Robotik 2040 klingt nach Robotaxis in der Innenstadt und einem Droiden wie aus Star Wars im Wohnzimmer. Bis dahin erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland das Rentenalter, 2025 kamen hierzulande aber nur 24.800 neue Industrieroboter in die Fabriken. Wie weit Maschinen diese Lücke schließen, entscheidet sich in Werkhallen, Kliniken und Pflegeheimen.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenFür Geschäftsführer ist Robotik damit eine Personalfrage: Lassen sich die Schichten in Fabrik, Lager und Pflegeheim 2040 noch besetzen? Dieser Beitrag prüft, was Roboter mit künstlicher Intelligenz heute können, wie weit Robotaxis und Pflegeroboter in Deutschland sind und welche Berufe sich am stärksten verändern. Am Ende steht unsere Einschätzung, wie viel Star Wars der Alltag von 2040 tatsächlich bereithält.
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland hat mit 449 Robotern je 10.000 Industriebeschäftigte die dritthöchste Roboterdichte der Welt. Humanoide stecken dagegen in Pilotprojekten, 2025 wurden weltweit knapp 7.000 menschengroße Exemplare verkauft.
- Bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter. Selbst wenn jeder zusätzliche Roboter zwei Arbeitskräfte ersetzte, bräuchte Deutschland über zwei Millionen davon, um die bis 2036 erwartete Lücke von 4,3 Millionen Arbeitskräften zu füllen.
- Technik kann dort am meisten übernehmen, wo die Engpässe am kleinsten sind: In Fertigungsberufen liegt das Automatisierungspotenzial laut IAB bei fast 88 Prozent, in sozialen Berufen bei 13,5 Prozent. In der Pflege entlasten bisher vor allem Transportroboter und KI-Software.
- Fahrerlose Shuttles fahren 2026 nur mit Sicherheitspersonal, Waymo plant Robotaxis in München ab Ende 2027. Bis 2040 dürften Robotaxis einzelne Großstädte prägen, ein Straßenbild wie in Star Wars bleibt aus.
1 Wie viele menschengroße humanoide Roboter verkauften die Hersteller 2025 weltweit? Aufklappen ↓
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2 Wie viele Pflegeroboter für die eigene Wohnung wurden 2024 laut IFR weltweit verkauft? Aufklappen ↓
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3 In welchem Berufssegment könnte Technik laut IAB den geringsten Anteil der Tätigkeiten übernehmen? Aufklappen ↓
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4 Wann will Waymo in München einen öffentlichen Robotaxi-Dienst anbieten? Aufklappen ↓
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5 Wofür bauen Besitzer in Star Wars einen Sperrbolzen in ihre Droiden ein? Aufklappen ↓
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Wie viele Roboter arbeiten heute schon in Deutschland?

Rund 279.000 Industrieroboter liefen Ende 2024 in deutschen Fabriken, 40 Prozent des Bestands in der EU. Mit 449 Robotern je 10.000 Industriebeschäftigte liegt Deutschland laut International Federation of Robotics weltweit auf Platz drei, hinter Südkorea und Singapur.
Bei den Neuinstallationen verliert der Standort allerdings an Tempo. Die International Federation of Robotics (IFR) hat am 24. September 2026 ihre Jahresbilanz World Robotics vorgelegt. Laut dieser Bilanz gingen 2025 in Deutschland 24.800 neue Industrieroboter in Betrieb, 8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Stückzahl reicht noch für 41 Prozent aller Installationen in der EU und für Platz fünf weltweit, hinter China, den USA, Japan und Südkorea. Für 2026 erwartet der Verband hierzulande einen weiteren Rückgang, erst ab 2027 wieder Wachstum.
Weltweit kamen 2025 rund 603.000 Industrieroboter neu in die Werkhallen, 11 Prozent mehr als 2024. Der globale Bestand überschritt die Marke von 5 Millionen Einheiten und hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt. Allein China installierte 354.000 Roboter, also 59 Prozent aller neuen Anlagen und gut 14-mal so viele wie Deutschland. 55 Prozent davon lieferten bereits chinesische Hersteller.
Auch die Kundschaft der Roboterbauer verändert sich. 2020 kaufte die Autoindustrie noch 40 Prozent aller neuen Industrieroboter in Deutschland, 2025 lag der Anteil der Autobauer bei 23 Prozent. Weltweit hat sich die Nachfrage aus der übrigen Industrie laut IFR binnen zehn Jahren verfünffacht, von der Metallverarbeitung bis zur Lebensmittelbranche.
Beim Ländervergleich der Roboterdichte verschiebt eine Datenrevision das Bild. In der Auswertung für 2023 führte die IFR China mit 470 Robotern je 10.000 Beschäftigte noch auf Platz drei vor Deutschland. Mit neuen Beschäftigtenzahlen des chinesischen Statistikamts kommt das Land nun auf 166 und Platz 22. Leerer geworden sind die chinesischen Fabriken dabei nicht, nur die Statistik hat sich geändert.
| Land oder Region | Roboter je 10.000 Industriebeschäftigte | Rang weltweit |
|---|---|---|
| Südkorea | 1.220 | 1 |
| Singapur | 818 | 2 |
| Deutschland | 449 | 3 |
| Japan | 446 | 4 |
| USA | 307 | 8 |
| EU-27 | 231 | ohne Rang |
| China | 166 | 22 |
| Weltdurchschnitt | 132 | ohne Rang |
Außerhalb der Fabrikhallen meldeten die von der IFR befragten Hersteller für 2025 rund 250.000 verkaufte professionelle Serviceroboter, fast die Hälfte davon für Transport und Logistik. Hinzu kommen 34,2 Millionen Serviceroboter für Verbraucher, vor allem Geräte für Hausarbeiten wie Saugen und Rasenmähen. Menschengroße Humanoide verkauften die Hersteller 2025 dagegen nur knapp 7.000 Mal. Ferrari lieferte im selben Jahr mit 13.640 Sportwagen fast doppelt so viele Fahrzeuge aus.
- Tempo niedrig: 2025 gingen in Deutschland 24.800 neue Industrieroboter in Betrieb, 8 Prozent weniger als im Vorjahr.
- China setzt den Takt: 59 Prozent aller neuen Industrieroboter gingen 2025 nach China, mehr als die Hälfte davon aus heimischer Produktion.
- Ferrari-Vergleich: Ferrari lieferte 2025 fast doppelt so viele Sportwagen aus, wie die Hersteller menschengroße Humanoide verkauften.
Warum wird 2040 zum Stichjahr für den Arbeitsmarkt?

Bis 2040 erreichen rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter von 67 Jahren, 30 Prozent aller heutigen Erwerbspersonen. Die Bevölkerung im Erwerbsalter schrumpft laut Statistischem Bundesamt je nach Zuwanderung von 51,2 Millionen auf 45,4 bis 48,0 Millionen Menschen.
Zwischen diesen Zahlen liegt die Lücke, die Roboter füllen sollen. Bis 2036 erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer das Rentenalter. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) gehen bis dahin im Schnitt jährlich rund 1,3 Millionen Menschen in Rente, nachrücken werden aber nur etwa 800.000. Die Betriebe spüren den Effekt bereits. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet für 2026 einen Rückgang der Erwerbstätigen um 210.000 Personen. „2026 wird damit das erste Jahr seit der Weltfinanzkrise 2009 sein, in dem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht mehr wächst“, sagt IAB-Forscher Enzo Weber.
Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung zwischen 20 und 66 Jahren laut Statistischem Bundesamt schon bis 2035 um 6,2 Millionen Menschen schrumpfen. Um diesen Rückgang auszugleichen, müssten per Saldo jährlich etwa 570.000 Menschen dieses Alters nach Deutschland kommen. Tatsächlich lag die Nettozuwanderung 2024 bei 430.000 und 2025 bei rund 235.000 Personen, über alle Altersgruppen gerechnet. Die Zuwanderung allein schließt die Lücke also nicht.
Paradox wirkt dabei die aktuelle Lage. 2025 zählte das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) erstmals seit der Corona-Pandemie wieder mehr qualifizierte Arbeitslose als offene Stellen. Die Bundesagentur für Arbeit findet derzeit „keine Belege für einen allgemeinen Arbeitskräftemangel“, führt aber weiterhin 157 Engpassberufe. BA-Chefin Andrea Nahles erwartet, dass der demografische Wandel den Arbeitsmarkt „auf lange Sicht verändern“ wird, während heute die schwache Konjunktur überwiegt.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das IAB schreiben ihre gemeinsame Arbeitsmarktprojektion regelmäßig fort. In der jüngsten Welle sinkt die Zahl der Erwerbstätigen von 45,9 Millionen im Jahr 2023 auf 45,0 Millionen im Jahr 2040. Rund 4,0 Millionen Arbeitsplätze fallen weg, 3,1 Millionen entstehen neu, vor allem in medizinischen Gesundheitsberufen und in der Informatik. Das verarbeitende Gewerbe verliert rund 700.000 Erwerbstätige.
Alternde Gesellschaften setzen auffallend oft auf Roboter. Die Ökonomen Daron Acemoglu und Pascual Restrepo haben in einer Studie über 60 Länder gezeigt, dass die Alterung allein gut ein Drittel der Unterschiede beim Robotereinsatz erklärt. Als Beispiele nennen die beiden Ökonomen Deutschland, Japan und Südkorea. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft sieht Investitionen in Robotisierungs- und Automatisierungssysteme deshalb als Mittel, um das sinkende Arbeitsvolumen auszugleichen.
Nötig ist dieser Ausgleich dringend. Für ein stabiles Einkommen pro Kopf müsste die Arbeitsproduktivität laut IW in den kommenden zehn Jahren um gut 0,6 Prozent pro Jahr steigen. Von 2020 bis 2024 schaffte Deutschland im Schnitt 0,3 Prozent, so wenig wie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht. Die Bundesbank beziffert das Potenzialwachstum inzwischen auf 0,3 Prozent pro Jahr und nennt den demografischen Wandel als wichtigen Grund.
- Konjunktur verdeckt Demografie: 2025 standen den offenen Stellen erstmals seit Corona wieder mehr qualifizierte Arbeitslose gegenüber, bis 2040 geht fast jede dritte Erwerbsperson in Rente.
- Zuwanderung reicht nicht: Nötig wären jährlich etwa 570.000 Menschen im Erwerbsalter, 2025 kamen netto 235.000 über alle Altersgruppen.
- Alterung treibt Automatisierung: Länder mit schnell alternder Bevölkerung setzen mehr Roboter ein, Deutschland gehört dazu.
Was können Roboter mit künstlicher Intelligenz heute schon?

Klassische Industrieroboter wiederholen einprogrammierte Bewegungen, meist hinter Schutzzäunen. KI-Modelle, die Kamerabilder, Sprache und Bewegung verknüpfen, lassen Roboter Aufgaben dagegen aus Beispielen lernen und auf veränderte Umgebungen reagieren. Serienreif ist diese Technik bisher nur in wenigen Anwendungen.
Die Branche spricht von Physical AI, also von künstlicher Intelligenz mit Körper. Nvidia-Chef Jensen Huang rief im Januar 2025 auf der Messe CES den „ChatGPT-Moment“ der Robotik aus. Seitdem trainieren Nvidia, Google DeepMind und zahlreiche Start-ups Grundlagenmodelle, mit denen Roboter in Simulationen Tausende Varianten einer Aufgabe durchspielen, bevor sie eine echte Kiste anfassen. Wie solche Modelle funktionieren und wer sie entwickelt, erklärt unser Beitrag über Physical AI.
Detaillierte Zahlen aus einer echten Fabrik hat BMW veröffentlicht. Im US-Werk Spartanburg arbeitete ein humanoider Roboter vom Typ Figure 02 zehn Monate lang in Zehn-Stunden-Schichten mit. Die Maschine bewegte über 90.000 Bauteile, legte rund 1,2 Millionen Schritte zurück und kam auf etwa 1.250 Betriebsstunden. Als häufigste Schwachstelle der Hardware nennt der Hersteller Figure ausgerechnet den Unterarm.
