. Die Preise fielen. Ehrlich beglich die Wettschuld im Oktober 1990 per Scheck. Spätere Analysen relativieren den Triumph. Die Ökonomen Kiel, Matheson und Golembiewski zeigten 2010 in der Fachzeitschrift Ecological Economics, dass Ehrlich in den meisten Zehnjahreszeiträumen seit 1900 gewonnen hätte.
Die Verbrauchskurve zeigt trotzdem steil nach oben. Laut dem International Resource Panel könnte die weltweite Materialentnahme bis 2060 um fast 60 Prozent auf 160 Milliarden Tonnen steigen. Die Menschheit nutzt die Natur nach Berechnungen des Global Footprint Network 73 Prozent schneller, als sie sich erneuert. Der globale Erdüberlastungstag fiel 2026 auf den 30. Juli, sechs Tage später als im Vorjahr, allein wegen revidierter Daten. Deutschland lebt dabei auf großem Fuß: Lebten alle Menschen wie die Deutschen, wäre das Jahresbudget schon am 10. Mai aufgebraucht gewesen.
Für Unternehmen ist die Knappheit vor allem eine politische. Ein Metall kann geologisch reichlich vorhanden sein und trotzdem zum Engpass werden, sobald ein einziges Land Förderung und Verarbeitung beherrscht und die Ausfuhr drosselt. Seit 2023 erlebt die Industrie genau diesen Fall bei Gallium, Germanium und Seltenen Erden.
Die Bundesregierung hat im Dezember 2024 eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Die Strategie zielt darauf, den Rohstoffverbrauch pro Kopf langfristig von rund 16 auf 6 bis 8 Tonnen zu senken und den Anteil von Sekundärrohstoffen, heute 13 Prozent, bis 2030 zu verdoppeln. Das Aktionsprogramm vom Juni 2026 sieht dafür 305 Millionen Euro für die Jahre 2027 bis 2030 vor, unter Finanzierungsvorbehalt. Gemessen am Ziel halten wir diesen Etat für zu klein.
- Wette mit Haken: Ehrlich verlor 1990, über die meisten Jahrzehnte seit 1900 hätte er gewonnen.
- Verbrauch wächst: Bis 2060 könnte die weltweite Materialentnahme auf 160 Milliarden Tonnen steigen.
- Knappheit ist politisch: Engpässe entstehen, wo ein einziges Land die Lieferkette beherrscht.
Was können Unternehmen jetzt tun?

Unternehmen sollten ihre Stoffströme kennen, Produkte reparierbar und recycelbar gestalten und sich Rezyklat langfristig sichern. Mehrere EU-Regeln greifen gerade oder in den kommenden Monaten, von der Verpackungsverordnung bis zum Batteriepass.
Die folgenden Fristen betreffen viele Branchen zugleich:
- Seit dem 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung, in Deutschland ergänzt durch das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz. Händler mit Eigenmarken und Direktimporteure gelten dabei selbst als Hersteller und müssen sich registrieren und an einem System beteiligen.
- Seit dem 27. September 2026 verbietet das Wettbewerbsrecht pauschale Umweltaussagen ohne Nachweis und Werbung mit Klimaneutralität durch Kompensation.
- Seit dem 31. Juli 2026 gilt das Recht auf Reparatur. Hersteller der betroffenen Produktgruppen müssen Reparaturen anbieten und Richtpreise veröffentlichen.
- Ab dem 21. November 2026 dürfen sortierte Kunststoffabfälle nicht mehr in Länder außerhalb der OECD exportiert werden.
- Ab dem 18. Februar 2027 braucht jede Batterie für Elektroautos und jede Industriebatterie über 2 Kilowattstunden einen digitalen Batteriepass.
- Bis zum 17. April 2028 müssen die EU-Staaten eine Herstellerverantwortung für Textilien und Schuhe einführen.
Über die Pflichten hinaus lohnt der Blick auf die eigene Materialbilanz. Welche Rohstoffe stecken in den eigenen Produkten, aus welchen Ländern kommen sie und was passiert am Ende mit ihnen? Für viele Mittelständler ist diese Inventur der erste Schritt, um Lieferrisiken bei kritischen Rohstoffen zu erkennen.
Ab 2030 verlangt die EU-Verpackungsverordnung feste Rezyklatanteile in Kunststoffverpackungen. Einkäufer sollten sich deshalb früh Mengen und Qualitäten sichern, etwa über mehrjährige Abnahmeverträge mit Recyclern. Die Pleiten im Kunststoffrecycling zeigen, dass die Kapazitäten nicht automatisch mitwachsen, sobald die Nachfrage steigt.
Vorsicht verlangt die Kommunikation. Begriffe wie „recycelbar“ oder „umweltfreundlich“ müssen belegbar sein. Wie schnell grüne Versprechen vor Gericht landen, zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken, das Hornbach die Werbung mit Naturschutzhecken aus gebietsfremden Pflanzen untersagte.
