Goldman Sachs verteilt Ende Oktober an rund 20 Spitzenmanager Sonderprämien in Aktien, die Bloomberg auf mehr als 447 Millionen Euro beziffert. Die Aktie notiert zugleich mehr als 20 Prozent unter ihrem Hoch vom Juli. Woher das Geld für solche Summen kommt, verrät der Geschäftsbericht genau.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenGoldman Sachs legt am 13. Oktober die Zahlen für das dritte Quartal vor, und Konzernchef David Solomon hat die Erwartungen bereits gedämpft. Den Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen nannte er Mitte September auf einer Konferenz der Barclays Bank „a little bit softer“. Im zweiten Quartal hatte die Bank umgerechnet 5,9 Milliarden Euro verdient, 78 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Welche Geschäfte diesen Gewinn liefern, warum der Ausflug zu den Privatkunden scheiterte und was die Bank für deutsche Unternehmen bedeutet, zeigt die Bilanz.
Das Wichtigste in Kürze
- Goldman Sachs erzielte 2025 Nettoerträge von 52,1 Milliarden Euro und einen Gewinn von 15,4 Milliarden Euro. Gut die Hälfte der Erträge stammt aus dem Handel mit Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffen.
- Handel und Investmentbank liefern rund 80 Prozent des Vorsteuergewinns. Die Vermögensverwaltung wächst, kommt aber auf eine deutlich niedrigere Marge als Handel und Investmentbank.
- Das Privatkundengeschäft mit Marcus und der Apple Card kostete 2023 und 2024 vor Steuern zusammen rund 2,7 Milliarden Euro. Die Apple Card wechselt voraussichtlich bis Anfang 2028 zu JPMorgan Chase.
- Aktionäre bekamen 2025 über Rückkäufe und Dividenden 103 Prozent des Gewinns, die Belegschaft 16,9 Milliarden Euro an Gehältern und Boni.
- In Deutschland arbeitet Goldman Sachs vor allem für Konzerne, Investoren und Vermögende. Die europäische Tochterbank sitzt in Frankfurt und kam 2025 auf eine Bilanzsumme von 143,1 Milliarden Euro.
Fünf Fragen an die Bank mit dem Hut
1 Welcher Bereich brachte Goldman Sachs 2025 den größten Teil der Erträge? Aufklappen ↓
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2 Womit handelte Marcus Goldman, als er 1869 sein Geschäft in Manhattan eröffnete? Aufklappen ↓
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3 Welche Gebühr zahlten von 2001 bis 2025 rund 93 Prozent der mittelgroßen Börsengänge in den USA an die Banken? Aufklappen ↓
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4 Welche Bank übernimmt die Apple Card von Goldman Sachs? Aufklappen ↓
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5 Wie viel Nettoertrag erzielte Goldman Sachs 2025 je Beschäftigtem? Aufklappen ↓
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Wer steckt hinter Goldman Sachs und wie fing alles an?
Goldman Sachs geht auf Marcus Goldman zurück, einen 1821 in Bayern geborenen Einwanderer. Er eröffnete 1869 in Manhattan ein Ein-Zimmer-Geschäft und kaufte Händlern ihre kurzfristigen Schuldscheine ab. 1882 holte er seinen Schwiegersohn Samuel Sachs als Partner dazu.
Der Laden lag in der Pine Street im Süden Manhattans, wenige Schritte von der Wall Street entfernt. Goldman kaufte Juwelieren an der Maiden Lane und Lederhändlern an der Beekman Street ihre Schuldscheine ab, zahlte sofort bar und verkaufte die Papiere mit Aufschlag an Banken weiter. Die Händler bekamen schneller Geld, die Banken eine verzinste Anlage und Goldman die Differenz.
Goldman soll die gekauften Wechsel in seinem Seidenhut verstaut haben, bis der sich wölbte. Der New Yorker Geschichtsblog Bowery Boys zitiert dazu die Goldman-Chronistin Lisa Endlich: Den Erfolg eines Bankiers habe man damals an der Höhe seines Hutes gemessen.
Das Grundprinzip gilt bis heute: Goldman Sachs steht zwischen Kapitalsuchenden und Kapitalgebern und verdient an der Spanne.
Ab 1888 hieß die Firma Goldman, Sachs & Co. Die Partnerschaft blieb rund 130 Jahre die Rechtsform: Die Partner steckten ihr eigenes Vermögen in die Firma und kassierten im Gegenzug die Gewinne. Eine solche Konstruktion macht vorsichtig, weil jeder Fehler das Privatvermögen der Eigentümer trifft.
Im Dezember 1928 fehlte genau diese Vorsicht: Goldman brachte die Goldman Sachs Trading Corporation an die Börse, einen mit Krediten gehebelten Investmentfonds, kurz vor dem großen Crash. Bis Mitte 1932 verlor ein Anteil, um Aktiensplits bereinigt, rund 98 Prozent seines Ausgabepreises. Die eigene Firmenchronik nennt die Folgen beinahe existenzbedrohend, der Ruf war für Jahre beschädigt.
Retter der Firma wurde ein Mann, der als Hilfskraft des Hausmeisters angefangen hatte.
Sidney Weinberg bürstete als Jugendlicher die Hüte der Partner und leerte Spucknäpfe. Ab 1930 führte er Goldman Sachs bis zu seinem Tod 1969, fast vier Jahrzehnte lang. Weinberg baute das Geschäft mit Börsengängen und Firmenberatung auf und saß zeitweise in 35 Aufsichtsräten. Unter Weinberg wurde aus dem Wechselhändler eine Beraterbank für die großen amerikanischen Konzerne.
- Gründung: Marcus Goldman aus Bayern handelte ab 1869 in Manhattan mit Schuldscheinen.
- Partnerschaft: Mit Samuel Sachs wurde 1882 das Familienunternehmen zur Partnerfirma.
- Absturz: Die Goldman Sachs Trading Corporation verlor nach 1929 rund 98 Prozent ihres Werts.
Wie wurde aus dem Wechselhändler ein Imperium?

Drei Weichenstellungen machten aus der Partnerfirma einen Weltkonzern: den Börsengang 1999, die Rettung als regulierte Bank in der Finanzkrise 2008 und seit 2016 den Versuch, neben Großkunden auch Sparer und Fondsanleger zu gewinnen.
Am 4. Mai 1999 ging Goldman Sachs selbst an die Börse. Die Partner verkauften 15 Prozent der Firma und erlösten umgerechnet 3,3 Milliarden Euro, am ersten Handelstag stieg der Kurs gegenüber dem Ausgabepreis um 33 Prozent. Mit dem Geld der Aktionäre konnte die Bank größere Risiken im Eigenhandel eingehen als je zuvor.
Im September 2008, sechs Tage nach der Pleite von Lehman Brothers, wurde Goldman Sachs zur Bank Holding Company unter Aufsicht der US-Notenbank. Der neue Status öffnete den Zugang zu Notenbankgeld.
