Artikel teilen

Im September kostete der Liter Diesel an deutschen Tankstellen im Schnitt 2,386 Euro, so viel wie in keinem Monat zuvor. Ein Ackerbaubetrieb mit 100 Hektar müsste zum Großhandelspreis vom September rechnerisch rund 7.370 Euro im Jahr mehr zahlen als zum Durchschnittspreis 2025, eine Sattelzugmaschine im Fernverkehr rund 14.900 Euro. Die Agrardiesel-Erstattung des Hofs würde davon knapp 2.150 Euro decken.

Ein Klick · kostenlosDr. Web bei Google bevorzugenMarkieren Sie drweb.de als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Artikel öfter unter den Top-Meldungen.Jetzt hinzufügen

Für Betriebe mit Traktor, Mähdrescher oder Lkw-Flotte ist der Diesel 2026 ein Kostenblock, dessen Preis sie nicht beeinflussen können: Im September lag der Liter an der Tankstelle im Monatsmittel 77,5 Cent über dem Durchschnitt des Vorjahres. Hier lesen Sie, wie viele Maschinen auf dem Acker und auf der Autobahn am Diesel hängen, warum gerade dieser Kraftstoff so stark zugelegt hat und welche Entlastungen der Bund und andere EU-Länder Landwirten und Speditionen tatsächlich gewähren.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • 87,5 Prozent der rund 1,83 Millionen Traktoren fahren mit Diesel, elektrisch sind 0,07 Prozent. Bei den Sattelzugmaschinen liegt der Dieselanteil bei 97,2 Prozent, bei Lkw ab zwölf Tonnen Nutzlast bei 98,1 Prozent.
  • Diesel kostete im September 2026 im Schnitt 2,386 Euro je Liter, 12 Cent mehr als Super E10, obwohl die Energiesteuer 18,41 Cent niedriger ist. Ursachen sind der Iran-Krieg, beschädigte Raffinerien und ein Importanteil von rund 30 Prozent.
  • Für Diesel ab dem 1. Januar 2026 erstattet der Zoll Landwirten wieder 21,48 Cent je Liter, ausgezahlt wird 2027. Das kostet den Bund rund 430 Millionen Euro im Jahr. Speditionen erhalten keine Erstattung, nur E-Lkw sind bis Mitte 2031 von der Maut befreit.
  • Der Tankrabatt von Oktober bis Dezember senkt die Energiesteuer für alle um 14,04 Cent je Liter und kostet allein an Energiesteuer knapp 2,5 Milliarden Euro, fast so viel wie sechs Jahre Agrardiesel.
Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Was wissen Sie über Diesel auf Acker und Autobahn?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viel Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen fuhren am 1. Juli 2026 mit Diesel? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Das Kraftfahrt-Bundesamt zählte 1.603.988 von 1.833.883 Zugmaschinen mit Diesel. Rund ein Achtel fährt mit Benzin, elektrisch sind 0,07 Prozent.
2 Wie viel Energiesteuer erstattet der Zoll Landwirten je Liter für Diesel ab 2026? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Der volle Satz gilt seit dem 1. Januar 2026 wieder. 2025 erstattete der Zoll 6,44 Cent, 14,04 Cent beträgt die Senkung durch den Tankrabatt.
3 Was kostete ein Liter Diesel im September 2026 im Monatsmittel? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Der September war nach Angaben des ADAC der teuerste Tankmonat seit Beginn der Aufzeichnungen. 2,14 Euro war der Rekord vom März 2022.
4 Bis wann sind emissionsfreie Lkw in Deutschland von der Maut befreit? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Das Vierte Gesetz zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften verlängerte die Befreiung und kippte die zuvor ab 2026 geplante Teilmaut.
5 In welchem Land zahlen Landwirte auf Diesel nur 3,86 Cent Steuer je Liter? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. In Frankreich gilt der ermäßigte Satz seit Juli 2024 direkt beim Kauf. Die Niederlande kennen keine Ermäßigung, Polen erstattet 1,48 Złoty je Liter.

Wie viel Prozent der Landmaschinen fahren mit Diesel?

Modellfahrzeuge von Traktor und LKW vor Zapfpistole, teils mit Anhängern
Von 1,83 Millionen Traktoren fahren 87,5 Prozent mit Diesel, 1.603.988 Maschinen. Nur 1.292 sind elektrisch, 226.520 nutzen Benzin

Bei den Traktoren fahren 87,5 Prozent mit Diesel. Von den 1.833.883 land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen, die das Kraftfahrt-Bundesamt zum 1. Juli 2026 zählte, tankten 1.603.988 Diesel, elektrisch fuhren 1.292.

Fast der ganze Rest des Bestands fährt mit Benzin, nämlich 226.520 Zugmaschinen oder rund ein Achtel. Welche Bauarten das sind, schlüsselt das Kraftfahrt-Bundesamt nicht auf. Gas spielt mit 153 Fahrzeugen keine Rolle, Hybridantriebe kommen auf 702.

Ein halbes Jahr vorher, zum 1. Januar 2026, lag der Dieselanteil mit 87,8 Prozent fast gleich hoch. Die Bundesregierung schrieb im Januar 2024 in einer Antwort an den Bundestag, in der Land- und Forstwirtschaft stünden „für die meisten Anwendungsfälle“ kurzfristig „keine nennenswerten technischen Alternativen zu Dieselfahrzeugen zur Verfügung, etwa in Form von Wasserstoff- oder Elektroantrieben“. Die Landwirtschaft dürfte sich damit erst spät vom Öl lösen.

Unter den rund 40.900 Zugmaschinen ohne Sattelzugmaschinen, die 2025 neu zugelassen wurden, waren nach den Daten des KBA 129 batterieelektrisch.

Fendt baut seit dem vierten Quartal 2024 in Marktoberdorf den e107 V Vario mit 100 Kilowattstunden Batterie, deren Laufzeit Fendt mit vier bis sieben Stunden Einsatz beziffert. New Holland liefert seit dem Frühjahr 2026 den T7.270 Methane Power aus, der mit 270 PS und 204,1 Kilogramm Biomethan im Tank auch schwere Feldarbeit übernehmen soll.

Für Mähdrescher, Feldhäcksler und Rübenroder haben wir eine Zahl zum Antrieb gesucht und keine gefunden. Das KBA führt diese selbstfahrenden Arbeitsmaschinen nicht nach Kraftstoff, ein Teil davon ist gar nicht zulassungspflichtig.

Auch den Dieselverbrauch der Landwirtschaft insgesamt erhebt keine Behörde in Litern. Einen Anhaltspunkt liefert die Erstattung: Für 2023 weist der 30. Subventionsbericht der Bundesregierung 460 Millionen Euro Steuermindereinnahmen durch den Agrardiesel aus. Bei 21,48 Cent je Liter entspricht das rechnerisch gut 2,1 Milliarden Litern, die Betriebe zur Erstattung angemeldet haben.

Je Hektar setzt das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung im Schnitt 100 Liter Diesel an.

FahrzeuggruppeBestandDieselElektro
Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (1. Juli 2026)1.833.88387,5 %0,07 %
Lkw insgesamt, mit Transportern (1. Januar 2026)3.896.40291,1 %3,0 %
Lkw ab 12 Tonnen Nutzlast (1. Januar 2026)135.02998,1 %0,34 %
Sattelzugmaschinen (1. Januar 2026)225.56497,2 %0,79 %
Fahrzeugbestand nach Kraftstoff. Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, FZ 13 und FZ 27, Anteile selbst berechnet.
Auf den Punkt

Auf dem Acker fährt fast alles mit Diesel, elektrisch sind 0,07 Prozent der Traktoren. Die Erstattung von 2023 entspricht rechnerisch gut 2,1 Milliarden Litern Diesel im Jahr.

