Zeitarbeitsfirmen Vergleich
2026
Das sind die besten 46 Anbieter.
Steigen Aufträge kurzfristig oder fallen Beschäftigte aus, brauchen Unternehmen schnell zusätzliche Kräfte, doch Tarife und Konditionen unterscheiden sich stark. Wir haben 46 Zeitarbeitsfirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft.
Personaldienstleister mit Sitz in Fulda und Standorten in zahlreichen deutschen Städten. Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, On-Site-Management und Master Vendor Management, mit Spezialisierungen für Industrie, Medizin und Pflege sowie Automobil.
job-ag.com
Die JOB AG hat ihren Sitz in Fulda. Vorstand ist Stefan Polak, den Aufsichtsrat leitet Dr. Harald Hohmann. Zur Gruppe gehören die JOBAG Infraserve GmbH, die JOBAG Personal GmbH und die Bräse & Hagedorn GmbH. Standorte bestehen in zahlreichen deutschen Städten, darunter Berlin, Hamburg, Köln, Fulda und Lübeck.
Unternehmen können Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, On-Site-Management und Master Vendor Management anfragen. Spezialisierungen bestehen mit JOB AG Personal für Industrie, Handel und Logistik, JOB AG Medicare für Medizin, Pflege und Erziehung sowie Bräse & Hagedorn für den Automobil-Bereich in Berlin und Leipzig.
Die Website enthält eine Seite zum GVP-Tarifvertrag. Konditionen nennt die JOB AG auf Anfrage. Anfragen stellen Sie über die Personalanfrage auf der Website oder über die Kontaktdaten im Impressum.
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Was ist Zeitarbeit, und lohnt sie sich für Sie?

Bei der Zeitarbeit stellt eine Zeitarbeitsfirma Ihnen Personal zur Verfügung, das bei ihr angestellt bleibt. Sie zahlen einen Stundensatz, die Zeitarbeitsfirma zahlt den Lohn und trägt die Arbeitgeberpflichten.
Wie funktioniert Arbeitnehmerüberlassung? Drei Parteien sind beteiligt: Die Zeitarbeitsfirma als Verleiher stellt die Kraft ein, Ihr Unternehmen als Entleiher setzt sie ein und erteilt die fachlichen Weisungen. Grundlage ist ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag, den Sie vor Einsatzbeginn schließen.
Wann lohnt sich Zeitarbeit? Vor allem bei schwankendem Bedarf, bei Ausfällen und bei Stellen, die Sie selbst nicht schnell besetzen. Viele Unternehmen nutzen Zeitarbeit auch, um Kräfte vor einer Festanstellung im Alltag kennenzulernen.
Rechtlich gilt in Deutschland das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). In Österreich regelt das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz die Überlassung, in der Schweiz das Arbeitsvermittlungsgesetz den Personalverleih.
Trifft einer der sechs Punkte zu, lohnt ein Gespräch mit einer Zeitarbeitsfirma. Jeder weitere Treffer spricht für einen Partner mit Erfahrung in Ihrem Berufsfeld.
- Saisonspitzen: Ihr Auftragsvolumen schwankt stark über das Jahr.
- Ausfälle: Krankheit, Urlaub oder Elternzeit reißen regelmäßig Lücken in Ihre Schichten.
- Neues Projekt: Sie starten ein Projekt, dessen Dauer und Umfang noch offen sind.
- Offene Stellen: Stellen bleiben länger als drei Monate unbesetzt.
- Erprobung: Sie möchten Kräfte im Einsatz kennenlernen, bevor Sie fest einstellen.
- Knappe HR-Kapazität: Ihrer Personalabteilung fehlt die Zeit für Suche, Auswahl und Verwaltung.
Schon ein Treffer spricht für ein Gespräch mit einer Zeitarbeitsfirma. Je mehr Punkte zutreffen, desto eher lohnt sich ein Partner mit Erfahrung in Ihrem Berufsfeld und einer Niederlassung in Ihrer Nähe.
Diese 6 Probleme löst eine Zeitarbeitsfirma

Eine Zeitarbeitsfirma löst sechs typische Probleme: Auftragsspitzen, Personalausfälle, lange Besetzungszeiten, hohen Recruiting-Aufwand, Kostenrisiken bei unsicherer Auftragslage und fehlende Spezialisten für Projekte.
Welche Vorteile hat Zeitarbeit für Unternehmen? Sie gewinnen Flexibilität, denn Sie zahlen nur die Stunden, die Sie brauchen. Suche, Auswahl, Lohnabrechnung und Vertretung bei Krankheit übernimmt die Zeitarbeitsfirma.
