Rund die Hälfte ihrer knapp drei täglichen Wege legen die Menschen in Deutschland mit dem Auto zurück. Wie stark ein Verkehrsmittel dabei das Klima belastet, hängt neben dem Antrieb vor allem von der Zahl der Menschen an Bord ab. Ein Linienbus mit 16 Prozent Auslastung stößt pro Fahrgast deshalb mehr Treibhausgase aus als ein Elektroauto.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenZu Fuß zum Bäcker, mit dem Pedelec ins Büro oder im ICE zum Kunden: Jede dieser Entscheidungen fällt bei Zeit, Kosten und Klimabilanz anders aus, oft um ein Vielfaches. Dieser Verkehrsmittel-Vergleich stützt sich auf die aktuellen Emissionsdaten des Umweltbundesamts und auf die Erhebung Mobilität in Deutschland 2023 mit fast 421.000 Befragten. Die Erhebung zeigt zudem, warum dieselbe Wahl in Berlin ganz anders ausfällt als in einem Dorf in der Eifel.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Menschen in Deutschland legen täglich rund 250 Millionen Wege zurück, 53 Prozent davon im motorisierten Individualverkehr, meist mit dem Auto, 26 Prozent zu Fuß und je 11 Prozent mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Je Personenkilometer verursacht der Fernzug laut Umweltbundesamt 26 Gramm CO₂-Äquivalente, das Auto im Schnitt 164 Gramm und der Inlandsflug 290 Gramm.
- Sechs von zehn Wegen und 41 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer, auf solchen Strecken ist das Fahrrad in der Stadt am schnellsten.
- In Metropolen entfallen 33 Prozent der Wege auf den motorisierten Individualverkehr, vor allem das Auto, im kleinstädtischen und dörflichen Raum ländlicher Regionen 65 Prozent.
1 Wie viele Wege legt ein Mensch in Deutschland im Schnitt pro Tag zurück? Aufklappen ↓
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2 Welches dieser drei Verkehrsmittel verursacht laut Umweltbundesamt je Personenkilometer am wenigsten Treibhausgase? Aufklappen ↓
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3 Wie stark ist ein Linienbus im Nahverkehr im Schnitt ausgelastet? Aufklappen ↓
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4 Welcher Anteil der Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer? Aufklappen ↓
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5 Wie viele Haushalte in deutschen Metropolen besitzen kein eigenes Auto? Aufklappen ↓
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Was ist Mobilität und worin liegt der Unterschied zum Verkehr?

Mobilität beschreibt die Möglichkeit, Ziele und Aktivitäten wie Arbeit, Einkauf oder Schule zu erreichen, Verkehr dagegen die tatsächliche Bewegung von Menschen und Fahrzeugen. Mit Bäcker, Kita und Arztpraxis um die Ecke ist ein Mensch sehr mobil und erzeugt trotzdem wenig Verkehr.
Wie beweglich Deutschland ist, misst die Studie Mobilität in Deutschland, kurz MiD, im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Für die jüngste Ausgabe haben die Institute infas, DLR, IVT und infas 360 zwischen April 2023 und Juli 2024 fast 421.000 Menschen befragt. Im Schnitt legt jede Person 2,9 Wege am Tag zurück, kommt dabei auf 35 Kilometer und ist 84 Minuten unterwegs.
Hochgerechnet ergeben sich für ganz Deutschland rund 250 Millionen Wege und knapp 3 Milliarden Personenkilometer pro Tag. Beide Werte liegen leicht unter dem Stand von 2017. Die Zahl der Wege zur Arbeit sank um 13 Prozent, die Zahl der dienstlichen Wege stieg dagegen um die Hälfte.
Kaum verändert hat sich die Zeit, die Menschen unterwegs verbringen. 2008 lag der Wert bei 82 Minuten am Tag, 2017 bei 85 Minuten und in der jüngsten Erhebung bei 84 Minuten. Verkehrsforscher sprechen vom Reisezeitbudget. Nach einer verbreiteten These sparen schnellere Verkehrsmittel deshalb kaum Zeit, weil Menschen die gewonnenen Minuten in weitere oder längere Wege stecken.
Einen ähnlichen Hinweis finden die MiD-Autoren im Kleinen. Menschen mit Geschäften und Schulen in der Nähe sind nicht messbar kürzer unterwegs, statistisch gesicherte Zusammenhänge fanden die Forscher für keinen Kennwert. Vorsichtig deutet die Studie das als Rebound: Ein Teil der gewonnenen Zeit fließt offenbar in zusätzliche Erledigungen.
Für die klimafreundlichen Alternativen zum Auto hat sich der Begriff Umweltverbund eingebürgert: Fußwege, Fahrrad, Bus und Bahn, ergänzt um Sharing-Angebote. Zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln legten die Menschen 2023 zusammen 48 Prozent ihrer Wege zurück, 2017 lag der Anteil bei 43 Prozent.
- Mobilität heißt Erreichbarkeit: Kurze Wege machen mobil, ohne viel Verkehr zu erzeugen.
- Ein Tag unterwegs: 2,9 Wege, 35 Kilometer und 84 Minuten pro Person.
- Stabiles Zeitbudget: Seit 2008 schwankt die Unterwegszeit nur zwischen 82 und 85 Minuten am Tag.
Wie ist Deutschland heute unterwegs?

Das Auto bleibt das wichtigste Verkehrsmittel, verliert aber Anteile: Auf den motorisierten Individualverkehr, vor allem das Auto, entfielen 2023 53 Prozent aller Wege, 2017 noch 57 Prozent. Zu Fuß legen die Menschen inzwischen 26 Prozent ihrer Wege zurück, mit Rad und öffentlichem Verkehr jeweils 11 Prozent.
Nach Kilometern gerechnet liegt das Auto noch weiter vorn. Auf den motorisierten Individualverkehr entfallen 73 Prozent aller Personenkilometer, auf den öffentlichen Verkehr 19 Prozent, auf Fuß und Rad zusammen 8 Prozent. Kurze Wege erledigen die Menschen häufig zu Fuß, lange fast immer mit Motor.
| Verkehrsmittel | Anteil an den Wegen 2017 | Anteil an den Wegen 2023 | Anteil an den Personenkilometern 2023 |
|---|---|---|---|
| Zu Fuß | 22 % | 26 % | 4 % |
| Fahrrad und Pedelec | 11 % | 11 % | 4 % |
| Öffentlicher Verkehr | 10 % | 11 % | 19 % |
| Auto und andere Kfz, als Fahrer | 43 % | 40 % | 54 % |
| Auto und andere Kfz, als Mitfahrer | 14 % | 13 % | 19 % |
Wege in der Freizeit machen mit 29 Prozent aller Wege und 37 Prozent der Kilometer den größten Anteil aus. Arbeit und dienstliche Termine kommen zusammen auf 32 Prozent der Wege, Einkäufe auf 13 Prozent und Erledigungen auf 11 Prozent.
Sechs von zehn Wegen enden nach weniger als fünf Kilometern. Selbst beim Auto sind 41 Prozent der Fahrten kürzer als fünf und 18 Prozent kürzer als zwei Kilometer. Allerdings ist etwa ein Drittel dieser kurzen Autofahrten in eine Wegekette eingebunden, zum Beispiel von der Kita zum Supermarkt und weiter zur Arbeit. Solche Fahrten lassen sich nicht ohne Weiteres zu Fuß erledigen.
Parallel wächst der Fahrzeugpark in den Haushalten. Nur noch 20 Prozent kommen ohne eigenes Auto aus, 2017 lag der Anteil bei 22 Prozent. Fast 30 Prozent der Haushalte besitzen inzwischen zwei oder mehr Wagen.
Im fahrenden Auto sitzen im Schnitt 1,46 Menschen, bei 60 Prozent der genutzten Wagen fährt nur eine Person. Fast die Hälfte aller Autos bleibt an einem durchschnittlichen Tag stehen und wird gar nicht bewegt.
- Freizeit als größter Wegezweck: 29 Prozent der Wege und 37 Prozent der Kilometer.
- Wegeketten bremsen den Umstieg: Etwa ein Drittel der kurzen Autofahrten ist Teil einer Kette.
- Viele Wagen, wenig Bewegung: Fast 30 Prozent der Haushalte besitzen zwei oder mehr Autos, fast jeder zweite Wagen bleibt an einem normalen Tag stehen.
Welches Verkehrsmittel verursacht wie viel CO₂?

Zu Fuß und mit dem Fahrrad entsteht im Betrieb kein CO₂, das Pedelec kommt auf 3 Gramm je Personenkilometer. Unter den motorisierten Verkehrsmitteln liegen Fernzug und Fernbus mit 26 und 30 Gramm vorn, das Auto verursacht im Schnitt 164 Gramm, der Inlandsflug 290 Gramm.
Die Werte stammen aus dem Emissionsmodell TREMOD des Umweltbundesamts und gelten für das Jahr 2024. Gerechnet wird in CO₂-Äquivalenten pro Personenkilometer, also pro Person und zurückgelegtem Kilometer. Enthalten sind auch die Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom und Kraftstoff anfallen, nicht aber der Bau von Fahrzeugen, Gleisen und Straßen.
Den größten Hebel übersehen viele Vergleiche: die Auslastung. Ein Bus fährt seinen Fahrplan ab, egal wie viele Fahrgäste zusteigen, seine Emissionen verteilen sich auf alle an Bord. Pro Kopf gerechnet wird der volle Bus deshalb zum Klimaschützer und der leere zum Klimaproblem.