Die Rede vom Paradigmenwechsel klingt nach Verzicht, handelt bei genauem Hinsehen aber von Preisen und Regeln. Die neuen EU-Vorgaben gelten für jedes Produkt, das in der EU verkauft wird, unabhängig vom Produktionsort. Den Wettbewerbsnachteil spüren deshalb weniger die Hersteller als vielmehr die Recycler, die laut Rechnungshof gegen größere und billiger produzierende Konkurrenz aus China antreten. Recycling allein beendet die Wegwerfgesellschaft nicht, ohne Recycling bleibt Europa aber erpressbar.
Die nächsten Fristen laufen im November 2026 und im Februar 2027 ab, die großen Rezyklatquoten folgen 2030. Unternehmen, die ihre Materialbilanz kennen, kaufen Rohstoffe und Rezyklat mit weniger Risiko ein.
Glossar: 17 wichtige Fachbegriffe zum Recycling

Abfallhierarchie
Die Abfallhierarchie legt in § 6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes fünf Stufen fest: Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung und Beseitigung. Die höhere Stufe hat Vorrang, sofern sie über den gesamten Lebenszyklus die bessere Umweltbilanz liefert. Recycling steht damit erst an dritter Stelle.
Batteriepass
Der Batteriepass ist ein digitaler Datensatz, den die EU-Batterieverordnung ab dem 18. Februar 2027 für Batterien von Elektroautos und leichten Verkehrsmitteln sowie für Industriebatterien über 2 Kilowattstunden verlangt. Er enthält Angaben zu Herkunft, Zusammensetzung, CO2-Fußabdruck und Rezyklatanteil und soll Reparatur, Weiterverwendung und Recycling erleichtern.
Chemisches Recycling
Beim chemischen Recycling zerlegen Verfahren wie Pyrolyse oder Verölung Kunststoffe in Öle, Gase oder Grundchemikalien, aus denen neue Kunststoffe entstehen können. Das Umweltbundesamt sieht die Technik beim Energiebedarf und bei den Treibhausgasen deutlich hinter dem werkstofflichen Recycling, das die Molekülstruktur erhält.
Critical Raw Materials Act (CRMA)
Der Critical Raw Materials Act (CRMA) ist die EU-Verordnung 2024/1252 über kritische Rohstoffe. Er benennt 17 strategische Rohstoffe und setzt Richtwerte bis 2030, darunter Recyclingkapazität für 25 Prozent des EU-Verbrauchs. Ausgewählte strategische Projekte erhalten kürzere Genehmigungsverfahren.
Downcycling
Downcycling bezeichnet Recycling, bei dem das Material an Qualität verliert und nur noch für einfachere Produkte taugt. Typisch ist Polystyrol aus Joghurtbechern, das als Ablagekorb oder Klappbox endet, statt wieder Lebensmittel zu verpacken. Das Gegenstück, bei dem ein höherwertiges Produkt entsteht, heißt Upcycling.
Elektrolichtbogenofen
Ein Elektrolichtbogenofen schmilzt Stahlschrott oder direkt reduziertes Eisen mit elektrischem Strom. Laut worldsteel verursacht die Route mit überwiegend Schrott rund 0,69 Tonnen CO2 je Tonne Rohstahl, die Hochofenroute 2,34 Tonnen. Deutsche Stahlhersteller bauen solche Öfen derzeit für klimafreundlicheren Stahl.
End-of-Life-Recycling-Input-Rate (EOL-RIR)
Die End-of-Life-Recycling-Input-Rate (EOL-RIR) misst, welcher Anteil des Rohstoffeinsatzes aus recycelten Altprodukten stammt. Die EU nutzt die Kennzahl in ihrer Bewertung kritischer Rohstoffe: Kupfer kommt auf 55 Prozent, Lithium und Gallium auf null. Schrott aus der laufenden Produktion zählt dabei nicht mit.
Erweiterte Herstellerverantwortung
Die erweiterte Herstellerverantwortung verpflichtet Unternehmen, die Produkte in Verkehr bringen, Sammlung und Verwertung zu finanzieren. In Deutschland gilt das Prinzip etwa für Verpackungen über die dualen Systeme sowie für Elektrogeräte und Batterien. Für Textilien und Schuhe müssen die EU-Staaten solche Systeme bis April 2028 einführen.
Kreislaufquote (Circular Material Use Rate)
Die Kreislaufquote, bei Eurostat Circular Material Use Rate, gibt an, welcher Anteil des gesamten Materialeinsatzes einer Volkswirtschaft aus recycelten Stoffen stammt. In der EU lag der Wert 2024 bei 12,2 Prozent, in Deutschland bei 14,8 Prozent. Bis 2030 will die EU ihre Quote auf 23,2 Prozent verdoppeln.
Nahinfrarot-Sortierung
Die Nahinfrarot-Sortierung erkennt Kunststoffe am Spektrum des reflektierten Lichts und lenkt sie per Druckluft in die passende Fraktion. Moderne Anlagen für Leichtverpackungen arbeiten mit bis zu 50 solcher Trenner. Die Sensoren erfassen nur die Oberfläche, Banderolen aus Pappe können deshalb Fehlsortierungen auslösen.