Das Vertrauen der Märkte bröckelte trotzdem weiter, bis zwei Tage später Warren Buffett einstieg. Seine Berkshire Hathaway kaufte Vorzugsaktien für umgerechnet 4,5 Milliarden Euro mit 10 Prozent Dividende und sicherte sich Optionen auf weitere Aktien. Kurz danach sammelte Goldman an der Börse noch einmal 5,1 Milliarden Euro ein, und der Kapitalpuffer hielt.
2010 zahlte Goldman Sachs der Börsenaufsicht SEC umgerechnet 492 Millionen Euro im Fall Abacus, damals die höchste Strafe, die die Behörde je gegen eine Finanzfirma verhängt hatte. Die Bank hatte Investoren ein Hypothekenpapier verkauft, ohne offenzulegen, dass ein Hedgefonds die Zusammensetzung mitbestimmt hatte und auf den Absturz wettete. 2020 folgte der Vergleich im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB, mit Strafen von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro nach Anrechnung.
- 1869Marcus Goldman aus Bayern eröffnet in der Pine Street in Manhattan ein Geschäft für Schuldscheine
- 1882Schwiegersohn Samuel Sachs wird Partner, ab 1888 heißt die Firma Goldman, Sachs & Co.
- 1929Die Goldman Sachs Trading Corporation bricht ein, bis 1932 verliert ein Anteil rund 98 Prozent
- 1930Sidney Weinberg übernimmt die Führung und baut das Geschäft mit Börsengängen auf
- 1999Börsengang: 15 Prozent der Firma bringen umgerechnet 3,3 Mrd. €
- 2008Umwandlung in eine Bank Holding Company, Berkshire Hathaway steigt mit 4,5 Mrd. € ein
- 2016Start von Marcus, ab 2019 folgt die Apple Card
- 2026Apple Card wechselt zu JPMorgan Chase, Zukäufe von Industry Ventures, Innovator und NEOS
Ab Oktober 2016 baute Goldman unter der Marke Marcus, benannt nach dem Gründer, ein Privatkundengeschäft auf. Marcus bot zunächst Ratenkredite an, später Tagesgeld und die Kreditkarten von Apple und General Motors. 2021 folgte der Kauf des Ratenkredit-Spezialisten GreenSky für Aktien im Wert von 2,0 Milliarden Euro.
Ab 2023 drehte Solomon die Strategie um. GreenSky ging an ein Konsortium um Sixth Street, die GM-Karte an Barclays, die Apple Card an JPMorgan Chase.
Gekauft werden stattdessen Vermögensverwalter. 2022 übernahm Goldman die niederländische NN Investment Partners für 1,7 Milliarden Euro, 2026 den Wagniskapital-Spezialisten Industry Ventures und den ETF-Anbieter Innovator. Im August vereinbarte die Bank den Kauf des ETF-Anbieters NEOS für bis zu 2,0 Milliarden Euro. Im September berichtete Bloomberg über Gespräche zur Übernahme des Kreditfonds Palmer Square mit umgerechnet 33 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen.
Ende Juni 2026 hatte Goldman Sachs 46.200 Beschäftigte und eine Bilanzsumme von 1,9 Billionen Euro. Mitte September war die Firma an der Börse rund 250 Milliarden Euro wert.
Geografisch bleibt Goldman eine amerikanische Bank mit starkem Europageschäft. 2025 kamen 63 Prozent der Erträge aus Nord- und Südamerika, 24 Prozent oder 12,7 Milliarden Euro aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika und 13 Prozent aus Asien. Im zweiten Quartal 2026 stieg der asiatische Anteil auf 18 Prozent, getrieben vom Aktienhandel in der Region. Von der Belegschaft arbeitete Ende 2025 die Hälfte in Amerika, ein Fünftel in Europa und fast ein Drittel in Asien.
Wie verdient Goldman Sachs tatsächlich sein Geld?

Goldman Sachs verdient sein Geld vor allem im Handel mit Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen sowie mit Krediten an Hedgefonds. Dieser Bereich brachte 2025 umgerechnet 27,8 Milliarden Euro, gut die Hälfte der Nettoerträge von 52,1 Milliarden Euro.
Drei Segmente, eine Geldmaschine
Global Banking & Markets, also Investmentbank und Handel, erzielte 2025 Nettoerträge von 37,1 Milliarden Euro und damit 71 Prozent der Konzernerträge. Asset & Wealth Management, die Vermögensverwaltung für Pensionskassen, Stiftungen und reiche Familien, kam auf 14,9 Milliarden Euro. Platform Solutions, der Rest des Privatkundengeschäfts rund um die Apple Card, steuerte ganze 130 Millionen Euro bei.
Der Aktienbereich allein brachte 14,8 Milliarden Euro, davon 8,4 Milliarden aus dem Handel selbst und 6,4 Milliarden aus der Finanzierung von Hedgefonds und anderen Großanlegern, die sich bei Goldman Geld und Wertpapiere leihen.
Der Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen, im Jargon FICC, erzielte 13,0 Milliarden Euro. Die klassische Investmentbank, mit der die meisten Menschen den Namen verbinden, folgt erst auf Platz drei: Beratung bei Übernahmen sowie die Platzierung von Aktien und Anleihen brachten 2025 zusammen 8,3 Milliarden Euro, davon 4,2 Milliarden aus der Übernahmeberatung.
Nach Erträgen gerechnet ist Goldman Sachs damit zuerst ein Wertpapierhändler und erst danach ein Berater.
Im zweiten Quartal 2026 erzielte Goldman Nettoerträge von 18,2 Milliarden Euro, 39 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Aktienbereich steuerte 6,6 Milliarden Euro bei, 72 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, die Gebühren aus Beratung und Emissionen stiegen um 55 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Die Vermögensverwaltung wuchs um 20 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Gewinn kletterte auf 5,9 Milliarden Euro, die auf das Jahr hochgerechnete Eigenkapitalrendite auf 23,5 Prozent.
In der Vermögensverwaltung zahlen Kunden vor allem laufende Verwaltungsgebühren: 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2025. Grundlage ist das betreute Vermögen, das Goldman Sachs Ende 2025 auf 3,2 Billionen Euro bezifferte und das bis Ende Juni 2026 auf 3,6 Billionen Euro wuchs. Erfolgsabhängige Prämien, etwa aus Private-Equity-Fonds, machten nur 440 Millionen Euro aus. Kredite und Einlagen für vermögende Privatkunden brachten weitere 3,0 Milliarden Euro.
Am schnellsten soll das Geschäft mit alternativen Anlagen wachsen. Im September meldete Goldman Zusagen über 10,5 Milliarden Euro für neue Private-Equity-Fonds, bis Ende 2030 soll das Alternativ-Vermögen von 410 auf 671 Milliarden Euro steigen.
Das Geschäft hinter dem Handel
Eine margenstarke zweite Ertragsquelle steht im Geschäftsbericht unter dem nüchternen Wort Financing. Goldman leiht Hedgefonds Geld für gehebelte Wetten, verleiht Aktien für Leerverkäufe und nimmt dafür Zinsen und Gebühren. 2025 brachte diese Wertpapierfinanzierung im Aktien- und Anleihenbereich zusammen 10,2 Milliarden Euro, ein Fünftel der Konzernerträge. Die Erträge fließen auch dann, wenn an der Börse wenig passiert, solange die Kunden ihre Positionen halten.
