Dienstrad-Leasing Vergleich 2026
Das sind die besten 30 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
8 Min. Lesezeit
4,7 (128) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Lohnabrechnung mit grünem Dienststempel und Schlüsselanhänger auf grauem Untergrund

Fachkräftemangel, volle Parkplätze und Klimaziele stellen viele Unternehmen vor dieselbe Frage: Welcher Benefit hilft der Belegschaft und kostet das Unternehmen wenig? Dienstrad-Leasing ist darauf eine der häufigsten Antworten. Wir haben 30 Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz geprüft, von spezialisierten Dienstrad-Plattformen über Leasinggesellschaften bis zu Fahrrad-Abos. Anbieterneutral zeigen wir, worauf Sie bei Modell, Auswahl, Einführung, Steuern und Kosten achten sollten. Rechtliche und steuerliche Hinweise in diesem Ratgeber sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.


Dienstrad-Leasing-Anbieter: Empfohlene Anbieter

Firmenradl

INTERSPORT Austria Österreich Digitale Vermittlung

Firmenradl ist die Plattform von INTERSPORT Austria für Firmenrad-Leasing in Österreich. Arbeitgeber registrieren sich online; angeschlossene Fachhändler und digital vermittelte Verträge führen Mitarbeitende zum Dienstrad.

Firmenradl Screenshot firmenradl.at

Firmenradl wird von der INTERSPORT Austria Gesellschaft mbH mit Sitz in Wels betrieben. Die Plattform vermittelt Firmenrad-Leasing für österreichische Arbeitgeber und deren Arbeitnehmer. Das Konzept ist mit der F & S Leasing GmbH (Klagenfurt) als Leasinggesellschaft ausgearbeitet, INTERSPORT Austria tritt als Vermittler auf.

Arbeitgeber registrieren sich auf der Plattform, angeschlossene Fachhändler beraten und verkaufen die Räder. Die Verträge werden digital vermittelt. Das Angebot richtet sich an Unternehmen in Österreich und deren Mitarbeitende.

Der Vertrag läuft 24, 36 oder 48 Monate; die Räder sind automatisch versichert, zusätzlich stehen zwei Versicherungspakete für Reparaturen bereit. Der Einstieg läuft über die Registrierung als Arbeitgeber; Rückfragen beantwortet das Team per E-Mail an [email protected] oder über die Hotline.

Das spricht für Firmenradl
Handelsgruppe dahinter
Plattform von INTERSPORT Austria, Sitz Wels.
Fokus Österreich
Angebot für österreichische Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Arbeitgeberregistrierung
Einstieg über die Registrierung auf der Plattform.
Angeschlossene Fachhändler
Händler sind an die Plattform angebunden.
Digitale Verträge
Vermittlung der Leasingverträge digital.
Kontakt per Hotline
Rückfragen per E-Mail oder Hotline.

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Was ist Dienstrad-Leasing, und passt das Modell zu Ihrem Unternehmen?

Lohnabrechnung mit grünem Dienststempel und Schlüsselanhänger auf grauem Untergrund
Dienstrad-Leasing verbindet Gehaltsabrechnung, Leasingvertrag und Fachhandel zu einem Benefit für die Belegschaft.

Beim Dienstrad-Leasing least der Arbeitgeber Fahrräder oder E-Bikes und überlässt sie den Mitarbeitenden auch zur privaten Nutzung. Die Rate kommt meist per Gehaltsumwandlung aus dem Bruttogehalt, ein spezialisierter Anbieter organisiert Vertrag, Händler und Versicherung.

Wie funktioniert Dienstrad-Leasing? Das Unternehmen schließt einen Rahmenvertrag mit einem Anbieter. Mitarbeitende wählen ihr Rad beim Fachhändler, der Arbeitgeber gibt die Bestellung frei und wird Leasingnehmer. Über einen Überlassungsvertrag erhalten die Mitarbeitenden das Rad für meist 36 Monate.

Wer profitiert? Mitarbeitende zahlen weniger als beim Kauf, weil Steuern und Sozialabgaben auf den umgewandelten Betrag entfallen. Das Unternehmen bietet einen sichtbaren Benefit, der bei Gehaltsumwandlung meist nichts kostet.

In Österreich fällt für die private Nutzung eines Dienstrads kein Sachbezug an, Anbieter wie LeaseMyBike und Firmenradl arbeiten ebenfalls mit Gehaltsumwandlung. In der Schweiz fehlt ein vergleichbares Steuermodell, Angebote setzen dort auf Arbeitgeberbeiträge oder Langzeitmiete.

Trifft einer der sechs Punkte zu, sollten Sie Dienstrad-Leasing prüfen. Jeder weitere Treffer spricht für einen Anbieter mit eigenem Portal und klaren Regeln für Sonderfälle.