Warum ist Diesel 2026 so teuer geworden?

Messbecher mit gelber Flüssigkeit und Anhänger „2,386 €“ auf Weiß
Im September 2026 kostete Diesel im Monatsmittel 2,386 Euro je Liter, 12 Cent mehr als Super E10.

Vor allem wegen des Iran-Kriegs. Seit Ende Februar fehlen am Weltmarkt Raffineriekapazität und Exporte aus dem Golf, und Diesel ist davon stärker betroffen als Benzin. Im September kostete der Liter im Monatsmittel 2,386 Euro, nach Angaben des ADAC der teuerste Tankmonat seit Beginn der Aufzeichnungen.

Im Januar zahlten Autofahrer für einen Liter Diesel im Schnitt noch 1,692 Euro. Im März sprang der Monatswert auf 2,164 Euro und übertraf damit den bisherigen Rekord vom März 2022 mit 2,140 Euro. Allein vom 1. bis zum 31. März verteuerte sich der Liter nach ADAC-Zählung um 55,7 Cent, Benzin um 31,3 Cent.

Nach der ersten Steuersenkung im Mai und Juni zog der Preis wieder an. Am 17. September stand der Tagesdurchschnitt bei 2,471 Euro, so hoch wie nie.

2025 lag Diesel im Jahresmittel 7,7 Cent unter Super E10, im September 2026 kostete er 12 Cent mehr, obwohl die Energiesteuer auf Diesel 18,41 Cent je Liter niedriger ist als auf Benzin.

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie en2x erklärt das mit der Herkunft: „Diesel in Deutschland wird zu rund 30 Prozent importiert. Hinzu kommt: Der Nahe Osten fällt als Diesel-Exporteur zurück, wodurch sich das weltweite Angebot verknappt.“

Die Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts misst denselben Effekt im Großhandel. Die Spanne zwischen Dieselgroßhandelspreis und Rohölpreis erreichte am 16. September mit 93,4 Cent je Liter einen neuen Höchststand, bei E10 lag der Spitzenwert Anfang September bei 64,7 Cent. „Während der Irankrise vergrößerten sich die Abstände zwischen den Dieselgroßhandelspreisen und dem Rohölpreis über einen längeren Zeitraum erheblich, während eine vergleichbare Entwicklung bei Benzin nicht zu beobachten war“, schreiben die Wettbewerbshüter in ihrem Quartalsbericht.

Rohöl allein erklärt den Sprung nicht. Vom 1. bis zum 11. September stieg der Rohölpreis laut Bundeskartellamt um 6,5 Cent je Liter, Diesel an der Tankstelle um 13,6 Cent, Benzin um 7,1 Cent.

Diesel überholt das Benzin
Bundesweiter Durchschnittspreis für einen Liter Diesel 2026 nach Monaten. Seit März liegt Diesel meist über Super E10.
2,386 €
Diesel im Septembermittel 2026, teuerster Tankmonat seit Beginn der Aufzeichnungen
2,471 €
Tagesrekord am 17. September 2026
+12 Cent
Diesel über Super E10 im September, trotz 18,41 Cent weniger Energiesteuer
93,4 Cent
Spanne zwischen Dieselgroßhandel und Rohöl am 16. September
Januar
1,692 €
E10 1,739 €
Februar
1,722 €
E10 1,760 €
März
2,164 €
E10 2,022 €
April
2,263 €
E10 2,109 €
Mai
1,991 €
Tankrabatt, E10 1,983 €
Juni
1,818 €
Tankrabatt, E10 1,870 €
Juli
2,097 €
E10 2,099 €
August
2,223 €
E10 2,145 €
September
2,386 €
E10 2,266 €

Monatsmittel der ADAC-Tankstellenpreise. Im Mai und Juni galt der erste Tankrabatt mit 14,04 Cent weniger Energiesteuer je Liter. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 kostete Diesel im Schnitt 1,611 Euro, 7,7 Cent weniger als E10.

Im Nahen Osten wurden nach Angaben der Markttransparenzstelle Raffinerien beschädigt, Russland verhängte nach ukrainischen Angriffen auf seine Anlagen ein Exportverbot für Benzin und Diesel, und Niedrigwasser auf dem Rhein erschwerte im Westen die Versorgung.

Seit dem 21. Januar 2026 verbietet die EU zudem den Import von Kraftstoffen, die in Drittländern wie Indien oder der Türkei aus russischem Öl hergestellt wurden.

Aus Sicht des ADAC lassen sich die hohen Preise „nicht allein mit der Entwicklung des Rohölpreises erklären“. Die Mineralölwirtschaft verweist auf eine Studie, die sie bei Frontier Economics in Auftrag gegeben hat: Netto, also ohne Steuern und Abgaben, lag Diesel in Deutschland von Mai bis August unter den Preisen aller Nachbarländer. Das Bundeskartellamt führt seit Mai Verfahren zur Preisbildung in den Raffinerien. Ob ein Missbrauch vorliegt, „müssen diese Verfahren zeigen“, sagt Präsident Andreas Mundt.

Beim Durchschnittspreis von 1,611 Euro im Jahr 2025 gingen 47,04 Cent Energiesteuer und 25,7 Cent Mehrwertsteuer an den Fiskus, zusammen 45 Prozent des Literpreises. Hinzu kommt der CO2-Preis aus dem nationalen Emissionshandel. Für 2026 gilt ein Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne, die erste Versteigerung an der Energiebörse EEX im Juli endete beim Höchstpreis. Bei 65 Euro entspricht der CO2-Preis laut en2x einem Aufschlag von bis zu 17,4 Cent je Liter Diesel, vor Mehrwertsteuer.

Seit dem 1. Oktober senkt der zweite Tankrabatt des Jahres die Energiesteuer bis Jahresende von 47,04 auf 33,00 Cent je Liter.

Bestandteil je LiterSeptember 2026 (2,386 €)14. Oktober 2026 (2,247 €)
Mehrwertsteuer (19 %)38,1 Cent35,9 Cent
Energiesteuer47,04 Cent33,00 Cent
CO2-Preis bei 65 € je Tonne, vor Mehrwertsteuerrund 17,4 Centrund 17,4 Cent
Einkauf, THG-Quote, Logistik, Vertrieb und Margerund 136,1 Centrund 138,4 Cent
Rechenbeispiel: Was im Dieselpreis steckt, vor und nach dem Tankrabatt. Grundlage: ADAC-Durchschnittspreise, Energiesteuergesetz §§ 2 und 68, CO2-Aufschlag nach en2x. Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichtet die Anbieter, die Emissionen ihrer Kraftstoffe 2026 um 12 Prozent zu senken. Eigene Rechnung.
Auf den Punkt
  • Produkt statt Rohöl: Knapp ist Diesel, nicht das Öl, rund 30 Prozent werden importiert
  • Steueranteil: 45 Prozent des Literpreises gingen 2025 an den Fiskus, dazu bis zu 17,4 Cent CO2-Preis
  • Streit: Der ADAC sieht Spielraum, en2x knappe Produktmärkte, das Kartellamt ermittelt

Was kostet der Dieselpreis einen landwirtschaftlichen Betrieb?

Ein oranger Kanister mit einem Etikett, auf dem „100 Liter je Hektar“ steht, und einer Ähre
Das KTBL setzt im Schnitt 100 Liter Diesel je Hektar an, Treib- und Schmierstoffe machten 2024/25 4,3 Prozent der Kosten aus.