Im zweiten Quartal 2026 wuchs allein die Aktienfinanzierung gegenüber dem Vorjahresquartal um 91 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, getrieben vom Prime Brokerage für Hedgefonds.
Der Zinsüberschuss des Konzerns hat sich von 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 12,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 mehr als verdoppelt. Ein Teil stammt aus den Einlagen der Marcus-Sparer in den USA und Großbritannien und aus dem Cash-Management, das Goldman Konzernen anbietet: Ende Juni 2026 lagen dort 74 Milliarden Euro Firmengelder.
Daten ohne Bilanzwert
Über die Plattform Marquee bekommen institutionelle Kunden Marktanalysen, Risikoberechnungen, eigene Datensätze der Bank und Zugang zum Handel über mehrere Anlageklassen. Jede Order, die so hereinkommt, zeigt den Händlern, wie die größten Anleger der Welt positioniert sind.
In der Bilanz taucht dieser Informationsvorsprung nirgends auf, obwohl er zu den wertvollsten Gütern der Bank gehört. Eine Bank mit Überblick über den Auftragsfluss stellt engere Kurse, trägt weniger Risiko und verdient am Abstand zwischen An- und Verkaufskurs. Goldman beschäftigt dafür mehr als 12.000 Softwareingenieure, rund ein Viertel der Belegschaft, und eröffnete im September ein weiteres Entwicklungsbüro für künstliche Intelligenz und Cloud in Bellevue nahe Seattle.
Wo die Marge sitzt
Global Banking & Markets erzielte 2025 einen Vorsteuergewinn von 15,7 Milliarden Euro, eine Vorsteuermarge von 42 Prozent und vier Fünftel des Konzerngewinns. Die Vermögensverwaltung kam auf 3,7 Milliarden Euro vor Steuern, eine Marge von 25 Prozent.
Bei der Eigenkapitalrendite weist Goldman Sachs für das Handels- und Investmentbanking 16,4 Prozent aus, für die Vermögensverwaltung 12,5 Prozent und für das Restgeschäft mit Kreditkarten 2,1 Prozent. 2024 hatte das Kartengeschäft noch eine negative Rendite von 17,4 Prozent ausgewiesen.
Den Umbau zur Vermögensverwaltung mit ihren oft gepriesenen stabilen Gebühren bezahlt also der Handel.
Das teure Experiment mit Privatkunden
Ab 2016 wollte Goldman mit der Marke Marcus eine Bank für Normalverdiener werden, mit Tagesgeld, Ratenkrediten und Kreditkarten. Das Segment Platform Solutions verlor vor Steuern 2023 umgerechnet 1,8 Milliarden Euro und 2024 weitere 890 Millionen Euro. Die Ratenkredite verkaufte Goldman 2023, die Karte von General Motors 2025 an Barclays. Im Dezember 2025 folgte der Abschied von der Apple Card: Goldman stufte das Kreditportfolio von 19,0 Milliarden Euro zum Verkauf um und verbuchte Abschläge und Vertragskosten von 2,0 Milliarden Euro, zugleich löste die Bank 2,2 Milliarden Euro an Risikovorsorge auf.
Unter dem Strich blieb ein kleiner Gewinn. Für Apple selbst war die Karte nur ein Baustein im Dienstegeschäft, das im Geschäftsmodell von Apple neben dem iPhone eine immer größere Rolle spielt.
Die Sparkonten von Marcus behielt Goldman. Einlagen von Privatkunden, Marcus und Apple Card zusammengerechnet, summierten sich Ende Juni 2026 auf 204 Milliarden Euro und sind für die Bank eine günstige Refinanzierung, die nicht vom Interbankenmarkt abhängt.
Größe als Kostenvorteil
Goldman Sachs beschäftigte Ende 2025 nur 47.400 Menschen und erzielte damit 1,1 Millionen Euro Ertrag je Kopf.
Handelssysteme, Risikomodelle und Kundenplattformen kosten fast gleich viel, ob eine Milliarde oder hundert Milliarden darüber laufen. Jede zusätzliche Order eines Hedgefonds drückt deshalb die Stückkosten. Ein Netzwerkeffekt eigener Art verstärkt den Vorsprung: Die Bank mit dem größten Auftragsfluss kann die engsten Kurse stellen, die engsten Kurse ziehen wiederum mehr Aufträge an. Ähnlich wirkt die Spitzenposition in den Ranglisten der Übernahmeberater, denn Vorstände holen sich gern die Bank, die die meisten großen Geschäfte begleitet hat.
Von jedem Euro Ertrag verbrauchten die Kosten 2025 noch 64,4 Cent, im ersten Halbjahr 2026 nur 58,8 Cent, weil die Erträge viel schneller stiegen als die Fixkosten.
Weniger Wetten, mehr Gebühren
Im Rekordjahr 2021 brachten Gewinne aus eigenen Beteiligungen und Krediten 10,4 Milliarden Euro, ein Fünftel der Erträge. 2025 blieben davon 1,4 Milliarden Euro oder 3 Prozent übrig, weil Goldman die eigenen Beteiligungen systematisch abgebaut hat.
Gewachsen sind dafür die Verwaltungsgebühren, von 14 auf 20 Prozent der Erträge, und der Zinsüberschuss, von 11 auf 23 Prozent. Die Gebühren aus Beratung und Emissionen fielen von 24 auf 16 Prozent, weil 2021 ein Ausnahmejahr für Börsengänge war. Goldman macht sich damit unabhängiger von eigenen Wetten und setzt auf wiederkehrende Einnahmen.
Wie groß ist die Marktmacht von Goldman Sachs?

In der Übernahmeberatung ist Goldman Sachs weltweit die Nummer eins: 2025 begleitete die Bank laut LSEG Geschäfte im Wert von umgerechnet 1,32 Billionen Euro und kassierte dafür 4,1 Milliarden Euro Beratungsgebühren, mehr als JPMorgan Chase und Morgan Stanley.
JPMorgan kam bei den Beratungsgebühren auf 2,8 Milliarden Euro, Morgan Stanley auf 2,7 Milliarden, wie Reuters im Januar unter Berufung auf die Rangliste des Datenanbieters LSEG berichtete. Goldman beriet bei 38 Übernahmen mit einem Volumen von jeweils mehr als 8,9 Milliarden Euro. Bei den gesamten Investmentbanking-Gebühren einschließlich Emissionen liegt dagegen JPMorgan mit 9,0 Milliarden Euro vorn, Goldman folgt mit 8,0 Milliarden.
Die Analysten von Morningstar halten fest, dass Goldman seit 20 Jahren der umsatzstärkste Übernahmeberater der Welt ist.
Im Aktienhandel erzielte Goldman im zweiten Quartal 2026 umgerechnet 6,6 Milliarden Euro, Morgan Stanley 5,6 Milliarden und JPMorgan 5,4 Milliarden. Der stärkste Treiber war das Kreditgeschäft mit Hedgefonds, das laut Morningstar binnen eines Jahres um 91 Prozent wuchs, besonders in Asien.
