Online Marketing Agentur Spanien Vergleich
2026
Das sind die besten 64 Anbieter.
Spanien ist für Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein großer Markt in der EU: viele Millionen Verbraucher, starke Regionen von Madrid und Katalonien bis Andalusien und mit dem Euro als gemeinsamer Währung. Online folgt der Markt aber eigenen Gewohnheiten. Gesucht, verglichen und gekauft wird auf Spanisch, viele Kundinnen und Kunden erledigen fast alles mit dem Smartphone, und WhatsApp, Instagram und TikTok gehören zum Alltag. Spanische Käufer erwarten eine direkte, persönliche Ansprache, bezahlen gern mit Karte, PayPal oder Bizum und vertrauen Bewertungen. Dazu kommen eigene Regeln: das spanische Datenschutzgesetz LOPDGDD, der Cookie-Leitfaden der Datenschutzbehörde AEPD, das Gesetz LSSI-CE zu Werbe-E-Mails und zum Aviso legal sowie Vorgaben für Influencer-Werbung. Wir haben 64 Online Marketing Agenturen mit Sitz oder Büro in Spanien geprüft: SEO-Agenturen, Spezialisten für Google Ads und Paid Social, Social-Media-, Content- und Influencer-Agenturen, Digital- und E-Commerce-Agenturen, deutschsprachige Agenturen in Spanien sowie internationale Agenturen mit spanischem Standort. Der Ratgeber erklärt, was eine Online Marketing Agentur in Spanien leistet, warum sich eine Agentur vor Ort beim Markteintritt lohnt, welche Arten von Anbietern es gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, wie die Zusammenarbeit abläuft, welche Fehler Sie vermeiden sollten und welche Kostenmodelle üblich sind.
Kleine mehrsprachige Online-Marketing-Agentur mit Sitz in Estepona bei Marbella an der Costa del Sol. FML Marketing bietet SEO, Google Ads, Facebook-Ads, Content und Lead-Generierung für Unternehmen an der Küste, auch für internationale und zugezogene Firmen, mit Betreuung unter anderem auf Deutsch.
fmlmarketing.com
FML Marketing ist eine kleine Online-Marketing-Agentur aus Estepona bei Marbella an der Costa del Sol, gegründet 2015. Das Team aus niederländischen, englischen und spanischen Marketingleuten spricht Englisch, Niederländisch, Spanisch und Deutsch. Die Gründer Ken Klaver (Online-Marketing und Lead-Generierung) und Michelle van Barneveld (Webdesign) führen die Agentur. Zielgruppe sind Unternehmen an der Costa del Sol, darunter internationale und zugezogene Firmen; Webdesign ergänzt das Angebot.
Schwerpunkt ist SEO mit Keyword-Recherche, Ladezeit-Optimierung, Strategieentwicklung und verständlichem Reporting. Dazu kommen Google Ads und weitere SEM-Kampagnen, Facebook-Ads und andere Social-Media-Kampagnen, Content-Erstellung sowie Lead-Generierung. Die SEO-Kampagnen sind skalierbar aufgebaut und für kleinere wie wachsende Unternehmen gedacht.
Für SEO nennt die Website drei Pakete: Starter für kleine Unternehmen ab 500 Euro pro Monat, Expert für Firmen mit schnellerem Wachstumsziel ab 950 Euro (ohne Angabe des Zeitraums) und Custom SEO mit individueller Preisgestaltung. Eine Angabe zur IVA fehlt. Anfragen laufen über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch.
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Was macht eine Online Marketing Agentur in Spanien?

Eine Online Marketing Agentur in Spanien sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen bei spanischen Kundinnen und Kunden im Internet gefunden wird und aus Besuchern Anfragen oder Käufe werden. Dazu gehören Suchmaschinenoptimierung, bezahlte Anzeigen bei Google und in sozialen Netzwerken, Inhalte, Influencer-Kampagnen, E-Mail-Marketing und die Auswertung aller Maßnahmen.
Die Arbeit beginnt mit einer Marktanalyse: Wonach suchen spanische Kunden in Ihrer Branche, welche Mitbewerber sind dort sichtbar, wie hoch sind die Klickpreise, welche Rolle spielen Marktplätze wie Amazon.es, El Corte Inglés oder Zalando, und welche Kanäle bringen Anfragen? Google dominiert die Suche in Spanien, deshalb stehen Suchmaschinenoptimierung und Google Ads fast immer im Plan. Daraus entsteht eine Strategie mit Zielen, Budget und Kanälen. Die Agentur setzt die Maßnahmen um, betreut Anzeigenkonten, erstellt und optimiert Inhalte und berichtet regelmäßig über Kennzahlen wie Klicks, Anfragen und Kosten pro Abschluss.