Einige Tausend Euro im Jahr. Treib- und Schmierstoffe kosteten die Haupterwerbsbetriebe des Testbetriebsnetzes 2024/25 im Schnitt 189 Euro je Hektar, 4,3 Prozent der betrieblichen Aufwendungen. Zum Septemberpreis kämen auf einen 100-Hektar-Betrieb rechnerisch gut 7.000 Euro Mehrkosten im Jahr zu.

Das Testbetriebsnetz des Bundeslandwirtschaftsministeriums wertet jedes Jahr die Buchführung Tausender Höfe aus. Für Treib- und Schmierstoffe gaben die Haupterwerbsbetriebe 2018/19 142 Euro je Hektar aus, im Krisenjahr 2022/23 dann 210 Euro und 2024/25 noch 189 Euro.

Die Agrardieselvergütung sank im selben Zeitraum von 31 auf 23 Euro je Hektar, weil die Erstattung damals schon schrittweise gekürzt wurde.

Angenommen, ein Ackerbaubetrieb bewirtschaftet 100 Hektar und verbraucht die vom KTBL angesetzten 100 Liter je Hektar, also 10.000 Liter im Jahr. Der Großverbraucherpreis für Diesel, den der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) aus Daten des Statistischen Bundesamts veröffentlicht, lag im September bei 198,33 Euro je 100 Liter ohne Mehrwertsteuer, im Schnitt des Jahres 2025 bei 124,65 Euro.

Zum Septemberpreis müsste der Betrieb rund 7.370 Euro mehr zahlen als zum Vorjahresschnitt, die Agrardiesel-Erstattung für dieselbe Menge betrüge 2.148 Euro. Mit dem Verbrauch, den die Erstattung im Testbetriebsnetz nahelegt, rechnerisch rund 144 Liter je Hektar, fiele der Aufschlag noch höher aus.

Von März bis Juni brauchen die Betriebe nach Angaben von Bauernpräsident Joachim Rukwied „bis zu einem Drittel des Jahresverbrauches an Diesel“, und genau im März begann der Preissprung. Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg, berichtete Anfang März dem Tagesspiegel, Diesel für die Landwirtschaft sei im Großhandel binnen zwei Wochen um 25 Prozent gestiegen, „etwa 30 Euro mehr für 100 Liter“.

Die Bayerische Staatsregierung schrieb im Mai 2026, die Kombination aus steigenden Betriebsmittelkosten belaste „gerade angesichts sinkender Erzeugerpreise die Wirtschaftlichkeit vieler landwirtschaftlicher Betriebe spürbar“. Nach den Zahlen der Staatsregierung kostete der Liter Diesel von März bis Dezember 2025 im Schnitt 1,57 Euro, am 21. April 2026 dagegen 2,29 Euro.

Den Agrardiesel für 2026 beantragen die Betriebe nach einem Hinweis der Fachzeitschrift top agrar erst im kommenden Jahr, die volle Erstattung kommt also frühestens 2027 an.

Auf den Punkt

Vor der Krise machten Treib- und Schmierstoffe gut vier Prozent der Kosten eines Hofs aus. Zum Septemberpreis wären die Mehrkosten eines 100-Hektar-Betriebs mehr als dreimal so hoch wie seine Erstattung, und die kommt erst im Jahr darauf.

Wie hilft der Staat den Landwirten beim Diesel?

Spielzeugtraktor auf Sparschwein mit Aufkleber '21,48 Cent' auf weißem Grund
Für Diesel ab Januar 2026 gilt in der Landwirtschaft wieder der volle Erstattungssatz von 21,48 Cent je Liter.

Mit dem wieder vollen Erstattungssatz von 21,48 Cent Energiesteuer je Liter für Diesel ab dem 1. Januar 2026 und mit der Befreiung von der Kfz-Steuer. Beide Hilfen kosten den Bund zusammen rund 920 Millionen Euro im Jahr. Den CO2-Preis im Diesel bekommen die Betriebe nicht zurück.

Landwirtschaftliche Betriebe erhalten seit 1951 eine Verbilligung für versteuerten Diesel, seit August 2006 steht die Regel in § 57 des Energiesteuergesetzes. Die Entlastung beträgt 214,80 Euro je 1.000 Liter.

Vom regulären Satz von 47,04 Cent bleiben damit 25,56 Cent Energiesteuer je Liter übrig, die ein Hof tatsächlich zahlt.

Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts vom November 2023 beschloss die damalige Koalition aus SPD, Grünen und FDP, die Erstattung abzubauen, um nach eigenen Worten „Haushaltsmittel durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen zu generieren“. Ab März 2024 zahlte der Zoll noch 60 Prozent, also 12,888 Cent je Liter, im Jahr 2025 noch 30 Prozent, ab 2026 hätte die Vergütung ganz entfallen sollen. Die Kfz-Steuerbefreiung für Traktoren blieb unangetastet.

Der Plan trieb die Landwirte auf die Straße. Am 15. Januar 2024 demonstrierten nach Angaben des Deutschen Bauernverbands rund 30.000 Menschen mit fast 10.000 Fahrzeugen am Brandenburger Tor. „Nur eine Lösung beim Agrardiesel wird die Traktoren von der Straße bekommen“, sagte Verbandspräsident Rukwied damals.

Die Koalition aus CDU/CSU und SPD schrieb 2025 in ihren Vertrag: „Wir werden die Agrardiesel-Rückvergütung vollständig wieder einführen.“ Umgesetzt wurde die Zusage mit dem Gesetz zur Aufhebung der Freizone Cuxhaven vom 22. Dezember 2025, seit dem 1. Januar 2026 gilt wieder der volle Satz. „Wir halten Wort“, sagte Landwirtschaftsminister Alois Rainer laut top agrar nach dem Beschluss im Bundestag.

Die Bundesregierung rechnet mit Steuermindereinnahmen von 430 Millionen Euro im Jahr und rund 146.000 Anträgen.

Beantragt wird online beim Hauptzollamt, einmal je Kalenderjahr. Unter 50 Euro Entlastung im Jahr zahlt der Zoll nichts aus, darüber erstattet er den vollen Betrag. Die Grenze erreicht ein Betrieb ab rund 233 Litern Diesel im Jahr.

Neu ist seit 2026, dass auch Kraftstoffe, die steuerlich wie Diesel behandelt werden, die 21,48 Cent erhalten, praktisch also Biodiesel, HVO und Pflanzenöl. Mehr hat die Koalition nicht umgesetzt. Der Koalitionsvertrag kündigte an, den Einsatz alternativer Kraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft „von der Energiesteuer befreien“ zu wollen.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen kritisierte laut top agrar, Pflanzenöl, Biodiesel oder HVO blieben „gegenüber Diesel benachteiligt“.

InstrumentLandwirtschaftGüterkraftverkehr
Erstattung der Energiesteuer21,48 Cent je Liter (§ 57 EnergieStG)keine
Energiesteuer Oktober bis Dezember 202611,52 Cent je Liter nach Erstattung33,00 Cent je Liter
Kfz-Steuerbefreit bei land- und forstwirtschaftlicher NutzungDiesel-Lkw steuerpflichtig, E-Lkw befreit
CO2-Preisim Dieselpreis, keine Erstattungim Dieselpreis und zusätzlich in der Maut
Alternative Antriebegleiche Erstattung für Biodiesel, HVO und PflanzenölMautbefreiung für E-Lkw bis 30. Juni 2031, 75 % Sonderabschreibung
Volumen430 Mio. € Agrardiesel und 490 Mio. € Kfz-Steuer im Jahr1 Mrd. € für Ladepunkte über vier Jahre
Wie der Bund Landwirtschaft und Güterkraftverkehr beim Diesel entlastet. Quellen: Energiesteuergesetz, Kraftfahrzeugsteuergesetz, Bundesfernstraßenmautgesetz, Einkommensteuergesetz, 30. Subventionsbericht, BT-Drs. 21/1975, Bundesverkehrsministerium.