In Deutschland beginnt die Praxis gerade erst. Seit Sommer 2026 testet BMW im Werk Leipzig den Humanoiden AEON des Herstellers Hexagon in der Batteriefertigung. Mercedes-Benz hat sich mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag am US-Hersteller Apptronik beteiligt, Anfang 2025 arbeiteten weniger als zehn Apollo-Roboter in Berlin-Marienfelde und im ungarischen Kecskemét. Schaeffler will bis 2032 eine vierstellige Zahl rollender Humanoide des britischen Start-ups Humanoid einsetzen, die ersten ab Dezember 2026 in fränkischen Werken.
Gemessen am Weltmarkt bleiben Humanoide trotzdem eine Randerscheinung. Die IFR zählt weltweit 174 Hersteller humanoider Roboter, 89 davon in China. Nach Einschätzung des Verbands stehen die meisten Modelle erst an der Schwelle vom Labor zum Pilotprojekt. Als Hürden nennt die IFR Sicherheit und Zuverlässigkeit, fehlende Trainingsdaten und Einsätze, die sich bisher nicht rechnen.
Am lautesten wirbt Tesla. Für 2025 hatte Elon Musk intern rund 10.000 Optimus-Roboter eingeplant und mehrere Tausend in Aussicht gestellt. Im Januar 2026 räumte Musk ein, Optimus stecke noch in der Entwicklung und arbeite in den eigenen Fabriken nicht in nennenswertem Umfang mit. Trotzdem plant Tesla in Texas eine Fertigungslinie für langfristig 10 Millionen Roboter pro Jahr. Solange belastbare Stückzahlen fehlen, verspricht Tesla damit das Blaue vom Himmel.
| Analyst | Prognose für humanoide Roboter weltweit | Zieljahr |
|---|---|---|
| Goldman Sachs | 1,4 Mio. ausgelieferte Einheiten, Marktvolumen rund 33 Mrd. € | 2035 |
| Bank of America Institute | 10 Mio. Auslieferungen pro Jahr | 2035 |
| Citi | 648 Mio. Humanoide im Einsatz, Marktvolumen rund 6,1 Bio. € | 2050 |
| Morgan Stanley | über 1 Mrd. Humanoide, davon rund 80 Mio. in Privathaushalten | 2050 |
Die Prognosen messen Verschiedenes, von jährlichen Auslieferungen bis zum Gesamtbestand. Wir lesen die Tabelle deshalb weniger als Vorhersage denn als Stimmungsbild einer Branche, in die gerade Milliarden fließen. Allein das Metzinger Unternehmen Neura Robotics kündigte im Juni 2026 eine Finanzierungsrunde von bis zu rund 1,2 Milliarden Euro an. Skeptiker halten dagegen: Der Robotikpionier Rodney Brooks erwartet den ersten profitablen Einsatz humanoider Roboter mit auch nur minimaler Fingerfertigkeit erst in mehr als zehn Jahren.
Gleichzeitig fallen die Preise. Der chinesische Hersteller Unitree verkaufte 2025 über 5.500 Humanoide und bietet sein kleinstes Modell R1 ab umgerechnet rund 4.300 Euro an. Für Deutschland heißt das: Bis 2040 dürften Humanoide vor allem in Werkhallen und Lagern arbeiten, wo Abläufe planbar sind und Sicherheitszonen Mensch und Maschine trennen. Die IFR erwartet ausdrücklich, dass klassische Industrieroboter das Rückgrat schneller, präziser Fertigung bleiben.
- Lernen statt programmieren: KI-Modelle lassen Roboter Aufgaben aus Beispielen und Simulationen übernehmen.
- Pilotphase: BMW, Mercedes-Benz und Schaeffler testen Humanoide, im Serienbetrieb arbeitet in Deutschland noch keiner.
- Weite Spanne: Die Bankprognosen reichen von 1,4 Millionen ausgelieferten Humanoiden bis 2035 bis zu über einer Milliarde im Einsatz 2050.
Fahren 2040 Robotaxis durch deutsche Städte?

In einzelnen Großstädten dürften fahrerlose Shuttles und Robotaxis bis 2040 zum Alltag gehören, flächendeckend nicht. Deutschland erlaubt fahrerlose Fahrzeuge der Stufe 4 seit 2021 in genehmigten Betriebsbereichen. Ende September 2026 fährt aber noch kein Fahrgastfahrzeug ohne Sicherheitspersonal.
Seit Juli 2021 gilt das Gesetz zum autonomen Fahren. Das Bundesverkehrsministerium spricht vom weltweit ersten Rechtsrahmen, der fahrerlose Fahrzeuge über die reine Erprobung hinaus erlaubt. Das damalige Ziel, solche Fahrzeuge „bis zum Jahr 2022“ in den Regelbetrieb zu bringen, hat das Land verfehlt. Die Strategie der Bundesregierung vom Dezember 2024 verschiebt die Meilensteine: Regelbetrieb ab 2026, bis 2028 der weltweit größte zusammenhängende Betriebsbereich, bis 2030 ein fester Platz im Mobilitätssystem.
Wie weit der Weg noch ist, zeigt Hamburg. Seit dem 15. Juli 2026 testet die VW-Tochter MOIA im Projekt ALIKE bis zu zehn autonome ID. Buzz mit Fahrgästen, kostenlos und mit geschultem Sicherheitsfahrer am Steuer. 2023 hatten Bund und Stadt noch verkündet, 2030 könnten bis zu 10.000 autonome Shuttles durch Hamburg fahren. In Hessen fahren die Shuttles des Projekts KIRA mit bis zu 130 km/h im laufenden Verkehr, ebenfalls mit Sicherheitspersonal. Der Branchenverband Bitkom kritisierte im Februar 2026, der Schritt vom Test in den Regelbetrieb stocke.
Andere Länder sind weiter. Die Google-Schwester Waymo kam laut Alphabet im April 2026 auf mehr als 500.000 vollautonome Fahrten pro Woche in den USA. Baidus Dienst Apollo Go zählte allein im ersten Quartal 2026 rund 3,2 Millionen fahrerlose Fahrten in China. Als erste Stadt in der EU hat sich Waymo München ausgesucht. Einen öffentlichen Fahrdienst will das Unternehmen dort gegen Ende 2027 anbieten.
| Stufe | Was das Fahrzeug übernimmt | Stand in Deutschland im September 2026 |
|---|---|---|
| Stufe 2 (teilautomatisiert) | Lenken und Bremsen, der Mensch überwacht ständig | Serienstand in vielen Neuwagen |
| Stufe 3 (hochautomatisiert) | Fahren auf der Autobahn, der Mensch muss übernehmen können | Bis 95 km/h zugelassen, 2026 in neuen Modellen von Mercedes-Benz und BMW gestrichen |
| Stufe 4 (autonom im Betriebsbereich) | Fahren ohne Fahrer in einem genehmigten Gebiet, überwacht von einer Technischen Aufsicht | Seit 2021 erlaubt, Tests in Hamburg, Hessen und München, ein fahrerloser Lkw bei Kassel |
| Stufe 5 (vollautonom) | Fahren überall und unter allen Bedingungen | Weltweit nirgends im Einsatz |
Im Güterverkehr ist der Anfang bescheiden. Seit dem 15. September 2026 fährt in Edermünde bei Kassel für Lidl ein Lkw des schwedischen Herstellers Einride ohne Führerhaus und ohne Mensch an Bord. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat den Betrieb genehmigt. Die Strecke misst 400 Meter, das Tempo liegt bei höchstens 25 km/h. Der Bedarf wäre groß: Laut Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung fehlen schon heute mehr als 70.000 Lkw-Fahrer. Jährlich gehen 30.000 bis 35.000 in Rente, nur 15.000 bis 20.000 fangen neu an.
Im Nahverkehr sieht die Rechnung ähnlich aus. Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fehlen rund 20.000 Busfahrerinnen und Busfahrer, bis 2030 gehen im Fahrdienst weitere 40.000 in Rente. Der Verband betont, autonomes Fahren bedeute „keine Freisetzung von Arbeitskräften“. Neue Tätigkeiten entstehen laut Verkehrsministerium etwa in der Technischen Aufsicht, die fahrerlose Fahrzeuge aus der Ferne überwacht und Manöver freigibt. Für diese Aufgabe verlangt die Verordnung einen Abschluss als Ingenieur oder Techniker, eine Schulung beim Hersteller und höchstens drei Punkte in Flensburg.
Für 2040 sind die Prognosen nüchtern. Eine Studie von Prognos für den ADAC erwartete 2018, dass 2040 selbst im optimistischen Szenario höchstens 100.000 Pkw in Deutschland von Tür zu Tür selbst fahren können. Autobahnpiloten erwarteten die Autoren dagegen in 4,8 bis 8,6 Millionen Autos. Bremsend wirkt auch das Zulassungsrecht: Die nationale Betriebserlaubnis gilt für höchstens 250 Fahrzeuge pro Jahr und Typ. Seit Juni 2026 liegen immerhin erste weltweit abgestimmte UN-Regeln für fahrerlose Systeme vor.
Auf dem Gehweg bleibt das Bild noch kleiner. Schon 2016 testete Hermes in Hamburg Lieferroboter, mit höchstens 6 km/h und einem Menschen als Begleiter. Der Hersteller Starship hat inzwischen mit über 3.000 Robotern an mehr als 300 Standorten in acht Ländern über 10 Millionen Zustellungen erledigt. Straßenverkehrsordnung und Zulassungsrecht enthalten bis heute keine eigenen Regeln für Lieferroboter auf Gehwegen. Die Akzeptanz wäre vorhanden: In der TÜV Mobility Studie 2026 befürworten 49 Prozent Robotaxis. Als Ersatz für das eigene Auto hält aber nur gut jeder Vierte ein autonomes Fahrzeug für realistisch.
- Gesetz vorn, Praxis hinten: Seit 2021 sind fahrerlose Fahrzeuge erlaubt, doch 2026 sitzt in jedem Fahrgast-Shuttle noch ein Sicherheitsfahrer.
- Fahrermangel als Treiber: Laut Branchenverbänden fehlen bei Lkw und Bussen zusammen rund 90.000 Fahrerinnen und Fahrer.
- Güterverkehr im Kleinen: Der erste fahrerlose Lkw ohne Führerhaus fährt bei Kassel 400 Meter mit höchstens 25 km/h.
Wie viel Star Wars steckt im Alltag von 2040?

Im Alltag von 2040 steckt weniger Star Wars, als Fans der Saga erwarten. Bis dahin erledigen vor allem Maschinen ohne menschliche Gestalt die Aufgaben der Film-Droiden, von der Übersetzungs-KI bis zum Saugroboter. Humanoide Helfer im Haushalt bleiben nach heutiger Datenlage die Ausnahme.
Ein bisschen wie in Star Wars, nur ohne Außerirdische: So stellen sich viele den Alltag der Zukunft vor. Am nächsten kommt diesem Bild ausgerechnet der Rechteinhaber. Disney Research zeigte 2023 einen kleinen zweibeinigen Droiden, heute als BDX bekannt, der sich wie eine Filmfigur bewegt. Die Imagineers trainieren solche Figuren in der Simulation, zu Tausenden gleichzeitig. Im Freizeitpark treten die BDX-Droiden trotzdem ferngesteuert auf, seit Mai 2026 wieder im Bereich Galaxy’s Edge in Kalifornien.