Spanien verlangt eine Ansprache, die zum Land passt. Englisch hilft im Alltag wenig, gesucht und gekauft wird auf Spanisch, und zwar auf dem Spanisch Spaniens, das sich in Wortschatz und Tonfall vom Spanisch Lateinamerikas unterscheidet. In Katalonien, Valencia, auf den Balearen, in Galicien und im Baskenland sind zudem Katalanisch, Galicisch und Baskisch regionale Amtssprachen. In der Werbung duzen viele Marken ihre Zielgruppe, das förmliche usted begegnet Ihnen eher im Geschäftskundenbereich. Spanische Kunden schätzen schnelle, persönliche Antworten, gern auch über WhatsApp.
Rechtlich gilt in Spanien als EU-Mitglied die Datenschutz-Grundverordnung, ergänzt durch das spanische Datenschutzgesetz LOPDGDD, die Ley Orgánica 3/2018. Aufsicht ist die Agencia Española de Protección de Datos, kurz AEPD, die einen eigenen Leitfaden zu Cookies veröffentlicht hat. Werbe-E-Mails und die Pflichtangaben auf Websites regelt das Gesetz LSSI-CE, die Ley 34/2002. Eine Agentur mit Sitz oder Büro im Land kennt Sprache, Medien, Suchgewohnheiten und diese Regeln aus der täglichen Arbeit und bringt Ihr Angebot so in den Markt, als käme es von dort.
- Neuer Markt: Sie wollen in Spanien Kunden gewinnen, haben dort aber noch keine Sichtbarkeit.
- Kein Spanisch: Ihre Seiten gibt es auf Deutsch oder Englisch, aber nicht auf Spanisch für Spanien.
- Anzeigen ohne Ergebnis: Sie schalten Anzeigen in Spanien, sehen aber kaum Anfragen oder Verkäufe.
- Keine Zahlen: Sie wissen nicht, ob sich der spanische Markt für Sie rechnet.
- Regeln unklar: Cookies, Newsletter, Aviso legal und Werbekennzeichnung sind nach spanischen Regeln nicht geprüft.
- Keine Muttersprachler: Niemand im Team schreibt Spanisch auf Werbeniveau.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich eine Online Marketing Agentur mit Sitz oder Büro in Spanien. Für schnelle Anfragen passen Performance-Agenturen, für dauerhafte Sichtbarkeit SEO-Agenturen, für Markenaufbau Social-Media-, Content- und Influencer-Agenturen, für Shop und Technik E-Commerce-Agenturen, für Abstimmung auf Deutsch deutschsprachige Agenturen vor Ort und für mehrere neue Länder internationale Agenturen mit spanischem Büro.
Welche Probleme löst eine Online Marketing Agentur beim Markteintritt?

Eine Online Marketing Agentur löst beim Eintritt in den spanischen Markt Probleme mit Sichtbarkeit, Sprache und Budget: eine neue Website ohne Rankings, Texte auf Deutsch, Englisch oder wörtlich übersetzt, Anzeigen ohne Ergebnis, fehlende Messung, Unsicherheit bei Datenschutz und Werberegeln und fehlende Kapazität im eigenen Team.
Das größte Problem beim Start ist fehlende Sichtbarkeit. Eine neue spanische Website oder ein neuer Länderbereich hat bei Google noch keine Rankings und kaum Verlinkungen von spanischen Websites. Eine Agentur sorgt für eine saubere technische Grundlage mit Länderversionen und hreflang-Auszeichnung, trennt dabei Spanien von spanischsprachigen Märkten in Lateinamerika, baut Inhalte für spanische Suchanfragen auf und gewinnt Erwähnungen in spanischen Medien, Blogs und Branchenportalen.
Ein zweites Problem ist die Sprache. Viele Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum starten mit englischen Seiten, mit Texten, die ein Übersetzungsbüro wörtlich übertragen hat, oder mit Texten in lateinamerikanischem Spanisch. Leser in Spanien bemerken fremde Wörter und steife Formulierungen sofort, und Suchbegriffe aus dem Wörterbuch treffen oft nicht, was Menschen tatsächlich eingeben. Dazu kommen Anzeigen, die Budget verbrauchen, weil sie auf unpassende Suchanfragen laufen, zu ungünstigen Zeiten ausgespielt werden oder auf Seiten führen, die auf dem Smartphone schlecht funktionieren. Eine Agentur mit muttersprachlichem Team richtet Suchbegriffe, Anzeigen und Landingpages auf den spanischen Markt aus.