Zusätzlich profitieren die Höfe vom Tankrabatt. Paragraf 68 des Energiesteuergesetzes senkt den Dieselsatz vom 1. Mai bis 30. Juni und vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 auf 33,00 Cent und streicht in diesen Monaten ausdrücklich die Erstattung für Busse und Bahnen, den Agrardiesel nimmt die Vorschrift nicht aus. Die 214,80 Euro je 1.000 Liter gelten weiter.

Für Diesel aus den Rabattmonaten bleiben einem Hof so rechnerisch 11,52 Cent Energiesteuer je Liter.

Im 30. Subventionsbericht bescheinigt die Bundesregierung dem Agrardiesel selbst: „Insgesamt hat die Maßnahme eine negative Klimawirkung.“ Eine Evaluierung durch FiFo, ZEW, ifo und FIT bewertete das Instrument 2019 als nicht zielgenau, weil die Vergütung den Einsatz der Produktionsfaktoren zugunsten von Diesel verzerre. Das Umweltbundesamt empfahl schon 2021, die Vergünstigung abzubauen.

Nach Zahlen des Zolls, die der Grünen-Abgeordnete Karl Bär abgefragt hat, stellten 2021 und 2022 56 und 57 Prozent der Betriebe einen Antrag. „Das bedeutet offensichtlich, dass viele Betriebe auch ohne diese Agrardiesel-Rückerstattung auskommen“, folgert Bär. Welche Gründe die übrigen Betriebe haben, geht aus der Abfrage nicht hervor.

Für den Traktor erstattet der Bund 21,48 Cent je Liter, für den Elektro-Lkw zahlt er keinen Euro Kaufprämie.

Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Zitat teilen
Auf den Punkt

Für Diesel ab Januar 2026 gilt wieder der volle Erstattungssatz von 21,48 Cent, ausgezahlt wird 2027. Im Tankrabatt-Quartal bleiben Höfen damit 11,52 Cent Energiesteuer je Liter. Die Bundesregierung selbst bescheinigt der Hilfe eine negative Klimawirkung.

Wie abhängig sind Lkw vom Diesel?

Grauer Modell-Lastwagen mit Tank, Text „0 Cent zurück“ und Containeranhänger vor weißem Hintergrund
97,2 Prozent der Sattelzugmaschinen fahren mit Diesel, eine Erstattung der Energiesteuer bekommen Speditionen nicht.

Noch stärker als die Traktoren. Von den 225.564 Sattelzugmaschinen fuhren Anfang 2026 97,2 Prozent mit Diesel, bei den Lkw ab zwölf Tonnen Nutzlast 98,1 Prozent. Eine Erstattung der Energiesteuer wie beim Agrardiesel bekommen Speditionen nicht.

Über alle 3,9 Millionen Lkw gerechnet liegt der Dieselanteil laut KBA bei 91,1 Prozent und der Anteil der Elektro-Lkw bei 3,0 Prozent. Die 3,0 Prozent schönen das Bild, denn 86,8 Prozent dieser Fahrzeuge sind Transporter bis 3,5 Tonnen, und dort fahren die meisten Elektro-Lkw.

Bei den schweren Lkw ab zwölf Tonnen Nutzlast waren zum Jahresbeginn 460 von 135.029 batterieelektrisch.

Unter den neu zugelassenen Sattelzugmaschinen fuhren 2025 nach KBA-Zahlen 3,2 Prozent elektrisch, von Januar bis September 2026 stieg der Anteil auf 5,2 Prozent. EU-weit entfielen 2025 laut Herstellerverband ACEA 93,2 Prozent der neuen Lkw über 3,5 Tonnen auf Diesel. Beim Münchner Nutzfahrzeugkonzern Traton sank der Anteil der Elektrofahrzeuge am Absatz im dritten Quartal 2026 von 1,15 auf 0,98 Prozent, gemessen am Vorjahresquartal.

Den Großverbraucherpreis gibt der BGL für Januar 2026 mit 133,08 Euro je 100 Liter an, für September mit 198,33 Euro, jeweils ohne Mehrwertsteuer. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz rechnete der Verband im September vor: „Seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten ist der Dieselpreis um netto ca. 60 Cent pro Liter gestiegen. Bei einer monatlichen Fahrleistung von 10.000 km ergeben sich Mehrkosten in Höhe von 1.800 € pro Lkw.“

Rechnerisch unterstellt der BGL damit einen Verbrauch von 30 Litern je 100 Kilometer. Eine Sattelzugmaschine fuhr 2025 nach dem Fahrleistungsbericht des KBA im Schnitt 67.479 Kilometer. Ein Rechenbeispiel: Mit 30 Litern Verbrauch kämen so gut 20.000 Liter im Jahr zusammen.

Zum Septemberpreis hätte diese Menge rund 14.900 Euro mehr gekostet als zum Durchschnittspreis des Jahres 2025, gut doppelt so viel wie der Aufschlag für den 100-Hektar-Hof aus dem Rechenbeispiel oben.

Der schwere Lkw fährt noch fast nur Diesel
Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge im Bestand und bei den Neuzulassungen. Im Bestand der schweren Lkw fährt weniger als jeder Hundertste elektrisch, bei den neuen Sattelzugmaschinen gut jede zwanzigste.
97,2 %
der 225.564 Sattelzugmaschinen fuhren Anfang 2026 mit Diesel
5,2 %
der neuen Sattelzugmaschinen von Januar bis September 2026 waren elektrisch
1.800 €
Mehrkosten je Lkw im Monat bei 10.000 Kilometern nach Rechnung des BGL
0 Cent
Erstattung der Energiesteuer für Speditionen
Bestand Lkw ab 12 t Nutzlast
0,34 %
460 von 135.029
Bestand Sattelzugmaschinen
0,79 %
1.779 von 225.564
Bestand Lkw insgesamt
3,0 %
vor allem Transporter bis 3,5 t
Neuzulassungen Sattelzugmaschinen 2025
3,2 %
926 von 29.072
Neuzulassungen Sattelzugmaschinen 2026
5,2 %
1.255 von 23.907, Januar bis September
Neuzulassungen Lkw insgesamt 2026
13,1 %
27.115 von 207.663, Januar bis September

Bestand zum 1. Januar 2026. Die Fahrzeugart Lkw enthält beim Kraftfahrt-Bundesamt auch Transporter bis 3,5 Tonnen, sie machen 86,8 Prozent des Bestands aus.

Neben dem Diesel zahlen Lkw seit Dezember 2023 einen CO2-Aufschlag in der Maut, berechnet mit 200 Euro je Tonne CO2. Für einen 40-Tonner mit fünf Achsen der Schadstoffklasse Euro VI liegt die Maut bei 34,8 Cent je Kilometer, davon entfallen 15,8 Cent auf den CO2-Teilsatz. Der BGL spricht von einer Doppelbelastung, weil der Diesel zusätzlich den CO2-Preis aus dem nationalen Emissionshandel enthält, und fordert einen Gewerbediesel nach dem Vorbild von „Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Slowenien, Spanien und Ungarn“.

Die Lkw-Maut brachte dem Bund 2025 nach Angaben des Verkehrsministeriums rund 13,4 Milliarden Euro ein.