Am deutlichsten zeigt sich der Effekt im Nahverkehr. Laut Umweltbundesamt ist ein Linienbus dort im Schnitt nur zu 16 Prozent besetzt und kommt damit auf 90 Gramm je Personenkilometer, mehr als ein Elektroauto mit 70 Gramm. Elektrobusse schneiden mit 62 Gramm besser ab, Dieselbusse mit 94 Gramm schlechter, im Fernverkehr kommen Busse bei 53 Prozent Auslastung sogar auf 30 Gramm.
Die Bahn profitiert doppelt: von hoher Auslastung im Fernverkehr und vom Elektroantrieb. Der Fernzug kommt auf 26 Gramm, der Nahverkehrszug auf 44 Gramm. Elektrisch gezogene Regionalzüge liegen mit 35 Gramm deutlich vor Dieselzügen mit 77 Gramm, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen erreichen 42 Gramm.
Treibhausgase je Person und Kilometer in Deutschland, bei durchschnittlicher Auslastung im Jahr 2024
Beim Auto hängt die Bilanz am Antrieb. Ein Benziner verursacht laut Umweltbundesamt 165 Gramm je Personenkilometer, ein Diesel 175, ein Hybrid 111 und ein Elektroauto 70 Gramm, jeweils mit durchschnittlich 1,4 Menschen an Bord. Für den Stromer setzt das Amt den durchschnittlichen deutschen Strommix an, mit jedem neuen Windrad sinkt sein Wert weiter.
Die Batterieproduktion belastet das Elektroauto mit einem CO₂-Rucksack, bevor der erste Kilometer gefahren ist. Laut einer Studie des Instituts ifeu für das Bundeswirtschaftsministerium fährt der Stromer mit deutschem Strommix trotzdem spätestens nach 45.000 Kilometern klimafreundlicher als ein Benziner, gegenüber einem Diesel schon nach 25.000 Kilometern. Auf 220.000 Kilometer Laufleistung gerechnet verursacht das Elektroauto bis zu 60 Prozent weniger Treibhausgase.
Das Flugzeug bildet mit 290 Gramm das Schlusslicht, obwohl Inlandsflüge im Schnitt zu 73 Prozent ausgelastet sind. Der Wert enthält die sogenannten Nicht-CO₂-Effekte: Kondensstreifen und Stickoxide wärmen in großer Höhe zusätzlich, das Umweltbundesamt berücksichtigt diese Effekte mit einem Aufschlagfaktor von 1,5 auf die CO₂-Emissionen.
Wir halten die Auslastung für die unterschätzte Stellschraube der Verkehrswende. Ein zusätzlicher Fahrgast in einem ohnehin fahrenden Zug belastet das Klima kaum messbar, ein zusätzliches Auto auf der Straße dagegen mit seinem vollen Ausstoß. Für die Klimabilanz zählt darum neben dem Fahrzeug vor allem die Zahl der Menschen darin.
- Strom schlägt Diesel: Elektrische Regionalzüge kommen auf 35 Gramm, Dieselzüge auf 77 Gramm je Personenkilometer.
- Batterie-Rucksack: Mit deutschem Strommix fährt das Elektroauto spätestens nach 45.000 Kilometern klimafreundlicher als ein Benziner.
- Flug mit Aufschlag: Für Kondensstreifen und Stickoxide schlägt das Umweltbundesamt 50 Prozent auf die CO₂-Emissionen auf.
Wie weit kommen Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Pedelec?

Die Hälfte aller Fußwege endet nach einem Kilometer, die Hälfte aller Radfahrten nach 2,1 Kilometern, mit dem Pedelec fahren die Menschen im Schnitt 5,6 Kilometer weit. In der Stadt ist das Fahrrad laut Umweltbundesamt auf Strecken unter fünf Kilometern das schnellste Verkehrsmittel.
Gehen ist die unterschätzte Grundlage jeder Mobilität. Fast jede Fahrt mit Bus und Bahn beginnt und endet mit einem Fußweg, laut Umweltbundesamt legen Fahrgäste 95 Prozent der Wege zur Haltestelle zu Fuß zurück. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet mit einem Gehtempo von 5,3 km/h.
Nebenbei hält der Fußweg gesund. Die WHO empfiehlt Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, eine halbe Stunde zügiges Gehen an fünf Tagen ergibt bereits die unteren 150 Minuten. Der Weg zum Bäcker oder zur Bahn liefert diese Minuten ganz ohne Fitnessstudio.
Wie weit ein Mensch aus eigener Kraft kommt, zeigt eine Geschichte aus dem Sommer 1900. Guinness World Records führt bis heute einen Österreicher namens Johann Hurlinger, der auf den Händen 1.400 Kilometer von Wien nach Paris gelaufen sein soll, in 55 Tagesetappen. Zeitungen von damals berichten von Johann Haslinger, einem an beiden Füßen gelähmten Musiker und Bildhauer, der um 2.000 Kronen gewettet hatte, die Strecke „auf den Händen“ zu bewältigen, sitzend in einem eigens konstruierten, mit den Händen angetriebenen Wägelchen. Laut dem Wiener „Interessanten Blatt“ erreichte er nach 1.435 Kilometern die Pariser Weltausstellung.
Ob Rekordhalter und Wettfahrer derselbe Mann waren, lässt sich nicht mehr belegen. Jahr, Strecke und Distanz sprechen dafür. Die Geschichte erinnert daran, dass Mobilität auch eine Frage passender Hilfsmittel ist, vom Wägelchen des Jahres 1900 bis zum Rollstuhl mit Elektroantrieb.
| Länge des Weges | Zu Fuß | Fahrrad | Bus und Bahn | Auto und andere Kfz |
|---|---|---|---|---|
| unter 0,5 km | 80 % | 8 % | 1 % | 11 % |
| 0,5 bis 1 km | 54 % | 16 % | 4 % | 26 % |
| 1 bis 2 km | 35 % | 19 % | 7 % | 40 % |
| 2 bis 5 km | 19 % | 15 % | 11 % | 55 % |
| 5 bis 10 km | 7 % | 9 % | 16 % | 68 % |
Das Fahrrad spielt seine Stärken auf kurzen Strecken aus, weil Parkplatzsuche und Stau entfallen. Eine Pendlerin, die je fünf Kilometer hin und zurück radelt statt Auto zu fahren, spart laut Umweltbundesamt rund 330 Kilogramm CO₂ im Jahr. Auf einem einzigen Autoparkplatz finden gut acht Fahrräder Platz.
Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt den Bestand auf 90,6 Millionen Fahrräder und E-Bikes, darunter 17,2 Millionen mit Motor. 2025 kauften die Deutschen 3,8 Millionen Räder, 52,7 Prozent davon mit elektrischer Unterstützung. Ein E-Bike kostete im Schnitt 2.550 Euro. Rechtlich gilt ein Pedelec als Fahrrad, solange der Motor höchstens 250 Watt leistet und bei 25 km/h abschaltet.
Mit dem Pedelec wächst die Reichweite: Pedelec-Fahrer legen pro Weg im Schnitt 5,6 Kilometer zurück, auf dem normalen Rad sind 3,9 Kilometer üblich. Inzwischen entfällt knapp ein Drittel aller Fahrradkilometer auf Räder mit Motor. 2017 lag der Anteil noch unter einem Zehntel. Ob sich ein Pedelec als Ersatz für den Zweitwagen rechnet, zeigt unser Kostenvergleich zwischen E-Bike und Auto.
Neue Radfahrer hat der Boom laut MiD allerdings nicht gewonnen: Mindestens einmal im Monat radeln 48 Prozent der Menschen ab 14 Jahren, nach 50 Prozent im Jahr 2017. Wer schon radelt, fährt mit Motor weitere Strecken. Das Lastenrad bleibt laut MiD eine Nische, auch wenn 2025 laut ZIV 220.300 Stück verkauft wurden, 185.300 davon mit Motor. Erwachsene Mitfahrer erlaubt die Straßenverkehrs-Ordnung nur auf Rädern, die für die Personenbeförderung gebaut sind, etwa auf einem Tandem oder einer Rikscha.
- Gehen als Basis: 95 Prozent der Wege zur Haltestelle legen Fahrgäste zu Fuß zurück.
- Pedelec als Reichweitenverlängerer: 5,6 statt 3,9 Kilometer pro Weg, knapp ein Drittel der Radkilometer.
- Gratis-Training: 30 Minuten zügiges Gehen an fünf Tagen erfüllen die Mindestempfehlung der WHO.
Was taugen E-Scooter, Leihräder und Carsharing?

E-Scooter, Leihräder und Carsharing füllen Lücken, etwa auf der letzten Meile zur Haltestelle oder bei der seltenen Fahrt, für die sich kein eigenes Auto lohnt. Im Alltag spielen die Angebote noch eine Nebenrolle: Auf Leihräder, Leihroller und Carsharing entfallen laut MiD jeweils nur 0,1 bis 0,2 Prozent der Wege.
Elektrische Tretroller zählen zur sogenannten Mikromobilität und gelten rechtlich als Elektrokleinstfahrzeuge. Die Roller dürfen höchstens 20 km/h fahren und sind ab 14 Jahren ohne Führerschein erlaubt, brauchen aber eine Versicherungsplakette. Innerorts gehören E-Scooter auf Radwege, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen, sonst auf die Fahrbahn. Gehwege sind ohne ausdrückliche Freigabe tabu, Mitfahrer immer.
Die Regeln ändern sich gerade. Seit April 2026 gilt ein erster Teil einer Novelle, ab 2027 müssen neu produzierte E-Scooter Blinker haben. Ab dem 1. März 2027 steigt das Verwarnungsgeld für Fahrten auf dem Gehweg von 15 auf 25 Euro, die Verhaltensregeln nähern sich denen für Radfahrer an.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden, 38,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Ums Leben kamen 38 Menschen. Mehr als die Hälfte der verunglückten E-Scooter-Fahrer war jünger als 25 Jahre, häufigster Fehler war die falsche Straßenbenutzung, meldet das Statistische Bundesamt.