Der härteste Konkurrent ist JPMorgan Chase, die größere Bank mit eigenem Einlagengeschäft für Millionen Privatkunden. Morgan Stanley hat einen anderen Weg eingeschlagen und betreut Kundenvermögen von rund 8,9 Billionen Euro, Goldman in der Vermögensberatung rund 1,8 Billionen Euro. Europäische Banken spielen in der Spitzengruppe nur noch Nebenrollen.
Bis Mitte September 2026 entfiel knapp ein Viertel aller weltweiten Investmentbanking-Gebühren auf Goldman, JPMorgan und Morgan Stanley, ein Jahr zuvor lag der Anteil bei 19 Prozent. So berichtete Reuters unter Berufung auf LSEG-Daten.
Marktmacht entsteht hier durch Beziehungen, weniger durch Preise. Ein Konzernvorstand wechselt den Berater nicht für ein Zehntel Prozentpunkt Gebühr, solange die Bank seine Branche kennt, die Käufer anruft und die Finanzierung gleich mitbringt. Ein Hedgefonds, dessen Wertpapiere und Kredite bei Goldman liegen, zieht nicht über Nacht um, weil Sicherheiten, Verträge und Risikosysteme aufeinander abgestimmt sind. Jeder Umzug kostet Monate und bindet Juristen auf beiden Seiten.
- Übernahmen: Platz eins weltweit mit 4,1 Milliarden Euro Beratungsgebühren 2025.
- Aktienhandel: 6,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2026, vor Morgan Stanley und JPMorgan.
- Bindung: Kundenbeziehungen und eng verzahnte Finanzierungen erschweren den Wechsel.
Wer ist bei Goldman Sachs eigentlich das Produkt?

Bei Goldman Sachs ist häufig der Kunde selbst Teil der Ware: Sein Auftrag liefert den Händlern Information, sein Unternehmen wird bei Börsengang oder Verkauf zum Handelsobjekt, und reich gewordene Verkäufer landen als Kunden in der Vermögensverwaltung.
Die Kundschaft besteht überwiegend aus Profis: Konzerne, Staaten, Pensionskassen, Versicherer, Hedgefonds und sehr reiche Familien. Privatanleger begegnen Goldman meist nur indirekt, etwa über einen Fonds in der Altersvorsorge oder einen ETF im Depot.
Im Handel steht Goldman oft auf der Gegenseite. Kauft ein Kunde eine Anleihe, verkauft die Bank das Papier aus dem eigenen Bestand, und will der Kunde die Anleihe später loswerden, kauft Goldman zurück. Dieses Market Making ist legal und notwendig, schafft aber einen Interessenkonflikt, weil die Bank die Positionen vieler Kunden zugleich kennt und in denselben Märkten handelt.
Teuer wurde dieser Konflikt im Fall Abacus: Die SEC wertete 2010 den Verkauf eines Hypothekenpakets, das ein Hedgefonds als Wettgegner mitgestaltet hatte, als Irreführung.
Bei Börsengängen und Übernahmen ist das Unternehmen des Kunden das eigentliche Produkt. Goldman bewertet die Firma, verpackt ihre Zahlen in eine Geschichte für Investoren und verkauft die Aktien an Fonds, die zugleich Kunden des Handels sind. Beide Seiten zahlen, die eine über Gebühren, die andere über Handelsspannen und Finanzierungszinsen.
Gründer und Familien, die ihre Firma verkauft haben, sind ideale Kunden der Vermögensverwaltung. Morningstar verweist auf rund 900 Empfehlungen aus dem Investmentbanking an die Vermögensberater der eigenen Bank.
Die Apple Card gab Apple die Kundenbeziehung und das Markenerlebnis, Goldman Sachs das Kreditrisiko, die Abwicklung von Reklamationen und den Ärger mit der Aufsicht. Die Kunden zahlten mit Zinsen auf offene Salden, Goldman zahlte mit Verlusten.
Was kosten die Dienste von Goldman Sachs wirklich, und wer bezahlt sie?

Goldman Sachs berechnet fast alles als Prozentsatz: sieben Prozent des Emissionserlöses bei mittelgroßen US-Börsengängen, im Schnitt 0,31 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr, dazu Zinsen auf Kredite an Hedgefonds. Am Ende zahlen Aktionäre, Fondssparer und Pensionskassen.
Von 2001 bis 2025 zahlten 93,3 Prozent aller US-Börsengänge mit einem Volumen zwischen umgerechnet 27 und 143 Millionen Euro exakt 7 Prozent an die Konsortialbanken. Die Zahl stammt aus der Statistik des Finanzprofessors Jay Ritter von der University of Florida, der die Daten seit Jahrzehnten pflegt. Ritter und sein Kollege Hsuan-Chi Chen hatten die Ballung bei genau sieben Prozent schon im Jahr 2000 beschrieben und eine stillschweigende Absprache unter den Banken für möglich gehalten.
Börsengänge ab umgerechnet 894 Millionen Euro zahlten im selben Zeitraum im Schnitt 4,44 Prozent.
Bei einem Börsengang über eine Milliarde Euro wären das für die Altaktionäre rund 44 Millionen Euro an Bankgebühren, die sich die beteiligten Institute nach Rang teilen. Die führende Bank im Konsortium bekommt den größten Anteil.
Bezahlt wird diese Gebühr von den Eigentümern des Unternehmens, das an die Börse geht, denn ihr Erlös schrumpft um die Gebühr. Hinzu kommt ein zweiter, unsichtbarer Preis: Bei US-Börsengängen ab umgerechnet 894 Millionen Euro stieg der Kurs am ersten Handelstag nach Ritters Daten im Schnitt um 17,9 Prozent, der Ausgabepreis lag also deutlich unter dem Marktwert. Diesen Abschlag verschenken die Altaktionäre an die ersten Käufer, häufig große Fonds, die zugleich gute Kunden der Investmentbank sind.
Goldman Sachs nahm 2025 auf Aktienmandate im Schnitt 0,54 Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr, auf alternative Anlagen wie Private Equity und Private Credit 0,58 Prozent, auf Anleihen 0,17 und auf Geldmarktprodukte 0,14 Prozent. Für 10.000 Euro in einem Aktienmandat fließen damit rund 54 Euro im Jahr an die Bank.
Der Durchschnitt aller Mandate liegt seit 2023 stabil bei 0,31 Prozent.
Im Handel verdient Goldman an der Spanne zwischen An- und Verkaufskurs, an Finanzierungszinsen und an der Leihgebühr für Aktien. Investmentbanken veröffentlichen dafür keine Listenpreise, Hedgefonds handeln die Konditionen einzeln aus.