Gefördert wird beim Lkw der Umstieg, nicht der Diesel. Emissionsfreie Lkw sind nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz bis zum 30. Juni 2031 von der Maut befreit. Die zuvor ab 2026 vorgesehene Teilmaut hat das Vierte Gesetz zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften vom 1. Dezember 2025 gekippt. Hinzu kommen die Befreiung von der Kfz-Steuer und eine Sonderabschreibung von 75 Prozent im Jahr der Anschaffung, die nach § 7 Abs. 2a des Einkommensteuergesetzes ausdrücklich auch für Elektro-Lkw gilt, die nach dem 30. Juni 2025 und vor 2028 angeschafft werden.

Einen Zuschuss zum Kauf zahlt der Bund nicht mehr. Auf die Frage nach Förderprogrammen für E-Lkw antwortete die Bundesregierung im März 2026 schlicht mit „Nein.“

Das Förderprogramm für klimaschonende Nutzfahrzeuge lief Ende 2024 aus, nach Angaben des Verkehrsministeriums mit rund einer Milliarde Euro für etwa 8.500 Lkw.

Seit Mai 2026 fördert der Bund stattdessen Ladepunkte mit einer Milliarde Euro über vier Jahre, und für das Schnellladenetz an den Autobahnen vergab er im Juni die ersten 124 Rastanlagen mit 836 Ladepunkten, 447 davon für das Megawattladen.

Auf den Punkt
  • Abhängigkeit: 97,2 Prozent der Sattelzugmaschinen fahren mit Diesel
  • Kosten: rechnerisch rund 14.900 Euro Mehrkosten je Zugmaschine im Jahr zum Septemberpreis
  • Maut: 15,8 Cent je Kilometer CO2-Teilsatz für den 40-Tonner zusätzlich zum CO2-Preis im Diesel
  • Umstieg: Mautbefreiung bis 2031, aber keine Kaufprämie für E-Lkw

Wie entlasten andere EU-Länder Landwirte und Spediteure?

Fünf Tanksäulen in einer Reihe; die mittlere ist orange, die äußeren sind weiß
Frankreich, Österreich und Polen entlasten ihre Landwirte auf ganz unterschiedliche Weise, die Niederlande gar nicht.

Sehr unterschiedlich. In Frankreich zahlen Landwirte nur 3,86 Cent Steuer je Liter, Polen erstattet 2026 umgerechnet rund 34 Cent, Österreich zahlt eine Pauschale je Hektar, die Niederlande zahlen gar nichts. Eine Steuererstattung für Speditionen kennen unter anderem Belgien, Frankreich, Italien und Spanien.

In Frankreich zahlen Landwirte auf den nicht für die Straße bestimmten Diesel, den Gazole non routier, seit Juli 2024 direkt beim Kauf nur den ermäßigten Satz von 3,86 Euro je Hektoliter. Eine geplante Erhöhung strich die Regierung im Januar 2024 auf dem Höhepunkt der französischen Bauernproteste.

Für 2026 hat der Staat nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums die Akzise für den April-Verbrauch ganz übernommen und für den Mai-Verbrauch eine zusätzliche Hilfe von 15 Cent je Liter angekündigt.

Das Landwirtschaftsministerium in Wien zahlt für 2026 und 2027 je bis zu 50 Millionen Euro als Pauschale je Hektar aus, für Ackerland etwa 17,50 Euro, berechnet auf 110 Liter. Das entspricht voraussichtlich rund 16 Cent je Liter. Wegen der Dieselpreise, die vom 5. Januar bis 10. Mai 2026 um rund 25 Prozent stiegen, zahlt Österreich den Betrag für 2026 schon im Dezember aus.

Polen erstattet 2026 laut Regierungsverordnung 1,48 Złoty Verbrauchsteuer je Liter, nach dem EZB-Referenzkurs vom 20. Oktober rund 34 Cent und damit mehr als Deutschland.

In den Niederlanden zahlen Landwirte seit 2013 den vollen Dieselsatz, damals schaffte das Land den steuerbegünstigten roten Diesel ab. Die Wiedereinführung zum Jahr 2027, die das Kabinett angekündigt hatte, wird nach einem Bericht des Senders NOS vom September 2025 nicht kommen.

LandAgrardiesel 2026Besonderheit
DeutschlandErstattung 21,48 Cent je LiterAntrag einmal im Jahr beim Hauptzollamt
FrankreichSteuersatz 3,86 Cent je Literermäßigt direkt beim Kauf, Sonderhilfen 2026
ÖsterreichPauschale je Hektar, rund 16 Cent je Literbis zu 50 Mio. € je Jahr, Auszahlung Dezember 2026
PolenErstattung 1,48 Złoty, rund 34 Cent je Literbegrenzt auf eine Menge je Hektar
Niederlandekeine Ermäßigungroter Diesel 2013 abgeschafft, Rückkehr 2027 abgesagt
Agrardiesel im Vergleich. Quellen: Energiesteuergesetz, Douane, französisches Landwirtschaftsministerium, österreichisches Landwirtschaftsministerium, Dziennik Ustaw, niederländisches Finanzministerium, NOS. Złoty zum EZB-Referenzkurs vom 20.10.2026.

Für Speditionen erlaubt die EU einen ermäßigten Gewerbediesel, sofern der Satz den Mindeststeuersatz nicht unterschreitet. Spanien erstattet nach Angaben der Steuerbehörde von Bizkaia 49 Euro je 1.000 Liter, höchstens für 50.000 Liter je Fahrzeug und Jahr. Belgien zahlt nach Angaben des Transportverbands UPTR 2026 rund 191 Euro je 1.000 Liter zurück.

Slowenien erstattet die Differenz zwischen nationaler Akzise und EU-Mindestsatz und zahlt deshalb seit April 2026 nichts mehr, weil der slowenische Satz dort angekommen ist.

Ungarn setzte seine Erstattung im März 2026 aus, nachdem das Land den Dieselsatz nach Angaben der EU-Kommission auf das Minimum von 330 Euro je 1.000 Liter gesenkt hatte. Deutschland steht seit dem 1. Oktober mit 33,00 Cent je Liter ebenfalls auf diesem Mindestsatz. Ein Gewerbediesel nach slowenischem Muster brächte den Speditionen im Rabattquartal deshalb nichts.

Auf den Punkt

Mit 21,48 Cent liegt der deutsche Agrardiesel zwischen Österreich und Polen, Frankreich verlangt fast keine Steuer. Wo der Dieselsatz auf dem EU-Minimum steht, ist auch ein Gewerbediesel null wert.

Was ist von den Diesel-Hilfen zu halten?

Gießkanne mit Schild gießt Flüssigkeit auf einen Spielzeug-LKW vor weißem Hintergrund
Der Tankrabatt von Oktober bis Dezember kostet knapp 2,5 Milliarden Euro Energiesteuer und gilt für jeden Liter.

Die Diesel-Hilfen lindern den Preisschock, setzen aber wenig Anreize zum Umstieg. Für den Tankrabatt von Oktober bis Dezember verzichtet der Bund auf knapp 2,5 Milliarden Euro Energiesteuer, für jeden Liter. Eine Kaufprämie für E-Lkw und eine Steuerbefreiung für Biokraftstoffe fehlen.

Der Bundestag beschloss den zweiten Tankrabatt am 25. September 2026 mit 434 zu 128 Stimmen. Die Steuerausfälle liegen nach Angaben des Bundestags bei 2,485 Milliarden Euro Energiesteuer und 293 Millionen Euro Umsatzsteuer, der erste Rabatt im Mai und Juni kostete 1,6 Milliarden Euro. Allein die Energiesteuer aus drei Monaten Rabatt entspricht fast sechs Jahren Agrardiesel.