Oft fehlen auch verlässliche Zahlen. Ohne sauberes Tracking weiß niemand, ob sich der Markteintritt rechnet. Die Vorgaben der AEPD zur Cookie-Einwilligung machen die Messung anspruchsvoller, weil viele Besucher Cookies ablehnen. Eine Agentur richtet Webanalyse und Conversion-Tracking regelkonform ein und zeigt in regelmäßigen Berichten, was jeder eingesetzte Euro bewirkt. Und schließlich fehlt im Heimatteam meist die Kapazität, einen neuen Markt in einer anderen Sprache neben dem Tagesgeschäft zu betreuen.
Die spanische Website hat noch keine Rankings und kaum Verlinkungen.
Englische oder wörtlich übersetzte Texte treffen spanische Suchbegriffe nicht.
Anzeigen verbrauchen Budget, laufen aber auf unpassende Suchanfragen oder zu ungünstigen Zeiten.
Google zeigt Nutzern in Spanien die Seite für Lateinamerika oder die deutsche Seite.
Ohne Tracking bleibt unklar, ob sich der Markteintritt rechnet.
Cookies, Newsletter und Pflichtangaben entsprechen nicht den spanischen Vorgaben.
Das Heimatteam kann einen neuen Markt nicht nebenbei betreuen.
Welche Arten von Online Marketing Agenturen gibt es in Spanien?

In Spanien arbeiten sechs Arten von Online Marketing Agenturen: SEO-Agenturen, Performance-Agenturen für Google Ads und Paid Social, Social-Media-, Content- und Influencer-Agenturen, Digital- und E-Commerce-Agenturen, deutschsprachige Agenturen in Spanien sowie internationale Agenturen mit spanischem Büro.
SEO-Agenturen verbessern Technik, Inhalte und Verlinkung, damit eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen steigt. Performance-Agenturen, in Spanien oft Agencia SEM oder Agencia de performance genannt, betreuen Google Ads, Shopping-Kampagnen und Anzeigen bei Meta, LinkedIn oder TikTok und messen ihren Erfolg an Anfragen, Umsatz und Kosten pro Abschluss. Social-Media-, Content- und Influencer-Agenturen planen Beiträge, Videos, Paid Social und Kampagnen mit Influencern. Viele Agenturen sitzen in Madrid und Barcelona, starke Anbieter gibt es aber auch in Valencia, Alicante, Málaga, Sevilla und Bilbao.
Digital- und E-Commerce-Agenturen verbinden Online-Marketing mit Website, Onlineshop und Technik. Das passt, wenn Sie für den spanischen Markt auch Shop, Zahlarten und Versand neu aufsetzen. Eine Besonderheit sind deutschsprachige oder deutsch geführte Agenturen in Spanien, etwa auf Mallorca, an der Costa del Sol, auf den Kanaren oder in Barcelona: Sie arbeiten auf Deutsch und Spanisch und kennen beide Märkte. Internationale Agenturen mit spanischem Büro arbeiten mit Teams in mehreren Ländern und kennen die Fragen, die bei einer Expansion entstehen: Domainstrategie, Länderversionen, Lokalisierung und Kampagnen über mehrere Märkte.
Für Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich eine besondere Frage: spanische Agentur, deutschsprachige Agentur in Spanien oder internationale Agentur mit spanischem Büro? Spanische Agenturen kennen Sprache, Medien und Tonfall aus erster Hand, die Abstimmung läuft meist auf Spanisch oder Englisch. Deutschsprachige Agenturen vor Ort erleichtern die Abstimmung, prüfen Sie aber, ob sie Kampagnen für ganz Spanien umsetzen und nicht nur deutschsprachige Zielgruppen auf den Inseln oder an der Küste erreichen. Internationale Netzwerke helfen bei Kampagnen über mehrere Länder. Prüfen Sie bei allen, ob Texte für Spanien von Muttersprachlern entstehen.
Technik, Inhalte und Verlinkung für bessere unbezahlte Rankings.
Google Ads, Shopping und Paid Social mit Fokus auf messbare Ergebnisse.
Beiträge, Videos, Paid Social und Influencer für Reichweite und Marke.
Online-Marketing zusammen mit Website, Onlineshop und Technik.
Teams auf Deutsch und Spanisch, etwa auf Mallorca, an der Costa del Sol, auf den Kanaren oder in Barcelona.