Über den gesamten Lebenszyklus gerechnet kommen Leih-E-Scooter laut International Transport Forum der OECD auf 106 bis 122 Gramm CO₂-Äquivalente je Personenkilometer. Die Roller haben eine kurze Lebensdauer und werden mit Transportern eingesammelt und geladen. Ein privater E-Scooter kommt auf 42 Gramm, ein eigenes Fahrrad auf 17 Gramm. Anders als die UBA-Werte enthalten diese Zahlen auch die Herstellung der Fahrzeuge und beruhen auf einem globalen Strommix.
Entscheidend ist, welche Fahrt ein Leihroller ersetzt. In einer vom Umweltbundesamt zitierten Befragung in Paris gaben 47 Prozent an, sonst zu Fuß gegangen zu sein, 29 Prozent wären Bus oder Bahn gefahren, nur 8 Prozent hätten Auto oder Taxi genommen. Klimafreundlich wird der E-Scooter erst dort, wo er Autofahrten ablöst, etwa als Zubringer zur S-Bahn am Stadtrand.
| Regel | Pedelec | S-Pedelec | E-Scooter |
|---|---|---|---|
| Rechtliche Einordnung | Fahrrad | Kleinkraftrad | Elektrokleinstfahrzeug |
| Tempo | Motorhilfe bis 25 km/h | Motorhilfe bis 45 km/h | höchstens 20 km/h |
| Führerschein | nicht nötig | Klasse AM, ab 15 Jahren | nicht nötig, ab 14 Jahren |
| Versicherung | nicht vorgeschrieben | Versicherungskennzeichen | Versicherungsplakette |
| Helm | freiwillig | Pflicht | freiwillig |
| Wo fahren? | wie ein Fahrrad | nur auf der Fahrbahn | Radweg, sonst Fahrbahn, Gehweg nur mit Freigabe |
Laut MiD nutzen 5 Prozent der Menschen ab 14 Jahren zumindest gelegentlich Leihräder, 6 Prozent Leih-E-Scooter. Mindestens monatlich greifen selbst in Städten nur 2 bis 3 Prozent zu, täglich oder wöchentlich jeweils weniger als 1 Prozent.
Beim Carsharing wächst vor allem die Zahl der Nutzer. Laut MiD ist bundesweit jeder elfte Haushalt Mitglied bei einem Anbieter, 2017 war nur jeder zwanzigste dabei, in Metropolen sind 23 Prozent der Haushalte angemeldet. Mehr als die Hälfte dieser Mitgliedshaushalte besitzt zusätzlich ein eigenes Auto.
Der Bundesverband CarSharing zählte Anfang 2026 insgesamt 43.190 Fahrzeuge in 1.490 Gemeinden, im stationsbasierten Carsharing und in kombinierten Systemen fahren 22,1 Prozent davon batterieelektrisch. Ein Carsharing-Auto ersetzt nach Rechnung des Verbands bis zu 19 private Pkw.
- Leihroller mit Klimarucksack: 106 bis 122 Gramm je Personenkilometer über den Lebenszyklus.
- Falscher Ersatz: In Paris ersetzten Leih-E-Scooter vor allem Fußwege und Fahrten mit Bus und Bahn, nur 8 Prozent Autofahrten.
- Carsharing mit Hebelwirkung: Ein geteiltes Auto ersetzt laut Branchenverband bis zu 19 private Wagen.
Warum bleibt das Auto das wichtigste Verkehrsmittel?

Das Auto bringt Menschen von Tür zu Tür, nimmt Einkäufe und Kinder mit und fährt ohne Fahrplan. Außerhalb der Städte fehlt oft eine gleichwertige Alternative: Im ländlich-dörflichen Raum entfallen fast zwei Drittel der Wege auf Auto und andere Kfz, bundesweit nehmen 65 Prozent der Erwerbstätigen das Auto zur Arbeit.
Das Kraftfahrt-Bundesamt zählte zum 1. Januar 2026 genau 49.486.487 Pkw, 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auf 1.000 Einwohner kommen laut Statistischem Bundesamt 593 Autos, in Berlin 330, im Saarland 649. Mit zusammen 86 Prozent stellen Benziner und Diesel weiterhin den Großteil des Bestands.
Beim Neuwagenkauf dreht sich das Bild schneller. 2025 hatten 19,1 Prozent der neu zugelassenen Autos einen reinen Elektroantrieb, im Bestand liegt ihr Anteil erst bei 4,1 Prozent oder gut 2 Millionen Fahrzeugen. Da der Bestand im Schnitt 10,9 Jahre alt ist, erneuert sich die Flotte nur langsam. Die Klimabilanz des Verkehrs hinkt dem Neuwagenmarkt deshalb um Jahre hinterher.
Seine Stärken spielt das Auto auf dem Arbeitsweg aus. Außerhalb ihres Wohnorts arbeiten 20,64 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, ihr einfacher Arbeitsweg misst im Schnitt 17,3 Kilometer, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Selbst für Strecken unter fünf Kilometern nehmen laut Mikrozensus 37 Prozent der Pendler das Auto, zwischen fünf und zehn Kilometern schon 65 Prozent.
| Hauptverkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit | Anteil der Erwerbstätigen 2024 |
|---|---|
| Auto | 65,2 % |
| Bus und Bahn | 15,4 % |
| Fahrrad | 10,0 % |
| Zu Fuß | 7,9 % |
| Motorrad | 0,6 % |
Oft sitzt dabei nur eine Person im Wagen. Im Berufsverkehr kommt ein Auto laut Umweltbundesamt im Schnitt auf 1,1 Insassen, am Wochenende steigt der Wert laut MiD auf 1,9, an Feiertagen auf 2,1. Eine Fahrgemeinschaft zu zweit halbiert den Ausstoß pro Kopf nahezu, ganz ohne neue Technik.
Viel Platz beansprucht das Auto auch im Stand. Private Pkw sind laut Umweltbundesamt im Schnitt 23 Stunden am Tag geparkt. Zu Hause stehen laut MiD 10,2 Millionen Autos aus Privathaushalten im öffentlichen Straßenraum, gut ein Fünftel mehr als 2017. Ein Stellplatz misst nach der Muster-Garagenverordnung mindestens fünf mal 2,30 Meter, in dichten Stadtvierteln konkurriert diese Fläche mit Radwegen, Lieferzonen und Bäumen.
Wem die vielen Wagen gehören und warum Firmen den Neuwagenmarkt bestimmen, zeigt unsere Analyse zum Pkw-Markt im Autoland Deutschland. Für die Frage nach dem richtigen Verkehrsmittel zählt vor allem der Einsatzzweck: Für den Wocheneinkauf im Dorf ist der Wagen kaum zu ersetzen, für die Fahrt zum Bäcker um die Ecke ist er ein teurer Luxus.
Wir sehen im Auto deshalb kein Feindbild, wohl aber ein Werkzeug, das oft für die falsche Aufgabe herhalten muss. Gegen die Macht der Gewohnheit hilft dabei weniger ein neues Modell als ein ehrlicher Blick auf die eigenen Wege der vergangenen Woche.
- 49,5 Millionen Pkw: 593 je 1.000 Einwohner, 86 Prozent davon reine Benziner oder Diesel.
- Elektro im Kommen: 19,1 Prozent der Neuwagen 2025, aber erst 4,1 Prozent des Bestands.
- Oft allein unterwegs: Im Berufsverkehr sitzen im Schnitt 1,1 Menschen im Auto.
Was leisten Bus, Straßenbahn und U-Bahn?

Busse und Bahnen im Nahverkehr beförderten 2025 laut Statistischem Bundesamt rund 11,3 Milliarden Fahrgäste, am häufigsten fuhren die Menschen Bus. Straßenbahn und U-Bahn bewegen in dichten Städten viele Menschen auf wenig Fläche. Seit 2023 gilt in fast allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs das Deutschlandticket.
Nach Verkehrsmitteln aufgeschlüsselt zählten die Statistiker 5,3 Milliarden Fahrgäste im Bus, rund 3,9 Milliarden in Straßenbahnen und 2,8 Milliarden im Eisenbahnnahverkehr. Umsteiger tauchen in dieser Aufschlüsselung mehrfach auf, in der Gesamtzahl nur einmal.
Im Schnitt legen die Fahrgäste inzwischen längere Strecken zurück als vor der Pandemie. 2024 lag die Zahl der Fahrten im Nahverkehr 2 Prozent unter dem Stand von 2019, die gefahrenen Personenkilometer stiegen dagegen um 7 Prozent. Im Eisenbahnnahverkehr wuchs die durchschnittliche Reiseweite auf 23 Kilometer, 3 Kilometer mehr als 2019. Zur Erholung der Fahrgastzahlen seit 2022 dürften nach Einschätzung der Statistiker das 9-Euro-Ticket und das Deutschlandticket beigetragen haben.
Rechtlich gilt sogar die U-Bahn als Straßenbahn. Das Personenbeförderungsgesetz zählt Hoch- und Untergrundbahnen ausdrücklich dazu, ebenso Schwebebahnen wie die in Wuppertal. Ein Straßenbahnzug kann laut Münchner Verkehrsgesellschaft so viele Menschen befördern wie zwei Gelenkbusse oder 145 Autos.