Von jeweils 100 Euro Nettoertrag gingen 2025 gut 32 Euro an die Belegschaft, knapp 14 Euro an Börsen, Clearinghäuser und andere Banken, über die Geschäfte abgewickelt werden, und 7,50 Euro in Technik und Abschreibungen. Nach Steuern blieben 29,50 Euro Gewinn.
| Posten je 100 € Nettoertrag (2025) | Betrag | Wer profitiert |
|---|---|---|
| Gehälter, Boni und Aktienvergütung | 32,40 € | Rund 47.400 Beschäftigte |
| Transaktionskosten (Börsen, Clearing, Makler) | 13,70 € | Börsenbetreiber und Abwicklungsfirmen |
| Technik, Kommunikation, Abschreibungen | 7,50 € | IT-Dienstleister, Rechenzentren |
| Berater, Gebäude, Marketing, Sonstiges | 10,80 € | Kanzleien, Vermieter, Agenturen |
| Risikovorsorge (Auflösung, daher negativ) | −1,90 € | Sondereffekt durch den Abschied von der Apple Card |
| Ertragsteuern | 8,00 € | Staaten, vor allem die USA |
| Gewinn nach Steuern | 29,50 € | Aktionäre und Vorzugsaktionäre |
Der größte Kostenblock ist das Personal, mit 32,40 Euro je 100 Euro Ertrag mehr als Transaktionskosten, Technik und alle übrigen Sachkosten zusammen. Weil ein großer Teil der Vergütung als Bonus gezahlt wird, schwankt der Block mit dem Ertrag: Gute Jahre machen die Belegschaft reich, schlechte Jahre treffen die Aktionäre, aber abgefedert, weil dann auch die Boni sinken.
Bei Börsengängen zahlen die Altaktionäre, bei Fonds die Sparer, deren Rendite um die Gebühr sinkt, und beim Handel die Kunden der Hedgefonds, also wiederum Pensionskassen und Versicherer.
Wer profitiert und wer zahlt drauf?

Am meisten profitieren die Beschäftigten und die Aktionäre: 2025 flossen 16,9 Milliarden Euro an Gehältern und Boni an die Belegschaft und 15,0 Milliarden Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Eigentümer. Draufgezahlt haben vor allem Kunden des gescheiterten Privatkundengeschäfts.
Im Schnitt kostete jede Stelle bei Goldman Sachs 2025 rund 357.000 Euro an Gehalt, Bonus, Aktien und Sozialleistungen. Der Durchschnitt verdeckt eine steile Pyramide, denn Analysten im ersten Jahr verdienen einen Bruchteil dessen, was ein Partner bekommt. Die Vergütungsquote, also der Anteil der Personalkosten an den Erträgen, lag bei 32 Prozent.
Konzernchef David Solomon erhielt für 2025 umgerechnet 42 Millionen Euro, nach 35 Millionen Euro im Vorjahr.
Ende Oktober erhalten rund 20 Spitzenmanager nach einem Bericht von Bloomberg Aktienprämien aus einem Fünfjahresprogramm im Wert von mehr als 447 Millionen Euro, auf Solomon allein entfallen über 89 Millionen Euro. Die Prämien fallen in eine Phase, in der die Aktie seit dem Juli-Hoch mehr als ein Fünftel ihres Werts verloren hat. Wir halten diese Gleichzeitigkeit für ein Signal: Bei Goldman Sachs bekommt die Spitze ihren Anteil zuerst, die Aktionäre spüren den Kursverlust.
Immerhin bekamen die Aktionäre 2025 mehr, als der Konzern verdiente. Goldman Sachs kaufte eigene Aktien für 11,0 Milliarden Euro zurück und zahlte 4,0 Milliarden Euro Dividende, zusammen 103 Prozent des Gewinns, der den Stammaktionären zustand. Im Juli 2026 hob der Verwaltungsrat die Quartalsdividende um 11 Prozent auf umgerechnet 4,47 Euro je Aktie an, nachdem die US-Notenbank den Stresstest ohne neue Auflagen abgeschlossen hatte.
Auch in Frankfurt verdient die Spitze gut: Der Vorstand der Goldman Sachs Bank Europe bekam 2025 zusammen 34,9 Millionen Euro.
Auf der Verliererseite stehen zuerst Kunden der Apple Card. Die US-Verbraucherschutzbehörde CFPB verhängte im Oktober 2024 gegen Goldman Sachs eine Strafe von umgerechnet 40 Millionen Euro und verpflichtete die Bank zu Entschädigungen von rund 17,9 Millionen Euro. Reklamationen waren liegen geblieben, Kunden hatten falsche Negativeinträge in ihrer Kreditauskunft bekommen. Apple zahlte weitere 22 Millionen Euro.
Außerhalb von Handel und Beratung fallen Stellen weg: 2025 kosteten Abfindungen rund 220 Millionen Euro. Mit dem Umbauprogramm OneGS 3.0 wächst der Druck auf Abwicklung, Kontrolle und Verwaltung.
Im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB half Goldman Sachs 2012 und 2013, Anleihen in Milliardenhöhe zu platzieren, aus deren Erlös Beamte und Vermittler Milliarden abzweigten. 2020 einigte sich die Bank mit Behörden in mehreren Ländern auf Vergleiche, die Strafen beliefen sich nach Anrechnung auf umgerechnet 2,3 Milliarden Euro. Die malaysische Tochter bekannte sich in den USA schuldig, für die Muttergesellschaft wurde die Strafverfolgung gegen Auflagen aufgeschoben.
| Gruppe | Rolle | Bilanz 2025 |
|---|---|---|
| Beschäftigte | Gewinner | 16,9 Mrd. € Personalkosten, rund 357.000 € je Stelle |
| Aktionäre | Gewinner | 15,0 Mrd. € über Rückkäufe und Dividende, 103 % des Gewinns |
| Hedgefonds | Gewinner mit Preis | Kredit und Aktienleihe in großem Stil, dafür 6,4 Mrd. € Finanzierungserträge im Aktienbereich |
| Börsenneulinge und Altaktionäre | Zahler | Bis zu 7 % Emissionsgebühr in den USA, dazu der Abschlag am ersten Handelstag |
| Apple-Card-Kunden | Verlierer | Verschleppte Reklamationen, Entschädigung von rund 17,9 Mio. € (2024) |
| Malaysia | Verlierer | Milliarden aus 1MDB-Anleihen veruntreut, Vergleiche 2020 |
Goldman Sachs verkauft Anlegern die Wende zu stabilen Gebühren, doch Handel und Investmentbank liefern weiter 80 Prozent des Gewinns.
Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Wie politisch ist Goldman Sachs?

Goldman Sachs übt politischen Einfluss vor allem über Personal aus: Drei US-Finanzminister kamen aus der Firma, in Deutschland Jörg Kukies. Die direkten Lobbyausgaben in Washington lagen 2025 bei umgerechnet 3,5 Millionen Euro.
Robert Rubin arbeitete 26 Jahre bei Goldman, zuletzt als Co-Chairman, und war von 1995 bis 1999 Finanzminister unter Bill Clinton. Henry Paulson führte die Bank acht Jahre lang und wechselte 2006 ins Finanzministerium, wo er 2008 die Bankenrettung organisierte. Steven Mnuchin, früher Partner und IT-Chef der Bank, war Finanzminister in der ersten Amtszeit von Donald Trump.