Product as a Service
Product as a Service ist ein Geschäftsmodell, bei dem Kunden für die Nutzung eines Produkts bezahlen, etwa für Flugstunden, Reifenkilometer oder Licht, statt das Produkt zu kaufen. Der Hersteller bleibt Eigentümer, verdient an langer Lebensdauer und holt das Material am Ende selbst zurück.
Remanufacturing
Beim Remanufacturing zerlegen Hersteller gebrauchte Industrieteile wie Motoren, Getriebe oder Hydraulikkomponenten, bereiten die Teile auf und verkaufen sie in neuwertiger Qualität erneut. Caterpillar nahm 2024 über sein Programm Cat Reman rund 71.000 Tonnen Altteile zurück. Das Verfahren spart Material und Energie für die Neufertigung.
Rezyklat
Rezyklat heißt das Material, das aus dem Recycling von Kunststoffabfällen hervorgeht, meist als Granulat oder Flakes. In Deutschland stammten 2023 rund 15 Prozent der verarbeiteten Kunststoffe aus Rezyklat. Ab 2030 schreibt die EU-Verpackungsverordnung Mindestanteile für Kunststoffverpackungen vor.
Schwarzmasse
Schwarzmasse entsteht, wenn Recycler Lithium-Ionen-Akkus entladen, zerlegen und zerkleinern. Das schwarze Pulver enthält Lithium, Nickel, Kobalt, Mangan und Graphit, die ein zweiter, chemischer Verfahrensschritt zurückgewinnt. Seit September 2026 stuft die EU Schwarzmasse als gefährlichen Abfall ein.
Urban Mining
Urban Mining bezeichnet die gezielte Rückgewinnung von Rohstoffen aus Gebäuden, Infrastruktur, Altgeräten und Deponien. Die Idee betrachtet Städte als Rohstofflager: Allein in alten Handys stecken Gold, Silber, Kupfer und Seltene Erden, die sonst aus Bergwerken kommen müssten.
Verfüllung
Die Verfüllung nutzt mineralische Abfälle wie Bodenaushub, um Gruben, Tagebaue oder Baugruben aufzufüllen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz zählt dieses Verfahren zur stofflichen Verwertung, ausdrücklich aber nicht zum Recycling. Allgemeine Verwertungsquoten liegen deshalb deutlich über den eigentlichen Recyclingquoten.
Werkstoffliches Recycling
Beim werkstofflichen Recycling bleibt die chemische Struktur eines Kunststoffs erhalten: Das Material wird sortiert, gewaschen, zerkleinert und zu Granulat eingeschmolzen. 2023 wurden in Deutschland 37,9 Prozent aller Kunststoffabfälle so verwertet. Fachleute sprechen auch von mechanischem Recycling.
FAQ: Kann Recycling die Wegwerfgesellschaft beenden?

Wird der Inhalt des Gelben Sacks wirklich recycelt?
Zum Teil. Von allen Kunststoffabfällen in Deutschland wurden 2023 laut Conversio 37,9 Prozent werkstofflich recycelt und 61,1 Prozent verbrannt. Für Kunststoffverpackungen meldet das Umweltbundesamt nach EU-Methode eine Recyclingquote von 52,2 Prozent. Sortenreine Verpackungen ohne Verbundmaterial haben die besten Chancen, wieder zu Rohstoff zu werden.
Warum soll man Joghurtbecher nicht ineinanderstapeln?
Ineinandergesteckte Becher kann die Sortieranlage nicht trennen, im ungünstigen Fall landen beide in der falschen Fraktion. Die dualen Systeme raten deshalb, Becher einzeln einzuwerfen, den Deckel abzuziehen und Banderolen aus Karton ins Altpapier zu geben.
Wo kann man alte Handys und Elektrogeräte abgeben?
Beim kommunalen Wertstoffhof und im Handel. Elektrohändler mit mindestens 400 Quadratmetern Verkaufsfläche für Elektrogeräte sowie Lebensmittelhändler ab 800 Quadratmetern, die regelmäßig Elektrogeräte anbieten, müssen kleine Altgeräte bis 25 Zentimeter Kantenlänge kostenlos zurücknehmen, auch ohne Neukauf und bis zu drei Stück je Geräteart.
Ist Recyclingpapier besser für die Umwelt?
Ja, vor allem bei Wasser und Energie. Laut Umweltbundesamt braucht Recycling-Büropapier 62 bis 72 Prozent weniger Primärenergie und 75 bis 80 Prozent weniger Prozesswasser als Frischfaserpapier. Beim Klima liegt der Vorteil gegenüber durchschnittlichem Frischfaserpapier bei 15 Prozent.
Was ist der Unterschied zwischen Recycling, Upcycling und Downcycling?
Recycling bereitet Abfall zu neuem Material auf. Beim Downcycling taugt das Material danach nur noch für einfachere Produkte, etwa Polystyrol aus Joghurtbechern für Ablagekörbe. Upcycling macht aus Abfall ein höherwertiges Produkt, zum Beispiel Taschen aus alten Lkw-Planen.
