Hotelmarketing Agentur Vergleich
2026
Das sind die besten 46 Anbieter.
Das Haus ist frisch renoviert, die Gäste schreiben gute Bewertungen, und trotzdem landet ein großer Teil der Buchungen über Portale, die dafür Provision verlangen. Wir haben 46 Agenturen für Hotelmarketing aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol geprüft.
Hotelspezifische Vertriebs- und Marketingberatung aus Tirol (Österreich) für Hotels und Hotelgruppen im DACH-Raum: Strategie, Jahresbudget, Angebotsentwicklung, Website-Projektmanagement und Koordination von SEO, SEA und Meta Ads mit dem Ziel von mehr Direktbuchungen für Ihr Haus.
anfang.at
anfang.team ist eine Vertriebs- und Marketingberatung für die Hotellerie mit Sitz in Kematen in Tirol, Österreich. Betreiber ist die Anfang Vertriebsmanagement e.U. Das Angebot richtet sich an Hotels und Hotelgruppen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol, von inhabergeführten Einzelhotels über Boutique-Hotels bis zu Hotelketten im Ferien-, Stadt- und Apartsegment. Der Ansatz versteht sich als strategische Partnerschaft und nicht als klassisches Agenturmodell.
Die Leistungen reichen von Strategie und Positionierung über Budgetplanung und Jahresprogramm, Angebotsentwicklung für auslastungsschwache Phasen und Pricing mit Channel-Manager-Optimierung bis zu Website-Projektmanagement und monatlichem Monitoring von Direktbuchungen, Auslastung und RevPAR. SEO, Google Ads und Meta Ads setzen spezialisierte Partneragenturen um, anfang.team brieft, steuert und kontrolliert sie. Die Abstimmung läuft wöchentlich kurz, monatlich vor Ort oder online, dazu kommt ein monatliches Reporting.
Die Hotelmarketing-Beratung startet je nach Umfang ab etwa 1.500 Euro monatlich als Retainer mit wöchentlicher Abstimmung, monatlichem Besuch und laufender Koordination. Projektbezogen gibt es auch Tages- oder Paketpreise. Die Agentur empfiehlt eine laufende Partnerschaft statt Einmalprojekten.
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Was macht eine Hotelmarketing Agentur?

Eine Hotelmarketing Agentur sorgt dafür, dass Hotels, Ferienanlagen und Destinationen mehr Gäste erreichen und mehr Buchungen direkt über die eigenen Kanäle erhalten. Sie verbindet Positionierung, Website mit Buchungsstrecke, Suchmaschinenmarketing, Metasearch, Social Media, Newsletter und Pressearbeit. Anders als Generalisten kennt sie Buchungstechnik, Saisonverläufe und die Rolle der Buchungsportale.
Hotelmarketing unterscheidet sich deutlich von Marketing für andere Produkte. Ein Hotelzimmer ist ein verderbliches Gut, denn eine Nacht, die heute leer bleibt, lässt sich morgen nicht mehr verkaufen. Gäste planen ihre Reise oft über Wochen, vergleichen Preise auf Portalen und in Preisvergleichen, lesen Bewertungen und schauen sich Fotos und Videos in sozialen Medien an. Wer in diesem Ablauf an den entscheidenden Stellen sichtbar ist und die Buchung auf der eigenen Website einfach macht, spart Provisionen und gewinnt direkten Kontakt zum Gast.
Eine spezialisierte Agentur kennt die Technik, die hinter einer Buchung steht. Buchungsmaschine, Channel Manager und Hotelsoftware müssen zusammenspielen, damit Preise und Verfügbarkeiten auf Website, Portalen und in Metasearch übereinstimmen. Dazu kommen Kampagnen in Suchmaschinen, Anzeigen in der Hotelsuche von Google und auf Preisvergleichsseiten, Inhalte für Instagram und andere Netzwerke, Newsletter an frühere Gäste und Pressearbeit für Neueröffnungen oder Umbauten.