Hinter der Technik stehen große Namen. Nvidia, Google DeepMind und Disney Research entwickeln gemeinsam die Physik-Engine Newton, mit der Roboter Bewegungen virtuell üben. Inzwischen liegt das Projekt als Open Source bei der Linux Foundation, die Technische Universität München gehört zu den Unterstützern. Dass die Saga ihr Geld vor allem mit Lizenzen und Spielzeug verdient, zeigt der Blick auf das Geschäftsmodell hinter Star Wars. Der Spielzeug-BB-8 von Sphero etwa verkaufte sich ab 2015 millionenfach.
| Droide aus Star Wars | Aufgabe im Film | Reales Gegenstück 2026 | Einschätzung für 2040 |
|---|---|---|---|
| Protokolldroide C-3PO | übersetzt und berät | Sprach-KI auf Smartphone und PC, 59 Prozent der EU-Bürger nutzen generative KI privat | Alltag, ein Körper ist dafür überflüssig |
| Astromech R2-D2 | wartet und repariert Raumschiffe | Inspektionsroboter in Industrieanlagen, 2025 weltweit gut 6.400 verkauft (+83 Prozent) | Standard in Industrie und Infrastruktur |
| Medizindroide 2-1B | operiert und pflegt | OP-Roboter, 2025 weltweit 15.300 neue medizinische Roboter | Routine im Operationssaal |
| Gonk-Droide | versorgt als wandelnde Batterie andere Maschinen mit Energie | Transportroboter in Lagern und Kliniken, 2025 weltweit rund 117.500 verkauft | Selbstverständlich in Lagern und Kliniken |
| BB-8 | Begleiter mit Persönlichkeit | Disney-Droiden im Park, ferngesteuert | Nische für Unterhaltung |
Zu Hause arbeiten Roboter schon heute, nur ohne Gesicht. Laut Bitkom nutzen 33 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren einen Staubsauger-Roboter, 7 Prozentpunkte mehr als 2024. Der Absatz von Saug- und Wischrobotern stieg im ersten Halbjahr 2026 nach Zahlen von gfu und NIQ um 66,1 Prozent.
Humanoide Haushaltshelfer kommen dagegen gerade erst auf den Markt. Das Start-up 1X bietet seinen Roboter NEO in den USA für umgerechnet rund 17.500 Euro oder 438 Euro im Monat an. Unbekannte Aufgaben erledigt NEO mit Hilfe eines Menschen, der das Gerät aus der Ferne anleitet.
Der US-Hersteller Figure berichtete im September 2026 von Tests in 30 Wohnungen, aus denen vorher keinerlei Trainingsdaten stammten. Mit einem Vortraining auf einem großen Datensatz menschlicher Alltagshandgriffe stieg die Erfolgsquote beim Aufräumen, Handtuchfalten und Bettenmachen von 9 auf 56 Prozent. Eine Auslieferung an Privatkunden in Deutschland ist bisher für keinen Humanoiden belegt.
Das Interesse wäre da, die Skepsis auch. In einer Bitkom-Umfrage von 2026 können sich 48 Prozent vorstellen, einen humanoiden Roboter im Haushalt zu nutzen, 28 Prozent würden dafür 5.000 Euro oder mehr bezahlen. 46 Prozent fänden einen menschenähnlichen Roboter in der eigenen Wohnung allerdings unheimlich. Die IFR erwartet einen massenhaften Einsatz als universelle Haushaltshelfer kurz- bis mittelfristig nicht. Selbst Morgan Stanley verortet 2050 nur rund 80 Millionen von über einer Milliarde Humanoiden in Privathaushalten.
Mit dem Roboter kommt auch die Kamera ins Wohnzimmer. 2022 berichtete das Magazin MIT Technology Review, dass intime Aufnahmen aus Testgeräten des Saugroboter-Herstellers iRobot, teils aus deutschen Haushalten, über einen Dienstleister in Social-Media-Gruppen von Datenarbeitern gelangt waren. Die EU zieht ihre Regeln nach. Für Produkte, die ab dem 9. Dezember 2026 auf den Markt kommen, gilt nach der neuen Produkthaftungsrichtlinie auch Software einschließlich KI als Produkt, für dessen Fehler Hersteller haften. Die Maschinenverordnung regelt ab Januar 2027 erstmals KI-gestützte Sicherheitsfunktionen.
Star Wars kennt dafür den Sperrbolzen. Laut offizieller Datenbank der Saga bauen Besitzer den Bolzen ein, um das Verhalten eines Droiden auf erwünschte Handlungen zu begrenzen. Die EU hat ihren eigenen Sperrbolzen beschlossen, nur mit längerer Einbauzeit: Hochrisiko-KI in Maschinen muss die Regeln der europäischen KI-Verordnung erst ab August 2028 erfüllen. Rodney Brooks sagt für die nächsten 15 Jahre viele Humanoide voraus, die aber weder wie heutige Modelle noch wie Menschen aussehen. R2-D2 hätte damit kein Problem.
- Droiden ohne Gesicht: Übersetzen, Warten und Transportieren übernehmen Maschinen, die keinem Menschen ähneln.
- Haushalt in Etappen: Jede dritte Person in Deutschland nutzt einen Saugroboter, humanoide Helfer sind erst angekündigt.
- Regeln ziehen nach: Produkthaftung für Software ab Dezember 2026, Maschinenverordnung ab Januar 2027, KI-Pflichten für Maschinen ab August 2028.
Können Roboter die Pflege entlasten?

Bis 2040 dürften Roboter und KI-Software Pflegekräfte vor allem bei Transporten, Dokumentation und schwerem Heben entlasten, die Zuwendung am Bett bleibt Menschenarbeit. Bis 2049 fehlen laut Statistischem Bundesamt 280.000 bis 690.000 Pflegekräfte. Pflegeroboter stecken 2026 noch in Pilotprojekten.
Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst schneller als von der amtlichen Statistik erwartet. Ende 2023 zählte das Statistische Bundesamt knapp 5,7 Millionen, 730.000 mehr als zwei Jahre zuvor. Die Alterung allein hätte nur rund 100.000 zusätzliche Fälle erklärt, einen Teil des Anstiegs führt das Amt auf den weiter gefassten Pflegebegriff seit 2017 zurück. Ende 2025 bezogen laut Bundesgesundheitsministerium schon 6,43 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Die amtliche Vorausberechnung von 2023 hatte in der Variante mit gleichbleibenden Pflegequoten erst für 2040 rund 6,0 Millionen Pflegebedürftige angesetzt, gezählt allerdings nach einer etwas anderen Methode.
86 Prozent der Pflegebedürftigen wurden Ende 2023 zu Hause versorgt, 3,1 Millionen davon überwiegend von Angehörigen. Ein Roboter im Pflegeheim erreicht damit bestenfalls jeden siebten Pflegebedürftigen. Für die Pflege in der eigenen Wohnung verkauften die Hersteller 2024 laut IFR weltweit gerade 536 Roboter, der Verband spricht selbst von einem Nischenmarkt.
Das Personal hält mit diesem Tempo nicht Schritt. Rund 1,8 Millionen Pflegekräfte arbeiteten 2025 sozialversicherungspflichtig, in den kommenden zehn Jahren scheiden nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit rund 389.000 davon aus Altersgründen aus. Seit 2022 wächst die Beschäftigung in der Pflege nur noch durch Ausländerinnen und Ausländer. Zugleich endet rund jede dritte Pflegeausbildung ohne Abschluss. Bis 2049 erwartet das Statistische Bundesamt eine Lücke von 280.000 bis 690.000 Pflegekräften, je nachdem, ob die positiven Trends am Pflegearbeitsmarkt aus den 2010er-Jahren anhalten.
In Garmisch-Partenkirchen entwickelt die Technische Universität München seit 2018 den Assistenzroboter GARMI, der älteren Menschen im Alltag helfen soll. 2024 griff der Roboter in neun von zehn Versuchen eine Tasse richtig. Die im Januar 2026 vorgestellte Neuauflage „versteht Sprache, entwickelt eigenständig einen Plan und bringt etwas zu trinken“, sagt Alexander König, dessen Team die neue Plattform entwickelt hat. Bis zum Einsatz im Pflegeheim vergehen laut TUM noch einige Jahre.
Vorangetrieben hat GARMI der Robotiker Sami Haddadin als damaliger Direktor des Münchner Robotikinstituts MIRMI. 2022 nannte Haddadin im AOK-Magazin einen Zeithorizont: „Meine Vision ist es, dass Roboterassistenten dem Pflegepersonal in 20 Jahren sehr viele Aufgaben abnehmen. Eine Versorgung nur durch Maschinen halte ich dagegen für sehr unwahrscheinlich.“ Der Zeitrahmen reicht damit bis 2042, knapp über das Stichjahr dieses Beitrags hinaus.
| Einsatzfeld | Beispiel aus Deutschland | Stand 2026 | Belegte Wirkung |
|---|---|---|---|
| Transport im Krankenhaus | 33 fahrerlose Transportwagen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | Regelbetrieb | im Schnitt 1.000 Transporte pro Tag |
| Dokumentation | KI-Spracherfassung in der Langzeitpflege | im Einsatz | 15 Minuten weniger Schreibarbeit pro Frühdienst, rund 28 Prozent (Charité-Studie) |
| Operationssaal | OP-Roboter in Kliniken | Regelbetrieb | 102.383 roboterassistierte Prozeduren 2024, gut doppelt so viele wie 2021 |
| Heben und Umlagern | Passive Exoskelette auf einer Intensivstation in Magdeburg | Studie | Vorteile beim Heben, Tragekomfort uneinheitlich bewertet |
| Betreuung | Sozialroboter navel | rund 100 Geräte in Heimen | im Pilotprojekt Mehrarbeit statt Entlastung |
| Assistenz am Bett | GARMI der TU München | Forschung | bringt ein Getränk, Heimeinsatz erst in einigen Jahren |
Im Heimalltag sind Roboter bislang Gäste auf Probe. Der Sozialroboter navel aus München soll Bewohnerinnen und Bewohner unterhalten und geistig anregen, nach Zählung des Herstellers laufen inzwischen 100 Geräte täglich in Pflegeeinrichtungen. Im Pilotprojekt der Evangelischen Heimstiftung konnte sich navel nicht selbstständig fortbewegen. Mitarbeitende brauchten deshalb laut Bibliomed Pflege „eher mehr Zeit, als dass sie eine Entlastung erführen“. An der Medizinischen Hochschule Hannover wünschten sich Pflegende beim Test des Assistenzroboters Lio vor allem Hilfe bei der Logistik, vom Getränkekasten bis zum Medikamentenschrank. Ob Lio je auf eine Station kommt, „steht in den Sternen“, schrieb die Hochschule 2023.
Messbar entlastet bisher vor allem Technik abseits des Bettes. Die Charité-Studie zur KI-gestützten Dokumentation hatte allerdings keine Kontrollgruppe. Eine Mitautorin arbeitet beim Hersteller voize. Ein Rechenbeispiel zeigt trotzdem die Größenordnung: Angenommen, jede Pflegekraft spart pro Achtstundenschicht 15 Minuten Schreibarbeit. Gewonnen wären gut 3 Prozent der Arbeitszeit. Hochgerechnet auf 1,8 Millionen Pflegekräfte entspräche der Zeitgewinn der Arbeitszeit von rund 56.000 Beschäftigten, einem Fünftel der Lücke im günstigen Szenario des Statistischen Bundesamts.
Japan experimentiert seit Jahrzehnten mit Robotern in der Altenpflege. Bis 2018 steckte allein die Regierung in Tokio umgerechnet mehr als 260 Millionen Euro in die Entwicklung, schreibt der Forscher James Wright im Magazin MIT Technology Review. Trotzdem nutzte 2019 nur jede zehnte befragte Einrichtung überhaupt einen Pflegeroboter. Selbst der Erfinder des Hebe-Roboters Robear nannte Arbeitsmigration die bessere Antwort. Japans Gesundheitsministerium rechnet bis 2040 mit einem Mehrbedarf von rund 570.000 Pflegekräften gegenüber 2022.