Der 6-Punkte-Test: Passt Dienstrad-Leasing zu Ihrem Unternehmen?
  • Kurze Pendelwege: Viele Mitarbeitende wohnen weniger als 20 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt.
  • Fachkräftemangel: Sie suchen einen Benefit, den Bewerbende sofort verstehen und schätzen.
  • Knappe Parkplätze: Parkflächen sind teuer, knapp oder sollen anders genutzt werden.
  • Nachhaltigkeitsziele: Ihr Unternehmen will Emissionen aus dem Pendelverkehr senken und berichten.
  • Digitale Lohnabrechnung: Ihre Entgeltabrechnung kann Umwandlungen und geldwerte Vorteile sauber abbilden.
  • Gesundheit im Fokus: Sie wollen Bewegung im Alltag fördern, ohne ein eigenes Sportprogramm aufzubauen.

Schon ein Treffer spricht für einen Blick auf Dienstrad-Leasing. Je mehr Punkte zutreffen, desto eher lohnt sich ein Anbieter mit eigenem Portal, großem Händlernetz und klaren Regeln für Sonderfälle.

Diese 6 Probleme löst ein Dienstrad-Leasing-Anbieter

Grünes Schild mit Fahrrad-Symbol, Text "PARKPLATZ" und weißem Aufkleber "RESERVIERT" auf grauem Pfosten
Benefit, Verwaltung, Versicherung und Parkplätze: Ein Dienstrad-Anbieter setzt an mehreren Stellen gleichzeitig an.

Ein Dienstrad-Leasing-Anbieter löst sechs typische Probleme: einen Benefit ohne eigenes Budget, den Verwaltungsaufwand, Versicherung und Wartung, die Händlerwahl, Sonderfälle wie Elternzeit sowie volle Parkplätze. Welche davon für Sie zählen, hängt von Größe und Standorten ab.

Ohne Anbieter müsste die Personalabteilung Leasingverträge, Versicherungen und Händler selbst koordinieren. Spezialisierte Anbieter bündeln diese Aufgaben in einem Portal und übernehmen Schadensfälle, Inspektionen und die Abwicklung am Vertragsende.

Lohnt sich ein Dienstrad für Arbeitgeber? Für die meisten Unternehmen ja, sofern Sonderfälle geregelt sind. Der Benefit kostet bei Gehaltsumwandlung wenig, wirkt im Recruiting und fördert Bewegung im Alltag. Entscheidend ist ein Vertrag, der Ausfälle und Austritte sauber abfängt.

Benefit ohne Budget

Per Gehaltsumwandlung entsteht ein attraktiver Benefit, ohne dass das Unternehmen die Raten selbst bezahlen muss.

Verwaltungsaufwand

Ein Portal mit Freigaben und Schnittstelle zur Lohnabrechnung ersetzt Papierverträge und Einzelabsprachen.

Versicherung und Wartung

Vollkasko, Inspektion und Mobilitätsgarantie organisiert der Anbieter, nicht die Personalabteilung.

Freie Händlerwahl

Ein großes Netz an Fachhändlern lässt Mitarbeitende ihr Wunschrad vor Ort wählen und warten.

Sonderfälle

Elternzeit, lange Krankheit oder Austritt brauchen feste Regeln. Gute Anbieter bieten Ratenausfallschutz und Rücknahme.

Pendeln und Parkplätze

Wer mit dem Rad kommt, entlastet Parkplätze und senkt die Emissionen aus dem Arbeitsweg.

Welche Modelle stehen beim Dienstrad-Leasing zur Wahl?

Eine grüne Waage mit ausbalancierten Schalen: links Dokumente, rechts eine Brieftasche. Label "Gleichgewicht"
Gehaltsumwandlung, Zuschuss oder Abo: Das Modell entscheidet über Steuer, Kosten und Flexibilität.

Am häufigsten ist die Gehaltsumwandlung, bei der Mitarbeitende die Rate aus dem Bruttogehalt zahlen. Weitere Modelle sind der Arbeitgeberzuschuss, die Kombination aus beidem, Dienstradangebote in Mobilitätsbudgets, Fahrrad-Abos und Leasing für Selbstständige.

Gehaltsumwandlung oder Zuschuss? Bei der Gehaltsumwandlung versteuern Mitarbeitende monatlich 0,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung als geldwerten Vorteil. Übernimmt das Unternehmen das Rad zusätzlich zum Lohn, bleibt der Vorteil nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei, kostet das Unternehmen aber die volle Rate.