Seit wann gilt in Deutschland das Pfand auf Dosen und Einwegflaschen?
Seit dem 1. Januar 2003, seit 2006 einheitlich 25 Cent. Die Wirkung ist messbar: Laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung wurden 2019 rund 99,3 Prozent der Aluminium-Getränkedosen recycelt, bei PET-Getränkeflaschen lag die Recyclingquote 2025 bei 98,1 Prozent.
Quellen
BMJ / juris | Kreislaufwirtschaftsgesetz, § 3 Begriffsbestimmungen | https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/__3.html | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Kreislaufwirtschaftsgesetz, § 6 Abfallhierarchie | https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/__6.html | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Kreislaufwirtschaftsgesetz, § 14 Förderung des Recyclings | https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/__14.html | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Kreislaufwirtschaftsgesetz, § 20 Pflichten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger | https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/__20.html | besucht am 02.10.2026
Deutsches Museum | Versuche Papier zum machen | https://www.deutsches-museum.de/forschung/bibliothek/unsere-schaetze/technik/versuche-papier-zum-machen | besucht am 02.10.2026
Landesarchiv Berlin (Archivportal-D) | C Rep. 759 VE Kombinat Sekundärrohstofferfassung (SERO) | https://www.archivportal-d.de/item/ROXVDA2X46OJSM5XWWZRIOHTZ7NPKSOU | besucht am 02.10.2026
Hartard, Huhn, Eisenblätter, Wuttke (Müll und Abfall) | Das SERO-System der DDR: Eine Alternative zum DSD? | https://waste-move.eu/wp-content/uploads/2021/05/SERO-KN.2862.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesgesetzblatt (dejure.org) | Verordnung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen vom 12. Juni 1991, BGBl. I S. 1234 | https://dejure.org/BGBl/1991/BGBl._I_S._1234 | besucht am 02.10.2026
Der Grüne Punkt | Unternehmen | https://www.gruener-punkt.de/de/unternehmen | besucht am 02.10.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | 10 Jahre Dosenpfand | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/152198/10-jahre-dosenpfand/ | besucht am 02.10.2026
GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung | Recycling von Getränkedosen, Endbericht (2021) | https://gvmonline.de/files/recycling/2021_04_27_Recyclingquoten_Getraenkedosen_Endbericht.pdf | besucht am 02.10.2026
GVM im Auftrag des Forum PET | Aufkommen und Verwertung von PET-Getränkeflaschen in Deutschland 2025 | https://wp.sicherverpackt.de/wp-content/uploads/2026/10/2026_09_28_Verwertung-PET-Getraenkeflaschen-2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Eurostat | Over 12% of materials in the EU come from recycling | https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20251119-1 | besucht am 02.10.2026
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Eurostat | Recycling rate of municipal waste (cei_wm011) | https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/cei_wm011/default/table | besucht am 02.10.2026
Statistisches Bundesamt | Erneuter Rückgang des Abfallaufkommens im Jahr 2024 (Pressemitteilung Nr. 185) | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_185_321.html | besucht am 02.10.2026
Conversio Market & Strategy / BKV | Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2023, Kurzfassung | https://www.vci.de/ergaenzende-downloads/kurzfassung-stoffstrombild-2023.pdf | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Verpackungsabfälle | https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/verpackungsabfaelle | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Verwertungsquoten der dualen Systeme 2024 (Tabelle) | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/14_Tab_Verwertungsquoten-duale-Systeme_2026-03-05.xlsx | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | TEXTE 119/2026: Praxis der Sortierung und Verwertung von Verpackungen 2023/2024 | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-07/Texte_119_2026_bf.pdf | besucht am 02.10.2026
Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister | Factsheet Sortierung von Leichtverpackungen | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/document/Factsheet_Sortierung_LVP.pdf | besucht am 02.10.2026
Initiative Mülltrennung wirkt | Gelbe Tonne | https://www.muelltrennung-wirkt.de/de/muelltrennung/was-gehoert-in-welche-tonne/gelbe-tonne/ | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Nichteisenmetallindustrie | https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/industriebranchen/herstellung-verarbeitung-von-metallen/nichteisenmetallindustrie | besucht am 02.10.2026
Die Papierindustrie e. V. | PAPIER 2026: Ein Leistungsbericht | https://www.papierindustrie.de/fileadmin/0002-PAPIERINDUSTRIE/00_Bilder/Leistungsbericht_Papier_2026_digital_neu.pdf | besucht am 02.10.2026