Echte U-Bahnen, die vollständig getrennt vom Straßenverkehr fahren, gibt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen in seiner Statistik nur für wenige Städte an. In Frankfurt, Köln, Stuttgart oder Hannover fahren stattdessen Stadtbahnen, die in der Innenstadt im Tunnel verschwinden und außerhalb oberirdisch fahren. Über 60 innerstädtische Schienensysteme mit Straßen-, Stadt- oder U-Bahnen sind im Verband organisiert.
| Stadt | Streckenlänge der U-Bahn | Linien |
|---|---|---|
| Berlin | 155 km | 9 |
| Hamburg | 106 km | 4 |
| München | 95 km | 8 |
| Nürnberg | 37,3 km | 3 |
Einen Umbruch brachte im Mai 2023 das Deutschlandticket: eine einzige Monatskarte für Busse und Bahnen des Nahverkehrs in ganz Deutschland. Der Preis stieg von anfangs 49 Euro auf 58 Euro im Jahr 2025 und auf 63 Euro seit Januar 2026. Für ICE, Intercity und Fernbus reicht das Ticket nicht. Zum Jahresende 2025 zählte der VDV rund 14,6 Millionen Nutzer, darunter 15 Prozent mit Jobticket und 11 Prozent mit Semesterticket.
Die Preiserhöhungen haben die Nachfrage bislang kaum gebremst. Nach dem Sprung auf 63 Euro lag die Kündigungsquote laut VDV bei 5,75 Prozent, nach der ersten Erhöhung bei rund 8 Prozent. Neue Kunden gewann das Ticket zuletzt allerdings nur noch wenige, im April 2026 meldete der Verband seit Monaten stagnierende Zahlen. Die Einsparung beziffert ein Gutachterkonsortium unter Leitung des Instituts infas auf rund 2,5 Millionen Tonnen CO₂ im Jahr, etwa 3 Prozent der Emissionen des privaten Autoverkehrs.
- Der Bus befördert die meisten Fahrgäste: 5,3 Milliarden im Jahr 2025, vor Straßenbahn und Nahverkehrszug.
- Rechtlich eine Straßenbahn: Auch U-Bahnen und die Wuppertaler Schwebebahn fallen unter diesen Begriff.
- Deutschlandticket: 63 Euro im Monat, rund 14,6 Millionen Nutzer zum Jahresende 2025.
Das Deutschlandticket gilt für 63 Euro in fast jedem Nahverkehrsbus des Landes, doch auf vielen Dörfern fährt kaum einer. Jeden zusätzlichen Euro würden wir deshalb in den Takt stecken, bevor wir über einen niedrigeren Preis reden.
— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Welches Verkehrsmittel eignet sich für lange Strecken?

Innerhalb Deutschlands sind Fernzug und Fernbus die klimafreundlichste Wahl, ein Inlandsflug verursacht je Fahrgast und Kilometer rund zehnmal so viele Treibhausgase. Die Bahn kämpft allerdings mit ihrer Pünktlichkeit: 2025 erreichten nur 60,1 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn pünktlich ihr Ziel.
Im Eisenbahnfernverkehr reisten 2025 laut Statistischem Bundesamt 146 Millionen Fahrgäste. Zwischen Berlin und München fahren 16-mal am Tag besonders schnelle ICE-Sprinter, die schnellste Verbindung dauert 4 Stunden und 2 Minuten. Die Bahn fährt dabei von Innenstadt zu Innenstadt, beim Flug kommen Anfahrt, Sicherheitskontrolle und Wartezeit am Flughafen zur reinen Flugzeit hinzu.
Pünktlich ist ein Zug nach der Zählweise der Deutschen Bahn mit weniger als sechs Minuten Verspätung. Im Fernverkehr lag die Quote 2024 noch bei 62,5 Prozent. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Wert auf 58,7 Prozent, im August 2026 lag er bei 54,2 Prozent.
Fast so klimafreundlich wie der Zug fährt der Fernbus. 2025 nutzten ihn laut Statistischem Bundesamt 11 Millionen Fahrgäste, 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anbieter Flix steuert nach eigenen Angaben mehr als 250 Ziele in Deutschland an, ein Drittel davon mit weniger als 20.000 Einwohnern und häufig mit schlechtem oder ohne Bahnanschluss.
Im Inland hat das Flugzeug seit der Pandemie stark an Bedeutung verloren. 2025 zählte das Statistische Bundesamt 11,9 Millionen Fluggäste auf Inlandsflügen, gut halb so viele wie 2019, der Auslandsverkehr lag dagegen nur 4,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Kurzstrecken bis 1.000 Kilometer machten 45 Prozent aller Passagierflüge an deutschen Hauptverkehrsflughäfen aus, 82 Prozent davon führten allerdings ins Ausland.
Auf dem Wasser reisen Passagiere selten klimafreundlich. Eine Studie für das Umweltbundesamt setzt für Fähren eine Auslastung von nur 50 Prozent an, mit Autos an Bord sogar nur 35 Prozent, auf Kreuzfahrtschiffen verbrauchen zusätzlich Hotelbetrieb und Besatzung Energie. Eine siebentägige Kreuzfahrt rund um die Kanaren verursacht laut Umweltbundesamt rund 0,95 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Person. Hin- und Rückflug zu den Kanaren kommen mit rund 1,2 Tonnen hinzu, das entspricht etwa drei Vierteln dessen, was ein Mensch in Deutschland im Jahr mit Auto, Bus und Bahn verursacht.
| Verkehrsmittel | CO₂-Äquivalente je Personenkilometer | Auslastung und Hinweise |
|---|---|---|
| Fernzug | 26 g | 47 % Auslastung |
| Fernbus | 30 g | 53 % Auslastung |
| Seefähre, nur Passagiere | 140 g | 50 % Auslastung (Annahme) |
| Auto, Durchschnitt | 164 g | 1,4 Menschen an Bord |
| Fähre mit Fahrzeugen (RoPax) | 280 g | 35 % Auslastung (Annahme) |
| Flugzeug, Inland | 290 g | 73 % Auslastung, mit Nicht-CO₂-Effekten |
| Kreuzfahrtschiff | 430 g | mit Hotelbetrieb an Bord |
| Flusskreuzfahrtschiff | 450 g | mit Hotelbetrieb an Bord |
Für längere Reisen ins Ausland bietet der Nachtzug eine Alternative zum Flug, die Reisezeit wird dabei zur Schlafenszeit. Die Österreichischen Bundesbahnen betrieben 2025 täglich 32 internationale Nachtzüge als Nightjet oder EuroNight, das Nightjet-Netz verbindet laut Deutscher Bahn mehr als 25 europäische Metropolen. Beständig ist das Angebot nicht: Die Verbindungen von Berlin und Wien nach Paris wurden im Dezember 2025 eingestellt.
Auf langen Strecken innerhalb Deutschlands verursachen Fernzug und Fernbus die geringsten Emissionen, die Bahn kämpft allerdings mit ihrer Pünktlichkeit. Kreuzfahrtschiffe liegen je Personenkilometer nach einer älteren UBA-Schätzung sogar über dem Inlandsflug.
Warum entscheidet der Wohnort über das Verkehrsmittel?

In Metropolen entfällt ein Drittel der Wege auf das Auto und andere Kfz, im kleinstädtischen und dörflichen Raum ländlicher Regionen fast zwei Drittel. Den Unterschied machen vor allem Entfernungen und der Takt von Bus und Bahn. In Metropolen kommen 40 Prozent der Haushalte ganz ohne Auto aus.
Die MiD unterscheidet sieben Raumtypen, von der Metropole bis zum Dorf abseits der Ballungsräume. In Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München entfallen 31 Prozent der Wege auf Fußwege, 21 Prozent auf Bus und Bahn und 15 Prozent auf das Fahrrad. Im kleinstädtischen und dörflichen Raum ländlicher Regionen kommt der öffentliche Verkehr auf 7 Prozent, das Rad auf 6 Prozent.
Die Unterschiede beginnen beim Besitz. In Metropolen kommen auf 1.000 Menschen 400 Autos, im Dorf auf dem Land 631. Dort besitzen 41 Prozent der Haushalte zwei oder mehr Wagen und nur 9 Prozent gar keinen, in der Metropole liegen die Anteile bei 13 und 40 Prozent.
Anteile an allen Wegen und Haushalten laut Erhebung 2023/24, Metropolen im Vergleich zum kleinstädtischen und dörflichen Raum ländlicher Regionen
Auf dem Land sind die Wege länger. Menschen aus dem ländlich-dörflichen Raum legen am Tag 40 Kilometer zurück, Metropolenbewohner 32. Trotzdem sind die Großstädter länger unterwegs, 92 statt 79 Minuten am Tag, vermutlich weil Fußwege, Radfahrten und Fahrten mit Bus und Bahn länger dauern als mit dem Auto.
Oft entscheidet der Takt. Ein Bus im Zehn-Minuten-Takt kann das Auto ersetzen, ein Bus mit drei Fahrten am Tag nicht. Folgerichtig nutzten in der Erhebung 2023/24 in Metropolen 33 Prozent der Menschen ab 14 Jahren das Deutschlandticket als übliche Fahrkarte, im ländlich-dörflichen Raum 8 Prozent.
Wie ungleich das Angebot verteilt ist, misst der ÖV-Atlas der Denkfabrik Agora Verkehrswende vom September 2026. Rund 30 Millionen Menschen, gut ein Drittel der Bevölkerung, sind demnach sehr gut oder gut mit Bus und Bahn versorgt. Für 21 Millionen Menschen fehlt dagegen selbst ein gutes Grundangebot, also eine Haltestelle in etwa 250 Metern Entfernung, an der werktags alle 30 Minuten ein Bus abfährt. Bundesweit finden 5,6 Millionen Menschen nicht einmal eine Haltestelle mit einem Angebot der niedrigsten Güteklasse.