Können Selbstständige ein Dienstrad leasen? Ja, viele Anbieter bieten eigene Verträge für Selbstständige und Freiberufler an. Abos wie Swapfiets Business sind flexibler, weil sie monatlich kündbar sind, nutzen aber nicht das klassische Steuermodell. Die Gegenüberstellung zeigt die beiden Hauptmodelle im Vergleich.

Gehaltsumwandlung

Mitarbeitende zahlen die Rate aus dem Bruttogehalt. Für das Unternehmen bleibt das Modell meist kostenneutral.

Arbeitgeberzuschuss

Das Unternehmen übernimmt einen Teil der Rate, die Versicherung oder die ganze Rate zusätzlich zum Lohn.

Kombination

Gehaltsumwandlung plus fester Zuschuss. Der Benefit wird spürbarer, die Kosten bleiben planbar.

Mobilitätsbudget

Benefit- und Mobilitätsplattformen binden das Dienstrad als einen Baustein neben weiteren Angeboten ein.

Fahrrad-Abo und Miete

Monatlich kündbare Abos oder Langzeitmiete mit Service. Flexibel, aber ohne Steuermodell der Gehaltsumwandlung.

Leasing für Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler leasen ein Rad direkt über den Betrieb und setzen die Raten als Betriebsausgabe an.

Gehaltsumwandlung
Mitarbeitende finanzieren das Rad aus dem Bruttogehalt
  • Meist keine Kosten für das Unternehmen
  • Steuer und Sozialabgaben sinken für Mitarbeitende
  • Geldwerter Vorteil von 0,25 % pro Monat
  • Etwas geringere Rentenansprüche durch weniger Bruttolohn
Arbeitgeberzuschuss
Das Unternehmen zahlt das Rad zusätzlich zum Lohn
  • Steuerfrei nach § 3 Nr. 37 EStG
  • Stärkster Benefit für die Belegschaft
  • Volle Kosten trägt das Unternehmen
  • Nicht für S-Pedelecs, die wie Kfz gelten

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Dienstrad-Leasing 2026

Der Leitfaden für Geschäftsführung, HR und Entgeltabrechnung: Modelle, Auswahl, Steuerregeln, Einführung, Sonderfälle und Kosten von Dienstrad-Leasing im DACH-Raum, mit Checkliste für den Rahmenvertrag.

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Worauf Sie bei der Auswahl eines Dienstrad-Leasing-Anbieters achten sollten

Zahlenschloss mit grüner Lupe zeigt Kombination 7. Schwarzes Stahlkabel. Grünes Etikett mit Text "ZAHL VERGESSEN?"
Versicherung, Händlernetz und Sonderfallregeln entscheiden mehr als die Höhe der Leasingrate.

Prüfen Sie zuerst die Kosten für das Unternehmen und den Versicherungsumfang. Im zweiten Schritt zählen Händlernetz, Arbeitgeberportal, Regeln für Sonderfälle, erlaubte Fahrzeugarten, Laufzeit mit Übernahme und die Eignung für Tarif und öffentlichen Dienst.

Die Leasingraten der Anbieter liegen oft nah beieinander. Unterschiede zeigen sich im Kleingedruckten: bei Selbstbeteiligung, Mobilitätsgarantie, Inspektionen, Ratenausfallschutz und den Kosten am Vertragsende.

Welcher Anbieter ist der beste? Eine pauschale Antwort gibt der Markt nicht her. Ein Konzern mit vielen Standorten braucht ein großes Händlernetz und Schnittstellen, ein kleiner Betrieb eher persönliche Betreuung. Die folgenden acht Kriterien helfen beim Abgleich.

Kosten für das Unternehmen
Bleibt das Modell kostenneutral?

Viele Anbieter sind für Arbeitgeber kostenlos. Prüfen Sie trotzdem Servicepauschalen, Kosten für Sonderfälle und den Aufwand in der Lohnabrechnung.

Keine EinrichtungsgebührKeine laufende PauschaleKosten bei Austritt geregeltAufwand in der Abrechnung geschätzt
Praxistipp: Lassen Sie sich alle Kosten für das Unternehmen schriftlich auflisten, auch die für Ausnahmefälle.
Versicherungsumfang
Was deckt die Versicherung ab?

Vollkasko gegen Diebstahl, Unfall und Akkuschäden ist Standard. Unterschiede liegen bei Selbstbeteiligung, Verschleiß und Mobilitätsgarantie.

Diebstahl und VandalismusAkku und ElektronikMobilitätsgarantie bei PannenSelbstbeteiligung bekannt
Praxistipp: Fragen Sie nach Neuwertersatz bei Diebstahl und nach der Selbstbeteiligung im Schadensfall.
Händlernetz
Finden alle einen Händler in der Nähe?