Für wen lohnt sich eine Spezialagentur? Vor allem für Privat- und Ferienhotels, die unabhängiger von Buchungsportalen werden wollen, für Hotelgruppen mit mehreren Häusern und eigener Marke, für Ferienanlagen, Campingplätze und Anbieter von Ferienwohnungen mit starker Saison und für Tourismusverbände und Destinationen, die eine ganze Region als Reiseziel bekannt machen möchten. Destinationsmarketing ist dabei eine eigene Disziplin mit öffentlichen Auftraggebern und vielen Partnern vor Ort.
- Viele Buchungen über Portale: Ein großer Teil Ihrer Buchungen kommt über Buchungsportale, die dafür Provision verlangen.
- Veraltete Website: Ihre Website lädt langsam, wirkt auf dem Smartphone unübersichtlich oder die Buchung ist umständlich.
- Unsichtbar in Metasearch: In der Hotelsuche von Google und auf Preisvergleichen erscheinen nur die Angebote der Portale.
- Leere Zimmer in der Nebensaison: Wochentage und Zeiten außerhalb der Ferien sind deutlich schwächer gebucht.
- Social Media ohne Plan: Beiträge entstehen spontan, ohne Themenplan, Bildsprache und Ziel.
- Keine Messung: Sie wissen nicht, welcher Kanal wie viele Buchungen und welchen Umsatz bringt.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Hotelmarketing-Agenturen. Für mehr Direktbuchungen passen Performance-Agenturen mit Erfahrung in Metasearch und Suchmaschinen, für einen neuen Auftritt Agenturen für Hotel-Websites und Buchungsstrecken. Wer Bilder, Geschichten und Reichweite braucht, findet bei Social-Media-, Content- und PR-Agenturen für die Hotellerie die passende Unterstützung, Regionen bei Agenturen für Destinationsmarketing.
Typische Probleme im Hotelmarketing

Die typischen Probleme im Hotelmarketing sind hohe Provisionen an Buchungsportale, zu wenige Direktbuchungen, fehlende Sichtbarkeit in Metasearch und der Hotelsuche von Google, eine veraltete Website mit umständlicher Buchungsstrecke, leere Zimmer in der Nebensaison, Social Media ohne Plan und fehlende Messbarkeit des Buchungsumsatzes.
Viele Hotels erhalten einen großen Teil ihrer Buchungen über Online-Reisebüros. Die Portale liefern Reichweite, verlangen aber für jede Buchung eine Provision und behalten den direkten Kontakt zum Gast. Wer keine eigene Strategie für Direktbuchungen hat, bleibt abhängig von Rankings, Konditionen und Sichtbarkeitsprogrammen der Portale. In der Hotelsuche von Google und auf Preisvergleichsseiten erscheinen dann oft nur die Angebote der Portale, während das Hotel selbst fehlt.
Ein zweites Problem ist die eigene Website. Lädt sie langsam, wirkt sie auf dem Smartphone unübersichtlich oder führt die Buchung über mehrere Umwege auf eine fremd wirkende Seite, brechen viele Gäste ab und buchen am Ende doch über ein Portal. Dazu kommen schwankende Auslastung und Saisonalität: Hauptsaison und Wochenenden sind gut gebucht, Nebensaison und Wochentage dagegen kaum. Gezielte Kampagnen für Pauschalen, Tagungen oder Wellnessangebote fehlen.
Schließlich fehlt häufig die Messung. Ohne sauberes Tracking weiß niemand, welche Kampagne, welcher Beitrag in sozialen Medien oder welcher Newsletter tatsächlich zu Buchungen geführt hat. Gleichzeitig setzen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG, früher TTDSG) dem Tracking enge Grenzen, sodass eine rechtssichere Einwilligung und eine durchdachte Messung zusammengehören.
Viele Buchungen laufen über Portale, die für jede Buchung Provision verlangen.
Gäste finden das Hotel, buchen aber trotzdem über ein Portal.
In der Hotelsuche und auf Preisvergleichen erscheinen nur die Portale.
Langsame Website, viele Klicks und Brüche bis zur Buchung.
Starke Saison, schwache Wochentage und Zwischenzeiten.
Kein Themenplan, keine einheitliche Bildsprache, keine klaren Ziele.