Als Maßstab schlägt der VDV einen flächendeckenden Stundentakt vor, ergänzt um Rufbusse und andere On-Demand-Verkehre, die nur auf Bestellung fahren. Eine Fahrt mit Bus und Bahn soll dann höchstens anderthalbmal so lange dauern wie mit dem Auto. Bei einer Umfrage des Verbands im Jahr 2022 meldeten 70 Verkehrsunternehmen mehr als 400 Fahrzeuge im Bedarfsverkehr, 47 Prozent der erfassten Projekte liefen im ländlichen Raum. Das beste Gleichgewicht zwischen Stadt und Land bescheinigt der ÖV-Atlas dem Land Rheinland-Pfalz.
Wir halten wenig von moralischen Appellen an Landbewohner. Für eine Pendlerin aus der Eifel, deren Bus zweimal am Tag fährt, ist das Auto keine Bequemlichkeit, sondern die Voraussetzung für Arbeit und Teilhabe. Mehr als ein erhobener Zeigefinger helfen ein verlässlicher Takt, Pedelecs für den Weg zum nächsten Bahnhof und Mitfahrangebote, die bis ins Dorf reichen.
Auf dem Land legen die Menschen längere Strecken zurück und verlassen sich dabei auf das Auto, weil der Bus selten fährt. In der Metropole sind die Wege kürzer, dauern mit Fuß, Rad und Bahn aber länger: 92 statt 79 Minuten am Tag.
Was kostet Mobilität im Alltag?

Im Alltag ist das eigene Auto meist das teuerste Verkehrsmittel: Ein VW Golf kostet laut ADAC alles in allem 674 Euro im Monat. Das Deutschlandticket für Bus und Bahn im Nahverkehr liegt bei 63 Euro im Monat, ein Fahrrad kostet nach dem Kauf fast nichts.
Private Haushalte gaben 2024 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 448 Euro im Monat für Verkehr aus, 13,8 Prozent ihrer Konsumausgaben. Mehr Geld fließt nur ins Wohnen und in Nahrungsmittel. Mit früheren Jahren lässt sich der Wert nur eingeschränkt vergleichen, weil die Statistiker ihre Erhebung 2024 umgestellt haben.
Beim Auto schlägt vor allem der Wertverlust zu Buche. Für einen VW Golf 1.5 TSI setzt der ADAC bei fünf Jahren Haltedauer und 15.000 Kilometern im Jahr monatlich 340 Euro Wertverlust an, dazu 153 Euro Betriebskosten, 116 Euro Fixkosten und 65 Euro für die Werkstatt. Pro Kilometer ergibt das 54 Cent. Der elektrische VW ID.3 Pro kommt auf 784 Euro im Monat oder 62,7 Cent je Kilometer.
Im Betrieb ist der Stromer mit 105 statt 153 Euro im Monat günstiger, der höhere Wertverlust von 486 statt 340 Euro zehrt den Vorteil aber mehr als auf. Warum ein Elektroauto in der Anschaffung noch mehr kostet als ein vergleichbarer Verbrenner, rechnet unser Beitrag über die Kosten von Elektroautos Posten für Posten vor.
Zusätzlich verteuert der CO₂-Preis den Sprit, seit 2021 als Festpreis und seit 2026 per Versteigerung. Im nationalen Emissionshandel kostet eine Tonne 2026 zwischen 55 und 65 Euro, nach Berechnung des ADAC stecken damit 15,7 bis 18,6 Cent im Liter Benzin und 17,3 bis 20,5 Cent im Liter Diesel. Bei der ersten Versteigerung im Juli 2026 lag der Zuschlag am oberen Ende des Korridors, bei 65 Euro.
| Verkehrsmittel | Kosten im Monat | Grundlage |
|---|---|---|
| Elektroauto (VW ID.3 Pro) | 784 € | ADAC-Vollkosten, 15.000 km im Jahr, 5 Jahre |
| Benziner (VW Golf 1.5 TSI) | 674 € | ADAC-Vollkosten, 15.000 km im Jahr, 5 Jahre |
| Deutschlandticket | 63 € | Abo-Preis seit 1. Januar 2026 |
| Deutschlandticket als Jobticket | höchstens 44,10 € | Eigenanteil bei mindestens 25 Prozent Arbeitgeberzuschuss |
| Pedelec | rund 43 € | Durchschnittspreis 2.550 € auf 5 Jahre verteilt, ohne Wartung |
| Fahrrad | rund 8 € | Durchschnittspreis 500 € auf 5 Jahre verteilt, ohne Wartung |
Die Tabelle vergleicht bewusst keine gleichwertigen Leistungen. Ein Auto deckt auch den Urlaub und den Baumarktbesuch ab, ein Deutschlandticket den Weg ins Nachbarbundesland, ein Pedelec vor allem kürzere Strecken. Ein Rechenbeispiel zeigt trotzdem die Größenordnung: Ersetzte ein Haushalt einen Zweitwagen dieser Klasse durch ein Pedelec und zwei Jobtickets, gäbe er rechnerisch gut 500 Euro im Monat weniger aus.
Steuerlich zählt bei allen Verkehrsmitteln derselbe Satz. Seit dem 1. Januar 2026 können Beschäftigte für den Arbeitsweg einheitlich 38 Cent je Entfernungskilometer ab dem ersten Kilometer ansetzen, vorher galt dieser Satz erst ab dem 21. Kilometer. Die Entfernungspauschale ist unabhängig vom Verkehrsmittel: Radfahrer und Bahnpendler setzen denselben Satz an wie Autofahrer, allerdings nur bis zu 4.500 Euro im Jahr. Höhere Ticketkosten können Bahnpendler stattdessen in tatsächlicher Höhe absetzen.
- 448 Euro im Monat: So viel geben Haushalte im Schnitt für Verkehr aus, 13,8 Prozent ihres Konsums.
- Wertverlust vor Sprit: Beim VW Golf entfallen 340 von 674 Euro auf den Wertverlust.
- CO₂-Aufschlag: Rund 16 bis 21 Cent je Liter Kraftstoff gehen 2026 auf den CO₂-Preis zurück.
Wie fördern Unternehmen die Mobilität ihrer Beschäftigten?

Unternehmen können den Arbeitsweg ihrer Beschäftigten günstiger und klimafreundlicher machen. Der Fiskus hilft mit: Zuschüsse zum Deutschlandticket, ein zusätzlich zum Gehalt überlassenes Dienstrad und kostenloses Laden am Firmenparkplatz bleiben steuerfrei, Elektro-Dienstwagen werden deutlich günstiger versteuert.
Beim Deutschlandticket Job zahlt das Unternehmen mindestens 25 Prozent des Ticketpreises zu, im Gegenzug gewähren die Verkehrsunternehmen 5 Prozent Rabatt. Das Ticket kostet dann 59,85 Euro, Beschäftigte zahlen höchstens 44,10 Euro im Monat. Der Zuschuss bleibt nach Paragraf 3 Nummer 15 des Einkommensteuergesetzes steuerfrei, sofern er zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn fließt.
Ähnlich funktioniert das Dienstrad. Überlässt der Arbeitgeber ein Fahrrad oder Pedelec zusätzlich zum Lohn, ist der Vorteil nach Paragraf 3 Nummer 37 steuerfrei, vorerst bis einschließlich 2030. Beim verbreiteten Leasing per Gehaltsumwandlung greift diese Befreiung nicht, dann versteuern die Beschäftigten den privaten Nutzungsvorteil.
Laut einer Studie von Deloitte und dem Branchenverband Zukunft Fahrrad umfasste der Bestand Ende 2025 rund 2,2 Millionen Diensträder, mehr als doppelt so viele wie Ende 2021. Mehr als 340.000 Unternehmen bieten ihren Beschäftigten Dienstradleasing an, im Schnitt kostet ein geleastes E-Bike 3.700 Euro.
Für Elektro-Dienstwagen gilt eine eigene Viertelregel: Bei Anschaffung seit Juli 2025 und bis Ende 2030 versteuern Nutzer bis zu einem Bruttolistenpreis von 100.000 Euro monatlich nur 0,25 Prozent des Listenpreises statt des üblichen einen Prozents, darüber 0,5 Prozent. Seit 2025 angeschaffte Plug-in-Hybride kommen auf 0,5 Prozent, sofern das Modell höchstens 50 Gramm CO₂ je Kilometer ausstößt oder mindestens 80 Kilometer elektrisch fährt. Laden Beschäftigte ihr Elektroauto an einer Ladesäule des Arbeitgebers, bleibt auch dieser Vorteil bis Ende 2030 steuerfrei.
Für die Personalplanung zählt die Kombination mehr als das einzelne Angebot. Ein Pedelec für trockene Tage und ein Jobticket für Regen und Winter decken den Arbeitsweg vieler Büroangestellter ab, für Kundentermine genügt oft ein Poolfahrzeug statt eines persönlichen Dienstwagens. Gewerblich genutzte E-Lastenräder fördert das BAFA noch bis Ende Juni 2027 mit 25 Prozent der Anschaffungskosten, höchstens 3.500 Euro je Rad.
- Jobticket: Ab 25 Prozent Zuschuss sinkt der Preis auf 59,85 Euro, Beschäftigte zahlen höchstens 44,10 Euro.
- Dienstrad und Ladestrom: Zusätzlich zum Lohn gewährt, bleiben beide bis Ende 2030 steuerfrei.
- Elektro-Dienstwagen: 0,25 Prozent Versteuerung bis 100.000 Euro Listenpreis bei Anschaffung seit Juli 2025.
Wie sieht die Mobilität von morgen aus?

Die Mobilität von morgen wird elektrischer, geteilter und digital buchbar. Beim Klimaschutz liegt der Verkehr allerdings weit hinter dem Plan: 2025 stieß der Sektor laut Umweltbundesamt 146,3 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente aus, für 2030 sieht das Klimaschutzgesetz höchstens 85 Millionen Tonnen vor.