Beim ersten Rabatt gaben Mineralölkonzerne und Tankstellen die Ersparnis nach einer Auswertung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags im Schnitt zu 78 bis 83 Prozent weiter.

Beide Koalitionen haben am Diesel gedreht, in entgegengesetzte Richtungen. Die Ampel wollte den Agrardiesel streichen, um nach dem Haushaltsurteil Geld durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen zu gewinnen. Die heutige Regierung hat ihn vollständig zurückgeholt und die Energiesteuer auf Diesel zweimal gesenkt. Am Befund ändert das wenig: Die Evaluierung von 2019 und der eigene Subventionsbericht der Bundesregierung beschreiben den Agrardiesel als Hilfe, die Diesel verbilligt, statt den Verbrauch zu senken.

Unsere Einschätzung: Agrardiesel und Tankrabatt machen Diesel billiger, ausgerechnet in dem Jahr, in dem der Iran-Krieg zeigt, wie teuer die Abhängigkeit werden kann. Schwere Landmaschinen lassen sich kurzfristig nicht ersetzen, deshalb lässt sich eine Entlastung der Höfe begründen. Die zugesagte Steuerbefreiung für Biokraftstoffe hätte dagegen den Umstieg belohnt, statt nur den Diesel zu verbilligen, und genau dieser Teil fehlt im Gesetz.

Bei den Speditionen liegt die Forderung nach einem Gewerbediesel nahe, im Rabattquartal brächte er allerdings nichts. Wie die Handelslogistik von REWE in Wien zeigt, rechnet sich der Elektro-Lkw im Depotverkehr mit festen Touren schon heute. Im Fernverkehr ist das Ladenetz erst im Aufbau, und eine Kaufprämie zahlt der Bund nicht mehr.

Die EU verlangt von den Lkw-Herstellern, den CO2-Ausstoß ihrer neuen schweren Lkw im Flottenschnitt bis 2030 um 45 Prozent und bis 2040 um 90 Prozent zu senken, jeweils gegenüber dem Bezugszeitraum 2019/2020. Bei rund 29.000 bis 32.000 neuen Sattelzugmaschinen im Jahr braucht der Markt rechnerisch sieben bis acht Jahre, um den Bestand von 225.564 Fahrzeugen einmal zu erneuern. Wer seine Flotte 2026 erneuert, entscheidet damit über den Antrieb bis weit in die 2030er-Jahre.

Am CO2-Preis ändert sich so bald nichts. Der europäische Emissionshandel für Verkehr und Gebäude startet erst 2028, für 2027 hat die Bundesregierung angekündigt, den nationalen Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne zu verlängern.

Auf den Punkt

Der Tankrabatt kostet in drei Monaten fast so viel Energiesteuer wie sechs Jahre Agrardiesel. Bis der Bestand an Sattelzugmaschinen einmal erneuert ist, vergehen rechnerisch sieben bis acht Jahre.

Was können Landwirte und Speditionen jetzt tun?

Ein Kalenderblatt mit dem Datum
Den Agrardiesel für 2025 beantragen Betriebe bis zum 31. Dezember 2026 beim Hauptzollamt.

Fristen einhalten, alle Entlastungen vollständig beantragen und bei der nächsten Anschaffung die Förderung für andere Antriebe einrechnen. Bis zum Jahresende zählen fünf Punkte.

  1. Agrardiesel 2025 beantragen: Der Antrag für den Verbrauch 2025 muss nach Hinweis von top agrar bis zum 31. Dezember 2026 beim Hauptzollamt eingehen, für 2025 erstattet der Zoll noch 6,44 Cent je Liter.
  2. Biokraftstoffe mitzählen: Seit 2026 gilt für Biodiesel, HVO und Pflanzenöl derselbe Erstattungssatz von 21,48 Cent je Liter wie für fossilen Diesel.
  3. Lieferungen terminieren: Die Energiesteuer entsteht bei der Entnahme aus dem Steuerlager, der Tankrabatt gilt deshalb für Ware, die bis Ende Dezember das Lager verlässt.
  4. Tankzeit wählen: Seit April dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal am Tag um 12 Uhr erhöhen, senken dürfen sie jederzeit.
  5. Elektro-Lkw durchrechnen: Mautbefreiung bis Mitte 2031, Kfz-Steuerbefreiung und 75 Prozent Sonderabschreibung für Fahrzeuge, die vor 2028 angeschafft werden.

Für das neue Jahr plant die Bundesregierung einen Spritpreisdeckel, spätestens zum 1. Januar 2027. Wie der Deckel aussehen soll, ist nach Angaben des Bundeskartellamts noch offen, die Mineralölwirtschaft lehnt das Vorhaben ab.

Glossar: 16 wichtige Fachbegriffe zu Diesel, Steuer und Förderung

Ein offenes Buch mit Linienmuster und einem orangen tropfenförmigen Element auf der rechten Seite
Vom Agrardiesel bis zum Testbetriebsnetz: die wichtigsten Begriffe rund um Diesel, Steuer und Förderung.

Agrardiesel

Agrardiesel nennt man den Diesel, den Betriebe der Land- und Forstwirtschaft verbrauchen, und zugleich die Erstattung der Energiesteuer darauf. Die Erstattung regelt § 57 des Energiesteuergesetzes, für Diesel ab 2026 beträgt der Satz wieder 214,80 Euro je 1.000 Liter. Den Antrag stellen die Betriebe einmal im Jahr online beim Hauptzollamt.

Bagatellgrenze

Bagatellgrenze heißt beim Agrardiesel der Mindestbetrag von 50 Euro Entlastung im Kalenderjahr. Liegt die Erstattung darunter, zahlt der Zoll nichts aus, darüber den vollen Betrag. Anders als der frühere Selbstbehalt von 350 Euro, der von 2005 bis 2011 galt, mindert die Grenze Ansprüche über 50 Euro nicht.

Brennstoffemissionshandel

Brennstoffemissionshandel ist der nationale CO2-Preis auf Heiz- und Kraftstoffe nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz. Für 2026 gilt ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro je Tonne, die Zertifikate versteigert die Energiebörse EEX. Die Lieferanten geben die Kosten über den Literpreis weiter, beim Diesel bis zu 17,4 Cent vor Mehrwertsteuer.

Dieselprivileg

Dieselprivileg nennt man den niedrigeren Energiesteuersatz für Diesel gegenüber Benzin, regulär 47,04 statt 65,45 Cent je Liter. Das Umweltbundesamt zählt den Abstand von 18,41 Cent zu den umweltschädlichen Subventionen, die Bundesregierung führt ihn nicht im Subventionsbericht.

Energiesteuer

Energiesteuer heißt die Verbrauchsteuer auf Kraft- und Heizstoffe, früher Mineralölsteuer. Die Steuer entsteht, sobald der Kraftstoff das Steuerlager verlässt, und steckt damit schon im Großhandelspreis. Auf Diesel beträgt der Satz regulär 47,04 Cent je Liter, vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 nur 33,00 Cent.

ETS 2

ETS 2 steht für den zweiten europäischen Emissionshandel, der Brennstoffe für Verkehr und Gebäude erfasst. Die Abgabepflicht beginnt nach dem Beschluss der EU-Staaten erst 2028 statt 2027. Bis dahin gilt in Deutschland der nationale Brennstoffemissionshandel mit festem Preiskorridor.

Gazole non routier

Gazole non routier, kurz GNR, heißt in Frankreich Diesel, der nicht für den Straßenverkehr bestimmt ist, etwa für Traktoren und Baumaschinen. Landwirte zahlen darauf seit Juli 2024 direkt beim Kauf nur 3,86 Euro je Hektoliter Akzise statt einer nachträglichen Erstattung.