Große Anbieter arbeiten mit mehreren tausend Fachhändlern. Kleinere setzen auf ausgewählte Partner oder Abrufscheine.

Händler an allen StandortenOnline-Händler zugelassenService und Inspektion vor OrtFreie Marken- und Modellwahl
Praxistipp: Prüfen Sie die Händlersuche des Anbieters für die Postleitzahlen Ihrer Standorte.
Portal und Abrechnung
Wie viel Arbeit bleibt bei HR?

Ein gutes Arbeitgeberportal bündelt Freigaben, Verträge und Abrechnungsdaten. Schnittstellen zur Lohnabrechnung sparen Zeit.

Digitale FreigabenÜbersicht aller VerträgeExport für die LohnabrechnungRichtlinien wie Preisgrenze einstellbar
Praxistipp: Lassen Sie sich das Arbeitgeberportal in einer Demo zeigen, bevor Sie den Rahmenvertrag unterschreiben.
Sonderfälle
Was passiert ohne Gehalt?

Bei Elternzeit, langer Krankheit oder Austritt fließt kein Gehalt, aus dem die Rate kommt. Ohne Absicherung zahlt dann das Unternehmen.

RatenausfallschutzRückgabe bei AustrittÜbernahme durch Mitarbeitende möglichRegeln im Überlassungsvertrag
Praxistipp: Klären Sie, wer bei Kündigung, Elternzeit und Tod die Restraten trägt.
Fahrzeugarten
Welche Räder sind erlaubt?

Neben Fahrrädern und Pedelecs fragen Mitarbeitende nach Lastenrädern, S-Pedelecs oder einem Zweitrad. Nicht jeder Anbieter erlaubt alles.

LastenräderS-PedelecsMehrere Räder je PersonZubehör im Vertrag
Praxistipp: Legen Sie im Unternehmen eine Preisgrenze und die erlaubten Fahrzeugarten fest.
Laufzeit und Übernahme
Was gilt am Ende?

Üblich sind 36 Monate. Nach Ablauf können Mitarbeitende das Rad meist zu einem Restwert kaufen, zurückgeben oder ein neues leasen.

Laufzeit 24, 36 oder 48 MonateRestwert bekanntSteuer bei Übernahme geregeltNahtloser Wechsel möglich
Praxistipp: Fragen Sie, ob der Anbieter die Steuer auf einen günstigen Übernahmepreis pauschal übernimmt.
Tarif und öffentlicher Dienst
Passt das Modell zu Ihrem Tarif?

Tarifgebundene Arbeitgeber dürfen Entgelt nur umwandeln, falls der Tarifvertrag das erlaubt. Für Kommunen gilt der TV-Fahrradleasing.

Tarifvertrag geprüftAngebot für öffentlichen DienstMindestlohn gesichertBetriebsrat eingebunden
Praxistipp: Fragen Sie nach Referenzen aus Ihrer Branche oder aus dem öffentlichen Dienst.
5 Fragen, 2 Minuten

Welcher Dienstrad-Leasing-Anbieter passt zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 30 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.

Frage 1 von 5
Wie viele Mitarbeitende hat Ihr Unternehmen?
Die Größe entscheidet über Portal, Betreuung und Abrechnungsweg.
Bis 50
Kleiner Betrieb ohne eigene Fuhrparkstelle.
51 bis 250
Mittelständischer Betrieb mit eigener Personalabteilung.
251 bis 1.000
Mehrere Abteilungen oder Standorte.
Über 1.000
Konzern mit Fuhrpark- oder Benefit-Team.
Frage 2 von 5
Welche Art von Arbeitgeber sind Sie?
Tarifbindung und öffentlicher Dienst verlangen passende Vertragsmodelle.
Privatwirtschaft ohne Tarif
Freie Gestaltung von Gehaltsumwandlung und Zuschuss.
Privatwirtschaft mit Tarif
Tarifvertrag regelt, ob Entgelt umgewandelt werden darf.
Öffentlicher Dienst
Kommune, Land, Bund oder öffentliches Unternehmen.
Selbstständig
Sie wollen ein Rad für sich selbst leasen.
Frage 3 von 5
Wie wollen Sie das Dienstrad finanzieren?
Das Modell bestimmt Kosten für das Unternehmen und Steuerregel.
Gehaltsumwandlung
Mitarbeitende zahlen die Rate aus dem Bruttogehalt.
Mit Zuschuss
Sie übernehmen einen Teil der Rate oder die Versicherung.
Komplett als Extra
Das Unternehmen trägt die ganze Rate zusätzlich zum Lohn.
Noch offen
Sie wollen die Varianten erst vergleichen.
Frage 4 von 5
Welche Räder sollen möglich sein?
Nicht jeder Anbieter deckt alle Fahrzeugarten ab.
Fahrräder und E-Bikes
Klassische Räder und Pedelecs bis 25 km/h.
Auch Lastenräder
Cargo-Bikes für Familie oder Betrieb.
Auch S-Pedelecs
Schnelle E-Bikes bis 45 km/h mit Kennzeichen.
Mehrere Räder je Person
Zum Beispiel ein Zweitrad für die Familie.
Frage 5 von 5
Was ist Ihnen am wichtigsten?
Ihre Priorität entscheidet zwischen Plattform, Leasingbank und Abo.
Wenig Verwaltung
Digitales Portal und Schnittstelle zur Lohnabrechnung.
Großes Händlernetz
Freie Wahl beim Fachhändler vor Ort.
Starke Absicherung
Vollkasko, Mobilitätsgarantie und Ratenausfallschutz.
Keine Kosten für die Firma
Kostenneutrales Modell für das Unternehmen.
Fast geschafft
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Vielen Dank, {vorname}