Aktion Glas (Bundesverband Glasindustrie) | Recycling | https://www.glasaktuell.de/nachhaltigkeit/recycling | besucht am 02.10.2026
bvse und BDSV | Deutsche Stahlschrottbilanz 2025, gemeinsame Pressemitteilung | https://www.bvse.de/dateien2020/2-PDF/02-Presse/04-Schrott-ES-Kfz/2026/260504_gemeinsame_PM_BDSV_bvse_Schrottbilanz_2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission, GD GROW | Study on the Critical Raw Materials for the EU 2023 | https://ec.europa.eu/docsroom/documents/54114 | besucht am 02.10.2026
UNITAR / ITU | Global E-waste Monitor 2024 | https://ewastemonitor.info/wp-content/uploads/2024/03/GEM_2024_18-03_web_page_per_page_web.pdf | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Elektro- und Elektronikaltgeräte | https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/elektro-elektronikaltgeraete | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Altbatterien | https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/altbatterien | besucht am 02.10.2026
Bitkom | Deutsche horten noch 167 Millionen Alt-Handys | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutsche-horten-167-Millionen-Alt-Handys | besucht am 02.10.2026
IHS Markit für EUROBAT, ILA, ACEA, JAMA, KAMA | An Analysis of EU Collection and Recycling of Lead-based Automotive Batteries During the Period 2015-2017 | https://www.eurobat.org/wp-content/uploads/2021/09/RECYCLING-Dec20.pdf | besucht am 02.10.2026
bvse | bvse-Textilstudie: Mehr Alttextilien, weniger Qualität | https://www.bvse.de/gut-informiert-textil-recycling/pressemitteilungen-textilrecycling/13117-bvse-textilstudie-mehr-alttextilien-weniger-qualitaet-branche-erreicht-kipp-punkt.html | besucht am 02.10.2026
t-online | Textilfirma Soex aus Bitterfeld meldet Insolvenz an | https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100505334/soex-aus-bitterfeld-firma-ist-insolvent-hunderte-mitarbeiter-betroffen.html | besucht am 02.10.2026
Ellen MacArthur Foundation | A New Textiles Economy: Summary of Findings | https://content.ellenmacarthurfoundation.org/m/7f818b40f06e1afd/original/Summary-of-findings-A-New-Textiles-Economy.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Richtlinie (EU) 2025/1892 zur Änderung der Abfallrahmenrichtlinie | https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2025/1892/oj | besucht am 02.10.2026
Mannheimer Swartling | Altor acquires the remaining assets of the Swedish textile recycling company Renewcell | https://www.mannheimerswartling.se/en/assignment/altor-acquires-the-remaining-assets-of-the-swedish-textile-recycling-company-renewcell/ | besucht am 02.10.2026
Circulose | Circulose Restarts Commercial-Scale Production at Ortviken Plant | https://www.circulose.com/circulose-restarts-commercial-scale-production-at-ortviken-plant-in-sundsvall-sweden/ | besucht am 02.10.2026
Initiative Kreislaufwirtschaft Bau | Mineralische Bauabfälle Monitoring 2022 (14. Bericht) | https://kreislaufwirtschaft-bau.de/Download/Bericht-14.pdf | besucht am 02.10.2026
worldsteel association | Sustainability Indicators Report 2025 | https://worldsteel.org/wp-content/uploads/Sustainability-Indicators-publication-2025_Feb-2026-1.pdf | besucht am 02.10.2026
European Aluminium | Environmental Profile Report 2024 | https://european-aluminium.eu/wp-content/uploads/2025/07/Environmental-Profile-Report_2024-V20.pdf | besucht am 02.10.2026
Bundesverband Glasindustrie | Behälterglasindustrie auf dem Weg zu 50 Prozent CO2-Reduktion | https://www.bvglas.de/detail/news/behaelterglasindustrie-auf-dem-weg-zu-50-prozent-co2-reduktion | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Mehrwegflaschen sind umweltfreundlicher als Einwegvarianten | https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | TEXTE 100/2026: Bundesweite Erhebung von Daten zum Verbrauch von Getränken in Mehrweggetränkeverpackungen, Bezugsjahr 2024 | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-07/100_2026_TEXTE_bf.pdf | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt / ifeu | TEXTE 123/2022: Aktualisierte Ökobilanz von Grafik- und Hygienepapier | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/texte_123-2022_aktualisierte_oekobilanz_von_grafik-_und_hygienepapier.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle | Environmental effects of plastic waste recycling (2021) | https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/bitstream/JRC122455/environmental_savings_from_plastic_waste_recycling_-_jrc_report_-_v9.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle | Environmental and economic assessment of plastic waste recycling (2023) | https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/bitstream/JRC132067/JRC132067_01.pdf | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | TEXTE 154/2024: Abschätzung der Potenziale und Bewertung der Techniken des thermochemischen Kunststoffrecyclings | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/154_2024_texte_thermochemisches_kunststoffrecycling.pdf | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, § 42 Anforderungen an die Verwertung | https://www.gesetze-im-internet.de/verpackdg/__42.html | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) | https://www.gesetze-im-internet.de/verpackdg/BJNR0CF0B0026.html | besucht am 02.10.2026