Im TechnikRadar von acatech und Körber-Stiftung ist die Robotik in der Pflege über alle Erhebungswellen die einzige abgefragte Technik, deren Risiken die Befragten höher bewerten als ihren Nutzen. Hilfe bei Routineaufgaben begrüßt dagegen eine Mehrheit. In einer Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege von 2018 befürworteten 76 Prozent der Befragten Roboter, die an Medikamente, Essen und Trinken erinnern. Der Deutsche Ethikrat hielt 2020 fest: „Technische Systeme dürfen das Interaktionsgeschehen in der Pflege nicht ersetzen; sie sollen es ergänzen.“
Für 2040 erwarten wir deshalb keinen Pflegeroboter in jedem Heim, wohl aber viel Automatisierung rund um die Pflege: Transportroboter auf Klinikfluren, Spracherfassung statt Formularen, Sturzsensoren und Hebehilfen. Jede gewonnene Viertelstunde fließt im besten Fall zurück ans Bett. Über die Versorgung entscheidet trotzdem weiter, wie viele Pflegekräfte Deutschland ausbildet und aus dem Ausland gewinnt.
- Pilotphase am Bett: Assistenzroboter wie GARMI sind noch Jahre vom Heimalltag entfernt, der Sozialroboter navel sorgte im Test für Mehrarbeit statt Entlastung.
- Hilfe im Hintergrund: Transportroboter und KI-Spracherfassung sparen schon heute messbar Zeit, decken aber nur einen Bruchteil der erwarteten Personallücke.
- Lehre aus Japan: Trotz staatlicher Förderung in dreistelliger Millionenhöhe setzte 2019 nur jede zehnte Einrichtung einen Pflegeroboter ein.
Welche Berufe verändern Roboter und KI bis 2040 am stärksten?

Am stärksten betroffen sind Fertigungsberufe: Laut IAB könnten Computer oder computergesteuerte Maschinen dort schon 2022 fast 88 Prozent der Tätigkeiten übernehmen. In sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen lag dieser Wert bei 13,5 Prozent, in Gesundheitsberufen bei 26,5 Prozent.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung misst dafür das Substituierbarkeitspotenzial, also den Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs, den Technik bereits erledigen könnte. Mobile, kollaborative Roboter fließen seit der Auswertung für 2016 ein, KI-Anwendungen jeweils mit ihrem damaligen Stand. 2022 arbeiteten 38 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, also 13 Millionen Menschen, in Berufen mit einem Potenzial von über 70 Prozent. 2013 lag dieser Anteil erst bei 15 Prozent.
Für einzelne Berufe zeigt das IAB die Werte im Online-Werkzeug Job-Futuromat. Kassierer, Bäcker und Buchhalter kommen dort auf 100 Prozent, Fachkräfte für Lagerlogistik auf 92, Maschinen- und Anlagenführer auf 83 Prozent. Erzieher, Physiotherapeuten, Ärzte und Maurer liegen bei null, Altenpfleger bei 17 Prozent. Berufskraftfahrer kamen 2022 auf 33 Prozent.
Wir haben die IAB-Werte neben die Engpassliste des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung gelegt. Die größte Lücke meldete die KOFA für 2025 in der Bauelektrik mit 16.270 fehlenden Fachkräften. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen die Altenpflege mit 15.233, die Gesundheits- und Krankenpflege mit 13.390 und die Kinderbetreuung mit 13.351. Drei dieser vier Berufe liegen beim Automatisierungspotenzial am unteren Ende. Die Technik kann also dort am meisten übernehmen, wo die Engpässe am kleinsten sind.
Die Bauelektrik zeigt, wo der Maßstab an Grenzen stößt. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik kommen auf ein Potenzial von 80 Prozent, das Kabel in der Wand verlegt 2026 trotzdem ein Mensch. Das IAB bewertet nur die technische Machbarkeit. Ist menschliche Arbeit wirtschaftlicher oder flexibler oder stehen rechtliche und ethische Hürden im Weg, automatisieren Betriebe substituierbare Tätigkeiten häufig nicht.
Im Handwerk blieb eine offene Stelle 2025 laut Bundesagentur für Arbeit im Schnitt 242 Tage unbesetzt, im Durchschnitt aller Berufe 167 Tage. Zudem sind 718.000 der 3,36 Millionen Handwerksbeschäftigten zwischen 55 und 64 Jahre alt.
In Altenpflege, Krankenpflege und Kinderbetreuung fehlten 2025 zusammen rund 42.000 Fachkräfte. Genau dort kann Technik die wenigsten Tätigkeiten übernehmen.
Bis 2040 verschiebt sich zugleich die Nachfrage. Nach der BIBB-IAB-Projektion wachsen die medizinischen Gesundheitsberufe um 215.000 Erwerbstätige und die Informatikberufe um 187.000. Schrumpfen werden unter anderem die Verkaufsberufe von 2,89 auf 2,60 Millionen und der Hoch- und Tiefbau von 749.000 auf 604.000 Erwerbstätige. In 17 von 144 Berufsgruppen reichen die verfügbaren Arbeitskräfte 2040 rechnerisch nicht aus.
Neu ist, dass die Technik auch hochqualifizierte Arbeit erreicht. Bei Softwareentwicklern stieg das Potenzial durch generative KI von 9 Prozent im Jahr 2019 auf 39 Prozent im Jahr 2022. In den Expertenberufen insgesamt legte der Wert am stärksten zu. Die Möglichkeiten der Technik, Fachkräfteengpässe zu lindern, „sollten jedoch nicht überschätzt werden“, schreiben die IAB-Forscherinnen.
„Berufe verschwinden zudem eher selten, sie verändern sich vor allem“, sagt IAB-Forscherin Britta Matthes. Als Beispiel nennt die Forscherin die Steuerfachangestellten: Seit 2016 galt der Beruf als vollständig automatisierbar, mit der neuen Ausbildungsordnung von 2023 sank der Wert auf 50 Prozent. Betreuung und Beratung der Mandanten stehen seitdem stärker im Vordergrund, etwa bei Steuerbescheiden und Betriebsprüfungen.
- Handwerk unter Druck: Eine offene Stelle im Handwerk blieb 2025 im Schnitt 242 Tage unbesetzt.
- Engpässe hinten: In Pflege, Kinderbetreuung und Therapie liegt das Potenzial meist unter 25 Prozent.
- Wandel vor Wegfall: Neue Ausbildungsordnungen senken das Potenzial einzelner Berufe, bei Steuerfachangestellten von 100 auf 50 Prozent.
Kosten Roboter in Deutschland Arbeitsplätze?

Zwischen 1994 und 2014 haben Industrieroboter in Deutschland in der Summe keine Arbeitsplätze vernichtet. Jeder Roboter verdrängte rund zwei Industriejobs, neue Stellen bei Dienstleistern glichen den Verlust aber vollständig aus. Getroffen hat der Wandel vor allem junge Berufseinsteiger.
Die Zahlen stammen von Ökonomen um Wolfgang Dauth vom IAB und Jens Südekum von der Universität Düsseldorf, die Beschäftigtendaten und Roboterbestände für diese zwei Jahrzehnte verknüpft haben. Rund 275.000 Industriejobs gingen demnach auf das Konto der Roboter, knapp 23 Prozent des gesamten Stellenabbaus im verarbeitenden Gewerbe. Die Jobs fielen nicht durch Entlassungen weg, sondern durch ausbleibende Neueinstellungen. Bestandsbeschäftigte blieben sogar häufiger bei ihrem Arbeitgeber und übernahmen neue Aufgaben im selben Betrieb.
Unter Lohndruck gerieten vor allem Fachkräfte in maschinenbedienenden Fertigungsberufen. Manager und Ingenieure verdienten dagegen mehr. Junge Menschen in stark automatisierten Regionen entschieden sich häufiger für ein Studium statt für eine Berufsausbildung. Unterm Strich steigerten die Roboter die Arbeitsproduktivität, nicht aber die Löhne. Die Maschinen trugen damit zum Rückgang der Lohnquote bei, also des Anteils der Arbeitseinkommen am Volkseinkommen.
Billig wird die Produktion durch Roboter trotzdem nicht. Stahl, Sensoren, Strom und Wartung kosten weiter Geld, auch dort, wo kein Mensch mehr an der Linie steht. Wie diese Rechnung in Xiaomis menschenleerer Smartphone-Fabrik bei Peking aussieht, zeigt unser Beitrag über Automatisierung und Materialkosten.
Wo Gewerkschaften schwächer waren, verdrängten Roboter auch hierzulande mehr Industriejobs. Das Team um Dauth deutet den Befund als Hinweis auf die Rolle starker Betriebsräte, die im Unternehmen mitentscheiden und Massenentlassungen abwenden können. Für Geschäftsführer heißt das: Betriebe, die heute automatisieren, planen die neuen Aufgaben der Belegschaft am besten gleich mit.
| Studie | Raum und Zeitraum | Ergebnis |
|---|---|---|
| Dauth, Findeisen, Südekum, Wößner (IAB 2017, Journal of the European Economic Association 2021) | Deutschland, 1994 bis 2014 | Rund zwei Industriejobs weniger je Roboter, vollständig ausgeglichen durch neue Stellen bei Dienstleistern |
| Acemoglu, Restrepo (Journal of Political Economy 2020) | USA, 1990 bis 2007 | Ein zusätzlicher Roboter je 1.000 Beschäftigte senkt die Beschäftigungsquote um 0,2 Prozentpunkte und die Löhne um 0,42 Prozent |
| IAB-Forschungsbericht 23/2025 | Deutschland, KI-Szenario über 15 Jahre | Zahl der Arbeitsplätze ähnlich wie ohne KI, rund 1,6 Millionen Stellen entstehen oder fallen weg |
| Weltwirtschaftsforum, Future of Jobs Report 2025 | weltweit, 2025 bis 2030 | Roboter und autonome Systeme kosten netto 5 Millionen Jobs, alle erfassten Trends zusammen schaffen netto 78 Millionen |
Der Vergleich mit den USA, wo Roboter messbar Jobs und Löhne kosteten, deutet an, wie viel von solchen Institutionen abhängt. Für die Jahre bis 2030 erwarten die vom Weltwirtschaftsforum befragten Arbeitgeber bei Robotern und autonomen Systemen den größten Nettoverlust an Jobs aller Technologietrends. Das IAB rechnet für Deutschland eher mit Umbau als mit Abbau. Im KI-Szenario des Instituts wächst die Wirtschaft um durchschnittlich 0,8 Prozentpunkte pro Jahr schneller. Die Zahl der Arbeitsplätze liegt nach 15 Jahren trotzdem auf ähnlichem Niveau wie ohne KI.
Die Angst vor dem Jobverlust durch Roboter ist in Deutschland gesunken. In einer im Februar 2025 veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage erwarteten 53 Prozent der Deutschen, dass Roboter und KI mehr Arbeitsplätze vernichten als schaffen, 19 Prozentpunkte weniger als 2017. Im EU-Schnitt stimmten 66 Prozent zu. IAB-Forscher Enzo Weber fasst die Lage so zusammen: „KI führt primär zu einem Umbruch am Arbeitsmarkt. Gefragt sind künftig andere Tätigkeiten und Kompetenzen, nicht weniger Arbeit.“
- Verschiebung statt Verlust: Industrieroboter verdrängten in Deutschland Industriejobs, Dienstleister schufen ebenso viele neue Stellen.
- Einsteiger im Nachteil: Betriebe stellten weniger junge Leute ein, Bestandsbeschäftigte übernahmen neue Aufgaben.
- Produktivität ohne Lohnplus: Die Arbeitsproduktivität stieg, die Löhne hielten nicht Schritt.
Können Roboter den Arbeitskräftemangel beheben?

Roboter allein werden den Arbeitskräftemangel bis 2040 nicht beheben. Automatisierung kann die Lücke in Fertigung, Logistik und Verwaltung verkleinern. Die größten Engpässe liegen aber in Pflege und Kinderbetreuung, wo Maschinen am wenigsten übernehmen können.