Niemand weiß, welcher Kanal wie viel Buchungsumsatz bringt.
Welche Arten von Hotelmarketing-Agenturen gibt es?

Hotelmarketing-Agenturen lassen sich in fünf Gruppen einteilen: Fullservice-Agenturen für Hotelmarketing, Online- und Performance-Agenturen für Direktbuchungen, Agenturen für Hotel-Websites und Buchungsstrecken, Social-Media-, Content- und PR-Agenturen für die Hotellerie sowie Agenturen für Destinations- und Tourismusmarketing. Im Alltag unterscheiden sich vor allem die Fullservice-Agentur und die Performance-Agentur.
Fullservice-Agenturen für Hotelmarketing arbeiten ausschließlich oder überwiegend für Hotels und decken das ganze Spektrum ab, von Positionierung und Markenauftritt über Website und Fotografie bis zu Kampagnen, Newsletter und Pressearbeit. Online- und Performance-Agenturen für Direktbuchungen konzentrieren sich auf messbare Kanäle: Suchmaschinenoptimierung für Hotels, Suchmaschinenwerbung, Metasearch wie Google Hotel Ads, Trivago oder Tripadvisor und die Auswertung des Buchungsumsatzes.
Agenturen für Hotel-Websites und Buchungsstrecken bauen Websites, die Buchungsmaschine, Angebote, Zimmer, Pauschalen und Anfrageformulare sauber verbinden und auf dem Smartphone schnell funktionieren. Social-Media-, Content- und PR-Agenturen für die Hotellerie erzählen die Geschichte eines Hauses in Bildern, Videos und Texten, betreuen Kanäle, organisieren Kooperationen mit Influencern und Medien und begleiten Neueröffnungen. Agenturen für Destinations- und Tourismusmarketing arbeiten für Tourismusverbände, Regionen, Bergbahnen und touristische Partner.
Die Grenzen sind fließend. Viele Fullservice-Agenturen bauen auch Websites, und manche Performance-Agenturen betreuen zusätzlich soziale Medien. Entscheidend ist, ob die Agentur Hotels Ihrer Art kennt, ob sie Stadthotel oder Ferienhotel, Einzelhaus oder Gruppe, Hotel oder Destination in der Praxis vermarktet hat und ob sie die Leistungen abdeckt, die Ihr Haus gerade braucht. Fragen Sie im Zweifel nach einer Referenz aus Ihrem Segment.
Ausschließlich oder überwiegend Hotels als Kunden, alle Kanäle aus einer Hand.
Hotel-SEO, Suchmaschinenwerbung, Metasearch und Google Hotel Ads.
Websites mit Buchungsmaschine, Angeboten und schneller mobiler Buchung.
Fotos, Videos, Kanäle, Kooperationen und Pressearbeit für Hotels.
Regionen, Orte, Tourismusverbände, Bergbahnen und touristische Partner.
- Positionierung und Markenauftritt
- Website, Fotografie und Inhalte
- Kampagnen, Newsletter und Pressearbeit
- Meist mit laufender Betreuung über alle Kanäle
- Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung
- Metasearch und Google Hotel Ads
- Tracking und Auswertung des Buchungsumsatzes
- Teils mit erfolgsabhängiger Vergütung
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Hotelmarketing: Mehr Direktbuchungen und volle Häuser 2026
Der Leitfaden für Hotels, Hotelgruppen, Ferienanlagen und Tourismusorganisationen, die mit einer Hotelmarketing Agentur zusammenarbeiten möchten: wie Sie Ihr Haus positionieren, Website und Buchungsstrecke verbessern, Metasearch und Suchmaschinen nutzen, Social Media und Newsletter planen, die Nebensaison gezielt bewerben, Tracking rechtssicher aufsetzen und woran Sie gute Agenturen, faire Verträge und eigene Werbekonten erkennen. Mit Checklisten für Auswahl, Briefing, Kampagnenplanung und Erfolgsmessung.