Teams in mehreren Ländern für Kampagnen über Ländergrenzen.
- Kennt Sprache, Tonfall und Medien aus erster Hand
- Erfahrung mit regionalen Unterschieden und Regionalsprachen
- Abstimmung meist auf Spanisch oder Englisch
- Deutschsprachige Betreuung eher selten
- Erfahrung mit mehreren Ländern
- Abstimmung oft auf Deutsch möglich
- Standards und Reporting über alle Märkte
- Texte für ganz Spanien nicht immer von Muttersprachlern
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Der Leitfaden für Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in Spanien Kunden gewinnen wollen: welche Leistungen eine Online Marketing Agentur übernimmt, warum Englisch nicht reicht und Lokalisierung mehr ist als Übersetzung, welche Regeln LOPDGDD, AEPD und LSSI-CE setzen, welche Arten von Agenturen es gibt, welche Rolle deutschsprachige Agenturen in Spanien spielen, woran Sie ein gutes Angebot erkennen und welche Kostenmodelle üblich sind. Mit Checklisten für Briefing, Agenturauswahl, spanische Ansprache, Datenschutz, Werbe-E-Mails, Zahlarten und Reporting.
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Wie finden Sie die passende Online Marketing Agentur in Spanien?

Die passende Online Marketing Agentur in Spanien erkennen Sie an nachweisbaren Ergebnissen im spanischen Markt, einem muttersprachlichen Team, Erfahrung mit internationalen Markteintritten, offenen Kennzahlen, dem Zugriff auf Ihre eigenen Konten, klaren Verträgen und an der Frage, in welcher Sprache die Zusammenarbeit läuft.
Beginnen Sie mit Ihren Zielen. Wollen Sie in Spanien Anfragen gewinnen, einen Onlineshop aufbauen, über Marktplätze verkaufen, Händler finden oder zuerst Ihre Marke bekannt machen? Planen Sie ganz Spanien oder zuerst einzelne Regionen wie Madrid, Katalonien oder die Balearen? Daraus ergibt sich, welche Kanäle und Sprachen wichtig sind und welche Art von Agentur passt. Fragen Sie nach Fallstudien mit konkreten Kennzahlen aus vergleichbaren Projekten und nach Erfahrung mit Unternehmen, die von außen in den spanischen Markt gekommen sind.
Achten Sie auf Transparenz und Eigentum. Seriöse Agenturen richten Werbekonten auf Ihren Namen ein oder geben Ihnen vollen Zugriff, berichten regelmäßig mit nachvollziehbaren Zahlen und trennen Agenturhonorar und Mediabudget sauber. Vorsicht bei Garantien für Platz 1 bei Google: Kein seriöser Anbieter kann Rankings garantieren. Klären Sie außerdem, ob das Team Ihre Zentrale auf Englisch oder auf Deutsch betreut und wer Ihr Konto im Alltag führt. Gerade bei deutschsprachigen und internationalen Agenturen lohnt die Frage, wer die spanischen Texte schreibt.
Prüfen Sie den Vertrag sorgfältig. Spanische Agenturen arbeiten meist mit spanischem Recht, eigenen Vertragsbedingungen und eigenen Kündigungsfristen. Wichtig sind Laufzeit, Leistungsumfang je Monat, Honorarmodell, Rechte an Inhalten und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung. Da Spanien zur EU gehört, gilt für Leistungen einer spanischen Agentur an ein Unternehmen in Deutschland oder Österreich in der Regel das Reverse-Charge-Verfahren. Für Unternehmen in der Schweiz gelten andere Regeln, klären Sie die Details mit Ihrer Steuerberatung.
Fallstudien aus vergleichbaren Projekten zeigen, was die Agentur im spanischen Markt erreicht hat.
Texte, Anzeigen und Inhalte für Spanien sollten von Muttersprachlern aus Spanien stammen.
Domainstrategie, Länderversionen und hreflang entscheiden darüber, ob Ihre spanische Seite gefunden wird.
Werbekonten, Tracking und Daten sollten auf Ihr Unternehmen laufen.
Tracking, Cookie-Einwilligung, E-Mail-Marketing, Pflichtangaben und Werbekennzeichnung brauchen eine saubere Grundlage.
Honorar und Mediabudget sollten getrennt, nachvollziehbar und steuerlich klar ausgewiesen sein.
Kurze Kündigungsfristen und klare Regeln zu Recht und Gerichtsstand schaffen Sicherheit.
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Wie läuft die Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur ab?