bvse (Daten: KI Kunststoff Information) | Marktbericht Kunststoffe Januar 2026 | https://plasticker.de/docs/preise/bvse_Marktbericht_Kunststoff_2026_01.pdf | besucht am 02.10.2026
bvse (Daten: KI Kunststoff Information) | Marktbericht Kunststoffe Mai 2026 | https://plasticker.de/docs/preise/bvse_Marktbericht_Kunststoff_2026_05.pdf | besucht am 02.10.2026
bvse (Daten: KI Kunststoff Information) | Marktbericht Kunststoffe August 2026 | https://plasticker.de/docs/preise/bvse_Marktbericht_Kunststoff_2026_08.pdf | besucht am 02.10.2026
Plastics Recyclers Europe | Wave of Surging Plastic Recycling Plant Closures Hits Europe | https://www.plasticsrecyclers.eu/news/wave-of-surging-plastic-recycling-plant-closures-hits-europe/ | besucht am 02.10.2026
KunststoffWeb | Eröffnung: Grünstoff Kunststoff-Recycling GmbH | https://www.kunststoffweb.de/insolvenzen/eroeffnung_gruenstoff_kunststoff-recycling_gmbh_i259991 | besucht am 02.10.2026
KunststoffWeb | Eröffnung: AB Kunststoff Recycling GmbH | https://www.kunststoffweb.de/insolvenzen/eroeffnung_ab_kunststoff_recycling_gmbh_i260028 | besucht am 02.10.2026
KunststoffWeb | Antrag: Tecplast GmbH | https://www.kunststoffweb.de/insolvenzen/antrag_tecplast_gmbh_i261038 | besucht am 02.10.2026
Prognos, INFA, InZin im Auftrag von 15 Verbänden | Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026 | https://statusbericht-kreislaufwirtschaft.de/wp-content/uploads/2026/04/Statusbericht_2026_Einzelseiten_96ppi.pdf | besucht am 02.10.2026
Remondis | REMONDIS knüpft an moderaten Wachstumskurs an | https://remondis-aktuell.de/meldungen/remondis-knuepft-an-moderaten-wachstumskurs-an/ | besucht am 02.10.2026
Bundeskartellamt | Bundeskartellamt verpflichtet Rethmann-Gruppe zur Anmeldung künftiger Zusammenschlüsse | https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2025/11_24_2025_Rethmann.html | besucht am 02.10.2026
Befesa | Preliminary full-year 2025 results | https://images.befesa.com/media/2026/02/Befesa_FY_2025_Press_release_EN-699f5418da176.pdf | besucht am 02.10.2026
Aurubis | Geschäftsbericht 2024/25, Zusammengefasster Lagebericht | https://geschaeftsbericht2024-25.aurubis.com/fileadmin/static/pdf_de/Aurubis-GB-24-25-Lagebericht.pdf | besucht am 02.10.2026
Aurubis | Strengthening Europe’s raw materials security: Aurubis inaugurates globally one-of-a-kind recycling plant for strategic metals | https://www.aurubis.com/en/media/press-releases/press-releases-2026/strengthening-europes-raw-materials-security-aurubis-inaugurates-globally-one-of-a-kind-recycling-plant-for-strategic-metals | besucht am 02.10.2026
Rat der Europäischen Union | Eigenmittelbeschluss (EU, Euratom) 2020/2053 | https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32020D2053 | besucht am 02.10.2026
Bundesministerium der Finanzen | Monatsbericht Januar 2026: Steuereinnahmen im Dezember 2025 | https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2026/01/Inhalte/Kapitel-3-Wirtschafts-und-Finanzlage/3-2-steuereinnahmen-dezember-2025.html | besucht am 02.10.2026
Umweltbundesamt | Fragen und Antworten zum Einwegkunststofffonds | https://www.umweltbundesamt.de/ewkf | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Einwegkunststofffondsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/ewkfondsg/BJNR07C0B0023.html | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle | https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025R0040 | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Richtlinie (EU) 2019/904 über Einwegkunststoffartikel | https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32019L0904 | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Rede zur Lage der Union 2026 (SPEECH/26/1868) | https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/speech_26_1868 | besucht am 02.10.2026
Chinesisches Handelsministerium (MOFCOM) | Bekanntmachung 2023 Nr. 23 zu Gallium und Germanium | http://www.mofcom.gov.cn/zcfb/dwmygl/art/2023/art_52b9a321087f402bb3d310d18b07967e.html | besucht am 02.10.2026
Chinesisches Handelsministerium (MOFCOM) | Bekanntmachung 2023 Nr. 39 zu Graphit | https://www.mofcom.gov.cn/zcfb/blgg/art/2023/art_f6b1bc49e2c8482f8eb749012bc66dec.html | besucht am 02.10.2026
Chinesisches Handelsministerium (MOFCOM) | Bekanntmachung 2025 Nr. 18 zu mittleren und schweren Seltenen Erden | https://www.mofcom.gov.cn/zcfb/blgg/gg/2025/art/2025/art_5e663d0bfec7452dabd950d0f0e42153.html | besucht am 02.10.2026
Chinesisches Handelsministerium (MOFCOM) | Bekanntmachung 2025 Nr. 70 zur Aussetzung der Exportkontrollen | https://www.mofcom.gov.cn/zwgk/zcfb/art/2025/art_b1ec77dd3f0d4762952904df7cdaadec.html | besucht am 02.10.2026