Bis 2036 fehlen dem Arbeitsmarkt nach Berechnungen des IW 4,3 Millionen Arbeitskräfte. „Deutschland steht nicht vor dem demografischen Wandel, sondern befindet sich bereits mittendrin“, sagt IW-Ökonom Holger Schäfer. Ausgleichen lässt sich die Lücke nur, indem mehr Menschen länger arbeiten oder jede Arbeitsstunde mehr erwirtschaftet. Roboter und KI setzen beim zweiten Weg an.
Ein Rechenbeispiel zeigt die Dimension: Angenommen, jeder zusätzliche Roboter ersetzte wie in der Studie von Dauth und Südekum zwei Arbeitskräfte. Für 4,3 Millionen fehlende Beschäftigte bräuchte Deutschland dann rund 2,15 Millionen zusätzliche Roboter, fast achtmal so viele, wie Ende 2024 in deutschen Fabriken liefen. Beim Tempo von 2025 mit 24.800 neuen Industrierobotern pro Jahr würde der Aufbau fast 87 Jahre dauern, Ersatz für ausgemusterte Anlagen nicht eingerechnet. Moderne Roboter mit KI schaffen zwar mehr als die Anlagen der 1990er-Jahre, die Größenordnung bleibt trotzdem ernüchternd.
Aussichtsreicher ist der Weg über die Produktivität. Laut Bundesbank hat generative KI die Arbeitsproduktivität 2025 überschlägig um rund 0,5 Prozent erhöht. Insgesamt wuchs die Leistung je Erwerbstätigem aber nur um 0,3 Prozent, ohne den KI-Beitrag wäre die Produktivität also gesunken. Auf die Beschäftigung wirkte sich die Technik dagegen kaum aus: Die meisten befragten Unternehmen meldeten für 2025 keine nennenswerten Effekte.
Bisher fällt der Zeitgewinn in Büros, Verwaltungen und Fabriken an. In Kita und Pflegeheim bleibt die Arbeit an Menschen gebunden, genau dort klaffen drei der vier größten Fachkräftelücken. Wie viel Arbeitskraft Deutschland insgesamt zur Verfügung steht, entscheiden deshalb andere Hebel. Die Bundesbank hat durchgerechnet, wie stark Arbeitszeit, Erwerbsbeteiligung und Zuwanderung das Wachstum der kommenden zehn Jahre verändern.
| Szenario der Bundesbank | Potenzialwachstum pro Jahr, 2026 bis 2035 |
|---|---|
| Basisszenario mit 250.000 Menschen Nettozuwanderung pro Jahr | 0,3 Prozent |
| 1,3 Stunden mehr Arbeitszeit pro Woche | 0,6 Prozent |
| Mehr Arbeitszeit und höhere Erwerbsbeteiligung | 0,7 Prozent |
| Keine Reformen und nur 150.000 Menschen Nettozuwanderung | 0,2 Prozent |
| Ausgeglichene Wanderung ohne Nettozuwanderung | 0,0 Prozent |
Den größten Hebel sieht die Bundesbank bei der Arbeitszeit. 1,3 Stunden mehr pro Woche würden knapp die Hälfte des Abstands von rund drei Wochenstunden zum Durchschnitt der übrigen EU-Länder schließen. Voraussetzung wären verlässlichere Kinderbetreuung und bessere Anreize für verheiratete Zweitverdienende, die heute oft in Teilzeit bleiben.
Bei der Zuwanderung sind die Spielräume laut Bundesbank begrenzter, weil viele Herkunftsländer selbst altern. 2025 kamen netto 235.000 Menschen nach Deutschland. Im Schnitt der Jahre 2010 bis 2025 lag der Wert ohne die außergewöhnlichen Fluchtjahre 2015 und 2022 bei rund 370.000.
Roboter und KI entscheiden damit weniger darüber, ob Deutschland genug Arbeitskräfte hat, als darüber, wie viel jede Arbeitsstunde erwirtschaftet. Den Mangel an Pflegekräften, Erzieherinnen und Elektrikern müssen bis 2040 vor allem längere Arbeitszeiten und Zuwanderung lindern. Die Maschinen verschaffen Betrieben Luft, indem sie Routinearbeit in Büro, Lager und Werkhalle übernehmen.
- Produktivität statt Köpfe: Roboter und KI steigern, was jede Arbeitsstunde erwirtschaftet, ersetzen aber keine Pflegekraft und keine Erzieherin.
- KI schon messbar: Ohne generative KI wäre die Arbeitsproduktivität 2025 laut Bundesbank gesunken.
- Arbeitszeit als größter Hebel: 1,3 Wochenstunden mehr würden das Potenzialwachstum auf 0,6 Prozent verdoppeln.
BMW testet in Leipzig Humanoide, doch im Pflegeheim nebenan arbeitet auch 2040 kein Kollege aus Blech. Wer den Fachkräftemangel den Robotern überlässt, vertagt die Entscheidungen über Arbeitszeit, Kitaplätze und Zuwanderung, die Deutschland jetzt treffen muss.
— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Was sollten Unternehmen jetzt vorbereiten?

Unternehmen sollten mit kleinen, gut planbaren Anwendungen beginnen, etwa in Lager und Fertigung, wo Stellen am längsten unbesetzt bleiben. Betriebsrat und Belegschaft gehören von Beginn an dazu. Zugleich verschärfen sich die Regeln: Ab Januar 2027 gilt die neue EU-Maschinenverordnung.
Für die meisten Betriebe beginnt Robotik mit einem kollaborativen Roboter oder einem fahrerlosen Transportsystem. Was solche Anlagen kosten und ab wann sich die Investition rechnet, zeigt unser Überblick zur Robotik 2026.
Wo Automatisierung am meisten bringt, zeigen die eigenen offenen Stellen. Der Job-Futuromat des IAB nennt für jeden Beruf die Tätigkeiten, die Technik heute übernehmen könnte. Gute Kandidaten für einen Pilotversuch sind Aufgaben mit hohem Potenzial in schwer besetzbaren Berufen.
Mit Kameras an Robotern kommt der Datenschutz ins Spiel. Erfassen die Geräte Beschäftigte oder Kunden, greift die Datenschutz-Grundverordnung. Der Betriebsrat muss laut Paragraf 90 Betriebsverfassungsgesetz schon bei der Planung technischer Anlagen unterrichtet werden, ausdrücklich auch beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Bei Technik, die Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen kann, hat das Gremium nach Paragraf 87 ein Mitbestimmungsrecht.
Mittelständler sollten Humanoide vorerst beobachten statt kaufen. Die Stückpreise fallen zwar, belastbare Daten aus dem Serienbetrieb liegen bisher aber nur aus wenigen Werken vor. Für den Einstieg empfehlen wir diese Reihenfolge:
- Engpass analysieren: Am Anfang steht eine Liste der Aufgaben, die wegen fehlenden Personals liegen bleiben und sich täglich wiederholen.
- Klein testen: Ein Cobot oder ein fahrerloses Transportsystem an einer einzelnen Station zeigt, ob sich die Anwendung rechnet, bevor größere Summen fließen.
- Betriebsrat einbinden: Der Arbeitgeber informiert das Gremium, sobald die Planung beginnt.
- Belegschaft qualifizieren: Für Bedienung, Programmierung und Wartung schulen Betriebe am besten die eigenen Leute. So übernehmen Beschäftigte die neuen Aufgaben selbst.
- Fristen einplanen: Die Produkthaftung für Software gilt ab 9. Dezember 2026, die Maschinenverordnung ab 20. Januar 2027. Die Kernpflichten des Cyber Resilience Act folgen ab 11. Dezember 2027, die KI-Verordnung für Maschinen ab 2. August 2028.
Wie sieht Deutschland 2040 mit Robotern aus?

Deutschland wird 2040 älter sein und mehr Roboter einsetzen, ein Straßenbild wie in Star Wars ist trotzdem nicht in Sicht. Nach heutiger Datenlage prägen Robotaxis einzelne Großstädte, Humanoide arbeiten vor allem in Werkhallen und Lagern. Im Alltag erledigen die meisten Roboter unauffällige Spezialaufgaben.
Die Gesellschaft, in der diese Maschinen arbeiten, altert schnell. Heute kommen auf 100 Menschen zwischen 20 und 66 Jahren 33 Menschen ab 67, bis 2038 steigt dieser Altenquotient laut Statistischem Bundesamt auf 43 bis 47. Die Zahl der Menschen im Rentenalter wächst im selben Zeitraum von 16,7 auf bis zu 21,3 Millionen. In einem solchen Land dürfte der Roboter eher als Aushilfe gelten denn als Jobkiller.
Für den Blick nach vorn haben wir die Befunde dieses Beitrags zu drei Szenarien verdichtet. Die mittlere Spalte halten wir für die wahrscheinlichste, gesichert ist keine davon. Den Ausschlag geben Investitionen, Regeln und vor allem die Frage, ob Roboter bis dahin sicher und geschickt genug für unaufgeräumte Umgebungen werden.
| Bereich | Szenario Stillstand | Szenario stetiger Ausbau (unsere Einschätzung) | Szenario Durchbruch |
|---|---|---|---|
| Straße | Fahrerlose Fahrzeuge bleiben auf Testgebiete beschränkt, Sicherheitsfahrer fahren mit | Robotaxi-Dienste in mehreren Großstädten, fahrerlose Shuttles auf festen Linien im Nahverkehr | Robotaxis in allen Großstädten, erste Privatautos fahren ohne Fahrer von Tür zu Tür |
| Fabrik und Lager | Humanoide bleiben Pilotprojekte | Humanoide in Serie bei großen Herstellern und Logistikern, Cobots im Mittelstand verbreitet | Humanoide übernehmen Montage und Kommissionierung auch in kleineren Betrieben |
| Pflege | Roboter nur in Forschungsprojekten | Transport, Dokumentation und Hebehilfen weitgehend automatisiert, Zuwendung am Bett durch Menschen | Assistenzroboter bringen in Heimen und Wohnungen Getränke und helfen beim Aufstehen |
| Haushalt | Saug- und Mähroboter wie heute | Saug-, Wisch- und Mähroboter in den meisten Haushalten, humanoide Helfer als teure Ausnahme | Humanoide Haushaltshilfen für einige Tausend Euro verbreitet |
| Arbeitsmarkt | Fachkräftelücke wächst weiter | Lücke wird kleiner, Engpässe in Pflege, Kitas und Handwerk bleiben | Routinejobs in Fertigung und Büro schrumpfen deutlich, Engpässe in Pflege und Kitas bleiben |
So könnte ein Dienstag im Jahr 2040 in einer Großstadt wie München im mittleren Szenario aussehen. Ein fahrerloser Kleinbus bringt Pendler zur S-Bahn, eine Technische Aufsicht in der Leitstelle überwacht die Fahrt aus der Ferne. Im Klinikum rollt ein Transportroboter Wäsche und Medikamente über die Flure, die Pflegekraft diktiert ihre Dokumentation, statt Formulare auszufüllen. Im Lager eines Onlinehändlers hebt ein Humanoid Kisten vom Band, betreut von einer Mechatronikerin. Zu Hause hat der Saugroboter längst Gesellschaft von einem Mähroboter bekommen.
Das Straßenbild ändert sich damit leiser, als Science-Fiction verspricht. Lieferroboter dürften in Neubauvierteln und auf Firmengeländen rollen, sobald Deutschland Regeln für den Gehweg geschaffen hat. Einen C-3PO an der Bushaltestelle erwarten wir 2040 nicht, wohl aber viele Maschinen, die wie R2-D2 still ihre Spezialaufgabe erledigen.
Offen bleibt, wer vom Produktivitätsgewinn profitiert. „Die zentrale Frage der Digitalisierung lautet: Wem gehören die Roboter?“, schrieb der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum schon 2018. Steigt die Produktivität schneller als die Löhne, wie in der Roboterstudie von Südekum und seinen Kollegen, wächst der Anteil der Kapitaleinkommen. Diese Verteilungsfrage dürfte die Debatte um Roboter bis 2040 stärker prägen als die Angst vor dem Jobverlust.