Die Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur beim spanischen Markteintritt läuft in sechs Schritten ab: Marktanalyse und Ziele, Strategie mit Domain- und Kanalplan, Lokalisierung und Tracking, Start der Kampagnen und Maßnahmen, laufende Optimierung und regelmäßige Auswertung mit Reporting.
Am Anfang stehen Gespräche und eine Marktanalyse. Die Agentur prüft Suchnachfrage, Mitbewerber, Klickpreise, Marktplätze und die vorhandene Website. Gemeinsam legen Sie Ziele, Zielgruppen, Regionen, Sprachen und Budget fest. Dazu gehört die Frage, ob Ihr spanischer Auftritt eine eigene Domain mit .es, ein Verzeichnis wie /es-es/ oder eine eigene Subdomain bekommt.
Vor dem Start lokalisiert die Agentur Texte, Suchbegriffe und Anzeigen, prüft Preise, Zahlarten wie Bizum, Versand- und Rückgabeangaben sowie die Pflichtangaben auf der Website und richtet Webanalyse, Conversion-Tracking und eine Cookie-Einwilligung nach dem Leitfaden der AEPD ein. Bezahlte Anzeigen bringen oft schon in den ersten Wochen Ergebnisse. Suchmaschinenoptimierung braucht dagegen meist mehrere Monate, bis eine neue Länderversion sichtbar wird.
Danach folgt die laufende Arbeit: Gebote anpassen, Anzeigentexte testen, Inhalte ausbauen, Landingpages verbessern. Der Tagesrhythmus in Spanien verläuft oft später als im deutschsprachigen Raum, deshalb lohnt es sich, Anzeigenzeiten und Versandzeitpunkte von Newslettern an den eigenen spanischen Daten auszurichten. In festen Abständen, meist monatlich, berichtet die Agentur über Kennzahlen und schlägt nächste Schritte vor. Das spanische Festland und die Balearen liegen in derselben Zeitzone wie Deutschland, Österreich und die Schweiz, die Kanaren eine Stunde zurück. Madrid, Barcelona und Palma erreichen Sie aus vielen Städten per Direktflug, gemeinsame Termine vor Ort lassen sich deshalb gut einrichten.
Marktanalyse und Ziele
Die Agentur prüft Suchnachfrage, Mitbewerber und Klickpreise in Spanien.
Strategie und Domainplan
Kanäle, Länderversion und Zeitplan werden festgelegt.
Lokalisierung und Tracking
Texte, Anzeigen und Messung werden für Spanien vorbereitet.
Start der Maßnahmen
Anzeigen gehen live, SEO und Inhalte starten.
Optimierung
Gebote, Texte, Inhalte und Zielseiten werden verbessert.
Reporting und Abstimmung
Die Agentur berichtet über Kennzahlen und nächste Schritte.
Welche Fehler sollten Sie beim spanischen Markteintritt vermeiden?

Die häufigsten Fehler beim Online-Marketing in Spanien sind englische, wörtlich übersetzte oder lateinamerikanisch geprägte Texte, eine Website ohne eigene Version für Spanien, Seiten, die auf dem Smartphone schlecht funktionieren, fehlende Pflichtangaben wie das Aviso legal, ein Cookie-Banner ohne echte Ablehnen-Option, Werbekonten im Besitz der Agentur, Werbe-E-Mails ohne Einwilligung und zu wenig Geduld bei SEO.
Der teuerste Fehler ist die Annahme, Englisch oder ein beliebiges Spanisch reiche für Spanien aus. Englische Seiten werden kaum gefunden, wörtlich übersetzte Texte wirken fremd, und Texte mit lateinamerikanischem Wortschatz wirken auf Leser in Spanien ungewohnt. Lokalisierung heißt, Suchbegriffe, Beispiele, Anrede, Bilder und Tonfall an den spanischen Markt anzupassen. Ebenso wichtig ist eine eigene Version Ihrer Website mit hreflang-Auszeichnung für es-ES, damit Google Nutzern in Spanien die richtige Seite zeigt und nicht eine Version für Mexiko oder Argentinien.
Vertrauen und Pflichtangaben entscheiden über den Kauf. Fehlen beliebte Zahlarten wie Karte, PayPal oder Bizum, Bewertungen, klare Angaben zu Lieferzeiten, Versandkosten und Rückgabe oder ein Aviso legal mit Firmendaten, brechen viele Besucher ab. Für Unternehmen mit Sitz in Spanien schreibt die LSSI-CE diese Angaben vor. Die AEPD verlangt außerdem, dass keine Werbe-Cookies ohne Einwilligung laufen und das Ablehnen so einfach ist wie das Zustimmen. Riskant ist es zudem, wenn Werbekonten, Tracking und Daten der Agentur gehören: Beim Wechsel verlieren Sie dann Historie und Erkenntnisse.