Jörg Kukies leitete von 2014 bis 2018 als Co-Vorsitzender die deutsche Goldman Sachs AG, wurde dann Staatssekretär im Finanzministerium unter Olaf Scholz und war ab November 2024 selbst Bundesfinanzminister. Laut einer Antwort der Bundesregierung an den Bundestag aus dem Jahr 2019 endete sein Arbeitsverhältnis bei Goldman mit dem Wechsel ins Ministerium vollständig.
Die Wechsel zeigen weniger eine Verschwörung als ein Rekrutierungsmuster. Wir halten das Muster trotzdem für ein Problem, weil die Regeln für Banken oft von Menschen geschrieben werden, die deren Geschäft am besten kennen und dorthin zurückkehren könnten.
Nach Daten von OpenSecrets, die ein Aktionärsantrag für die Hauptversammlung 2026 auswertet, gab Goldman Sachs von 2010 bis 2025 rund 49,8 Millionen Euro für Lobbying auf Bundesebene aus. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Ausgaben laut Reuters gegenüber dem Vorjahresquartal um 134 Prozent, während in Washington um neue Kapitalregeln gestritten wurde.
Für Lobbying in Washington gab Goldman Sachs 2025 mit 3,5 Millionen Euro weniger aus als für die Vergütung des eigenen Konzernchefs.
Die US-Aufseher haben ihre Vorschläge zur Umsetzung von Basel III aus dem Jahr 2023 zurückgezogen und 2026 neu vorgelegt, Stellungnahmen waren bis 18. Juni möglich. Für Goldman zählt vor allem der Zuschlag für global systemrelevante Banken: 3,0 Prozent für 2025, 3,5 Prozent für 2026 und frühestens ab 2028 möglicherweise 4,0 Prozent. Jeder zusätzliche Prozentpunkt bindet Eigenkapital, das dann weder für Rückkäufe noch für Kredite an Hedgefonds bereitsteht.
Die Goldman Sachs Bank Europe meldet im Lobbyregister des Bundestags für 2025 Ausgaben zwischen 30.001 und 40.000 Euro.
Der effektive Steuersatz des Konzerns lag 2025 bei 21,4 Prozent. Steuervorteile auf Aktienzuteilungen an Mitarbeiter senkten die Quote um 2,8 Prozentpunkte, umgerechnet 554 Millionen Euro. Die Vergütung in Aktien spart der Bank also Steuern.
Seit Ende September können Privataktionäre eine Dauerweisung erteilen, auf Hauptversammlungen stets im Sinne des Verwaltungsrats zu stimmen. Kritische Anträge wie der zur Offenlegung der Lobbyausgaben dürften damit noch schwerer durchkommen.
- Drehtür: Rubin, Paulson und Mnuchin in Washington, Kukies in Berlin.
- Kapitalregeln: Der Zuschlag für systemrelevante Banken könnte ab 2028 auf 4,0 Prozent steigen.
- Steuern: Aktienvergütung senkte die Steuerquote 2025 um 2,8 Prozentpunkte.
Was könnte Goldman Sachs zu Fall bringen?

Das größte Risiko ist die eigene Abhängigkeit vom Handel. Schwächere Märkte, steigende Zinsen und weniger Übernahmen würden die Erträge schnell drücken, während Personal und Technik bezahlt werden müssen. Kreditrisiken in Private Credit und die offene Nachfolge an der Spitze verschärfen die Lage.
Morningstar-Analyst Sean Dunlop setzte den fairen Wert der Aktie im Juli auf umgerechnet 653 Euro, bei einem damaligen Kurs von umgerechnet 935 Euro.
Investmentbanking und Handel seien zyklische Geschäfte, die zu ihrem Durchschnitt zurückkehrten, schreibt Dunlop. Historisch wuchsen beide Sparten im niedrigen beziehungsweise hohen einstelligen Prozentbereich, von 2024 bis 2026 dagegen um 24,5 und 20,9 Prozent pro Jahr. Auf eine solche Serie folgt meist ein Rückschlag, und genau den preist die Börse seit dem Sommer ein.
Bis Mitte September lagen die weltweiten Investmentbanking-Gebühren im dritten Quartal bei umgerechnet 18,9 Milliarden Euro, nach 21,3 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Bank-of-America-Chef Brian Moynihan rechnete für das Quartal branchenweit mit rund zehn Prozent weniger Gebühren als im Vorjahresquartal. Goldman selbst kündigte für das dritte Quartal um mehr als 447 Millionen Euro höhere Sachkosten an als im zweiten.
Seit dem Juli-Hoch hat die Aktie mehr als 20 Prozent verloren, weil steigende Anleiherenditen Finanzierungen verteuern.
Fielen die Handelserträge von 2025, umgerechnet 27,8 Milliarden Euro, um ein Fünftel, fehlten 5,6 Milliarden Euro Ertrag. Sänke die Vergütung im gleichen Verhältnis wie bisher, also um knapp ein Drittel dieses Betrags, blieben rund 3,8 Milliarden Euro Gewinneinbuße vor Steuern, fast ein Fünftel des Vorsteuergewinns von 19,5 Milliarden Euro.
Private Credit, also Unternehmenskredite, die Fonds statt Banken vergeben, soll bei Goldman auf mehr als 268 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen wachsen, das gesamte Alternativ-Geschäft bis 2030 auf 671 Milliarden Euro. Morningstar warnt vor einem Einbruch in diesem Markt, der Fonds und Ruf zugleich treffen würde.
Offen ist zudem die Nachfolge. Das Wall Street Journal berichtete Ende September, der Verwaltungsrat habe einen Plan diskutiert, Präsident John Waldron Ende 2027 oder 2028 zum Konzernchef zu machen, Solomon würde dann Executive Chairman.
Waldron ist mit einer Halteprämie von umgerechnet 72 Millionen Euro bis 2030 gebunden, hatte laut CNBC aber auch mit den Finanzinvestoren Apollo und Carlyle gesprochen.
Bei einem Hackerangriff auf die Prüfungsgesellschaft EY wurden im Frühjahr auch Daten von Goldman Sachs offengelegt. Die Bank erklärte, die eigenen Systeme seien nicht betroffen gewesen.
Drei Szenarien bis 2031
- Gebührenbank: Die Vermögensverwaltung wächst durch Zukäufe wie NEOS und Palmer Square auf deutlich mehr als ein Drittel der Erträge, die Schwankungen sinken, die Bewertung steigt.
- Handelsbank wie bisher: Der Handel liefert weiter den Großteil des Gewinns, gute und schlechte Jahre wechseln sich ab, die Aktie bleibt ein Konjunkturwert.
- Kreditschock: Ausfälle bei Private Credit und fremdfinanzierten Übernahmen treffen Fonds, Bilanz und Ruf, die Aufsicht verschärft die Kapitalregeln.
Was bedeutet Goldman Sachs für deutsche Unternehmer und Verbraucher?