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Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Eine gute Hotelmarketing Agentur erkennen Sie an Referenzen aus der Hotellerie, an Erfahrung mit Buchungsmaschine, Channel Manager und Hotelsoftware, an messbaren Zielen beim Direktbuchungsumsatz, an Kompetenz in Metasearch und Suchmaschinenwerbung, an starkem Content, an Kenntnis von Datenschutz, Preisangaben und Werbekennzeichnung sowie an fairen Verträgen mit klaren Rechten an Website, Konten und Fotos.
Prüfen Sie zuerst Referenzen und Branchenwissen. Arbeitsproben sollten Häuser zeigen, die Ihrem ähneln, denn ein Stadthotel mit Geschäftsreisenden braucht eine andere Ansprache als ein Wellnesshotel in den Bergen, ein Campingplatz am See oder eine ganze Ferienregion. Fragen Sie, mit welchen Buchungsmaschinen und Channel Managern die Agentur bereits gearbeitet hat und wie sie Preise und Verfügbarkeiten aus der Hotelsoftware in Metasearch und Website bringt.
Danach zählen Messbarkeit und Kanäle. Eine gute Agentur legt mit Ihnen fest, woran der Erfolg gemessen wird, etwa am Direktbuchungsumsatz, an Kosten pro Buchung oder am Anteil der Direktbuchungen, und berichtet regelmäßig darüber. Lassen Sie sich zeigen, wie die Agentur Metasearch und Suchmaschinenwerbung steuert, wie sie Inhalte für soziale Medien plant und wie Fotos, Videos und Texte zusammen ein stimmiges Bild Ihres Hauses ergeben.
Zum Schluss geht es um Recht und Vertrag. Die Agentur sollte die Vorgaben der DSGVO und des TDDDG für Tracking und Cookies kennen, Preise nach der Preisangabenverordnung als Gesamtpreise darstellen und Kooperationen mit Influencern nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) als Werbung kennzeichnen. Klären Sie, dass Domain, Website, Werbekonten, Unternehmensprofil bei Google und Social-Media-Kanäle auf Ihren Namen laufen und dass Sie Fotos und Videos dauerhaft nutzen dürfen.
Stadthotel, Wellnesshotel, Ferienanlage, Hotelgruppe und Destination brauchen unterschiedliche Botschaften, Kanäle und Zeitpläne.
Preise und Verfügbarkeiten müssen auf Website, Portalen und in Metasearch übereinstimmen. Dafür braucht die Agentur Erfahrung mit gängigen Systemen.
Entscheidend sind Direktbuchungsumsatz, Anteil der Direktbuchungen und Kosten pro Buchung. Reichweite und Klicks sind nur Zwischenschritte.
Google Hotel Ads, Preisvergleiche und Suchmaschinenwerbung erreichen Gäste kurz vor der Buchung und brauchen laufende Steuerung von Geboten und Budgets.
Fotos, Videos und Texte prägen den ersten Eindruck. Sie sollten zur Positionierung passen und auf Website, Portalen und in sozialen Medien einheitlich wirken.
Tracking braucht in der Regel eine Einwilligung nach DSGVO und TDDDG, Preise gehören als Gesamtpreise in die Darstellung, Werbung mit Influencern muss erkennbar sein.
Klare Regeln zu Laufzeit, Vergütungsmodell, Mediabudget und Nutzungsrechten an Website, Werbekonten, Social-Media-Kanälen, Fotos und Videos gehören in jeden Vertrag.
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So läuft die Zusammenarbeit mit einer Hotelmarketing Agentur ab

Die Zusammenarbeit mit einer Hotelmarketing Agentur läuft in sechs Schritten ab: Analyse von Buchungsdaten, Kanälen und Wettbewerb, Positionierung und Zielgruppen, Website und Buchungsstrecke, Aufbau der Kanäle wie Suchmaschinen, Metasearch und Social Media, saisonale Kampagnen und Content sowie Reporting und laufende Optimierung.