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So führen Sie Dienstrad-Leasing im Unternehmen ein

Grüne Handpumpe verbunden mit grauem Rahmenvertrag-Ordner via schwarzem Schlauch
In sechs Schritten von der Modellwahl bis zur laufenden Abrechnung.

Die Einführung läuft in sechs Schritten: Modell festlegen, Anbieter vergleichen, Verträge schließen, Betriebsrat einbinden, Belegschaft informieren und die Abrechnung einrichten. Mit einem erfahrenen Anbieter dauert das oft nur wenige Wochen.

Muss der Betriebsrat zustimmen? Bei der Ausgestaltung von Sozialleistungen und der Entgeltgestaltung hat der Betriebsrat Mitbestimmungsrechte nach § 87 BetrVG. Binden Sie ihn deshalb früh ein und halten Sie die Regeln in einer Dienstrad-Richtlinie fest.

Tarifgebundene Unternehmen prüfen vorab, ob der Tarifvertrag eine Entgeltumwandlung erlaubt. Für kommunale Arbeitgeber regelt der TV-Fahrradleasing die Umwandlung. Die Gehaltsumwandlung darf außerdem den Mindestlohn nicht unterschreiten.

Woche 1

Ziele und Modell

Legen Sie fest, ob Sie per Gehaltsumwandlung, mit Zuschuss oder als reines Extra anbieten und welche Räder erlaubt sind.

Finanzierungsmodell wählenPreisgrenze festlegenFahrzeugarten bestimmen
1
Woche 2 bis 3

Anbieter vergleichen

Holen Sie zwei bis drei Angebote ein und vergleichen Sie Versicherung, Händlernetz, Portal und Sonderfallregeln.

Angebote einholenPortal-Demo ansehenKosten für Sonderfälle klären
2
Woche 4

Verträge

Sie schließen den Rahmenvertrag mit dem Anbieter und erstellen einen Überlassungsvertrag für die Mitarbeitenden.

Rahmenvertrag prüfenÜberlassungsvertrag anpassenSteuerberatung einbeziehen
3
Woche 5

Betriebsrat und Richtlinie

Stimmen Sie das Modell mit dem Betriebsrat ab und halten Sie die Regeln in einer Dienstrad-Richtlinie fest.

Betriebsrat informierenRichtlinie schreibenTarifvertrag prüfen
4
Woche 6

Kommunikation

Erklären Sie Ablauf, Ersparnis und Sonderfälle verständlich, etwa mit Infoveranstaltung, Intranet und Rechner des Anbieters.

Infoveranstaltung planenFAQ im IntranetAnsprechperson benennen
5
Laufend

Abrechnung und Betreuung

Die Lohnabrechnung zieht die Raten ab und versteuert den geldwerten Vorteil. Am Ende der Laufzeit folgen Übernahme oder ein neues Rad.

Abrechnung einrichtenSonderfälle bearbeitenVertragsende begleiten
6
36
Monate übliche Laufzeit eines Dienstrad-Leasingvertrags
0,25 %
Geldwerter Vorteil pro Monat bei Gehaltsumwandlung
6
Schritte von der Modellwahl bis zur laufenden Abrechnung
1
Rahmenvertrag als Grundlage für alle Einzelverträge

Die häufigsten Fehler bei der Einführung von Dienstrad-Leasing

Grünes Fahrrad auf einem Stapel Dokumente mit der Beschriftung "Kleingedrucktes"
Ungeregelte Sonderfälle und eine knappe Versicherung lassen sich vor dem Start vermeiden.