Bei Suchmaschinenoptimierung brauchen Sie Geduld, eine neue Länderversion rankt nicht nach wenigen Wochen. Im E-Mail-Marketing gilt: Werbe-E-Mails brauchen nach Artikel 21 der LSSI-CE grundsätzlich eine vorherige Einwilligung. Eine Ausnahme gilt für bestehende Kunden bei ähnlichen eigenen Produkten, wenn sie jederzeit einfach widersprechen können. Bezahlte Beiträge von Influencern müssen klar als Werbung erkennbar sein, dafür gibt es einen Verhaltenskodex von AUTOCONTROL und dem Werbeverband AEA. Reichweitenstarke Influencer können nach dem Real Decreto 444/2024 als usuarios de especial relevancia zusätzliche Pflichten haben. Für einzelne Branchen gelten eigene Regeln, etwa für Glücksspielwerbung.
Englische, wörtlich übersetzte oder lateinamerikanisch geprägte Texte treffen die Suchbegriffe in Spanien nicht.
Google zeigt Nutzern in Spanien die falsche Länderseite.
Ohne Aviso legal mit Firmendaten, klare Lieferangaben und gewohnte Zahlarten fehlt das Vertrauen.
Die AEPD verlangt, dass das Ablehnen von Cookies so einfach ist wie das Zustimmen.
Beim Wechsel gehen Daten und Historie verloren.
Werbe-E-Mails ohne Einwilligung verstoßen gegen Artikel 21 der LSSI-CE.
Eine neue Länderversion rankt nicht nach wenigen Wochen.
Was kostet eine Online Marketing Agentur in Spanien?

Die Kosten einer Online Marketing Agentur in Spanien setzen sich aus dem Agenturhonorar und dem Mediabudget für Anzeigen zusammen. Üblich sind monatliche Pauschalen, Stunden- oder Tagessätze, ein prozentualer Anteil am Werbebudget und Projektpreise für Analysen, Lokalisierung und Einrichtung. Abgerechnet wird in Euro.
Das Honorar bezahlt die Arbeit der Agentur: Marktanalyse, Strategie, Lokalisierung, Einrichtung, Betreuung, Inhalte und Reporting. Viele spanische Agenturen arbeiten mit einer monatlichen Pauschale für einen festen Leistungsumfang, oft als cuota mensual oder fee mensual bezeichnet, andere mit Stunden- oder Tagessätzen oder mit einem Anteil am Mediabudget. Einmalige Projekte wie eine Marktanalyse, ein SEO-Audit oder der Aufbau der Kampagnen werden oft pauschal angeboten. Einige Agenturen veröffentlichen Pakete mit Festpreisen, die meisten erstellen ein individuelles Angebot.
Das Mediabudget geht direkt an Google, Meta, LinkedIn, TikTok oder andere Plattformen und kommt zum Honorar hinzu. Klären Sie, ob Anzeigen über Ihre eigenen Konten laufen oder ob die Agentur das Budget vorstreckt und weiterberechnet. Bei Influencer-Kampagnen kommen die Honorare der Influencer hinzu. Weil Spanien den Euro nutzt, entfällt für Unternehmen aus Deutschland und Österreich das Wechselkursrisiko, Angebote lassen sich direkt mit Angeboten aus dem Heimatmarkt vergleichen.
Vergleichen Sie Angebote immer auf gleicher Basis: Was ist im Monatshonorar enthalten, wie viele Stunden oder Tage, welche Kanäle, wie oft wird berichtet? Prüfen Sie, ob Preise mit oder ohne spanische Mehrwertsteuer angegeben sind. In Spanien heißt sie IVA, Agenturen nennen Preise für Geschäftskunden meist mit dem Zusatz + IVA oder IVA no incluido, also zuzüglich Steuer. Stellt eine spanische Agentur einem Unternehmen in Deutschland oder Österreich Leistungen in Rechnung, fällt die Umsatzsteuer in der Regel im Reverse-Charge-Verfahren bei Ihnen an. Die veröffentlichten Preise und Pakete der geprüften Agenturen finden Sie, soweit vorhanden, in den Anbieterkarten.
Marktanalyse, SEO-Audit, Lokalisierung oder Kampagnenaufbau.
Zum Beispiel Google Ads oder SEO mit festem Leistungsumfang.