CNBC | U.S.-China trade truce extended for two months, Bessent says | https://www.cnbc.com/2026/09/24/us-china-trade-truce-bessent-trump-xi.html | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2024/1252 zur Sicherstellung einer sicheren Versorgung mit kritischen Rohstoffen | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1252/oj | besucht am 02.10.2026
Europäischer Rechnungshof | Sonderbericht 04/2026: Kritische Rohstoffe für die Energiewende | https://www.eca.europa.eu/ECAPublications/SR-2026-04/SR-2026-04_DE.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | Pressemitteilung IP/25/864 zu den ersten strategischen Projekten | https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_25_864 | besucht am 02.10.2026
Northvolt | Northvolt files for bankruptcy in Sweden | https://northvolt.com/articles/northvolt-files-for-bankruptcy-in-sweden/ | besucht am 02.10.2026
Torys LLP | Li-Cycle completes sale of certain of its subsidiaries and assets to Glencore | https://www.torys.com/en/work/2025/05/deb56f52-ba11-4698-961a-200a37477d14 | besucht am 02.10.2026
BASF | News Release P112/25: Black mass plant in Schwarzheide | https://www.basf.com/dam/jcr:769cfa88-9a67-4fb6-a9bd-ce0d8e129eba/basf/www/global/documents/en/news-and-media/news-releases/2025/06/P112e_BASF_Black_Mass_plant_2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Internationale Energieagentur | Global Critical Minerals Outlook 2026 | https://iea.blob.core.windows.net/assets/19c60aa0-ee07-4a20-a138-33c967ac5008/GlobalCriticalMineralsOutlook2026.pdf | besucht am 02.10.2026
Internationale Energieagentur | Recycling of Critical Minerals (2024) | https://www.iea.org/reports/recycling-of-critical-minerals/executive-summary | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | RESourceEU-Aktionsplan, COM(2025) 945 | https://single-market-economy.ec.europa.eu/document/download/01c448d6-dc93-40d7-9afe-4c2af448d00c_en | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2023/1542 über Batterien und Altbatterien | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/1542/oj | besucht am 02.10.2026
Europäische Kommission | COM(2026) 470: Bericht über die Recycling- und Verwertungsziele der Batterieverordnung | https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-13060-2026-INIT/en/pdf | besucht am 02.10.2026
Mkango Resources | German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy Officially Opens HyProMag Plant in Pforzheim | https://mkango.ca/news/german-federal-ministry-for-economic-affairs-and-energy-officially-opens-hypromag-plant-in-pforzheim/ | besucht am 02.10.2026
UNEP International Resource Panel | Global Resources Outlook 2024: Bend the Trend | https://www.resourcepanel.org/reports/global-resources-outlook-2024 | besucht am 02.10.2026
Circle Economy | The Circularity Gap Report 2025 | https://circulareconomy.europa.eu/platform/sites/default/files/2025-09/CGR%202025%20complete%20document.pdf | besucht am 02.10.2026
Apple | iPhone 17 Product Environmental Report | https://www.apple.com/environment/pdf/products/iphone/iPhone_17_PER_Sept2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Fraunhofer IZM im Auftrag von Fairphone | Life Cycle Assessment of The Fairphone (Gen. 6) | https://www.fairphone.com/wp-content/uploads/2026/05/TheFairphoneGen6_LCA_Report.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2023/1670 über Ökodesign-Anforderungen an Smartphones und Tablets | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/1670/oj | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Delegierte Verordnung (EU) 2023/1669 zur Energieverbrauchskennzeichnung von Smartphones und Tablets | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg_del/2023/1669/oj | besucht am 02.10.2026
Bundesgesetzblatt | BGBl. 2026 I Nr. 212: Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1799 (Recht auf Reparatur) | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/212/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1 | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2024/1781 zur Schaffung eines Rahmens für Ökodesign-Anforderungen (ESPR) | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1781/oj | besucht am 02.10.2026
HOP Halte à l’obsolescence programmée | La nouvelle définition du délit d’obsolescence programmée | https://www.halteobsolescence.org/la-nouvelle-definition-du-delit-dobsolescence-programmee-vers-une-plus-grande-effectivite-de-linterdiction/ | besucht am 02.10.2026
UFC-Que Choisir | iPhone ralentis: 25 millions d’euros d’amende pour Apple | https://www.quechoisir.org/actualite-iphone-ralentis-25-millions-d-euros-d-amende-pour-apple-n75643/ | besucht am 02.10.2026
Bundeskanzleramt Österreich | Reparaturbonus: Förderung der Reparatur von elektrischen und elektronischen Geräten | https://www.bundeskanzleramt.gv.at/eu-aufbauplan/projekte/reparaturbonus-foerderung-der-reparatur-von-elektrischen-und-elektronischen-geraeten-alt.html | besucht am 02.10.2026