Am häufigsten regeln Unternehmen Sonderfälle wie Elternzeit oder Kündigung nicht und wählen eine zu knappe Versicherung. Ebenso verbreitet: unterschätzte Kosten, übersehene Tarif- und Mindestlohnregeln, S-Pedelecs mit falscher Steuer und ein schlecht erklärtes Vertragsende.

Welche Nachteile hat Dienstrad-Leasing? Für Mitarbeitende sinkt durch die Gehaltsumwandlung das sozialversicherungspflichtige Entgelt, das kann Rente, Krankengeld und Arbeitslosengeld leicht schmälern. Außerdem binden sie sich für die Laufzeit an das Rad.

Was passiert bei Kündigung oder Elternzeit? Das regeln Überlassungsvertrag und Anbieter. Üblich sind Rückgabe, Kauf durch die Mitarbeitenden oder ein Ratenausfallschutz, der die Raten für eine begrenzte Zeit übernimmt.

1
Sonderfälle nicht geregelt

Elternzeit, lange Krankheit oder Kündigung treffen das Unternehmen unvorbereitet, die Restraten bleiben offen.

Regeln Sie Sonderfälle im Überlassungsvertrag und wählen Sie einen Anbieter mit Ratenausfallschutz.
2
Versicherung zu knapp

Ohne Vollkasko oder mit hoher Selbstbeteiligung zahlen Mitarbeitende Diebstahl und Akkuschäden selbst.

Vergleichen Sie den Versicherungsumfang genauso sorgfältig wie die Leasingrate.
3
Kosten unterschätzt

Servicepauschalen, Abrechnungsaufwand und Ausfälle verursachen Kosten, obwohl das Modell als kostenneutral gilt.

Lassen Sie sich alle möglichen Kosten für das Unternehmen vorab schriftlich nennen.
4
Mindestlohn und Tarif übersehen

Eine Gehaltsumwandlung darf den Mindestlohn nicht unterschreiten, und Tarifverträge können sie ausschließen.

Prüfen Sie vor dem Start Tarifvertrag, Mindestlohngrenze und Mitbestimmung.
5
S-Pedelec wie Fahrrad behandelt

S-Pedelecs gelten steuerlich als Kraftfahrzeug. Die Fahrradregeln greifen dann nicht.

Behandeln Sie S-Pedelecs in der Lohnabrechnung nach den Regeln für Dienstwagen.
6
Vertragsende nicht erklärt

Mitarbeitende erwarten eine Übernahme für wenig Geld und sind vom Restwert oder der Steuer überrascht.

Erklären Sie Restwert, Übernahme und Steuer schon bei der Einführung.

Was kostet Dienstrad-Leasing den Arbeitgeber?

Grünes Sparschwein mit Fahrradhelm und Preisschild "36 Raten" auf weißem Hintergrund
Die Kosten für Arbeitgeber hängen vor allem vom Modell ab: Gehaltsumwandlung, Zuschuss oder Abo.

Bei reiner Gehaltsumwandlung kostet Dienstrad-Leasing den Arbeitgeber meist nichts außer dem Aufwand in der Lohnabrechnung. Kosten entstehen, sobald das Unternehmen einen Zuschuss zahlt, Ausfälle absichert oder ein Abo finanziert.

Wie viel spart man mit einem Dienstrad? Die Ersparnis gegenüber dem Kauf hängt von Kaufpreis, Steuerklasse, Gehalt und Zuschuss ab. Die Rechner der Anbieter zeigen den Wert für den Einzelfall, eine pauschale Zahl wäre unseriös.

Was kostet die Übernahme am Ende? Den Restwert legt der Anbieter fest. Liegt der Kaufpreis unter dem üblichen Marktwert, entsteht ein geldwerter Vorteil. Einige Anbieter übernehmen die Steuer darauf pauschal, fragen Sie danach im Angebot.

Gehaltsumwandlung 0 € für das Unternehmen

JobRad, Bikeleasing-Service, Lease a Bike, Kazenmaier und LeaseMyBike weisen ihren Dienst für Arbeitgeber als kostenlos aus. Die Rate tragen die Mitarbeitenden aus dem Bruttogehalt.

Mit Arbeitgeberzuschuss frei wählbar pro Rad und Monat

Viele Unternehmen übernehmen einen festen Betrag oder die Versicherung. Der Zuschuss macht den Benefit spürbarer und bleibt planbar.

Fahrrad-Abo ab 20,10 € pro Monat zzgl. MwSt.

Swapfiets Business nennt für das Modell Deluxe 7 20,10 Euro und für das E-Bike Power 7 62,90 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer.

Velo-Benefit Schweiz ab 30 CHF pro Monat

Huski Sport beginnt bei 30 CHF im Monat. Der Arbeitgeber steuert einen Beitrag bei, den Rest zahlen Mitarbeitende aus dem Nettolohn.