Texte, Suchbegriffe, Länderversion, Aviso legal und Tracking für Spanien.
SEO, Anzeigen, soziale Netzwerke, Influencer und Inhalte kombiniert.
Verbreitet bei Anzeigenbetreuung, wächst mit dem Budget.
Kommt zum Honorar hinzu, hängt von Branche und Wettbewerb ab.
Die Kosten einer Online Marketing Agentur in Spanien richten sich vor allem nach der Zahl der Kanäle, Länder und Sprachen, dem Aufwand für Lokalisierung, dem Umfang an Inhalten und Influencer-Kooperationen, dem Aufwand für Tracking und Auswertung und der Frage, wie viel Ihr eigenes Team übernimmt. Zum Honorar der Agentur kommt das Mediabudget, das direkt an Google, Meta, TikTok, LinkedIn oder andere Plattformen fließt. Weil Spanien den Euro nutzt, lassen sich Angebote direkt mit Angeboten aus Deutschland und Österreich vergleichen.
1 Welches Gesetz regelt in Spanien Werbe-E-Mails? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Welche Behörde wacht in Spanien über Datenschutz und Cookies? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was heißt das Pendant zum Impressum auf spanischen Websites? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Welcher hreflang-Wert steht für Spanisch in Spanien? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was ist Bizum? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Online-Marketing in Spanien
Die wichtigsten Begriffe rund um Suchmaschinen, Anzeigen, Lokalisierung, Messung und spanische Regeln, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- SEO
Suchmaschinenoptimierung, in Spanien oft Posicionamiento web oder Posicionamiento orgánico genannt, verbessert Technik, Inhalte und Verlinkung für bessere unbezahlte Rankings.
- SEM
In Spanien gängiger Begriff für Suchmaschinenwerbung, also bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen wie Google, meist pro Klick abgerechnet.
- Paid Social
Bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok, Facebook oder LinkedIn.
- Lokalisierung
Anpassung von Texten, Suchbegriffen, Anrede, Bildern, Zahlarten und Tonfall an einen Zielmarkt, mehr als eine reine Übersetzung.
- hreflang
Auszeichnung im Code einer Website, die Suchmaschinen zeigt, welche Sprach- und Länderversion für welche Nutzer gedacht ist, etwa es-ES für Spanien.
- Conversion
Gewünschte Handlung eines Besuchers, etwa eine Anfrage, ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Anruf.
- Mediabudget
Geld, das direkt an Werbeplattformen wie Google oder Meta fließt, getrennt vom Honorar der Agentur.
- AEPD
Agencia Española de Protección de Datos, die spanische Aufsichtsbehörde für Datenschutz, die auch einen Leitfaden zu Cookies herausgibt.
- LOPDGDD
Ley Orgánica 3/2018, das spanische Datenschutzgesetz, das die Datenschutz-Grundverordnung ergänzt.
- LSSI-CE
Ley 34/2002 über Dienste der Informationsgesellschaft und den elektronischen Handel, regelt unter anderem Werbe-E-Mails und Pflichtangaben auf Websites.
- Aviso legal
Rechtlicher Hinweis mit Firmendaten auf spanischen Websites, vergleichbar mit dem Impressum.
- Lista Robinson
Spanische Werbewiderspruchsliste, in die sich Verbraucher eintragen lassen können, wenn sie keine Werbung erhalten möchten.
- AUTOCONTROL
Spanische Selbstkontrolle der Werbewirtschaft, die zusammen mit dem Werbeverband AEA einen Verhaltenskodex für Influencer-Werbung herausgibt.
- Bizum
In Spanien verbreitetes Bezahlverfahren spanischer Banken, mit dem Kunden per Smartphone sofort bezahlen.
- Reverse-Charge-Verfahren
Verfahren, bei dem bei grenzüberschreitenden Leistungen zwischen Unternehmen der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Online Marketing Agenturen in Spanien, spanische Sprache und Ansprache, deutschsprachige Agenturen vor Ort, Datenschutz, Werbe-E-Mails, Abrechnung und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was macht eine Online Marketing Agentur in Spanien?
Eine Online Marketing Agentur in Spanien sorgt dafür, dass ein Unternehmen bei spanischen Kunden im Internet gefunden wird und Kunden gewinnt. Sie übernimmt Suchmaschinenoptimierung, Google Ads, Anzeigen in sozialen Netzwerken, Inhalte, Influencer-Kampagnen, E-Mail-Marketing, Tracking und Reporting, je nach Schwerpunkt einzeln oder kombiniert.
Reicht Englisch für den spanischen Markt?