- Älteres Land: Bis 2038 steigt der Altenquotient von 33 auf 43 bis 47 Menschen ab 67 je 100 Menschen im Erwerbsalter.
- Leiser Wandel: Robotaxis prägen einzelne Großstädte, Humanoide arbeiten in Werkhallen, im Haushalt dominieren Spezialgeräte.
- Offene Verteilungsfrage: Steigt die Produktivität schneller als die Löhne, fließt ein wachsender Teil der Einkommen an die Besitzer der Roboter.
Glossar: 17 wichtige Fachbegriffe zu Robotik und KI

Altenquotient
Altenquotient heißt die Zahl der Menschen im Rentenalter je 100 Menschen im Erwerbsalter. Das Statistische Bundesamt zieht die Grenzen bei 20 bis 66 Jahren und ab 67 Jahren. Steigt der Wert, versorgen weniger Erwerbstätige mehr Ruheständler mit, ein wichtiger Grund für das wachsende Interesse an Automatisierung.
Cobot
Cobot (kollaborativer Roboter) nennt man einen Industrieroboter, der ohne Schutzzaun neben Menschen arbeitet, Kraft und Tempo begrenzt und bei Kontakt anhält. Cobots lassen sich oft durch Vormachen anlernen und an wechselnden Stationen einsetzen. Für kleine und mittlere Betriebe ist der Cobot häufig der Einstieg in die Robotik.
Exoskelett
Exoskelett bezeichnet eine am Körper getragene Stützstruktur, die Muskeln und Gelenke beim Heben entlastet. Passive Modelle arbeiten mit Federn, aktive mit Motoren. In der Pflege sollen Exoskelette Rückenbeschwerden beim Umlagern von Patienten vorbeugen, die Alltagstauglichkeit wird in Studien bisher unterschiedlich bewertet.
Fahrerloses Transportsystem
Fahrerloses Transportsystem (FTS) heißt eine Flotte von Fahrzeugen, die Material ohne Fahrer auf festgelegten oder frei geplanten Wegen befördert. Moderne Varianten mit eigener Umgebungserkennung heißen auch autonome mobile Roboter. In Kliniken erledigen solche Systeme Transporte zwischen Lager und Station, in der Industrie versorgen die Fahrzeuge Montagelinien.
Humanoider Roboter
Humanoider Roboter steht für eine Maschine, die der menschlichen Gestalt nachempfunden ist, meist mit Rumpf, zwei Armen und zwei Beinen oder einem rollenden Unterbau. Die Bauform soll Einsätze in Umgebungen ermöglichen, die für Menschen gebaut sind, von Treppen bis zu Werkbänken. Serienreife Einsätze sind bisher selten.
International Federation of Robotics
International Federation of Robotics (IFR) ist der weltweite Verband der Robotikbranche mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Jahresstatistik World Robotics des Verbands erfasst Installationen, Bestände und Roboterdichte nach Ländern und Branchen. Die Zahlen zu Servicerobotern beruhen auf einer Stichprobe befragter Hersteller.
Job-Futuromat
Job-Futuromat heißt ein frei zugängliches Online-Werkzeug des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Nutzer geben einen Beruf ein und sehen, welcher Anteil der Kerntätigkeiten nach heutigem Stand der Technik automatisiert werden könnte. Die Werte beruhen auf der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.
KI-Verordnung
KI-Verordnung (AI Act) heißt das EU-Gesetz, das künstliche Intelligenz nach Risikoklassen reguliert. Hochrisiko-Systeme brauchen unter anderem Risikomanagement, technische Dokumentation und menschliche Aufsicht. Für KI in Produkten wie Maschinen gelten diese Pflichten nach einer Verschiebung durch das KI-Omnibus-Paket ab dem 2. August 2028.
Lohnquote
Lohnquote bezeichnet den Anteil der Arbeitnehmerentgelte am Volkseinkommen. Sinkt der Wert, fließt ein größerer Teil der Wertschöpfung an Kapitaleigner. In der Debatte um Roboter zeigt die Kennzahl, ob Beschäftigte an den Produktivitätsgewinnen der Automatisierung teilhaben oder vor allem die Eigentümer der Maschinen.
Maschinenverordnung
Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 heißt die Nachfolgerin der europäischen Maschinenrichtlinie, die ab dem 20. Januar 2027 unmittelbar in allen EU-Staaten gilt. Neu sind unter anderem Anforderungen an Maschinen mit selbstlernender Software und an den Schutz vor Manipulation. Hersteller und Integratoren von Roboteranlagen müssen ihre Konformitätsbewertung darauf ausrichten.
Physical AI
Physical AI bezeichnet künstliche Intelligenz, die über Sensoren wahrnimmt und über Motoren in der physischen Welt handelt, etwa in Robotern oder Fahrzeugen. Grundlagenmodelle verknüpfen dabei Kamerabilder, Sprache und Bewegung. Trainiert wird oft zuerst in Simulationen, bevor ein Roboter eine echte Aufgabe übernimmt.
Potenzialwachstum
Potenzialwachstum nennen Ökonomen das Wachstum, das eine Volkswirtschaft bei normaler Auslastung von Arbeit, Kapital und Technik dauerhaft erreichen kann. Die Kennzahl hilft, konjunkturelle Schwankungen von langfristigen Trends zu trennen. Ein schrumpfender Arbeitseinsatz drückt den Wert, höhere Produktivität durch Automatisierung kann ihn stützen.
Roboterdichte
Roboterdichte heißt die Zahl der Industrieroboter je 10.000 Beschäftigte in der verarbeitenden Industrie. Die Kennzahl der IFR macht Länder unterschiedlicher Größe vergleichbar. Überarbeitet ein Land seine Beschäftigtenstatistik, kann sich der Wert deutlich verschieben, ohne dass in den Fabriken ein Roboter hinzukommt.
Serviceroboter
Serviceroboter erledigen Aufgaben außerhalb der klassischen Fertigung, etwa Transport, Reinigung, Inspektion oder Hausarbeit. Die IFR unterscheidet Verbraucherroboter wie Saug- und Mähroboter von professionellen Servicerobotern für Unternehmen, zu denen auch medizinische Roboter zählen. Den größten Anteil bei den professionellen Geräten stellen Transport und Logistik.
Stufe 4
Stufe 4 bezeichnet nach der Einteilung der Ingenieursvereinigung SAE autonomes Fahren ohne Fahrer innerhalb eines festgelegten Betriebsbereichs. Deutschland erlaubt solche Fahrzeuge seit 2021, sofern die Behörde den Betriebsbereich genehmigt und eine Technische Aufsicht die Fahrten aus der Ferne überwacht. Stufe 5 ohne räumliche Grenzen gibt die Technik bisher nicht her.
Substituierbarkeitspotenzial
Substituierbarkeitspotenzial heißt die Kennzahl des IAB für die technische Ersetzbarkeit eines Berufs, gemessen als Anteil der Kerntätigkeiten, die Computer oder computergesteuerte Maschinen bereits erledigen könnten. Grundlage sind mehr als 9.000 Tätigkeiten, die drei Codiererinnen unabhängig voneinander einstufen. Das IAB berechnet die Werte etwa alle drei Jahre neu, zuletzt für 2022.
Technische Aufsicht
Technische Aufsicht nennt das Straßenverkehrsgesetz die Person, die ein fahrerloses Fahrzeug der Stufe 4 aus der Ferne überwacht, Fahrmanöver freigeben und das Fahrzeug abschalten kann. Die Aufgabe erfordert eine technische Qualifikation und eine Schulung beim Hersteller. Mit fahrerlosen Diensten entsteht so ein neues Berufsbild in der Leitstelle.
FAQ: Übernehmen Roboter 2040 die Arbeit der Babyboomer?

Wann kommen humanoide Roboter auf den Markt?
Einige humanoide Roboter sind bereits zu kaufen, als Alltagshelfer haben sich die Maschinen aber noch nicht durchgesetzt. Der chinesische Hersteller Unitree verkaufte 2025 über 5.500 Humanoide, das Start-up 1X bietet seinen Haushaltsroboter NEO in den USA an. Die International Federation of Robotics erwartet einen massenhaften Einsatz als universelle Haushaltshelfer kurz- bis mittelfristig nicht. In der Industrie testen BMW, Mercedes-Benz und Schaeffler Humanoide in Pilotprojekten.
Was kostet ein humanoider Roboter für den Haushalt?
Der Haushaltsroboter NEO des Start-ups 1X kostet in den USA umgerechnet rund 17.500 Euro oder 438 Euro im Monat. Das kleinste Modell des chinesischen Herstellers Unitree beginnt bei umgerechnet rund 4.300 Euro. Tesla-Chef Elon Musk stellte im Januar 2026 in Aussicht, den Humanoiden Optimus bis Ende 2027 zu verkaufen. In einer Bitkom-Umfrage von 2026 würden 28 Prozent der Befragten für einen humanoiden Haushaltsroboter 5.000 Euro oder mehr bezahlen.
Können Roboter Handwerker ersetzen?
Roboter können einzelne Tätigkeiten im Handwerk übernehmen, ganze Handwerksberufe bis 2040 aber kaum. Laut Job-Futuromat des IAB könnte Technik bei Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik 80 Prozent der Kerntätigkeiten erledigen, bei Dachdeckern 36 Prozent und bei Maurern keine. Auf Baustellen erschweren wechselnde Aufgaben und unaufgeräumte Umgebungen den Einsatz, wie die International Federation of Robotics betont.
Welche Berufe können nicht durch Roboter ersetzt werden?
Nach dem Job-Futuromat des IAB kann Technik bei Erziehern, Physiotherapeuten und Ärzten nach heutigem Stand keine Kerntätigkeit vollständig übernehmen. In der Altenpflege liegt der Wert bei 17 Prozent. Gemeinsam ist diesen Berufen die direkte Arbeit mit Menschen. Die Einstufungen ändern sich allerdings mit jedem Technologiesprung, generative KI hat die Werte vieler Expertenberufe zuletzt deutlich erhöht.
Können Roboter operieren?
OP-Roboter operieren nicht selbstständig: Chirurginnen und Chirurgen steuern die Instrumente an einer Konsole. In deutschen Krankenhäusern kam 2024 bei 102.383 vollstationär abgerechneten Prozeduren ein OP-Roboter zum Einsatz, gut doppelt so oft wie 2021. Weltweit führten Kliniken 2025 rund 3,15 Millionen Eingriffe mit dem da-Vinci-System des US-Herstellers Intuitive durch.
Wie heißen die Roboter aus Star Wars?
In Star Wars heißen Roboter Droiden. Die bekanntesten sind der Protokolldroide C-3PO, der Astromech-Droide R2-D2 und der kugelförmige BB-8. Hinzu kommen Nebenfiguren wie der Medizindroide 2-1B oder der Gonk-Droide, der als wandelnde Batterie andere Maschinen mit Energie versorgt. Disney lässt im Freizeitparkbereich Galaxy’s Edge in Kalifornien seit Mai 2026 wieder kleine BDX-Droiden auftreten, ferngesteuert von Menschen.