Seit 1990 sind die Emissionen des Verkehrs nur um gut 10 Prozent gesunken. Am gesamten Treibhausgasausstoß Deutschlands wuchs der Anteil des Sektors laut Umweltbundesamt von 13,1 Prozent im Jahr 1990 auf 22,3 Prozent im Jahr 2024. Fast 98 Prozent der Verkehrsemissionen entstehen auf der Straße. Für 2030 rechnet das Amt mit 115 Millionen Tonnen, also deutlich über dem Zielwert.
| Jahr | Treibhausgase des Verkehrs in Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten | Einordnung |
|---|---|---|
| 1990 | 163,4 | Basisjahr des Klimaschutzgesetzes |
| 2024 | 144,2 | Ist-Wert |
| 2025 | 146,3 | Ist-Wert |
| 2030 | 115 | Projektion des Umweltbundesamts |
| 2030 | 85 | Zielwert laut Klimaschutzgesetz (Nennwert) |
Neue Technik soll vor allem die Lücken auf dem Land und am Stadtrand schließen. Im Rhein-Main-Gebiet testen der RMV und die Deutsche Bahn im Projekt KIRA autonome Shuttles, laut DB das erste Projekt in Deutschland, das Level-4-Fahrzeuge mit Fahrgästen im Nahverkehr erprobt. In Hamburg können registrierte Testnutzer seit Juli 2026 im Projekt ALIKE selbstfahrende Kleinbusse von MOIA per App buchen, Shuttles der Hochbahn sollen folgen, vorerst stets mit Sicherheitsfahrer an Bord.
Für den Schritt vom Pilotprojekt zum Regelbetrieb entwickeln 30 Partner unter Führung der Leipziger Verkehrsbetriebe seit September 2026 die offene Plattform MILA.mobility. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit rund 33,8 Millionen Euro, erprobt wird bis 2030 unter anderem in Leipzig, in der Region Hannover und im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Fahrzeuge verschiedener Hersteller sollen sich so leichter in die Leitstellen der Verkehrsbetriebe einbinden lassen.
Auch das Deutschlandticket steht vor einem Umbau. Ab 2027 soll der Preis einem Index folgen, den die Verkehrsministerkonferenz der Länder im März 2026 beschlossen hat: Personalkosten gehen mit 55 Prozent ein, Energie mit 20 und sonstige Kosten mit 25 Prozent. Bund und Länder zahlen bis 2030 jeweils 1,5 Milliarden Euro im Jahr zu, ab 2029 sollen die Fahrgäste laut Koalitionsvertrag einen wachsenden Teil der Kosten selbst tragen.
Politisch umstritten bleibt ein Hebel, der sofort wirken würde: das Tempolimit. Ein Limit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen würde laut Umweltbundesamt rund 6,6 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente und 2,8 Milliarden Liter Kraftstoff im Jahr sparen, bezogen auf das Jahr 2024, davon 4,9 Millionen Tonnen sofort. Dafür wären weder neue Fahrzeuge noch neue Straßen nötig.
Wir bei Dr. Web halten die Verkehrswende für eine Frage der Wege und der Auslastung, nicht allein des Antriebs. Ein Elektroauto mit einer Person an Bord braucht denselben Parkplatz und dieselbe Straße wie sein Vorgänger mit Verbrennungsmotor. Die größten Fortschritte erwarten wir deshalb dort, wo Städte kurze Wege ermöglichen, Busse häufiger fahren und Arbeitgeber das Pendeln neu organisieren.
- Weit vom Ziel: Selbst die Projektion für 2030 liegt 30 Millionen Tonnen über dem gesetzlichen Zielwert.
- Autonome Shuttles im Test: KIRA und ALIKE befördern erste Fahrgäste, ein Regelbetrieb steht noch aus.
- Schneller Hebel: Tempo 120 und 80 würde jährlich 6,6 Millionen Tonnen einsparen, 4,9 Millionen davon sofort.
Glossar: 18 wichtige Fachbegriffe zu Mobilität und Verkehrsmitteln

Auslastung
Auslastung bezeichnet den Anteil der belegten Plätze in einem Fahrzeug, beim Auto spricht die Statistik vom Besetzungsgrad. Für die Klimabilanz pro Kopf wiegt der Wert oft schwerer als der Antrieb. Verkehrsplaner steigern die Auslastung mit Fahrgemeinschaften, kleineren Fahrzeugen in dünn besiedelten Gegenden und Tarifen, die Züge außerhalb der Stoßzeiten füllen.
Carsharing
Carsharing bezeichnet die organisierte gemeinsame Nutzung von Autos, die Mitglieder stunden- oder minutenweise mieten. Beim stationsbasierten Modell holen Nutzer den Wagen an einem festen Stellplatz ab und bringen ihn dorthin zurück, beim Free-Floating parken die Autos frei im Geschäftsgebiet. Für Haushalte mit wenigen Fahrten kann Carsharing den Zweitwagen ersetzen.
CO₂-Äquivalente
CO₂-Äquivalente (CO₂e) fassen die Wirkung aller Treibhausgase in einer Maßeinheit zusammen. Methan, Lachgas und andere Gase werden dafür in die Menge Kohlendioxid umgerechnet, die über 100 Jahre dieselbe Erwärmung verursachen würde. Die Emissionsfaktoren des Umweltbundesamts für Verkehrsmittel sind in dieser Einheit angegeben.
Elektrokleinstfahrzeug
Elektrokleinstfahrzeug nennt das deutsche Recht ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug mit Lenk- oder Haltestange, das bauartbedingt schneller als 6 km/h und höchstens 20 km/h fährt. Gemeint sind vor allem E-Scooter ohne Sitz. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung legt fest, welche technischen Anforderungen gelten und auf welchen Verkehrsflächen die Roller fahren dürfen.
Entfernungspauschale
Entfernungspauschale heißt der Betrag, den Beschäftigte für den Weg zur Arbeit als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen, umgangssprachlich Pendlerpauschale. Maßgeblich ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Eine längere, aber offensichtlich verkehrsgünstigere Route zählt nur bei regelmäßiger Nutzung.
Letzte Meile
Letzte Meile nennen Verkehrsplaner das letzte Teilstück eines Weges, etwa von der Haltestelle bis zur Haustür. An diesem Abschnitt entscheidet sich oft, ob Menschen Bus und Bahn nutzen oder gleich ins Auto steigen. Fahrräder, Leihroller, Rufbusse und sichere Fußwege sollen die Lücke schließen.
Level 4
Level 4 heißt die zweithöchste Stufe des automatisierten Fahrens nach der internationalen Norm SAE J3016. Das Fahrzeug übernimmt die Fahraufgabe in einem festgelegten Betriebsbereich vollständig und ohne Person am Steuer. Das Straßenverkehrsgesetz erlaubt solche Fahrzeuge seit 2021. Eine Technische Aufsicht kann den Betrieb stoppen und Fahrmanöver freigeben.
Mikromobilität
Mikromobilität fasst kleine, leichte Fahrzeuge für kurze Strecken zusammen, etwa Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder und E-Scooter. Die Fahrzeuge brauchen wenig Platz und Energie und eignen sich als Zubringer zu Bus und Bahn. Leihsysteme machen Mikromobilität in vielen Städten auch ohne eigenes Fahrzeug verfügbar.
Modal Split
Modal Split bezeichnet die Aufteilung des Verkehrs auf die einzelnen Verkehrsmittel. Gemessen wird entweder nach der Zahl der Wege oder nach den zurückgelegten Personenkilometern. Beide Sichtweisen ergeben unterschiedliche Bilder: Kurze Fußwege zählen bei den Wegen viel und bei den Kilometern wenig, bei langen Autofahrten verhält sich das umgekehrt.
Nicht-CO₂-Effekte
Nicht-CO₂-Effekte entstehen vor allem beim Fliegen in großer Höhe. Kondensstreifen, daraus entstehende Schleierwolken und Stickoxide verstärken die Erwärmung zusätzlich zum ausgestoßenen Kohlendioxid. Weil ihre genaue Stärke wissenschaftlich unsicher ist, arbeiten Emissionsrechner mit pauschalen Aufschlägen auf die CO₂-Emissionen eines Flugs.
On-Demand-Verkehr
On-Demand-Verkehr meint Busse oder Kleinbusse ohne festen Fahrplan und Linienweg, die Fahrgäste per App oder Telefon bestellen. Eine Software bündelt die Fahrtwünsche und plant die Route. Das Personenbeförderungsgesetz führt solche Angebote als Linienbedarfsverkehr im öffentlichen Nahverkehr, private Pooling-Dienste als gebündelten Bedarfsverkehr.
ÖV-Güteklasse
ÖV-Güteklasse heißt ein Maß für die Anbindung eines Wohnorts an Bus und Bahn. Entwickelt hat das System das Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung. In die Bewertung fließen die Entfernung zur nächsten Haltestelle, die Art des Verkehrsmittels und die Zahl der Abfahrten ein. Die Skala reicht von A für sehr gut bis F, der ÖV-Atlas von Agora Verkehrswende überträgt die Methode auf Deutschland.
Pedelec
Pedelec steht für Pedal Electric Cycle, ein Fahrrad mit Elektromotor, der nur beim Treten unterstützt. Umgangssprachlich heißen die meisten Pedelecs E-Bikes. Schnelle Modelle mit Unterstützung bis 45 km/h heißen S-Pedelecs, gelten als Kleinkraftrad und brauchen Versicherungskennzeichen, Führerschein und Helm.