Wie schnell kann eine Zeitarbeitsfirma Personal stellen? Bei Helfertätigkeiten oft innerhalb weniger Tage, bei Fachkräften und Spezialisten dauert die Suche länger. Ein Anbieter mit großem Bewerberpool in Ihrem Berufsfeld reagiert am schnellsten.
Mehr Aufträge als Hände: Eine Zeitarbeitsfirma stellt kurzfristig zusätzliche Kräfte.
Krankheit und Urlaub überbrücken Sie mit Vertretungen, ohne Ihr Stammteam zu überlasten.
Personaldienstleister greifen auf Bewerberpools zu und besetzen Stellen oft schneller.
Anzeigen, Vorauswahl und Gespräche übernimmt die Zeitarbeitsfirma für Sie.
Bei unsicherer Auftragslage zahlen Sie nur geleistete Stunden statt fester Gehälter.
Für Projekte holen Sie Fachwissen ins Haus, das Ihnen dauerhaft fehlt.
Welche Arten von Personaldienstleistern stehen zur Wahl?
Der Markt teilt sich in sechs Typen: Generalisten mit Filialnetz, Spezialisten für Fachkräfte, Healthcare-Personaldienstleister, digitale Plattformen, Personalvermittler sowie Master Vendor und On-Site-Modelle. Viele Anbieter kombinieren mehrere davon.
Was ist der Unterschied zwischen Zeitarbeit und Personalvermittlung? Bei der Zeitarbeit bleibt die Kraft bei der Zeitarbeitsfirma angestellt, Sie zahlen pro Stunde. Bei der Personalvermittlung stellen Sie die Kraft direkt ein und zahlen eine einmalige Provision. Die Gegenüberstellung zeigt die Unterschiede.
Was ist ein Master Vendor? Unternehmen mit vielen Standorten oder großem Bedarf beauftragen einen Hauptdienstleister, der alle Personaldienstleister steuert, Bestellungen bündelt und einheitlich abrechnet.
Große Personaldienstleister mit vielen Niederlassungen decken Industrie, Logistik, Handwerk und Büro ab.
Anbieter mit Fokus auf Technik, Engineering, IT oder kaufmännische Berufe.
Spezialisten für Pflegekräfte, Ärzte und medizinisches Fachpersonal.
Buchung kurzfristiger Einsätze über App oder Portal, etwa für Studierende, Gastronomie oder Logistik.
Suche und Auswahl von Kandidaten, die Sie direkt einstellen, oft gegen Provision.
Ein Dienstleister steuert alle Personaldienstleister oder betreut die Kräfte direkt im Betrieb.
- Arbeitgeber ist die Zeitarbeitsfirma
- Abrechnung über einen Stundensatz
- Schneller Start, flexibel beendbar
- Höchstdauer und Equal Pay beachten
- Arbeitgeber sind Sie selbst
- Einmalige Provision bei Erfolg
- Dauerhafte Besetzung
- Volles Personalrisiko bei Ihnen
2026
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Worauf Sie bei der Wahl einer Zeitarbeitsfirma achten sollten

Prüfen Sie zuerst, ob die Zeitarbeitsfirma eine gültige Erlaubnis hat und einen Tarifvertrag der Branche anwendet. Danach zählen Erfahrung in Ihrem Berufsfeld, eine Niederlassung in Ihrer Nähe, Reaktionszeit, transparente Preise, Arbeitsschutz und digitale Abläufe.
Wie finden Sie eine seriöse Zeitarbeitsfirma? Achten Sie auf die Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit, ein klares Impressum, die Mitgliedschaft in einem Branchenverband und nachvollziehbare Verträge. Gute Anbieter beantworten Fragen zu Tarif, Equal Pay und Übernahme ohne Umwege.
Welche Zeitarbeitsfirma ist die beste? Eine pauschale Antwort gibt der Markt nicht her. Ein Lager mit wechselndem Schichtbedarf braucht einen anderen Partner als eine Klinik, die Pflegekräfte sucht. Die folgenden acht Kriterien helfen beim Abgleich.
In Deutschland braucht jede Zeitarbeitsfirma eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Bewilligungen.
Seriöse Zeitarbeitsfirmen wenden einen Tarifvertrag der Branche an und sind Mitglied im Branchenverband. Das schafft klare Regeln für Lohn und Zuschläge.