Am Anfang steht die Analyse. Die Agentur wertet mit Ihnen Buchungsdaten, Kanalmix, Anteil der Direktbuchungen, Auslastung nach Saison, Bewertungen und Website aus und schaut sich vergleichbare Häuser in der Region an. Darauf folgt die Positionierung: Für welche Gäste ist Ihr Haus gemacht, was unterscheidet es von anderen und welche Anlässe, etwa Wellness, Familienurlaub, Tagung oder Städtereise, sollen im Mittelpunkt stehen? Bei Destinationen geht es entsprechend um Profil, Zielmärkte und Partner vor Ort.
Im nächsten Schritt prüft oder erneuert die Agentur die Website und die Buchungsstrecke, damit Gäste auf dem Smartphone schnell und ohne Umwege buchen können. Danach baut sie die Kanäle auf: Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Metasearch, das Unternehmensprofil bei Google, Social Media und Newsletter. Kampagnen und Inhalte folgen dem Reisekalender, also Frühbucher, Ferienzeiten, Feiertage, Nebensaison und besondere Ereignisse in der Region.
Danach misst die Agentur regelmäßig, was die einzelnen Kanäle bringen. Gemessen wird am Direktbuchungsumsatz, am Anteil der Direktbuchungen, an den Kosten pro Buchung und an der Zahl der Anfragen, bei Destinationen auch an Reichweite und Übernachtungen in der Region. Gemeinsam passen Agentur und Hotel Budgets, Angebote und Botschaften an die Nachfrage an und planen die nächste Saison.
Analyse
Die Agentur wertet Buchungsdaten, Kanalmix, Website und Wettbewerb aus.
Positionierung und Zielgruppen
Gäste, Anlässe und Botschaften werden festgelegt.
Website und Buchungsstrecke
Website und Buchung werden verbessert oder neu aufgebaut.
Kanäle aufbauen
Suchmaschinen, Metasearch, Social Media und Newsletter gehen an den Start.
Saisonale Kampagnen und Content
Kampagnen und Inhalte folgen dem Reisekalender.
Reporting und Optimierung
Ergebnisse werden ausgewertet und Budgets angepasst.
Häufige Fehler im Hotelmarketing

Die häufigsten Fehler im Hotelmarketing sind die Abhängigkeit von Buchungsportalen, eine umständliche Buchungsstrecke, schlechtere Angebote auf der eigenen Website als auf den Portalen, fehlende Präsenz in Metasearch, Tracking ohne Einwilligung oder ganz ohne Messung, Kampagnen ohne saisonale Planung sowie Werbekonten und Fotos, die nicht dem Hotel gehören.
Der folgenreichste Fehler ist die Abhängigkeit von Portalen. Wer fast alle Buchungen über Online-Reisebüros erhält, zahlt dauerhaft Provision und kennt seine Gäste kaum. Ebenso teuer ist eine Buchungsstrecke, die Gäste verliert: zu viele Klicks, lange Ladezeiten, ein Bruch im Design oder Preise, die erst im letzten Schritt vollständig erscheinen. Gesamtpreise gehören nach der Preisangabenverordnung von Anfang an in die Darstellung.
Ein zweiter Fehler betrifft Preise und Sichtbarkeit. Bietet die eigene Website keinen Vorteil gegenüber den Portalen, haben Gäste keinen Grund, direkt zu buchen. Das Bundeskartellamt ist gegen Bestpreisklauseln von Hotelbuchungsportalen vorgegangen, sodass Hotels in Deutschland mehr Spielraum für eigene Angebote haben. Fehlt das Hotel zudem in Metasearch und in der Hotelsuche von Google, sehen Gäste dort nur die Angebote der Portale.
Schließlich scheitern viele Kampagnen an Messung, Planung und Verträgen. Tracking ohne gültige Einwilligung verstößt gegen DSGVO und TDDDG, Kampagnen ohne Messung lassen sich nicht bewerten. Werbung für die Nebensaison startet oft zu spät, weil niemand den Reisekalender im Blick hat. Ein unterschätzter Punkt sind Eigentumsrechte: Laufen Werbekonten, Domain oder Social-Media-Kanäle auf die Agentur, wird ein späterer Wechsel mühsam.
Fast alle Buchungen laufen über Portale, das Hotel zahlt dauerhaft Provision und kennt seine Gäste kaum.