Für die meisten deutschen Verbraucher bleibt Goldman Sachs unsichtbar, ein Sparkonto der Marke Marcus bietet die Bank hierzulande nicht an. Für große Mittelständler, Familienunternehmen und Konzerne ist die Bank dagegen ein wichtiger Berater bei Verkauf, Börsengang und Finanzierung.
Goldman ist seit 1990 in Frankfurt vertreten und beschäftigt in Deutschland mehr als 400 Menschen, auch in München. Nach dem Brexit wurde die Goldman Sachs Bank Europe in Frankfurt zur EU-Zentrale, beaufsichtigt von der Europäischen Zentralbank und der BaFin.
Die Bilanzsumme der Tochterbank stieg 2025 von 107,2 auf 143,1 Milliarden Euro, die Nettoerträge um 11 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss nach IFRS fiel dagegen um 16 Prozent auf 610 Millionen Euro, die Zahl der Vollzeitstellen stieg auf 1.322.
Auf Deutschland selbst entfielen 2025 laut Länderbericht 775 Millionen Euro Umsatz und 431 Vollzeitstellen. Paris ist mit 910 Millionen Euro der größere Standort.
Ein Privatkundenangebot war geplant und wurde nie umgesetzt. 2019 verschob Goldman den deutschen Marcus-Start wegen des Brexit-Chaos und aus Kostengründen, Anfang 2020 erklärte eine Sprecherin, auch auf dem Kontinent sei kein Ausbau geplant. In Deutschland bietet heute Chase, die Marke von JPMorgan Chase, Tagesgeld einer US-Großbank an.
Mit Goldman kommen Anleger über Fonds in Berührung. Die Bank übernahm 2022 die frühere NN Investment Partners und verkauft in Deutschland Investmentfonds sowie börsengehandelte Indexfonds, im Mai 2026 brachte Goldman zwei aktiv gemanagte Anleihe-ETFs an die Xetra. Sparer sollten die Verwaltungsgebühr mit der günstiger passiver ETFs vergleichen.
2025 war nach Zählung von Goldman das stärkste Übernahmejahr in Deutschland seit 2021, mit 159 Milliarden Euro Volumen bis Anfang Dezember. Bis Ende Mai 2026 hat sich das Volumen laut der Bank gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdreifacht. Christopher Droege, der das Übernahmegeschäft für Deutschland und Österreich leitet, nannte im Mai die Fusion von Kone und TK Elevator als Beispiel für die neue Größenordnung. Auf der eigenen Deutschlandseite führt Goldman den Porsche-Börsengang über 9,4 Milliarden Euro als Referenz.
Verkäufer und Börsenkandidaten sollten über die Gebühr verhandeln. Eine Studie der Universität Bergamo beziffert den Abstand zwischen US-amerikanischen und europäischen Emissionsgebühren auf durchschnittlich drei Prozentpunkte.
Für eine Nachfolge mit 50 Millionen Euro Kaufpreis ist eine auf Milliardendeals ausgerichtete Bank selten die erste Adresse. Für solche Mandate bleiben Landesbanken, Sparkassen, die Deutsche Bank und spezialisierte Beratungsboutiquen die naheliegenden Partner.
Mittelständler, die einen Börsengang erwägen, holen am besten Angebote mehrerer Konsortialbanken ein, um Gebühr, Platzierungskraft und Research-Abdeckung getrennt zu vergleichen.
Drei Szenarien für die nächsten zwölf Monate
| Szenario | Was passiert | Folge für deutsche Kunden |
|---|---|---|
| Optimistisch | Fusionswelle in Deutschland hält an, Börsengänge kommen zurück | Mehr Wettbewerb um Mandate, bessere Gebühren für Verkäufer |
| Realistisch | Handel normalisiert sich, Beratung bleibt stark | Goldman baut Fonds- und ETF-Angebot in Europa weiter aus |
| Pessimistisch | Höhere Zinsen und Kreditprobleme bremsen Deals | Weniger Finanzierungsangebote für fremdfinanzierte Übernahmen |
Unsere Einschätzung: Goldman Sachs ist eine Bank, die an Bewegung verdient, nicht an Bestand. Für deutsche Unternehmer lohnt die Zusammenarbeit dort, wo der Zugang zu internationalen Käufern zählt, und genau dort zahlt sich auch das Verhandeln über jeden Zehntelprozentpunkt aus.
Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zum Geschäftsmodell von Goldman Sachs

Assets under Supervision
Mit Assets under Supervision bezeichnet Goldman Sachs das gesamte Vermögen, das die Bank für Kunden verwaltet oder beaufsichtigt, von Aktienfonds über Anleihemandate bis zu Geldmarktprodukten. Die Kennzahl ist die Basis der Verwaltungsgebühren. Ende Juni 2026 lag der Wert umgerechnet bei 3,6 Billionen Euro.
Bank Holding Company
Eine Bank Holding Company ist in den USA eine Gesellschaft, die eine Geschäftsbank mit Einlagen besitzt und deshalb von der Notenbank Federal Reserve beaufsichtigt wird. Goldman Sachs nahm diesen Status im September 2008 an, um in der Finanzkrise Zugang zu Notenbankgeld zu bekommen, und unterliegt seitdem strengeren Kapitalregeln.
Effizienzquote
Die Effizienzquote setzt die Betriebskosten einer Bank ins Verhältnis zu ihren Erträgen. Ein niedriger Wert bedeutet, dass vom Ertrag mehr als Gewinn übrig bleibt. Goldman Sachs kam 2025 auf 64,4 Prozent und im ersten Halbjahr 2026 auf 58,8 Prozent, weil der Handel kräftig zulegte.
Eigenkapitalrendite
Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) misst, wie viel Gewinn ein Unternehmen im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital der Aktionäre erzielt. Banken vergleichen damit ihre Sparten. Bei Goldman Sachs lag der Wert 2025 bei 15,0 Prozent, im zweiten Quartal 2026 auf das Jahr hochgerechnet bei 23,5 Prozent.
FICC
FICC steht für Fixed Income, Currency and Commodities, also den Handel mit Anleihen, Zinsderivaten, Devisen und Rohstoffen. In diesem Bereich stellt Goldman Sachs Kunden laufend Kurse und finanziert ihre Positionen. 2025 brachte FICC umgerechnet 13,0 Milliarden Euro Nettoerträge.
Gross Spread
Der Gross Spread ist die Gebühr, die ein Unternehmen bei einem Börsengang oder einer Kapitalerhöhung an die Konsortialbanken zahlt, ausgedrückt als Prozentsatz des Emissionserlöses. In den USA beträgt er bei mittelgroßen Börsengängen fast immer genau 7 Prozent, bei sehr großen Emissionen deutlich weniger.
Leerverkauf
Beim Leerverkauf verkauft ein Anleger Aktien, die er sich zuvor gegen Gebühr geliehen hat, und hofft auf fallende Kurse, um die Papiere später billiger zurückzukaufen. Investmentbanken wie Goldman Sachs verleihen die dafür nötigen Aktien und verdienen an der Leihgebühr.