Ein Spezialist für Pflege rekrutiert anders als ein Generalist für Lager und Produktion. Passende Erfahrung spart Einarbeitung und Fehlbesetzungen.
Eine Niederlassung in Ihrer Region kennt den lokalen Arbeitsmarkt und reagiert schneller auf Ausfälle.
Bei Ausfällen zählt jeder Tag. Gute Anbieter nennen realistische Fristen für Vorschläge und Einsatzstart.
Der Stundensatz enthält Lohn, Nebenkosten und Marge. Zuschläge für Nacht, Wochenende und Überstunden sowie die Übernahmeprovision treiben die Kosten.
Verleiher und Entleiher teilen sich die Verantwortung. Die Zeitarbeitsfirma sollte Schutzausrüstung, Eignung und Unterweisung sauber regeln.
Kundenportale, digitale Zeiterfassung und elektronische Rechnungen sparen Ihrer Verwaltung viel Arbeit.
Welche Zeitarbeitsfirma passt zu Ihrem Personalbedarf?
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So läuft die Arbeitnehmerüberlassung ab

Die Zusammenarbeit läuft in sechs Schritten: Bedarfsanalyse, Angebot und Vertrag, Auswahl, Start mit Unterweisung, laufende Betreuung und schließlich Verlängerung, Übernahme oder Ende. Bei einfachen Profilen vergehen bis zum Einsatz oft nur wenige Tage.
Was muss im Vertrag stehen? Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag muss vor dem Einsatz vorliegen und die Überlassung ausdrücklich als solche bezeichnen. Die überlassene Kraft muss namentlich benannt sein. Fehlt das, drohen Bußgelder und im schlimmsten Fall ein Arbeitsverhältnis direkt mit Ihnen.
Wie lange darf ein Zeitarbeiter im Betrieb bleiben? Grundsätzlich höchstens 18 Monate beim selben Entleiher. Nach neun Monaten hat die Kraft grundsätzlich Anspruch auf gleichen Lohn wie Ihre Stammbelegschaft. Tarifverträge können beide Fristen anders regeln.
Bedarfsanalyse
Sie beschreiben Aufgaben, Qualifikation, Arbeitszeiten und Dauer. Die Zeitarbeitsfirma erstellt daraus ein Anforderungsprofil.
Angebot und Vertrag
Sie erhalten Verrechnungssätze und schließen den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag, bevor der Einsatz beginnt.
Auswahl
Die Zeitarbeitsfirma schlägt passende Kandidaten vor. Sie entscheiden, wer kommt.
Start und Unterweisung
Die Kraft startet im Betrieb. Sie weisen ein, unterweisen im Arbeitsschutz und benennen eine Ansprechperson.
Betreuung und Abrechnung
Die Zeitarbeitsfirma betreut die Kraft, erfasst Stunden und rechnet monatlich oder wöchentlich ab.
Verlängern, übernehmen oder beenden
Sie verlängern den Einsatz im gesetzlichen Rahmen, übernehmen die Kraft fest oder beenden die Überlassung.
Die häufigsten Fehler beim Einsatz von Zeitarbeit

Am häufigsten scheitern Einsätze an einem unklaren Anforderungsprofil. Ebenso verbreitet: nur auf den Preis achten, Fristen übersehen, Werkverträge mit Weisungen vermischen, die Einarbeitung vernachlässigen und die Übernahme nicht regeln.
Was passiert bei Überschreitung der Höchstüberlassungsdauer? Der Vertrag zwischen Zeitarbeitsfirma und Kraft wird unwirksam, und ein Arbeitsverhältnis mit Ihrem Unternehmen gilt als zustande gekommen, sofern die Kraft nicht widerspricht. Hinzu kommen Bußgelder.
Was ist ein Scheinwerkvertrag? Ein Werkvertrag, bei dem Sie die Kräfte des Dienstleisters wie eigene Leute anweisen. Rechtlich liegt dann Arbeitnehmerüberlassung vor, mit denselben Folgen wie bei fehlender Erlaubnis.
Fehlen Angaben zu Aufgaben und Qualifikation, schickt die Zeitarbeitsfirma die falschen Kräfte.
Der niedrigste Stundensatz bringt oft hohe Fluktuation und lange Einarbeitung.
Wer Höchstdauer und Equal-Pay-Frist nicht überwacht, riskiert Bußgelder und ungeplante Mehrkosten.
Weisen Sie Kräfte eines Werkvertragspartners direkt an, liegt verdeckte Arbeitnehmerüberlassung vor.