Gewerbediesel

Gewerbediesel nennt man einen ermäßigten Steuersatz oder eine Teilerstattung für Diesel, den Transportunternehmen gewerblich verbrauchen. Belgien, Frankreich, Italien und Spanien gewähren eine solche Erstattung meist für Lkw ab 7,5 Tonnen. Deutschland kennt keinen Gewerbediesel, der BGL fordert ihn.

Großverbraucherpreis

Großverbraucherpreis heißt der Dieselpreis für Abnehmer großer Mengen, etwa Speditionen oder landwirtschaftliche Betriebe mit eigener Tankanlage. Der BGL veröffentlicht den Wert monatlich aus Daten des Statistischen Bundesamts, in Euro je 100 Liter ohne Mehrwertsteuer. Im September 2026 lag der Preis bei 198,33 Euro.

HVO

HVO steht für hydriertes Pflanzenöl, einen Dieselersatz aus Rest- und Abfallfetten. Der Kraftstoff läuft in vielen Dieselmotoren ohne Umbau. Seit 2026 erstattet der Zoll für HVO, Biodiesel und Pflanzenöl in der Landwirtschaft denselben Betrag wie für fossilen Diesel, von der Steuer befreit sind die Kraftstoffe nicht.

Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine

Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine ist die Fahrzeugklasse des Kraftfahrt-Bundesamts für Traktoren und Schlepper. Zum 1. Juli 2026 waren 1.833.883 davon zugelassen. Mähdrescher und Feldhäcksler zählen als selbstfahrende Arbeitsmaschinen nicht dazu und erscheinen in der Kraftstoffstatistik nicht gesondert.

Markttransparenzstelle für Kraftstoffe

Markttransparenzstelle für Kraftstoffe heißt die Stelle beim Bundeskartellamt, an die Tankstellen jede Preisänderung melden müssen. Aus den Meldungen veröffentlicht die Behörde Quartalsberichte, etwa zur Spanne zwischen Großhandelspreis und Rohölpreis. Diese Spanne erreichte beim Diesel am 16. September 2026 93,4 Cent je Liter.

Megawattladen

Megawattladen bezeichnet das Laden schwerer Elektro-Lkw mit Leistungen im Megawattbereich nach dem Standard MCS, dem Megawatt Charging System. Der Bund plant dafür ein Schnellladenetz an rund 350 Autobahnstandorten. Von den ersten 836 Ladepunkten an Rastanlagen sind 447 dafür ausgelegt.

Sattelzugmaschine

Sattelzugmaschine nennt man die Zugmaschine eines Sattelzugs, auf der der Auflieger aufliegt. Im Fernverkehr ist der Sattelzug mit 40 Tonnen der Standard. Zum 1. Januar 2026 waren in Deutschland 225.564 Sattelzugmaschinen zugelassen, 97,2 Prozent davon mit Dieselmotor.

Tankrabatt

Tankrabatt heißt die befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent je Liter. Den Rabatt beschloss der Bundestag 2026 zweimal, für Mai und Juni sowie für Oktober bis Dezember. Beim Diesel sinkt der Satz damit auf den EU-Mindestsatz von 33 Cent je Liter.

Testbetriebsnetz

Testbetriebsnetz nennt man die jährliche Auswertung der Buchführung landwirtschaftlicher Betriebe durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Ergebnisse zeigen Erlöse, Kosten und Gewinne je Hektar und Betrieb. Treib- und Schmierstoffe kosteten die Haupterwerbsbetriebe 2024/25 im Schnitt 189 Euro je Hektar.

FAQ: Diesel-Rekord: Bauern bekommen Geld zurück, Spediteure nicht

Eine silberne Zapfpistole mit einem orangefarbenen Fragezeichen-Anhänger vor weißem Hintergrund
Häufige Fragen zu Agrardiesel, Tankrabatt, CO2-Preis und Diesel im Lkw.

Wie hoch ist die Agrardiesel-Erstattung 2026?

21,48 Cent je Liter, das entspricht 214,80 Euro je 1.000 Liter nach § 57 des Energiesteuergesetzes. Der volle Satz gilt seit dem 1. Januar 2026 wieder, 2025 erstattete der Zoll nur 6,44 Cent. Den Antrag für 2026 stellen die Betriebe 2027 online beim Hauptzollamt, unter 50 Euro im Jahr zahlt der Zoll nichts aus.

Gilt der Tankrabatt auch für Diesel in der Landwirtschaft?

Ja. Der Tankrabatt senkt die Energiesteuer auf Diesel von Oktober bis Dezember 2026 auf 33,00 Cent je Liter, die Agrardiesel-Erstattung von 21,48 Cent bleibt daneben bestehen. Paragraf 68 des Energiesteuergesetzes nimmt nur die Erstattung für Busse und Bahnen aus, nicht die für Landwirte.

Bekommen Speditionen in Deutschland Dieselsteuer zurück?

Nein. Das Energiesteuergesetz entlastet unter anderem Land- und Forstwirtschaft sowie Busse und Bahnen, den Güterkraftverkehr nicht. Speditionen profitieren nur vom Tankrabatt, den alle bekommen. Der Branchenverband BGL fordert einen Gewerbediesel, wie ihn Belgien, Frankreich, Italien und Spanien kennen.

Warum ist Diesel seit dem Frühjahr 2026 meist teurer als Benzin?

Weil Diesel am Weltmarkt knapper ist. Deutschland importiert rund 30 Prozent seines Diesels, der Nahe Osten fällt durch den Iran-Krieg als Exporteur zurück, dazu kommen beschädigte Raffinerien und ein russisches Exportverbot. Im September kostete Diesel 12 Cent mehr als Super E10, obwohl auf ihm 18,41 Cent weniger Energiesteuer liegen.

Wie viel CO2-Preis steckt 2026 in einem Liter Diesel?

Bis zu 17,4 Cent vor Mehrwertsteuer, gerechnet mit dem Höchstpreis von 65 Euro je Tonne. Für 2026 gilt ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro, die erste Versteigerung im Juli endete beim Höchstpreis. Lkw zahlen zusätzlich einen CO2-Aufschlag in der Maut.

Wie viele Traktoren fahren elektrisch?

1.292 von 1.833.883 land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen, also 0,07 Prozent, zählte das Kraftfahrt-Bundesamt zum 1. Juli 2026. Mit Diesel fahren 87,5 Prozent, mit Benzin rund ein Achtel. Der elektrische Fendt e107 V Vario etwa leistet dauerhaft 55 Kilowatt und hat eine Batterie mit 100 Kilowattstunden.