Quellen
International Federation of Robotics | Five Million Robots now Operate in Factories Globally, World Robotics 2026 | https://ifr.org/ifr-press-releases/news/world-robotics-2026 | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | Deutschland installiert 41 Prozent aller Industrie-Roboter in der EU, Pressemeldung vom 24.09.2026 | https://ifr.org/downloads/press_docs/DE-2026-09-24_Pressemeldung_-_WR_Deutschland.pdf | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | Pressemeldung zum deutschen Markt vom 25.09.2025 | https://ifr.org/downloads/press_docs/2025-09-25-IFR_Pressemeldung_deutscher_Markt_-_deutsch.pdf | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | World Robotics 2026: China | https://ifr.org/downloads/press_docs/EN-2026-SEP-24-IFR_Press_Release_WR-CHINA.pdf | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | Robot density surges in Europe, Asia and Americas | https://ifr.org/ifr-press-releases/news/robot-density-surges-in-europe-asia-and-americas | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | World Robotics 2026: Market Presentation | https://ifr.org/downloads/press_docs/Market_Presentation_WR_Press_Conference_2026.pdf | besucht am 28.09.2026
Ferrari | FY 2025 Results Presentation | https://cdn.ferrari.com/cms/network/media/pdf/2026_02_10%20-%20Ferrari%20-%20FY%202025%20Results%20Presentation.pdf | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung N039: Erwerbspersonen im Rentenalter bis 2040 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N039_13.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Statement zur 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2025/bevvorausberechnung/statement-bevvorausberechnung.pdf?__blob=publicationFile&v=2 | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Annahmen und Ergebnisse der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/annahmen_ergebnisse_16te_kBv.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland 1950 bis 2025 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen/wanderungen-zwischen-deutschland-und-dem-ausland-jahr-02.html | besucht am 28.09.2026
Institut der deutschen Wirtschaft | Babyboomer in Rente: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte | https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/babyboomer-in-rente-bis-2036-fehlen-43-millionen-arbeitskraefte.html | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | IAB-Prognose für 2026 und 2027: Erwerbstätigkeit schrumpft trotz besserer Konjunktur | https://iab.de/presseinfo/iab-prognose-fuer-2026-2027-erwerbstaetigkeit-schrumpft-trotz-besserer-konjunktur/ | besucht am 28.09.2026
Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung | KOFA Kompakt 3/2026: Jahresrückblick 2025 | https://www.kofa.de/media/Publikationen/KOFA_Kompakt/KOFA_Kompakt_Jahresrueckblick_2025.pdf | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Fachkräfteengpassanalyse 2025 | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Fachkraeftebedarf/Fachkraefteengpassanalyse/Fachkraefteengpassanalyse.html | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Presseinfo Nr. 32: Fachkräfte bleiben knapp, Zuwanderung gewinnt weiter an Bedeutung | https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-32-fachkraefte-bleiben-knapp-zuwanderung-gewinnt-weiter-an-bedeutung | besucht am 28.09.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung | BIBB Report 1/2024: Qualifikations- und Berufsprojektionen bis 2040 | https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/19940 | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | IAB-Forschungsbericht 23/2025: Künstliche Intelligenz, potenzielle Effekte für den deutschen Arbeitsmarkt | https://doku.iab.de/forschungsbericht/2025/fb2325.pdf | besucht am 28.09.2026
Daron Acemoglu, Pascual Restrepo | Demographics and Automation, Review of Economic Studies 2022 | https://economics.mit.edu/sites/default/files/publications/Demograhics%20and%20Automation.pdf | besucht am 28.09.2026
Sachverständigenrat für Wirtschaft | Jahresgutachten 2023/24, Kapitel 2 | https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2023-pressemitteilung/kapitel-2.html | besucht am 28.09.2026
Institut der deutschen Wirtschaft | IW-Trends 2/2025: Produktivität und Wohlstand | https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2025/IW-Trends_2025-02-02_Bardt-Gr%C3%B6mling.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutsche Bundesbank | Monatsbericht Juni 2026: Auswirkungen des demografischen Wandels auf Arbeitsangebot und Wachstum in Deutschland | https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-juni-2026-998608?article=auswirkungen-des-demografischen-wandels-auf-arbeitsangebot-und-wachstum-in-deutschland-herausforderungen-und-handlungsspielraeume-998610 | besucht am 28.09.2026
Nvidia | NVIDIA Launches Cosmos World Foundation Model Platform to Accelerate Physical AI Development | https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-launches-cosmos-world-foundation-model-platform-to-accelerate-physical-ai-development | besucht am 28.09.2026
BMW Group | BMW Group to deploy humanoid robots in production in Germany for the first time | https://www.press.bmwgroup.com/global/article/detail/T0455864EN/bmw-group-to-deploy-humanoid-robots-in-production-in-germany-for-the-first-time?language=en | besucht am 28.09.2026
Figure AI | Production at BMW | https://www.figure.ai/news/production-at-bmw | besucht am 28.09.2026
heise online | Humanoid robots: Mercedes-Benz invests millions in Apptronik | https://www.heise.de/en/news/Humanoid-robots-Mercedes-Benz-invests-millions-in-Apptronik-10320691.html | besucht am 28.09.2026
Humanoid | Humanoid Secures Landmark Deal with Schaeffler to Deploy Thousands of Humanoid Robots | https://thehumanoid.ai/humanoid-secures-landmark-deal-with-schaeffler-to-deploy-thousands-of-humanoid-robots/ | besucht am 28.09.2026
Fortune | Elon Musk reveals massive plans for Tesla Optimus | https://fortune.com/2025/01/30/elon-musk-reveals-massive-plans-tesla-optimus-self-driving-cars-humanoid-robots/ | besucht am 28.09.2026
The Motley Fool | Tesla Q4 2025 Earnings Call Transcript | https://www.fool.com/earnings/call-transcripts/2026/01/28/tesla-tsla-q4-2025-earnings-call-transcript/ | besucht am 28.09.2026
Tesla | Q1 2026 Update | https://assets-ir.tesla.com/tesla-contents/IR/TSLA-Q1-2026-Update.pdf | besucht am 28.09.2026
Goldman Sachs | Prognose zum Weltmarkt für humanoide Roboter bis 2035 | https://www.goldmansachs.com/insights/articles/the-global-market-for-robots-could-reach-38-billion-by-2035 | besucht am 28.09.2026
Bank of America Institute | Physical AI, Part 2 | https://institute.bankofamerica.com/content/dam/transformation/physical-ai-part-2.pdf | besucht am 28.09.2026
Citi GPS | The Rise of AI Robots, Dezember 2024 | https://www.citifirst.com.hk/home/upload/citi_research/rsch_pdf_30297368.pdf | besucht am 28.09.2026
Morgan Stanley | Prognose zum Markt für humanoide Roboter bis 2050 | https://www.morganstanley.com/insights/articles/humanoid-robot-market-5-trillion-by-2050 | besucht am 28.09.2026
Neura Robotics | Rekord-Finanzierungsrunde Series C | https://neura-robotics.com/de/rekord-series-c/ | besucht am 28.09.2026
Rodney Brooks | Why Today’s Humanoids Won’t Learn Dexterity | https://rodneybrooks.com/why-todays-humanoids-wont-learn-dexterity/ | besucht am 28.09.2026
Shanghai Stock Exchange | Unitree: Humanoid-Absatz und Umsatz 2025 | https://english.sse.com.cn/news/newsrelease/voice/c/c_20260811_10828578.shtml | besucht am 28.09.2026
Unitree Robotics | Unitree R1 | https://www.unitree.com/R1 | besucht am 28.09.2026
Europäische Zentralbank | Euro-Referenzkurse | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/ | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Verkehr | Automatisiertes und vernetztes Fahren | https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Digitalisierung-der-Mobilitaet/automatisiertes-und-vernetztes-fahren.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Verkehr | Gesetz zum autonomen Fahren | https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/gesetz-zum-autonomen-fahren.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Verkehr | Die Zukunft fährt autonom: Strategie der Bundesregierung | https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Publikationen/StV/die-zukunft-faehrt-autonom.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 28.09.2026
heise online | Moia nimmt kostenlosen Testbetrieb mit autonomen Shuttles in Hamburg auf | https://www.heise.de/news/Moia-nimmt-kostenlosen-Testbetrieb-mit-autonomen-Shuttles-in-Hamburg-auf-11365444.html | besucht am 28.09.2026
Hamburger Hochbahn | Bund und Hamburg bringen autonomes Ridepooling auf die Straße | https://www.hochbahn.de/de/presse/pressemitteilungen/bund-und-hamburg-bringen-autonomes-ridepooling-auf-die-strasse-65492 | besucht am 28.09.2026
heise online | Holon-Shuttles sollen 2027 Fahrgäste in Hessen autonom befördern | https://www.heise.de/news/Holon-Shuttles-sollen-2027-Fahrgaeste-in-Hessen-autonom-befoerdern-11467312.html | besucht am 28.09.2026
Bitkom | Positionspapier: Rechtsrahmen für autonomes Fahren zukunftsfest gestalten | https://www.bitkom.org/sites/main/files/2026-02/bitkom-positionspapier-rechtsrahmen-fuer-autonomes-fahren-zukunftsfest-gestalten.pdf | besucht am 28.09.2026
Alphabet | Alphabet Earnings Q1 2026 | https://blog.google/company-news/inside-google/message-ceo/alphabet-earnings-q1-2026/ | besucht am 28.09.2026
Baidu | Baidu Announces First Quarter 2026 Results | https://www.prnewswire.com/news-releases/baidu-announces-first-quarter-2026-results-302774476.html | besucht am 28.09.2026
Waymo | Waymo in Munich | https://waymo.com/blog/2026/08/waymo-in-munich/ | besucht am 28.09.2026
Mercedes-Benz | Mercedes-Benz darf in Deutschland mit 95 km/h hochautomatisiert fahren | https://media.mercedes-benz.at/news-genehmigt-mercedes-benz-darf-in-deutschland-mit-95-kmh-hochautomatisiert-fahren?id=210527&menueid=9661&l=deutsch | besucht am 28.09.2026
ComputerBase | Neue S-Klasse: Drive Pilot mit Level 3 wird vorerst nicht mehr angeboten | https://www.computerbase.de/news/mobilitaet/neue-s-klasse-drive-pilot-mit-level-3-wird-vorerst-nicht-mehr-angeboten.95999/ | besucht am 28.09.2026
heise online | Autonomes Fahren: BMW streicht Level 3 aus 7er-Reihe | https://www.heise.de/news/Autonomes-Fahren-BMW-streicht-Level-3-aus-7er-Reihe-11186428.html | besucht am 28.09.2026
Lidl | Pressemitteilung zum autonomen Lkw vom 15.09.2026 | https://unternehmen.lidl.de/pressemitteilungen/2026/260915_autonomer_lkw | besucht am 28.09.2026
ComputerBase | Ohne Führerhaus: Lidl lässt autonomen Lkw auf die Straße | https://www.computerbase.de/news/mobilitaet/ohne-fuehrerhaus-lidl-laesst-autonomen-lkw-auf-die-strasse.99420/ | besucht am 28.09.2026
Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung | Verbändeinitiative gegen Fahrermangel | https://www.bgl-ev.de/verbaendeinitiative-gegen-fahrermangel/ | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Personal- und Fachkräftebedarf im ÖPNV | https://www.vdv.de/personal-und-fachkraeftebedarf-im-oepnv.aspx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Deutschland-Umfrage Fahrpersonal ÖPNV 2025 | https://www.vdv.de/deutschland-umfrage-fahrpersonal-oepnv-2025.aspx | besucht am 28.09.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen | Positionspapier Autonomes Fahren im ÖPNV | https://www.vdv.de/vdv-positionspapier-autonomes-fahren-im-oepnv.pdfx | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Straßenverkehrsgesetz, Paragraf 1d | https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__1d.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung | https://www.gesetze-im-internet.de/afgbv/BJNR098610022.html | besucht am 28.09.2026
Prognos | Einführung von Automatisierungsfunktionen in der Pkw-Flotte, Studie für den ADAC | https://www.prognos.com/sites/default/files/2021-01/adac_automatisiertes_fahren_endbericht_final.pdf | besucht am 28.09.2026
Kraftfahrt-Bundesamt | Nationale Betriebserlaubnis für autonome Fahrzeuge | https://www.kba.de/DE/Themen/Typgenehmigung/Autonomes_automatisiertes_Fahren/nationale_Betriebserlaubnis/nationale_betriebserlaubnis_node.html | besucht am 28.09.2026