Englisch reicht für den spanischen Markt nicht. Spanische Kunden suchen, lesen und kaufen auf Spanisch, und zwar im Spanisch Spaniens, das sich in Wortschatz und Tonfall vom lateinamerikanischen Spanisch unterscheidet. Spanische Texte, Suchbegriffe und Anzeigen bringen deshalb mehr Sichtbarkeit und Vertrauen. Für regionale Kampagnen in Katalonien, Galicien oder im Baskenland kann zusätzlich eine Fassung in der Regionalsprache sinnvoll sein.
Warum eine Agentur in Spanien statt übersetzter Kampagnen?
Eine Agentur in Spanien kennt Sprache, Tonfall, Medien, Suchgewohnheiten und Regeln des Marktes aus eigener Erfahrung. Übersetzte Kampagnen aus dem deutschsprachigen Raum treffen spanische Suchbegriffe oft nicht und wirken durch Satzbau und Wortwahl fremd. Internationale Agenturen mit spanischem Büro sind eine Alternative, wenn Texte für Spanien von Muttersprachlern entstehen.
Sind deutschsprachige Agenturen in Spanien eine gute Wahl?
Deutschsprachige Agenturen in Spanien sind eine gute Wahl, wenn Sie die Zusammenarbeit auf Deutsch führen möchten und trotzdem eine Agentur mit Sitz im Land suchen. Viele sitzen auf Mallorca, an der Costa del Sol, auf den Kanaren oder in Barcelona und kennen beide Märkte. Prüfen Sie aber, ob die Agentur Kampagnen für ganz Spanien umsetzt und spanische Texte von Muttersprachlern schreiben lässt.
Wie unterscheidet sich Online-Marketing in Spanien vom deutschsprachigen Raum?
Online-Marketing in Spanien arbeitet mit spanischer Sprache, oft dem Duzen in der Werbung, einer starken Rolle von Smartphone, WhatsApp, Instagram und TikTok sowie beliebten Zahlarten wie Karte, PayPal und Bizum. Rechtlich kommen das Aviso legal, der Cookie-Leitfaden der AEPD, die Regeln der LSSI-CE für Werbe-E-Mails und Vorgaben für Influencer-Werbung hinzu. Auch der Tagesrhythmus verläuft oft später, was Anzeigenzeiten beeinflussen kann.
Brauche ich eine eigene spanische Website?
Eine eigene Version Ihrer Website für Spanien ist für einen ernsthaften Markteintritt sinnvoll. Möglich sind eine eigene Domain mit .es, ein Verzeichnis wie /es-es/ oder eine Subdomain. Wichtig sind lokalisierte Texte, ein Aviso legal mit Firmendaten, gewohnte Zahlarten und eine hreflang-Auszeichnung für es-ES, damit Google Nutzern in Spanien die passende Version zeigt und nicht eine Version für Lateinamerika.
Darf ich in Spanien Werbe-E-Mails ohne Einwilligung versenden?
Werbe-E-Mails brauchen in Spanien grundsätzlich eine vorherige Einwilligung. Das regelt Artikel 21 der LSSI-CE, der Ley 34/2002. Eine Ausnahme gilt für bestehende Kunden bei ähnlichen eigenen Produkten, wenn sie jederzeit einfach widersprechen können. Zusätzlich gibt es die Werbewiderspruchsliste Lista Robinson, in die sich Verbraucher gegen Werbung eintragen lassen können.
Wie rechnet eine spanische Agentur ab?
Spanische Agenturen rechnen in Euro ab, ein Wechselkursrisiko entfällt deshalb für Unternehmen aus Deutschland und Österreich. Preise für Geschäftskunden stehen meist mit dem Zusatz + IVA oder IVA no incluido, also zuzüglich der spanischen Mehrwertsteuer. Erbringt eine spanische Agentur Leistungen für ein Unternehmen in Deutschland oder Österreich, schuldet in der Regel der Kunde die Umsatzsteuer im Reverse-Charge-Verfahren. Klären Sie Details, auch für Unternehmen in der Schweiz, mit Ihrer Steuerberatung.
Was kostet eine Online Marketing Agentur in Spanien?
Die Kosten bestehen aus dem Agenturhonorar und dem Mediabudget für Anzeigen. Üblich sind monatliche Pauschalen, Stunden- oder Tagessätze, ein Anteil am Werbebudget oder Projektpreise für Analysen, Lokalisierung und Einrichtung. Die veröffentlichten Preise und Pakete der geprüften Agenturen finden Sie, soweit vorhanden, in den Anbieterkarten.
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