Ohne Unterweisung steigen Unfallrisiko und Fehlerquote, die Kräfte bleiben nicht.
Ohne Regel zur Übernahme drohen Streit und unerwartete Provisionen.
Was kostet Zeitarbeit?

Sie zahlen einen Verrechnungssatz pro Stunde, der deutlich über dem Bruttolohn der Kraft liegt. Er deckt Lohn, Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit, Verwaltung und die Marge der Zeitarbeitsfirma.
Was kostet ein Zeitarbeiter pro Stunde? Das hängt von Qualifikation, Region, Tarif, Schichtzuschlägen und Einsatzdauer ab. Helfer sind am günstigsten, Spezialisten wie Ingenieure oder Pflegekräfte am teuersten. Die Anbieter in unserem Vergleich nennen ihre Konditionen auf Anfrage.
Was kostet die Übernahme eines Zeitarbeiters? Viele Verträge sehen eine Vermittlungsprovision vor, die mit der Einsatzdauer sinkt. Das AÜG erlaubt nur eine angemessene Provision und verbietet, die Übernahme ganz auszuschließen.
Einfache Tätigkeiten in Produktion, Lager oder Reinigung. Grundlage ist der Tariflohn der untersten Entgeltgruppen.
Ausgebildete Kräfte im Handwerk, in der Technik oder im Büro. Branchenzuschläge erhöhen den Satz mit der Einsatzdauer.
Ingenieure, IT-Fachleute, Pflegekräfte und Ärzte. Knappe Profile kosten deutlich mehr.
Viele Verträge sehen eine Vermittlungsprovision vor, die mit der Einsatzdauer sinkt.
Der Verrechnungssatz enthält mehr als den Lohn: Sozialabgaben, Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Verwaltung, Recruiting und die Marge des Anbieters. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer für dieselbe Qualifikation, Einsatzdauer und dieselben Zuschläge. Planen Sie Kostensprünge durch Branchenzuschläge und Equal Pay frühzeitig ein.
1 Wie lange darf ein Zeitarbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich höchstens an denselben Entleiher überlassen werden? Aufklappen ↓
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2 Ab wann hat ein Zeitarbeitnehmer grundsätzlich Anspruch auf gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft? Aufklappen ↓
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3 Wer erteilt in Deutschland die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung? Aufklappen ↓
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4 In welcher Branche ist Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland grundsätzlich verboten? Aufklappen ↓
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5 Wer ist bei der Zeitarbeit der Arbeitgeber der eingesetzten Kraft? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Zeitarbeit kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Arbeitnehmerüberlassung
Bei der Arbeitnehmerüberlassung stellt ein Verleiher seine Beschäftigten einem anderen Unternehmen zur Arbeitsleistung zur Verfügung. Andere Namen sind Zeitarbeit, Leiharbeit oder Personalleasing.
- Verleiher
Der Verleiher ist die Zeitarbeitsfirma. Er stellt die Kräfte ein, zahlt den Lohn und überlässt sie an Kundenbetriebe.
- Entleiher
Der Entleiher ist das Unternehmen, in dem die überlassene Kraft arbeitet. Er erteilt die fachlichen Weisungen und sorgt für den Arbeitsschutz am Einsatzort.
- Überlassungserlaubnis
Wer in Deutschland gewerbsmäßig Personal überlässt, braucht eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit. Ohne Erlaubnis ist der Vertrag unwirksam.
- Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
Der Vertrag zwischen Verleiher und Entleiher regelt Einsatz, Qualifikation, Dauer und Verrechnungssatz. Die Überlassung muss darin ausdrücklich als solche bezeichnet sein.
- Verrechnungssatz
Der Verrechnungssatz ist der Stundenpreis, den der Entleiher zahlt. Er deckt Lohn, Lohnnebenkosten, Urlaub, Krankheit, Verwaltung und die Marge des Verleihers.
- Equal Pay
Equal Pay bedeutet gleicher Lohn wie vergleichbare Stammbeschäftigte. In Deutschland greift der Anspruch grundsätzlich nach neun Monaten im selben Einsatzbetrieb.
- Branchenzuschlag
Branchenzuschläge erhöhen den Tariflohn von Zeitarbeitskräften in bestimmten Einsatzbranchen stufenweise mit der Einsatzdauer.
- Überlassungshöchstdauer
Die Überlassungshöchstdauer begrenzt den Einsatz derselben Kraft beim selben Entleiher. Das AÜG sieht grundsätzlich 18 Monate vor.