Market Making
Beim Market Making stellt eine Bank fortlaufend verbindliche Kauf- und Verkaufskurse für Wertpapiere und nimmt die Gegenseite der Kundenaufträge ein. Die Bank verdient an der Spanne zwischen beiden Kursen und trägt dafür das Risiko, Positionen eine Zeit lang im eigenen Bestand zu halten.
Prime Brokerage
Prime Brokerage ist ein Dienstleistungspaket für Hedgefonds: Die Bank verwahrt deren Wertpapiere, leiht ihnen Geld und Aktien, wickelt Geschäfte ab und liefert Berichte. Bei Goldman Sachs steckt das Geschäft im Posten Equities Financing, der 2025 umgerechnet 6,4 Milliarden Euro einbrachte.
Stresskapitalpuffer
Der Stresskapitalpuffer ist ein Kapitalaufschlag, den die US-Notenbank jeder großen Bank nach ihrem jährlichen Stresstest vorschreibt. Die Höhe des Puffers hängt davon ab, wie viel Kapital die Bank in einem schweren Krisenszenario verlieren würde. Für Goldman Sachs gilt bis Ende September 2027 ein Puffer von 3,4 Prozent.
Vergütungsquote
Die Vergütungsquote gibt an, welcher Anteil der Nettoerträge für Gehälter, Boni, Aktienzuteilungen und Sozialleistungen ausgegeben wird. Bei Investmentbanken ist diese Quote die wichtigste Kostengröße. Goldman Sachs kam 2025 auf rund 32 Prozent, Aktionäre achten darauf, dass der Wert in guten Jahren nicht steigt.
Zinsüberschuss
Der Zinsüberschuss ist die Differenz zwischen den Zinserträgen einer Bank aus Krediten und Wertpapieren und den Zinsen, die sie selbst für Einlagen und Anleihen zahlt. Bei Goldman Sachs stieg der Wert von umgerechnet 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 12,1 Milliarden Euro im Jahr 2025.
FAQ: Wie verdient Goldman Sachs an nervösen Märkten?

Kann man in Deutschland ein Konto bei Goldman Sachs eröffnen?
Ein Spar- oder Girokonto für Privatkunden bietet Goldman Sachs in Deutschland nicht an. Der für 2019 geplante Start der Marke Marcus wurde verschoben und nie umgesetzt. Privatanleger können aber Fonds und ETFs von Goldman Sachs Asset Management über Banken und Online-Broker kaufen.
Wer leitet Goldman Sachs?
Konzernchef und Vorsitzender des Verwaltungsrats ist seit 2018 David Solomon. Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom September 2026 hat der Verwaltungsrat diskutiert, Präsident John Waldron Ende 2027 oder 2028 zum Konzernchef zu machen.
Was passiert mit der Apple Card?
Goldman Sachs gibt die Apple Card an JPMorgan Chase ab. Der Wechsel wurde im Januar 2026 angekündigt und soll rund 24 Monate dauern, bis dahin betreut Goldman die Karten weiter. Die Apple Card wird nur in den USA ausgegeben, deutsche Kunden sind nicht betroffen.
Was war der 1MDB-Skandal?
Goldman Sachs half 2012 und 2013 dem malaysischen Staatsfonds 1MDB, Anleihen zu platzieren. Aus den Erlösen zweigten Beamte und Vermittler Milliarden ab. 2020 schloss die Bank Vergleiche mit Behörden in mehreren Ländern, die malaysische Tochter bekannte sich in den USA schuldig.
Wann legt Goldman Sachs die nächsten Quartalszahlen vor?
Die Zahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht Goldman Sachs am Dienstag, 13. Oktober 2026, vor Börsenbeginn in New York. Konzernchef David Solomon hatte im September angedeutet, dass der Anleihen- und Devisenhandel schwächer lief als im Vorquartal.
Wie viel Gewinn macht Goldman Sachs?
2025 verdiente Goldman Sachs nach Steuern umgerechnet 15,4 Milliarden Euro bei Nettoerträgen von 52,1 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Gewinn bereits bei 11,0 Milliarden Euro, getrieben vom Aktienhandel.
Quellen
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Goldman Sachs | Second Quarter 2026 Earnings Results (14.07.2026) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886982/000088698226000294/a2q26gsearningsresults.htm | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Form 10-Q für das zweite Quartal 2026 | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886982/000088698226000297/gs-20260630.htm | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Form 10-K 2021 | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886982/000119312522052682/d192225d10k.htm | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Form 8-K zur Vergütung von David Solomon (23.01.2026) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886982/000119312526020895/gs-20260123.htm | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Statement on Comprehensive Capital Analysis and Review 2026 Results (24.06.2026) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2026/gs-statement-on-comprehensive-capital-analysis-and-review-2026-results | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Agreement to Transition Apple Card Program to Chase (07.01.2026) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2026/goldman-sachs-announces-agreement-to-transition-apple-card-program-to-chase | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Agreement to Acquire NEOS Investments (12.08.2026) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2026/goldman-sachs-announces-agreement-to-acquire-NEOS-investments | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Opens New Engineering Office in Bellevue (08.09.2026) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2026/goldman-sachs-opens-new-engineering-office-in-bellevue-washington | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | To Launch Voting Instruction Program (28.09.2026) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2026/goldman-sachs-to-launch-voting-instruction-program | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Gründung 1869 | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/1869-founding-of-gs | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Samuel Sachs 1882 | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/1882-samuel-sachs | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Goldman Sachs Trading Corporation | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/1928-goldman-sachs-trading-corporation | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Sidney Weinberg | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/1930-sidney-weinberg-leads | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Börsengang 1999 | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/1999-ipo | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Bank Holding Company 2008 | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/2008-bank-holding-company | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Firmengeschichte: Investition von Berkshire Hathaway 2008 | https://www.goldmansachs.com/our-firm/history/moments/2008-buffett-investment | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Launch von Marcus by Goldman Sachs (13.10.2016) | https://www.goldmansachs.com/pressroom/press-releases/2016/announcement-marcus-by-goldman-sachs | besucht am 09.10.2026
Goldman Sachs | Form 8-K zu den 1MDB-Vergleichen (22.10.2020) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886982/000119312520274226/d73654d8k.htm | besucht am 09.10.2026
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CNBC | Goldman Sachs CEO succession planning faces one big problem (29.09.2026) | https://www.cnbc.com/2026/09/29/goldman-sachs-ceo-succession-planning.html | besucht am 09.10.2026
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Bloomberg | Goldman delays launch of consumer bank in Germany (05.05.2019) | https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-05-05/goldman-s-marcus-launch-delayed-in-germany-due-to-brexit-ft | besucht am 09.10.2026
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Börsen-Zeitung | Goldman Sachs erwartet M&A-Welle in Deutschland (02.12.2025) | https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/goldman-sachs-erwartet-comeback-fuer-ma-in-deutschland | besucht am 09.10.2026
Börsen-Zeitung | Goldman Sachs beobachtet Verdreifachung des M&A-Volumens in Deutschland (29.05.2026) | https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/goldman-sachs-beobachtet-verdreifachung-des-ma-volumens-in-deutschland | besucht am 09.10.2026
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