Quellen

79 Quellen anzeigenQuellen ausblendenabgerufen am 21.10.2026
  1. Kraftfahrt-BundesamtFZ 27: Bestand an Kraftfahrzeugen am 1. Juli 2026 nach Kraftstoffarten
  2. Kraftfahrt-BundesamtFZ 27: Bestand an Kraftfahrzeugen am 1. Januar 2026 nach Kraftstoffarten
  3. Kraftfahrt-BundesamtFZ 13: Bestand an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern am 1. Januar 2026
  4. Kraftfahrt-BundesamtFZ 13: Bestand am 1. Januar 2025
  5. Kraftfahrt-BundesamtPressemitteilung Nr. 09/2026: Fahrzeugbestand am 1. Januar 2026
  6. Kraftfahrt-BundesamtFZ 14: Neuzulassungen nach Umwelt-Merkmalen, Jahr 2025
  7. Kraftfahrt-BundesamtFZ 28: Neuzulassungen September 2026
  8. Kraftfahrt-BundesamtVerkehr in Kilometern 2025
  9. Deutscher BundestagDrucksache 20/10026: Antwort der Bundesregierung zum Agrardiesel12.01.2024
  10. FendtFully battery electric: the Fendt e100 V Vario12.11.2023
  11. top agrarNew Holland T7.270 Methane Power: Traktor ist ab sofort bestellbar
  12. Deutscher BundestagDrucksache 21/1600: 30. Subventionsbericht der Bundesregierung
  13. Bayerischer LandtagDrucksache 19/12029: Schriftliche Anfrage zu Dieselpreisen in der Landwirtschaft
  14. ADACKraftstoffpreisentwicklung: Spritpreise im Detail seit 2021
  15. ADACPressemitteilung vom 01.04.2026: Diesel im März so teuer wie noch nie
  16. ADACPressemitteilung vom 01.10.2026: Benzin und Diesel erreichen im September Höchstwerte
  17. ADACPressemitteilung vom 14.10.2026: Leichter Preisanstieg bei Diesel und Benzin
  18. ADACPressemitteilung vom 01.04.2022: März teuerster Tank-Monat aller Zeiten
  19. en2x Wirtschaftsverband Fuels und EnergieHintergrund: Iran-Krise, Preisentwicklung und Versorgungslage
  20. en2x Wirtschaftsverband Fuels und EnergiePressemitteilung vom 22.12.2025: Mehrkosten für den Klimaschutz 2026
  21. en2x Wirtschaftsverband Fuels und EnergiePressemitteilung vom 14.09.2026: Netto-Tankstellenpreise unter europäischem Durchschnitt
  22. en2x Wirtschaftsverband Fuels und EnergiePressemitteilung vom 21.09.2026: Branche lehnt Preisdeckel ab
  23. BundeskartellamtKraftstoff-News, drittes Quartal 2026
  24. BundeskartellamtPressemitteilung vom 14.09.2026: Kraftstoffpreise im September
  25. BundeskartellamtPressemitteilung vom 02.10.2026: Kraftstoff-News zum Tankrabatt
  26. Statistisches BundesamtPressemitteilung Nr. 364: Inflationsrate im September 2026
  27. European Energy ExchangenEHS Deutschland: Marktdaten und Versteigerungskalender
  28. European Energy ExchangePressemitteilung vom 02.07.2026: Erste nEHS-Versteigerung
  29. Bundesamt für JustizBrennstoffemissionshandelsgesetz, § 10 Veräußerung von Emissionszertifikaten
  30. Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und HeimatBuchführungsergebnisse der Testbetriebe 2024/25
  31. BGLDieselpreisinformation Großverbraucher
  32. BGLOffener Brief an Bundeskanzler Merz vom 16.09.2026
  33. Der TagesspiegelFolgen des Iran-Kriegs: Bauern klagen über Preissprung bei Diesel und Dünger07.03.2026
  34. top agrarDiese Fristen sind für Landwirte im Oktober 2026 wichtig
  35. Bundesamt für JustizEnergiesteuergesetz, § 2 Steuertarif
  36. Bundesamt für JustizEnergiesteuergesetz, § 56 Steuerentlastung für den öffentlichen Personennahverkehr
  37. Bundesamt für JustizEnergiesteuergesetz, § 57 Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft
  38. Bundesamt für JustizEnergiesteuergesetz, § 68 Zeitlich begrenzte Fassungen einzelner Gesetzesvorschriften
  39. Deutscher BundestagDrucksache 20/9999: Entwurf eines Zweiten Haushaltsfinanzierungsgesetzes 2024
  40. Deutscher BauernverbandPressemitteilung vom 15.01.2024: Demonstration und Gespräche mit der Ampel
  41. CDU, CSU und SPDKoalitionsvertrag 2025: Verantwortung für Deutschland
  42. BundesgesetzblattGesetz zur Aufhebung der Freizone Cuxhaven und zur Änderung weiterer Vorschriften, BGBl. 2025 I Nr. 341
  43. Deutscher BundestagDrucksache 21/1975: Gesetzentwurf zur Aufhebung der Freizone Cuxhaven
  44. top agrarJetzt offiziell: Agrardieselrückerstattung kommt in voller Höhe zurück
  45. top agrarRückkehr des Agrardiesels: UFOP fordert Besserstellung von Biokraftstoffen
  46. top agrarNur Hälfte der Bauern stellt Antrag auf Agrardiesel-Rückvergütung
  47. top agrarAgrardiesel und Tankrabatt: Warum der Stichtag für Bauern trügerisch sein kann
  48. UmweltbundesamtTexte 143/2021: Umweltschädliche Subventionen in Deutschland
  49. Bundesamt für JustizKraftfahrzeugsteuergesetz, § 3 Ausnahmen von der Besteuerung
  50. Bundesamt für JustizKraftfahrzeugsteuergesetz, § 3d Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge
  51. Deutscher BundestagWissenschaftliche Dienste, Aktueller Begriff Nr. 14/26: Tankrabatt19.10.2026
  52. Deutscher BundestagBundestag beschließt Tankrabatt und ändert das Versicherungsrecht25.09.2026
  53. Deutscher Bundestaghib 295/2026: Energiesteuer auf Kraftstoffe soll befristet sinken
  54. ACEANew commercial vehicle registrations 2025
  55. BundesregierungCO2-Aufschlag bei der Lkw-Maut
  56. Bundesministerium für VerkehrMautsätze für mautpflichtige Lkw ab 2024
  57. Bundesministerium für VerkehrLkw-Maut
  58. Bundesamt für JustizBundesfernstraßenmautgesetz, § 1 Mautpflicht
  59. Bundesamt für JustizBundesfernstraßenmautgesetz, Anlage 1 Mautteilsätze
  60. Deutscher BundestagDrucksache 21/2785: Viertes Gesetz zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften
  61. Bundesamt für JustizEinkommensteuergesetz, § 7 Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung
  62. Deutscher BundestagDrucksache 21/4548: Antwort der Bundesregierung zur Förderung von E-Lkw
  63. Bundesministerium für VerkehrRichtlinie KsNI: Klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur
  64. Bundesministerium für VerkehrPressemitteilung 036/2026: Förderung der Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge
  65. Bundesministerium für VerkehrAutobahn GmbH vergibt Aufträge zum Aufbau des E-Lkw-Schnellladenetzes
  66. Direction générale des douanes et droits indirectsGazole non routier (GNR)
  67. DAAF La Réunion, Ministère de l’AgricultureDispositif GNR agricole 2026
  68. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und WasserwirtschaftAgrardieselrückvergütung 2026 und 2027
  69. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und WasserwirtschaftPressemitteilung vom 16.05.2026: Auszahlung Agrardiesel wird vorgezogen
  70. Dziennik UstawRozporządzenie Rady Ministrów vom 29.12.2025, Dz. U. 2025 poz. 1875
  71. Europäische ZentralbankEuro-Referenzkurse
  72. Tweede Kamer und Eerste Kamer der NiederlandeImpactanalyse rode diesel11.07.2025
  73. NOSGoedkope rode diesel voor boeren gaat niet door04.09.2025
  74. Diputación Foral de BizkaiaGasóleo profesional
  75. UPTRDiesel professionnel
  76. Finančna uprava Republike SlovenijeExcise duty refund for commercial transport
  77. EdenredChanges to refundable excise duty in Slovenia
  78. Europäische KommissionÜbersicht nationaler Maßnahmen zu Energiepreisen (Stand 13.10.2026)
  79. Europäische KommissionReducing CO2 emissions from heavy-duty vehicles
4,1 22 Bewertungen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?