Viele Klicks, lange Ladezeiten und Brüche im Design lassen Gäste abbrechen.
Die eigene Website bietet nichts, was Gäste nicht auch auf Portalen bekommen.
In der Hotelsuche und auf Preisvergleichen sehen Gäste nur die Portale.
Cookies und Tracking ohne wirksame Einwilligung verstoßen gegen DSGVO und TDDDG.
Werbung für Nebensaison und Ferienzeiten startet zu spät.
Werbekonten, Domain oder Fotos gehören nicht dem Hotel, ein Wechsel wird mühsam.
Was kostet eine Hotelmarketing Agentur?

Die Kosten einer Hotelmarketing Agentur hängen vom Abrechnungsmodell und vom Leistungsumfang ab. Üblich sind Monatsretainer für die laufende Betreuung, Projektpreise für Website und Buchungsstrecke, erfolgsabhängige Modelle mit einem Anteil am vermittelten Buchungsumsatz und Einzelleistungen wie Fotografie oder Video. Das Mediabudget für Anzeigen und Metasearch kommt meist hinzu. Kostentreiber sind Zahl der Häuser, Zahl der Kanäle, Content-Produktion und Kampagnendauer.
Für die laufende Betreuung von Suchmaschinenwerbung, Metasearch, Social Media und Newsletter vereinbaren viele Hotels einen monatlichen Retainer mit festem Leistungsumfang und Mindestlaufzeit. Eine neue Website mit Buchungsstrecke wird meist als Projekt abgerechnet, abhängig von Zahl der Seiten, Sprachen, Schnittstellen zu Buchungsmaschine und Hotelsoftware und dem Umfang an Texten und Fotos.
Einige Agenturen arbeiten ganz oder teilweise erfolgsabhängig und erhalten einen Anteil am Buchungsumsatz, den ihre Kampagnen bringen. Das klingt fair, setzt aber eine saubere Messung voraus und kann bei hoher Nachfrage teurer werden als ein Festpreis. Für Metasearch kommen Klickkosten oder Provisionen pro Buchung der jeweiligen Plattform hinzu, für Suchmaschinen- und Social-Media-Werbung das Mediabudget. Tourismusverbände und Destinationen vergeben größere Aufträge oft über Ausschreibungen.
Stellen Sie Angebote deshalb über den Gesamtaufwand für ein Jahr gegenüber und fragen Sie, welche Leistungen enthalten sind, wie der Erfolg gemessen wird und wem Website, Konten und Bilder gehören. Hotelgruppen mit mehreren Häusern, mehrsprachige Märkte und aufwendige Foto- und Videoproduktionen brauchen mehr Budget als ein einzelnes Privathotel mit klarem Profil. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.
Suchmaschinenwerbung, Metasearch, Social Media, Newsletter und Reporting.
Konzept, Design, Texte, Mehrsprachigkeit und Anbindung von Buchungsmaschine und Channel Manager.
Vor allem bei Metasearch und Suchmaschinenwerbung, setzt saubere Messung voraus.
Strategie, Markenauftritt, Kampagnen und Pressearbeit für Hotelgruppen oder Regionen.
Fotoshooting, Video, Analyse der Website oder ein Kampagnenpaket für die Nebensaison.
Klickkosten oder Provisionen pro Buchung in Metasearch sowie Anzeigen in Suchmaschinen und sozialen Medien.
Die Kosten einer Hotelmarketing Agentur richten sich vor allem nach Abrechnungsmodell, Zahl der Häuser und Sprachen, Zahl der betreuten Kanäle, Umfang der Foto- und Videoproduktion sowie Dauer der Kampagnen. Einzelleistungen wie ein Fotoshooting oder eine Analyse sind der günstigste Einstieg, eine laufende Betreuung aller Kanäle für eine Hotelgruppe oder eine Destination der umfangreichste Posten. Das Mediabudget für Suchmaschinen, soziale Medien und Metasearch kommt in der Regel zusätzlich hinzu.