Österreichisches Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz | Reparaturbonus pausiert: Mittel vorerst ausgeschöpft | https://www.bmluk.gv.at/service/presse/abfall-und-kreislaufwirtschaft/2025/reparaturbonus-pausiert—mittel-vorerst-ausgeschoepft.html | besucht am 02.10.2026
Österreichisches Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz | Geräte-Retter-Prämie ab 12. Jänner 2026 verfügbar | https://www.bmluk.gv.at/service/presse/abfall-und-kreislaufwirtschaft/2026/geraeteretterpraemie-ab-12-jaenner-2026-fuer-konsumentinnen-und-konsumenten-verfuegbar.html | besucht am 02.10.2026
Verbraucherzentrale Thüringen | Thüringen repariert | https://www.vzth.de/thueringen-repariert | besucht am 02.10.2026
CDU, CSU und SPD | Koalitionsvertrag 2025: Verantwortung für Deutschland | https://www.koalitionsvertrag2025.de/sites/www.koalitionsvertrag2025.de/files/koav_2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Rolls-Royce | Rolls-Royce celebrates 50th anniversary of Power-by-the-Hour | https://www.rolls-royce.com/media/press-releases-archive/yr-2012/121030-the-hour.aspx | besucht am 02.10.2026
Rolls-Royce Holdings | 2025 Full Year Results | https://www.rolls-royce.com/~/media/Files/R/Rolls-Royce/documents/investors/results/2025-full-year-results/rr-holdings-plc-2025-full-year-results-press-release.pdf | besucht am 02.10.2026
Michelin | 2025 Universal Registration Document | https://dgaddcosprod.blob.core.windows.net/cxf-corporate/attachments/f40ixh7py2bnps4raz3p2z4q-universal-registration-document-for-2025.pdf | besucht am 02.10.2026
Hilti | Geschäftsbericht 2021: Continuous Improvements for Tool Fleet Management | https://reports.hilti.group/2021/our-strategy/product-and-service-differentiation/continuous-improvements-for-tool-fleet-management | besucht am 02.10.2026
Philips Lighting | Light as a Service for Schiphol Airport | https://images.philips.com/is/content/PhilipsConsumer/PDFDownloads/Global/sustainability-downloads/ODLI20160919_001-UPD-en_AA-circular_economy_lighting_Schiphol_Airport.pdf | besucht am 02.10.2026
Maddyness | Back Market devient enfin rentable, 12 ans après sa création | https://www.maddyness.com/2026/02/04/back-market-devient-a-son-tour-rentable-pour-la-premiere-fois/ | besucht am 02.10.2026
refurbed | refurbed erhält 50 Millionen Euro Investment | https://www.refurbed.de/a/refurbed-deutschland-pr-investment-2025/ | besucht am 02.10.2026
Caterpillar | 2024 Sustainability Report | https://s7d2.scene7.com/is/content/Caterpillar/CM20250513-61066-63df1 | besucht am 02.10.2026
Club of Rome | A short history of a ground-breaking publication | https://www.clubofrome.org/wp-content/uploads/2022/02/CoR-LtG-ShortHistory.pdf | besucht am 02.10.2026
Our World in Data | Who would have won the Simon-Ehrlich bet over different decades? | https://ourworldindata.org/simon-ehrlich-bet | besucht am 02.10.2026
NPR Planet Money | A Bet, Five Metals And The Future Of The Planet | https://www.npr.org/sections/money/2013/12/31/258687278/a-bet-five-metals-and-the-future-of-the-planet | besucht am 02.10.2026
College of the Holy Cross | Luck or Skill? An Examination of the Ehrlich-Simon Bet | https://crossworks.holycross.edu/econ_working_papers/35/ | besucht am 02.10.2026
Global Footprint Network | Der Erdüberlastungstag 2026 fällt auf den 30. Juli | https://overshoot.footprintnetwork.org/newsroom/eod-2026-de/ | besucht am 02.10.2026
Global Footprint Network | Country Overshoot Days 2026 | https://overshoot.footprintnetwork.org/newsroom/country-overshoot-days/ | besucht am 02.10.2026
Bundesumweltministerium | Bundeskabinett verabschiedet Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie | https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/bundeskabinett-verabschiedet-nationale-kreislaufwirtschaftsstrategie | besucht am 02.10.2026
Bundesumweltministerium | Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie | https://www.bundesumweltministerium.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Abfallwirtschaft/aktionsprogramm_nkws_bf.pdf | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Verordnung (EU) 2024/1157 über die Verbringung von Abfällen | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1157/oj | besucht am 02.10.2026
Europäische Union | Richtlinie (EU) 2024/825 zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel | https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/825/oj | besucht am 02.10.2026
BMJ / juris | Elektro- und Elektronikgerätegesetz, § 17 Rücknahmepflicht der Vertreiber | https://www.gesetze-im-internet.de/elektrog_2015/__17.html | besucht am 02.10.2026
Europäische Zentralbank | Euro-Referenzkurse (USD und GBP, Stichtag 01.10.2026) | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/index.en.html | besucht am 02.10.2026