Die Steuerregeln entscheiden über die Ersparnis

Bei Gehaltsumwandlung versteuern Mitarbeitende monatlich 0,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung als geldwerten Vorteil. Ein Rad, das der Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn überlässt, bleibt nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei. Beide Regeln gelten bis Ende 2030 und nicht für S-Pedelecs.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Dienstrad-Leasing aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Welcher geldwerte Vorteil gilt für ein Dienstrad, das per Gehaltsumwandlung überlassen wird? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Bei Gehaltsumwandlung versteuern Mitarbeitende monatlich 1 % von einem Viertel der unverbindlichen Preisempfehlung, also 0,25 %. Die Regel gilt für Überlassungen bis Ende 2030.
2 Was gilt, wenn der Arbeitgeber das Dienstrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn überlässt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Dienstrad, das der Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn bereitstellt, bleibt nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei. Diese Befreiung gilt nicht für S-Pedelecs.
3 Wie behandelt das Steuerrecht ein S-Pedelec mit bis zu 45 km/h? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. S-Pedelecs sind zulassungspflichtig und gelten steuerlich als Kraftfahrzeug. Für sie gelten die Regeln für Dienstwagen, inklusive Zuschlag für den Arbeitsweg.
4 Wer ist beim klassischen Dienstrad-Leasing Leasingnehmer? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Der Arbeitgeber schließt den Leasingvertrag und überlässt das Rad den Mitarbeitenden per Überlassungsvertrag. Deshalb muss das Unternehmen Sonderfälle wie Elternzeit oder Austritt regeln.
5 Welche Laufzeit ist beim Dienstrad-Leasing üblich? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Die meisten Anbieter arbeiten mit 36 Monaten Laufzeit, einige bieten zusätzlich 24 oder 48 Monate an. Nach Ablauf können Mitarbeitende das Rad meist übernehmen.

Glossar: Begriffe rund um Dienstrad-Leasing kurz erklärt

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Dienstrad, Gehaltsumwandlung und Leasingvertrag in Deutschland, Österreich und der Schweiz, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Dienstrad

Ein Dienstrad ist ein Fahrrad oder E-Bike, das der Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden zur dienstlichen und privaten Nutzung überlässt. Meist least das Unternehmen das Rad über einen spezialisierten Anbieter.

Rahmenvertrag

Der Rahmenvertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Leasing-Anbieter: Abläufe, Versicherung, Händlernetz und Kosten. Einzelne Leasingverträge bauen darauf auf.

Überlassungsvertrag

Im Überlassungsvertrag vereinbaren Arbeitgeber und Mitarbeitende Nutzung, Gehaltsumwandlung und Regeln für Sonderfälle wie Elternzeit, Krankheit oder Austritt.

Gehaltsumwandlung

Bei der Gehaltsumwandlung verzichten Mitarbeitende auf einen Teil ihres Bruttogehalts. Der Arbeitgeber finanziert damit die Leasingrate. Steuern und Sozialabgaben sinken, der geldwerte Vorteil kommt hinzu.

Arbeitgeberzuschuss

Beim Zuschuss übernimmt das Unternehmen einen Teil der Leasingrate, die Versicherung oder die ganze Rate. Ein Rad zusätzlich zum Lohn bleibt nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei.

Geldwerter Vorteil

Der geldwerte Vorteil ist der Wert der privaten Nutzung eines Dienstrads. Mitarbeitende versteuern ihn bei Gehaltsumwandlung pauschal mit 0,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung pro Monat.

0,25-%-Regel

Die 0,25-%-Regel setzt den geldwerten Vorteil eines Dienstrads monatlich mit 1 % eines Viertels der unverbindlichen Preisempfehlung an. Die Regel gilt für Überlassungen bis Ende 2030.

Leasinggeber

Der Leasinggeber kauft das Rad beim Fachhändler und vermietet das Rad für die Laufzeit an den Arbeitgeber. Das kann der Anbieter selbst oder eine Partnerbank sein.

Leasingnehmer

Leasingnehmer ist beim Dienstrad-Leasing der Arbeitgeber. Er zahlt die Raten an den Leasinggeber und überlässt das Rad den Mitarbeitenden.

Restwert

Der Restwert ist der Preis, zu dem Mitarbeitende das Rad nach Ablauf übernehmen können. Liegt der Kaufpreis unter dem üblichen Marktwert, entsteht ein geldwerter Vorteil.

Vollkasko

Die Vollkaskoversicherung deckt beim Dienstrad meist Diebstahl, Unfall, Vandalismus und Akkuschäden. Umfang und Selbstbeteiligung unterscheiden sich je Anbieter.