- Drehtürklausel
Die Drehtürklausel verhindert, dass Unternehmen eigene Beschäftigte entlassen und kurz danach günstiger als Zeitarbeitskräfte zurückholen.
- Personalvermittlung
Bei der Personalvermittlung sucht ein Dienstleister Kandidaten, die direkt beim Kunden angestellt werden. Der Kunde zahlt meist eine Provision.
- Übernahmeprovision
Übernimmt ein Entleiher eine Zeitarbeitskraft in Festanstellung, darf der Verleiher eine angemessene Vermittlungsprovision verlangen, sofern der Vertrag sie vorsieht.
- Werkvertrag
Beim Werkvertrag schuldet ein Dienstleister ein Ergebnis und steuert seine Leute selbst. Weist der Kunde die Kräfte direkt an, liegt verdeckte Überlassung vor.
- Master Vendor
Ein Master Vendor koordiniert für ein Unternehmen alle Personaldienstleister, bündelt Bestellungen und Abrechnung und sorgt für einheitliche Standards.
- On-Site-Management
Beim On-Site-Management sitzt ein Team der Zeitarbeitsfirma direkt im Kundenbetrieb und steuert dort Einsatzplanung und Betreuung.
- Personalverleih
Personalverleih ist der Schweizer Begriff für Zeitarbeit. Verleiher brauchen eine Bewilligung, für viele Einsätze gilt der Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Antworten ersetzen keine Rechtsberatung.
Was ist eine Zeitarbeitsfirma?
Eine Zeitarbeitsfirma stellt Arbeitskräfte ein und überlässt sie gegen einen Stundensatz an andere Unternehmen. Arbeitgeber bleibt die Zeitarbeitsfirma, der Einsatzbetrieb erteilt die fachlichen Weisungen.
Was ist der Unterschied zwischen Zeitarbeit und Personalvermittlung?
Bei der Zeitarbeit bleibt die Kraft bei der Zeitarbeitsfirma angestellt und Sie zahlen pro Stunde. Bei der Personalvermittlung stellen Sie die Kraft direkt ein und zahlen meist eine einmalige Provision.
Was kostet ein Zeitarbeiter pro Stunde?
Das hängt von Qualifikation, Region, Tarif und Zuschlägen ab. Der Verrechnungssatz liegt deutlich über dem Bruttolohn, weil er Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit, Verwaltung und Marge enthält. Fragen Sie mehrere Anbieter für dasselbe Profil an.
Wie lange darf ein Zeitarbeiter im selben Betrieb eingesetzt werden?
Grundsätzlich höchstens 18 Monate beim selben Entleiher. Tarifverträge der Einsatzbranche können abweichende Höchstdauern festlegen.
Was bedeutet Equal Pay in der Zeitarbeit?
Equal Pay heißt gleicher Lohn wie vergleichbare Stammbeschäftigte. Der Anspruch greift grundsätzlich nach neun Monaten im selben Einsatzbetrieb, Branchenzuschlagstarife können die Frist verlängern.
Wie schnell kann eine Zeitarbeitsfirma Personal stellen?
Bei Helfertätigkeiten oft innerhalb weniger Tage. Für Fachkräfte und Spezialisten dauert die Suche länger, je nach Berufsfeld und Region.
Darf ich einen Zeitarbeiter übernehmen?
Ja, die Übernahme in eine Festanstellung ist erlaubt und darf vertraglich nicht ausgeschlossen werden. Die Zeitarbeitsfirma darf eine angemessene Vermittlungsprovision verlangen, sofern der Vertrag sie vorsieht.
Woran erkenne ich eine seriöse Zeitarbeitsfirma?
An der Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit, einem angewandten Tarifvertrag, einer Verbandsmitgliedschaft und transparenten Verträgen. Lassen Sie sich die Erlaubnis vor dem ersten Einsatz zeigen.
Ist Zeitarbeit in allen Branchen erlaubt?
Fast, aber nicht überall. Im Bauhauptgewerbe ist die Überlassung für Arbeiten, die üblicherweise Arbeiter verrichten, grundsätzlich verboten. Als Streikbrecher dürfen Zeitarbeitskräfte nicht eingesetzt werden.
Wie funktioniert Zeitarbeit in Österreich und der Schweiz?
In Österreich regelt das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz die Überlassung, dazu gilt ein eigener Kollektivvertrag. In der Schweiz heißt Zeitarbeit Personalverleih, Verleiher brauchen eine Bewilligung, und für viele Einsätze gilt der Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih.
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