Vereinte Nationen | UN News vom 24.06.2026: erste globale Regeln für automatisierte Fahrsysteme | https://news.un.org/en/story/2026/06/1167797 | besucht am 28.09.2026
Hermes | Zustellung per Roboter: Pilottest von Hermes und Starship in Hamburg | https://newsroom.hermesworld.com/zustellung-per-roboter-pilottest-von-hermes-und-starship-in-hamburg-10109/ | besucht am 28.09.2026
Starship Technologies | Starship passes 10 million deliveries | https://www.starship.xyz/press/autonomous-delivery-moves-into-the-mainstream-as-starship-technologies-passes-10-million-deliveries/ | besucht am 28.09.2026
TÜV-Verband | TÜV Mobility Studie 2026 | https://www.tuev-verband.de/fileadmin/user_upload/Content_local/Studien_local/TUEV-Verband_MobilityStudie_2026_Studienbericht.pdf | besucht am 28.09.2026
Disney Research | BDX Droids | https://la.disneyresearch.com/bdx-droids/ | besucht am 28.09.2026
IEEE Spectrum | Bericht über den zweibeinigen Disney-Roboter vom Oktober 2023 | https://spectrum.ieee.org/disney-robot | besucht am 28.09.2026
The Walt Disney Company | Disney at SXSW 2025 | https://thewaltdisneycompany.com/news/disney-sxsw-conference-2025/ | besucht am 28.09.2026
Disney Parks Blog | Star Wars at Disneyland, Disney World and more | https://disneyparksblog.com/disney-experiences/star-wars-at-disneyland-disney-world-and-more/ | besucht am 28.09.2026
Nvidia | NVIDIA Isaac GR00T N1 und Newton | https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-isaac-gr00t-n1-open-humanoid-robot-foundation-model-simulation-frameworks | besucht am 28.09.2026
Linux Foundation | Contribution of Newton by Disney Research, Google DeepMind and NVIDIA | https://www.linuxfoundation.org/press/linux-foundation-announces-contribution-of-newton-by-disney-research-google-deepmind-and-nvidia-to-accelerate-open-robot-learning | besucht am 28.09.2026
TechCrunch | Sphero is finished making Star Wars products | https://techcrunch.com/2018/12/18/sphero-is-finished-making-star-wars-products | besucht am 28.09.2026
Lucasfilm | StarWars.com Databank: C-3PO | https://www.starwars.com/databank/c-3po | besucht am 28.09.2026
Lucasfilm | StarWars.com Databank: R2-D2 | https://www.starwars.com/databank/r2-d2 | besucht am 28.09.2026
Lucasfilm | StarWars.com Databank: 2-1B | https://www.starwars.com/databank/2-1b-droid | besucht am 28.09.2026
Lucasfilm | StarWars.com Databank: Gonk-Droide | https://www.starwars.com/databank/gonk-droid | besucht am 28.09.2026
Lucasfilm | StarWars.com Databank: Sperrbolzen | https://www.starwars.com/databank/restraining-bolt | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | Spezial-Eurobarometer 572: Digital Decade 2026 | https://europa.eu/eurobarometer/surveys/detail/3682 | besucht am 28.09.2026
Bitkom | Smart Home: vom Thermostat zum Roboter | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart-Home-vom-Thermostat-zum-Roboter | besucht am 28.09.2026
gfu Consumer & Home Electronics | Deutscher Home-Electronics-Markt im ersten Halbjahr 2026 | https://gfu.de/deutscher-home-electronics-markt-im-ersten-halbjahr-2026-mit-hoehen-und-tiefen/ | besucht am 28.09.2026
1X Technologies | NEO Home Robot | https://www.1x.tech/discover/neo-home-robot | besucht am 28.09.2026
Figure AI | Helix 2.5: Zero-Shot 30-Home Generalization | https://www.figure.ai/news/helix-2-5-zero-shot-30-home-generalization | besucht am 28.09.2026
Bitkom | Humanoide Haushaltsroboter wären vielen mehrere Tausend Euro wert | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Humanoide-Haushaltsroboter-waeren-vielen-mehrere-Tausend-Euro-wert | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | Pressemeldung Humanoide Roboter vom 14.08.2025 | https://ifr.org/downloads/press_docs/DE-2025-Aug-14-IFR-PRESSEMELDUNG_Humanoide_Roboter.pdf | besucht am 28.09.2026
MIT Technology Review | A Roomba recorded a woman on the toilet | https://www.technologyreview.com/2022/12/19/1065306/roomba-irobot-robot-vacuums-artificial-intelligence-training-data-privacy/ | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | Liability for defective products | https://single-market-economy.ec.europa.eu/single-market/goods/free-movement-sectors/liability-defective-products_en | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | Machinery: Verordnung (EU) 2023/1230 | https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/mechanical-engineering/machinery_en | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | AI Act: Regulatory framework for AI | https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/regulatory-framework-ai | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 478: 5,7 Millionen Pflegebedürftige zum Jahresende 2023 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/12/PD24_478_224.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Gesundheit | Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung | https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statistiken/Pflegeversicherung/Zahlen_und_Fakten/Zahlen-Fakten_Pflegeversicherung.pdf | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 124: Pflegevorausberechnung | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_124_12.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Statistischer Bericht Pflegevorausberechnung 2022 bis 2070 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/Publikationen/Downloads-Vorausberechnung/statistischer-bericht-pflegevorausberechnung-5124209229005.xlsx?__blob=publicationFile&v=5 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Arbeitsmarktsituation in Pflegeberufen | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Generische-Publikationen/Arbeitsmarktsituation-in-Pflegeberufen.pdf?__blob=publicationFile&v=23 | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 033: Bis 2049 werden voraussichtlich mindestens 280 000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_033_23_12.html | besucht am 28.09.2026
International Federation of Robotics | Executive Summary World Robotics 2025: Service Robots | https://ifr.org/img/worldrobotics/Executive_Summary_WR_2025_Service_Robots.pdf | besucht am 28.09.2026
Technische Universität München | Pflegeroboter GARMI wird zum universellen Assistenten | https://www.presseportal.de/pm/16314/5780580 | besucht am 28.09.2026
Technische Universität München | Forschende stellen neuen Garmi vor | https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/forschende-stellen-neuen-garmi-vor | besucht am 28.09.2026
AOK | Sind Pflegeroboter die Zukunft? | https://www.aok.de/pk/magazin/pflege/pflegeformen/sind-pflegeroboter-die-zukunft/ | besucht am 28.09.2026
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | Klinik Logistik und Engineering: Leistungen im Überblick | https://www.uke.de/organisationsstruktur/tochtergesellschaften/klinik-logistik-und-engineering/leistungen-im-ueberblick/index.html | besucht am 28.09.2026
Journal of Medical Internet Research | Time Savings Through an AI Speech Assistant for Nursing Documentation | https://www.jmir.org/2026/1/e86078 | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Statistischer Bericht Operationen und Prozeduren 2024 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhauser/Publikationen/Downloads-Krankenhaeuser/statistischer-bericht-operationen-prozeduren-5231401247015.xlsx?__blob=publicationFile&v=3 | besucht am 28.09.2026
Universitätsmedizin Magdeburg | Rücken entlasten im Klinikalltag: Magdeburger Studie untersucht Exoskelette in der Pflege | https://www.med.ovgu.de/Presse/Presse/Pressemitteilungen/R%C3%BCcken+entlasten+im+Klinikalltag_+Magdeburger+Studie+untersucht+Exoskelette+in+der+Pflege-p-50362.html | besucht am 28.09.2026
heise online | Bald 100. Sozialroboter von Navel Robotics im Einsatz | https://www.heise.de/news/Bald-100-Sozialroboter-von-Navel-Robotics-im-Einsatz-11194125.html | besucht am 28.09.2026
Bibliomed Pflege | Heimstiftung will Sozialroboter Navel weiterentwickeln | https://www.bibliomed-pflege.de/news/heimstiftung-will-sozialroboter-navel-weiterentwickeln | besucht am 28.09.2026
Medizinische Hochschule Hannover | Im Test: Assistenzroboter Lio für die Pflege | https://www.mhh.de/presse-news/im-test-assistenzroboter-lio-fuer-die-pflege | besucht am 28.09.2026
MIT Technology Review | Inside Japan’s long experiment in automating elder care | https://www.technologyreview.com/2023/01/09/1065135/japan-automating-eldercare-robots/ | besucht am 28.09.2026
Japanisches Gesundheitsministerium MHLW | Erforderliche Zahl an Pflegekräften nach dem 9. Pflegeversicherungsplan | https://www.mhlw.go.jp/stf/newpage_41379.html | besucht am 28.09.2026
acatech und Körber-Stiftung | TechnikRadar 2024 | https://www.acatech.de/technikradar-2024/ | besucht am 28.09.2026
Zentrum für Qualität in der Pflege | Bevölkerung ist für Technik-Einsatz in der Pflege offen | https://www.zqp.de/presse/bevoelkerung-ist-fuer-technik-einsatz-der-pflege-offen/ | besucht am 28.09.2026
Deutscher Ethikrat | Robotik für gute Pflege, Stellungnahme 2020 | https://www.ethikrat.org/publikationen/stellungnahmen/robotik-fuer-gute-pflege/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | IAB-Kurzbericht 5/2024: Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt | https://doku.iab.de/kurzber/2024/kb2024-05.pdf | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | IAB-Regional Berlin-Brandenburg 1/2025 | https://doku.iab.de/regional/BB/2025/regional_bb_0125.pdf | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Job-Futuromat | https://job-futuromat.iab.de/ | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Presseinfo Nr. 34: Fachkräfte im Handwerk knapp, 242 Tage bis eine Stelle besetzt ist | https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-34-fachkraefte-im-handwerk-knapp-242-tage-bis-eine-stelle-besetzt-ist | besucht am 28.09.2026
IAB-Forum | Es geht nicht darum, was KI uns wegnehmen könnte, sondern welche Chancen entstehen | https://iab-forum.de/es-geht-nicht-darum-was-ki-uns-wegnehmen-koennte-sondern-welche-chancen-entstehen/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | IAB-Discussion Paper 30/2017: German Robots, the Impact of Industrial Robots on Workers | https://doku.iab.de/discussionpapers/2017/dp3017.pdf | besucht am 28.09.2026
Journal of the European Economic Association | Dauth, Findeisen, Suedekum, Woessner: The Adjustment of Labor Markets to Robots | https://doi.org/10.1093/jeea/jvab012 | besucht am 28.09.2026
Journal of Political Economy | Acemoglu, Restrepo: Robots and Jobs, Evidence from US Labor Markets | https://shapingwork.mit.edu/wp-content/uploads/2023/10/Robots-and-Jobs-Evidence-from-US-Labor-Markets.p.pdf | besucht am 28.09.2026
Weltwirtschaftsforum | Future of Jobs Report 2025 | https://reports.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs_Report_2025.pdf | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | Spezial-Eurobarometer 554: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit | https://europa.eu/eurobarometer/surveys/detail/3222 | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Künstliche Intelligenz könnte das BIP-Wachstum in den nächsten 15 Jahren um jährlich 0,8 Prozentpunkte erhöhen | https://iab.de/presseinfo/kuenstliche-intelligenz-koennte-das-bip-wachstum-in-den-naechsten-15-jahren-um-jaehrlich-08-prozentpunkte-erhoehen/ | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Betriebsverfassungsgesetz, Paragraf 90 | https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__90.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Betriebsverfassungsgesetz, Paragraf 87 | https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__87.html | besucht am 28.09.2026
Europäische Kommission | Cyber Resilience Act | https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/cyber-resilience-act | besucht am 28.09.2026
IZA Institut zur Zukunft der Arbeit | Jens Südekum: Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit, IZA Standpunkte 90 | https://docs.iza.org/sp90.pdf | besucht am 28.09.2026
Engadget | Elon Musk just told Davos that Tesla will sell humanoid robots next year | https://www.engadget.com/big-tech/elon-musk-just-told-davos-that-tesla-will-sell-humanoid-robots-next-year-really-he-swears-192515568.html | besucht am 28.09.2026
Intuitive Surgical | Form 10-K für das Geschäftsjahr 2025 | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1035267/000103526726000010/isrg-20251231.htm | besucht am 28.09.2026