1 Was versteht man im Hotelmarketing unter Metasearch? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Warum lohnen sich Direktbuchungen für ein Hotel? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was gilt bei Kooperationen mit Influencern, die ein Hotel kostenlos übernachten lässt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was brauchen Hotels für Marketing-Tracking auf ihrer Website in der Regel? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Wie muss ein Hotel Zimmerpreise gegenüber Verbrauchern angeben? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Hotelmarketing
Die wichtigsten Begriffe rund um Hotelmarketing, Direktbuchungen, Metasearch, Buchungstechnik und Destinationsmarketing, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Hotelmarketing
Alle Maßnahmen, mit denen Hotels, Ferienanlagen und Beherbergungsbetriebe Gäste gewinnen, Buchungen steigern und ihre Marke aufbauen.
- Direktbuchung
Buchung, die ein Gast direkt beim Hotel abschließt, etwa über die eigene Website, per Telefon oder per E-Mail, ohne Vermittlung eines Portals.
- Online-Reisebüro (OTA)
Buchungsportal, das Hotelzimmer im Internet vermittelt und dafür vom Hotel eine Provision erhält. OTA steht für Online Travel Agency.
- Metasearch
Preisvergleich für Hotels, der Angebote des Hotels und mehrerer Portale nebeneinander zeigt, zum Beispiel Google Hotel Ads, Trivago oder Tripadvisor.
- Google Hotel Ads
Anzeigen in der Hotelsuche und in Google Maps, mit denen Hotels ihre Preise direkt neben den Angeboten der Portale zeigen können.
- Buchungsmaschine
Software auf der Hotel-Website, über die Gäste Zimmer und Angebote in Echtzeit auswählen und verbindlich buchen. Englisch Booking Engine.
- Channel Manager
Software, die Preise und Verfügbarkeiten eines Hotels auf Website, Portalen und weiteren Vertriebskanälen automatisch abgleicht.
- Ratenparität
Gleiche Zimmerpreise auf allen Vertriebskanälen. Portale haben früher über Vertragsklauseln darauf gedrungen.
- Bestpreisklausel
Vertragsklausel eines Buchungsportals, die Hotels verbietet, Zimmer anderswo günstiger anzubieten. Das Bundeskartellamt ist gegen solche Klauseln vorgegangen.
- Destinationsmarketing
Vermarktung einer ganzen Region, eines Ortes oder Reiseziels, meist durch Tourismusverbände gemeinsam mit Partnern vor Ort.
- Revenue Management
Preis- und Kontingentsteuerung, mit der Hotels Preise nach Nachfrage, Saison und Buchungsvorlauf festlegen, um den Umsatz zu steigern.
- Kosten pro Buchung
Kennzahl, die angibt, wie viel Werbebudget im Schnitt für eine Buchung eingesetzt wurde. Englisch Cost per Acquisition, kurz CPA.
- Unternehmensprofil bei Google
Kostenloser Eintrag eines Hotels in Google Suche und Maps mit Fotos, Bewertungen, Öffnungszeiten und Link zur Website.
- Pauschale
Buchbares Paket aus Übernachtung und Zusatzleistungen wie Wellness, Verpflegung oder Eintritt, oft gezielt für Nebensaison und Wochentage.
- Retainer
Monatliche Pauschale für eine laufende Agenturbetreuung mit festem Leistungsumfang und vereinbarter Mindestlaufzeit.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Hotelmarketing, die Auswahl einer Hotelmarketing Agentur, Direktbuchungen, Metasearch und Google Hotel Ads, Bestpreisklauseln von Buchungsportalen, Destinationsmarketing, Tracking und Einwilligung, Influencer-Kooperationen, Rechte an Website und Werbekonten sowie die Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung. Gesetze, Rechtsprechung und Konditionen ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand bei einer fachkundigen Stelle und direkt bei der Agentur.
Was macht eine Hotelmarketing Agentur?
Eine Hotelmarketing Agentur hilft Hotels, Hotelgruppen, Ferienanlagen und Destinationen, mehr Gäste zu gewinnen und mehr Buchungen direkt über die eigenen Kanäle zu erhalten. Sie entwickelt Positionierung und Markenauftritt, verbessert Website und Buchungsstrecke, steuert Suchmaschinen, Metasearch und Social Media und plant saisonale Kampagnen. Im Unterschied zu Generalisten kennt sie Buchungstechnik und Portale.