Mobilitätsgarantie

Die Mobilitätsgarantie hilft bei einer Panne unterwegs, etwa mit Abholung oder Transport zur Werkstatt. Nicht jeder Anbieter schließt sie ein.

S-Pedelec

Ein S-Pedelec unterstützt bis 45 km/h, braucht Versicherungskennzeichen und Führerschein. Steuerlich gilt das S-Pedelec als Kraftfahrzeug.

Ratenausfallschutz

Der Ratenausfallschutz übernimmt Leasingraten, sobald kein Gehalt fließt, etwa bei längerer Krankheit oder Elternzeit. Er schützt vor allem den Arbeitgeber.

TV-Fahrradleasing

Der Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung für Fahrräder erlaubt kommunalen Arbeitgebern im TVöD, Dienstrad-Leasing per Gehaltsumwandlung anzubieten.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Dienstrad-Leasing, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die Antworten ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.

Wie funktioniert Dienstrad-Leasing?

Der Arbeitgeber least ein Fahrrad oder E-Bike und überlässt das Rad den Mitarbeitenden zur dienstlichen und privaten Nutzung. Meist zahlen die Mitarbeitenden die Rate per Gehaltsumwandlung aus dem Bruttogehalt. Ein Anbieter organisiert Rahmenvertrag, Fachhändler und Versicherung, die Laufzeit beträgt meist 36 Monate.

Was kostet Dienstrad-Leasing den Arbeitgeber?

Bei reiner Gehaltsumwandlung meist nichts außer dem Aufwand in der Lohnabrechnung. Viele Anbieter sind für Arbeitgeber kostenlos. Kosten entstehen durch einen freiwilligen Zuschuss, durch Raten in Sonderfällen ohne Ausfallschutz oder wenn das Unternehmen das Rad komplett zusätzlich zum Lohn finanziert.

Wie wird ein Dienstrad versteuert?

Bei Gehaltsumwandlung versteuern Mitarbeitende monatlich 0,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung als geldwerten Vorteil. Überlässt der Arbeitgeber das Rad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn, bleibt der Vorteil nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei. Beide Regeln gelten bis Ende 2030.

Was passiert mit dem Dienstrad bei Kündigung, Elternzeit oder Krankheit?

Das regeln Überlassungsvertrag und Anbieter. Bei Kündigung geben Mitarbeitende das Rad meist zurück oder kaufen das Dienstrad ab. Fließt bei Elternzeit oder langer Krankheit kein Gehalt, übernimmt ein Ratenausfallschutz die Raten für eine begrenzte Zeit, sonst trägt sie der Arbeitgeber.

Dürfen Arbeitgeber im öffentlichen Dienst Dienstrad-Leasing anbieten?

Ja, für kommunale Arbeitgeber im TVöD erlaubt der TV-Fahrradleasing die Entgeltumwandlung. Mehrere Anbieter haben eigene Angebote für den öffentlichen Dienst. Für Länder und Bund gelten eigene tarifliche Regeln, die Sie vorab prüfen sollten.

Kann ich das Dienstrad nach Ablauf der Laufzeit übernehmen?

Bei den meisten Anbietern ja, zu einem Restwert, den der Anbieter festlegt. Liegt der Kaufpreis unter dem üblichen Marktwert, entsteht ein geldwerter Vorteil. Einige Anbieter übernehmen die Steuer darauf pauschal. Alternativ geben Sie das Rad zurück oder leasen ein neues.

Gilt Dienstrad-Leasing auch für S-Pedelecs?

Ja, viele Anbieter verleasen auch S-Pedelecs bis 45 km/h, steuerlich gelten sie aber als Kraftfahrzeug. Für S-Pedelecs gelten deshalb die Regeln für Dienstwagen, inklusive Zuschlag für den Arbeitsweg, und die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 37 EStG greift nicht.

Können Selbstständige ein Dienstrad leasen?

Ja, viele Anbieter bieten eigene Verträge für Selbstständige und Freiberufler an. Der Betrieb least das Rad direkt und setzt die Raten als Betriebsausgabe an. Die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads bleibt für Selbstständige bis Ende 2030 steuerlich außer Ansatz.

Wie läuft Dienstrad-Leasing in Österreich und der Schweiz?

In Österreich fällt für die private Nutzung eines Dienstrads kein Sachbezug an, Anbieter wie LeaseMyBike oder Firmenradl arbeiten mit Gehaltsumwandlung. In der Schweiz gibt das Steuerrecht kein vergleichbares Modell her. Angebote setzen dort auf Arbeitgeberbeiträge mit Abzug vom Nettolohn oder auf Langzeitmiete.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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