Personenkilometer
Personenkilometer (Pkm) messen die Verkehrsleistung: ein Kilometer, den eine Person zurücklegt. Fahren vier Menschen gemeinsam zehn Kilometer, ergibt das 40 Personenkilometer. Emissionen je Personenkilometer machen Verkehrsmittel unterschiedlicher Größe vergleichbar, vom Fahrrad bis zum Flugzeug.
Reisezeitbudget
Reisezeitbudget nennt die Verkehrsforschung die Zeit, die Menschen im Schnitt täglich für alle Wege zusammen aufwenden. Die Größe gilt als bemerkenswert stabil. Nach einer verbreiteten These der Verkehrsforschung reagieren Menschen auf schnellere Straßen oder Bahnverbindungen eher mit längeren Wegen als mit gesparter Zeit.
Stadtbahn
Stadtbahn heißt ein Schienensystem zwischen Straßenbahn und U-Bahn, meist mit längeren Zügen, Hochbahnsteigen und eigenen Gleiskörpern abseits der Fahrbahn. Rechtlich zählen Stadtbahnen zu den Straßenbahnen. Im Betrieb erreichen die Züge meist höhere Geschwindigkeiten und Kapazitäten als eine klassische Tram.
Umweltverbund
Umweltverbund heißt in der Verkehrsplanung das Zusammenspiel von Fußverkehr, Radverkehr und öffentlichem Verkehr, oft erweitert um Carsharing und Leihräder. Die Verkehrsmittel ergänzen sich: Ein Weg beginnt zu Fuß, führt mit dem Rad zum Bahnhof und endet mit dem Bus. Viele Städte legen in ihren Verkehrsplänen einen Zielanteil für den Umweltverbund fest.
Wegekette
Wegekette nennt die Verkehrsforschung eine Folge von Wegen mit mehreren Zwischenzielen, etwa vom Büro zur Arztpraxis und weiter zum Einkauf, bevor der Weg nach Hause führt. Solche Ketten erschweren den Umstieg vom Auto, weil jedes Teilstück zum gewählten Verkehrsmittel passen muss.
FAQ: Verkehrsmittel im Vergleich: Was schont Klima und Kasse?

Welche Verkehrsmittel lassen sich unterscheiden?
Die Verkehrsmittel bilden grob fünf Gruppen: Muskelkraft wie Gehen und Radfahren, Mikromobilität wie Pedelec und E-Scooter, Auto und Motorrad, der öffentliche Nahverkehr mit Bus, Straßen-, U- und S-Bahn sowie der Fernverkehr mit Zug, Fernbus, Flugzeug und Schiff. Geteilte Angebote wie Carsharing, Leihräder und Rufbusse verbinden diese Gruppen. Für den Alltag zählt weniger das einzelne Verkehrsmittel als die passende Kombination für den jeweiligen Weg.
Welches Verkehrsmittel ist am umweltfreundlichsten?
Am umweltfreundlichsten sind Gehen und Radfahren, weil im Betrieb keine Treibhausgase entstehen. Unter den motorisierten Verkehrsmitteln schneiden laut Umweltbundesamt Pedelec, Fernzug und Fernbus am besten ab. Entscheidend bleibt die Auslastung: Ein voll besetztes Auto kann pro Kopf besser dastehen als ein fast leerer Bus.
Ab wann ist Fliegen umweltfreundlicher als Autofahren?
Nach den Durchschnittswerten des Umweltbundesamts im Inland praktisch nie: Selbst allein im Auto verursachen Reisende je Kilometer weniger Treibhausgase als im Inlandsflug. Rechnerisch kommt ein Durchschnittsauto auf rund 230 Gramm CO₂-Äquivalente je Fahrzeugkilometer, der Flug auf 290 Gramm je Fahrgast, einschließlich Aufschlag für Nicht-CO₂-Effekte. Mit jeder weiteren Person im Auto wächst der Abstand.
Ist ein E-Scooter umweltfreundlich?
Ein E-Scooter nützt dem Klima nur, wenn er Autofahrten ersetzt. Über den gesamten Lebenszyklus kommen Leih-E-Scooter laut International Transport Forum auf 106 bis 122 Gramm CO₂-Äquivalente je Personenkilometer, private Roller auf 42 Gramm. Ersetzt der Roller dagegen einen Fußweg oder eine Fahrt mit der Straßenbahn, verschlechtert sich die Bilanz.
Können Sie auf dem Land ohne Auto leben?
Möglich ist das, erfordert aber gute Planung: Im kleinstädtischen und dörflichen Raum ländlicher Regionen kommen laut der Studie Mobilität in Deutschland nur 9 Prozent der Haushalte ohne eigenes Auto aus. Hilfreich sind ein Bahnhof oder eine gut getaktete Buslinie in der Nähe, ein Pedelec für die Zubringerwege und Carsharing oder Mitfahrangebote für den Rest. Für 5,6 Millionen Menschen erreicht das Angebot an Bus und Bahn laut Agora Verkehrswende allerdings nicht einmal die niedrigste Güteklasse.
Was ist nachhaltige Mobilität?
Nachhaltige Mobilität bedeutet, alle wichtigen Ziele zu erreichen und dabei mit möglichst wenig Energie, Fläche und Treibhausgasen auszukommen. Fachleute setzen dafür an drei Stellen an: Wege vermeiden oder verkürzen, Fahrten auf Fuß, Rad, Bus und Bahn verlagern und die übrigen Fahrzeuge effizienter machen. Zur Nachhaltigkeit zählt auch die soziale Seite: Menschen ohne eigenes Auto sollen ebenfalls Arbeit, Arztpraxis und Freunde erreichen.
Quellen
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infas, DLR, IVT und infas 360 im Auftrag des BMV | Mobilität in Deutschland 2023: Ergebnisbericht | https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2023_Ergebnisbericht.pdf | besucht am 28.09.2026
infas im Auftrag des BMV | Mobilität in Deutschland 2023: Tabellenband Bund | https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/infas_Tabellen_MiD2023_7555_Bund.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Emissionsdaten | https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsdaten | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Vergleich der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr, Bezugsjahr 2024 (TREMOD 6.71B) | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/vtv_2024_pv_tab_pdf.pdf | besucht am 28.09.2026
ifeu im Auftrag des BMWK | Quo vadis Elektroauto? Update der Klimabilanz | https://www.ifeu.de/fileadmin/uploads/ifeu_paper/01_ifeu_Paper_Aktualisierte_Klimabilanz_von_Pkw_20250214_final.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Fußverkehr | https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/fussverkehr | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Radverkehr | https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/radverkehr | besucht am 28.09.2026
Weltgesundheitsorganisation | WHO guidelines on physical activity and sedentary behaviour | https://www.who.int/publications/i/item/9789240015128 | besucht am 28.09.2026
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Guinness World Records | Longest distance walking on hands | https://www.guinnessworldrecords.com/world-records/67961-longest-distance-walking-on-hands | besucht am 28.09.2026
Österreichische Nationalbibliothek, ANNO | Das interessante Blatt, 13. September 1900, Seite 5 | https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dib&datum=19000913&seite=5 | besucht am 28.09.2026
Österreichische Nationalbibliothek, ANNO | Salzburger Volksblatt, 12. Juli 1900, Seite 3 | https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19000712&seite=3 | besucht am 28.09.2026
Zweirad-Industrie-Verband | Marktdaten Fahrradwirtschaft 2025 | https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2026/03/Marktdaten-Fahrradwirtschaft-2025.pdf | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 1 Straßenverkehrsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__1.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 21 Straßenverkehrs-Ordnung | https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__21.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung | https://www.gesetze-im-internet.de/ekfv/BJNR075610019.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Verkehr | Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung | https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Strassenverkehr/elektrokleinstfahrzeuge-verordnung-faq-novelle.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Verkehr | Bundesrat stimmt der Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung zu | https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2025/091-schnieder-bundesrat-stimmt-novelle-elektrokleinstfahrzeuge-verordnung-zu.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | 38,1 % mehr E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_N049_462.html | besucht am 28.09.2026
International Transport Forum (OECD) | Good to Go? Assessing the Environmental Performance of New Mobility | https://www.itf-oecd.org/sites/default/files/docs/environmental-performance-new-mobility.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Sind E-Scooter umweltfreundlich? | https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/sind-e-scooter-umweltfreundlich | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 10 Fahrerlaubnis-Verordnung | https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__10.html | besucht am 28.09.2026
Bundesverband CarSharing | Carsharing-Statistik 2026 | https://carsharing.de/carsharing-statistik-2026 | besucht am 28.09.2026
Bundesverband CarSharing | Fact Sheet Carsharing in Deutschland 2026 | https://carsharing.de/sites/default/files/download/2026-05/2026_Fact%20Sheet_Carsharing_in_DE_final_0.pdf | besucht am 28.09.2026
Kraftfahrt-Bundesamt | Der Fahrzeugbestand am 1. Januar 2026 | https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugbestand/2026/pm09_fz_bestand_pm_komplett.html | besucht am 28.09.2026
Kraftfahrt-Bundesamt | Fahrzeugzulassungen im Dezember 2025: Jahresbilanz | https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm01_2026_n_12_25_pm_komplett.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pkw-Dichte 2026 erneut gestiegen | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_N050_46_85.html | besucht am 28.09.2026
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung | Pendlerzahlen steigen: München bleibt an der Spitze | https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/pendeln-in-deutschland-2025.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Berufspendler/-innen | https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Pendeln-Arbeitsbedingungen/Tabellen/pendler1.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Berufspendelnde nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto | https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Pendeln-Arbeitsbedingungen/aktuell-berufspendelnde-nutzen-haeufig-das-auto.html | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Fahrgemeinschaften verringern die Kosten und den CO2-Ausstoß | https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/fahrgemeinschaften | besucht am 28.09.2026
Forschungsinformationssystem Mobilität und Verkehr (BMV) | Pkw-Besetzungsgrad bei der privaten Autonutzung | https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/79638/ | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Parkraummanagement lohnt sich! | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/uba_broschuere_parkraummanagement_0.pdf | besucht am 28.09.2026