Wie steigern Hotels ihre Direktbuchungen?
Direktbuchungen steigen vor allem mit einer schnellen Website und einfacher mobiler Buchung, eigenen Vorteilen für Direktbucher, einer Präsenz in Metasearch wie Google Hotel Ads und gezielter Suchmaschinenwerbung auf den eigenen Hotelnamen. Newsletter an frühere Gäste, ein gepflegtes Unternehmensprofil bei Google und gute Bewertungen helfen zusätzlich.
Was ist Metasearch und lohnt sich Google Hotel Ads?
Metasearch sind Preisvergleiche für Hotels wie Google Hotel Ads, Trivago oder Tripadvisor, die Angebote des Hotels und der Portale nebeneinander zeigen. Für viele Hotels lohnt sich die Teilnahme, weil Gäste dort kurz vor der Buchung vergleichen. Voraussetzung ist eine Anbindung von Preisen und Verfügbarkeiten über Buchungsmaschine oder Channel Manager und eine laufende Steuerung der Kosten.
Dürfen Hotels auf der eigenen Website günstigere Preise anbieten als auf Buchungsportalen?
In Deutschland haben Hotels hier heute deutlich mehr Spielraum, weil das Bundeskartellamt gegen Bestpreisklauseln von Hotelbuchungsportalen vorgegangen ist und Gerichte diese Linie bestätigt haben. Österreich und die Schweiz haben eigene Regeln. Was im Einzelfall gilt, hängt vom Vertrag mit dem Portal ab, lassen Sie ihn im Zweifel rechtlich prüfen.
Was unterscheidet Destinationsmarketing von Hotelmarketing?
Destinationsmarketing vermarktet eine ganze Region, einen Ort oder ein Reiseziel, Hotelmarketing dagegen ein einzelnes Haus oder eine Hotelgruppe. Auftraggeber im Destinationsmarketing sind meist Tourismusverbände und Tourismusorganisationen, die mit Hotels, Bergbahnen, Gastronomie und Kultur zusammenarbeiten. Größere Aufträge werden dort oft ausgeschrieben.
Was müssen Hotels bei Tracking und Cookies auf der Website beachten?
Für nicht notwendige Cookies und Marketing-Tracking brauchen Hotels in der Regel eine vorherige, wirksame Einwilligung der Besucher nach DSGVO und TDDDG. Ein Einwilligungsbanner muss Ablehnen so einfach machen wie Zustimmen. Eine gute Agentur richtet Banner, Buchungsmaschine und Messung so ein, dass Buchungen trotzdem möglichst vollständig ausgewertet werden.
Was gilt bei Influencer-Kooperationen für Hotels?
Beiträge von Influencern, die für eine Übernachtung, Geld oder andere Vorteile über ein Hotel berichten, müssen nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb klar als Werbung erkennbar sein. Auch eine kostenlose Übernachtung kann eine Gegenleistung sein. Vereinbaren Sie Kennzeichnung, Inhalte und Nutzungsrechte schriftlich, bevor die Kooperation startet.
Wem gehören Website, Werbekonten und Fotos nach dem Ende der Zusammenarbeit?
Das regelt allein der Vertrag mit der Agentur, deshalb sollten Sie Eigentum und Rechte vor dem Start schriftlich festlegen. Domain, Website, Werbekonten bei Google und in sozialen Medien sowie das Unternehmensprofil bei Google sollten auf das Hotel laufen. Für Fotos und Videos vereinbaren Sie Nutzungsrechte, die auch nach einem Agenturwechsel gelten.
Was kostet eine Hotelmarketing Agentur?
Die Kosten hängen vom Abrechnungsmodell und vom Umfang ab. Üblich sind monatliche Retainer für die laufende Betreuung, Projektpreise für Website und Buchungsstrecke, erfolgsabhängige Modelle mit Anteil am Buchungsumsatz und Einzelleistungen wie Fotografie. Das Mediabudget für Anzeigen und Metasearch kommt meist hinzu. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.
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