Bauministerkonferenz (ARGEBAU) | Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen und Stellplätzen | https://www.is-argebau.de/Dokumente/42323133.pdf | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Linienverkehr mit Bussen und Bahnen im Jahr 2025: Fahrgastzahlen nahezu unverändert | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_120_461.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Liniennahverkehr 2024: weniger Fahrgäste, aber mehr Personenkilometer als 2019 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_365_461.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 4 Personenbeförderungsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/__4.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 44 Personenbeförderungsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/__44.html | besucht am 28.09.2026
Münchner Verkehrsgesellschaft | Tram-Westtangente: Alles über das Projekt | https://westtangente.mvg.de/projekt.html | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Sparten im VDV: Organisation der Mitglieder | https://www.vdv.de/sparten.aspx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | VDV-Statistik 2024 | https://www.vdv.de/vdv-statistik-2024.pdfx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | ÖPNV-Bilanz 2025: leichter Zuwachs bei Fahrgastzahlen | https://www.vdv.de/260127-pm-oepnv-bilanz-2025.pdfx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Pressemitteilung vom 14. April 2026 zum Deutschland-Ticket | https://www.vdv.de/presse.aspx?id=79fc4043-33c9-4166-ad46-739c08e3c2a5&mode=detail | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Deutschland-Ticket: Die Tarifrevolution im ÖPNV startet | https://www.vdv.de/230425-pm-d-ticket-die-tarifrevolution-im-oepnv-startet.pdfx | besucht am 28.09.2026
Bundesregierung | Deutschlandticket: Fragen und Antworten | https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/deutschlandticket-2134074 | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Fortsetzung des Deutschlandtickets beschlossen | https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw51-de-regionalisierungsgesetz-1034402 | besucht am 28.09.2026
Verkehrsministerkonferenz | Beschlüsse der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 18. September 2025 | https://www.verkehrsministerkonferenz.de/VMK/DE/termine/sitzungen/25-09-18-sonder-vmk/25-09-18-beschluesse.pdf?__blob=publicationFile&v=3 | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Zugverbindung von München nach Berlin | https://www.bahn.de/reisen/view/verbindung/muenchen/berlin.shtml | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Fahrplan 2026: Das sind die Neuerungen für den Fernverkehr in Bayern | https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/Fahrplan-2026-Das-sind-die-Neuerungen-fuer-den-Fernverkehr-in-Bayern–13564962 | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Pünktlichkeitswerte | https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/zahlen_fakten/puenktlichkeitswerte-6878476 | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Presseinformation zur Bilanz 2025 | https://www.deutschebahn.com/resource/blob/13792052/bdef59b876537ee9fb47f0e2c59f9270/DB-Presseinformation-Bilanz-2025-data.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Zwischenbericht 2026: Entwicklung im ersten Halbjahr 2026, DB Fernverkehr | https://zbir.deutschebahn.com/2026/de/konzern-zwischenlagebericht-ungeprueft/entwicklung-der-geschaeftsfelder/geschaeftsfeld-db-fernverkehr/entwicklung-im-ersten-halbjahr-2026/ | besucht am 28.09.2026
Flix | Flix berechnet über 200.000 Tonnen vermiedenes CO₂ im Jahr 2025 im DACH-Raum dank seiner Fahrgäste | https://corporate.flix.com/de/press_releases/esg-bericht-2025/ | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | 3,9 % mehr Fluggäste im Jahr 2025 als im Vorjahr | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/01/PD26_031_464.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | 45 % der Flüge 2025 waren Kurzstreckenflüge | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_N034_46.html | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Texte 141/2020: Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/1410/publikationen/2020-07-20_texte_141-2020_emissionen-reiseverkehr_0.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Wie klimaschädlich sind Flugreisen und Kreuzfahrten? | https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-klimaschaedlich-sind-flugreisen-kreuzfahrten | besucht am 28.09.2026
Österreichische Bundesbahnen | Zahlen, Daten, Fakten 2025/26 | https://konzern.oebb.at/dam/jcr:a1fdbef6-f1b8-4913-918d-f84f0e8f6600/oebb-zahlen-daten-fakten-2025.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | ÖBB Nightjet: der Nachtzug in viele europäische Städte | https://www.bahn.de/angebot/international/oebb-nightjet | besucht am 28.09.2026
Agora Verkehrswende | ÖV-Atlas zeigt große Unterschiede beim Bus- und Bahnangebot | https://www.agora-verkehrswende.de/aktuelles/oev-atlas-zeigt-grosse-unterschiede-beim-bus-und-bahnangebot | besucht am 28.09.2026
Agora Verkehrswende | ÖV-Atlas 2026 | https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/oev-atlas-2026 | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Positionspapier: Mobilität im ländlichen Raum stärken | https://www.vdv.de/mobilitaet-im-laendlichen-raum-staerken.aspx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Hochlauf der On-Demand-Verkehre im ÖPNV | https://www.vdv.de/ondemandumfrage22.aspx | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Haushalte geben im Schnitt knapp ein Zehntel ihrer Konsumausgaben für Freizeit, Sport und Kultur aus | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_290_639.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-d-lwr.html | besucht am 28.09.2026
ADAC | Autokostenübersicht Frühjahr/Sommer 2026, Marken von S bis Z | https://assets.adac.de/Autodatenbank/Autokosten/autokostenuebersicht_s-v.pdf | besucht am 28.09.2026
ADAC | CO₂-Steuer: Was der Anstieg für Autofahrer bedeutet | https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/kfz-steuer/co2-steuer/ | besucht am 28.09.2026
Deutsche Emissionshandelsstelle | Erste Versteigerung im nEHS erfolgreich durchgeführt | https://www.dehst.de/SharedDocs/news/DE/nehs-erste-versteigerung.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Finanzen | Das ändert sich 2026 | https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/das-aendert-sich-2026.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 9 Einkommensteuergesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 3 Einkommensteuergesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__3.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 6 Einkommensteuergesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__6.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 52 Einkommensteuergesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__52.html | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Deutschlandticket Job: Fragen und Antworten für Unternehmen | https://www.bahn.de/bahnbusiness/faq/pk/angebot/pendler/dt-jobticket | besucht am 28.09.2026
Deloitte und Zukunft Fahrrad | Der deutsche Dienstradleasing-Markt 2026 | https://zukunft-fahrrad.org/wp-content/uploads/2026/03/Deloitte-Zukunft-Fahrrad-Der-Deutsche-Dienstradleasing-Markt-2026.pdf | besucht am 28.09.2026
ADAC | Elektroauto als Firmenwagen: So wird versteuert | https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/elektroauto-firmenwagen-steuern/ | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle | E-Lastenfahrräder | https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/E-Lastenfahrrad/e-lastenfahrrad_node.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit | E-Lastenfahrrad-Richtlinie | https://www.klimaschutz.de/de/foerderung-der-nki/foerderprogramme/e-lastenfahrrad-richtlinie | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Treibhausgas-Emissionen 2025 und Projektionsdaten 2026: Hintergrundpapier | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/document/UBA%20Emissionsdaten%202025_Projektionsdaten%202026_Hintergrundpapier_2026_03_14.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Emissionen des Verkehrs | https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/verkehr/emissionen-des-verkehrs | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Emissionsübersichten KSG-Sektoren 1990 bis 2025 | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/document/Emissions%C3%BCbersichten%20KSG-Sektoren%201990-2025.xlsx | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Anlage 2a Bundes-Klimaschutzgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/ksg/anlage_2a.html | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bahn | Autonomes Fahren im ÖPNV: Shuttles fahren nun auch in Darmstadt mit Testnutzerinnen und -nutzern | https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Autonomes-Fahren-im-OePNV-Shuttles-fahren-nun-auch-in-Darmstadt-mit-Testnutzerinnen-und-nutzern-13502290 | besucht am 28.09.2026
Hamburger Hochbahn | ALIKE: autonome On-Demand-Shuttles | https://www.hochbahn.de/de/projekte/autonomer-busverkehr/alike/92220-92220 | besucht am 28.09.2026
heise online | Moia nimmt kostenlosen Testbetrieb mit autonomen Shuttles in Hamburg auf | https://www.heise.de/news/Moia-nimmt-kostenlosen-Testbetrieb-mit-autonomen-Shuttles-in-Hamburg-auf-11365444.html | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Autonomes Fahren: ÖPNV-Branche entwickelt übergreifende Plattform MILA.mobility | https://www.vdv.de/presse.aspx?id=c698431d-988b-4053-92da-2ca7d2b9374e&mode=detail | besucht am 28.09.2026
Verkehrsministerkonferenz | Beschluss vom 26. März 2026, TOP 5.2: Preisindex Deutschlandticket | https://www.verkehrsministerkonferenz.de/VMK/DE/termine/sitzungen/26-03-25-26-vmk/26-03-26-25-beschluss-5.2.pdf?__blob=publicationFile&v=3 | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Bundestag regelt Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030 | https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw45-de-regionalisierungsgesetz-1118560 | besucht am 28.09.2026
CDU, CSU und SPD | Verantwortung für Deutschland: Koalitionsvertrag der 21. Legislaturperiode | https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag2025_bf.pdf | besucht am 28.09.2026
Umweltbundesamt | Tempolimit | https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/tempolimit | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | § 1d Straßenverkehrsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__1d.html | besucht am 28.09.2026